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Dienstag, 19. November 2019

Die Vatican-Finanzen und kein Ende....

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae den aktuellen Stand der Dinge im aktuellen vaticanischen Finanz-Skandal.
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"KEIN FRIEDE BEI DEN FINANZEN. SKANDAL WEGEN DES RÜCKTRITTS BRÜLHARTS AUS DER AIF"

Kein Frieden bei den Vatican-Finanzen.Und gestern die Nachricht, daß das Mandat René Brülharts als Präsident der vaticanischen Finanzaufsicht nach Ablauf Ein Nachfolger werde unmittelbar nach der Rückkehr des Papstes von seiner Reise nach Thailand und Japan bekannt gegeben. 

Im Vatican spricht man von einer Audienz von Brülhart beim Papst in den Tagen die dieser Ankündigung vorausgingen- in einer alles andere als heiteren und idyllischen Atmosphäre. Der Präsident hat einer internationalen Nachrichtenagentur gegenüber gesagt, er habe keine Bereitschaft dazu erkennen lassen. Es heißt, er habe praktisch seinen Rücktritt angekündigt.
Dazu sei er- laut unserer gut unterrichteten Quelle- zumindest gedrängt worden.

Brülhart ist Jurist mit Spezialgebiet Finanzen. Er spielte eine bedeutende Rolle, als sofort nach dem Anschlag auf die Zwillingstürme die USA und Europa eine strikte Überwachung der Geldströme beschlossen- mit Konsequenzen für die Finanzparadiese.
Daraus entstand für einige Länder wie die Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein die Notwendigkeit Experten zu finden, denen die Quadratur des Kreises zuzutrauen war, den Status des Landes von Untersuchungen frei oder fast frei zu halten und gleichzeitig, die Situation so zu managen, daß die Paradiese nicht Ziele tiefer gehender Neugier oder Strafen werden würden. Brülhart ist Spezialist für Operationen dieser Art.

2012 -nachdem das von Nicora und Gotti Tedeschi formulierte Gesetz geändert worden war, um die Finanztransaktionen des Vaticans weißer als Schnee zu machen, trat Brülhart in den Kreis innerhalb der Mauern ein und wurde 2014 Präsident der Finanz-aufsichtsbehörde AIF.


Montag, 16. September 2019

Marco Tosatti zum Synodalen Weg und zu den Muskelspielen der DBK

Marco Tosatti kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana die vereinten Bemühungen von DBK und ZdK eine neue Kirche nach ihrem Bild zu kreieren.
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"DIE WAHRE GEFAHR FÜR EIN SCHISMA KOMMT AUS DEUTSCHLAND"

Ein Wettlauf gegen die Zeit im Vatican um zu verhindern, daß die Synode der Deutschen Kirche- zeitgleich mit der Amazonas-Synode- sich in ein Konzil verwandelt, das sie in eine nationale Kirche umwandelt. In der nächsten Woche wird der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx in Rom den Präfekten der Bischofskongregation, Marc Ouellet , treffen, aber es gibt begründete Befürchtungen, daß Marx sich nicht überzeugen läßt, den Prozess zu stoppen, der darauf abzielt die Katholische Doktrin zum priesterlichen Zölibat, zur Homosexualität und Weihe von Frauen zum Priestertum  zu ändern. .

Nächste Woche wird Kardinal Reinhard Marx, Präsident der Deutschen Bischofskonferenz, und einer der "starken Männer" dieses Pontifikats in Rom mit Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation, zusammentreffen. Es wird der Versuch sein, das zu entschärfen, was jetzt als "der deutsche Fall" erscheint: ein offensichtlicher Versuch der Mehrheit - aber nicht der Gesamtheit - der deutschen Bischofskonferenz, Entscheidungen in sensiblen Fragen zuerst und wahrscheinlich gegen die Bestimmungen der Weltkirche zu treffen.

Zu diesem Zweck wurde in den letzten Monaten beschlossen, einen "synodalen Weg" zu eröffnen, der seltsamerweise mit der Amazonas-Synode zusammenfällt und sich mit ähnlichen Themen wie der deutschen befassen sollte. Jeder weiß, daß die Synode von Rom ihre Zweige im Wald von Südamerika hat, aber ihre Wurzeln sind fest in germanischen Boden eingepflanzt; und es ist vielleicht nicht tollkühn zu glauben, daß wir vor einem Muskelspiel seitens einer Kirche stehen, die sich  was die Gläubigen angeht im freien Fall befindet-(die Austritte 2014 überstiegen die 200.000) aber reich an Geld ist und die deshalb bei einem Hl.Stuhl -der sich einem dauerhaften Defizit gegenüber sieht- das sich nach 
besonders seit den amerikanischen Ernennungen noch vergrößert hat, eine dicke Lippe riskieren kann. 

Es ist kein Zufall, daß der Erzbischof von Köln, Rainer Kardinal Woelki, am Ende seiner kürzlichen Reise in die USA sagte: "Überall habe ich Bedenken hinsichtlich der aktuellen Entwicklungen in Deutschland gefunden. Bei vielen Treffen war die Sorge zu spüren, daß der "synodalen Weg" uns auf einem separaten Weg ("Sonderweg") nach Deutschland führen würde und daß auch wir im schlimmsten Fall die Gemeinschaft mit der Weltkirche gefährden und zur "deutschen National-Kirche" werden könnten". Woelki hat deutlich von der Gefahr eines "Schismas" gesprochen.
"Niemand kann das wollen, und deshalb sollten wir diese Warnung ernst nehmen."


Freitag, 13. September 2019

Nachrichten aus Rom zum "Synodalen Weg"

Ed Condon berichtet für CNA, daß Kardinal Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation Kardinal Marx in einem Brief mitgeteilt hat, daß die Pläne der DBK für einen "verbindlichen" synodalen Weg "ekklesiologisch ungültig" sind.
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Und A.C. Wimmer hat für CNA unter dem Titel "(K)ein deutscher Sonderweg? Zum "Synodalen Weg" und dem Brief des Papstes" einen Leitartikel zu diesem Thema veröffentlicht:  klicken

Unter dem Titel:

"Vatikan: Schwere Bedenken gegen Pläne eines "Synodalen Wegs"


beginnt der Condon-Artikel so- Zitat:

"In einem Brief, der vergangene Woche an die deutschen Bischöfe geschickt wurde, hat der Vatikan die Pläne für einen verbindlichen "Synodalen Weg" in Deutschland als "ekklesiologisch ungültig" bezeichnet.

Die Pläne für einen "verbindlichen Synodalen Weg" wurden im März dieses Jahres von Kardinal Reinhard Marx, dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, erstmals angekündigt. Im Juli hatte Marx erklärt, die Kirche stehe vor einem "epochalen Wandel".
(....)
Quelle: CNA; E.Condon

Donnerstag, 5. September 2019

Bei Sandro Magister bestehen zwei Vatican-Texte die Prüfung nicht.

