Die Tagespost befaßt sich heute mit der Lage der Knabenchöre nach dem Shutdown wegen der Corona-Krise und fragt, ob sie in ihrer Existenz bedroht sind.
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Unter dem Titel:
"DAS SCHWEIGEN DER SPATZEN"
beginnt der Artikel so:
"Die rund dreißig Knabenchöre in Deutschland haben zurzeit große Probleme. Denn die Attraktivität der Regensburger Domspatzen, des Windsbacher Knabenchors, der Leipziger Thomaner, des Dresdner Kreuzchores und der anderen rund dreißig Knabenchöre in Deutschland lebt von der Strahlkraft ihrer Konzerttätigkeit. Die ist in Corona-Zeiten jedoch nicht möglich. Die Knaben brauchen aber die regelmäßigen Proben, wie auch Fußballer ihr Training brauchen." (...)
Quelle: Die Tagespost
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Mittwoch, 20. Mai 2020
Mittwoch, 19. Februar 2020
S. Magister: Ein deutscher Albtraum
Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo die Reaktionen der DBK und der deutschen Katholiken auf "Querida Amazonia" , die er schismatisch und Albtraum nennt.
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"FRANZISKUS UND DAS DEUTSCHE SCHISMA. GESCHICHTE EINES ALBTRAUMS"
Die Amazonas-Synode ist die zweite Synode nacheinander, in der Franziskus die Erwartungen derer enttäuscht hat, die vom Papst selbst avisierten Neuerungen erwartet hatten.
In der Jugend-Synode von 2018 war Homosexualität das Thema gewesen, auf das sich Erwartungen und Kontroversen konzentrierten. Das Arbeitsdokument für die Diskussionen läßt in Absatz 197 ausdrücklich einen möglichen Paradigmenwechsel bei der Beurteilung von "homosexuellen Paaren" zu.
Statt dessen- nichts. Beim Synodentreffen ordnete Franziskus Schweigen zu diesem Thema an und erreichte es. Weder in den Diskussionen der Versammlung noch im Schlußdokument und noch viel weniger in der postsynodalen Exhortation "Christus vivit" wird es erwähnt.
Im folgenden Jahr bei der Amazonas-Synode und besonders bei dem, was folgte, war die Enttäuschung der Erneuerer noch größer.
Weil dieses mal die Synodendiskussionen zu der am meisten erwarteten und umstrittenen Veränderung stattfanden, also der Weihe verheirateter Männer. Im Schlußdokument wurde der Vorschlag mit mehr als einer 2/3-Mehrheit angenommen. Und noch Anfang Januar waren viele sicher, daß Franziskus das in die postsynodalen Exhortation, die jeden Moment erwartet wurde,
aufnehmen und so autorisieren würde.
Aber dann kam- in energischer Verteidigung des zölibatären Priestertums als Knalleffekt das Buch des Papa emeritus Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah, das von den Innovatoren als katastrophales Omen betrachtet wurde.
Und tatsächlich erschien kurz darauf die postsynosale Exhortation "Querida Amazonia" wie ein plötzlicher Kälteschauer - mit Franziskus´völligem Schweigen zu diesem Thema. Um einen schwachen, kleinen Hoffnungsschimmer aufrecht zu erhalten, können die Erneuerer sich nur an die wenigen Zeilen der Einleitung klammern, in denen der Papst dazu einlädt, ebenfalls das Schlußdokument der Synode "ganz zu lesen", durch das "bereichert und herausgefordert zu werden" Gott der gesamten Kirche gewähren möge und empfiehlt, daß die Hirten der Amazonas-Region"es
eifrig" anwenden.
Aber abgesehen von diesem letzten bröckeligen Halt, den Franziskus den Neuerern gelassen hat, was hat den Papst veranlaßt, wiederholt bei Themen, bei denen er zuvor seine Bereitschaft zu Erneuerungen gezeigt hatte, die Bremsen zu betätigen.?
Die Antwort kann man in Deutschland finden.
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"FRANZISKUS UND DAS DEUTSCHE SCHISMA. GESCHICHTE EINES ALBTRAUMS"
Die Amazonas-Synode ist die zweite Synode nacheinander, in der Franziskus die Erwartungen derer enttäuscht hat, die vom Papst selbst avisierten Neuerungen erwartet hatten.
In der Jugend-Synode von 2018 war Homosexualität das Thema gewesen, auf das sich Erwartungen und Kontroversen konzentrierten. Das Arbeitsdokument für die Diskussionen läßt in Absatz 197 ausdrücklich einen möglichen Paradigmenwechsel bei der Beurteilung von "homosexuellen Paaren" zu.
Statt dessen- nichts. Beim Synodentreffen ordnete Franziskus Schweigen zu diesem Thema an und erreichte es. Weder in den Diskussionen der Versammlung noch im Schlußdokument und noch viel weniger in der postsynodalen Exhortation "Christus vivit" wird es erwähnt.
Im folgenden Jahr bei der Amazonas-Synode und besonders bei dem, was folgte, war die Enttäuschung der Erneuerer noch größer.
Weil dieses mal die Synodendiskussionen zu der am meisten erwarteten und umstrittenen Veränderung stattfanden, also der Weihe verheirateter Männer. Im Schlußdokument wurde der Vorschlag mit mehr als einer 2/3-Mehrheit angenommen. Und noch Anfang Januar waren viele sicher, daß Franziskus das in die postsynodalen Exhortation, die jeden Moment erwartet wurde,
aufnehmen und so autorisieren würde.
Aber dann kam- in energischer Verteidigung des zölibatären Priestertums als Knalleffekt das Buch des Papa emeritus Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah, das von den Innovatoren als katastrophales Omen betrachtet wurde.
Und tatsächlich erschien kurz darauf die postsynosale Exhortation "Querida Amazonia" wie ein plötzlicher Kälteschauer - mit Franziskus´völligem Schweigen zu diesem Thema. Um einen schwachen, kleinen Hoffnungsschimmer aufrecht zu erhalten, können die Erneuerer sich nur an die wenigen Zeilen der Einleitung klammern, in denen der Papst dazu einlädt, ebenfalls das Schlußdokument der Synode "ganz zu lesen", durch das "bereichert und herausgefordert zu werden" Gott der gesamten Kirche gewähren möge und empfiehlt, daß die Hirten der Amazonas-Region"es
eifrig" anwenden.
Aber abgesehen von diesem letzten bröckeligen Halt, den Franziskus den Neuerern gelassen hat, was hat den Papst veranlaßt, wiederholt bei Themen, bei denen er zuvor seine Bereitschaft zu Erneuerungen gezeigt hatte, die Bremsen zu betätigen.?
Die Antwort kann man in Deutschland finden.
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Dienstag, 18. Februar 2020
Fundstück - ein WIderruf
Domradio.de veröffentlicht den Widerruf des deutschen, in Peru tätigen Bischofs Reinhold Nann seiner sehr ins Persönliche gehenden Kritik an Erzbischof Georg Gänswein.
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Unter dem Titel:
"KEIN PERSÖNLICHER ANGRIFF"
beginnt der Beitrag so- Zitat:
"Der in Peru tätige deutsche Bischof Reinhold Nann bittet um Entschuldigung für seine Kritik an Erzbischof Georg Gänswein. "Ich gebe gerne zu, dass ich einen gravierenden Fehler gemacht habe", schrieb der Bischof in seinem neuen Internetblog."
(...)
Quelle : domradio. de, KNA
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Unter dem Titel:
"KEIN PERSÖNLICHER ANGRIFF"
beginnt der Beitrag so- Zitat:
"Der in Peru tätige deutsche Bischof Reinhold Nann bittet um Entschuldigung für seine Kritik an Erzbischof Georg Gänswein. "Ich gebe gerne zu, dass ich einen gravierenden Fehler gemacht habe", schrieb der Bischof in seinem neuen Internetblog."
(...)
Quelle : domradio. de, KNA
Sandro Magister läßt Pietro De Marco Querida Amazonia kommentieren.
Sandro Magister läßt bei Settimo Cielo den renommierten Religionsphilosophen und Historiker Prof. Pietro de Marco zur apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" , die so kontroverse Reaktionen hervorgerufen hat, zu Wort kommen. De Marco stellt u.a. fest, daß sich Papst Franziskus hier quasi zum ersten Mal als Papst gezeigt hat.
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"QUERIDA AMAZONIA" WENN FRANZISKUS ENDLICH ALS PAPST HANDELT."
Ich empfange und ich veröffentliche. Der Autor, der alte Professor für Religionssoziologie an der Universität Florenz und an der Theologischen Fakultät Zentral-Italiens ist ein gebildeter Philosoph und Historiker und ist den Lesern von Settimo Cielo seit mehreren Jahren wohlbekannt.
Sandro Magister
"DIE KEHRTWENDE DER EXHORTATION. PAPST FRANZISKUS ZWISCHEN SYNODEN-DRIFT UND PRIMAT"
Von Pietro De Marco
"Nachdem ich in diesen letzten Tagen über das umfangreiche Geschehen um die Exhortation "Querida Amazonia" und über ihr europäisches Echo nachgedacht habe, ist in mir die Überzeugung gereift, daß es der erste Akt sein könnte, in dem der Pontifex maximus Franziskus sein "munus" ausgeübt hat.
Das "munus" der Päpste ist- wie bekannt ist-. als Vikar Christi zu handeln, vom Fundament der Universalen Kirche aus (“tamquam saxum immobile” vom Hl. Ambrosius) als Wächter und Lehrer des glaubens und der Wahrheit.
Wie auch ich beobachten konnte, hat Franziskus seine “potestas legifera, iudicialis et exsecutiva” großenteils ausgeübt , meiner Meinung nach maßgeblich zum Aufbau eines bischöflichen Gremiums in der Welt und von Beamten im Zentrum beigetragen haben, dem befohlen wurde, sein Reformprogramm, seine persönliche postkonziliare, ideologische Position unter dem Deckmantel von Pastoralismus und Evangelisierung durchzuführen. Programm und Position, in denen das "bonum ecclesiae" schwer zu sehen war und bleibt, auch wenn es tatsächlich fast systematisch missverstanden und verzerrt wurde.
