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Donnerstag, 12. Januar 2017

Fundstück : ein Aufruf. Macht Lärm!


rorate caeli ruft -in Zeiten ungebremsten Populismus- zum präventiven Lärm-machen auf, um Papst Benedikts XVI Motu Proprio "Summorum Pontificum"  vor Veränderungen oder Abschaffung zu schützen.
Hier geht´s zum Original  klicken

"MOTU PROPRIO BEDROHT: TRADITIONALISTEN MÜSSEN SO VIEL LÄRM MACHEN:  DASS NIEMAND ES WAGEN WÜRDE, SUMMORUM PONTIFICUM ANZURÜHREN!

Aus dem letzten Blog-Post des Italienischen Vaticanisten Sandro Magister (gemeinsam mit Marco Tosatti, dem Top-Vaticanisten der aktuellen Pontifikates):

Hans Holbein [Public domain], via Wikimedia Commons



"Da sind die,  die befürchten, daß nach der Demolierung von "Liturgiam Authenticam" das nächste 
Ziel, eine Korrektur von "Summorum Pontificum" sein wird, in dem Benedikt XVI die Feier der Messe im Usus Antiquior liberalisierte. "

Quelle: rorate caeli, M. Tosatti, S. Magister

MACHEN WIR ALSO LÄRM !

Mittwoch, 16. September 2015

In der Klausur des Papa emeritus

Vittorio Messori, dem wir für seinen schönen Text nur danken können, hat den Emeritus in Mater Ecclesiae besucht und berichtet darüber bei La Nuova Bussola Quotidiana.
Hier geht´s zum Original: klicken


           "EIN MORGEN IN DER KLAUSUR DES PAPA EMERITUS"
"Am Morgen des 9. September bin ich an der Porta Sant´Anna in ein von einem Offizier der Schweizer Garden gefahrenes Auto gestiegen, das mich durch die berühmten Vaticanischen Gärten in das Kloster Mater Ecclesiae brachte.           
Wie man weiß, ist das der Ort, den der Papa emeritus gewählt hat, um dort nach seinem beklagenswerten Rücktritt zwischen Gebet und Studien zu leben. Eine der vier Memores Domini (von Don Cuissani inspirierte religiöse Familie) die Benedikt XVI versorgen, hat mich empfangen und es mir ein einem kleinen Zimmer im ersten Stock bequem gemacht-von dem aus man aber die wie schwebend wirkende Kuppel in Gänze sehen kann.

Wenige Minuten später-bin ich im Fahrstuhl und da ist auch ein Benedikt XVI, allein, lächelnd auf der Schwelle seines Arbeitszimmers.

Zuerst meine professionelle Zusammenarbeit und dann die Freundschaft mit Joseph Ratzinger resultierte aus den frühen 80-er Jahren, als wir gemeinsam das Buch "Bericht über den Glauben", das in der ganzen Kirche Aufsehen erregte, vorbereiteten. Aber- als er Papst geworden war- habe ich seine Verpflichtungen respektiert, ich habe ihn nicht um Audienzen gebeten und habe ihn nur ein einziges Mal getroffen, weil er mich nach der Veröffentlichung von "Warum ich glaube", das ich gerade mit A. Tornielli geschrieben hatte, sehen wollte.

Ich habe dann auch seinen Rückzug respektiert, aber seine von seinem Sekretär überbrachte Einladung, ihn zu besuchen, hat mich gefreut, ebenso die Gelegenheit, ihn wiederzusehen und mit ihm vertraulich zu sprechen.
Als diese Einladung mich erreichte, dachte ich sofort, daß ich ihn nicht mit indiskreten Reporterfragen belästigen wollte- wie zu seinem Verhältnis zu seinem Nachfolger oder nach den "wahren Gründen" seines Rücktritts.
Die notorischen Verschwörungstheoretiker und Obskurantisten werden also gebeten, sich aller Gedanken zu enthalten, daß hinter unserem Treffen wer weiß was stecken müsse.

Während ich mich hinkniete, um ihm die Hand zu küssen (wie es eine Tradition will, die ich respektiere, besonders wenn man versucht, die Rolle des Summus Pontifex herabzuwürdigen), hat mir Seine Heiligkeit die Hand auf den Kopf gelegt - für einen Segen, den ich wie ein großes Geschenk empfangen habe.