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Dienstag, 18. Februar 2020

Fundstück

Zwischendurch mal etwas Schönes,. nicht Kontroverses. Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz kommentiert in "Die Tagespost" die visionäre Dichtung von Papst Johannes Paul II, der zugleich auch ein Dichter war.
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Unter dem Titel:

"GERL-FALKOWITZ ZUM RÖMISCHEN TRYPTICHON" 

beginnt der Artikel so:

" Seit 550 Jahren gab es keinen Papst mehr, der zugleich Dichter war. Seit Pius II in der Mitte des 15. Jahrhunderts hatte Johannes Paul II. erstmals im Frühjahr 2003 wieder einen Gedichtband herausgegeben, ein „Römisches Triptychon“ als reimlose Meditationen. 
Diese „dreiflügelige“ Dichtung hat die Teile: I. Der Bergbach, II. Meditationen über das Buch Genesis an der Schwelle zur Sixtinischen Kapelle und III.  Der Berg im Lande Morija."
(...) 

Quelle: H.B. Gerl-Falkowitz, Die Tagespost 

Mittwoch, 22. Januar 2020

"Europas Zukunft liegt nur im Christentum----das Neuheidentum ist sein Untergang"

Maike Hickson hat für Life-Site-News die Predigt, die Kardinal Müller am Fest der Hl. Agnes in seiner Titularkirche Sant´Agnese in Agone  in Rom gehalten hat kommentiert und dann in voller Länge wiedergegeben.
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"KARDINAL MÜLLER: EUROPAS ZUKUNFT LIEGT NUR IM CHRISTENTUM... DAS NEUHEIDENTUM IST SEIN UNTERGANG"
"Das Neuheidentum leugnet, daß jeder Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen ist und deshalb steht das Neuheidentum dem Leben feindlich gegenüber." 

Kardinal Gerhard Müller, der frühere Präfekt der Glaubenskongregation hat zum Fest der Hl. Agnes in seiner Titularkirche Sant´Agnese in Agone in Rom gepredigt- (Siehe den vollen Text unten). Darin hat er an Europa einen starken Appell, zu Jesus Christus, dem Erlöser, zurückzukehren, gerichtet. 

Während er über die jungfräuliche Märtyrerin, die Hl. Agnes sprach, machte er darauf aufmerksam, daß sie bereits als Mädchen "genau den Unterschied zwischen dem wahren und einzigen Gott und den vielen falschen Göttern der Heiden kannte."

"Wir folgen dem Beispiel der Märtyrer" erklärte er "wenn wir nicht in alte Formen der Anbetung hohler Idole, ihrer Abbildungen und Statuen aus Holz, Stein und Metall zurückfallen."

Kardinal Müller erinnerte und auch daran, daß "der Glaube an Götter und Dämonen und die Anrufung der Elemente durch Schamanen die Wahrheit der Erlösung verdunkeln,." und daß Jesus Christus der "Sohn Gottes und der einzige Retter der Welt ist." Die Hl. Agnes ermutigt uns durch ihr Martyrium "öffentlich unseren Katholischen Glauben hier in Rom und in Europa zu bezeugen - ohne Menschenfurcht,"

Er fuhr damit fort, uns vor neuheidnischen Theorien zu warnen, die das Christliche Bild des Menschen als in der Ebenbildlichkeit Gottes geschaffen ablehnen und deshalb dem Leben gegenüber feindlich sind."

"Das Christentum lehrt uns " fuhr Müller fort "daß jedes menschliche Leben heilig ist, vom ersten Augenblick der Empfängnis bis zu seinem letzten Atemzug. Daraus ergibt sich das kategorische Nein zu Abtreibung und Euthanasie, zu Geschlechtsumwandlung und zur Zerstörung der Familie!" Deshalb liegt nur im Christentum die Zukunft Italiens. Neuheidentum ist sein sicherer Untergang" endete der Prälat entschlossen.

Damit unterstützte der Kurienkardinal mehr einen Politiker, der "symbolisch" den Rosenkranz hochhält  als den, der buchstäblich das Kruzifix abnimmt. Es erscheint ihm auch vergeblich, "Dialoge" mit dem alten Scalfari anzufangen, wenn dieser Atheist aus ihnen auf verwirrte Weise schließt, daß der Papst die Göttlichkeit Jesu geleugnet hat." 

Der deutsche Prälat macht in seiner Predigt klar, daß "Italien und Europa nur durch eine kulturelle, moralische und religiöse Erneuerung des Glaubens an Jesus Christus, den Sohn des lebendigen Gottes eine Zukunft haben. Durch seine Auferstehung aus dem Tod hat er Hass, Sünde und Tod besiegt."


Fundstück

Zur Feier des 100. Geburtstages des Hl. Johannes Pauls II und zur Erinnerung an ihn hat ACI, LaStampa, eine Serie von Berichten über Begegnungen mit ihm geplant, die mit einem Interview von Angela Ambrogetti mit Kardinal C. Ruiini beginnt.
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Unter dem Titel

"Das Jahr Johannes Pauls II. – Kardinal Ruini erinnert seine Freundschaft mit dem Papst"

Eine neue Reihe, um den Papst anlässlich seines 100. Geburtstags besser kennenzulernen


beginnt der Artikel so- Zitat:

2020 ist das Jahr des heiligen Johannes Pauls II.: Katholiken und Kirche feiern den 100. Geburtstag eines Papstes, der den Lauf der Geschichte verändert und das Leben der Katholischen Kirche auf äußerst bedeutsame Weise geprägt hat.
Deshalb startet ACI Stampa, die italienische Schwestenagentur von CNA Deutsch, eine Reihe von wöchentlichen "Begegnungen", die dem heiligen Papst Johannes Paul II. gewidmet sind, um seine Geschichte und seinen Beitrag zum Lehramt zu vertiefen."  (...)
Quelle: CNA, S. Finner

Dienstag, 21. Januar 2020

Fundstück

Julia Wächter hat sich für CNA von Kardinal Gerhard Müller durch seine Titel-Kirche in Rom "Sant´Agnese in Agone" führen lassen.
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Unter dem Titel:

"Zum Festtag der heiligen Agnes: Kardinal Müller führt durch seine Titelkirche Sant'Agnese"


beginnt der Artikel so- ZITAT:

"Es ist besser, für Christus zu sterben, als den Glauben zu verraten", sagt Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Sein Blick richtet sich auf eine Darstellung der heiligen Agnes, einer Märtyrerin wohl aus dem 3. Jahrhundert. Am Ort ihres Martyriums hat man eine Kirche errichtet. Sant'Agnese in Agone, zu Deutsch: heilige Agnes im Kampf. Sie ist Kardinal Müllers Titelkirche in Rom."  (...)

