Marco Gallina tut in seinem Löwen-blog das. was getan werden mußte - er räumt mit den ideologisierten und instrumentalisierenden Versionen der Weihnachtsgeschichte auf- die alljährlich wieder verbreitet werden, von den Medien bis mittlerweile bis hin zu höchsten Kirchenkreise.
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"DIE KRIPPE VERSAMMLUNG DER AUSGEGRENZTEN UND FREMDEN?"
beginnt der Beitrag so- Zitat:
"In verschiedenen Predigten zur Christmette, in Dorfpfarreien bis hin zu jener im Petersdom, fand eine merkwürdige Verklärung der Weihnachtsgeschichte statt, die möglichst aktuell wirken sollte, jedoch wenig mit der bei Matthäus und Lukas überlieferten Geschichte zu tun hat. Aus befreundeten Kreisen im Internet weiß ich, dass dies parallel geschah. Die Krippengemeinschaft habe vornehmlich aus Verfolgten, Ausländern, Ausgegrenzten bestanden. Papst Franziskus geht sogar so weit, den bürokratischen Akt einer Volkszählung mit einer Vertreibung aus der Heimat gleichzusetzen. (....)"
Quelle: Löwenblog. M.Gallina
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Donnerstag, 5. Dezember 2019
Sonntag, 10. November 2019
Mehr von Pachamama
Edward Pentin berichtet auf seinem blog über ein UNEP-Umweltlehrbuch für Kinder aus dem Jahr 2002, das den Titel "Pachamama" trägt -in dem sie als Inka-Gottheit dargestellt wird, die in "Völliger Harmnonie" mit der Natur lebt und er schließt daraus, daß das Erscheinen der Pachamama bei der Amazonas-Synode kein Zufall war.
Hier geht´s zum Original: klicken
"PACHAMAMA: IM VATICAN NEU, ABER FÜR DIE UNO KEINE FREMDE"
Das Umweltprogramm der UN hat ein 2002 ein Lehrbuch für Kinder- mit dem Titel "Pachamama"- herausgegeben, eine Lektion darüber, warum die Umwelt weltweit geschädigt wird und eine Einschätzung davon "wie es Mutter Erde heute geht".
UNEP behauptet in dem Buch, daß "Pachamama" nicht einfach nur Mutter Erde in der Inka-Kultur bedeutet. sondern "in völliger Harmonie mit der Erde lebt. Sie stellt auch eine Lebensweise in Harmonie mit der Natur dar."
Während der Amazonas-Synode im vergangenen Monat erschien das, was der Hl. Vater "Pachamama"-Statuen nannte in Kirchen. in der Synoden-Aula und bei Zeremonien.
Bilder von indigenen Personen, die sich in den Vaticanischen Gärten und einer nahe gelegenen Kirche vor ihnen verbeugen, haben viele Gläubige dazu gebracht, sie als Götzen zu betrachten und den österreichischen Katholiken Alexander Tschuguell dazu, vier von ihnen zu ergreifen und in den Tiber zu werfen.
Der Pachamama-Kursus der UNEP schcint dagegen harmlos zu sein, aber die ersten 7 Abschnitte handeln vom "Bevölkerungswachstum" und lehren die Kinder, daß die Bevölkerung langsamer wächst, wenn jedes Elternpaar "nur ein Kind hat".
Bei "Aktion 4" geht es um "traditionelle indigene Bräuche" und Beispiele "der Haltung antiker und zeitgenössischer indigener Kulturen gegenüber Mutter Erde".
Vorhersehbarerweise wird auch zugunsten einer "nachhaltigen Entwicklung" argumentiert und unterrichtet über solche Themen wie "Einschränkung der Umweltverschmutzung" "Regierungs-Handeln" und "Biodiversität verstehen"
Natürlich beschreibt das UNEP-Buch Pachamama nicht als heidnische Göttin- statt dessen scheint es das Wort nur für den Titel des Kurses, der aus Beiträgen von jungen Menschen, Autoren und Künstlern besteht, ausgeliehen zu haben.
Aber die Verbindung von Pachamama zur UNEP zeigt, daß ihr Erscheinen bei der Synode nicht zufällig geschah und auf seine Weise ein weiterer Hinweis auf die stetig anwachsende Inkulturation der UN und der globalen Umweltbewegung ins innerste Mark des Vaticans ist."
Quelle: Edward Pentin
* UNEP= Umweltprogramm der UNO
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"PACHAMAMA: IM VATICAN NEU, ABER FÜR DIE UNO KEINE FREMDE"
Das Umweltprogramm der UN hat ein 2002 ein Lehrbuch für Kinder- mit dem Titel "Pachamama"- herausgegeben, eine Lektion darüber, warum die Umwelt weltweit geschädigt wird und eine Einschätzung davon "wie es Mutter Erde heute geht".
UNEP behauptet in dem Buch, daß "Pachamama" nicht einfach nur Mutter Erde in der Inka-Kultur bedeutet. sondern "in völliger Harmonie mit der Erde lebt. Sie stellt auch eine Lebensweise in Harmonie mit der Natur dar."
Während der Amazonas-Synode im vergangenen Monat erschien das, was der Hl. Vater "Pachamama"-Statuen nannte in Kirchen. in der Synoden-Aula und bei Zeremonien.
Bilder von indigenen Personen, die sich in den Vaticanischen Gärten und einer nahe gelegenen Kirche vor ihnen verbeugen, haben viele Gläubige dazu gebracht, sie als Götzen zu betrachten und den österreichischen Katholiken Alexander Tschuguell dazu, vier von ihnen zu ergreifen und in den Tiber zu werfen.
Der Pachamama-Kursus der UNEP schcint dagegen harmlos zu sein, aber die ersten 7 Abschnitte handeln vom "Bevölkerungswachstum" und lehren die Kinder, daß die Bevölkerung langsamer wächst, wenn jedes Elternpaar "nur ein Kind hat".
Bei "Aktion 4" geht es um "traditionelle indigene Bräuche" und Beispiele "der Haltung antiker und zeitgenössischer indigener Kulturen gegenüber Mutter Erde".
Vorhersehbarerweise wird auch zugunsten einer "nachhaltigen Entwicklung" argumentiert und unterrichtet über solche Themen wie "Einschränkung der Umweltverschmutzung" "Regierungs-Handeln" und "Biodiversität verstehen"
Natürlich beschreibt das UNEP-Buch Pachamama nicht als heidnische Göttin- statt dessen scheint es das Wort nur für den Titel des Kurses, der aus Beiträgen von jungen Menschen, Autoren und Künstlern besteht, ausgeliehen zu haben.
Aber die Verbindung von Pachamama zur UNEP zeigt, daß ihr Erscheinen bei der Synode nicht zufällig geschah und auf seine Weise ein weiterer Hinweis auf die stetig anwachsende Inkulturation der UN und der globalen Umweltbewegung ins innerste Mark des Vaticans ist."
Quelle: Edward Pentin
* UNEP= Umweltprogramm der UNO
Freitag, 1. November 2019
Father Cipolla fragt sich, ob jetzt nur noch Verzweiflung bleibt.....
Rosate Caeli veröffentlicht heute den kritischen Kommentar von Father Richard Cipolla zu den Vorkommnissen rund um das Götzenbild von Pachamama anläßlich der Amazonas-Synode in Rom.
Hier geht´s zum Original: klicken
DIE MUTTER GOTTES UND PACHAMAMA: DAS ZEICHEN DER KIRCHE IN DER KRISE
"Pachamama. Mamapacha. Man weiß. daß die Dinge einen Punkt der Verzweiflung erreichen, wenn man sich wünscht, einer der populi Romani gewesen zu sein, die die Fruchtbarkeitsidole in den Tiber geworfen haben. Ihr Fehler war, daß sie keine Gewichte benutzt haben, um sicher zu gehen, daß sie auf den schlammigen Grund des Tibers sinken. Sogar die liberale Presse der USA ist von dem Spektakel befremdet, bei dem Papst, Kardinäle und Bischöfe in den Vaticanischen Gärten auf die Fruchtbarkeitsidole starren, als ob sie etwas seien, das man ernsthaft bedenken müsse.
Es ist eine der Gelegenheiten, bei der ich der New York Times dankbar bin, daß sie nicht die Idiotie hervorhebt, der die, die die Katholische Kirche leiten, verfallen sind.
Offensichtlich haben die ehrwürdigen Kardinäle und Bischöfe, die mit dem Bischof von Rom in den Vaticanischen Gärten sitzen und in einem Geist großer Offenheit für das Indigene Andere starren, nicht- oder zumindest nicht kürzlich- das Alte Testament gelesen, das zumindest teilweise die Geschichte der Israeliten und ihre serienweise Verleugnung ihres Gottes ist- indem sie die hölzernen und steinernen Götzen der Völker, unter denen sie leben, verehren.
Der Triumph Elias´ über die Priester der Götzen und des falschen Gottes Baal ist ihnen nicht in den kollektiven Sinn gekommen, als sie da saßen- in Kontemplation der Fruchtbarkeitsgöttin Pachamama.
Der Sinn für Ironie ist bei diesen Prälaten nicht stark ausgebildet, die als Katholiken blind für die Blasphemie sind, diese Idole in eine Katholische Kirche zu bringen, die der Seligen Jungfrau Maria geweiht ist, einen Steinwurf entfernt vom Grab des Apostels und Märtyrers Petrus,
Man fragt sich, ob diese Männer überhaupt denken - an irgendetwas denken- und sei es nur an den Glauben, den zu verteidigen und zu bewahren, sie geschworen haben,
Um gnädig zu sein- sie müssen unter Drogen gestanden haben, um in tiefer Kontemplation der Pachamama in den Gärten zu sitzen.
Wenn doch nur einer von ihnen angefangen hätte, über diese Verrücktheit zu kichern.Vielleicht wären die anderen in das Lachen eingefallen und hätten den Bann der Pachamam gebrochen. Vielleicht sind sie an diesem Abend im Borgo Pio zum Essen gegangen und haben bei viel gutem Wein herzlich gelacht. Das hoffe ich.
Wir wären nicht an diesem Punkt der Geschichte der Katholischen Kirche angekommen, wäre nicht die große Lobotomie nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil von den Chirurgen durchgeführt worden, die für das Große Vergessen des Volkes Gottes verantwortlich ist und dafür, daß zwei Jahrtausende Kirchengeschichte vergangen sind und Glaube und Anbetung ausgelöscht wurden und
an seine Stelle das Tier der 1960er Jahre trat, das sich der Entfernung der äußersten Ernsthaftigkeit und wirklichen Freude des katholischen Glaubens widmete.
Bitte verzeihen Sie die deutsche Verwendung der Großschreibung im letzten Satz, aber wie kann man
die eingetretene Katastrophe sonst vermitteln? Es gibt nur ein einziges Mal in der Geschichte der Kirche, das mit dem, was wir heute durchmachen, vergleichbar ist: die Zeit, in der die meisten Bischöfe der Kirche arianische Ketzer waren.
