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Dienstag, 18. Februar 2020

Fundstück - ein WIderruf

Domradio.de veröffentlicht den Widerruf  des deutschen, in Peru tätigen Bischofs Reinhold Nann seiner sehr ins Persönliche gehenden Kritik an Erzbischof Georg Gänswein.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"KEIN PERSÖNLICHER ANGRIFF" 

beginnt der Beitrag so- Zitat:

"Der in Peru tätige deutsche Bischof Reinhold Nann bittet um Entschuldigung für seine Kritik an Erzbischof Georg Gänswein. "Ich gebe gerne zu, dass ich einen gravierenden Fehler gemacht habe", schrieb der Bischof in seinem neuen Internetblog." 
(...) 

Quelle : domradio. de, KNA 

Sonntag, 16. Februar 2020

Neues aus der Kirche des Dialogs.

Andrea Zambano berichtet für La Nuova Bussola Quotidiana  über ein Ereignis in Apulien, das man wohl getrost als skandalös bezeichnen kann, das aber ein bezeichnendes Licht auf die aktuelle Situation in der Kirche wirft. Hier geht´s zum Original:  klicken

KARDINAL BURKE DURFTE IN OSTUNI / ITALIEN DIE HEILIGE MESSE NUR HINTER VERSCHLOSSENEN TÜREN FEIERN

"Hier ist sie die Kirche der Brücken und der Barmherzigkeit. Kardinal Burke wurde gezwungen, eine Messe in Ostuni abzusagen: der Pfarrer hat die Feier hinter geschlossenen Türen angeordnet. Seine Ankunft in Ostuni hatte der oberen Ebene der Diözese von Ostuni nicht gefallen. Und die Zeitungen haben ihn als Feind des Papstes angegriffen.


Das ist sie also die Kirche der Barmherzigkeit, die Kirche der offenen Türen und die Kirche, die hinausgeht. So offen, so barmherzig und si herausgehend, daß für unbequeme Kardinäle heimliche Messen vorgesehen sind. Das ist in Ostuni in Apulien so geschehen, so wie es in China geschieht, dem Land in dem gemäß dem vaticanischen Kanzler Sorondo die Soziallehre der Kirche umgesetzt wird.

Das ist ein beunruhigendes Zeichen, das uns Brindisi-Report in diesen Stunden liefert und das Kardinal Leo Burke betrifft, der freundlich vor die Tür gesetzt wurde - mit reinem erbärmlichen und demütigenden Verhalten, zu dem nur der dominierende Klerikalismus fähig ist.
"Der Kardinal ist den Priestern nicht willkommen" titelte gestern die Tageszeitung "Puglia Catenaccio" : Die geplante Messe des hochrangigen amerikanischen Prälaten wurde abgesagt-
Die Pfarrer sollen wegen der Stellungnahme gegen Papst Franziskus ihre Verlegenheit zum Ausdruck gebracht haben.

Übrigens: was soll die von Burke ausgesprochene Stellungnahme gegen Papst Franziskus sein? 

Vielleicht weiß auch er nicht mehr, wie er es sagen soll, zwischen Emotionen und Zittern, daß alles, was er für die Kirche tut, sagt und anbietet, vor allem in Achtung und Respekt  geschehen muß, weil die Wahrheit auch beinhaltet, Dinge klar zu sagen . Aber für einige Schriftgelehrte aus der Provinz, die von eifrigen Priestern des Dialogs zum Schreiben von dummen Zeug angeleitet werden sind solche Konzepte Böhmische Dörfer.

Was ist also wahr an den Thesen des Artikels? Viel, aber nicht alles. Einige Informationen wurden nicht gegeben, vielleicht weil sich der Journalist nur auf eine einzige Quelle stützte, sicherlich von der Kurie, die ihn "bewaffnet" hat. Sicher ist es wahr, daß Burke in der Diözese Brindisi nicht willkommen war, genauer in Ostuni, wo er gestern eine Messe in der außerordentlichen Form in der Co-Kathedrale der Stadt feiern sollte. Aber nicht beim gesamten Rat des Presbgteriums, sondern höchstens bei zwei oder drei Priestern, die immer in der Lage sind von einer Minderheitsposition ausgehend das Streichholz anzuzünden und das Feuer zu entzünden.

Und sicher ist die Tatsache, daß irgendein Priester eingegriffen hat, um diese Feier zu verhindern.


Samstag, 8. Februar 2020

Marco Tosatti: Soll man sich wundern- oder nicht?

Marco Tosatti läßt bei Stilum Curiae sein "alias" Pezzo Grosso"  einen Artikel von Edward Pentin über den befremdlichen Auftrítt von Jeffrey Sachs in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften kommentieren, Hier geht´s zum Original:  klicken 

"PG: SICH WUNDERN, WENN DER VATICAN ANTI-TRUMP-KUNDGEBUNGEN ZULÄSST?"

Liebe Stilumcurialisten, Pezzo Grosso hat einen sehr interessantem Artikel des Kollegen Edward Pentin über ein Ereignis gelesen, das- vom argentinischen Msgr. Sanchez Sorondo geleitet- in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften veranstaltet wurde,- von dem Sorondo, der dem wiederverheirateten geschiedenen  argentinischen Präsidenten die Kommunion gespendet hat. Es scheint uns schwierig zu sein, das Erstaunen von Pezzo Grosso über eine Institution, die im Prinzip katholische Werte verteidigen sollte und ihren Sitz in den Vatikanischen Gärten hat, nicht zu teilen,  
Gute Lektüre. 