Quelle: CNA, J. Wächter

           HEILIGE AGNES BITTE FÜR UNS! 

Samstag, 11. Januar 2020

Wider den Mythos vom mittelalterlichen Heidentum

Der britische Historiker und Volkskundler Francis Young entlarvt bei First Things dem ewigen Mythos vom "Mittelalterlichen Heidentum" mit wissenschaftlichen Argumenten als das, was er ist- Erfindung.  Hier geht´s zum Original:  klicken


"DER MYTHOS VOM MITTELALTERLICHEN HEIDENTUM"
Sie sehen nicht sehr christlich aus - diese seltsamen Gesichter aus Blättern und diese Frauen, die an den Wänden mittelalterlicher Kirchen karikaturistisch vergrößerte Genitalien zeigen.
Die meisten Menschen, die sich mit der mittelalterlichen Architektur Westeuropas beschäftigt haben, haben von einem Reiseleiter erfahren, daß eine bestimmte Schnitzerei oder ein dekoratives Element ein heidnisches Bild ist, das sich subversiv in einem christlichen heiligen Raum aufdrängt.
Es ist üblich, daß historische Filme, Dramen und Romane, die im Mittelalter angesiedelt sind, heidnische Charaktere aufweisen, die oft am Rande der Gesellschaft leben und den Glauben der Vorfahren vor einer herrschenden christlichen Kirche verbergen. Die Vorstellung, daß es in der mittelalterlichen Gesellschaft ein sogenanntes „Heidentum“ als Mittel des bewussten Widerstands gegen das Christentum gab, hat sich als verführerisch erwiesen, obwohl es dafür keinerlei sachliche Grundlage gibt. Wie ist der Mythos des heidnischen Mittelalters entstanden, und warum hat er so viel Einfluss auf unsere Vorstellungskraft?

Der Mythos geht Jahrhunderte zurück, mit Anfängen im Mittelalter, als sich der Vorwurf des Heidentums in theologischen Kontroversen als nützlich erwies.
Die Idee, daß Sekten von Zauberern den Teufel verehrten und ihm Opfer brachten, tauchte in den Schriften von Dämonologen des 14. Jahrhunderts auf. Diese Legende erlaubte es, Personen, die der Zauberei und Hexerei angeklagt waren, wegen Apostasie zu verurteilen, da sie angeblich von der Anbetung Gottes zur Anbetung des Teufels übergegangen waren.
Im 16. Jahrhundert nutzten protestantische Kritiker der katholischen Kirche den Vorwurf, der Katholizismus sei eine Form des Heidentums, weil er Praktiken wie die Verehrung von Heiligen und Reliquien erlaubte. Für die Protestanten nach der Reformation war das Mittelalter heidnisch, weil es katholisch war.

Im neunzehnten Jahrhundert verband sich der Antikatholizismus mit einer romantischen Fantasie heidnischer Zauberei als Aufstand gegen die institutionelle Macht der Kirche. Der französische Historiker Jules Michelet artikulierte die romantische Sichtweise in seiner Hexengeschichte "La Sorcière" (1862). Die Folkloristen des 19. Jahrhunderts stuften viele Volksbräuche als Relikte einer vorchristlichen Vergangenheit ein und erweckten den Eindruck, daß die europäischen Bauern während des gesamten Mittelalters und darüber hinaus im Grunde genommen unter einem christlichen Kulturmantel heidnisch geblieben waren.

Daher die Tendenz, in der mittelalterlichen europäischen Kunst alles als heidnisch zu bezeichnen, was nicht den Stereotypen der christlichen Kunst entspricht.
Man beobachtet das in Reiseführern, in Läden, in denen mittelalterliche Waren verkauft werden und in wissenschaftlichen Büchern über mittelalterliche Kunst, insbesondere solche, die älter als zwei oder drei Jahrzehnte sind.
Die Figuren im "Book of Kells" und die Statuen auf White Island im irischen Lough Erne sind keine Darstellungen der menschlichen Form, die aus der griechisch-römischen Tradition stammen - daher „heidnisch“. Doch Irland war schon Jahrhunderte zuvor eine christliche Nation.
Kunstwerke wurden geschaffen und ihr Kontext ist spezifisch christlich. Nennen wir sie heidnisch, nur weil sie uns kulturell fremd erscheinen?


Montag, 6. Januar 2020

Fundstück zur Feier des Tages

AC  Wimmer berichtet bei CNA über die Gedanken Kardinal Woelkis zu den Hl. Drei Königen-
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Unter dem Titel:

"Aufbruch in der Nachfolge Christi": Kardinal Woelki über die Heiligen Drei Könige"


beginnt der Artikel so- Zitat:

"Es gibt auf der ganzen Welt nur drei heilige Könige, die damals in Bethlehem dabei waren": Daran hat Kardinal Rainer Maria Woelki zum heutige Hochfest erinnert und betont, dass deren Gottvertrauen und Aufbruch als alten Gewohnheiten auch heute Vorbild seien. 
Der Erzbischof von Köln rief zur Christusnachfolge auf und dazu, ebenfalls "im Vertrauen auf Gott aufzubrechen". (....)
Quelle: CNA, AC WImmer


Samstag, 28. Dezember 2019

Tosatti: "Wie würde die Kirche heute mit dem Hl. Stephanus umgehen?"

Marco Tosatti überläßt heute  bei Stilum Curiae einem Priester, der unter dem Pseudonym Msgr. AmaDio schreibt, das Feld,  wo der seinen Lesern und uns seine Gedanken über den Hl. Stephanus und wie es dem in der heutigen Kirche ergehen würde, präsentiert.
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"DER HEILIGE STEPHANUS. WÜRDE ER HEUTE VON DER KIRCHE VERFOLGT? RIGIDE..."