Aber wo sind heute die Meister? Die große Mehrheit der Bischöfe, deren Ziel es ist, den priesterlichen Zölibat loszuwerden und Frauen als Diakoninnen zu ordinieren, der erste Schritt für weibliche Priester, schweigt angesichts der Dummheit der Pachamama.
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DIE MUTTER GOTTES UND PACHAMAMA: DAS ZEICHEN DER KIRCHE IN DER KRISE
"Pachamama. Mamapacha. Man weiß. daß die Dinge einen Punkt der Verzweiflung erreichen, wenn man sich wünscht, einer der populi Romani gewesen zu sein, die die Fruchtbarkeitsidole in den Tiber geworfen haben. Ihr Fehler war, daß sie keine Gewichte benutzt haben, um sicher zu gehen, daß sie auf den schlammigen Grund des Tibers sinken. Sogar die liberale Presse der USA ist von dem Spektakel befremdet, bei dem Papst, Kardinäle und Bischöfe in den Vaticanischen Gärten auf die Fruchtbarkeitsidole starren, als ob sie etwas seien, das man ernsthaft bedenken müsse.
Es ist eine der Gelegenheiten, bei der ich der New York Times dankbar bin, daß sie nicht die Idiotie hervorhebt, der die, die die Katholische Kirche leiten, verfallen sind.
Offensichtlich haben die ehrwürdigen Kardinäle und Bischöfe, die mit dem Bischof von Rom in den Vaticanischen Gärten sitzen und in einem Geist großer Offenheit für das Indigene Andere starren, nicht- oder zumindest nicht kürzlich- das Alte Testament gelesen, das zumindest teilweise die Geschichte der Israeliten und ihre serienweise Verleugnung ihres Gottes ist- indem sie die hölzernen und steinernen Götzen der Völker, unter denen sie leben, verehren.
Der Triumph Elias´ über die Priester der Götzen und des falschen Gottes Baal ist ihnen nicht in den kollektiven Sinn gekommen, als sie da saßen- in Kontemplation der Fruchtbarkeitsgöttin Pachamama.
Der Sinn für Ironie ist bei diesen Prälaten nicht stark ausgebildet, die als Katholiken blind für die Blasphemie sind, diese Idole in eine Katholische Kirche zu bringen, die der Seligen Jungfrau Maria geweiht ist, einen Steinwurf entfernt vom Grab des Apostels und Märtyrers Petrus,
Man fragt sich, ob diese Männer überhaupt denken - an irgendetwas denken- und sei es nur an den Glauben, den zu verteidigen und zu bewahren, sie geschworen haben,
Um gnädig zu sein- sie müssen unter Drogen gestanden haben, um in tiefer Kontemplation der Pachamama in den Gärten zu sitzen.
Wenn doch nur einer von ihnen angefangen hätte, über diese Verrücktheit zu kichern.Vielleicht wären die anderen in das Lachen eingefallen und hätten den Bann der Pachamam gebrochen. Vielleicht sind sie an diesem Abend im Borgo Pio zum Essen gegangen und haben bei viel gutem Wein herzlich gelacht. Das hoffe ich.
Wir wären nicht an diesem Punkt der Geschichte der Katholischen Kirche angekommen, wäre nicht die große Lobotomie nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil von den Chirurgen durchgeführt worden, die für das Große Vergessen des Volkes Gottes verantwortlich ist und dafür, daß zwei Jahrtausende Kirchengeschichte vergangen sind und Glaube und Anbetung ausgelöscht wurden und
an seine Stelle das Tier der 1960er Jahre trat, das sich der Entfernung der äußersten Ernsthaftigkeit und wirklichen Freude des katholischen Glaubens widmete.
Bitte verzeihen Sie die deutsche Verwendung der Großschreibung im letzten Satz, aber wie kann man
die eingetretene Katastrophe sonst vermitteln? Es gibt nur ein einziges Mal in der Geschichte der Kirche, das mit dem, was wir heute durchmachen, vergleichbar ist: die Zeit, in der die meisten Bischöfe der Kirche arianische Ketzer waren.
Aber wo sind heute die Meister? Die große Mehrheit der Bischöfe, deren Ziel es ist, den priesterlichen Zölibat loszuwerden und Frauen als Diakoninnen zu ordinieren, der erste Schritt für weibliche Priester, schweigt angesichts der Dummheit der Pachamama.
Mittwoch, 23. Oktober 2019
Fundstück
Marco Gallina hat für Die Tagespost einen lesenswert klaren Kommentar zur Pachamama-Affäre in Rom geschrieben. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"Kommentar: Verzweifelte Gehversuche auf dem Holzweg"
beginnt der Artikel so - Zitat:
Unter dem Titel:
"Kommentar: Verzweifelte Gehversuche auf dem Holzweg"
beginnt der Artikel so - Zitat:
"Gleich, was es mit Herkunft und Identität der mysteriösen Holzfiguren im Vatikan auf sich hat: Die Verehrung von Konzepten wie „Leben“ und „Fruchtbarkeit“ ist in ihrer spirituellen Herkunft heidnisch." (....)
Der Schlußsatz sagt alles,was zu sagen ist:
" .....Römische Christen warfen pagane Idole in den Tiber. Warum letztere nach Rom zurückkehren, ist die viel drängendere Frage."
Quelle: Die Tagespost
Montag, 27. Mai 2019
Fundstück
domradio.de zitiert einen Bericht von KNA über ein -fast nicht mehr erwartetes- Gerichtsurteil gegen eine Gruppe von sieben- möglicherweise dem Salafismus nahestehenden- Männern, die schon mal probeweise die Scharia in NRW einführen wollten.
Hier geht´s zum Original: klicken
Quelle: domradio.de/ kna
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Unter dem Titel:
Geldstrafen für Mitglieder selbsternannter "Scharia-Polizei""Verstoß gegen Uniformverbot" beginnt der Artikel so- Zitat:
"Sie zogen im September 2014 mit Warnwesten durch Wuppertal und nannten sich selbst "Scharia Polizei". Ihr Auftreten hatte bundesweit für Empörung gesorgt. Nun verurteilte das Landgericht die Mitglieder der Gruppierung zu Geldstrafen." (...)Quelle: domradio.de/ kna
Sonntag, 26. Mai 2019
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Macumba bei der Amazonas-Synode?
Marco Tosatti beschreibt heute in einem Artikel für La Nuova Bussola Quotidiana, daß Bischof Fernando Guimaraes in Brasilien vorgeschlagen hat, die Macumba-"Priester" ´zur Amazonas-Synode einzuladen und zeigt dazu ein Video, das ihm einer seiner brasilianischen Leser geschickt hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DER BISCHOF BRINGT MACUMBA ZUR AMAZONAS-SYNODE"
"In Brasilien hat unter den Augen von Kardinal Hummes ein ökumenisches Ereignis stattgefunden. Bischof Guimaraes wurde von einem "heiligen Mann" empfangen, der auch Macumba praktiziert, die als satanischer Fluch bekannt ist. Und unter allgemeinem Gelächter hat er den "Priester" zur kommenden Amazonas-Synode eingeladen.
Ein brasilianische Leser hat uns das Video geschickt, das wir Ihnen hier anbieten. Darin sieht man Msgr. Fernando Guimaraes , den Militär-Erzbischof Brasiliens bei einem Treffen zur Vorbereitung des Amazonas-Synode. Der Erzbischof erscheint an der Seite eines "Pai de santo". Ein “Pai de santo” ist eine Art Medium der afro-brasilianischen Macumba-Religion.
Im Dialog mit dem "Pai de santo" spricht der Bischof von seinem Ökumenismus und erklärt, in bestimmten Situationen selbst einen protestantischen Gottesdienst geleitet zu haben. Er erzählt, er habe den pers
önlich auf einem Hospitalschiff der brasilianischen Kriegsmarine organisiert.
Diese außerordentliche Episode von Ökumenismus fan nach der Feier einer Katholischen Messes statt. Der Prälat schien die Tatsache zu bedauern, daß der Pastor der Protestanten nicht anwesend war und bschloss, diese Lücke zu füllen und selber dem evangelischen Dankgottesdienst vorzusitzen.
Einer der starken Momente im Video haben wir, wenn der "Pai de santo" an reiner bestimmten Stelle dem Erzbischof eine "heilige§" Halskette schenkt und um den Hals hängt, damit der auch die Macumba-Riten leiten kann.
Unter Lachen und zustimmenden Gesten hat er Prälat das Geschenk entgegen genommen.... Der"Pai de Santo" behauptet, daß er die Geste der "Weihe" an dem Bischof vorgenommen habe, der genau von Stimmen "aus der Höhe", die er genau in diesem Augenblick hörte, inspiriert gewesen sei.
Msgr. Guimaraes hat dann- als Zeichen der Anerkennung -und indem er Papst Franziskus zitierte, der sich kühne Vorschläge (propuestas corajudas) wünscht, Kardinal Hummes vorgeschlagen, die "Pai de santo" einzuladen, als "auditores" an der Amazonas-Synode teilzunehmen. Schauen wir, wie dieser kühne Vorschlag angenommen wird.
Jeder in Brasilien weiß, daß Macumba ein fetischistischer Kult übernatürlicher Art ist, mit offensichtlichen Verbindungen zur okkulten Welt der Dämonen. (Viele Exorzisten können das bezeugen.)
Bemerkenswert ist, daß Msgr. Guimaraes viele Jahre lang Untersekretär der Liturgie-Kongregation war. In jener Zeit war er in völliger Übereinstimmung mit Johannes Paul II und Benedikt XVI. Man sagt, er selber habe im Ordo vetus zelebriert. Jetzt finden wir ihn auf einem entschieden anderen Standpunkt."
Quelle: LNBQ, M. Tosatti
Hier geht´s zum Original: klicken
"DER BISCHOF BRINGT MACUMBA ZUR AMAZONAS-SYNODE"
"In Brasilien hat unter den Augen von Kardinal Hummes ein ökumenisches Ereignis stattgefunden. Bischof Guimaraes wurde von einem "heiligen Mann" empfangen, der auch Macumba praktiziert, die als satanischer Fluch bekannt ist. Und unter allgemeinem Gelächter hat er den "Priester" zur kommenden Amazonas-Synode eingeladen.
Ein brasilianische Leser hat uns das Video geschickt, das wir Ihnen hier anbieten. Darin sieht man Msgr. Fernando Guimaraes , den Militär-Erzbischof Brasiliens bei einem Treffen zur Vorbereitung des Amazonas-Synode. Der Erzbischof erscheint an der Seite eines "Pai de santo". Ein “Pai de santo” ist eine Art Medium der afro-brasilianischen Macumba-Religion.
Im Dialog mit dem "Pai de santo" spricht der Bischof von seinem Ökumenismus und erklärt, in bestimmten Situationen selbst einen protestantischen Gottesdienst geleitet zu haben. Er erzählt, er habe den pers
önlich auf einem Hospitalschiff der brasilianischen Kriegsmarine organisiert.
Diese außerordentliche Episode von Ökumenismus fan nach der Feier einer Katholischen Messes statt. Der Prälat schien die Tatsache zu bedauern, daß der Pastor der Protestanten nicht anwesend war und bschloss, diese Lücke zu füllen und selber dem evangelischen Dankgottesdienst vorzusitzen.
