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Mittwoch, 5. Februar 2020

M. Tosatti kommentiert den "Synodalen Weg" der deutschen Kirche

Marco Tosatti kommentiert bei Radio Roma Libera und Stilum Curiae die erste Sitzung des "Synodalen Weges" in Frankfurt.
Hier geht´s zum Original:  klicken 

"DIE DEUTSCHE KIRCHE PROTESTANTISIERT SICH SELBST. KOMMENTAR BEI RADIO ROMA"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, 
Radio Roma Libera, der erste katholische podcast des Landes, dem zuzuhören wir dringend empfehlen, hat sich in diesen Tagen bereit erklärt, einige arme Überlegungen des Autors zu senden. In dieser Woche war das Thema: Verschwörungstheorie-Phobien der Bergoglianer und eine sehr reale Tatsache: die ruhige Entwicklung der deutschen Kirche hin zu einer Form einer neo-protestantischen Kirche - Dank des begonnenen Synodalen Weges. 

Hier kann man das Original hören: klicken

§§§


Lesen kann man den Beitrag hier: 
"Während die Bergoglianische Presse außerordentliche Verschwörungen gegen Franziskus erfindet, organisiert vom Acton-Institut in Sintra, Portugal, wo Hunderte von Bischöfe aus aller Welt versammelt sind, um über Ökonomie und Demographie zu diskutieren, verfolgt die deutsche Kirche in aller Ruhe ihren Weg der Protestantisierung und schafft die Grundlage für ein Schisma. 

Vor einigen Tagen hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bereits die erste Vollversammlung des Synodalen Weges massiv kritisiert:" Alle meine Befürchtungen sind eingetroffen" sage Woelki und fügte hinzu, er sei sehr besorgt über die Tatsache, daß was sich da entwickelt in Wirklichkeit ein Parlament der Protestantischen Kirche ist, was klar aus der Art und Weise hervorgeht, wie diese Veranstaltung vorbereitet und durchgeführt wurde. In vielen Reden werden die wesentlichen Voraussetzungen ekklesiologischer Natur in Bezug auf das ignoriert, was die Kirche tut. Die Ereignisse der letzten Tage verdeutlichen "einfach, daß die hierarchische Konstitution der Kirche, wie sie im Zweiten Vatikanischen Konzil dokumentiert und auch in" Lumen Gentium "ausgedrückt ist, in Frage gestellt wird. Das organische Zusammenleben von geweihten und nicht geweihten Personen und die Vielfalt der dort zum Ausdruck gebrachten Aufgaben werden -durch viele kleine Zeichen-effektiv hinterfragt und relativiert. Ich denken, daß das extrem besorgniserregend ist:"


Mittwoch, 30. Januar 2019

Doch kein Mord...

wie so viele Medien es gern haben wollten....kein Skelett, das man in einen saftigen Mordfall umdichten könnte- sondern wie sich herausstellte "antike Knochen"....domradio berichtet.
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:

"ERMITTLUNG WEGEN MORDVERDACHT EINGESTELLT"


beginnt der Artikel so:

"Der "Krimi" im Vatikan ist beendet: Die in der Vatikanbotschaft in Rom entdeckten menschlichen Überreste stammen aus der Antike. DNA-Tests ergaben, dass die Knochen auf einen Zeitraum zwischen 90 und 230 nach Christus zu datieren sind."

Quelle: domradio. de

Dienstag, 11. Dezember 2018

Wenn die New York Times finstere katholische Verschwörungen aufdeckt.....

Bei der Suche nach möglichen Feinden einer Revolution und Verächtern frischer Frühlingsbrisen in der Katholischen Kirche ist das mediale Flaggschiff des Relativismus in Regensburg fündig geworden. Dort residiert eine dunkle Königin in einem Schloss, in sich dem immer wieder Dunkelkatholiken, horribile dictu Traditionalisten und andere Rigide und Neopelagianer ein fromm-verschwörerisches Stelldichein geben.
Da mußte erst der Jason Horowitz von der NYT kommen, damit dieses finstere Komplott aufgedeckt und der Welt enthüllt werden konnte.
Hier geht´s zum Original  klicken 

"DAS Party-Girl der 80-er Jahre ist jetzt eine Verteidigerin des Katholischen Glaubens" 

 Bei CNA  klicken kann man den Kommentar von Martin Bürger zu dieser düsteren Mär lesen.

"EINE KATHOLISCHE "SONNENKÖNIGIN"? GLORIA VON THURN UND TAXIS IN DER ´NEW YORK TIMES´"

Zitat:
(…) "Die Fürstin gilt als eine prominente Kämpferin für die katholische Sache, und darauf liegt auch der Fokus des von Jason Horowitz, Rom-Korrespondent der "New York Times", verfassten Artikels. Gloria von Thurn und Taxis, heißt es dort reißerisch, sei zur "Sonnenkönigin" geworden, um die herum viele traditionalistische Katholiken schwirrten, die Papst Franziskus ablehnten. (…)

Donnerstag, 26. Juli 2018

Fundstück "Das Turiner Grabtuch"

Das Turiner Grabtuch läßt Atheisten, Neuheiden und Christophobe nicht zur Ruhe kommen, als emsige aber unbelehrbare Nachfahren des Sisyphos gehen sie  in regelmäßigen Abständen die unlösbare Aufgabe an, mit mehr oder weniger wissenschaftlichen Methoden beweisen zu wollen, daß es sich um eine Fälschung handelt. 
Jedesmal scheitern sie wieder, jedesmal werden sie mehr oder weniger leicht widerlegt und manchmal blamiert, was allerdings ihre ewig hoffnungsvolle Klientel und ihre Sympathisanten in den notorischen Medien (natürlich allen voran immer der Spiegel) 
nicht daran hindert, jedes auch noch so lächerlichen "Untersuchungsergebnis" sofort und 
triumphierend, endlich als "breaking news" in die Welt hinaus zu posaunen. 
Mit dem Untertitel "wir haben es ja immer gewußt".
Für gegenteilige Beweise, die die Wahrscheinlichkeitsthese massiv untermauern- wie die Untersuchung der Pflanzenreste auf dem Tuch- sind sie allerdings absolut taub- von denen liest man in ihren news- wir lassen das f-Wort mal aus- nichts. Nie. 

Und jetzt gab es einen neuen Versuch, allerdings anders als einige doch seriösere ihrer Vorgänger, die das Tuch in Händen halten durften, ihm gar eine Gewebeprobe-wenn auch ausgerechnet aus einem Flicken aus dem Mittelalter entnahmen, haben sie es nie gesehen weder von ferne noch gar aus der Nähe und eine Versuchanordnung aufgebaut, die bei "Jugend forscht" wohl schon in der ersten Runde auf Dorfebene ausgeschieden wäre. 
Paul Badde, profunder Kenner des Grabtuchs, hat einen lesenswerten und kenntnisreichen Kommentar zu diesem pseudowissenschafltichen Schildbürgerstreich verfaßt.
Titel seines in der "Tagespost" veröffentlichten Artikels.

