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Mittwoch, 15. Januar 2020

Bischof Athanasius Schneider verteidigt Kardinal Sarah und sein heroische Buch.

Diane Montagna kommentiert für LifeSiteNews den Text , den der Weihbischof von Astana, Athanasius Schneider zur Verteidigung Kardinal Sarahs gegen die wütenden Angriffe ( er nennt es den Ärger der Hölle) verfaßt hat und veröffentlicht ihn am Ende des Artikels in voller Länge.
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"BISCHOF SCHNEIDER VERTEIDIGT KARDINAL SARAH WEGEN SEINES "HEROISCHEN" BUCHES ÜBER DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT" 

Man könnte sagen, daß die Aussage von Kardinal Sarah sozusagen den Ärger der Hölle provoziert hat.

Bischof Athanasius Schneider hat das Wort ergriffen zu einer starken Verteidigung Kardinal Robert Sarahs wegen seines neuen Buches mit Benedikt XVI, das den priesterlichen Zölibat verteidigt und seine Aktionen "heroisch" genannt. 

Die Nachricht von einem kommenden Buch, mit den Titel "Aus den Tiefen unserer Herzen: Priestertum, Zölibat und die Krise der Katholischen Kirche" , das am Sonntag angekündigt wurde. hat eine Welle von Lob erhalten aber auch erhebliche Gegenreaktionen, 

In einem Dienstag, 14. Januar, formulierten Statement argumentiert der Weihbischof von Astana, Kazachstan, daß die Verleumdungen und Lügen die gegen den guineischen Kardinal gerichtet wurden, nur beweisen, daß der neue Band über den priesterlichen Zölibat sowohl "rechtzeitig" als auch "nötig" ist,

Bischof Schneider schreibt:"Man könnte sagen, daß die Aktion von Kardinal Sarah sozusagen die Wut der Hölle provoziert hat."

"Kardinal Sarah" sagt er " hat zahlreichen Bischöfen, Priestern und Laien eine Stimme gegeben, die von "einflußreichen Gruppen"  zum Schweigen gebracht wurden, die von der Welt gepriesen aber zu Recht zu den "Feinden des Katholischen Glaubens" gezählt werden.

In seinem Statement - stellt Bischof Schneider mit Bedauern fest, daß Kardinal Sarah in den vergangenen Tagen "verlassen " wurde, eindeutig von Personen ohne menschlichen Respekt, die ihn und seine Aktion hätten unterstützen müssen,."

Der Bischof nehauptet auch, daß Kardinal Sarah durch das neue Buch bewiesen hat, daß er eine "wahre Hilfe" für Papst Franziskus und die Kirche ist, und er drückt seine Hoffnung aus, daß der Papst "erfolgreich und fruchtbringend" den Beitrag des Kardinals bedenkt.

Er beschließt sein Statement der Unterstützung damit, Kardinal Sarah der Unterstützung der "Kleinen" zu versichern, die ihm dankbar und im Gebet verbunden sind.


Montag, 23. Dezember 2019

In Erwartung der postsynodalen Exhortation

In seiner heutigen, montäglichen Kolumne in "Monday in the Vatican" befaßt sich A. Gagliarducci mit der kommenden postsynodalen apostolischen Exhortation zur Amazonas-Synode und den hinter dem gesamten Komplex stehenden Idee von Lateinamerika als einem "großen Heimatland" Lateinamerika.
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" PAPST FRANZISKUS - UNTERWEGS ZUR POSTSYNODALEN EXHORTATION"

"Einige dachten, daß die postsynodale Exhortation zur Pan-Amazonas-Synode vor Weihnachten veröffentlicht würde. Es gab ein Gerücht über das Datgum: 18. Dezember. Das wäre eine Überraschung gewesen, weil am Ende der Synode spekuliert wurde, daß der Papst die Exhortation ziwschen März und April veröffentlichen würde. Jetzt halten sich die Gerüchte, daß die Exhortation im Januar oder späatestens im Februar publiziert wird. Es sieht so aus, als sei Papst Franziskus in Eile die Amazonas- Synode zu beenden. Dafür gibt es eine fundierte Begründung.

