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Montag, 17. Februar 2020

Tweet zum Tage- heute vor 7 Jahren....

"Der lange Abschied  Benedikts XVI. Das Angelusgebet am 17. Februar 2013"

Donnerstag, 13. Februar 2020

Tweet zum Tage

Benedikt XVI - VOR SIEBEN JAHREN DER LANGE ABSCHIED
13. Februar 2013, Bußprozession, Hl.Messe, Segen und Auflegung der Aschekreuze

Dienstag, 11. Februar 2020

Fundstück

In einem Beitrag für CNA erinnert Paul Badde daran, wie vor sieben Jahren der Blitz in den Petersdom einschlug. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"Heute vor sieben Jahren schlug der Blitz im Petersdom ein "

beginnt der Artikel so


"Ein ungeheurer Schlag erschütterte am Abend den schwarzen Winterhimmel über dem Papstpalast. Ein gigantischer Blitz fuhr in die Spitze der Peterskuppel. 
Es regnete aus Kübeln. Rom unter Schock. Als Johannes Paul II. starb, entlud sich die Ewige Stadt hier in spontanem Applaus auf dem dicht gedrängten Petersplatz. Jetzt fällt Trauer über die Menschen. Eine Trauer, die nicht weiß, wohin. Ratlosigkeit. Nichts hatte die Römer vorbereitet, und auch nicht die 1,2 Milliarden Katholiken auf allen Kontinenten. 
"Wie ein Blitz aus heiterem Himmel" hatte die Nachricht vom Rücktritt Benedikts XVI. sogar die Kardinäle in der barocken Sala del Consistorio im päpstlichen Palast überrascht, sagte Kardinal Sodano in seiner ersten Reaktion auf die Rücktrittserklärung...."    (....)

Quelle: CNA, P.Badde

Dienstag, 10. September 2019

Father Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes über die drohende Ausrottung der Anopheles-Mücke, die Malaria überträgt und damit auch des Erregers Plasmodium Falciparum. Gleich zwei bedrohte Arten....und er hält für die Zeit nach der Amazonas-Synode deshalb eine postsynodale Exhortation mit dem Titel "Malariae dignitatis"  für möglich.....

           "EINE NEUE BEDROHUNG DER BIODIVERSITÄT!" 

"Bedauerlicherweise meldet unsere Britische Medizinische Fachzeitschrift „The Lancet“, daß die Malaria vermutlich im Begriff ist, vollständig ausgerottet zu werden.
Laudato Si lehrt ganz eindeutig und mit der vollen lehramtlichen Autorität ihres Autors
„33. Doch es genügt nicht, an die verschiedenen Arten nur als eventuelle nutzbare „Ressourcen“ zu denken und zu vergessen, dass sie einen Eigenwert besitzen. Jedes Jahr verschwinden Tausende Pflanzen- und Tierarten … Die weitaus größte Mehrheit stirbt aus Gründen aus, die mit irgendeinem menschlichen Tun zusammenhängen. Unseretwegen können bereits Tausende Arten nicht mehr mit ihrer Existenz Gott verherrlichen, noch uns ihre Botschaft vermitteln. Dazu haben wir kein Recht."

Ich bin sicher, daß unser Heiliger Vater frühzeitig Protest gegen diese beabsichtigte menschengemachte Ausrottung einer von Gott geschaffenen Lebensform einlegen wird, und höchst wahrscheinlich wird auch die zuständige Abteilung der Bischofskonferenz von England und Wales schon an den Entwürfen zu ihren Protestbriefen arbeiten. Die Bischofskonferenz wird sehr wahrscheinlich bald eine Sondersitzung einberufen, um die Autorität von Laudato Si in diesen dunklen Tagen aufrecht zu erhalten.Außerdem wird Kardinal Baldisseri diesen erneuten Angriff auf die Biodiversität auf die Tagesordnung seiner Synode setzen. ein entsprechender Abschnitt des postsynodalen apostolischen Schreibens (Malariae dignitatis?) schreibt sich ja mehr oder weniger von alleine.
Wir alle haben die ernste Pflicht, unsere Oberhirten angesichts dieser neuen Umweltkrise zu unterstützen."


