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Freitag, 24. Januar 2020

M. Tosatti: Gibt es einen weiteren, einen dritten Papst in Rom?

Marco Tosatti  setzt sich bei Stilum Curiae mit den neuesten Verlautbarungen Eugenio Scalfaris über angebliche Aussagen des Pontifex Maximus über die Natur Christi (die den alten arianischen und gnostischen Häresien zum Verwechseln ähnlich sehen) -auseinander und bittet den alten Freund des Papstes um etwas mehr Zurückhaltung
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"DIE UNENDLICHE GESCHICHTE VON PAPST JORGE UND PAPST EUGENIO"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, in den vergangenen Tagen hat Radio Roma Libera, die erste katholische online-Zeitung eine meiner kurzen Überlegungen darüber veröffentlicht, was  zu einem Phänomen geworden ist und lächerlich sein könnte, wenn es nicht auch tragische Aspekte hätte: und das sind die Gespräche Eugenio Scalfaris mit dem amtierenden Pontifex, über die uns der Gründer der "Repubblica" anschließend berichtet. Lesen Sie, was ich im podcast bei Radio Maria Libera sagte und schauen Sie, ob nicht jemand etwas unternimmt- was weiß ich , etwas in der Art wie "O.k. Eugenio, komm wieder, aber keine Anführungszeichen mehr, alles klar? Du weißt wie die Katholiken sind, sie lesen es und sind befremdet...."
Gute Lektüre!
                                                                   §§§

In den vergangenen Tagen war die Welt Zeugin nicht nur der Kontroverse um das Buch, das Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah zur Verteidigung des priesterlichen Zölibats geschrieben haben, angegriffen durch die üblichen zweideutigen und indirekten Manöver eines in Worten kritisierten und in Taten praktizierten Klerikalismus-sondern auch der zigsten Show von Eugenio Scalfari und Papst Bergoglio.

Wieder einmal sprach der Gründer von Repubblica Kolumne für Kolumne von seinem jüngsten Treffen mit dem Papst; der offensichtlich Zeit hat, mit dem Gründer von Repubblica Kaffee zu trinken aber nicht mit den Dubia-Kardinälen zu sprechen.


Wir können diese Aussagen nicht ernst nehmen. Und wahrscheinlich wird diese Haltung hinter den Mauern geteilt. Kollegen, die viel beschwichtigter sind als diejenigen, die reden und schreiben, berichten mir, daß der Große Alte der Republicca oft anruft, um einen Termin zu vereinbaren.
Und sie erzählten mir mir eine wichtige Episode. Während einer der letzten Reisen begrüßte der Papst die Journalisten nacheinander mit einem persönlichen und spielerischen Satz und als er bei einem der Korrespondenten der Republicca ankam, fragte er: "Wie geht es der Mumie?" und wir können uns gut vorstellen, auf wen er sich bezog ...


Dienstag, 7. Januar 2020

Kardinal Marx ändert im Alleingang die Sakramentenlehre....

Maike Hickson berichtet für LifeSiteNews, was Kardinal Marx kürzlich in einem Interview mit dem "Stern" zur Frage der Segnung homosexueller Paare durch die Kirche sagte,
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"KARDINAL MARX: HOMOSEXUELLE PAARE KÖNNEN VON DER KIRCHE GESEGNET WERDEN" 
Marx sagt , daß homosexuelle Paare im Sinne einer pastoralen Begleitung gesegnet werden könnten. 

Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der DBK hat vor kurzem in einem Interview festgestellt, daß Homosexuelle zur sakramentalen Gemeinschaft der Kirche gehören und das Segnen homosexueller Paare verteidigt. 

Am 23. Dezember 2019 hat Kardinal Marx dem deutschen Magazin Stern ein Interview gegeben, in dem er sagte: "Ich bestehe darauf- wir heißen Homosexuelle willkommen, sie gehören zur Kirche, auch zur sakramentalen Gemeinschaft." 
Marx sagte, daß homosexuelle Paare "einen Segen im Sinn einer pastoralen Begleitung empfangen können- "wir können zusammen beten."

Der Ausdruck "sakramentale Gemeinschaft" bedeutet, daß - laut Marx - Homosexuelle nicht vom Empfang der Sakramente ausgeschlossen sind. Die Kirche lehrt jedoch, daß jene, die im Stand der Todsünde leben, ohne den Vorsatz ihr Leben zu ändern, in der Tat von den Sakramenten ausgeschlossen sind.

Kardinal Marx hat im Stern-Interview seine Aussage nicht weiter differenziert.

Er fuhr damit fort, dem Stern zu sagen, daß er bereits über das Thema Homosexualität bei der Famlienä-Synode (entweder 2014 oder 2015) gesprochen habe: "Wenn Menschen, die in einer homosexuellen Gemeinschaft leben, einander über Jahre treu sind, sich beistehen und bis zum Tod füreinander sorgen, dann können wir als Kirche dieses ganze Leben nicht in Klammer setzen, ein Minus-Zeichen davor stellen und sagen, daß das alles keinen Wert hat, weil es in einer homosexuellen Beziehung stattfindet."

Der deutsche Prälat fügt hinzu, daß er für diese Worte "von bestimmter Seite viel Kritik" bekommen habe.

Vatican-News-überschrieb seinen Bericht über dieses Interview so: "Marx: homosexuelle Paare können gesegnet werden."

Dann allerdings differenziert Vatican News seine Worte, indem hinzugefügt wird, daß die Beziehung dieser Paare keine Verbindung sein kann wie eine Ehe. Marx hatte erklärt, daß die Ehe für "einen Mann und eine Frau ist- mit Offenheit für Kinder"

Am 3. Februar 2018 hatte Kardinal Marx einen Wirbel durch ein Interview verursacht, in dem er feststellte, daß die Frage der Segnung homosexueller Paare den Ortspriestern überlassen werden sollte und so eine solche mögliche Segnung nicht ausdrücklich ausgeschlossen hatte. Einige Wochen später jedoch leugnete er, den Gedanken eines solchen Segens unterstützt zu haben und fügte hinzu, daß es auch eine spirituelle Ermutigung geben könne,  aber über einen - sogar öffentlichen -  Segen für homosexuelle Paare habe ich überhaupt nicht gesprochen."

Dann aber bezog sich Kardinal Marx auf eine bischöfliche Kommission in Deutschland, die damals dieses Thema diskutierte und daß das Thema jetzt Teil des "synodalen Weges" in Deutschland ist, bei dem die Diskussionen bald - am 30. Januar- beginnen.
Eines der vier Diskussionforen behandelt die Frage der Kirchenlehre zur Homosexualität - und der Hauptarchitekt dieses Forums - Professor Eberhard Schockenhoff - schlägt ausdrücklich die Zustimmung zu solchen Beziehungen vor.