Letzte Woche jährte sich der Tod des Philosophen Methol Ferré zum zehnten mal. Papst franziskus hat selbst gesagt, daß Ferré ihn das Denken gelehrt hat. Ferré hatte eine kontinentale Vision von Latein-Amerika. Er wollte ein globales aber kein liberales Amerika, fähig die Kräfte des Kontinents zu vereinen, sodaß der Kontinent eine führende Rolle in der Geschichte einnehmen könnte.

Z.B: startete laut des Philosophen die Globalisierung mit dem Beginn der Menschheit, als der homo sapiens von Afrika in den Mittleren Osten übersiedelte.

Diese Ansicht spiegelt sich in Papst Franziskus´ Ansicht wieder, daß die Welt immer aus Migranten und Menschen auf der Wanderschaft bestand und am Ende sich alles vermischte und nichts gleich bleibt.

Dann ist da das Thema des Wirtschaftsliberalismus. Methol Ferré erklärte, daß die Globalisierung nach dem Fall der Sowjetunion in einem Zusammenrücken um eine unipolare Welt vollendet wurde. Das Washingtoner Abkommen sichert den Trend der neuen Globalisierung ab und benutzt die Globalisierung dazu, um den Liberalismus auf die gesamte Welt zu projizieren. Liberalismus und Neoliberalismus sind nicht das selbe, obwohl viele- wie die Antiglobalisierungs-Organisationen- sie als zwei Seiten derselben Medaille definieren. In Laudato Si´ greift Papst Franziskus den wirtschaftlichen Neoliberalismus an und untersucht die positiven Auswirkungen der Globalisierung.

Donnerstag, 21. November 2019

Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes heute über seine Beschäftigung mit den Worten des amtierenden Pontifex- auch lange bevor sie gesprochen werden. Hier geht´s zum Original:  klicken

WENN MAN SICH LANGWEILT

"Wenn ich nicht ein Nichtleser dieses blogs wäre, würde ich mich fragen, warum sein Autor seine ganze Zeit damit verbringt, die Worte von PF zu hinterfragen und sich dann eifrig Argumente auszudenken, mit denen man ihnen widersprechen kann.

De facto tut dieser Autor genau das Gegenteil. Ich greife ein, bevor PF dieses Zeug gesagt hat und ich erkläre, warum er sich irren wird. Wenn Sie wissen wollen, welche Irrtümer oder Fehler PF irgendwann in der Zukunft machen wird und die Gründe, warum er falsch liegen wird, müssen Sie nur diesen blog täglich lesen und sich merken.

Über den amtierenden  Papst wird bei Vatican News wie folgt berichtet:
"Papst Franziskus legte den vorbereiteten Text zur Seite und warnte vor der Gefahr, die er "Klerikalisierung der Laien" nannte. Manchmal- sagte er- schauen die ständigen Diakone, die Hüter des Dienens in den Diözesen sein sollen-auf den Altar und enden als Möchte-gern-Priester [sic]. Laßt die Laien mitarbeiten, aber klerikalisiert sie nicht, sagte der Papst. "Entfernt die Diakone vom Altar...sie sind die Hüter des Dienens, nicht Ministranten erster Klasse oder zweitklassige Priester, fügte er hinzu.

PFs Konzept des Diakonats ist absolut und ausgesprochen falsch. Diakonia ist von Grund aus und wesentlich kultisch und ist mit dem Dienst für den eucharistischen Zelebranten verbunden.

Ich würde das im Einzelnen erklären. hätte ich das nicht schon im Mai 2017 getan.

Siehe meine blog-posts vom 2.,4.,8.,9.,10. und 12. Mai 2017.

Dieser Papst liefert täglich weitere Beweise für seine Distanz und für seine tiefverwurzelte Antipathie gegen die große und heilige Tradition der Römischen Kirche, der Mutter und Herrin aller Kirchen. Er kann einfach nicht aufhören, das Depositum Fidei herabzusetzen, die Offenbarung, die von den  Aposteln weitergegeben wurde, das -laut Vatican I -zu hüten und getreulich zu verkünden [sancte custodire et fideliter exponere] seine Pflicht ist.

