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Samstag, 12. Oktober 2019

Wenn nur noch Satire hilft....

Manchmal hilft nur noch Satire- und wenn es ganz schlimm steht. nicht einmal die.Weil aber die Hoffnung- so sagt man uns- zuletzt stirbt, lassen wir heute Eccles zur aktuellen Situation der Römischen Kirche zu Wort kommen.(So wie es auch schon marco Tosatti bei Stilum Curiae getan hat.) Hier geht´s zum Original:  klicken

"ECCLES IS SAVED"

Das ist  meine spirituelle Reise. die meines großen Bruders Bosco und die meines Groß-Tantchens*
Moly.Eccles ist gerettet, aber bei Bosco und Tantchen gibt es ein Problem.

     "WIE MAN EIN ATHEISTISCHER PAPST WIRD" 
Viele Beiträge dieses Blogs haben Ratschläge erteilt "wie man ein guter Papst ist", aber ein, zwei Leser (also ungefähr die Hälfte) haben sich beschwert, daß sie als Atheisten diese Ratschläge nicht besonders hilfreich finden. Offensichtlich ist das Frau-sein kein Hindernis dafür, die Kathedra Petri zu besetzen (oder wie Fr. James Martin es formuliert:den Stuhl Maria Magdalenas) besonders weil wir jetzt weibliche Päpste kreieren müssen, um den indigenen Stämmen im Amazonas-Gebiet zu gefallen (ich hoffe, daß ich das richtig verstanden habe). Aber ist Atheismus ein Hindernis?  

Das Papstamt ist jetzt für Frauen und Atheisten offen! 
Fragen Sie einen Priester und er wird Ihnen sagen, daß das Amt eigentlich ganz einfach ist. Während der meisten Wochen arbeitet man nur Sonntags und wenn man predigen muß, gibt es viele gute Bücher, aus den man Titel wie "Die viktorianischen Predigten über Habakuk des hochwürdigen Ebenezer Drone" entnehmen kann, oder "Das LGBT-freundliche Predigtbuch des Jesuiten" und Kardinal Sarahs jüngstes Epos. "Warum HALTEN Sie alle nicht einfach DEN MUND?"
Untertitel:"Und das betrifft Sie , Franziskus"

Versuchen Sie, Himmelsmärchen und unsichtbare Freunde nicht zu erwähnen, weil das ein bißchen verrät, daß Sie nicht so fromm sind, wie die Leute dachten. 

Eccles Laden wird Sie auch mit passender Kleidung versorgen. Dann müssen Sie die Beichte hören und das ist sicher viel unterhaltsamer als Fernsehen, ab und an bekommen Sie einen Axt-Mörder oder Grabräuber, auch wenn es meistens um "ich habe das letzte Stück Schokolade genommen" oder "ich habe gestöhnt, als ich Austen Iverreighs jüngste Kommentare gelesen habe" geht.
Aber muß man glauben? 
Also technisch gesehen- nicht, wenn es Ihnen nichts ausmacht zu lügen. Wenn Sie nicht an die Hölle glauben, oder denken, daß Jesus nicht Gott war, als Er auf Erden weilte, dann müssen Sie das niemandem gegenüber erwähnen, weil es Ihre Chancen beeinträchtigen könnte (jedenfalls tat es das, bis das II. Vaticanische Konzil uns das Zeitalter des Aquarius etc. brachte) 


Mittwoch, 25. September 2019

Die Barbaren sind in der Stadt! Kardinal Sarah spricht im Vorfeld der Amazonas-Synode Klartext.

Edward Pentin hat für den National Catholic Register Kardinal Robert Sarah zu seinem neuen Buch, zur bevorstehenden Amazonas-Synode und die aktuelle Glaubenskrise befragt, Der Kardinal stellt dem Christentum der Westlichen Welt eine schwerwiegende Diagnose und warnt vor einer Manipulation der Synode- dabei spricht er deutlichen Klartext. M.Tosatti hat das Interview in La Nuova Bussola Quotidiana veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE MANIPULATION DER SYNODE WÄRE EINE BELEIDIGUNG GOTTES" 

"Ich bin schockiert und empört darüber, daß die spirituelle Not der Armen im Amazonasgebiet als Vorwand für Projekte verwendet wird, die typisch für das bürgerliche und weltliche Christentum sind, wie die Abschaffung des Zölibats und die Ordination von Frauen. "
Der Niedergang des Glaubens an die wirkliche Gegenwart Jesu in der Eucharistie steht im Mittelpunkt der gegenwärtigen Krise der Kirche". 
"Die Wurzel aller anthropologischen, politischen, sozialen, kulturellen und geopolitischen Krisen ist das Vergessen des Primats Gottes." 
Heute sind wir alle Opfer eines "flüssigen Atheismus", der darin besteht, "neben dem Glauben radikal heidnisch und weltlich zu denken oder zu leben". 
"Das Verbot der Messe im alten Ritus "kann nur vom Teufel inspiriert werden", der vor einem Mann zittert, der betet."
Ein Interview  des National Catholic Register mit Kardinal Robert Sarah. 

Vom "flüssigen" Atheismus, der jetzt in die unsere Kirche eingedrungen ist, über den Egozentrismus in der Liturgie, von den Interpretationen von Amoris Laetitia bis zu den Versuchen, die Amazonas- Synode zu manipulieren, und Projekte zu unterstützen, die für das bürgerliche und weltliche Christentum typisch sind", einschließlich der Aufhebung des Zölibats .

