Posts mit dem Label Maria werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Maria werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 6. Februar 2020

Kommentare zum Synodalen Schritt vom Wege....

Thorsten Paprotny  kommentiert für CNA die Wege der Frankfurter Synodalen und weist dabei auf den Bericht von Maria Schmidt von Maria 1.0 zurück, auf den er hier verlinkt.
 Hier geht´s zum Original:  klicken

"Bischof Wilmer: "Reform ohne Mission ist sinnlos!"


"Einige Beobachter und auch Zeugen der Auftaktveranstaltung des "Synodalen Weges" haben die geistliche Dimension vermisst. Das ausgesprochen lesenswerte Tagebuch von Dorothea Schmidt von der geistlichen Bewegung "Maria 1.0" liefert Eindrücke hierzu. Es bezeugt die unverdrossene Freude am Glauben, die die junge Generation zeigt – in einer Situation, in der es für viele gläubige Katholiken alles andere als leicht ist, mitten in der Kirche einfach nur ganz normal katholisch zu sein."
(....) 

Quelle: CNA, T.Paprotny

Und hier zum Text von Maria Schmidt /CNA


"Tagebuch zum "Synodalen Weg": Warum wir Hoffnung haben"

der so beginnt:


"Heute Morgen besuchte ich die Hl. Messe in der Liebfrauenkirche in Frankfurt, weil es laut Programm der Synodalversammlung am Samstag nur einen von Laien gestalteten Gottesdienst geben sollte. Mit dem Herrn im Herzen betrete ich den Sitzungssaal, setze ich mich auf meinen Stuhl und verfolge, wie die katholische Kirche auf einem neuen Grund konstruiert werden soll; sie soll es denen rechtmachen, denen die kirchliche Moral zu herausfordernd geworden ist. Ich bete immer wieder während der folgenden Wortbeiträge. Wir brauchen den Heiligen Geist. Wir alle." (....)

Quelle: M. Schmidt, CNA

Sonntag, 2. Februar 2020

Tweet zum Tage

8 Jahre später noch eine Predigt zu Maria Lichtmess aus Köln...


Darstellung des Herrn im Tempel von Jerusalem

              Die Predigt Kardinal Meisners am Fest der Darstellung des Herrn im Tempel 2012

           

Donnerstag, 2. Januar 2020

Die Darstellung der Gottesmutter Maria in Santa Maria Maggiore

Rorate Caeli hat einen Text von Dom Prosper Guéranger zur Liturgie des 1. Januars und das ihr gewidmete Mosaik in der Apsis von Santa Maria Maggiore veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original mit den Fotos:  klicken

ANNO DOMINI MMXX - BEMERKUNGEN ZUM JAHR: 1. JANUAR MIT DEM MOSAIK AUS DEM 5. JAHRHUNDERT IN SANTA MARIA MAGGIORE 

"Der göttliche Plan zur Erlösung der Welt schloss die Existenz einer Mutter Gottes ein und als die Häresie versuchte, das Mysterium der Inkarnation zu leugnen, versuchte sie zugleich die ruhmreichen Vorrechte Mariens zu leugnen. Nestorius hat versichert, daß Jesus nur ein Mensch war, Maria in der Folge also niczht die Mutter Gottes sondern nur die Mutter einen Menschen namens Jesus.
Diese  unfromme Lehre rief die Empörung in der Katholischen Welt hervor. Osten und Westen waren darin vereint, zu bekräftigen, daß Jesus Gott und Mensch war-in einer Person- und daß Maria , die seine Mutter war, wirklich Mutter Gottes war,

Dieser Sieg über den Nestorianismus wurde beim Konzil von Ephesus errungen. Er wurde von den Christen jener Zeit mit Glaubensbegeisterung gepriesen, die nicht nur die zärtliche Liebe, bewies, die sie für die Mutter Jesu empfanden sondern auch folgerichtig in der Errichtung eines feierlichen Siegeszeichens mündete, das die Erinnerung an den Sieg weitergeben würde.
Damals entstand der fromme Brauch- in sowohl in der Griechischen als auch der Lateinischen Kirche-während der Weihnachtszeit der Mutter zusammen mit der höchsten Anbetung des Sohnes
die gebotene Verehrung zukommen zu lassen.  Der Tag für die gemeinsame Verehrung vaiierte in den verschiedenen Ländern, aber das Religionsgefühl, das dieses Fest anregte, war ein und dasselbe in der gesamten Kirche.

