Posts mit dem Label Fronleichnam werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fronleichnam werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 7. Februar 2020

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über die vom amtierenden Pontifex geplante Neufassung des Vater-unser für die Italienische Kirche.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"MATER NOSTRAE QUAE ES..." 
Es gibt Gerüchte, daß den Italienischen Kirchen bald die läppische Neufassung des Herrengebetes aufgezwungen wird.
Ich bezweifle, daß PF versuchen würde, sie weltweit einzuführen. Das ist nicht sein Stil. Sein Art vorzugehen, ist Chaos zu schaffen und als- große, glorreiche Termite, die er ist- den Katholizismus dadurch anzugreifen, daß er an ihren Fundamenten nagt. Er nimmt den langen Weg.

England ist gegenüber diesem Unsinn vielleicht nicht so verletzlich wie Italien. Das liegt daran, daß eine solche Änderung der anglophonen Liturgie unökumenisch wäre. Mit anderen Worten- die historisch dominierende anglikanische Tradition der englischen Fassung dieses Gebetes könnte dabei helfen, die englischsprachigen Katholiken vor solchen Eingriffen zu schützen, zumindest bis zum Pontifikat von Franziskus III.

Zwischendurch hat die Church of England optional altetnbative Versionen des Vater-unser zugelassen, obwohl interessanterweise dieser besondere Satz, mit dem die Bergoglio-Anhängerschaft solche Probleme hat, in deisen Versionen nie eine Rolle spielte. (Das kann daran liegen, daß die Anglikaner zu schüchtern waren, um es besser wissen zu wollen als der Urheber des Gebets)
Aber- ich denke- daß der anglikanische Klerus überwiegend fühlte, daß eine Änderung des Herrengebetes gelegentliche Beter entfremden würde, für die die alte Fassung dies einzige liturgische Formel ist, die sie auswendig kennen.

PFs Initiative führt zu einer weiteren Frage: wenn PF- ohne "ultra vires" zu sein- so herumfuchteln kann- warum können dann nicht andere Christen (oder Papst Franziskus III)  den "verletzenden" Patriarchalismus des Pater hemon eliminieren?


Fußnoten;
1) Die Church of England hat das Vater-unser 1662 verändert, als die Doxologie (denn Dein ist...) hinzugefügt wurde, manchmal, aber seltsamerweise nicht immer-wenn das Gebet liturgisch gebetet wurde. Ich habe keine Erkenntnis darüber, wie das in den Kirchenbänken ankam. 
2) Einzelne Worte sind im vergangenen Jahrhundert verändert worden, aber das hatte nur geringe Wirkung, weil es nicht die Nutzung im gemeinsamen Beten störte, wenn einige "welcher" und andere "der" sagten. Es ist die Störung der Ordnung der Worte und die Änderung der Strukturen der Sätze die ein Problem bei dem gemeinsamen Sprechen einer Formel hervorrufen. 

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Samstag, 7. September 2019

Der "Rhein-TIber-Zweischritte-Tanz" 2.0

Steve Skojec fordert die Leser von OnePeterFive einen mittlerweile bekannt gewordenen Tanz -den "Rhein-Tiber-Wiegeschritt-Tanz" zu probieren. Dabei geht es um die Pläne der DBK für einen synodalen Weg und die Interkommunion.
Hier geht´s zum Original:   klicken  

"DER RHEIN-TIBER-ZWEI-SCHRITTE-TANZ IST ZURÜCK"
"Das ganze Geheimnis liegt darin, den Feind zu verwirren- so daß er unsere wahre Absicht nicht erkennen kann."

-Sun Tzu, Die Kriegskunst


"Bei den Vorbereitungen jeder der Synoden während des Pontifikats von Franziskus, werden wir mit dem konfrontiert, was zu einem vertrauten Tanz geworden ist. Mangels einer besseren Beschreibung werden wir es den „Rhein-Tiber-Zwei-Schritt“ nennen. 
Es handelt sich typischerweise um eine sorgfältig berechnete Routine zwischen guten und schlechten Polizisten in Rom und der deutschen Kirche - einer Kirche mit tiefen Taschen.
Es wird allgemein angenommen, daß sie übermäßigen Einfluss erlangt haben, indem sie die Rechnungen des finanziell angeschlagenen Vatikans bezahlten. 
Es gibt immer einige ungewöhnlich kühne Schritte im Tanz, aber diese sind nur dazu da, um zu blenden und abzulenken. Womit wir unvermeidlich abschließen, wenn die Musik aufhört, ist eine Form der Hegelschen Synthese, die die Agenda der „Reform“ (AKA-Revolution) ein wenig weiter vorantreibt.

