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Sonntag, 16. Februar 2020

Tosatti: Zwei Päpste.....?

Marco Tosatti hat heute bei Stilum Curiae den Kommentar eines seiner Leser zu einem Artikel von Prof. Ureta zu "Querida Amazonia" und zur Lage der Kirche im aktuellen Pontifikat veröffentlicht.
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"WENN BENEDIKT SICH NOCH ALS PAPST FÜHLT. UND DER ANDERE PAPST...."

Gestern hat einer der regelmäßigen Leser von Stilum Curiae den Artikel von Prof. Ureta über die Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" kommentiert. Der Kommentar stammt von Roth, den die Stilumcurialen gut kennen. Hier ist er:

Lieber Ureta, Ihre Überlegungen sind wie immer perfekt. Wer von Prof. Plinio C. De Oliveira geschult wurde, zeigt, daß er einen einzigartigen Überblick über alle Probleme hat, die das menschliche Geschöpf schädigen können. 
Glückwünschen beiseite- wäre ich Ihnen für einen Kommentar zu der folgenden Hypothese dankbar. Papst Bergoglio gibt mit dieser Exhortation, die einen idiotischen Titel wie aus einem Weihnachtsfilm trägt, vor, die Demütigung, daß er seine Absichten aufgeben mußte, weggesteckt zu haben, eine doppelte Demütigung. 
Erstens weil ihm die Revolutionierung des Zölibats nicht möglich war. Zweitens - eine noch größere. weil sie von Benedikt XVI kam, einem erwachten Papst, der sich selbst als Papst bestätigt und seinen unklaren teilweisen Amtsverzicht bereut. 
Gäbe es das Konklave nicht, das Bergoglio wählte, hätte ich keinen Zweifel an der Erklärung von den zwei Päpsten, wie sie Gänswein damals erklärt hat. Benedikt XVI sieht sich immer noch als Papst, das zeigt er und Bergoglio hat das (teilweise) verstanden. Ende des bergoglianischen Traums?
Oder Beginn eines echten Krieges? "

§§§

Wir haben diesen Kommentar Prof. Ureta übermittelt, der so freundlich war, mit einer langen Überlegung zu antworten, die wir unten im englischen Original wiedergeben. Inzwischen haben wir hinter den Vaticanischen Mauern mit einer sehr hochgestellten Persönlichkeit gesprochen, die uns über ihr wohldurchdachtes Urteil zu den Ereignissen um die viri probati, den Zölibat und die Exhortation unterrichtet hat- die laut Don Nicola Bux nach der Veröffentlichung des Buches von Benedikt XVI und Kardinal Sarah geändert wurde. 
Laut Don N.Bux gibt es drei Schlüsselelemente: 
1. Benedikt fühlt sich als - nicht eremitierter- Papst.
2. Das hat er unter diesen Umständen gezeigt-
3. Papst Bergoglio hat das verstanden und hat Angst,
Was wird diese völlig beispiellose Situation bewirken? 
Es gibt jene, die die Möglichkeit sensationeller Entwicklungen nicht ausschließen.
Aber hier die Überlegungen von Prof. Ureta 

§§§

Lieber X.....
In der Argumentation von Siscoe und Salza ist der Kern des Problems nicht die sichtbare Handlung sondern das Minimum. das erforderlich ist, damit die Absicht des Handelnden der der Kirche entspricht und die Handlung so gültig wird (Sakramente oder ein Rücktritt) Und ob ein die Natur dieser Handlung betreffender Fehler diese Gültigkeit beeinflußt. Ihre Schlußfolgerung ist- daß das nicht der Fall ist., 

Mehr allgemein gesprochen- stimme ich mit Ihnen überein, daß die Grenze im Grad des Leidens und der Scham der Kirche liegt, die Gott zuläßt. Trotz der Tatsache, daß sie unsterblich ist und das Versprechen hat, daß die Pforten der Hölle sie nicht überwinden werden. 

Auch wenn die Unvollkommenheit der Kirche nicht zu ihren Aussagen gehört und noch kein offiziell erklärtes Glaubensdogma ist, wird sie niemals eines ihrer essentiellen Bestandteile verlieren, d.h. den Glauben, die Sakramente oder die Hierarchie, Selbst wenn alle abtrünnig würden und nur ein Bischof und ein Gläubiger katholisch bleiben würden (es sind mindestens zwei Personen erforderlich, um eine Gemeinschaft zu bilden) würde es immer noch die Katholische Kirche sein. 

Aber dieses Minimum ist reine Theorie, weil die Kirche, um ihre Mission erfüllen zu können, sichtbar sein muß, damit die Menschen guten Willens sie als die einzige wahre Kirche des einzigen wahren Gottes erkennen können. 

Bisher haben wir- Gott sei Dank- diesen Tiefstpunkt noch nicht erreicht. Weil es ein Minimum an Prälaten, eine gute Zahl von Klerikern und eine nicht kleine Minderheit von Menschen gibt, die die Häresien der Modernisten zurückweisen und wissen, wie die wahre Kirche ist. Außerdem haben sie- indem sie alle modernen Möglichkeiten der sozialen Medien nutzen- eine Art unsichtbare "Familie der Seelen" gegründet, die sich gegenseitig unterstützt und für fehlgeleitete Katholiken für traditionelle Positionen anziehend macht. 

Die Modernisten selber helfen bei der Sichtbarmachung der wahren Kirche, indem sie unaufhörlich beteuern, daß ihre Kirche eine "Neue Kirche" sei, die sich entwickelt hat, usw.
So daß Außenstehende daraus schließen, daß die altmodische Kirche die richtige ist (sogar um sie dann zu verfolgen). 

Solange die Minderheit der gläubigen Katholiken den Glauben behält und um einige gute Hirten gesammelt bleibt (und so das Überleben und die Sichtbarkeit der Kirche sichert) gibt es praktisch keine Grenze, bis zu welchem Grad der Abgrund des modernistischen Wundbrands die Hierarchie befallen kann. Wie Pater Santiago Martin kürzlich in einem seiner Videos sagte, "Sie werden nicht aufhören, bis sie eine Lesbe auf den Stuhl Petri gesetzt haben!" 

Ich habe die Verbreitung des Buches von A.Xavier de Siveira über die theologische Hypothese eines häretischen Papstes sehr unterstützt, um den normalen Katholiken erkennen zu lassen, daß ein Papst sich irren und die Herde in die Irre führen kann, damit sie sich nicht verpflichtet fühlen, den Häresien von Papst Franziskus zu folgen. 

Meiner Ansicht nach sollten wir, anstatt weiter unsere Gedanken zum Kochen zu bringen und zu versuchen, das theologisch-kanonische Problem eines häretischen Papstes  (die Positionen von Cajetan und Bellarmin dazu)  zu lösen oder wie weit die öffentliche Häresie des Papstes gehen kann (oder sogar das schwerwiegendere Problem zu wissen, bis zu welchem Ausmaß die Mehrheit der Hierarchie vom Katholischen Glauben abfallen kann...) uns darauf zu konzentrieren, den Glauben dieser "Seelenfamilie"  wahrer Katholiken und die Treue einer guten Anzahl von Hirten und Geistlichen zu erhalten,. 

Das wäre der Haltung einer Frau und von Kindern gleich. die physisch oder psychisch vom Ehemann und Vater angegriffen wurden, und anstatt sich darüber zu quälen, ob ihre Ehe gültig ist oder nicht und ob sie noch mit ihm verheiratet ist, lieber vorsichtige Schritte unternimmt, sich und ihre Kinder räumlich vom Ehemann zu trennen, um den Rest der Familie zu bewahren und sie vereint zu lassen, während sie anerkennt, daß der eheliche Bund gültig bleibt oder gültig bleiben kann. Diese Haltung seitens der angegriffenen Ehefrau ist vom Kirchenrecht immer zugelassen worden. 

In diesem Sinn, fürchte ich, daß die vereinte Front jener Katholiken, die gläubig bleiben, durch nebensächliche Diskussionen. wie z.B. ob Benedikt XVI auf das Papstamt verzichtet hat oder ob Papst Franziskus noch Papst ist ( falls seine Wahl gültig war) gespalten werden können. Wir haben bereits die Risiken durch den ewig fließenden Lavastrom der Sedisvakantisten erlebt, der nirgendwohin führt. 