In einem langen Interview mit dem National Catholic Register geht Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst, auf die Glaubenskrise in der heutigen Welt ein und erklärt, warum er beschlossen hat, sein neuestes Buch "Le soir s´approche déjà et le jour se baisse " ("Der Abend naht und der Tag sinkt schon") zu schreiben. 
"Dieses Buch ist der Schrei meines Herzens als Priester und Hirte", sagt der Kardinal, dem zufolge "der Rückgang des Glaubens an die wirkliche Gegenwart Jesu in der Eucharistie im Mittelpunkt der gegenwärtigen Krise der Kirche und ihres Niedergangs, insbesondere im Westen, steht. 
Bischöfe, Priester und Laien sind für die Glaubenskrise, die Krise der Kirche, die Priesterkrise und die Entchristlichung des Westens verantwortlich. "

EIN «FLIESSENDER ATHEISMUS» INFIZIERT DIE WELT

Sarah spricht von einem "flüssigen Atheismus", der die Welt, einschließlich der Menschen in der Kirche, befällt: "Die tiefe Krise, die die Kirche in der Welt und insbesondere im Westen erlebt, ist die Frucht des Vergessens Gottes. Wenn Gott nicht unsere erste Sorge ist, dann bricht alles zusammen. An der Wurzel aller anthropologischen, politischen, sozialen, kulturellen und geopolitischen Krisen liegt das Vergessen des Primats Gottes. Ich habe versucht, in diesem Buch zu zeigen, daß die gemeinsame Wurzel aller gegenwärtigen Krisen in diesem fließenden Atheismus liegt , der, ohne Gott zu leugnen, in der Praxis so lebt, als ob es ihn nicht gäbe ".

Der Kardinal erklärt ausführlich, worum es sich handelt:
"Ich spreche von diesem Gift, dessen Opfer wir alle sind: flüssiger Atheismus. Es infiltriert alles, auch unsere Reden als Priester. Es besteht darin, zusätzlich zum Glauben andere Denkweisen zuzugeben oder radikal heidnisch und weltlich zu leben. Und wir überzeugen uns von diesem unnatürlichen Zusammenleben! Das zeigt, daß unser Glaube fließend und inkonsistent geworden ist! Die erste Reform ist die unserer Herzen.
Sie besteht darin, keinen Pakt mehr mit Lügen zu schließen. Der Glaube ist sowohl der Schatz, den wir verteidigen wollen, als auch die Stärke, die es uns ermöglicht, ihn zu verteidigen. "

Und laut Sarah hat diese Bewegung, die darin besteht, "Gott beiseite zu legen" und Gott zur sekundären Realität zu machen, leider die Herzen von Priestern und Bischöfen berührt. Gott steht nicht mehr im Mittelpunkt ihres Lebens, Denkens und Handelns. Das Gebetsleben spielt keine zentrale Rolle mehr."


Samstag, 22. Juni 2019

Die Angst der Atheisten vor dem Kruzifix

Marco Tosatti und Agostino Nobile kommentieren heute bei Stilum Curiae die Reaktionen, die die Fernsehnachrichtensprecherin Marina Nalesso auslöste, als sie mit einem Kreuzanhänger um den Hals die Nachrichten vorlas. Reaktionen, die man getrost als shit-storm in den Medien und sozialen Netzwerken bezeichnen kann -angeführt von einem Abgeordneten. Glücklicherweise hat sich Nalesso bisher nicht einschüchtern lassen
Hier geht´s zum Original: klicken

"MARINA NALESSO UND DER GEKREUZIGTE. AGOSTINO NOBILE: DIE ATHEISTEN UND IHRE ÄNGSTE."


Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae die unglaubliche Geschichte der Kollegin Marina Nalesso, die sogar des Tragens eines Kruzifixes im Fernsehen schuldig ist, ein Verbrechen, das die Pfeile der langweiligen Superkompetenten von Cuore all'Unità bis Repubblica und Michele Serra verdient, hat unseren Agostino Nobile dazu provoziert, uns während der Nacht einen kurzen Kommentar zu schreiben.Und Stilum Curiae seinerseits beeilt sich, den zu veröffentlichen- aber uns sollte nichts überraschen können  was von der fortschrittlichen und demokratischen sogenannten Linken an Reaktionen kommt, die bereit ist, alles zu verteidigen, vom Handel mit Neu-Sklaven bis zum Verkauf von Menschen in allen Phasen. Das ist wahr: quem deus vult perdere, dementat prius...."Wen Gott verderben will, den macht er zuerst verrückt...." 


              "WARUM FÜRCHTEN DIE ATHEISTEN JESUS CHRISTUS?
Vor meiner Bekehrung war ich -glaube ich kein Atheist-aber sicher ein Agnostiker. Mir ist nie in den Sinn gekommen, die Figur Jesu Christi anzuklagen. Auch wenn ich seine Existenz bezweifelte, betrachtete ich das Evangelium als kraftvolle Botschaft, die wie keine andere den würdigsten Weg für die Starken zeigt, während sie das Leiden veredelt.


Dienstag, 9. April 2019

Fundstück

Hier geht´s zum Original : klicken
Unter dem Titel

                  "Das große Gegenüber"

interviewt Martin Ramb für "Die Tagespost" den Religionspädagogen Eckard Nordhofen, Autor des Buches "Corpora"  zum Thema Monotheismus und Gewalt. Bei ihrem Gespräch beziehen sich beide auf die -inzwischen zu großen Teilen widerrufene- These von Jan Assmann, daß mit dem biblischen Monotheismus erstmals  die Gewalt Einzug hielt. 