Gestern berichtete Ed Condon von der Catholic News Agency (CNA), daß die deutschen Bischöfe "in Zusammenarbeit mit einer "einflussreichen deutschen Laiengruppe "(dem als ZdK bekannten Zentralkomitee der deutschen Katholiken) ein kontroverses Synodenprogramm vorantreiben". Einen „verbindlichen synodalen Prozess“ zu sogenannten Schlüsselthemen zu schaffen, die „aus der Krise des geistlichen Missbrauchs hervorgehen: geistlicher Zölibat, die Lehre der Kirche zur Sexualmoral und eine Verringerung der geistlichen Macht“. Die vorgeschlagene „synodale Versammlung“ hätte Entscheidungsbefugnis im Namen der deutschen Kirche.


Der „verbindliche“ Teil steht hier im Vordergrund. Nach Condon:

Jüngste Aussagen des ZdK lassen darauf schließen, daß die Synoden-Versammlung zum wichtigsten Forum für die Diskussion und Entscheidung kirchlicher Fragen in Deutschland 
wird.
Die ZdK-Vollversammlung 2019 kam zu dem Schluss, daß ihre Zustimmung zur Teilnahme an der Synodalversammlung von der Zusicherung der deutschen Bischöfe abhängig gemacht wurde, daß die Synodalbeschlüsse bindend sind.


Wenn Sie wissen möchten, an welche Dinge das ZdK die deutschen Katholiken durch diesen „Prozess“ binden möchte, ist es nicht allzu schwer, dies herauszufinden. Die Gruppe hat laut Unterlagen gefordert, "daß zivil wiederverheiratete Geschiedene zur Heiligen Kommunion zugelassen werden, daß alle Formen des Zusammenlebens akzeptiert werden, daß gleichgeschlechtliche Paare gesegnet werden und daß die Lehren der Kirche zur Empfängnisverhütung überdacht werden."

Das ist mein schockiertes Gesicht.


Freitag, 21. Juni 2019

Gestern in Polen


oder Polonia semper fidelis....

Donnerstag, 20. Juni 2019

Corpus Domini

Freitag, 8. Juni 2018

Was man über Eucharistie und Interkommunion noch wissen sollte....

erfährt man in diesem Beitrag von Paul Badde für katholisch.de klicken   Lesen!

Anläßlich der Fronleichnamspredigt des Essener Bischofs Dr. Franz Joseph Overbecks in den Vaticanischen Gärten erklärt Paul Badde den Zusammenhang zwischen Eucharistie und dem Ruhrpott-Traditionsverein Schalke 04.

Quelle: katholisch.de, P. Badde 

Montag, 4. Juni 2018

Fundstück....zur Geschichte der Fronleichnamsprozession

Ulrich Nersinger hat für die Tagespost einen lesenswerten Beitrag zur Geschichte der päpstlichen Fronleichnamsprozession in Rom geschrieben.
Titel: "Majestätisch überhöht"
Hier geht´s zum Fundstück:   klicken

Hier ein Ausschnitt:

"Verbunden wurde das Fest mit einer Prozession, bei der man das Sanctissimum mitführte. Eine der ersten Fronleichnamsprozessionen dürfte um das Jahr 1278 in Köln stattgefunden haben. Der Verlauf der Sakramentsumgänge wurde jedoch erst im Caeremoniale Episcoporum von 1600 und im Rituale Romanum von 1614 geregelt; im Gegensatz zu der diesseits der Alpen gebräuchlichen Form bestand er aus einem mit Gesängen begleiteten ununterbrochenen Umgang, an dessen Schluss der Segen mit dem Sanctissimum erteilt wurde. In Rom war es Papst Nikolaus V. (1447–1455) gewesen, der bei der Fronleichnamsprozession des Jahres 1447 das Altarsakrament als erster Papst eigenhändig getragen hatte, „von Sankt Peter bis hin zur Porta Castello“, wie ein zeitgenössischer Bericht anmerkte." 

Sonntag, 3. Juni 2018

Father Hunwicke spricht

heute über den Priester Noel Pinot, der 1794 unter  der Guillotine hingerichtet wurde.
Hier geht´s zum Original bei liturgicalnotes:   klicken


             "Introibo ITERUM ad altare Dei"

Viele Leser werden sich an die Geschichte des Priesters erinnern, der im revolutionären Frankreich -wie zur Messe gekleidet- die praeparatio sprach als er die Stufen zu Guillotine hinaufstieg.
Introibo ad altare Dei, ad Deum qui laetificat iuventutem meam.
Wie der gelehrte Dr. Simon Cotton mich neulich erinnerte, hieß er Noel Pinot.
Nachdem er sich geweigert hatte, den Eid zu leisten, durch den er sich dem Staat unterworfen hätte, wurde er im Februar 1794 verhaftet, während er in einem abgelegenen Bauernhaus in der Vendee heimlich die Messe las und nicht lange danach hingerichtet.

