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Mittwoch, 4. September 2019

Ist die Gesellschaft Jesu noch zu retten?

Michel Warren Davis rechnet nach den Äußerungen von Pater Arturo Sosa über den Satan im Crisis Magazin mit der SJ in ihrem derzeitigen Zustand ab- und beginnt mit einem Blick in die Zukunft unter einem Papst Pius XIII.
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"RANGIERT DIE JESUITEN AUS UND FANGT NEU AN"
Stellen wir uns vor, was zukünftige Kirchenhistoriker über die Jesuiten sagen werden: 
„Die Gesellschaft Jesu wurde 1540 vom heiligen Ignatius von Loyola gegründet und spielte eine entscheidende Rolle bei den Bemühungen der Kirche, die entstehende protestantische Häresie zu beseitigen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie jedoch zur Hochburg einer anderen Häresie - der Moderne - und wurde schließlich auf Befehl von Papst Pius XIII. unterdrückt. Die Überreste des Ordens blieben in den Vereinigten Staaten bis in die Mitte des 21. Jahrhunderts bestehen, hauptsächlich aufgrund des Wertes des Landes, auf dem sie College-Campus gebaut hatten.
Im Jahr 2103 wurden die sieben verbliebenen Priester der Gesellschaft gemeinsam in der Episcopal
Kirche neu ordiniert, wodurch sich die Anzahl der Episcopal-Kleriker kurzzeitig verdoppelt."

Harsch? Vielleicht. Aber welchen Grund haben wir, für die Zukunft der Jesuiten in der Katholischen Kirche optimistisch zu sein? 

Erst letzte Woche wurde der Ordensgeneral der Gesellschaft Jesu, Pater Arturo Sosa- das ist der Bursche mit dem Schnurrbart- von der Internationalem Vereinigung der Exorzisten (IAE)
getadelt, weil er Satan eine "symbolische- keine persönliche Realität" genannt hatte. 

Die IAE wies Pater Sosa darauf hin, daß die "reale Existenz Satans -als persönliches Subjekt, das denkt und handelt und die Rebellion gegen Gott gewählt hat, eine Glaubenswahrheit ist, die immer Teil der christlichen Lehre war."

Der beste Trick des Teufels ist es, dich zu überzeugen, daß er nicht existiert" wie Charles Baudelaire scherzte. Je nun, der oberste Jesuit der Welt ist darauf reingefallen. 

Es wird irgendwie schlimmer, Am 28. August haben sowohl säkulare als auch Katholische Veröffentlichungen berichtet, daß ein älterer, an einem aggressiven Tumor im Rachenbereich erkrankter Homosexueller in Seattle von einem SJ- Priester gesegnet wurde, bevor er seinen Partner heiratete und assistierten Selbstmord beging. "Ich habe keinerlei Bedenken gegen das, was ich getan habe" hat Robert Fuller kurz vor seinem Selbstmord bei Facebook geschrieben.- "Und mein Pastor/Sponsor hat mir seinen Segen gegeben. Und es ist ein Jesuit!!!" 


Montag, 26. August 2019

Jesuiten: Marco Tosatti geht zur Satire über....

Nach den jüngsten Verlautbarungen des Ordensgenerals der Jesuiten über den Teufel scheint Marco Tosatti zu dem Schluss gekommen zu sein, daß man über die SJ nur noch in Form der Satire schreiben kann. Das tut er mit diesem Beitrag bei Stilum Curiae.
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"SUPER-EX TRÄUMT VON EINER NACHRICHT: DIE JESUITEN WERDEN KOMMISSIONIERT - MSGR VIGANÒ WIRD DAMIT BEAUFTRAGT"

Liebe Stilumcurialisten, die Ferien haben Super-Ex (der Bewegungen für das Leben, Ex von Avvenire, der kleinen Prawda der Bischöfe, und Ex anderer katholischer Einrichtungen...aber im Augenblick noch nicht Ex-Katholik) sicher gut getan. Er hat das Tempi- Interview des Jesuiten-Generals (welcher Religion gehört der an? Weiß man das?) gelesen und hat uns davon eine journalistische Vorschau geschickt. 
Sehr wahrscheinlich werden wir  -leider- bald für PorRastello klarstellen- wenn wir uns nicht täuschen- das Falsche befürchten.  
Sicher, der Gedanke, daß Braz de Aviz, der die geliebte Frucht von Bacchus verlassen hat, sicher jetzt einmal so gerechtfertigte Exkommunikationen und Dekrete schleudert, hätte uns fast mit dem Regime versöhnt.
 Als wir die Nachricht von Super Ex ausarbeiteten, konnten wir uns vorstellen, daß der Papst als Kommissar Carlo Maria Viganò wählen könnte. Er ist pensioniert, ist ein ehemaliger Diplomat ... kurz gesagt, die Art, die der "Regnante" mag. Verpasste Gelegenheit, fürchten wir.

Lieber Tosatti,
ich gebe eine- noch sehr vertrauliche- Nachricht an Sie weiter. einen wirklichen Scoop. Eine weitere Kommissionierung steht bevor. Ja, ein noch größerer Fall als die bisherigen.

Die Anschuldigung ist die selbe: "NON SENTIRE CUM ECCLESIA" 

Aber die Neuigkeit ist diesmal, daß die magische kleine Formel, die nichts bedeutet, einer wirklichen massiven Anklage folgt, die ich in Händen halte.

Zitat: "Wir können nicht akzeptieren, daß der Jesuitengeneral  fortwährend die Glaubenswahrheit des Evangeliums und von 2000 Jahren Kirchengeschichte leugnet.

Es scheint, daß dann eine lange allgemeine Beschimpfung der Jesuiten folgt, die beschuldigt werden, einen Häretiker zum Ordensoberen gewählt zu haben.

Kardinal Braz de Aviv spekuliert, daß die Wahl Sosas der Gipfel eines Mangels an Vertrauen fast der gesamten Gesellschaft in das Dekret zur Kommissionierung sei, und zitiert alle früheren Zusammenstöße zwischen Johannes Paul I, Johannes Paul II und Benedikt XVI und den Jesuiten.
Abschließend kam ich zu dem Schluss. daß es nun mit einem Jesuiten-Papst Zeit ist, Sauberkeit und Klarheit zu schaffen.
Das Dokument enthält auch eine etwas stalineske Anordnung- wie es Stil der Ordenskongregation ist: Es fordert dazu auf, alle Fotos zu verbrennen. auf denen sich Pater Sosa und Bergoglio lächelnd umarmen.

Eine wahre damnatio memoriae! Diese Nachricht wird- einmal veröffentlicht- wie eine Bombe einschlagen. Wie es aussieht, bereitet Tornielli bereits einen Text vor, in dem er beweist, daß die Beschuldigungen gegen Bergoglio er würdr ausschließlich und nur die Religionsgemeinschaften oder Bischöfe strafen, deren Glaube kristallklar ist, falsch sind.

Und Sie- Tosatti- werden den blog schließen müssen. 

Ohne die Jesuiten, häretische Seminare und Wahlkundgebungen verlieren Sie sehr viele Themen!" 

