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Samstag, 16. März 2019

Tosatti über die Initiative der deutschen Bischöfe: der totale Bruch mit mit dem Lehramt


In in einem Leitartikel für La Nuova Bussola Quotidiana kommentiert Marco Tosatti die Beschlüsse der DBK zur Abschaffung der Sexualmoral-Lehre der RKK zur maximal populistischen Anpassung an den Zeitgeist und den Ungeist der Würzburger Synode. Er nennt sie "erpresserisch"  und er ist nicht amused. Das Schisma ist da. Aber muß es immer die DBK sein?
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"ZÖLIBAT, HOMOSEXUALITÄT UND MASTURBATION- DIE DEUTSCHE KIRCHE AUF DEM WEG ZUM ENDE."

Der Schlußangriff der Deutschen Kirche auf die Sexualmoral. Die durch eine Sondersynode und eine Pressekonferenz offiziell gemachte Offensive. Auf dem Tisch ein Paket mit Erpressungsvorschlägen um Ehebruch, HS-Ehen, Zusammenleben, verheiratete Priester , Gender, Empfängnisverhütung und auch Masturbation zu ermöglichen.Bischof Marx : "In den 70-er Jahren haben wir keine Antwort bekommen, aber jetzt ist die Zeit reif und in Rom haben sich die Dinge geändert." 

Die deutschen Bischöfe haben beschlossen, das zu eröffnen, was sie "einen synodalen Weg" nennen, um ein Paket mit Vorschlägen zu Moral, Zölibat, Ehe und Homosexualität, dessen Inhalt sich als gegenüber der aktuellen Lehre der Kirche, dem Katechismus und dem Lehramt revolutionär präsentiert, zuerst zu diskutieren und dann in Rom vorzustellen. Dieser Entschluss wurde bei der Versammlung der deutschen Bischöfe gefaßt,, die vom 11. und 14. März in Lingen stattfand. .

Während der Versammlung haben einige Redner die Idee zur Weihe sogenannter "viri probati" vorgebracht, (über die bei der Amazonas-Synode im Herbst diskutiert werden wird) und  darüber hinaus vorgeschlagen, daß Empfängnisverhütung, Kohabitation außerhalb der Ehe, homosexuelle Verbindungen und die Gender-Theorie akzeptiert werden sollten. Alle diese Themen sollen bei einer Reihe von Begegnungen diskutiert werden, die als "synodaler Weg" definiert werden.

Diese Ankündigung wurde vom Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Marx bei einer Pressekonferenz gemacht, die mit einer halbstündigen Verspätung anfing, weil es den Bischöfen erst in der letzten halben Stunde des Treffens gelang, eine Entscheidung über die Chance eine solche Diskussion zu ermöglichen zu treffen. Das läßt vermuten, daß innerhalb der Bischofskonferenz verschiedenen Stimmen laut wurden, die ihre Verblüffung geäußert haben.

Es soll drei Diskussionsforen geben, die von Bischof Felix Genn (über den Zölibat), von Bischof Franz Bode (über die Sexualmoral) und von Bischof Wiesemann (über Macht und Teilhabe) geleitet werden. Die ersten Ergebnisse werden dann im September veröffentlicht und wie Kardinal Marx erklärte- wird dieser Diskussions-Prozess gemeinsam mit dem von Prof. Thomas Sternberg geleiteten ZdK präsentiert. Prof. Sternberg ist dafür bekannt, die Kommunion für geschiedene Wiederverheiratete und die Einführung verheirateter Priester zu befürworten.

Während der Pressekonferenz sagte Marx: "Die Frage ist zulässig. Muß der Zölibat für immer bestehen bleiben" dann erklärte und fügte er hinzu: "die Katholische Kirche hat bereits verheiratete Priester" dann wies Marx darauf hin. daß einer der progressistischsten Redner, Prof. Ebenrhard Schockenhoff, der während des Treffens eine Abschwächung der Morallehre der Kirche vorgeschlagen hat- einschließlich der Akzeptanz von Empfängnisverhütung, Zusammanleben, Gendertheorie und gleichgeschlechtlicher Paare. Kardinal Marx hat den Beitrag dieses Redners mit Sympathie kommentiert und gesagt, daß Schockenhoff "die Disskussion über die Sexualmoral sehr gut dargestellt hat". Und der Kardinal fügte hinzu, daß es auch "der Katechismus einer Diskussion bedarf". Schockenhoff ist ein bekannter Name, im Mai 2015 hat er in Rom am einem umstrittenen Studientag zur Vorbereitung der Familiensynode teilgenommen.

