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Montag, 11. Juli 2016

breaking....neuer Pressesprecher im Vatican

Wie wir aus dem Vatican hören, hat der Pressesaal des Hl. Stuhle einen neuen Direktor. Papst Franziskus hat den Rücktritt des bisherigen Direktors Pater Federico Lombardi angenommen und Greg Burke, den bisherigen Vizedirektor, zu dessen Nachfolger ernannt. Stellvertreterin wird die
Spanierin Paloma Garcia Overjero. Beide werden ihr neues Amt am 1. August antreten.

Greg Burke ist bereits seit Dezember 2015 im Pressesaal der Hl. Stuhls tätig, seit 2012 war er Medien-Berater des Staatssekretariates. Und was den deutschen, neuerdings so papstbegeisterten Medien des linken mainstreams gar nicht gefallen wird, sie vielleicht sogar in Angst und Schrecken versetzt: er ist Mitglied des- horribile dictu -Opus Dei!

Die künftige Vizedirektorin und gelernte Journalistin Garcia Ovejero  war seit 2012 Italien-und Vaticankorrespondentin bei Cadena Cope, Radio Espana, einem Netz katholischer Radiosender in Spanien tätig.

Quelle: Radio Vatican.va

       

Freitag, 19. Dezember 2014

Sandro Magister: "Bergoglios Pendel zwischen Kapitalismus und Revolution"

Über eines der Rätsel um die Standpunkte des Papstes hat sich Sandro Magister  im L´Espresso Gedanken gemacht:   klicken    

Titel:     "Bergoglio’s Pendulum, Between Capitalism and Revolution"

Marxist, Libertärer, Peronist. Man hat ihm die verzweifeltsten Etiketten aufgeklebt  Die widersprüchlichen Urteile des Acton-Institutes und der "Freunde von Papst Franziskus".

"Ein weiteres Geheimnis des Papstes betrifft seine Sicht der Weltwirtschaft.

Es gibt Menschen, die ihn unter die unbelehrbaren Marxisten eingeordnet haben, nachdem sie das die Agenda seines Pontifikates vorbereitende Dokument, die Apostolische Exhortation "Evangelii Gaudium" gelesenen hatten. Dann sind da jene, die aus dem selben Dokument den entgegengesetzten Schluß gezogen haben, daß Jorge Mario Bergoglio ein großer Freund des Freien Marktes sei.

Der Papst hat sich wiederholt von dieser ersten Definitionen, ein Kommunist zu sein, bis zu dem Punkt darüber zu scherzen, distanziert. Vom zweiten, prokapitalistisch zu sein nicht. Aber es idt nicht sicher, daß das mit seinem Denken korrespondiert.

Franziskus wurde von manchen als Champion der Freien Wirtschaft identifiziert, und zwar nicht von irgendwelchen isolierten exzentrischen Geistern, sondern vom Acton-Institut, einem der geachtetsten Think-tanks der USA, deren Kern-Idee ist, dass der Kapitalismus umso besser funktioniert, je freier und je religiöser die Gesesllschaft ist, in der er wirkt.

Am vergangenen 4. Dezember hat das Acton Institut seine höchste jährliche Ehrung einem brillanten jungen finnischen Wirtschaftswissenschaftler, Oskari Juurikkala, verliehen, der für seine Dankesrede das Thema: "Die Wertschätzung des freien Marktes durch Papst Franziskus" wählte.
Der Preis wurde in Romm an der Päpstlichen Heilig-Kreuz-Universität verliehen, der Akademie des Opus Dei, wenige Schritte vom Vatican entfernt.

Nach Juurikkalaas These sind die Botschaft Bergoglios und seine Emphase für die Armen nicht nur kein Widerspruch zum Freien Markt sondern unterstützen diesen, weil sie helfen, ihn zu "reinigen und zu bereichern."