             "Die nackte Wahrheit"

Und er berichtet über den Versuch zweier Herren, Luigi Garlaschelli, Chemiker aus Pavia, (nach einem komplett gescheiterten Versuch 2009) und Matteo Borrini aus Liverpool, die sich zusammengetan haben, um mit Hilfe ihrer o.g. Versuchsanordnung zu beweisen, daß die Blutspuren auf dem Tuch nicht dem Gesetz der Schwerkraft folgen , was wiederum  die Fälschung belege....
Paul Badde wundert sich über die Bereitwilligkeit der Medien dieser -wie er es ausdrück "Idiotie" zu folgen und besonders darüber,  daß sogar das Pressehaus der Deutschen Bischofskonferenz dazu äußert "die Untersuchung betätige das, was die Mehrheit der Wissenschaftler vertrete: "Das Tuch ist eine Fälschung." 

Quelle: Die Tagespost, P. Badde

Hier geht´s zum Original:  klicken und lesen !  



Donnerstag, 16. November 2017

Marco Tosatti sucht nach Verschwörern und Komplotten, die angeblich die Franziskus-Revolution blockieren,

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae die Verschwörungstheorien, mit denen die Papst Franziskus´ treuen Anhänger zu erklären versuchen, warum die so groß angekündigten Reformen oder gar die erhoffte Revolution dieses Pontifikates nicht stattfinden.
Hier geht´s zum Original: klicken


"DER MYTHOS DER VERRATENEN (UND BEHINDERTE) REVOLUTION. ANGEWANDT AUF DAS BERGOGLIO-PONTIFIKAT. IST DAS GLAUBWÜRDIG?"

               Geheime Konten, verborgene Wahrheiten, 
               Erpressung: die Blockade der Macht, die 
               die Revolution von Franziskus behindert.

"In der Geschichte der Menschheit und der Politik gibt es einige wiederkehrende Beispiele, bequem und viel benutzt- insbesondere von den Fans der Autokraten.
Eines davon ist dieses: "er wollte so vieles zum Besseren verändern, aber sie haben es ihn nicht tun lassen....jene da, die ...wenn es für ihn gewesen wäre.....Er hatte so wunderbare Ideen....Jene hätte er wie...

Wobei "jene die" immer und sicher eher vage ist. Die Physiognomie und die Identität jener die sich (meistens auf siegreiche Weise) gegen : Reformen, Reinigung, Klarheit, Transparenz, Ehrbarkeit usw. stellen und  Großen Führer lobpreisen, kennen sie nicht. Das ist ungewöhnlich, weil man im Allgemeinen viele Dinge und Details kennt.

Das "daß" ist einzigartig,
Jedenfalls in gewissen Fällen.
Und nornalerweise stehen dem Großen Führer Scharen von Professionellen und Dilettanten zur Verfügung, Federn die bereit sind, auch noch die kleinsten  Teile seiner tiefen Gedanken weiter zu verbreiten.
Stellen wir uns vor, daß wir wissen, wer die Urheber der Stöcke zwischen den Rädern und der Steinchen im Getriebe der Großen Maschinerie der Güte  und Gerechtigkeit sind, würde ich damit nicht in die vier Winde herausplatzen.

Daran mußte ich denken, als ich die letzte literarische Äußerung von Gianluigi Nuzzi las. "Ursünde" mit dem verlockenden Untertitel  "Die Blockade der Macht, die die Revolution von Franziskus behindert"
Er läßt vermuten, daß in den Apostolischen Palästen eine Herde von Mauwürfen sind, die graben und wühlen, während der arme Pontifex -allein auf seiner Etage im Hotel Santa Marta hört, wie die Säulen seiner Neuen Kirche unter den Geräuschen der mahlenden Zähne zerbröckeln.

Dann habe ich nachgedacht und mich gefragt: aber wer ist das?
Und habe im Geiste ein schnelles screening der Menschen durchgeführt, die die Macht in der Kurie und anderswo haben. Wenn Sie ein bißchen Geduld haben, folgen Sie mir und dann werden wir gemeinsam den Schluss aus den Vorwürfen ziehen.....

Der Hauptmitarbeiter des Pontifex ist der Staatssekretär, Kardinal Pietro Parolin, und er ist vom Papst selbst auf diesen Posten berufen worden.
An seiner Seite ist der Substitut des Staatssekretariates Msgr. Angelo Becciu.
Er ist von Benedetto nominiert worden, aber wir können, ohne zu zögern sagen, daß er jetzt der Vertrauensmann des Papstes ist.
Es ist kein Zufall, daß Becciu zum päpstöichen Delegierten beim Malteser Orden ernannt wurde, als "Kommissar" und bei einer Operation, die danach riecht, daß Geld und Macht vor Spiritualität gehen und die vielleicht der  historische Makel dieses Pontifikates bleiben wird.

Fahren wir fort. Die Glaubenskongregation.
Da war Kardinal Müller, loyal zum Papst, aber mit einigen Vorbehalten gegenüber einigen seiner Entscheidungen. Der Pontifex hat sein Mandat  nach Ablauf der 5-Jahre-Amtszeit auslaufen lassen und ihn fortgeschickt, ohne ihm eine andere Aufgabe zu geben, und hat ihn durch einen jesuitischen Mitbruder, Msgr. Ladaria, ersetzt.

Eine andere zentrale Kongregation in der Kirche, ist die Kleruskongregation. Eine der ersenen Handlungen der Regierung von Papst Franziskus war es, ohne Erklärung einen Experten wie Kardinal Piacenza durch eine ihm treue Person zu ersetzen, Kard. Beniamino Stella , Ex-Diplomat und- wie einige sagen- graue Eminenz des Pontifikats.
Die zweite wichtige Kongregation ist die für die Bischöfe, die noch ihren Präfekten  Kard. Ouellet an ihrer Spitze hat, der von Benedikt XVI nominiert wurde.
Aber Ouellet hat keine Zeit verloren, dem Papst seine Treueerklärung zu präsentieren; und tatsächlich ist er normalerweise Dank einer Aktion des Sekretärs der Kongregation von den Entscheidungen seiner Kongregation befreit, einem sehr vertrauten Freund des Sondersekretärs des Papstes, der mit erstaunlicher und außerordentlicher Geschwindigkeit in dieses Amt erhoben wurde.
U.a. arbeitet dieser Sondersekretär des Pontifex auch in der Bischofskongregation und bei der fällt kein Blatt, wenn es der Papst nicht will.



Montag, 17. Juli 2017

A. Socci zu Benedikts XVI Abschiedsworten für Kardinal Meisner

Auch A. Socci setzt sich auf Il Straniero mit den hysterisch-paranoiden Reaktionen der näheren und ferneren Entourage des regierenden Pontifex auf die Abschiedsworte des Papa emeritus, eines Freundes an einen Freund auseinander.
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      "DAS SCHIFFLEIN PETRI DROHT ZU KENTERN. WORTE BENEDIKTS XVI"

                     


"Was denkt Benedik XVI? Was sagt Benedikt XVI? Stimmt er mehr oder weniger mit Bergoglio überein? Was denkt er über die Dubia der 4 Kardinäle?
Diese Fragem konnte man bis jetzt nur vage beantworten.
Einige, Fans des neuen Kurses, haben auf die Korrektheit hingewiesen, die Benedikt XVI gegenüber seines Nachfolgers zeigt: nie eine Kritik- was deshalb Zustimmung bedeute.
Andere, kritisch gegenüber vielen Entscheidungen Franziskus´, erkennen einige Fakten, die eher das Gegenteil bedeuten.
Wie z.B. Benedettos Vorwort für Kardinal Robert Sarahs Buch, das sicher nicht auf der liturgischen und doktrinalen Linie von Franziskus liegt.