Marx war bei der Pressekonferenz deutlich. Er sagte, da´"die Mehrheit der Bischöfe" denkt, daß eine Veränderung der Sexualmoral der Kirche nötig ist.Am Ende des synodalen Prozesses könnten die Bischöfe "einen Brief nach Rom schicken , falls es Punkte gibt, die wir nicht klären können",
Marx erinnert daran, daß schon in der Vergangenheit die deutschen Bischöfe die Notwendigkeit einer solchen Diskussion gesehen haben- und auch schon nach ihrer National-Synode in Würzburg in den 70-er Jahren eine Reihe von Fragen nach Rom geschickt- aber von dort nie irgendeine Antwort bekommen. Zu jener Zeit durfte man noch nicht offen diskutieren, fügte er hinzu "weil es Probleme mit Rom geben könnte". "Aber diese Zeiten sind vorbei".
Der Kardinal sagte klar, daß es eine "Entwicklung in der Kirche gegeben hat.Es kann nicht mehr so weitergehen wie bisher" behauptete er.

Während des Treffens hat einer der offizielle eingeladenen Redner, Professor Philipp Müller, vorgeschlagen den Gedanken der sog. "Viri probati" zu diskutieren, Laut seinem Vorschlag könnten verheiratete, über 50-jährige Männer geweiht werden.

Professor Eberhard Schockenhoff , der am 13. Mäörz ebenfalls vor der Frühlngsversammlung der Bischöfe gesprochen hat, hat eine komplette Revisison der Morallehre der Katholischen Kirche vorgeschlagen. Nachdem er die traditionellen Aussagen, nach denen die Sexualität an die  Procreation gebunden ist- also nur für  in einer sakramentalen Ehe verbundenen Mann und Frau erlaubt ist, und daß die menschliche Natur durch die Ursünde verletzt wurde und deshalb moralische Führung braucht-hat der Freiburger Theologie-Professor die Diskussion zu folgenden Punkten angestoßen:
daß Sexualität und Verlangen in ihren positiven Aspekten als Hilfe für die Person "sich der eigenen Identität bewußt zu werden" und so als "Selbstzweck" betrachtet werden, ohne Beziehung zur Procreation. "Die Sexualität bestimmt die gesamte Existenz des Menschen" behauptete Schockenhoff.

1) Um zu bestätigen, daß die Bedeutung der Sexualität die Bewahrung der Gesellschaft ist" -mit Hilfe der Procreation -muß auch die Empfängnisverhütung akzeptiert werden. "Familienplanung -auch mit Hilfe künstlicher Kontrazeption ist kein Akt gegen das Leben (wie es das Lehramt behauptet) sondern eher ein Dienst am Leben".

2) "Selbstbefriedigung" -soll heißen Masturbation "kann einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Sexualität darstellen."

3) "Homosexuelle Handlungen verkörpern positive Werte, weil sie Ausdruck von Freundschaft, Zugänglichkeit, Treue und Hilfe zum Leben sein können".

4) Während die monogame Ehe der "beste biographische und institutionelle Rahmen" für de menschliche Sexualität ist, bezieht sich Schockenhoff auf verständnisvolle Weise auf ein Synoden-Dokument, in dem gefragt wird, "ob die Beziehung eines unverheirateten Paares -obwohl diese Verbindung auf Dauer und Ausschließlickeit angelegt ist- nicht eine moderne Form einer heimlichen Ehe ist."
Schockenhoff behauptet, daß eine solche Sichtweise das Sexualleben solcher Paare "positiv" sein könnteund nicht "moralisch disqualifiziert werden sollte,"

5) Homosexuelle Beziehungen sollten "bedingungslos" akzeptiert werden und ihre sexuellen Aktivitäten sollten nicht "moralisch disqualifiziert werden."

6) Die Kirche sollte "in zustimmender Sprache akzeptieren, daß es Menschen gibt, die sich nicht absolut als männlich oder weiblich identifizieren können. Man kann nicht bei jedem eine klare sexuelle Identität finden.

Es ist offensichtlich, daß dieses Paket mit Vorschlägen Aspekte zeigt, die dem völlig widersprechen, was die Kirche bis heute gelehrt hat. Es wird interessant sein, die Entwicklung einer Operation zu verfolgen, die sich als totaler Bruch mit dem Lehramt präsentiert."