Juurikkalas These hatte- beim gleichen Ereignis- ihren Widerpart in der Rede Carlo Lotteris, eines Rechtsphilosophens und Mitglieds des Bruno-Leoni-Institutes, einem anderen sehr libertären Think-tank.
Lotteri, der an der Universität von Siena und in der Schweiz an der Theologischen Fakultät von Lugano lehrt, bleibt bei seiner Überzeugung, Franziskus nicht als Freund sondern als Feind ökonomischer Freiheit zu sehen, nicht zuletzt wegen des Peronistischen Experimentes, dessen Zeuge er in Argentinien war und "das nie wirklich abgeschlossen wurde und als Ganzes katastrophal war."

Aber das ist nicht alles. Vor einigen Monaten wurde in Rom der "Kreis der Freunde von Papst Franziskus" gegründet, der mit seinen eifrigsten Mitgliedern, den Kardinälen Kasper und Coccopalmero, Angelo Spadaro, dem Direktor von "Civilta Cattolica" und mit Mario Toso, Sekretär des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden prahlt.

Freitag, 14. November 2014

Dan Brown wird Opfer seiner eigenen Phantasien oder Geisterstunde im Louvre

Man kann nicht genau sagen, ob der Schmonzettenschreiber Dan Brown an einer Schreibblockade leidet, was einerseits schlecht für ihn , aber gut für die Leser wäre, denen die Zumutungen erspart bliebe, weiter Geschichten über irre kichernde, mordende Albinomönche in den Kellern imaginierter Palazzi ertragen zu müssen, und er deshalb die Aufmerksamkeit der Medien auf andere Weise auf sich lenken muß, oder ob er den Plot für ein neues Wald-&-Holzvernichtungsprojekt  (er nennt das Buch) und dessen Wirkung auf potentielle Leser an einigen Pressevertretern erproben wollte.
Was ist passiert? Unser Dan B. wandelte zu nächtlicher Stunde bei Dreharbeiten in Paris durch den Louvre, an sich noch nichts Außergewöhnliches- aber -so berichtete er mit schreckgeweiteten Augen den lauschenden Journalisten weiter- dann: sei ihm der dort, in der Nähe der Mona Lisa ein Albinomönch erschienen und sei ihm gefolgt.-dann aber weggerannt....
Leider hat der Geist des Albinomönches es dann dabei bewenden lassen. Man stelle sich die Explosion der Verkaufszahlen der diversen Vatican-und Kirchenschinken vor, wenn der Albinomönch-der Phantasie des Dan B. entsprungen- Mensch geworden und seinen Erfinder im Louvre- zu Füßen der Gioconda - gemeuchelt hätte. Man hätte glatt einen neuen Thriller daraus machen können.
Quelle: ZDF,teletext


Donnerstag, 25. September 2014

Marco Tosatti: "Der Papst, der Mißbrauch und Danneels"


Seinen so überschriebenen Artikel hat Marco Tosatti heute in La Stampa veröffentlicht      klicken

"Der Papst hat sein Recht ausgeübt und den Bischof von Ciudad del Este in Paraguay, 2 Schritte von seinem Heimatland Argentinien entfernt, entlassen. Hauptsächlich weil der Bischof ein ebenso argloser wie dickköpfiger Verteidiger einer seltsamen Persönlichkeit ist, genannt Carlos Urrutigoity , Argentinier, der vor vielen Jahren von den Lefebvrianern wegen " homosexueller Tendenzen" verjagt wurde, dann in Scranton USA, ordiniert wurde, wo er diese Tendenzen noch mit Ephebophilie kombinierte und der Diözese schadete, deshalb aus ihr entfernt wurde, um schließlich als Generalvikar in Ciudad del Este zu landen, wobei er immer darauf beharrte, daß gegen ihn eine Diffamierungskampagne laufe.