Und die Dubia? Daß Benedikt XVI mit den 4 Kardinälen einig sei, ließe an viele Dinge denken : sein vergangenes Lehramt, seine enge Freundschaft mit allen vier, 2 davon Deutsche wie er:
Die Erklärung seines Sekretärs Georg Gänswein, der bei einer Gelegenheit in Bezug auf Amoris Laetitia öffentlich mitgeteilt hatte, daß sich die Doktrin nicht mit einer Fußnote ändern läßt, während er bei einer anderen Gelegenheit berichtete, daß Benedikt die Debatte über die Dubia aufmerksam verfolgt (ein Ausdruck der eher auf darauf hinzuweisen scheint, daß er sie interessant findet,- sicher nicht unbegründet.)

Heute ist es schwer-nachdem was Benedikt über den Tod seines Freundes, des Kölner Kardinals Joachim Meisner, geschrieben hat-so zu tun, als verstehe man nicht.


Verschwörungstheorien um die Abschiedworte des Papa emeritus für Kardinal Meisner

Lorenzo Bertocchi  kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana die teilweise merkwürdigen bis paranoiden Reaktionen auf die Abschiedsworte des Papa Emeritus für seinen verstorbenen Freund Kardinal Meisner.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"JENE, DIE AUCH RATZINGER NIEDERBRÜLLEN: DAS GEDENKEN FÜR DEN FREUND MEISNER WIRD VORWAND  ZUR VERSCHWÖRUNG"                                               
            
"Als ich vergangenen Mittwoch durch ein Telefonat den Tod von Kardinal Meisner erfuhr, wollte ich es zunächst nicht glauben. Am Tag zuvor hatten wir noch über das Telefon miteinander gesprochen. Aus seiner Stimme klang die Dankbarkeit dafür, dass er nun im Urlaub angelangt war..."

Sie telefonierten wie zwei alte Freunde - Benedikt XVI und der emeritierte Kardinal von Köln, der vergangene Woche unerwartet im Schlaf verstarb ... während er seine Ferien in Bad Füssing verbrachte. Er starb friedlich mit dem Brevier in der Hand.

DIE BOTSCHAFT BENEDIKTS XVI
Vorigen Samstag während der Beerdigung Kardinal Meisners (1943- 2017) - zelebriert im Kölner Dom - hat Msgr. Georg Gänswein, der Präfekt des Päpstlichen Hauses und Privatsekretär des Papa emeritus eine lange Botschaft vorgelesen, die Benedikt XVI geschrieben hatte, um seines Freundes zu gedenken.

"Wir wissen daß es ihm, dem leidenschaftlichen Hirte und Seelsorger" hat Ratzinger geschrieben "
schwerfiel, sein Amt zu lassen, und dies gerade in einer Zeit, in der die Kirche besonders dringend überzeugender Hirten bedarf, die der Diktatur des Zeitgeistes widerstehen und ganz entschieden aus dem Glauben leben und denken.
Aber umso mehr hat es mich bewegt, dass er in dieser letzten Periode seines Lebens loszulassen gelernt hat und immer mehr aus der tiefen Gewissheit lebte, dass der Herr seine Kirche nicht verlässt, auch wenn manchmal das Boot schon fast zum Kentern angefüllt ist."

Die Auslegung dieser Worte ist nicht besonders schwer, auch wenn sehr viele Experten sich darauf stürzten, um diese Zeilen zu interpretieren - darunter sogar der eifrige Professor Alberto Melloni - um am Ende zu bezweifeln, daß diese Worte von Ratzinger selber geschrieben worden seien.

TELEFONGESPRÄCHE ZWISCHEN FREUNDEN
Es ist schön, daß zwei alte Freunde wie Benedikt XVI und Meisner fortfahren miteinander zu telefonieren. Einfach ein Abbild des realen Lebens.
Betrachten wir den Fall - am gleichen Tag, an dem er Ratzinger anrief, bekam Meisner auch einen Anruf von einem anderen deutschen Prälaten, vom Ex-Präfekten der Glaubenskongregation Kardinal Gerhard L. Müller.
Von diesem Telefonat wissen wir aus der expliziten Aussage vor der Passauer Neuen Presse etwas mehr. Die beiden haben über die am 2. Juli genau am Tag, an dem seine 5-jährige Amtszeit auslief verweigerte Bestätigung im Amt gesprochen. Meisner war "tief betrübt und betroffen", wer weiß ob er das auch seinem guten alten Freund gesagt hat.


Sonntag, 16. Juli 2017

Quod erat expectandum...oder die Paranoia bei den Höflingen des Papstes greift um sich.....

Marco Tosatti sah sich angesichts der verzweifelten Fragen einiger schockierter Bergoglianer, wer wohl den Text der Benedetto-Rede wirklich geschrieben habe-  gezwungen, zu gestehen, daß er es war. (cave Satire)

Hier geht´s zum Original bei Stilum Curiae:  klicken

"PUNTA DI STILUM .
ICH GESTEHE: ICH WAR ES, ICH HABE RATZINGERS REDE FÜR DIE EXEQUIEN FÜR KARDINAL MEISNER GESCHRIEBEN "

Ich gestehe es. Ich war es. Ich habe die Botschaft von Benedikt XVI geschrieben, die während der Exequien für Kardinal Joachim Meisner vorgelesen wurde.

Warum ich gestehe? Weil ich bei Twitter die Frage gesehen habe, die sich zwei hervorragende Männer der Kirche und des Denkens - und nicht nur: wie Marcus Antonius so richtig bei seiner Rede vor der Leiche Cäsars sagt, ich würde sogar sagen, ehrenwerte Männer - stellen.

Alberto Melloni: "Es gibt einen Proto-Ratzinger und einen Deutero-Ratzinger und jetzt auch einen Pseudo-Ratzinger, der auf negative Weise auf den regierenden Papst anspielt"


"Massimo Faggioli: "Es wäre schön, zu wissen, wer die Botschaft Josephs Ratzingers  bei der Beerdigung Kardinal Meisners geschrieben hat"

                                   


Und es sind besonders meine angeklagten Sätze, die der, der Augen hat zu sehen und Ohren zu hören hier lesen kann:

  1. eine verzweifelt machende Feststellung zum Zustand der Kirche
  2. eine verschleierte, aber dennoch Kritik an vielen Hirten von heute, die - um mit dem Oberhirten zu beginnen - der dominierenden Kultur und ihren Gesetze die Haare glätten zu wollen scheinen.