§§§

Pezzo Grosso an Tosatti: Was ist aus der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften geworden? Die gnostische Filiale der UNESCO? 

Lieber Tosatti,  
wenn man jetzt erklären, "sprachlos" zu sein, wenn Sie etwas lesen, das sich auf unsere arme und misshandelte katholische Kirche bezieht, läuft man Gefahr, dumm zu erscheinen. 



Ich würde sagen, wenn jemand, der mit Intelligenz und Vernunft begabt ist, immer noch "sprachlos" ist, bedeutet dies, daß er  nichts verstanden hat. Gestatten Sie mir eine starke Aussage: Heute zu erklären, das Verhalten der Kirche von Bergoglio zu verstehen, zu begreifen, bedeutet zuzustimmen. Dem Verhalten der Kirche Bergoglios zuzustimmen, bedeutet "NICHTS BEGRIFFEN ZU HABEN". 



Es tut mir leid zu sagen, daß wer wegen der letzten Überraschung, die aus dem Vatikan kommt, "sprachlos" blieb, dumm ist.



Freitag, 7. Februar 2020

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über die vom amtierenden Pontifex geplante Neufassung des Vater-unser für die Italienische Kirche.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"MATER NOSTRAE QUAE ES..." 
Es gibt Gerüchte, daß den Italienischen Kirchen bald die läppische Neufassung des Herrengebetes aufgezwungen wird.
Ich bezweifle, daß PF versuchen würde, sie weltweit einzuführen. Das ist nicht sein Stil. Sein Art vorzugehen, ist Chaos zu schaffen und als- große, glorreiche Termite, die er ist- den Katholizismus dadurch anzugreifen, daß er an ihren Fundamenten nagt. Er nimmt den langen Weg.

England ist gegenüber diesem Unsinn vielleicht nicht so verletzlich wie Italien. Das liegt daran, daß eine solche Änderung der anglophonen Liturgie unökumenisch wäre. Mit anderen Worten- die historisch dominierende anglikanische Tradition der englischen Fassung dieses Gebetes könnte dabei helfen, die englischsprachigen Katholiken vor solchen Eingriffen zu schützen, zumindest bis zum Pontifikat von Franziskus III.

Zwischendurch hat die Church of England optional altetnbative Versionen des Vater-unser zugelassen, obwohl interessanterweise dieser besondere Satz, mit dem die Bergoglio-Anhängerschaft solche Probleme hat, in deisen Versionen nie eine Rolle spielte. (Das kann daran liegen, daß die Anglikaner zu schüchtern waren, um es besser wissen zu wollen als der Urheber des Gebets)
Aber- ich denke- daß der anglikanische Klerus überwiegend fühlte, daß eine Änderung des Herrengebetes gelegentliche Beter entfremden würde, für die die alte Fassung dies einzige liturgische Formel ist, die sie auswendig kennen.

PFs Initiative führt zu einer weiteren Frage: wenn PF- ohne "ultra vires" zu sein- so herumfuchteln kann- warum können dann nicht andere Christen (oder Papst Franziskus III)  den "verletzenden" Patriarchalismus des Pater hemon eliminieren?


Fußnoten;
1) Die Church of England hat das Vater-unser 1662 verändert, als die Doxologie (denn Dein ist...) hinzugefügt wurde, manchmal, aber seltsamerweise nicht immer-wenn das Gebet liturgisch gebetet wurde. Ich habe keine Erkenntnis darüber, wie das in den Kirchenbänken ankam. 
2) Einzelne Worte sind im vergangenen Jahrhundert verändert worden, aber das hatte nur geringe Wirkung, weil es nicht die Nutzung im gemeinsamen Beten störte, wenn einige "welcher" und andere "der" sagten. Es ist die Störung der Ordnung der Worte und die Änderung der Strukturen der Sätze die ein Problem bei dem gemeinsamen Sprechen einer Formel hervorrufen. 

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Edward Pentin zur causa Gänswein

Edward Pentin kommentiert im National Catholic Register den Stand der causa Gänswein-Beurlaubung aus seiner Sicht. Hier geht´s zum Original:  klicken

"LÖSUNG DES RÄTSELS UM DIE SUSPENDIERUNG VON ERZBISCHOF GÄNSWEIN" 

"Ende Januar hat Papst Franziskus Erzbischof Gänswein aufgefordert seinen Pflichten als Präfekt des Päpstlichen Hauses fern zu bleiben und mehr Zeit in seine Rolle als Privatsekretär von Benedikt XVI zu investieren.

Der merkwürdige Fall des Verschwindens von Erzbischof Georg Gänswein aus den päpstlichen Ämtern spiegelt sich nach den scheinbar widersprüchlichen Aussagen in den Presseberichten und am Mittwoch im Vatikan wider.