    

Mittwoch, 13. März 2019

In der Diözese Westminster gibt es eine Pastorale LGBT-Gruppe

In seinem Leitartikel für La Nuova Bussola Quotidiana kommentiert Riccardo Cascioli die Begegnung des "Pastoralen Rates der katholischen LGBT+" aus der Diözese Westminster mit Papst Franziskus - und in wenigen Worten zusammengefaßt: "ein Foto, das eine Enzyklika aufwiegt."
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"LGBT IN SANKT PETER, EIN WEITERES TABU FÄLLT"

Der Pastorale Rat der katholischen LGBT des Diözese Westminster treffen den Papst: ein Foto das eine Enzyklika aufwiegt. Weil dort nicht Personen mit homosexuellen Tendenzen empfangen werden, die im Bereicht der Kirche leben, sondern organisierte LGBT-Gruppen die die Kirchenlehre zur Sexualität verändern wollen.

Es besteht kein Zweifel , daß ein Bild und eine Geste mehr zeigen als tausend Worte. Und es wurde auch gesagt, daß Franziskus der Papst der Gesten ist. Auch der Vaticanist vn Avvenire, Mimmo Muolo, hat diesem Thema ein 2017 erschienenes Buch mit dem vielsagenden Titel: "Die Enzyklika der Gesten von Papst Franziskus" gewidmet.

Es gibt also wenig zu interpretieren, wenn man z.B. das Foto betrachtet, auf dem Papst Franziskus die Mitglieder des "Pastoralen Rates Katholischer LBGT+"  aus der englischen Diözese Westminster, der von Kardinal Vincent Nichols warm empfängt.
Das vergangene Nacht von diesem Pastoralen Rat Katholischer LGBT+ veröffentlichte Komuniqué  ist in Italien von der Schwulen-.website Gionata org. aufgenommen worden, die sich bemüht, zu erklären, daß die Begegnung mit dem Papst am vergangenen 6. März am Ende einer Wallfahrt , der von  ihrem Kaplan, dem Jesuitenpater David Steward, begleiteten Gruppe nach Rom stattgefunden hat.

Zuerst haben sie privilegierte Plätze bei der morgendlichen Papstaudienz auf dem Petersplatz bekommen. Am Ende der Generalaudienz wurde die Gruppe eingeladen, Papst Franziskus zu treffen.
Es handelt sich also nicht um ein "geraubtes" Foto- wie es manchmal vorkommt; Es war ein von der Entourage des Papstes wohl vorbereitetes Treffen  (das ist auch die Botschaft der Begleitung durch Kardinal Nichols)- auch das bezeugt das Foto. "Der Leiter der Gruppe  Martin Pendergast.- sagt das Komuniqué- hat die Gruppe einem lächelnden Papst vorgestellt, und ihm die Aktivitäten dieses Pastoralen Rates erklärt.

Insgesamt ein schönes Zeugnis von Willkommen und Menschlichkeit.
Was ist los? fragen Sie?  Es ist schwer, nicht großen Überdruss angesichts einer Methode zu verspüren, die der des Leoparden: vorzugeben, daß sich nichts ändert, weil sich alles ändert"  genau entgegen gesetzt ist: "Die Lehre bleibt unberührt"- statt dessen widerspricht die Praxis der Lehre soweit- sie völlig ihres Sinnes zu berauben und das ohne sie je zu bestätigen oder das zu begründen. So ist eines Tages alles verändert und man weiß nicht warum. Bis gestern war praktizierte Homosexualität eine Sünde wieder die Natur, sogar eine der vier Sünden, die nach der Formulierung von Pius X nach Rache vor Gott , oder nach der Definition des Katechismus (CCC1867) "zum Himmel schreien". Das ist keine Erfindung eines Papstes- es ist die Heilige Schrift, die sie so definiert. Heute scheint sie dagegen zu einer Tugend geworden zu sein. Warum? Das weiß man nicht, man erklärt im Vatican einfach, man habe beschlossen, das jetzt auf andere Weise zu handhaben. Wer dem widerspricht ist rigide, ein Doktrinär, einer, der Stein wirft. Angesichts der großen Reden zur Synodalität ist das eine der Machenschaften gegenüber dem Gottesvolk.