Ich setze nebensächlich in Anführungszeichen, weil mir bewußt ist, welch dramatische Schäden ein häretischer Papst in der Kirche verursachen kann (und das war der Grund, aus dem Der Hl. Robert Bellarmin den Gedanken bevorzugte, daß Gott so etwas nie geschehen lassen werde) 
Aber wir sind Zeugen der Tatsache geworden, daß der Hl. Geist bei einigen Gläubigen und einigen guten Hirten gewirkt hat und sie darin bestärkt hat, Widerstand gegen die Zerstörung durch diesen sehr sehr schlechten Papst zu leisten. Deshalb müssen wir darauf vertrauen, daß diese Hilfe des Hl. Geistes in gleicher Stärke zunehmen wird, wie die Intensität der Prüfung (weil die Kirche an Weisheit und Heiligkeit zunimmt, wie ihr Göttlicher Gründer). 

Wenn die andere Seite eine lesbische Frau auf den Thron des Hl Petrus setzen wird- um Fr. Martins lebhaftes Bild im Van-Gogh.Stil zu benutzen- werden viel mehr Menschen guten Willens feststellen, daß die "mainstream"-Kirche  definitiv nicht die wahre Kirche ist. Viele von ihnen werden bereuen, zumindest teilweise zugelassen zu haben, daß das modernistische Zeug die Kirche infiltrierte, das in einen solchen Abgrund führte. Und sie werden sich der "Familie der Seelen" jener anschließen, die treu geblieben sind und ausgestoßen wurden. " 

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti, Prof. Ureta 

Montag, 10. Februar 2020

R. Cascioli ist "not amused" über Msgr. Sorondo

und läßt als Chefredakteur der La Nuova Bussola Quotidiana in einem Leitartikel kein gutes Haar an dem argentinischen Prälaten.
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"SORONDO - SYMBOL FÜR DIE VERWIRRUNG IN DER KIRCHE" 

Mit gezogenem Degen verteidigt er die Kommunion für den argentinischen Präsidenten, einen Abtreibungsbefürworter und in Kohabitation Lebenden; und er verteidigt die Beleidigungen gegen Trump während eines von ihm organisierten Treffens. 
Das sind nur die letzten Fehlgriffe von Msgr. Marcelo Sorondo , Argentinier, Kanzler der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und Sozialwissenschaften. Die letzten in einer langen Serie. 

Inkompetenz, Sorglosigkeit, Verachtung der katholischen Gläubigen, Arroganz, Ideologie, Chamäleonismus. Es gibt eine Persönlichkeit im Vatikan, die all diese Eigenschaften zusammenfasst, die heute typisch für eine bestimmte Kirche sind, die sich gerne "kontaktfreudig" nennt. Aber während bei anderen eine oder einige dieser Eigenschaften gefunden werden, sind in ihm alle vereinigt. Wir sprechen über den argentinischen Bischof Marcelo Sanchez Sorondo, Kanzler der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und Sozialwissenschaften, eine Position, die er seit 1998 innehat.

Er, der früher Philosophie an der Päpstlichen Lateranuniversität lehrte, wurde von Johannes Paul II. für diese Position nominiert. Eine falsche Wahl könnte im Nachhinein gesagt werden, aber es gibt die Tatsache, daß er bis vor einigen Jahren weder im Guten noch im Schlechten besonders aufgefallen ist; und in jedem Fall war er weit von den Entscheidungszentren entfernt. Wie viele andere Persönlichkeiten, die sich im Vatikan aufhalten, hat er sich jedoch während dieses Pontifikats völlig verändert und ist ein echter politischer Aktivist, Globalist und Sozialist geworden.

Und er hat die Päpstlichen Akademien, die er leitet, verändert: Von angesehenen akademischen Körperschaften, die berufen sind, aktuelle wissenschaftliche und soziale Themen zu diskutieren und zu vertiefen, um den Päpsten nützliche Erkenntniselemente zu vermitteln, sind sie zu dem (wissenschaftlich) bewaffneten Arm mit einer globalistischen und ökologischen Schubkraft geworden, die sicherlich aus Santa Marta stammt, die aber wiederum Santa Marta mitzieht.
Und daß er zu einer fundamentalen Säule der Neuen Vatikanischen Ordnung geworden ist, zeigt die Tatsache, daß er immer noch vorhanden ist, obwohl er sowohl das Rentenalter (75 Jahre) als auch die vom Papst in einigen Fällen gewährte Verlängerung (weitere zwei Jahre) bereits überschritten hat. .

So sind im Vatikan Persönlichkeiten häuslich geworden, die den anti-menschlichen und anti-christlichen Gedanken vertreten, der die UN-Organisationen leitet, und die der heilige Johannes Paul II mit aller Kraft so hart gekämpft hatte. Katastrophale Ökologen wie John Schellnhuber und neomalthusianische Ökonomen wie Jeffrey Sachs diktieren jetzt die Linie und man musste sogar der "gelehrten" Vorlesung von Paul Ehrlich im Vatican beiwohnen, dem Umweltbiologen, der vor allem für die "Bevölkerungsbombe" (die demographische Bombe) bekannt ist, dem 1968 erschienenen Buch, das die antinatalistische Politik in den armen Ländern der folgenden Jahrzehnte so sehr beeinflusste.


Samstag, 1. Februar 2020

Kardinal Woelki & der "Synodale Weg" .

domradio.de hat den Kölner Erzbischof Kardinal Woelki zu seinen Eindrücken von der 1. Sitzung des "Synodalen Weges" befragt.
Der Titel des Beitrags spricht Bände:

         "ALLE MEINE BEFÜRCHTUNGEN EINGETRETEN" 

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Quelle: domradio.de

Freitag, 31. Januar 2020

Breaking....

Roberto de Mattei berichtet bei Corrispondenza Romana - was er von einigen Bischjöfe, die Teile der kommenden postsynodalen Exhortation von Papst Franziskus gelesen haben, heute erfahren hat: verheiratete "viri probati" können zukünftig in Ausnahmefällen zu Priestern geweiht werden. Und er kommentiert anschließend, welche Folgen das haben wird,
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"DIE POSTSYNODALE EXHORTATION VON PAPST FRANZISKUS HEBT DEN KLERIKALEN ZÖLIBAT AUF"

"Die Nachricht, die wir erwarteten, lag schon in der Luft, aber die Bestätigung erreicht uns auf diskrete Weise von einigen Bischöfen, die Zugang zu einem Teil (nicht der ganzen) postsynodalen apostolischen Exhortation für die Amazonas-Synode von Papst Franziskus bekommen. Dieser Teil bezieht sich hauptsächlich auf den im Schlußdokument der Synode approbierten Paragraphen 111. 

"Viele Mitglieder der Kirchengemeinden im Amazonas-Gebiet haben große Schwierigkeiten beim Zugang zur Eucharistie. Es können Monate oder Jahre vergehen, bevor ein Priester in eine Gemeinde zurückkehrt, um die Eucharistie zu feiern, das Beichtsakrament anzubieten oder den Kranken der Gemeinde die Krankensalbung zu spenden. 

Wir schätzen den Zölibat als Geschenk Gottes, weil er dem zum Priester geweihten missionarischen Jünger ermöglicht, sich voll ganz dem Dienst am Heiligen Volk Gottes zu widmen. Wir wissen, daß diese Disziplin "für die Natur des Priestertums nicht erforderlich ist" (PO 16) -obwohl aus vielen Gründen ein gutes Verhältnis zwischen beidem besteht.
In seiner Enzyklika über den priesterlichen Zölibat hat der Hl. Paul VI diese Vorschrift bekräftigt und die theologischen, spirituellen und pastoralen Gründe offengelegt, die ihn  begründen.
In der postsynodalen Exhortation von 1992 bestätigte der Hl. Johannes Paul II diese Tradition der Lateinischen Kirche (PDV 29).