Liebe Stilumcuriale, ein Priester aus einer der  von den neuen bischöflichen Ordinationen überwältigten Diözesen, einer Diözese, so hinausgehend wie in der hinausgehenden Kirche möglich (vielleicht von dem vielen Hinausgehen schon fast ein bißchen zertreut, wie wir fürchten) geschrieben, damit wir verstehen. Er hat uns seine Überlegung geschickt und uns gebeten, sie als spirituelle Hilfe in stürmischen Zeiten mit Ihnen zu teilen. Gute Lektüre!
                                                            §  §  §

Lieber Freund Tosatti, ich möchte Ihren Lesern eine Meditation über den Hl. Stephanus ind seine Bedeutung anbieten, wenn sie sich heute in dieser Kirche verfolgt fühlen und sind, weil ich das Gute tun möchte, das von Christus gelehrt wurde und nicht von Karl Rahner. Aber ich möchte das auch tun, weil ich befürchte, daß heute von irgendeiner Seite der Hl. Stephanus, dieser erste Verfolgte den "verfolgten Migranten" von heute gleichgesetzt wird.
                                                
Ich erlaube mir, das Pseudonym Msgr. AmaDio zu benutzen. 

Jede Zeit hat ihre Verfolgten und ihre Märtyrer.
Gestern der Hl. Stephanus seitens der griechischen Juden wegen seines Glaubens an Christus. 

Heute durch eben die Kirche, die will, daß wir ganz in Christus leben und die Wahrheit der Überleiferung predigt ("alle, die ganz in Christus leben wollen, werdeb  verfolgt werden" 2 Tim 3-12) 

Wer weiß, ob Christus die Verfolgung seiner Apostel durch die Kirche selbst vorhergesehen hat. 

Wer weiß,.ob er eine Verfolgung derer, die als Feind des Papstes und deshlab auch als Feind Christi  angesehen werden, vorhergesehen hat. 

Am Tag des Hl. Stephanus sollte die Kirche sich daran erinnern, daß ddas Kreuz immer auf den Schultern derer ist, die verrückterweise Christus lieben - weil :" Wenn die Welt euch haßt,  hat sie mich zuerst gehaßt " ein Diener nicht größer sein kann als sein Herr. 

Aber Christus ermutigt: "Ihr werdet von der Welt verfolgt, aber habt Vertrauen. Ich habe die Welt besiegt!" (Joh. 16-33)

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Zum Fest des Hl. Stephans


"Good King Wenceslaw ".....

            


                  " Good King Wenceslas looked out
                  On the feast of Stephen
                  When the snow lay round about
                  Deep and crisp and even
                  Brightly shone the moon that night
                 Though the frost was cruel
                 When a poor man came in sight
                 Gath'ring winter fuel "
   

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Bischof Gavin Ashenden konvertiert zum Katholischen Glauben

Marco Tosatti berichtet bei Stilum Curiae über die Konversion des ehemaligen Kaplans der englischen Königin zum Katholizismus. Was Bischof Ashenden über die Anglikanische Kirche sagt, muss für jeden Katholiken ein Warnsignal sein ....besonders für die Hierarchie.
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 "DER EX-KAPLAN IHRER MAJESTÄT ELISABETH IST KATHOLISCH GEWORDEN"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae wir übernehmen von Church Militant eine aus vielen Gründen sehr interessante Meldung: über die  Konversion eines anglikanischen Bischofs  und früheren Kaplans  Ihrer Majestät Elizabeth II zum Katholizismus. Warum ist das interessant? 
Wenn Sie den Artikel lesen, werden Sie es sehen: die Motive, die der Prälat nach Rom führen sind genau die gleichen, die von der Kultur des "erwachsenen" Katholizismus im Verkauf der Zeit minimiert, verachtet oder geleugnet werden, wie  Legenden für Beginen. Interessant -oder? 
Und das sollte etwas ausdrücken, eine Botschaft auch an alle senden, die-leider Gottes-  Legion zu sein scheinen, die die Katholische Kirche auf den Weg der reformierten Konfessionen zwingen wollen: siehe die deutsche Synode & co ,von den unzähligen Prälaten am Vaticanischen Hof gar nicht zu reden. Gute Lektüre und Meditation.

Ein anglikanischer Bischof von internationalem Ruf und Ex-Kaplan ihrer Majestät Elizabeth II verläßt die anglikanische Kirche und wird katholisch. Bischof Gavin Ashenden wird zur vollen Kommunion vom Bischof von Shrewsbury, Mark Davies am 4. Advents-Sonntag in der Kathedrale von Shrewsbury/England aufgenommen. Der Prälat, der frank und frei spricht, ist weltweit in den Medien bekannt geworden, nachdem er sich der Lesung des Korans in der Bischofskirche St. Mary in Glasgow/ Schottland widersetzte.

Das Koran-Kapitel über Maria- das zu Epiphanias 2017 bei der Eucharistiefeier vom Rednerpult aus vorgelesen wurde, leugnet ausdrücklich die Göttlichkeit Jesu. 

Auf Druck aus dem Buckingham Palace trat Dr. Ashenden von seinem Amt als königlicher Kaplan zurück. Später- im selben Jahr wurde Ashenden zum Missionsbischof der Episkopal-Kirche im UK ernannt, um die traditionalistischen Anglikaner zu betreuen, die die Kirche Englands verließen. Bischof Gavin Ashenden wird am 4. Advents-Sonntag in voller Kommunion vom Bischof von Shrewsbury, Mark Davies in der Kathedrale von Shrewsbury empfangen.

Es war eine besondere Freude, Gavin Ashenden bei den letzten Schritten einer langen Reise um in der Katholischen Kirche nach Hause zu kommen, zu begleiten. Ich bin mir des Zeugnisses bewußt, das Ashenden öffentlich für den Glauben und für die historischen Werte, auf denen unsere Gesellschaft gegründet wurde- gegeben hat,  Ich bete, daß dieses Zeugnis für viele eine Ermutigung bleibt.