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti 

Freitag, 26. Juli 2019

Sandro Magister zum derzeitigen Stand der Dinge im Malteser Orden

Sandro Magister veröffentlicht und kommentiert bei Settimo Cielo den Brief, den ihm ein Mitglied des Malteser Ordens zum derzeitigen Stand der Dinge im Orden geschickt hat, 
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"IN MALTA WIRD DEUTSCH GESPROCHEN. MIT ZUVIEL GELD,  VON DEM NIEMAND WEISS,  WOHER ES KOMMT UND WOHIN ES GEHT"
Veröffentlicht wie empfangen. Autor ist ein bekannter Malteser-Ritter, der zu dem Flügel gehört, der den vorletzten Großmeister des Ordens, Fra Matthew Festing, unterstützte, der im Januar 2017 durch seine interne Gegenspieler mit der entschiedenen Unterstützung von Papst Franziskus und des vaticanischen Staatssekretariates abgesetzt wurde.

 "Lieber Magister,
im Malteser Orden, einem uralten militärischen Hospitaliterorden und religiösen Ritterorden, wächst die Angst, daß er den subversiven Druck einiger seiner deutschen Repräsentanten -angeführt von Albrecht von Boeselager, dem aktuellen Großkanzler und früheren Leiter der Hilfsdienste als Kontrazeptiva verteilt wurden-  mit der vollen Unterstützung durch den Hl. Stuhl- nicht überstehen wird.

Um zu verstehen, was passiert ist, könnte es lehrreich sein, der Spur des Geldes zu folgen. Die Affäre ist ziemlich kompliziert und es nicht für jeden leicht, die Treuhandvermögen und Fonds in Neuseeland, Liechtenstein, und Panama mit Aktive in der Schweiz zu entwirren- Auf Basis der Dokumente, Recherchen und Anhörungen und mit Zugang zu den Büchern der beteiligten Firmen kann man es aber wie folgt vereinfachen:

Es beginnt alles mit einer Stiftung in der Schweiz, die 2013 auf Antrag der mit dem Management unzufriedenen Begünstigten von einem Gericht in Genf eingefroren wurde.

Zu den Begünstigten der eingefrorenen Stiftung von 120 Millionen Schweizer Franken gehörte auch der Malteser Orden.


Donnerstag, 11. Juli 2019

Tosatti widerspricht dem Widerspruch der Ordensleitung des Malteser Ordens

Nach Henry Sire setzt sich auch Marco Tosatti mit dem Widerspruch des Malteser Ordens gegen den Artikel Sires bei 1P5 (wir haben berichtet) auseinander. Das tut er bei la Nuova Bussola Quotidiana.
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"MALTESER ORDEN, DIE VERTEIDIGUNG HAT AN VIELEN PUNKTEN LÖCHER."
"Nach den Artikel von Henry Sire und dem von La Bussola hat die Führung des Ordens ein Kommuniqué veröffentlicht, um die erwähnten Aspekte einer deutschen Leitung, der Kommissionierung und der Kondome von Myanmar zu widerlegen. Alles offensichtlich ohne jede realistische Basis. Hier folgt warum.

Die Atmosphäre im Inneren des Souveränen Militärorden von Malta scheint nicht besonders heiter zu sein. Nachdem Henry Sire, Autor von Diktator Papst- der wegen dieses Werkes aus dem Orden ausgeschlossen wurde, bei OnePeterFive einen sehr beunruhigten Artikel geschrieben hat, in dem er "genetische Mutationen" und vielleicht das Verschwinden des Ordens vermutete und nachdem La Nuova Bussola darüber- angereichert mit eigenen Elementen- berichtete, hat die Ordensleitung reagiert und eine Erklärung veröffentlicht, durch die sie den Artikel von `Henry Sire und unseren Beitrag in zahlreichen Punkten widerlegen wollte.
Die "magisteriale" Erklärung wurde auf allen Ebenen des Ordens verbreitet. Sie ist nicht von allen als "Goldwährung" akzeptiert worden, so daß wir von zahlreichen erfahrenen Menschen, Experten, die im Orden leben, präzise Widerlegungen der vermeintlichen Widerlegung erhalten haben.

Die Ordensleitung behauptet, daß der Souveräne Militärorden nicht kommissioniert worden sei.
Das Kommuniqué sagt: "Der Malteser Orden ist vom Vatican nie kommissioniert worden, Der Malteser Orden behält seine Unabhängigkeit und Souveränität. Die hat es ihm erlaubt, die Krise, die im Dezember 2016 begann- als Frucht der falschen Entscheidung des damaligen Großmeisters - ermutigt durch seine Mitarbeiter- die persönliche Interessen verfolgten- die der Mission des Ordens zuwider laufen,"

Dienstag, 9. Juli 2019

Neues vom Malteser Orden

Henry Sire- Autor von "Diktator Papst" und Kritiker der Entwicklung des Malteser Ordens  seit der "feindlichen Übernahme" durch den Vatican und dem erzwungenen Rücktritt von Großmeister Fra´ Festing  kommentiert bei OnePeterFive die Erklärung der Ordensleitung zu vorangegangenen kritischen Veröffentlichungen,
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"DER MALTESER ORDEN IN DER DEFENSIVE. EINE WIDERLEGUNG DIE NICHTS WIDERLEGT"
Mein Artikel vom 27. Juni "Stalinistische Reinigung und mehr bei den Malteser Rittern" hat eine Antwort in Form einer Deklaration der Großmeisterei des Ordens provoziert. ( klicken 
Ich veröffentliche diese kurze Antwort nur, um den Eindruck zu vermeiden, der sonst entstehen könnte, daß das Statement nicht zu beantworten ist und Falsches durch Wahres ersetzt habe.
Die Erklärung, die vom Kommunikationsbüro des Ordens versandt wird, setzt sich aus suppressio veri und suggestio falsi zusammen und stützt sich auch auf die Politik Freiherr von Boeselagers,  seine Tun durch  plausibles Leugnen zu verbergen.  
Ich stelle meine Antwort unter jede der Überschriften der Deklaration. 

Souveränität und Unabhängigkeit: 
Das Dokument suggeriert fälschlicherweise, daß die Beziehungen des Ordens mit dem Hl. Stuhl unter Großmeister Festing schlecht waren und jetzt besser geworden sind, Tatsächlich gab es keine Wolke welcher Art auch immer in der Beziehung zum Hl. Stuhl bis der Großkanzler im Dezember 2016 durch seine Weigerung seine Entlassung durch Fra Matthew Festing zu akzeptieren eine Krise auslöste. Man kann wohl annehmen, daß der Vatican jetzt.- nach der Wiedereinsetzung von Boseslagers und der Entfernung Fra Matthews, um den Weg für ihn frei zu machen- mit dem Malteser Orden glücklicher ist. Er hat den Orden jetzt in der Hand- mit einem Spezialdelegierten- Kardinal Becciu- der die Anordnungen trifft. Was für eine Errungenschaft!