Das heißt, die Ausübung der "Potestates" schien von den Verpflichtungen des "munus", vom Bewusstsein, dessen Träger zu sein, getrennt zu sein.
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"QUERIDA AMAZONIA" WENN FRANZISKUS ENDLICH ALS PAPST HANDELT."
Ich empfange und ich veröffentliche. Der Autor, der alte Professor für Religionssoziologie an der Universität Florenz und an der Theologischen Fakultät Zentral-Italiens ist ein gebildeter Philosoph und Historiker und ist den Lesern von Settimo Cielo seit mehreren Jahren wohlbekannt.
Sandro Magister
"DIE KEHRTWENDE DER EXHORTATION. PAPST FRANZISKUS ZWISCHEN SYNODEN-DRIFT UND PRIMAT"
Von Pietro De Marco
"Nachdem ich in diesen letzten Tagen über das umfangreiche Geschehen um die Exhortation "Querida Amazonia" und über ihr europäisches Echo nachgedacht habe, ist in mir die Überzeugung gereift, daß es der erste Akt sein könnte, in dem der Pontifex maximus Franziskus sein "munus" ausgeübt hat.
Das "munus" der Päpste ist- wie bekannt ist-. als Vikar Christi zu handeln, vom Fundament der Universalen Kirche aus (“tamquam saxum immobile” vom Hl. Ambrosius) als Wächter und Lehrer des glaubens und der Wahrheit.
Wie auch ich beobachten konnte, hat Franziskus seine “potestas legifera, iudicialis et exsecutiva” großenteils ausgeübt , meiner Meinung nach maßgeblich zum Aufbau eines bischöflichen Gremiums in der Welt und von Beamten im Zentrum beigetragen haben, dem befohlen wurde, sein Reformprogramm, seine persönliche postkonziliare, ideologische Position unter dem Deckmantel von Pastoralismus und Evangelisierung durchzuführen. Programm und Position, in denen das "bonum ecclesiae" schwer zu sehen war und bleibt, auch wenn es tatsächlich fast systematisch missverstanden und verzerrt wurde.
Das heißt, die Ausübung der "Potestates" schien von den Verpflichtungen des "munus", vom Bewusstsein, dessen Träger zu sein, getrennt zu sein.
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Montag, 17. Februar 2020
Fundstück.....
Guido Horst kommentiert für "Die Tagespost" die Gemütslage in Vatican nach der Veröffentlichung von "Querida Amazonia" und die Reaktionen -und u.a. den Dankesbrief des Pontifex an seinen Ex-Glaubenspräfekten Kardinal Müller.
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Unter dem Titel:
"KOMMENTAR UM " 5 vor 12" : EINE KOALITION DES AUGENMASSES"
beginnt der Artikel so- Zitat:
"Franziskus hat sich bei Kardinal Gerhard Müller für dessen Kommentar zu „Querida Amazonia“ handschriftlich bedankt. Das ausgleichende Wort, das „mir gefallen hat“, wie der Papst schrieb, war in der „Tagespost“ und beim „National Catholic Register“ erschienen – und muss Balsam auf der Seele von Franziskus gewesen sein."
(....)
Quelle: Die Tagespost, G.Horst
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Unter dem Titel:
"KOMMENTAR UM " 5 vor 12" : EINE KOALITION DES AUGENMASSES"
beginnt der Artikel so- Zitat:
"Franziskus hat sich bei Kardinal Gerhard Müller für dessen Kommentar zu „Querida Amazonia“ handschriftlich bedankt. Das ausgleichende Wort, das „mir gefallen hat“, wie der Papst schrieb, war in der „Tagespost“ und beim „National Catholic Register“ erschienen – und muss Balsam auf der Seele von Franziskus gewesen sein."
(....)
Quelle: Die Tagespost, G.Horst
Wird Querida Amazonia für Papst Franziskus zu einer Art Humanae Vitae 2.0 ?
In seiner heutigen Kolumne für "Monday in the Vatican" untersucht A. Gagliarducci, ob und inwiefern "Querida Amazonia" eine Art Humanae Vitae 2.0 für Papst Franziskus werden kann.
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"PAPST FRANZISKUS, IST QUERIDA AMAZONIA HUMANAE VITAE 2.0?"
"Die postsynodale Exhortation Querida Amazonia hat die Möglichkeit in Ausnahmefällen verheiratete Priester zu weihen nicht einmal erwähnt. Ebenso wenig schlägt sie die Möglichkeit vor Diakonissen zu haben oder die Einführung eines "Amazonischen Ritus"
Zum Abschluss der Amazonas-Synode hat Papst Franziskus statt dessen seine Träume für Amazonien beschrieben, die in der Tat Träume für den gesamten Lateinamerikanischen Kontinent.
Er ruft dazu auf, für Berufungen zu beten. Er fordert mehr Missionare. Es gab- nebenbei-nicht den Bruch mit der Tradition der Kirche des Lateinischen Ritus.
Es gibt nur eine Frage: waren die Erfahrungen berechtigt? Papst Franziskus hat den priesterlichen Zölibat in vielen Erklärungen unterstützt und er hat auch klar erklärt, daß er nicht die Absicht habe die Disziplin des Zölibats zu ändern. Im Schlußdokument der Synode ist versucht worden, den Papst in diese Richtung zu drängen: das war das Ziel des Paragraphen, der feststellt, daß der Zölibat keine notwendige Voraussetzung für das Priesteramt ist. Papst Franziskus hat dieses Thema jedoch nicht einmal in Betracht gezogen.
Seit Beginn des Pontifikates hat die Entourage von Papst Franziskus zu einer Änderung der Kirchenlehre gedrängt. Leute in klar definiertem Schwebeflug über dem Papst. Die Agenda war die des sogenannten progressiven Flügels der 1970-er Jahre. Eine alte, größtenteils von der Geschichte überholte Agenda, die ein Echo in den Medien fand und neue Erwartungen schuf.
Benedikt XVI hat diese theologische Agenda klar erklärt, als er sich mit den Schweizer Bischöfen bei ihrem ad-limina-Besuch im November 2006 traf und sagte: "Ich erinnere mich, daß wenn ich in den 80-er und 90-er Jahren nach Deutschland fuhr. und um ein Interview gebeten wurde, ich die Fragen immer schon vorher wußte. Sie betrafen die Ordination von Frauen, Empfängnisverhütung, Abtreibung und andere derartige immer wiederkehrende Probleme."
Als Papst Franziskus gewählt wurde, gab es viele Erwartungen an eine neue lehramtliche Welle. Diese Erwartungen wurden größer als er über "eine arme Kirche für die Armen" sprach und eines der Schlagworte der Befreiungstheologie benutzte. Seither ist jede Entscheidung, die Papst Franziskus getroffen hat, als Beginn einer Revolution in der Kirche beschrieben. Diese Revolution hat niemals stattgefunden.
Einige Beispiele.
Die beiden Kommissionen für Finanzen und das IOR haben im Wesentlichen zur Bestätigung
des vaticanischen Rahmenwerkes geführt. Die jüngsten Entwicklungen hatten sogar eine
privilegierte beiderseitige Beziehung mit Italien zur Folge.
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"PAPST FRANZISKUS, IST QUERIDA AMAZONIA HUMANAE VITAE 2.0?"
"Die postsynodale Exhortation Querida Amazonia hat die Möglichkeit in Ausnahmefällen verheiratete Priester zu weihen nicht einmal erwähnt. Ebenso wenig schlägt sie die Möglichkeit vor Diakonissen zu haben oder die Einführung eines "Amazonischen Ritus"
Zum Abschluss der Amazonas-Synode hat Papst Franziskus statt dessen seine Träume für Amazonien beschrieben, die in der Tat Träume für den gesamten Lateinamerikanischen Kontinent.
Er ruft dazu auf, für Berufungen zu beten. Er fordert mehr Missionare. Es gab- nebenbei-nicht den Bruch mit der Tradition der Kirche des Lateinischen Ritus.
Es gibt nur eine Frage: waren die Erfahrungen berechtigt? Papst Franziskus hat den priesterlichen Zölibat in vielen Erklärungen unterstützt und er hat auch klar erklärt, daß er nicht die Absicht habe die Disziplin des Zölibats zu ändern. Im Schlußdokument der Synode ist versucht worden, den Papst in diese Richtung zu drängen: das war das Ziel des Paragraphen, der feststellt, daß der Zölibat keine notwendige Voraussetzung für das Priesteramt ist. Papst Franziskus hat dieses Thema jedoch nicht einmal in Betracht gezogen.
Seit Beginn des Pontifikates hat die Entourage von Papst Franziskus zu einer Änderung der Kirchenlehre gedrängt. Leute in klar definiertem Schwebeflug über dem Papst. Die Agenda war die des sogenannten progressiven Flügels der 1970-er Jahre. Eine alte, größtenteils von der Geschichte überholte Agenda, die ein Echo in den Medien fand und neue Erwartungen schuf.
Benedikt XVI hat diese theologische Agenda klar erklärt, als er sich mit den Schweizer Bischöfen bei ihrem ad-limina-Besuch im November 2006 traf und sagte: "Ich erinnere mich, daß wenn ich in den 80-er und 90-er Jahren nach Deutschland fuhr. und um ein Interview gebeten wurde, ich die Fragen immer schon vorher wußte. Sie betrafen die Ordination von Frauen, Empfängnisverhütung, Abtreibung und andere derartige immer wiederkehrende Probleme."
Als Papst Franziskus gewählt wurde, gab es viele Erwartungen an eine neue lehramtliche Welle. Diese Erwartungen wurden größer als er über "eine arme Kirche für die Armen" sprach und eines der Schlagworte der Befreiungstheologie benutzte. Seither ist jede Entscheidung, die Papst Franziskus getroffen hat, als Beginn einer Revolution in der Kirche beschrieben. Diese Revolution hat niemals stattgefunden.
Einige Beispiele.
Die beiden Kommissionen für Finanzen und das IOR haben im Wesentlichen zur Bestätigung
des vaticanischen Rahmenwerkes geführt. Die jüngsten Entwicklungen hatten sogar eine
privilegierte beiderseitige Beziehung mit Italien zur Folge.