Quelle: Martin Ramb, Die Tagespost

Dienstag, 27. November 2018

Atheismus & Islam vereint gegen das Christentum?


Marco Tosatti überläßt bei Stilum Curaie Agostino Nobile das Feld für eine Überlegung, woher die
Sympathie der laizistischen Welt des Westens für den Islam stammt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"AGOSTINO NOBILE: DIE FATALE ANZIEHUNG ZWISCHEN LAIZISMUS UND ISLAM. DER FEIND MEINES FEINDES IST MEIN FREUND."

"Liebe Stilumcurialisten,
während über die globalen Auswirkungen der Migration diskutiert wird, geben wir den Überlegungen von Agostino Nobile zum Thema Laizismus und Islam Raum.

Laizistische Elite und Islam- eine fatale Anziehung
Verzeihen Sie, wenn ich auf dem Thema bestehe, aber wenn wir damit fortfahren, den Emir von Katar Al Thani mit Pomp zu empfangen, der außer, daß er Moscheen in Europa subventioniert, die Muslimbrüder unterstützt, die die Eroberung des Westens planen, sind wir zur Islamisierung verurteilt. 
Wollen wir für einen Teller Linsen tauschen? 
Das ist noch besorgniserregender, wenn wir daran denken, daß viele westliche Regierungen sich ebenso benehmen. Nicht nur für Geld. Es ist etwas, was uns sehr beunruhigen sollte. Die "Globale Wirkung auf die Migration" von der UNO verabschiedet, zeigt ohne geringsten Zweifel den Willen, den Westen zu islamisieren. Warum diese Hartnäckigkeit? 

Die Globalisten wissen, daß ein aus Atheisten zusammengesetztes Volk sich schwer kontrollieren läßt, wie die verschiedenen "Kommunismen" bewiesen haben, die trotz der gewaltsamen Faust der Ideologie gescheitert sind. 
Augenscheinlich sind die Ermahnungen von Francois-Marie Arouet alias Voltaire verloren gegangen zu sein.
In seinem Dictionnaire Philosophique schreibt der "Priesterfresser" par exellence  "Warum scheint eine Gesellschaft von Atheisten unmöglich zu sein? Weil man annimmt, daß Männer ohne Fesseln niemals zusammen leben können, daß Gesetze nichts gegen heimliche Verbrechen bewirken können, daß es einen rächenden Gott braucht, der in dieser oder auch jener anderen Welt die Übeltäter bestraft, die der menschlichen Gerechtigkeit entgangen sind."
Weiter unten lesen wir: "Es besteht kein Zweifel, daß es in einer zivilisierten Stadt unendlich nützlicher ist, eine Religion zu haben, und sei es eine schlechte, als keine zu haben."
Und die betreffend, die keine Fragen zur Existenz Gottes stellen oder so leben. als ob es Gott nicht gäbe, fügt er hinzu: "Sie sind wie Kinder; ein Kind ist weder Atheist noch Theist, es ist nichts."

Die Laizisten halten im Gegensatz zu den Marxisten die Ratschläge ihres ideologischen Vaters in
Ehren. So konzentrieren sie sich auf die vom Islam repräsentierte Religionsideologie- die genau gesagt Unterwerfung bedeutet.
Eine ideale Lehre, die es erlaubt, die Menschenrechte abzuschaffen, die nur das Christentum besitzt und bewahrt.
Wir können deshalb die Gründe verstehen, die die UNO und die Regierungen dazu gebracht haben, den Neologismus "Islamophobie" zu schaffen, obwohl es Tausende von Muslimen getötete Christen gibt.
Viele Tatsachen bringen uns dazu, zu denken, daß zwischen der weltlichen Elite und dem Islam "gutes Blut" fließt. Aus offensichtlichen Gründen hat die saudiarabische Monarchie die Menschenrechtserklärung nicht unterschrieben.


Sonntag, 22. Juli 2018

China in diesen Tagen

Am vergangenen Dienstag wurde auf Anordnung der Chinesischen Regierung die Katholische Kirche in Liangwang zertört.

Dienstag, 27. Juni 2017

Litauen und die ganze Kirche haben einen neuen Seligen: Pater Teofilo Matulionis

Stefano Magni berichtet  bei La Nuova Bussola Quotidiana über die Seligsprechung des litauischen Märtyrers in Vilnius und stellt uns ihn und seine Lebensgeschichte vor.
Hier geht´s zum Original: klicken
(Wir hatten den Beitrag versehentlich schon freigeschaltet, bevor er fertig war. Dafür bitten wir um Nachsicht!)


    "MARULIONIS, DER SELIGE DER DAS MARTYRIUM LITAUENS ERLEBTE"

"Das kleine Litauen hat seinen ersten seligen Märtyrer. Es ist Teofilo Matulionis, der gestern in einer öffentlichen Zeremonie in Vilnius selig gesprochen wurde- in Gegenwart der Präsidentin Dalia Grybauskaite und cirka 30.000 Einwohnern und Pilgern aus ganz Osteuropa.
Das Leben von Matulionis, der große Teile seines Lebens weit von seinem litauischen Vaterland entfernt verbrachte-in ausländischen Diözesen aber vor allem während langer Perioden in Gefängnissen und Konzentrationslagern, ist die Summe des Leidens eines von einem atheistischen Regimes deportierten, exilierten Volkes.