Urteil des Hamburger Landgerichts:
Es ist interessant, daß Freiherr von Boeselager dieses Thema, das ich in meinem Artikel nicht erwähnt habe, anspricht. Das zeigt wo seine empfindlichen Stellen sind. Er versucht, sich selbst auf Grund dessen freizusprechen, daß kath.net in einem Nebenpunkt eine fehlerhafte Behauptung über ein peripheres Thema aufgestellt hatte und deswegen verurteilt wurde. Aber beim Hauptthema- der Verteilung von Kondomen, dem Grund seiner Entlassung durch Großmeister Festing, hat von Boeselager den Prozess verloren.
Das Urteil des Landgerichtes lautet:

"Der zwingende Eindruck ist, daß der Kläger (Boeselager) wußte, daß bei einer Hilfsaktion von Malteser International Hilfspakete der UNHCR verteilt wurden. ...Das Gericht denkt, daß ein unbeteiligter Leser zu dem Schluß kommen könnte, zu glauben, daß der Kläger selbst für die zuvor gegen ihn vorgebrachten Vorwürfe verantwortlich war, woraus notwendigerweise folgt, daß er volle Kenntnis aller relevanten Umstände hatte. In seinem Urteil zu diesen Vorgängen befindet das Gericht, daß dieser Eindruck tatsächlich der Wahrheit entspricht." 

Also hat das Gericht in Hamburg seinem Versuch, die Fakten, die zu seiner Entlassung durch den Großmeister führten, zu leugnen, nicht geglaubt, (Mehr zum Hamburger Urteil hier)


Sonntag, 30. Juni 2019

Tosatti: Die Zerstörung des Malteser Ordens schreitet voran

In einem Beitrag für La Nuova Bussola Quotidiana kommentiert Marco Tosatti  die Lage der Dinge beim Malteser Orden- insbesondere nach Versendung des Briefes des Großmeisters, in dem die Ritter mit Profess an ihr Armutsgelübde erinnert und zur Offenlegung ihrer Vermögensverhältnisse aufgefordert werden. Die Vermögen sollen sie dann dem Orden zukommen lassen. Nach Tosattis Meinung (und der seiner Quellen, insbesondere zitiert er Henry Sire) kommt auch dieser Schritt von Boeselager-als Drahtzieher hinter Dalla Torre (der nur seine Marionette ist) Was den deutschen Baron angeht- so triff bei ihm das "nomen est omen" wohl zu 100% zu.
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       "WIE SIE DEN MALTESER ORDEN ZERSTÖREN"
Nach der Geschichte mit den Verhütungsmitteln, und der aufsehenerregenden Wiedereinsetzumg desjenigen, der sie verteilen ließ (von Boeselager) und der Kommissionierung durch den Vatican bestehen die Probleme für die Malteser-Ritter weiter. Laut dem Historiker Henry Sire führt die deutsche Fraktion eine "stalinistische Säuberung" durch, und viele Intrigen würden sich um Geld drehen.  Und dann das Verbot der Messe im Vetus Ordo.

Henry Sire, der Autor des Buches "Diktator Papst"- deswegen aus dem Orden auf eine Weise verjagt, die Sire (und nicht nur er) als illegal beurteilt- bläst in "OnePeterFive" zum Alarm. Der historische Ritterorden laufe Dank der Kommissionierung durch den Hl. Stuhl Gefahr -erstens einer deutschen Okkupation- dank einer genetischen Tranformation -und vielleicht ein mögliches Verschwinden zu erleiden. Wir fassen kurz zusammen, wie sich das Ganze entwickelt hat.

Der frühere Großmeister, der Engländer Matthew Festing hatte Kenntnis davon bekommen, daß eine Sektion des Ordens-unter der Kontrolle des Großkanzlers Albrecht von Boeselager Kontzrazeptiva verteilte. Darüber  hat er den Kardinal-Patron des Ordens Burke informiert, der mit dem Papst darüber sprach, der ihm freie Hand gab. dieses Problem zu lösen-.
Festing konfrontierte von Boeselager mit seiner Verantwortung und forderte ihn auf, zurückzutreten. Boeselager weigerte sich und wurde entlassen. Aber er hat seine Freundschaft mit Staatssekretär Pietro Parolin  (bei alle dem gibt es auch eine seltsame Geschichte einer sehr großen Schweizer Erbschaft) und seines Anhangs im Vatican (sein Bruder ist im Rat des IOR) in die Waagschale geworfen -und dann passierte alles.


Sonntag, 23. Juni 2019

Sandro Magister kommentiert die Gespräche, die Papst Franziskus mit den rumänischen Jesuiten geführt hat.

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die Transskripte der Gespräche, die der amtierende Pontifex kürzlich- hinter den verschlossenen Türen der Nuntiatur in Bucharest - mit den rumänischen Jesuiten führte.
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"FRANZISKUS´ LETZTES GESPRÄCH MIT DEN JESUITEN IST AUFSCHLUSSREICH. AUCH IN SEINEN WIDERSPRÜCHEN."
"Wenn Papst Franziskus außerhalb Italiens reist, gibt es nicht nur Pressekonferenzen im Flugzeug, um ihn zu befragen und seinen ad-hoc-Antworten zuzuhören. Es gibt auch die Treffen mit den örtlichen Jesuiten, die hinter verschlossenen Türen stattfinden, deren komplette Transskriptionen aber Pater Antonio Spadaro routinemäßig einige Tage später in "La Civiltà Cattolica"  veröffentlicht.

Die Zusammenfassung des Gesprächs zwischen Franziskus und den rumänischen Jesuiten, das an Abend des 31. Mai in der Nuntiatur in Bucharest stattfand, enthält drei Passagen über 3 Themen die für das Denken des Papstes besonders aufschlussreich sind.

Das erste hat mit den öffentlichen Vorwürfen gegen Papst Franziskus zu tun, daß er Personen geschützt und gefördert habe, obwohl er von ihren sexuellen Übergriffen wußte, besonders vom Amerikanischen Kardinal Theodore McCarrick und dem argentinischen Bischof Gustavo Òscar Zanchetta

Bei den rumänischen Jesuiten hat sich der Papst nicht noch einmal darauf zurückgezogen, daß er nie etwas über die Übergriffe des einen oder anderen gewußt habe, Aber er hat bekräftigt, daß er nicht auf diese Vorwürfe antworten wollte, weil er sich an zwei Beipielen aus der Geschichte der Gesellschaft Jesu ausrichte und stütze.


Donnerstag, 20. Juni 2019

Henry Sire & Neues vom Malteser Orden, Fortsetzung

Fortsetzung von hier und hier

"Die gegenwärtige Leitung (und Lamb wiederholt ihre Linie) redet so, als ob die Ritter der Gerechtigkeit ihre religiöse Berufung entehren, indem sie ihre Verpflichtung in Gemeinschaft zu leben, ignorieren. aber das ist eine Ansicht, die auf der Unkenntnis der Natur des Ordens beruht. 
Ein militärischer Orden ist kein Kloster, und seine Mitglieder waren nie zum Gemeinschaftsleben verpflichtet. In der Blütezeit des Ordens dienten Ritter als Soldaten, königliche Minister und Diplomaten, als ihren Posten und es wurde erwartet, daß ein Ritter seine Karriere als Administrator eines der Kommanderien oder Priorate (der europäischen Standorte, aus denen der Orden seinen Reichtum bezog) beendete - nicht in Gemeinschaft zu leben. 
Die gegenwärtige Reformidee basiert auf einem fundamentalen Missverständnis der Natur einer Militärordens und der Annahme, daß eine religiöse Berufung nur klösterlichen Charakters sein kann. Es ist ein ignoranter Vorschlag, der die Lehre anderer heutiger Orden der Hospitalters (zum Beispiel die des heiligen Johannes von Gott) und sogar der Institute wie des Opus Dei, die die Richtung einer aktiven religiösen Berufung in der modernen Welt aufzeigen, übersieht.