Der Hl. Papst Sixtus III bestellte ein riesiges Mosaik, das im Kanzelbogen der Kirche Santa Maria Maggiore in Rom angebracht werden sollte- als Denkmal für die Hl. Mutter Gottes, Das Mosaik existiert noch und gibt Zeugnis für den Glauben des 5. Jahrhunderts. es stellt die verschiedenen schriftlichen Darstellungen Unserer Lieben Frau dar, und die Inschrift des Hl. Pontifex ist immer noch in kühnen Buchstabe zu lesen; XYSTUS EPISCOPUS PLEBI DEI (Sixtus, Bischof des Gottesvolkes) , weil der Heilige diese seine Gabe an Maria, der Mutter Gottes, den Gläubigen gewidmet hatte."

Dom Prosper Guéranger
Das liturgische Jahr
1. Januar (Beschneidung des Herrn) 

Dienstag, 31. Dezember 2019

Magister : Die Revolution von Papst Franziskus macht auch vor der Hl. Jungfrau Maria nicht Halt.

Auch Sandro Magister kommentiert die Predigt mit den Äußerungen zur Marien-Theologie, die Papst Franziskus am Fest der Allerheiligsten Mutter Jesu gehalten hat. Das tut er bei Settimo Cielo.
Hier geht´s zum Original: klicken

"FRANZISKUS´ REVOLUTION SPART NICHT EINMAL UNSERE LIEBE FRAU AUS. HIER IST ZU LESEN, WAS ER AUS IHR MACHEN WÜRDE"

Am achten Tage nach Weihnachten, dem Tag an Jesus beschnitten wurde und den vom Engel genannten Namen erhielt, feiert die katholische Kirche das Fest Mariens, der allerheiligsten Gottesmutter.

Aber wer ist Maria im Glauben und in den Predigten von Papst Franziskus? Eine seiner jüngsten Predigten hat Verwunderung darüber, wie er das Bild der Mutter Jesu neu gezeichnet hat.

Pietro De Marco hat uns diese Analyse der Päpstlichen Predigt geschickt. Der Autor, ein früherer Professor für Soziologie und Religionssoziologie an der Universität von Florenz und an der Theologischen Fakultät Zentralitaliens, Philosoph und Historiker aus Erfahrung, ist  bei den Lesern von Settimo Cielo seit Jahren bekannt und geschätzt.

"NEIN; VERLIEREN WIR UNS NICHT IN ABSURDITÄTEN " MARIANISCHE DOGMEN NACH PAPST FRANZISKUS" 

von Pietro De Marco

In einer Zeitspanne von wenigen Tagen haben wir die Nachrichten erhalten, sowohl darüber, daß  der Kommentars  zum Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens für die Gläubigen der Diözese Mailand einem Baptistenehepaar  anvertraut wurde als auch vor allem, über Papst Franziskus´ erstaunliche Predigt während der Messe zur Vigil des Festes der Hl. Jungfrau von Guadalupe. 

Wenn Franziskus auch nicht den protestantischen Stil im Umgang mit mariologischen Themen annahm.wollte er dennoch in seinem Eifer sein persönliches restriktives Urteil über die Marien-Dogmen und im Negativen zum Titel der Miterlöserin, Objekt jahrhundertelanger theologischer Überlegungen öffentlich machen. "No nos perdamos en tonteras" - verlieren wir uns nicht in Absurditäten- sagte er zu den uralten Erkundungen Marianischer Theologie und Spiritualität. 


