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Mittwoch, 5. Februar 2020

Marco Tosatti : Ergänzung zur Gänswein-Beurlaubung ......

Marco Tosatti zitiert bei Stilum Curiae zunächst die Tagespostmeldung über die Beurlaubung von Erzbischof Georg Gänswein durch Papst Franziskus (siehe hier) und fügte dann eigene Informationen hinzu: 

..."bis hierher der Artikel der Tagespost.Aus unseren eigenen Quellen können wie einige Details hinzufügen. Tatsächlich hat man- seit die Bombe wegen des von Benedikt XVI und Sarah geschriebenen Buches detonierte- Gänswein nicht mehr an der Seite der Pontifex gesehen. 
Im Vatican gehen Berichte über einen Wutausbruch des Pontifex und eine turbulente Begegnung herum. In Wirklichkeit soll nichts Derartiges geschehen sein. Papst Bergoglio soll dem Erzbischof einfach gesagt haben" ich will dich nicht mehr sehen" . Der Präfekt habe ihn gefragt: "aber soll ich zurückkommen und wann?"  Darauf habe der Pontifex nicht geantwortet.
Als Gänswein ihn dann fragte "soll ich denn ins Büro kommen?" hat der Papst "Besser nicht, jetzt macht es Msgr. Sapienza!"  Und so wurde Georg Gänswein ein Verschwundener..."

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti

Dienstag, 24. Dezember 2019

Noch ein päpstliches Geheimnis wurde gelüftet.....

Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae das Geheimnis um das mysteriöse Kästchen, das der Pontifex auf einigen Fotos von der letzten Generalaudienz an der Soutane trägt, gelüftet. Es ist ein drahtloses Aufzeichnungsgerät.....
Hier geht´s zum Original:  klicken

" FOTO DES GEHEIMNISSES: ES IST EIN DRAHTLOSES AUFNAHMEGERÄT"

Der gestern von Stilum Curiae veröffentlichte Artikel ist beantwortet worden: das Unternehmen Nagrit hat uns geschrieben und erklärt, daß das Gerät, das auf den Fotos des Papstes entdeckt wurde, ein spezielles drahtloses Aufnahme-System ist, das seit vergangenen August benutzt wird, um alles aufzunehmen, was der Pontifex - besonders während der päpstlichen Reisen- sagt. 

Nagrit erklärt, daß ihre Direktion 2016 vom Vatican eingeladen wurde, ein Angebot für ein tragbares Aufnahmegerät vorzulegen,.
"Nagrit wurde zusammen mit anderen Italienischen Anbietern vom Vatican eingeladen eine Lösung für ein solches System zu präsentieren und die Technologie zu demonstrieren. " Das endgültige, von Nagrit an den Vatican gelieferte System enthält vier digitale Sender von "Lectrosonics LT-Gürtel", mit regulierbarem Ausgang und drei verschiedenen  Arbeits-Frequenzen  und für eine maximale Flexibilität zwei digitalen Empfängern am LR-Gürtel und einem auf dem Slot montierten Doppel-Kanal- Empfänger,"

Dieses Gerät hatte uns an eine Art Insulin-Pumpe denken lassen - auch wenn uns von mehreren Experten auf dem Gebiet mitgeteilt wurde, daß diese Pumpen viel kleiner sind und in Körperkontakt getragen werden müssen und nicht außen an der Kleidung- wie das Gerät auf dem Foto.

Die argentinische Tageszeitung El Clarin hatte zuerst darüber berichtet und spekuliert, daß es eine Morphinpumpe sein könnte, die zur Linderung von Tumorschmerzen eingesetzt wird.  Eine Hypothese, die nach Stimmen nach denen der Pontifex wegen Wirbelsäulen -und Beinschmerzen einer Morphintherapie unterzogen werde, für wahrscheinlich gehalten wurde.

 §§§


Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti

Donnerstag, 13. Juni 2019

Gedächtnisverlust

Riccardo Cascioli hat zum neuen Interview von Magr. Viganò und der Beteuerung des Pontifex´von den Vorwürfen gegen Ex-Kardinal McCarrick nichts, absolut nichts gewußt zu haben, einen Leitartikel für La Nuova  Bussola Quotidiana verfaßt,
Hier geht´s zum Original:  klicken

"MSGR.VIGANÒ UND DER VERGESSLICHE PAPST"
Die neuen Aussagen von Msgr. Carlo Maria Viganò nach den Antworten von Papst Franziskus zur causa McCarrick bei einem mexikanischen TV-Sender legen den Finger in die Wunde: der Papst "lügt", die Vertuschung des Skandals geht weiter. Das ist eine beunruhigende Situation; mehr als annehmbar die Aufforderung an den Papst, zu beten und zu bereuen.

"Wir leben in einem wirklich dunklen Moment für die universale Kirche." Schwer dieser lapidaren Aussage von Msgr. Carlo Maria Viganò nicht zuzustimmen, der frühere Apostolische Nuntius in den USA, der im vergangenen August ein langes Memorandum veröffentlicht, in dem er die vaticanischen Vertuschungsaktionen verurteilt, die der Karriere des "Raubtier" Kardinals Theodore McCarrick zustimmten und in die er auch Papst Franziskus einbezog.
Vor zwei Tagen wurde Msgr. Viganò in einem langen Interview mit der Washington Post " wieder lebendig" ; Und gestern mit einer Erklärung, die seine Antwort auf die Aussagen des Papstes zum Fall McCarrick in dem dem mexikanischen Sender gewährten Interview vollständig wiedergab.