Nun gebe ich als Erster zu, daß die Berufung der Ritter der Gerechtigkeit in der Neuzeit gelitten hat - aber das Problem entstand vor zwei Jahrhunderten durch den Verlust der militärischen Rolle, die der Orden in Malta innehatte, und die Beschlagnahme seines europäischen Eigentums. Das machte es ihm unmöglich, seine Mitglieder mit Profess zu unterstützen oder ihnen eine korporative Rolle zuzuweisen (mit Ausnahme der wenigen, die in der Regierung des Ordens tätig waren), mit der Folge, daß sie gezwungen waren, von privaten Mitteln abhängig zu sein oder ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Diese Inkongruenz war nicht so offensichtlich, wenn die Ritter der Gerechtigkeit Aristokraten waren, nach einer Berufung, die in ihren Familien traditionell war, aber in den letzten dreißig Jahren wurde sie unübersehbar, als die Klasse für Nichtadlige geöffnet wurde, was zum Eintritt von ausgewählten Anwälten, Bankiers, Lehrern usw. führte,  die dann die religiösen Gelübde abgelegt haben. 
Aber dieser Mangel ist nicht das Ergebnis religiöser Nachlässigkeit; im Gegenteil, er wurde durch die zu gewissenhafte Überzeugung erzeugt, daß die Mittel des Ordens ausschließlich für die Arbeit von Hospitalitern verwendet werden sollten. Dem Malteserorden standen durch die Spenden seiner Unterstützer große Mittel zur Verfügung, und es wäre möglich gewesen, Stiftungen zur Unterstützung der Ritter der Gerechtigkeit zu schaffen und sie für die aktive Arbeit der Hospitaliter einzusetzen. Aber der Orden ist immer da vor zurückgeschreckt, Gelder für einen solchen Zweck umzuleiten, mit dem Ergebnis der derzeitigen unbefriedigenden Situation, die wir heute haben. Die Ritter mit Profess
selbst sind in keiner Weise dafür verantwortlich.


Mittwoch, 19. Juni 2019

Henry Sire & Neues vom Malteser Orden

Henry Sire, Historiker und Autor von "Diktator Papst", hat sich bei LifeSiteNews zum aktuellen Verbot der Messe im Vetus Ordo für den Malteser Orden geäußert.
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"TRADITIONALISMUS UND DER MALTESER ORDEN" 
Die Malteser-Ritter sind ein 900 Jahre alter Orden der katholischen Kirche und man könnte treffend eine Abhandlung darüber schreiben, warum Tradition unter ihnen gepflegt wird und werden sollte,  aber darum geht es mir hier nicht.
Der Zweck dieses Artikels ist es, die völlig fantastischen Berichte über die jüngsten Ereignisse im  Orden zu widerlegen, die von Kommentatoren wie Christopher Lamb und Austen Ivereigh anlässlich der jüngsten Entscheidung des Ordens, die Verwendung der traditionellen Messe in offiziellen Zeremonien zu verbieten, kolportiert haben. "The Tablet" vom 12. Juni 2019 veröffentlichte Lambs Artikel "Der Malteserorden verbietet den Alten Ritus", dessen falsche Angaben in zwei Hauptbereichen korrigiert werden müssen.

Die erste ist der Mythos, daß Fra 'Matthew Festing, der bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2017 Großmeister war, in irgendeiner Weise eine anti-päpstliche Bewegung anführt. Dies wird durch Lambs Aussage impliziert, daß „die jüngste Verlautbarung des Großmeisters [Verbot des alten Ritus] auf strenge Weise die Idee ausschließt, daß der Orden eine traditionalistische Bastion gegen dieses Pontifikat werden kann.“ 
Austen Ivereigh nennt es  "einen starken Schachzug, der sicher stellen soll, daß die Ritter nicht wieder als fünfte Kolonne für anti-päpstliche und anti-Vatican II -Traditionalisten benutzt werden können." 

Das ist eine völlige Verzerrung der jüngsten Ereignisse im Orden. Fra' Matthew Festing, der 2009 zum Großmeister gewählt wurde, war zweifellos ein Traditionalist, und seine Wahl ging mit dem Aufstieg anderer Traditionalisten in Führungspositionen im Orden einher, aber niemand hatte auch nur im Geringsten den Eindruck, daß dies eine antipäpstliche  Bewegung war.


Samstag, 15. Juni 2019

Tosatti : Der Malteser Orden oder noblesse oblige....

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae- nicht ohne Ironie- die überraschende Anordnung des Malteser Großmeisters Dalla Torre, die außerordentliche Form der Römischen Messe innerhalb des Ordens zu verbieten und rät zum Verständnis der Hintergründe zum "cherchez la femme"
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"MALTA: WARUM DIE ALTE MESSE VERBOTEN WURDE." 
"Cherchez la femme!  Die Franzosen wissen da mehr als der Teufel und vielleicht sogar mehr als Papst Bergoglio und sie könnten wieder einmal Recht haben.

Offensichtlich kommt die geheimnisvolle Anordnung von Fra´Giacomo Dalla Torre, den Vetus Ordo der Messe betreffend, aus dem Norden, dem tiefen Norden Europas. Die Repräsentantin der Skandinavischen Nationalen Vereinigung (eine der drei Frauen, -zusammen mit Argentinien und Singapur- die im Generalkapitel im vergangenen Mai eine neue Ordensleitung gewählt haben) -die aber keine Skandinavierin ist, hat sich gegenüber dem Großmeister beschwert, weil ein Prälat offensichtlich nach dem Vetus Ordo zelebrieren wollte. Und sie soll auch die Möglichkeit ventiliert haben, ihre nicht befriedigte Beschwerde dem Inhaber des Dachbodens von Santa Marta zu -den ruhmreichen- Füßen zu legen.

Im aktuellen Klima der Abhängigkeit vom Vatican - laßt eine Drohung dieser Art das Blut dessen, was einmal ein edler, stolzer Orden war, in den Adern gefrieren. Und so griff der Großmeister zu Feder und Papier und schrieb -wenn auch etwas ungenau- den berühmten Ukas. 

Was den Rittern das seltene Privileg verschaffte, der einzige religiöse Orden zu sein, der seinen Mitgliedern den ausschließlichen Gebrauch der Form der Messe nach Paul VI befohlen hat. Nicht einmal die Jesuiten, und sagen Sie mir nicht, das sei eine Kleinigkeit- sind so weit gegangen. Den FFI wurde es verboten, aber sie hatten bis jetzt seit 6 Jahren die Panzer des Politkommissars im Haus.....


Fr. Hunwicke spricht.....

heute bei liturgicalnotes über den Erlass des Großmeisters des Malteser Ordens, die Außerordentliche Form des Römischen Ritus innerhalb des Ordens zu zelebrieren, den er sichtbar not amused- ignorant, absurd, engstirnig etc. nennt.
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"DIE BERGOGLIO- PROSELYTENMACHER ATTACKIEREN DIE ORIENTALISCHEN KIRCHEN, DIE ORDINARIATE UND DIE DOMINIKANER" 
Das Management, das im früher Souveränen Militärorden von Malta eingesetzt wurde, hat uns vor einigen Tagenein Beispiel von etwas gegeben, das wir glücklich für tot hielten.