"In Anbetracht der Tatsache, dass die legitime Vielfalt die Gemeinschaft und die Bezeugung der Vielfalt der bestehenden Riten und Disziplinen die Einheit der Kirche nicht beeinträchtigt, sondern sie in ihrem Kern bestätigt und ihr dient (vgl. LG 13; OE 6) schlagen wir im Rahmen von Lumen Gentium 26 vor, daß die zuständige Autorität Kriterien und Bestimmungen festzulegen, nach denen von der in der Gemeinde anerkannte Männer zu Priestern geweiht werden können, für ein fruchtbares, permanentes Diakonat, die eine angemessene Ausbildung zum Priestertum erhalten, damit sie das Leben der christlichen Gemeinschaft durch das Predigen des Wortes und die Feier der Sakramente in den entlegensten Gebieten des Amazonas erhalten können. "

Die Bresche ist also geschlagen. Es gibt keinen Grund, in anderen Gegenden der Welt etwas zu verbieten, was in einigen Gebieten des Amazonas erlaubt ist. 
Die deutschen Bischöfe -und nicht nur sie- sind bereit, verheiratete Männer zum Priestertum -wenn sie von den zuständigen Autoritäten für geeignet angesehen werden. 
Was da abgeschafft wird, ist nicht nur eine veränderliche "kirchliche Disziplin" sondern ein Gesetz, das auf einem Gebot göttlich-apostolischen Ursprungs beruht. 

Vor fünfzig Jahren las Kardinal Leo-Joseph Suenens auf dem Symposium der europäischen Bischöfe im Juli 1969 in Chur bei der Abschlusskonferenz einen Appell von Hans Küng vor, den Zölibat der Priester abzuschaffen. 
Diese Bitte stimmte mit der Rolle überein, die die progressive Theologie in der Sexualität erkannte: ein Instinkt, den der Mann nicht durch Askese unterdrücken, sondern "frei" leben und im Sex eine Form der "Verwirklichung" der menschlichen Person finden sollte. 
Seitdem hat sich diese Forderung erweitert und geht mit dem Säkularisierungs- und Selbstzerstörungsprozess der Kirche einher.

In Wirklichkeit waren die Übertretungen des Zölibats und die Simonie die großen Plagen, die den mystischen Leib Christi in Krisenzeiten immer heimgesucht haben. Und der Ruf nach Abstinenz und nach evangelikaler Armut war das Banner der großen reformierenden Heiligen. In den kommenden Februar-Tagen wird der Anti-Reformer nicht wie so oft ein Bischof oder eine Gruppe von Bischöfen sein, sondern der Nachfolger des heiligen Petrus selbst.


Der kirchliche Zölibat ist eine Ruhm der Kirche, und was er demütigt, ist der Wille Christi, in unsere Zeit überliefert von den Aposteln. Wie kann man sich vorstellen, daß Katholiken angesichts dieses Skandals schweigen können? "
Roberto de Mattei

Quelle: Corrsipondenza Romana, R.de Mattei 

Freitag, 13. Dezember 2019

Fundstück

Der Jugendseelsorger der Diözese Köln Tobias Schwaderlapp sagt zu den Äußerungen des BDKJ was gesagt werden mußte. 
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Unter dem Titel:
"IM GLAUBEN IST NICHT ALLES VERHANDLUNGSSACHE" 
beginnt der Beitrag so:

 "Der Kölner Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp kritisiert eine umstrittene BDKJ-Kampagne. Er begrüßt zwar das Motto der Aktion "katholisch + anders als du denkst", findet jedoch, daß etwas "grundlegend schief" gegangen sei. (....)"
Quelle: domradio de. 

Freitag, 22. November 2019

Erzbischof Viganò meldet sich aus dem Exil....

und kritisiert bei LifeSiteNews einige Ereignisse, die sich während der Amazonas-Synode unter den Augen des Papstes zugetragen haben
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"ERZBISCHOF VIGANÒ: DER PAPST UNTERWIRFT DIE KIRCHE MÄCHTIGEN KRÄFTEN, DIE DIE WELTHERRSCHAFT WOLLEN"

"20 Jahrhunderte lang hat die katholische Kirche den Glauben an Jesus Christus, den einzigen Erlöser, bezeugt, der uns unverändert überliefert wurde- wie sie ihn von den Aposteln und Kirchenvätern  zum Preis des Blutes der Märtyrer empfing und durch das Zeugnis der Bekenner des Glaubens und der unzähligen Heiligen aller Völker und Sprachen. Dieser Glaube ist von Eltern ihren Kindern und von Priestern und Ordensleuten, er wurde von eifrigen Missionaren auf jedem Kontinent der Welt verbreitet worden- unter der Führung der Nachfolger des Apostels Petrus, die die Einheit der Braut Christi garantierten, indem sie die Brüder im Glauben bestärkten.

Seit fast 7 Jahren hat der Nachfolger des Apostelfürsten, dem das Mandat anvertraut wurde, das Christus Petrus nach dessen Glaubensbekenntnis "du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes" übergab, sein Amt, seine Brüder im Glauben zu bestärken, niedergelegt. Papst Franziskus hat noch nie irgendwen bestärkt. Wir erkennen schmerzlich, wie spaltend und destruktiv sein Pontifikat war.

Mit der Erklärung, die er in Abu Dhabi unterzeichnet hat, in der er feststellt, daß "Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Religionen, Farben, Geschlechter, Rassen und Sprachen von Gott in seiner Weisheit gewollt ist"  und seiner andauernden devianten Verurteilung des sog. Proselytismus hat Franziskus nicht nur jeden missionarischen Impuls absterben lassen sondern tatsächlich das Mandat zurückgewiesen, das allen Aposteln von Christus übergeben wurde: "Geht hin und macht alle Völker zu Jüngern, tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes, kehrt sie alles zu befolgen, was ich Euch geboten habe." (Mt. 28: 18-20).

Die Strategie des amtierenden Pontifex wird durch Täuschung und Lügen getarnt und durch Schweigen verdeckt, wenn entdeckt wird, wie sehr sie in ihren abweichenden Zielen große Verwirrung unter den Gläubigen auslöst, während sie von den Feinden der Kirche klug gepriesen wird.


Dienstag, 12. November 2019

Protest-Resolution


PROTEST GEGEN DIE SAKRILEGISCHEN AKTIONEN VON PAPST FRANZISKUS

Wir- die Unterzeichnenden, Klerus und Katholische Laien protestieren gegen die sakrilegischen und abergläubischen Handlungen, die Papst Franziskus, der Nachfolger Petri, bei der gerade in Rom zu Ende gegangenen Synode vollzogen hat und verurteilen sie.
Hier geht´s zum Original der Petition:  klicken (die ab Dienstag Mittag freigeschaltet wird)
Die sakrilegischen Handlungen in chronologischer Reihenfolge:

- 4. Oktober: Papst Franziskus nahm an einem Akt idolatrischer Anbetung der heidnischen Göttin Pachamama teil
- Er ließ zu. daß diese Anbetung in den Vaticanischen Gärten stattfand und entweihte so die Nachbarschaft zu den Gräbern der Märtyrer und der Peterskirche.
-Er nahm an dieser idolatrischen Anbetung teil, indem er die Pachamama-Abbildungen segnete.
-am 7. Oktober wurden die Pachamama-Statuetten vor dem Hauptaltar im Peterdom aufgestellt und dann in einer Prozession in die Synoden-Aula gebracht. Papst Franziskus hat bei einer Zeremonie mit diesem Bild gebetet und sich dann dieser Prozession angeschlossen.

- Als die hölzernen Bilder dieser heidnischen Gottheit aus der Kirche Santa Maria in Traspontina entfernt wurden, wo sie sakrilegisch aufgestellt worden waren, und von Katholiken, die über diese Entweihung der Kirche empört waren, in den Tiber geworfen wurden, entschuldigte sich Papst Franziskus am 25. Oktober für ihre Entfernung und veranlasste, daß ein anderes hölzernes Abbild von Pachamama in die Kirche zurückgebracht wurde.  Auf diese Weise wurde eine weitere Profanation eingeleitet.

- Am 27. Oktober nahm er in der Schlussmesse der Synode eine Schüssel entgegen, die für die götzendienerische Verehrung von Pachamama verwendet wurde, und stellte sie auf den Altar.

