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Mittwoch, 5. Februar 2020

M. Tosatti kommentiert den "Synodalen Weg" der deutschen Kirche

Marco Tosatti kommentiert bei Radio Roma Libera und Stilum Curiae die erste Sitzung des "Synodalen Weges" in Frankfurt.
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"DIE DEUTSCHE KIRCHE PROTESTANTISIERT SICH SELBST. KOMMENTAR BEI RADIO ROMA"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, 
Radio Roma Libera, der erste katholische podcast des Landes, dem zuzuhören wir dringend empfehlen, hat sich in diesen Tagen bereit erklärt, einige arme Überlegungen des Autors zu senden. In dieser Woche war das Thema: Verschwörungstheorie-Phobien der Bergoglianer und eine sehr reale Tatsache: die ruhige Entwicklung der deutschen Kirche hin zu einer Form einer neo-protestantischen Kirche - Dank des begonnenen Synodalen Weges. 

Hier kann man das Original hören: klicken

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Lesen kann man den Beitrag hier: 
"Während die Bergoglianische Presse außerordentliche Verschwörungen gegen Franziskus erfindet, organisiert vom Acton-Institut in Sintra, Portugal, wo Hunderte von Bischöfe aus aller Welt versammelt sind, um über Ökonomie und Demographie zu diskutieren, verfolgt die deutsche Kirche in aller Ruhe ihren Weg der Protestantisierung und schafft die Grundlage für ein Schisma. 

Vor einigen Tagen hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bereits die erste Vollversammlung des Synodalen Weges massiv kritisiert:" Alle meine Befürchtungen sind eingetroffen" sage Woelki und fügte hinzu, er sei sehr besorgt über die Tatsache, daß was sich da entwickelt in Wirklichkeit ein Parlament der Protestantischen Kirche ist, was klar aus der Art und Weise hervorgeht, wie diese Veranstaltung vorbereitet und durchgeführt wurde. In vielen Reden werden die wesentlichen Voraussetzungen ekklesiologischer Natur in Bezug auf das ignoriert, was die Kirche tut. Die Ereignisse der letzten Tage verdeutlichen "einfach, daß die hierarchische Konstitution der Kirche, wie sie im Zweiten Vatikanischen Konzil dokumentiert und auch in" Lumen Gentium "ausgedrückt ist, in Frage gestellt wird. Das organische Zusammenleben von geweihten und nicht geweihten Personen und die Vielfalt der dort zum Ausdruck gebrachten Aufgaben werden -durch viele kleine Zeichen-effektiv hinterfragt und relativiert. Ich denken, daß das extrem besorgniserregend ist:"


Mittwoch, 23. Oktober 2019

Kardinal Müller zur Amazonas-Synode

Dr.Maike Hickson berichtet für LifeSiteNews über Kardinal G. Müllers Kommentar zu den heidnischen Ritualen am Rande der Amazonas-Synode.
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KARDINAL MÜLLER WARNT VOR DEM AUFSTIEG DES "ALTEN HEIDENTUMS" WÄHREND DER AMAZONAS-SYNODE
Kardinal Gerhard Müller, der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation hat seine Zustimmung zu einer scharfen Kritik der Amazonas-Synode und ihres Arbeitsdokuments erklärt, die letzte Woche von Professor Douglas Farrow in "First Things" veröffentlicht wurde. Während der Kardinal Farrows Artikel als "sehr passend" lobte, beklagte er, daß die Führer der Kirche nicht zu bemerken scheinen, daß derzeit die Grenzen zum "alten Heidentum" von "Götzendienst und Aberglauben" überschritten werden.

Die Kommentare des Kardinals kamen, nachdem Papst Franziskus zusammen mit indigenen Führern und anderen hochrangigen Prälaten an einer Baumpflanzungszeremonie im Vatikan teilgenommen hatte, an der sich Menschen vor zwei Statuen nackter schwangerer Frauen (Pachamama-Idolen)
niederwarfen. Eine Zeremonie, die manche als "heidnisches Fruchtbarkeitsritual" bezeichnen.


In seiner Kritik vom 17. Oktober mit dem Titel Die Amazonas-Synode ist ein Zeichen der Zeit schrieb Farrow, daß in unserer Zeit „selbst der Glaube der katholischen Kirche in den Feuchtgebieten unserer eigenen verwirrten und verfallenden Kulturen zu verschwinden droht. Unsere Zeiten sind Zeiten, in denen Öko-Theologie im Amazonas-Becken und sexuelle Theologien in den Eingeweiden Europas das Evangelium Jesu Christi mit einem 'liberationistischen' Schwung in den Ausguss von Leonardo Boff spülen können. “

Die wirkliche Gefahr unserer Zeit, fügte er hinzu, sei "der große Abfall vom Glauben, der sich seit mehreren Jahrhunderten in der Entstehung befindet" und eine Vereinigung von Menschen hervorbringt, die "so mächtig" sind, daß sie "Päpste wählen" und im Namen der Kirche selbst
 "schmutzige Geschäfte" machen können. “Hier erklärt Farrow, daß es bei der Amazonas-Synode nicht um eine Begegnung mit Jesus Christus gehe, sondern mit sich selbst und mit dem eigenen Land."


Dienstag, 22. Oktober 2019

Götzenbilder oder doch nur Schnitzereien?

Auch Marco Tosatti befaßt sich bei Stilum Curiae noch einmal mit dem "Raub" -nein nicht der Sabinerinnen-- der Pachamama-Idole und ihrer Versenkung im altehrwürdigen Tiber und den Reaktionen darauf- speziell mit der eines ganz bestimmten englischen Journalisten.
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"DAS PACHAMAMA -BESTIARIUM. DIE JESUITISCHE KORREKTUR: KEINE STATUEN, SONDERN SCHNITZEREIEN ..."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, ich weiß, daß viele von Ihnen bereits die Explosion der Kreativität erlebt haben, die der Raub der Pachamama, ihr Schwimmen und wenn die Kanalratten im Tiber es erlaubt haben, das Erreichen des offenen Meeres und darüber hinaus- im Internet ausgelöst haben. Trotzdem scheint es mir, dass die ganze Geschichte der 

gefiederten Synode ein Bestiarium verdient, und ich habe Material gesammelt, nachdem ich meine natürliche Faulheit überwunden habe.  Ich beginne mit einem interessanten Tweet. Ich übersetze es:

"Pater, würden Sie uns bitte erklären, warum  @americamag (die hyper-progressistische Zeitschrift der Jesuiten in den USA, deren Herausgeber James Martin SJ , der bekannte LGBT-Aktivist der Kirche ist, seine Original-Überschrift zum heutigen Geschehen up-gedated- i.s. geändert haben?"

Der erste Titel lautete: "Räuber stehlen die amazonischen Fruchtbarkeits-Statuen, während die Synode sich dem Ende nähert."

Der zweite Titel spricht nicht mehr von "Statuen"! (also Idolen), er lautet:  
"Up-date: Räuber stehlen Holzschnitzereien, die bei der Synode zum Gebet genutzt wurden und werfen sie in den Fluss." 