Ich beziehe mich auf die alte "lateinische" Arroganz, die die Haltung der ignoranteren lateinischen Katholiken gegenüber jenen "minderwertigeren" Katholiken, die de juris ihre eigenen liturgischen Traditionen hatten.

Ich glaubte, daß das Dokument im Internet Fake News waren, vor allem wegen seiner Unwahrscheinlichkeit aber auch wegen seiner bemerkenswerten Unwissenheit. Deshalb eilte ich nicht wütend zu meiner Tastatur. Jetzt stellt sich heraus, daß dieses absurde Dokument tatsächlich echt ist. Ich bin wütend.

Jahrhundertelang haben die Römischen Päpste bewundernswert jene engstirnigen lateinischen Proselytenmacher gemaßregelt, die in den Osten gingen, um Katholiken des Östlichen Ritus dazu zu überreden, ihre eigenen alten Traditionen aufzugeben, Viele von uns haben angenommen, daß Vatican II solche geschmacklosen und illegalen Aggressionen endlich beendet hatte und als der Hl. Johannes Paul darüber sprach, daß die Katholische Kirche zwei Lungenflügel habe, nahm ich an, daß diese hirnlose Bigotterie wirklich tot war....tot und tief begraben. 

Es ist augenscheinlich so, daß es der Hl. Johannes Paul ist, der im Herzen des Bergoglio-Roms jetzt sehr tief begraben ist, Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht weitere schwere Ladungen von Bergoglio-Schutt auf die Erinnerung an ihn und auf seine Lehre abgeladen werden. 

In meiner albernen Unschuld hatte ich die sehr grausame und monokulturelle Tyrannei, die derzeit in der Ewigen Stadt herrscht, nicht richtig eingeschätzt und das Ausmaß ihrer brutalen und schnöden Verachtung für den von früheren Päpsten gewährten und garantierten Schutz der gesetzmäßigen Vielfalt innerhalb der Katholischen Kirche...


Freitag, 14. Juni 2019

Communiqué von UNA VOCE zum unzulässigen Verbot der TLM durch Großmeister Dalla Torre

Rorate Caeli veröffentlicht heute das Communiqué von UNA VOCE zum Verbot der Traditionellen Lateinischen Messe durch den Großmeister des Malteser-Ordens, das nach übereinstimmenden Einschätzungen auf Betreiben der deutschen Malteser-Ritter -voran Freiherr v. Boeselager- zustande kam. Das Verbot der TLM zeigt daß es seit dem erzwungenen Rücktritt des damaligen Großmeisters und der "Neutralisierung" von Kardinal Burke als Ordenspatron mit der Souveränität des Ordens vorbei ist. Daß der Titel des motu proprio Summorum Pontificum im Brief des Großmeisters nicht einmal richtig geschrieben wurde, spricht ebenfalls Bände.
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"Communiqué  der Internationalen Föderation UNA VOCE zum Verbot der  Traditionellen Lateinischen Messe für den Malteser Orden"

Rom, 13. Juni, 2019

Die FIUV nimmt mit Bedauern den am 10. Juni datierten Brief von Fra’ Giacomo Dalla Torre, Großmeister des Souveränen Militär- und Hospitaler Ordens des Hl. Johannes von Jerusalem, Rhodos und von Malta ( Malteser-Orden) zu Kenntnis, der die Feier der Traditionellen Lateinischen Messe im liturgischen Leben des Ordens verbietet. 

Weil dieser Brief veröffentlicht wurde, würden wir gern feststellen, daß er die Bestimmungen des Apostolischen Briefes von Papst Benedikt XVI, dem motu proprio Summorum Pontificum, Artikel 3, die vom Großmeister in seinem Brief zitiert werden, nicht genau wiedergibt, die es religiösen Gemeinschaften ausdrücklich erlauben, die Messe in der Außerordentlichen Form nicht nur privat zu feiern, ohne Zustimmung des Ordensoberen (im Fall des Malteser-Ordens des Großmeisters oder des Prälaten). Seine Erlaubnis ist nur in den Fällen erforderlich, in denen die Gemeinschaft diese Form der Messe oft, gewohnheitsmäßig oder immer feiern will. " 

Der Brief des Großmeisters vernachlässigt auch das Recht der Gläubigen, von dem die Geweihten-und Laien-Mitglieder des Malteser-Ordens nicht ausgeschlossen sind, die Feier der Messe in der Außerordentlichen Form zu verlangen (Artikel 4). 
Feiern anläßlich spezieller Gelegenheiten wie Wallfahrten sind ausdrücklich vorgesehen (Artikel 5 §3). Pastoren und Rektoren von Kirchen sind angewiesen, diese Wünsche zu erfüllen. (Artikel 5 §1 und §5) 

Die Vereinigung möchte unterstreichen, daß die Außerordentliche Form Teil des Liturgischen Erbes der Kirche ist, das für die Kirche einen Reichtum darstellt, und das weder vernachlässigt noch ausgeschlossen werden sollte und sicher nicht auf der Basis einer engen Auslegung von Einheit, die die von der Kirche zugelassene Vielfalt der Liturgie ausschließt. 
Wie Papst Benedikt XVI es formulierte:

"Diese beiden Ausdrucksformen der Lex Orandi der Kirche wird auf keine Weise zu einer Spaltung der Lex Credendi der Kirche führen, weil sie zwei Seien des einen Römischen Ritus sind" 
(Summorum Pontificum, Vorwort)

Foederatio Internationalis Una Voce

Quelle: Rorate Caeli

Samstag, 18. Mai 2019

Neues und nicht so Neues vom Malteser Orden

Nach der Wahl einer neuen Führung für den Malteser Orden vom 1. Mai kommentiert Steve Skojec für OnePeterFive den Stand der Dinge im Orden und legt noch einmal die dahinter liegende Entwicklung dar.
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"DIE MALTESER RITTER UND DER TOD DER RITTERLICHKEIT"

Am 1. Mai hat der Souveräne Militärorden von Malta, der gerade die tumultöseste und turbulenteste Periode seiner mehr als 900-jährigen Geschichte durchlebt hat, sein Generalkapitel durchgeführt. Ziel: die Wahl einer neuen Führung. Am Ende der Wahl ist eine Sache klar geworden: die Übernahme der Malteser Ritter ist jetzt vollendet.

Es war die erste Wahl seit dem Staatsstreich im Januar 2017, währen dem Fra Matthew Festing, der englische Großmeister des Ordens und Mann mit einer beeindruckenden Geschichte des Dienens, von keinem geringeren als Papst Franziskus gezwungen wurde, zurückzutreten. Es wäre fast unmöglich den Grund für seine Entfernung zu glauben, wäre die während unter der Führung eines anderen Papstes passiert: er hatte versucht, den Großkanzler des Ordens, Baron Albrecht von Boeselager zu entlassen, weil der für eine großangelegte Verteilung von Kondomen durch den caritativen Arm des Ordens verantwortlich war. Boeselager weigerte sich, zu gehen und appellierte an den Vatican.