Wir kennen Carlos Urrutigoity nicht, aber er muß sicher über eine große Überzeugungskraft verfügen. Der Bischof, konservativ aber nicht traditionalistisch, Mitglied des Opus Dei, hat einen schwerwiegenden Ermessensfehler gemacht und dafür bezahlt.
Das ist schade für die Diözese. Ciudad del Este hatte zu Beginn der päpstlichen Intervention 240 Seminaristen, mehr als alle anderen Diözesen in Paraguay zusammen, sie kamen auch aus Buenos Aires.....
Der Bischof -auch im Fall es Ex-Bischofs der dann Präsident wurde- hat immer die Position  Roms verteidigt, auch gegen andere Kollegen und es ermöglicht, daß der Ordo Antiquior neben dem Novus Ordo überlebte.
Papst Franziskus und seine Helfer haben den Augenblick genutzt, in dem alle der Entscheidung, einen der Pädophilie beschuldigten Ex-Nuntius verhaften zu lassen, applaudierten, um einen Bischof "auf frischer Tat" zu ertappen und ihn zu bestrafen.

Und deshalb- merkwürdig zu sagen- kommen wieder jene ins Bild, die Papst Franziskus nicht gefallen: die Konservativen.
Weil-wenn das eine Botschaft an die Bischöfe sein soll, auch nicht den allerkleinsten Verdacht bei möglichen Mißbrauchstätern gegenüber Minderjährigen zu tolerieren, dann die Einladung des Papstes an den belgischen Kardinal Danneels, an der Synode für die Familie teilzunehmen, gar nicht paßt,des Kardinals, der der Vertuschung beschuldigt wird und sicher ein Protagonist der Jahre ist, in denen die Belgische Kirche die schlimmste aller Zeiten erlebte, man schaue hier:   klicken
Aber Danneels, den im Konklave viele Zeitungen von der Wahl ausgeschlossen sehen wollten, wegen seiner Verwicklung in die Verdeckung,  ist ein Freund des Papstes, und darüber hinaus "Progressist".
Quelle:La Stampa, Marco Tosatti






Donnerstag, 10. Juli 2014

Größtmögliches (unfreiwilliges) Lob von der SZ für Kardinal Woelki

Größtmögliches Lob- das uns versichert, hier wird der richtige Mann Erzbischof von Köln- kommt, wenn auch unbeabsichtigt- von der SZ: die vermeldet griesgrämig, Kardinal Woelki sei ein enger Vertrauter des "umstrittenen" Alterzbischofs Kardinal Meisners und er stehe dem Opus Dei nicht so fern, wie man es beim Prantl-Journal gern hätte. Summa summarum: umstritten ist in SZ-Deutsch eine der höchsten erreichbaren Lobesstufen für Kirchenmänner und dem Opus Dei ist man dort in schreckensstarrer Phobie, gepaart mit unausgegorenen Stereotypen aus dem Wörterbuch des Unmenschen, verbunden. Man könnte das auch Obsession nennen.
Wir dürfen also beruhigt sein, kein Revoluzzer, kein Reformer, kein Zeitgeistler konnte die Cathedra von Köln besetzen.
Wer sich das Original antun möchte, kann das hier tun: klicken

Samstag, 21. September 2013

Die Verschwörungstheoretiker formieren sich

So langsam formieren sich auch für dieses Pontifikat die Verschwörungstheoretiker, Grashalmwachstumsbeobachter, Flöhehusthörer und Paranoiker, gleichermaßen in eigener als auch in fremder ( sprich päpstlicher) Sache und so langsam hat auch der Gesinnungsüberwachungsverein, GÜV - der, wenn es nach ihm geht- bald jährliche Gesinnungsüberwachungsplaketten für die obligatorische Zustimmung zu allen Papstäußerungen austeilt- seine Arbeit aufgenommen.
Interessant sind die neuen Allianzen, die sich da zusammengefunden haben, einträchtig schließen da kirchenferne Medien, Taufschein - und kampagnengeschädigte sowie zeitgeistkonforme Katholiken die Reihen.
Man könnte den GÜV auch Schatteninquisition nennen, deren Mitglied man aber nur durch Selbsternennung werden kann, ein Verein., der in Deutschland große Tradition hat ( die Blockwarte, Gestapo- und Stasizuträger standen hier Pate)  und sich nun gesinnungsschnüffelnd u.a. durch die blogs der blogozoese arbeitet.
Dabei fällt auf, daß Stil, Wortschatz und Intelligenzquotient ( alle am unteren Ende der nach unten offenen Niveauskala) sehr nah am Forenprekariat angesiedelt sind und sich auch gar nicht so selten überschneiden.
Unser GÜV nun hat seine Mitglieder in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, da die medial in üblicher Weise falsch oder gar nicht verstandenen Papstäußerungen bei den Zeitgeistlern und bisherigen Kirchenverächtern aller couleur große, wenn auch falsche Hoffnungen geweckt haben und sie nun um das Wohlergehen und Weiterleben des Pontifex fürchten.