In einem Artikel in der deutschen Zeitung Die Tagespost vom 5. Februar hieß es, Papst Franziskus habe Erzbischof Gänswein von seiner Position als Präfekt des Päpstlichen Hauses ifür unbestimmte Zeit beurlaubt, nach dem wie er den Start des Buches von Papst Emeritus Benedikt und Kardinal Robert Sarah über das Priestertum und den priesterlichen Zölibat handhabte,  einen Tumult, der weltweit die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zog.

Dieser Schritt scheint mit dem Umgang dieses Pontifikats mit anderen Mitarbeitern zu korrelieren, die dem Heiligen Vater in der Vergangenheit herausgefordert und ihm Schwierigkeiten bereitet haben, sie aus ihren Ämtern zu entfernen, ohne ihnen eine neue Pflicht zuzuweisen und sie so in einer Art  unbegrenzten Abwesenheit zu belassen. 

Die Kardinäle Raymond Burke und Gerhard Müller sind weitere Beispiele, die nach ihrer Abberufung noch keine neuen kurialen oder bischöflichen Funktionen erhalten haben.

Der angebliche Grund, so berichtete"Die Tagespost", sei die Fürsorge für Benedikt XVI, der  sich laut Spekulationen von Luis Badilla von der halboffiziellen vatikanischen Nachrichtenagentur Il Sismografo möglicherweise wohlfühlt,. 


Montag, 27. Januar 2020

Marco Tosatti: der Papst, Kritik und Kritiker und die Italienische Politik.....

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae die Kommentare die sein alias Pezzo Grosso zu  den jüngsten Statements des Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Bassetti, verfaßt hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

"PEZZO GROSSO: SALVINI BITTET UM EINE AUDIENZ UND DER PAPST ANTWORTET NICHT EINMAL"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae wir haben Pezzo Grosso die neuesten erstaunlichen Bemerkungen des Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz (Pseudonym für das Amt für religiöse Angelegenheiten der PD) und andere verwirrende Äußerungen übermittelt. Pezzo Grosso mußte nicht lange gebeten werden und außer einem zusätzlichen- verheerenden- Kommentar  über die Dinge die Kardinal Bassetti sagte, hat er uns auch eine Nachricht geschickt: und die besagt, daß Salvini beim Papst um eine Audienz gebeten und nicht einmal eine Antwort bekommen hat. Pezzo Grosso hat das aus zwei verschiedenen Quellen erfahren, einer politischen und einer kirchlichen. 
Was soll man sagen, wenn es bestätigt wird? Aber der Dialog? Aber man soll sich denen stellen, die anders denken? 
Die übliche Show von Demagogie und Propaganda zum Gebrauch der Kameras....

§§§


Lieber und sehr geduldiger Tosatti, ich schreibe sehr geduldig, weil wer wie Sie in den letzten sieben Jahren einen Großteil seines Lebens als Vaticanist im Vatikan verbracht haben, muß die christliche Tugend der Geduld  auf eine harte Probe gestellt haben. 
Das letzte Beispiel ist zweifellos die unten wiedergegebene Zusammenfassung der Äußerungen Kardinal Bassettis, Präsident der CEI  die mindestens dreimal zum Schisma einladen.  

Bassetti greift am Wahltag in Perugia Salvini indirekt zum Thema Migration an (im Vorgriff auf das nächste CEI-Treffen in Bari an der Friedensgrenze des Mittelmeers) und gibt vor, Papst Bergoglio vor "destruktiven Angriffen" zu schützen.

Es ist offensichtlich, dass Bassetti in der CEI auf dem absteigenden Ast ist -der Papst hat bereits angedeutet, daß das Amt des Präsidenten auf Kardinal Zuppi übergehen könnte, und seine Rettung auf See sucht, auch er vielleicht Dank der CEI-Watch.

Freitag, 17. Januar 2020

Noch ein Dementi....

Inzwischen hat Erzbischof Georg Gänswein noch einmal betont, daß weder der Papa emeritus noch er, den Entwurf für Signatur und Umschlagsgestaltung des Buches zuvor gesehen und abgesegnet hätten, die Meldung A. Soccis, er sei zu Papst Franziskus bestellt worden, dieser habe eine Änderung des Umschlags verlangt und Papst em. Benedikt XVI habe sich schriftlich an seinen Nachfolger gewandt, bezeichnete er als "frei erfunden und erlogen".....
Langsam wird es etwas unübersichtlich, aber Eccles hat es für alle, die den Überblick verloren haben sehr stringent zusammen gefaßt. 
Das liest sich so :

"Wenn G behauptet, daß S gelogen hat, wenn er leugnet, daß F sagte, daß B behauptet, daß S G´s Idee widersprochen hat, daß B zugegeben hat, daß F S erzählte, daß B nicht gesagt habe, daß G dachte, daß F gehört habe, wie G B erzählte, daß S zu Unrecht geleugnet hat, daß B das F erzählt habe....wem glauben wir? " 


Fundstück

Armin Schwibach berichtet bei kathnet von der Verwüstung des für Benedikt XVI Weinbergs in Castel Gandolfo . Eine Aktion, die sicher Symbolwert hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"DER VERWÜSTETE WEINBERG"
beginnt der Artikel so: Zitat

"19. April 2005: wer könnte die ersten Worte des Pontifikats Benedikts XVI. vor dem Segen „Urbi et Orbi“ auf der Benediktions-Loggia der Petersbasilika vergessen? „Nach einem großen Papst Johannes Paul II. haben die Herrn Kardinäle mich gewählt, einen einfachen und bescheidenen Arbeiter im Weinberg des Herrn. Mich tröstet die Tatsache, dass der Herr auch mit ungenügenden Werkzeugen zu arbeiten und zu wirken weiß...“  (....)