Montag, 9. September 2019

Nachruf auf einen Kardinal

In seiner heutigen, montäglichen Kolumne in Monday in the Vatican hat A. Gaglisarducci einen Nachruf auf den in der vorigen Woche, am 4. September verstorbenen Kardinal Roger Etchegaray geschrieben, mit dessen Tod- wie er sagt- eine Epoche im Vatican unwiderruflich zu Ende gegangen ist. Hier geht´s zum Original:  klicken

"KARDINAL ETCHEGARAY IST GESTORBEN. DAS ENDE EINES VATICAN-UNIVERSUMS"

"Kardinal Roger Etchegaray ist am 4. September gestorben, was das Ende eines Vatican-Universums bedeutet, das es nie wieder geben wird. Mit dem Tod Kardinal Etchegarays verliert die Kirche nicht nur einen der Hauptmitarbeiter des Hl. Johannes Pauls II . Sie verliert auch einen engen Freund Pauls VI und einen Mann. der Dinge zustande brachte, die wir in der Kirche jetzt für gegeben halten. Vor ihm waren sie nicht die Regel. 

Vor zwei Jahren ist Kardinal Etchegaray nach Frankreich zurück gekehrt. Er schrieb an einem Buch über das Mysterium Gottes und beschloss, den Rest seines Lebens bei seiner Familie zu verbringen. Also räumte er sein Apartment voller Erinnerungsstücke aus, wo ihn Papst Franziskus einmal besuchte. Kardinal Etchegaray ging still, bescheiden, ohne sich von irgendwem zu verabschieden.

In seinem römischen Apartment gab es ein kleiner Schild über der Türklingel. Darauf stand in Französisch: "Ich mache weiter wie ein Esel"  Dieser Satz war die beste Beschreibung für Kardinal Etchegaray und der Titel eines Buches, das sein Denken zusammenfaßt. Als Bischof wollte der Kardinal keinen Wahlspruch und kein Wappen, weil er beides für ein "mittelalterliches Relikt" hielt.

In seinem römischen Apartment gab es ein kleines Eßzimmer. Unter den vielen Darstellungen von Christi Geburt war auch eine. die Fidel Castro ihm geschenkt hatte. Es war Kardinal Etchegaray, der der Kirche einen Weg nach Kuba öffnete.

Er wurde 1947 zum Priester geweiht, war ein Freund Pauls VI und nahm als Experte am II.Vaticanischen Konzil teil. Kardinal Ethchegaray engagierte sich in Frankreich auch in der Action Catholique und der Französischen Bischofskonferenz. Von 1970 bis 1985 war er Erzbischof von Marseille. Das waren die ersten Dekaden seines Lebens.

Der zweite Teil seines Lebens beginnt mit seiner Berufung nach Rom. Er wurde Präsident des Pontifikalen Rates für Gerechtigkeit und Frieden  (1984-1998) und von 1964-1995 von Cor Unum ( vor der Kurienrefrom Johannes Pauls II hießen die Dicasterien anders).

Kardinal Etchegaray hat der heutigen Kirche neue Horizonte eröffnet. Er gehörte zu den Organisatoren der ersten Begegnung der Religionen in Assisi 1986 und hat dieses Treffen immer unterstützt. Er eröffnete den Dialog mit China, das er 1980, 1993 und 2003 besuchte. Er bahnte die Verbindung zu China.

Nach Kuba reiste er 1989 zum erstenmal. Er erhielt die Erlaubnis in der Kathedrale von Havanna eine Messe zu feiern. Auf dem Platz vor der Kathedrale fand sich eine enorme Menschenmenge ein.
Laut der Berichte fragte Kardinal Etchegaray am Ende der Neujahrs-Messe die Menge: "Was möchtet ihr den Papst fragen?"  "Daß er kommt"  "Der Papst hat eure Stimmer gehört."

Er kehrte dorthin zurück und sprach mit Fidel Castro und der Maximo Leader schenkte ihm diese Geburts-Szene, die Kardinal Etchegaray sehr stolz machte. Die Geburtsszene war das Symbol für die Öffnung Castros für eine mögliche erste, historische Reise eines Papstes nach Kuba. Diese Reise fand 1998 statt, als der Hl. Johannes Paul II den Boden der Insel küßte.