Vor nicht allzu langer Zeit, hat der Vizepräsident der DBK, Bischof Franz-Joseph Bode ein Vorowrt für ein Buch geschrieben, das den Gedanken des Segnens homosexueller Paare unterstützt. Das hat er zuerst im Januar 2018 getan und dann wieder Ende Dezember 2019,

Verschiedene gut unterrichtete Quellen in Deutschland haben LifeSiteNews berichtet, daß ein solcher Segen von der Katholischen Kirche in Deutschland schon vorbereitet wird.

In seinem Stern-Interview hat Kardinal Marx sich auch zu verschiedenen anderen Themen geäußert, u.a. über seine Offenheit gegenüber der Möglichkeit verheiratete Männer zu Prietern zu weihen. Er sagte dem Stern auch, daß Papst Franziskus ihm persönlich gesagt habe, daß die Tür zum weiblichen Priestertum definitiv geschlossen ist. "Aber die Diskussion ist nicht beendet" hat Kardinal MArx dem Papst geantwortet, als der ihm von seiner Entscheidung gegen weibliche Priester berichtete ("Die Tür ist geschlossen")

Auf die Frage, was Gott über die Tatsache denke, daß es in Deutschland mehr als 100.000 Abtreibungen im Jahr, Patchworkfamilien und am Sonntag viel Konsum gibt, antwortete Kardinal Marx: "Wir sollten nicht so kühn sein, zu behaupten, wir wüßten, was Gott denkt" - wie in einem Echo der Worte von Papst Franziskus "Who am I to judge?" als er zu praktizierende homosexuellen Priestern befragt wurde.

Quelle: M.Hickson, LifeSiteNews

Dienstag, 31. Dezember 2019

Marcello Pera: " Das Pontifikat von Papst Franziskus ist ein "Skandal im biblischen Sinn."

Der italienische Philosoph Marcello Pera hat sein Urteil über das aktuelle Pontifikat gesprochen und es bei "churchmilitant" veröffentlicht.
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"MARCELLO PERA BESCHULDIGT DEN PONTIFEX, LEHRE UND TRADITION ZU VERRATEN"

Italiens führender Philosoph und enger Freund von Papst Benedikt XVI ´beschuldigt Papst Franziskus "offen gegen Tradition und Lehre vorzugehen und unsägliche Neuheiten, Verhaltensweisen und Gesten einzuführen. 

Prof. Marcello Pera, Atheist und lautstarker Gegner der Postmoderne und des kulturellen Relativismus, nennt Franziskus´ Pontifikat einen "Skandal im biblischen Sinn" , weil es verwirrt und die Gläubigen zu Fall bringt, keine Früchte trägt- sondern sie im Gegenteil vermindert." 


Was die Grundlagen des Katholizismus angeht, ist dieses Pontifikat ein Ärgernis für die Vernunft. 

Berufungen und Messe-Besuch sind zurückgegangen, die Spenden sind auf einem Allzeit-Tief und das Publikum beim Angelus auf dem Peters-Platz ist unter Papst Franziskus erheblich weniger geworden- wie man laut der Kommentare des früheren Präsidenten des Italienischen Senats in "La Fede Quotidiana" vom vergangenen Donnerstag  - auf den Bildern von den Päpstlichen Veranstaltungen sehen kann. 

"Was die Grundlagen des Katholischen Glaubens abgeht, ist dieses Pontifikat ein Ärgernis für die Vernunft" beklagte der emeritierte Philosophieprofessor der Universität Pisa. Aber keiner, Gläubiger oder Bischof, sagt irgendetwas, keiner hat den Mut zu protestieren, dennoch zweifeln viele [an den Leistungen dieses Pontifikates]

"Sagen wir es ganz klar, was passiert, ist sehr ernst. Zur Zeit sind große Teile der Katholiken resigniert, sind sich nicht bewußt und sind ohne Begeisterung, sie reagieren nicht mit der Entschlossenheit, die nötig wäre" stelle Pera fest.

Indem er die Krise der westlichen Kultur und die unsichere Zukunft Europas anspricht, weist der einflußreiche Intellektuelle darauf hin, daß "die Katholischen Führer und Medien entweder schweigen oder nur milde sprechen,"- während der Katholizismus angegriffen wird, aber "Muslime und Juden leidenschaftlich verteidigen."

"Das ist keine Toleranz sondern Unterwerfung" sagte er "die Hosen vor Säkularismus und Relativismus herunterlassen". 
"Der Katholizismus ist seit langem auf dem absteigenden Ast" fuhr er fort, er verliert seinen kulturellen und religiösen Kampf." Katholische Autoritäten haben Angst und sind ein trauriger Anblick. Der treue Spiegel dieser Situation ist an der Spitze."


Mittwoch, 11. Dezember 2019

Ein Kommentar zum synodalen Weg.....

von Peter Winnemöller


           

Armer Heiliger Ambrosius....Blasphemien in der Adventszeit.

Andrea Zambrano kommentiert für LaNuovaBussolaQuotidana mit kritischen Worten die Entscheidung der Diözese Mailand in der Adventszeit ein protestantisches Pastoren-Ehepaar predigen und die jeweiligen Tages-Evangelien auslegen zu lassen.
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"ARMER HEILIGER AMBROSIUS, DEINE KIRCHE IST PROTESTANTISCH GEWORDEN"
Mit dem Ende der Feierlichkeiten für Sant'Ambrogio leitet die Mailänder Kirche eine große protestantische Indoktrinierungsaktion ein. Für die nächsten zwei Wochen wird der Platz für den Kommentar zum Evangelium des Tages auf dem Diözesanportal einem Ehepaaren, Ehemann-und Ehefrau -beide Pastoren der evangelischen Baptistenkirche in der Via Pinamonte anvertraut. 
Und schon geht es mit den Gotteslästerungen der Unbefleckten los: «Maria? Eine irreguläre Schwangerschaft. Sie hat den ersten Asylbewerber der Geschichte empfangen, Jesus. "Massenprotest von Dutzenden Priestern, die an den Erzbischof schreiben.

Sie kehren manchmal zurück. Und sie machen Karriere und erobern die Titelseite der diözesanen Wochenzeitung. Im vergangenen Januar wurden die beiden in der evangelischen Kirche von Mailand getauften Pastoren vom dortigen Pfarrer eingeladen, in San Giovanni in Laterano zu predigen.
Heute hat sich die Diözese von Mailand an sie erinnert- um das Tagesevangelium von der begehrten Tribüne, die die Mailänder Kirche ihren Diazösanpriestern anbietet, auszulegen,
Und die "Perlen" sind nicht ausgeblieben. Z.B. die Immacolata? Sie hat den ersten Asybewerber der Geschichte geboren (Jesus).

Das Evangelium des Tages zu kommentieren ist eine Handlung, die nur einem Priester oder einem dazu autorisierten Diakon gestattet. Schritte, die ein Laie nicht in der Messe tun kann, sondern nur in einem nichtliturgischen Raum , sie z.B. auf einer Internet-Seite. Aber daß es ein protestantischer Pastor tut ist etwas entschieden Merkwürdiges um nicht zu sagen Ketzerisches, auch wenn das Wort von Mailand keine Angst mehr erzeugt,  vor allem wenn man bedenkt, daß die beiden Prediger alte Bekannte der Mailänder Kirche sind.