Quelle: kathnet, S. Schwibach

Samstag, 4. Januar 2020

Tweet zum Tage

Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae ein Video veröffentlicht, das zeigt, daß dem amtierenden Pontifex schon einmal die Hand ausgerutscht ist. Dieses offizielle Video von vatican.news wurde von A. Socci bei twitter online gestellt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER PAPST UND DIE SCHLÄGE. EIN PRÄZEDENZFALL BEI DER CHILE-REISE" 

Liebe Stilumcuriale, mit einem Lächeln müssen wir eine Nachricht unseres Freundes Antonio Socci, die er heute morgen bei Twitter verschickt hat, zur Kenntnis nehmen. 
Und das ist ein Video von der Chile-Reise vor zwei Jahren, auf dem zu sehen ist, wie der regierende Papst - diesmal ohne offensichtliche körperliche Provokation - die Hand einer Nonne schlägt, die einmal zu oft nach ihm greift. Und immer lächelnd fügen wir einige der Cartoons hinzu, die sich in den letzten Tagen im Internet verbreitet haben ...(s. Original) .

Antonio Socci
"Hier schlägt er -ohne daß an ihm gezerrt wurde  - also ohne Grund- wieder einer Frau auf die Hand, einer armen Nonne. Hat dieser Mann eine Neigung zu Handgreiflichkeiten oder wurde er nur schelcht erzogen?  Meistens sind das aber kleine Gesten der Arroganz derer, die die abssolute Macht über ihre Untergebenen haben. #Papst Handgreiflich"




Quelle: Stilum Curiae,M.Tosatti, A. Socci 

Donnerstag, 2. Januar 2020

Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes heute über die Begegnung des amtierenden Pontifex mit einer Pilgerin auf dem Petersplatz. Hier geht´s zum Original: klicken

ACH MÄDCHEN....LIEBEN WIR SIE NICHT EINFACH NUR....

Im internet schein ein ziemlich unterhaltsamer Video-clip zu zirkulieren, der unsere Hl. Vater zeigt, der einem Mädchen eine Behandlung zuteil werden läßt, die es nie vergessen wird. 

(Sein Gesicht sieht ungefähr so wild wütend aus wie das von Greta Thunberg, als das arme Kind bei den UN schimpfen durfte.)

Oh je. ...Ich habe gerade versucht einen weiteren Blick darauf zu werfen, bekam aber viele "access denied" zu sehen. Wie wird dieses interessante Ergebnis sicher gestellt? 

Meiner Ansicht nach bekommen Päpste (und ich spreche ausdrücklich nicht von PF), wenn sie zu einem süßlichen und ungesunden Personenkult ermutigen, das was sie verdienen. 

Ich habe schon früher darüber geschrieben und argumentiert, daß diese Krankheit in ihrer akuten Form auf die Pacelli-Jahre zurückgeht. 

Aber die Dinge sind jetzt noch schlimmer geworden,  weil die Päpste zu stolz geworden sind, in der Sedia Gestatoria zu sitzen.  Was erwarten sie? 

Quelle: liturgical notes, Fr. J.Hunwicke

Mittwoch, 1. Januar 2020

Gestern und heute auf dem Petersplatz.....

Marco Tosatti berichtet bei Stilum Curiae kurz über den Zwischenfall mit der Frau, die die Hand des Pontifex nicht loslassen wollte, die weltweiten Reaktionen im Internet. - und dabei besonders darüber, was Eccles dazu eingefallen ist.
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"DER PAPST ENTSCHULDIGT FÜR DIE SCHLÄGE. IM WEB FOLGT DIE ENTFESSELTE IRONIE"

                                                 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, der Pontifex hat sich heute für die gestrige Episode entschuldigt und beim Angelus gesagt: "Manchmal verlieren wir die Geduld. Auch ich und ich bitte um Entschuldigung für das schlechte Beispiel von gestern"- wahrscheinlich haben seine Spin-Doktoren für Kommunikation ihm von der Flut negativer Kommentare in den sozialen Netzwerken berichtet.
Gegenüber denen, die ihn verteidigten und rechtfertigten, ist die Ironie immer noch weit verbreitet. . 
"Von Urbi et Orbi bis "Botte da Orbi" (Schläge vom Erdkreis) ist der Schritt kurz", ironisierte ein User auf Twitter. "Gott vergibt, Bergoglio nicht" und auch: "Guter Zweck für 2020: Giftige Menschen zu beseitigen, wie es nur der Papst kann". 
Unter den Politikern twitterte Guido Crosetto: „Heute hat der Papst seine Predigt dem Respekt vor Frauen gewidmet. Inspiriert von der Gläubigen von gestern ... ". 
Marcello Veneziani kommentierte: „Papst Manesco I (Papst Handgreiflich I)  Ich habe noch nie einen Papstkampf mit den Gläubigen gesehen. anders als bei Gastfreundschaft und Brücken sind wir jetzt bei der finalen Komödie." 