Freitag, 10. August 2018

Fundstück

Rorate Caeli zitiert einen Bericht von Claudio Cartaldo in Il Giornale über einen Schritt des italienischen Innenministers Salvini vom gender-korrekten "Elter 1 und Elter 2" zurück zum natürlichen "Mutter und Vater". Ein Blick über den Tellerrand- nach Italien,
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"ITALIENISCHER INNENMINISTER:  "GENUG MIT DIESEM ELTER 1 UND ELTER 2.  ICH HABE MUTTER UND VATER WIEDER EINGEFÜHRT."
"Salvinis Blitzangriff auf die Ausweise - zurück in die Vergangenheit und "Nein zum Horror der Leihmutterschaft". Vorbei mit Elter1 und Elter2 . Zurück zu dem, was natürlich war: Mutter und Vater. Matteo Salvini löst auch auf dem Gebiet der Familie eine Revolution aus und gibt grünes Licht zur Überprüfung der Ausweise."

Wie Rorate berichtet hat der Innenminister in einem Interview mit LaNuovaBussolaQuotidiana Partei für die natürliche Familie ergriffen.
"Wir arbeiten daran. Ich habe den Generalstaatsanwalt um Rat gefragt.

[...] Letzte Woche z.B. wurde mir gesagt, daß  im Innenministerium auf dem Antragsformular für elektronische Ausweise "Elter 1 und Elter 2"  steht. Ich habe das ändern lassen und sofort die Definition Mutter und Vater wiederhergestellt. Das ist eine kleine Sache, ein kleines Zeichen; aber sicher ist, daß ich als Innenminister mein Äußerstes tun werde [um das zu ändern]. Auf alle Fälle ist das in der Verfassung so vorgesehen."

Der Minister habe dann sein kategorisches Nein zur "Leihmutterschaft und ähnlichem Horror" bekräftigt (wir erinnern uns derweil daß die CEI den Innenminister als Antichrist bezeichnet hat und wundern uns ein bißchen). 
Das neue von Lorenzo Fontana geführte Familienministerium bekomme die nötigen Mittel, um die Wahlversprechen einzulösen, das Ziel, daß er bis zum Ende dieser Wahlperiode ausgegeben habe, sei "ein Konzept von Familiensteuern einzuführen, um die Geburtenrate zu erhöhen und so unsere Zukunft zu sichern...."[...]

Quelle: Rorate Caeli, C. Certaldo, IlGiornale 

p.s. dazu paßt auch dieser Tweet aus Ungarn:


"Die ungarische Regierung schafft Genderstudien- MA ab, nach Aussagen des Ministeriums ist ein 

Abschluss in Genderstudien auf dem Arbeitsmarkt des Landes völlig nutzlos,"



Sonntag, 19. November 2017

Konfusion

Father R. Blake spricht Klartext zur Gender-Ideologie.
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                                "KONFUSION" 


"Einem Gemeindemitglied, Sozialarbeiterin, wurde mitgeteilt, sie sei eine "Heuchlerin" und eine Menge andere unerfreuliche Dinge, weil sie sich weigert, die Gender-Politik ihrer Abteilung zu übernehmen. Sie hat es hauptsächlich mit verwirrten jungen Leuten zu tun, die sich schneiden oder magersüchtig oder selbstmordgefährdet sind. Oft drogen- oder alkoholsüchtig und aggressiv gegenüber anderen, in jüngster Zeit ist zu dieser Mischung noch die Verwirrung über die Gender-Identität hinzu gekommen.

Ihre Beschreibung der meisten jener, mit denen sie es zu tun hat, läßt vermuten, daß Gender-Identität nur eine der vielen Verwirrungen ist, mit denen diese jungen Leute es zu tun haben. 
Viele von ihnen scheinen aus Familien ohne Vater zu kommen, in denen die Mutter eine Reihe von "Partnern" hat und unsicher ist über ihre Rolle, wo die Familie durch verschiedene Formen von Pornographie sexualisiert ist und die Kinder durch das Tun rund um sie früh-sexulisiert sind.

Gender-Verwirrung scheint dann aufzutreten, wenn es auf vielen Ebenen Verwirrung gibt.
Den Verwirrten bleibt es überlassen, zu fragen, wer sie sind, wohin sie passen. Gender-Verwirrung scheint nur das Symptom einer allgemeinen Verwirrung zu sein, die damit endet, Beziehungen zu zerreißen und schließlich die eigene Identität als Person zu hinterfragen.

In der Religion geht es um Identität; unsere Fähigkeit zu verstehen, was wir mit "ich bin" meinen...."
Es geht darum, den eigenen Platz im Universum, in der Geschichte in Beziehung zu Gott und anderen zu kennen.

Die gegenwärtige Verwirrung in der Kirche- besonders unter den Bischöfen- ist nicht ohne Beziehung zur Gender-Konfusion, es geht darum, aus dem Blick verloren zu haben, wer Gott selbst ist.
Verwirrung besonders darüber, was richtig oder falsch ist, gut und böse, kommt immer vom Teufel, wie die Verwirrung darüber, wer Jesus Christus ist."