Für die Zerstreuten erinnere ich daran:

 "Wir wissen, dass es ihm, dem leidenschaftlichen Hirten und Seelsorger, schwerfiel, sein Amt zu lassen, und dies gerade in einer Zeit, in der die Kirche besonders dringend überzeugender Hirten bedarf, die der Diktatur des Zeitgeistes widerstehen und ganz entschieden aus dem Glauben leben und denken.
Aber umso mehr hat es mich bewegt, dass er in dieser letzten Periode seines Lebens loszulassen gelernt hat und immer mehr aus der tiefen Gewissheit lebte, dass der Herr seine Kirche nicht verlässt, auch wenn manchmal das Boot schon fast zum Kentern angefüllt ist. "

Ich gestehe also, im Vertrauen auf die herrschende Barmherzigkeit, die in der aktuellen Kirche mehrmals demonstriert worden ist. Aber fragen Sie mich nicht nach den Namen meiner Komplizen.
Umso mehr, als Sie sie schon kennen.... als aufmerksam Beobachtende.

Quelle: stilum curiae, Marco Tosatti  

Dienstag, 28. Februar 2017

Die Zweifel des schwarzen Papstes oder sollten die Evangelien umformuliert werden?

Aldo Maria Valli kommt auf das Interview Rusconi mit Pater Arturo Sosa Arabal zurück ......gefunden haben wir seinen Beitrag bei BenoîtXVI-et-moi. Merci!
Hier geht´s zum Original:   klicken

                               

"ABER HAT JESUS (WIRKLICH) GESAGT, WAS ER GESAGT HAT?"

        "Die "dubia" des Ordensgeneral der Jesuiten"
Versuchen wir eine Zusammenfassung. Für Arturo Sosa "müßte man eine schöne Reflexion darüber beginnen, was Jesus wirklich gesagt hat"...zu seiner Zeit hatten die Leute keine Tonbandgeräte, um die Worte festzuhalten. Was man weiß ist, daß die Worte Jesu in ihren Kontext gestellt werden müssen, daß sie in einer präzisen Sprache und einem präzisen Milieu  gesprochen wurden und an wohl definierte Menschen gerichtet waren...."

Selbst wenn er den Namen eines Fußballers trägt, ist Arturo Sosa nicht die letzte Erwerbung von AT sondern ein Ordensmann. Ein Jesuit. Und sogar Ordens-General der Jesuiten. Der Nachfolger des Hl. Ignatius. Und er sagt, daß die Worte Jesu nicht wirklich gesichert sind, weil damals niemand ein Aufnahmegerät hatte. Er sagt das in einem langen Interview mit Giuseppe Rusconi, einem Journalisten aus dem Tessin. Und er sagt das sicher und ohne zu zögern.

Rusconi versichert uns, daß das genau die Ausdrücke sind, die Sosa benutzt hat. Immerhin gibt es heute Aufnahmegeräte und Rusconi kann sie bedienen. Die Antworten sind Pater Sosa zu einer eventuellen Revision zugeschickt worden und er hat alles bestätigt.

Sehr gut. So erfahren wir, daß für den Chef der Jesuiten die Vier Evangelien nicht ganz zuverlässig sind. Er hat da seine "dubia". Die Evangelisten könnten abgelenkt gewesen sein und außerdem  hatten sei kein Aufnahmegerät, also.....

Man muß sie also kontextualisieren. Was bedeutet das?
Russoni fragt; "Aber dann, wenn alle Worte Jesu geprüft werden müssen und in ihren historischen Kontext zurückgestellt, haben sie keinen absoluten Wert...."

Antwort von Sosa: "Im vorigen Jahrhundert gab es viele Studien die versucht haben genau zu verstehen, was Jesus sagen wollte [....] Das ist kein Relativismus sondern beweist, daß das Wort relativ ist, das Evangelium wurde von Menschen geschrieben, von der Kirche empfangen, die aus menschlichen Personen besteht."

Da ist die folgende Frage unausweichlich: "Und die Bestätigung ( Matth. 19, 3-6) "Der Mensch soll nicht trennen, was Gott vereint hat"  steht auch zur Diskussion?"

Sosas Antwort: " Ich wiederhole, was ich Papst Franziskus gesagt habe: man zweifelt nicht an, man unterwirft es der Beurteilung...:"

Was darauf hinausläuft-stellt Rusconi fest- man zweifelt an, weil Beurteilung Wertung ist, Wahl zwischen verschiedenen Optionen...die Pflicht einer einzigen Interpretation zu folgen, gibt es nicht mehr...."

Antwort: "Nein, die Pflicht besteht immer noch, aber es ist die Pflicht, dem Ergebnis der Beurteilung zu folgen. Das ist nicht irgendeine Bewertung...."

Widerspruch des Interviewers: "Aber die endgültige Entscheidung basiert auf dem relativen Urteil über verschiedene Hypothesen [...] man zweifelt also das Wort Jesu an..."

Antwort: "Nicht das Wort Jesu, aber das Wort Jesu, wie wir es interpretiert haben....die Differenzierung wählt nicht zwischen verschiedenen Hypothesen, sondern hört dem H. Geist zu, der -wie Jesus versprochen hat- uns hilft, die Zeichen der Gegenwart Gottes in der menschlichen Geschichte zu verstehen."


Dienstag, 7. Februar 2017

Fundstück: ein Plakat und die Folgen

BenoîtXVI-et-moi hat sich auf ihre Weise mit den gesammelten Reaktionen der Revolutionswächter auf "das" Plakat auseinandergesetzt und anschließend mit dem sehr erfreulichen Kommentar von Maurizio Blondet zur manifest gewordene Paranoia der Obengenannten, (voran Msgr. Spadaro und besonders M.Politi, dem jedes Maß und jeder Realitätssinn abhanden gekommen sind auseinandersetzt.
Dafür unseren herzlichen Dank (merci beaucoup!) !
Hier geht´s zum Original bei BenoîtXVI :  klicken
Hier zum Original bei Blondet&Friends:    klicken
ach ja und eines noch: für Maurizio Blondet gilt cave Ironie!, zumindest teilweise, das muß man leider immer hinzufügen


                              EIN PLAKAT UND DIE FOLGEN
Antonio Socci gestern bei Twitter über wahre Ursache der päpstlichen Abneigung gegen Mauern:

                                               "DIE WAHREN MOTIVE"

Auf dem Plakat sahen wir einen besorgt guckenden Paspt Franziskus, der zu sich selber sprach:

            "Brüder errichtet keine Mauern, weil sie sonst Plakate daran kleben"  (via Facebook A. Socci)
"DIE DIGOS AUF DEN SPUREN VON PASQUINO GESUCHT WEGEN EINES PSYCHO-VERBRECHENS"
"Einige Stunden lang war unser geliebtes Eurasien in Gefahr; auf den Mauern der "la Kapitale" sind Plakate aufgetaucht, die sich über den-von uns, seinen Untertanen so verehrten-Diener der Liebe, indem sie seine unendliche Barmherzigkeit anzweifeln. Horror! Mißachtung!
Um die Kameraden Citoyens vor dieser für ihre ideologische Gesundheit, immer im infantilen Zustand und der Schutzbedürftigkeit, zu schützen, sind die Plakatkleber  in der Morgenröte geweckt worden ((und das Oberste Kontrollorgan- nicht Katolike-weiß, wieviel Mühe das in der am meisten fankazzista Komune Eurasiens gekostet hat) um sofort dieses entsetzliche Psycho-Verbrechen aufzudecken. Sie haben mit ebenso lobenswerter, wie eigentlich ungewöhnlicher Bereitwilligkeit gearbeitet: brave Kameraden!
Wir melden sie bereitwillig der Inneren Partei- für eine mögliche Ehrung und als Belohnung füreine Erhöhung der Synthetischer-Gin-Rationen.