Jetzt wissen Sie, wie sehr ich diese Seite bei Twitter liebe, die sich Eccles nennt, und daß ich immer wieder posts von dort übersetze- zur Erbauung und zum allgemeinen Vergnügen. Die gestrige Episode des Pontifex mit der Gläubigen aus dem Osten , die an seinem Ärmel zerrte hat  bei Eccles eine humorvolle Stimmung erzeugt. Und dabei kamen zwei ironische Beiträge heraus. Wir bieten Ihnen zwei an:


Dienstag, 31. Dezember 2019

Magister : Die Revolution von Papst Franziskus macht auch vor der Hl. Jungfrau Maria nicht Halt.

Auch Sandro Magister kommentiert die Predigt mit den Äußerungen zur Marien-Theologie, die Papst Franziskus am Fest der Allerheiligsten Mutter Jesu gehalten hat. Das tut er bei Settimo Cielo.
Hier geht´s zum Original: klicken

"FRANZISKUS´ REVOLUTION SPART NICHT EINMAL UNSERE LIEBE FRAU AUS. HIER IST ZU LESEN, WAS ER AUS IHR MACHEN WÜRDE"

Am achten Tage nach Weihnachten, dem Tag an Jesus beschnitten wurde und den vom Engel genannten Namen erhielt, feiert die katholische Kirche das Fest Mariens, der allerheiligsten Gottesmutter.

Aber wer ist Maria im Glauben und in den Predigten von Papst Franziskus? Eine seiner jüngsten Predigten hat Verwunderung darüber, wie er das Bild der Mutter Jesu neu gezeichnet hat.

Pietro De Marco hat uns diese Analyse der Päpstlichen Predigt geschickt. Der Autor, ein früherer Professor für Soziologie und Religionssoziologie an der Universität von Florenz und an der Theologischen Fakultät Zentralitaliens, Philosoph und Historiker aus Erfahrung, ist  bei den Lesern von Settimo Cielo seit Jahren bekannt und geschätzt.

"NEIN; VERLIEREN WIR UNS NICHT IN ABSURDITÄTEN " MARIANISCHE DOGMEN NACH PAPST FRANZISKUS" 

von Pietro De Marco

In einer Zeitspanne von wenigen Tagen haben wir die Nachrichten erhalten, sowohl darüber, daß  der Kommentars  zum Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens für die Gläubigen der Diözese Mailand einem Baptistenehepaar  anvertraut wurde als auch vor allem, über Papst Franziskus´ erstaunliche Predigt während der Messe zur Vigil des Festes der Hl. Jungfrau von Guadalupe. 

Wenn Franziskus auch nicht den protestantischen Stil im Umgang mit mariologischen Themen annahm.wollte er dennoch in seinem Eifer sein persönliches restriktives Urteil über die Marien-Dogmen und im Negativen zum Titel der Miterlöserin, Objekt jahrhundertelanger theologischer Überlegungen öffentlich machen. "No nos perdamos en tonteras" - verlieren wir uns nicht in Absurditäten- sagte er zu den uralten Erkundungen Marianischer Theologie und Spiritualität. 


Sonntag, 29. Dezember 2019

M. Tosatti kommentiert McCarricks Geldgeschenke

Marco Tosatti analysiert und kommentiert bei Stilum Curiae den Artikel der Washington Post, in dem über die Geldgeschenke des Ex-Kardinals McCarrick berichtet wird. Er fragt auch nach dem cui bono der jetzigen Veröffentlichung.
Hier geht´s zum Original:  klicken

MCCARRICK, DREI PÄPSTE, DAS GELD, DIE MACHT. DIE WASHINGTON POST.

"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae. ich habe aufmerksam den Artikel gelesen, den die Washington Post dem Geld gewidmet hat, das Ex-Kardinal McCarrick an Prälaten, Nuntien und- wie es scheint- auch Päpsten - verteilt hat. Ich rate Ihnen, das im Original zu lesen (....) Der Artikel sollte in seiner Gesamtheit gelesen werden, sonst riskiert man ihn nicht zu verstehen. 

Und vor allem muss man verstehen, dass einige der engagiertesten bergoglistischen Journalisten sofort die Gelegenheit wahrnahmen, sich der Tatsache zu rühmen, dass McCarrick zwar Geld an Johannes Paul II. Und Benedikt XVI. gesenden habe, der Name Jorge Mario Bergoglio jedoch nirgends erwähnt würde. Das heißt, sie versuchten, Wojtyla und Ratzinger mit ein bißchen oder viel Schmutz zu bewerfen.

Und sie merken nicht, dass sie auf diese Weise die Überzeugung einer engen Bindung zwischen den beiden untermauern: McCarrick schickt Geld, um sich das Mitgefühl derer zu verschaffen, die mit ihm nicht oder noch nicht befreundet sind. Ein Versuch, Wohlwollen zu erlangen. 
McCarrick muss den guten Willen von Papst Bergoglio nicht gewinnen, der ihn unmittelbar nach der Wahl von den von Benedikt XVI auferlegten Restriktionen befreite. Und das zahlt sich mit Sicherheit aus, wenn die Päpstliche Stiftung, deren Gründer und Präsident er ist, positiv auf die persönliche Bitte des Papstes um ein gigantisches Darlehen reagiert (die dann gekürzte Summe von 25 Mio. US $ beantragt), um die bankrotte Klinik IDI zu finanzieren .