Donnerstag, 19. Dezember 2019

Roberto De Mattei zur "Mischlingstheologie" des Papstes

Roberto De Mattei analysiert und kommentiert bei "Corrispondenza Romana" den Teil der Predigt, die Papst Franziskus am Tag Unserer Lieben Frau von Guadalupe hielt, der vom "Mestizentum" Mariens, von ihrer und somit auch Jesu "Vermischung"  handelte
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE "MISCHLINGS" THEOLOGIE VON PAPST FRANZISKUS" 

Zu den am häufigsten wiederkehrenden Worten in der Sprache von Papst Franziskus gehört "Rassenmischung". Franziskus gibt diesem Begriff eine nicht nur ethnische sondern auch eine politische, kulturelle und besonders theologische. Bedeutung.
Das hat er am 12. Dezember getan, als er behauptete, daß die Madonna "wenn sie für uns als Mischling gewollt ist- sie sich dazu gemacht hat und nicht für Juan Dieguito- sondern für das Volk.
Sie hat sich zum Mischling gemacht, um die Mutter aller zu sein, sie hat sich mit der Menschheit vermischt. Warum?
Weil sie Gott "vermischt" hat. Und das ist das große Geheimnis. Maria, die Mutter, "vermischt" Gott, den wahren Gott und wahren Menschen in ihrem Sohn. "
(Osservatore Romano , 13.12. 2019)
Ob Papst Franziskus sich dessen bewußt ist- oder nicht: der Ursprung dieser Mestizen-Vision des Inkarnations-Mysteriums stammt aus der Häresie von Eutyches (378-454) -Archimandrit eines Klosters in Konstantinopel, laut dem nach der Vereinigung -der hypostatischen Union- sich das Menschsein und das Gottsein Christi vermischt hätten, um ein Drittes zu formen- ein tertium quid - ein Hybrid-Mischung die weder richtig Gott noch Mensch ist.
Der Eutychismus ist eine ausgeprägte Form des Monophysitismus, weil er dem inkarnierten Sohn Gottes nur eine einzige Natur zubilligt, die aus der wirren Union der Göttlichkeit und der Menschlichkeit resultiert. In Folge der Anklage durch Eusebios von Dorilea (genau dem, der 20 Jahre vorher Nestorius verklagt hatte) versammelte Flavianus, Bischof von Konstantinopel, 448 eine Synode,  bei der Eutyches als Häretiker verurteilt und exkommuniziert wurde.
Eutichos aber- gelang es mit Unterstützung des Patriarchen von Alexandria Dioscoros eine weitere Synode in Ephesus einzuberufen, bei der er rehabilitiert wurde- während Flavianus, Eusebios und andere Bischöfe angegriffen und dann abgesetzt wurden.
Zu der Zeit war der Hl. Leo der Große der Papst, der die Synode von Ephesus für ungültig erklärte , indem er sie "Latrocinium Ephesinum" nannte, die Räubersynode von Ephesus, der Name unter dem dieses Geheimtreffen in die Geschichte einging.
Nachdem er Flavianus einen Brief geschickt hatte, in dem er die traditionelle Christologische Doktrin erklärte (Denz-H. 290-295) veranlaßte er Kaiserin Pulcheria (399-453) in Chalzedon in Bitynien ein neues Konzil zu organisieren.
Bei der dritten Sitzung des Konzils wurde der Brief von Papst Leo an Flavianus über die Inkarnation des Wortes vorgelesen und sofort- als der Lektor verstummte-  schrien alle Anwesenden einstimmig: "Das ist der Glaube der Väter, das ist der Glaube der Apostel. Wir alle glauben das, die Orthodoxen glauben das, Exkommuniziert sei. wer das nicht glaubt. So hat Petrus durch den Mund des Leo gesprochen". (Mansi, Sacrorum conciliorum nova et amplissima Collectio,VI, 971, Act. II).

Das Konzil von Chalzedon definierte sodann die Glaubensformel der Einheit der Person Christi als Person und die Dualität der Naturen der einen Person Christi- perfekter und wahrer Gott,  perfekter und wahrer Mensch, ein Subjekt in zwei unterschiedlichen Naturen.