Er ist Massimo Aprile und wird als einer der Pastoren der evangelischen Johannes-der-Täufer-Kirche in der Via Pinamonte in Mailand vorgestellt. Und dort ist auch seine Gattin, Anna Maffei, auch sie Pastorin. Ein verheiratetes Paar also, um ein starkes Zeichen dafür zu setzen, daß das, was normalerweise Priester tun, auch von Verheirateten und von Frauen getan werden kann. Perfekt - sollte man sagen. Alles geht seinen Gang ....

So begannen die beiden mit einem täglichen Kommentar zum Evangelium des Tages, nach ambrosianischen Ritus-offensichtlich ab Sonntag, dem 8. Dezember,  bis zu dem Tag, an dem die Mailänder Gläubigen den IV. Adventssonntag feiern. Pünktlich zum Abschluss der Feierlichkeiten zum Festtag des Hl. Ambrosius, der die arianischen Ketzer auspeitschte, haben unsere beiden Eheleute den täglichen Text okkupiert. So war es am Sonntag, dem 8.  und auch am 9. Dezember, den der Ambrosianische Ritus zum Fest der Unbefleckten Empfängnis erklärt hat.
Nach M. Aprile in der ersten Woche und der aktuellen Woche, ist vom 15. bis 21. Dezember die Maffei an der Reihe.

Die Text-Zeilen wurden bereits alle auf die website hochgeladen, daher muß der Priester, der die Predigt rechtzeitig vorbereiten möchte, nur das gewünschte Datum im Kalender auswählen und voilà: es erscheint das Gesicht der beiden Pastoren- mal zusammen mit dem Porträt von Calvin, mal von Luther und manchmal von Martin Luther King.  Immer -oder fast immer- im Mittelschiff der Täufer-Kirche in der Via Pinamonte.


Mittwoch, 4. Dezember 2019

Magister: Eine Rede über Papst Franziskus´ Mythos Volk, Fortsetzung....

Fortsetzung von hier und hier
Bei der Lektüre der Fortsetzung  muß man feststellen, daß es noch schlimmer werden kann, als man nach Teil 1 dachte.

POLITISCHE PROZESSE 

Mit dem populistischen Faden von Papst Franziskus´ Politik können auch die zwei seiner kürzlich gehaltenen Reden mit juristischem Charakter gewoben worden sein.
Die erste war an das Gipfeltreffen der lateinamerikanischen Magistrate am 5. Juni 2019 gerichtet, mit ausführlichen Bezügen zur zweiten der drei Reden an die "Volksbewegungen" - der in Bolivien gehaltenen, die komplett nicht von ihm selbst geschrieben worden war, wenn auch in voller Übereinstimmung, vielleicht von einem der anwesenden argentinischen Richter, Raúl Eugenio Zalfaroni, einer prominenten Persönlichkeit  und Mitglied des Inter-amerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte und Unterstützer der "kritischen kriminologischen Theorie", die die Entstehung von Verbrechen und die Natur der Justiz in den Struktur der sozialen Klassen und der Ungleichheit sucht.

"Es gibt im Hunger keine Demokratie, es gibt keinen Fortschritt mit Armnut, es gibt keine Gerechtigkeit mit Ungleichheit" so faßte Franziskus seine Vision zusammen- zu donnerndem Applaus.

Die zweite Rede ist vom vergangenen 15. November und wurde vom Papst an die Teilnehmer des Kongresses der Internationalen Vereinigung für Strafrecht gerichtet.

In ihr beschuldigte der Papst die Kriminalwissenschaft es sich in "nur spekulativem Wissen" gemütlich zu machen und dabei die "Tatsachen der Realität zu übersehen" - damit meinte er diesen "vergöttlichten Markt" der im Namen der Profitmaximierung nur "Exklusion" produziert. Juristen sollten statt dessen "ihr Wissen nutzen, um der Makro-Kriminalität der Unternehmen", unter der der Papst die "strafende Irrationalität" versteht, die sich selbst in Massenverhaftungen manifestiert, in Überbelegung und Folter in den Gefängnissen, Willkür und Missbrauch durch die Sicherheitskräfte, Ausweitung des Kriminalitätsbereichs, Kriminalisierung sozialer Proteste, Missbrauch von präventiven Freiheitsstrafen.

Der Gedanke, daß diese "bestrafende Irrationalität" nicht für einen "vergöttlichten  Markt" typisch ist, sondern für Länder wie China, in denen der Markt unter der Aufsicht einer allgegenwärtigen und libertiziden politischen Diktatur steht, scheint Franziskus nicht einmal in den Sinn zu kommen.


Franziskus kam auf diese Rede zurück, um sie während der Pressekonferenz auf dem Rückflug von seiner Reise nach Japan zu zitieren. Dieselbe Pressekonferenz, bei der er - befragt über die den Vatikan erschütternden Finanzturbulenzen - erklärte, er habe die Initiativen der päpstlichen Magistratur und der Gendarmerie persönlich in Wort und Schrift befürwortet und autorisiert und damit die goldene Regel der Trennung von Legislative und Exekutive durchkreuzt.  

FÜR EINE"FRANZISKANISCHE"WIRTSCHAFT 
Zuletzt zwei Anhänge, die mit zwei Ereignissen verbunden sind, die Papst Franziskus für das Frühjahr 2020 plant. 

Das erste wird vom 26. -28. März tausende angehende Wirtschaftswissenschaftler aus aller Welt in Assisi versammeln,  zu einem "Festival der Wirtschaft der Jungen mit dem Papst. Einem Mittelweg zwischen Greta Thunberg und den Mächtigen der Erde" wie es vom Hauptorganisator Luigino Bruni,
angekündigt wurde, einem Mitglied der Focolare-Bewegung, Professor für Wirtschaftspolitik an der LUMSA und Berater des Dicasteriums für die Laien, Familien und das Leben. 

Im Einladungsbrief zu diesem Ereignis schlägt Franziskus nicht weniger vor. als einen "Pakt, um die gegenwärtige Wirtschaft zu ändern" und sie durch eine "Wirtschaft des Franziskus" zu ersetzen (soll heißen: des Hl. Franziskus von Assisi, aber mit bestehender Doppeldeutigkeit) 


Dienstag, 3. Dezember 2019

Magister: Eine Rede über Papst Franziskus´ Mythos Volk

Sandro Magister veröffentlicht heute bei Settimo Cielo den Text einer Rede über eines der Lieblingsthemen des Papstes das "pueblo" , die er vor einigen Tagen gehalten hat.
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  "EIN PAPST MIT DEM "MYTHOS" DES VOLKES"

[Den folgenden Text hat  Sandro Magister am 30. November und 1, Dezember bei einer Studienkonferenz in der Sala della Ragione auf die Initiative der Stiftung Magna Carta als Rede zum Thema "Über Cäsar und Gott. Kirche und Politik im Pontifikat von Johannes Paul II, Benedikt XVI und Franziskus". Er endet mit der Antwort Magisters am Ende der Diskussion.]