Papst Franziskus selbst hat bestätigt, daß es sich bei diesen Holzbildern um heidnische Idole handelt.
In seiner Entschuldigung für die Entfernung dieser Götzenbilder aus einer katholischen Kirche nannte er sie ausdrücklich Pachamama,  ein Name für eine falsche Göttin der Mutter Erde gemäß dem heidnischen religiösen Glauben in Südamerika.

Verschiedene Darstellungen dieses Vorgehens wurden von Kardinal Walter Brandmüller, Kardinal Gerhard Müller, Kardinal Jorge Urosa Savino, Erzbischof Carlo Maria Viganò, Bischof Athanasius Schneider, Bischof José Luis Azcona Hermoso, Bischof Rudolf Voderholzer und Bischof Marian Eleganti als götzendienerisch oder gotteslästerlich verurteilt.  Zuletzt hat Kardinal Burke in einem Interview diesen Kult auf die gleiche Weise beurteilt.

Diese Teilnahme am Götzendienst wurde durch die Erklärung mit dem Titel „Dokument zur menschlichen Brüderlichkeit“ vorweggenommen, die Papst Franziskus und Ahmad Al-Tayyeb, der Groß- Imam der Al-Azhar-Moschee, am 4. Februar 2019 gemeinsam unterzeichneten.

„Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Rassen und der Sprache werden von Gott in seiner Weisheit gewollt, durch die er die Menschen geschaffen hat. Diese göttliche Weisheit ist die Quelle, aus der das Recht auf Glaubensfreiheit und die Freiheit, anders zu sein, hervorgeht. “
Die Beteiligung von Papst Franziskus an götzendienerischen Zeremonien ist ein Indiz dafür, dass er diese Aussage in einem heterodoxen Sinne meinte, der es ermöglicht, die heidnische Verehrung von Götzen als ein von Gott positiv gewolltes Gut zu betrachten.


Freitag, 8. November 2019

Pater Hugo V. Romero rechtfertigt die Verbrennung der Pachamama- Figuren

Das hat er Bree A.Dail  gegenüber in einem Interview für LifeSiteNews erklärt.
Hier geht´s zum Original: klicken

"EXKLUSIV: KATHOLISCHER PRIESTER VERTEIDIGT DAS VERBRENNEN DER PACHAMAMA ALS MIT DEM GESETZT GOTTES VEREINBAR"
"Ein katholischer Priester der Erzdiözese Mexico City, dessen am Wochenende gepostetes Video hohe Wellen schlug, auf dem zu sehen ist, wie er heidnische Pachamama-Statuen in effigie zur Sühne der Sünde der Idolatrie bei der Amazonas-Synode verbrannte, verteidigt seine Aktion und sagt, sie falle unter das Gesetz Gottes.

Fr. Hugo Valdemar Romero. der frühere Sprecher der Erzdiözese von Mexico City sagte in einem Exklusiv-Interview mit LifeSiteNews (s.u.) daß er seine Gemeinde bei den Sühne-Gebeten anzuführen, indem er Pachamama in effigie verbrannte, wegen des Skandals und der Schmerzen, die durch die ernsten idolatrischen Handlungen während der Amazonas-Synode mit Amazonischen Götzen im Vatican verursacht wurden.

Viele sehr verletzte und wütende Gläubige haben mich angesehen und uns (den Klerus) gebeten, etwas zu tun, um unsere Ablehnung der Idolatrie zu zeigen und Gott um Verzeihung für die vielen Sakrilege und Profanierungen zu bitten und so entschloss ich mich zu dieser Handlung der Wiedergutmachung. 

Auf die Frage, ob es Vergeltungsmaßnahmen von Mitgliedern der Hierarchie wegen der Verbrennung der Pachamama-Figuren gegen ihn gegeben habe erhalten habe, antwortete Pater Dr. Valdemar Romero, daß es die bisher nicht gegeben habe, er aber bereit sei, "mich für meine Handlungen zu 
verantworten" „Ich habe noch keinerlei Beurteilung erhalten und bin natürlich bereit, mich für meine Handlungen zu verantworten. Diese Handlungen liegen jedoch nicht außerhalb des Gesetzes Gottes oder des kanonischen Gesetzes. Ich habe keine Angst, weil ich mich von Gott und besonders von Unserer Lieben Frau von Guadalupe beschützt fühle - ich werde Ihre Ehre immer verteidigen. 

Der Priester stellt das Götzenbild Pachamama der Jungfrau Maria unter dem Titel "Unsere Liebe Frau von Guadalupe" gegenüber, die Juan Diego 1531 auf dem Tepeyac-Hügel in Mexiko erschien.

"Ich sprach mit einem Exorzisten aus Mexiko-City, der mir erzählte, daß die Figur des Pachamama eine Parodie der Jungfrau von Guadalupe war", erklärte Pater Valdemar Romero.


Mittwoch, 6. November 2019

LifeSiteNews hat Erzbischof Viganò zur Amazonas-Synode interviewt

In einem Interview mit Diane Montagna hat der frühere Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò LifeSiteNews seine Einschätzung und Beurteilung der Amazonas-Synode formuliert, die an Schärfe nichts zu wünschen übrig lassen.
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ERZBISCHOF VIGANÓ : "DIE GRÄUEL HEIDNISCHER RITUALE SIND IN DAS HEILIGTUM GOTTES EINGEDRUNGEN" (Exklusiv)

"Erzbischof Carlo Maria Viganò ruft dazu auf, die Peterskirche erneut zu weihen, angesichts dessen, was er als "entsetzliche götzendienerische Entweihungen" bezeichnet, die durch die Verehrung der Pachamama-Statue in ihren Mauern begangen wurden.

In einem neuen Interview mit LifeSiteNews zur Amazonas-Synode sagte Erzbischof Viganò: „Der Gräuel der idolatrischen Riten hat das Heiligtum Gottes betreten und eine neue Form der Apostasie hervorgebracht, deren Samen schon seit langer Zeit aktiv sind und mit neuer Kraft und Effizienz wachsen. “

Er fährt fort: „Der Prozess der inneren Veränderung des Glaubens, der seit mehreren Jahrzehnten in der katholischen Kirche stattfindet, hat mit dieser Synode eine dramatische Beschleunigung auf dem Weg zur Gründung eines neuen Glaubensbekenntnisses erlebt, das in einer neuen Art Anbertung [cultus] zusammengefasst wurde. Im Namen der Inkulturation infizieren heidnische Elemente den Gottesdienst und verwandeln ihn so in einen Götzenkult.“

Klerus und Laien können "den idolatrischen Aktionen", die wir erlebt haben, nicht gleichgültig gegenüberstehen“, betont der Erzbischof. "Es ist dringend notwendig, die Bedeutung von Gebet, Wiedergutmachung und Buße, von Fasten, von kleinen Opfern, von den kleinen Blumen und vor allem von stiller und anhaltender Anbetung vor dem Allerheiligsten wiederzuentdecken."

In diesem ausführlichen Interview (siehe unten im Volltext) diskutieren wir mit Erzbischof Viganò, was die „Pachamama-Saga“ über den Zustand der Kirche aussagt und wie sie die logische Folge anderer „abweichender“ Erklärungen ist, die unter dem gegenwärtigen Pontifikat abgegeben wurden. Wir sprechen auch über das Schlussdokument der Synode, das er einen "direkten Schlag gegen das göttliche Gebäude" der Kirche nennt, was die Amazonas-Synode über "Synodalität"  enthüllt und was ihre Organisatoren erreicht haben.

Nach Ansicht von Erzbischof Viganò zielt das "Amazonas-Paradigma" darauf ab, die Kirche grundlegend zu "verändern", steht im Einklang mit einer "globalistischen" Agenda und "dient als Laufsteg, um die Überreste des katholischen Gebäudes einer undeutlichen universellen Religion näher zu bringen".

„Für alle Katholiken wird die Landschaft in der Heiligen Kirche von Tag zu Tag dunkler“, sagt er. „Wenn dieser satanische Plan erfolgreich ist, werden Katholiken, die sich daran halten, tatsächlich die Religion wechseln, und die immense Herde unseres Herrn Jesus Christus wird auf eine Minderheit reduziert.“

Diese Minderheit wird wahrscheinlich viel zu leiden haben… aber mit IHM wird sie siegen “, sagt er und schließt mit den provokanten, prophetischen und aktuellen Worten der Mystikerin und Heiligen Brigitta von Schweden aus dem 14. Jahrhundert.