Die dogmatische Definition von Chalzedon bekennt: "ein einziger und gleicher Sohn und unser Herr Jesus Christus ; perfekt in seiner Göttlichkeit und perfekt in seiner Menschlichkeit. Wahrer Gott und wahrer Mensch, gemacht aus vernünftiger Seele und Körper- eins mit dem Vater in der Göttlichkeit und eins mit uns Menschen in der Menschlichkeit -außer in der Sünde, gezeugt vom Vater vor der Zeit in der Göttlichkeit und in der Zeit von der Jungfrau Maria, der Mutter Gottes, geboren in der Menschlichkeit für uns und unsere Erlösung". (Denz-H- 301) 


Mittwoch, 18. Dezember 2019

Bischof Gavin Ashenden konvertiert zum Katholischen Glauben

Marco Tosatti berichtet bei Stilum Curiae über die Konversion des ehemaligen Kaplans der englischen Königin zum Katholizismus. Was Bischof Ashenden über die Anglikanische Kirche sagt, muss für jeden Katholiken ein Warnsignal sein ....besonders für die Hierarchie.
Hier geht´s zum Original:   klicken

 "DER EX-KAPLAN IHRER MAJESTÄT ELISABETH IST KATHOLISCH GEWORDEN"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae wir übernehmen von Church Militant eine aus vielen Gründen sehr interessante Meldung: über die  Konversion eines anglikanischen Bischofs  und früheren Kaplans  Ihrer Majestät Elizabeth II zum Katholizismus. Warum ist das interessant? 
Wenn Sie den Artikel lesen, werden Sie es sehen: die Motive, die der Prälat nach Rom führen sind genau die gleichen, die von der Kultur des "erwachsenen" Katholizismus im Verkauf der Zeit minimiert, verachtet oder geleugnet werden, wie  Legenden für Beginen. Interessant -oder? 
Und das sollte etwas ausdrücken, eine Botschaft auch an alle senden, die-leider Gottes-  Legion zu sein scheinen, die die Katholische Kirche auf den Weg der reformierten Konfessionen zwingen wollen: siehe die deutsche Synode & co ,von den unzähligen Prälaten am Vaticanischen Hof gar nicht zu reden. Gute Lektüre und Meditation.

Ein anglikanischer Bischof von internationalem Ruf und Ex-Kaplan ihrer Majestät Elizabeth II verläßt die anglikanische Kirche und wird katholisch. Bischof Gavin Ashenden wird zur vollen Kommunion vom Bischof von Shrewsbury, Mark Davies am 4. Advents-Sonntag in der Kathedrale von Shrewsbury/England aufgenommen. Der Prälat, der frank und frei spricht, ist weltweit in den Medien bekannt geworden, nachdem er sich der Lesung des Korans in der Bischofskirche St. Mary in Glasgow/ Schottland widersetzte.

Das Koran-Kapitel über Maria- das zu Epiphanias 2017 bei der Eucharistiefeier vom Rednerpult aus vorgelesen wurde, leugnet ausdrücklich die Göttlichkeit Jesu. 

Auf Druck aus dem Buckingham Palace trat Dr. Ashenden von seinem Amt als königlicher Kaplan zurück. Später- im selben Jahr wurde Ashenden zum Missionsbischof der Episkopal-Kirche im UK ernannt, um die traditionalistischen Anglikaner zu betreuen, die die Kirche Englands verließen. Bischof Gavin Ashenden wird am 4. Advents-Sonntag in voller Kommunion vom Bischof von Shrewsbury, Mark Davies in der Kathedrale von Shrewsbury empfangen.

Es war eine besondere Freude, Gavin Ashenden bei den letzten Schritten einer langen Reise um in der Katholischen Kirche nach Hause zu kommen, zu begleiten. Ich bin mir des Zeugnisses bewußt, das Ashenden öffentlich für den Glauben und für die historischen Werte, auf denen unsere Gesellschaft gegründet wurde- gegeben hat,  Ich bete, daß dieses Zeugnis für viele eine Ermutigung bleibt.


Dienstag, 10. Dezember 2019

Tweet zum Tage


Montag, 9. Dezember 2019

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgical-notes unter dem Titel "Rubriken", wie damit umzugehen ist, wenn Feiertage, die auf einen Sonntag fallen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"RUBRIKEN - RUBRIKEN" 
Haben Sie gestern die "Unbefleckte Empfängnis" gefeiert oder tun sie das heute?