Es ist interessant, den Artikel zu lesen, und er hat mich zu einigen Überlegungen angeregt.

Die erste ist, daß McCarrick über sechs Millionen Dollar von zahlreichen Spendern auf sein persönliches Konto erhalten hat, das über fünfzehn Jahre allein von ihm verwaltet wurde. Und daß das meiste Geld für wohltätige Zwecke verwendet wurde. Ohne jemanden verteidigen zu wollen, geschweige denn McCarrick, es gibt keinen Zweifel, daß dies zu seinen Gunsten zu sagen ist.


Samstag, 23. November 2019

M.Tosatti zur Fernostreise des Papstes

Marco Tosatti läßt uns bei Stilum Curiae lesen, welchen Eindruck der Beobachter vom Roten Planeten bei seiner Zeitungslektüre über die derzeitige Reise des Pontifex in den Fernen Osten gewonnen hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER MARS-OSSERVATORE: VERSPOTTEN DIE ZEITUNGEN JETZT DEN PAPST?" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae,  der Osservatore Marziano hat eine Wette über unseren Planeten abgeschlossen- speziell über die iberische Halbinsel. 
Er hat aber auch die päpstlichen Events verfolgt, und besonders die Art und Weise mit der die Zeitungen über die Reise des Pontifex nach Thailand und die causa Zanchetta,  des in den Vatican geflohenen päpstlichen Spezialschützlings, der beschuldigt wird, Seminaristen mißbraucht zu haben (der Vatican und der Papst waren darüber informiert....durch eine von fünf Prälaten unterzeichnete Anklage) Gute Lektüre. 

§§§

Jetzt verspotten viele Zeitungen- außer Repubblica, Avvenire und LaStampa (ganz zu schweigen von Torniellis Vatican Insider) den Papst - so ironisch wie sie können. 

Lieber Tosatti, ich bin auf einer offiziellen Mission in Spanien. Ich habe in seinem blog die starken und mutigen Aussagen Msgr, Viganòs gelesen. Wir freuen uns, daß es noch Prälaten wie ihn gibt. 

Wissen Sie, daß ich den Eindruck habe, daß die Zeitungen jetzt anfangen, Bergoglio als lächerliche Persönlichkeit für die Witzseite der Zeitung darzustellen? 

Zwei Beispiele:  ABC (konservative spanische Tageszeitung) bringt auf Seite 8 ein riesiges ganzseitiges Farbfoto, das ihn mit dem buddhistischen Oberhaupt Thailands zeigt - wie sie, so erklärt ABC - gemeinsam im Tempel von Wat Pho in Bangkok beten. 

Die dünne Ironie von ABC kann uns aber nicht entgehen. Sie schreiben, daß Bergoglio unmittelbar nach dem gemeinsamen Gebet die Gelegenheit hatte, das thailändische Volk den Duft von Weihrauch entdecken zu lassen, der anders als in buddhistischen während christlicher Zeremonien brennt. 


Donnerstag, 21. November 2019

Fundstück

Ed Condon berichtet bei CNA über die Londoner Aktivitäten des Vaticans im Rahmen des Finanz- &- Immobilienkandals.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel

"Londoner Luxus-Immobilie des Vatikans sollte durch Abriss von Pfarrheim ermöglicht werden"

beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Ein Bauträger im Auftrag des Vatikanischen Staatssekretariats hat angeboten, ein Londoner Pfarrzentrum und Pfarrhaus abzureißen und durch preiswerte Wohnungen zu ersetzen, um dadurch von der zuständigen Bezirksverwaltung die Baugenehmigung für eine Luxus-Immobilie zu bekommen.
Das haben Recherchen der Catholic News Agency (CNA) ergeben."  (...)
Quelle: CNA, Ed Condon





Mittwoch, 20. November 2019

Die Reden des Papstes: Eloquenz oder Unklarheit und Mehrdeutigkeit?

Sandro Magister gibt bei Settimo Cielo - mit einem kurzen, kritischen Kommentar die Eloge wieder, die die Jesuiten-Zeitung La Civiltà Cattolica über den Sprechstil vom Papst Franziskus veröffentlicht hat.Hier geht´s zum Original: klicken

"1+ . LA CIVILTÁ CATTOLICA ERKLÄRT FRANZISKUS ZUM MEISTER DER ELOQUENZ"   
Am 19. November bricht Papst Franziskus zu seiner 32. Auslandsreise auf- dieses mal nach Thailand und Japan. Und wie immer konzentriert sich die Aufmerksamkeit der ihn begleitenden 70 Journalisten schon auf die unvermeidliche Pressekonferenz beim Rückflug. 

Antworten an die Journalisten sind jetzt konstanter Bestandteil des "Lehramtes" von Jorge Mario Bergoglio. Das wird zusätzlich zu den "fliegenden Pressekonferenzen" inzwischen auch durch zahllose Interviews unter vier Augen verbreitet.