Samstag, 14. Dezember 2019

Socci denkt über die aktuelle Lage der Kirche und den Antichrist nach

Antonio Socci geht auf seinem blog "LoStraniero" der Frage nach, ob das aktuelle Ponitifikat z7u den Prophezeiungen und Erzählungen über den Antichrist paßt.
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Der Hl. Paulus: "Er wird im Tempel Gottes sitzen und sich selbst als Gott ausgeben".
Die Prophezeiungen, die die Zeit und den Ort angeben, an dem sich die Herrschaft des Antichristen manifestieren wird, sind sehr beunruhigend ... Einige Seiten meines Buches "Der Götze Markt, die Kirche und der Antichrist"

Ein weiterer interessanter Fall ist die Erscheinung der Madonna in La Salette, 1846, die von der Kirche anerkannt wird. In der Botschaft vom 6. Juli 1851 wird gesagt, daß nicht noch einmal 2 mal 50 Jahre bis " der Antichrist geboren wird".
Im Geheimnis von 1879 das von Melania etliche Jahre nach der Anerkennung der Erscheinung (für das es noch keine Anerkennung durch die Kirche) liest man u.a.  " ...Rom wird den Glauben verlieren und wird Sitz des Antichrist".
Und dann "Die Kirche wird sich verfinstern; und die Welt wird bestürzt sein." (....)
Aber im 19. Jahrhundert ist die Mystikerin, die mehr und mit mehr Klarheit über den Antichrist gesprochen hat, Maria Valtorta (....)
Ihr verdanken wir auch die drei Bände mit den Diktaten übernatürlichen Ursprungs - von 1943 bis 1950 - die größtenteils Jesus Christus zugeschrieben werden und unter dem Titel Quaderni veröffentlicht wurden.
In einem dieser Diktate, vom 27. August 1943, also mitten im Zweiten Weltkrieg und der Totalitarismen, sagt Jesus zur Mystikerin: "Jetzt sind wir in einer Periode, die ich als die der Vorkäufer des Antichrist bezeichnen würde. Dann kommt die Zeit des Antichrist, der der Vorkäufer Satans ist. "
Welche Generation wird den Antichrist erleben?
Es sie so aus, als daß man aus dem Diktat vom 20. August 1943 schließen könnte. es sei die unsere, in dem  Jesus, dazu auffordert, für die zu beten, die diese Leiden erleben." ...viele von ihnen sind bereits auf der Welt."

Im Diktat vom 23. Juli sagt Jesus zu Valtorta: "Es ist logisch, daß in einer Welt, in der so viele spirituelle Lichter tot sind,  das kurze aber furchtbare Reich des Antichristen errichtet wird."
In diesem Kontext erklärt er, daß "viele Sterne von den Windungen Luzifers mitgerissen werden [...] Das sind die, die ich Salz der Erde und Licht der Welt genannt habe: meine Diener."
Und er fügt hinzu:" Die Kirche wird nicht sterben, weil ich mit ihr sein werde. Aber sie wird Stunden der Dunkelheit und des Schreckens kennen lernen, die denen meiner Passion ähneln."


Samstag, 7. Dezember 2019

Hl. Ambrosius bitte für uns!

Heute feiert die Kirche das Fest des Hl. Ambrosius, Kirchenvater und Bischof von Mailand im 4. Jahrhundert. Papa emeritus Benedetto XVI hat ihn in einer seiner einer Katechesen anläßlich der Generalaudienz am 24. Oktober 2007 vorgestellt . Hier geht´s zum Gesamttext:  klicken
Hier ein Ausschnitt- Zitat:

Der Hl. Ambrosius

"(...) Es ist offensichtlich, daß das persönliche Zeugnis des Predigers und der Grad der Beispielhaftigkeit der christlichen Gemeinde die Wirksamkeit der Predigt bedingen. Unter diesem Gesichtspunkt ist ein Abschnitt aus den Bekenntnissen des hl. Augustinus von Bedeutung. Er war als Lehrer für Rhetorik nach Mailand gekommen; er war Skeptiker, kein Christ. 
Er war auf der Suche, aber nicht imstande, wirklich die christliche Wahrheit zu finden. Es waren nicht in erster Linie die schönen Predigten des Ambrosius (auch wenn sie von Augustinus geschätzt wurden), die das Herz des skeptischen und verzweifelten jungen afrikanischen Rhetors bewegten und ihn endgültig zur Bekehrung drängten. Es war vielmehr das Zeugnis des Bischofs und seiner mailändischen Kirche, die betete und sang, einig wie ein einziger Leib. 
Eine Kirche, die fähig war, den Anmaßungen des Kaisers und seiner Mutter zu widerstehen, die in den ersten Tagen des Jahres 386 erneut die Enteignung eines Kultgebäudes für die Zeremonien der Arianer verlangt hatten. In dem Gebäude, das beschlagnahmt werden sollte – so erzählt Augustinus – »hielt das fromme Volk Nachtwache, bereit, mit seinem Bischof zu sterben «. 
Dieses Zeugnis aus den »Bekenntnissen« ist wertvoll, da es andeutet, daß sich etwas im Inneren des Augustinus zu regen begann, der fortfährt: »Auch wir selbst, obgleich noch kalt und nicht von deinem Geist befeuert, wurden doch vom Bangen und von der Verwirrung der Stadt ergriffen« (Bekenntnisse 9,7)."  (....)
Quelle: La Santa Sede, LEV, Benedikt XVI

                           HEILIGER AMBROSIUS BITTE FÜR UNS!

Freitag, 6. Dezember 2019

Spannendes aus dem Geschichtsbuch der Kirche....Lesen!

Um die Frage , wer der schlechteste Papst der Kirchengeschichte war, beantworten zu können, führt
Roberto De Matteit bei Corrispondenza Romana - seine Leser zunächst ins mittelalterliche 10. Jahrhundert zurück - in dem einer seiner Kandidaten, Johannes XII, das Petrusamt inne hatte.
Hier geht´s zum Original:  klicken 

"WER WAR DER SCHLECHTESTE PAPST IN DER GESCHICHTE DER KIRCHE?" 

Wer war der schlechteste Papst in der Geschichte der Kirche? Viele glauben, daß das Alexander VI war, ein Papst der über die Maßen kritisiert wurde, aber laut Roberto Bellarmino war das Johannes XII (937-964 , der ihn als "omnium pontificum fere deterrimus», "quasi der schlechteste von allen Pontifices"(De Romano Pontifice, l. II, Kap. XIX, in De controversiis christianae fidei, Bei Societatem Minimam, Venetii 1599, p. 689) definierte.

Alberico II - Graf von Tusculum, Princeps von Rom von 932 bis 954 ließ sich,bevor er starb in den Petersdom tragen, zum Grab des Apostels - und ließ in Gegenwart von Papst Agapitos den römischen Adel schwören, daß sie nach dem Ableben des Papstes seinen Sohn zum Papst wählen würden, dem er den glückverheißenden Namen Octavian gegeben hatte. Als der Papst im Dezember 955 starb, wurde Octavian unter dem Namen Johannes XII zum Papst gewählt, obwohl er noch nicht das erforderliche kanonische Alter hatte, er war erst 18.