Sandro Magister betätigt sich bei Settimo Cielo als Lektor zweier-wie er feststellt, besonders fehlerreicher-vom Vatican veröffentlichter Texte und beklagt die Nachlässigkeit und Schlampigkeit bei deren Formulierung.
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"ZWEI REFORMEN, DIE FRANZISKUS LIEB SIND,  FALLEN BEIM TEST DURCH. ZU VIELE FEHLER"

Es war einmal ein rot-blauer Stift, um kleine und große Fehler in Schularbeiten anzuzeigen. Aber dieser Stift wird jetzt im Vatican wieder dringend benötigt, angesichts mancher schlecht geschriebenen Texte des Franziskus-Pontifikates.

Voller Fehler sind zum Beispiel die beiden Dokumente, die in diesem Sommer die meisten Diskussionen ausgelöst haben: der Entwurf der Reform der Vatikanischen Kurie und die neuen Statuten des Päpstlichen Johannes Paul II-Instituts für Studien über Ehe und Familie.

Für beide hat Settimo Cielo bereits die zur Diskussion stehenden Elemente hervorgehoben;


Aber die Dokumente müssen noch einmal jedes einzeln überprüft werden, um ihre erstaunlich schludrige Komposition zu beleuchten.

1. PRAEDICATE EVANGELIUM

Das ist die apostolische Konstitution zur Neuordnung der Vaticanischen Kurie, die Franziskus zur Promulgierung vorbereitet und deren Entwurf er im voraus- vertraulich- an eine Liste von ausgewählten Kardinälen, Bischöfen, Bischofskonferenzen und kirchlichen Institutionen in aller Welt geschickt hat, um vor der endgültigen Veröffentlichung ihre Meinung zu erfahren. Das betrifft natürlich einen Entwurf. Aber das rechtfertigt nicht die Plumpheit der reichlich vorhandenen Fehler. 

Mittwoch, 28. August 2019

Sandro Magister nennt Ross und Reiter bei der lange geplanten Abwicklung des JP-II-Institutes, Fortsetzung

Fortsetzung von hier und hier 

"CHRONIK DER EREIGNISSE DIE DAS JOHANNES PAUL II INSTITUT IN ROM BETREFFEN" 
(von Diane Montagna für LifeSite News, 20.6.19) 

15. August 2016 
Papst Franziskus ernennt Erzbischof Vincenzo Paglia zum Großkanzoler des Johannes Paul II Institutes für Studien zu Ehe und Familie. Msgr. Pierangelo Sequeri wird dann zum Präsidenten ernannt.

8. September 2017 
Papst Franziskus promulgiert das Motu Proprio "Summa Familiae Cura" -was zur Folge hat, daß das Päpstliche Johannes Paul II Institut aufhört zu existieren und er ersetzt es durch das "Päpstliche Theologische Institut für die Wissenschaften von Ehe und Familie". Das Motu Proprio stellt fest, daß die alten Statuten gültig bleiben, bis die neuen Statuten etabliert sind. 
Das Dokument wird nur Tage hach dem Tod von Kardinal Caffarra herausgegeben. 
Weil er wohl über Jahrzehnte der führende Experte der Kirche für Ehe und Familie war, erteilte ihm Papst Johannes Paul II das Mandat, das Institut zu gründen. 
Die Gründung des Institutes sollte am 13. Mai 1981 bei der mittwöchlichen GEneralaudienz des Hl. Vaters angekündigt werden. Wegen des Mordversuchs an Papst Johannes Paul II wurde die Apostolische Konstitution des Institutes "Magnum Matrimonii Sacramentum" statt dessen an 7. Oktobwe 1982 , dem Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz verlündet. 
Bei der Gelegenheit wurde das Institut auf besondere Weise der Obhut der Allerseligsten Jungfrau Maria unter ihrem Titel "Unsere Liebe Frau von Fatima" anvertraut

18. September 2017 
Bei einem Treffen der Institutsleitung in Rom versicherten Erzbischof Paglia und Präsident Sequeri den Professoren, daß die neuen Statuten zusammen mit dem Zentralrat entwicketl werden würden.

6. Juni 2018
Während des Treffens der Generalversammlung des Institute in Rom  (bestehend aus
festangestellten Professoren, einigen nicht fest angestelltn Professoren, dem Präsidenten und dem Generalsekretär) stellte Präsident Pierangelo Sequeri - der auf Anweisung von Erzbischof Paglia handelte- die neuen Statuten, die kein Mitglied des Zentzralrates je zuvor gesehen hatte, zur Diskussion.
Eine unmittelbare Folge diese Statuten war, daß alle Professoren sofort suspendiert würden. Die Statuten wiesen auch zu einer Reduzierung der Zusammenarbeit der Professoren an. 
Aller Professoren respektierten sofort respekt-aber kraftvoll und stellten fest, daß diese Statuten inakzetabel seien und forderten, daß der Zentralrat an den Vorschlägen für neue Statuten mitarbeiten sollten, damit es Kontinuität zu den alten,1982 von Papst Johannes Paul II bei Gründung des Institutes angeordneten Statuten gäbe. 


Dienstag, 27. August 2019

Sandro Magister nennt Ross und Reiter bei der lange geplanten Abwicklung des JP-II-Institutes

Sandro Magister veröffentlicht heute bei Settimo Cielo eine chronologische  Zusammenfassung der Ereignisse in der Dekonstruktion des JPII-Institutes und nennt dabei "Ross und Reiter" oder "Auftraggeber und Vollstrecker" dieses Tuns.
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"JOHANNES PAUL II INSTITUT. DAS DRAMA, DER AUFTRAGGEBER UND DER MÖRDER."
Ein Namenswechsel, erneuerte Statuten, ersetzte Professoren, ein revidierter Studiengang. Mit Papst Franziskus hat ein wahres Erdbeben das Päpstliche Johannes Paul II Institut für Studien zu Ehe und Familie - also seine ursprüngliche Aufgabe- getroffen , das von Papst Karol Wojtyla in den frühen Jahren seines Pontifikates gegründet und am Anfang der Leitung Carlos Caffarras anvertraut wurde, einem in diesem Thema sehr erfahrenen Theologen und späteren Kardinal.

Im vorherigen post hat Settimo Cielo die gerechtfertigte Revolte zahlreicher Studenten und vieler entlassener Professoren gegen die Revolution beleuchtet, eine Revolte, die nach der öffentlichen Unterstützung für den bedeutendsten unter den "Gesäuberten", den Dekan des Instituts Livio Melina durch den Papa emeritus Benedikt XVI einen Punkt ohne Wiederkehr erreicht hat
.
> Johannes Paul II Institut. Die Revolte der Professoren hat einen Anführer, Ratzinger<

Es ist aber unwahrscheinlich, daß Franziskus zurückweicht. Das kann man aus der unerbittlichen Entschlossenheit schließen, mit der er die Änderung in Bewegung gesetzt hat- mit einem seit Jahren geplanten, von oben beschlossenen Manöver, das von seinem allzeit-getreuen Vollstrecker Vincenzo Paglia umgesetzt wurde, dem mit dem Titel eines "Großkanzlers" vom Papst an die Spitze des Institutes gesetzten Erzbischof.