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Roberto De Mattei spricht Klartext zur Amazonas-Synode

Roberto De Mattei analysiert und kommentiert bei Rorate Caeli Verlauf und Ergebisse 
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DE MATTEI: DIE AMAZONAS-SYNODE, DE GEIST VON PACHAMAMA UND DER GEIST ELIAS"

"Was war die Amazonas-Synode und wohin wird sie uns führen? Die panamazonische Synode ist Teil eines Prozesses, der in seinen progressiven Phasen und im Kontext betrachtet werden sollte, auch in den Medien. um sein letztendliches Ziel zu verstehen: die Neudefinition der Sakramente und des hierarchischen Priestertums; die Möglichkeit, verheiratete Männer zum Priestertum und Frauen zum Diakonat zu ordinieren; vor allem aber die Förderung einer neuen ökologischen Kosmologie und von Götzenkulten innerhalb der katholischen Kirche.

Auf der Ebene der in den letzten Monaten erstellten Dokumente sind die in diesem Prozess miteinander verbundenen Phasen, in denen in jeder Phase die vorherige erklärt und eine neue angekündigt wird: das Vorbereitungsdokument vom 8. Juni 20181; das Instrumentum laboris vom 17. Juni 20192; das Synodendokument vom 26. Oktober 20193 und schließlich die postsynodale Exhortation, deren Veröffentlichung vor Jahresende Papst Franziskus angekündigt hat, viel früher als erwartet.

Genauso wichtig ist jedoch der Kontext, in dem die Synode stattgefunden hat. Das Schlussdokument selbst betonte in seinem ersten Punkt die Wichtigkeit dieses Aspekts und wies darauf hin, daß ea „außerhalb der Synodenaula eine bemerkenswerte Präsenz von Menschen aus der amazonischen Welt  gab, die unterstützende Aktionen in verschiedenen Aktivitäten organisierten, wie z.B. die Prozessionen wie die bei der Eröffnung, die den Heiligen Vater mit Tanz und Gesang vom Grab Petri bis zur Synode-Aula begleitete. Ebenso hatte die Via Crucis für die amazonischen Märtyrer -zusammen mit der bedeutende Präsenz der internationalen Massenmedien einen bedeutenden Einfluss.

Man kann dann von einem „Geist der Synode“ sprechen, der über dem Ereignis schwebt, wie der „Geist“ des Zweiten Vatikanischen Konzils, der seine Dokumente begleitet und den Schlüssel zum Verständnis darstellt. Ein Symbol dieses amazonischen Geistes war das Bildnis von Pachamama, der heidnischen Göttin der Erde und Fruchtbarkeit, das Papst Franziskus selbst gewählt hatte, um gegen „Straftaten“ zu verteidigen. Laut dem Synodendokument „versichert die Weisheit der Ureinwohner, daß Mutter Erde ein weibliches Gesicht hat“ (Nr. 101) und wird die Kirche mit einem amazonischen Gesicht im interreligiösen Dialog mit den indigenen Religionen und den Kulten ihrer Afro-Nachkommen erbaut: „die verdienen, in ihrem Ausdruck und ihrer Beziehung zum Wald und zur Mutter Erde anerkannt und verstanden zu werden.“ (Nr. 25).

Die Pachamama, das Mutter-Erde-Bild der indigenen Völker Amerikas, wurde am 4. Oktober, dem Vorabend der Eröffnung der Synode, im Rahmen einer Zeremonie in Anwesenheit von Papst Franziskus, einigen Kardinälen und Bischöfen in den Vatikanischen Gärten ausgestellt.

Am 7. Oktober wurde das Idol in einer Prozession in die Peterskirche getragen, wo es vom Papst und den Synodenvätern weitere Ehrerbietung erhielt. Der deutsch-brasilianische Theologe Paolo Suess, einer der Hauptarchitekten der Synode, erklärte: „Auch wenn es sich um einen heidnischen Ritus handelte, so geschah doch eine Anbetung. Ein Ritus hat immer etwas mit Anbetung zu tun, und Heidentum kann nicht ignoriert werden, als ob es nicht existiert."

Die Pachamama-Statuen wurden auch in der Kirche Santa Maria in Traspontina aufgestellt, wo jeden Tag ein magischer Ritus namens "Momente der amazonischen Spiritualität" abgehalten wurde. Am 19. Oktober tauchte Pachamama in der blasphemischen amazonischen Via Crucis auf, die unter anderem in Anwesenheit von Kardinal Pedro Barreto, Vizepräsident des Pan-Amazonian Ecclesial Network, dem Organisator all dieser bösen Ereignisse, stattfand.


Sonntag, 27. Oktober 2019

Marco Tosatti: "Hinter den Mauern des Vaticans müsssen sie sehr nervös sein."

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae die Öffentlichkeistarbeit des Presseamtes des Hl. Stuhls bei der Synode. Hier geht´s zum Original:  klicken

"SELBSTZENSUR BEI VATICAN NEWS. EIN THEOLOGE DER DIE HEIDNISCHEN RITEN BEI DER SYNODE ZUGIBT." 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, hinter den hohen Mauern des Vatikans müssen sie wirklich nervös sein. Noch nervöser müssen die Mediendoktoren des amtierenden Papstes sein, gestern nach der Ernennung des Kommandanten der Carabinieri-Station zum päpstlichen Zeremoniemmeister, der es vielleicht zulässt, daß die Statuen von Pachamama während der Schlussmesse der Synode in St. Peter erscheinen. Sie haben bei der Zensur einen guten Job gemacht.

Wem gegenüber? Gegenüber Paul Gunther Suess, einem deutschen katholischen Theologe, der seit 1966 in Brasilien lebt und arbeitet, und neben anderen Bischöfen und Prälaten deutscher Herkunft einer der verborgenen Motoren - wenn auch nicht so sehr - für die Stoßrichtung der Synode und zusammen mit den anderen deutschen Bischöfen und Prälaten ein schöner Beweis dafür, daß die Synode ein vorwiegend deutsches Produkt ist und für ihre kulturelle und ideologische Kolonialisierung.

Paul Suess wurde vor einiger Zeit von den Vatikanischen Nachrichten interviewt und hat frei gesprochen. Vor allem aber hat er unter Hinweis auf die Zeremonie der verschiedenen Niederwerfungen in den Vatikanischen Gärten -in Anwesenheit des Papstes und in der Folge der anderen Riten in Santa Maria in Traspontina gesagt:

"Dann schrieb jemand, es sei ein heidnisches Ritual. Ja na und auch wenn das ein heidnisches Ritual war, ist es immer eine Geste der Anbetung. Ein Ritual hat immer mit Anbetung zu tun. Der Heide kann nicht als Nichts liquidiert werden. Was ist heidnisch? In unseren Städten sind wir nicht weniger Heiden als im Dschungel. Sie sollten darüber nachdenken."

Es mag wahr sein, aber im Allgemeinen werfen wir uns nicht vor dem Kühlschrank oder Fernseher mit in die Luft erhobenen Hände auf die Erde. Wir täuschen mehr vor. 

Aber Sie verstehen gut, daß in dieser Atmosphäre, in der Paolo Ruffini - trotz Videos und Fotos - leugnet, daß sich jemand in den vatikanischen Gärten niedergeworfen hat, und daß er den Journalisten, die vorschnelle Fragen stellen, Vorwürfe macht; 
Daß der Pontifex die Carabinieri zugeben läßt, daß die aus dem Wasser geretteten Pachamama-Statuen in der Kirche für Gebetsriten verwendet wurden; 
daß die Kontroversen über die heidnischen Tendenzen der Synode bis zur Weißglut zunehmen; 
Nun, wo einer der organisierenden Köpfe der Synode leise zugibt, ja-daß heidnische Zeremonien in den Vatikanischen Gärten gefeiert wurden, könnte das,  wenn es noch neugierige Journalisten gäbe, die ihre Arbeit machen, einige Probleme bereiten.