Nach der übereinstimmenden Beschreibung der Quellen war der junge Mann ein entschlossener Papst, der sein Leben der ungezügelten Freuden, denen er sich hingegeben hatte, nicht unterbrach,
als er auf den päpstlichen Thron gewählt wurde. Im Herbst 960 war er in einen Konflikt mit dem Marquis Berengario von Ivrea, der sich selbst zum König von Italien ernannt hatte, und mit dessen Sohn Adalbert geraten und bat  Otto I, den König von Deutschland zu Hilfe.
Otto zog an der Spitze seines Heeres nach Italien, besiegte Berengar und Adalbert und fuhr weiter nach Rom, wo er am 2. Februar 962, dem Fest Mariae Lichtmess, vom Papst feierlich zum Kaiser gekrönt wurde. Diese Krönung war der Gründungsakt des sogenannten "Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation"

Diesem Akt folgte eine eine Woche später die Gewährung des sog. Privilegium Ottonis, ein Dokument, von dem noch heute eine Kopie in den Vatican-Archiven aufbewahrt wird, Das Dokument bestätigte einerseits alle territorialen Zugeständnisse, die von POipin II, dem Kurzen und Karl dem Großen und anderen, die ihnen folgten gegenüber dem Hl. Stuhl gemacht worden waren, und verpflichtete andererseits den Hl. Stuhl die Wahl eines Pontifex der vorherigen Zustimmung durch den Kaiser und seine Nachfolger zu unterwerfen. Otto kehrte dann nach PAvia zurück, aber Johannes brach den Treue-Eid, den er Otto geleistet hatte und ging ein gegnerisches Bündnsi mit dem alten Feind Adalbert ein.

Liutprando, Bischof von Cremona, berichtet in einem berühmten, kürzlich in philologisch korrekter Fassung wiedergegebenen Text über den Konflikt zwischen Papst und Souverän in den Jahren 960 bis 964 (De Iohanne Papa et  Ottone Imperatore, herausgegeben von Paolo Chiesa, Edizioni del Galluzzo, Florenz 2018). Der Kurator des Bandes nahm auch andere Dokumente in den Anhang auf, die dazu beitragen, ein vollständigeres Bild dieser Ereignisse zu vermitteln, beginnend mit den Seiten, die Johannes XII im Liber pontificalis gewidmet sind (S. 97-100 des Anhangs). Als er erfuhr, daß der Papst ein Bündnis mit Adalbert geschlossen hatte, versammelte Kaiser Otto in St. Peter eine Synode, an der die Bischöfe und Erzbischöfe seiner Anhänger, die Geistlichen, die römischen Kurialen und die Ältesten der Stadt und die Vertreter des Volkes teilnahmen.
Johannes XII entfernte sich jedoch aus der Ewigen Stadt.


Donnerstag, 28. November 2019

Roberto De Mattei : Acies ordinata oder die Seelen unserer Toten unterstützen uns im Kampf

Roberto De Mattei befaßt sich in einem von Rorate Caeli veröffentlichten Beitrag u.a. mit dem Fegefeuer und den Seelen, die in ihm für das Ewige Leben gereinigt werden und mit dem, was sie im Kampf gegen das Böse tu  können.
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DE MATTEI: UNSERE TOTEN: EINE LEGION VON SEELEN DIE UNS IM KAMPF UNTERSTÜTZT

"Wie die Jahre vergehen, wächst die Zahl derer, die wir kannten und die dieses irdische Leben vor uns verlassen haben. Was wir ihr Schicksal in der Ewigkeit sein? Nur Gott kennt das endgültige Schicksal der Seelen, aber es ist sicher. daß eine große Zahl, derer die im Stand der Gnade starben, die Schmerzen des Fegefeuers erleiden, in Erwartung der endgültigen Herrlichkeit des Himmels.
Diese Seelen sind Teil der leidenden Kirche, die zusammen mit der Ecclesia militans und der Ecclesia triumphans die Kirche Christi bilden. Tatsächlich- wie der Hl: Augustinus sagt- "Tota enim in Christo Ecclesia unum corpus est” (Enarr. In Ps,  148, PL, 51, 423): “tdie gesamte Kirche bildet den Leib Christi. 

Der mystische Leib Christi ist die Gründung der Heiligen bestehend aus drei Kirchen: 
der kämpfenden, der leidenden und der triumphierenden- je geformt von den auf der Erde Kämpfenden, den im Fegefeuer Geläuterten und den im Himmel Triumphierenden. 
Diese Civitas Dei kämpft gegen die civitas diabuli, die kein Fegefeuer hat, aber nur aus dem Verdammten und auf der Erde von den mit den Heeren Satans gegen die Heere Christi Kämpfenden geformt wird.

Die Kirche stellt dann an der Seite der Engel und der Heiligen im Himmel eine Legion heiliger Seelen im Fegefeuer auf, die in der Schlacht eine entscheidende Rolle spielen können. Sie können von sich aus nichts tun, dennoch können sie durch ihr unablässiges Gebet viel für uns tun.

Der Hl. Augustinus erklärt. wie die Verschiedenen nichts von den menschlichen Vorgängen, die gerade passieren, wissen, daß sie aber durch Göttliche Offenbarung oder durch die Engel oder die Seelen. die sich ihnen anschließen, nachdem sie die Welt verlassen haben etwas über gegenwärtige, frühere und zukünftige Ereignisse wissen können. Die Gegangenen nehmen so Anteil an den irdischen Ereignissen- nicht durch ihre Natur sondern durch die Göttliche Macht. Gott ist das Mittel, durch das wir die Verstorbenen erreichen können und durch das sie uns erreichen können.
(Mons. Antonio Piolanti, Il mistero della comunione dei santi, (The Mystery of the Communion of Saints), Desclée, Roma 1957, pp. 317-318).  


Montag, 18. November 2019

Fr. Hunwicke spricht...

heute bei liturgicalnotes über das Päpstliche Lehramt in Zeiten der Krise.
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"DAS ZEITLICHE AUSSETZEN DES PÄPSTLICHEN LEHRAMTES" 

Kürzlich hatte ich schon einige Punkte zur Lehre des hl. John Henry Newman bezüglich des Lehramtes in Zeiten von Krise und Glaubensabfall angesprochen. Daraus könnte sich eine ganz praktische Frage ergeben: Sollten wir in unseren Predigten die Formulierung verwenden: „Wie
unser heiliger Vater Franziskus gesagt hat...“?