"Es ist äußerst traurig die Antworten von Papst Franziskus in der causa McCarrick zu lesen, vom ganzen Rest gar nicht zu reden" stellt Msgr. Viganò fest: "Zuerst sagt er, er habe schon oft geantwortet; dann daß er nichts wußte, absolut nichts über McCarrick, danach, daß er sich nicht an sein Gespräch mit mir erinnert". Alles "freche Lügen" sagt Msgr. Viganò, der erklärt:

"Erstens - hat er in neun langen Monaten kein Wort zu meinem Zeugnis gesagt und sich sogar seines Schweigens gerühmt- und tut das weiterhin, indem er sich mit Jesus vergleicht. Also hat er nun gesprochen oder geschwiegen? Welches von beiden?


Donnerstag, 30. Mai 2019

Mehr zu den Auswirkungen des Figueiredo-Reports und der Antwort des Papstes

In diesen Tagen hat Marco Tosatti, der ja eine Art Herausgeber des Viganó-Dokumentes ist und in direktem Kontakt zu Erzbischof Viganò steht, viel zu schreiben. Die Veröffentlichung des Figueiredo-Reports, der die Viganò -Aussagen zum Wissen des Pontifex in der causa McCarrick bestätigt, hat im Vatican und in der katholischen Presse mächtig Staub aufgewirbelt. Wie schon bei Viganò wird aus der Entourage des Papstes wieder zuerst zur Person argumentiert- also der Autor persönlich -mit Enthüllungen aus seinem Privatleben-  angegriffen, um seine Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen. Anders als auch 9 Monate ohne Antwort auf das Viganò- Dokument, hat der Papst jetzt innerhalb eines Tages auf diesen neuen Bericht geantwortet,  Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER PAPST LÜGT? DER VATICAN ZENSIERT IHN UND FÜGT NACH DER BESCHWERDE VON STILUM CURIAE DEN SATZ ÜBER VIGANÒ EIN." 

Liebe Stilumcuriale,
nach 9 Monaten hat Papst Bergoglio in gewisser Weise auf Erzbischof Viganòs Zeugnis in der causa McCarrick geantwortet. Im vorigen post haben wir das "Wie" und die Reaktion von Erzbischof Viganò gesehen. Auf sehr schwache Weise zieht er sich hinter ein "ich erinnere mich nicht" zurück. Hier seine genauen Worte: 
"Und wenn jener sagt, daß er an diesem Tag mit mir gesprochen hat , gekommen ist....ich erinnere nicht, ob er mit mir gesprochen hat. Ob das wahr ist oder nicht. Ich habe keine Ahnung." 
Dazu hat Erzbischof Viganò mir ganz einfach gesagt, daß der Papst lügt, wenn er etwas Derartiges sagt.
Um zu verstehen, warum der Erzbischof eine solche Behauptung aufstellen kann, ist es gut, noch einmal sein Zeugnis über die Tage vom 20. bis 23. Juni 2013 zu lesen.


Mittwoch, 22. Mai 2019

Wenn Kardinäle in die politische Arena steigen und sich in den Europa-Wahlkampf einmischen

Marco Tosatti gibt bei Stilum Curiae einen kurzen, kritischen Kommentar Agostino Nobiles zu den eher peinlichen Kommentaren der Kardinäle Parolin und Bassetti zu Worten und Gesten des italienischen Innenministers Salvini in Mailand wieder.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"NOBILE KOMMENTIERT DIE WORTE PAROLINS UND BASSETTIS. LISTIG VIELLEICHT, SCHARFSICHTIG NICHT GERADE."
Liebe Freund und Feinde von Stilum Curiae, Agostino Nobile hat uns eine Reaktion auf die Erklärungen des Staatssekretärs Kardinal Pietro Parolin -zu den Worten Matteo Salvinis in Mailand geschickt; und eine Reaktion auf die Eröffnungsrede Kardinals Gualtiero Bassetti, bei der Generalversammlung der CEI. Ein kurzer Text, der aber unserer Meinung nach die Situation unserer Kirchenoberen sehr gut beschreibt. 

                           
                    Die kirchliche Schläue bestätigt das Bergoglio-Programm
Pietro Parolin, Staatssekretär: "Ich glaube, daß Parteipolitik trennt. Gott aber ist für alle. Gott für sich selbst anzurufen, ist immer sehr gefährlich". Ein unglücklicher Kommentar, der mit der Geschichte kollidiert. Es würde genügen, sich an den Kreuzritterschild der Democrazia Cristiana zu erinnern. Eine Partei, die Italien 52 Jahre lang geleitet hat, es nach den Zerstörungen des I. und II. Weltkriegs unter die ersten Wirtschaftsmächte der Welt gebracht hat. Sicher ist -wenn man einen Blick auf die täglichen Massaker an Christen durch islamische Hand wirft, daß es tatsächlich gefährlich ist, Allah für sich selbst anzurufen.
Aber wir sehen nicht, wo die Gefahr beim Christlichen Gott ist. Es wird wegen dieser bizarren Vermutung sein, daß die Imame von den Bergoglianern während der Messe in die Kirchen eingeladen werden, während sie Salvini verurteilen, weil er die christlichen Wurzeln Europas erwähnt hat?