Wenn der 8. Dezember auf einen Sonntag fällt, wird das Fest Mariä Empfängnis in der „Außerordentlichen Form“ auch an diesem Sonntag gefeiert, und der Adventssonntag wird kommemoriert – und nach dem St. Lawrence Ordo ( ... )  rückt das Sonntagsevangelium an die Stelle des Schlußevangeliums.
Im Novus Ordo blieb es dem gegenüber gestern beim 2. Adventssonntag, und das Fest wird auf den heutigen Montag verlegt. Möge die Gottesgebärerin, die Herrin und Walterin, amomos kai akhrantos, weiterhin für uns alle eintreten.

Da dieses Fest zumindest in Britannien kein gebotener Feiertag ist, bedeutet die Regelung des Novus Ordo, daß die große Mehrheit der Gläubigen es nie mitfeiern wird.
Ich denke, das ist höchst unglücklich. Selbst die Kirche von England kann begreifen, daß dieses Fest „zur Adventszeit passt“. Und im ARCIC-Abkommen zwischen Unterhändlern der katholischen und der anglikanischen Kirche von 2005 heißt es: „Wir bekräftigen gemeinsam, … daß das Erlösungswerk Christi sich in Hinblick darauf, daß Maria zur Mutter des Heiligen Einen berufen war, sich bis in die Tiefe ihres Wesens und zurück bis auf ihre frühesten Anfänge erstreckt hat.“

Die Vorstellung, daß die Sonntagsmessen – insbesondere in Zeiten wie dem Advent – nicht ständig durch Begängnisse aus dem Heiligenkalender verdunkelt werden sollten, steht alles in allem für ein durchaus vernünftiges Prinzip. Aber wenn es dazu führt, daß die Empfängnis unserer Lieben Frau sonntags nur dann begangen wird, wenn der 8. Dezember auf einen Sonntag fällt, würde das bedeuten, daß es nur (ungefähr) alle sechs Jahre einmal gefeiert würde. (Denn es gibt keine anderen Heiligenfeste, die sich dazu verabreden könnten, einen der Adventssonntage zu beanspruchen, und ich kann versichern, daß der Hl. Apostel Thomas das nicht versuchen würde.)  Würde der Verlust gerade einer von 24 Sonntagsmessen im Advent wirklichen das Ende der Welt, so wie wir sie kennen, bedeuten?
Die Byzantiner, vernünftige Leute, erlauben es mehr als ein Fest gemeinsam in der Liturgie eines einzigen Tages zu feiern. Die Leute der Oxford-Bewegung gingen sogar so weit, über unsere Liebe Frau von den Sieben Schmerzen zu predigen, wenn der Karfreitag auf einen 25. März fiel!.
Wenige der dümmlichen und sturen Modernisierungen im Novus Ordo sind so dämlich wie die unnatürliche und sauertöpfische Abneigung gegenüber „Kommemorationen“.
So was von aufgeklärt, so was von Pistoia!


Sonntag, 8. Dezember 2019

Tweet zum Tage

Benedikt XVI: Gebet an der Mariensäule auf der Piazza di Spagna am 8.12. 2009
"Was sagt Maria derr Stadt?"


An einem 8.Dezember....

wurde nicht nur 1854 das Dogma der Unbefleckten Empfängnis proklamiert, sondern 1864 der Syllabus veröffentlicht und am 8. Dezember 1869 von Papst Pius IX das I. Vaticanische Konzil eröffnet.Hier geht´s zum Original:  klicken

"DAS I. VATICANISCHES KONZIL, 150 JAHRE SPÄTER. DIE GRÜNDE PIUS´ IX ZUR VERTEIDIGUNG DES GLAUBENS." 
"Es wurde mit einer feierlichen Sitzung und einem von Pius IX formulierten Credo eröffnet. Bei diesem Konzil wurde das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit beschlossen. Und es ist das vielleicht am wenigsten verstandene von allen. 