Es scheint tatsächlich so als habe Boeselager eine Trumpfkarte in Händen gehalten: ein Erbe  von rund 30 Mio Schweizer Franken von einer wohltätigen Stiftung.
Boeselager hatte die Angelegenheit mit Bedacht behandelt und einen Plan aufgestellt, der angeblich die Aufhebung einer Klage gegen den Treuhänder vorsah, die wegen unangemessener Geschäftsführung eingereicht worden war, und stattdessen eine Vereinbarung über die Auszahlung des Geldes ausgehandelt, ohne dass Fragen gestellt wurden.
Der Vatikan schien bereit zu sein, einen Teil des Geldes abzuziehen, ebenso ein gewisser päpstlicher Nuntius in der Schweiz. Wenn Boeselager entlassen worden wäre, hätte sich das Geschäft zumindest auf unbestimmte Zeit verzögert, weil Großmeister Festing daran glaubte, die Dinge ordnungsgemäß zu tun. 


Dienstag, 19. März 2019

Neues vom Wiederaufbau des Klosters San Benedetto in Monte in Norcia

Father Richard Gennaro Cipolla bittet bei Rorate Caeli um Unterstüttzung und Spenden für den Wiederaufbau des bei Erdbeben zerstörten Benediktinerklosters San Benedetto in Monte in Norcia.
Hier geht´s zum Original: klicken (Fotos ansehen!)

"UNTERSTÜTZEN SIE DEN WIEDERAUFBAU DES KLOSTERS IN NORCIA" 

Liebe Freunde von Rorate Caeli,
Die Unterstützung für den Wiederaufbau des Klosters San Benedetto in Monte ist lebensnotwendig für die Traditionelle-Messe-Bewegung innerhalb der Kirche. Reformen der Kirche sind in der Vergangenheit aus den Klöstern gekommen. Als entschlossener Anhänger und Bewunderer dieses Klosters seit seiner Gründung, habe ich keinen Zweifel, daß San Benedetto in Monte eine solche Rolle in der Kirche spielen wird - in unmittelbarer Zukunft. Bitte lesen Sie unten den Bericht aus dem Kloster. Ich würde vorschlagen, daß Sie dem Kloster alle eine großzügige Spende zukommen lassen, als Teil Ihres Fastenopfers. Ich werde das Kloster bald besuchen, um vielleicht einige Gespräche mit den Mönchen zu führen und spirituell davon zu profitieren, mit ihnen in ihrem täglichen Leben, das auf der Verehrung Gottes beruht, zu leben.

Beten wir füreinander.

Father Richard Gennaro Cipolla

                                            *******

Hier folgt der Bericht von Abt Benedict Nivakoff  O.S.B

KLOSTER SAN BENEDETTO IN MONTE 
                                                   NORCIA

Liebe Freunde und Familie,
der Bau des neuen Kloster hat begonnen- aber mit dem seinem unwahrscheinlichsten Teil: dem Waschraum! Auch wenn das Waschen unserer Mönchs-Habite und unserer Wäsche wirklich wichtig ist, ist der Grund die Bauarbeiten hier zu beginnen fast 500 Jahre alt.
Als das Kapuziner-Kloster zuerst gebaut wurde, wurde der Waschraum in einer Stützmauer errichtet, die auch einen Kanal für frisches Gebirgswasser bildete. Wir versuchen das Kloster so getreu zum antiken Plan zu bauen wie möglich. Das bedeutet, daß auch wir den Waschraum in Verbindung mit der Stützmauer bauen.

Samstag, 16. März 2019

Aus der Mitte einer Gesellschaft in Auslösung- der SJ.

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo  das in zweiter, erweiterter Auflage erschienene Buch "Zeugnisse von Jesuiten"  und zitiert ausführlich das sehr kritische Bekenntnis von Xavier Tilette SJ , der der Gesellschaft einen katastrophalen Zustand attestiert.
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"DIE GESELLSCHAFT JESU AUF ABWEGEN. DIE ANKLAGE EINES GROSSEN JESUITEN"

"Es scheint, daß ich in guter Gesellschaft bin. ..."So hat ein begeisterter Antonio Spadaro bei Twitter das Erscheinen von "Confesiones de jesuitas" die erweiterte Neuauflage eines 2003 veröffentlichten Buches mit dem Titel "31 Jesuiten beichten"  gepriesen, in dem er jetzt auch -zusammen mit 37 anderen Mitbrüdern -einschließlich einiger in den höchsten Rängen, Lebender und Toter, erscheint, von Avery Dulles bis zu Carlo Maria Martini, von Roberto Tucci zu Tomás Spidlik, von Jon Sobrinoi zu Robert E. Taft, von Arturo Nicolás zu Arturo Sosa Abascal - die letzten beiden Ordengeneräle der SJ:

Die Herausgeber des Buches, die Katalanen Valentí Gómez-Oliver und Josep M. Benîtez-Riera schreiben im Vorwort, daß das up-dating dieser Sammlung von Zeugnissen durch die Wahl des ersten Jesuiten-Papstes in der Geschichte angestoßen wurde.
Sie haben jeden der Interviewten gebeten, seine persönliche Lebenserfahrung zu bezeugen, um eine Art kollektives Selbstporträt der Gesellschaft Jesu zu komponieren - nach der Ankunft Jorge Mario Bergoglios an der Spitze der Kirche.

Aber Vorsicht! "Confesiones de jesuitas" ist weit davon entfernt, ein feierliches Buch zu sein. Pater Spadaro kann das nicht realisiert haben, wenn man sieht, wie er auch angesichts der Aussagen aus der Mitte einer Gesellschaft, die sich im Urteil einiger ihrer eigenen Mitbrüder als nicht so "gut" erweist, jubelt.

Um das zu verstehen, genügt es, die "Beichte" von Xavier Tilliette aus Frankreich zu lesen, der im Alter von fast 100 Jahren am 10.Dezember 2018 starb und am nächsten Tag vom Osservatore Romano als "nicht nur ein Vollblut-Philosoph und Theologe sondern auch wahrer Jesuit" gepriesen wurde.

Als Spezialist für den deutschen Philosophen Schelling, dem er ein bisher unübertroffenes, monumentales Buch widmete, ist er konkurrenzlos. Aber seine Forschung reicht weiter- an die Grenzen zwischen Glaube und Vernunft, was ihm die Bewunderung und Freundschaft von Größen des Katholischen Denkens des 20. Jahrhunderts wie Gaston Fressard, Henri de Lubac, Jean Daniélou, Hans Urs von Balthasar- die drei Ersten auch Jesuiten- einbrachte.
Und sehr lesenswert ist das emotionale Erinnern, das ihm der Osservatore Romano  widmet- durch seinen Mitbruder Jacques Servais,  Schüler von Balthasars und Autor des wichtigsten Interviews mit Joseph Ratzinger nach seinem Verzicht auf das Papsttum.

Hier also was Tilliette-unter vielem anderen- in seiner "Beichte" schreibt.
Um anzufangen, dienen diese Worte als Titel für das, was folgt:
"Meine religiöse Berufung in die Gesellschaft Jesu war frühreif und wankte praktisch nie. Nur in den letzten Jahrzehnten -angesichts der Verändernungen, die ihre Züge unkenntlich machten, wurde sie harten Prüfungen unterworfen und bei der Befolgung der Gelübde zu Armut und Gehorsam, der Arbeit der Vorgesetzten und der Zukunft der Gesellschaft entstanden Fragen für mich. "


Samstag, 2. Februar 2019

Doch keine Schließung des Päpstlichen Hauses und eine Ernennung für Toledo?

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"KEINE SCHLIESSUNG DES PÄPSTLICHEN HAUSES.  GERÜCHTE ZU MSGR. CARBALLO IN TOLEDO."