Für Gualtieri Bassetti, Präsident der CEI "ist das Problem nicht zuerst Europa sondern Italien [...] Aber Vorsicht! Man lebt nicht von Erinnerungen, Rückbesinnungen auf Traditionen und religiöse Symbole oder äußerliche Verhaltensformen!"

Teilweise bedeuten die beiden Schlußworte, eingefügt, um die formulierte kosmische Gemeinheit verdaulicher zu machen, daß für die Kirche 2 Jahrtausende christlicher Geschichte abgeschafft werden müssen. Bassetti weiß sehr gut, daß eine Gesellschaft ohne Tradition und Gedächtnis, die er listig als "Erinnerungen" definiert, eine Nicht-Gesellschaft ist, die die Tore für eine Kultur öffnet, die sich ihrer eignen Wurzeln bewußt ist. Zufällig der Islam.

Aus Brüssel kommen "Vorschläge", die in allen Staaten der EU Abtreibung, Euthanasie, Schwulen-Ehe und die irreguläre Einwanderung Hunderttausender junger Muslime einführen wollen. Trotz dieser makroskopischen Beweise, ist für den Präsidenten der CEI nicht Europa das Problem sondern Italien.

Die reinen Seelen Parolin-Bassetti bestätigen, daß Listigkeit kein Synonym für Scharfblick ist.
Deshalb danken wir ihnen für ihre- wenn auch verschleierte Klarheit.

Quelle: Stilum Curiae, A. Nobile

Donnerstag, 9. Mai 2019

4 weitere Unterschriften...

Am 7. Mai sind vier weitere Unterschriften für den Offenen Brief an die Bischöfe dazu gekommen.

Avv, Carlo Foresti,  Rechtsanwalt

Adrie A.M. van der Hoeven MSc,  Physiker

Prof. Cesar Félix Sanchez Martínez, Professor für Naturphilosophie  Philosophy of History and Moderne und zeitgenössische Geschichtes der Philosophie, am Seminar der Erzdiözese von Saint Jerome, Arequipa-Perú

Mark Vatuone, JD, LLM

Quelle: LifeSiteNews 

Mittwoch, 8. Mai 2019

M. Tosatti: Kardinal Müller zerpflückt die Reformpläne für die Kurie

Marco Tosatti veröffentlicht bei La Nuova Bussole Quotidiana Teile der Kritik, die Kardinal Müller in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse am Entwurf von "Praedicate Evangelium" -dem Dokument für die Kurien-Reform geübt hat.
Hier geht´s zum Original: klicken

"BREITSEITEN VON MÜLLER GEGEN DAS PROJEKT"

"KURIENREFORM, OPFER WIRD DIE GLAUBENSKONGREGATION SEIN"

Der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation Kardinal Müller zerlegt die Kurienreform, die die Glaubenskongregation zugunsten eines Dikasteriums für die Evangelisierung, deren Aufgaben noch nicht klar sind, beschnitten werden. Der Kardinal hat davor gewarnt, die Prioritäten auf säkulare Aufgaben der Kirche zu legen, damit sie nicht zu einer NGO wird. Und er hat wegen einiger Aspekte der Reform, die die Glaubenslehre bestreiten, die nur noch als eine der vielen Aufgaben bezeichnet wird, von "theologischer Dummheit" gesprochen.

Kardinal Müller schont weder Worte noch das Konzept bei der Bewertung der Reformpläne für die römische Kurie, die vom Rat der C9 (inzwischen auf C6 reduziert) erdacht und durch Interviews und Äußerungen  von dem Papst nahe stehenden Kardinälen bekannt geworden sind.
In einem spezifischen Fall hat der Ex-Präfekt der Glaubenskongregation ("La Suprema"-wie einmal genannt wurde) von "schockierender theologischer Dummheit" gesprochen.
Der Entwurf des Dokumentes, der in den vergangenen Wochen an die Kardinäle ( nach einigen Quellen aber nicht an alle) wurde, soll beabsichtigen, der Evangelisierung im Hinblick auf die Lehre und das Lehramt eine führende Rolle zuzuweisen: und das auch "physisch" durch die Einverleibung von Propaganda Fide ins Dicasterium für die Neu-Evangelisierung. Aber laut Müller biete das Dokument, das nach zig Treffen des C9- C6 entstanden ist, keine "überzeugende Idee vom Ursprung, der Substanz und der Mission der Kirche an."

Der Kardinal hat seine Vorhalte und seine Kritik in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse  geäußert. Der Entwurf des Dokumentes, das den Namen "Praedicate Evangelium" trägt, ist außer an die Kardinäle auch an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen., an die Führer der Synoden der Orientalischen Kirche, die Ordensoberen und mehrere Katholische Universitäten geschickt worden.
Von allen diesen Personen soll C6 bis Mitte Juni ein Feedback bekommen, um während des bevorstehenden Zusammentreffens vom 25. und 26. Juni und folgenden Treffen eventuelle Veränderungen und Zusätze diskutieren zu können.