PAPST FRANZISKUS´ POLITISCHE VISION 
von Sandro Magister
Anagni, 30. November 2019

Die politische Vision von Papst Franziskus hat ihre Wurzeln vor allem in seiner Lebenserfahrung in Argentinien.
Vorzeitig zum Novizenmeister ernannt, akzeptierte der 34-jährige Bergoglio den Plan, Juan Domingo Perón an die Macht zurückzubringen vollständig für sich, Perón befand sich zu der Zeit im Exil in Madrid. Er wurde spiritueller Direktor der jungen Peronisten der Guardia de Hierro, die an der Salvador-Universität der Jesuiten zahlreich vertreten waren. Und diese Kampfbereitschaft behielt er nach seiner überraschenden Ernennung zum Provinzial der Jesuiten von Argentinien 1973 - im selben Jahr, in dem Perón ins Land zurückkehrte und seine Wiederwahl triumphal gewann.

Bergoglio gehörte zu  den Autoren des "Modelo nacional" , des politischen Testaments. das Perón nach seinem Tod hinterlassen wollte. Und aus alle dem resultierte die wütende Feindseligkeit der Hälfte der argentinischen Jesuiten, die weiter links standen als er, besonders nachdem er die Universität del Salvador übergab, die zum Verkauf stand, um die Finanzen der SJ zu stabilisieren- und zwar an niemand anderen als an seine Freunde der Guardia de Hierro.

Es war in jenen Jahren, in denen der zukünftige Papst den "Mythos" - sein Wort- vom Volk als Protagonist der Geschichte entwickelte. Ein Wort das für sich genommen unschuldig ist, ein Träger von Unschuld, ein Volk mit dem angeborenen Recht auf "Land, Wohnung, Arbeit" , das, wie er es sieht- sich mit dem Hl. Volk Gottes überschneidet.

Dienstag, 12. November 2019

Kardinal Burke lobt Alexander Tschugguel

Maike Hickson berichtet bei LifeSiteNews über das Lob, das Kardinal Raymond Burke in einem Interview mit Ross Douthat für die New York Times Alexander Tschugguel für sein "mutigew Glaubenszeugnis" ausgesprochen hat,
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"KARDINAL BURKE DRÜCKT DEM MANN SEINEN RESPEKT AUS, DER DIE PACHAMAMA IDOLE IN DEN TIBER WARF"
Kardinal Raymond Burke hat den jungen Mann gelobt, der im vergangenen Monat die Pachamama-Statuen, die bei Ritualen im Zusammenhang mit der vor kurzem beendeten Amazonas-Synode verwendet wurden, in den Tiber warf und sagte er habe "Respekt" für ihn und sei ihm für sein "Mutiges Glaubenszeugnis dankbar."

In einem neuen Interview mit dem Kolumnisten der New York Times Ross Douthat, hat Kardinal Burke erstmals die Pachamama -Kontroverse kommentiertl, die bei der Pan-Amazonas-Synode vom 6. bis 27. Oktober in Rom stattgefunden hat.

In diesem Interview vom 9. November machte Burke klar, daß die "fragliche Statue ein Götze ist". Der us-amerikanische Kardinal fuhr dann damit fort, Alexander Tschugguel zu loben, den jungen Mann, der am 21. Oktober fünf Pachamama -Statuen aus der Katholischen Kirche in Traspontina entfernte und sie in den Tiber warf und verglich ihn mit den Maccabäer-Brüdern.

"Ich kann verstehen, warum es es unerträglich fand, daß diese Idole in einer Katholischen Kirche ausgestellt wurden, " erklärte Burke. Der Kardinal sagte, daß diese Situation ihn an ähnliche Ereignisse zu Zeiten des Alten Testamentes erinnere, z.B. den Fall der Maccabäer-Brüder und den Fall so vieler Märtyrer, die nicht ertragen konnten, daß der katholische Glaube durch die Anbetung heidnischer Götzen verleugnet wurde."

"Ich kann nur meinen Respekt für ihn und meine Dankbarkeit für dieses mutige Glaubenszeugnis ausdrücken" sagte Burke.

Am 4. Oktober wurde während einer Zeremonie in den vaticanischen Gärten eine Gruppe indigener Personen gefilmt, die sich vor zwei hölzernen Figuren verbeugten, die Pachamama darstellten, die Mutter-Erde-Göttin. Papst Franziskus hat während dieser Zeremonie ein dieser Statuen gesegnet.
Am 7. Oktober betete er im Petersdom vor einer dieser Statuen und begleitete dann eine Gruppe, die in Prozession die Statue- die in einem Boot getragen wurde- in die Synoden-.Aula.


Montag, 21. Oktober 2019

Marco Tosatti zur unbeanworteten Frage des Rücktritts Benedikts XVI

Marco Tosatti stellt -durch sein virtuelles alter ego"Romanus Vulneratus Curiae" bei Stilum Curiae 
 - Fragen zum Rücktritt Benedikts XVI.
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RVC: DER RÜCKTRITT BENEDETTOS. ALLES WARUM DER OHNE ANTWORT GEBLIEBEN IST.

Liebe Stilumcurialisten, der gestrige Artikel von Super Ex ist bei Ihnen- aber nicht nur bei Ihnen- auf großes Interesse gestoßen. Romano Vulneratus Curiae (für Freunde und Feinde RVC) hat den Artikel gelesen und sofort an Stilum Curiae geschrieben.  Nicht um zu polemisieren, sondern um einige i-Punkte hinzuzufügen. Nicht auf die Überlegungen von Super Ex sondern auf die Geschichte, auf das Geheimnis, das dieser Rücktritt Benedikts XVI -zumindest für den, der hier schreibt, immer noch ist. Und wie Sie sehen werden hat auch Romana Vulneratus Curia Fragezeichen und Fragen, die er nicht stellt.....Gute Lektüre!

                                                                    §§§
"Lieber Tosatti, Super Ex kehrt zu dem Thema zurück, das ich als das wichtigste Thema der Veränderung unserer Zivilisation definieren möchte: das Ende der moralischen Autorität in einer von Nihilismus  durchdrungenen Welt. Im Gegenteil, die Umwandlung dieser moralischen Autorität in eine verwirrende Autorität ist nicht einmal tröstlich. In der Tat ist die Kirche, bevor sie eine Trösterin ist, eine Lehrerin. Ist sie das? Worin? 
Ratzinger konnte von dieser -modernen, technologischen und wissenschaftlichen Welt -nicht ertragen werden, die moralische Überlegungen ablehnt (man fragt sich : welche Moral?) und sich jeder- besonders jeder dogmatischen- Religion widersetzt. 
Eine Welt. in deren"Verfassung" (NOM= Nuovo Ordine Mondiale) geschrieben steht, daß eine unifome Kultur und Moral geschaffen werden müssen.
Dies in einem utopischen Globalisierungsprozess, der die Relativierung der Religionen auch dank erzwungener und regelmäßiger Migrationsprozesse vorsah.

