bei liturgicalnotes heute über die vom amtierenden Pontifex geplante Neufassung des Vater-unser für die Italienische Kirche.
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"MATER NOSTRAE QUAE ES..."
Es gibt Gerüchte, daß den Italienischen Kirchen bald die läppische Neufassung des Herrengebetes aufgezwungen wird.
Ich bezweifle, daß PF versuchen würde, sie weltweit einzuführen. Das ist nicht sein Stil. Sein Art vorzugehen, ist Chaos zu schaffen und als- große, glorreiche Termite, die er ist- den Katholizismus dadurch anzugreifen, daß er an ihren Fundamenten nagt. Er nimmt den langen Weg.
England ist gegenüber diesem Unsinn vielleicht nicht so verletzlich wie Italien. Das liegt daran, daß eine solche Änderung der anglophonen Liturgie unökumenisch wäre. Mit anderen Worten- die historisch dominierende anglikanische Tradition der englischen Fassung dieses Gebetes könnte dabei helfen, die englischsprachigen Katholiken vor solchen Eingriffen zu schützen, zumindest bis zum Pontifikat von Franziskus III.
Zwischendurch hat die Church of England optional altetnbative Versionen des Vater-unser zugelassen, obwohl interessanterweise dieser besondere Satz, mit dem die Bergoglio-Anhängerschaft solche Probleme hat, in deisen Versionen nie eine Rolle spielte. (Das kann daran liegen, daß die Anglikaner zu schüchtern waren, um es besser wissen zu wollen als der Urheber des Gebets)
Aber- ich denke- daß der anglikanische Klerus überwiegend fühlte, daß eine Änderung des Herrengebetes gelegentliche Beter entfremden würde, für die die alte Fassung dies einzige liturgische Formel ist, die sie auswendig kennen.
PFs Initiative führt zu einer weiteren Frage: wenn PF- ohne "ultra vires" zu sein- so herumfuchteln kann- warum können dann nicht andere Christen (oder Papst Franziskus III) den "verletzenden" Patriarchalismus des Pater hemon eliminieren?
Fußnoten;
1) Die Church of England hat das Vater-unser 1662 verändert, als die Doxologie (denn Dein ist...) hinzugefügt wurde, manchmal, aber seltsamerweise nicht immer-wenn das Gebet liturgisch gebetet wurde. Ich habe keine Erkenntnis darüber, wie das in den Kirchenbänken ankam.
2) Einzelne Worte sind im vergangenen Jahrhundert verändert worden, aber das hatte nur geringe Wirkung, weil es nicht die Nutzung im gemeinsamen Beten störte, wenn einige "welcher" und andere "der" sagten. Es ist die Störung der Ordnung der Worte und die Änderung der Strukturen der Sätze die ein Problem bei dem gemeinsamen Sprechen einer Formel hervorrufen.
Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke
"Es war ein wenig Zeit vergangen" berichtet Don Konrad "auf der Höhe der Päpstlichen Universität
Antoniana wiederholte Johannes Paul II erneut ."Ich will niederknien" und ich- mußte, was sehr
schwer war- wieder die Ablehnung aussprechen. Ich habe wiederholt, daß es vorsichtiger wäre, zu
versuchen das in der Nähe von Santa Maria Maggiore zu tun und habe erneut dieses Murmeln
gehört und einige Momente später, beim Hof der Redemptoristen-Patres, hat der Papst mit Entschie-
denheit auf Polnisch ausgerufen, fast geschrien "Hier ist Jesus! Bitte..."Wenige Worte, fast ein Hilfe-
schrei."
Er wollte sich hinknien, er wollte die Präsenz Christi im geweihten Brot verehren. Er wollte nicht
vor Jesus sitzen bleiben.
Dieses mal bekam das bewegende Flehen das erhoffte Resultat. "Es war nicht mehr möglich ihm zu
Dieses mal bekam das bewegende Flehen das erhoffte Resultat. "Es war nicht mehr möglich ihm zu
widersprechen. Der Zeremonienmeister war Zeuge dieses Augenblicks. Unsere Blicke begegneten
sich und ohne etwas zu sagen, begannen wir, ihm zu helfen, sich hinzuknien. Wir haben das mit
sich und ohne etwas zu sagen, begannen wir, ihm zu helfen, sich hinzuknien. Wir haben das mit
großer Mühe getan und haben ihn fast mit seinem ganzen Gewicht auf der Kniebank abgesetzt und
er versuchte, sich abzustützen, aber die Knie gehorchten ihm nicht mehr und wir mußten ihn sofort
auf den Sitz zurückbringen. Die Schwierigkeiten waren nicht nur körperlicher Art sondern teilweise
auch den liturgischen Paramenten geschuldet."
Quelle: Il Timone, A. Tornielli "Das letzte Wunder. Warum Johannes Paul II heilig ist."