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Freitag, 14. Februar 2020

Fundstück

Rudolf Gehrig kommentiert für CNA im Gespräch mit Pfarrer Regamy Thillainathan aus dem Erzbistum Köln die Rezeption der postsynodalen Exhortation "Querida Amazonia" .
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Unter dem Titel;

"Querida Amazonia: "Die Diskussion auf Zölibat und Frauenweihe zu reduzieren ist unfair"

beginnt der Artikel so:


"Pfarrer Regamy Thillainathan, Leiter der Berufungspastoral im Erzbistum Köln, hat vor einer Instrumentalisierung des nachsynodalen Schreibens Querida Amazonia von Papst Franziskus gewarnt. "Die ganze Rezeption, die hier geschieht, bezieht sich immer nur noch auf die 'typisch deutschen' Themen", kritisiert Thillainathan im Interview mit dem Kölner "Domradio" und verweist darauf, dass das Kirchenoberhaupt vor allem die prekäre Lage der Menschen in der Amazonasregion in den Vordergrund rücken wolle."
(...)

Quelle: R. Gehrig

Sonntag, 9. Februar 2020

Kardinal Pell- soll nicht vergessen werden

Marco Tosatti berichtet für La Nuova Bussola Quotidiana über das aktuelle Befinden Kardinal George Pells. Hier geht´s zum Original:  klicken

PROZESSUALE TORHEITEN

PELL NICHT VERGESSEN: SO GEHT ES DEM KARDINAL 
"Georg Pell ist nach einem Prozess inhaftiert, der selbst bei gleichgültigen, wenn nicht gar katholikenfeindlichen  Kommentatoren zu kritischen Reaktionen geführt hat. Die Staatsanwaltschaft konnte keine Beweise gegen ihn erbringen und das Urteil wurde in Frage gestellt. Der National Catholic Register hat von Menschen, die ihm nahe stehen, Nachrichten über den Kardinal erhalten

Wir dürfen Kardinal George Pell nicht vergessen, der seit einem erstinstanzlichen Prozess und einem Revisionsverfahren eine Gefängnisstrafe, die kritische Reaktionen auch bei normalerweise Katholiken gegenüber indifferenten wenn nicht feindlichen Kommentatoren hervorgerufen haben. 

Pell wartet darauf, daß der Oberste Gerichtshof, der seinen Berufungsantrag angenommen hat,über seinen Fall entscheidet und eine Antwort darauf gibt. Es ist vorherzusehen, daß der Oberste Gerichtshof Mitte des nächsten Monats zusammentritt - der normalerweise nach einigen Wochen zu einem Urteil kommt.Wie Sie sich erinnern, wurde der Purpurträger auf der Basis einer einzigen Zeugenaussage des angeblichen Opfers wegen eines einmaligen sexuellen Mißbrauchs unter Umständen, die durch eine unabhängige Fernsehr-Recherche als unplausibel und unmöglich bewiesen wurden, verurteilt wurde. Die Anklagevertretung war nicht in der Lage irgendein Zeugnis oder irgendeinen Beweis für seine Beschuldigung vorzubringen- während Dutzende positiver Zeugenaussagen nicht berücksichtigt wurden. 

Der National Catholic Register hat von Personen, die ihm nahe stehen, Nachrichten über den Purpurträger erhalten. Soviel man weiß, ist Kardinal George Pell guter Stimmung und entwickelt einen persönlichen pastoralen Dienst und betreibt eine Korrespondenz mir anderen Gefangenen, die ihm über ihr Leben geschrieben haben. 


Dienstag, 28. Januar 2020

Fundstück

In seinem Montagskick bei kath.net kommentiert Peter Winnemöller den offensichtlichen Realitätsverlust des ZdK-Präsidenten

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Unter den Titel:

"KRITISIEREN UNERWÜNSCHT"

beginnt der Artikel so:

"Es spricht wohl für einen massiven Realitätsverlust des Präsidenten des „ZdK“, wenn er die Sonderwelt katholischer Laienfunktionäre für die Wirklichkeit der katholischen Kirche hält -" (...)

Quelle: P. Winnemöller, kathnet 

Freitag, 17. Januar 2020

Noch ein Dementi....

