Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo die Reaktionen der DBK und der deutschen Katholiken auf "Querida Amazonia" , die er schismatisch und Albtraum nennt.
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"FRANZISKUS UND DAS DEUTSCHE SCHISMA. GESCHICHTE EINES ALBTRAUMS"
Die Amazonas-Synode ist die zweite Synode nacheinander, in der Franziskus die Erwartungen derer enttäuscht hat, die vom Papst selbst avisierten Neuerungen erwartet hatten.
In der Jugend-Synode von 2018 war Homosexualität das Thema gewesen, auf das sich Erwartungen und Kontroversen konzentrierten. Das Arbeitsdokument für die Diskussionen läßt in Absatz 197 ausdrücklich einen möglichen Paradigmenwechsel bei der Beurteilung von "homosexuellen Paaren" zu.
Statt dessen- nichts. Beim Synodentreffen ordnete Franziskus Schweigen zu diesem Thema an und erreichte es. Weder in den Diskussionen der Versammlung noch im Schlußdokument und noch viel weniger in der postsynodalen Exhortation "Christus vivit" wird es erwähnt.
Im folgenden Jahr bei der Amazonas-Synode und besonders bei dem, was folgte, war die Enttäuschung der Erneuerer noch größer.
Weil dieses mal die Synodendiskussionen zu der am meisten erwarteten und umstrittenen Veränderung stattfanden, also der Weihe verheirateter Männer. Im Schlußdokument wurde der Vorschlag mit mehr als einer 2/3-Mehrheit angenommen. Und noch Anfang Januar waren viele sicher, daß Franziskus das in die postsynodalen Exhortation, die jeden Moment erwartet wurde,
aufnehmen und so autorisieren würde.
Aber dann kam- in energischer Verteidigung des zölibatären Priestertums als Knalleffekt das Buch des Papa emeritus Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah, das von den Innovatoren als katastrophales Omen betrachtet wurde.
Und tatsächlich erschien kurz darauf die postsynosale Exhortation "Querida Amazonia" wie ein plötzlicher Kälteschauer - mit Franziskus´völligem Schweigen zu diesem Thema. Um einen schwachen, kleinen Hoffnungsschimmer aufrecht zu erhalten, können die Erneuerer sich nur an die wenigen Zeilen der Einleitung klammern, in denen der Papst dazu einlädt, ebenfalls das Schlußdokument der Synode "ganz zu lesen", durch das "bereichert und herausgefordert zu werden" Gott der gesamten Kirche gewähren möge und empfiehlt, daß die Hirten der Amazonas-Region"es
eifrig" anwenden.
Aber abgesehen von diesem letzten bröckeligen Halt, den Franziskus den Neuerern gelassen hat, was hat den Papst veranlaßt, wiederholt bei Themen, bei denen er zuvor seine Bereitschaft zu Erneuerungen gezeigt hatte, die Bremsen zu betätigen.?
Die Antwort kann man in Deutschland finden.
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Mittwoch, 19. Februar 2020
Montag, 17. Februar 2020
Fundstück.....
Guido Horst kommentiert für "Die Tagespost" die Gemütslage in Vatican nach der Veröffentlichung von "Querida Amazonia" und die Reaktionen -und u.a. den Dankesbrief des Pontifex an seinen Ex-Glaubenspräfekten Kardinal Müller.
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Unter dem Titel:
"KOMMENTAR UM " 5 vor 12" : EINE KOALITION DES AUGENMASSES"
beginnt der Artikel so- Zitat:
"Franziskus hat sich bei Kardinal Gerhard Müller für dessen Kommentar zu „Querida Amazonia“ handschriftlich bedankt. Das ausgleichende Wort, das „mir gefallen hat“, wie der Papst schrieb, war in der „Tagespost“ und beim „National Catholic Register“ erschienen – und muss Balsam auf der Seele von Franziskus gewesen sein."
(....)
Quelle: Die Tagespost, G.Horst
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Unter dem Titel:
"KOMMENTAR UM " 5 vor 12" : EINE KOALITION DES AUGENMASSES"
beginnt der Artikel so- Zitat:
"Franziskus hat sich bei Kardinal Gerhard Müller für dessen Kommentar zu „Querida Amazonia“ handschriftlich bedankt. Das ausgleichende Wort, das „mir gefallen hat“, wie der Papst schrieb, war in der „Tagespost“ und beim „National Catholic Register“ erschienen – und muss Balsam auf der Seele von Franziskus gewesen sein."
(....)
Quelle: Die Tagespost, G.Horst
Wird Querida Amazonia für Papst Franziskus zu einer Art Humanae Vitae 2.0 ?
In seiner heutigen Kolumne für "Monday in the Vatican" untersucht A. Gagliarducci, ob und inwiefern "Querida Amazonia" eine Art Humanae Vitae 2.0 für Papst Franziskus werden kann.
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"PAPST FRANZISKUS, IST QUERIDA AMAZONIA HUMANAE VITAE 2.0?"
"Die postsynodale Exhortation Querida Amazonia hat die Möglichkeit in Ausnahmefällen verheiratete Priester zu weihen nicht einmal erwähnt. Ebenso wenig schlägt sie die Möglichkeit vor Diakonissen zu haben oder die Einführung eines "Amazonischen Ritus"
Zum Abschluss der Amazonas-Synode hat Papst Franziskus statt dessen seine Träume für Amazonien beschrieben, die in der Tat Träume für den gesamten Lateinamerikanischen Kontinent.
Er ruft dazu auf, für Berufungen zu beten. Er fordert mehr Missionare. Es gab- nebenbei-nicht den Bruch mit der Tradition der Kirche des Lateinischen Ritus.
Es gibt nur eine Frage: waren die Erfahrungen berechtigt? Papst Franziskus hat den priesterlichen Zölibat in vielen Erklärungen unterstützt und er hat auch klar erklärt, daß er nicht die Absicht habe die Disziplin des Zölibats zu ändern. Im Schlußdokument der Synode ist versucht worden, den Papst in diese Richtung zu drängen: das war das Ziel des Paragraphen, der feststellt, daß der Zölibat keine notwendige Voraussetzung für das Priesteramt ist. Papst Franziskus hat dieses Thema jedoch nicht einmal in Betracht gezogen.
Seit Beginn des Pontifikates hat die Entourage von Papst Franziskus zu einer Änderung der Kirchenlehre gedrängt. Leute in klar definiertem Schwebeflug über dem Papst. Die Agenda war die des sogenannten progressiven Flügels der 1970-er Jahre. Eine alte, größtenteils von der Geschichte überholte Agenda, die ein Echo in den Medien fand und neue Erwartungen schuf.
Benedikt XVI hat diese theologische Agenda klar erklärt, als er sich mit den Schweizer Bischöfen bei ihrem ad-limina-Besuch im November 2006 traf und sagte: "Ich erinnere mich, daß wenn ich in den 80-er und 90-er Jahren nach Deutschland fuhr. und um ein Interview gebeten wurde, ich die Fragen immer schon vorher wußte. Sie betrafen die Ordination von Frauen, Empfängnisverhütung, Abtreibung und andere derartige immer wiederkehrende Probleme."
Als Papst Franziskus gewählt wurde, gab es viele Erwartungen an eine neue lehramtliche Welle. Diese Erwartungen wurden größer als er über "eine arme Kirche für die Armen" sprach und eines der Schlagworte der Befreiungstheologie benutzte. Seither ist jede Entscheidung, die Papst Franziskus getroffen hat, als Beginn einer Revolution in der Kirche beschrieben. Diese Revolution hat niemals stattgefunden.
Einige Beispiele.
Die beiden Kommissionen für Finanzen und das IOR haben im Wesentlichen zur Bestätigung
des vaticanischen Rahmenwerkes geführt. Die jüngsten Entwicklungen hatten sogar eine
privilegierte beiderseitige Beziehung mit Italien zur Folge.
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"PAPST FRANZISKUS, IST QUERIDA AMAZONIA HUMANAE VITAE 2.0?"
"Die postsynodale Exhortation Querida Amazonia hat die Möglichkeit in Ausnahmefällen verheiratete Priester zu weihen nicht einmal erwähnt. Ebenso wenig schlägt sie die Möglichkeit vor Diakonissen zu haben oder die Einführung eines "Amazonischen Ritus"
Zum Abschluss der Amazonas-Synode hat Papst Franziskus statt dessen seine Träume für Amazonien beschrieben, die in der Tat Träume für den gesamten Lateinamerikanischen Kontinent.
Er ruft dazu auf, für Berufungen zu beten. Er fordert mehr Missionare. Es gab- nebenbei-nicht den Bruch mit der Tradition der Kirche des Lateinischen Ritus.
Es gibt nur eine Frage: waren die Erfahrungen berechtigt? Papst Franziskus hat den priesterlichen Zölibat in vielen Erklärungen unterstützt und er hat auch klar erklärt, daß er nicht die Absicht habe die Disziplin des Zölibats zu ändern. Im Schlußdokument der Synode ist versucht worden, den Papst in diese Richtung zu drängen: das war das Ziel des Paragraphen, der feststellt, daß der Zölibat keine notwendige Voraussetzung für das Priesteramt ist. Papst Franziskus hat dieses Thema jedoch nicht einmal in Betracht gezogen.
Seit Beginn des Pontifikates hat die Entourage von Papst Franziskus zu einer Änderung der Kirchenlehre gedrängt. Leute in klar definiertem Schwebeflug über dem Papst. Die Agenda war die des sogenannten progressiven Flügels der 1970-er Jahre. Eine alte, größtenteils von der Geschichte überholte Agenda, die ein Echo in den Medien fand und neue Erwartungen schuf.
Benedikt XVI hat diese theologische Agenda klar erklärt, als er sich mit den Schweizer Bischöfen bei ihrem ad-limina-Besuch im November 2006 traf und sagte: "Ich erinnere mich, daß wenn ich in den 80-er und 90-er Jahren nach Deutschland fuhr. und um ein Interview gebeten wurde, ich die Fragen immer schon vorher wußte. Sie betrafen die Ordination von Frauen, Empfängnisverhütung, Abtreibung und andere derartige immer wiederkehrende Probleme."
Als Papst Franziskus gewählt wurde, gab es viele Erwartungen an eine neue lehramtliche Welle. Diese Erwartungen wurden größer als er über "eine arme Kirche für die Armen" sprach und eines der Schlagworte der Befreiungstheologie benutzte. Seither ist jede Entscheidung, die Papst Franziskus getroffen hat, als Beginn einer Revolution in der Kirche beschrieben. Diese Revolution hat niemals stattgefunden.
Einige Beispiele.
Die beiden Kommissionen für Finanzen und das IOR haben im Wesentlichen zur Bestätigung
des vaticanischen Rahmenwerkes geführt. Die jüngsten Entwicklungen hatten sogar eine
privilegierte beiderseitige Beziehung mit Italien zur Folge.