Mit einem sehr starken "Credo" voller theologischer Bezüge, dazu gedacht, die Glaubenswahrheit zu erneuern. eröffnete Pius IX am 8. Dezember 1869 das I.Vaticanische Konzil. Das Datum des 8. Dezember wurde nicht zufällig gewählt. Es war Teil der Strategie Pius´IX, um den Glauben der Bevölkerung zu stärken-während die Ideen des Liberalismus Fuß faßten, Rom praktisch im Belagerungszustand war und man begann, den Glauben nicht durch die Brille der Wahrheit zu betrachten sondern durch die der Evolution.


150 Jahre I. Vaticanisches Konzil sind wohl eine Erinnerung und eine Überlegung wert. 

Angela Pellicari, die große Teile ihrer Studien damit verbracht hat, die Geschichtsschreibung des Risorgimento aus einem mehr dokumentarischen und also wahrheitsgemäßeren Gesichtspunkt zu überprüfen, schreibt in ihrer "Eine Geschichte der Kirche":  "Kurz vor der Eroberung Roms beruft Pius IX das I. Vatikanische Konzil ein. Nach fünfzehnhundert Jahren kehrt eine heidnische Vision des Lebens an die Macht zurück, die die Gewohnheiten und Institutionen der katholischen Bevölkerung zutiefst verstört: Das Volk ist nicht nur verarmt, es ist es schockiert, entmutigt, verbittert “.

Die Historikerin bezieht sich auf die Situation während des Risorgimento. Seit der Französischen Revolution hatten liberale Ideen begonnen, Europa Schritt für Schritt zu erobern. Und doch hatte schon die Französische Revolution den Glauben richtig angegriffen. Benedikt XVI hat als er am 5. September 2010 während seines Besuches in Carpineto Romano über die Situation sprach, in der Papst Leo XIII geboren wurde, betont, daß  "Europa nach der Französischen Revolution vom großen napoleonischen Sturm betroffen war. Die Kirche und zahlreiche Ausdrucksformen der christlichen Kultur wurden radikal in Frage gestellt (denken Sie zum Beispiel daran, daß die Jahre nicht mehr von Christi Geburt an, sondern vom Beginn der neuen revolutionären Ära gezählt wurden oder die Namen der Heiligen aus der Kirche, Kalendern, von den Straßennamen, aus den Dörfern  gestrichen wurden...). Die Landbevölkerung stand diesen Umwälzungen sicherlich nicht  positiv gegenüber und blieb an die religiöse Traditionen gebunden."


Das waren Ideen, die sich Bahn brachen und zum Lebenssaft einer antikatholischen Bewegung wurden. Man hat immer gedacht, dass Pius IX den Kirchenstaat verteidigte. Für Pius IX galt es jedoch nicht, zeitliche Privilegien zu verteidigen, sondern darum den Glauben zu verteidigen. Auch, weil - wie Pelliccari schreibt - daß - wie von den Feinden der Kirche vorgesehen- " konkret das Risiko bestand, daß nach dem Zusammenbruch der weltlichen Macht, aus Misstrauen auch die geistliche zusammenbrechen würde.  


Und dann- so fährt die Historikerin fort- tröstet Pius IX, beruhigt und macht Mut. Das Wort Jesu ist ewig und besiegt die Welt. Der Papst ist wirklich unfehlbar, denn das hat Christus Petrus versprochen. Das Vertrauen in die Unfehlbarkeit Petri gehörte schon immer zu den tiefsten Überzeugungen des christlichen Glaubens, wird aber als Dogma erst in der Konstitution "Pastor Aeternus" von 1870 als Dogma proklamiert, weil die Kirche auf das angebliche Fortschrittsgesetz reagieren muss, das zur Rechtfertigung antikatholischer Gewalt und Anpassung zur Zeit der christlichen Wahrheit  benutzt wird “.


Man kann das I.Vaticanische Konzil ohne das Dogma der Unbefleckten Empfängnis. das am 8. Dezember 1854 proklamiert wurde und ohne den Syllabus vom 8. Dezember 1864 nicht verstehen. Ein zusammenhängendes Projekt Pius´ IX, am 8. Dezember unterzeichnet, dazu gedacht, die Kirche zu verteidigen. 