Quelle: st.marymagdalenblog, Fr.R.Blake 

Montag, 16. Mai 2016

Angriff der Genderideologie auf die Kirche

Francesco Filipazzi fragt sich, was hinter der just jetzt aus dem Hut gezauberten Frage
nach dem Frauen-Diakonat steckt und äußert sich bei campariedemaistre dazu.
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        "DIE neue ATTACKE DER GENDER-IDEOLOGIE AUF DIE KIRCHE"
  
"Das Frauen-Priestertum
Auch wenn die Ankündigung vor einigen Tagen (mit Fanfaren, Trompeten und Trommeln)
von einer Öffnung zum Diakonat für Frauen, um Werke der Katechese und des Dienens
(Diakonisse ist nicht die weibliche Form von Diakon) spricht, läuten in unserem Kopf
die Alarmglocken.
In Wirklichkeit erfüllen Frauen jetzt schon in der Kirche alle möglichen Aufgaben und die
Tatsache daß jetzt vom Diakonat gesprochen wird, ist nichts anderes ist als ein Versuch ist,
um den Weg zum Frauenpriestertum zu öffnen-insbesondere deshalb, weil das
Frauen-Diakonat keinerlei Legitimierung als erste Stufe des Priestertums innehat.

Die Absicht ist hier also das Frauenpriestertum zu etablieren. Man kennt inzwischen 
die Arbeitsweise von Papst Franziskus und früher oder später wir jemand kommen, der 
uns erklärt, daß das Frauenpriestertum perfekt mit der Bibel übereinstimmt, und auch mit
der Véda, dem Koran und- warum nicht- dem Neocromicon.

Allemal ist es eine Sache, über die man nicht diskutieren kann, und das einzige Mittel 
zum Frauenpriestertum zu kommen, wäre es gegen das Lehramt der Kirche anzugehen, 
sogar dem allerjüngsten, und gegen die Entscheidungen der beiden Vorgänger in der modernen 
Zeit, des Seligen Paul VI und des Heiligen Johannes Paul II . Aber wir wissen, daß wenn 
Franziskus etwas machen will, macht er das genau so, wie es mit der sehr gefährlichen 
Amoris Laetitia geschehen ist, die die Tür für die Eucharistie für die Geschiedenen (ja!) 
öffnet- außer daß unter diesen Umständen die von Fall-zu-Fall-Differenzierung nicht besteht 
(wenn sie denn generell existiert oder nicht, eine immer noch offene Diskussion). Entweder 
können  Frauen Priesterinnen sein oder nicht. Und offensichtlich dürfen sie nicht.

Es ist offensichtlich, daß es keiner weiblichen Diakone bedarf, die sich sehr bald das Recht
anmaßen die Messe zu zelebrieren, zu weihen, die Hände aufzulegen, die Sakramente auszu-
teilen. Wir wissen, daß das passieren wird.
In einigen Jahren wird man uns sagen "dennoch ist es die pastorale Praxis, Frauenpriestertum
hat es schon gegeben und es gibt keinen Grund, sie nicht voll zu ordinieren."

Sonntag, 31. Januar 2016

2 Millionen im Circus Maximus. Italien als "Leuchtturm der europäischen Zivilisation."

Von einem der dabei war. Andrea Lavelli kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana die gestrige Großdemonstration gegen die Lex Cirinnà im symbolisch so aussagekräftigen Circus Maximus. Wir im Gendertheorie-gehirngewaschenen Deutschland können nur sagen:  tu felix Italia!
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"FAMILIENTAG 2016,  ZWEI MILLIONEN IM CIRCUS MAXIMUS UM DIE SCHÖNHEIT DER FAMILIE ZU UNTERSTREICHEN" 
"Die Fläche des Circus Maximus begann bereits am späten Vormittag sich mit einem Meer von Menschen zu füllen. Da sind Familien mit kleinen Kindern im Gefolge, sehr viele Jugendliche und Heranwachsende, Mitglieder verschiedener katholisch inspirierter Bewegungen aber auch anderer religiöser Konfessionen.