Liebe Freunde von Stilum Curiae, vor einiger Zeit haben wir Gerüchte über den Päpstlichen Haushalt und seinen aktuellen Präfekten Msgr. Georg Gänswein gehört. Es sah so aus, als ob die Veröffentlichung eines motu proprio, das die Schließung der Präfektur, die Versetzung von Msgr. Gänswein an eine wichtige Römische Kongregation ankündigt, unmittelbar bevorstehe. 
Verläßliche Quellen lassen vermuten, daß das nicht stattfindet. Wir sind nicht in der Lage, zu sagen, ob es ein Überdenken gegeben hat oder ob die so eindringlichen Aussagen dieses Augenblicks als Konsequenz von Maßnahmen entstanden sind, die bzgl. des Chores der Sixtinischen Kapelle mit dem motu proprio getroffen wurden, das auch das Ende von Ecclesia Dei verkündete.  

Aus Spanien erreichen jetzt Stimmen den Vatican, daß der amtierende Sekretär der Kongregation für das Geweihte Leben, Msgr. José Carballo, sehr bald für den prestigeträchtigen Bischofssitz von Toledo ernannt und in naher Zukunft vielleicht mit der Kardinalswürde geehrt werden wird....

Es ist für niemanden ein Geheimnis, daß Msgr. Carballo ein Vertrauensmann des amtierenden Pontifex in der Kongregation für das Geweihte Leben ist und auch der Mann, dem man die mehr oder weniger grausamen aber eher immer strafenden Maßnahmen  gegen viele Erscheinungsformen des geweihten Lebens zuschreiben muß- angefangen mit der FFI (wie lange werden die eigentlich schon kommissioniert?) über die Petites Soeurs bis zu Verbo Encarnado und andere. Der größte Teil bleibt unbemerkt, aber laut einiger Quellen befinden sich zur Zeit mehr als neunzig Kongregationen oder Institutionen im Visier der von Braz de Aviz  und Carballo geleiteten Kongregation. 

Der (Carballo) hat sich außerdem dadurch hervorgetan, daß er bei einem Besuch in diesem oder jenem Klausurkloster dazu aufgefordert hat, hinauszugehen....und dabei manchmal auch einige unwirsche Antworten bekommen. Ein sicher einmaliges Element in diesem Rahmen ist, daß der große Organisator des Geweihten Lebens und vielleicht zukünftige Kardinal und Erzbischof von Toledo einer der Protagonisten der größten finanziellen Katastrophe seines eigenen Ordens war- dem des Hl. Franziskus. 

Es gibt auch Gerüchte, die behaupten, daß der Grund für die mögliche Ernennung für Toledo u.a. auch der sei, den Ex-General des Ordens aus Italien und vor der Neugier der Staatsanwaltschaft zu entfernen. In Mailand wird in den kommenden Tagen der Prozess gegen drei Schatzmeister-Brüder eröffnet- nach der Konstitution des Ordens  und dem Kanonischen Recht, aber es gibt eine allgemeinere Verantwortung des Geistlichen für die Verwaltung. Und in diesem Sinn hat Carballo bei seinen franziskanischen Mitbrüdern keine guten Erinnerungen hinterlassen. "

Quelle Stilum Curiae, M.Tosatti

Freitag, 18. Januar 2019

Das Kloster San Marco muß bleiben!

domradio.de berichtet über den Kampf der Dominicaner von San Marco in Florenz um die Erhaltung ihres Traditionsklosters,
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Mit ihnen bitten 20.000 Unterzeichner einer Petition an den neuen Ordensgeneral, von dem sie eine Revision der Entscheidung des bisherigen Oberen Bruno Cadore erhoffen, darum im seit dem 13. Jahrhundert  bestehenden historischen Konvent verbleiben zu dürfen, in dem u.a. Fra Angelico, Fra Bartolomeo und Girolamo Savonerola lebten und wirkten.
Obwohl die Petition geschlossen ist, bitten und beten wir mit ihnen.

Quelle: domradio.de

Dienstag, 26. Juni 2018

Heute bei Marco Tosatti: Super-Ex & die FFI


Super-Ex hat Claudio Circelli , den Präsidenten der Vereinigung Casa Mariana Editrice -"Frucht des Charismas der FFI" interviewt, die ebenfalls seit 5 Jahren unter der päpstlichen Kommissionierung leidet. Hier geht´s zum Original bei Stilum Curiae:  klicken

"SUPER EX INTERVIEWT EIN LAIENMITGLIED DER FRANZISKANER DER IMMACOLATA. DIE ANKLAGE: KLERIKALER MACHTMISSBRAUCH."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, heute kommentiert Super Ex nicht NAchrichten sondern ist selbst Quelle einer Nachricht. Stilum Curiae ist sehr erfreut, Gastgeber seines Besuchs bei Claudio Cirelli, dem Präsidenten der Assoziazione Casa Mariana Editrice , zu sein, eine der Früchte des Charismas der FFI, die immer noch Opfer einer außerordentlich langen Kommissionierung ist- fünf Jahre! Ohne daß jemals die Gründe öffentlich gemacht wurden, die die Kongregation für das Geweihte Leben dazu veranlaßt hat, sich so außerordentlich hart zu verhalten.

"Sprechen Sie" sagen ab und  zu die verblüfften und verängstigten Kardinäle und Bischöfe, denn Euch Laien können sie nichts tun, während und...."
In der Zeit der Bergoglio-Klerikalismus, der durch ein Bündnis mit den säkularen Medien und den"katholischen" ....möglich wurde, bleiben die Laien das letzte Ufer.
Deshalb habe ich gedacht, eine Person anhuhören, die vieles weiß und seit Jahren wegen der ungerechtfergtigten Mißhandlung leidet, die von den von Pater Stefano Manelli gegründeten FFI erduldet wurde.

Der Interviewte ist Claudio Circelli, Präsident der Assozianzione Casa Mariana Editrice, eines Verlags, der mit dem ZIel des Apostolates und der Evangelisierung vom Hl. Maximilian Kolbe inspiriert, gegründet wurde. Diese Vereinigung basiert auf Freiwilligkeit und ist -wie die anderen Werke aus der Inspiration von Pater Manelli- Ausdruck dafür,welche Wunder die Vorsehung bewirken kann. 
Der Verlag publiziert in allen Bereichen, von Andachtsbüchern über theologische Traktate, zu Fortbildungszeitschriften- die sowohl für ein ein Publikum, das nach der Katholischen Lehre hungert als auch für qualifiziertes Personal gedacht ist.

Circelli ist Journalist, arbeitet bei verschiedenen Veröffentlichungen und ist verantwortlicher Direktor von Teleradio Buon Consiglio, einem katholischen Sender, der seit 40 Jahren in Italien sendet. 

"Dr. Circelli in dem Buch: "Wahrheit und Gerehtigkeit für Pater Fidenzio  Volpi. Ein dunkles Ereignis im Pontifikat von Papst Franziskus." werden Vorwürfe gegen Sie erhoben.
Dann hat angesichts des zigsten Prozesses die Co-Autorin, Loredana Volpi, Patenkind jenes Paters Fidenzio Volpi, der auf Anordnung Roms die Franziskaner versenkt hat, zugegeben, daß die im Buch enthaltenen Sätze nicht wahr sind, Sind Sie zufrieden?" 