Ich habe von solchen Wendungen nie viel gehalten. Uns Leuten aus der anglikanischen Tradition liegt es näher, uns auf die heilige Schrift oder die Väter zu stützen. Wie oft wohl hat sich der hl. John Henry Newman einer Anspielung auf den letzten Merkspruch Pius‘ IX. bedient?
Ich kann mich an kein einziges Beispiel erinnern. Aber die Zeiten verändern sich, und im letzten Pontifikat hatte ich den Eindruck, daß vieles von dem was, Papa Ratzinger sagte, sich erfreulich väter-mäßig anhörte.

Könnte es etwas schaden, PF mit ein paar Worten zu zitieren, die für sich völlig rechtgläubig klingen?

Ich bin in diesen etwas kniffligen Fragen der Alltagsklugheit nicht unfehlbar. Aber ich habe den
Eindruck, daß es nicht ungefährlich ist, selbst die besten und orthodoxesten Aussagen von PF zu zitieren. Es besteht immer die Gefahr, daß man ohne es zu wollen an der Verbreitung des Eindrucks
mitwirkt, daß er ein zuverlässiger Vertreter des katholischen Glaubens wäre.

Und leider ist es inzwischen natürlich völlig offensichtlich, daß das weit entfernt von der Wahrheit ist. (Sollten wir ihn zukünftig vielleicht als Papst Liberius II. bezeichnen?)

Vielleicht sollten wir uns an der Art orientieren, in der Newman zu predigen pflegte: schlicht und bodenständig statt päpstlich und problematisierend!

Aber nicht an Dr. Pusey. Das wäre zu viel des patristischen Guten!

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Und weil wohl- wie wir- die wenigsten unserer geneigten Lesen wirklich wissen, wer Dr. Pusey ist und wo und wie er gewirkt hat, fügen wir hier einige Informationen -unter dem Titel "Wer war Dr. Pusey?" hinzu: klicken


Montag, 11. November 2019

Fundstück

Bei domradio.de erklärt Brauchtumsforscher Prof. M.Becker-Huberti die Bräuche um die Legende des heutigen Tagesheiligen.
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Unter dem Titel: 
             "WAR DER MANTEL WIRKLICH ROT?" 
beginnt der Artikel so: 

"Jedes Kind kennt die Geschichte des Heiligen Martin von Tours, der seinen roten Mantel mit einem Bettler teilte. Aber stimmt die Geschichte so, wie wir sie erzählen? Was ist dran an den Bräuchen und Sagen rund um die Martinswoche?
DOMRADIO.DE: Sie haben schon eine ganze Reihe Bücher über Martin von Tours geschrieben. Deswegen können wir vielleicht auch erst mal so ein paar Legenden geraderücken. War Martin ein römischer Soldat?
Prof. Dr. Manfred Becker-Huberti (Brauchtumsexperte): Ja.
DOMRADIO.DE: Und er trug dabei einen roten Mantel?
Becker-Huberti: Nein"  (.....).

Quelle: domradio.de.Prof. Becker-Huberti 

St. Martin

Beim Angelus-Gebet am 11. 11. 2007 erzählte Papst Benedikt XVI den Menschen auf dem Petersplatz die Geschichte des Hl. Martins. Anläßlich seines heutigen Festtages erinnern wir uns
an diesen Text: hier geht´s zum Text:  klicken

"Die Kirche gedenkt heute, am 11. November, des hl. Martin, Bischof von Tours, eines der berühmtesten und am meisten verehrten Heiligen in Europa. 
Er wurde um 316 als Sohn heidnischer Eltern in Pannonien, im heutigen Ungarn, geboren und dann vom Vater für die Militärlaufbahn bestimmt. Bereits als Jüngling begegnete Martin dem Christentum; nach Überwindung vieler Schwierigkeiten schrieb er sich als Katechumene ein, um sich auf die Taufe vorzubereiten. 
Er empfing das Sakrament im Alter von ungefähr zwanzig Jahren, mußte aber noch lange Zeit im Heer bleiben, wo er von seiner neuen Lebensweise Zeugnis ablegte: er war allen gegenüber respektvoll und entgegenkommend; er behandelte seinen Leibdiener wie einen Bruder und mied niedrige Vergnügungen. 
Nach seiner Verabschiedung aus dem Militärdienst begab er sich nach Poitiers in Frankreich zum heiligen Bischof Hilarius. Dieser weihte ihn zum Diakon und Priester; in der Folge wählte er das monastische Leben und gründete mit einigen Schülern in Ligugé das älteste bekannte Kloster in Europa. Nachdem ungefähr zehn Jahre später die Christen von Tours ohne Hirte geblieben waren, wählten sie ihn per Akklamation zu ihrem Bischof. 
Von da an widmete sich Martin mit brennendem Eifer der Evangelisierung der ländlichen Gegenden sowie der Ausbildung des Klerus. Auch wenn ihm viele Wunder zugeschrieben werden, ist der hl. Martin vor allem für eine Tat der brüderlichen Nächstenliebe bekannt. Noch als junger Soldat begegnete er auf der Straße einem vor Kälte erstarrten und zitternden Armen. Da nahm er seinen Mantel, teilte ihn mit dem Schwert in zwei Teile und reichte dem Mann die eine Hälfte. In der Nacht erschien ihm im Traum Jesus, der lächelte und mit eben jenem Mantel bekleidet war." (....)