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Donnerstag, 13. Februar 2020
Fundstück zu Querida Amazonia
Guido Horst kommentiert für Die Tagespost die postsynodale Apostolische Exhortation "Querida Amazonia" die in ihrer konservativen Natur die hochgeschraubten Erwartungen auf Umsturz so schwer enttäuscht hat. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel
"Nachsynodales Schreiben: Alles bleibt, wie es immer war"
beginnt der Artikel so- Zitat:
"Papst Franziskus hat sich entschieden, mit seinem postynodalen Schreiben „Querida Amazonia“ (Das geliebte Amazonien) keine der Türen zu öffnen, über die im Umfeld der vergangenen Bischofsversammlung zum Amazonasbecken immer wieder spekuliert worden war: Weder die zur Weihe verheirateter Diakone zu Priestern, was die Synode dem Papst im Schlussdokument vorgeschlagen hatte.
Noch die zur Weihe von Frauen zu Diakonen– ein Thema, das auf der Bischofsversammlung selbst breiten Raum eingenommen hatte. Und auch nicht die zur Erarbeitung eines amazonischen Ritus, was ebenfalls ein Votum der Synode war.
Wenn man bedenkt, daß ein deutscher Bischof sogar die Erwartung geäußert hatte, daß in der katholischen Kirche nach der Amazonas-Synode nichts mehr so sein würde wie vorher, dann muss man das von Franziskus vorgelegte Schreiben sogar als ausgesprochen konservativ bezeichnen. In der Frage des Priestermangels in abgelegenen Regionen etwa regt der Papst das an, was immer eine Antwort der Kirche war: Mehr Priester als Missionare in diese Gegenden zu schicken." (....)
Quelle: G. Horst, Die Tagespost
Unter dem Titel
"Nachsynodales Schreiben: Alles bleibt, wie es immer war"
beginnt der Artikel so- Zitat:
"Papst Franziskus hat sich entschieden, mit seinem postynodalen Schreiben „Querida Amazonia“ (Das geliebte Amazonien) keine der Türen zu öffnen, über die im Umfeld der vergangenen Bischofsversammlung zum Amazonasbecken immer wieder spekuliert worden war: Weder die zur Weihe verheirateter Diakone zu Priestern, was die Synode dem Papst im Schlussdokument vorgeschlagen hatte.
Noch die zur Weihe von Frauen zu Diakonen– ein Thema, das auf der Bischofsversammlung selbst breiten Raum eingenommen hatte. Und auch nicht die zur Erarbeitung eines amazonischen Ritus, was ebenfalls ein Votum der Synode war.
Wenn man bedenkt, daß ein deutscher Bischof sogar die Erwartung geäußert hatte, daß in der katholischen Kirche nach der Amazonas-Synode nichts mehr so sein würde wie vorher, dann muss man das von Franziskus vorgelegte Schreiben sogar als ausgesprochen konservativ bezeichnen. In der Frage des Priestermangels in abgelegenen Regionen etwa regt der Papst das an, was immer eine Antwort der Kirche war: Mehr Priester als Missionare in diese Gegenden zu schicken." (....)
Quelle: G. Horst, Die Tagespost
Mittwoch, 12. Februar 2020
Sandro Magister stellt eine wichtige Frage zu "Querida Amazonia"
und kann einiges zu den bisher unbekannten Hintergründen des Tumultes um "Aus der Tiefe unserer Herzen" und zur causa Gänswein erklären. ZU lesen ist das bei Settimo Cielo, L´Espresso
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"FRANZISKUS´ SCHWEIGEN, RATZINGERS TRÄNEN UND SEINE NIE VERÖFFENTLICHTE ERKLÄRUNG"
"Das, was an der postsynodalen Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia", die heute am 12.2. 2020 am meisten überrascht, ist ihr völliges Schweigen zu der am meisten erwarteten und kontroversesten Frage: der Weihe verheirateter Männer.
Das Wort "Zölibat" kommt darin nicht einmal vor. Wohl wünscht Papst Franziskus daß das Amt so gestaltet wird, daß es dazu führte, daß die Eucharistie häufiger zelebriert werden kann- sogar in den am weitesten entfernten und verstecktesten Gemeinden. (N.96)
Aber er wiederholt (N.88) daß nur der geweihte Priester die Eucharistie feiern, Sünden vergeben und die Krankensalbung spenden kann (weil auch sie innig an das Vergeben der Sünden gebunden ist, N.129) Und er sagt nichts über die Weihe für "viri probati",
Keinerlei Neues, auch nicht bei Ämtern für Frauen " gäbe man ihnen die Möglichkeit zu den hl. Weihen" schriebt Franziskus " würde das zur Klerikalisierung der Frauen führen" und "unser Verständnis von Kirche auf funktionelle Strukturen reduzieren."
Die Frage, die sich der Lektüre von Querida Amazonia stellt, ist also zu wissen, in welchem Maß die Buch-Bombe des Papa emeritus und Kardinal Robert Sarahs zur Verteidigung des Zölibats die Exhortation beeinflussen konnte- insbesondere auf sein Schweigen zur Weihe für verheiratete Männer.
Zu diesem Zweck brauchen wir einige zusätzliche Informationen in Beziehung zu Artikeln, die wir früher veröffentlicht haben, um nachzuzeichnen, was sich im Verlauf der tumulthaften Tage nach der Veröffentlichung des Buches ereignet hat.
Die bereits bekannte Abfolge der Ereignisse ist bei Settimo Cielo in den drei "Post-scriptum" unter unserem Artikel vom 13. Januar wiedergegeben worden.
"Auch im Schock-Buch Ratzingers und Sarahs. Mit einem Bericht über ein neues Treffen der beiden"
Aber u.a. auch Settimo Cielo wurde von mehreren unabhängigen Quellen- über vier weitere Ereignisse von großer Bedeutung informiert.
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"FRANZISKUS´ SCHWEIGEN, RATZINGERS TRÄNEN UND SEINE NIE VERÖFFENTLICHTE ERKLÄRUNG"
"Das, was an der postsynodalen Apostolischen Exhortation "Querida Amazonia", die heute am 12.2. 2020 am meisten überrascht, ist ihr völliges Schweigen zu der am meisten erwarteten und kontroversesten Frage: der Weihe verheirateter Männer.
Das Wort "Zölibat" kommt darin nicht einmal vor. Wohl wünscht Papst Franziskus daß das Amt so gestaltet wird, daß es dazu führte, daß die Eucharistie häufiger zelebriert werden kann- sogar in den am weitesten entfernten und verstecktesten Gemeinden. (N.96)
Aber er wiederholt (N.88) daß nur der geweihte Priester die Eucharistie feiern, Sünden vergeben und die Krankensalbung spenden kann (weil auch sie innig an das Vergeben der Sünden gebunden ist, N.129) Und er sagt nichts über die Weihe für "viri probati",
Keinerlei Neues, auch nicht bei Ämtern für Frauen " gäbe man ihnen die Möglichkeit zu den hl. Weihen" schriebt Franziskus " würde das zur Klerikalisierung der Frauen führen" und "unser Verständnis von Kirche auf funktionelle Strukturen reduzieren."
Die Frage, die sich der Lektüre von Querida Amazonia stellt, ist also zu wissen, in welchem Maß die Buch-Bombe des Papa emeritus und Kardinal Robert Sarahs zur Verteidigung des Zölibats die Exhortation beeinflussen konnte- insbesondere auf sein Schweigen zur Weihe für verheiratete Männer.
Zu diesem Zweck brauchen wir einige zusätzliche Informationen in Beziehung zu Artikeln, die wir früher veröffentlicht haben, um nachzuzeichnen, was sich im Verlauf der tumulthaften Tage nach der Veröffentlichung des Buches ereignet hat.
Die bereits bekannte Abfolge der Ereignisse ist bei Settimo Cielo in den drei "Post-scriptum" unter unserem Artikel vom 13. Januar wiedergegeben worden.
"Auch im Schock-Buch Ratzingers und Sarahs. Mit einem Bericht über ein neues Treffen der beiden"
Aber u.a. auch Settimo Cielo wurde von mehreren unabhängigen Quellen- über vier weitere Ereignisse von großer Bedeutung informiert.
Marco Tosatti hat die Exhortation bereits gelesen und gibt Entwarnung....
Marco Tosatti hat die postsynodale Apostolische Exhortation zur Amazonas-Synode gelesen und beruhigt bei Stilum Curiae seine Leser, was den befürchteten Traditionsbruch bzgl. der viri probati und des priesterlichen Zölibates angeht.
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"EXHORTATION, AMAZONAS. WEDER VIRI PROBATI NOCH ZÖLIBAT"
"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, ein sehr alter Freund hat mir die englische Fassung der postsynodalen Apostolischen Exhortation geschickt, die heute im Vatican vorgestellt wird. Wir wollen kein Embargo brechen und werden den Text weder zitieren noch kommentieren.
Es handelt sich um einen nicht allzu langen Text - in einer, wenn wir so sagen dürfen, fast poetischen Form, der die Hoffnungen des Pontifex für das Amazonas-Gebiet reflektiert.
Das ist es , was man sagen kann und daß er dazu einlädt, das Synoden-Schlußdokument der Bischöfe zu lesen, das er aber nicht übernimmt.
Nicht nur was die Probleme der Gemeinden angeht, die die Eucharistie nur selten empfangen können, er öffnet- im Gegensatz zum Schlußdokument- nicht den Weg für den Gedanken der viri probati und bekräftigt einige grundlegende Charakteristiken der Person des Priesters in Beziehung auf die Sakramente.
Also war die Vorhersage, die La Fede Quotidiana vor einigen Tagen gemacht hat, richtig.
Richtig, um diejenigen zu beruhigen, die fürchteten, daß aus der Exhortation das Brecheisen hervorgehen würde, das den priesterlichen Zölibat der lateinischen Kirche abschaffen würde, nicht nur im Amazonas-Gebiet sondern auch in anderen Ländern (Deutschland voran) ...."
Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti
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"EXHORTATION, AMAZONAS. WEDER VIRI PROBATI NOCH ZÖLIBAT"
"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, ein sehr alter Freund hat mir die englische Fassung der postsynodalen Apostolischen Exhortation geschickt, die heute im Vatican vorgestellt wird. Wir wollen kein Embargo brechen und werden den Text weder zitieren noch kommentieren.
Es handelt sich um einen nicht allzu langen Text - in einer, wenn wir so sagen dürfen, fast poetischen Form, der die Hoffnungen des Pontifex für das Amazonas-Gebiet reflektiert.
Das ist es , was man sagen kann und daß er dazu einlädt, das Synoden-Schlußdokument der Bischöfe zu lesen, das er aber nicht übernimmt.