Freitag, 30. November 2012

"Die religiöse Ignoranz ..." und was es heute in Rom & der Welt sonst noch Neues gab

mit up-date am Ende....

Preis
Heute nachmittag wird Msgr.Gänswein im Apostolischen Palast mit dem Preis "Testimoni di Santita" (Zeugen der Heiligkeit) ausgezeichnet. Den Preis in Form einer von Bildhauer Egidio Ambrosetti geschaffenen Skulptur des "Segnenden Hl. Petrus" überreicht der emeritierte Erzbischof Palermos, Kardinal S. di Giorgi- als Ehrenpräsident der Vereinigung Tu es Petrus.

Ad limina Apostolorum
Zur Zeit weilen die französischen Bischöfe zu ihrem ad-limina-Beusch in Rom. Der Hl. Vater sagte ihnen;
"Eines der größten Probleme unserer Epoche ist die religiöse Ignoranz in der viele Männer und Frauen leben-eingeschlossen einige katholische Gläubige."  
Und er fügte hinzu " Den katholischen Schulen fällt jetzt eine historische Aufgabe zu."

                         

 
                        



Interview
Der Ex-Pressesprecher  Papst Johannes Pauls II und Papst Benedikts XVI , Joaquìn Navarro-Valls hat dem Corriere della Sera ein Interview gegeben.
Darin betont er, daß der Hl. Vater, Papst Benedikt, niemals allein und isoliert war  und daß er die anstehenden uns drängenden Fragen und Probleme immer schnell und mit großer Kraft und Entschiedenheit angepackt habe- was man auch besonders bei der Vatileaks-affäre habe sehen können, wo ohne Ansehen der Person gegen jeden, der die Gelegenheit gehabt hatte, die Papiere zu fotokopieren und zu stehlen, ermittelt wurde - bis hin zu den Kardinälen und zum persönlichen Sekretär.

Donnerstag, 1. November 2012

Wege zur Neuevangelisierung

Für alle, denen das Jahr des Glaubens und die Neuevangelisierung unserers vom Neoheidentum bedrohten Kontinents am Herzen liegen- ein Video mit Gedanken von Msgr. Javier Echevarria , Prälat des Opus Dei.
Und für unsere Freunde von SpOn und SZ ( in trauter Gemeinsamkeit als folia excrementa) - damit sie am Tage nach Halloween auch noch etwas zum Fürchten haben.

"Um das Jahr des Glaubens zu leben, wie Papst Benedict es empfiehlt, sollten wir uns die frühen Christen zum Beispiel nehmen und wir müssen beten und auch Opfer bringen, aber es soll die Verbindung aus beidem sein, die uns zu Aposteln macht: mit Freude versuchen anderen zu helfen und von ihnen lernen."



"Rufen wir die Katholiken dazu auf, mit Überzeugung die Frohe Botschaft zu verkünden- in Worten und Taten."
In Erinnerung an Bischof A. de Portillo, den Nachfolger des Hl. Josémaria Escriva, sagte Prälat Echevarria: "er war wirklich vom apostolischen Eifer Papst Johannes Pauls II motiviert...er wollte hinausgehen in die Welt und die Seelen finden, wo immer sie waren. Mit dem eigenen Leben Beispiel zu sein und in Freundsachaft zu  leben- das sind die Motoren der Neuevangelisierung...."