Einer der starken Momente im Video haben wir, wenn der "Pai de santo" an reiner bestimmten Stelle dem Erzbischof eine "heilige§" Halskette schenkt und um den Hals hängt, damit der auch die Macumba-Riten leiten kann.
Unter Lachen und zustimmenden Gesten hat er Prälat das Geschenk entgegen genommen.... Der"Pai de Santo" behauptet, daß er die Geste der "Weihe" an dem Bischof vorgenommen habe, der genau von Stimmen "aus der Höhe", die er genau in diesem Augenblick hörte, inspiriert gewesen sei.
Msgr. Guimaraes hat dann- als Zeichen der Anerkennung -und indem er Papst Franziskus zitierte, der sich kühne Vorschläge (propuestas corajudas) wünscht, Kardinal Hummes vorgeschlagen, die "Pai de santo" einzuladen, als "auditores" an der Amazonas-Synode teilzunehmen. Schauen wir, wie dieser kühne Vorschlag angenommen wird.
Jeder in Brasilien weiß, daß Macumba ein fetischistischer Kult übernatürlicher Art ist, mit offensichtlichen Verbindungen zur okkulten Welt der Dämonen. (Viele Exorzisten können das bezeugen.)
Bemerkenswert ist, daß Msgr. Guimaraes viele Jahre lang Untersekretär der Liturgie-Kongregation war. In jener Zeit war er in völliger Übereinstimmung mit Johannes Paul II und Benedikt XVI. Man sagt, er selber habe im Ordo vetus zelebriert. Jetzt finden wir ihn auf einem entschieden anderen Standpunkt."
Quelle: LNBQ, M. Tosatti
Montag, 31. Dezember 2018
Fundstück
oder warum Italien Schuld an weiterem Klimawandel hat...
darüber klärt uns- glücklicherweise rechtzeitig und satirisch (cave!)- Marco Gallina im Fundstück auf....
„Beim nächsten Tsunami sind wir schuld, weil wir nichts gegen den Vulkanwandel tun“, so der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Das nachlässige Verhalten Italiens bezüglich seiner Vulkane führte der Sozialdemokrat auf die rechtspopulistische Regierung zurück. „Unter dem sozialdemokratischen Partito Democratico ist der Ätna kein einziges Mal ausgebrochen.“
Quelle: Marco Gallina, Löwenblog
darüber klärt uns- glücklicherweise rechtzeitig und satirisch (cave!)- Marco Gallina im Fundstück auf....
Hier geht´s zum Original: klicken
Und hier einige Sätze daraus:
„Beim nächsten Tsunami sind wir schuld, weil wir nichts gegen den Vulkanwandel tun“, so der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Das nachlässige Verhalten Italiens bezüglich seiner Vulkane führte der Sozialdemokrat auf die rechtspopulistische Regierung zurück. „Unter dem sozialdemokratischen Partito Democratico ist der Ätna kein einziges Mal ausgebrochen.“
Quelle: Marco Gallina, Löwenblog
Montag, 19. November 2018
Fundstück im November
über Aberglauben rund um den Tod.... gefunden bei domradio.de
Hier geht´s zum Original klicken , das so beginnt:
Hier geht´s zum Original klicken , das so beginnt:
(…) "Warum Tod und Aberglaube eng verbunden sind "Das Gefühl der Machtlosigkeit reduzieren"
Der November steht in der katholischen Kirche wie kein anderer Monat im Zeichen des Totengedenkens. Aber noch bis heute wird der Tod mit Aberglaube in Verbindung gebracht. Was steckt dahinter? Und welche Rolle spielen dabei die Raben?" (…)
Dienstag, 2. Oktober 2018
Welche Halbwertzeit hat das vaticanisch-chinesische Abkommen?
A. Gagliarducci kommentiert in seiner wöchentlichen Kolumne in "Monday in the Vatican" die Auswirkungen und die mögliche Haltbarkeit des Vatican-China-Abkommens.
Hier geht´s zum Original: klicken
"PAPST FRANZISKUS, WARUM DAS CHINA-ABKOMMEN BALD ÜBERHOLT SEIN KÖNNTE"
"Das immer noch vertrauliche Übereinkommen zwischen dem Hl. Stuhl und China zur Bischofsernennung hat-wie erwartet- gemischte Reaktionen innerhalb-und außerhalb der Kirche ausgelöst. Einerseits sind da jene, die betonen, daß Papst Franziskus die Kirche ausverkauft hat-insbesondere die Untergrundkirche, die Rom über die Jahren treu geblieben ist und sich weigerte, Teil irgendeiner von Peking betriebenen nationalistischen Politik zu sein.
Andererseits sind da jene, die das Abkommen unterstützen und es für notwendig erachten, damit die Bischöfe ihre pastorale Arbeit fortführen können.
Und es gibt einen dritten Aspekt des China-Abkommens, der noch nicht voll bedacht worden ist, und dazu führen würde, daß es bald außer Kraft gesetzt wird: der Niedergang der Nationalstaaten.
Beide- sowohl China als auch der Hl. Stuhl sind sich dessen bewußt. China hat zum erstenmal in der Geschichte beschlossen, daß ein "fremdes Land" bei der Hierarchie der Bischöfe mitsprechen kann, was China im Namen der Treue zu nationalen Prinzipien immer selbst behalten wollte. Ein Schritt, der zeigt, daß China weiß, daß sein Staatsmodell in eine Krise geraten wird.
Von diesem Gesichtspunkt aus ist das Abkommen ein nötiger Schritt, ein Kompromiss für die Freiheit, bei dem "jeder etwas verliert"- wie Papst Franziskus bei der Rückkehr von seiner Reise nach Litauen, Lettland und Estland erklärt hat.
Den Verlust bemerkt man, wenn man auf das größere Bild schaut: die Kirche sehnt sich nach der Freiheit für ihre Bischöfe, ein Traum, der jetzt wahr werden könnte.
China versucht, nichz hinter aktuelle Trends zurückzufallen und Offenheit zu zeigen, um nicht aus der Welt zu verschwinden.
Es werden weitere Erklärungen benötigt. Seit kurzem erweckt China zunehmend den Eindruck einer "Chinesifizierung", während die Macht von Präsident Xi Jiping nach der Reform des Präsidentenamtes fast immerwährend geworden ist. China antwortet so mit einer präzedenzlosen Nationalisierungskampagne auf die Herausforderungen einen riesigen Staat mit vielen lokalen Mächten, die alle ein eigenes Gewicht haben, zu regieren.
Sogar Religionen sind- nach der Chinesischen Doktrin- aufgerufen,am Prozess der "Chinesifizierung" teilzunehmen, dem Heimatland treu zu sein und die GRundprinzipien einzuhalten, die das Land in der Welt einzigartig machen.
Aber dieses besondere Modell eines Nationalstaates unterliegt seinen eigenen Voraussetzungen.
Das System des Nationalstaates wurde 1648 nach dem Westfälischen Frieden geschaffen und dann nach dem 1. Weltkrieg rund um die ethnischen Gemeinschaften nach dem Zerfall der großen vier Reiche. Jetzt ist dieses System in der Krise- wie das Gleichgewicht zwischen Staat, wirtschaftlichen Ressourcen und Bevölkerung. Dieses Gleichgewicht zielte darauf ab, der Politik die Kontrolle über die Ressourcen für das Volk zu überlassen.
Heutzutage haben die Wirtschaftsmächte die Führung übernommen. Staaten sind heute nicht mehr wichtig, während das Gewicht der multinationalen Konzerne viel größer ist. Diese multinationalen Gesellschaften gehen über die Staatsgrennzen hinaus und ziehen neue Grenzen anhand ihrer Interessen. Mit ihrem Einfluß auf die Politik überwinden sie jeden Volkswillen und die Wahrnehmung des Allgemeinguts- und verfolgen offensichtlich ihre eigenen Interessen.
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"PAPST FRANZISKUS, WARUM DAS CHINA-ABKOMMEN BALD ÜBERHOLT SEIN KÖNNTE"
"Das immer noch vertrauliche Übereinkommen zwischen dem Hl. Stuhl und China zur Bischofsernennung hat-wie erwartet- gemischte Reaktionen innerhalb-und außerhalb der Kirche ausgelöst. Einerseits sind da jene, die betonen, daß Papst Franziskus die Kirche ausverkauft hat-insbesondere die Untergrundkirche, die Rom über die Jahren treu geblieben ist und sich weigerte, Teil irgendeiner von Peking betriebenen nationalistischen Politik zu sein.
Andererseits sind da jene, die das Abkommen unterstützen und es für notwendig erachten, damit die Bischöfe ihre pastorale Arbeit fortführen können.
Und es gibt einen dritten Aspekt des China-Abkommens, der noch nicht voll bedacht worden ist, und dazu führen würde, daß es bald außer Kraft gesetzt wird: der Niedergang der Nationalstaaten.
Beide- sowohl China als auch der Hl. Stuhl sind sich dessen bewußt. China hat zum erstenmal in der Geschichte beschlossen, daß ein "fremdes Land" bei der Hierarchie der Bischöfe mitsprechen kann, was China im Namen der Treue zu nationalen Prinzipien immer selbst behalten wollte. Ein Schritt, der zeigt, daß China weiß, daß sein Staatsmodell in eine Krise geraten wird.
Von diesem Gesichtspunkt aus ist das Abkommen ein nötiger Schritt, ein Kompromiss für die Freiheit, bei dem "jeder etwas verliert"- wie Papst Franziskus bei der Rückkehr von seiner Reise nach Litauen, Lettland und Estland erklärt hat.
Den Verlust bemerkt man, wenn man auf das größere Bild schaut: die Kirche sehnt sich nach der Freiheit für ihre Bischöfe, ein Traum, der jetzt wahr werden könnte.
China versucht, nichz hinter aktuelle Trends zurückzufallen und Offenheit zu zeigen, um nicht aus der Welt zu verschwinden.
Es werden weitere Erklärungen benötigt. Seit kurzem erweckt China zunehmend den Eindruck einer "Chinesifizierung", während die Macht von Präsident Xi Jiping nach der Reform des Präsidentenamtes fast immerwährend geworden ist. China antwortet so mit einer präzedenzlosen Nationalisierungskampagne auf die Herausforderungen einen riesigen Staat mit vielen lokalen Mächten, die alle ein eigenes Gewicht haben, zu regieren.
Sogar Religionen sind- nach der Chinesischen Doktrin- aufgerufen,am Prozess der "Chinesifizierung" teilzunehmen, dem Heimatland treu zu sein und die GRundprinzipien einzuhalten, die das Land in der Welt einzigartig machen.
Aber dieses besondere Modell eines Nationalstaates unterliegt seinen eigenen Voraussetzungen.
Das System des Nationalstaates wurde 1648 nach dem Westfälischen Frieden geschaffen und dann nach dem 1. Weltkrieg rund um die ethnischen Gemeinschaften nach dem Zerfall der großen vier Reiche. Jetzt ist dieses System in der Krise- wie das Gleichgewicht zwischen Staat, wirtschaftlichen Ressourcen und Bevölkerung. Dieses Gleichgewicht zielte darauf ab, der Politik die Kontrolle über die Ressourcen für das Volk zu überlassen.