Wenn er sich einfach und nur damit zufrieden geben könnte, nicht den Glauben zu lehren, dann wäre das weniger gefährlich als das, was er zur Zeit tut."

Quelle:  liturgicalnoites, Fr. J.Hunwicke

Mittwoch, 18. September 2019

Vittorio Messori äußert sich zum Zustand der Kirche - besorgt aber nicht verzweifelt.


Bruno Volpi hat für "La fede quotidiana" den berühmten katholischen Schriftsteller und Journalisten Vittorio Messori interviewt.
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"Die Kirche gehört nicht Bergoglio -sie ist die Kirche Christi. Sicher bin ich beunruhigt." Das ist ein Satz des berühmten katholischen Schriftsteller, renommierten Journalisten und feinen Intellektuellen Vittorio Messori, Autor eines historischen Interviews mit dem Hl. Johannes Paul II -als einen Papst zu interviewen noch nicht Sache der Zeitungen war. 

"VITTORIO MESSORI: DIE KIRCHE GEHÖRT NICHT BERGOGLIO"

"Messori, in Deutschland weht der Wind in Richtung Schisma. In den USA  sind viele Katholiken ungeduldig. Am 5. Oktober wird in Rom für die Kirche in Schwierigkeiten gebetet.
Sind Sie besorgt? 

"Ich bemerke viele besorgte Katholiken, manche sind sogar verzweifelt. Als Gläubiger erinnere ich mich jedoch daran, daß die Kirche kein Unternehmen, kein multinationales Unternehmen oder ein Staat ist. Kurz gesagt, sie kann nicht scheitern. Natürlich fehlen die Gründe für den Alarm nicht, ich denke da z.B. an die kommende Amazonas-Synode mit ihren Mißverständnissen. Ich weiß nicht, was wir errreichen wollen, wahrscheinlich die Ehe für Priester. Deshalb bin ich besorgt, aber  nicht verzweifelt, denn die Kirche ist nicht von Bergoglio oder den Bischöfen, sondern nur von Christus und er leitet sie mit Weisheit. Die Mächte des Bösen werden nicht gewinnen. "

Denken Sie, daß es eine zugrunde liegende Verwirrung gibt?
"Das ist Tatsache  und traurig, es verwirrt. Aber ich denke, daß der Vater am Ende eingreifen wird. Gott überwindet unsere eingeschränkte Fähigkeit, die Dinge zu sehen ".
"Glauben Sie, daß Papst Franziskus eine Art- wenn auch informativen Konformismus gibt?"
"Der Konformismus, auf den Sie sich beziehen, existiert. Aber er ist auch in der Kirche spürbar. Es ist beunruhigend, dass nur zwei oder drei Kardinäle in den Neunzigern sprechen und protestieren. Viele Bischöfe und sogar Kardinäle, die sich im privaten Gespräch die Haare raufen und die nicht einverstanden sind, haben Angst und sie schweigen, sie schweigen. 
Seit 2000 Jahren wird davon abgeraten, den Papst anzugreifen, aber diese Tendenz ist heute verstärkt zu bemerken und mit Händen zu greifen. Man sagt,.daß dies die Kirche der Barmherzigkeit ist,  mehr den je. Wer herrscht, toleriert keine kritischen Stimmen. Ich habe im Corriere einen höflichen Artikel geschrieben, in dem ich Fragen stellte und Überlegungen anstellte und wurde darauf hin mit  Beleidigungen, insbesondere von bestimmten katholischen Medien, überhäuft.
Eine Art Komitee hat den Corriere aufgefordert, die Zusammenarbeit mit mir zu beenden. 
Dieses Komitee bezieht sich-mit einem modischen Ausdruck-.auf die magische Lilie des Papstes.
 auf die Art und Weise, in der der Papst die magische Lilie darstellt, und mit welcher Kohärenz wird  Und dann wird-in Übereinstimmung damit- behauptet, daß dies sie Kirche der Barmherzigkeit, des offenen und loyalen Dialogs, der Parrhesia ist? .Ich mache mir Sorgen, wie gesagt, aber nicht verzweifelt. Christus lässt seine Kirche nicht allein “.