In der letzten Ausgabe von "La Civiltà Cattolica" hat der argentinische Jesuit Diego Fares diesen Schluss aus nichts anderem als dem jüngsten Franziskus-Interview im Buchformat entnommen, dessen Co-Autor er mit dem ebenfalls aus Argentinien stammenden Journalisten Herman Reyes Alcaide war- um die vom Papst angenommene Sprache als "neues Ereignis der Kommunikation" mit Bestnoten zu bewerten. 

Eine Sprache. die vorsätzlich "unvollständig" ist, schriebt Fares weil sie durch das "vervollständigt werden soll. was der andere sagt." Da kommen einem Bergoglios Gespräche mit Eugenio Scalfari, dem Gründer der Zeitung "Repubblica" und prominentem Vertreter des italienischen säkularen Intellektualismus in den Sinn- vollgepackt mit häretischen Postionen, die dem Papst zugeschrieben werden, von der Nichtexistenz der Hölle bis zur Nicht-Göttlichkeit Jesu- genau deshalb, weil sie "so ergänzt werden, daß der Leser sie versteht"-nach dem eigenen Zugeständnis des Interviewers. 

Aber hören wir -um zu verstehen- von La Civiltà Cattolica , wie Papst Franziskus selbst seine eigene Art zu sprechen erklärt, in der man ihn- so erklärt das Magazin-"wie einen Fisch im Wasser schwimmen lassen muß. 


Dienstag, 19. November 2019

Die Vatican-Finanzen und kein Ende....

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae den aktuellen Stand der Dinge im aktuellen vaticanischen Finanz-Skandal.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"KEIN FRIEDE BEI DEN FINANZEN. SKANDAL WEGEN DES RÜCKTRITTS BRÜLHARTS AUS DER AIF"

Kein Frieden bei den Vatican-Finanzen.Und gestern die Nachricht, daß das Mandat René Brülharts als Präsident der vaticanischen Finanzaufsicht nach Ablauf Ein Nachfolger werde unmittelbar nach der Rückkehr des Papstes von seiner Reise nach Thailand und Japan bekannt gegeben. 

Im Vatican spricht man von einer Audienz von Brülhart beim Papst in den Tagen die dieser Ankündigung vorausgingen- in einer alles andere als heiteren und idyllischen Atmosphäre. Der Präsident hat einer internationalen Nachrichtenagentur gegenüber gesagt, er habe keine Bereitschaft dazu erkennen lassen. Es heißt, er habe praktisch seinen Rücktritt angekündigt.
Dazu sei er- laut unserer gut unterrichteten Quelle- zumindest gedrängt worden.

Brülhart ist Jurist mit Spezialgebiet Finanzen. Er spielte eine bedeutende Rolle, als sofort nach dem Anschlag auf die Zwillingstürme die USA und Europa eine strikte Überwachung der Geldströme beschlossen- mit Konsequenzen für die Finanzparadiese.
Daraus entstand für einige Länder wie die Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein die Notwendigkeit Experten zu finden, denen die Quadratur des Kreises zuzutrauen war, den Status des Landes von Untersuchungen frei oder fast frei zu halten und gleichzeitig, die Situation so zu managen, daß die Paradiese nicht Ziele tiefer gehender Neugier oder Strafen werden würden. Brülhart ist Spezialist für Operationen dieser Art.

2012 -nachdem das von Nicora und Gotti Tedeschi formulierte Gesetz geändert worden war, um die Finanztransaktionen des Vaticans weißer als Schnee zu machen, trat Brülhart in den Kreis innerhalb der Mauern ein und wurde 2014 Präsident der Finanz-aufsichtsbehörde AIF.


Montag, 18. November 2019

Scalfari und Papst Franziskus: ein Dialog.....

Marco Tosatti läß sich bei Stilum Curiae von seinem virtuellen Mitarbeiter Romana Vulneratus Curia über das Büchlein mit den Scalfari- Papst Bergoglio-Dialogen unterrichten, das Eugenio Scalfari via Repubblica herausgegeben hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"RVC HAT DIE SCALFARI-PAPST-DIALOGE GELESEN. UND ER HAT ALLES VERSTANDEN...."

Liebe Stimlumcurialisten, Romana Vulneratus Curia ist immer noch verblüfft über die Lektüre des Büchleins, in dem Eugenio Scalfari von seinen Unterhaltungen mit dem amtierenden Pontifex berichtet. Und schon hier müssen wir den Hut vor RVC ziehen, weil wir nicht den Mut hatten, uns in diese Materie zu vertiefen. Aber RVC ist aus einem anderen Stoff gemacht und wollte einige seiner Eindrücke mit uns teilen....gute Lektüre! 

§§§


Lieber Tosatti, 
möchtest Du die Geschichte von der Berufung Bergoglios- Scalfari von ihm selbst erzählt- teilen?
Willst Du erfahren, was Bergogliso von der Soziallehre der Kirche verstanden hat?  
Dann schau in das Büchlein, das vor wenigen Tagen als Beilage in Scalfaris Repubblica erschiebnen ist "Gott und die moderne Gesellschaft", in den die Gespräche zwischen dem Gründer der repubblica und Papst Bergoglio gesammelt sind. 