Das Wort Statuen (und viele Zeitungen -in Italien.- haben von "Idolen" gesprochen und so den Entführern eine Art Rechtfertigung angeboten...) hätte den "Tätern" helfen können. Die werden als Integralisten, Ultras etc.  qualifiziert, Wer weiß, wie die Chronisten analoge Geschichten von von Heiligen und Missionaren zerstörten Götzenbildern und die berühmte Episode im Tempel mit Jesus als Protagonisten beurteilt hätten ...mit all den Geldwechslern, die Böses taten? Sie führten keine Statuen von Astarte oder Baal in den Tempel ein ...

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Und hier widmen wir  Austen Ivereigh, dem wildesten der Bergoglio Presse-Gang in englischer Sprache, ein paar Zeilen, der schrieb:
" Ich habe gerade hier in der Kirche von Traspontina am Altar gebetet, wo in einem Akt von schrecklichem Mangel an Respekt und fanatischer Gewalt- getrieben vom einem Journalismus ohne Ethik die beschriebenen Figuren, die von Katholiken der Amazonas-Region als "Unsere Liebe Frau von Amazonien" beschrieben werden, in den Tiber geworfen wurden." 

Nick Donnelly antwortete zu Recht: "Obwohl Bischof David Martinez, einer der speziellen Synodensekretären, Austen Ivereigh mehrmals sagte, daß das Idol der Pachamama nicht die Jungfrau Maria ist" ... hat Austen Ivereigh natürlich versucht, das Omelett zu stürzen und etwas offenbar Falsches und sogar Dementiertes zu behaupten. In der Tat: ethikfreier Journalismus. "

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti

Sonntag, 15. September 2019

Marco Tosatti stellt einen Vergleich an.....

Marco Tosatti vergleicht bei Stilum Curiae zwei sehr ähnliche Texte über die Zukunft der Menschheit und des Planeten- von denen einer vom amtierenden Pontifex stammt.
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"ZWEI TEXTE. EINZIGARTIGE ÜBEREINSTIMMUNGEN. EINER IST VOM PONTIFEX, DER ANDERE ..."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, wir erlauben uns eine kleine Gegenüberstellung von zwei Texten, einer ist ziemlich alt, vom 15. August  2007,  und der andere sehr neu. Der Jüngste ist die Botschaft, die der regierende Papst vor einigen Tagen veröffentlicht hat, um auf das Weltereignis von Mai 2020 hinzuweisen.
Lesen Sie sie sorgfältig durch. Der andere Text ist von ... aber das werden wir am Ende sagen. Gute Lektüre.

"Carissimi,
in der Enzyklika Laudato si ' habe ich alle eingeladen, zusammenzuarbeiten, um unser gemeinsames Zuhause zu schützen und uns gemeinsam den Herausforderungen zu stellen, dienen wir  uns gegenüber sehen. Ein paar Jahre später wiederhole ich die Einladung, über die Art und Weise zu sprechen, wie wir die Zukunft des Planeten aufbauen, und über die Notwendigkeit, alle Talente zu investieren, weil jede Veränderung eine Bildungsreise erfordert, um eine neue universelle Solidarität und ein neues Ziel zu erreichen, eine freundlichste Gesellschaft.
Zu diesem Zweck möchte ich ein Weltereignis am 14. Mai 2020 fördern, dessen Thema "Rekonstruktion des globalen Bildungspakts" ist: ein Treffen zur Wiederbelebung des Engagements für und mit den jüngeren Generationen, bei dem die Leidenschaft für eine offenere und inklusive Bildung erneuert wird und die Fähigkeit zuzuhören, und zum konstruktiven Dialog und gegenseitigen Verständnis.
Nie zuvor bestand eine solche Notwendigkeit, die  Anstrengungen in einem breiten Bildungsbündnis zu bündeln, um erwachsene Menschen zu formen, die in der Lage sind, Fragmentierung und Opposition zu überwinden und das Beziehungsgefüge für eine brüderlichere Menschlichkeit wieder aufzubauen.
Die heutige Welt befindet sich in ständigem Wandel und wird von vielen Krisen heimgesucht. Wir erleben einen epochalen Wandel: eine Metamorphose nicht nur kultureller, sondern auch anthropologischer Natur, die neue Sprachen hervorbringt und die von der Geschichte gelieferten Paradigmen ohne Unterscheidung verwirft. Bildung kollidiert mit der sogenannten Beschleunigung, die das Dasein im Strudel der technologischen und digitalen Geschwindigkeit einschließt und die Bezugspunkte ständig verändert. In diesem Zusammenhang verliert die Identität selbst an Konsistenz und die psychologische Struktur löst sich auf, wenn sie einer ständigen Veränderung gegenübersteht, die "der natürlichen Langsamkeit der biologischen Evolution entgegensteht" (Enz. Laudato si ', 18).


Donnerstag, 20. Juni 2019

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgicalnotes über einen der Lieblingsbegriffe der Klimaretterin Greta
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                                               "EXISTENTIELL?" 
Vor gar nicht langer Zeit hatten wir ein schwedisches Schulmädchen, das uns in einem sehr schickem Englisch den Klimawandel erklärte.

Schick - aber ein Wort hat meine Aufmerksamkeit erregt. Sie sagte, die Gefahren wären "existentiell".

Dieses Wort machte vor einiger Zeit die Runde; zuerst erschreckte es mich. Wenn ein neuer Begriff zum letzten Schrei wird, und man nicht weiß, was es bedeutet-fühlt man sich...jedenfalls ich tue das...irgendwie vom nationalen Diskurs ausgeschlossen, in dem alle anderen sich offensichtlich zu Hause fühlen. Ich war jung, als Existentialismus eine philosophische Masche eines Französischen Herrn namens Sartre war. Seine Theorien schienen die Lehre von der Ursünde nicht allzu ernst zu nehmen. Aber ich denke, das ist für den neuen Gebrauch des Wortes "existentiell" nicht relevant.

Plötzlich fiel der Groschen darüber, was dieser Ausdruck bedeutet. Ich denke (e contextu) er bedeutet: "es ist wirklich wirklich"- "es existiert wirklich". Wenn ihr das nicht glaubt, spucke ich von meiner  erhabenen höheren moralischen Ebene auf euch."

Deshalb fühle ich mich nicht länger ausgeschlossen. Ich hab´s verstanden. Es ist einfach nur ein weiteres Beispiel für den modernen Trick, ein schickes, gehobenes Wort auszuwählen, um etwas zu sagen, das zuvor eher einfach und prosaisch gesagt wurde, so daß der Sprecher mehr wie ein Intellektueller klingt oder mehr wie ein Mitglied der Elite der Gesellschaft.

Das ist so wie bei " lokalisieren" . Neulich morgen hörte ich bei Home Service wie ein aufgeblasener alter Langweiler namens John Humphries jemanden, den er "in der Leitung hatte" fragte, "wo er zu lokalisieren sei" . Nicht "Wo bist du?".Das wäre nicht konsequent genug gewesen. Vor einem oder zwei Jahren hörte ich, wie in einem Zug verkündet wurde, daß die Sicherheitshinweise "neben der Tür lokalisiert " seien. Gosh- was für eine bedeutende Person der Sprecher sein mußte. Nur niedrigere Individuen wie dieser schäbige alter Kleriker, der aus unerklärlichen Gründen in der Ecke des Abteils herumschnüffelte, und der etwas sagen würde, das so anspruchslos war wie "an der Tür". Man muss Standards einhalten. Oder meine ich Status?