Heutzutage haben die Wirtschaftsmächte die Führung übernommen. Staaten sind heute nicht mehr wichtig, während das Gewicht der multinationalen Konzerne viel größer ist. Diese multinationalen Gesellschaften gehen über die Staatsgrennzen hinaus und ziehen neue Grenzen anhand ihrer Interessen. Mit ihrem Einfluß auf die Politik überwinden sie jeden Volkswillen und die Wahrnehmung des Allgemeinguts- und verfolgen offensichtlich ihre eigenen Interessen.
Dienstag, 17. Juli 2018
Das hat noch gefehlt.....
in schöner Geschichtsklitterung soll auf Island ein "Thor-& Odin-Tempel" errichtet werden - wie die bauwütigen Neuheiden behaupten- nach 1000 Jahren. Dummerweise gab es solche Tempel vor 1000 Jahren nicht und davor oder danach auch nicht, aber das stört die neuen Odins-Jünger nicht, weil sie diesen altgermanischen, im 19. Jahrhundert aus ideologischen Gründen wiederbelebten Naturgeistern "Humanismus" und Begeisterung für die HS-Ehe unterstellen, was anscheinend einen Tempelbau zur götzendienstlichen Verehrung der beiden Herrn aus Walhall opportun erscheinen läßt. Na dann.....
Die einen tanzen um´s Goldene Kalb, die anderen bauen sich einen Selbstbeweihräucherungstempel.
Wir haben den Bericht über das geplante Bauprojekt bei katholisches. info gefunden.
Hier geht´s zum Original: klicken
Quelle: www.katholisches.info , G.Nardi
Die einen tanzen um´s Goldene Kalb, die anderen bauen sich einen Selbstbeweihräucherungstempel.
Wir haben den Bericht über das geplante Bauprojekt bei katholisches. info gefunden.
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Quelle: www.katholisches.info , G.Nardi
Donnerstag, 22. Februar 2018
Cathedra Petri
Heute feiert die Kirche das Fest der Cathedra Petri.
Papst Benedikt XVI hat bei der Generalaudienz vom 22.2.2006 der von Bernini so eindrucksvoll in der Apsis des Petersdomes dargestellten Cathedra des Hl. Petrus seine Katechese gewidmet.
Hier geht´s zum Original: klicken
Ein Ausschnitt:
"Die lateinische Liturgie feiert heute das Fest Kathedra Petri. Es handelt sich dabei um eine sehr alte, seit dem 4. Jahrhundert in Rom bezeugte Tradition, mit der Gott für die Sendung, die dem Apostel Petrus und seinen Nachfolgern anvertraut wurde, gedankt wird.
Die »Kathedra« ist in der ursprünglichen Wortbedeutung der feste Sitz des Bischofs, der in der Hauptkirche einer Diözese aufgestellt ist, die deshalb »Kathedrale« heißt; sie ist außerdem das Symbol der Autorität des Bischofs und insbesondere seines »Lehramtes«, das heißt der Lehre des Evangeliums, die er als Nachfolger der Apostel bewahren und an die christliche Gemeinde weitergeben soll.
Wenn der Bischof die ihm anvertraute Teilkirche in Besitz nimmt, trägt er Mitra und Hirtenstab und nimmt auf der Kathedra Platz. Von diesem Sitz aus wird er als Lehrer und Hirt den Weg der Gläubigen in Glaube, Liebe und Hoffnung leiten."
Quelle: La Santa Sede, LEV
Papst Benedikt XVI hat bei der Generalaudienz vom 22.2.2006 der von Bernini so eindrucksvoll in der Apsis des Petersdomes dargestellten Cathedra des Hl. Petrus seine Katechese gewidmet.
Hier geht´s zum Original: klicken
Ein Ausschnitt:
"Die lateinische Liturgie feiert heute das Fest Kathedra Petri. Es handelt sich dabei um eine sehr alte, seit dem 4. Jahrhundert in Rom bezeugte Tradition, mit der Gott für die Sendung, die dem Apostel Petrus und seinen Nachfolgern anvertraut wurde, gedankt wird.
Die »Kathedra« ist in der ursprünglichen Wortbedeutung der feste Sitz des Bischofs, der in der Hauptkirche einer Diözese aufgestellt ist, die deshalb »Kathedrale« heißt; sie ist außerdem das Symbol der Autorität des Bischofs und insbesondere seines »Lehramtes«, das heißt der Lehre des Evangeliums, die er als Nachfolger der Apostel bewahren und an die christliche Gemeinde weitergeben soll.
Wenn der Bischof die ihm anvertraute Teilkirche in Besitz nimmt, trägt er Mitra und Hirtenstab und nimmt auf der Kathedra Platz. Von diesem Sitz aus wird er als Lehrer und Hirt den Weg der Gläubigen in Glaube, Liebe und Hoffnung leiten."
Quelle: La Santa Sede, LEV
Samstag, 17. Juni 2017
San Giovanni in Laterano: bitte nur Migranten und Flüchtlinge....oder Marco Tosatti platzt der Kragen
Marco Tosatti setzt sich bei Stilum Curiae mit einem kuriosen Verbot von San Giovanni in Laterano im Korridor des Vikariates auseinander, Auch dieses Verbot steht unter dem Leitmotiv des aktuellen Pontifikates: "nur Migranten und Flüchtlinge bitte!"
Hier geht´s zum Original: klicken
"DER PAPST IM LATERAN. DER FÜR DIE PRIESTER, NONNEN UND LAIEN VERBOTENE KREUZGANG. NUR MIGRANTEN UND FLÜCHTLINGE BITTE!"
"Manchmal gibt es Details, die die ganze Geschichte wert sind.Und die, die man uns erzählt hat und die wir Ihnen erzählen, ist eine davon.
Ort des Geschehens ist San Giovanni in Laterano, die Kathedrale Roms. Sonntag Abend um 19 Uhr wird der Pontifex dort die Corpus Domini-Messe zelebrieren; die Prozession quer durch Rom ist vom Donnerstag(an der der regierende Pontifex im Gegensatz zu seinen Vorgängern nie teilgenommen hat) nur auf den Sonntag verlegt worden.
Am folgenden Tag, dem Montag dem 19. wird der Pontifex wieder an seinem Sitz sein, um die Arbeiten des Kirchenkongresses, der einen zentralen Augenblick im Leben der Diözese darstellt, zu eröffnen.
Es wird die Bilanz von 12 Monaten gezogen und die Aktivität des folgenden Jahres festegelegt.
Das für den Kirchlichen Kongress dieses Jahres gewählte Thema ist "Lassen wir sie nicht allein! Die Eltern bei der Erziehung der heranwachsenden Kinder begleiten."
Der regierende Pontifex wird die Eröffnungsrede halten, eine Meditation.
Und hier das Detail. Der Pontifex wird durch den Garten kommen und unter dem Palast, in dem die Kanoniker wohnen hindurchgehen. Er wird einen langen Korridor betreten, der vom Garten direkt in die Sakristei führt und dann in die Kirche gehen, wo die Zeremonie stattfindet.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DER PAPST IM LATERAN. DER FÜR DIE PRIESTER, NONNEN UND LAIEN VERBOTENE KREUZGANG. NUR MIGRANTEN UND FLÜCHTLINGE BITTE!"
"Manchmal gibt es Details, die die ganze Geschichte wert sind.Und die, die man uns erzählt hat und die wir Ihnen erzählen, ist eine davon.
Ort des Geschehens ist San Giovanni in Laterano, die Kathedrale Roms. Sonntag Abend um 19 Uhr wird der Pontifex dort die Corpus Domini-Messe zelebrieren; die Prozession quer durch Rom ist vom Donnerstag(an der der regierende Pontifex im Gegensatz zu seinen Vorgängern nie teilgenommen hat) nur auf den Sonntag verlegt worden.
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| Quelle Wikimedia Commons gemeinfrei |
Am folgenden Tag, dem Montag dem 19. wird der Pontifex wieder an seinem Sitz sein, um die Arbeiten des Kirchenkongresses, der einen zentralen Augenblick im Leben der Diözese darstellt, zu eröffnen.
Es wird die Bilanz von 12 Monaten gezogen und die Aktivität des folgenden Jahres festegelegt.
Das für den Kirchlichen Kongress dieses Jahres gewählte Thema ist "Lassen wir sie nicht allein! Die Eltern bei der Erziehung der heranwachsenden Kinder begleiten."
Der regierende Pontifex wird die Eröffnungsrede halten, eine Meditation.
Und hier das Detail. Der Pontifex wird durch den Garten kommen und unter dem Palast, in dem die Kanoniker wohnen hindurchgehen. Er wird einen langen Korridor betreten, der vom Garten direkt in die Sakristei führt und dann in die Kirche gehen, wo die Zeremonie stattfindet.
Sonntag, 4. Juni 2017
Das Problem mit den fehlenden Tonbandgeräten
Auch Pater A. Lucie-Smith spricht im "Catholic Herald" Klartext zu den Satanischen "Versen" des Ordensgenerals der Jesuiten Pater Sosa Abascal. Und beendet seinen Beitrag mit dem befolgenswerten Vorschlag den redseligen Jesuiten zukünftig von Mikrophonen fernzuhalten.
Hier geht´s zum Original: klicken
"SATAN EXISTIERT. EGAL WAS DAS OBERHAUPT DER JESUITEN DENKEN MAG"
Jesus selbst spricht vom Satan als einem gefallenen Engel und nicht von einem literarischen Konstrukt.
Vielleicht bekommt der kürzlich zum Ordensgeneral der Jesuiten gewählte Pater Arturo Marcelino Sosa Abascal deswegen mehr Aufmerksamkeit als viele seiner Vorgänger jemals , weil der Papst ein Jesuit ist. Das ist so etwas wie ein "gemischter Segen" für die Kirche.
In seinem letzten Interview behauptet Pater Sosa, daß "Wir eine symbolische Figur wie den Teufel geschaffen haben, um das Böse auszudrücken."
Es ist schwer seine Worte auf orthodoxe Weise zu interpretieren: betrachtet man sie, scheinen sie sowohl dem Katechismus der Katholischen Kirche als auch der Hl. Schrift, in denen Jesus selbst von Satan eher als gefallenem Engel als von einem literarischen Konstrukt spricht, zu widersprechen.
Da gibt es z.B. verschiedene Bezugnahmen auf Satan im Lukas-Evangelium (10,18; 11,18; 13,16; 22, 3 und 31), was sehr klar werden läßt, daß Jesus Satan als einen aktiven und gerissenen Gegner sieht, der versucht, die Erlösung der Menschheit-wo er kann, zu unterminieren.
Als ich ungefähr sechs Jahre alt war, wurde mir von meiner Lehrerin gesagt, daß jene, die denken, daß Satan nicht existiert, seine Aufgabe sehr viel leichter machen. Wie recht sie hatte!