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70er-Feeling,
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aus der Kurie und der Casa Santa Marta,
aus gegebenem Anlass,
echte oder falsche Traditionen,
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Klartext,
Lehramt,
Papst Franziskus,
Synode
Marco Tosatti hat nach der Amazonas-Synode und der Reaktion auf die postsynodale Exhortation einige Fragen an die deutsche und die brasilianische Kirche
Nach der Veröffentlichung der postsynodalen Exhortation stellt Marco Tosatti bei Stilum Curiae der deutschen und der brasilianischen Kirche einige wichtige Fragen
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"WENN DIE KATASTROPHEN-KIRCHEN SICH AN DIE DIE SPITZE DER PROZESSION SETZEN"
Liebe Stilumcurialisten, mir sind nach der Veröffentlichung der Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" einige sehr interessante Meldungen aufgefallen. Ich teile sie Ihnen mit so wie sie mir einfallen. Der Pontifex hat sich im Gespräch mit den amerikanischen Bischöfe beklagt, daß die Synode und die Exhortation auf eine einzige Zeile reduziert worden sind- auf die Tatsache, daß der Zölibat nicht verändert wurde, obwohl es weder bei der Synode noch in der Exhortation um den Zölibat ging- betonte Papst Bergoglio.
Die zweite Beobachtung: das größte Stöhnen und Lamento, weil sich im Gegensatz zu den Erwartungen aus dem deutschsprachigen Raum, in der Exhortation sich die Tore und Türen für die viri probati und weiblichen Diakone nicht erfüllte. Wir haben kämpferische Positionen Deutschlands gesehen, in denen bekräftigt wurde, dßs die deutsche Synode noch zu diesen Themen sprechen würde; In Linz, Österreich, sagte Bischof Scheuer, er habe "eine schlaflose Nacht" wegen dieser "großen Ernüchterung" verbracht.
Aber war es nicht eine Amazonas-Synode? Aber stimmte es dann- wie viele sagten -, daß der Motor des Geschehens deutsch, deutsch-deutsch und brasilianisch eingebürgertes Deutsch war? Und daß die Synode die Spitze des Keils für die ganze Kirche werden sollte? Und daß das Dokument des Papstes - im Gegensatz zum Schlußdokument, lehramtlich ist. wie der Direktor des Pressesaales hervorhob - die Hoffnungen der Ultra wie Luftballons platzen ließ.
Mal abgesehen von innerkirchlichen Debatten, erscbienen mir zwei weitere Meldungen interessant. Weil sie die deutsche und die brasilianische Kirche betreffen.
Brasilien: eine Umfrage bestätigt, daß 50% der Brasilianer Katholiken sind, 31% Protestanten. 2000 waren 73,6% der Bevölkerung katholisch, Protestanten 22,2%.
Muß man zu dieser pastoralen Katastrophe etwas sagen?
Daß sich die Bischöfe vielleicht fragen sollten, ob das Modell der Kirche, das sie vertreten,
das in Politik und Gesellschaft so präsent ist, den Menschen nicht das gibt, was sie brauchen und was sie bei den Evangelikalen finden? Da das aber die Ursache des Ausblutens ist- sollten sie sich da nicht ein oder zwei Fragen stellen?
Dann haben wir gesehen, daß im deutschen Bundesland NRW 2019 weitere 120.000 Menschen die Katholische und die Protestantische Kirche verlassen haben. 2018 waren es mehr als 88.000. Auch hier sehen wir uns -das ist offensichtlich- einer pastoralen Katastrophe von epischen Proportionen gegenüber. Die Katholische Kirche, der nach dem Staat zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland, sehr reich, leert sich von innen heraus- während sie vom theologischen Standpunkt nach außen hin immer aggressiver wird, so sehr, daß mehr als nur ein Kommentator von Protestantisierung und einem möglichen Schisma spricht.
Aber finden Sie es nicht ein bisschen seltsam, daß es zwei so schwer beschädigte Kirchen gibt, die sich, wie man in den Jahren meiner verrückten Jugend sagte, erlauben, die Spitze der Prozession zu übernehmen? Um sie wohin zu führen? Das kann man sich angesichts der brillanten Ergebnisse, die sie zu Hause haben, zu Recht fragen ... Und in wessen Namen?
Quelle: Marco Tosatti, Stilum Curaie
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"WENN DIE KATASTROPHEN-KIRCHEN SICH AN DIE DIE SPITZE DER PROZESSION SETZEN"
Liebe Stilumcurialisten, mir sind nach der Veröffentlichung der Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" einige sehr interessante Meldungen aufgefallen. Ich teile sie Ihnen mit so wie sie mir einfallen. Der Pontifex hat sich im Gespräch mit den amerikanischen Bischöfe beklagt, daß die Synode und die Exhortation auf eine einzige Zeile reduziert worden sind- auf die Tatsache, daß der Zölibat nicht verändert wurde, obwohl es weder bei der Synode noch in der Exhortation um den Zölibat ging- betonte Papst Bergoglio.
Die zweite Beobachtung: das größte Stöhnen und Lamento, weil sich im Gegensatz zu den Erwartungen aus dem deutschsprachigen Raum, in der Exhortation sich die Tore und Türen für die viri probati und weiblichen Diakone nicht erfüllte. Wir haben kämpferische Positionen Deutschlands gesehen, in denen bekräftigt wurde, dßs die deutsche Synode noch zu diesen Themen sprechen würde; In Linz, Österreich, sagte Bischof Scheuer, er habe "eine schlaflose Nacht" wegen dieser "großen Ernüchterung" verbracht.
Aber war es nicht eine Amazonas-Synode? Aber stimmte es dann- wie viele sagten -, daß der Motor des Geschehens deutsch, deutsch-deutsch und brasilianisch eingebürgertes Deutsch war? Und daß die Synode die Spitze des Keils für die ganze Kirche werden sollte? Und daß das Dokument des Papstes - im Gegensatz zum Schlußdokument, lehramtlich ist. wie der Direktor des Pressesaales hervorhob - die Hoffnungen der Ultra wie Luftballons platzen ließ.
Mal abgesehen von innerkirchlichen Debatten, erscbienen mir zwei weitere Meldungen interessant. Weil sie die deutsche und die brasilianische Kirche betreffen.
Brasilien: eine Umfrage bestätigt, daß 50% der Brasilianer Katholiken sind, 31% Protestanten. 2000 waren 73,6% der Bevölkerung katholisch, Protestanten 22,2%.
Muß man zu dieser pastoralen Katastrophe etwas sagen?
Daß sich die Bischöfe vielleicht fragen sollten, ob das Modell der Kirche, das sie vertreten,
das in Politik und Gesellschaft so präsent ist, den Menschen nicht das gibt, was sie brauchen und was sie bei den Evangelikalen finden? Da das aber die Ursache des Ausblutens ist- sollten sie sich da nicht ein oder zwei Fragen stellen?
Dann haben wir gesehen, daß im deutschen Bundesland NRW 2019 weitere 120.000 Menschen die Katholische und die Protestantische Kirche verlassen haben. 2018 waren es mehr als 88.000. Auch hier sehen wir uns -das ist offensichtlich- einer pastoralen Katastrophe von epischen Proportionen gegenüber. Die Katholische Kirche, der nach dem Staat zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland, sehr reich, leert sich von innen heraus- während sie vom theologischen Standpunkt nach außen hin immer aggressiver wird, so sehr, daß mehr als nur ein Kommentator von Protestantisierung und einem möglichen Schisma spricht.
Aber finden Sie es nicht ein bisschen seltsam, daß es zwei so schwer beschädigte Kirchen gibt, die sich, wie man in den Jahren meiner verrückten Jugend sagte, erlauben, die Spitze der Prozession zu übernehmen? Um sie wohin zu führen? Das kann man sich angesichts der brillanten Ergebnisse, die sie zu Hause haben, zu Recht fragen ... Und in wessen Namen?
Quelle: Marco Tosatti, Stilum Curaie
Sonntag, 16. Februar 2020
Fr. Hunwicke spricht
heute bei liturgicalnotes über verletzte und wütende Opfer von "Querida Amazonia" :
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"VERLETZT UND WÜTEND"
Ich habe in dem, was wohl das Organ von Bobbie Mickens ist, gelesen, daß die "meisten Progressiven, Reformer und Vatican II-Typen... über die Amazonas-Exhortation zutiefst enttäuscht sind."
Er fährt dann damit fort, zu sagen, daß die "Frauen verletzt und wütend" sind.
Ich glaube aber nicht, daß alle Frauen "VERLETZT UND WÜTEND" sind. Ich habe meine Frau und meine Tochter sorgfältig angeschaut und sie sahen überhaupt nicht V & W aus. Ich glaube, daß ich normalerweise sagen kann, wenn sie es sind. Das erfordert eine Form von Unterscheidungsvermögen, die ein Kerl zu lernen beginnt, wenn er ein Krabbelkind ist und erkennen muß, ob und wann Mama V & W ist. Man verfeinert diese Fähigkeit während des Lebens- vielleicht und wenn sie immer noch nötig ist mit Hilfe der Enkelinnen oder Urenkelinnen- Vielleicht hat Mickens nicht genug Zeit mit Frauen verbracht.
Oder vielleicht sind meine nicht die richtige Sorte Frauen. Ehrlich gesagt, müßte ich zugeben, daß sie keinerlei Anzeichen dafür aufweisen, daß sie überhaupt über Vatican II nachdenken. Sie scheinen mehr am Leben interessiert zu sein. Aber es sei fern von mir, anzudeuten, das Vatican II-Frauen wahrscheinlich humorlose alte Tanten seien. Mickens weiß es wahrscheinlich am besten nach den ganzen langen Jahren, die er für The Tablet gearbeitet hat.
ICH JEDENFALLS BIN VERLETZT UND WÜTEND
Mittwoch Abend habe ich einen Beitrag über die postsynodale Exhortation geschrieben und die Aufmerksamkeit auf die Passage gelenkt, in der PF ausdrücklich erklärt hat, daß der Vorsitzende bei der Eucharistiefeier ein Mann sein muß.