Kehren wir jedoch zu Ratzinger zurück, der von dieser nihilistischen Welt geprägt ist: dem "Obskurantisten der Reconquista" und der evangelisieren und wiederherstellen wollte- gegen das II.Vaticanische Konzil. 

Freitag, 20. September 2019

Marco Tosatti: Im Vatican heute. alles auch ohne Christus,,,,,

Marco Tosatti hat auch gestern Super-Ex bei Stilum Curiae das Wort überlassen, der Papst Franziskus mit dem Hl. Papst Pius vergleicht.
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"SUPER EX: ALLES AUCH OHNE CHRISTUS EINRICHTEN,  DAS MOTTO DES VATICANS"


Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Super Ex (Ex von Avvenire, Ex der Bewegung für das Leben und diverser anderer katholischer Kostüme, aber trotz Wind, Gezeiten und Mode immer noch hartnäckig am Felsen der Kirche festgeklammert) hat den heiligen Priester wieder getroffen, der uns vor einigen Tagen über die neue universale Bruderschaft unterrichtete, die vom amtierenden Papst gefördert wird. Sie haben insbesondere über die Figur des Hl. Pius X diskutiert, den großen anti-modernen Papst diskutiert und Super Ex teilt mit uns die Früchte dieser Diskussion. Gute Lektüre. 
             
                                                          §  §  § 

Instaurare omnia etiam sine Christo. Das könnte das Motto des "Humanisten" Bergoglio sein, der wohl an die Mutter Erde zu glauben scheint, viel mehr als an die geschaffene und vollendete Erde und viel mehr an den Menschen als an Gott, den Schöpfer des Menschen. Ein solches Motto, das jenes des Hl. Pius X (alles auf Christus gründen), der wie man gesehen hat, 

Dies ist ein Motto, das den katholischen des Heiligen Pius X. (Instaurare omnia in Christo) auf den Kopf stellt, der, wie wir gesehen haben, den utopischen und nichtchristlichen Traum fürchtete, die „Gesellschaft neu zu gestalten und auf Erden zu etablieren und von da über der Katholischen Kirche,„das Reich der Gerechtigkeit und der Liebe“.
Mit Arbeitern aus allen Ländern, aus allen Religionen oder ohne Religion, mit oder ohne Glauben, vorausgesetzt, die vergessen, wie sehr sie durch ihre religiösen und philosophischen Überzeugungen voneinander getrennt sind, und sich für das Gemeinsame, das sie vereint,  einsetzen, einen "großzügigen Idealismus" und vielleicht moralische Kräfte haben "wo sie können".


Donnerstag, 19. September 2019

Sandro Magister: die Amazonas-Synode, der Relativismus und der Antichrist....

Sandro Magister stellt bei Settimo Cielo  einen Zusammenhang her zwischen einem Schreiben von Papst Franziskus "Die globale Bildungallianz neuerfinden" und der Erzählung des Antichrist her.
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"ALLE IN DER SCHULE DES ANTICHRIST. ABER EIN KARDINAL REBELLIERT."

Während die Kontroverse angesichts der Amazonas-Synode tobt, die in Wirklichkeit ihren Höhepunkt in der deutschen Kirche hat, ist die neueste Erfindung von Papst Franziskus fast unbemerkt geblieben.

Sie trägt den Titel „Die globale Bildungsallianz neu erfinden“ und steht „allen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens“ offen, die sich „auf weltweiter Ebene“ im Bildungsbereich engagieren, unabhängig von ihrer Religion. Die Ankündigung erfolgte am 12. September und das Gipfeltreffen dazu ist für den 14. Mai 2020 im Vatikan geplant.

Es ist keine Überraschung, daß ein Papst wie Jorge Mario Bergoglio, der der Gesellschaft Jesu angehört, die seit Jahrhunderten die herrschenden Klassen unterrichtet, sich so für die Bildung und Erziehung neuer Generationen interessiert.

Was aber auffällt, ist die völlige Abwesenheit jeglicher christlicher Differenzierung in seinem Bildungsprojekt.

In der Videobotschaft mit der Franziskus diese neue Initiative startete, gibt es nicht die geringste Spur von Gott oder von der Kirche. Die vorherrschende Formel ist der "neue Humanismus" mit den Merkmalen "gemeinsames Zuhause", "universelle Solidarität", "Brüderlichkeit", "Konvergenz",
"Willkommen" ...

Und die Religionen? Auch diese bündeln und neutralisieren sich in einem undeutlichen "Dialog". Um "den durch Diskriminierung verlorenen Boden zurückzugewinnen" bezieht sogar auf das Dokument von Al Azhar, das er zusammen mit dem Groß-Imam unterzeichnete -in dem sogar "der Pluralismus und die Verschiedenartigkeit der Religionen" als von Gott in seiner Weisheit gewollt sind, durch die er die Menschen geschaffen hat.

Das Neue an dieser Initiative von Franziskus ist gerade die Tatsache, daß sie sich zum ersten Mal für einen derart radikal säkularisierten globalen Bildungspakt einsetzt. Denn in Wirklichkeit geht es um "neuen Humanismus" , der ohne Christus nicht das Original ist, aber eine Konstante im Denken des Westens der vergangenen zwei Jahrhunderte. .

Vom Großinquisitor von Fjodor Dostojewski über das Evangelium nach Leo Tolstoi bis zum Antichristen von Wladimir Solowjew und zum "neuen Humanismus" keines Geringeren als Edgar Morin, dem französischen Philosophen, den Franziskus am vergangenen 7. Juni nach einer Konferenz in Rom - genau zum Thema der "Konvergenz" seines Denkens mit der Vision des gegenwärtigen Papstes -in Privataudienz empfangen hat, gibt es viele Formen, in denen sich die einzigartige und unvergleichliche Person Christi in einer allgemeinen Liebe zur Menschheit auflöst.


Amazonas Ratzinger versus Rahner


Stefano Fontana betrachtet für "La Nuova Bussola Quotidiana" die gegensätzlichen theologischen Perspektiven Rahners und Ratzingers im Hinblick auf das Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode und die Mission heidnischer Völker.
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"AMAZONIEN: RATZINGER VERSUS RAHNER"

Die kommende Pan-Amazonas-Synode will eine amazonische Kirche, während sie nicht von einem christlichen Amazonien spricht. Dabei stehen die theologischen Perspektiven von Joseph Ratzinger und von Karl Rahner sich in Konfrontation gegenüber.
Für Ratzinger besteht die Pflicht, alle Völkern in die Schule Jesu zu führen, weil der die Wahrheit in Person ist, für Rahner dagegen offenbart sich Gott auch in den anderen Religionen und ist mit seiner Gnade in ihnen präsent. Aus der Theologie Rahners gehen der religiöse Pluralismus und der religiöse Relativismus hervor, auf den die Instruktion "Dominus Jesus eine Erwiderung gibt.
Das Instrumentum Laboris der Synode spricht kein einziges mal von Evangelisierung sondern nur von Inkulturation, sie spricht kein einziges mal vom Lehren sondern nur vom Zuhören, sie spricht nicht davon, Fragen zu stellen sondern davon, sich selbst in Frage zu stellen, nicht davon abzufragen sondern sich abfragen zu lassen. Mit anderen Worten- die Kirche soll sich "amazonisch" machen- in dem Sinn sich zu reformieren (verlernen, neu lernen, lernen sagt das Dokument) . Das ist exakt die Position Rahners und nicht die Ratzingers.