Das Interview ist also verschwunden, aber Sie finden es in diesem Google-Cache, der durch ein anderes ersetzt wurde. Unten stehen die deutschen Fassungen  Gute Lektüre! 


Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes -kurz vor Ende dieser Pachamama.Synode - noch einmal abschließende Worte zur Inkagöttin Pachamama. Hier geht´s zum Original: klicken

                                      Pachamama


"Ich habe vor kurzem mein eigenes, individuelles Gefühl zum Ausdruck gebracht, daß wir  alle fachliche und sachkundige Informationen über die Ereignisse in den Vaticanischen Gärten brauchen. 
Es ist klar. daß das -ob es nun ein formaler Akt von Idolatrie war oder nicht- ein sehr großes Skandalon darstellt. Aber war es auch ein Akt von Idolatrie? 

Unser Hl. Vater ist jetzt nützlicherweise vorgetreten und hat die Frage geklärt. 
Es hatte Zweifel gegeben, ob Pachamama der richtige Terminus für eine heidnische Amazonas-Gottheit sei. Aber es wurde berichtet, daß PF persönlich die Statue als Pachamama bezeichnet. 

Ich frage mich, welchen Unterschied das kanonisch macht. Was ich meine, ist Folgendes. 

Wenn die in den Vaticanischen Gärten verehrte Statue nicht Pachamama war- PF sie aber fälschlicherweise glaubte, sie sei es, wäre sein Akt der Verehrung dieser Statue (wenn er ihn denn machte) dennoch ein Akt der Apostasie - auf der Grundlage, daß der Römische Pontifex einen Akt der Idolatrie  begehen wollte? 

Ich würde es vorziehen, keine ärgerlichen und ungemäßigten Kommentare von Leuten mit starken Meinungen aber ohne Kenntnis des Kanonischen Rechts zu bekommen. 

Ich applaudiere den vernünftigen und angemessenen Kommentaren von Kardinal Müller; ebenso wie dem sehr angemessenen Akt der Intiberisierung. Aber es git Gerüchte, daß die Römischen Gendarmen (Plattfüße?) die Idole geborgen haben. Wäre es in Zunkunft nicht vielleicht sicherer die Idole zu verbrennen, die unangebrachterweise in Katholischen Kultstätten aufgestellt wurden? 
Oder sie nachhaltig zu zerschmettern? "

Quelle:  liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke 

Montag, 21. Oktober 2019

S. Magister zum Zusammenbruch des Katholischen Glaubens im Amazonas-Gebiet

Sandro Magister hat bei Settimo Cielo und LifeSiteNews einen Artikel zum Zusammenbruch des katholischen Glaubens in der Amazonas-Region, besonders aber Brasilien, verfaßt.
Hier geht´ s zum Original bei Settimo Cielo klicken.

BEI DER SYNODE NIMMT DER KOLLAPS DES KATHOLISCHEN GLAUBENS AM AMAZONAS GEGENÜBER "WICHTIGEREN FRAGEN" EINEN NACHGEORDNETEN RANG EIN.

"Bei der Pressekonferenz am Montag, dem 14. Oktober, wurde Paolo Ruffini, Präfekt für Kommunikation des Vatikans,gefragt, warum angesichts des ungestümen Wachstums der Evangelikalen und der Pfingstkirche auf Kosten der katholischen Kirche keine aktualisierten statistischen Daten über die religiöse Zugehörigkeit der Bewohner des Amazonas veröffentlicht wurden.

Ruffini antwortete, daß alle Informationen, die sich im Besitz der Büros des Vatikans befänden, den akkreditierten Journalisten zur Verfügung gestellt worden seien und daß die Synode auf jeden Fall wichtigere Fragen als statistische Daten zur Religionszugehörigkeit behandeln müsse.

Im zweiten Teil seiner Antwort wird Ruffini von den Synodenvätern selbst oder zumindest von einigen von ihnen widersprochen. Um tatsächlich zu verstehen, inwieweit die Erosion der katholischen Präsenz in der Region das Herz der Synode am Amazonas berührt und nicht eine Frage der Statistik, sondern des Glaubens ist, sollte es genügen, zu zitieren, was von einem der Gäste behauptet wurde von Papst Franziskus behauptet, von P. Martín Lasarte, dem Leiter der Mission in Afrika und Lateinamerika der Salesianergemeinde, der er angehört, und mit direkter Erfahrung am Amazonas, der am Samstagmorgen, dem 12. Oktober, vor der Versammlung sprach:

Ich habe eine Diözese, in der Anfang der 1980er Jahre 95% der Bevölkerung katholisch waren, besucht eine Diözese, heute sind es 20%. Ich erinnere mich an die Bemerkung eines der europäischen Missionare, die die Region systematisch "entevangelisiert" haben: "Wir befürworten nicht den Aberglauben, sondern die Menschenwürde." Das sagt alles. Die Kirche hat sich an einigen Stellen zu einem großartigen Servicemanager entwickelt (Gesundheit, Bildung, Werbung, Fürsprache ...), aber wenig als Mutter des Glaubens. 


Samstag, 12. Oktober 2019

Wenn nur noch Satire hilft....

Manchmal hilft nur noch Satire- und wenn es ganz schlimm steht. nicht einmal die.Weil aber die Hoffnung- so sagt man uns- zuletzt stirbt, lassen wir heute Eccles zur aktuellen Situation der Römischen Kirche zu Wort kommen.(So wie es auch schon marco Tosatti bei Stilum Curiae getan hat.) Hier geht´s zum Original:  klicken

"ECCLES IS SAVED"

Das ist  meine spirituelle Reise. die meines großen Bruders Bosco und die meines Groß-Tantchens*
Moly.Eccles ist gerettet, aber bei Bosco und Tantchen gibt es ein Problem.

     "WIE MAN EIN ATHEISTISCHER PAPST WIRD" 
Viele Beiträge dieses Blogs haben Ratschläge erteilt "wie man ein guter Papst ist", aber ein, zwei Leser (also ungefähr die Hälfte) haben sich beschwert, daß sie als Atheisten diese Ratschläge nicht besonders hilfreich finden. Offensichtlich ist das Frau-sein kein Hindernis dafür, die Kathedra Petri zu besetzen (oder wie Fr. James Martin es formuliert:den Stuhl Maria Magdalenas) besonders weil wir jetzt weibliche Päpste kreieren müssen, um den indigenen Stämmen im Amazonas-Gebiet zu gefallen (ich hoffe, daß ich das richtig verstanden habe). Aber ist Atheismus ein Hindernis?  

Das Papstamt ist jetzt für Frauen und Atheisten offen! 
Fragen Sie einen Priester und er wird Ihnen sagen, daß das Amt eigentlich ganz einfach ist. Während der meisten Wochen arbeitet man nur Sonntags und wenn man predigen muß, gibt es viele gute Bücher, aus den man Titel wie "Die viktorianischen Predigten über Habakuk des hochwürdigen Ebenezer Drone" entnehmen kann, oder "Das LGBT-freundliche Predigtbuch des Jesuiten" und Kardinal Sarahs jüngstes Epos. "Warum HALTEN Sie alle nicht einfach DEN MUND?"
Untertitel:"Und das betrifft Sie , Franziskus"

Versuchen Sie, Himmelsmärchen und unsichtbare Freunde nicht zu erwähnen, weil das ein bißchen verrät, daß Sie nicht so fromm sind, wie die Leute dachten. 