1873 in Kudoriskis geboren, als Litauen noch Teil des russischen Zarenreiches war, wurde Matulionis 1900 zum Priester geweiht. Während seines Studiums im Seminar und der kurzen Zeit als Lehrender lernte er Russisch, Polnisch und Lettisch, um besser mit seinen Gläubigen in einem multiethnischen und vielsprachigen Reich, das Rußland damals war, kommunizieren zu können.
Seine erste Pfarrei war in Latgalia (dem russischen Teil Lettlands) bevor er nach Sankt Petersburg versetzt wurde, der damaligen zaristischen Hauptstadt.

Dann kam der Große Krieg, die Februarrevolution von 1917 und schließlich der bolschewistische Staatsstreich, der im folgenden November zur Errichtung des kommunistischen Regimes führte. Litauen erklärte wenige Monate später, am 16. Februar 1918, seine Unabhängigkeit.
Aber Pater Matulionis blieb in Rußland, das damals von einem äußerst harten Bürgerkrieg zerrissen wurde, wo auf der einen Seite die Bolschewisten und auf der anderern Seite alle antikommunistischen Kräfte standen (von revolutionären Sozialisten bis zu Zaristen).
1921- nachdem die letzten inneren Tumulte erstickt und die antikommunistischen Waffen geschlagen waren, erschien es klar, daß der Kommunismus seinen Staatsatheismus durchgesetzt hatte.
Nur zwei Jahre später-1923- klopfte der Verfolger auch an die Tür der Pfarrei des Unbefleckten Herzens Jesu in Sankt Petersburg: Matulionis wurde aufgefordert seine  Zustimmung zur Beschlagnahme der Kirche zu unterschreiben. Das war ein Vorschlag, den er nicht ablehnen durfte, aber er tat es trotzdem. Er wurde zum ersten mal für 3 Jahre gefangen genommen.


Dienstag, 6. Dezember 2016

Frankreich: nach dem Krieg gegen die Krippe- jetzt der gegen die Madonna

Matteo Matzuzzi berichtet in IlFoglio über den Krieg gegen das Christentum in Frankreich, der unter jedem denkbaren und undenkbaren Aspekt getarnt, geführt wird.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DAS GERICHT ORDNET AN: DIE STATUE DER MADONNA MUSS ENTFERNT WERDEN. SIE VERSTÖSST GEGEN DAS PRINZIP DER LAIZITÄT"
Das hat das Gericht in Grenoble entschieden. Der Bürgermeister hatte versucht, sie zu retten, indem er den Grund und Boden der Pfarrgemeinde überließ"

Die Gemeinde von Publier, in Hoch-Savoyen, muß für die sofortige Entfernung der Statue der Hl. Jungfrau sorgen, die seit 2011 in einem öffentlichen städtischen Park steht.
Wenn sie das nicht tut, muß die Gemeinde jeden Tag 100 Euro bezahlen, bis sie die Entscheidung des Gerichtes umsetzt. Das Motiv ist immer das gleiche.Verletzung des Prinzips der Trennung von Staat und Kirche.                

Das hat  Bürgermeister Gaston Lacroix bekannt gegeben, der versucht hatte dien Statue zu retten, indem er der Gemeinde das Gelände überließ, auf dem sie steht.
Die Anordnung zur Entfernung wurde vom Gericht in Grenoble im Januar 2015 erlassen, auf Antrag eines Mitglieds der Vereinigung der Gedankenfreiheit und schon einmal verschoben,
Das Urteil wurde jetzt am 24. November bestätigt.

Die Verteidigung der Stadt beruhte auf der Tatsachen, daß genau um zu vermeiden, diesem Prinzip der Trennung zwischen Staat und Kirche zu widersprechen, daß die Statue an einen religiösen Kultur-Verein verkauft wurde.
Die Richter haben entdeckt, daß es öffentlicher Grund und Boden war, auf dem sie stand.
Bürgermeister Lacroix versichert, daß er der Anordnung Folge leisten wird, weil "ich gegenüber Entscheidungen des Gerichts nicht taub bin. Ich bin der gewählte Garant der Laizität."

Quelle: IlFoglio e.a., Matteo Matzuzzi

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Die Sprache des angestrebten Einheitsdenkens

Massimo Viglione setzt sich auf riscossacristiana mit der Sprachmanipulation auseinander, mit der wir auf breiter Basis konfrontiert sind und es vielleicht häufig nicht einmal bemerken. Auch wir benutzen das neue Vokabular. Daß die MSM es durchgehend verwenden, das angestrebte Einheitsdenken sich schon weitgehend durchgesetzt hat, macht es schwer, sich dem zu entziehen. Hat man ein Amt inne oder ist sonstwie prominent, kann eine Verweigerung der "Sklavensprache" wie Viglione sie nennt, den sofortigen sozialen Tod bedeuten.
Wir haben den sehr lesenswerten Beitrag von Massimo Viglione bei BenoîtXVI-et-moi gefunden. Merci! Hier geht´s zum Original:  klicken  
LESEN!

       
        "Die Perversion des Staates beginnt mit der Verfälschung der Worte"  Platon

                                "DIE NEUE SKLAVENSPRACHE"
"Homophobie. Xenophobie, Islamophobie, die Ministerin, die Beraterin, die Präsidentin. sexuelle Identität, biologisches Geschlecht, "ich bin hetero", Migranten, Benachteiligte aller Art, Multikulturalismus, "Rolle der Frauen" usw. usw.

Der Nominalismus (Definition durch den Larousse : "philosophische Lehre nach der Wort nicht die Realität wiedergeben sondern nur unsere Wahrnehmung der Realität) war eine Lehre mit gnostischen Wurzeln, die im Mittelalter verurteilt wurde. So einfach wie möglich ausgedrückt, war es ein häretischer Versuch, die Wirklichkeit durch den "flatus vocis" durch ein Konzept zu ersetzen, das keiner effektiven Realität entspricht.