Nicht nur was die Probleme der Gemeinden angeht, die die Eucharistie nur selten empfangen können, er öffnet- im Gegensatz zum Schlußdokument- nicht den Weg für den Gedanken der viri probati und bekräftigt einige grundlegende Charakteristiken der Person des Priesters in Beziehung auf die Sakramente.
Also war die Vorhersage, die La Fede Quotidiana vor einigen Tagen gemacht hat, richtig.
Richtig, um diejenigen zu beruhigen, die fürchteten, daß aus der Exhortation das Brecheisen hervorgehen würde, das den priesterlichen Zölibat der lateinischen Kirche abschaffen würde, nicht nur im Amazonas-Gebiet sondern auch in anderen Ländern (Deutschland voran) ...."
Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti
Montag, 10. Februar 2020
R. Cascioli ist "not amused" über Msgr. Sorondo
und läßt als Chefredakteur der La Nuova Bussola Quotidiana in einem Leitartikel kein gutes Haar an dem argentinischen Prälaten.
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"SORONDO - SYMBOL FÜR DIE VERWIRRUNG IN DER KIRCHE"
Mit gezogenem Degen verteidigt er die Kommunion für den argentinischen Präsidenten, einen Abtreibungsbefürworter und in Kohabitation Lebenden; und er verteidigt die Beleidigungen gegen Trump während eines von ihm organisierten Treffens.
Das sind nur die letzten Fehlgriffe von Msgr. Marcelo Sorondo , Argentinier, Kanzler der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und Sozialwissenschaften. Die letzten in einer langen Serie.
Inkompetenz, Sorglosigkeit, Verachtung der katholischen Gläubigen, Arroganz, Ideologie, Chamäleonismus. Es gibt eine Persönlichkeit im Vatikan, die all diese Eigenschaften zusammenfasst, die heute typisch für eine bestimmte Kirche sind, die sich gerne "kontaktfreudig" nennt. Aber während bei anderen eine oder einige dieser Eigenschaften gefunden werden, sind in ihm alle vereinigt. Wir sprechen über den argentinischen Bischof Marcelo Sanchez Sorondo, Kanzler der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und Sozialwissenschaften, eine Position, die er seit 1998 innehat.
Er, der früher Philosophie an der Päpstlichen Lateranuniversität lehrte, wurde von Johannes Paul II. für diese Position nominiert. Eine falsche Wahl könnte im Nachhinein gesagt werden, aber es gibt die Tatsache, daß er bis vor einigen Jahren weder im Guten noch im Schlechten besonders aufgefallen ist; und in jedem Fall war er weit von den Entscheidungszentren entfernt. Wie viele andere Persönlichkeiten, die sich im Vatikan aufhalten, hat er sich jedoch während dieses Pontifikats völlig verändert und ist ein echter politischer Aktivist, Globalist und Sozialist geworden.
Und er hat die Päpstlichen Akademien, die er leitet, verändert: Von angesehenen akademischen Körperschaften, die berufen sind, aktuelle wissenschaftliche und soziale Themen zu diskutieren und zu vertiefen, um den Päpsten nützliche Erkenntniselemente zu vermitteln, sind sie zu dem (wissenschaftlich) bewaffneten Arm mit einer globalistischen und ökologischen Schubkraft geworden, die sicherlich aus Santa Marta stammt, die aber wiederum Santa Marta mitzieht.
Und daß er zu einer fundamentalen Säule der Neuen Vatikanischen Ordnung geworden ist, zeigt die Tatsache, daß er immer noch vorhanden ist, obwohl er sowohl das Rentenalter (75 Jahre) als auch die vom Papst in einigen Fällen gewährte Verlängerung (weitere zwei Jahre) bereits überschritten hat. .
So sind im Vatikan Persönlichkeiten häuslich geworden, die den anti-menschlichen und anti-christlichen Gedanken vertreten, der die UN-Organisationen leitet, und die der heilige Johannes Paul II mit aller Kraft so hart gekämpft hatte. Katastrophale Ökologen wie John Schellnhuber und neomalthusianische Ökonomen wie Jeffrey Sachs diktieren jetzt die Linie und man musste sogar der "gelehrten" Vorlesung von Paul Ehrlich im Vatican beiwohnen, dem Umweltbiologen, der vor allem für die "Bevölkerungsbombe" (die demographische Bombe) bekannt ist, dem 1968 erschienenen Buch, das die antinatalistische Politik in den armen Ländern der folgenden Jahrzehnte so sehr beeinflusste.
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"SORONDO - SYMBOL FÜR DIE VERWIRRUNG IN DER KIRCHE"
Mit gezogenem Degen verteidigt er die Kommunion für den argentinischen Präsidenten, einen Abtreibungsbefürworter und in Kohabitation Lebenden; und er verteidigt die Beleidigungen gegen Trump während eines von ihm organisierten Treffens.
Das sind nur die letzten Fehlgriffe von Msgr. Marcelo Sorondo , Argentinier, Kanzler der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und Sozialwissenschaften. Die letzten in einer langen Serie.
Inkompetenz, Sorglosigkeit, Verachtung der katholischen Gläubigen, Arroganz, Ideologie, Chamäleonismus. Es gibt eine Persönlichkeit im Vatikan, die all diese Eigenschaften zusammenfasst, die heute typisch für eine bestimmte Kirche sind, die sich gerne "kontaktfreudig" nennt. Aber während bei anderen eine oder einige dieser Eigenschaften gefunden werden, sind in ihm alle vereinigt. Wir sprechen über den argentinischen Bischof Marcelo Sanchez Sorondo, Kanzler der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und Sozialwissenschaften, eine Position, die er seit 1998 innehat.
Er, der früher Philosophie an der Päpstlichen Lateranuniversität lehrte, wurde von Johannes Paul II. für diese Position nominiert. Eine falsche Wahl könnte im Nachhinein gesagt werden, aber es gibt die Tatsache, daß er bis vor einigen Jahren weder im Guten noch im Schlechten besonders aufgefallen ist; und in jedem Fall war er weit von den Entscheidungszentren entfernt. Wie viele andere Persönlichkeiten, die sich im Vatikan aufhalten, hat er sich jedoch während dieses Pontifikats völlig verändert und ist ein echter politischer Aktivist, Globalist und Sozialist geworden.
Und er hat die Päpstlichen Akademien, die er leitet, verändert: Von angesehenen akademischen Körperschaften, die berufen sind, aktuelle wissenschaftliche und soziale Themen zu diskutieren und zu vertiefen, um den Päpsten nützliche Erkenntniselemente zu vermitteln, sind sie zu dem (wissenschaftlich) bewaffneten Arm mit einer globalistischen und ökologischen Schubkraft geworden, die sicherlich aus Santa Marta stammt, die aber wiederum Santa Marta mitzieht.
Und daß er zu einer fundamentalen Säule der Neuen Vatikanischen Ordnung geworden ist, zeigt die Tatsache, daß er immer noch vorhanden ist, obwohl er sowohl das Rentenalter (75 Jahre) als auch die vom Papst in einigen Fällen gewährte Verlängerung (weitere zwei Jahre) bereits überschritten hat. .
So sind im Vatikan Persönlichkeiten häuslich geworden, die den anti-menschlichen und anti-christlichen Gedanken vertreten, der die UN-Organisationen leitet, und die der heilige Johannes Paul II mit aller Kraft so hart gekämpft hatte. Katastrophale Ökologen wie John Schellnhuber und neomalthusianische Ökonomen wie Jeffrey Sachs diktieren jetzt die Linie und man musste sogar der "gelehrten" Vorlesung von Paul Ehrlich im Vatican beiwohnen, dem Umweltbiologen, der vor allem für die "Bevölkerungsbombe" (die demographische Bombe) bekannt ist, dem 1968 erschienenen Buch, das die antinatalistische Politik in den armen Ländern der folgenden Jahrzehnte so sehr beeinflusste.
Samstag, 8. Februar 2020
E. Pentin zur kommenden postsynodalen apostolischen Exhortation
Edward Pentin stellt im National Catholic Register Überlegungen über den Inhalt der postsynodalen apostolischen Exhortation an, die nächsten Mittwoch veröffentlicht wird.
Hier geht´s zum Original: klicken
"WAS WIRD DIE POSTSYNODALE EXHORTATION DES PAPSTES FÜR DIE AMAZONASSYNODE ÜBER DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT SAGEN?"
"Im päpstlichen Dokument, das am kommenden Mittwoch veröffentlicht wird, sind verschiedene Ergebnisse möglich.
Eine Mischung aus Vorfreude und Besorgnis umgibt Papst Franziskus´ apostolische Exhortation zur Pan-Amazonassynode, die Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Vatican veröffentlicht wird.
Grund ist. daß der Papst in diesem Dokument mit dem Titel: " Querida Amazonia " (Geliebtes Amazonien) die Norm der Pflichtzölibates für Priester in der Lateinischen Kirche ändern könnte.
Die Mehrheit des Synodenväter hat bei der vergangenen Oktober-Synode zugunsten einer Ausnahmeerlaubnis gestimmt. verheiratete Diakone zu Priestern zu weihen, um dem eingeschränkten Zugang zu den Sakramenten in den abgelegenen Amazonas-Regionen zu begegnen.
Kritiker warnen jedoch davor, die Disziplin des priesterlichen Zölibats abzuschaffen oder zumindest zu schwächen, weil- wenn sie eingeführt würde, die Kirche in Ländern, die unter einer Berufungskrise leiden - wie Deutschland, dessen Bischöfe sich für eine solche Veränderung einsetzen - das gleiche Prinzip einfordern würden.
In den letzten Wochen haben Gerüchte darüber die Runde gemacht, daß das Dokument wahrscheinlich genau den Vorschlag der Synodenväter vom Oktober enthalten werde, andere, daß es keinen Hinweis auf "viri probati" (die Priesterweihe für verheirateten Männern "von nachgewiesener Tugend") enthält. und noch andere, die behaupten, den Text gesehen zu haben, aber sagen, daß er nur eine vorübergehende und belanglose Beziehung dazu herstelle.
Laut einem Vatican-Mitarbeiter- wurde das Dokument dem Papst am 27. Dezember übergeben und sei in seinem Inhalt seither nicht verändert worden- außer einigen Verbesserungen der Übersetzungen. Der vollständige Text sei am 2. Februar vollendet gewesen.
Welche möglichen Szenarien könnten sich angesichts seines Inhaltes ergeben?
Das erste könnte sein, daß die postsynodale Apostolische Exhortation tatsächlich die Viri probati nicht erwähnt und so keine Gefahr für die Regel des Pflichtzölibates darstellt.