Im Vergleich mit Paglia erscheint die Rolle des aktuellen Leiters des Institutes, Pierangelo Sequeris, einem Mailänder Theologen und seiner Aufgabe angepaßten anerkannten Experten, schwach, instabil und völlig untergeordnet zu sein, wie aus einer Chronik der Ereignisse der letzten beiden Jahre hervorgeht, die die amerikanische Vaticanistin Diane Montagna für LifeSiteNews erstellt hat und die wir weiter unten wiedergeben.

Die Chronik beginnt mit der Ernennung von Paglia zum Großkanzler im August 2016 und mit dem motu proprio, mit dem Papst Franziskus den Namen -und somit auch die Substanz- des Institutes änderte.

Aber das ist ein "bevor", an das man sich unausweichlich erinnern muß, wenn man besser verstehen will, wie der Angriff auf das von Johannes Paul II gegründete Institut gleich zu Beginn des Pontifikates von Jorge Mario Bergoglio gestartet wurde.


Montag, 19. August 2019

Kommende Ereignisse.....

In seiner montäglichen Kolumne in "Monday in the Vatican" befaßt sich A. Gagliarducci heute mit der seit der Veröffentlichung des Instrumentum Laboris voll entbrannten Kontroverse um die bevorstehende Amazonas- Synode und aufblühenden Verschwörungstheorien um eine "Anti-Franziskus-Lobby". Hier geht´s zum Original: klicken

"PAPST FRANZISKUS - DIE HERAUSFORDERUNG DES KOMMENDEN HERBSTES"

Aus dem Gefängnis, wo er auf das für den 21. August erwartete Urteil im Revisionsprozess wartet-, hat Kardinal George Pell einen Brief geschickt, in dem er seine Sorgen über die kommende Spezial-Synode für die Pan-Amazonas-Region zum Ausdruck bringt. Der Brief heizt die Diskussion über die Synode wieder an, die wahrscheinlich einer der Hauptscheidewege in Franziskus´Pontifikat sein wird.

Papst Franziskus hat betont, daß das Thema "verheiratete Priester" (d.h. viri probati) nicht im Zentrum der Synode steht- sondern die Evangelisierung. Die Diskussion um die Synode zeigt jedoch, daß die Zulassung verheirateter Männer zum Priestertum (in besonderen Situationen) sie beherrschen wird.

Wie immer ist die Debatte polarisiert. Auf der einen Seite stehen die, die besorgt sind, daß die fundamentalen Prinzipien der Katholischen Lehre auf´s Spiel gesetzt werden. Auf der anderen Seite die, die theologische Veränderungen im Namen einer sogenannten Evolution der Lehre unterstützen.

Es ist eine alte Diskussion, die auf das II. Vaticanische Konzil zurückgeht. Anders als beim II.Vaticanischen Konzil sprechen wir nicht über zwei verschiedene theologische Standpunkte sondern über den Zusammenstoß zwischen einem theologischen und einem politischen Standpunkt.

Der theologische Standpunkt konzentriert sich auf die Bedeutung von Wahrheit, Tradition und das depositum fidei. Sie verwerfen die Evolution der Lehre nicht, stellen aber fest, daß sie nie mit der Tradition der Kirche brechen darf.

Das war der Standpunkt des emeritierten Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller; des emeritierten Präsidenten des Päpstlichen Komitées für Geschichtswissenschaft, Kardinal Walter Brandmüller; und Kardinal George Pell.

Diejenigen, die ihre "traditionellen" Standpunkte unterstützen, zeigen daß viele über die bevorstehende Synode besorgt sind. Eine ihrer Hauptsorgen ist, daß die PanAmazonas-Synode ein Spiegelbild der Debatten bei den Familien-Synoden 2014 und 2015 und der Jugend-Synode von 2018 sein werden. Es ist bemerkenswert, daß bei der letzten Synode der Terminus LGBT in das Arbeitsdokument aufgenommen wurde- das erste mal, daß er in einem offiziellen vaticanischen Dokument vorkam.


Samstag, 17. August 2019

Gottes und Christi Nachfolger in der Kirche und der Welt von heute.

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae die Beobachtungen vom Don Alberto Strumia zur derzeitigen Lage der Kirche in Rom und in der Welt - einer "Neuerschaffung" der Welt durch moderne Atheisten, die keine mehr zu sein brauchen.
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"DIE "NACHFOLGER" GOTTES UND DIE "NACHFOLGER" CHRISTI:  KIRCHE UND WELT VON HEUTE"

"Liebe Stilumcurialisten, wir leben in wirren und schwierigen Zeiten und dessen sind wir uns alle wohl bewußt. Von einem Priester, den wir nicht persönlich kennen, haben wir einige Überlegungen zugeschickt bekommen, die uns sehr interessant, tiefschürfend und von großer Klarheit über die Situation, die die Kirche gerade erlebt, zu sein scheint. Wir freuen uns, sie Ihnen anbieten zu können und danken dem Autor, der sie mit Stilum Curiae und seiner kleinen Gefolgschaft teilen wollte." 

Die Menschen, die die "Nachfolger Gottes" wurden, fordern daß die Geistlichen "Nachfolger Jesu Christi" werden. 

Bei genauem Hinsehen auf alles, was um uns herum passiert, scheinen die Menschen unserer Zeit etwas Außergewöhnliches entdeckt zu haben, an das sie noch nie gedacht hatten. Zumindest auf eine so klare und "intelligente" Weise. Und es ist die Entdeckung, daß sie keine Atheisten mehr sein müssen, um in der Lage zu sein, das zu tun, was ihre momentanen Instinkte und Wünsche in Bezug auf Vergnügen und Macht andeuten. Auf der anderen Seite, wenn "Gott tot ist", wie Nietzsche (The Gay Science, Aphorism 125) sagte, welche Notwendigkeit besteht, es zu leugnen oder sogar zu bekämpfen? Nein!
Werden Sie einfach zu seinen "Nachfolgern", setzen Sie sich auf seinen Thron und übernehmen Sie das Kommando über alles. Jetzt, scheinen Sie sich zu sagen, haben wir die Kontrolle über die Situation, wir sind diejenigen, die die "Gesetze" erlassen, die unser Verhalten regeln müssen. Endlich ist es an der Zeit, alles zu ändern, die alten "mittelalterlichen" Regeln, die uns seit Jahrhunderten versklavt haben, aufzuheben. Der Mensch ist der "Nachfolger" Gottes! Lassen Sie uns daran arbeiten, die "neue Welt" aufzubauen.