Ich finde, daß das eine quälende Geschichte ist. So oft ich am Fuß der Berges Moriah stehe und mich Unwürdigen vorbereite den Tempelberg hinaufzusteigen, um dem Vater das Ewige Lamm für SEIN ganzes Volk dazubringen, kommt das Bild, wie der Selige Noel Pinot diese Leiter besteigt, zu mir zurück. Und dann ist eines sicher- für mich wie für jeden einzelnen Priester auf der Welt: es wird einen Tag geben, einen besonderen Tag, an dem ich ein letztes mal auf meinem Weg mit Gottes Gnade dieses Opfer darbringe, dieses Mysterium, diese so alte und doch so neue Schonheit.

Wenn Sie heute das Fest oder den Oktavsonntag des Festes Corpus Christi feiern, beten Sie bei den Fürbitten für und alle, die diese furchtbare Verantwortung haben und auch für so viele junge Männer, die diesen Monat zum Heiligen Priestertum geweiht werden, daß wir Söhne unseres Vaters Aaron sind.

Möge der Älteste aller Tage Sein Barmherziges Angesicht über alle Seine Priester (cohanim)  scheinen lassen."

Quelle: liturgicalnotes, Fr.Hunwicke


"Würde die Fronleichnamsprozession durch die Stadt abgeschafft....."

Corpus Christi am 7. Juni 2012 - Papst Benedikt XVI feiert die Hl. Messe auf dem Vorplatz von San Giovanni in Laterano und predigt über die Bedeutung des Heiligen und seine erzieherische Funktion.

             

Hier geht´s zur (etwas holprigen) offiziellen Übersetzung der Predigt: klicken


..."Ich möchte auch unterstreichen, daß das Sakrale eine erzieherische Funktion hat, und sein Verschwinden verarmt unvermeidlich die Kultur, besonders die Formung der neuen Generationen. Würde zum Beispiel im Namen eines säkularisierten Glaubens, der nicht mehr der heiligen Zeichen bedarf, diese Fronleichnamsprozession durch die Stadt abgeschafft werden, so hätte dies zur Folge, daß das geistliche Profil Roms »verflacht« wäre, und unser persönliches und gemeinschaftliches Bewußtsein würde dadurch geschwächt werden."...

Daß diese Abschaffung in Rom so schnell erfolgen würde hat der Pontifex emeritus damals nicht ahnen können.

Quelle: LEV, La Santa Sede

Samstag, 17. Juni 2017

Wer führte das Fest Corpus Christi ein?

Father J. Hunwicke dankt im Zusammenhang mit dieser Frage in seinem blog "liturgicalnotes"  Papst Johannes XII. Hier geht´s zum Original:  klicken

           "WER FÜHRTE CORPUS CHRISTI EIN?"
"Ein großes Danke-schön an Papst Johannes XII für dieses große Fest.
"Wirklich?" rufen Sie "sicher weiß jeder, daß Urban IV 1264 durch die Bulle "Transiturus"  das Fest und dessen Feier anordnete."
Nun ja, bis zu einem gewissen Punkt, Lord Copper. Aber das Seltsame ist, daß diese Bulle keinen oder nur einen sehr kleinen Effekt  hatte-.
Es sieht sogar so aus (seltsame Gestalten, diese Leute im Mittelalter), daß diese Anordnung nicht mal vom päpstlichen Hof selbst befolgt wurde!!!
Nicht bis Johannes XXII  1317 der gesamten Westlichen Hierarchie eine Sammlung von Dekreten schickte, "Clementines" genannt, wurde es allgemein befolgt.  Und Transiturus hatte solche Dinge wie Aussetzung und Prozession mit dem Sakrament nicht erwähnt.
Obwohl es zwischen 1264 und 1317 einige wenige Bezüge zu solcherlei Aktivitäten gegeben haben mag, durchflutete erst nach diesem Datum eine große Welle von Enthusiasmus für den Kultus des Allerheiligsten Sakramentes die Kirche.

Corpus Christi, wie Sie es kennen und lieben, resultiert daraus, daß Johannes XXII exakt den Augenblick ergriff, als der Gemütszustand der Gläubigen zur Verehrung bereit war.