Weil die "Weihe" von Frauen unmißverständlich der ultimative Ehrgeiz der "Progressiven und Reformer" ist, erschienen diese Worte mir eine Bestätigung der Lehre des Hl. Pauls VI (Inter Insigniores) und besonders des Hl. Johannes Pauls II in Ordinatio Sacerdotalis zu sein, die Rom zum Bestandteil der unfehlbaren Ordentlichen Universalen Lehramtes erklärt hat.
Das mag manchem Lesern als eine Sache von geringer Bedeutung erscheinen- verglichen mit der Agonie um all diese viri probati, über die wir hören, und den genauen Charakter "weiblicher Diakone".
Ich denke, daß es wichtig ist und das werden auch Sie, glauben Sie mir, in 10 oder 20 Jahren finden, in denen die Kampagne für "weibliche Priester" weitergeht und an Fahrt gewinnt. Und sogar noch bösartiger und schriller wird. Schrill? Sie wissen noch gar nicht, was dieses Wort bedeutet.
Gerade Mittwoch habe ich um Informationen zur Bedeutung der Worte, die für "Mann" in den verschiedenen Sprachen, in die die Exhortation übersetzt wurde, gebräuchlich sind.....besonders in Arabisch, Polnisch und Chinesisch (§ 101). Abgesehen von einem freundlichen Spanischsprecher : bekam ich absolut gar nichts.
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"VERLETZT UND WÜTEND"
Ich habe in dem, was wohl das Organ von Bobbie Mickens ist, gelesen, daß die "meisten Progressiven, Reformer und Vatican II-Typen... über die Amazonas-Exhortation zutiefst enttäuscht sind."
Er fährt dann damit fort, zu sagen, daß die "Frauen verletzt und wütend" sind.
Ich glaube aber nicht, daß alle Frauen "VERLETZT UND WÜTEND" sind. Ich habe meine Frau und meine Tochter sorgfältig angeschaut und sie sahen überhaupt nicht V & W aus. Ich glaube, daß ich normalerweise sagen kann, wenn sie es sind. Das erfordert eine Form von Unterscheidungsvermögen, die ein Kerl zu lernen beginnt, wenn er ein Krabbelkind ist und erkennen muß, ob und wann Mama V & W ist. Man verfeinert diese Fähigkeit während des Lebens- vielleicht und wenn sie immer noch nötig ist mit Hilfe der Enkelinnen oder Urenkelinnen- Vielleicht hat Mickens nicht genug Zeit mit Frauen verbracht.
Oder vielleicht sind meine nicht die richtige Sorte Frauen. Ehrlich gesagt, müßte ich zugeben, daß sie keinerlei Anzeichen dafür aufweisen, daß sie überhaupt über Vatican II nachdenken. Sie scheinen mehr am Leben interessiert zu sein. Aber es sei fern von mir, anzudeuten, das Vatican II-Frauen wahrscheinlich humorlose alte Tanten seien. Mickens weiß es wahrscheinlich am besten nach den ganzen langen Jahren, die er für The Tablet gearbeitet hat.
ICH JEDENFALLS BIN VERLETZT UND WÜTEND
Mittwoch Abend habe ich einen Beitrag über die postsynodale Exhortation geschrieben und die Aufmerksamkeit auf die Passage gelenkt, in der PF ausdrücklich erklärt hat, daß der Vorsitzende bei der Eucharistiefeier ein Mann sein muß.
Weil die "Weihe" von Frauen unmißverständlich der ultimative Ehrgeiz der "Progressiven und Reformer" ist, erschienen diese Worte mir eine Bestätigung der Lehre des Hl. Pauls VI (Inter Insigniores) und besonders des Hl. Johannes Pauls II in Ordinatio Sacerdotalis zu sein, die Rom zum Bestandteil der unfehlbaren Ordentlichen Universalen Lehramtes erklärt hat.
Das mag manchem Lesern als eine Sache von geringer Bedeutung erscheinen- verglichen mit der Agonie um all diese viri probati, über die wir hören, und den genauen Charakter "weiblicher Diakone".
Ich denke, daß es wichtig ist und das werden auch Sie, glauben Sie mir, in 10 oder 20 Jahren finden, in denen die Kampagne für "weibliche Priester" weitergeht und an Fahrt gewinnt. Und sogar noch bösartiger und schriller wird. Schrill? Sie wissen noch gar nicht, was dieses Wort bedeutet.
Gerade Mittwoch habe ich um Informationen zur Bedeutung der Worte, die für "Mann" in den verschiedenen Sprachen, in die die Exhortation übersetzt wurde, gebräuchlich sind.....besonders in Arabisch, Polnisch und Chinesisch (§ 101). Abgesehen von einem freundlichen Spanischsprecher : bekam ich absolut gar nichts.
Neues aus der Kirche des Dialogs.
Andrea Zambano berichtet für La Nuova Bussola Quotidiana über ein Ereignis in Apulien, das man wohl getrost als skandalös bezeichnen kann, das aber ein bezeichnendes Licht auf die aktuelle Situation in der Kirche wirft. Hier geht´s zum Original: klicken
KARDINAL BURKE DURFTE IN OSTUNI / ITALIEN DIE HEILIGE MESSE NUR HINTER VERSCHLOSSENEN TÜREN FEIERN
"Hier ist sie die Kirche der Brücken und der Barmherzigkeit. Kardinal Burke wurde gezwungen, eine Messe in Ostuni abzusagen: der Pfarrer hat die Feier hinter geschlossenen Türen angeordnet. Seine Ankunft in Ostuni hatte der oberen Ebene der Diözese von Ostuni nicht gefallen. Und die Zeitungen haben ihn als Feind des Papstes angegriffen.
Das ist sie also die Kirche der Barmherzigkeit, die Kirche der offenen Türen und die Kirche, die hinausgeht. So offen, so barmherzig und si herausgehend, daß für unbequeme Kardinäle heimliche Messen vorgesehen sind. Das ist in Ostuni in Apulien so geschehen, so wie es in China geschieht, dem Land in dem gemäß dem vaticanischen Kanzler Sorondo die Soziallehre der Kirche umgesetzt wird.
Das ist ein beunruhigendes Zeichen, das uns Brindisi-Report in diesen Stunden liefert und das Kardinal Leo Burke betrifft, der freundlich vor die Tür gesetzt wurde - mit reinem erbärmlichen und demütigenden Verhalten, zu dem nur der dominierende Klerikalismus fähig ist.
"Der Kardinal ist den Priestern nicht willkommen" titelte gestern die Tageszeitung "Puglia Catenaccio" : Die geplante Messe des hochrangigen amerikanischen Prälaten wurde abgesagt-
Die Pfarrer sollen wegen der Stellungnahme gegen Papst Franziskus ihre Verlegenheit zum Ausdruck gebracht haben.
Übrigens: was soll die von Burke ausgesprochene Stellungnahme gegen Papst Franziskus sein?
Vielleicht weiß auch er nicht mehr, wie er es sagen soll, zwischen Emotionen und Zittern, daß alles, was er für die Kirche tut, sagt und anbietet, vor allem in Achtung und Respekt geschehen muß, weil die Wahrheit auch beinhaltet, Dinge klar zu sagen . Aber für einige Schriftgelehrte aus der Provinz, die von eifrigen Priestern des Dialogs zum Schreiben von dummen Zeug angeleitet werden sind solche Konzepte Böhmische Dörfer.
Was ist also wahr an den Thesen des Artikels? Viel, aber nicht alles. Einige Informationen wurden nicht gegeben, vielleicht weil sich der Journalist nur auf eine einzige Quelle stützte, sicherlich von der Kurie, die ihn "bewaffnet" hat. Sicher ist es wahr, daß Burke in der Diözese Brindisi nicht willkommen war, genauer in Ostuni, wo er gestern eine Messe in der außerordentlichen Form in der Co-Kathedrale der Stadt feiern sollte. Aber nicht beim gesamten Rat des Presbgteriums, sondern höchstens bei zwei oder drei Priestern, die immer in der Lage sind von einer Minderheitsposition ausgehend das Streichholz anzuzünden und das Feuer zu entzünden.
Und sicher ist die Tatsache, daß irgendein Priester eingegriffen hat, um diese Feier zu verhindern.
KARDINAL BURKE DURFTE IN OSTUNI / ITALIEN DIE HEILIGE MESSE NUR HINTER VERSCHLOSSENEN TÜREN FEIERN
"Hier ist sie die Kirche der Brücken und der Barmherzigkeit. Kardinal Burke wurde gezwungen, eine Messe in Ostuni abzusagen: der Pfarrer hat die Feier hinter geschlossenen Türen angeordnet. Seine Ankunft in Ostuni hatte der oberen Ebene der Diözese von Ostuni nicht gefallen. Und die Zeitungen haben ihn als Feind des Papstes angegriffen.
Das ist sie also die Kirche der Barmherzigkeit, die Kirche der offenen Türen und die Kirche, die hinausgeht. So offen, so barmherzig und si herausgehend, daß für unbequeme Kardinäle heimliche Messen vorgesehen sind. Das ist in Ostuni in Apulien so geschehen, so wie es in China geschieht, dem Land in dem gemäß dem vaticanischen Kanzler Sorondo die Soziallehre der Kirche umgesetzt wird.
Das ist ein beunruhigendes Zeichen, das uns Brindisi-Report in diesen Stunden liefert und das Kardinal Leo Burke betrifft, der freundlich vor die Tür gesetzt wurde - mit reinem erbärmlichen und demütigenden Verhalten, zu dem nur der dominierende Klerikalismus fähig ist.
"Der Kardinal ist den Priestern nicht willkommen" titelte gestern die Tageszeitung "Puglia Catenaccio" : Die geplante Messe des hochrangigen amerikanischen Prälaten wurde abgesagt-
Die Pfarrer sollen wegen der Stellungnahme gegen Papst Franziskus ihre Verlegenheit zum Ausdruck gebracht haben.
Übrigens: was soll die von Burke ausgesprochene Stellungnahme gegen Papst Franziskus sein?