Aber offensichtlich genügt es nicht das Verbrechen aufzudecken um die unmittelbare Gefahr der unmittelbaren politisch inkorrekten Infektion zu vermeiden; man muß auch die für das Verbrechen Schuldigen aufspüren . Zu diesem Zweck haben sie die Politische Polizei (DIGOS in Itaglia [sic]), die die Untersuchung sofort auf das "Unterholz der extremen Rechten" gerichtet hat, wohlbekannter Treffpunkt des Subproletariates, von wo die Anti-Partei-Straftäter ausschwärmen.


Samstag, 7. November 2015

Komplott? Business!


So läßt sich kurz und knapp zusammenfassen, was Lorenzo Bertocchi bei  La Nuova Bussola Quotidiana über Vatileaks II und die neuesten progressistischen Verschwörungstheorien befindet.
Hier geht´s zum Original: klicken

               "ABER WELCHES KOMPLOTT? DAS IST BUSINESS"
"Es ist nicht ganz klar, wer gegen wen intrigiert. Wenn über Vatileaks 2 gesprochen wird, hat die Version eines Komplotts viele Anhänger, ist aber nicht besonders passend.

Zeitungen und Fernsehen haben sich mit wenigen Ausnahmen entschieden, an der Hermeneutik der "Alten Garde" orientiert, die den Reformen des vom Ende der Welt gekommenen Papstes widersteht.
Liest man aber die beiden gerade veröffentlichten Bücher, erscheint Papst Franziskus als der große Sittenapostel für einen unwürdigen Hofstaat. Wenn das Phantom der Alten Garde zurück ist, entschlossen den Papst zu diskreditieren, dann glänzt das sicher nicht durch Scharfsinn.
Irgendwer übt sich in Verschwörungshermeneutik und bringt Vatileaks mit dem coming-out des Ex-Monsignores  Charamsa, dem Brief der 13 Kardinäle bei der Synode, Vatileaks 1 und vielleicht auch irgendeiner angenommener Krankheit des Papstes zusammen. Es ist banal, darauf hinzuweisen, daß es sich dabei um ganz verschiedene Dinge handelt.


Die beiden beschuldigten "Raben" erscheinen - während wir darauf warten zu verstehen, ob sie es wirklich sind - scheinen nicht irgendjemandes Spielsteine zu sein, auch wenn sie sicher für die  beiden veröffentlichten Bücher Glückstreffer waren. 
Nuzzi und Fittipaldi, die beiden Journalisten, die "Via Crucis" und "Avarizia" in die Druckerpresse gegeben haben, haben das Geschäft gewittert und sich wenig darum gekümmert, "dem Papst zu helfen", sie scheinen daran interessiert zu sein, im Trüben zu bleiben, was ihren Blick auf das schmutzige Geld angeht. Weil- man weiß, daß die Löhne manchmal mittelmäßig sind und sich die Kirche im großen Stil verkaufen läßt.






Der Inhalt der beiden Bücher enthüllt keine besonderen Neuigkeiten, sie bringen nur schwarz auf weiß zu Papier, worüber man zur Zeit spricht:  Nuzzi berichtet uns von Luxusappartements einiger Kardinäle (und stellt sie den 50 qm der Unterkunft des Papstes in Santa Marta gegenüber) während Fittipaldi vom Tabak-und Benzinverkauf im Vatican erzählt. Andere unumgängliche Scoops betreffen Reisen in der Business-Class, ein Waschbecken (sic!)von Kardinal Pell und die übertriebenen Ausgaben für die "Fabbricca dei Santi".  

Freitag, 6. November 2015

A. Socci: Hat der Schwanengesang schon begonnen?

Antonio Socci sieht bereits ein Scheitern des Pontifikates und der Bergoglio-Partei innerhalb des Vaticans. Er hat heute auf seiner webseite "Lo Straniero" darüber geschrieben.
Hier geht´s zum Original : klicken

"HAT DIE KRISE DER BERGOGLIANER-PARTEI BEGONNEN? (DIE EINE ZERSTÖRTE KIRCHE HINTERLASSEN WIRD"

"Unwissend" auch Bergoglio wie Marino*? Vielleicht ist es mehr ein Witz als eine historische Rache: aber das Zusammenrücken des argentinischen Papstes mit dem sonderlichen Bürgermeister ist in diesen Tagen verführerisch.
Ich muß einige persönliche Worte vorweg schicken. 2012 habe ich eine Art Fantasy-Roman geschrieben "Die Tage des Sturms", in dem ich von einem neuen, ausländischen Papst erzähle, der 2015 kommen, die IOR schließen, verfolgte Christen in den Vaticanischen Palazzi beherbergen und sich am Ende in die Pfarrei von Torpignattara - im römischen Umland - zurückziehen wird. So sehr hat mir die Idee einer Erneuerung im Sinne des Evangeliums gefallen.

SCHEITERN
Leider muß man heute erkennen, daß Bergoglio in den vergangenen 3 Jahren nicht das getan hat, was man von ihm erwartete und was er angekündigt hatte. Er hat versucht, die Kurien-Maschinerie und die Wirtschaft in Ordnung zu bringen - aber mit Rückschritten und konfusen Resultaten, manchmal kontraproduktiv.
Er stürzte die Kirche außerdem in doktrinale Verwirrung, was viel ernster ist als alle Finanzskandale.

Die Schuld obskurer Gegner? Reden wir keinen Unsinn. Nur in Diktaturen werden die Fehler des Regimes mit der angeblichen Sabotage durch Gegner gerechtfertigt. Die argentinische Papst hat oft gesagt, er wolle das Chaos, weil er es für kreativ hält: er ist also zufrieden.

Die Vallejo- Chaouqui-Geschichte beschwört im Übrigen sicher nicht die "Konservatoren der Vergangenheit" herauf, sie scheint aber eher der Beginn der Auflösung der "Bergoglio-Partei" gewesen zu sein. Die Zeitungen, die von einem Krieg zwischen Bergoglio und der Kurie sprechen, vergessen zu sagen, daß es genau dieser Teil der Kurie ist, der Bergoglio erfunden und gewählt hat. 
Heute befindet sich diese Partei in der selben Lage, wie die PD (Dem.Partei) gegenüber Marino.  Bittere Reue über die Wahl. Weil Bergoglio "unfit" ist. Inadäquat. Es muß gehandelt werden.
Im New Yorker liest man, daß er in diesem Moment, von denen, die ihn im März 2013 gewählt haben, kaum noch 10 Stimmen bekäme.

Samstag, 31. Oktober 2015

Vatican: fliegen die Raben wieder?