Das erscheint möglich angesichts der anscheinenden Ambivalenz von Franziskus gegenüber diesem Thema, obwohl keiner genau weiß, was er darüber denkt. ´
Auch könnte es angesichts der andauernden Kritik besorgter Gläubiger, die wollen, daß die universale Kirche die Disziplin des priesterlichen Zölibats beibehält, .zu keinerlei Aktion kommt.
Zu diesem Chor gesellt sich das jüngste Buch Benedikts XVI und Kardinal Sarahs, das den priesterlichen Zölibat verteidigt.
Papst Franziskus könnte sich auf dieses Thema auch mit der Absicht beziehen, es einem Nachfolger zu überlassen. Aber die Möglichkeit, daß dieses Thema jetzt übergangen wird, wird allgemein als unwahrscheinlich angesehen, weil das die Frage aufwerfen würde: "Warum die Büchse der Pandora öffnen und die Regel durch den synodalen Prozess -mit den möglichen Schäden für den Glauben der Menschen- in Frage stellen, wenn man sie nicht ändern will?"
Die zweite Möglichkeit ist, daß das Dokument die Disziplin der Kirche kraftvoll bestätigt und so an der Orthodoxie festhält, aber eine Ausnahme für den Vorschlag der Amazonas-Synode zuläßt.
Das würde zu dem passen, was Kardinal Kasper im vergangenen Juni sagte, - daß "wenn die Synodenväter für eine solche Maßnahme am Amazonas stimmten, Papst Franziskus, dem prinzipiell zustimmen würde. "
Aber das würde wie eine große, Niederlage der Verteidiger des priesterlichen Zölibates erscheinen, die glauben, daß die Gründe, eine solche Ausnahme für die Amazonas-Region zuzulassen. andernorts sofort benutzt würden- auch wenn das in dem Dokument verboten wird (es gibt zahlreiche postkonziliare Beispiele dafür, wie aus Ausnahmen die Regel wurden, wie z.B. die Benutzung der Landessprache, die Handkommunion, die versus populum zelebrierte Messe und die außerordentlichen Kommunionshelfer).
Für diese Kritiker wäre das gleichbedeutend mit der Abschaffung der Regel- wie sehr auch immer der priesterliche Zölibat auch in der Exhortation gewürdigt und bekräftigt würde.
Ein drittes Szenario wäre, daß die Exhortation keine Erwähnung der Viri Probati enthält und die Vorschrift zum Zölibat intakt überlebt zu haben scheint.
In Wirklichkeit würde die Angelegenheit jedoch nicht vollständig zurückgestellt, sondern der neuen Konstitution für die römische Kurie und nachfolgend den Bischofskonferenzen übertragen. Dies ist möglich, da der im vergangenen Jahr vorgelegten Entwurf für die neue Konstitution der Römischen Kurie der den Bischofskonferenzen größere Autorität verleiht, im Einklang mit den Plänen von Papst Franziskus steht, die in seiner ersten apostolischen Exhortation Evangelii Gaudium dargelegt wurden. Anstatt in der Exhortation selbst über die Angelegenheit zu entscheiden, würde Franziskus in der Tat die Verantwortung verheiratete Priester zuzulassen, den Bischöfen übertragen, die entsprechend ihrer jeweiligen örtlichen Situation damit umgehen könnten.
Ein möglicher Grund- ausgesprochen oder unausgesprochen- könnte sein, daß die Änderung des priesterlichen Zölibats eine teure Belastung für die diözesanen Finanzen werden würde- wegen der zusätzlichen Kosten für den Unterhalt der Familien der Priester und so könnte Franziskus die Verantwortung für die Entscheidung Ortsbischöfen übertragen die entscheiden, ob sie sich das leisten können.
Eine vierte Hypothese ist, daß der Papst sagt, die Exhortation müsse im Licht des Schlußdokumentes gelesen werden. was ihm erlauben würde, sich selber nicht auf die viri probati zu beziehen und so dem Vorwurf zu entgehen, daß er die Abschaffung des priesterlichen Zölibates verursacht habe.
Die Änderung würde jedoch auf der Grundlage der apostolischen Verfassung von Papst Franziskus aus dem
Jahr 2018 auf der Grundlage der apostolischen Konstitution Episcopalis Communio in Kraft treten, die
bestimmt, daß wenn dem ausdrücklich durch den Römischen Pontifex zugestimmt wird, das Schlußdokument zum ordentlichen Lehramt des Nachfolgers Petri gehört.
Das könnte de facto wie die Fußnote 351 seiner apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" wirken, die es einigen katholischen wiederverheirateten Geschiedenen ermöglichte, die heilige Kommunion zu empfangen, sogar obwohl der Haupttext.- in diesem Fall der Exhortation selbst- anders verstanden werden kann..
Die fünfte Möglichkeit ist, daß es keine Erwähnung der viri probati gibt und eine Änderung der Regel des priesterlichen Zölibats verschoben wird. Die würde dann nach der nächsten Bischofssynode- bei der es wahrscheinlich um Synodalität geht.- behandelt werden. Diese Synode könnte sehr wohl ein neues institutionelles und kanonisches Rahmenwerk schaffen - das möglicherweise eine "Dauersynode" beinhaltet, analog zu einer permanenten Revolution - gemäß der Linien, die der verstorbene Kardinal Carlo Martini sich vorstellte.
Das könnte dann in zwei mögliche Richtungen gehen- entweder als synodales Experiment auf lokaler Ebene -ähnlich dem "synodalen Weg" in Deutschland, für den es zur Zeit noch keine kanonischen Strukturen gibt- die aber eine Vaticanische Synode schaffen könnte.
Oder es könnte eine "permanente Synode" auf universaler Ebene eingerichtet werden, eine Art "synodales Parlament", in dem Bischöfe in der Lage wären. immer mehr Ausnahmen für verheiratete Priester zuzulassen. Jede dieser Möglichkeiten würde die Gelegenheit bieten, auf unterschiedliche Weise die Zölibatsregel zu ändern."
Quelle:NCR, E. Pentin
Hier geht´s zum Original: klicken
"WAS WIRD DIE POSTSYNODALE EXHORTATION DES PAPSTES FÜR DIE AMAZONASSYNODE ÜBER DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT SAGEN?"
"Im päpstlichen Dokument, das am kommenden Mittwoch veröffentlicht wird, sind verschiedene Ergebnisse möglich.
Eine Mischung aus Vorfreude und Besorgnis umgibt Papst Franziskus´ apostolische Exhortation zur Pan-Amazonassynode, die Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Vatican veröffentlicht wird.
Grund ist. daß der Papst in diesem Dokument mit dem Titel: " Querida Amazonia " (Geliebtes Amazonien) die Norm der Pflichtzölibates für Priester in der Lateinischen Kirche ändern könnte.
Die Mehrheit des Synodenväter hat bei der vergangenen Oktober-Synode zugunsten einer Ausnahmeerlaubnis gestimmt. verheiratete Diakone zu Priestern zu weihen, um dem eingeschränkten Zugang zu den Sakramenten in den abgelegenen Amazonas-Regionen zu begegnen.
Kritiker warnen jedoch davor, die Disziplin des priesterlichen Zölibats abzuschaffen oder zumindest zu schwächen, weil- wenn sie eingeführt würde, die Kirche in Ländern, die unter einer Berufungskrise leiden - wie Deutschland, dessen Bischöfe sich für eine solche Veränderung einsetzen - das gleiche Prinzip einfordern würden.
In den letzten Wochen haben Gerüchte darüber die Runde gemacht, daß das Dokument wahrscheinlich genau den Vorschlag der Synodenväter vom Oktober enthalten werde, andere, daß es keinen Hinweis auf "viri probati" (die Priesterweihe für verheirateten Männern "von nachgewiesener Tugend") enthält. und noch andere, die behaupten, den Text gesehen zu haben, aber sagen, daß er nur eine vorübergehende und belanglose Beziehung dazu herstelle.
Laut einem Vatican-Mitarbeiter- wurde das Dokument dem Papst am 27. Dezember übergeben und sei in seinem Inhalt seither nicht verändert worden- außer einigen Verbesserungen der Übersetzungen. Der vollständige Text sei am 2. Februar vollendet gewesen.
Welche möglichen Szenarien könnten sich angesichts seines Inhaltes ergeben?
Das erste könnte sein, daß die postsynodale Apostolische Exhortation tatsächlich die Viri probati nicht erwähnt und so keine Gefahr für die Regel des Pflichtzölibates darstellt.
Das erscheint möglich angesichts der anscheinenden Ambivalenz von Franziskus gegenüber diesem Thema, obwohl keiner genau weiß, was er darüber denkt. ´
Auch könnte es angesichts der andauernden Kritik besorgter Gläubiger, die wollen, daß die universale Kirche die Disziplin des priesterlichen Zölibats beibehält, .zu keinerlei Aktion kommt.
Zu diesem Chor gesellt sich das jüngste Buch Benedikts XVI und Kardinal Sarahs, das den priesterlichen Zölibat verteidigt.
Papst Franziskus könnte sich auf dieses Thema auch mit der Absicht beziehen, es einem Nachfolger zu überlassen. Aber die Möglichkeit, daß dieses Thema jetzt übergangen wird, wird allgemein als unwahrscheinlich angesehen, weil das die Frage aufwerfen würde: "Warum die Büchse der Pandora öffnen und die Regel durch den synodalen Prozess -mit den möglichen Schäden für den Glauben der Menschen- in Frage stellen, wenn man sie nicht ändern will?"
Die zweite Möglichkeit ist, daß das Dokument die Disziplin der Kirche kraftvoll bestätigt und so an der Orthodoxie festhält, aber eine Ausnahme für den Vorschlag der Amazonas-Synode zuläßt.
Das würde zu dem passen, was Kardinal Kasper im vergangenen Juni sagte, - daß "wenn die Synodenväter für eine solche Maßnahme am Amazonas stimmten, Papst Franziskus, dem prinzipiell zustimmen würde. "
Aber das würde wie eine große, Niederlage der Verteidiger des priesterlichen Zölibates erscheinen, die glauben, daß die Gründe, eine solche Ausnahme für die Amazonas-Region zuzulassen. andernorts sofort benutzt würden- auch wenn das in dem Dokument verboten wird (es gibt zahlreiche postkonziliare Beispiele dafür, wie aus Ausnahmen die Regel wurden, wie z.B. die Benutzung der Landessprache, die Handkommunion, die versus populum zelebrierte Messe und die außerordentlichen Kommunionshelfer).
Für diese Kritiker wäre das gleichbedeutend mit der Abschaffung der Regel- wie sehr auch immer der priesterliche Zölibat auch in der Exhortation gewürdigt und bekräftigt würde.
Ein drittes Szenario wäre, daß die Exhortation keine Erwähnung der Viri Probati enthält und die Vorschrift zum Zölibat intakt überlebt zu haben scheint.