Pater Sosa ist leider erfahren darin, Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Schrift zu wecken. Während man nicht leugnen kann, daß Satan Teil des Weltengemäldes des Retters der Menschheit ist, hat Pater Sosa behauptet, daß die Evangelien die Worte Jesu vielleicht nicht wiedergeben:"Man müßte viel darüber nachdenken, was Jesus wirklich gesagt hat. Zu der Zeit gab es keine Aufnahmegeräte, um seine Worte festzuhalten."
Nein, gab es nicht, aber das heißt nicht, daß die Schrift nicht eine authentische Quelle für die Lehre Christi ist.
Es passiert oft, daß wenn ein Mensch im späteren Leben berühmt wird, Peinlichkeiten aus der Vergangenheit aufgewirbelt werden. Pater Sosa macht da keine Ausnahme und wir haben alle gehört, daß Pater Sosa 1989 ein "Manifest" unterschrieben hat, in dem Fidel Castro warm gepriesen und in Venezuela Willkommen geheißen wird.
Naja. wir haben alle peinliche Dinge getan, als wir jünger waren, und wir haben auch dumme Dinge getan. Nichtsdestoweniger nimmt dieses Manifest in den Annalen menschlicher Peinlichkeiten einen hervorgehobenen Rang ein. Er mußte es nicht unterzeichnen.
Darüber hinaus- Castro zu lobpreisen, einen Diktator. Verfolger der Kirche und enthusiastischen Verfechter der Todesstrafe- paßt nur schlecht zur Soziallehre der Kirche, obwohl es bei denen, die sich 1989 selbst für "progressiv" hielten die richtigen Tasten gedrückt haben mag. Man hätte ein Wort der Zurücknahme von Pater Sosa erwarten können, aber da ist keines gekommen.
Vielleicht widerrufen Jesuiten-Obere nicht. Aber vielleicht könnten seine Aufpasser ihn in Zukunft von Mikrophonen fernhalten?"
Quelle: Catholic Herald, Pater A. Lucie-Smith
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"SATAN EXISTIERT. EGAL WAS DAS OBERHAUPT DER JESUITEN DENKEN MAG"
Jesus selbst spricht vom Satan als einem gefallenen Engel und nicht von einem literarischen Konstrukt.
Vielleicht bekommt der kürzlich zum Ordensgeneral der Jesuiten gewählte Pater Arturo Marcelino Sosa Abascal deswegen mehr Aufmerksamkeit als viele seiner Vorgänger jemals , weil der Papst ein Jesuit ist. Das ist so etwas wie ein "gemischter Segen" für die Kirche.
In seinem letzten Interview behauptet Pater Sosa, daß "Wir eine symbolische Figur wie den Teufel geschaffen haben, um das Böse auszudrücken."
Es ist schwer seine Worte auf orthodoxe Weise zu interpretieren: betrachtet man sie, scheinen sie sowohl dem Katechismus der Katholischen Kirche als auch der Hl. Schrift, in denen Jesus selbst von Satan eher als gefallenem Engel als von einem literarischen Konstrukt spricht, zu widersprechen.
Da gibt es z.B. verschiedene Bezugnahmen auf Satan im Lukas-Evangelium (10,18; 11,18; 13,16; 22, 3 und 31), was sehr klar werden läßt, daß Jesus Satan als einen aktiven und gerissenen Gegner sieht, der versucht, die Erlösung der Menschheit-wo er kann, zu unterminieren.
Als ich ungefähr sechs Jahre alt war, wurde mir von meiner Lehrerin gesagt, daß jene, die denken, daß Satan nicht existiert, seine Aufgabe sehr viel leichter machen. Wie recht sie hatte!
Pater Sosa ist leider erfahren darin, Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Schrift zu wecken. Während man nicht leugnen kann, daß Satan Teil des Weltengemäldes des Retters der Menschheit ist, hat Pater Sosa behauptet, daß die Evangelien die Worte Jesu vielleicht nicht wiedergeben:"Man müßte viel darüber nachdenken, was Jesus wirklich gesagt hat. Zu der Zeit gab es keine Aufnahmegeräte, um seine Worte festzuhalten."
Nein, gab es nicht, aber das heißt nicht, daß die Schrift nicht eine authentische Quelle für die Lehre Christi ist.
Es passiert oft, daß wenn ein Mensch im späteren Leben berühmt wird, Peinlichkeiten aus der Vergangenheit aufgewirbelt werden. Pater Sosa macht da keine Ausnahme und wir haben alle gehört, daß Pater Sosa 1989 ein "Manifest" unterschrieben hat, in dem Fidel Castro warm gepriesen und in Venezuela Willkommen geheißen wird.
Naja. wir haben alle peinliche Dinge getan, als wir jünger waren, und wir haben auch dumme Dinge getan. Nichtsdestoweniger nimmt dieses Manifest in den Annalen menschlicher Peinlichkeiten einen hervorgehobenen Rang ein. Er mußte es nicht unterzeichnen.
Darüber hinaus- Castro zu lobpreisen, einen Diktator. Verfolger der Kirche und enthusiastischen Verfechter der Todesstrafe- paßt nur schlecht zur Soziallehre der Kirche, obwohl es bei denen, die sich 1989 selbst für "progressiv" hielten die richtigen Tasten gedrückt haben mag. Man hätte ein Wort der Zurücknahme von Pater Sosa erwarten können, aber da ist keines gekommen.
Vielleicht widerrufen Jesuiten-Obere nicht. Aber vielleicht könnten seine Aufpasser ihn in Zukunft von Mikrophonen fernhalten?"
Quelle: Catholic Herald, Pater A. Lucie-Smith
Freitag, 21. April 2017
ein altes Geburtstagskind
dem von Herzen zu gratulieren, wir nicht versäumen möchten, Rom, das heute seinen 2770. Geburtstag feiert.
AD MULTOS ANNOS ROMA!
Nicht ganz so alt, aber dennoch recht alt, nämlich 91, wurde heute, am 21.4.2017 die Queen, der wir auch gratulieren möchten.
AD MULTOS ANNOS ROMA!
Nicht ganz so alt, aber dennoch recht alt, nämlich 91, wurde heute, am 21.4.2017 die Queen, der wir auch gratulieren möchten.
Dienstag, 4. April 2017
Sandro Magister fragt: "Amoris Laetitia. Ist jetzt die Stunde der Laien gekommen?"
Sandro Magister stellt in Settimo Cielo die für den 22. April geplante Konferenz zu "Amoris Laetitia" die unter dem Motto "Bringen Sie Klarheit" in Rom veranstaltet werden wird.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DIE "DUBIA" DER VIER KARDINÄLE MACHEN SCHULE. JETZT IST DIE STUNDE DER LAIEN."
" Bringen Sie Klarheit". Unter dem gleichen Titel-Motto, mit dem die Kardinäle Walter Brandmüller, Raymond L. Burke, Carlo Caffarra und Joachim Meisner ihre"dubia" zum kontroversesten Punkten von "Amoris Laetitia" veröffentlichten, wird am Samstag, 22. April eine große internationale Konferenz abgehalten werden, ein Jahr nach der Veröffentlichung der postsynodalen Exhortation.
Die Konferenz findet im Hotel Columbus, einige Schritte vom Petersplatz entfernt, statt. Gelehrte aus aller Welt werden dort sprechen. Anna M. Silvas aus Australien, Claudio Pierantoni aus Chile, Jürgen Liminski aus Deutschland, Douglas Farrow aus Canada, Jean Paul Messina aus Kamerun, Thibaud Collin aus Frankreich.
Die ersten beiden sind den Lesern von Settimo Cielo wohlbekannt.
Von Anna M.Silvas , eine Katholikin des Ost-Ritus und und berühmte Fachfrau für die Kirchenväter konnte man letztes Jahr im Juni eine brillante und ausführliche Kritik des päpstlichen Dokumentes lesen.
"Alice in “Amoris Laetitia” Land"
Während sie vom Italo-Chilenen Claudio Pierantoni - auch er Patrologe- im vergangenen November eine lehrreiche Parallele zwischen der Desorientierung der Kirche der heutigen Kirche und der trinitarischen und christologischen Kontroverse des vierten Jahrhunderts, die ökumenische Konzile erforderte, um sie zu überwinden, genauso wie es heute wieder passieren könnte-
"A New Council, Like Sixteen Centuries Ago" -"Ein neues Konzil- wie vor 1600 Jahren"
Das entscheidende Element der Konferenz ist, daß alle Vorträge von Laien gehalten werden, was zeigt, daß die Kontroverse, die die Kirche heute spaltet keineswegs exklusiv ein paar "reaktionären Klerikern" vorbehalten sind- wie manche sich zu sagen trauen- die aber das ganze Volk Gottes betrifft.
Auch sind die Gelehrten, die am 22. April sprechen werden keine isolierten Stimmen.
Es sollte genügen, zu bedenken, daß - unter den vielen die zitiert werden können- zwei herausragende Figuren wie Stanislaw Grygiel aus Polen und Remí Brague aus Frankreich sind- beides überzeugte Unterstützer der Solidität der Dubia- die dem Papst von den vier Kardinälen überreicht wurden,
Auf dem Foto ist die Begegnung von Franziskus und einem der vier zu sehen, dem emeritierten Erzbischof von Bologna Carlo Caffarra, dem früheren Präsidenten des Päpstlichen Johannes Paul II-Institutes für Studien zu Familie und Ehe.
Unter den Unterzechen der dubia ist Kardinal Caffarra derjenige, dem Jorge M. Bergoglio wiederholt sein Wertschätzung in der Vergangenheit ausgesprochen hat, Und er ist auch derjenige, der am ausführlichsten öffentlich zur Unterstützung seiner Widersprüche gegen Amoris Laetitia argumentiert hat, besonders in einem Interview mit"Il Foglio" vom 14. Januar 2017, das zu großen Teilen von Settimo Cielo präsentiert wurde.
"The Doubts of the Pope and Cardinal Caffarra’s Certainties" (die Zweifel des Papstes und die Gewissheiten Kardinal Caffaras)
Die Konferenz am 22. April wird von der Monatszeitschrift "Il Timone" und der website "La Nuova Bussola Quotidiana" unterstützt.
Quelle: Settimo Cielo, Sandro Magister
Hier geht´s zum Original: klicken
"DIE "DUBIA" DER VIER KARDINÄLE MACHEN SCHULE. JETZT IST DIE STUNDE DER LAIEN."
" Bringen Sie Klarheit". Unter dem gleichen Titel-Motto, mit dem die Kardinäle Walter Brandmüller, Raymond L. Burke, Carlo Caffarra und Joachim Meisner ihre"dubia" zum kontroversesten Punkten von "Amoris Laetitia" veröffentlichten, wird am Samstag, 22. April eine große internationale Konferenz abgehalten werden, ein Jahr nach der Veröffentlichung der postsynodalen Exhortation.
Die Konferenz findet im Hotel Columbus, einige Schritte vom Petersplatz entfernt, statt. Gelehrte aus aller Welt werden dort sprechen. Anna M. Silvas aus Australien, Claudio Pierantoni aus Chile, Jürgen Liminski aus Deutschland, Douglas Farrow aus Canada, Jean Paul Messina aus Kamerun, Thibaud Collin aus Frankreich.
Die ersten beiden sind den Lesern von Settimo Cielo wohlbekannt.