Inzwischen hat Erzbischof Georg Gänswein noch einmal betont, daß weder der Papa emeritus noch er, den Entwurf für Signatur und Umschlagsgestaltung des Buches zuvor gesehen und abgesegnet hätten, die Meldung A. Soccis, er sei zu Papst Franziskus bestellt worden, dieser habe eine Änderung des Umschlags verlangt und Papst em. Benedikt XVI habe sich schriftlich an seinen Nachfolger gewandt, bezeichnete er als "frei erfunden und erlogen".....
Langsam wird es etwas unübersichtlich, aber Eccles hat es für alle, die den Überblick verloren haben sehr stringent zusammen gefaßt. 
Das liest sich so :

"Wenn G behauptet, daß S gelogen hat, wenn er leugnet, daß F sagte, daß B behauptet, daß S G´s Idee widersprochen hat, daß B zugegeben hat, daß F S erzählte, daß B nicht gesagt habe, daß G dachte, daß F gehört habe, wie G B erzählte, daß S zu Unrecht geleugnet hat, daß B das F erzählt habe....wem glauben wir? " 


Dienstag, 17. Dezember 2019

Kardinal Pell: Weihnachten ohne Messe

Nico Spuntoni kommentiert für La Nuova Bussola Quotidiana die aktuelle Situation in der sich Kardinal Pell derzeit befindet und die Verschiebungen in der Öffentlichen Meinung über seinen Fall,
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AUSTRALIEN

"DAS TRAURIGE WEIHNACHTSFEST DES KARDINALS IM KERKER. OHNE MESSE"

Im Kerker in Melbourne, wird George Pell, der seine Strafe wegen Mißbrauchs absitzt, ein Weihnachtsfest ohne Hl. Messe erleben: das Gefängnis kann keinen Geistlichen und ihm ist es verboten zu zelebrieren.
In Erwartung des Obersten Gerichtshofes besteht das Klima der Hexenjagd weiter, aber nicht wenige kommen aus der Deckung, weisen die Anschuldigungen zurück und zeigen sich mit Pell solidarisch. Heute begeht er den 53. Jahrestag seiner Priesterweihe.

Die Hexenjagd-Atmosphäre begleitet Kardinal George Pell weiterhin, die ihn in die Isolation im Kerker von Melbourne führte, wo er eine 6-jährige Haftstrafe ableistet.  Ein Justizfall der beunruhigende Zweifel der völligen Unschuld des Verurteilten schwebt und über den der oberste australische Gerichtshof höchstwahrscheinlich entgegen dem Berufungsurteil eine Berufun zulassen wird.

Der starke Verdacht, daß die australische Justiz einen 78jährigen Unschuldigen hinter Gitter geschickt hat, vereint Tausende von Menschen rund um die Welt. Eine Überzeugung, die von Mark Weinberg geteilt wird,  einem der Richter- dem erfahrensten der drei- des Appellationsgerichtes von Victoria, der in einem ausführlichen und akribischen Text die Glaubwürdigkeit der Beweise gegen Pell zerpflückt, die von den Geschworenen im Prozess berücksichtigt worden waren. Darin widersspricht er der Mehrheit seiner beiden Kollegen.
Der frühere Chef der Bundesstaatsanwaltschaft hatte in den Anschuldigungen des Klägers "Unstimmigkeiten und Widersprüche" entdeckt und unterstrichen, daß "ei nige seiner Antworten einfach keinen Sinn ergaben."

Aufgrund dessen war Weinberg zu dem Schluss gekommen, daß der Berufung der Verteidigung des Kardinals gegen die sechsjährigen Strafe wegen sexuellen Kindesmissbrauchs stattgegeben werden sollte. Die abweichende Meinung der Richter Anne Ferguson und Chris Maxwell bestätigte jedoch das negative Urteil für Pell, der immer noch seine Haftstrafe im Melbourne Assessment Prison verbüßt.


Sonntag, 10. November 2019

Fundstück

Marco Gallina hat für "Die Tagespost" einen Kommentar über eine Protestversammlung eines kleines Häufleins vorwiegend älterer Damen, die auf dem Bebelplatz in Berlin ihre Ansprüche auf Macht in der Katholischen Kirche kund tun wollten, verfaßt. Mit seinem Artikel ist wohl alles gesagt, was zu diesem Phänomen zu sagen ist.
Hier geht´s zum Original :  klicken

Unter dem Titel 
                                 "Unter Frauen"
beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Maria 2.0 versteht sich als logische Antwort auf den Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche. Mehr Gleichheit, mehr Demokratie - statt Patriarchat und verkrustete Strukturen. Selbst Gott wird ein Schüler kluger Frauen." (....)