"Issue" ist ein anderer Fall, der -wie ich denke- verschiedene Dinge erklärt. Wir hatten gewöhnlich "Probleme", Aber ich gebe zu, daß ich ein Problem habe, das stellt mich auf eine moralisch tiefere Ebene. Aggressive Leute sagen Dinge wie "Ich bin praktizierender Werwolf. Haben Sie ein Problem damit?" Darauf darf man nur antworten: "Ähm---äh...nein, natürlich nicht."

Jetzt haben wir statt dessen "issues". Die ermöglichen es mir, erhaben und herablassend zu sein, ohne zuzugeben, daß mich wirklich etwas betrifft."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

Samstag, 1. Juni 2019

Was bedeutet Synodalität wirklich für die Kirche?

Marco Tosatti gibt bei Stilum Curiae Don Nicola Bux die Gelegenheit, sich kritisch mit dem bei einigen Klerikern sehr beliebten Begriff "Synodalität" auseinander zu setzen. Der erblickt darin den "törichten" Versuch, "den Protestanten nachzulaufen".
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"NICOLA BUX: "DIE SYNODALITÄT LÄHMT UND ZERSTÖRT DIE KIRCHE": ES IST "TÖRICHT", DEN PROTESTANTEN NACHZULAUFEN." 

Liebe Freunde und in diesem Fall besonders Feinde von Stilum Curiae, wir geben ein sehr klarsichtiges und interessantes Interview wieder, daß Msgr. Nicola Bux "Fede Quotidiana" gegeben hat. Wir veröffentlichen einige Auszüge daraus und empfehlen, den gesamten Text auf der website von "Fede Quotidiana" zu lesen. Der bekannte Theologe, eine sehr klare und freie Stimme in einem oft verwirrten und verwirrenden Panorama der Kirche, streift viele Themen- von der Abstimmung  der Katholiken bei der Wahl bis zur umstrittenen Brüderlichkeits-Erklärung von Abu-Dhabi.
Gute Lektüre.

"Der Aspekt, der am meisten überrascht, wenn man den Äußerungen und Beiträgen der Bischöfe zuhört, ist, daß sie nicht als Bischöfe sprechen. Und wenn sie nicht als Bischöfe sprechen, hören die Gläubigen, an die sie sich wenden, nicht auf sie. Was bedeutet es, als Bischöfe zu sprechen? Ein Beispiel gibt der heilige Paulus: "Darum soll die Sünde nicht mehr in eurem sterblichen Leib herrschen, sondern stellt euch Gott zur Verfügung." (Röm 6,12)

Und dennoch laufen sie auf törichte Weise dem Protestantismus nach, oder der Synodalität, die wie die Ostkirchen wohl wissen, die Kirche lähmt und zerstört. Wenn sich die Bischöfe mehr auf die Sünde, die unterdrückt und die rettende Gnade konzentrieren würden, würden sie nicht diesem 
üblichen, typischen Irrtum der Politik, in der sie im Übrigen unerfahren sind, verfallen.

"Die Idee einer von uns selbst geschaffenen besseren Kirche - sagt Benedikt XVI. - ist in Wirklichkeit ein Vorschlag des Teufels, mit dem er uns von dem lebendigen Gott entfernen will, indem er eine falsche Logik verwendet, auf die wir nur allzu leicht hereinfallen."
Seit 1968 ist das der Schlüssel zum Verständnis unserer Zeit: alle Grenzen zu überschreiten.
Das bestätigt sich jetzt auch bei den Hirten der Kirche.


Mittwoch, 24. April 2019

Mutmaßliches Fundstück

gefunden bei "Philosophia Perennis"
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mit dem Titel.

"MUTMASSLICHE EXTREMISTEN BERICHTEN ÜBER MUTMASSLICHE ANSCHLÄGE AUF SRI LANKA"
beginnt der Artikel von Stephan Eissler so: 

"Am Osterwochenende las ich beim SPIEGEL das Wort „mutmaßlich“ und stutzte. Ich muss gestehen, dass sich bei mir spontan Zweifel an meinen Deutschkenntnissen einstellten. Also googelte ich nach der Bedeutung des Wortes „mutmaßlich“. Kein Witz! 

Quelle: Philosophia Perennis, S.Eissler

Sonntag, 24. März 2019

Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes heute über die Abstimmung des II. Vaticanischen Konzils zur Frage - Latein oder Landessprache in der Liturgie?
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"LITURGIE UND VATICAN II: WAS DACHTEN SIE, WORÜBER SIE ABSTIMMEN?" 
Vaggagini sagt irgendwo: "Es waren drei Tendenzen zu erkennen: einige wollten keine Konzession an die Landesprachen; einige wollten die Erlaubnis für alle, alles was sie wollen in der Landessprachen zu sagen; einige wollten das Grundprinzip des Latein beibehalten- aber auch die Tür für die Landessprache spürbar zu öffnen."
(Der Text von Sacrosanctum Concilium gibt diese Rezeptions-Situation in § 54 sehr gut wieder.)
Die letzte Gruppe - sagte er- war die weitaus größte. Wenn Sie also alles bedenken, finden Sie klar heraus, daß die überwältigende Mehrheit der Konzilsväter zumindest eine grundlegende Lateinische Liturgie beibehalten wollte. Und sie dachten, sie würden dafür stimmen.

Alle bis auf 4 Bischöfe stimmten am Ende für den Text des Entwurfs: und zu jenen 4 Abweichlern gehört nicht Erzbischof Lefebvre. Er und seine Freunde waren mit dem glücklich, wofür sie gestimmt hatten, bzw. mit dem, was sie zu bekommen glaubten.

Wieso sahen wir am Ende das praktische Verschwinden des Lateinischen in weniger als einem
Jahrzehnt? Und eine radikale Deformierung des Römischen Ritus?

Ein Freund hat in einem Kommentar die Hypothese geäußert, daß das Konzil-wenn überhaupt- versucht hat, das radikale Abrutschen in die Erneuerung abzubremsen, die auf eigene Initiative des sel. Pius XII  begonnen wurde.
Dazu ein mögliches Narrativ:
"Über die Jahrzehnte war ein Internationales Netzwerk entstanden-von professionellen Liturgie-Experten, die sich nicht besonders durch originelle Gelehrtheit ausgezeichnet hatten, aber ein  dichtes Netz von Begegnungen aufwiesen. Nach dem Konzil begannen sie sehr bald, die Diözesanen Liturgie-Komitées zu dominieren, die die Bischöfe eingerichtet hatten und dann die von den Bischofskonferenzen geschaffene liturgische Bürokratie. Die Bischöfe fühlten, daß sie selbst die Liturgie nicht wirklich kannten und waren froh, sie den Experten überlassen zu können.