Von Anna M.Silvas , eine Katholikin des Ost-Ritus und und berühmte Fachfrau für die Kirchenväter konnte man letztes Jahr im Juni eine brillante und ausführliche Kritik des päpstlichen Dokumentes lesen.
"Alice in “Amoris Laetitia” Land"
Während sie vom Italo-Chilenen Claudio Pierantoni - auch er Patrologe- im vergangenen November eine lehrreiche Parallele zwischen der Desorientierung der Kirche der heutigen Kirche und der trinitarischen und christologischen Kontroverse des vierten Jahrhunderts, die ökumenische Konzile erforderte, um sie zu überwinden, genauso wie es heute wieder passieren könnte-
"A New Council, Like Sixteen Centuries Ago" -"Ein neues Konzil- wie vor 1600 Jahren"
Das entscheidende Element der Konferenz ist, daß alle Vorträge von Laien gehalten werden, was zeigt, daß die Kontroverse, die die Kirche heute spaltet keineswegs exklusiv ein paar "reaktionären Klerikern" vorbehalten sind- wie manche sich zu sagen trauen- die aber das ganze Volk Gottes betrifft.
Auch sind die Gelehrten, die am 22. April sprechen werden keine isolierten Stimmen.
Es sollte genügen, zu bedenken, daß - unter den vielen die zitiert werden können- zwei herausragende Figuren wie Stanislaw Grygiel aus Polen und Remí Brague aus Frankreich sind- beides überzeugte Unterstützer der Solidität der Dubia- die dem Papst von den vier Kardinälen überreicht wurden,
Auf dem Foto ist die Begegnung von Franziskus und einem der vier zu sehen, dem emeritierten Erzbischof von Bologna Carlo Caffarra, dem früheren Präsidenten des Päpstlichen Johannes Paul II-Institutes für Studien zu Familie und Ehe.
Unter den Unterzechen der dubia ist Kardinal Caffarra derjenige, dem Jorge M. Bergoglio wiederholt sein Wertschätzung in der Vergangenheit ausgesprochen hat, Und er ist auch derjenige, der am ausführlichsten öffentlich zur Unterstützung seiner Widersprüche gegen Amoris Laetitia argumentiert hat, besonders in einem Interview mit"Il Foglio" vom 14. Januar 2017, das zu großen Teilen von Settimo Cielo präsentiert wurde.
"The Doubts of the Pope and Cardinal Caffarra’s Certainties" (die Zweifel des Papstes und die Gewissheiten Kardinal Caffaras)
Die Konferenz am 22. April wird von der Monatszeitschrift "Il Timone" und der website "La Nuova Bussola Quotidiana" unterstützt.
Quelle: Settimo Cielo, Sandro Magister
Montag, 9. Januar 2017
"Amoris Laetitia" & die Dubia, "Misericordia et misera", und das Immigrationsproblem. Ein Theologe bezieht Stellung.
Bruno Volpi hat für Il Timone und Messa In Latino ein Interview übernommen, das der Moraltheologe George Woodall "La Fede Quotidiana" gegeben hat. Dabei geht es nicht nur um
"Amoris Laetitia" und "Misericordia er misera" sondern auch um das Immigrationsproblem.
Hier geht´s zum Original: klicken & klicken
"AMORIS LAETITIA. DER THEOLOGE WOODALL: KEINER IST AUTORISIERT,
SICH ÜBER DAS EVANGELIUM ZU STELLEN"
"Klarheit, warum?"
"Weil Amoris Laetitia, besonders in Kapitel 8 ein zweideutiges Dokument ist und besonders die
Beichtväter in Schweirigkeiten bringt, die nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Es besteht
von Gebiet zu Gebiet, von Land zu Land, von Diözese zu Diözese das Risiko einer relativisti-
schen Interpretation des Dokuments."
"Warum sprechen Sie von Zweideutigkeit?"viele
"Der Papst hat in diesem Dokument viele Elemente aus der vorhergehenden Lehre zitiert -
jedoch ist das große und wirkliche Problem die Interpretation des Praxis. Ich finde, daß es auch
genügt, daß es Konfusion und ein besorgniserregendes Chaos gibt.
Zweifellos ist es gut, sich in der Pastoral um das Heil der Seelen zu sorgen, aber das sollte nicht
gegen die Lehre und die Tradition gehen, es sollte sich also niemand autorisiert fühlen, sich über
das Evangelium zu stellen."
"Jemand hat von Verrat gegenüber Johannes Paul II gesprochen..."
"Verrat ist zu viel, das teile ich überhaupt nicht. Wie ich sagte, ich weiß, aber es gibt eine Kon-
stante,eine Verwässerung der Doktrin und ein Zurückweichen vor dem Relativismus, aber in
vielen Teilen von "Amoris Laetitia" hat der Papst die Positionen Johannes Pauls II übernommen
und zu den seinen gemacht und hat sie wiederholt, ich denke da an Familiaris Consortio.
Am Ende aber kommt man zu einer zweideutigen Praxis und ich könnte nicht sagen, daß diese
Zweideutigkeit gewollt oder zufällig ist. Insgesamt ist die Treue zur vorhergehenden Lehre auf
selektive Weise bestätigt worden, teilweise ja, teilweise nicht."
"Amoris Laetitia" und "Misericordia er misera" sondern auch um das Immigrationsproblem.
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"AMORIS LAETITIA. DER THEOLOGE WOODALL: KEINER IST AUTORISIERT,
SICH ÜBER DAS EVANGELIUM ZU STELLEN"
"Amoris Laetitia ist ein zweideutiger Text, der den Beichtvätern Probleme bereitet. Die dubia
der Kardinäle haben Recht. Das sagt in einem Interview für La Fede Quotidiana Don George Woodall, Moraltheoeloge, Kirchenrechler und Dozent an Regina Apostolorum in Rom.
"Professor Woodall, vier Kardinäle haben dem Papst dubia zu Amoris Laetitiadubia
übermitteln- insbesondere zu Kapitel 8, richtig?"
"Diese dubia sind in allem fundiert und eine Klarstellung wäre nützlich und sogar nötig, ich
denke, daß der Papst antworten sollte. Ich sehe nichts Skandalöses darin, daß die Kardinäle
diese Fragen gestellt haben und denke sogar, daß das ein Werk der Barmherzigkeit und der
Liebe der Kirche und dem Papst gegenüber ist und kein feindlicher Akt. Nur eine Suche nach
Klarheit und basta."
übermitteln- insbesondere zu Kapitel 8, richtig?"
"Diese dubia sind in allem fundiert und eine Klarstellung wäre nützlich und sogar nötig, ich
denke, daß der Papst antworten sollte. Ich sehe nichts Skandalöses darin, daß die Kardinäle
diese Fragen gestellt haben und denke sogar, daß das ein Werk der Barmherzigkeit und der
Liebe der Kirche und dem Papst gegenüber ist und kein feindlicher Akt. Nur eine Suche nach
Klarheit und basta."
"Klarheit, warum?"
"Weil Amoris Laetitia, besonders in Kapitel 8 ein zweideutiges Dokument ist und besonders die
Beichtväter in Schweirigkeiten bringt, die nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Es besteht
von Gebiet zu Gebiet, von Land zu Land, von Diözese zu Diözese das Risiko einer relativisti-
schen Interpretation des Dokuments."
"Warum sprechen Sie von Zweideutigkeit?"viele
"Der Papst hat in diesem Dokument viele Elemente aus der vorhergehenden Lehre zitiert -
jedoch ist das große und wirkliche Problem die Interpretation des Praxis. Ich finde, daß es auch
genügt, daß es Konfusion und ein besorgniserregendes Chaos gibt.
Zweifellos ist es gut, sich in der Pastoral um das Heil der Seelen zu sorgen, aber das sollte nicht
gegen die Lehre und die Tradition gehen, es sollte sich also niemand autorisiert fühlen, sich über
das Evangelium zu stellen."
"Jemand hat von Verrat gegenüber Johannes Paul II gesprochen..."
"Verrat ist zu viel, das teile ich überhaupt nicht. Wie ich sagte, ich weiß, aber es gibt eine Kon-
stante,eine Verwässerung der Doktrin und ein Zurückweichen vor dem Relativismus, aber in
vielen Teilen von "Amoris Laetitia" hat der Papst die Positionen Johannes Pauls II übernommen
und zu den seinen gemacht und hat sie wiederholt, ich denke da an Familiaris Consortio.
Am Ende aber kommt man zu einer zweideutigen Praxis und ich könnte nicht sagen, daß diese
Zweideutigkeit gewollt oder zufällig ist. Insgesamt ist die Treue zur vorhergehenden Lehre auf
selektive Weise bestätigt worden, teilweise ja, teilweise nicht."
Donnerstag, 5. Januar 2017
Die Esoterik hält auf breiter Basis Einzug beim Osservatore Romano. Teil der Kurienreform?
Sandro Magister wundert sich über den Leitartikel des Osservatore Romano vom 4.1. und verleiht seiner Verwunderung ironisch und klar Ausdruck in einem Beitrag in Settimo Cielo.
Liest man, was der Leitartikler des Papstjournals zu den Kriegsursachen und dem Friedenprozess ind Syrien formuliert, kann man nur bänglich fragen: wie der Herr so´s G´scherr?
Die manifestierte Verachtung der Vernunft und des Intellekts durch den Pontifex scheint jedenfalls befremdlich seltsame Blüten zu treiben und man weiß noch nicht, ob man lachen oder weinen soll.
Hier geht´s zum Original: klicken
"FRIEDEN MACHEN IN SYRIEN? KUHHÖRNER UND HIRSCHBLASEN"
Liest man, was der Leitartikler des Papstjournals zu den Kriegsursachen und dem Friedenprozess ind Syrien formuliert, kann man nur bänglich fragen: wie der Herr so´s G´scherr?
Die manifestierte Verachtung der Vernunft und des Intellekts durch den Pontifex scheint jedenfalls befremdlich seltsame Blüten zu treiben und man weiß noch nicht, ob man lachen oder weinen soll.
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"FRIEDEN MACHEN IN SYRIEN? KUHHÖRNER UND HIRSCHBLASEN"
Man muß es lesen, um es zu glauben. Hier folgt der Anfang des Leitartikels auf der gestrigen Titelseite des "Osservatore Romano."
"Wir wissen, daß Aleppo nicht durch Bomben befreit werden kann. Aleppo und Syrien müssen von der Misere befreit werden, vom Klimawandel, der vor einigen Jahren Männer und Frauen dazu brachte, aus den ländlichen Gegenden auszuwandern, was das demographische Gleichgewicht destabilisierte und die ersten syrischen Aufstände auslösten und dann den Krieg."