Gian G. Vecchi schreibt heute in "Cronaca  Roma"  im Corriere della Sera, daß eine vertrauliche Akte des Revisors der Kurie gehackt wurde- verdächtigt werden "Raben".
Hier geht´s zum Original, das wir bei raffaella gefunden haben:   klicken


"VATICAN: DIE VERTRAULICHEN AKTEN IN EINEM COMPUTER GEHACKT -VERDACHT GEGEN "RABEN"

"Es geht um den PC des Revisors der Konten der Kurie. Sofortige Anzeige bei der Gendarmerie. Der Täter soll keine Spuren hinterlassen haben.

CITTÁ DEL VATICANO: Es besteht der begründete Verdacht, daß die Raben in den Vatican zurückgekehrt sind- wie zu Zeiten von Vatileaks und Ratzingers Majordomus. Stand der Dinge ist, daß bei einem PC eine ziemlich delikater Datenklau aufgedeckt wurde, aus dem Rechner des  im Juni von Papst Franziskus ernannten Libero Milone, 67 jähriger Revisor des Hl. Stuhls.
Der Pressesaal des Vaticans hat am gestrigen Freitag die vorweggenommene Indiskretion durch Luigi Bisignani im Fernsehen und die Veröffentlichung bei Il Tempo so kommentiert :" Im Augenblick haben wir nichts dazu zu sagen."
Aber in Oltretevere erfährt man, daß die vaticanische Gendarmerie Ermittlungen eingeleitet hat, um aufzudecken, wer in den letzten Wochen -teilweise erfolgreich- versucht hat, die vertraulichen Akten auf dem PC zu lesen.

Die Anzeige
Libero Milone hat sofort bei der Gendarmerie Anzeige erstattet.Ihm hatte Franziskus die Aufgabe anvertraut-"in voller Autonomie und Unabhängigkeit" zu arbeiten und das neue Amt zu leiten, das die Reform der Finanzen und Wirtschaft im Namen der Transparenz und Kontrolle krönt.
Auf Grund seiner Statuten hat das Amt des Revisors die Aufgabe, die ihm anvertraute Revision der Dikasterien der Römischen Kurie, der mit ihr verbundenen Institutionen und der Administrationen, die dem Governatorato della Città vorstehen, durchzuführen.
Milone hat 32 Jahre in der Revisions- und Unternehmensberatungs-Sozietät  Deloitte gearbeitet, bis er zum Schluss delegierter Administrator für Italien wurde.
Das Amt des Revisors ist äußerst delikat, weil er kontrollieren kann, was er für opportun hält, er ist direkt dem Papst verantwortlich und das war vom ersten Tag des Pontifikates an beschlossene Sache, die die Generalkongregationen, die dem Konklave von 2013 vorausgingen, als eine Art Mandat für den neuen Papst diskutiert hatten: Schluss mit den Finanzskandalen, Schluss mit der Verschwendung von Ressourcen.

Sonntag, 25. Oktober 2015

Verschwörungen? Das wahre Komplott....Klartext von Maurizio Blondet

In einem Interview mit Americo Mascarcci für intelligo news. äußert sich Maurizio Blondet, katholischer Journalist, Kommentator, Schriftsteller und ehemaliger Spezialbeauftragter u.a. von Oggi zu den Behauptungen, die Enthüllungen über die Krankheit des Papstes seien ein Komplott des rechten Kirchenflügels, um Papst Franziskus an der Durchführung seiner Reformen zu hindern.
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"GEGEN FRANZISKUS GIBT ES KEIN KOMPLOTT. ABER IM VATICAN GIBT ES  ANDERE VERSCHWÖRUNGEN:"
"Was die Gesundheit des Papstes angeht- wer kann das wissen- steckt wahrscheInlich irgendetwas Wahres, es ist auf alle Fälle immer nützlich, erneut von einem Komplott gegen die Synode zu sprechen."
Maurizio Blondet, Journalist, katholischer Kommentator und Schriftsteller, ehenmaliger Korrespondent von Oggi, Il Giornasle, Avvenire, Herausgeber von "La Padania" ist davon überzeugt. Seine Stimme hat die katholische Welt immer erschüttert,- oft mit verstörenden und starken Anschuldigungen.

"Das wahre Komplott -erklärt er- ist nicht das, daß man die richtigen oder falschen Gerüchte, über die Gesundheit von Papst Bergoglio verbreitet hat, sondern das der diversen Kaspers und jener, die die Tore ganz weit für die wiederverheirateten Geschiedenen öffnen wollten"
Und er fügt zur Demission Ratzingers hinzu: "Er war wirklich Opfer eines Komplotts- ins Werk gesetzt von starken Kräften, denn er war ein Papst der störte, den man entfernen mußte."

Frage:
"M. Blondet, wie beurteilen Sie die- vom Pressesaal des Vaticans trocken dementierte- Indiskretion betreffs der Krankheit von Papst Franziskus?"

M. Blondet: 
"Ich denke, daran kann etwas Wahres sein, das man aber zu leugnen versucht und lieber die These eines Komplotts vertritt- gegen den Papst, Schüler von Kardinal Martini, Modernist, der Neuerungen in der Kirche einführen will, wie diese verstörende. Es handelt sich auf alle Fälle um eine Debatte, die mich nicht wirklich interessiert."

Samstag, 24. Oktober 2015

Verschwörungstheoretiker innerhalb und außerhalb des Vaticans

Bei La Nuova Bussola hat Riccardo Cascioli gestern Stellung zu den rund um die Synode immer wieder auftauchenden Verschwörungstheorien bezogen. Interessant auch ( nach Beendigung der Synode- wo die beiden Lager bei der Abschlussitzung erstaunlicherweise zu großer Einhelligkeit fanden- zu beobachten, wie es diesbezüglich in diesem Pontifikat zu einem Rollentausch und zur Umkehr der Positionen gekommen ist.
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               "DIE SYNODE UND DIE VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKER"
"Wie gut, daß der Papst am 6. Oktober dazu eingeladen hat, im Hinblick auf die Synode die Hermeneutik der Verschwörung zu vermeiden.
Seit 2 Tagen sind die Fernsehnachrichten und die großen Zeitungen- katholische wie säkulare- voller Verschwörungstheorien, die scheinbar von konservativen Elementen angezettelt wurden, um den Papst zu deligitimieren. Das passiert nicht zum erstenmal im Verlauf dieser Synode, aber dieser Zirkus der letzten Tage läßt uns mehr oder weniger perplex zurück.
Alles begann vor 2 Tagen mit dem angeblichen Scoop der "Quotidiana Nazionale" wegen eines angeblichen (gutartigen) Hirntumors Franziskus´.
Sofortiges Dementi des Pressesprechers des Vaticans, Pater Lombardi (sogar ein halbe Stunde nach Mitternacht. Weil sie-wenn sie wollen-im Vatican schnell sein können) in den folgenden Stunden in harten Worten immer wiederholt. Es hätte da enden können.
Die Spekulationen und falschen Scoops zur Gesundheit der Päpste sind sicher keine Neuheit: Johannes Paul II und Benedikt XVI mußten das mehrmals erleiden. Immer dementiert, vielleicht mit einem leichten Vorwurd gegen eine bestimmte Art des Journalismus. Und das war alles.