Freitag, 22. November 2019

Fundstück

CNA  dokumentiert die Predigt, die Kardinal G.Müller gestern im Kloster Weltenburg gehalten hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel;

Dokumentiert: Predigt von Kardinal Müller am 21. November 2019 im Kloster Weltenburg

beginnt der Beitrag so- Zitat: 

"Am Rande der Buchvorstellung von Kardinal Robert Sarahs Buch "Herr bleibe bei uns. Denn es will Abend werden" im Kloster Weltenburg feierte Kardinal Gerhard Ludwig Müller ein feierliches Pontifikalamt. CNA Deutsch dokumentiert im Folgenden seine Predigt zum Gedenktag unserer lieben Frau von Jerusalem."  (...)

Quelle: CNA

Donnerstag, 21. November 2019

Fundstück

Marco Gallina läßt uns auf seinem "Löwenblog" an den reichen Traditionen der Lagunenstadt teilhaben und erklärt uns, warum man dort heute sowohl das Patronatsfest der Stadt als auch die Praesentatio Beatae Mariae Virginis feiert. 
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
                            "PRESENTAZIONE" 
(Darstellung Mariens im Tempel)
beginnt der Artikel so - Zitat:

"Der 21. November ist das Patronatsfest Venedigs.  (....)

Die Venezianer halten den 21. November aus mehreren Gründen in besonderen Ehren. Da wäre einerseits die Verehrung Mariens selbst. Die Lateinische Welt hat sich mit diesem Fest zuerst sehr schwer getan: während die Praesentatio Beatae Mariae Virginis in der orthodoxen Welt seit der Spätantike fest zum liturgischen Kalender gehört, wurde das Fest von den Päpsten erst im Spätmittelalter festgeschrieben. Dass die alte Handelsrepublik als Scharnierstelle zwischen dem lateinisch-katholischen Westen und dem griechisch-orthodoxen Byzanz für dieses Fest am ehesten zu gewinnen war, ist wohl nur naheliegend." (...)

Quelle: Löwenblog, M.Gallino

Freitag, 13. September 2019

Fundstück

In "Die Tagespost" kritisiert Kardinal Paul Josef Cordes die Bewegung Maria 2.0 massiv.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel

"Cordes kritisiert „Maria 2.0“: „Freches Lügenmanöver

beginnt der Artikel so:
"Kardinal Paul Josef Cordes übt scharfe Kritik an der Bewegung „Maria 2.0“. „Das Erbe Judith Butlers, der Prophetin des modernen Feminismus, in den Namen der Gottesmutter Maria hineinzudeuten, ist ein freches Lügenmanöver“, sagte er in einem Interview mit der „Tagespost“. Darin betonte er die Relevanz von Vorbildern für das eigene Glaubensleben."
(....)

Quelle: Die Tagespost

Donnerstag, 12. September 2019

Historisches - Heute vor 336 Jahren....

wurde in der Schlacht am Kahlenberge Wien vor der Einnahme durch die belagernden Truppen des Osmanischen Reiches gerettet. Großen Anteil an diesem historischen Sieg hatte der polnische König Ian Sobieski mit seiner Kavallerie- der Hussaria- als Oberbefehlshaber der Katholischen Liga.
Wir gedenken ihrer in Dankbarkeit.
Am 13.9.1983 -während seines Pastoralbesuchs in Wien sagte der Hl. Papst Johannes Paul II auf dem Kahlenberg den Wienern Folgendes dazu:  klicken 

Seine Ansprache begann so:


"Freudig und mit bewegtem Herzen grüße ich Euch alle, die Ihr an diesem letzten Vormittag meines Besuches in Österreich mit mir auf den Kahlenberg gekommen seid. Ich danke für den liebevollen Empfang, die treffenden Worte und das frohe Singen.
Als vor dreihundert Jahren von diesen Höhen des Wienerwaldes eine große Entscheidung ihren Ausgang nahm, erhielt für die Menschen in der belagerten Stadt das Psalmenwort eine neue, lebensnahe Bedeutung: »Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn«. (Ps 121,1).
Die Kirche auf dem Kahlenberg erinnert uns daran, daß auch die Befreier wußten, wie sehr sie auf die Hilfe von oben angewiesen waren. Sie wollten die Schlacht nicht beginnen, ohne vorher gemeinsam Gott um seine Hilfe angefleht zu haben. Und dieses Gebet nahmen sie mit in den Kampf: »Jesus und Maria hilf!«. Ja, das Vertrauen auf die machtvolle Fürsprache Marias hat die bedrohten Völker in diesen Monaten der Angst beseelt. Und so sehr hat man den glücklichen Sieg ihrer mütterlichen Vermittlung zugeschrieben, daß der 12. September jeden Jahres seitdem als Fest Mariä Namen ihr gehört.