Vielleicht weiß auch er nicht mehr, wie er es sagen soll, zwischen Emotionen und Zittern, daß alles, was er für die Kirche tut, sagt und anbietet, vor allem in Achtung und Respekt geschehen muß, weil die Wahrheit auch beinhaltet, Dinge klar zu sagen . Aber für einige Schriftgelehrte aus der Provinz, die von eifrigen Priestern des Dialogs zum Schreiben von dummen Zeug angeleitet werden sind solche Konzepte Böhmische Dörfer.
Was ist also wahr an den Thesen des Artikels? Viel, aber nicht alles. Einige Informationen wurden nicht gegeben, vielleicht weil sich der Journalist nur auf eine einzige Quelle stützte, sicherlich von der Kurie, die ihn "bewaffnet" hat. Sicher ist es wahr, daß Burke in der Diözese Brindisi nicht willkommen war, genauer in Ostuni, wo er gestern eine Messe in der außerordentlichen Form in der Co-Kathedrale der Stadt feiern sollte. Aber nicht beim gesamten Rat des Presbgteriums, sondern höchstens bei zwei oder drei Priestern, die immer in der Lage sind von einer Minderheitsposition ausgehend das Streichholz anzuzünden und das Feuer zu entzünden.
Und sicher ist die Tatsache, daß irgendein Priester eingegriffen hat, um diese Feier zu verhindern.
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Tosatti: Zwei Päpste.....?
Marco Tosatti hat heute bei Stilum Curiae den Kommentar eines seiner Leser zu einem Artikel von Prof. Ureta zu "Querida Amazonia" und zur Lage der Kirche im aktuellen Pontifikat veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original: klicken
"WENN BENEDIKT SICH NOCH ALS PAPST FÜHLT. UND DER ANDERE PAPST...."
Gestern hat einer der regelmäßigen Leser von Stilum Curiae den Artikel von Prof. Ureta über die Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" kommentiert. Der Kommentar stammt von Roth, den die Stilumcurialen gut kennen. Hier ist er:
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"WENN BENEDIKT SICH NOCH ALS PAPST FÜHLT. UND DER ANDERE PAPST...."
Gestern hat einer der regelmäßigen Leser von Stilum Curiae den Artikel von Prof. Ureta über die Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" kommentiert. Der Kommentar stammt von Roth, den die Stilumcurialen gut kennen. Hier ist er:
Lieber Ureta, Ihre Überlegungen sind wie immer perfekt. Wer von Prof. Plinio C. De Oliveira geschult wurde, zeigt, daß er einen einzigartigen Überblick über alle Probleme hat, die das menschliche Geschöpf schädigen können.
Glückwünschen beiseite- wäre ich Ihnen für einen Kommentar zu der folgenden Hypothese dankbar. Papst Bergoglio gibt mit dieser Exhortation, die einen idiotischen Titel wie aus einem Weihnachtsfilm trägt, vor, die Demütigung, daß er seine Absichten aufgeben mußte, weggesteckt zu haben, eine doppelte Demütigung.
Erstens weil ihm die Revolutionierung des Zölibats nicht möglich war. Zweitens - eine noch größere. weil sie von Benedikt XVI kam, einem erwachten Papst, der sich selbst als Papst bestätigt und seinen unklaren teilweisen Amtsverzicht bereut.
Gäbe es das Konklave nicht, das Bergoglio wählte, hätte ich keinen Zweifel an der Erklärung von den zwei Päpsten, wie sie Gänswein damals erklärt hat. Benedikt XVI sieht sich immer noch als Papst, das zeigt er und Bergoglio hat das (teilweise) verstanden. Ende des bergoglianischen Traums?
Oder Beginn eines echten Krieges? "
Erstens weil ihm die Revolutionierung des Zölibats nicht möglich war. Zweitens - eine noch größere. weil sie von Benedikt XVI kam, einem erwachten Papst, der sich selbst als Papst bestätigt und seinen unklaren teilweisen Amtsverzicht bereut.
Gäbe es das Konklave nicht, das Bergoglio wählte, hätte ich keinen Zweifel an der Erklärung von den zwei Päpsten, wie sie Gänswein damals erklärt hat. Benedikt XVI sieht sich immer noch als Papst, das zeigt er und Bergoglio hat das (teilweise) verstanden. Ende des bergoglianischen Traums?
Oder Beginn eines echten Krieges? "
§§§
Wir haben diesen Kommentar Prof. Ureta übermittelt, der so freundlich war, mit einer langen Überlegung zu antworten, die wir unten im englischen Original wiedergeben. Inzwischen haben wir hinter den Vaticanischen Mauern mit einer sehr hochgestellten Persönlichkeit gesprochen, die uns über ihr wohldurchdachtes Urteil zu den Ereignissen um die viri probati, den Zölibat und die Exhortation unterrichtet hat- die laut Don Nicola Bux nach der Veröffentlichung des Buches von Benedikt XVI und Kardinal Sarah geändert wurde.
Laut Don N.Bux gibt es drei Schlüsselelemente:
1. Benedikt fühlt sich als - nicht eremitierter- Papst.
2. Das hat er unter diesen Umständen gezeigt-
3. Papst Bergoglio hat das verstanden und hat Angst,
Was wird diese völlig beispiellose Situation bewirken?
Es gibt jene, die die Möglichkeit sensationeller Entwicklungen nicht ausschließen.
Aber hier die Überlegungen von Prof. Ureta
§§§
Lieber X.....
In der Argumentation von Siscoe und Salza ist der Kern des Problems nicht die sichtbare Handlung sondern das Minimum. das erforderlich ist, damit die Absicht des Handelnden der der Kirche entspricht und die Handlung so gültig wird (Sakramente oder ein Rücktritt) Und ob ein die Natur dieser Handlung betreffender Fehler diese Gültigkeit beeinflußt. Ihre Schlußfolgerung ist- daß das nicht der Fall ist.,
Mehr allgemein gesprochen- stimme ich mit Ihnen überein, daß die Grenze im Grad des Leidens und der Scham der Kirche liegt, die Gott zuläßt. Trotz der Tatsache, daß sie unsterblich ist und das Versprechen hat, daß die Pforten der Hölle sie nicht überwinden werden.
Auch wenn die Unvollkommenheit der Kirche nicht zu ihren Aussagen gehört und noch kein offiziell erklärtes Glaubensdogma ist, wird sie niemals eines ihrer essentiellen Bestandteile verlieren, d.h. den Glauben, die Sakramente oder die Hierarchie, Selbst wenn alle abtrünnig würden und nur ein Bischof und ein Gläubiger katholisch bleiben würden (es sind mindestens zwei Personen erforderlich, um eine Gemeinschaft zu bilden) würde es immer noch die Katholische Kirche sein.
Aber dieses Minimum ist reine Theorie, weil die Kirche, um ihre Mission erfüllen zu können, sichtbar sein muß, damit die Menschen guten Willens sie als die einzige wahre Kirche des einzigen wahren Gottes erkennen können.
Bisher haben wir- Gott sei Dank- diesen Tiefstpunkt noch nicht erreicht. Weil es ein Minimum an Prälaten, eine gute Zahl von Klerikern und eine nicht kleine Minderheit von Menschen gibt, die die Häresien der Modernisten zurückweisen und wissen, wie die wahre Kirche ist. Außerdem haben sie- indem sie alle modernen Möglichkeiten der sozialen Medien nutzen- eine Art unsichtbare "Familie der Seelen" gegründet, die sich gegenseitig unterstützt und für fehlgeleitete Katholiken für traditionelle Positionen anziehend macht.
Die Modernisten selber helfen bei der Sichtbarmachung der wahren Kirche, indem sie unaufhörlich beteuern, daß ihre Kirche eine "Neue Kirche" sei, die sich entwickelt hat, usw.
So daß Außenstehende daraus schließen, daß die altmodische Kirche die richtige ist (sogar um sie dann zu verfolgen).
So daß Außenstehende daraus schließen, daß die altmodische Kirche die richtige ist (sogar um sie dann zu verfolgen).
Solange die Minderheit der gläubigen Katholiken den Glauben behält und um einige gute Hirten gesammelt bleibt (und so das Überleben und die Sichtbarkeit der Kirche sichert) gibt es praktisch keine Grenze, bis zu welchem Grad der Abgrund des modernistischen Wundbrands die Hierarchie befallen kann. Wie Pater Santiago Martin kürzlich in einem seiner Videos sagte, "Sie werden nicht aufhören, bis sie eine Lesbe auf den Stuhl Petri gesetzt haben!"
Ich habe die Verbreitung des Buches von A.Xavier de Siveira über die theologische Hypothese eines häretischen Papstes sehr unterstützt, um den normalen Katholiken erkennen zu lassen, daß ein Papst sich irren und die Herde in die Irre führen kann, damit sie sich nicht verpflichtet fühlen, den Häresien von Papst Franziskus zu folgen.
Meiner Ansicht nach sollten wir, anstatt weiter unsere Gedanken zum Kochen zu bringen und zu versuchen, das theologisch-kanonische Problem eines häretischen Papstes (die Positionen von Cajetan und Bellarmin dazu) zu lösen oder wie weit die öffentliche Häresie des Papstes gehen kann (oder sogar das schwerwiegendere Problem zu wissen, bis zu welchem Ausmaß die Mehrheit der Hierarchie vom Katholischen Glauben abfallen kann...) uns darauf zu konzentrieren, den Glauben dieser "Seelenfamilie" wahrer Katholiken und die Treue einer guten Anzahl von Hirten und Geistlichen zu erhalten,.
Das wäre der Haltung einer Frau und von Kindern gleich. die physisch oder psychisch vom Ehemann und Vater angegriffen wurden, und anstatt sich darüber zu quälen, ob ihre Ehe gültig ist oder nicht und ob sie noch mit ihm verheiratet ist, lieber vorsichtige Schritte unternimmt, sich und ihre Kinder räumlich vom Ehemann zu trennen, um den Rest der Familie zu bewahren und sie vereint zu lassen, während sie anerkennt, daß der eheliche Bund gültig bleibt oder gültig bleiben kann. Diese Haltung seitens der angegriffenen Ehefrau ist vom Kirchenrecht immer zugelassen worden.