Am Ende sollen es 2 Millionen sein die den Circus Maximus für einen Tag füllen, den Familientag, der einen historischen Beigeschmack hat. Weil die 2 Millionen Menschen beschlossen haben, die Mühen langer Anreisewege auf sich zu nehmen um hier präsent zu sein und für ganz Italien die Schönheit der Familie zu bezeugen und vor allem, um zur Lex Cirinnà - zur Insitutionalisierung ziviler Ehen ein trockenes "Nein" zu sagen, um zu sagen, daß jedes Kind das Recht auf einen Vater und eine Mutter hat, daß man sich Kinder nicht kaufen kann, Gebärmütter nicht mieten kann.
Weil es sich - nach dem bereits großen Erfolg der ersten Demonstration auf der Piazza San Giovanni darum handelt zum zigsten mal zu bekräftigen, daß im Italien dieser Zeit das Volk begonnen hat, den Kopf zu heben und Kenntnis zu nehmen von seiner Verantwortung, die Wahrheit der Ehe und die Rechte der Kinder zu verteidigen.

"Heute habt ihr die Geschichte dieses Landes verändertweil man nie zuvor eine solche Versammlung gesehen hat: hier sollen die "Paläste" euch hören: hat Mario Adolfini zu Beginn des Tages gerufen, als die Mitglieder des Komitees: "Verteidigen wir unsere Kinder" das Wort ergriffen, die Veranstalter der Demo. "Auf diesem Platz hat heute ein Volk gesprochen das als zerstritten und irrelevant galt, es hat sich heute durch euch gezeigt um zu sagen, daß es Menschenrechte gibt und da sind die Rechte der Kinder, weil Kinder unbezahlbar sind. Die Lex Cirinnà will ein Preisschild an den Bäuchen der Mütter und neben den Namen unserer Kinder anbringen: das wird nicht zugelassen. Nein zu Cirinnà!"
Dieser Slogan wurde mehrmals von der ozeanischen Menge skandiert, das bezeugten auch die zahlreichen Spruchbänder, die ausdrücklich die Rücknahme des Gesetzes zu den zivilen Ehen  forderten - dabei fiel besonders das bedeutungsvolle "Renziricicorderemo" auf , "Renzi wir werden uns erinnern"

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Mehr über Melchiora und Kaspara und den heidnischen Wahn einer Bürgermeisterin


Auch Miguel Cuartero Samperi  beschäftigt sich bei aleteia mit den Geistesblitzen der Madrider Bürgermeisterin Manuela C. und ihrer Parteifreund*innen. Man kann getrost davon ausgehen, daß das Vorgehen dieser Dame exemplarisch für die europäischen Linskaußenparteien ist.
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"IN MADRID ROSA QUOTE BEI DEN HEILIGEN 3 KÖNIGEN. GENDER AUCH IN DER KRIPPE"

Die neueste Erfindung der Progressisten nennt sich Melchiora oder Kaspara.....
Dieses Jahr wird in Madrid ein weiblicher Heiliger König gegen die Diskriminierung aus Geschlechtsgründen marschieren: das ist der letzte geniale Einfall der spanischen Progressisten.
Die Idee der hauptstädtischen Ratgeber von "Ahora Madrid" (die neue horizontale, Podemos nahestehende Partei) war es, festzulegen, daß in Puente de Vallecas und San Blas-Canijellas eine der 3 Personen, die im traditionellen Weihnachtsumzug als Heilige 3 Könige mitgehen, unbedingt eine Frau sein müsse, um auch während der Weihnachtszeit jene rosa Quote zu erfüllen, die den Feministinnen und dem egalitaristischen Laizismus so lieb ist.
Es wird sich also um eine Königin Melchiora  und/oder Kaspara handeln, in Anbetracht dessen, daß Balthasar von einem jungen Afrikaner dargestellt wird.

Die traditionelle "Cabalgata de Los Reyes"
Jedes Jahr am 5. Januar, dem Tag vor Epiphanias, verteilen in den Straßen jeder spanischen Stadt 3 geheimnisvolle Persönlichkeiten, die mit ihren Kamelen und Pferden von Pagen und Helfern begleitet werden, Bonbons und Süßigkeiten an die Kinder und nehmen deren Briefe entgegen,
Der festliche Umzug ist ein von allen- nicht nur den Kleinsten- erwartetes Ereignis und gehört zu den am tiefsten im Lande verwurzelten Weihnachtstraditionen-  zusammen mit der Krippe und den Gesängen der traditionellen Villancicos, religiösen Liedern, die von der Geburt Jesu erzählen, der Ankunft der Hirten und der Verehrung durch die Könige.