Dienstag, 7. Mai 2019

up-date Offener Brief an die Bischöfe

Wie LifesSiteNews berichtet sind am gestrigen 6. Mai folgende Unterschriften hinzu gekommen:






Fr Giovanni P. Ortiz Berrio
Fr Tullio Rotondo, STL
Fr Tam X. Tran, STL, Pastor, Erzdiözese Washington, USA
Biagio Buonomo, PhD, früherer Mitarbeiter des L'Osservatore Romano 
Fr Thomas Edward Dorn
Marie I. George, PhD
Fr Wilhelm Meir, Ziemetshausen, Diözese Augsburg
Dr Robert Adams &  Sonia Adams
Dominique Millet-Gérard, Professor für Französische und Vergleichende Literatur, S orbonne Université, Paris, Frankreich. 
Prof. Maksym Adam Kopiec, OFM

Quelle: LifeSiteNews

up-date zum Offenen Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Katholischen Kirche

Wie Dr. Maike Hickson für LifeSiteNews beichtet, sind heute am 2. Mai weitere Unterschriften zum Offenen Brief hinzu gekommen:  klicken

 

Fr Daniel J. Becker, PhD

Deacon Andrew Carter B.Sc. (Hons.) ARCS DipPF

Dr Lee Fratantuono, Professor Lehrstuhl für Klassische Wissenschaften,  Ohio Wesleyan University

Fr Paul John Kalchik, STB M

Dr Thomas Klibengajtis

Patrick Linbeck, BA, STL, Board Member of Texas Right to Life

Nancy E. Martin, MA Theologie

Fr Boguslaw Nowak, SVD

Abbé Guy Pagès 

Quintilio Palozzi, PhD in Philosophy, emer. Professor 

Dr M. Elizabeth Phillips, MD

Dr Brian Charles Phillips, M.D. FRSCS 

Dr Robert L. Phillips DPhil (Oxon), Professor em. der Philosophischen Universität von Connecticut (USA)

Fr Luis Eduardo Rodríguez Rodríguez, Gemeinde- Priester, Diözese von Los Teques, Venezuela

Fr Darrell Roman

Robert Siscoe, author

Prof. Dr. Peter Stephan

Dr. Patrick Toner, Associate Professor of Philosophy, Wake Forest University, Winston Salem

Elizabeth D. Wickham, PhD, Executive Director, LifeTree


Quelle: LifeSiteNews, Dr.M.Hickson 

Freitag, 3. Mai 2019

up-date Offener Brief

Wie Dr. Maike Hickson bei LifeSiteNews berichtet sind weitere Unterschriften für den Offenen Brief an die Bischöfe der Hl. Katholischen Kirche hinzugekommen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Prof. Mario Bombaci, Professor für Philosophie und Bioethik 

Dr. Erick Chastain,  Wiss. Assistent, Department für Psychiatrie, Universität Wisconsin-Madison


Lynn M. Colgan Cohen, OFS, MA


Fr Ian Farrell, STL


James Fennessy, MA, MSW, JD, LCSW


Patricia McKeever, BEd, MTh, retired Head of Religious Education


Prof. Dr. Juan Carlos Valdes Ossandón, em. Professor für Geschichte der Mittelalterlichen Philosophie, Päpstliche Universität Chile   


Harold A. Reyes, MRE


Padre Gabriele Rossi, FAM, Doctor of Canon Law


Daniel Younan, BA Phil, MA Th

Mittwoch, 1. Mai 2019

up-date zum Offenen Brief

Wie Dr. Maike Hickson für LifeSiteNews via Twitter berichtet,  haben heute 12 weitere Kleriker und Gelehrte den Offenen Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle unterschrieben:

  • Fr William Barrocas
  • Dr. Pedro Erik Carneiro,  
  • Dr. Michael J. Cawley III,  Psychologe
  • Fr Gregory Charnock, Ba LLB, Diözesan Priester,  Katholische Gemeinde St Bartholomew ,Western Cape, Südafrika
  • Ernesto Echavarria, KSG
  • Sarah Henderson, DCHS BA MA
  • Edward T. Kryn, MD
  • Alan Moy, MD, Wissenschaftlicher Direktor und Gründer des Johannes Paul II Medical Research Institute
  • Jack P. Oostveen, Emeritus Assistant Professor für Geomechanik,  Technische Universität von Delft, Niederlande; von 2006-2007 aktiver Präsident der Internationalen Vereinigung Una Voce
  • Harriet Sporn, hermit
  • Dr. Zlatko Šram, Kroatisches  Zentrum für Angewandte Sozialforschung  
  • Prof. em. Dr. Hubert Windisch, Pastoral-Theologe  Graz/Freiburg/Regensburg
Quelle LifeSiteNews, Dr. M. Hickson


Montag, 15. April 2019

Nôtre Dame- up-date


Die Südrosette scheint das Feuer überstanden zu haben. Deo gratias!
Nach Angaben des Generalvikars der Diözese Paris ist die Orgel von Nôtre Dame vollständig zerstört.