In diesem Sinn, fürchte ich, daß die vereinte Front jener Katholiken, die gläubig bleiben, durch nebensächliche Diskussionen. wie z.B. ob Benedikt XVI auf das Papstamt verzichtet hat oder ob Papst Franziskus noch Papst ist ( falls seine Wahl gültig war) gespalten werden können. Wir haben bereits die Risiken durch den ewig fließenden Lavastrom der Sedisvakantisten erlebt, der nirgendwohin führt.
Ich setze nebensächlich in Anführungszeichen, weil mir bewußt ist, welch dramatische Schäden ein häretischer Papst in der Kirche verursachen kann (und das war der Grund, aus dem Der Hl. Robert Bellarmin den Gedanken bevorzugte, daß Gott so etwas nie geschehen lassen werde)
Aber wir sind Zeugen der Tatsache geworden, daß der Hl. Geist bei einigen Gläubigen und einigen guten Hirten gewirkt hat und sie darin bestärkt hat, Widerstand gegen die Zerstörung durch diesen sehr sehr schlechten Papst zu leisten. Deshalb müssen wir darauf vertrauen, daß diese Hilfe des Hl. Geistes in gleicher Stärke zunehmen wird, wie die Intensität der Prüfung (weil die Kirche an Weisheit und Heiligkeit zunimmt, wie ihr Göttlicher Gründer).
Wenn die andere Seite eine lesbische Frau auf den Thron des Hl Petrus setzen wird- um Fr. Martins lebhaftes Bild im Van-Gogh.Stil zu benutzen- werden viel mehr Menschen guten Willens feststellen, daß die "mainstream"-Kirche definitiv nicht die wahre Kirche ist. Viele von ihnen werden bereuen, zumindest teilweise zugelassen zu haben, daß das modernistische Zeug die Kirche infiltrierte, das in einen solchen Abgrund führte. Und sie werden sich der "Familie der Seelen" jener anschließen, die treu geblieben sind und ausgestoßen wurden. "
Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti, Prof. Ureta
Samstag, 15. Februar 2020
Fundstück
Peter Winnemöller kommentiert bei katholon.de die doch sehr gegensätzlichen Reaktionen auf die postsynodale Exhortation "Querida Amazonia"
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Unter dem Titel:
"AMAZONIEN IST (VIELLEICHT DOCH NICHT) ÜBERALL"
beginnt der Kommentar so:
"Früher, als die Welt noch europäisch in Unordnung war, floss der Rhein in den Tiber. Zuweilen konnte man in jüngster Zeit denken, schwappte auch mal ein wenige Isarwasser in römische Gefilde. Heute aber, spätestens seit der Amazonassynode, ist völlig klar, dass der Tiber reinstes Amazonaswasser führt. Wie sonst wäre übrigens zu erklären, dass ein Fluss, der sonst gar nichts wieder ausspuckt, Pachamama sofort wieder trocken gelegt hat?"
(....)
Quelle: P. Winnemöller, katholon.de
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Unter dem Titel:
"AMAZONIEN IST (VIELLEICHT DOCH NICHT) ÜBERALL"
beginnt der Kommentar so:
"Früher, als die Welt noch europäisch in Unordnung war, floss der Rhein in den Tiber. Zuweilen konnte man in jüngster Zeit denken, schwappte auch mal ein wenige Isarwasser in römische Gefilde. Heute aber, spätestens seit der Amazonassynode, ist völlig klar, dass der Tiber reinstes Amazonaswasser führt. Wie sonst wäre übrigens zu erklären, dass ein Fluss, der sonst gar nichts wieder ausspuckt, Pachamama sofort wieder trocken gelegt hat?"
(....)
Quelle: P. Winnemöller, katholon.de
Amazonas-Priester kritisiert die Synodenväter massiv.
Jeanne Smits hat für LifeSiteNews das Interview wiedergegeben, das ein im Amazonas-Gebiet tätiger Priesters dem Info-Vaticano-Journalisten Fernando Belteràn zur Amazonas-Synode vor Veröffentlichung der postsynodalen Exhortation gegeben hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
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"AMAZONAS-PRIESTER: DIE SYNODENVÄTER HABEN DIE INDIGENEN VÖLKER BENUTZT UM DEN KATHOLISCHEN GLAUBEN ANZUGREIFEN"
Pater Ignacio Maria Doñoro sagte: die Amazonas-Bewohner hungern nach Gott und wollen heilige, zölibatäre Priester.
"Die Menschen im Amazonasgebiet hatten überhaupt kein Interesse an der Amazonas-Synode und sagten im Gegenteil, sie würden von ihr "benutzt, um den katholischen Glauben anzugreifen".
Pater Ignacio Maria Doñoro sollte es wissen. Er gründete ein Heim für Jugendliche - Jungen und Jugendliche - am Rande der Gesellschaft. Im peruanischen Amazonasgebiet und sagte kürzlich in einem Interview mit Infovaticana, einer großen spanischsprachigen katholischen Website, wonach die Armen nach Gott dürsten.
Ignacio Maria Doñoro ist ein ehemaliger „Pater“ - wie Armeekapläne genannt werden -, der von der Unterstützung von Opfern des ETA-Terrorismus zu verschiedenen internationalen Missionen gewechselt ist. Er war in den letzten 10 Jahren im peruanischen Amazonasgebeit, einem Teil der Prälatur von Moyobamba. Er nannte seine Institution "Hogar Nazaret" - "Heimat von Nazareth", die sozial ausgegrenzte Risiko-Kinder und Jugendliche aufnimmt.
Hier ist die Website von Hogar Nazaret.
Im Interview hat Pater Doñoro ist sich sehr klar darüber geäußert, was der Amazonas braucht: engagierte, zölibatäre Priester, die ihr Leben vollständig Gott gegeben haben und „Heilige des Volkes“ sind. "nach Gott sind Priester alles", sagte er zu Infovaticana und zitierte den Heiligen Jean-Marie Vianney.
Auf die Verehrung der Pachamama in Rom angesprochen, sagte er dem Interviewer, daß die Jungen von Hogar Nazaret unseren Herrn und die Jungfrau Maria so sehr lieben, daß sie sicherlich wie die "jungen Leute," Alexander Tschugguel und eine andere Person reagiert hätten, die in Santa Maria in Traspontina eintraten und die "dämonischen Statuetten" in den Tiber warfen.
Doñoro fügte hinzu, daß er selbst "geweint" habe, als er sie "im Herzen unserer Kirche der Heiligen Mutter, über den heiligen Überresten von St. Peter und St. Paul" sah.
Im Folgenden finden Sie eine Übersetzung des Teils des Gesprächs des Infovaticano-Journalisten Fernando Beltrán mit Pater Doñoro, das direkt seine Arbeit im Amazonas betrifft. Es fand statt vor der online-Veröffentlichung der Apostolischen Ermahnung „Querida Amazonía“ online, bleibt aber sehr aktuell.
Fernando Beltrán:
"Was sind die größten Schwierigkeiten bei der Evangelisierung im Amazonasgebiet?"
Ignacio Maria Doñoro:
"Schwierigkeiten? Da sind keine. Es ist wunderbar, hier zu sein und mit ihnen über Gott zu sprechen, von dem sie noch nie gehört haben. Diese Menschen sind wirklich hungrig nach Gott. Sie sind bewegt. In El Salvador ist mir etwas sehr Lustiges passiert. Ich feierte eine Messe, die 45 Minuten dauerte. Die Leute waren sehr wütend und fragten mich, wie es so kurz hätte dauern können; Sie waren nicht stundenlang unterwegs gewesen, um eine so kurze Messe zu hören. Sie sagten, sie wollten sich mehr am Herrn erfreuen und sie wollten mehr wissen. Und daß ich ihnen mehr erzählen sollte, daß die Messe länger dauern sollte. Die nächste Messe dauerte anderthalb Stunden, und für sie erschien auch das sehr kurz ...
Die Menschen hier sind hungrig nach Gott. Deshalb ist die Gegenwart Gottes hier sehr groß. Seine Worte erklingen am Amazonas mit großer Kraft.
Hier finden Sie Gemeinden, die nur einmal im Jahr eine Messe halten und sich freuen, den Priester begrüßen zu können. Sie lieben Priester sehr! Du gehst die Straße runter und jeder begrüßt dich, sie bitten um deinen Segen ...
Normalerweise habe ich mehrere Rosenkränze in der Tasche und verteile sie den ganzen Tag über. Daß ein Priester ihnen einen Rosenkranz geben sollte, ist für sie eine Liebkosung ihres Herzens durch Gott. Was diese Menschen wollen und brauchen, sind heilige Priester, die sich mit Leib und Seele engagieren."
Fernando Beltrán:
"Was sind die größten Schwierigkeiten bei der Evangelisierung im Amazonasgebiet?"
Ignacio Maria Doñoro:
"Schwierigkeiten? Da sind keine. Es ist wunderbar, hier zu sein und mit ihnen über Gott zu sprechen, von dem sie noch nie gehört haben. Diese Menschen sind wirklich hungrig nach Gott. Sie sind bewegt. In El Salvador ist mir etwas sehr Lustiges passiert. Ich feierte eine Messe, die 45 Minuten dauerte. Die Leute waren sehr wütend und fragten mich, wie es so kurz hätte dauern können; Sie waren nicht stundenlang unterwegs gewesen, um eine so kurze Messe zu hören. Sie sagten, sie wollten sich mehr am Herrn erfreuen und sie wollten mehr wissen. Und daß ich ihnen mehr erzählen sollte, daß die Messe länger dauern sollte. Die nächste Messe dauerte anderthalb Stunden, und für sie erschien auch das sehr kurz ...
Die Menschen hier sind hungrig nach Gott. Deshalb ist die Gegenwart Gottes hier sehr groß. Seine Worte erklingen am Amazonas mit großer Kraft.
Hier finden Sie Gemeinden, die nur einmal im Jahr eine Messe halten und sich freuen, den Priester begrüßen zu können. Sie lieben Priester sehr! Du gehst die Straße runter und jeder begrüßt dich, sie bitten um deinen Segen ...