Quelle: Die Tagespost, M.Gallina

Dienstag, 5. November 2019

Bochum probt den "Synodalen Weg" - ein Fundstück

Felizitas Küble berichtet im Christlichen Forum 
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Unter dem Titel:
"Kardinal Gerhard Müller wurde von Bochumer Pfarreigremien ausgeladen"
beginnt der Artikel so: 
"Für Mittwoch, den 6. November 2019, war in der St.-Elisabeth-Kirche in Bochum-Gerthe (Ruhrgebiet) eine Podiumsveranstaltung mit Kardinal Gerhard Müller  – dem ehem. Präfekten der vatikanischen Glaubenskongegation – und der Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis vorgesehen.
Thema des Gesprächsabends: Die gegenwärtigen Herausforderungen der Weltkirche. (...)"
Quelle: Christliches Forum, F. Küble

Sonntag, 15. September 2019

Der synodale Weg....ein Fundstück

Felizitas Küble spricht in "Christliches Forum"  Klartext über den von der DBK geplanten "Synodalen Weg", den Kardinal Marx-auch nach den Ermahnungen aus Rom verbissen verteidigt.
Aus Regensburg erfahren wir, daß die DBK mit Rückendeckung (oder unter Druck) des ZdK einen den Vorgaben des Vatican entsprechenden  Alternativentwurf mit 21:3 Stimmen ablehnte...hier standen sie und konnten nicht anders.... oder so ähnlich (einmal im bischöflichen Leben Luther sein)
Außerdem erfährt der staunende Leser, daß das ZdK bei dem geplanten Weg ins Schisma- paritätisch beteiligt werden soll. In der Entscheidung gleichberechtigt mit den Bischöfen.
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:

Vatikan weist synodalen Sonderweg von DBK und ZdK energisch in die Schranken

beginnt der Artikel so- Zitat
"Bekanntlich hat die DBK (Deutsche Bischofskonferenz) unter Leitung von Kardinal Reinhard Marx unlängst mehrheitlich beschlossen, gemeinsam mit dem ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) einen zweijährigen „´Synodalen Prozess“ in Gang zu setzen, an dessen Ende eine Versammlung stehen soll, die verbindliche Beschlüsse zu fassen gedenkt.
Damit wäre diese Synode aber in Wirklichkeit ein Partikular-Konzil, das wiederum päpstlicher Zustimmung bedarf – und zwar nicht erst im nachhinein, sondern schon vorweg für seine Einberufung als solche.
Wohl um dieses „Handikap“ zu verschleiern, wurde der sanftere Ausdruck „Synode“ gewählt, die aber – wegen der angestrebten Verbindlichkeit ihrer Beschlüsse – sehr wohl einem (Partikular-)Konzil gleichkäme."  
(....)
Quelle: Christliches Forum, F. Küble

Freitag, 30. August 2019

Tosatti & Eccles sind sich sicher: Pell wurde wegen Hexerei verurteilt .....

Marco Tosatti präsentiert seinen geneigten Lesern bei Stilum Curiae heute einen satirischen Text zum Pell-Urteil, den Eccles für seine website "Eccles is saved" verfaßt hat. Man kann nur hoffe, daß der auch in Australien von vielen- nicht nur Justizangehörigen und katholikenhassenden Journalisten- gelesen wird.
Hier geht´s zum Original von Tosatti: klicken und hier zum Original von Eccles: klicken 

"GEORGE PELL. DIE RICHTER ÜBERDENKEN ES, VERURTEILT WEGEN HEXEREI"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, wie Sie inzwischen sicher wissen, die ist der Schreiber vom Humor begeistert und wann ist Humor immer nützlicher als in Tragödien? 
Angesichts der Verurteilung von Kardinal George Pell, für die nur eine Person ohne weitere Beweise oder Bestätigung die Rolle des Anklägers als auch der Hauptzeugen für das Urteil spielen konnte, und das ist hier nicht die Sowjet-Union von Stalin und Berija- sondern Australien (!)
Das einzige, was zu bleiben scheint, ist zu lachen. 
Und das macht eine meiner Lieblings-websites, die englische "Eccles-is-saved".
Ich übersetze hier für Sie seinen Text, köstlich real und surreal....

In der Folge der Verurteilung von Kardinal George Pell auf Basis einer absolut unglaubwürdigen Zeugenaussage, das das Känguru-Appellationsgericht in Victoria das Urteil mit einer 2:1 Mehrheit bestätigt- D.h. Anne Ferguson und Chris Maxwell halten ihn über jeden Zweifel hinaus für schuldig, während Mark Weinberg nicht einverstanden war und hat auf nur 200 Seiten einen oder zwei vernünftige Zweifel ausgedrückt.