Im Buch "Glaube, Wahrheit, Toleranz. Das Christentum und die Religionen der Welt" verurteilt Ratzinger den heutigen Imperativ: "verletzt nicht die Religionen, wo sie noch bestehen".
Aber man fragt sich, ob das wirklich wünschenswert ist, da sind z.B: die Azteken, die den Göttern der Erde und der Vegetation Männer und Frauen opferten, denen die Haut abgerissen wurde."
Wir müssen nicht in allen Religionen Gott sehen- das ist seine These-  und daher ist die übermäßige Sicherheit, mit der das Instrumentum Laboris die primitiven Kulturen überhöht, problematisch.
Sogar einige katholische Interpreten stellen die indigene Mentalität naiv als absoluten Träger eines guten Lebens dar und schweigen über die Aspekte von Gewalt, Angst und Unterwerfung, die sie charakterisieren, an die das Beispiel der Azteken.- wenn auch in extremer Form- erinnert.
Giacomo Costa in "Aggiornamenti sociali" von August/September und Massimo Gronchi in "Leben und Denken" vom vergangenen November/ Dezember präsentieren die primitive Welt mit unrealistische Kriterien als Reich der Herzlichkeit und der moralischen Gesundheit, als eine Art Eden, das uns inspirieren kann,.


Montag, 9. September 2019

Marco Tosatti ruft zum in Rom geplanten Gebetstag für die Kirche auf.

Marco Tosatti hat gemeinsam mit Freunden und Gleichgesinnten in Rom für den 5. Oktober zu einem Gebetstreffen für die Kirche auf dem Largo Giovanni XXIII aufgerufen. Heute veröffentlicht er bei Stilum Curiae die vorgesehenen Gebete. Wir können uns den Betern in Rom in Gebet anschließen. Hier geht´s zum Original:  klicken

"BETEN WIR FÜR DIE KIRCHE!
AM 5. OKTOBER. DAS MANIFEST ZUM EREIGNIS.
AUCH IN ANDEREN SPRACHEN."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, wie Sie wissen, wird am 5.Oktober in den Straßen um den Vatican ein Treffen stattfinden, bei dem für die Kirche in Zeiten der Passion und am Vorabend der Amazonas-Synode gebetet wird. Unten finden Sie das "Manifest" in dem die Gründe erläutert werden, die zur Organisation dieses Ereignisses geführt haben. 

Die englische Version erscheint hier erstmals. Der Text in anderen Sprachen wurde bereits veröffentlicht - wir veröffentlichen ihn aber erneut. 


                5. Oktober 2019. in Rom auf dem Largo Giovanni XXIII, um 14:30 

Beten wir für die Kirche!

Es war Karfreitag 2005 als Kardinal Joseph Ratzinger, der bald Papst werden sollte, mit diesen unmißverständlichen Worten erklärte: "Wie viel Schmutz ist in der Kirche- und sogar unter denen, die als Priester ganz IHM gehören sollten!..." (Kreuzwegstationen, IX Station)

Als er Papst geworden war, reiste Benedikt XVI nach Fatima. Während der "fliegenden" Pressekonferenz  am 11. Mai 2010, sagte er einem Journalisten, der nach der Botschaft der Hl. Jungfrau gefragt hatte: " Das Leiden der Kirche kommt aus dem Inneren der Kirche...heute sehen wir auf wirklich erschreckende Weise, daß die größte Verfolgung der Kirche nicht von ihren äußeren Feinden kommt, sondern durch die Sünden innerhalb der Kirche."

Als Kardinal und als Papst wollte Benedikt uns daran erinnern, daß es in der Kirche Männer gibt, die nicht "von der Kirche" sind, die nicht wirklich zu ihr gehören und die in der Tat mehr als jeder andere an ihrer Zerstörung arbeiten:  "die Bösen und die Heuchler, die in der Kirche sind" sagt der Hl. Augustinus in "De Civitate Dei" "werden eines Tages die Mehrzahl bilden- nach der Prophezeiung des Hl. Paulus im Zweiten Brief an die Thessaloniker."


Freitag, 6. September 2019

Bischof Eleganti kritisiert, daß die Rolle Jesu Christi als Vermittler und Erlöser in der Abu Dhabi-Erklärung umgangen wird. up-date

Dr.Maike Hickson hat für LifeSite News die theologische Kritik des Bischofs von Chur, Marian Eleganti, an der Abu-Dhabi-Erklärung ins Englische übersetzt und kommentiert.
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"SCHWEIZER BISCHOF: DIE VON PAPST UND IMAM UNTERSCHRIEBENE ABU-DHABI-ERKLÄRUNG UMGEHT JESUS ALS VERMITTLER, ALS ERLÖSER"

"Ein Schweizer Bischof hat sich stark gegen die früher in diesem Jahr von Papst Franziskus und einem Muslim-Führer unterschriebene Abu-Dhabi-Erklärung ausgesprochen, die u.a. feststellt, daß die "Vielfalt der Religionen" von "Gott gewollt" ist. Bischof Marian Eleganti stellte fest, daß die "einzigartige und universale Vermittlung Jesu Christi" in der Erklärung ausgelassen wird.

„Aus christlicher Sicht ist die einzigartige und universelle Vermittlung Jesu Christi in der Erklärung von Abu Dhabi aufgrund der doppelten Unterschrift in den Hintergrund getreten. Das ist erstaunlich für einen Papst “, sagte Bischof Eleganti, Weihbischof von Chur, Schweiz, in seiner Erklärung. (Lesen Sie die vollständige Erklärung unten)


Bischof Eleganti kritisierte die Erklärung, weil sie unmögliche Behauptungen über Gott aufstellt.

"Weil Gott kein in sich widersprüchliches Wesen ist", erklärte Eleganti, "kann er keine Heterogenität der Vorstellungen über ihn und damit der Vielzahl von Religionen wollen, die sich widersprechen." Der Islam ist "eine ausdrücklich antichristliche Religion, die genau das dementiert, was das Wesen des Christentums ausmacht: die göttliche Sohnschaft Jesu Christi und die damit verbundene Dreifaltigkeit Gottes “, erklärte er.