Quelle: La Santa Sede, LEV

Montag, 9. September 2019

Fundstück - gestern in Köln

In seinem blog "Philosophia Perennis" berichtet David Berger von der gestrigen Lichterprozession mit der "schwarzen Mutter Gottes" in Köln und von der Predigt des Kölner Kardinals.
Hier geht´s zum Original: klicken

unter dem Titel:
"SACRA COLONIA": Ein Abend im "heiligen Köln"
beginnt der Artikel so - Zitat:

"Mehr als tausend Gläubige haben am gestrigen Sonntagabend in einer feierlichen Lichterprozession das Gnadenbild der „Schwarzen Muttergottes“ durch die Straßen Kölns begleitet. Zuvor hatte der Kölner Kardinal Rainer M. Woelki in einer Aufsehen erregenden Predigt davor gewarnt, die Kirche dem Zeitgeist angleichen zu wollen. Eine klare Absage erteilte er den Forderungen nach einem Priestertum der Frau."  (....)

Quelle: Philosophia Perennis, D. Berger




Und hier kann man die mutmachende Predigt im Original nachlesen:

Freitag, 24. Mai 2019

Fundstück II

oder Maria3.0 
Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz hat in der "Tagespost" die Aktion Maria2.0 und ihre möglichen Folgen analysiert und kommentiert. Hier geht´s zum Original:   klicken

Unter dem Titel:   "MARIA 3.0 "
beginnt ihr Artikel so, Zitat:

"Die Kirche erlebte in der vergangenen Woche eine Stunde ihrer Geschichte. Nämlich einen „Streik“, der auf ein Herumwerfen des „kirchlichen Apparates“ zielte. „Maria 2.0“ entbrannte am 11. Mai 2019 in Münster und flackerte an verschiedenen Orten auf, war allerdings (noch) kein Flächenbrand und wird wohl auch keiner werden, da die erhobenen Forderungen zu vielfältig, zu „deutsch“ und allzu kirchenpolitisch begründet sind. Von Selbstverständlichem abgesehen – Aufarbeitung der Missbräuche – zielte der „Streik“ auf einen Doppel-Punkt: das weibliche Priestertum einzuführen und den verpflichtenden Zölibat für Priester (und die erhofften Priesterinnen) abzuschaffen."  (...)
Quelle: Die Tagespost, Prof. H-B, Falkovitz 

Mittwoch, 22. Mai 2019

Fundstück

Der Augsburger Bischof Zdarsa verurteilt die Aktion Maria2.0 und erteil den Damen die verdiente Lektion. Katholisch. de berichtet.
Hier geht´s zum Original:   klicken
das so beginnt:

"Augsburger Oberhirte will auch synodalen Weg nicht mittragen."
"NICHT KATHOLISCH." BISCHOF ZDARSA ÜBT SCHARFE KRITIK AN MARIA 2.0"

Quelle: katholisch.de 

Donnerstag, 16. Mai 2019

Fundstück

Oliver Maksan schreibt in einem Leitartikel für "Die Tagespost" , was zur Aktion "Maria2.0"  gesagt werden mußte.
Hier geht´s zum Original:  klicken
Unter dem Titel

"Leitartikel: Führung statt Stuhlkreise"

beginnt der Artikel so; 

"Der Kirchenstreik „Maria 2.0“ und der Reformdruck „von unten“ offenbaren ein falsches Kirchenverständnis. Dem haben die Bischöfe aber selbst Vorschub geleistet." 


Quelle: Die Tagespost, O. Maksan