Samstag, 27. Juli 2019

Tosatti: Requiem für den Osservatore

Marco Tosatti läßt uns heute bei Stilum Curiae den Nachruf lesen, den er auf Einladung von Pezzo Grosso für den teuren verblichenen "Osservatore Romano" verfaßt hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PEZZO GROSSO INTONIERT DAS REQUIEM FÜR DEN OSSERVATORE ROMANO. IN MEMORIAM..." 

Liebe Stilum-Curialisten,
Pezzo Grosso ist ein aufmerksamer Leser der Katholischen Presse-und besonders - und hier kommen wir an die Grenzen- des Osservatore Romano.- wo er eine verlockende Nachricht fand, die ihn zu frechen Ideen über das inspirierte, was einmal das offizielle- in allen Kanzleien sorgfältig gelesene  Organ des Hl. Stuhls war und jetzt.....schauen wir, was Pezzo Grosso darüber denkt. 

Pezzo Grosso an Tosatti

"ZUM TOD DES OSSERVATORE ROMANO" Seit einiger Zeit liest keiner mehr den Osservatore Romano. Vor allem weil er nicht mehr "beobachtet" und an unheilbarem Grauen Star leidet und dann weil er nicht mehr "Romano" ist -sondern "Amazonico". 

Nur "La Verità" , der nichts entgeht, nimmt den Nekrolog auf, der gestern über die Zeitung des Papstes erschienen ist (oh weh!). Der gestern erschienene Nekrolog lautet: "ZUM TOD EINES GLETSCHERS" (das bezieht sich auf den isländischen Gletscher OKJOKULL, der laut Osservatore schmilzt- Dank des Klimawandels, für den wir alle verantwortlich sind.).

Ich möchte nicht die wissenschaftliche Realität der globalen Erwärmung diskutieren, mit der Wissenschaftler wie Rubbia und Zichichi nicht einverstanden sind, und daher beschuldigt werden, keine Klimatologen zu sein. stattdessen sind Greta und Papst Bergoglio, die sehr berühmte Klimatologen sind, einer Meinung. 

Aber kehren wir zum Osservatore Romano zurück, einer Tageszeitung, die dank der nicht tragbaren Verluste an geistigem und wirtschaftlichem Wert "gescheitert" ist (eine Tageszeitung, die solange Vian und Scaraffia dort waren, zumindest intellektuell stimulierend war, jetzt nicht einmal mehr das).

Die frühere Tageszeitung des Papstes schreibt keine Todesanzeigen über das Ende des Wertes des Lebens (Sterbehilfe, Abtreibung, verkaufte Kinder ...) oder über das Ende des Wertes der Familie. oder noch weniger über das Ende des katholischen Glaubens.

Nein, es geht um das Ende der Gletscher infolge des Klimawandels, während die einzige signifikante Veränderung die Veränderung des "spirituellen Klimas" in diesem Pontifikat ist.

Deshalb lade ich Stilum Curiae ein, einen Nachruf "ZUM TOD DES OSSERVATORE ROMANOS" zu verfassen. 

Consummatum est. Requiescat in Pace. Amen."

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti

Sonntag, 21. Juli 2019

R.I.P. Kardinal Llaurens

Wie Vatican News, KNA und domradio.de berichten, ist heute in Madrid der spanische Kardinal Estepa Llaurens im Alter von 93 Jahren gestorben. Kardinal Llaurens war einer der Weggefährten, Mitarbeiter und Vertrauter Papst Benedikts XVI. Er war z.B. Mitglied des Redaktionskomitées des 1992 promulgierten Katechismua der katholischen Kirche.
Hier geht´s zum Original. klicken
R.I.P. !

Quelle: domradio.de

Freitag, 5. Juli 2019

Heute

jährt sich der Todestag von Kardinal Joachim Meisner zum zweiten mal. domradio.de berichtet.
Hier geht´s zu den Beiträgen :  klicken 
Weihbischof Schwaderlapp erinnert sich:  klicken
Dompropst Feldhoff erinnert sich:  klicken

                  

Quelle: domradio.de

auch ewtn erinnert sich 


           

und Paul Badde bei CNA   klicken und bei  ewtn  klicken

Quellen: domradio.de. ewtn, CNA, Bischof Schwaderlapp, P. Badde

Mittwoch, 3. April 2019

in memoriam

 3.4.2006:   Eucharistiefeier zum 1. Todestag von Papst Johannes Paul II

      

hier geht´s zum deutschen Predigttext von Papst Benedikt XVI   klicken 

Die Predigt beginnt so:

In der Kirche und in der ganzen Welt ist in diesen Tagen, am ersten Jahrestag seines Todes, die Erinnerung an den Diener Gottes Johannes Paul II. besonders lebendig. In der marianischen Gebetsvigil haben wir gestern abend den Augenblick wieder erlebt, an dem sein frommer Heimgang stattgefunden hat, während wir uns heute erneut auf dem Petersplatz einfinden, um im Gedenken an seine auserwählte Seele das eucharistische Opfer darzubringen. Herzlich begrüße ich mit den Kardinälen, Bischöfen, Priestern und Ordensleuten die vielen Pilger, die von überall und besonders aus Polen gekommen sind, um ihm ihre Hochschätzung, ihre Liebe und ihren tiefen Dank zu bekunden. Wir wollen für diesen geliebten Papst beten, indem wir uns vom Wort Gottes erleuchten lassen, das wir soeben gehört haben." (....)

Quelle: La Santa Sede, LEV


Donnerstag, 28. Februar 2019

Geheimnisse....

Riccardo Cascioli  erinnert in  La Nuova Bussola Quotidiana an den 28. Februar vor 6 Jahren, als Papst Benedikt endgültig den Vaticanischen Palast verließ und an die unvergesslichen Bilder vom Hubschrauber, der die Kuppel des Petersdomes umkreist und mit dem Emeritus nach Castelgandolfo fliegt. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE GEHEIMNISSE DES PAPA EMERITUS"
Am 28. Februar vor sechs Jahren verließ Benedikt XVI endgülktig den Apostolischen Palast und führte sein Amt i  einem Leben im Gebet fort. Aber die Bedeutung dieses Amtsverzichts ist immer unverstanden geblieben, er selber hat den Gedanken einer Reform des Papsttums befürwortet-aber ohne den im Detail zu erklären. Das ist ein Thema, über das wenig gesprochen wird, obowhl es große Auswirkungen für die Kirche hätte. 

Viele haben noch den Eindruck dieser Bilder jenes 28. Februars vor sechs Jahren vor Augen, als Papst Benedikt XVI im Hubschrauber endgültig den Apostolischen Palast im Vatican verließ, um sich zeitweilig nach Castelgandolfo zu begeben, um dort "die letzte Etappe seiner irdischen Pilgerschaft" zu beginnen, am vorangegangenen 11. Februar, Festtag der Hl. Jungfrau von Lourdes, hatte er seinen Rücktritt vom Papstamt erklärt.

Seit langer Zeit wurde und wird immer noch über die  wahren Gründe für diesen Rücktritt diskutiert-teilweise phantasiert, obwohl Benedikt immer erklärt hat, daß es sich um eine Entscheidung in "voller Freiheit" handelte.  Sehr viel weniger hat man über das "nach dem Rücktritt" nachgedacht, das in den seinen schwerwiegenden Konsequenzen für die Kirche gut zu sehen ist. Weil -wenn der Verzicht auf das Papstamt schon in der Vergangenheit vorgekommen ist und auch im Kanonischen Recht vorgesehen ist, hat man nie daran gedacht und noch viel weniger über ein "Papsttum emeritus" spekuliert.

Um zu verstehen, wie sehr diese Entscheidung überrascht hat, genügt es, den Artikel in "Civiltà  Cattolica" (die nach Überprüfung durch das Staatssekretariat erschien)zu zitieren,  der vom Kanoniker Pater Gianfranco Ghirlanda unmittelbar nach dem 11. Februar veröffentlicht wurde.
"Es ist offensichtlich, daß der Papst, der zurückgetreten ist, nicht mehr Papst ist, also keine weiteren Befugnisse in der Kirche hat und sich nicht mehr in Regierungsangelegenheiten einmischen darf.
Man kann sich fragen, welchen Titel Benedikt XVI behalten wird. Wir denken, daß das der Titel des "Bischof emeritus von Rom" sein sollte, wie bei jedem anderen Diözesanbischof, der aufhört."


Montag, 11. Februar 2019

Vor 6 Jahren als der Blitz einschlug....