In Wirklichkeit würde die Angelegenheit jedoch nicht vollständig zurückgestellt, sondern der neuen Konstitution für die römische Kurie und nachfolgend den Bischofskonferenzen übertragen. Dies ist möglich, da der im vergangenen Jahr vorgelegten Entwurf für die neue Konstitution der Römischen Kurie der den Bischofskonferenzen größere Autorität verleiht, im Einklang mit den Plänen von Papst Franziskus steht, die in seiner ersten apostolischen Exhortation Evangelii Gaudium dargelegt wurden. Anstatt in der Exhortation selbst über die Angelegenheit zu entscheiden, würde Franziskus in der Tat die Verantwortung verheiratete Priester zuzulassen, den Bischöfen übertragen, die entsprechend ihrer jeweiligen örtlichen Situation damit umgehen könnten.
Ein möglicher Grund- ausgesprochen oder unausgesprochen- könnte sein, daß die Änderung des priesterlichen Zölibats eine teure Belastung für die diözesanen Finanzen werden würde- wegen der zusätzlichen Kosten für den Unterhalt der Familien der Priester und so könnte Franziskus die Verantwortung für die Entscheidung Ortsbischöfen übertragen die entscheiden, ob sie sich das leisten können.
Eine vierte Hypothese ist, daß der Papst sagt, die Exhortation müsse im Licht des Schlußdokumentes gelesen werden. was ihm erlauben würde, sich selber nicht auf die viri probati zu beziehen und so dem Vorwurf zu entgehen, daß er die Abschaffung des priesterlichen Zölibates verursacht habe.
Die Änderung würde jedoch auf der Grundlage der apostolischen Verfassung von Papst Franziskus aus dem
Jahr 2018 auf der Grundlage der apostolischen Konstitution Episcopalis Communio in Kraft treten, die
bestimmt, daß wenn dem ausdrücklich durch den Römischen Pontifex zugestimmt wird, das Schlußdokument zum ordentlichen Lehramt des Nachfolgers Petri gehört.
Das könnte de facto wie die Fußnote 351 seiner apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" wirken, die es einigen katholischen wiederverheirateten Geschiedenen ermöglichte, die heilige Kommunion zu empfangen, sogar obwohl der Haupttext.- in diesem Fall der Exhortation selbst- anders verstanden werden kann..
Die fünfte Möglichkeit ist, daß es keine Erwähnung der viri probati gibt und eine Änderung der Regel des priesterlichen Zölibats verschoben wird. Die würde dann nach der nächsten Bischofssynode- bei der es wahrscheinlich um Synodalität geht.- behandelt werden. Diese Synode könnte sehr wohl ein neues institutionelles und kanonisches Rahmenwerk schaffen - das möglicherweise eine "Dauersynode" beinhaltet, analog zu einer permanenten Revolution - gemäß der Linien, die der verstorbene Kardinal Carlo Martini sich vorstellte.
Das könnte dann in zwei mögliche Richtungen gehen- entweder als synodales Experiment auf lokaler Ebene -ähnlich dem "synodalen Weg" in Deutschland, für den es zur Zeit noch keine kanonischen Strukturen gibt- die aber eine Vaticanische Synode schaffen könnte.
Oder es könnte eine "permanente Synode" auf universaler Ebene eingerichtet werden, eine Art "synodales Parlament", in dem Bischöfe in der Lage wären. immer mehr Ausnahmen für verheiratete Priester zuzulassen. Jede dieser Möglichkeiten würde die Gelegenheit bieten, auf unterschiedliche Weise die Zölibatsregel zu ändern."
Quelle:NCR, E. Pentin
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Freitag, 7. Februar 2020
Edward Pentin zur causa Gänswein
Edward Pentin kommentiert im National Catholic Register den Stand der causa Gänswein-Beurlaubung aus seiner Sicht. Hier geht´s zum Original: klicken
"LÖSUNG DES RÄTSELS UM DIE SUSPENDIERUNG VON ERZBISCHOF GÄNSWEIN"
"Ende Januar hat Papst Franziskus Erzbischof Gänswein aufgefordert seinen Pflichten als Präfekt des Päpstlichen Hauses fern zu bleiben und mehr Zeit in seine Rolle als Privatsekretär von Benedikt XVI zu investieren.
Der merkwürdige Fall des Verschwindens von Erzbischof Georg Gänswein aus den päpstlichen Ämtern spiegelt sich nach den scheinbar widersprüchlichen Aussagen in den Presseberichten und am Mittwoch im Vatikan wider.
In einem Artikel in der deutschen Zeitung Die Tagespost vom 5. Februar hieß es, Papst Franziskus habe Erzbischof Gänswein von seiner Position als Präfekt des Päpstlichen Hauses ifür unbestimmte Zeit beurlaubt, nach dem wie er den Start des Buches von Papst Emeritus Benedikt und Kardinal Robert Sarah über das Priestertum und den priesterlichen Zölibat handhabte, einen Tumult, der weltweit die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zog.
Dieser Schritt scheint mit dem Umgang dieses Pontifikats mit anderen Mitarbeitern zu korrelieren, die dem Heiligen Vater in der Vergangenheit herausgefordert und ihm Schwierigkeiten bereitet haben, sie aus ihren Ämtern zu entfernen, ohne ihnen eine neue Pflicht zuzuweisen und sie so in einer Art unbegrenzten Abwesenheit zu belassen.
Die Kardinäle Raymond Burke und Gerhard Müller sind weitere Beispiele, die nach ihrer Abberufung noch keine neuen kurialen oder bischöflichen Funktionen erhalten haben.
Der angebliche Grund, so berichtete"Die Tagespost", sei die Fürsorge für Benedikt XVI, der sich laut Spekulationen von Luis Badilla von der halboffiziellen vatikanischen Nachrichtenagentur Il Sismografo möglicherweise wohlfühlt,.
"LÖSUNG DES RÄTSELS UM DIE SUSPENDIERUNG VON ERZBISCHOF GÄNSWEIN"
"Ende Januar hat Papst Franziskus Erzbischof Gänswein aufgefordert seinen Pflichten als Präfekt des Päpstlichen Hauses fern zu bleiben und mehr Zeit in seine Rolle als Privatsekretär von Benedikt XVI zu investieren.
Der merkwürdige Fall des Verschwindens von Erzbischof Georg Gänswein aus den päpstlichen Ämtern spiegelt sich nach den scheinbar widersprüchlichen Aussagen in den Presseberichten und am Mittwoch im Vatikan wider.
In einem Artikel in der deutschen Zeitung Die Tagespost vom 5. Februar hieß es, Papst Franziskus habe Erzbischof Gänswein von seiner Position als Präfekt des Päpstlichen Hauses ifür unbestimmte Zeit beurlaubt, nach dem wie er den Start des Buches von Papst Emeritus Benedikt und Kardinal Robert Sarah über das Priestertum und den priesterlichen Zölibat handhabte, einen Tumult, der weltweit die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zog.
Dieser Schritt scheint mit dem Umgang dieses Pontifikats mit anderen Mitarbeitern zu korrelieren, die dem Heiligen Vater in der Vergangenheit herausgefordert und ihm Schwierigkeiten bereitet haben, sie aus ihren Ämtern zu entfernen, ohne ihnen eine neue Pflicht zuzuweisen und sie so in einer Art unbegrenzten Abwesenheit zu belassen.
Die Kardinäle Raymond Burke und Gerhard Müller sind weitere Beispiele, die nach ihrer Abberufung noch keine neuen kurialen oder bischöflichen Funktionen erhalten haben.
Der angebliche Grund, so berichtete"Die Tagespost", sei die Fürsorge für Benedikt XVI, der sich laut Spekulationen von Luis Badilla von der halboffiziellen vatikanischen Nachrichtenagentur Il Sismografo möglicherweise wohlfühlt,.
Donnerstag, 6. Februar 2020
David Berger kommentiert die Beurlaubung Erzbischof Gänsweins....
"Aber machen wir uns nichts vor: Nachdem Papst Franziskus den Lieblingsort Papst Benedikts in den Gärten von Castel Gandolfo, einen Weinberg mit deutschen Rebsorten, dem Erdboden hat gleichmachen lassen, erreicht nun die Vatikanische Version des „Kampfes gegen Rechts“ (Kampf gegen zu viel Katholizismus) ein neues Level: Der Sack wird geschlagen, aber der Esel ist gemeint."
Oder A. Socci hatte doch Recht.....
Hier geht´s zum Original bei Philosophia Perennis: klicken
unter dem Titel:
"RACHEAKTION: PAPST FRANZISKUS BEURLAUBT ERZBISCHOF GÄNSWEIN"
beginnt der Artikel so:
"Wie die katholische Zeitung „Tagespost“ meldet, hat Papst Franziskus den bekannten Kurienbischof Georg Gänswein beurlaubt. Gänswein gilt als der wichtigste Vertraute des emeritierten Papst Benedikts XVI und neben dem Papst als wichtigstes „Gesicht“ des Pontifikats Benedikts XVI."
Quelle: D.Berger, Philosophia Perennis
Oder A. Socci hatte doch Recht.....
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unter dem Titel:
"RACHEAKTION: PAPST FRANZISKUS BEURLAUBT ERZBISCHOF GÄNSWEIN"
beginnt der Artikel so:
"Wie die katholische Zeitung „Tagespost“ meldet, hat Papst Franziskus den bekannten Kurienbischof Georg Gänswein beurlaubt. Gänswein gilt als der wichtigste Vertraute des emeritierten Papst Benedikts XVI und neben dem Papst als wichtigstes „Gesicht“ des Pontifikats Benedikts XVI."
Quelle: D.Berger, Philosophia Perennis
Tosatti widerspricht dem vaticanischen Presseamt....
Marco Tosatti widerspricht in einem Artikel für La Nuova Bussola Quotidiana den beschwichtigenden Verlautbarungen des vaticanischen Presseamtes zur unbegrenzten Beurlaubung Erzbischof Gänsweins von seinem Amt als Präfekt des Päpstlichen Hauses fundamental und beruft sich dabei auf vaticanische Quellen, u.a. auch solche, die dem Erzbischof nahe stehen.
Hier geht´s zum Original: klicken
DER PAPST ENTLÄSST DON GEORG
"KOMM NICHT WIEDER". UND GÄNSWEIN WURDE VOR DIE TÜR GESETZT
Papst Bergoglio hat den Präfekten des Päpstlichen Hauses und Sekretär von Benedikt XVI, Erzbischof Georg Gänswein für unbestimmte Zeit beurlaubt. Der Vatican spricht von einem normalen Vorgang. Aber nach der Rekonstruktion von La Nuova Bussola Quotidiana hat ihn Franziskus buchstäblich vor die Tür gesetzt "Ich will dich nicht mehr sehen"
Die Gründe für eine angekündigte Pause: vom schwierigen Zusammenleben bis hin zur unangenehmen Rolle des Vermittlers in der Affäre des Buches von Benedikt XVI und Sarah.