Die Argumentation von Ferguson und Maxwell-  wenn sie das akzeptieren- bedeuten, daß sie Kardinal Pell der Hexerei oder vielleicht eines Wunders für schuldig befunden (nützlich, wenn seine Kanonisierung vorgeschlagen wird).


Fundstück zum Kulturkampf in Australien

AC Wimmer kommentiert bei CNA noch einmal den derzeitigen Stand in der causa Pell
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Unter dem Titel:
"Analyse: Kardinal Pell und der Kulturkampf"
beginnt der Artikel so - Zitat:

"Nicht nur die Nachricht, dass Kardinal George Pell vor dem High Court in Berufung gehen will, hat gewaltigen Wirbel verursacht. Auch die öffentlichen Reaktionen auf die Reaktionen zu diesem neuen Kapitel in der Affäre Pell sind geprägt von der rhetorischen Härte und polemischen Heftigkeit, die Kulturkämpfe auszeichnet."  (...)

Quelle: CNA, AC Wimmer

Sonntag, 28. Juli 2019

Ein Buch voller Irrtümer....eine Korrektur.


Nach dem -man kann wohl ruhig sagen Verriß durch Kardinal Brandmüller, weist jetzt auch der Theologie-Dozent Dr.Peter Kwasniewski bei LifeSiteNews -vor allem für die anglophonen Leser- auf die vielen Fehler, Mißverständnisse und die ideologische Befrachtung in Hubert Wolfs Anti-Zölibatsbuch "Zölibat -16 Thesen" hin- bevor eine englische Ausgabe zu weiterer Desinformation und Spaltung bei den Gläubigen im angelsächsischen Raum führen kann.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DAS NEUE BUCH GEGEN DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT IST VOLLER FEHLER."
Fr. Anthony Ruff, Herausgeber des blogs PrayTell hat eine Übersetzung der 16 Thesen veröffentlicht, die in einem am 18. Juli vom Historiker Hubert Wolf herausgegebenen Buch vorgestellt wurden.
Wolf ist ein leidenschaftlicher Kritiker des priesterlichen Pflichtzölibates.
Bisher ist das Buch "Zölibat: 16 Thesen" nur in deutscher Sprache verfügbar, aber nachdem es bereits Spitzenreiter der Amazon.de-Bestsellerliste ist, wird es ohne Zweifel demnächst auch in englischer Sprache erscheinen und für weitere Verwirrung, Parteienbildung und Uneinigkeit unter den Gläubigen sorgen.

Wolfs Thesen sind voller Mißverständnisse, sachlicher Fehler, logischer Sprünge und ideologischen Gepäcks. Aufgrund der offensichtlichen Popularität seines Buches und der Brisanz des Themas ist es wichtig, daß seine Thesen nicht unangefochten bleiben. Ich finde es enttäuschend, aber nicht überraschend, daß P. Ruff  die beiden Kommentare, die ich bei PrayTell hinterlassen habe, gelöscht hat, in denen ich kurz und ohne Polemik auf Wolfs Thesen geantwortet habe, und der damit erneut gezeigt hat, daß keine Intoleranz die der heutigen Befürworter von "Dialog" und "Barmherzigkeit" erreicht.
Ich werde die Thesen in Fr, Ruffs Übersetzung zitieren,  jeweils eine kurze Widerlegung hinzufügen und manchmal eine weiterführende Lektüre empfehlen.

These 1: Die Tabus sind gefallen. Der Priestermangel und die Mißbrauchsvorwürfe zwingen den Vatican den Zölibat zu thematisieren.

Antwort: "Es hat immer einen Mangel an Priestern gegeben, vor allem in Missionsgebieten. Dennoch ist es unseren Vorgängern im Glauben-einschließlich den engagiertesten Missionaren nicht in den Sinn gekommen, die Disziplin des Zölibates abzuschaffen oder irgendwelche anderen Standards aufzuweichen. Siehe diese Analyse.
Ich werde dasw Schreckgespenst des Mißbrauch imn Kürze aufnehmen, aber es genügt zhunächst zu sagen, daß weder der Vatican noch Bischofskonferenzen bisher die Ehrlichkeit oder den Mut hatten, den statistisch relevantesten Faktor für Mißbrauch- nämlich Homosexualität- anzusprechen. 