Anläßlich des 6. Jahrestages der Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI  wiederholt CNA die Rede, die  Erzbischof Georg Gänswein am 20. Mai 2015 in der Gregoriana gehalten hat. 
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel: 

"Als der Blitz einschlug: Georg Gänswein über den "Jahrtausendschritt" von Papst Benedikt"


beginnt der Artikel so: 
"Diese Worte gingen um die Welt und erschütterten die Kirche: Völlig überraschend hat vor heute genau sechs Jahren, am 11. Februar 2013, Papst Benedikt XVI. seinen Rücktritt bekanntgegeben."
(...)
"Erzbischof Georg Gänswein, der langjährige Privatsekretär des bayerischen Papstes, hat am 20. Mai 2015 an der Universität Gregoriana eine aufsehenerregende Rede gehalten, in der er offen, persönlich und deutlich über Benedikt und dessen Zeit als Papst sprach."  (....)

Quelle CNA, ewtn  

Freitag, 14. Dezember 2018

Sandro Magister in memoriam Robert Spaemann

Magister würdigt bei Settimo Cielo den Beitrag Robert Spaemanns zum zeitgenössischen Denken in der Kirche und seine Beurteilung der aktuellen Kirchenkrsie.
Hier geht´s um Original: klicken

"ROBERT SPAEMANN, DER LETZTE GROSSE KATHOLIASCHE PHILOSOPH"

"Er war der Philosoph, der Benedikt XVI, seinem Freund und Kollegen am nächsten stand. Er ist am 10. Dezember im Licht der Adventszeit im Alter von 91 Jahren gestorben.

Einige Zeilen weiter folgt ein Profil, das von einem seiner treuesten Schüler. Sergio Belardinelli, Professor für Soziologie der Kulturellen Entwicklung an der Universität Bologna und gelelehrter Koordinator des "Kulturprojekts" der Italienischen Bischofskonferenz in den Jahren der Präsidentschaft von Kardinal Camillo Ruini, skizziert wurde.

- Aber man muß festhalten, daß Spaemann sowohl Philosoph als auch Kirchenmann war, ein Katholik durch und durch, sehr streng mit den Tendenzen des aktuellen Pontifikates, besonders nach der Veröffentlichung von "Amoris Laetitia".

Sein letztes öffentliches Statement ragt aus seinen Urteilen über den derzeitigen Zustand der Kirche heraus.
"Papst Franziskus liebt die unzweideutige Klarheit nicht. Seine Antwort ist so mehrdeutig, daß jeder sie nach Gutdünken interpretieren kann und interpretiert. Er will nur Vorschläge machen.
"Aber Vorschlägen zu widersprechen, ist nicht verboten. Und meiner Meinung nach, sollte man ihnen energisch widersprechen."

"Papst Franziskus liebt es, jene, die seiner Politik kritisch gegenüberstehen, mit denen zu vergleichen, die auf dem Stuhl des Mose sitzen. Aber auf diese Weise kommt der Schuss zurück zu denen, die ihn abgefeuert haben. Das waren die Schreiber, die die Scheidung verteidigen und die Regeln darüber weitergeben. Die Jünger Jesu dagegen, waren über das strikte Verbot der Scheidung seitens des Meisters verstört."

"In der Kirche- von den Bischofskonferenzen bis zur letzten Pfarrei im Dschungel nehmen Unsicherheit, Ungewissheit und Verwirrung zu."


Mittwoch, 12. Dezember 2018

In memoriam Robert Spaemann

Anläßlich des Todes von Robert Spaemann hat Dr. Maike Hickson noch einmal das Interview veröffentlicht, das sie am 30. September 2017 bei OnePeterFive veröffentlichte, hervorgeholt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"ROBERT SPAEMANN ÜBER JOESPH SEIFERT, AMORIS LAETITIA UND DAS ZEUGNIS FÜR DIE WAHRHEIT"


Maike Hickson:
Professor Joseph Seifert ist einer Ihrer Studenten, der seine Habilitationsarbeit unter Ihrer Leitung geschrieben hat. Also kennen Sie ihn und seine Arbeit persönlich. Sie beide haben die Stimme erhoben zu einer höflichen Kritik des päpstlichen Dokumentes Amoris Laetitia. Was war Ihre Reaktion auf die Entscheidung des Erzbischofs von Granada, Professor Seifert wegen seiner Kritik an Amoris Laetitia zu entlassen?