Dieses mal ganz sicher nicht. Die Nachricht von einem Hirntumor ist schwerwiegend, noch mehr wenn sie unfundiert ist. Man kann auch keine speziellen Interessen hinter der Verbreitung der Nachricht ausschließen. Aber es war sicher die -zigste Episode im Rahmen einer gewissen journalistischen Korruption die als Vorwand diente, um die Synodenväter, die sich-sagen wir es vereinfacht- den Kasper-Thesen entgegenstellen, anzugreifen.

Der Osservatore Romano hat dazu vielleicht eine gewisse Berechtigung, weil er der erste war, der bekräftigte, der ausgewählte Zeitpunkt enthüllte die manipulative Absicht eines empörten Aufschreis" Ein harter Vorwurf, aber sehr allgemein.  Gestern aber, las man wirklcih überrascht, daß alle großen Zeitungen, die dem Komplott viele Seiten widmeten, alle die gleiche Verschwörungsthese vortrugen, ohne auch nur den geringsten Beweis- so als ob ein Rundschreiben durch die Redaktionen gegangen sei.

Freitag, 23. Oktober 2015

Messen mit zweierlei Maß- oder ein Sturm im Wasserglas um ein angebliches Anti-Papst-Komplott

Giuliano Ferrara betrachtet das Spektakel, das die "schlauen" Protagonisten der Bergoglio-Revolution um den mittlerweile berühmten Brief der 13 Kardinäle veranstalten aus einer nüchterneren Perspektive.
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            "DER GROSSE TANZ UM DAS KOMPLOTT GEGEN DEN PAPST"
"Die schlauen Unterstützer der Bergoglio-Revolution stehen nackt da, nach den Enthüllungen der Ereignisse" 

Wollen sie uns für dumm verkaufen? Der Theologe Fernández, persönlicher Freund und Inspirator, der sagt, daß die Veröffentlichung der dementierten Nachricht über den Gesundheitszustand von Papst Franziskus, einer apokalyptische Strategie des Antichrist entspringt? Oder ein weiser und auf seine Weise intelligenter Mann wie Kardinal Kasper, der das Durchsickern der Meldung über die Gesundheit des Papstes und das Durchsickern des Briefes George Pells und der anderen Kardinäle in die Hände von Sandro Magister zusammen bringt, um zu behaupten, es handele sich dabei um ein Manöver, das die Synode und seine Sorge um die Barmherzigkeit blockieren solle?
Vito Mancuso, reformatorischer Theologe, drängt sich damit in den Vordergrund- daß man seiner Ansicht nach- dazu auch das coming-out von Msgr. Charamsa, Homosexueller im Sant´Uffizio,  rechnen müsse und er kommt zu der Schlussfolgerung, daß -wie schon von Christus selbst im Lukas-Evangelium prophezeit- der Körper des Papstes wie eine Leiche von Schwärmen von Geiern umkreist werde.
Aber wollen sie uns für dumm verkaufen?
War die Flut von "Leaks" gegen Benedikt XVI ein Versuch, seinen Kampf gegen den Relativismus der Werte und der Moral und um die nicht verhandelbaren Werte zu behindern?
Wie war es mit dem Klatsch über die Gesundheit von Ratzinger oder der des Hl. Johannes Pauls II, die auch trotz der Dementis der Sala Stampa danach weiter behauptet wurden? (Hatte Johannes Paul II nach den Tutoren der Wahrheit des Palastes nicht M. Parkinson?)"

Freitag, 16. Oktober 2015

Antonio Socci & der "Brief der 13"

Wie alle anderen Vaticanisti hat sich auch Antonio Socci im "Libero" Gedanken über den Brief der 13 Kardinäle gemacht, der am vaticanischen Himmel doch für heftige Turbulenzen und einen Wettstreit diverser Verschwörungstheorien gesorgt hat. Wir haben seinen Artikel bei rorate caeli gefunden, klicken   Dank dafür!

"DIE HINTERGRUNDGESCHICHTE ZUM "EXPLOSIVEN BRIEF DER 13 KARDINÄLE, WAS ER BEDEUTET-UND WAS BEI DER SYNODE UND IN DER KIRCHE PASSIEREN WIRD" 

"Der Brief der 13 Kardinäle an den Papst gegen die "Erstickung" der Synode und Bergoglios modernistische Thesen ist ziemlich sensationell, besonders wegen der Autorität seiner Unterschreiber.
Was dann passierte, um den Brief zu diskreditieren und seinen explosiven Inhalt zu verschleiern, muß erzählt werden.
Zuerst wurde der Brief als Zeichen einer Atmosphäre der Verschwörung der sogenannten Konservativen (also mit anderen Worten- der richtigen) Katholiken abgetan.
Marco Tosatti, ein ernsthafter und unanbhängiger Vaticanist, bemerkte zu Recht, daß ein privater Brief an den Papst mit Namen und Nachnamen, die transparenteste, loyalste und mutigste Sache ist, die wir kürzlich im Vatican gesehen haben (wenn man bedenkt, daß Bergoglio selbst -zumindest in Worten- um Offenheit bittet). Das ist das genaue Gegenteil einer Verschwörung. In der Tat hat er (der Brief), wie Tosatti sagt, den zahlreichen Verschwörungs-und Rebellions-schreibern eine goldene Gelegenheit verschafft.
Inzwischen erfahren wir- was verborgene Dinge angeht -von der deutschen "Tagespost" , daß es Papst Franziskus ist, der in Santa Marta seine eigene "Schattensynode" hat, der die Steuerung der offiziellen Synode obliegt.

Was die Verwirrung befeuerte, war das Leugnen von vier der 13 unterschreibenden Kardinäle.
Was war passiert?Am Montag Abend bestätigte Kardinal Pell durch einen Sprecher, daß der Brief von ihm und anderen Kardinälen unterschrieben worden war und fügte hinzu, daß es ein privater Brief sei, der von ihnen nicht veröffentlicht worden war. Außerdem erklärte er, daß in dem von Magister veröffentlichten Text "Fehler seien -sowohl im Inhalt als auch in der Liste der Unterschriften."
Montag Nacht erfuhren wir dann, daß das amerikanische Jesuiten-Magazin (mit progressiver Tendenz) bestätigte, daß er Brief von 13 Kardinälen unterschrieben worden sei, allesamt Synodenväter, und eine Liste mit 4 neuen Namen veröffentlichte- den richtigen-anstelle der 4 falschen, die zuvor geleugnet hatten, den Brief unterschrieben zu haben. Darüberhinaus bestätigte das Jesuiten-Magazin den von Magister veröffentlichten Text, ebenso wie es Elizabetta Piqué, Biographin und persönliche Freundin von Papst Franziskus in der in Buenos Aires erscheinenden "La Nacion" tat, die auf viele glaubwürdige Quellen zurückgreifen kann.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Wenn Verschwörungstheorien über den Verlust der selbstzuerkannten Deutungshoheit hinwegtrösten sollen