Autor dieser irrsinnigen Analyse der Syrien-Krise ist Carlo Triarco. Aber den Lesern der päpstlichen Zeitung wird nicht gesagt, daß er Präsident der Vereinigung für Biodynamische Landwirtschaft ist, die auf einem Ritual homöopathischer Düngung beruhende Anbaumethoden fördert, die vor einem Jahrhundert vom österreichischen Esoteriker Rudolf Steiner (1861-1925). (Kuhhörner, Hirschblasen und ähnliches,) dazu erdacht wurde, spirituelle, kosmische und astrale Kräfte in den Planeten hinein zu kanalisieren und ihn zu kräftigen. Eine Methode, die im letzten November in einem offenen Brief an den italienischen Landwirtschaftsminister von fast allen wissenschaftlichen Organisationen, die auf dem Gebiet der Landwirtschaft arbeiten, nach der Konferenz von Neapel als "magisch" abgelehnt wurde, der Konferenz, die von niemand anderem als der Vereinigung, der Triarco vorsteht, veranstaltet wurde.
Anläßlich dieser Konferenz hatte der Osservatore Romano am 28. November nicht den Kritiken von Wissenschaftlern einen Platz eingeräumt sondern einem Selbstlob von Triarco, der in einem Artikel stolz behauptete, er habe im vergangenen Februar auch eine Konferenz über Laudato Si´, die Umweltenzyklika von Papst Franziskus, organisiert.
In einem anderen Artikel schrieb Triarco jubilierend, daß die Konferenz von Neapel von Hunderten Militanter dieser Volksbewegungen besucht wurde, die der Papst am 5. November im Vatican empfangen hatte und die sein Stolz und seine Freude sind, mit der Bestätigung, daß es "in der Welt eine große Bewegung der Erneuerung des gemeinsamen Hauses gibt."
Aber das war nicht genug. Anläßlich der Fusion von Bayer und Monsanto war es Triarco zu verdanken, daß der "Osservatore Romano" sich in einem Artikel der Sonntagsausgabe vom 18. September einem apokalyptischen Vorwurf zuwandte.
Kehren wir zur heutigen Ausgabe zurück, dieser unglaublichen Eröffnung folgt eine ganze Hymne auf die mirakulösen Vorzüge der biodynamischen Landwirtschaft. die " den Hunger beendet und die Voraussetzungen für eine ländliche Widerstandskraft gegen den Klimawandel schafft" und damit als Nachwirkung -auch gegen Migration und Krieg, nicht nur in Syrien sondern auch in anderen Ländern, die bereits-sagt der Leitartikel- durch diese Anbaumethode erreicht wurden: Jordanien, Iran, Ägypten, Algerien, Erithrea, Äthiopien und Yemen."
In wenigen Tagen, am 9. Januar wird Papst Franziskus eine Rede vor dem beim Hl. Stuhl akkreditierten Diplomatischen Corps halten, in der er seine geopolitische Vision und die Wege der Friedenssuche darstellen wird.
Von jetzt an ist zu hoffen, daß kein Botschafter den Eindruck bekommt, daß das Rezept der Kirche für den Frieden der heutige Leitartikel in der Papstzeitung ist."
Quelle: Settimo Cielo, Sandro Magister
Samstag, 31. Dezember 2016
Der Papst und das Enneagramm oder Neues aus der Esoterik
Für alle, die noch nie etwas vom Enneagramm gehört haben : zu wikipedia klicken
Also im Großen und Ganzen ein esoterisches Hilfsmittel, dessen Ursprünge unbekannt sind- von unklar antik, über Wüstenväter christlich bis zu sufistisch-islamisch oder esoterisch-gnostisch.
Nun erfahren wir vom Papst-Biographen Ivereigh, daß der Pontifex dieses Symbol interessanterweise nicht ablehnt. Es wäre vielleicht gut, wenn man beim Hl. Stuhl die Biographen des Papstes etwas genauer unter die Lupe nähme.
Anne Dolhein kommentiert bei Corrispondenza Romana : klicken
"PAPST FRANZISKUS UND DAS ENNEAGRAMM"
In einem kürzlich erschienenen Artikel versichert Austin Ivereigh auf der katholischen Seite "Crux" anläßlich des 80. Geburtstages von Papst Franziskus, daß dieser nicht gegen das Enneagramm ist, selbst wenn er seine Reserviertheit angesichts des Mißbrauchs dieses Utensils zur Charakter- und persönlichen Entwicklungsanalyse ausdrücke.
"Er ist sich bewußt, auf welche Weise man es benutzen kann, weil das zu einer exzessiven Introspektive führen kann, wenn es nicht in einem soliden spirituellen Rahmen angewandt wird."
Die Warnung ist interessant, aber diese Einleitung dient als Vorwand für einen dem Enneagramm sehr gewogenen Artikel, in dem Ivereigh behauptet, daß man die Quelle in den Schriften der Wüstenväter, der Gründer des christlichen Mönchstums finden könne.
Man erfährt sogar, daß der Papst im Spektrum der 9 Identitäten des Enneagramms eine "8" darstellt.
"Ohne Angst, intuitiv, oft atemraubend direkt, sie wenden sich instinktiv gegen die Eliten, und haben eine wenig verbreitete Fähigkeit Ungerechtigkeit und Unterdrückung zu identifizieren. Sie reißen die Macht an sich und konstruieren sie und gebrauchen sie gleichzeitig.
Sie haben die außerordentliche Improvisationsfähigkeiten, in Bewegung zu leben und Druck aufzubauen" notiert der Journalist.
Papst Franziskus soll dem Enneagramm positiv gegenüber stehen
Indem er versichert, daß der Papst sich damit in der Gesellschaft- ihrer spirituellen Fähigkeiten nach so verschiedener Menschen-befindet wie: König David, Martin Luther King, Fidel Castro oder Ignaz von Loyola, sieht Ivereigh Personen, die typischerweise als Kinder sehr sensibel sind und dann einen sehr harten Panzer ausbilden, um auf Traumata zu reagieren.
Wie viele andere Utensilien, die zur Zeit zur Analyse für die kulturelle und spirituelle Entwicklung en vogue sind, soll das Enneagramm helfen, Verletzungen aus der Kindheit (nicht mit der Ursünde zu verwechseln) zu entdecken, die am Ursprung verschiedener Persönlichkeiten stehen, ausgesucht um den Kern bloßzulegen.
Die Arbeit, die erlauben würde das Enneagramm zu definieren, "das lange in den Pflegeheimen benutzt wurde. um den Menschen zu helfen ihre Hauptzwänge zu identifizieren, würde darin bestehen, diese Notwendigkeit erneut zu "kaufen", damit es in der Beziehung zu sich selbst und zu anderen keinen Schaden anrichte, erklärt der Journalist.
Also im Großen und Ganzen ein esoterisches Hilfsmittel, dessen Ursprünge unbekannt sind- von unklar antik, über Wüstenväter christlich bis zu sufistisch-islamisch oder esoterisch-gnostisch.
Nun erfahren wir vom Papst-Biographen Ivereigh, daß der Pontifex dieses Symbol interessanterweise nicht ablehnt. Es wäre vielleicht gut, wenn man beim Hl. Stuhl die Biographen des Papstes etwas genauer unter die Lupe nähme.
Anne Dolhein kommentiert bei Corrispondenza Romana : klicken
"PAPST FRANZISKUS UND DAS ENNEAGRAMM"
In einem kürzlich erschienenen Artikel versichert Austin Ivereigh auf der katholischen Seite "Crux" anläßlich des 80. Geburtstages von Papst Franziskus, daß dieser nicht gegen das Enneagramm ist, selbst wenn er seine Reserviertheit angesichts des Mißbrauchs dieses Utensils zur Charakter- und persönlichen Entwicklungsanalyse ausdrücke.
"Er ist sich bewußt, auf welche Weise man es benutzen kann, weil das zu einer exzessiven Introspektive führen kann, wenn es nicht in einem soliden spirituellen Rahmen angewandt wird."
Die Warnung ist interessant, aber diese Einleitung dient als Vorwand für einen dem Enneagramm sehr gewogenen Artikel, in dem Ivereigh behauptet, daß man die Quelle in den Schriften der Wüstenväter, der Gründer des christlichen Mönchstums finden könne.
Man erfährt sogar, daß der Papst im Spektrum der 9 Identitäten des Enneagramms eine "8" darstellt.
| Boss | Ich bin stark | tyrannisch, machtbesessen, gewalttätig | kontrollierend, konkurrierend, direkt | großzügig, führungsstark, beschützend |
Sie haben die außerordentliche Improvisationsfähigkeiten, in Bewegung zu leben und Druck aufzubauen" notiert der Journalist.
Papst Franziskus soll dem Enneagramm positiv gegenüber stehen
Indem er versichert, daß der Papst sich damit in der Gesellschaft- ihrer spirituellen Fähigkeiten nach so verschiedener Menschen-befindet wie: König David, Martin Luther King, Fidel Castro oder Ignaz von Loyola, sieht Ivereigh Personen, die typischerweise als Kinder sehr sensibel sind und dann einen sehr harten Panzer ausbilden, um auf Traumata zu reagieren.
Wie viele andere Utensilien, die zur Zeit zur Analyse für die kulturelle und spirituelle Entwicklung en vogue sind, soll das Enneagramm helfen, Verletzungen aus der Kindheit (nicht mit der Ursünde zu verwechseln) zu entdecken, die am Ursprung verschiedener Persönlichkeiten stehen, ausgesucht um den Kern bloßzulegen.
Die Arbeit, die erlauben würde das Enneagramm zu definieren, "das lange in den Pflegeheimen benutzt wurde. um den Menschen zu helfen ihre Hauptzwänge zu identifizieren, würde darin bestehen, diese Notwendigkeit erneut zu "kaufen", damit es in der Beziehung zu sich selbst und zu anderen keinen Schaden anrichte, erklärt der Journalist.
Montag, 31. Oktober 2016
Fundstück zu Halloween und 500 Jahren Reformation & den dazugehörigen Hypes
Das Kolpingwerk scheint - wie andere auch-durch den Reformationshype etwas verwirrt zu sein und seinen Kompass aus den Augen verloren zu haben. Damit stehen sie heute nicht allein da, selbst hohe Kirchenfürsten wollen plötzlich etwas von Luther lernen und übernehmen.
Lesen wir, was The Cathwalk/ Kathstern (Danke!) dazu zu sagen hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
“ ECHT JETZT? WARUM LUTHER EIN ANTIDEMOKRAT WAR" Kathstern gibt darauf die passenden Antworten: zunächst mit zwei Zitaten des heute so hochgelobten Reformators & Hammerschwingers vor Kirchenportalen:
„Die Vernunft ist die höchste Hur, die der Teufel hat.“
„Wer … ein Christ sein will, der … steche seiner Vernunft die Augen aus.“
Darauf kann man nicht wirklich stolz sein oder es übernehmen wollen. Und hier ein Ausschnitt aus dem Artikel:
"Demokratie“ und „Freiheit“ waren also auch dem vor-lutherischen, christlichen Europa keine fremden Gedanken; nicht nur in politischer, sondern auch in philosophischer Hinsicht. Nicht die Reformation, sondern die davor eingeläutete Renaissance begründet den Wert des Individuums. Man spricht nicht umsonst von „Renaissance-Humanismus“, statt „Reformation-Humanismus“. Der Wert des diesseitigen Lebens wird in der Lebensfreude der Renaissance offenbar. Vielzitiert die Anekdote des Dichters Petrarca, der einen Berg des Berges willen bestieg, nicht, weil er es musste; und auf dem Gipfel des Mont Ventoux die Schönheit der Schöpfung beschaute, statt das oft zitierte Jammertal des Mittelalters. „Progressiv“ sein bedeutete um 1500: ein Renaissancemensch sein, der das Leben und den Menschen bejahte. Insofern wirkt die Aussage
„Die Zeit der Reformation hat Strukturen aufgebrochen, deren Früchte zu hüten und deren Konsequenzen zu sichern, ein stetiger Auftrag bleiben.“
befremdlich, wenn man sich fragt, welche Strukturen damit gemeint sind – nämlich nicht nur die katholischen Institutionen, die durch die verschiedenen protestantischen Strömungen ausgehebelt, aufgehoben und zerstört wurden, angefangen bei Klöstern und Orden bis hin zur Abschaffung ganzer Bistümer und der Säkularisierung von Kirchengütern (die ganz unfromm in die privaten Taschen von Städten und Fürsten wanderten), sondern auch die „Aufbrechung“ des damaligen Renaissance-Zeitgeistes zugunsten einer „konservativen Revolution“.