Die 2.0-Welt, um sie im Computerjargon zu qualifizieren, in der alles gleich ist und die Unterschiede nur offensichtlich und austauschbar sind: der "Gedanke" ist "einzigartig", so daß es keine unnötigen Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten gibt;
"Macht" ist "einzigartig" (kulturell, politisch, finanziell, freimaurerisch, ...). Es gibt also keine Nationalismen und Unterschiede zwischen Staaten und Regierungen, aber überall herrscht "Frieden". Das "Geschlecht" des Individuums ist einzigartig, weil es mit dem Bedürfnis austauschbar ist und die Unterschiede (die Buchstaben des Alphabets werden ausreichen, um alle zu klassifizieren, die erfunden werden können?) nur offensichtlich sind, so dass jeder mit Hilfe alles sein und werden kann ein bisschen Chemie, Medizin, Elektronik.
In dieser Übergangsphase zwischen der alten Welt 1.0 und der neuen Welt 2.0 sind "Erscheinungen" von grundlegender Bedeutung, da sie dazu dienen, diejenigen aufzuklären, die die realisierte Neuheit noch nicht erfassen können. "Demokratie" ist eine Erscheinung, denn die Welt 2.0 braucht sie nicht mehr, sondern dient dazu, den Mentalitätswechsel zu Nachzüglern allmählicher und weniger anstrengend zu gestalten.


Mittwoch, 14. August 2019

Kardinal Burke spricht Klartext über das Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode

Martin M Barillas berichtet für LifeSiteNews über einen Kommentar zum Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode, den Kardinal Raymond Burke in einem Interview bei youtube abgegeben hat. Hier geht´s zum Original: klicken

"KARDINAL BURKE: DAS ARBEITSPAPIER FÜR DIE AMAZONAS-SYNODE IST APOSTASIE UND KANN NICHT LEHRAMTLICH WERDEN" 

"Kardinal Raymond Burke sagte, daß das Instrumentum Laboris für die vom Vatican im Auftrag von Papst Franziskus organisierte kommende Amazonas-Synode auf "Apostasie" hinausläuft.

Der Kardinal hat diesen Kommentar gemacht, als er am 13. August in einem Interview bei Youtube gefragt wurde, ob das als "Instrumentum Laboris" bekannte Arbeitdokument für die Synode vom 6. -27. Oktober für die Katholische Kirche verbindlich werden kann. KArdinal Burke hat darauf geantwortet: "Das kann nicht geschehen. Das Dokument ist eine Apostasie. Das kann nicht  Lehre der Kirche werden und so Gott will, wird die ganze Sache gestoppt."

Burke hat diesen Kommentar in einem ausführlichen Interview mit Patrick Coffin gemacht. Die Hauptorganisatoren der Amazonas-Synode sind dafür kritisiert worden, das Ereignis dafür zu benutzen, um auf die Einführung weiblicher Diakone und verheirateter Priester zu drängen.

Der Kardinal hat in einer Diskussion über Politiker und andere, die öffentlich von den Grundlagen des von der Kirche verkündeten Glaubens abweichen Häresie und Apostasie definiert.

"Häresie ist das Leugnen-. das wissentliche und willentliche Leugnen der Glaubenswahrheit.Z.B. der Priester Arius, der die beiden Naturen in einer Person unseres Herrn Jesus Christus leugnete. Deshalb zielt Häresie auf eine bestimmte Wahrheit ab, die jemand leugnet, wogegen Apostasie ein allgemeiner Abfall vom Glauben ist, ein allgemeines Weggehen von Christus und den vielen Glaubenswahrheiten ist" stellte er fest.


Montag, 1. Juli 2019

A. Gagliarducci: Bei der Kurienreform sprechen wir von alten und überholten Diskussionen...

In seiner montägliche Kolumne befaßt sich A. Gagliarducci  im Licht der kommenden Amazonas-Synode auch heute mit der Kurienreform -wobei er zu dem Schluss gelangt, daß die letztendlich zum Scheitern verurteilt ist, weil nur die Diskussionen von vor 50 Jahren geführt werden. Wie immer kann man seinen Beitrag bei Monday in the Vatican lesen,
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"PAPST FRANZISKUS, DER DIE KIRCHE VERÄNDERN WILL?"
Sogar das letzte Treffen des Kardinalsrates ging zuende, ohne daß eine Entscheidung getroffen wurde. Eine Entscheidung zur Kurienreform war erwartet worden, zumindest war erwartet worden, daß einige ihrer Konturen offenbart werden würden. Die Tatsache, daß der Sekretär des Rates der Kardinäle. Bischof Marcello Semeraro, am Briefing im Pressebrüo des Hl. Stuhls teilnahm, wies darauf hin, daß eine Erklärung gemacht werden sollte.

Wenn es um die Kurienreform geht, ist alles noch in Arbeit. Vorgeschlagene Anpassungen an die neue Konstitution füllen 200 Seiten eines Aktenordners: der Papst will, daß alle Veränderungen mit den Kardinälen abgesprochen werden. Außerdem haben nicht alle der am meisten Betroffenen ihr Feedback geschickt -ebenso wie sie den Entwirf nicht gelesen  haben. 
Der Entwurf wird dem Papst hoffentlich im September übergeben. Papst Franziskus selbst könnte ihn verändern.  Er wird den Entwurf auch dem Päpstlichen Rat für legislative Texte und der Glaubenskongregation vorlegen. Das braucht Zeit..

Die neue Konstitution trägt den Namen "Praedicate Evangelium". Man dachte, daß die Konstitution am 29. Juni veröffentlicht und später angepaßt werden würde- wie es zuvor mit den Statuten für das Dicasterium für die Laien, Familie und das Leben und einige andere nicht unwichtige Aspekte der Finanzreform geschah. 

Die Reform wird als synodal beschrieben, aber Papst Franziskus behält eine zentrale Rolle. Wenn es um die Neustrukturierung der Kurie geht, hat der Papst immer seine Entscheidung vor den Treffen mit dem Rat der Kardinäle kommuniziert. 


Sonntag, 30. Juni 2019

Die Illusionen des Hl. Stuhls über die Absichten der Volksrepublik China

Riccardo Cascioli hat für La Nuova Bussola Quotidiana einen Leitartikel über das aktuelle Verhältnis der Katholischen Kirche und der Volksrepublik China sowie die Illusionen des Vaticans darüber verfaßt.
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"DER HEILIGE STUHL SIEHT EIN CHINA, DAS ES NICHT GIBT"
"Die neuen Empfehlungen für die amtliche Registerierung des Klerus in China , die der Hl. Stuhjl veröffentlicht hat imaginieren eine Bedingung guten Glaubens und der Zuverlässigkeit der chinesischen Autoritäten, der permanent von den Fakten widerlegt wird, So opfert man eine Kirche. 

Zu Zeiten von Bettino Craxi -wir sind zu Beginn der 80-er Jahre- war der Slogan des sozialistischen Führers "der Optimismus des Willens" zur Bewältigung von aktuellen Problemen für gewisse Zeit ein Glücksfall. Der hielt so lange an, wie es nötig war, um zu verstehen, daß der "Optimismus des Willens" statt die Realität zum Besseren zu verändern unvermeidlich mit ihr in Konflikt gerät,m weil er dazu neigt, bei dem Bestreben, das Positive voranzutreiben, wichtige Fakten außer Acht zu lassen.

Das passiert gerade dem Hl. Stuhl in der Begegnung mit der Volksrepublik China, wie die
"Pastoralen Richtlinien für die zivile Registrierung des Klerus in China" die am 28.Juni bekannt wurden, zeigen. Im Vatican denkt man offensichtlich, die jahrzehntealten Probleme mit dem chinesischen kommunistischen Regime mit "dem Optimismus des Willens" lösen zu können, beschreibt aber ein China und eine Situation der chinesischen Katholiken, die von der Realität sehr weit entfernt ist. 