Sie erinnern sich an das Bohei, das begann, als Joseph Ratzinger anfing, über die Liturgie zu schreiben: "Aber er ist kein Liturgie-Experte" Sie meinten damit: "er ist nicht einer von uns und er hat nicht an unseren Konferenzen teilgenommen und nichts zu unsere Journalen und Agenden beigetragen."

Quelle: Liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

  

Sonntag, 9. Dezember 2018

Tweet zum Tage

"Benedikt XVI vertraut die Ausgestoßenen der Unbefleckten Empfängnis an."
Antonio Tarallo kommentiert auf der Website "sanfrancesco" die Ansprachen, die Papst Benedikt XVI bei seinen Besuchen auf der Piazza di Spagna anläßlich des Festes "Unbefleckte Empfängnis" während seines Pontifikates gehalten hat.
Der Artikel beginnt so:

"Das was bei Papst Benedikt XVI immer überrascht, ist seine Einfachheit und Demut, wenn er über die grandiosen Mysterien -wie dem der Unbefleckten Empfängnis Mariens- spricht. Wenn man seine Aussagen zu diesem Thema liest, scheint es ihm zu gelingen, aus der Höhe seiner Theologie, von der großen Höhe seiner Studien und Meditationen von seinem Katheder herabzusteigen und so besser mit den "Kleinen" sprechen zu können....."

Montag, 5. November 2018

"Victimismus" - emotionales Instrument der Manipulation

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"VICTIMISMUS- NÜTZLICHES INSTRUMENT DER MASSENMEDIEN FÜR DIE EMOTIONALE MANIPULATION."

Marco Tosatti:
"Liebe Stilumcurialisten, heute veröffentlichen wir einen Gastkommentar von Agostino Nobile, Autor von "Antichrist Superstar" und von "Was die Katholiken wissen müssen"(im Segno-Verlag) und von verschiedenen Artikeln im blog "Chiesa e postconcilio", bei Radio Spada und bei "Riscossa Cristiana" . Es ist ein Kommentar, der einige der bei den  großen Medien und im Allgemeinen in der Öffentlichen Meinung am weitesten verbreiteten emotionalen und manipulativen Mechanismen ins Visier nimmt.
Gute Lektüre!"

            "Wenn der Victimismus politisch wird"

"Die Psychologie ist keine exakte Wissenschaft, aber sie inspiriert uns oft. Die von Victimismus betroffenen Personen- in Italien auch als "Calimero-Syndrom" definiert- verdrehen die Wirklichkeit, um anderen die eigene Verantwortung zu übertragen. Wahrscheinlich ist das die am weitesten verbreitete Tendenz.  Wer von uns kennt nicht wenigstens ein chronisches Opfer? 
Auf ihre egozentrische Art minimieren sie das Unglück anderer und vergrößern ihr eigenes. 
Der auffällige Victimismus kann kluge Menschen in die Flucht schlagen, aber die Listigeren sind in der Lage, bei ihrem Gesprächspartner die Türen des Mitleids zu öffnen. Und genau in diesem Augenblick kommt ihre Lieblingsstrategie ins Spiel: die emotionale Manipulation. 

Das ist eine Waffe, die sie- wenn sie ihr Ziel erreichen wollen- dazu benutzen, um die Oberhand zu gewinnen und den imaginären Feind zu beschmutzen. Sie behaupten diskriminiert und mißhandelt zu werden, um ihren Durst nach Rache und Unterdrückung zu stillen. Unfähig, die eigene Verantwortung u übernehmen, werden sie von Pseudo-Opfern zu Tyrannen.

Die Methode der emotionalen Manipulation ist sowohl in Diktaturen als auch in Demokratien unfehlbar. Die Diktatoren benutzen die Technik des Victimismus, um die Seelen der Massen zu entzünden, indem sie ihnen Wiedergutmachung für angebliche Ungerechtigkeiten versprechen. 
Victimismus ist eine so mächtige Waffe geworden, daß die gegenwärtigen Demokratien daran denken, ihn per Gesetz einzuführen. Es sind die Männer und Frauen der Regierung, die entscheiden, wer Opfer ist und wer nicht. 

Mittwoch, 26. September 2018

Vom Umgang mit den Mißbrauchsfällen. Oder was hat es mit dem "gaslighting" auf sich?

In den englisch-sprachigen blogs, die sich mit dem aktuellen Pontifikat befassen, taucht seit einiger Zeit vermehrt der Begriff "gaslighting" (ein Begriff aus Psychologie/Psychiatrie) auf- besonders im Bezug auf die Handhabung der klerikalen Mißbrauchsfälle durch die Kirche- für den es noch kein deutsches Äquivalent gibt. Steve Skojec läßt in seinem Beitrag für 1Peter5 die Psychologin Dr. Sarkis mit ausführlichen Erklärungen dieses Phänomens zu Wort kommen, das wir- wie man sehen kann- auch beim Umgang des Papstes mit den jüngsten Mißbrauchsfällen in Chile und den USA beobachten können.
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"PAPST FRANZISKUS "GASLIGHTET"  SIE. - DAS IST EINE FORM SPIRITUELLEN MISSBRAUCHS"

"Gaslighting" schreibt Dr.Stephanie Sarkis in "Psychology Today" ist eine Taktik, die eine Person oder Organisation anwenden, um mehr Macht zu gewinnen, Opfer ihre Wirklichkeit hinterfragen zu lassen. Das funktioniert viel besser als man vielleicht denkt. Jeder ist für "gaslighting" empfänglich und es ist die übliche Technik von Mißbrauchern, Diktatoren, Narzissten und Sektenführern."

Für jene, die sich kürzlich der alarmierenden kognitiven Dissonanz im Pontifikat von Papst Franziskus bewußt  geworden sind, bietet Sarkis´Artikel  "11 Warnsignale für Gaslighting" einige wertvolle Einsichten in die Praktiken, denen Katholiken rund um die Welt durch den Vatican  unterworfen werden- oftmals ohne es zu bemerken.

"Gaslighter" -erklärt Sarkis- erzählen eklatante Lügen. Sie leugnen, was sie gesagt haben, sogar wenn es offensichtlich ist. Sie benutzen Dinge, an denen Ihnen liegt, als Hebel. Sie führen eine langfristige Manipulationskampagne durch, mit der sie ihre Opfer mit der Zeit zerstören. Sie sagen das eine und tun das andere. Sie benutzen positive Verstärkung, sagen Dinge, denen Sie zustimmen oder, die Sie sich gut fühlen lassen- um Sie dazu zu bringen, zu denken "daß sie gar nicht so schlecht sind" und anfangen Ihre eigenen Wahrnehmungen in Frage zu stellen.
Sie benutzen vorsätzlich Verwirrung, um Ihr Gefühl für Stabilität und Normalität auszuschalten, so daß "Sie permanent alles in Frage stellen."
Sie projizieren ihr schlechtes Benehmen auf Sie. Sie bilden Allianzen gegen Sie- entweder reale oder imaginierte- und benutzen sie, um Sie zu isolieren. Sie tun ihre Opfer als "verrückt" ab, um ihre Glaubwürdigkeit zu untergraben, wenn die über den Mißbrauch sprechen. Und sie beschuldigen andere zu lügen, so daß sie die Quelle der "Wahrheit" sein könnte.