Die ideologische Lüge -in der Tat. Weil die. die diese Instrumente der Massen.....sehr wohl wissen, daß die Worte die Felsen sind" die schwer auf dem menschlichen Geist lasten, manchmal mehr als die Realität. Indem man die Worte austauscht oder die Bedeutung der Worte, verändert man nicht die Realität- sicher- aber die ideologische und psychologische Wahrnehmung der Realität durch das Individuum und der gesamten Gesellschaft.

Um das bekannteste und schlagendste Beispiel zu nehmen, genügt es, an den Wechsel der Bedeutung zu denken, der im Zeitalter der Aufklärung und der Französischen Revolution den Worten "Freiheit", "Gleichheit" "Demokratie""Volk"  etc. 

Von da aus hat alles angefangen und es hat noch nicht aufgehört. Wenn die Revolutionen eine Epoche kennzeichneten- seien sie politisch, religiös, sozial oder intellektuell und moralisch- im Gange sind, sieht man immer ein neues Vokabular erscheinen.

Heute ist das neue Vokabular der institutionalisierten Negation sehr reich und wird jeden Tag reicher, es determiniert Veränderungen im Geist der Menschen, besonders bei den Schwächsten, den Zerstreuten, den Naiven und ganz einfach bei den Opportunisten.

Und so verändert sich die Gesellschaft. Und so verändert sich unser Leben. Und so verändern sich vor allem alle Kinder und mit ihnen unsere Zukunft, die Geschichte der Menschheit.
Und weil die stattfindende Veränderung eine Epoche markiert und ein unedlich suversiv ist, braucht man viele subversive und leere Worte, ein perfekter revolutionärer Nominalismus , dessen Ziel es ist, die spirituelle, moralische, politische und sogar sozioökonomische und ethno-anthropologische Ordnung der gesamten Welt zu zerstören.

Die folgenden Worte, sowie viele andere,die zum Lügen verwendet werden können, dienen dazu Sklaven zu schaffen: Sklaven zuerst in mentaler und spiritueller Hinsicht, dann in psychologischer und am Ende in physischer. Die Tatsache. daß diese Nominalismen, die von einer totalitären Gesetzgebung unterstützt werden (das heißt, das derjenige, der sich widersetzt ein soziales Monster ist und sogar eine Gefängnisstrafe riskiert: versuchen Sie zu sagen, Sie seien homophob oder xenophob) ist der   unwiderlegbare Beweis für das, was wir behaupten, anders gesagt für ihre Aufgabe Sklaven zu schaffen,

Was denken wir, was die Sklaven sind?
Wenn es uns aus verschiedenen Gründen nicht stört, Sklaven zu  werden. sollte es uns zumindest bei unseren Kindern und Enkeln stören, die es von Geburt an werden und deshalb niemals verstehen werden, daß sie es sind.

Zumindest dieser Gedanke sollte uns ein bißchen stören. Mich stört er. Und sich gestört zu fühlen. genügt nicht. Wir müssen reagieren. Und sofort. Und alle."

Quelle: Massimo Viglione, rsicossacristiana

Mittwoch, 6. Mai 2015

Frankreich auf dem Weg zur Gesinnungsdiktatur, das Banner der Laizismus dient als Vorwand für Kulturvandalismus

Wie jede Ideologie mit diktatorischen Potential, finden auch diese regrediente Weltanschauung willfährige Vollstrecker zur Duchsetzung ihres Absolutheitsanspruchs durch Gewalt und Zerstörung, wie z.B. in diesem Fall- von Denkmälern. Da haben die Vollstrecker der derzeitigen, regierungsgestützten Ideologie seit ihren Vorbildern des Regimes der Guillotine nichts gelernt und man kann den Vergleich, der sich aufdrängt- die gemeinsame geistige Grundhaltung die sie mit den Zerstörern von Ninive und Bagdad zu teilen schinen, nicht ganz verdrängen.

Matteo Matzuzzi kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana -hier geht´s zum Original:    klicken
das unschöne Geschehen unter dem Titel

"WEG MIT DEM KREUZ UND DER STATUE DES PAPSTES, SIE VERLETZEN DIE LAIZITÄT"

"Es scheint kein französisches Gewrcht zu geben, das in der Lage ist, Pläne der "Nationalen Föderation der Gedankenfreiheit" (?), zu verhindern, die jenseits der Alpen beim Großreinemachen ist. Ihr letzter großer Erfolg- gebührlich gefeiert und vielfach öffentlich als "neuer Sieg" begrüßt, war eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtes in Rennes, Bretagne.
Ploermel, lächelnde Kleinstadt dieser Region, beherbergt seit 9 Jahren auf einem ihrer Plätze eine Statue, die an Johannes Paul II erinnert. Sicher kein Meisterwerk moderner Kunst, aber immer ein Monumetn, das an den heiliggesprochenen Papst erinnert.

                                     
Gestern ist die Anordnung ergangen -zu deren Durchführung 6 Monate Zeit gewährt werden- es zu entfernen.
Das Motiv ist einfach: es widerspricht dem Gesetz zur Trennung von Staat und Kirche von 1905. Besonders problematisch- so steht es im Urteil-  sei der Bogen über der Statue mit dem Kreuz " das einen ostentativen Charakter besitze".
Die Lösung jedenfalls- ist nicht allzu unähnlich jener, die die militanten Djihadisten im Dienst des sogenannten Kailfen Abu Bakr in Bagdad praktizieren: den Bulldozer in Bewegung setzen und die Kreuze dem Erdboden gleichmachen.