In seinen späteren Überlegungen zur Errichtung eines „Friedensreichs“ ohne Christus wies der Prälat darauf hin, dass ein ähnliches „egalitäres, relativistisches, ökumenisches Friedensreich“ vom Charakter des „Antichristen“ in Vladimir Solovievs  110 Jahre alten apokalyptische Erzählung versprochen wird. 

"Der Einzige, der Gott ist und der wirklich das menschliche Herz von innen heraus erneuern kann, ist Jesus Christus und sein Evangelium" sagte der Bischof. 


„Ironischerweise verspricht der alle versöhnende Antichrist in Solovievs gleichnamiger Erzählung ein so egalitäres, relativistisches, ökumenisches Friedensreich, in dem keiner der Teilnehmer des Diskurses das Mindeste seiner eigenen Ansichten der absoluten Wahrheit zu opfern braucht. sondern eher vom Antichrist genau das zu hören bekommt, was er gerne hört und woran er bereits glaubt. 
Das friedliche Zusammenleben der religiösen Widersprüche unter ihnen im Königreich der Brüderlichkeit hat nur einen Haken: die Verleugnung der Vermittlung Jesu Christi als Bedingung für die Existenz des Friedensreichs “, fügte er hinzu. 


Samstag, 10. August 2019

Sandro Magister kommentiert die Doppelgesichtigkeit des aktuellen Pontifikates

Das tut er bei Settimo Cielo, indem er das geheime, provisorische Abkommen mit der Volksrepublik China mit dem -von der Kleruskongregation und Papst Franziskus bestätigten Dekret zur Abschaffung eines jahrhundertealten Privilegs der "Schirmherrschaft" der Diözese Ischia bei anstehenden Priesterernennungen vergleicht.
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"FRANZISKUS NIMMT ISCHIA, WAS ER CHINA GEWÄHRTE" 

Die Diözese von Ischia ist so klein wie die Insel, die diesen Namen trägt- für ihre heißen Quellen gefiert für ihre heißen Quellen.

Aber seltsamerweise kreuzte ihre Geschichte vor einigen tagen mit der Chinas- des Asiatischen Riesen, in den Papst Franziskus verliebt ist. So verliebt, daß er den Chinesischen Regierenden- mit dem heimlichen, vorläufigen am 22. September 2018 unterzeichneten Übereinkommen das Recht ein, in Zukunft jeden Katholischen Bischof auszuwählen, obwohl der Papst die Möglichkeit bekommt, die Ernennung zz akzeptieren oder abzulehnen haben wird- aber nur in der zweiten Runde.

Die  "Schirmherrschaft" der staatlichen Autoritäten über die Bischofsernennungen wog jahrhundertelang schwer in der Geschichte der Katholischen Kirche - die erst im 12. Jahrhundert faast überall abgeschafft- im Namen dieser "libertas ecclesiae" , die das II. Vaticanische Konzil als unerläßlich bezeichnete. Nur um sie 2018- natürlich- im Abkommen mit China wieder auftauchen zu sehen.

Was Franziskus den Autoritäten in Peking zugesteht, erlaubt er jedoch den Bürgern zweier kleiner Orte auf Ischia nicht länger, die während 700 Jahren das Privileg hatten ihr eigenes Priester-Trio zu wählen, ais dem der Bischof den Hirten aussuchte.

Das ist genau das Paradoxon. Was der Papst in China als positiven Schritt anpreist, wurde in der Diözese von Ischia als "anachronistisch"  uns "feudal" abgeschafft.

Kurz gesagt geschah Folgendes:

Am vergangenen 7. Januar informierte der Bischof der Diözese von Ischia, der 58-jährige Pietro Lagnese, der dort am 23. Februar 2013 von Benedikt XVI während der allerletzten Tage seines Pontifikates, nachdem er seinen Rücktritt angekündigt hatte, ernannt hatte, die Bürgermeister von Casamicciola und Forio, daß er die Absicht habe, die uralte "Schirmherrschaft" ihrer Bürger über die Priesterernennungen für ihre jeweiligen Pfarrgemeindekirchen - eine nach der Hl. Maria Magdalena die andere nach dem Hl. Vitus benannt- zu widerrufen.

Die beiden Gemeindeverwaltungen protestierten dagegen, aber der Bischof blieb bei seiner Entscheidung und erließ am 11. April 2019 -10 Tage vor Ostern.- zwei Dekrete, die die "Schirmherrschaft" widerriefen.

Der Bürgermeister von Casamicciola Terme, Giovan Battista Castagna, bat den Bischof durch einen Brief ,das zweifache Dekret zu widerrufen und wiese darauf hin, daß die Schirmherrschaft über die Ernennung von Pastoren den beiden Gemeinden in Ischia "im nicht allzu lange vergangenen Jahr 2012" durch die Kleruskongregation des Vaticans bestätigt worden war und in den vergangenen Jahrzehnten immer "in vollem Respekt für den "sensus fidei" der uns als "Patrone" unserer geliebten Gemeinden eigen ist, ausgeübt wurde.


Dienstag, 18. Juni 2019

Das Instrumentum Laboris oder das Trojanische Pferd 2.0

Steve Skojec kommentiert  bei OnePeterFive das gestern veröffentlichte Arbeitsdokument für die kommende Amazonas-Synode, das nicht nur für ihn alle Befürchtungen bestätigt.
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"HEUTE WURDE DAS ARBEITSDOKUMENT FÜR DIE AMAZONAS-SYNODE VERÖFFENTLICHT UND ES BESTÄTIGT ES GIBT PROBLEME AM HORIZONT" 

Das Instrumentum Laboris für die kommende Amazonas-Synode wurde heute veröffentlicht. Zur Zeit ist das 45.000 Worte-Dokument nur in italienischer und spanischer Sprache verfügbar- und es enthält Hinweise, daß wie bei den vorhergehenden Familien-Synode werden auch bei dieser Oktober-Synode die Themen, die angesprochen werden, sich nicht auf das Flußbett des Amazonas beschränken werden sondern zu beunruhigenden Entwicklungen für die ganze Katholische Kirche führen werden.

Das 64-Seiten starke Dokument, das die Grundlage für die Diskussionen der kommenden Synode bilden wird, schlägt vor, daß die örtlichen Bischofskonferenzen "den eucharistischen Ritus an ihre Kulturen anzupassen" , daß die Kirche in Erwägung zieht, verheiratete "viri probati" zu Priestern zu weihen und daß die Synodenväter zustimmen, daß Frauen zum "offiziellen Dienst" zugelassen werden- angesichts ihrer herausragenden Rolle in der Amazonas-Kultur."

Das Dokument suggeriert auch, daß es Zeit sei, die Ansicht zu überdenken, daß die Ausübung der Iurisdiktion in allen Bereichen (Sakramente, Jurisdiktion, Verwaltung) auf Dauer an die Heiligen Weihesakramente gebunden sein muß."

Das Dokument konzentriert sich sehr auf Umweltthemen, auf liturgische "Inkulturation" Organisation von Gemeinden und Ökumenismus/interreligiösen Dialog.