Eccles Laden wird Sie auch mit passender Kleidung versorgen. Dann müssen Sie die Beichte hören und das ist sicher viel unterhaltsamer als Fernsehen, ab und an bekommen Sie einen Axt-Mörder oder Grabräuber, auch wenn es meistens um "ich habe das letzte Stück Schokolade genommen" oder "ich habe gestöhnt, als ich Austen Iverreighs jüngste Kommentare gelesen habe" geht.
Aber muß man glauben? 
Also technisch gesehen- nicht, wenn es Ihnen nichts ausmacht zu lügen. Wenn Sie nicht an die Hölle glauben, oder denken, daß Jesus nicht Gott war, als Er auf Erden weilte, dann müssen Sie das niemandem gegenüber erwähnen, weil es Ihre Chancen beeinträchtigen könnte (jedenfalls tat es das, bis das II. Vaticanische Konzil uns das Zeitalter des Aquarius etc. brachte) 


Freitag, 20. September 2019

Chronik der Vorgeschichte der kommenden Pan-Amazonas-Synode

Dr. Maike Hickson analysiert für LifeSite News -chronologisch- die Entwicklung, die zur Planung der Amazonas-Synode und der Erstellung ihres Instrumentum Laboris führte
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE PLÄNE DER KIRCHE EIN AMAZONAS-GESICHT ZU GEBEN, BEGANNEN MIT DER WAHL VON PAPST FRANZISKUS 2013"

ANALYSE
Eine Chronologie der Ereignisse, die zur Pan-Amazonas-Synode, die nächsten Monat in Rom beginnt, zeigen, wie früh Papst Franziskus in seinem Pontifikat begann sie zu planen.

Das Arbeitsdokument der Amazonas-Synode wurde von führenden Kardinälen als "ketzerisch", "abtrünnig" und als "Bruch mit der Tradition" kritisiert und verurteilt, weil sie sich für verheiratete Priester, Frauenpriestertum und eine Kirche einsetzten, die sich mehr auf den Menschen als auf Gott konzentriert . Die Synode findet vom 6. bis 27. Oktober in Rom statt.
Bereits einen Monat nach seiner Wahl 2013 traf sich der Papst mit einigen wichtigen Organisatoren dieser Synode, darunter Kardinal Claudio Hummes und Kardinal Pedro Barreto, und sprach über die Amazonasregion.

Die folgende Chronologie verdeutlicht, wie die kleine Gruppe um Kardinal Hummes, Kardinal Barreto, Bischof Erwin Kräutler und ihre eigene Organisation REPAM (Pan Amazon Church Network) im Zentrum dieser Amazonas-Synode stehen, zu der auch ein eigenes Netzwerk von Experten “, die sowohl das Vorbereitungs- als auch das Arbeitsdokument der kommenden Synode verfasst haben.

Weder REPAM noch das Sekretariat der Bischofssynode haben Anfragen von LifeSiteNews beantwortet, die für unsere Untersuchung relevant sind. Dieses Schweigen ist alarmierend, da die Organisatoren der Synode einen offenen, transparenten und grundlagenorientierten Prozess versprochen haben. Die in unserer Chronologie dargelegten Fakten deuten darauf hin, daß sich hinter der Synode eine kleine Gruppe gleichgesinnter Denker - die meisten von ihnen Befreiungstheologen - befindet, die das Gehirn hinter jedem Schritt der Synode und ihrer Agenda waren, aber vorziehen, ruhig im Hintergrund zu bleiben.

Betrachten wir zunächst einige Eckdaten der Geschichte der Vorbereitung der Amazonas-Synode:

Donnerstag, 19. September 2019

Phil Lawler : Wer profitiert vom Gerede über ein Schisma?

Phil Lawler kommentiert für "Catholic Culture" das aktuell in der Kirche viel diskutierte drohende Schisma. Hier geht´s zum lesenswerten Original:  klicken

"WER PROFITIERT VON DIESEM GANZEN GEREDE ÜBER EIN SCHISMA?"
"Warum reden wir überhaupt über ein Schisma? Wer hat diese außerordentliche Unterhaltung
begonnen und wessen Interessen dient sie?
Ross Douthat von der New York Times gibt zu, daß er den Begriff "Schisma" vor langem gebraucht hat - als theoretische Möglichkeit - was er jetzt (zu Recht) als weit entfernt betrachtet,.
Aber jetzt spricht Papst Franziskus ganz ruhig über die Möglichkeit eines Schismas und sagt sogar, daß ihn das nicht ängstigt- was- worauf ich hingewiesen habe- in sich selbst beängstigend ist.

Wie sind wir so schnell so weit gekommen? Wie haben wir einen Punkt erreicht, an dem die renommierteste säkulare Zeitung von der Wahrnehmung berichtet, daß die Amerikanischen Katholiken sich von der Universalen Kirche abspalten könnten und der Pontifex das als ernsthafte Möglichkeit ansieht?
Haben die amerikanischen Kritiker des Papstes gedroht, mit Rom zu brechen? Niemals.
Ganz im Gegenteil - die wichtigsten Kritiker dieses Pontifikates bestehen darauf, daß sie- wir - das Möglichste tun, um die Einheit der Universalen Kirche zu bewahren, unsere starken Bindungen mit allen, die dem Katholischen Glauben bewahren und lehren, der uns von den Aposteln überkommen ist, aufrecht zu halten.
Kardinal Raymond Burke, der oft als Führer der rebellischen Fraktion zitiert wird, hat de facto wiederholt und eisern seine Loyalität zum Römischen Pontifex beteuert. Man kann kein Schisma verursachen, indem man die anerkannte Lehre der Kirche verteidigt,.

(Man kann andererseits ein Schisma verursachen, indem man ein Treffen der nationalen Bischöfe abhält und versucht, die Lehre der universalen Kirche zu ändern und die Ermahnungen des Hl. Stuhls ignoriert, dieses spaltende Papier fallen zu lassen-  wie es die Anführer der deutschen Bischöfe jetzt tun.
Aber wenn die New York Times vom Schisma spricht, soll die Drohung eher von "einigen Konservativen - besonders aus den USA kommen" als von den wilden "Progressiven" in Deutschland.)


Donnerstag, 29. August 2019

Wenn das ZdK behauptet Humanae Vítae habe die Priester in die Pädophilie getrieben....

Noch einmal zum Thema- weil Maike Hickson bei LifeSite News auf die haarsträubende Behauptung Birgit Aschmanns eingeht- Humanae Vitae sei die wahre Ursache für den Sexuellen Mißbrauch in der Kirche.
Daß die Dame ZdK-Mitglied ist macht die Sache -die einem déja vue aus der Zeit seines Pontifikates verdammt ähnlich sieht- nicht besser.
Hier geht´s zum Original: klicken

"PAPST BENEDIKT REAGIERT AUF KRITIKEN AN SEINEM BRIEF ZUR SEXUELLEN MISSBRAUCHS-KRISE" 
In einem kurzen Kommentar für die deutsche Katholische Zeitschrift "Herder Korrespondenz" antwortet der emeritierte Papst Benedikt XVI Birgit Aschmann, einer Geschichtsprofessorin, die seinen Brief vom April 2019 zur sexuellen Mißbrauchs-Krise kritisiert hat.
Benedikt nennt ihre Kritik "typisch für das allgemeine Defizit im Verstehen meiner Texte."

"Ich stelle fest, daß in den 4 Seiten von Frau Aschmanns Artikel " schreibt Benedikt "
das Wort Gott- das ich zum zentralen Gesichtspunkt der Frage gemacht habe- kein einziges mal vorkommt. "

Papst Benedikt XVI hatte einen ausführlichen Text-zuerst für Papst Franziskus und Kardinal Pitero Parolin- als eine Art Beitrag zum Mißbrauchsgipfel im Februar in Rom geschrieben. Im April beschloss der zurückgetretene Papst den Text zu veröffentlichen und machte ihn so einem größeren Publikum zugänglich.

In diesem Text betont Benedikt den Einfluß der Kulturrevolution der 60-er Jahre, die die Sexualmoral unterminierte und viele Priester in ihrem Sexualverhalten beeinflußte.
Wie der Papst schreibt: "Unter den Freiheiten, für die die Revolution von 1968 kämpfen wollte, war auch die absolute sexuelle Freiheit- für die keinerlei Normen mehr akzeptiert wurden."
Nachdem er beschrieben hat. wie die sexuelle Zügellosigkeit auch in die Katholischen Seminare einzog und wie die Fälle sexuellen Mißbrauchs in der Kirche zunahmen, fragt Papst Benedikt, wie man diese aktuelle Krise und das Übel angehen soll: "Warum hat die Pädophilie solche Ausmaße angenommen? Letztendlich ist der Grund die Abwesenheit Gottes."