These 2:  Die Schwiegermutter des Hl. Petrus. Der Zölibat kann nicht anhand der Bibel begründet werden, weil es im Neuen Testament natürlich verheiratete Bischöfe, Priester und Diakone gibt. 

Antwort: Man kann die Wurzeln des Zölibats sicher im Neuen Testament finden, auch wenn die theologischen Begründungen und Folgen für ihre volle Entfaltung Zeit brauchten, wie es für viele Aspekte des Katholizismus gilt. Das Evangelium und die Briefe, die den Zölibat um des Himmelsreiches willen empfehlen zu umgehen, und die Beweise für eine apostolische Kontinenz und das Zeugnis der frühen Kirche- besonders die umfangreichen Zeugnisse der Väter- zu ignorieren, ist nichts anderes als eine schlechte 


Samstag, 20. Juli 2019

Verständnisprobleme.....

Manfred Spieker kommentiert für CNA die Verständnisprobleme, die in der deutschen Kirche regelmäßig auftreten, wenn ein römischer Pontifex sich -womöglich kritisch-direkt an sie wendet.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"PÄPSTLICHER ALARM" 

stellt M.Spieker fest- Zitat: 
[....]

"Dass die deutschen Katholiken und insbesondere die Bischöfe Probleme mit der Interpretation päpstlicher Schreiben haben, die sich ausschließlich an die katholische Kirche in Deutschland richten, ist seit dem Konflikt um den Beratungsschein in der Schwangerenberatung bekannt. Damals brauchten die Bischöfe mehr als vier Jahre, um die von Papst Johannes Paul II. schon im September 1995 und dann in drei weiteren Briefen geäußerte Bitte zu erfüllen, in kirchlichen Beratungsstellen keinen Schein mehr auszustellen, der eine Abtreibung erlaubt."

Quelle: CNA; M.Spieker 

Donnerstag, 20. Juni 2019

S. Magister bringt es (leider) auf den Punkt

Cherchez les Allemands - müßte man wohl sagen....jedenfalls übersetzt so der  Rat von Sandro Magister -wenn man Näheres über die Hintergründe der -sagen wir mal- merkwürdigen Vorschläge des "Instrumentum Laboris" für die Amazonas-Synode (Neo-Paganismus, Gaia-Anbetung, Edle-Wilde-Romantik) und die dahinter stehenden Ziele verstehen will. Und wir haben den mühsam unterdrückten Zorn Magisters bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Vorbereitungs-Dokumentes nicht vergessen.
Hier geht´s zum Original bei Settimo Cielo klicken

"DER AMAZONAS-ZUG IST ABGEFAHREN. NÄCHSTER HALT DEUTSCHLAND" 
Seit Montag, 17. Juni hat die für den kommenden Oktober geplante Amazonas-Synode ihr Instrumentum Laboris als Basis für die Diskussionen.

Es besteht aus 59 dicht bedruckten Seiten, aber diese wenigen Zeilen aus § 129 genügen, um  zu verstehen, wo der Papst ankommen will:

"Während wir bestätigen, daß der Zölibat ein Geschenk für die Kirche ist, ist es nötig, daß für die weiter entfernten Gebiete der Region die Möglichkeit untersucht werden muß, viri probati vorzugsweise indigene, respektierte, von ihren Gemeinden akzeptierte Männer zu Priestern zu weihen, auch wenn sie vielleicht schon eine etablierte und stabile Familie haben, - um sicher  zu stellen, daß die Sakramente, die das christliche Leben begleiten und erhalten, garantiert sind." 

Dieses Ziel hat der Papst zuletzt am 27. Januar 2019 bei der Pressekonferenz auf dem Rückflug von Panama erklärt, als er auf die Frage "Werden Sie erlauben, daß verheiratete Männer Priester werden?" zunächst -Paul VI wiederholend -. antwortete: "Ich würde eher mein Leben geben, als das Gesetz des Zölibats abzuschaffen" - aber unmittelbar danach eine Möglichkeit dieser Art zugab "für weit entfernte Gegenden -wie z.B, die Pazifischen Inseln und vielleicht in Amazonien und vielen Orten."
Und am Ende empfahl er, ein Buch von Bischof Fritz Lobinger zu lesen, in dem u.a. der -laut Franziskus "interessante" - Gedanke vorgetragen wird, diese verheirateten Männer zu weihen und ihnen nur den "munus"- die Aufgabe, die Sakramente zu verwalten zu übertragen- nicht aber die zu lehren und zu leiten, wie es sonst bei jeder Hl. Weihe geschieht.