Quelle: kathstern
„Die Vernunft ist die höchste Hur, die der Teufel hat.“
„Wer … ein Christ sein will, der … steche seiner Vernunft die Augen aus.“
Darauf kann man nicht wirklich stolz sein oder es übernehmen wollen. Und hier ein Ausschnitt aus dem Artikel:
"Demokratie“ und „Freiheit“ waren also auch dem vor-lutherischen, christlichen Europa keine fremden Gedanken; nicht nur in politischer, sondern auch in philosophischer Hinsicht. Nicht die Reformation, sondern die davor eingeläutete Renaissance begründet den Wert des Individuums. Man spricht nicht umsonst von „Renaissance-Humanismus“, statt „Reformation-Humanismus“. Der Wert des diesseitigen Lebens wird in der Lebensfreude der Renaissance offenbar. Vielzitiert die Anekdote des Dichters Petrarca, der einen Berg des Berges willen bestieg, nicht, weil er es musste; und auf dem Gipfel des Mont Ventoux die Schönheit der Schöpfung beschaute, statt das oft zitierte Jammertal des Mittelalters. „Progressiv“ sein bedeutete um 1500: ein Renaissancemensch sein, der das Leben und den Menschen bejahte. Insofern wirkt die Aussage
„Die Zeit der Reformation hat Strukturen aufgebrochen, deren Früchte zu hüten und deren Konsequenzen zu sichern, ein stetiger Auftrag bleiben.“
befremdlich, wenn man sich fragt, welche Strukturen damit gemeint sind – nämlich nicht nur die katholischen Institutionen, die durch die verschiedenen protestantischen Strömungen ausgehebelt, aufgehoben und zerstört wurden, angefangen bei Klöstern und Orden bis hin zur Abschaffung ganzer Bistümer und der Säkularisierung von Kirchengütern (die ganz unfromm in die privaten Taschen von Städten und Fürsten wanderten), sondern auch die „Aufbrechung“ des damaligen Renaissance-Zeitgeistes zugunsten einer „konservativen Revolution“.
Quelle: kathstern
Montag, 21. März 2016
Licht aus
Auch Sankt Peter zollte Gaia Tribut - die Lichter an der Fassade der Basilika erloschen am 19. März. für eine Stunde. Nein - es war die nicht vorausgenommene Weltfinsternis vom Karfreitag.
Riccardo Cascioli macht sich dazu bei La Nuova Bussola Quotidiana seine Gedanken.
Hier geht´s um Original: klicken
"LICHT AUS BEI SANKT PETER"
"Samstag Abend wurde auch die Fassade der Basilika für eine Stunde abgedunkelt - wie so viele andere bedeutende Gebäude auch - vom Eiffelturm in Paris zur Christus-Erlöser-Statue in Rio, von der Bosporusbrücke zum Opernhaus in Sydney. Alle zusammen für die "earth hour"- eine 2007 von der Umweltorganisation WWF erdachte Initiative, um die öffentliche Meinung gegen den Klimawechsel zu mobilisieren. Der WWF forderte den Verzicht auf fossile Energien, deren Verbrauch für die globale Erwärmung verantwortlich gemacht wird, die aber trotzdem weiterhin die Hauptenergiequelle der Welt sind und-soviel deshalb auch groß über erneuerbare Energien gesprochen wird, die Wahrheit ist, daß sie nur eine zusätzliche Quelle sein können, aber sicher die fossilen Energien nicht ersetzen können.
Daher ist auch die Initiative das Licht zu löschen, ein Zeichen zum Energiesparen, vielleicht die Schönheit der Dunkelheit wieder zu entdecken. Und so wurden auch örtliche Initiativen gestartet, um das Vergnügen zu ermöglichen, die Dunkelheit zu genießen, Restaurants, die Menüs bei Kerzenlicht anbieten, sind schon Klassiker.
Wie die Dinge bezüglich des Klimawechseln wirklich stehen, haben wir oft gesagt (jetzt auch in einem Buch "Das Klima, das Sie nicht erwarten", in dem erklärt wird, wie schwach die wissenschaftliche Basis dieser Theorie ist und wie stark die ideologischen und politischen Interessen), aber die WWF-Initiative wird auch innerhalb der Welt der "Harten und Reinen" des Klimawechsels kritisiert: die Vorwürfe betreffen die Nutzlosigkeit des Events, nützlich nur, um das Gewissen der Leute zu beruhigen, mit der Gefahr, eine Botschaft zu vermitteln, die die Bedeutung der Verfügbarkeit von Energie unterschätzt.
Aber kehren wir zu Sankt Peter zurück: seine Teilnahme ist keine Neuheit, schon seit vielen Jahren löscht die Hauptkirche der Christenheit für eine Stunde das Licht und vereinigt sich mit dem Rest der Welt.
Wir wissen nicht, wer im Vatican die ursprüngliche Entscheidung getroffen hat, sich der Initiative anzuschließen, und vom wem es abhängt, sie jedes Jahr zu erneuern , dennoch können wir nicht ohne eine gewisse Unruhe auf diese Finsternis über Sankt Peter schauen. Hauptsächlich wegen der Tatsache, daß die Initiative des WWF symbolisch ist. Und es sind zwei symbolische Aspekte, die jemanden im Vatican wach werden lassen sollten.
Der erste ist, daß die Kirche der dominanten Kultur weicht. Die Kirche hat sich traurigerweise einer propagandistischen Initiative angeschlossen, Tochter des Neuheidentums in voller Entfaltung (der Mutter-Erde-Kult), der die Welt zu Idealen zurückführen möchte, die es nie gegeben hat, der politische Rezepte vorschlägt, die die Welt in eine globale Armut führen könnten.
Es ist ein Zeichen für eine Kirche, deren Glaube vergessen hat, Kultur zu werden und deshalb jeder anderen Kultur der Welt unterlegen zu werden droht.
Das ist so auch mit dem Marxismus gewesen. der immer noch manche Kleriker fasziniert und es passiert heute mit dem Ökologismus, und ist noch gefährlicher, weil seine Konzepte mit der Schöpfungslehre übereinzustimmen scheinen.
Scheinen: in Wirklichkeit sind sie aus einem Menschenbild entstanden, das dem katholischen zu 100% entgegenstehen.
Riccardo Cascioli macht sich dazu bei La Nuova Bussola Quotidiana seine Gedanken.
Hier geht´s um Original: klicken
"LICHT AUS BEI SANKT PETER"
"Samstag Abend wurde auch die Fassade der Basilika für eine Stunde abgedunkelt - wie so viele andere bedeutende Gebäude auch - vom Eiffelturm in Paris zur Christus-Erlöser-Statue in Rio, von der Bosporusbrücke zum Opernhaus in Sydney. Alle zusammen für die "earth hour"- eine 2007 von der Umweltorganisation WWF erdachte Initiative, um die öffentliche Meinung gegen den Klimawechsel zu mobilisieren. Der WWF forderte den Verzicht auf fossile Energien, deren Verbrauch für die globale Erwärmung verantwortlich gemacht wird, die aber trotzdem weiterhin die Hauptenergiequelle der Welt sind und-soviel deshalb auch groß über erneuerbare Energien gesprochen wird, die Wahrheit ist, daß sie nur eine zusätzliche Quelle sein können, aber sicher die fossilen Energien nicht ersetzen können.
Daher ist auch die Initiative das Licht zu löschen, ein Zeichen zum Energiesparen, vielleicht die Schönheit der Dunkelheit wieder zu entdecken. Und so wurden auch örtliche Initiativen gestartet, um das Vergnügen zu ermöglichen, die Dunkelheit zu genießen, Restaurants, die Menüs bei Kerzenlicht anbieten, sind schon Klassiker.
Wie die Dinge bezüglich des Klimawechseln wirklich stehen, haben wir oft gesagt (jetzt auch in einem Buch "Das Klima, das Sie nicht erwarten", in dem erklärt wird, wie schwach die wissenschaftliche Basis dieser Theorie ist und wie stark die ideologischen und politischen Interessen), aber die WWF-Initiative wird auch innerhalb der Welt der "Harten und Reinen" des Klimawechsels kritisiert: die Vorwürfe betreffen die Nutzlosigkeit des Events, nützlich nur, um das Gewissen der Leute zu beruhigen, mit der Gefahr, eine Botschaft zu vermitteln, die die Bedeutung der Verfügbarkeit von Energie unterschätzt.
Aber kehren wir zu Sankt Peter zurück: seine Teilnahme ist keine Neuheit, schon seit vielen Jahren löscht die Hauptkirche der Christenheit für eine Stunde das Licht und vereinigt sich mit dem Rest der Welt.
Wir wissen nicht, wer im Vatican die ursprüngliche Entscheidung getroffen hat, sich der Initiative anzuschließen, und vom wem es abhängt, sie jedes Jahr zu erneuern , dennoch können wir nicht ohne eine gewisse Unruhe auf diese Finsternis über Sankt Peter schauen. Hauptsächlich wegen der Tatsache, daß die Initiative des WWF symbolisch ist. Und es sind zwei symbolische Aspekte, die jemanden im Vatican wach werden lassen sollten.
Der erste ist, daß die Kirche der dominanten Kultur weicht. Die Kirche hat sich traurigerweise einer propagandistischen Initiative angeschlossen, Tochter des Neuheidentums in voller Entfaltung (der Mutter-Erde-Kult), der die Welt zu Idealen zurückführen möchte, die es nie gegeben hat, der politische Rezepte vorschlägt, die die Welt in eine globale Armut führen könnten.
Es ist ein Zeichen für eine Kirche, deren Glaube vergessen hat, Kultur zu werden und deshalb jeder anderen Kultur der Welt unterlegen zu werden droht.
Das ist so auch mit dem Marxismus gewesen. der immer noch manche Kleriker fasziniert und es passiert heute mit dem Ökologismus, und ist noch gefährlicher, weil seine Konzepte mit der Schöpfungslehre übereinzustimmen scheinen.
Scheinen: in Wirklichkeit sind sie aus einem Menschenbild entstanden, das dem katholischen zu 100% entgegenstehen.
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