In einem Bereich (S. 30) wird uns das geschenkt, was wie eine Weiterführung des religiösen Indifferentismus erscheint, der im Abu-Dhabi-Statement für so vielen Sorgen führte, Das liest sich so:

Eine nicht wahrhaftige Einstellung von Offenheit gegenüber anderen-ebenso wie eine in sich geschlossene Haltung, die Erlösung nur dem eigenen Glauben vorbehält. Im Gelichnis vom Guten Samariter  hat Jesus das dem fragenden Rechtsgelehrten erklärt. Liebe -in jeder Religion gelebt- erfreut Gott. Durch einen Austausch von Gaben, kann der Geist uns immer tiefer in die Wahrheit und ins Gute führen" EG 246.


Freitag, 14. Juni 2019

Ist der Papst katholisch?

Rorate Caeli hat heute einen Artikel vom Melanie McDonagh im "Spectator" mit der Überschrift "Ist der Papst katholisch?" veröffentlicht.
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"DER SPECTATOR: "IST DER PAPST KATHOLISCH? MAN MUSS SICH DAS FRAGEN" 
"Ist der Papst ein Katholik? Das muß man sich fragen. Früher -in der alten Zeit- war der Auftrag des Papstes bescheiden: unfehlbar, aber nur in den verschwindend seltenen Fällen, wenn er sich über Glaubens-oder Moralfragen äußerte, die die ganze Kirche betrafen. Aber auch die bombastischsten früheren Päpste mit dem schlechtesten Benehmen würden gezögert haben, das zu tun, was der nette Papst Franziskus getan hat, nämlich die Veränderungen der Liturgie zuzustimmen, - gipfelnd in der Korrektur des Vater-unser. 

Der Abschnitt, in dem es heißt "und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen" ist für Papst Franziskus eine schlechte Übersetzung. "Das spricht von einem Gott, der in Versuchung führt" sagt er dem Italienischen Fernsehen "Ich bin derjenige, der fällt. Das heißt nicht, daß er mich in Versuchung führt, um zu sehen, wie ich gefallen bin. Ein Vater tut so etwas nicht; ein Vater hilft einem, sofort aufzustehen." 

Das klingt so, als ob es nicht die Übersetzung ist, die ihm nicht gefällt, sondern das Gefühl....Christus ist nicht christlich genug. Und deshalb hat er den Veränderungen der italienischen Bischöfe im Römischen Missale zugestimmt. Die Originalversion in der Lateinischen Vulgata lautet: "et ne nos deducas in tentationem" was sehr wohl genau das selbe ist wie in der bekannten englischen Version.

Die italienische Übersetzung "e non ci indurre in tentazione" ist jetzt ersetzt worden, durch "e non abandonarci alla tentazione" oder "überlasse uns nicht der Versuchung". 

Das ist wichtig, weil die  Christen aller Konfessionen das Herrengebet gemeinsam haben. Es ist Teil unserer Sprachen und Kulturen, Wir sage es bei Hochzeiten und Beerdigungen; die Unreligiösen erinnern es aus der Schule. Es ist eine gemeinsames Gebet, das uns miteinander verbindet. Warum die Worte ändern? Besonders weil die Griechisch-Gelehrten sagen werden, daß die Wortwurzel "eisphero" bringen, tragen bedeutet, und deshalb "führe" und nicht zulassen, "erlauben". 

Das ist der Text. Wir müssen an dem Punkt widersprechen, wo der Autor schreibt "Heinrich VIII und Papst Franziskus haben nicht viel gemeinsam, aber das haben sie mit gleichen Augen gesehen, Heinrich wollte das "führe uns nicht" ....in "Lasse nicht zu, daß wir in Versuchung geführt werden" - nur um von Bischof Cranmer zurückgewiesen zu werden. "

Tatsächlich sind Franziskus und Heinrich genau die gleiche Art Perönlichkeit und außer dem Womanizing unterscheidet sich Franziskus nur durch die große Zurückhaltung- verursacht-durch die aktuellen Sitten beim Loswerden von Gegnern... Aber er hat Orden zerstört (FFSI und andere) Umstürze organisiert (Malteser Orden), die zeitlose, traditionelle Lehre verändert (zu Ehe, Ehebruch, u.a.) und genau wie ein Renaissance-Fürst gehandelt, auch wenn er Titel verabscheut.....

Quelle: Spectator. Rorate Caeli, M.McDonagh

Freitag, 7. Juni 2019

Sandro Magister veröffentlicht Ausschnitte aus Fr. Weinandys Essay " Papst Franziskus, die Einzigartigkeit Christi und der Wille des Vaters."

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo den sehr kritischen Essay, den Fr. Thomas Weinandy, Mitglied der Theologischen Kommission des Sant´Uffizio zur Abu-Dhabi-Erklärung verfaßt hat und der zuerst von Ignatius-Press veröffentlicht wurde.
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"SEIN EKLATANTESTES ZWEIDEUTIGES STATEMENT". EIN THEOLOGE DER GLAUBENSKONGREGATION LÄSST DEN PAPST DURCHFALLEN"

"Niemals wäre dieser Satz unverändert durch die Überprüfung der Glaubenskongregation gekommen, hätte Papst Franziskus ihn dort nur überprüfen lassen. Aber das geschah nicht. Und tatsächlich erscheint seit dem 4. Februar in dem feierlichen Dokument zur menschlichen Brüderlichkeit, das in Abu Dhabi von Franziskus und dem Groß-Imam von Al Azhar, Ahmad Al-Tayyeb gemeinsam unterzeichnet wurde, das folgende Statement:

"Die Vielzahl und die Vielfalt von Religionen, Farben, Geschlechtern, Rassen und Sprachen sind von Gott gewollt in seiner Weisheit, durch die er die Menschen schuf."

Dagegen ist nichts zu sagen, wenn es um Farben, Geschlechter, Rassen und Sprachen geht. Aber daß die Vielfalt der Religionen auch vom Schöpfer geplant ist, ist eine neue und kühne Behauptung für den katholischen Glauben. Weil das ungültig machen würde, was der Apostel Petrus, der erste Papst, predigte, als er nach Pfingsten vom Hl. Geist erfüllt war, - daß in "nichts anderem Erlösung ist-außer in Jesus", wenn man sieht, wie sein Nachfolger alle Religionen auf die gleiche Stufe stellt.

Einen Monat später- bei der Generalaudienz am 3. April- nach der Rückkehr von einer weiteren Reise auf muslimischen Boden, nach Marokko, hat Papst Franziskus versucht, sein Ziel zu justieren: "Wir sollten keine Angst vor dem Unterschied zwischen den Religionen haben, sagte er, "Gott wollte diese Realität zulassen" mit der "voluntas permissiva" von der die scholastischen Theologen gesprochen haben. Wenn überhaupt, sollten wir uns davor fürchten, nicht in Brüderlichkeit zu handeln, um im Leben zusammen zu gehen."