Das ist nur das letzte Beispiel des laizistischen Feldzugs, der zur Zeit Frankreich erobert zu haben scheint. Jedenfalls ist es eine weitere Folge einer Woche für Woche sich hinziehenden Serie von Episoden an den Grenzen zur Groteske.

Dienstag, 14. April 2015

Fundstück: lesen !


Wie eine Ministerin ein Gesetz  erledigt "verteidigt", das ihrem Familienbild à la Margot Honecker zuwiderläuft. Den Wutbeitrag im PTB zum Betreuungsgeld und dem Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht unbedingt lesen:     Klicken

Dienstag, 7. April 2015

Ist es auch Wahnsinn, hat es doch Methode. Frankreich im Laizismuswahn: 5000 Kommunen sollen umbenannt werden.

Der Laizismuswahn hat augenscheinlich bei der noch regierenden Politklasse in Frankreich in einer Art epidemischer Torschlußpanik um sich gegriffen, was dazu führte, daß sie sich virtuell die Jakobinermützen aufgesetzt haben und versuchen wollen, bevor sie bei den nächsten Präsidentschaftswahlen von den Wählern verjagt werden,  doch noch einige immer noch unvollendete Ziele, die ihnen ihre Patrone Saint Juste und Robespierre unerledigt hinterlassen haben, zu vollenden.
Die Egalité -unvollendet., immer noch sind nicht alle gleich, weder was Besitz und Vermögen angeht noch auch bei Bildung und Wissen.
Erste Sofortmaßnahme: die generelle Abschaffung des Lateinunterrichts.
Und dann ist da ja auch noch der alte Feind : die Kirche und das Christentum, ein bevorzugter Gegner , wenn einem sonst nichts gelingt: wenigstens die, mitsamt Glauben und Tradition, müssen weg.
Glaubt man den Berechnungen der Statistiker, beweisen sie damit sogar einen gewissen Weitblick : haben die doch errechnet, daß es ab 2050 mehr Muslime als Christen in Frankreich geben wird.
Dazu hat Luigi Santambrogio bei la Nuova Bussola Quotidiana einen Beitrag geschrieben.    klicken

   "WEG MIT DEN HEILIGENNAMEN! FRANKREICH BENENNT 5000 KOMMUNEN UM"  

"Das äußerst laizistische Frankreich, jenes des "je suis Charlie", der Toleranz, des multikulturellen "vivre ensemble" will die Heiligen und Seligen aus dem Paradies der Ortsnamen vertreiben.
Ziel ist die Eliminierung aller Bezüge zum Christentum der französischen Kommunen, ungefähr 5000 an der Zahl, die einen Heiligen oder eine Heilige in ihrem Namen führen.

Mittwoch, 9. April 2014

Wo bleibt der Wutschrei?

Anlass zum Aufruf des Papstes, die Menschen zur Keuschheit zu erziehen, um die unkontrollierte Weiterverbreitung von AIDS in ihrem Land zu stoppen, war der ad-limina-Besuch der Bischöfe Tansanias
Hier geht´s zum Artikel dazu klicken 

Angesichts dieser Meldung:

Pope Francis urges African bishops to educate people in chastity to prevent AIDS


müßte man jetzt einen kollektiven Wutschrei der Medienschaffenden aller Sparten erwarten. Den stießen sie jedenfalls immer aus, wenn der Vorgänger von Papst Franziskus vom Zusammenhang von Keuschheit und Nichtverbreitung von AIDS in Afrika sprach- einen solchen Gedanken empfanden sie als direkten Angriff auf sich selbst ( huldigen sie doch auch gern der Promiskuität und rühmen sich dessen bei jeder sich bietenden Gelegenheit)-umgedeutet als Mißachtung der afrikanischen Seele, die mit schnappatmender Empörung beantwortet werden mußte, mit Haß und Beleidigungen- auch-wenn-von ihnen schamhaft verschwiegen oder zwischen Kleinanzeigen versteckt veröffentlicht- die WHO genau dieser These zustimmt. So war es bis vor einem Jahr. Und nun?
Wo sind sie die Wutschreie, die hämischen Artikel, wo der allzeit abrufbare Empörungshype?
Strategiewechsel? Jetzt wird der Einfachheit halber so getan, als habe der Pontifex nichts gesagt-auch wenn sonst jeder Halbsatz mit verklärtem Blick wiedergekäut wird.
So schnell kann man eben auch bei den Medien ohne Gesichts-und Glaubwürdigkgeitsverlust nicht vom Hosianna zum Kreuziget ihn! umschalten.

Quelle: www.zenit.org

Samstag, 5. April 2014

Soziologie- ohnehin von schwächlicher Konstitution- schwer an Genderitis erkrankt,

es besteht kaum noch Hoffnung.
zu diesem Schluss muß man kommen, wenn man liest und hört, was die Damen und Herren ( jaja wir wissen, das ist nur ein Konstrukt) dieses "Faches" so zum Besten geben und als "Wissenschaft" verkaufen wollen.
Beweis? "Die Biologie muß sich der Soziologie unterordnen."
Hatte das Fach anfangs noch wissenschaftlich-akademischen Anstrich- so entwickelt es sich seit Jahren in Richtung einer Ersatzreligion, mit hauptsächlich Hohepriesterinnen, Dogmen und Doktrinen, die anzuzweifeln man tunlichst unterläßt, will man nicht deren "Inquisition"- die institutionalisierte Meinungsdiktatur einer ideologisch gleichgeschalteten Presse am Hals haben.