Papst Bergoglio hat den Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein auf unbestimmte Zeit beurlaubt. Soll heißen: formal ist Gänswein noch Präfekt des Päpstlichen Hauses (ein Amt, das nach Meinung einiger durch die Kurienreform auch abgeschafft werden könnte)-aber er übt es nicht aus.
Soweit wir wissen, wurde er gebeten, auch nicht in sein Büro zu kommen. Die Entscheidung wäre vor einiger Zeit getroffen worden, und tatsächlich hatten diejenigen, die die Zeremonien und Begegnungen des Papstes genau verfolgen, die Abwesenheit des deutschen Prälaten bemerkt. Aber gestern hat "Die Tagespost", eine deutsche katholische Zeitung, die Nachricht übermittelt, auch wenn sie sie in gewisser Weise als zweifelhaft dargestellt hat.
Die Zeitung schreibt: "Papst Franziskus hat dem Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, einen unbefristeten Urlaub gewährt. Wann Gänswein seine Pflichten wieder aufnimmt, ist unsicher. Papst Franziskus gewährte dem Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, einen unbefristeten Urlaub. Vatikanische Kreise haben das dieser Zeitung gegenüber bestätigt. Der Privatsekretär des Papstes bleibt als Chef der Präfektur verantwortlich, die für die Organisation der öffentlichen Audienzen des Papstes verantwortlich ist, wird jedoch freigestellt, um Benedikt XVI mehr Zeit widmen zu können "
Die Realität sieht jedoch entschieden anders aus, wie wir aus Quellen, die dem Betroffenen nahe stehen, erfahren haben. Erzbischof Gänswein hat den amtierenden Papst um nichts gebeten, geschweige denn ohne zeitliche Begrenzung von seinem Amt beurlaubt zu werden. Seit Tagen kursieren im Vatikan Gerüchte über ein stürmisches Zusammentreffen der beiden, das mit der Trennung geendet habe. Dies sind jedoch nur Aussagen, denen es allerdings angesichts der impulsiven und wütenden Natur des Papstes nicht an Plausibilität mangelt.
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DER PAPST ENTLÄSST DON GEORG
"KOMM NICHT WIEDER". UND GÄNSWEIN WURDE VOR DIE TÜR GESETZT
Papst Bergoglio hat den Präfekten des Päpstlichen Hauses und Sekretär von Benedikt XVI, Erzbischof Georg Gänswein für unbestimmte Zeit beurlaubt. Der Vatican spricht von einem normalen Vorgang. Aber nach der Rekonstruktion von La Nuova Bussola Quotidiana hat ihn Franziskus buchstäblich vor die Tür gesetzt "Ich will dich nicht mehr sehen"
Die Gründe für eine angekündigte Pause: vom schwierigen Zusammenleben bis hin zur unangenehmen Rolle des Vermittlers in der Affäre des Buches von Benedikt XVI und Sarah.
Papst Bergoglio hat den Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein auf unbestimmte Zeit beurlaubt. Soll heißen: formal ist Gänswein noch Präfekt des Päpstlichen Hauses (ein Amt, das nach Meinung einiger durch die Kurienreform auch abgeschafft werden könnte)-aber er übt es nicht aus.
Soweit wir wissen, wurde er gebeten, auch nicht in sein Büro zu kommen. Die Entscheidung wäre vor einiger Zeit getroffen worden, und tatsächlich hatten diejenigen, die die Zeremonien und Begegnungen des Papstes genau verfolgen, die Abwesenheit des deutschen Prälaten bemerkt. Aber gestern hat "Die Tagespost", eine deutsche katholische Zeitung, die Nachricht übermittelt, auch wenn sie sie in gewisser Weise als zweifelhaft dargestellt hat.
Die Zeitung schreibt: "Papst Franziskus hat dem Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, einen unbefristeten Urlaub gewährt. Wann Gänswein seine Pflichten wieder aufnimmt, ist unsicher. Papst Franziskus gewährte dem Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, einen unbefristeten Urlaub. Vatikanische Kreise haben das dieser Zeitung gegenüber bestätigt. Der Privatsekretär des Papstes bleibt als Chef der Präfektur verantwortlich, die für die Organisation der öffentlichen Audienzen des Papstes verantwortlich ist, wird jedoch freigestellt, um Benedikt XVI mehr Zeit widmen zu können "
Die Realität sieht jedoch entschieden anders aus, wie wir aus Quellen, die dem Betroffenen nahe stehen, erfahren haben. Erzbischof Gänswein hat den amtierenden Papst um nichts gebeten, geschweige denn ohne zeitliche Begrenzung von seinem Amt beurlaubt zu werden. Seit Tagen kursieren im Vatikan Gerüchte über ein stürmisches Zusammentreffen der beiden, das mit der Trennung geendet habe. Dies sind jedoch nur Aussagen, denen es allerdings angesichts der impulsiven und wütenden Natur des Papstes nicht an Plausibilität mangelt.
Mittwoch, 5. Februar 2020
Neues zu EB Gänswein
Hannah Brockhaus berichtet für CNA über den derzeitigen Informationsstand zu Berichten über die Beurlaubung von Erzbischof Gänsewein durch den amtierenden Pontifex
Hier geht´s zum Original: klicken
"VATICAN HAT KEINE INFORMATIONEN ZUM BERICHT ÜBER DIE BEURLAUBUNG GÄNSWEINS"
"Nachdem eine deutsche katholische Tageszeitung berichtet hatte, daß Erzbischof Georg Gänswein gebeten wurde, von seiner Position als Leiter des päpstlichen Haushalts Urlaub zu nehmen, hat der Vatikan erklärt, er könne den Bericht nicht bestätigen, und der Erzbischof sei noch in seinem Amt.
Die Tagespost vom 5. Februar berichtet, daß der deutsche Erzbischof vor kurzem von Papst Franziskus gebeten hat "sich auf seine Rolle als Privatsekretär des Papa emeritus Benedikt XVI zu konzentrieren."
Eine Vatican-Quelle berichtete CNA daß der Bericht der Tagespost, daß Gänswein als Präfekt des Päpsltichen Haushaltes auf unbestimmte Zeit beurlaubt worden sei, auf dem Laufenden ist. Aber das Presseamt des Hl. Stuhls berichtete am heutigen Mittwoch, es habe keine Informationen bzgl.Gänsweins Beurlaubung.
Was die Abwesenheit des Erzbischofs bei den päpstlichen Audienzen in den vergangenen Wochen betrifft, stellte das Presseamt fest: "das liegt an einer üblichen Neuordnung der verschiedenen Aufgaben und Pflichten des Präfekten des Päpstlichen Haushalts, der wie Sie wissen auch der persönliche Sekretär des Papa emeritus ist."
Im Januar fehlte Gänswein während mehrerer Wochen bei seiner üblichen Pflicht,während öffentlicher Auftritte des Papstes -wie z.B. bei den Generalaudienzen am Mittwoch- weil er an einer Bronchitis erkrankt war.
Gänsweins fortgesetzte Abwesenheit unmittelbar vor der Kontroiverse um das neue Buch über den priesterlichen Zölibat -geschrieben von Kardinal Robert Sarah und Benedikt XVI-
hat zu Spekulationen geführt, der persönliche Sekretär des Papa emeritus sei aus diesem Grund aus seinem Amt als Leiter des päpstlichen Haushaltes entfernt worden.
Fr. Leonardo Sapienza, Regens der Präfektur, hat die Rolle Gänsweins bei den Generalaudienzen als Repräsentant des päpstlichen Haushalts eingenommen.
Quelle: CNA, H. Brockhaus
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"VATICAN HAT KEINE INFORMATIONEN ZUM BERICHT ÜBER DIE BEURLAUBUNG GÄNSWEINS"
"Nachdem eine deutsche katholische Tageszeitung berichtet hatte, daß Erzbischof Georg Gänswein gebeten wurde, von seiner Position als Leiter des päpstlichen Haushalts Urlaub zu nehmen, hat der Vatikan erklärt, er könne den Bericht nicht bestätigen, und der Erzbischof sei noch in seinem Amt.
Die Tagespost vom 5. Februar berichtet, daß der deutsche Erzbischof vor kurzem von Papst Franziskus gebeten hat "sich auf seine Rolle als Privatsekretär des Papa emeritus Benedikt XVI zu konzentrieren."
Eine Vatican-Quelle berichtete CNA daß der Bericht der Tagespost, daß Gänswein als Präfekt des Päpsltichen Haushaltes auf unbestimmte Zeit beurlaubt worden sei, auf dem Laufenden ist. Aber das Presseamt des Hl. Stuhls berichtete am heutigen Mittwoch, es habe keine Informationen bzgl.Gänsweins Beurlaubung.
Was die Abwesenheit des Erzbischofs bei den päpstlichen Audienzen in den vergangenen Wochen betrifft, stellte das Presseamt fest: "das liegt an einer üblichen Neuordnung der verschiedenen Aufgaben und Pflichten des Präfekten des Päpstlichen Haushalts, der wie Sie wissen auch der persönliche Sekretär des Papa emeritus ist."
Im Januar fehlte Gänswein während mehrerer Wochen bei seiner üblichen Pflicht,während öffentlicher Auftritte des Papstes -wie z.B. bei den Generalaudienzen am Mittwoch- weil er an einer Bronchitis erkrankt war.
Gänsweins fortgesetzte Abwesenheit unmittelbar vor der Kontroiverse um das neue Buch über den priesterlichen Zölibat -geschrieben von Kardinal Robert Sarah und Benedikt XVI-
hat zu Spekulationen geführt, der persönliche Sekretär des Papa emeritus sei aus diesem Grund aus seinem Amt als Leiter des päpstlichen Haushaltes entfernt worden.
Fr. Leonardo Sapienza, Regens der Präfektur, hat die Rolle Gänsweins bei den Generalaudienzen als Repräsentant des päpstlichen Haushalts eingenommen.
Quelle: CNA, H. Brockhaus
Breaking - Papst Franziskus beurlaubt Erzbischof Gänswein....
Eilmeldung der Tagespost - hier geht´s zum Original: klicken
"EILMELDUNG: Papst Franziskus beurlaubt Erzbischof Gänswein"
Hintergrund ist offenbar die unglücklich gelaufene Präsentation des Kleriker-Buchs von Kardinal Sarah, zu dem Benedikt XVI. einen Aufsatz über den Zölibat beigesteuert hatte.
Quelle: Die Tagespost
Freitag, 31. Januar 2020
Breaking....