Lobinger, 90, war von 1985 bis 2004 Bischof von Aliwal, Süd-Afrika. Geboren und aufgewachsen ist er aber in Deutschland, wo er bis heute lebt. Und er ist nicht der erste deutsche Bischof oder Theologe, bei dem Jorge Mario Bergoglio in den letzten Jahren Zustimmung zur Weihe verheirateter Männer gefunden hat- mit dem Amazonas als Startrampe.


Dienstag, 9. April 2019

A. SoccI: Wie Kardinal Sarah zur Massenmigration urteilt.

Antonio Socci kommentiert bei LoStraniero das neue Buch von Kardinal Robert Sarah und seine Einstellung zur Massenimmigration in Europa sowie zur offiziellen Stellung der Kirche zu diesem Phänomen. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE KIRCHE DARF NICHT MIT DER NEUEN FORM DER SKLAVEREI ZUSAMMEN ARBEITEN, DIE SICH AUS DER MASSENIMMIGRATION ENTWICKELT HAT," SAGT DER AFRIKANISCHE KARDINAL ROBERT SARAH, DER VOR DER "ISLAMISTISCHEN BARBAREI" WARNT,  DER DIE VISEGRAD-STAATEN UNTERSTÜTZT UND DEN GLOBALEN DRUCK ZUR MIGRATION ZURÜCKWEIST: "WENN DER WESTEN AUF DIESEM TÖDLICHEN WEG WEITERGEHT, BESTEHT DIE GEFAHR,  DASS ER DURCH DIE INVASION DER FREMDEN VERLOREN GEHT".

Bei denen, die unter dem monotonen Geraune des politisch korrekten Klerus, der der dominierenden Ideologie der Salons über die Haare streichelt, eingeschlafen sind, wird das neue Buch von Kardinal Robert Sarah einen Schock auslösen.
Es liegt nicht nur bei doktrinalen Themen auf der Linie des Lehramtes von Benedikt XVI und Johannes Paul II sondern auch bei den sozialen Fragen der Gegenwart.
Der afrikanische Kardinal ragt in der gegenwärtigen Kirche durch seiner Autorität, seine Spiritualität, seinen Abstand von den kurialen Kämpfen und durch seine mutige Stimme für die Wahrheit heraus.

Im Übrigen ist er schon als junger Bischof in Guinea gegen das sozialistische Regime von Sekou Touré aufgetreten, der immer wütender über diesen neuen unbeugsamen Verteidiger des Glaubens wurde. Nach dem Tod des Tyrannen 1984 hat man entdeckt, daß Sarah der erste auf der Liste der Feinde war. (Sandro Magister)

Besonders beim Thema der Emigration widerspricht er, der Afrikaner aus einem sehr armen Dorf völlig dem Klerikalismus der Linken. Er warnt vor den "islamistischen Barbareien" (wie vor den materialistischen Barbareien), unterstützt die Visegrad-Länder, die ihre nationale Identität verteidigen und weist den globalen Druck auf die Migration zurück. Jetzt - sagt er- "gibt es viele Länder, die in diese Richtung gehen und das sollte uns zum Nachdenken bringen. Alle Migranten, die in Europa ankommen, werden vollgestopft, ohne Arbeit, ohne Würde.... und was will die Kirche?
Die Kirche kann nicht mit der neuen Form von Sklaverei zusammenarbeiten, zu der die Massenmigration geworden ist. Wenn der Westen auf diesem tödlichen Weg weitergeht, gibt es wegen unserer sinkenden Geburtenziffern ein großes Risiko - daß er nach der Invasion von Fremden verschwindet,  so wie Rom nach der Invasion der Barbaren verschwand. Ich spreche als Afrikaner. Mein Land ist überwiegend muslimisch. Ich glaube zu wissen, wovon ich spreche."


Freitag, 17. August 2018

Fundstück

Das hätte ich bis jetzt auch nicht für möglich gehalten, daß wir eines Tages Daniel Deckers zitieren und einen seiner Texte in der FAZ als Fundstück ins Boot stellen würden.
Doch tempora mutantur und die Dinge ändern sich. Man hätte auch nicht für möglich gehalten, daß Jünger des medialen Mainstreamdenkens -man könnte auch Einheitsdenkens sagen- einen Personenkultfilm über den Römischen Pontifex drehen würde. Da mußte erst der Jesuiten-Papst aus Argentinien kommen.
Hier geht´s also um Fundstück:  klicken

                                    "EIN MANN SEINES WORTES" 
und das beginnt so:
"Franziskus ist nicht Teil der Lösung der Krise der Autorität in der Kirche, er ist Teil des Problems."