Samstag, 1. Februar 2014

Fundstück

Wo?  bei Bellfrell unter dem Titel  "Wo aus Multi Mono wird?"
Wie eine von der Geschichte verworfene Ideologie reaktionär-nostalgisch wiederbelebt wurde und wird, kann man derzeit in Frankreich miterleben. Auf dem Weg zurück zu 1789, wohl auch weil man im Elysee keinerlei Pläne oder auch nur Ideen zur Lösung der aktuellen Probleme  des Landes hat- zurück zum Egalitarismus, der Freiheit nur für Gleichgesinnte und der dito Brüderlichkeit- hat es die Grande Nation unter der Führung des notorisch auf Freiersfüßen wandelnden- nein motorrollernden- Monsieur Hollande schon weit gebracht.
Das hat blogger Bellfrell lesenswert beschrieben, hier geht´s zum Text:  klicken

Sonntag, 5. Januar 2014

Scalfari zum Dritten

Er läßt nicht locker, der alte Repubbliccaherausgeber. Auch heute wieder veröffentlicht er einen Text über Gott, wie er ihn sich vorstellt,( als Atheist, für den es per se gar keinen  Gott gibt?) und wie er ihn von Papst Franziskus allen Dementis der Sala Stampa zum Trotz verkündet glaubt und natürlich über die abgeschaffte Sünde.  Hier der Originaltext  klicken

Er hat wohl viel Kritik einstecken müssen und die läßt ihn nicht ruhen. Voller Missionsdrang will der betagte Atheist seine Sicht von Sünde, Strafe, Kirche & Papst Franziskus durchsetzen.
"Alle Päpste seien Erneuerer gewesen", konzediert er jetzt ( vor Tische las man´s anders) aber der nicht mehr ganz "neue Papst sei ein Revolutionär, so wie man ihn seit Jahrhunderten ( zuletzt waren es noch 1700 Jahre gewesen) nicht gesehen habe". Aber nein- Revolutionäre wollten viele Katholiken nicht. Wörtlich "Was also ist die Wahrheit" (Auch das eine Neuerung in Scalfaris Denken, bisher gab es für ihn keine allgemeingültige Wahrheit, jeder hatte seine eigene, sie war relativ)
Nun also die Wahrheit: Papst Franziskus habe mehrfach und wiederholt in diesen Tagen gesagt, daß die Kirche sich nicht in sich verschließen dürfe, sie isoliere sich sonst und sterbe. Sie müsse sich öffnen und das Papsttum müsse sich zu einer missionarischen Kirche bekehren(?), die keinen Proselytismus wolle sondern zuhöre und sich dem Dialog der Kulturen stelle. Sie- die missionarische Kirche- solle nicht mit dem Stock schlagen (?) sondern mit Sanftmut predigen. Das habe der Papst gerade erst vor den Ordensoberen in Santa Maria Maggiore gesagt.

Freitag, 27. Dezember 2013

Tabledance in Köln

Die kleine Tabledance-Einlage einer jungen Frau, die sich nach einem früheren Ausflug in ein tunesisches Gefängnis den Kölner Dom als einfachere Bühne ausgesucht hatte, war es nicht wert, während der Weihnachtsfeiertage zur Kenntnis genommen zu werden, daher unser verpäteter Kommentar.

Nachdem der zeitliche Ablauf des Geburtstagsbesuches einer gewissen geistig verwirrten ( Kampf gegen die Instrumentalisierung des weiblichen Körpers durch seine Instrumentalisierung....hmmm), an Exhibitionismus leidenden  Amazonenepigonin, die glaubte, den Konzelebranten des feierlichen Hochamtes im Kölner Dom zum Fest Christi Geburt durch die Präsentation ihrer sekundären Geschlechtsmerkmale eine Freude bereiten zu können, und den ersten Pressemeldungen klar wurde, kann man davon ausgehen, daß zumindest einige Zeitungen und elektronische Medien nicht nur vorher informiert waren- sondern durch die Anwesenheit ihrer Teams und durch eifriges Geheimhalten des geplanten "Geschenkes",  Beteiligte -wenn nicht sogar Mittäter waren.
Bei EWTN, das den Tabledance nicht filmte, sondern einen Schwenk ins Kirchengewölbe zeigte, sah man anschließend gerade noch die letzten Reporter die Kirche verlassen, deren Twittermeldungen auch alsbald die Welt unterrichteten.
Ob die Herren Reporter dadurch entschuldigt sind, daß ihre zerebralen Funktionen aussetzen, sobald ihnen der Anblick entblößter Milchdrüsen geboten -oder auch nur versprochen wird- ist schwer zu entscheiden.
Denk-und Kritikfähigkeit gegenüber den wassersuppendünnen Erklärungen der "Aktivistin" (worin soll die Aktivität bestehen außer einer Art deplazierten, verunglückten tabledance-Imitation?) sind komplett im off-modus.  Ist das heutzutage - oh Zeitgeist, den die Pressenmenschen anbeten- schon eine politische oder ideologische Aussage, wenn man sich seiner Oberbekleidung entledigt und zu irgendwelchen nicht allzu ansehnlichen Verrenkungen eine falsche Personenangabe macht? Na dann.
Zumindest für unsere tabledance-Performatorin dürfte sich der alleinige Zweck ihrer kleinen Selbstentblößungseinlage erfüllt haben: PR und Erwähnung in allen Medien, die die Femen ( Gewerkschaft der professionell Barbusigen) immer noch als "Kampf?-"Organisation für freie Meinungsäußerung verstehen wollen. Kann denen denn nicht mal jemand ein Dauer-Abo für eine Oben-ohne-Bar spendieren?
Der so beschenkte Kardinal jedenfalls hat´s mit Fassung getragen. Er war der eigentliche Held des Tages.