Foto von einer Polizei-Drohne über der brennenden Kirche. Das Feuer ist viel schlimmer als von außen und unten gesehen.
< blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
A Photo of a French police drone from above Notre Dame Cathedral. The fire is much worse than it looked from the ground. #NotreDame #skynews pic.twitter.com/7crHNxsm5W
— Fr. Grant Ciccone ☩ (@FrGrantCiccone) 15. April 2019


Wie ein Sprecher der Diözese bekannt gab, brennt das Innere der Kathedrale und sie wird wohl nicht zu retten sein.

Die Dornenkrone Christi und das Hl. Sakrament sind gerettet.

Pariser beten angesichts der Flammen das Ave Maria

Das Geläut von Nôtre Dame



Sonntag, 11. November 2018

Tosatti weist in einem Kommentar die Anschuldigungen, er habe sich aktiv an einem Komplott gegen den amtierenden Pontifex beteiligt, zurück



Marco Tosatti befaßt sich bei Stilum Curiae auch in eigener Sache (die pontifikalen Apologeten bezichtigen ihn immer noch, an einem Komplott gegen Papst Bergoglio beteiligt zu sein) noch einmal mit der Causa McCarrick und den Dokumentationen von Erzbischof Viganò.

Hier geht´s zum Original: klicken


"DIE CAUSA VIGANÒ. EINE VERFÄLSCHUNG DER WAHRHEIT, DIE MICH ANGEHT. PASSEND ZUR KOMPLOTT-THESE."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, nachdem ich es gelesen hatte, habe ich beschlossen, nicht über ein in diesen Tagen veröffentlichtes, umfangreiches "Instant-Buch" über das Zeugnis von Erzbischof Viganò zu schreiben. Ich liebe die Apologetik auf Knopfdruck nicht besonders, nach der Art "wirf eine Münze in einen Automaten ein und heraus kommt das gewünschte Produkt" und nachdem ich gesehen habe, daß die im Buch wiedergegebenen Zeugnisse anonym sind, dachte ich, daß es vielleicht besser wäre, dem Weg der Anonymität auch für Stilum Curiae zu folgen.

Auch weil ich bei diesen schmerzhaften Ereignissen immer noch erstaunt bin, daß der Einzige der uns mutig und entschlossen, sein Gesicht gezeigt hat, nur Erzbischof Viganò ist, der Vor- und- Nachnamen nennt und Personen, die sehr wohl die Mittel hätten, das Ihre zu sagen, angesichts dessen, daß sie in diesem Fall aufgerufen sind. Beginnend mit dem Pontifex. Aber statt dessen schweigen sie alle. (Ouellet ausgenommen, aber mit dem Erwarteten entgegengesetztem Ergebnis) oder hüllen ihr Weigerung zu antworten und klarzustellen in verrauchte Geheimnistuerei ein.

Ich wollte also schweigen. Aber dann habe ich gesehen, daß ich in den Fall einbezogen worden bin, weil das bestenfalls ein Fall von Verzerrung und im schechtesten Fall eine gewollte Verzerrung. Man liest also de facto: "Aber wer sich einmischt und Viganò überzeugt, diese Form an Stelle eines Interviews zu wählen, ist ein anderer langjähriger Vaticanist, Marco Tosatti…."

Samstag, 21. April 2018

M. Tosatti : Alfie muß sterben

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae die Entscheidung des Obersten Gerichtshof in England, daß Alfie zu seinem eigenen Besten sterben soll und nicht in ein anderes Krankenhaus verlegt werden darf.
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"ALFIE MUSS STERBEN, SAGT DER OBERSTE GERICHTSHOF, ABER  RUHIG- ES IST ZU SEINEM BESTEN!"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae heute ist für die, die schreiben, ein Tag von großer Entmutigung. Ich bin -wie viele meiner Generation- wie sie mit Hilfe von Menschen aus meiner Familie- mit dem Gedanken aufgewachsen, daß Groß-Britannien ein Leuchtturm der Zivilisation, der Freiheit  und des Mutes gegen totalitäre Mächte ist.
Ich erinnere mich an die Bewegung mit der ich auch in nicht so lange zurückliegenden Zeiten die Rede Churchills hörte, als England und sein Imperium allein im Kmapf gegen den Nazismus waren (wir werden uns nie ergeben...) die Emotionen wegen der einsamen Schlacht gegen Napoleon, der der unbesiegbare Herr Europas zu sein schien; 
der wunderschöne Satz, daß jeder Mensch in seinem Haus wie ein König in seinem Schloss ist; und die unzähligen Beispiele von Freiheit und individueller Exzentrik, die in diesem Land blühten.
Die Entscheidung des britischen Obersten Gerichtshofes Alfies Eltern eine Audienz zu gewähren, um den Fall zu diskutieren und das zu bestätigen, was im Grunde ein Todesurteil ist, zerstört die letzten Illusionen derer die schreiben, Groß-Britannien und die angelsächsische Welt im weiteren Sinne- als Referenzpunkt für die, die die Freiheit und die Rechte des Individuums im Gegensatz zu denen des Staates lieben.

Das, worüber ich zuerst sprach, schwindet heute angesichts eines Todesurteils-zuerst ausgesprochen von einem Krankenhaus und dann von verschiedenen staatlichen Organisationen, im Namen des (angeblichen) Wohls dessen, den sie töten.
Und das zertrampelt nicht nur das Prinzip der freien Wahl des Bürgers (ich kann über meine Existenz entscheiden)  sondern schafft -wie ein wahrer totalitärer Moloch- die Möglichkeit der Eltern ab, zu hoffen und zu versuchen, zu kämpfen. 