Mittwoch, 8. August 2018

Zitat des Tages

Gefunden im August/Spetemberheft des Vatican-Magazins in der Kolumne "Von Mahl zu Mahl":

"...Deutschland, das Heilige so nötig hätte in all seinem Streit und Mönchsgezänk, das mittlerweile -unter Zutun  seiner Bischöfe am Allerheiligsten angekommen ist. Der Gottesdienstbesuch ist inzwischen unter zehn Prozent angekommen (...) .
Offenbar gerade die rechte Zeit und Gelegenheit, um vom Zentralorgan der DBK mit "sprungbereiter Feindseligkeit" Sperrfeuer eröffnen zu lassen gegen den 91-jährigen Papa emerito in der "Mater Ecclesiae".....
Irgendwohin muß die Kriegskasse der Kirchensteuer ja verballert werden und dieser alte Mann feuert nicht zurück. Das hat er noch nie getan, leider, der auch mit gescheiten bairischen Fußtritten in verschiedene preußische und andere Hintern Zeit seines Lebens allzu sparsam war." 

Wohl gesprochen....

Quelle: Vatican-Magazin, Von Mahl zu Mahl, "Fliegende Redaktionskonferenz" 

Dienstag, 7. August 2018

Leseempfehlung

Jedem, der der Veröffentlichung der Fortsetzung des Fantasy-Opus "Die Päpstin" mit symptomatischen Vorboten einer mittelschweren Allergie entgegengesehen hat- sei die Lektüre der kritischen und kenntnisreichen Zusammenfassung auf dem blog "Nolite Timere" empfohlen.
Der erste Teil dieser Zusammenfassung ist - unter dem Titel:

"Die Päpstin, Teil 1: Der böse Patriarch, die schöne Heidin, die weise Kräuterfrau und der tolerante Philosoph"


hier zu finden:  klicken   und die Fortsetzungen auch. Dank an den Autor! 

Quelle: nolitimere


Dienstag, 17. Juli 2018

Das hat noch gefehlt.....

in schöner Geschichtsklitterung soll auf Island ein "Thor-& Odin-Tempel" errichtet werden - wie die bauwütigen Neuheiden behaupten- nach 1000 Jahren. Dummerweise gab es solche Tempel vor 1000 Jahren nicht und davor oder danach auch nicht, aber das stört die neuen Odins-Jünger nicht, weil sie diesen altgermanischen, im 19. Jahrhundert aus ideologischen Gründen wiederbelebten Naturgeistern "Humanismus" und Begeisterung für die HS-Ehe unterstellen, was anscheinend einen Tempelbau zur götzendienstlichen Verehrung der beiden Herrn aus Walhall opportun erscheinen läßt. Na dann.....
Die einen tanzen um´s Goldene Kalb, die anderen bauen sich einen Selbstbeweihräucherungstempel.
Wir haben den Bericht über das geplante Bauprojekt bei katholisches. info gefunden.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Quelle: www.katholisches.info , G.Nardi

Dienstag, 13. Februar 2018

Fundstück zu Recht und Scharia im Abendland

gefunden bei Marco Gallina, der kurz und sachlich anhand der Geschichte beweist, daß die Scharia, wie man sie auch dreht und wendet, nicht nach Europa paßt.
Hier geht´s zum Original auf dem löwenblog:   klicken
Titel:
                  "DAS ABENDLAND KENNT KEIN GÖTTLICHES RECHT" 