Roberto de Mattei berichtet bei Corrispondenza Romana - was er von einigen Bischjöfe, die Teile der kommenden postsynodalen Exhortation von Papst Franziskus gelesen haben, heute erfahren hat: verheiratete "viri probati" können zukünftig in Ausnahmefällen zu Priestern geweiht werden. Und er kommentiert anschließend, welche Folgen das haben wird,
Hier geht´s zum Original: klicken
"DIE POSTSYNODALE EXHORTATION VON PAPST FRANZISKUS HEBT DEN KLERIKALEN ZÖLIBAT AUF"
"Die Nachricht, die wir erwarteten, lag schon in der Luft, aber die Bestätigung erreicht uns auf diskrete Weise von einigen Bischöfen, die Zugang zu einem Teil (nicht der ganzen) postsynodalen apostolischen Exhortation für die Amazonas-Synode von Papst Franziskus bekommen. Dieser Teil bezieht sich hauptsächlich auf den im Schlußdokument der Synode approbierten Paragraphen 111.
"Viele Mitglieder der Kirchengemeinden im Amazonas-Gebiet haben große Schwierigkeiten beim Zugang zur Eucharistie. Es können Monate oder Jahre vergehen, bevor ein Priester in eine Gemeinde zurückkehrt, um die Eucharistie zu feiern, das Beichtsakrament anzubieten oder den Kranken der Gemeinde die Krankensalbung zu spenden.
Wir schätzen den Zölibat als Geschenk Gottes, weil er dem zum Priester geweihten missionarischen Jünger ermöglicht, sich voll ganz dem Dienst am Heiligen Volk Gottes zu widmen. Wir wissen, daß diese Disziplin "für die Natur des Priestertums nicht erforderlich ist" (PO 16) -obwohl aus vielen Gründen ein gutes Verhältnis zwischen beidem besteht.
In seiner Enzyklika über den priesterlichen Zölibat hat der Hl. Paul VI diese Vorschrift bekräftigt und die theologischen, spirituellen und pastoralen Gründe offengelegt, die ihn begründen.
In der postsynodalen Exhortation von 1992 bestätigte der Hl. Johannes Paul II diese Tradition der Lateinischen Kirche (PDV 29).
"In Anbetracht der Tatsache, dass die legitime Vielfalt die Gemeinschaft und die Bezeugung der Vielfalt der bestehenden Riten und Disziplinen die Einheit der Kirche nicht beeinträchtigt, sondern sie in ihrem Kern bestätigt und ihr dient (vgl. LG 13; OE 6) schlagen wir im Rahmen von Lumen Gentium 26 vor, daß die zuständige Autorität Kriterien und Bestimmungen festzulegen, nach denen von der in der Gemeinde anerkannte Männer zu Priestern geweiht werden können, für ein fruchtbares, permanentes Diakonat, die eine angemessene Ausbildung zum Priestertum erhalten, damit sie das Leben der christlichen Gemeinschaft durch das Predigen des Wortes und die Feier der Sakramente in den entlegensten Gebieten des Amazonas erhalten können. "
Die Bresche ist also geschlagen. Es gibt keinen Grund, in anderen Gegenden der Welt etwas zu verbieten, was in einigen Gebieten des Amazonas erlaubt ist.
Die deutschen Bischöfe -und nicht nur sie- sind bereit, verheiratete Männer zum Priestertum -wenn sie von den zuständigen Autoritäten für geeignet angesehen werden.
Was da abgeschafft wird, ist nicht nur eine veränderliche "kirchliche Disziplin" sondern ein Gesetz, das auf einem Gebot göttlich-apostolischen Ursprungs beruht.
Vor fünfzig Jahren las Kardinal Leo-Joseph Suenens auf dem Symposium der europäischen Bischöfe im Juli 1969 in Chur bei der Abschlusskonferenz einen Appell von Hans Küng vor, den Zölibat der Priester abzuschaffen.
Diese Bitte stimmte mit der Rolle überein, die die progressive Theologie in der Sexualität erkannte: ein Instinkt, den der Mann nicht durch Askese unterdrücken, sondern "frei" leben und im Sex eine Form der "Verwirklichung" der menschlichen Person finden sollte.
Seitdem hat sich diese Forderung erweitert und geht mit dem Säkularisierungs- und Selbstzerstörungsprozess der Kirche einher.
In Wirklichkeit waren die Übertretungen des Zölibats und die Simonie die großen Plagen, die den mystischen Leib Christi in Krisenzeiten immer heimgesucht haben. Und der Ruf nach Abstinenz und nach evangelikaler Armut war das Banner der großen reformierenden Heiligen. In den kommenden Februar-Tagen wird der Anti-Reformer nicht wie so oft ein Bischof oder eine Gruppe von Bischöfen sein, sondern der Nachfolger des heiligen Petrus selbst.
Der kirchliche Zölibat ist eine Ruhm der Kirche, und was er demütigt, ist der Wille Christi, in unsere Zeit überliefert von den Aposteln. Wie kann man sich vorstellen, daß Katholiken angesichts dieses Skandals schweigen können? "
Roberto de Mattei
Quelle: Corrsipondenza Romana, R.de Mattei
Hier geht´s zum Original: klicken
"DIE POSTSYNODALE EXHORTATION VON PAPST FRANZISKUS HEBT DEN KLERIKALEN ZÖLIBAT AUF"
"Die Nachricht, die wir erwarteten, lag schon in der Luft, aber die Bestätigung erreicht uns auf diskrete Weise von einigen Bischöfen, die Zugang zu einem Teil (nicht der ganzen) postsynodalen apostolischen Exhortation für die Amazonas-Synode von Papst Franziskus bekommen. Dieser Teil bezieht sich hauptsächlich auf den im Schlußdokument der Synode approbierten Paragraphen 111.
"Viele Mitglieder der Kirchengemeinden im Amazonas-Gebiet haben große Schwierigkeiten beim Zugang zur Eucharistie. Es können Monate oder Jahre vergehen, bevor ein Priester in eine Gemeinde zurückkehrt, um die Eucharistie zu feiern, das Beichtsakrament anzubieten oder den Kranken der Gemeinde die Krankensalbung zu spenden.
Wir schätzen den Zölibat als Geschenk Gottes, weil er dem zum Priester geweihten missionarischen Jünger ermöglicht, sich voll ganz dem Dienst am Heiligen Volk Gottes zu widmen. Wir wissen, daß diese Disziplin "für die Natur des Priestertums nicht erforderlich ist" (PO 16) -obwohl aus vielen Gründen ein gutes Verhältnis zwischen beidem besteht.
In seiner Enzyklika über den priesterlichen Zölibat hat der Hl. Paul VI diese Vorschrift bekräftigt und die theologischen, spirituellen und pastoralen Gründe offengelegt, die ihn begründen.
In der postsynodalen Exhortation von 1992 bestätigte der Hl. Johannes Paul II diese Tradition der Lateinischen Kirche (PDV 29).
"In Anbetracht der Tatsache, dass die legitime Vielfalt die Gemeinschaft und die Bezeugung der Vielfalt der bestehenden Riten und Disziplinen die Einheit der Kirche nicht beeinträchtigt, sondern sie in ihrem Kern bestätigt und ihr dient (vgl. LG 13; OE 6) schlagen wir im Rahmen von Lumen Gentium 26 vor, daß die zuständige Autorität Kriterien und Bestimmungen festzulegen, nach denen von der in der Gemeinde anerkannte Männer zu Priestern geweiht werden können, für ein fruchtbares, permanentes Diakonat, die eine angemessene Ausbildung zum Priestertum erhalten, damit sie das Leben der christlichen Gemeinschaft durch das Predigen des Wortes und die Feier der Sakramente in den entlegensten Gebieten des Amazonas erhalten können. "
Die Bresche ist also geschlagen. Es gibt keinen Grund, in anderen Gegenden der Welt etwas zu verbieten, was in einigen Gebieten des Amazonas erlaubt ist.
Die deutschen Bischöfe -und nicht nur sie- sind bereit, verheiratete Männer zum Priestertum -wenn sie von den zuständigen Autoritäten für geeignet angesehen werden.
Was da abgeschafft wird, ist nicht nur eine veränderliche "kirchliche Disziplin" sondern ein Gesetz, das auf einem Gebot göttlich-apostolischen Ursprungs beruht.
Vor fünfzig Jahren las Kardinal Leo-Joseph Suenens auf dem Symposium der europäischen Bischöfe im Juli 1969 in Chur bei der Abschlusskonferenz einen Appell von Hans Küng vor, den Zölibat der Priester abzuschaffen.
Diese Bitte stimmte mit der Rolle überein, die die progressive Theologie in der Sexualität erkannte: ein Instinkt, den der Mann nicht durch Askese unterdrücken, sondern "frei" leben und im Sex eine Form der "Verwirklichung" der menschlichen Person finden sollte.
Seitdem hat sich diese Forderung erweitert und geht mit dem Säkularisierungs- und Selbstzerstörungsprozess der Kirche einher.
In Wirklichkeit waren die Übertretungen des Zölibats und die Simonie die großen Plagen, die den mystischen Leib Christi in Krisenzeiten immer heimgesucht haben. Und der Ruf nach Abstinenz und nach evangelikaler Armut war das Banner der großen reformierenden Heiligen. In den kommenden Februar-Tagen wird der Anti-Reformer nicht wie so oft ein Bischof oder eine Gruppe von Bischöfen sein, sondern der Nachfolger des heiligen Petrus selbst.
Der kirchliche Zölibat ist eine Ruhm der Kirche, und was er demütigt, ist der Wille Christi, in unsere Zeit überliefert von den Aposteln. Wie kann man sich vorstellen, daß Katholiken angesichts dieses Skandals schweigen können? "
Roberto de Mattei
Quelle: Corrsipondenza Romana, R.de Mattei
Samstag, 25. Januar 2020
Tosatti /Msgr. ICS: wollte Scalfari vom Papst bekehrt werden?
Nach den neuesten Wirrnissen um die Inhalte der notorischen Gespräche des amtierenden Pontifex´ mit dem Repubblica-Gründer Scalfari veröffentlicht Marco Tosatti bei Stilum Curiae die interessanten Überlegungen von Msgr. ICS zu diesem Thema.
Hier geht´s zum Original: klicken
"WER WEISS: VIELLEICHT WOLLTE SCALFARI BEKEHRT WERDEN, VOM PAPST..."
Liebe Stilumcuriale, Msgr. ICS hat den Kommentar Ihres Bloggers über Scalfari und den amtierenden Pontifex gelesen und möchte einige Gedanken dazu mit Ihnen teilen. Und eine provozierende aber interessante Hypothese. Gute Lektüre!
Schauen wir mal: Es scheint mir zu einfach und offensichtlich, in den Gesprächen (und in den folgenden Artikeln auf Repubblica) den Vergleich zwischen einem "listigen Mann" zu sehen, der zeigen will, dass es endlich einen Papst gibt, der erklärt, dass Gott nicht existiert, und einem "Simpel", der überzeugt ist, daß die Kirche nichts zu lehren hat und sich mit der Welt versöhnen und auch das "Schlauheit" benutzen muß, um das zu tun.