Montag, 16. April 2018

Alfie Evans Kampf


Benedetta Frigeria berichtet bei La Nuova Bussola Quotidiana darüber. daß Alfie Evans, über dessen Weiterleben in diesen Stunden ein Londoner Gericht entscheidet, heute die Krankensalbung empfangen hat.
Hier geht´s zum Original - mit Foto:  klicken

Alfies Kampf

"ALFIE HAT DIE KRANKENSALBUNG EMPFANGEN" 
Ein italienischer Priester, Don Gabriele, der in London lebt und von den Appellen von Alfies Eltern an den Bischof und die Kirche und von der Tatsache berührt war, daß das Kind noch nie die Krankensalbung empfangen hat, ist heute morgen nach Liverpool aufgebrochen um ihm dieses Sakrament zu spenden.

Der Priester hat in diesen Monaten das Geschehen um den Kleinen verfolgt, für ihn gebetet und versucht, die Gläubigen über das Lebensrecht kranker Kinder zu sensibilisieren: "Mich hat die Sorge hierher gebracht, daß er dieses Sakrament noch nicht empfangen hat, deshalb habe ich vorgeschlagen, das nachzuholen. Ich habe in Ihrer Zeitung gelesen, daß ein Priester in Liverpool, an den Sie sich gewandt haben, Ihnen antwortete: "das ist nicht mein Job" - und ich bin gekommen. Alle Umstände waren günstig, mich hierher zu bringen.Wenn die Kirche eine Mutter sein will, muß sie sich den Schwachen, Kranken und den Letzten nähern."

Während sie auf das Urteil des Appellationsgerichtes in London warten, wo über die Freiheit der Eltern diskutiert wird, zu entscheiden, in welchem Krankenhaus Alfie behandelt wird, hat Thomas don Gabriele mit Freude empfangen.

Don Gabriele hat Thomas erklärt, daß dieses Sakrament ein Zeichen der Realpräsenz Christi ist und Wunder bewirken kann. Aber daß alles im Dienst der ewigen Erlösug und des Paradieses dient."
Thomas sagt " Es ist wahr, ich weiß daß es mächtiger ist als ein Segen. Ich konnte Alfie nicht in die Kirche bringen, aber wir haben die Kirche zu Alfie gebracht."


Samstag, 17. März 2018

BREAKING - zu Letter-gate

Inzwischen sind die fehlenden Zeilen aus dem Benedetto-Brief aufgetaucht, wie wir von Matteo Matzuzzi bei twitter lesen können.


"Benedetto XVI äußerst hart gegen einen der Autoren der Büchlein: "Professor Hünermann hat eine Organisation gegen das Päpstliche Lehramt gegründet."

Und hier der fehlende Abschnitt aus dem Brief:

"Nur am Rande möchte ich meine Überraschung über die Tatsache erwähnen, daß unter den Autoren auch Professor Hünermann figuriert, der sich während meines Pontifikates durch antipäpstliche Initiativen ins Rampenlicht gestellt hat.
Er hat an einer relevanten Initiative teilgenommen - mit der Veröffentlichung der "Kölner Erklärung" , die mit der Enzyklika "Veritatis Splendor" die lehramtliche Autorität des Papstes -besonders in moraltheologischen Fragen- massiv angegriffen hat.
Auch die "Eurorpäische Theologengesellschaft" , die er gegründet hat, wurde von ihm zunächst als eine Organisation gegründet, die als zum päpstlichen Lehramt in Opposition stehend gedacht war. In der Folge hat das kirchliche Fühlen vieler Theologen diese Orientierung verhindert und diese Organisation in ein normales Intrument für theologische Begnungen gemacht.

Ich bin sicher, daß Sie für meine Ablehnung Verständnis haben.
Ich grüße Sie herzlich"
......

Quelle: twitter, Matteo Matzuzzi

Samstag, 3. März 2018

EWTN- Wochenrückblick für die Weltkirche. Up-date

Raymond Arroyo-Dorn im Auge des ein oder anderen Papstvertrauten-gibt bei EWTN einen Wochenrückblick und nimmt sich dabei auch des DBK-Frühjahrstreffens an.
Auch die neue Oster-Briefmarke des Vaticans mit dem Fitness-Studio-Jesus findet hier Beachtung. Dann folgt ein Interview mit Philip Lawler von CNA über das aktuelle Pontifikat und sein Buch "Lost Shephard How Pope Francis Is Misleading His flock".

Leider ist das Video nicht mehr verfügbar.
Deshalb greifen wir auf den Bericht von LifeSiteNews zurück  klicken

Der leitende Herausgeber und Anchorman von EWTN Raymond Arroyo begrüßt Lawler zu einer Diskussion über dessen gerade veröffentliches Buch "Der verlorene Hirte. Wie Papst Franziskus seine Herde in die Irre führt."(2018, Regnery)

"Papst Franziskus hat genug Verwirrung ausgelöst, sodaß es einen riesigen Spielraum für Leute gibt, die auf die ein oder andere Weise die Morallehre der Kirche umgehen wollen" sagt Lawler zu Beginn des Gesprächs zu Arroyo.
Arroyo stimmt zu, daß das durch die vielgepriesene Wahrnehmung von Begleitung und Barmherzigkeit im Pontifikat von Franziskus geschehen sei.