Quelle: La Santa Sede, LEV 

und bei domradio.de spricht 


Samstag, 9. November 2019

Fr. Hunwicke spricht

-anläßlich des heutigen Weihetages der Papstkirche San Giovanni in Laterano, der Lateran-Basilika, bei liturgicalnotes über die frühe Ausbreitung des römischen Christentums in England und seinen Niedergang durch den Abfall von der Mutterkirche....und zitiert dazu den neuen Hl. John Henry Newman. Hier geht´s zum Original: klicken

          "DER HL. JOHN HENRY NEWMAN ÜBER DIE STINKENDE LEICHE" 
"Als der Hl. Augustinus nach Canterbury kam. baute er eine Kathedrale in honorem Sancti Salvatoris
mit anderen Worten- er gab ihr den gleichen Namen wie den der päpstlichen Kathedralkirche in Rom- der Lateran-Basilika, der Mutterkirche der Welt, deren Weihefest wir heute feiern.
Später, als Rom gerade die Basiliken der Hl. Petrus und Paulus bekommen hatte- außerhalb der Mauern, weil sie über den Friedhöfen gebaut wurden, wo die Apostel begraben wurden (Römische Begräbnis-Stätten lagen immer außerhalb der Stadtmauern) - mußte auch Canterbury ein Peter-und Paul-Kloster außerhalb der Stadtmauer haben, (vulgo das St. Augustin-Kloster) wo es Begräbnisse gab. Und als Äquivalent zu Santa Maria Maggiore in Rom gab es östlich von SS. Peter und Paul die Kirche Unserer Lieben Frau.

Nostalgie, Nostalgie. Das heutige Erinnern an die Weihe der Lateran-Basilika wird sicher mit den Tränen jener benetzt, die eine Anglikanische Religions-Ausbildung erhielten. Wir betrauern die Zerstörung der großen Ecclesia Anglicana , die von Anfang an ein Leuchtfeuer und Monument der Romanitas auf diesen feuchten und nebligen Inseln des Nordens war- zu einer Zeit als das Römische Christentum sich noch kaum über Rom hinaus ausgebreitet hatte.
Wie der Hl. John Henry es ausdrückte, Canterbury ist seinen Weg gegangen, und York ist gegangen, und Durham ist gegangen und Winchester ist gegangen. Es war bitter, sich von ihnen zu trennen. Wir hingen an der Vision vergangener Größe und glaubten nicht, sie könne zunichte werden....aber das lebenspendende Prinzip der Wahrheit, der Schatten von St. Peter, die Gnade des Erlösers, die Gnade des Erlösers hat sie verlassen. Diese alte Kirche ist zu einer Leiche geworden (eine wunderbare Veränderung!). und dann verseuchte sie die Luft, die sie einstmals erfrischte und belastet den Erdboden, den sie verschönerte.

Wie James Joyce es formulierte, war der H. John Henry ein wunderbarer Prosa-Stilist...Sie könnten sagen ein Stilist des Stilisten.

Nur er konnte damit davon kommen, die Kirche von England eine stinkende Leiche zu nennen, weil er es so elegant ausgedrückt hat."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

 .

Dienstag, 5. November 2019

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgicalnotes über das Fest der Hl. Reliquien
Hier geht´s zum Original:  klicken

            "Ein Fest für die Reliquien" 

Dieses Fest beruht auf einem soliden liturgischen Instinkt. In den Riten des mittelalterlichen England hat es verschiedene Termine ausprobiert: in Exeter den 22. Mai oder den Montag nach Himmelfahrt; in Hereford und Sarum den Sonntag nach der Übertragung des hl. Thomas (am 7. Juli) – wobei Sarum anmerkt, daß es einstens am Oktavtag der Geburt unserer Lieben Frau stattfand und eine dazu passende Collecta hatte: „Wir bitten Dich, allmächtiger Gott, gewähre uns, daß die Verdienste der heiligen und allzeit reinen Jungfrau und Mutter Maria sowie der Heiligen, deren Reliquien in dieser Kirche aufbewahrt sind, uns beschützen mögen.“ Der traditionelle Ritus der Benediktiner feiert dieses Fest am 13. Mai – vermutlich eine gelehrte Anspielung auf die an diesem Tag erfolgte Weihe des Pantheon in Rom als Kirche Santa Maria ad Martyres. Vor den Reformen Pius‘ X. hatte das Fest seinen Platz unter den Messen für bestimmte Orte am 26. Oktober oder am letzten Sonntag dieses Monats.
Unter Pius X. ließ sich das Fest mit päpstlichem Indult an mehreren Orten höchst passender Weise am 5. November nieder – also an einem Tag innerhalb der Oktav von Allerheiligen, vielfach wurde es als duplex maior begangen. Die liturgische Farbe war rot.
Damit übereinstimmend ist es ein gemeinsames Offizium für mehrere Märtyrer, obwohl durchaus nicht alle Heiligen, deren Reliquien an diesem Tag verehrt wurden, Märtyrer gewesen sind.
Dieser Brauch geht wohl auf die ursprüngliche Vorstellung zurück, daß die Märtyrer die Heiligen per se waren und daß die nicht als Märtyrer gestorbenen Santi et Sanctae gewissermaßen nur auf deren Rücken zur Heiligkeit gekommen waren.
Die Heilige Liturgiekongregation empfand gelegentlich das Bedürfnis, sich byzantinischen Quellen zuzuwenden, um zu nahrhafteren Resultaten zu kommen als denen die man in den immer nüchternen westlichen Texten findet. (Sektion 25 des Konzils von Trient bringt solide Aussagen zu den Reliquien, die aber etwas trocken sind.)
Und so stammen die Lesungen dieses Festes zur Matutin vom stets zuverlässigen Kirchenlehrer Johannes von Damaskus. (Fr. Eric Mascall hat einmal auf die Neigung römischer Liturgisten hingewiesen, östliche Quellen zu nutzen, wenn sie etwas „extremes“ zum Ausdruck bringen wollten.)  „Denn da das Leben selbst und der Urheber des Lebens unter die Toten gezählt wurden, bezeichnen wir die, die ihre letzten Tage in der Hoffnung auf Auferstehung und im Glauben auf Ihn vollendeten, nicht als „Tote“ "Wie könnte ein toter Körper Wunder wirken? Durch die Reliquien werden Teufel ausgetrieben, Seuchen verjagt, die Kranken geheilt, die Blinden sehen...“ usw. usf.
Die Collecta ist eine erlesene Komposition, die ebenfalls die von den Heiligenreliquien bewirkten Wunder als Verheißung der Auferstehung ansieht: „Mehre in uns, O Herr unseren Glauben an die Auferstehung, der Du in den Reliquien der Heiligen Wundertaten vollbringst, und mache uns zu Teilhabern der unsterblichen Herrlichkeit, deren Unterpfand unsere Verehrung ihrer Asche darstellt.“


Donnerstag, 31. Oktober 2019

Pascendi Dominici Gregis versus Amazonas-Synode und Evolution der Lehre

Rorate Caeli stellt einige der umstrittenen Äußerungen bei der Amazonas-Synode zu "Fortschritt in der Kirche und Evolution der Lehre" den Aussagen von Papst Pius X in seiner berühmten Enzyklika "Pascendi Dominici Gregis" gegenüber.
Hier  geht´s um Original:  klicken

"DIE VATICAN WEB-SITE FÖRDERT HÄRESIEN: PASCENDI ERKLÄRT ALLES"

Pascendi war das größte Katholische Dokument der vergangenen 250 Jahre. Der einfache Gemeindepfarrer Giuseppe Sarto erklärte alles, was seit der Revolution von 1789 im Untergrund der Kirche passiert war und sagte viel von dem voraus, was später passieren würde, wie wir mit eigenen Augen sehen können.