       


Der Angriff der Populisten: Gender gegen den gesunden Menschenverstand!
Sie haben die Antwort der Führer der Partida Popular von Premier Rajoy, der diese bizarre Intiative scharf verurteilte, nicht erst abgewartet. Die Präsidentin und Sprecherin der PP von Madrid, hat, ohne sich um gemäßigte Worte zu bemühen, die Idee von der Heiligen Königin als "sinnfreie Dummheit" bezeichnet, obwohl sie sich sonst zugunsten von Gendergerechtigkeit ausspricht.
"Wer die christliche Tradition zerstören will, tut das alles so und es ärgert mich noch mehr, weil die, die es erleiden müssen, die Kinder sind."
Nach Aguirre, würden es die Berater von Ahora Madrid "nicht wagen, den Ramadan zu verfremden", während sie sich erlauben, die Katholischen Traditionen nach Belieben zu verändern, obwohl es sich "um die Religion der Mehrheit der Spanier handelt."
Concepcion Dabcausa, Regierungsdelegierte für Madrid, hat betont, daß das Risiko besteht, "die Kinder zu verwirren, die wahren Hauptpersonen der traditionellen Cabalgata" und daß Epiphanias "nicht der richtige Ort ist, um eine politische Gleichheit zwischen den Geschlechtern zu erzwingen", ein Thema mit dem sich "die Frauen der PP genau so beschäftigen wie die der PSOE und der anderen Parteien."
Ihrerseits hat die kommunale Beraterin Isabel Rosell (PP) bekräftigt, daß "die Genderpolitik dazu benutzt wird, um Sektierertum und fehlenden Gemeinsinn zu tarnen."

Die Proteste in den sozialen Netzwerken: die Bürgermeisterin auf dem Kamel
In wenigen Stunden - noch während des Weihnachtsfestes - hat der Streit um die Heiligen 3 Könige auf Twitter bedeutende Popularitätswerte erreicht - wie die Tageszeitung El PAIS berichtete . Höchstwerte erreichten "Die Hl. Königin" und "Balthasar". (....)
Viele der Tweets waren direkte Angriffe auf Bürgermeisterin Carmena - der jeder Gemeinsinn abgesprochen wurde, sowie Witze und Fotomontagen, die sie als Königin gekleidet auf einem Kamel zeigten.

Dienstag, 25. August 2015

Meinungsdiktatur der Gender-Ideologen - eine self-fulfilling prophecy. Oder die Gender-Inquisition geht um!

Am Beispiel der Repubblicca - auf Hexenjagd nach Abweichlern der Gender-theorie- kann man -leider - die Wahrheit der Warnung beweisen, daß diese Ideologie wie soviele andere auch - genau so vorgeht wie Pater Giorgio Carbone OP,  neuestes Opfer einer unsäglichen Schmierkampagne zweier Mitarbeiter obigen Blattes - in seinem Buch "Gender" es vorhersagt:

"Wie jede Theorie, die keinerlei Beziehung zur Realität hat, wird auch die Gender-Theorie als Ideologie diktatorisch aufgezwungen. Wenn man nicht mit den Zielen und  Gedanken des Gender konform geht, ist das Mindeste was einem passiert, sagen zu hören, man sei ein Reaktionär, eine zurückgebliebener Fundamentalist, ein ungehobelter und bigotter Höhlenbewohner. Auf diese Weise machen die Gender-Diktatoren jede Möglichkeit eines Dialoges oder des Widerspruchs unmöglich. Sie schränken die Freiheit des Denkens und des Wortes ein- indem sie z.B neue Gedankenstraftatbestände einführen: wie Homophobie, Transphobie (...) und sie diskriminieren den, der sich dieser neuen Sicht des Menschen nicht anschließt."

Genau das passierte nun dem Autor dieser klarsichtigen Zeilen beim Treffen von Rimini.
Dank unsäglicher Machenschaften, die jedem möglicherweise geltenden Berufsethos Hohn sprechen, haben die Lohnschreiber der Repubblicca eindrucklsvoll bewiesen, daß die Meinungsfreiheit  immer weiter beschnitten wird - und das u.a. im Namen der Pressefreiheit.
Erfolgreiche Hexenjäger in diesem Falle:  Francesco Gilioli und Giulia Costetti - die man getrost als Schande ihres Berufsstandes bezeichen kann. Man darf sich natürlich über ihre gering ausgeprägte Verbindung zur Wahrheit nicht wundern, gab doch der greise Gründer-E.Scalfari - eben jener Repubblicca ganz unumwunden zu, Teile seiner Gespräche mit Papst Franziskus frei erfunden zu haben.