Schauen wir - diese Warnsignale bedenkend- auf das jüngste Beispiel päpstlichen "gaslightings" .
Wir haben schon untersucht, wie der Papst in letzter Zeit immer wieder den Gedanken einhämmert, daß seine Kritiker- besonders die seiner Handhabung der klerikalen Mißbrauchsfälle- im Bund mit Satan sind, dem "Großen Beschuldiger" und daß er und seine Brüder-im Bischofsamt-Komplizen unschuldig sind und wie Christus verfolgt werden.
Heute, in einer Rede in Estland, ist er weiter gegangen und hat gesagt, daß "junge Menschen wütend werden, wenn sie keine klare Verurteilung sexueller und ökonomischer Skandale erkennen können."

Eine klare Verurteilung? Wer ist in der besten Position dazu? Welche Person hat die höchste Autorität in der Kirche, der beschuldigt wurde, Komplize bei der Vertuschung von Mißbrauch gewesen zu sein? Wer hat gesagt: "Ich werde kein Wort darüber sagen"?


Samstag, 8. September 2018

Fundstück

Dr. Markus Büning kommentiert für das "Christliche Forum"  die neue verbale Allzweckwaffe der höheren Kirchenhierarchie in Rom und andernorts: "Klerikalismus"
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"NICHT DER "KLERIKALISMUS" IST DAS PROBLEM, SONDERN OBERHIRTLICHE ABLENKUNGSMANÖVER"
"Seit Tagen müssen wir uns von unseren Oberhirten gebetsmühlenartig anhören, der Klerikalismus sei die Ursache der Missbrauchskrise  –  gemeint ist der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche. 
Papst Franziskus gab mit seinem Schreiben an die Gläubigen hierzu den Aufschlag  ......

Quelle: Christliches Forum, Dr. M.Büning

Freitag, 30. März 2018

Im Vatican: Hütchenspiel mit der Wahrheit?

Steve Skojec definiert  bei OnePeterFive die den nicht besonders überzeugenden Umgang der Vaticanischen Kommunikations-Verantwortlichen mit dem neuesten Scalafari-Interview als Hütchen-Spiel des Vaticans.
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"HAT FRANZISKUS GELEUGNET, DASS DIE HÖLLE EXISTIERT? DER VATICAN SPIELT WIEDER EIN HÜTCHEN-SPIEL MIT DER WAHRHEIT"

"Ein Irrtum, dem man nicht widerspricht wird bestätigt; eine Wahrheit, die nicht verteidigt wird, wird unterdrückt....Der, der einem offensichtlichen Verbrechen nicht entgegen tritt, macht sich der Komplizenschaft verdächtig."  Papst Felix III

"Der Vatican ist voller Häretiker und Lügner" ist eine Geschichte, derer ich unglaublich überdrüssig bin. Dieses vertraute Liedchen ist nicht nur vertraut, es steckt in der Wiederholung fest - und die Lautstärke ist voll aufgedreht.
Die letzte Episode stammt meiner inoffiziellen Schätzung nach irgendwo aus der siebten, achten oder neunten veröffentlichten Unterhaltung mit dem atheistischen Herausgeber von Italiens "La Repubblica"- einem Mann in seinen Neunzigern, der für seinen Interview-Stil berühmt ist, zu dem keine Aufnahmegeräte und kein Notizenmachen gehören, sondern Unterhaltungen, die er später aus dem Gedächtnis rekonstruiert.Ich würde zurückgehen, jedes von ihnen finden, sie zählen, aber das ist eine Stunde meines Lebens, die ich nie wieder bekommen würde und nach fünf oder sechs wird alles eh bedeutungslos verschwommen.Wie einer von Amerikas berühmtesten politischen Köpfen fragte: "Welchen Unterschied macht das an diesem Punkt noch?"

Wie sie es viele Male vorher getan haben, sagt Scalfari, haben er und der Papst über die Hölle gesprochen- besonders daß es sie nicht wirklich gibt:

[Scalfari] "Heiligkeit, bei unserem letzten Treffen haben Sie mir erählt, daß zu einem bestimmten Zeitpunkt unsere Spezies verschwinden wird und Gott- der immer seine Schöpferkraft ausübt.-eine andere Spezies schaffen wird. Sie haben mit mir nie über Seelen gesprochen, die in Sünde sterben, in die Hölle gehen, um in Ewigkeit zu leiden. Statt dessen haben Sie von den guten Seelen gesprochen, die zur Betrachtung Gottes zugelassen werden. Aber was ist mit den bösen Seelen? Wo werden sie bestraft?"

[Franziskus]: "Sie gehen nirgendwohin zur Bestrafung. Diejenigen, die bereuen, empfangen die Vergebung Gottes und treten in die Reihen derer ein, die ihn betrachten, aber die, die nicht bereuen und denen deshlab nicht vergeben werden kann, verschwinden. Die Hölle existiert nicht, nur das Verschwinden der sündigen Seelen."

Ich mache einen Moment Pause, um denen unter Ihnen, die noch staunen können, die Möglichkeit zu geben, ihren Unterkiefer vom Boden aufzusammeln. 



Donnerstag, 16. November 2017

Fr. Cipolla: Was bedeutet dieTradition des priesterlichen Zölibats? Oder die Versuchsballons Alt-60-er "Gangs"

rorate caeli veröffentlicht heute einen lesenswerten Artikel von Fr. Richard Cipolla über das, was er einen "Versuchsballon" bzgl, des priesterlichen Zölibats nennt.
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"WARNUNG DAVOR, VERHEIRATETE PRIESTER ZU ORDINIEREN- VON EINEM VERHEIRATETEN PRIESTER"

Wieder einmal hören wir aus den höchsten Kreisen der Macht in der Kirche von der Möglichkeit, verheiratete Männer zum Priesteramt zu ordinieren. Aber diesesmal wird nicht über Männer in "speziellen Umständen" gesprochen sondern ganz allgemein.
Ich war in der Lage und gesegnet, während ich verheiratet war,  wegen einer vom Hl. Johannes Paul II 1982 erlassenen besonderen pastoralen Bestimmung als katholischer Priester ordiniert zu werden,  die verheirateten Episkopalen Priestern erlaubte, die die Episkopal-Kirche aus Gewissensgründen verlassen hatten und für ein katholisches Priesteramt in Betracht gezogen wurden.
Für mich waren die Gründe, den Anglikanismus zu verlassen, die Frauenweihe zum Priesteramt und weibliche Bischöfe und die zunehmende Geschwindigkeit, mit der die Bande zum Orthodoxen Christentum durchtrennt wurden. Die kürzliche Schaffung des Anglikanischen Ordinariats ist das Resultat einer ähnlichen Situation, in der anglikanischen Priestern, die in voller Kommunion mit der Katholischen Kirche sein wollen, dieses spezielle Privileg und diese Gnade zugestanden wurde.

