Besonders überraschend ist dabei, was ein renommierter italienischer Historiker öffentlich- bei "
Corrispondenza Romana" äußern kann, ohne sogleich virtuell gelyncht und in der realen Welt sozial geächtet zu werden.
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"DER HIMMEL DER HELDEN MÖGE IHN AUFNEHMEN"
In der Passionswoche ist noch einmal eueropäisches und christliches Blut -unter Allah Akbar-Rufen -vergossen worden, wie in London, Barcelona, Berlin, Nizza - jetzt in Carcassonne. Ein Ruf, der uns daran erinnert, daß sich Europa im Krieg befindet.
Es ist ein religiöser Krieg und wird vom Islam mit allen Waffen -nicht unbedingt blutig- geführt: die Invasion der Migranten gehört auch zu dieser Eroberungsstrategie. Das Ziel ist das gleiche: die Unterwerfung Europas und des Westens unter den Islam- ein Name des etymologisch "Unterwerfung" bedeutet.
Wir können uns diesem Krieg nicht entziehen, aber der erste und grundlegende Unterschied zwischen uns und unseren Feinden ist, das wir einen Verteidigungskrieg führen-keinen Angriff: der Westen erleidet ihn, er hat ihn nicht erklärt.
Der zweite Unterschied ist, daß unser Krieg keine Massaker vorsieht, sondern die Rettung der Unschuldigen. In diesem Sinn kann der Oberstleutnant der Gendarmerie, Arnaud Beltrame, der am 23. März 2018 sein Leben gegeben hat, um eine weibliche Geisel vor einem Terroristen zu retten, als französischer, europäischer und christlicher Held definiert werden.
Französisch weil er als Oberstleutnant der Gendarmerie die Militärpflicht seiner Nation erfüllte; europäisch, weil er einem Konflikt zum Opfer gefallen ist, der sich von einem Ende zum anderen über Europa erstreckt und in dem europa auf dem spiel steht.
Christlich, weil es sicher der christliche Glaube war, der Oberstleutnant Beltrame zu einser aufopfernden Geste inspiriert hat- die wie eine Verkörperung der Worte des Evageliums erscheint: "Es gibt keine größere Liebe, als das Leben für seine Freunde hinzugeben." (Joh.. 15,13)
Oberstleutnant Beltrame ist in einer laizistischen Umgebung aufgewachsen und hatte sich den Freimaurern angeschlossen, aber in den letzten Jahren näherte er sich der Kirche an und sein Konversion geschah im Zeichen der Tradition. Er nahm Verbindung zu den Kanonikern der Mutter Gottes der Abtei von Lagrasse auf, einem der Orte, an dem die Messe nach dem römischen Ordo Vetus zelebriert wird.
In Zivilehe verheiratet bereitete sich der Oberstleutnant unter der Leitung eines Kanonikers der Abtei, Pater Jean-Baptiste- auf die kirchliche Trauung vor und sein Werdegang geschah sicher nach der tradit ionellen Lehre der Kirche und nicht nach der neuen von der Exhortation Amoris Laetitia eingeführten Moral. Dieser Pater Jean-Baptiste hat ihm am Abend des 23. März im Krankenhaus die Krankensalbung und den apostolischen Segen in articulo mortis gespendet.