Immer wieder bezieht sich Papst Benedikt in seinem Text auf Gott: "Die Macht des Bösen erwächst aus der Zurückweisung der Liebe Gottes. Wer sich der Liebe Gottes anvertraut ist erlöst. Unser unerlöstes Sein ist eine Konsequenz unserer Unfähigkeit, Gott zu lieben. Gott lieben zu lernen istg deshalb der Weg der menschlichen Erlösung,"
Benedikt fährt dann fort zu sagen :" eine Welt ohne Gott kann nur eine sinnlose Welt sein." und fügt hinzu "dann gibt es keine Standards von Gut oder Böse."


Mittwoch, 14. August 2019

Sandro Magister: Kardinal Pell läutet die Alarmglocken

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo Kardinal Pells Brief aus dem Melbourner Gefängnis zum Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode.
Hier geht´s zum Original: klicken

"KARDINAL PELL LÄUTET DIE ALARMGLOCKEN GEGEN DIE AMAZONAS-SYNODE. SEIN BRIEF AUS DEM GEFÄNGNIS."

Aus der Einsamkeit seiner Zelle im Gefängnis von Melbourne hat Kardinal Pell an einige Freunde geschrieben, daß er über die kommende Amazonas-Synode sehr besorgt ist.

Weiter untern haben wir seinen Brief ungekürzt reproduziert. Pell sagt, daß er die Kritik am "Instrumentum Laboris" - die Basis für die Synode- durch Kardinal Gerhard Müller sehr zu schätzen weiß. Und er für seinen Teil- äußert einfach nur einen Appell an die Kirche, keine "Konfusion, viel weniger noch eine widersprechende Lehre zuzulassen, die der Apostolischen Tradition schadet."

Aber das hat genügt, um den Australischen Prälaten der Liste von Kardinälen hinzuzufügen, die sich zusammen mit Müller und Brandmüller offen gegen das Instrumentum Laboris ausgesprochen haben.

Bisher hat Papst Franziskus diese Kritiken nicht einmal eines Kopfnickens für würdig erachtet.

Pells Brief wurde stattdessen eine dringende Angelegenheit für die Gefängnisautoritäten geworden. um festzustellen, ob der Gefangene vielleicht das Kontaktverbot zu den sozialen Medien verlketzt hat.

Wirklich nahm der Brief, der das Datum vom 1. August trägt, seinen online-Weg in den folgenden Tagen durch die. die ihn bekamen.

Es wurde dann einer größeren Leserschaft durch CNA durch einen ersten Artikel am 9. August und dann man 12. August durch die vollständige Veröffentlichung des Textes bekannt gemacht.

Kardinal Pell erwartet das Urteil zu seinem Revisionsantrag gegen seine Verurteilung.

Die Anhörung im Revisionsverfahren fand im vergangenen Juni statt und brachte noch stärkere Erleichterung gegenüber der Dürftigkeit der Beschuldigungen. Das Urteil wird jeden Tag erwartet.

Quelle: Settmo Cielo, S. Magister


Kardinal Burke spricht Klartext über das Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode

Martin M Barillas berichtet für LifeSiteNews über einen Kommentar zum Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode, den Kardinal Raymond Burke in einem Interview bei youtube abgegeben hat. Hier geht´s zum Original: klicken

"KARDINAL BURKE: DAS ARBEITSPAPIER FÜR DIE AMAZONAS-SYNODE IST APOSTASIE UND KANN NICHT LEHRAMTLICH WERDEN" 

"Kardinal Raymond Burke sagte, daß das Instrumentum Laboris für die vom Vatican im Auftrag von Papst Franziskus organisierte kommende Amazonas-Synode auf "Apostasie" hinausläuft.

Der Kardinal hat diesen Kommentar gemacht, als er am 13. August in einem Interview bei Youtube gefragt wurde, ob das als "Instrumentum Laboris" bekannte Arbeitdokument für die Synode vom 6. -27. Oktober für die Katholische Kirche verbindlich werden kann. KArdinal Burke hat darauf geantwortet: "Das kann nicht geschehen. Das Dokument ist eine Apostasie. Das kann nicht  Lehre der Kirche werden und so Gott will, wird die ganze Sache gestoppt."

Burke hat diesen Kommentar in einem ausführlichen Interview mit Patrick Coffin gemacht. Die Hauptorganisatoren der Amazonas-Synode sind dafür kritisiert worden, das Ereignis dafür zu benutzen, um auf die Einführung weiblicher Diakone und verheirateter Priester zu drängen.

Der Kardinal hat in einer Diskussion über Politiker und andere, die öffentlich von den Grundlagen des von der Kirche verkündeten Glaubens abweichen Häresie und Apostasie definiert.

"Häresie ist das Leugnen-. das wissentliche und willentliche Leugnen der Glaubenswahrheit.Z.B. der Priester Arius, der die beiden Naturen in einer Person unseres Herrn Jesus Christus leugnete. Deshalb zielt Häresie auf eine bestimmte Wahrheit ab, die jemand leugnet, wogegen Apostasie ein allgemeiner Abfall vom Glauben ist, ein allgemeines Weggehen von Christus und den vielen Glaubenswahrheiten ist" stellte er fest.


Freitag, 19. Juli 2019

Deutlicher als Bischof Athanasius Schneider kann man es nicht sagen: das Instrumentum Laboris bereitet eine gnostische Naturreligion mit Priesterinnen vor..

Dr. Maike Hickson  hat für LifeSiteNews die massive -ja geradezu vernichtende Kritik von Bischof Athanasius Schneider am Instrumentum Labors und den erkennbaren Zielen der kommenden Amazonas-Synode zusammengefaßt.
Hier geht´s zum Original: klicken


"BISCHOF SCHNEIDER: PAPST FRANZISKUS HAT DIE STRIKTE PFLICHT BEI DER AMAZONAS-SYNODE DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT ZU VERTEIDIGEN." 
Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana/ Kazachstan hat konstatiert, daß Papst  Franziskus die strikte- ihm von Gott gegebene - Pflicht hat" bei der kommenden Amazonas-Synode "das Apostolische Erbe des priesterlichen Zölibats zu verteidigen" und dieses Erbe"seinem eigenen Nachfolger und der nächsten Generation weiterzureichen."

Er darf auf keine Weise -.sei es durch Schweigen oder zweideutiges Verhalten-. die offenischtlich gnostischen und naturalistischen Inhalte von Teilen des Instrumentum Laboris unterstützen, noch die Abschaffung der Apostolische Pflicht zum priesterlichen Zölibat ( natürlich zuerst nur regional und dann Schritt für Schritt universal) unterstützen, hat Bischof Schneider in einem 8-Seiten-langen Dokument zu Äußerungen von Bischof Erwin Kräutler, dem Hauptorganisator der kommenden Synode und  einem der wichtigsten Autoren des Instrumentum Laboris gesagt.
Schneiders Dokument wurde zuerst in deutscher Sprache auf der österreichischen website "Kath.net veröffentlicht und erscheint jetzt in Englisch bei LifeSiteNews. (Der Gesamttext folgt unten)

Sogar wenn der Papst das bei der kommenden Amazonas-Synode täte- fuhr Schneider fort- würde er seines Pflicht als Nachfolger Petri und Stellvertreter Christi schwerwiegend verletzen und eine vorübergehende spirituelle Verfinsterung der Kirche verursachen. Aber Christus- die unbesiegbare Sonne der Wahrheit- wird diese kurze Finsternis wieder erleuchten, indem er Seiner Kirche heilige, mutige  und gläubige Päpste schickt, weil die Pforten der Hölle nicht in der Lage sind, den Felsen, der Petrus ist, zu überwinden (Mt, 16:18) Das Gebet Christi für Petrus und seine Nachfolger ist unfehlbar. Das heißt, nach ihrer Umkehr werden sie erneut ihre Brüder im Glauben stärken (Lk 22:32)."

Bischof Schneider sagte, daß es bei der Synode um eine europäische klerikale Elite geht, die "eine amazonisch-katholische Sekte" gründen möchte, die die Natur anbetet und eine weibliche Priesterschaft hat." Diese Prälaten- meist europäischer Herkunft- "wollen wirklich eine neue Christliche Konfession"- erklärt Schneider.