Hier geht´zum Originalartikel bei La Nuova Bussola Quotidiana, dessen Autor Riccardo Cascioli bei den Ereignissen am Stand des Dominikaner-Verlages anwesend war, die dazu führten dass eben dieser Stand von der Leitung des Meetings geschlossen wurde:   klicken
Titel des Beitrags:
"DER SCHATTEN DER REPUBBLICCA LIEGT ÜBER DEM TREFFEN VON RIMINI"
Und er beginnt so:

"Das, was jetzt folgt ist eine traurige Geschichte - von der ich, der mit Liebe und Leidenschaft von Anfang an an den Meetings von Rimini teilnehme, nie gedacht hätte, dass ich sie schreiben muß - und hätte das auch nie wollen.

Montag, 10. August 2015

Ein zweifelhafter Schutzpatron

Im ihrem Leitartikel gibt La Nuova Bussola die italienische Übersetzung eines Textes von Robert V. Joung, Dozent für Literatur der Renaissance und Chefredakteur der vierteljährlich erscheinenden Literaturzeitschrift "Modern Age" wieder.
Unter dem Titel "Der heilige Nero, Schutzpatron der HS-Ehe" ist der Artikel in der katholischen, us-amerikanischen Tageszeitung "Crisis Magazine: eine Stimme für die gläubigen katholischen Laien" veröffentlicht worden, die, von John M. Vella geleitet, in Bedford, New Hampshire erscheint
Hier geht´s zum Artikel von BQ:  klicken  hier aber zum Originalartikel von Robert V. Joung  klicken

Den Zitaten der römischen Historiker Sueton und Tacitus verdanken wir eine für uns ganz neue Erkenntnis: nämlich, daß der römische Kaiser Nero der Vorreiter und Schutzpatron der gleichgeschlechtlichen Ehe war und der erste Anhänger der Gender-Ideologie.

                       "DIE HS-EHE HAT IHREN PATRON: NERO" 
                                                  von Robert V. Joung

"Betrachten Sie diesen Artikel als ein mea culpa. Lange Zeit habe ich an der Unmöglichkeit festgehalten, die gleichgeschlechtliche Ehe anzugreifen-aus dem einfachen Grund, weil es keine Argumente für sie gab.
Zu behaupten, daß ein Homosexueller nicht das Recht hat, einen anderen Mann zu heiraten, unterscheidet sich nicht von der Behauptung, daß ein Einhorn nicht das Recht hat, Informatiker und Programmierer zu sein.
Der Vorschlag ist in sich so absurd, daß ihm zu widersprechen, bedeutet,  ihn unbegrenzt zu legitimieren.
Das beweist die Tatsache, daß bis zum Ende de 20-sten Jahrhunderts -jedenfalls innerhalb der Grenzen der westlichen Zivilisation- niemand an eine Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Personen gedacht hat,.

Aber da hat mich mein historisches Gedächtnis getäuscht
Hier also was Sueton ( 70- 126) im Buch "Leben der Kaiser, VI" unter dem Titel "Nero"- schreibt:
"Nachdem er den jugendlichen Sklaven Sporo kastriert hatte und so sein Geschlecht von männlich zu weiblich umwandeln wollte, hat er ihn nach dem normalen Heiratsritus zur Ehefrau genommen- mit allen üblichen Gaben und dem Hochzeitsschleier."
Und der römische Historiker fährt fort. "Diesen Sporo, der als Kaiserin herausgeputzt war und in einer Sänfte herumgetragen wurde- nahm Nero mit in die Gerichtshöfe, die griechischen Märkte, und wenn er in Rom war, in die Werkstätten der Porträtmaler, und küßte ihn ohne Unterlass voller Leidenschaft." (VI,28)

Sonntag, 2. August 2015

"Rechte Katholiken" - ein Fundstück

Gefunden bei Elsa-  klicken 
zum Thema Ehe, Familie, Genderwahn....schreibt sie u.a. dankenswerterweise:

"Und auch das ist ein Trend, vielleicht die neueste Masche: Nach dieser These sind katholische sowie evangelikale Christen, die sich besonders für die Ehe und die Familie einsetzen, rechtsradikal. "

Nicht nur Publizisten, Politiker & Blogger- und viele andere könnten ein mehrstrophiges Lied über die perfide Vorgehensweise- manchmal knapp jenseits der Legalität- der selbsternannten Hexenjäger singen. Die Nazikeule -so abgedroschen wie sie ist- wird eifrigst geschwungen zur Errichtung einer Gesinnungsdiktatur- von denen, denen eine Blockwartmentalität zumindest nicht fremd ist. Oder vielleicht Blogwart-mentalität?