Im Wesentlichen wird in diesem Dokument anerkannt, daß im Hinblick auf die vom Staat auferlegte Verpflichtung zur Registrierung bei der Regierung die Situation auch aufgrund der lokalen Behörden schwierig sein kann, die je nach Provinz unterschiedliche Anforderungen stellen können. Das chinesische Regime habe sich verpflichtet, "auch die katholische Doktrin zu respektieren", fordere aber gleichzeitig die Unterzeichnung eines Dokuments, in dem Priester und Bischöfe erklären, daß sie unter anderem den Grundsatz " Unabhängigkeit, Autonomie und Selbstverwaltung der Kirche in China zu akzeptieren ". Genau das, was der Brief an die chinesischen Katholiken von Benedikt XVI im Jahr 2007 als "unvereinbar mit der katholischen Lehre" bezeichnete.

Laut der am vergangenen Freitag veröffentlichten Richtlinien wird das Problem vor allem dadurch gelöst, daß berücksichtigt wird, daß die chinesische Verfassung die Religionsfreiheit garantiert.
Zweitens führt die am 22. September 2018 unterzeichnete vorläufige Vereinbarung "Zur Anerkennung der besonderen Rolle des Nachfolgers Petri" den Heiligen Stuhl logischerweise dazu, die "Unabhängigkeit" der katholischen Kirche in China nicht in einem absoluten Sinne, d.h. als Trennung vom Papst und der Weltkirche zu verstehen und zu interpretieren, aber im Verhältnis zur politischen Sphäre, nach dem, was in allen Teilen der Welt in den Beziehungen zwischen dem Papst und einer bestimmten Kirche oder zwischen bestimmten Kirchen geschieht."
Darüber hinaus heißt es in dem Dokument des Vatikans, daß es heute ein Klima des Dialogs zwischen China und dem Heiligen Stuhl gibt, das sich stark von dem der 50-er Jahre des 20. Jahrhunderts unterscheidet; und schließlich sind heute alle chinesischen Bischöfe in Gemeinschaft mit Rom.


Dienstag, 25. Juni 2019

Magister über die Probleme der Kirche bei Lösungen für die Mißbrauchskrise

Sandro Magister kommentiert in Settimo Cielo den aktuellen, wie sich herausgestellt hat, nicht unproblematischen Umgang des Vaticans mit Mißbrauchsfällen
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"VATICAN UND SEXUELLER MISSBRAUCH. ZWEI WIDERSPRÜCHLICHE LÖSUNGEN, BEIDE FALSCH"

Im Umgang mit den Vorfällen sexuellen Missbrauchs, der Priestern zugeschrieben wird- geschieht es manchmal. daß auf verschiedenen Ebenen der Kirche  Fehler in entgegengesetzter Richtung gemacht werden. Entweder durch ein Übermaß an Wohlwollen oder extreme Härte.

Zwei der jüngsten Fälle sind dafür symptomatisch.Einer in Italien und ein anderer in Polen. Beide betreffen auch den Vatican und die Person des Papstes selbst.

Der erste Fall ist das plötzliche Auftauchen der Unterschrift eines Priesters, Giacomo Ruggeri, in der Ausgabe des Osservatore Romano vom 19. Juni, der als Fachmann für die Dynamik der sozialen und digitalen Medien auf dem Gebiet der Anthropologie, Theologie und pastoralen Praxis präsentiert wird.

Sein Beitrag, der erste einer Serie, steht auf Seite 4 der offiziellen Zeitung des Hl. Stuhls, in der Kolumne "Feldlazarett" , in der - indem sie Papst Franziskus zitiert- Geschichten wiedergegeben werden, die "die Wunden lindern und die Herzen der Gläubigen erwärmen."

Eine dieser Wunden ist- soviel ist sicher- der Betreuung von Fr. Ruggeri anvertraut worden, der sie so beschreibt:

"In einer Zeit, die durch einen extremen Körperkult gekennzeichnet ist, der überall demonstriert wird, wo ich -jedesmal wenn ich ein Smartphone in die Hand nehme, nicht Zugang zu einem Objekt habe, sondern in Kontakt zu mir selbst trete -präzedenzlos und nicht ganz freiwillig. Das ist, was ich die "digitale Haut" nenne, die ständig dadurch reproduziert wird, daß ich  meine Person in den sozialen Netzwerken "viral" mache und reichlich mit Fotos, Videos, Posts und alle Followern unterfüttere."

Das ist eine Hinwendung zu sich selbst - wie P. Ruggeri diagnostiziert - die eine echte Pathologie darstellt, eine digitale Bulimie, die nur "zu einem hohen Preis" mit Schweigen geheilt werden kann.



Montag, 24. Juni 2019

Marco Tosatti stellt eine website zur "Überwachung" der Amazonas-Synode vor. Fortsetzung

Fortsetzung von hier und hier

"Aus ökologischem Gesichtspunkt repräsentiert das Instrumentum Laboris die Annahme der Vergöttlichung der Natur der die UNO-Umweltkonferenzen durch die Kirche.

Bereits 1972 hieß es in Stockholm in offiziellen Dokumenten -besonders auf Grund einer bestimmten philosophischen Konzeption der Welt-" daß der Mensch die natürlichen Ressourcen der Welt schlecht verwaltet habe." Während die "pantheistischen Theorien  den lebenden Wesen einen Teil der Göttlichkeit zusprechen.- führten die Entdeckungen der Wissenschaft zu einer Art Desakralisierung der natürlichen Wesen," die ihre beste Rechtfertigung bekräftigt "in den jüdisch-christlichen Vorstellungen, nach denen 
Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen und ihm die Erde gegeben habe, um sie sich untertan zu machen."
Im Gegensatz dazu sagte die UNO, daß die Praktiken der Vorfahren ein Bollwerk für die Umwelt darstellten, indem sie die Bäume und Wasserläufe´als Reinkarnation der Ahnen geschützt und verehrt wurden- (UN Soziale und Kulturelle Apekte der Umwelt und Fragen zur Information. Generalversammlung Stockholm. 5.-6,. Juni 1972 A/CONF 48.9 S. 8-9)

Und in der Schlußrede von Eco92 in Rio de Janeiro  erklärte der Generalsekretär der UNO Boutros Ghali, daß für "Die Alten der Nil ein Gott war, der verehrt wurde, wie auch der Rhein, unendliche Quelle europäischer Mythen oder er Regenwald des Amazonas, Mutter aller Wälder sei. Überall war die Natur die Wohnung der Gottheit.
Sie gaben dem Wald, der Wüste, dem Berg eine Persönlichkeit, die Anbetung und Respekt erforderte.
Die Erde hatte eine Seele. Das zu wieder zu finden und wieder zu beleben, das ist die Essenz der Konferenz der Regierungen in Rio. (A / CONF.151 / 26, Bd. IV, S. 76).

Und diese neu-heidnische UN-Agenda wird jetzt von einer Synodalversammlung der katholischen Kirche vorgeschlagen.