Aus dem Gespräch vom 1. Oktober 2013, "So werde ich die Kirche verändern" , S. 66

Du wirst es nicht glauben. Das ist die Antwort der Papstes auf die Frage: wann haben Sie die Berufung gespürt? 

SCALFARI: Haben Sie die Berufung schon als Junger gespürt? 

FRANZISKUS:  Nein. nicht sehr jung. Ich mußte wegen meiner Familie einen anderen Beruf erlernen (mein Kommentar Ah, wie gut ihn de Familie kannte! Warum hat er ihr nicht gehorcht?) 
arbeiten und etwas Geld verdienen. Dann ging ich an die Universität. Dort hatte ich auch eine Lehrerin, der ich Respekt und Freundschaft entgegenbrachte, sie war eine leidenschaftliche Kommunistin. Sie hat mich oft gelesen und ließ mich Texte der Kommunistischen Partei lesen. 
So kannte ich auch dieses sehr materialistische Konzept. Ich erinnere mich, dass sie mir auch das Kommuniqué der amerikanischen Kommunisten zur Verteidigung der zum Tode verurteilten Rosenbergs gab (mein Hinweis: Das Ehepaar Rosenberg wurden 1951 verurteilt, weil sie beschuldigt wurden, Spione der Sowjetunion zu sein). Die Frau, von der ich spreche, wurde später von dem damals in Argentinien regierenden diktatorischen Regime festgenommen, gefoltert und getötet

Und hier die Antwort des Papstes, in der er erklärt, was er von der Soziallehre der Kirche verstanden hat.

SCALFARI:  Hat der Kommunismus Sie angezogen?

FRANZISKUS: Sein Materialismus hat mich nicht berührt. Aber ihn durch eine mutige und ehrbare Person kennen zu lernen, war sehr nützlich für mich, ich habe einige Dinge verstanden, einen sozialen Aspekt, den ich dann in der Soziallehre der Kirche wiedergefunden habe.

Soviel dazu, liebe Leser. Was glauben Sie- welche Antwort hätte Bergoglio Scalfari gegeben, wenn er 2013 schon Emma Bonino gekannt und geschätzt hätte....

Quelle: M. Tosatti, RVC, Stilum Curiae

Dienstag, 5. November 2019

Außer den Pachamama-Ritualen gab es in Rom auch wieder ein Lichterspektakel...

Martin M.Barillas hat für LifeSiteNews über das Lichter-Spektakel berichtet, das nach Abschluss der Amazonas.-Synode in Rom veranstaltet wurde-wobei die Fassaden einiger der berühmtesten klassischen Kirchen als Projektionsflächen benutzt wurden.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"AM ENDE DER AMAZONAS- SYNODE WURDE EINE VERSTÖRENDE LICHT-SHOW AUF ROMS KIRCHENFASSADEN PROJIZIERT." 
Noch einmal wurden an zwei Wochenenden im Oktober bizarre Licht-Shows auf die Fassaden einiger der berühmtesten Katholischen Kirchen Roms projiziert. Das letzte Wochenende stand im Zeichen des Abschlusses der Amazonas-Synode, die die katholische Kirche weltweit wegen des Einsatzes heidnischer Rituale bei offiziellen Veranstaltungen, bei denen Papst Franziskus anwesend war. erschüttert hat.

Edward Pentin hat berichtet:
"Die dämonische Lichter-Show des vergangenen Jahres, die auf die Fassade der Basilika Sants Maria Sopra Minerva projiziert wurde, ist zurück. Das schein ein alljährliches Ereignis zu werden. In der Basilika befindet sich das Grab der Hl. Catherina von Siena." 
Last year’s pagan-demonic lightshow projected onto the facade of the basilica of Santa Maria sopra Minerva is back. Looks like it’s becoming an annual event. The tomb of St. Catherine of Siena is located in the basilica

Der Lichtstrahl reichte von der zentralen Öffnung des Dachs aus unendlich weit in den Himmel und war in einer Entfernung von mindestens 40 Kilometern zu sehen. Die Kirche, die einst ein römischer Tempel war, der allen heidnischen Göttern gewidmet war, diente als Leinwand für die Lichtshow. In Der Show wurden schnell wechselnd Bilder von architektonischen bis zu mysteriösen ab. Mit den imposanten Fassaden von drei berühmten Basiliken und mehreren anderen Baudenkmälern in Rom begann die Show am 20. Oktober und wurde am Sonntag wiederholt.

Freitag, 1. November 2019

Fundstück

Wie Die Tagespost heute berichtet, hat der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer in seiner Predigt seine Verwunderung über die bei der Amazonas-Synode propagierten Änderungen der Lehre zu Weihesakramenten und Zölibat und den Kommentar des Essener Bischofs Overbeck dazu ausgedrückt. Hier geht´s zum Original:  klicken

unter dem Titel :
Voderholzer zu Zölibatsdebatte: „Lasst euch nicht verwirren“
beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Der Regensburger Bischof betont in einer Predigt, die Ehelosigkeit sei als Lebensform Jesu dem Priesteramt angemessen. Er übt auch Kritik an den im Vatikan aufgestellten Holzfiguren nackter Frauen – und an Bischof Overbecks Einschätzung " (...)

Quelle: Die Tagespost