Normalerweise habe ich mehrere Rosenkränze in der Tasche und verteile sie den ganzen Tag über. Daß ein Priester ihnen einen Rosenkranz geben sollte, ist für sie eine Liebkosung ihres Herzens durch Gott. Was diese Menschen wollen und brauchen, sind heilige Priester, die sich mit Leib und Seele engagieren."
Freitag, 14. Februar 2020
Ein theologischer Kommentar zu "Querida Amazonia"
Der Freiburger Dogmatiker Prof. Helmut Hoping gibt in "Die Tagespost" sein Urteil über die Auswirkungen der postsynodalen Exhortation zur Amazonas-Synode u.a. auf den "Synodalen Weg" ab. Die Synodalen werden es nicht gern hören.
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"NICHT MAL EINE FUSSNOTE LÄSST EINEN TÜRSPALT OFFEN"
beginnt der Artikel so:
"Keine "viri probati", keine Frauenweihe: Der Freiburger Dogmatiker Professor Helmut Hoping wertet das nachsynodale Schreiben des Papstes als große Ernüchterung für den Synodalen Weg. Geweckte Hoffnungen seien schon zu Beginn des Weges zerstoben."
Quelle: Prof. H. Hoping, Die Tagespost
Fundstück
Rudolf Gehrig kommentiert für CNA im Gespräch mit Pfarrer Regamy Thillainathan aus dem Erzbistum Köln die Rezeption der postsynodalen Exhortation "Querida Amazonia" .
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel;
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Unter dem Titel;
"Querida Amazonia: "Die Diskussion auf Zölibat und Frauenweihe zu reduzieren ist unfair"
beginnt der Artikel so:
"Pfarrer Regamy Thillainathan, Leiter der Berufungspastoral im Erzbistum Köln, hat vor einer Instrumentalisierung des nachsynodalen Schreibens Querida Amazonia von Papst Franziskus gewarnt. "Die ganze Rezeption, die hier geschieht, bezieht sich immer nur noch auf die 'typisch deutschen' Themen", kritisiert Thillainathan im Interview mit dem Kölner "Domradio" und verweist darauf, dass das Kirchenoberhaupt vor allem die prekäre Lage der Menschen in der Amazonasregion in den Vordergrund rücken wolle."
(...)
Quelle: R. Gehrig
Donnerstag, 13. Februar 2020
Roberto de Mattei zu "Querida Amazonia"
Roberto de Mattei kommentiert bei Corrispondenza Romana die ausgebliebene Revolution in der gestern veröffentlichten postsynodalen Apostolischen Exhortation.
Hier geht´s zum Original: klicken
"QUERIDA AMAZONIA: DIE FOLGEN EINER WENDE, DIE NICHT STATTFAND"
"Vollbremsung bei den „viri probati“. Die Amazonasynode ist gescheitert. Jetzt gibt es einen offenen Konflikt mit den deutsch-amazonischen Bischöfen. In diesen drei Punkten kann die Dynamik zusammengefaßt werden, die durch das heute vorgestellte nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus ausgelöst wird.
Mit dem Apostolischen Schreiben, das den Schlußpunkt unter die Amazonas-Synode setzt, die vom 6.–27. Oktober 2019 in Rom stattfand, waren große Erwartungen verbunden. Sowohl das Instrumentum laboris vom 17. Juni 2019 als auch das Schlußdokument vom 26. Oktober 2019 legten eine pantheistische Kosmologie vor, deren sichtbarer Ausdruck die in den Vatikanischen Gärten verehrten und in Prozession durch den Petersdom getragenen Pachamama-Figuren waren, bevor sie von Alexander Tschugguel in den Tiber geworfen wurden.
Diese kosmologische Vision bleibt der skandalöseste Aspekt der Amazonas-Synode, die aber noch andere ehrgeizige Ziele verfolgte, angefangen mit der Einführung der viri probati, also der Zulassung verheirateter Männer zum Priestertum, obwohl Johannes Paul II und Benedikt XVI diese Möglichkeit kategorisch ausgeschlossen haben, die von den progressivsten Kräften der
Kirche seit der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils vertreten wurde.
Der Paragraph 111 des von der Synode gebilligten Schlußdokuments hat in den vergangenen Monaten eine starke symbolische Bedeutung erhalten. Darin wurde vorgeschlagen, „geeignete und anerkannte Männer der Gemeinschaft als Priester zu weihen, die ein fruchtbares ständiges Diakonat ausüben und eine angemessene Ausbildung für das Priestertum erhalten, und eine rechtmäßig konstituierte und stabile Familie haben können“.
Diese kosmologische Vision bleibt der skandalöseste Aspekt der Amazonas-Synode, die aber noch andere ehrgeizige Ziele verfolgte, angefangen mit der Einführung der viri probati, also der Zulassung verheirateter Männer zum Priestertum, obwohl Johannes Paul II und Benedikt XVI diese Möglichkeit kategorisch ausgeschlossen haben, die von den progressivsten Kräften der
Kirche seit der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils vertreten wurde.
Der Paragraph 111 des von der Synode gebilligten Schlußdokuments hat in den vergangenen Monaten eine starke symbolische Bedeutung erhalten. Darin wurde vorgeschlagen, „geeignete und anerkannte Männer der Gemeinschaft als Priester zu weihen, die ein fruchtbares ständiges Diakonat ausüben und eine angemessene Ausbildung für das Priestertum erhalten, und eine rechtmäßig konstituierte und stabile Familie haben können“.
Während Papst Franziskus am endgültigen Wortlaut seines Schreibens arbeitete, sandte Kardinal Claudio Hummes, der Generalrelator der Amazonas-Synode und Vorsitzende der REPAM, am 13. und am 29. Januar 2020 allen Bischöfen sub secreto zwei Briefe, um sie auf die bevorstehende Veröffentlichung des Textes von Papst Franziskus vorzubereiten. Im zweiten Brief schickte der brasilianische Kardinal einen Link zum Paragraphen 111 des Schlußdokuments der
Amazonas-Synode mit, was darauf hindeutete, daß der Teil des nachsynodalen Schreibens werden würde.
Amazonas-Synode mit, was darauf hindeutete, daß der Teil des nachsynodalen Schreibens werden würde.
Die Einführung der viri probati sollte in einigen Regionen des Amazonasbeckens begonnen und dann auf die Weltkirche ausgeweitet werden. Es sollte nicht nur eine „kirchliche Disziplin“ eliminiert werden, sondern ein Gesetz der Kirche, das auf ein Gebot göttlichen und apostolischen Ursprungs zurückgeht.
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Fundstück zu Querida Amazonia
Guido Horst kommentiert für Die Tagespost die postsynodale Apostolische Exhortation "Querida Amazonia" die in ihrer konservativen Natur die hochgeschraubten Erwartungen auf Umsturz so schwer enttäuscht hat. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel
"Nachsynodales Schreiben: Alles bleibt, wie es immer war"
beginnt der Artikel so- Zitat:
"Papst Franziskus hat sich entschieden, mit seinem postynodalen Schreiben „Querida Amazonia“ (Das geliebte Amazonien) keine der Türen zu öffnen, über die im Umfeld der vergangenen Bischofsversammlung zum Amazonasbecken immer wieder spekuliert worden war: Weder die zur Weihe verheirateter Diakone zu Priestern, was die Synode dem Papst im Schlussdokument vorgeschlagen hatte.
Noch die zur Weihe von Frauen zu Diakonen– ein Thema, das auf der Bischofsversammlung selbst breiten Raum eingenommen hatte. Und auch nicht die zur Erarbeitung eines amazonischen Ritus, was ebenfalls ein Votum der Synode war.
Wenn man bedenkt, daß ein deutscher Bischof sogar die Erwartung geäußert hatte, daß in der katholischen Kirche nach der Amazonas-Synode nichts mehr so sein würde wie vorher, dann muss man das von Franziskus vorgelegte Schreiben sogar als ausgesprochen konservativ bezeichnen. In der Frage des Priestermangels in abgelegenen Regionen etwa regt der Papst das an, was immer eine Antwort der Kirche war: Mehr Priester als Missionare in diese Gegenden zu schicken." (....)
Quelle: G. Horst, Die Tagespost
Unter dem Titel
"Nachsynodales Schreiben: Alles bleibt, wie es immer war"
beginnt der Artikel so- Zitat:
"Papst Franziskus hat sich entschieden, mit seinem postynodalen Schreiben „Querida Amazonia“ (Das geliebte Amazonien) keine der Türen zu öffnen, über die im Umfeld der vergangenen Bischofsversammlung zum Amazonasbecken immer wieder spekuliert worden war: Weder die zur Weihe verheirateter Diakone zu Priestern, was die Synode dem Papst im Schlussdokument vorgeschlagen hatte.
Noch die zur Weihe von Frauen zu Diakonen– ein Thema, das auf der Bischofsversammlung selbst breiten Raum eingenommen hatte. Und auch nicht die zur Erarbeitung eines amazonischen Ritus, was ebenfalls ein Votum der Synode war.
Wenn man bedenkt, daß ein deutscher Bischof sogar die Erwartung geäußert hatte, daß in der katholischen Kirche nach der Amazonas-Synode nichts mehr so sein würde wie vorher, dann muss man das von Franziskus vorgelegte Schreiben sogar als ausgesprochen konservativ bezeichnen. In der Frage des Priestermangels in abgelegenen Regionen etwa regt der Papst das an, was immer eine Antwort der Kirche war: Mehr Priester als Missionare in diese Gegenden zu schicken." (....)
Quelle: G. Horst, Die Tagespost
Mittwoch, 12. Februar 2020
Sandro Magister stellt eine wichtige Frage zu "Querida Amazonia"
und kann einiges zu den bisher unbekannten Hintergründen des Tumultes um "Aus der Tiefe unserer Herzen" und zur causa Gänswein erklären. ZU lesen ist das bei Settimo Cielo, L´Espresso
Hier geht´s zum Original: klicken
"FRANZISKUS´ SCHWEIGEN, RATZINGERS TRÄNEN UND SEINE NIE VERÖFFENTLICHTE ERKLÄRUNG"
"Das, was an der postsynodalen Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia", die heute am 12.2. 2020 am meisten überrascht, ist ihr völliges Schweigen zu der am meisten erwarteten und kontroversesten Frage: der Weihe verheirateter Männer.