und ein Ausschnitt:  .....
"Zur Ausgangslage: seit der zunehmenden Beschäftigung deutscher Gerichte mit der Paralleljustiz in den scharia-konformen wie kulturbereichernden Milieus hiesiger Art zerraufen sich die Feuilletons der Wahrheitspresse und die Beraterstäbe der besten Politiker aller Zeiten ihre letzten Haare, wie man Islam und Rechtsstaat unter einen Hut bekommen kann.
Dass der Nahe und Mittlere Osten eine ganze Reihe von Fällen zeigt, in denen dies trotz aller Bemühungen gescheitert ist, mag diese Leute nicht darin beirren, dass es nun hierzulande im Zeitalter zunehmender islamischer Radikalisierung besser laufen soll.
Der ausbleibende Erfolg in der Gegenwart wird mit Legendenbildung in der Vergangenheit zurechtgebogen. Die Geschichte lautet: in Europa war es auch mal finster und alles von der Kirche bestimmt, aber mit Aufklärung und Säkularisierung änderte sich das. Seitdem gibt es den Rechtsstaat, seitdem sind alle schlimmen Dinge aus der Welt geschafft und wir leben in Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit. Wenn der Islam bzw. die Länder, in denen der Islam die bestimmende Ideologie ist, diese Entwicklung ebenfalls durchmachen, dann wird sich dasselbe wiederholen." (....)
Quelle:  M.Gallina. Löwenblog 

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Roberto De Mattei nimmt die Unterzeichner der Bergoglio-Laudatio bwz. der Anti-Correctio unter die Lupe

Roberto De Mattei kommentiert bei Corrispondenza Romana, die als Antwort auf die Correctio Filialis gedachte Laudatio einer Gruppe u.a.von vorwiegend deutschsprachigen Theologen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE CORRECTIO FILIALIS UND DIE LAUDATIO FÜR PAPST FRANZISKUS"
"Drei Wochen nach der Correctio filialis ist die erste organisierte Antwort erschienen: eine "Laudatio" die im internet veröffentlicht wurde, unterschrieben von einer Gruppe von Priestern und Intellektuellen- überwiegend aus der österreichisch-deutschen Sphäre.
Wer sind die Unterzeichner der Laudatio?

Einer von ihnen, der Deutsche Msgr. Fritz Lobinger, Bischof emeritus von Aliwal (Südafrika) ist der "Vater" des Ausdrucks "Gemeindepriester"den er im Buch "Teams of Elders. Moving beyond Viri probati" (2007) vorgestellt hat, in dem er sich die Einführung zweier Typen von Priestern wünscht, Diözesanpriester und Gemeindepriester, die ersten zölibatär, in Vollzeit, die zweiten verheiratet, mit Familie und zur Verfügung der Gemeinde, in der sie leben und arbeiten.

Ein anderer Unterzeichner ist Pater Paul Zulehner, Schüler Karl Rahners, ebenfalls bekannt für seine phantasievolle "Pastorale Futurologie", 1990. 2011 unterstützte er den "Appell zun Ungehorsam", den 329 östereichische Priester zugunsten der Ehe für Priester, die Frauenordination, des Rechtes für Protestanten und wiederverheiratete Geschiedene die Kommunion n zu empfangen und für das Recht der Laien zu predigen und die Pfarreien zu leiten- lanziert hatten.

Martin Lintner, Angehöriger des Servitenordens aus Bozen, ist Professor in Brixen und Präsident von "Insect" (International network of societys for Catholic Theology) Er ist wegen seines Buches "Die Wiederentdeckung des Eros. Kirche, Sexualität und menschliche Beziehungen"(2015) in dem er offen für HS und außereheliche Beziehungen plädiert und für seine enthusiastische Aufnahme von "Amoris Laetitia" bekannt, das seiner Meinung nach ein "Punkt ohne Wiederkehr" in der Kirche ist.
Effektiv können wir nicht mehr behaupten, daß es heute einen kategorischen Ausschluß von den Sakramenten der Eucharistie und der Versöhnung gibt, für jene, die in einer neuen Beziehung leben und sich nicht sexueller beziehungen enthalten. Dazu gibt es- vom Text von AL selbst ausgehend- keinerlei Zweifel."

Es ist klar, daß in diesem Stadium die tiefe Spaltung quer durch die Kirche nicht zwischen den Kritikern und den Fans von Papst Franziskus verläuft.
Die Bruchlinie trennt die, die dem unwandelbaren Lehramt der Päpste und denen, die sie sich an Papst Bergoglio wenden, um dem Traum einer neuen Kirche nachzujagen-die sich von derjenigen, die von unserem Herrn Jesus Christus gegründet wurde, unterscheidet.

Man muß kein Historiker sein, um zu verstehen, daß wir eine nie gekannte Seite im bisherigen Leben der Kirche leben. Wir befinden uns nicht am Ende der Welt sondern in unserer Epoche und wir können die Worte unseres Herrn verwenden, der- als er von seiner Rückkehr am Ende der Zeiten sprach- traurig sagte: "Werde ich, wenn ich wiederkomme, noch Glauben auf der Erde vorfinden?"(Lk 18,8)