Robert Spaemann:
Erst einmal, Professor Seifert ist nicht mein Student sondern Student von Dietrich von Hildebrand. Er hat sich in der Philosophischen Fakultät der Universität München habilitiert. Was die Entlassung Seiferts durch den Erzbischof von Granada angeht, war ich schockiert. Ich wußte nichts über Seiferts eigene  Veröffentlichung. Unsere Reaktionen auf die Entscheidung des Erzbischofs waren völlig unabhängig voneinander.

MH:
"Wie reagieren Sie auf den Vorwurf Erzbischof Javier Martinez´, daß Professor Seifert mit seinen kritischen Fragen zu Amoris Laetitia "die Einheit der Kirche schädigt, den Glauben der Gläubigen verwirrt und Mißtrauen gegen den Nachfolger Petri sät?"

RS:
"Wie gesagt, ich war schockiert. Der Erzbischof schreibt, daß er sicherstellen muß, daß die Gläubigen nicht verwirrt werden, weil Seifert die Kircheneinheit unterminiert.
Die Einheit der Kirche basiert auf der Wahrheit. Wenn die Katholische Kirche einem gläubigen Professor einen Lehrauftrag anvertraut, tut sie das, weil sie in die unabhängige Lehre eines Denkers vertraut. Solange seine Philosophie nicht im Widerspruch zur Kirchenlehre steht, gibt es ein weites Feld für eine Lehre.
Das Mittelalter war da ein Modell. es gab die lebhaftesten und tiefsten Differenzen zwischen den Meinungen. In diesen Diskussionen zählte das Argument, nicht die Entscheidung einer Autorität.
Und es wäre niemandem in den Sinn gekommen, zu fragen, ob ein philosophischer Gedanke mit der Meinung des amtierenden Papstes übereinstimmt."

MH:
"Welche Signale senden ein solches bischöfliches Urteil im Hinblick auf die akademische Freiheit aber auch speziell im Hinblick auf die Freiheit eines wohl ausgebildeten Gewissens  des einzelnen Katholiken im Besonderen aus? Kann ein Katholischer Akademiker noch päptliche Äußerungen auf kritische Weise diskutieren und sollte das möglich sein?"

RS: 
"Im Licht des Urteils des Erzbischofs muß sich jetzt jeder Philosoph, der in einer kirchlichen Institution arbeitet fragen, ob er seine Arbeit dort fortsetzen kann. 
Auf alle Fälle verträgt sich das Eingreifen des Erzbischofs nicht mit dem Respekt für die Akademische Freiheit.
Was Seifert kritisiert ist der Bruch mit der fortwährenden Lehre der Kirche und mit der expliziten Lehre der Päpste Paul VI und Johannes Paul II.
Der Hl. Johannes Paul hat einmal in "Veritatis Splendor" audrücklich betont, daß es keine Ausnahme für den Ausschluss der wiederverheirateten Geschiedenen von den Sakramenten gibt. Papst Franziskus widerspricht ebenso ausdrücklich der Lehre von "Veritatis Splendor".


Montag, 1. Oktober 2018

Heute vor 50 Jahren

am 1. Oktober 1968 starb Romano Guardini. Domradio.de widmet seinem Andenken heute einen kurzen Artikel-  klicken
Hier einige Sätze daraus:

".....Seine Bücher erzielten Millionenauflagen, (...) Romano Guardini (1885-1968), äußerlich ein kleiner, unscheinbarer Mann, konnte Sätze formulieren, die Leben retten. "Geborgenheit im Letzten gibt Gelassenheit im Vorletzten", lautet einer. Dieses Wort, so bekannte der Priester und KZ-Überlebende Hermann Scheipers bis ins hohe Alter, habe ihm und seinen Mithäftlingen geholfen, die Hölle von Dachau zu überstehen, ohne an der Seele Schaden zu nehmen."

Quelle: domradio.de

Montag, 16. Juli 2018

Das Ende einer Ära. A. Gagliarducci zum Tod Kardinal Taurans.

Heute erinnert A. Gagliarducci bei Monday in the Vatican an den verstorbenen Kurienkardinal Jean Louis Tauran. Hier geht´s zum Original:  Klicken


"ERINNERUNGEN AN KARDINAL JEAN LOUIS TAURAN"

"Der Tod Kardinal Jean-Lois Taurans kann als das Ende einer Ära betrachtet werden: das eines bedeutenden Vatican-Diplomaten, eines kulttivieren Kirchenmannes mit der Fähigkeit Brücken zu bauen, die den Heiligen Stuhl mehr als 30 Jahre definiert hat. 