Das Instrumentum Laboris behauptet-indem es ein Dokument aus Bolivien zitiert- daß "der Wald kein Ressource ist, die man ausbeuten kann, sondern ein Wesen oder mehrere Wesen, mit denen man in Beziehung treten kann (23) und fährt damit fort, zu versichern, daß "das Leben der Amazonas-Gemeinschaften noch nicht von der Seuche der Epidemie der westlichen Zivilisation ergriffen ist [sic] - das spiegelt sich in den Überzeugungen und Ritualen wider, die sich auf das Wirken der Geister beziehen, auf die  auf vielfältige Weise genannte Gottheit- mit und auf dem Territorium, mit und in Bezug auf die Natur. Diese Kosmovision ist im "Mantra" von Franziskus zusammengefasst: "Alles ist miteinander verbunden"  (25).


Sonntag, 23. Juni 2019

Marco Tosatti stellt eine website zur "Überwachung" der Amazonas-Synode vor

Marco Tosatti stellt heute seinen Lesern bei Stilum Curiae eine neue web-site vor, die sich der kritischen Beobachtung der kommenden Amazonas-Synode verschrieben hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"AMAZONAS, DIE BEDROHUNGEN DER KIRCHE DURCH DIE SYNODE. EINE WEB-SITE DIE WACHE HÄLT."
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, wenn Amoris Laetitia in der gewollten Zweideutigkeit explosiv war, mit den Fußnoten, die einen erheblichen Beitrag zur Zulassung von Ehebruch als christliche Praxis geleistet hat, und wiederverheiratete Personen, deren erste Ehe noch gültig ist, zur Kommunion zuläßt. könnte die Amazonas-Synode, die um Oktober in Rom stattfinden wird, die Wirkung einer Atombombe auf das Leben der Katholischen Kirche haben und 2000 Jahre von predigt und Verkündung des Christentums auf den Kopf stellen. 

Kommen wir auf dieses Argument zurück: wenn es den Bischöfen und Kardinälen, die an der Synode teilnehmen, nicht gelingt- und es erscheint schwierig- diesem letzten Graben  Widerstand entgegen zu setzen, könnte das zukünftige Bild der Kirche dramatische Möglichkeiten anbieten: noch mehr als wir in diesen Jahren erlebt haben. 

Deshalb wollen wir heute ein Instrument anbieten, das es für die geben wird, die für Stilum Curiae schreiben und die Stilum Curiae lesen- das eine große Hilfe zur Beobachtung der Entwicklungen sein wird, die -außer daß sie -wie die beiden vorangegangene Synoden- von Anfang an manipuliert ist, Inhalte von größter Wichtigkeit un Zukunft haben wird. Nicht zufällig hat Leonardo Boff schon seinen Enthusiasmus formuliert. 

Weil es sich aus menschlichen und klerikalen Standpunkt um Folgendes handelt: eine Kirchenhierarchie, die seit den 60-er Jahren  nach dem lateinamerikanischen Modell in deutscher Sauce gebildet wurde, versucht, diese Modelle wieder vorzuschlagen- die sich in ihren Ortskirchen katastrophal ausgewirkt haben- und in der gesamten Kirche.  Wo sie- wie man sich leicht vorstellen kann. den gleichen bedauernswerten Erfolg haben werden. Ein Nebel von Uralt-marxistische Ideologie, Stammeskulturalismus, Populismus und Pauperismus,- überpudert mit einem radikalen Ökologismus, der in der Geschichte schon überlebt ist und nur in örtlichen und klerikalen Mikrokulturen überlebt hat. 

DESHALB WOLLEN WIR IHNEN HEUTE DIESE WEBSITE VORSTELLEN: 
Eine Seite, die -wie Sie sehen werden- zum Ziel hat über die Voraussetzungen und Entwicklungen dieser Operation zu informieren. Und Dank der freundlichen Genehmigung des Autors können wir Ihnen eine Überlegung zum theologischen und kulturellen Kontext dieses Ereignisses präsentieren , die José Antonio Ureta verfaßt hat. Der Titel ist hart aber wirkungsvoll und fördert zutage, was auf dem Spiel steht. Gute Lektüre! 

Freitag, 21. Juni 2019

Roberto De Mattei fällt ein vernichtendes Urteil über das Instrumentum Laboris

Prof. Roberto De Mattei analysiert und kommentiert bei corrispondenza romana und Rorate Caeli äußerst kritisch das Instrumentum Laboris der kommenden Amazonas-Synode.Wenn man seine Zitate liest, glaubt man nicht, daß die aus einem Text der Katholischen Kirche stammen, kurz man traut seinen Augen nicht.
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"De MATTEI: LIEBE KARDINÄLE, WOLLEN SIE WIRKLICH EINE SOLCHE KIRCHE?" 
Papst Franziskus´ Amazonas-Kirche 

"Werden die Bischöfe, die Nachfolger der Apostel schweigen? Werden die Kardinäle, die Berater der Päpste bei der Regierung der Kirche schweigen angesichts dieses politisch-religiösen Manifestes, das die Doktrin und Praxis des Mystischen Leibes Christi pervertiert?" 

Die ersten Reaktionen als Antwort auf das Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode, konzentrieren sich auf die Öffnung für verheiratete Priester und die Einsetzung von Frauen in sakramentale Weihen der Kirche. Aber das Instrumentum Laboris ist mehr: es ist das Manifest für eine Öko-Befreiungs-Theologie, die für Katholiken unannehmbare pantheistische, egalitäre "Kosmo-Visionen " vorschlägt.  Die Tore des Lehramtes - wie José Antonio Ureta zu recht betont- sind weit aufgerissen "für indianische Theologie und Öko-Theologie , zwei lateinamerikanische Derivate der Befreiungs-Theologie. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR und dem Versagen des "real existierenden Sozialismus" weisen die Befürworter der Befreiungstheologie (LT) im marxistischen Stil die historische Rolle der revolutionären Kräfte den indigenen Völkern und der Natur zu." 

In dem am 17. Juni vom Hl. Stuhl veröffentlichten Dokument, "bricht" der Amazonas wie eine "neue Entität"(2) in das Leben der Kirche ein. Aber was ist der Amazonas? Er ist nicht nur ein realer Ort und eine "komplexe Biosphäre" (.10) sondern auch eine "Realität voller Leben und Weisheit" (.5), der zu einem konzeptionellen Beispiel aufsteigt und uns zur "pastoralen, ökologischen und synodalen Umkehr" (5) aufruft. 
Um ihre prophetische Rolle weiter behalten zu können, muß die Kirche "den Amazonas-Völkern" Aufmerksamkeit schenken. (7)  Diese Völker sind fähig in "Interkommunikation" mit dem gesamten Kosmos  (12) zu leben, aber ihre Rechte werden durch wirtschaftliche Interessen der Multinationalen Konzerne gefährdet, die wie die Eingeborenen von Guaviare (Columbien) sagen  "die Venen unserer Mutter Erde aufgeschlitzt haben". (17) 


Mittwoch, 19. Juni 2019

Das Instrumentum Laboris für eine neue Religion?