Arroyo weist darauf hin, daß das am 26. Februar veröffentlichte Buch Lawler Kritik eingebracht hat.
Andere haben vor der Veröffentlichung auf die Bedeutung hingewiesen, daß Lawlers - nicht als explosiver katholischer Beobachter bekannt- sich dazu gedrängt fühlte, eine Kritik über den Papst zu schreiben.

Lawler stellt Arroyo gegenüber klar. daß -als er darum gebeten wurde- kein kritisches Buch über Franziskus schreiben wollte. Die Bitte kam nach einem Essay, den er vor einem Jahr für "CatholicCulture" geschrieben hatte, als er den Siedepunkt der Frustration über die Verwirrung erreicht hatte.


Sonntag, 22. Oktober 2017

Die Correctio Filialis und ihre Folgen Up-date


Up-date: Wie die Universität Benedikt XVI Heiligenkreuz mitteilte, ist Professor Stark nicht entlassen worden.
hier geht´s zum Original der Narchricht:   klicken

"21. Okt. 2017: Noch eine Klarstellung"

"Die von einer Website verbreitete Nachricht, dass es – nach der unten veröffentlichten Klarstellung zu einem Gastprofessor – „Verwirrung im Stift Heiligenkreuz“ gäbe oder „dieser Gastprofessorentlassen worden sei“, ist schlichtweg falsch. Die kanonische Entlassung eines Professors fällt in die Kompetenz jener Einrichtung, an der er hauptamtlich lehrt. Es handelt sich um frei erfundene Fake-News, die selbst von einem hohen Grad von Verwirrung zeugen oder diese vielleicht sogar kirchenspalterisch hervorrufen wollen."
+ Abt Dr. Maximilian Heim OCist
Rektor Prof. P. Dr. Karl Wallner OCist


Anläßlich der Entlassung eines Unterzeichners der "Correctio filialis" schaut Steve Skojec bei OnePeterFive etwas genauer hin.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE VERFOLGUNG DER RECHTGLÄUBIGKEIT GEHT WEITER"

"Wir finden es auch hart" sagt Amoris Laetitia (37) "den Gewissen der Gläubigen Platz einzuräumen, die oft so gut sie können -innerhalb ihrer Grenzen-auf das Evangelium antworten und in komplexen Situationen ihre Unterscheidung treffen können."

Es ist in der Tat seltsam- daß unter endlosen kirchlichen Diskussionen  über "Barmherzigkeit" "Dialog" und dem Beharren darauf, daß wir kritische moralische Entscheidungen treffen können und sollten, jetzt die Einschränkungen der akademischen Freiheit zunehmend gegenüber derartigen Äußerungen des Gewissens immer größer werden.
Soll heißen, Restriktionen, die bei gut ausgebildeten, orthodoxewn Gelehrten angewandt werden, die- durch ihr Gewissen angetrieben- ihre Stimme gegen thologische Entwicklungen in der Kirche erheben, die sie beunruhigend finden.

Als der geschätzte Österreichische Philosoph Josef Seifert einen Artikel schrieb, in dem er die schädlichen logischen Konsequenzen für die Morallehre der Kirche zur Diskussion stellle, die -wie er glaubte- eine Folge von Amoris Laetitia sein würden, war die Antwort, die er von seinem Erzbischof Don Javier Martínez bekam, prompt und unbarmherzig.
Er wurde zum sofortigen Rücktritt vom Dietrich-von-Hildebrandt-Lehrstuhl bei der Internationalen Akademie für Philosophie in Granada, einem Posten, der für ihn  geschaffen worden war, gezwungen- ohne auch nur soviel wie ein persönliches Gespräch über diese Entscheidung.
In einem Artikel in First Things mit dem Titel: "Die Verfolgung der Orthodoxie"  berichtete Seifert, daß diese Disziplinierungs-Aktion ihm nie direkt mitgeteilt wurde sondern durch einige Hinweise in e-mails und Telefongesprächen und durch eine Gehaltsabrechnung."
Die Gehaltsabrechnung -sagte Seifert- war am selben Tag datiert wie die Pressemitteilung an die Welt.
"Wegen der ungeheuren Traurigkeit der Diözese" über seinen Artikel und beschuldigt -ohne jede Rechtfertigung- daß er die "Einheit der Katholischen Kirche geschädigt habe", "den Glauben der Gläubigen verwirrt" und schließlich "die Autorität des Papstes unterminiert" und "der Welt mehr gedient habe als der Kirche habe."

War es das, was in Amoris Laetitia (60) gemeint war, als der Papst vom "Blick Jesu" sprach und "wie Er auf die Frauen und Männer blickte, denen er [sic] mit Liebe und Zärtlichkeit begegnete, und ihre Schritte in Wahrheit, Geduld und Barmherzigkeit begleitetete, als er [sic] die Gebote des Königreiches Gottes verkündete."?

Es scheint nicht so.