Der Hl. Pius X hat viel getan, um die Flut aufzuhalten und wir können sehen, daß seine Bemühungen Jahrzehnte dauerten. Aber natürlich kann man Verräter nicht durch einen Eid aufhalten, weil sie lügen  und ein Doppelleben führen.

Das kann man an folgendem Text sehen, der Dienstag von der Vaticanischen News-website veröffentlicht wurde.

"Die Entwicklung der Lehre ist ein Volk, das zusammen wandelt. Die Amazonas-Synode hat eine lebhafte Debatte unter den Katholiken ausgelöst. Einige fürchten, vom Pfad der Tradition abzukommen. Die Geschichte der Kirche zeigt den Weg der Treue."

Der Hl. Papst Sarto hat die aktuell lebenden Häretiker demaskiert , die jetzt das Rückgrat des "sich entwickelnden päpstlichen Lehramtes sind. noch bevor es sie überhaupt gab.

In Pascendi hat er den modus operandi der Modernisten bei der sogenannten "Evolution der Doktrin" enthüllt:

Um mit dieser ganzen Frage des Glaubens und ihrer Saat fertig zu werden, bleibt abzuwarten, verehrte Brüder, was die Modernisten über ihre Entwicklung zu sagen haben. Zunächst legen sie den allgemeinen Grundsatz fest, daß sich in einer lebendigen Religion alles ändern muss und ändern kann, und gehen auf diese Weise auf das über, was unter dem Oberhaupt ihrer Lehren als Evolution bezeichnet werden kann. Den Gesetzen der Evolution unterliegt alles - Dogma, Kirche, Anbetung, die Bücher, die wir als heilig verehren, sogar der Glaube selbst, und die Strafe für Ungehorsam ist der Tod. Die Formulierung dieses Grundsatzes wird niemanden in Erstaunen versetzen, der sich vor Augen führt, was die Modernisten zu jedem dieser Themen zu sagen haben. Nachdem die Modernisten dieses Gesetz der Evolution aufgestellt haben, lehren sie uns selbst, wie es funktioniert. 


Donnerstag, 24. Oktober 2019

George Weigel: Es wird Zeit, das Bild des Hl. Johannes XXIII zu korrigieren

George Weigel korrigiert bei FirstThings  in einem kritischen Beitrag zum Gedenktag des Hl. Johannes XXIII, der in die aktuelle Synode fiel, das verzerrte Bild des Pontifex,  das von bestimmter Seite immer noch verbreitet wird.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DAS IDEOLOGISCHE KIDNAPPING DES HL. JOHANNES  XXIII" 
ROM. An seinem liturgischen Gedenktag (11. Oktober), der auf den vierten Tag der Sondersynode für Amazonien fällt, die manchmal wie ein Recycling aller unserer Fehlversuche der 70-er Jahre erscheint, war es wohl unvermeidlich, daß bestimmte Backbord- Kommentatoren mit ihren Bemühungen fortfahren würden, Papst Johannes XXIII zu einem lächelnden, molligen, italienischen Großvater umzudeuten, dessen Herangehensweise an die Zukunft der Kirche ein bißchen maoistisch war: "Lasst tausend Blumen blühen!"

Hätten sich die Verdreher aber die Mühe gegeben, den Auszug aus der Eröffnungsrede des II.Vaticanischen Konzils des Papstes vom 11. Oktober zu lesen, hätten sie vielleicht eine Pause erhalten. Weil nach einigen Eröffnungs- und Dankesworten für die Göttliche Vorsehung, die die feierliche Eröffnung des Konzils ermöglichte, der Papst Folgendes sagte:
"Die kritischen Themen, die dornigen Probleme, die auf Lösungen durch den Menschen warten. sind seit fast 20 Jahrhunderten die selben geblieben. Warum? Weil die Gesamtheit der Geschichte und des Lebens an der Person Jesu Christi hängt....."

Er fuhr dann fort:

"Heutzutage . . . ist es offensichtlicher als je zuvor, daß die Wahrheit des Herrn ewig ist. Die menschlichen Ideologien ändern sich. Aufeinanderfolgende Generationen verursachen unterschiedliche Fehler und diese verschwinden oft so schnell, wie sie gekommen sind, wie Nebel vor der Sonne. Die Kirche hat diesen Irrtümern immer widersprochen und sie oft mit äußerster Härte verurteilt. Heute bevorzugt die Braut Christi den Balsam der Barmherzigkeit dem Arm der Strenge. Sie glaubt, daß die gegenwärtigen Bedürfnisse am besten dadurch befriedigt werden, indem man den Sinn ihrer Lehren ausführlicher erklärt, anstatt Verurteilungen zu veröffentlichen. . . .

Der große Wunsch der katholischen Kirche ist es,  bei diesem Konzil die Fackel der Wahrheit in die Höhe zu heben, sich der Welt als die liebende Mutter der ganzen Menschheit zu zeigen; sanftmütig, geduldig und voller Zärtlichkeit und Sympathie für ihre getrennten Kinder. Zu der von so vielen Schwierigkeiten bedrückten Menschheit sagt sie, was Petrus einmal zu dem armen Mann gesagt hat, der um Almosen gebeten hat: „Silber und Gold habe ich nicht; aber was ich habe, das gebe ich dir. Steh auf und wandle im Namen Jesu Christi von Nazareth “(Apg 3,6)."

Soweit sie heute in Erinnerung geblieben ist, wird die epische Eröffnungsrede von Papst Johannes vor dem Konzil als Zurückweisung für die "Propheten des Trübsinns"" angesehen, die in der Moderne nichts als den Ruin sehen. Das ist sicherlich so gesagt - und gemeint worden.