Aber was jetzt in den höchsten Ebenen der Kirche bedacht wird, ist verheiratete Priester generell zuzulassen. Jene, die das vorantreiben, sagen, daß sie das wegen des ernsten Priestermangels in bestimmten Gegenden der Welt tun, d.h. jenen Gebieten, die mit dem "Westen" assoziiert werden.
Natürlich stellen sie nie die Frage. warum so wenige Männer ins Priestertum berufen werden (außer denen, die die Tradition lieben).
Deshalb ist ihre Lösung "viri probati" zu ordinieren, verheiratete Männer, die ein gutes Beispiel dafür sind, was es bedeutet, ein katholischer Mann zu sein.
In diesem Pontifikat muß man sich vorsehen, bei jedem Versuchsballon, der über Santa Marta aufsteigt, negativ zu reagieren. Aber dieser Versuchsballon - wenn er in einem Luxus-Flugzeug erblüht- würde das Priestertum für eine radikale Neuformulierung öffnen, die das Verständnis des Priestertums in der Katholischen Tradition verleugnen würde.

Es ist sicher wahr, daß der Hl. Petrus verheiratet war. Das Evangelium berichtet uns von der Heilung seiner Schwiegermutter. Aber das ist sicher keine Basis für eine Aufgabe des zölibatären Priestertums. Wir hören nie über die Frau oder die Familie des Petrus. Sie sind nicht Teil der Evangelien.
Wir wissen, daß Petrus alles aufgab und "Menschenfischer" wurde. Der priesterliche Zölibat ist Teil der Entwickung der Doktrin des Priestertums, eine Entwicklung, die im Westen schon im 4. Jahrhundert beginnt.
Es ist auch wahr, daß der priesterliche Zölibat in der Kirchengeschichte nicht immer durchgesetzt wurde, aber Priester, die mit ihren Frauen leben und Kinder haben, wurden nie als Norm oder Ideal betrachtet.  Auch führte diese Situation nicht zum Überdenken des klerikalen Zölibats.
Tatsächlich haben die großen Reformer jedes Zeitalters alles getan, was sie konnten, um den priesterlichen Zölibat zu bestärken und sie taten das wegen der Beziehung des Zölibats zur Ehelosigkeit Christi selber und besonders zu Christus als dem Hohen Priester.

Obwohl verheirateten Männern in den Ostkirchen das Priestertum erlaubt ist, ist ihre Situation ganz anders als die Katholischer Priester. Und- bedeutsam sowohl in Ost und West- alle Bischöfe, die das volle Priesteramt haben- müssen zölibatär leben.


Montag, 4. September 2017

Marco Tosatti & seine "Romana Vulneratus Curia"

Marco Tosatti kann die Bitterkeit über den aktuellen Zustand der Römischen Kirche und Kurie auch nach seinem Urlaub nicht verbergen. In einer weiteren Fortsetzung seiner Glosse "Romana Vuleratus Curia" läßt er die Vertreter einer "neuen, gnostischen Kirche" sieben neue Werke der Barmherzigkeit definieren.
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RVC HAT DIE FERIEN BEENDET. MIT EINEM SCOOP: EINEM BISHER UNVERÖFFENTLICHTEN DOKUMENT DER ITALIENISCHEN GNOSTISCHEN KONFERENZ.

"Die Romana Vulneratus Curia, für Freunde RVC, scheint endlich beschlossen zu haben, ihre sehr ausgiebigen Ferien zu beenden und hat uns ein aggiornamento pastoralen und spirituellen Charakters übergeben. Wir bieten es Ihnen zu Ihrer - insbesondere sonntäglichen- Erbauung an. Es scheint so, als habe ich diesesmal die Hände auf ein Dokument der Gnostischen Italienischen Konferenz (CGI) gelegt, offentsichtlich dazu bestimmt, mit Barmherzigkeit die vorherigen obsoleten kirchlichen Organisationen zu ersetzen, die nicht mehr den Notwendigkeiten der Neuen Kirche entsprechen.

VORSICHT: ES IST EIN SCHERZ. PLAUSIBEL UND BITTER, ABER ES BLEIBT EIN SCHERZ...

Die CGI hat einen Brief an die Italiener geschrieben.

"Brüder (pardon) zwischen den Schwestern, die sieben Werke der Barmherzigkeit waren:
- den Zweifelnden raten
- die Unwissenden lehren
- die Sünder ermahnen
- die Betrübten trösten
- die Straftaten verzeihen
- geduldig die Lästigen ertragen
- zu Gott für die Lebenden und Toten beten

Jetzt müssen wir überlegen, ob wir sie wie folgt abändern wollen:

- die Zweifelnden /("dubbiosi") verachten und beschimpfen, die es wagen Klarstellungen zu erbitten
- die ignoranten und traditionalistischen Katholiken und frechen Konservativen den Zweifel lehren
- die katholischen Priester, die noch der traditionellen Lehre verbunden sind, zu ermahnen
- die Sünder trösten, die das 6. Gebot brechen,die zweite Sünde, die bei Gott nach Rache schreit und     das dritte der Hauptlaster ist. 
- die Beleidigungen der  Katholischen und anderer Religionen verzeihen, aner nicht jenen, die sie         verteidigt und verbreitet.
- alle Gnostiker geduldig ertragen aber nicht Kardinälem, die sich erlauben, dubia zu formulieren ider   Franziskanern, die der Immacolata ergeben sind.....
- Gott zu bitten, daß das Ius soli schnell approbiert wird und darum, daß die USA die Umweltreligion   annehmen.

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti


  

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Die Sprache des angestrebten Einheitsdenkens

Massimo Viglione setzt sich auf riscossacristiana mit der Sprachmanipulation auseinander, mit der wir auf breiter Basis konfrontiert sind und es vielleicht häufig nicht einmal bemerken. Auch wir benutzen das neue Vokabular. Daß die MSM es durchgehend verwenden, das angestrebte Einheitsdenken sich schon weitgehend durchgesetzt hat, macht es schwer, sich dem zu entziehen. Hat man ein Amt inne oder ist sonstwie prominent, kann eine Verweigerung der "Sklavensprache" wie Viglione sie nennt, den sofortigen sozialen Tod bedeuten.
Wir haben den sehr lesenswerten Beitrag von Massimo Viglione bei BenoîtXVI-et-moi gefunden. Merci! Hier geht´s zum Original:  klicken  
LESEN!

       
        "Die Perversion des Staates beginnt mit der Verfälschung der Worte"  Platon

                                "DIE NEUE SKLAVENSPRACHE"
"Homophobie. Xenophobie, Islamophobie, die Ministerin, die Beraterin, die Präsidentin. sexuelle Identität, biologisches Geschlecht, "ich bin hetero", Migranten, Benachteiligte aller Art, Multikulturalismus, "Rolle der Frauen" usw. usw.

Der Nominalismus (Definition durch den Larousse : "philosophische Lehre nach der Wort nicht die Realität wiedergeben sondern nur unsere Wahrnehmung der Realität) war eine Lehre mit gnostischen Wurzeln, die im Mittelalter verurteilt wurde. So einfach wie möglich ausgedrückt, war es ein häretischer Versuch, die Wirklichkeit durch den "flatus vocis" durch ein Konzept zu ersetzen, das keiner effektiven Realität entspricht.