"Persönlich liebe ich es nicht aus persönlichen Gründen Vorwürfe zu erheben, aber in diesem Fall mußte es sein, quasi als eine Art legitimer Verteidigung, weil ich angegriffen worden bin, und mit mir Dr. Saviano, nicht nur als Einzelperson sondern als rechtlicher Repräsentant einer Vereinigung, die ein Apostolat der Evagelisierung verfolgt, und sich am Charisma des Gründungsvaters der FFI, Pater Stefano Manelli, inspiriert, einem Charisma, das 1998 von den kompetenten Päpstlichen Autoritäten, der Kongregation für das Geweihte Leben höchste Anerkennung fand, zu der Zeit, als der Hl. Johannes Paul II Papst war."

"Dieses Buch liegt auf einer Linie mit einer Schmutzkampagne, die ihre Wurzeln viel früher als in Ihrer Veröffentlichung  hat. SIe trägt substantiell dazu bei, Pater Stefano durch die Entwürdigung seiner Werke zu diskreditieren."

Es gibt in der Tat gleichzeitig zwei Kräfte, die in dieser Geschichte gehandelt haben: nach der Verleumdung des 85-jährigen Gründers  sind sie gegen die Gründungen öffentlichen Rechts vorgegangen, nur weil deren juristische Vertreter sich von den Anklagen Pater Manellis distanziert haben- die sie als Vorwände oder persönliche Intrigen betrachteten, wie die Tatsache zeigt, daß viele der Vorwürfe bereits vor den zuständigen Gerichten zusammengebrochen sind, weil die Richter sie nicht weiter verfolgen wollten."


Mittwoch, 13. Juni 2018

Marco Tosatti: "Ordensgründer im Visier der Progressisten"

Marco Tosatti  kommentiert bei Stilum Curiae den Leitartikel der Zeitschrift "Tredimensioni"  zur Causa der FFI, Pater Manellis und anderer in Ungnade gefallenen Ordensneugründungen.
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"DIE GRÜNDER IM VISIER. ANGEGRIFFEN VON PROGRESSISTISCHEN STIMMEN AUS DEN ORDEN OHNE BERUFUNGEN."

"Einige Leser haben mir sorgenvoll den Leitartikel von "Tredimensioni" übermittelt, einer Zeitschrift für Ausbilder für das geweihte Leben,  die mit dem Psychologischen Institut der Päpstlichen Gregoriana-Universität- jener der Jesuiten- damit wir uns richtig verstehen- in Verbindung steht.
Der Beitrag mit dem Titel "Wenn das Charisma grillenhaft ist" scheint eine gute Portion Neid und ideologische Feindseligkeit gegenüber den Gründern neuer Gründungen des Ordenlebens zu enthalten, besonders gegen jene, die ein bißchen restauratorisch sind und die viele Berufunge hatten....Wie die FFI oder Das Inkarnierte Wort oder die Bruderschaft der Hl.Apostel oder die Familie Christi?  

Man weiß, daß seit der causa Maciel Degollado fast alle Gründer und Gründerinnen mit der Lupe betrachtet werden- oder besser gesagt- im Visier des Vaticans und der anderen Orden sind, die vielleicht darunter leiden, vielleicht unter den Skandalen- wahr oder falsch- die damit zufrieden sind, Gelegenheit zu haben, einzugreifen und vor allem allen Gründungen, die im Geruch der doktrinalen, liturgischen etc. Restauration stehen, Flügel und Beine auszureißen.

Der Leitartikel von Tredimensioni nennt kein Institut beim Namen, keinen Gründer und macht so den Eindruck, zu verallgemeinern.


Vielleicht wird der Leitartikel nicht zufällig von Pater Lorenzo Prezzi in der Maiausgabe 2018 der Zeitschrift Testimoni unter dem Titel "Gründer und Gründungen, mögliche Unklarheit des Charismas" aufgenommen. Der Direktor von "Testimoni"  steht Gründern wie Pater Stefano Manelli und jenen Brüdern und Schwestern, die ihn verteidigen, bekanntermaßen feindlich gegenüber. 

Einige vorangegangene Artikel von Pater Prezzi greifen auch jene an, die Manelli und die Ordensangehörigen verteidigen, die in ihrem Gewissen die Verpflichtung fühlen, ihn nicht im Stich zu lassen und ihn öffentlich zu unterstützen,  indem sie auf seinen Ruhm und seine Standpunkte hinweisen. 


Donnerstag, 31. Mai 2018

Neues von den FFI

"The Eponymous Flower" berichtet von der neuesten Entwicklung in der Affäre um den Orden der FFI und von einem erneuten Sieg des Ordens vor Gericht.
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Der Beitrag beginnt so:

"Die Franziskaner der FFI gewinnen eine wichtige legale Schlacht" 

"Die Franziskaner der Immacolata - mit Zustimmung von Papst Franziskus von der Ordenskongregation unterdrückt- haben einen weiteren Sieg errungen, zumindest einen moralischen Sieg, der mehr denn je beim Vatican zum Nachdenken führen sollte, dafür gibt es bisher keine Anzeichen.

Trotz seines jungen Alters ragte der Orden, der erst in den frühen Neunzigern gegründet wurde, wegen der großen Zahl von religiösen und priesterlichen Berufungen -sogar in Europa- herausragte,  wo die meisten Orden den Mangel an Berufungen beklagen."
Und fährt dann fort:


"Alter Ritus und missionarisch- und ein Dorn im Auge
Das Geheimnis: weil große Teile der Kirche und auch so viele Mitglieder des Ordens-besonders während und nach dem Konzil- so enthusiastisch das Abschneiden der alten Zöpfe begrüßte und die Einführung aller Arten von Erneuerungen im Namen neuer Freiheiten, von der Abschaffung der Ordensnamen bis zur Aufgabe des Ordenshabits, von der bequemen Vergrößerung der Zellen während zur gleichen Zeit das allgemeine Stundengebet reduziert wurde, gingen zwei Minderbrüder den gegenteiligen Weg. Sie baten darum, die Gemeinschaft ihrer "fortschrittlichen" Brüder verlassen, sich in ein verlassenes Kloster zurürckziehen und es wiederbeleben zu dürfen. Dort versuchten sie nicht, ihre religiösen Regeln einem Aggiornamento zu unterwerfen, sondern auf die erste Franziskanische Ordensregel des Ordens aufzubauen und die Marianische Spiritualität zu vertiefen.

Den beiden Minderbrüder, Fr.Stefano Maria Manelli und Fr.Gabriele Pelletieri, schlossen sich andere an und sie wurden die Gründer der FFI, eines marianischen und traditionellen Ordens. 
Als Papst Benedikt XVI den Ewigen Ritus durch das Motu Proprio "Summorum Pontificum" befreite und für ein Heim in der Kirche sorgte, zögerte die junge religiöse Gemeinschaft nicht, ihm dabei zu folgen. Die Brüder wurden der erte und soweit einzige neue Orden, der zum traditionellen Ritus zurückkehrte , blieb aber pastoral und bi-rituell. Das besondere Charisma, das den Orden von anderen altruistischen Gemeinschaften unterschied, war sein missionarischer Eifer.

Benedikt XVI hielt seine schützende Hand über den Orden, der einziges und interessantes Modell  für die jungen Mitglieder anderer Orden zu werden schien."