Hier gibt´s noch einen lesenswerten Kommentar  klicken
auch Joseph Bordat hat einiges dazu zu sagen z.B. hier : klicken
und zum Vergleich die Profis  klicken

Dienstag, 10. Dezember 2013

Eine gute Nachricht aus Straßburg

Das europäische Parlament hat in einer erneuten-handstreichartig von ihren Unterstützern erzwungenen -Abstimmung- die von Madame Estrela eingebrachte Resolution abgelehnt. Damit ist der Versuch, die Gendermythen in europäisches Recht einzubetten, auch im zweiten Anlauf gescheitert und wir dürfen vorerst aufatmen, auch wenn die Unterlegene es im Straßburger Plenum nach der Abstimmung nicht an wütenden Reaktionen fehlen ließ- und so gleich mal ein sprechendes Bild für das Demokratieverständnis der gesammelten Linken zur Schau stellte, das da lautet: "Meinungsfreiheit ja- aber nur für meine Meinung."
Ein guter Tag für Europa.

Freitag, 8. November 2013

Aber in Sydney kann man es auch.....und in Belgien

Die Kultur des Todes scheint gerade ihr weltweites Festival zu feiern. Unser demokratischer Kinderfeind in New York ist nicht allein. In Australien hat sich Dan Savage ( also doch: nomen est omen) mit einem besonders aparten Vorschlag zu Wort gemeldet.
Savage ist nicht nur bekennender HS-Aktivist-& Lobbyist sondern, natürlich kann man da wohl mit Fug und Recht sagen,  pro-choice-Anhänger also Abtreibungsbefürworter.
In Sydney bekannte er: " ...In meinen dunklen Momenten bin ich anti-choice, ich denke Abtreibung sollte für 30 Jahre obligatorisch sein!"

Wer es sich antun will, kann sich seinen Auftritt im Video ansehen    klicken
wir verzichten ausnahmsweise darauf, diese Manifestation des Bösen einzubetten.


In Belgien hingegen wird zur Zeit im Parlament ein Gesetzesentwurf diskutiert, die im Lande schon seit Jahren bei Menschen über 18 Jahren auf deren Wunsch (?) praktizierte aktive Sterbehilfe auch auf Kinder anwenden zu dürfen. Die Antragsteller haben das wörtlich so formuliert: auch Kinder und Jugendlich sollten das Recht haben, zu bestimmen, daß ihr Leben sinnlos und zu beenden sei.
Als zuzulassendes Alter für dieses selbstbestimmte Sterben geben sie an: 1 ( in Worten ein !!!)  - 17 Jahre. Demnach müssen belgische Kinder schon mit einem Lebensjahr über Wundereigenschaften verfügen, die ihnen eine derartige wohl durchdachte Entscheidung ermöglicht.
Wenn es mal wieder eines Beweises bedurfte, daß es kein Zurück sondern nur ein " immer weiter und immer mehr" gibt, sobald die Büchse der Pandora einmal geöffnet wurde, daß es keinen Halt auf der slippery road gibt,  die immer weiter in den Abgrund führt- so ist das Belgien mit seinen Euthanasiegesetzen.

New York - New York...oder Bill de Blasio tritt mit einem drastischen Bevölkerungsreduzierungsprogramm der besonderen Art an

Die Bewohner der Stadt New York, in der 41% der Schwangerschaften mit einer Abtreibung enden, haben sich den passenden Bürgermeister gewählt, den Demokraten und Planned-Parenthood-Partner Bill des Blasio.
De Blasio verspricht die Abtreibungskliniken -und praxen zu fördern und ihre "Konkurrenz",  die Pro-Life-Schwangerschaftskonfliktberatungszentren zu verbieten und zu schließen.
Dies will er zunächst mit gerichtlicher Unterstützung versuchen- nach seiner Interpretation erfüllen die Beratungszentren, die keine Abtreibungen durchführen, nicht die Aufgabe eines gesetzeskonformen Gesundheitszentrums.
Sollte das Gericht seiner Auffassung nicht folgen, will er entsprechende neue Gesetze erlassen.
Durch die sollen die Beratungszentren entweder gezwungen werden, auch Abtreibungen durchzuführen oder geschlossen werden. Ebenso sollen alle Ärzte, die ihre Ausbildung in städtischen Krankenhäusern absolvieren, zwangsverpflichtet werden, in dieser Zeit routinemäßig Abtreibungen vorzunehmen.
Bill de Blasio hat sich passenderweise immer schon durch besondere Sympathien für kommunistische Systeme, die man ja nicht wirklich als besonders demokratieverdächtig einstufen kann, - von der ehemaligen Sowjetunion, über das Castro-Kuba bis hin zu den Sandinisten Nicaraguas hervorgetan, woraus man sicher auf eine ideologische Nähe auch zum Atheismus schließen kann.
Die jetzt schon "imponierenden" 41% Schwangerschaftsabbrüche lassen sich sicher noch erheblich steigern, wir dürfen gespannt sein, zu welchem neuen Rekord es New York nach einigen Jahren Bill de Blasio bringen wird. New York dürfte in der Liga der gefährlichsten Orte der Welt für Ungeborene sehr schnell einen Spitzenplatz -als Hauptstadt der Kultur des Todes- erringen.

Hier geht´s zum Originalbeitrag von Father Zuhlsdorf   klicken   

Quelle:blog Father Zuhlsdorf