Die ideologische Lüge -in der Tat. Weil die. die diese Instrumente der Massen.....sehr wohl wissen, daß die Worte die Felsen sind" die schwer auf dem menschlichen Geist lasten, manchmal mehr als die Realität. Indem man die Worte austauscht oder die Bedeutung der Worte, verändert man nicht die Realität- sicher- aber die ideologische und psychologische Wahrnehmung der Realität durch das Individuum und der gesamten Gesellschaft.

Um das bekannteste und schlagendste Beispiel zu nehmen, genügt es, an den Wechsel der Bedeutung zu denken, der im Zeitalter der Aufklärung und der Französischen Revolution den Worten "Freiheit", "Gleichheit" "Demokratie""Volk"  etc. 

Von da aus hat alles angefangen und es hat noch nicht aufgehört. Wenn die Revolutionen eine Epoche kennzeichneten- seien sie politisch, religiös, sozial oder intellektuell und moralisch- im Gange sind, sieht man immer ein neues Vokabular erscheinen.

Heute ist das neue Vokabular der institutionalisierten Negation sehr reich und wird jeden Tag reicher, es determiniert Veränderungen im Geist der Menschen, besonders bei den Schwächsten, den Zerstreuten, den Naiven und ganz einfach bei den Opportunisten.

Und so verändert sich die Gesellschaft. Und so verändert sich unser Leben. Und so verändern sich vor allem alle Kinder und mit ihnen unsere Zukunft, die Geschichte der Menschheit.
Und weil die stattfindende Veränderung eine Epoche markiert und ein unedlich suversiv ist, braucht man viele subversive und leere Worte, ein perfekter revolutionärer Nominalismus , dessen Ziel es ist, die spirituelle, moralische, politische und sogar sozioökonomische und ethno-anthropologische Ordnung der gesamten Welt zu zerstören.

Die folgenden Worte, sowie viele andere,die zum Lügen verwendet werden können, dienen dazu Sklaven zu schaffen: Sklaven zuerst in mentaler und spiritueller Hinsicht, dann in psychologischer und am Ende in physischer. Die Tatsache. daß diese Nominalismen, die von einer totalitären Gesetzgebung unterstützt werden (das heißt, das derjenige, der sich widersetzt ein soziales Monster ist und sogar eine Gefängnisstrafe riskiert: versuchen Sie zu sagen, Sie seien homophob oder xenophob) ist der   unwiderlegbare Beweis für das, was wir behaupten, anders gesagt für ihre Aufgabe Sklaven zu schaffen,

Was denken wir, was die Sklaven sind?
Wenn es uns aus verschiedenen Gründen nicht stört, Sklaven zu  werden. sollte es uns zumindest bei unseren Kindern und Enkeln stören, die es von Geburt an werden und deshalb niemals verstehen werden, daß sie es sind.

Zumindest dieser Gedanke sollte uns ein bißchen stören. Mich stört er. Und sich gestört zu fühlen. genügt nicht. Wir müssen reagieren. Und sofort. Und alle."

Quelle: Massimo Viglione, rsicossacristiana

Freitag, 24. Juni 2016

Wenn ein Bischof seinem Priester Schweigen gebietet.

Im Falle des Priesters Massimiliano Pusceddo kommentiert Riccardo Cascioli bei La Nuova Bussola Quotidiana das Verhalten des Erzbischofs von Cagliari.
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         "WENN EIN BISCHOF SEINEN PRIESTER AN DEN PRANGER STELLT"

"Predigtverbot und Verbot von öffentlichen Stellungnahmen auf unbestimmte Zeit, Löschung seiner Predigten bei youtube, öffentliche Verleugnung des Priesters und Entschuldigungen des Bischofs bei der Homosexuellen Welt.
Das ist die Zusammenfassung der Maßnahmen, die der Erzbischof von Cagliari, Msgr. Arrigo Miglio, in der Konfrontation zwischen Don Massimiliano Pusceddo, gegen den Priester- schuldig in einer Predigt, die zivilen Ehen hart kritisiert und den Hl. Paulus zitiert zu haben, um die sich ausbreitende Homosexualität zu tadeln- verhängt hat. Wir haben über die Predigt und die mediale Zensierung, der sie unterworfen wurde,berichtet.

Ein unwürdiges Chaos ist aus der vorsätzlichen Verdrehung der Worte des Priesters entstanden: er hatte eine Passage aus dem Brief des Hl. Paulus an die Römer zitiert-nach einer langen gegen die, die homosexuellen Leidenschaften nachgeben, schließt er; "Und weil wir das Urteil Gottes kennen, daß die, die solche Dinge verursachen, den Tod verdienen, nicht nur die, die damit fortfahren, sondern auch die, die denen zustimmen, die es tun,."
Aber die Journalisten haben es so wiedergegeben, daß Don Massimiliano sagte, "die Schwulen sollten sterben" Daraus entstanden die Polemiken, gipfelnd in einer Denunzierung gegen den Priester und einer Unterschriftensammlung für eine Petition, in der der Papst um seine sofortige Entlassung gebeten wird. Ein LGTB-Grüppchen aus einem anderen Teil Italiens, dachte auch etwas Gutes zu tun, als sie am vergangenen Sonntag Streikposten vor der Kirche aufstellten.

Nach einigen Tagen der Überlegung, hat der Erzbischof also die Entscheidung getroffen, einzugreifen: um den eigenen Priester zu verteidigen? Um die Kirchen gegen auf Vorwänden beruhende Angriffe zu schützen? Um das Recht der Katholiken das Wort Gottes zu lesen und zu bedenken, zu reklamieren? Nicht mal ansatzweise: das lange Komuniqué greift direkt Don Pusceddu an, schuldig "das Denken des Hl. Paulus verfälscht zu haben" und bittet in seinem und "im Namen unserer Diözesankirche um Entschuldigung." Dazu dann die Ankündigung der zusätzlichen disziplinarischen Sanktionen.


Mittwoch, 2. März 2016

Der historische Verrat der "Katholiken". Roberto De Mattei

Nachdem die Lex Cirinna - leicht modifiziert - durch beide Kammern des Italienischen Parlamentes angenommen wurden - bezeichnet Roberto De Mattei bei Corrispondenza Romana das Verhalten der katholischen Abgeordneten aber auch das der Katholischen Hierarchie schlicht als Verrat. Wir haben den Text bei BenoîtXVI-et-moi gefunden. Dank dafür.
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"DER HISTORISCHE VERRAT DER "KATHOLIKEN"
Die Zustimmung zur homosexuellen Pseudo-Ehe, die am 25. Februar 2016 mit 173 zu 71 Stimmen
bei 76 Enthaltungen angenommen wurde, ist die letzte Etappe des Auflösungsprozesses der Italienischen Gesellschaft, der mit der Zulassung der Scheidung 1970 begann und dessen nächste, unmittelbar bevorstehende Etappe die Legalisierung der Euthanasie ist.