Liest man die Beiträge über das Instrumentum Laboris kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, das Dokument einer Öko-NGO zu lesen- niemals aber ein offizielles Dokument der Hl. Römischen Kirche. Steven Mosher kommentiert das Arbeitsdokument bei LifeSiteNews 
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"DIE AMAZONAS-SYNODE IM VATICAN SCHEINT EINER AGENDA ZUZUNEIGEN, DIE AN NATURANBETUNG GRENZT...WO BLEIBT DAS EVANGELIUM?"

Während wir uns der Pan-Amazonas-Synode 2019 nähern, die im Oktober beginnt, werden die Organisatoren immer offener, was ihre Ziele angeht. Mit dem Ziel von den Stämmen in Amazonien zu lernen und sie zu schützen, scheint die Synode geneigt, eine radikale Form von Ökologismus zu fördern, die an Naturanbetung grenzt, um nicht von der Romantisierung der Jäger und Sammler als "edle Wilde" zu reden.

Die indigenen Völker im Amazonas-Becken bieten- laut dem Instrumentum Laboris- ein "alternatives Modell, für eine ganzheitliche und auf Solidarität basierende Entwicklung, die auf einem ethischen Code beruht, der Verantwortung für eine authentische, natürliche und humane Ökologie beruht."
Außerdem -so fährt das Dokument fort- müssen sie für ihre angebliche "Weisheit und Spirituslität" gelobt werden.

Für die indigenen Völker des Amazonas-Beckens kommt das "gute Leben" aus dem Leben in Gemeinschaft mit anderen Menschen, mit der Welt, mit den Geschöpfen ihrer Umwelt und dem Schöpfer.  Indigene Völker leben de facto in einem von Gott geschaffenen Heim, das Gott ihnen als Geschenk gegeben hat: der Erde.
Ihre vielfältige Spiritualitäten und Glauben motivieren sie -in Gemeinschaft mit ihrem Erdboden, Wasser, Bäumen, Tieren und mit Tag und Nacht. Weise Älteste- die austauschbar u.a.  "Payés, Mestres, Wayanga oder Schamanen genannt werden- fördern die Harmonie der Menschen untereinander und mit dem Kosmos."

Dienstag, 14. Mai 2019

Marco Tosatti, polnische Märtyrer, Heilige und Elektriker

Pezzo Grosso hat sich mit einem Kommentar zur Blitzaktion des vaticanischen Almoseniers, Kardinals Krajewski , gegen die Siegel der Stromanbieter in der besetzten Immobilie an Marco Tosatti gewandt. Der hat diesen Text, in dem Pezzo Grosso Krajewskis Tat mit denen einiger-pars pro toto- ausgewählter polnischer Heiliger und Märtyrer vergleicht- bei Stilum Curiae veröffentlicht. Hier geht´s zum Original: klicken

"PEZZO GROSSO DENKT ÜBER POLEN NACH, LAND DER HEILIGEN, DER MÄRTYRER, DER HELDEN, DER ELEKTRIKER, DER KRAJEWSKIS"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae,
Pezzo Grosso war sehr betroffen über die dramatische Inszenierung des Almoseniers Seiner Heiligkeit, Kardinals Krajewski, zur  Elektrizitäts-Ausbeutung im besetzten Sozialzentrum. Und er hat uns folgenden Kommentar geschickt. Gute Lektüre! 

Lieber Tosatti,
Die Blitzangriffs-Show des vaticanischen Almoseniers Bergoglios (Kard. Konrad Kranjewski) wird in die Geschichte nur als letzter Akt eines häßlichen Traumes in einer Alptraum-Nacht eingehen, aus der wir nicht schaffen, aufzuwachen. Aber er hat mich über die heiligen polnischen Märtyrer nachdenken lassen, zu denen als nächstes Beispiel zu gehören, Seine Eminenz der Hochwürdige Kardinal Krajewski hofft. Mit kleinen Unterschieden zwischen ihm und den heiligen und heroischen Vorgängern, die ich im folgenden belichte.

Polen hat einige außerordentliche Heilige und polnische Helden hervorgebracht. Als erstes erinnere ich (wegen des laufenden Seligsprechungsverfahrens) an Kardinal Wyszynski, der die christlichen, katholischen Polen gegen die Verfolgungen aus Hass auf den Glauben verteidigte und auch gegen die Verfolgung der Juden protestierte, die in Polen lebten.

Dann erinnere ich an den König von Polen Jan Sobiesky, der 1683 Wien gegen das türkisch-osmanische Heer Kara Mustafas verteidigte, der ganz Europa islamisieren wollte. Dank dieses Sieges wurde er von Papst Innozenz XI geehrt, als Verteidiger des Glaubens. Ihm persönlich ist in den Vaticanischen Museen ein Raum gewidmet.

Als drittes erinnere ich an den Hl. Maximilian Kolbe, den polnischen Franziskaner, der sich in Auschwitz opferte, um einen Familienvater zu retten. Papst Paul VI erklärte ihn zum "Märtyrer der Liebe".


Donnerstag, 14. Februar 2019

Tosatti: Der letzte Akt in der Causa McCarrick

Marco Tosatti kommentiert bei La Nuova Bussola Qjuotidiana den derzeitigen Stand der causa McCarrick, nachdem dieser in den Laienstand zurück versetzt wurde, es aber nach wie vor keine Antwort auf die Fragen von Erzbischof Viganò gibt.
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"IN DEN LAIENSTAND ZURÜCKVERSETZT
MCCARRICK LETZTER AKT. ABER ES BLEIBEN SCHATTEN DER VERTUSCHUNG. 
Eindringliche Gerüchte sprechen heute über das Urteil gegen Kardinal McCarrick, das den purpurtragenden Angreifer in den Laienstand zurückversetzt. Aber es bleiben schwerwiegende Schatten. Beginnend mit dem Prozess , über den man nichts weiß, bis zu den Schatten, die auf die Leitung der Kirche fallen, die ihn bis zum Beginn der strafrechtlichen Ermittlung gegen ihn geschützt hat.

Eindringliche Stimmen- die letzte von ihnen ist die para-vaticanische web-site IlSismografo- behaupten, daß heute bei der Glaubenskongregation die amtliche Untersuchung gegen Ex-Kardinal Theodore McCarrick zuende geht und daß das Urteiol bereits gesprochen sei- ihn in den Laienstand zurückzuversetzen- wie man zu sagen pflegte. Wie man sagt, sei die Untersuchung mit äußerster Geschwindigkeit durchgeführt worden, weil der Pontifex wollte, daß der Skandal um den Ex-Kardinal vor dem für die Kirchenobersten im Februr geplanten Gipfeltreffen zum Umgang mit dem  Skandal des Mißbrauchs Minderjähriger abgeschlossen sein sollte.
Und wahrscheinlich auch dieser Satz: Papst Franziskus: trotz der Verwirrung die seine Handhabung der Fälle nicht nur von Kardinal McCarrick sondern auch andere dornige Fälle betreffen (den chilenischen Bischof Barros, Pater Grassi in Argentinien, den Bischof von Oràn Zanchetta, für den der bis dahin nicht existierende Posten eines Assessors bei der APSA geschaffen wurde, sind die ersten drei, in einem in den Sinn kommen) will er zum Gipfeltreffen gelangen, das von einer Aura der Null-Toleranz umgeben ist.