Während der meisten der ersten 1200 Jahre der Kirchengeschichte gab es keine Verehrung des Allerheiligsten Sakramentes, wie wir es kennen. Man wußte, daß das Sakrament wirklich der Leib des Herrn war und dafür gedacht war, den Kranken gegeben zu werden. Aber es gab keine Erkenntnis, daß es auch im Mittelpunkt der Verehrung stehen könnte und daß es für eine persönliche Beziehung zu unserem wahrhaft präsenten Herrn bereit stand.
Das war ein kostbares Geschenk, dessen die Gläubigen sich im 13. und 14. Jahrhundert bewußt wurden.
Und es war ein Beispiel dafür, was Johannes XXII tat, als er die Hostie in ruhmvollem Ritus durch die Straßen der Papst-Stadt Avignon tragen ließ, das in der gesamten katholischen Welt nachgeahmt wurde und das das Muster ist für das, was Sie in dieser Corpus-Christi-Zeit tun.

Ein dreifaches Hoch auf das Avignon-Papsttum und den größten der Avignon-Päpste, Johannes XXII!

Quelle: liturgicalnotes, Father J. Hunwicke



Donnerstag, 15. Juni 2017

Weil heute Fronleichnam ist.....

und es noch vor gar nicht allzu langer Zeit in Rom eine Eucharistische Prozession gab....und weil seit den -wie Kardinal Sarah sie nennt- diabolischen Angriffen auf den Papa Emeritus wegen seines Vorwortes zum Buch des Kardinals -Benedikt XVI auch mit Fotos, die ihn mit den Besuchern in den Vaticanischen Gärten zeigen- komplett aus der Öffentlichkeit verschwunden ist, greifen wir auf die Archive zurück.


         

Heute in Rom: kein Corpus Domini

klicken

Heute am Hochfest Corpus Christi wird es erstmals in Rom keine offizielle Messe und keine Prozession geben.


Wie rorate caeli berichtet zelebriert dagegen Kardinal Burke in Belém de Pará, Brasilien eine Pontifikalmesse . 




Und der Tweet zum Tage:

"Zum ersten mal, seit ich in Rom wohne, kein Corpus Domini. Ein Mangel. Eine andere Sache, die weg ist.  Die Dinge zerfallen."

Samstag, 11. Juni 2016

A. Socci: mehr Fragen zu Knieproblemen

Antonio Socci hat einige Fragen an den Papst, die er ihm auf seinem blog Lo Straniero stellt.
Hier geht´s zum Original: klicken

"ABER PATER BERGOGLIO WELCHES PROBLEM HABEN SIE  MIT DER HL. EUCHARISTIE?
ER WEISS NICHT, DASS IN DER CHRISTLICHEN SPIRITUALITÄT -WIE RATZINGER GESCHRIEBEN HAT- "DIE UNFÄHIGKEIT SICH HINZUKNIEN ALS ESSENZ DES TEUFLISCHEN ERSCHEINT? HELFEN WIR IHM MIT DEM GEBET."



"Er hat es auch dieses Jahr wieder getan und es ist wirklich schmerzhaft, diese Szenen zu sehen.
Ja, es ist seinetwegen schmerzhaft und wegen der unglücklichen Zeiten, in denen wir leben. Zeiten der Verwirrung und der Dunkelheit.
Aber da ist nichts zu machen. Nicht nur hat Papst Bergoglio- auch in diesem Jahr- nach der Feier vermieden an der Corpus-Domini-Prozession durch die Straßen Roms mit dem christlichen Volk (ein Hirte, der sich nicht unter seine Schafe mischen will) teilzunehmen, sondern hat - auch dieses Jahr, in dem er sich nur bei seiner Ankunft zeigte- vermieden, vor dem zur Verehrung für die Gläubigen ausgesetzten Allerheiligsten zu knien und ist vor dem eucharistischen Jesus stehen geblieben.

Besonders will er nicht vor dem Herrn niederknien (man kann das auf dem Video von Minute 39:10 an sehen und auf dem Foto). Bei der Feier der Messe kniet er nicht und er hat es auch dieses mal nicht getan, obwohl er vor sich eine Kniebank mit weichstem Samtpolster hatte.
Offensichtlich sind alle körperlichen Gründe, das Knien zu vermeiden, inzwischen ausgeschlossen (wie sie in der Vergangenheit vorgeschoben wurden), weil er bei verschiedenen Situationen, bei denen das Allerheiligste fehlte, kein Problem hatte, sich hinzuknien (es handelt sich um eine Unmöglichkeit, die nur vor dem eucharistischen Jesus auftaucht)
Auch bei der letzten Fußwaschung am Gründonnerstag, vorgenommen an Immigranten verschiedener Religionen, hat er gekniet, zwölfmal in Folge und hat sich gebückt, um ihnen die Füße vor den Fernsehkameras zu küssen ( diese Geste, in Mondovision ausgestrahlt, ist offensichtlich das Vehikel für seine persönliche Botschaft zur Immigrationsfrage und zu den verschiedenen Religionen, während die katholische Tradition diesen Ritus- den der Papst im Lateran mit den römischen Priestern feiern sollte, an die Einführung der Sakramente und des Priestertums beim letzten Abendmahl Jesu gebunden ist.)