Bis zum vergangenen Samstag konnten sich die italienischen Aktivisten der LGTB-Bewegung noch in der Illusion sonnen, meinungsführend zu sein. Von dieser Illusion mußten sie sich nach der eindrucksvollen Manifestation für die traditionelle Familie eilends verabschieden und das ging nicht ganz ohne Kollateralschäden ab.
Wie einige italienische Tageszeitungen und websites berichten ist nun der Schmerz  über den Verlust der Deutungshoheit u.a. sehr groß und es müssen ganz schnell Schuldige her - das ist nach verlorenen Kriegen auch immer so. Feindbilder, Dolchstoßlegenden, Verschwörungstheorien schießen ungehemmt ins Kraut, sogar die Maske der Toleranz fällt. So auch jetzt.
Wie Massimo Introvigne bei La Nuova Bussola Quotidiana - klicken-berichtet, hat der Fahnenträger der italienischen HS-Bewegung, Franco Grillini, komplett Contenance samt Realitätsbezug verloren und läßt die staunende Welt an seiner Vermeidungsstrategie teilhaben: leugnen, was man nicht mehr verteidigen kann, behaupten, so etwas habe es eh nie gegeben. Genderideologie? Dschänderwas? Nie gehört!

Der gute Signor Grillini hat nun also in aller Öffentlichkeit behauptet, dass es eine Gender-Theorie
überhaupt nicht gäbe, eine solche sei allerdings im Rahmen eines Komplotts in den Räumen des (wer weiß es?) ja - in den Räumen des Vaticans erfunden worden und zwar von Papst Benedikt XVI, Kardinal A. Bagnasco und Papst Franziskus (der hatte nämlich letztens in Neapel die "Gendertheorie als Irrtum des menschlichen Geistes" bezeichnet).
Besonders Benedikt XVI habe Simone de Beauvoir nicht richtig verstanden, sagen sie, wobei sie selber leider den de-Beauvoir Text "Le Deuxieme Sexe"   "vergessen" haben.
Dieser zugegeben originelle Standpunkt hat vereinzelt in Medien und von einer einzelnen Soziologin Unterstützung gefunden und die Verfechter der Ehe für alle und eben - tut mir leid Signor Grillini- der Genderideologie scheinen zu glauben, in dieser kühnen Verursacherumkehr eine Art Massenvernichtungswaffe gegen Demonstrationen wie die auf der Piazza San Giovanni in der Hand zu haben.  So schreibt Introvigne und er titelt: "Die ultimative Ente der Verfechter der HS-Ehe."

Mittwoch, 25. Februar 2015

Schießen Sie nicht auf den Verleger (den orthodoxen)...oder nach der Synode ist vor der Synode


           "SCHIESSEN SIE NICHT AUF DEN VERLEGER (den orthodoxen)"
überschreibt Lorenzo Bertocchi in la Nuova Bussola Quotidiana seinen Artikel über Verschwörungstheorien und -phantasien der Kasperianer und Melloni & co.
Hier geht´s zum Original:     klicken
Die Geschichte beginnt vor 5 Monaten- mit der Veröffentlichung des Buches "In der Wahrheit Christi bleiben. Christliche Ehe und Kommunion in der Katholischen Kirche". Der Sieneser Verleger Cantagalli druckt die Texte der Kardinäle W.Brandmüller, Caffarra, Velasio, De Paolis, R. Burke und Gerhard Müllers, sowie von 4 anderen Spezialisten.
Das Buch erscheint fast zeitgleich auch in den USA.
Der Text- das ist für niemanden ein Geheimnis- widerspricht ausdrücklich den Thesen, die ein anderer Kardinal- Kasper- anläßlich des berühmten Konsistoriums im Februar 2014 im Hinblick auf die außerordentliche Synode vorgetragen hatte.
Besonders- wie Pater Robert Dorada, OSA, Herausgeber des Textes betont:_die "barmherzige Lösung für die wiederverheirateten Geschiedenen von Kardinal Kasper ist in der antiken Kirche nicht unbekannt, wird aber von keinem der uns überkommenen Autoren je verteidigt, die wir als Autoritäten anerkennen." Im Gegenteil- wenn sie erwähnt wird- dann eher um sie -als gegen die Schrift gerichtet-zu verdammen.Von diesem Standpunkt aus ist der Zugang der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion nicht möglich, falls das Paar nicht abstinent lebt. Das ist die Hauptthese des Buches.
Von Anfang an gab es vehementen Widerspruch gegen das Buch. Nichts Verkehrtes bis dahin, das gehört sogar zu der Konfrontation, die der Papst gefördert hat, damit die Synode nicht gelähmt bleibt.

Kürzlich ist der Thriller um ein neues Kapitel bereichert worden. Der Historiker Alberto Melloni (der berühmte progressistische theologische Führer der "Schule von Bologna" für die Konzilsinterpretation im Sinne des Bruches) hat sich, als er im Corriere Fiorentino einen anderen bei Cantagalli erschienenen Text rezensierte, zu der sehr interessanten These verstiegen, daß der Verleger sich als Operationsbasis einer wahrhaftigen Frondebildung der Kardinäle hergegeben habe. Um genau zu sein, schreibt Melloni sogar, daß das Verlagshaus unter der Führung von Kardinal Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, in gutem oder schlechtem Glauben -Gott allein weiß das- versucht habe, ein Komplott gegen den Papst zu schmieden und gegen die Synode- durch die Veröffentlichung des Buches wenige Stunden vor ihrer Eröffnung -indem man sagte, daß man über die Themen, die Franziskus diskutieren lassen wollte, nicht sprechen dürfe."

Freitag, 14. November 2014

Dan Brown wird Opfer seiner eigenen Phantasien oder Geisterstunde im Louvre

Man kann nicht genau sagen, ob der Schmonzettenschreiber Dan Brown an einer Schreibblockade leidet, was einerseits schlecht für ihn , aber gut für die Leser wäre, denen die Zumutungen erspart bliebe, weiter Geschichten über irre kichernde, mordende Albinomönche in den Kellern imaginierter Palazzi ertragen zu müssen, und er deshalb die Aufmerksamkeit der Medien auf andere Weise auf sich lenken muß, oder ob er den Plot für ein neues Wald-&-Holzvernichtungsprojekt  (er nennt das Buch) und dessen Wirkung auf potentielle Leser an einigen Pressevertretern erproben wollte.
Was ist passiert? Unser Dan B. wandelte zu nächtlicher Stunde bei Dreharbeiten in Paris durch den Louvre, an sich noch nichts Außergewöhnliches- aber -so berichtete er mit schreckgeweiteten Augen den lauschenden Journalisten weiter- dann: sei ihm der dort, in der Nähe der Mona Lisa ein Albinomönch erschienen und sei ihm gefolgt.-dann aber weggerannt....
Leider hat der Geist des Albinomönches es dann dabei bewenden lassen. Man stelle sich die Explosion der Verkaufszahlen der diversen Vatican-und Kirchenschinken vor, wenn der Albinomönch-der Phantasie des Dan B. entsprungen- Mensch geworden und seinen Erfinder im Louvre- zu Füßen der Gioconda - gemeuchelt hätte. Man hätte glatt einen neuen Thriller daraus machen können.
Quelle: ZDF,teletext