Soviel Eile läßt wichtige Fragen aufkommen, wie Robert Moynihan, dem Gründerund Direktor von "Inside the Vatican" einem der jenseits des Ozeans bekanntesten Vatican-Experten unterstreicht.
Moynihan fragt sich;: "Hat MacCarrick, der seit Monaten in in Oklahoma lebt, einen fairen Prozess gehabt? Konnte er sich verteidigen? Hat er unter Eid über die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen ausgesagt? Gab es eine Vereinbarung? Wenn ja- wann und in welcher Form? Gibt es eine Aufnahme dieses Zeugnisses und wenn ja, welcher Teil davon wird veröffentlicht werden?"

Aber es gibt noch eine zweite Ebene, die vielleicht sogar noch wichtiger ist als die Verurteilung einer als schuldig befundenen Person. Und die betrifft due Frage, wie McCarrick seit Jahren beschützt und favorisiert werden konnte, bis zu dem Moment, in dem Benedikt XVI ihm Sanktionen auferlegte, die nach der Wahl von Jorge Mario Bergoglio in das pontifikale Amt verschwanden.
Die sehr wahrscheinliche Untersuchung wird das Thema der Vertuschung und der Freundschaften von Onkel Ted nicht berühren das aber ist einer der Hauptgründe für den Ärger bei den amerikanischen und nichtamerikanischen Katholiken.


Mittwoch, 30. Januar 2019

Die verwirrenden kalkulierten Widersprüche des Papstes

Riccardo Cascioli analysiert und kommentiert bei One-Peter-Five die in sich widersprüchliche Art des amtierenden Pontifex,, sich zu auszudrücken. 
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  "PAPST FRANZISKUS´ KALKULIERTE WIDERSPRÜCHE" 

Bei Papst Franziskus´ Pressekonferenz beim Rückflug von Panama sind wie immer alle Arten interessanter Gedanken vorgebracht worden. Immer im Bewußtsein, daß wir es hier nicht mit lehramtlichen Äußerungen sondern persönlichen Meinungen zu tun haben, die deshalb immer in Frage gestellt werden können, haben sie großes Gewicht - wenn auch nur weil sie vom Papst geäußert werden - dazu gedacht der Katholischen Öffentlichen Meinung Orientierung zu geben und denen Wahrnehmungen von der Kirche zu geben,. die nicht katholisch sind.
Seine Äußerungen sind auch diskussionswürdig -weil sie uns einerseits Hinweise auf die Methoden gibt, die der Papst in seiner Argumentation benutzt, während sie uns andererseits einen Ausblick auf die pastoralen Entscheidungen, die er trifft oder zu treffen plant, gibt.

Was bei diesem Interview hauptsächlich ins Auge springt, ist die widersprüchliche Art des Papstes sich auszudrücken, die Art, mit der er einer Sache zustimmt aber auch ihrem Gegenteil, so daß jeder seinen Reden entnehmen kann, was ihm gefällt. Ein perfektes Beispiel dafür ist die Antwort, die er bei dieser Konferenz auf die Frage nach dem priesterlichen Zölibat gegeben hat. Im ersten Teil seiner Bemerkung verteidigte er -"mit gezogenem Schwert" das "Geschenk" des Zölibats -seine ewige Gültigkeit, der-wie er sagte- nicht zur Diskussion gestellt wird, nicht einmal in ferner Zukunft. 

Aber dann- schauen Sie wie er eine Ausnahme macht: "Es könnte nur eine Möglichkeit geben- in weit entfernten Orten - ich denke da an die Inseln im Pazifischen Ozean- etwas zu bedenken, wenn es die pastorale Notwendigkeit gibt." Das heißt: wenn es einen Priestermangel gibt und die Eucharistie nur selten gespendet werden kann- dann ist es o.k. 
Und so verstehen wir, warum gewisse Nachrichtenagenturen Schlagzeilen über diese Pressekonferenz brachtne, die lauteten: "Papst sagt Zölibat kann nicht geändert werden" andere aber "Papst sagt, er ist offen für verheiratete Priester".
Aus dieser Rede kann jeder den Teil entnehmen, der ihm am besten paßt. 

Montag, 14. Januar 2019

Gagliarducci: "Das Ende-der- Welt-Gefühl ist zurück."

In seiner heutigen, allmontäglichen Kolumne bei Monday in the Vatican befaßt sich A. Gagliarducci  mit den möglichen Auswirkungen der -bisher erst gerüchteweise bekannt gewordenen- möglichen "Reform"pläne des Papstes bzgl. der Präfektur des Päpstlichen Hauses.
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"PAPST FRANZISKUS,  DAS ENDE EINER WELT?"


"Papst Franziskus´ Pontifikat scheint Fahrt aufgenommen zu haben. Nicht nur wegen des für 2019 geplanten Reiseterminkalenders, der bereits - obwohl noch unvollständig- eng zu sein scheint. Nicht nur wegen der Veränderungen in der Kommunikationsabteilung des Vaticans. Und nicht nur wegen der Gerüchte, daß der Papst die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei, die die Beziehungen zur traditionalistischen Welt aufrecht erhielt, schließen wird.

Die jüngsten Gerüchte besagen, daß Papst Franziskus die Präfektur des Päpstlichen Hauses schließen will. Viele unterschätzen dieses Thema. Wenn das jedoch passieren sollte, könnten 1800 Jahre Geschichte mit einem Federstrich zunichte gemacht werden.

Die Gerüchte fahren fort, daß die Präfektur des Päpstlichen Hauses dann vom Staatssekretriat absorbiert würde. De facto würde der Päpstliche Haushalt nicht länger existieren.  Das ist kein geringfügiges Thema.

Laut der Webseite des Vaticans hat die Präfektur die Aufgabe, die Dienste des Vorzimmers zu 
koordinieren und die offiziellen Audienzen zu organisieren, die Seine Heiligkeit den Staatsoberhäuptern, Regierungschefs, Regierungsministern und anderen Würdenträgern wie auch den Botschaftern, die nach Rom kommen, um ihre Beglaubigungsschreiben zu präsentieren, gewährt.

Die Präfektur- so liest man- "kümmert sich um die Vorbereitungen aller privaten, speziellen und allgemeinen Audienzen- und Besuche jener, die vom Hl. Vater formell empfangen werden. Sie ist auch dafür verantwortlich, die päpstlichen Zeremonien -außer den liturgischen Feiern- zu organisieren, ebenso wie die Spirituellen Exerzitien des Hl. Vaters und des Kardinalskollegiums der Römischen Kurie."

Und schließlich "die Präfektur sorgt jedes mal , wenn der Hl. Vater den Apostolischen Palast verläßt, um die Stadt Rom zu besuchen oder innerhalb Italiens zu reisen,  für die angemessenen Vorkehrungen."