Die ausgebliebene Kniebeuge Bergoglios vor dem Allerheiligsten Sakrament geht parallel zu seiner beunruhigenden Äußerung zur Eucharistie bei seinem Besuch bei den römischen Lutheranern. Aber vor allem muß sie zusammen mit seinem -seit zwei Jahren geführten- sturen Kampf gegen die Regel der Hl.Schrift für die Kommunion mit dem Leib und dem Blut Christi, gesehen werden, die die Kirche seit jeher befolgt hat.
Tatsächlich endet Amoris Laetitia  mit den Legitimierung der Profanierung der Eucharistie. Und es ist noch niemals vorgekommen, daß das Sakrileg von der Hierarchie autorisiert wurde.
Im Licht dessen, was in diesen 3 Jahren in der Kirche passiert ist,  ist es einfacher die Episode der Corpus-Domini-Prozession zu verstehen.

Wir wissen, daß Johannes Paul II , auch als es ihm schon schlecht ging, an der Prozession teilnahm, vor dem Allerheiligsten kniend, auf dem Fahrzeug, das die Monstranz transportierte. Wie auch Benedikt XVI. Und dann- bei der Ankunft- haben sie das Allerheiligste Sakrament kniend verehrt. Bergoglio dagegen nicht.

Freitag, 10. Juni 2016

Über das Knien vor dem Allerheiligsten

"Messa in Latino" zitiert "Il Timone" mit einem Bericht aus dem Buch Andrea Torniellis (als der noch Journalist und Tatsachenberichterstatter war und nicht Agitprop-Spezialist der Modernisten) "Das letzte Wunder. Warum Johannes Paul II heilig ist" (Piemme) den Bericht Don Konrads von der letzten Fronleichmansprozession Johanns Pauls II. Der aktuelle Ponifex steht dem Knien vor dem Allerheiligsten ganz anders gegenüber, wie wir erfahren mußten.
Hier geht´s zum Original bei Il Timone:  klicken

JOHANNES PAUL II BEI DER FRONLEICHNAMSPROZESSION :  "HIER IST JESUS! BITTE, LASST MICH KNIEN!"


"Es war ein wenig Zeit vergangen" berichtet Don Konrad "auf der Höhe der Päpstlichen Universität
Antoniana wiederholte Johannes Paul II erneut ."Ich will niederknien" und ich- mußte, was sehr
schwer war- wieder die Ablehnung aussprechen. Ich habe wiederholt, daß es vorsichtiger wäre, zu
versuchen das in der Nähe von Santa Maria Maggiore zu tun und habe erneut dieses Murmeln 
gehört und einige Momente später, beim Hof der Redemptoristen-Patres, hat der Papst mit Entschie-
denheit auf Polnisch ausgerufen, fast geschrien "Hier ist Jesus! Bitte..."Wenige Worte, fast ein Hilfe-
schrei." 
Er wollte sich hinknien, er wollte die Präsenz Christi im geweihten Brot verehren. Er wollte nicht 
vor Jesus sitzen bleiben.
Dieses mal bekam das bewegende Flehen das erhoffte Resultat. "Es war nicht mehr möglich ihm zu
widersprechen. Der Zeremonienmeister war Zeuge dieses Augenblicks. Unsere Blicke begegneten
sich und ohne etwas zu sagen, begannen wir, ihm zu helfen, sich hinzuknien. Wir haben das mit 
großer  Mühe getan und haben ihn fast mit seinem ganzen Gewicht auf der Kniebank abgesetzt und 
er versuchte, sich abzustützen, aber die Knie gehorchten ihm nicht mehr und wir mußten ihn sofort 
auf den Sitz zurückbringen. Die Schwierigkeiten waren nicht nur körperlicher Art sondern teilweise 
auch  den liturgischen Paramenten geschuldet."

Quelle: Il Timone, A. Tornielli "Das letzte Wunder. Warum Johannes Paul II heilig ist."