Bischof Athanasius Schneider -sagte in einem Interview mit Dr. Maike Hickson für OnePeterFive- daß "die Strafmaßnahmen gegen Professor Seifert durch einen kirchlichen Amtsträger nicht nur ungerecht ist, sondern letztendlich eine Flucht vor der Wahrheit bedeutet."
Schneider war nicht allein mit seiner Kritik.
In kurzer Zeit häuften sich Statements von Katholischen Gelehrten, die diesen Schritt bemängelten.


Samstag, 4. Februar 2017

breaking.....Pasquill gegen Papst Franziskus, up-date

Das hat es seit dem Fall der Porta Pia und der Abschaffung des Kirchenstaates nicht mehr gegeben.
Rom ist heute mit diesen Plakaten tapeziert:


             
Und die Anrede im Vocativ! Tu felix Italia! Ein Pasquill nach alter Römerart & Tradition.

"An Franziskus,
du hast Kongregationen kommissioniert, Priester abgesetzt, den Malteser Orden und die FFI enthauptet, Kardinäle ignoriert...
Aber wo ist deine Barmherzigkeit?"

und :

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae das Plakat, dem man heute in Rom anscheinend auf Schritt und Tritt begegnet.
Hier geht´s zum Original: klicken

"PLAKATE GEGEN DEN PAPST IN ROM- IN DER GESCHICHTE BISHER NIE GESEHEN. EIN PASQUILL IM STIL DES DRITTEN JAHRTAUSENDS"

"In Rom tauchen immer wieder -ohne Genehmigung- Plakate an den Mauern auf; das sind Plakate, die dem regulären Verfahren der Stadt nicht folgen.
Eine moderne und aktualisierte Version der Zettelchen, die die unzufriedenen Römer am Pasquino befestigen, der verstümmelten Statue auf der Piazza Navona, um gegen Ungerechtigkeiten zu protestieren und ihre Beschwerden zu äußern.

Der letzte Fall irregulärer und spöttischer Plakate betraf vor einigen Monaten die Erziehungsministerin Valeria Fedeli. Aber daß sich die Mauern Roms mit zig Plakaten gegen den Pontifex bedecken ist sicher eine große Neuheit.

Und heute ist sie passiert und die Nachrichtenagentur Kronos hat davon in folgenden Worten berichtet:  

"Heute sind in ganz Rom an den Mauern der Stadt zig Plakate aufgetaucht, auf denen der Papst und sein Werk angegriffen werden. Das Bild zeigt ein Foto des Pontifex mit besonders finsterem Blick und gerunzelter Stirn.

Unter dem Foto auf lila Grund steht in Romanesco der an "France" gerichtete Text.

Das Plakat ist anonym (haha, Pasquills sind seit der Antike anonym, aber das können Journalisten natürlich nicht wissen), keine Abkürzung oder Symbole, aber es ist leicht auf konservative Kreise zurückzuführen ( ja, schon wegen der erforderlichen Bildung), die zunehmend ihren Widerstand gegen das Lehramt, die Maßnahmen und die Linie des Pontifikates von Papst Franziskus zum Ausdruck bringen."

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti

Mittwoch, 16. November 2016

Norcia: die Vigili del Fuoco des Vaticans helfen bei den Aufräumungsarbeiten

Wie schon seine Amtsvorgänger  - hier gibt es also eine Kontinuität- hat auch der amtierende Pontifex - Feuerwehrmänner der Vaticanischen Feuerwehr in ein aktuell betroffenes Erdbebengebiet geschickt.
aci Stampa berichtet darüber: klicken

"Erdbeben in Norcia - die Feuerwehrleute des Papstes bei der Arbeit"

"Wie schon beim Erdbeben am 24. August hat Papst Franziskus eine Abteilung der Vaticanischen Feuerwehr nach Norcia, eines der am schwersten betroffenen Zentren des Erdbebens vom 30. Oktober geschickt. Zu ihren Aufgaben gehört die Bergung von Kunstwerken aus dem Inneren der eingestürzten Kirchen und die Begleitung von Menschen in ihre zerstörten Wohnungen, die persönliche Gegenstände retten wollen.
Vor Ort ist auch eine Gruppe von Restauratoren der Vaticanischen Museen.

Der Erzbischof von Spoleto-Norcia, Msgr. Renato Boccardo hat dem Papst seine Dankbarkeit ausgedrückt. "Wir sind dem Papst sehr dankbar-sagte der Erzbischof- für diese letzte Geste der Nähe gegenüber der Bevölkerung der Valnerina. Der Pontifex verfolgt die Ereignisse des von Erdbeben so schwer verletzten Land des Hl- Benedikts aufmerksam."

"Alle" hat der Prälat hinzugefügt "erinnern sich an seine Gegenwart in San Pellegrino di Norcia am vergangenen 4. Oktober und seinen Telefonanruf vom 2. November um uns nach den erneuten Erdstößen seines Gebetes zu versichern.
Jetzt hat er uns Feuerwehrleute geschickt und eine Gruppe von Restauratoren der Vaticanischen Museen. die sich -gratis- bemühen, die aus den eingestürzten Kirchen geretteten oder beschädigten Kunstwerke in ihrer alten Schönheit wieder herzustellen."(.....)

Quelle aci Stampa