Das Wort "Zölibat" kommt darin nicht einmal vor. Wohl wünscht Papst Franziskus daß das Amt so gestaltet wird, daß es dazu führte, daß die Eucharistie häufiger zelebriert werden kann- sogar in den am weitesten entfernten und verstecktesten Gemeinden. (N.96)
Aber er wiederholt (N.88) daß nur der geweihte Priester die Eucharistie feiern, Sünden vergeben und die Krankensalbung spenden kann (weil auch sie innig an das Vergeben der Sünden gebunden ist, N.129) Und er sagt nichts über die Weihe für "viri probati",
Keinerlei Neues, auch nicht bei Ämtern für Frauen " gäbe man ihnen die Möglichkeit zu den hl. Weihen" schriebt Franziskus " würde das zur Klerikalisierung der Frauen führen" und "unser Verständnis von Kirche auf funktionelle Strukturen reduzieren."
Die Frage, die sich der Lektüre von Querida Amazonia stellt, ist also zu wissen, in welchem Maß die Buch-Bombe des Papa emeritus und Kardinal Robert Sarahs zur Verteidigung des Zölibats die Exhortation beeinflussen konnte- insbesondere auf sein Schweigen zur Weihe für verheiratete Männer.
Zu diesem Zweck brauchen wir einige zusätzliche Informationen in Beziehung zu Artikeln, die wir früher veröffentlicht haben, um nachzuzeichnen, was sich im Verlauf der tumulthaften Tage nach der Veröffentlichung des Buches ereignet hat.
Die bereits bekannte Abfolge der Ereignisse ist bei Settimo Cielo in den drei "Post-scriptum" unter unserem Artikel vom 13. Januar wiedergegeben worden.
"Auch im Schock-Buch Ratzingers und Sarahs. Mit einem Bericht über ein neues Treffen der beiden"
Aber u.a. auch Settimo Cielo wurde von mehreren unabhängigen Quellen- über vier weitere Ereignisse von großer Bedeutung informiert.
Hier geht´s zum Original: klicken
"FRANZISKUS´ SCHWEIGEN, RATZINGERS TRÄNEN UND SEINE NIE VERÖFFENTLICHTE ERKLÄRUNG"
"Das, was an der postsynodalen Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia", die heute am 12.2. 2020 am meisten überrascht, ist ihr völliges Schweigen zu der am meisten erwarteten und kontroversesten Frage: der Weihe verheirateter Männer.
Das Wort "Zölibat" kommt darin nicht einmal vor. Wohl wünscht Papst Franziskus daß das Amt so gestaltet wird, daß es dazu führte, daß die Eucharistie häufiger zelebriert werden kann- sogar in den am weitesten entfernten und verstecktesten Gemeinden. (N.96)
Aber er wiederholt (N.88) daß nur der geweihte Priester die Eucharistie feiern, Sünden vergeben und die Krankensalbung spenden kann (weil auch sie innig an das Vergeben der Sünden gebunden ist, N.129) Und er sagt nichts über die Weihe für "viri probati",
Keinerlei Neues, auch nicht bei Ämtern für Frauen " gäbe man ihnen die Möglichkeit zu den hl. Weihen" schriebt Franziskus " würde das zur Klerikalisierung der Frauen führen" und "unser Verständnis von Kirche auf funktionelle Strukturen reduzieren."
Die Frage, die sich der Lektüre von Querida Amazonia stellt, ist also zu wissen, in welchem Maß die Buch-Bombe des Papa emeritus und Kardinal Robert Sarahs zur Verteidigung des Zölibats die Exhortation beeinflussen konnte- insbesondere auf sein Schweigen zur Weihe für verheiratete Männer.
Zu diesem Zweck brauchen wir einige zusätzliche Informationen in Beziehung zu Artikeln, die wir früher veröffentlicht haben, um nachzuzeichnen, was sich im Verlauf der tumulthaften Tage nach der Veröffentlichung des Buches ereignet hat.
Die bereits bekannte Abfolge der Ereignisse ist bei Settimo Cielo in den drei "Post-scriptum" unter unserem Artikel vom 13. Januar wiedergegeben worden.
"Auch im Schock-Buch Ratzingers und Sarahs. Mit einem Bericht über ein neues Treffen der beiden"
Aber u.a. auch Settimo Cielo wurde von mehreren unabhängigen Quellen- über vier weitere Ereignisse von großer Bedeutung informiert.
Kardinal Müller zur Exhortation
A.B. Wimmer veröffentlicht bei CNA den Kommentar von Kardinal G.L. Müller zur Amazonas-Exhortation. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"KARDINAL MÜLLER: QUERIDA AMAZONIA IST EIN DOKUMENT DER VERSÖHNUNG
beginnt der Artikel so- Zitat:
"Das mit großen Hoffnungen und bangen Befürchtungen erwartete nachsynodale Schreiben ist da. Es bezieht sich auf das Schlussdokument der Amazons-Synode vom 6.-27. Oktober 2019. Der Papst zieht nicht irgendwelche dramatische und umstürzende Konsequenzen. Er möchte vielmehr der Kirche und allen Menschen guten Willens seine eigenen Antworten anbieten, um eine Hilfe zu geben für eine "harmonischen, kreativen und fruchtbaren Rezeption der gesamten synodalen Prozesses"
(....)
A.C.Wimmer, CNA
Unter dem Titel:
"KARDINAL MÜLLER: QUERIDA AMAZONIA IST EIN DOKUMENT DER VERSÖHNUNG
beginnt der Artikel so- Zitat:
"Das mit großen Hoffnungen und bangen Befürchtungen erwartete nachsynodale Schreiben ist da. Es bezieht sich auf das Schlussdokument der Amazons-Synode vom 6.-27. Oktober 2019. Der Papst zieht nicht irgendwelche dramatische und umstürzende Konsequenzen. Er möchte vielmehr der Kirche und allen Menschen guten Willens seine eigenen Antworten anbieten, um eine Hilfe zu geben für eine "harmonischen, kreativen und fruchtbaren Rezeption der gesamten synodalen Prozesses"
(....)
A.C.Wimmer, CNA
Marco Tosatti hat die Exhortation bereits gelesen und gibt Entwarnung....
Marco Tosatti hat die postsynodale Apostolische Exhortation zur Amazonas-Synode gelesen und beruhigt bei Stilum Curiae seine Leser, was den befürchteten Traditionsbruch bzgl. der viri probati und des priesterlichen Zölibates angeht.
Hier geht´s zum Original: klicken
"EXHORTATION, AMAZONAS. WEDER VIRI PROBATI NOCH ZÖLIBAT"
"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, ein sehr alter Freund hat mir die englische Fassung der postsynodalen Apostolischen Exhortation geschickt, die heute im Vatican vorgestellt wird. Wir wollen kein Embargo brechen und werden den Text weder zitieren noch kommentieren.
Es handelt sich um einen nicht allzu langen Text - in einer, wenn wir so sagen dürfen, fast poetischen Form, der die Hoffnungen des Pontifex für das Amazonas-Gebiet reflektiert.
Das ist es , was man sagen kann und daß er dazu einlädt, das Synoden-Schlußdokument der Bischöfe zu lesen, das er aber nicht übernimmt.
Nicht nur was die Probleme der Gemeinden angeht, die die Eucharistie nur selten empfangen können, er öffnet- im Gegensatz zum Schlußdokument- nicht den Weg für den Gedanken der viri probati und bekräftigt einige grundlegende Charakteristiken der Person des Priesters in Beziehung auf die Sakramente.
Also war die Vorhersage, die La Fede Quotidiana vor einigen Tagen gemacht hat, richtig.
Richtig, um diejenigen zu beruhigen, die fürchteten, daß aus der Exhortation das Brecheisen hervorgehen würde, das den priesterlichen Zölibat der lateinischen Kirche abschaffen würde, nicht nur im Amazonas-Gebiet sondern auch in anderen Ländern (Deutschland voran) ...."
Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti
Hier geht´s zum Original: klicken
"EXHORTATION, AMAZONAS. WEDER VIRI PROBATI NOCH ZÖLIBAT"
"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, ein sehr alter Freund hat mir die englische Fassung der postsynodalen Apostolischen Exhortation geschickt, die heute im Vatican vorgestellt wird. Wir wollen kein Embargo brechen und werden den Text weder zitieren noch kommentieren.
Es handelt sich um einen nicht allzu langen Text - in einer, wenn wir so sagen dürfen, fast poetischen Form, der die Hoffnungen des Pontifex für das Amazonas-Gebiet reflektiert.
Das ist es , was man sagen kann und daß er dazu einlädt, das Synoden-Schlußdokument der Bischöfe zu lesen, das er aber nicht übernimmt.
Nicht nur was die Probleme der Gemeinden angeht, die die Eucharistie nur selten empfangen können, er öffnet- im Gegensatz zum Schlußdokument- nicht den Weg für den Gedanken der viri probati und bekräftigt einige grundlegende Charakteristiken der Person des Priesters in Beziehung auf die Sakramente.
Also war die Vorhersage, die La Fede Quotidiana vor einigen Tagen gemacht hat, richtig.
Richtig, um diejenigen zu beruhigen, die fürchteten, daß aus der Exhortation das Brecheisen hervorgehen würde, das den priesterlichen Zölibat der lateinischen Kirche abschaffen würde, nicht nur im Amazonas-Gebiet sondern auch in anderen Ländern (Deutschland voran) ...."
Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti
Dienstag, 11. Februar 2020
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"Auch in Zukunft werde ich von ganzem Herzen und einem dem Gebet gewidmeten Leben der Heiligen Kirche Gottes dienen"
"Anche in futuro, vorrò servire di tutto cuore, con una vita dedicata alla preghiera, la Santa Chiesa di Dio" #PreghieraperBenedettoconBenedetto | #Benedetto2020 https://t.co/FsPFGnAIv5— La Vigna del Signore (@vignadelsignore) February 11, 2020
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