Bruno Volpi

Quelle: La fede quotidiana, B.Volpi
  

Samstag, 27. Juli 2019

Fr.Hunwicke spricht

heute persönlich- in einem Interview mit Gloria.tv.
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Zum Video des Interviews ans Ende des Artikels scrollen.

Unter dem Titel:
"Hinter den Zweideutigkeiten von Franziskus steckt ein Plan"beginnt der Beitrag so:  

"Papst Franziskus benutzt Zweideutigkeiten, um seine Ziele zu erreichen. Das sagte Hochwürden John Hunwicke vor Gloria.tv (Video unten): "Es ist, als ob dies ein absichtlicher Plan wäre." (....)

Quelle: Gloria tv , Fr. Hunwicke 

Dienstag, 4. Juni 2019

Kardinal Burke: Reaktion auf Offenen Brief verrät totalitäre Mentalität

Maike Hickson kommentiert bei LifeSiteNews ein Interview, das Kardinal Burke EWTN gegeben hat und in dem er sich zur Aussperrung von einem der Unterzeichner des Offenen Briefes an die Bischöfe, Professor John Rist, aus den Päpstlichen Universitäten Roms und das Verbot, dort weiter bereits begonnene Dissertationen zu betreuen, äußert.
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"TOTALITÄR": KARDINAL BURKE KRITISIERT DEN BANN VATICAN-GESTÜTZTER UNIVERSITÄTEN GEGEN EINEN PROFESSOR, DER DEN PAPST DER HÄRESIE BESCHULDIGT HAT."
Kardinal Raymond Burke hat festgestellt, daß die Leiter der Katholischen Kirche in eine "Art totalitäre Mentalität" zu verfallen scheinen - im Hinblick auf die Behandlung, die sei Prof,. John Rist angedeihen lassen, einem der Erstunterzeichner des Offenen Briefes an die Bischöfe, in dem Papst Franziskus der Häresie beschuldigt wird- Der Professor wurde unmittelbar nach seiner Unterschrift unter den Offenen Brief ohne Erklärung ausgesperrt.

"Wir scheinen in der Kirche in eine Art totalitärer Mentalität zu verfallen, wo Leute ihre Autorität einfach ausüben, ohne mit der betroffenen Person zu sprechen, " Sagte Burke in einem Interview mit Raymond Arroyo von EWTN am 30. Mai in der "May 30 World Over Show" 

Professor Rist erfuhr am 25. Mai, daß er vom Betreten aller Päpstlichen Universitäten ausgeschlossen wurde, nachdem er versucht hatte, sein Auto auf den Parkplatz des Augustinianums zurück zu  fahren, einer der Päpstlichen Universitäten in Rom, an der er die letzten 16 Jahre gearbeitet hat.
Die Nachricht von der Unterschrift Rists unter dem Offenen Brief wurde am 30. April veröffentlicht.
Rist sagte gegenüber LifeSitenNews in einem vorangegangenen Interview, daß er vorher nicht über den Bann benachrichtigt wurde. Niemand hat mit ihm gesprochen.

Es war diese Tatsache, daß niemand innerhalb der Kirche Rist von dem Bann benachrichtigte, die Kardinal Burke,- Kirchenrechtler und früheres Oberhaupt der Apostolischen Signatura, des höchsten Vatican-Gerichtes- kommentiert hat. als er über die "totalitäre Mentalität" sprach.
In totalitären Staaten geschieht es oft, daß die normalen Prozeduren eines Rechtssystems (z.B. daß der beschuldigten Person eine faire Anhörung gewährt wird) nicht angewandt werden.

"Nach dem, was ich lese" sagte Burke "hat es kein öffentliches Dokument bzgl. des Charakters und des Grundes für die  Restriktion gegeben." Dann fügte er hinzu: "Keiner hat Prof. Rist erklärt, warum er sein Auto nicht länger im Augustinianum lassen und warum er nicht länger eine Dissertation betreuen durfte. Darüber sollte man mit ihm sprechen."