Seit 2007 war Kardinal Tauran Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog und hat in diesem Amt sehr wichtige Erfolge erreicht.

Während Daesh im August 2014 den Irak in Brand setzte, rief Kardinal Tauran alle Dialogpartner dazu auf, die Taten des selbsternannten Kaliphats zu verurteilen.

Einige Monate später formulierte Kardinal Tauran eine Erklärung, die besagte, daß ein Dialog mit dem Islam nicht nur noch nötig ist sondern ein Muss ist.

Es war Kardinal Tauran, der Beziehungen zur Sunnitischen Al Azhar-Universität herstellte, die den Weg für den Besuch von Papst Franziskus in Ägypten pflasterten und es war der selbe Kardinal Tauran, der in einer historischen Reise nach Saudi Arabien reiste, in einer letzten einer Serie von Anstrengung vor der Verschlimmerung der Krankheit, die zu seinem Tod führte.

Alle diese Erfolge entstammten seiner diplomatischen Ausbildung. Während der 80-er Jahre diente er in den Nuntiaturen von Santo Domingo und Libanon. Während der 90-er war er Untersekretär und dann Sekretär des Hl. Stuhls für die Beziehungen mit den Staaten (d.h. stellvertretender Außenminister und Außenminister des Vaticans).
Dann wurde zum Bibliothekar für die Vatican-Bibliothek berufen und Benedikt XVI setzte ihn an die Spitze des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog und ernannte ihn auch zum Präsidenten der Kommission für die Religiösen Beziehungen zum Islam.

Es war keine leichte Zeit für die Muslimisch-Katholischen Beziehungen. Die Regenburger Rede im September 2006 entfachte Kontroversen, Diskussionen und Beschuldigungen. Die Vorlesung war jedoch auch Grundlage einer Bewegung Muslimische Intellektueller , die sich um die Hauptrepräsentanten des Jordanischen Königshauses sammelten, die einen Brief- den sog. Brief der 138- der eine bis dahin für unmöglich gehaltene Dialogrunde eröffnete.


Donnerstag, 12. Juli 2018

Fundstück

Rudolph Gehring berichtet für CNA über seine Begegnungen mit Kardinal J.Meisner, dessen Tod sich vor wenigen Tagen zum erstenmal jährte.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"Gut und jetzt hau ich ab" - Meine letzte Begegnung mit Kardinal Meisner"

Donnerstag, 5. Juli 2018

Zum 1. Todestag von Kardinal Meisner

Weihbischof Schwaderlapp erinnert sich.
Hier geht´s zum Original bei domradio.de:    klicken

Heute vor einem Jahr ...Fundstück

starb Kardinal Meisner. Domradio.de gedenkt seiner heute mit einem Artikel.
Hier geht´s zum Original:  klicken
Titel unseres Fundstücks:

"Fromm und streitbar bis zuletzt" 
und es beginnt so:

"Der frühere Kölner Erzbischof Joachim Meisner war einer der profiliertesten Köpfe des Katholizismus in Deutschland. Er scheute keine Konflikte in Richtung Politik und Kirche. An diesem Donnerstag jährt sich sein Tod zum ersten Mal. (...)

Er pflegte das klare und das kritische Wort. Wenn der frühere Kölner Erzbischof Joachim Meisner Glaubenslehre oder gesellschaftliche Moral bedroht sah, dann ging er als Verteidiger in die Offensive. Seinen Unmut zu spüren bekam selbst Papst Franziskus, für dessen Ehe-Lehre er wenig übrig hatte. Dagegen sah er dessen Vorgänger, Johannes Paul II. und Benedikt XVI., ganz an seiner Seite."  (....) 
Quelle: domradio.de

Freitag, 15. Juni 2018

R.I.P. Enoch zu Guttenberg

Im Alter von 71 Jahren ist der herausragende Dirigent Enoch zu Guttenberg heute in München gestorben. Requiescat in pace!

         


Und hier ungekürzt das Requiem von Giuseppe Verdi -aufgenommen in der Aula Paolo VI im Vatican -in Anwesenheit von Papst Benedikt XVI .