Man versteht aus dieser Perspektive die Begeisterung der Laienpresse: "In der langen und langsamen Geschichte der sexuellen Befreiung Italiens" schreibt Francesco Merlo in der Repubblica vom 26. Februar - hat dieses Gesetz den selben historischen Stellenwert wie das zur Scheidung und das zur Regulierung der Abtreibung." Was diese 3 Ereignisse gemeinsam haben, ist der Verrat den die Männer katholischer Regierungen begangen haben. Das Scheidungsgesetz passierte die parlamentarischen Hürden unter der Mitte-Rechts-Regierung von Emilio Colombo. Der Abtreibung wurde von einer christ-demokratischen Regierung zugestimmt, der Giulio Andreotti vorstand. Die Christdemokratische Partei ist gefallen, aber die Hauptverantwortlichen für des neue Gesetz, der Ratspräsident Matteo Renzi und Innenminister Angelino Alfano definieren sich - wie Colombo und Andreotti - als praktizierende Katholiken.

Wenn Minister Alfano mit seinem Rücktritt gedroht hätte, hätte das die Annahme des Gesetzes unmöglich gemacht oder zumindest erschwert, aber der sizilianische Politiker hat es vorgezogen, wie Andreotti zu handeln, der in seinem Tagebuch am 21. Januar 1977 notierte:  "Sitzung in Montecitorio (Abgeordnetenkammer) zur Abstimmung über die Abtreibung. Es ist mit 310 gegen 296 Stimmen angenommen worden. Ich habe darüber nachgedacht, das Gesetz nicht zu unterschreiben, aber wenn ich mich geweigert hätte, würden wir nicht nur eine Krise auslösen (...) sondern nach der Ablehnung des Abtreibungsgesetzes würde die DC auch die Präsidentschaft verlieren und das wäre wirklich noch schlimmer."

Der Verlust der Präsidentschaft in einer Regierung wurde als schlimmer angesehen als die gesetzmäßige Ermordung Millionen Unschuldiger.

Was sieht die Maßnahme vor, die ihren Namen von der Senatorin Monica Cirinnà erhalten hat?Das Gesetz sieht die Zivilehe, wie der Jurist Alberto Gambino am 26. Januar erklärte, als eine -eheähnliche Institution, die die selben Rechte und Pflichten vorsieht wie die Ehe: moralischer und materieller Beistand, Kohabitation, Elternrechte, gleiche Rechte bei Arbeitsrecht, Sozialversicherung, Finanzen, Wohnung, gemeinsamer Name und Gütergemeinschaft. 
Das einzige eheliche Recht, das ihnen nicht zuerkannt wird, ist das der Adoption, aber Madame Cirinnà hat angekündigt, daß das "Projekt für ein Gesetz zur Adoption durch HS-Paare fast fertig ist. Es wird zuerst der Kammer vorgelegt, wo die Stimmen sicher sind, und dann dem "gefesselten" Senat. Falls das nicht genügen sollte, wird Europa dafür sorgen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat festgelegt,daß in Ländern, wo eheähnliche Verbindungen etabliert sind - auch wenn man sie "zivile Ehen" nennt - es obligatorisch wird, auch die Adoption zu ermöglichen um Diskriminierungen zu vermeiden.

Samstag, 30. Januar 2016

Familientag in Rom- gegen die Lex Cirinnà. Kein Rederecht für Kiko Argüello.

Nachdem Kiko Argüello die Mitglieder und Familien des Neokatechumenalen Weges -auf Bitten von Kardinal Bagnasco- zur Teilnahme an der morgen stattfindenden Demonstration im Circus Maximus aufgefordert hatte und das in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Zenit bestätigte- hat ihm der Sprecher des Organisationskomitees der Demonstration einen Brief geschrieben und ihm erklärt, daß konfessionell gebundene Organisationen & Gruppen, sowie auch die Katholische Kirche selbst als Körperschaft- bei der Demonstration unerwünscht seien. Es dürfe keine konfessionelle Konnotation geben.
Argüello fordert nun die Neokatechumenalen auf , einzeln- und im eigenen Namen -teilzunehmen. Hoffen wir, daß sie zahlreich erscheinen.
Sandro Magister hat die Entwicklung der 10 Tage die zwischen dem Telefonat und dem Brief liegt dokumentiert. Hier geht´s zum Original :  klicken

                          "DIE 10 TAGE DIE DEN FAMILIENTAG VERÄNDERTEN"
"Das ist  Kiko Argüello am 16. Januar, als er auf die Fragen der Nachrichtenagentur Zenit antwortet:

Frage Zenit:  "Bestätigen Sie die Teilnahme des Neokatechumenalen Weges am Familientag?"
Antwort K. Argüello:  "Ja, ganz ohne Zweifel. Gestern hat mich Kardinal Bagnasco angerufen, der mit mir am Telefon sprechen wollte, um mir zu sagen, daß er sehr zufrieden wäre, wenn ich ihm helfen und dieses Treffen am 30. Januar unterstützen könnte. Ich habe ihm natürlich gesagt, daß ich es für am Besten halte, wenn wir mit alle unseren Kräften dabei wären, so gut wir können."
Frage: "Können wir also sagen, daß die CEI hinter dieser Demonstration steht?"
Argüello:  "Absolut ja. Für mich ist es eine äußerst bedeutsame Tatsache, daß Bagnasco mich angerufen hat. Vielleicht gibt es Bischöfe, die die nicht teilnehmen wollen, aber das macht nichts. Es ist sehr wichtig, daß die italienischen Bischöfe mit uns vereinigt sind, weil wir sonst allein und verstreut sind, und uns sagen lassen müssen, wir seien homophob und ähnliches mehr. Das ist nicht wahr. Hinter uns steht die Kirche, die uns bei dieser Verteidigung der christlichen Familie unterstützt, der sie so viel Unrecht zufügen."

Und das ist der Kiko Argüello vom 26. Januar, der diesen Rundbrief an die Mitglieder des Neokatechumenalen Weges schreibt:
"Carissimi Fratelli,
Gestern habe ich einen Brief von Massimo Gandolfini, dem Sprecher des Komitees, das die Demonstration im Circus Maximus organisiert, bekommen. in dem er mir- nicht ohne Schmerz- mitteilt, daß es vorsichtiger wäre, wenn ich nicht auf dem Podium spräche. Er schreibt: Ich will und darf nicht mit irgendeiner Bewegung, Assoziation, Gruppe, Partei, mit irgendeinem religiösen Führer in Verbindung gebracht werden. Die Demonstration darf keinerlei konfessionelle Konnotation irgendeiner Art haben- Es ist keine nur katholische Öffentlichkeit."
Es ist klar, was ich eigentlich zuerst hätte sagen müssen, aber das ist unwichtig. Der Neokatechumenale Weg soll ebenso wie die Wirklichkeit der katholischen Kirche nach diesem Brief dort noicht erscheinen, außer die Brüder, die teilnehmen, tun es nur in ihrem eigenen Namen.Mut! Gehen wir um der Liebe zu Christus und seiner Kirche und für die Familie ! Gott wird es uns lohnen. Betet mit mir. "