Erlauben Sie mir eine Hypothese (halbwegs unwahrscheinlich). Was wäre, wenn die Dinge völlig anders wären? Wenn Scalfari eine ganz andere Absicht gehabt hätte, als er die Beziehung zu Bergoglio begann?
Stellen wir uns dieses wundersame Ereignis als Hypothese vor.
Hier geht´s zum Original: klicken
"WER WEISS: VIELLEICHT WOLLTE SCALFARI BEKEHRT WERDEN, VOM PAPST..."
Liebe Stilumcuriale, Msgr. ICS hat den Kommentar Ihres Bloggers über Scalfari und den amtierenden Pontifex gelesen und möchte einige Gedanken dazu mit Ihnen teilen. Und eine provozierende aber interessante Hypothese. Gute Lektüre!
§§§
Msgr. ICS an Tosatti
"Lieber Dottore Tosatti, erlauben Sie mir eine oder auch zwei Überlegungen zu Ihrem jüngsten Kommentar zur "Unendlichen Geschichte" zwischen Papst Bergoglio und Scalfari?
Schauen wir mal: Es scheint mir zu einfach und offensichtlich, in den Gesprächen (und in den folgenden Artikeln auf Repubblica) den Vergleich zwischen einem "listigen Mann" zu sehen, der zeigen will, dass es endlich einen Papst gibt, der erklärt, dass Gott nicht existiert, und einem "Simpel", der überzeugt ist, daß die Kirche nichts zu lehren hat und sich mit der Welt versöhnen und auch das "Schlauheit" benutzen muß, um das zu tun.
Komödie oder Farce ist für beide Seiten zu offensichtlich.- sowohl für die säkulare als auch für die katholische Welt.
Erlauben Sie mir eine Hypothese (halbwegs unwahrscheinlich). Was wäre, wenn die Dinge völlig anders wären? Wenn Scalfari eine ganz andere Absicht gehabt hätte, als er die Beziehung zu Bergoglio begann?
Wenn Scalfari (wie es z.B. bei Papini war) nach Gründen suchte, sich zu bekehren? Den Wunsch nach Erlösung verspürte?
Stellen wir uns dieses wundersame Ereignis als Hypothese vor.
Aber jetzt- Dank der "unendlichen Geschichte" mit Bergoglio hat Scalfari keinen Grund mehr, seinen Laizismus nicht zu bekräftigen.
Oder nicht?
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Montag, 20. Januar 2020
Das Ende einer Ära ?
In seiner heutigen Kolumne für Monday in the Vatican setzt sich A. Gagliarducci unter dem Aspekt "Ende einer Ära" sowohl mit dem Stand der Kurienreform als auch mit den jüngsten Ereignissen rund um das Buch zu vier Händen "Aus der Tiefe unserer Herzen" und um die Planierung des seinerzeit für Benedikt XVI angelegten Weinbergs auseinander-
Hier geht´s zum Original: klicken
"PAPST FRANZISKUS AUF DEM WEG ZUM ENDE EINER ÄRA"
Die Zerstörung des Weinbergs von Benedikt XVI in der päpstlichen Residenz von Castel Gandolfo ist das Symbol für den Abschluss einer Ära. Benedikt XVI erhielt den Weinberg von einem italienischen Bauernvereinigung. Der emeritierte Papst wollte, daß er unter der Statue Jesu des Guten Hirten in den Gärten gepflanzt wird. Der Bezug zum Evangelium war offensichtlich. Der Platz des Weinbergs wird - wie es scheint - von einer kleinen asphaltierten Straße eingenommen.
Die Zerstörung war wahrscheinlich keine vorsätzliche Beleidigung des emeritierten Papstes. Wer auch immer die Entscheidung traf, wusste höchstwahrscheinlich nicht einmal, welche Bedeutung dieses kleine Stück Feld hatte, auf dem Benedikt XVI früher spazieren ging und sich ausruhte. Die Entscheidung enthüllt jedoch die Situation in Rom.
Papst Franziskus sprach anlässlich der Weihnachtsgrüße an die Mitarbeiter des Vatikans über die Kurienreform und versicherte ihnen, daß Reformen nicht bedeuten, daß die Dinge, die in der Vergangenheit richtig gemacht wurden, nicht berücksichtigt werden. Aber seit Beginn des Pontifikats schien der Umfang der Reformen die Aufmerksamkeit auf die Vergangenheit gerichtet zu haben. Oder sie zumindest- ohne ein endgültiges Projekt für die Zukunft zu haben- abzubauen. Letztendlich spricht Papst Franziskus immer lieber von der Wichtigkeit, Prozesse zu eröffnen, als davon, sie zu beenden.
Aus diesem Grund gehen die Reformen weiterhin nach "trial and error" - Versuch und Irrtum - weiter.
Ein klares Beispiel dafür ist die Reform der vatikanischen Wirtschaft. Mit der Errichtung des Wirtschaftssekretariats wurde ein Paralleldicasterium zur Präfektur für wirtschaftliche Angelegenheiten des Heiligen Stuhls geschaffen, das formal noch ohne Personal tätig ist. Sowohl das Sekretariat für Wirtschaft als auch die Präfektur haben die gleichen Kompetenzen mit geringfügigen Unterschieden. Die Aufgaben des Sekretariats für Wirtschaft wurden schließlich überarbeitet, und so wurde es der alten Präfektur für Wirtschaft nach und nach ähnlicher. Wäre es am Ende nicht besser gewesen, die Befugnisse der Präfektur für wirtschaftliche Angelegenheiten zu stärken, als ein brandneues Dicasterium zu errichten? Die Präfektur für Wirtschaft hatte unter Benedikt XVI sogar eine Reform durchlaufen.
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"PAPST FRANZISKUS AUF DEM WEG ZUM ENDE EINER ÄRA"
Die Zerstörung des Weinbergs von Benedikt XVI in der päpstlichen Residenz von Castel Gandolfo ist das Symbol für den Abschluss einer Ära. Benedikt XVI erhielt den Weinberg von einem italienischen Bauernvereinigung. Der emeritierte Papst wollte, daß er unter der Statue Jesu des Guten Hirten in den Gärten gepflanzt wird. Der Bezug zum Evangelium war offensichtlich. Der Platz des Weinbergs wird - wie es scheint - von einer kleinen asphaltierten Straße eingenommen.
Die Zerstörung war wahrscheinlich keine vorsätzliche Beleidigung des emeritierten Papstes. Wer auch immer die Entscheidung traf, wusste höchstwahrscheinlich nicht einmal, welche Bedeutung dieses kleine Stück Feld hatte, auf dem Benedikt XVI früher spazieren ging und sich ausruhte. Die Entscheidung enthüllt jedoch die Situation in Rom.
Papst Franziskus sprach anlässlich der Weihnachtsgrüße an die Mitarbeiter des Vatikans über die Kurienreform und versicherte ihnen, daß Reformen nicht bedeuten, daß die Dinge, die in der Vergangenheit richtig gemacht wurden, nicht berücksichtigt werden. Aber seit Beginn des Pontifikats schien der Umfang der Reformen die Aufmerksamkeit auf die Vergangenheit gerichtet zu haben. Oder sie zumindest- ohne ein endgültiges Projekt für die Zukunft zu haben- abzubauen. Letztendlich spricht Papst Franziskus immer lieber von der Wichtigkeit, Prozesse zu eröffnen, als davon, sie zu beenden.
Aus diesem Grund gehen die Reformen weiterhin nach "trial and error" - Versuch und Irrtum - weiter.
Ein klares Beispiel dafür ist die Reform der vatikanischen Wirtschaft. Mit der Errichtung des Wirtschaftssekretariats wurde ein Paralleldicasterium zur Präfektur für wirtschaftliche Angelegenheiten des Heiligen Stuhls geschaffen, das formal noch ohne Personal tätig ist. Sowohl das Sekretariat für Wirtschaft als auch die Präfektur haben die gleichen Kompetenzen mit geringfügigen Unterschieden. Die Aufgaben des Sekretariats für Wirtschaft wurden schließlich überarbeitet, und so wurde es der alten Präfektur für Wirtschaft nach und nach ähnlicher. Wäre es am Ende nicht besser gewesen, die Befugnisse der Präfektur für wirtschaftliche Angelegenheiten zu stärken, als ein brandneues Dicasterium zu errichten? Die Präfektur für Wirtschaft hatte unter Benedikt XVI sogar eine Reform durchlaufen.
Mittwoch, 15. Januar 2020
A. Socci: Was geschah im Hintergrund?
Antonio Socci hat in einem Beitrag bei facebook zusammengefaßt, was laut zuverlässigen internen Quellen Im Vatican passierte, nachdem Le Figaro das Erscheinen eines gemeinsam von Kardinal Robert Sarah und dem Papa emeritus verfaßten Buches mit dem Titel "Aus der Tiefe unserer Herzen" ankündigte, "Im Vatican brach der Weltuntergang aus".
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HINTER DER BÜHNE. WAS PASSIERTE. DIE WUT DES DESPOTEN GEGEN DEN KATHOLISCHEN PAPST
Zuverlässige Quellen im Inneren des Vaticans rekonstruieren das Geschehen so. Das Buch "aus der Tiefe unserer Herzen" ist klar von Benedikt XVI und Kardinal Sarah (wie überdies unwiderlegbar der von Sarah bekannt gegebene Briefwechsel zwischen den beiden beweist). Alles war von Anfang an gemeinsam entschieden und vereinbart. Vorgestern - als der Teil, der den Zölibat verteidigt im voraus angekündigt wurde ist im Vatican der Weltuntergang angebrochen, weil Bergoglio wütend war.
In der Tat hindert ihn diese so maßgebende Vorankündigung von Benedkt XVI daran, den kirchlichen Zölibat zu durchlöchern, so wie er es in der kommenden postsynodalen Exhortation tun wollte.
DARAUFHIN HAT ER PERSÖNLICH Msgr, Gänswein einbestellt, den Sekretär Benedikts XVI, der aber auch Präfekt des päpstlichen Hauses Bergoglios ist und hat ihm - wütend - BEFOHLEN, den Namen Benedikts XVI vom Umschlag dieses Buches entfernen zu lassen (er konnte nicht vorgeben, den Text des Buches ändern zu wollen). Bergoglio plante ein vollständiges und totales Dementi. Deshalb sprach die erste "durchgesickerte" Nachricht von "Benedikt nahe stehenden" Quellen, nach denen Benedikt das Buch zu vier Händen mit Sarah nicht geschrieben, noch dem cover (mit seiner Unterschrift) zugestimmt habe.
Das war jedoch nicht wahr und Benedikt XVI konnte nicht akzeptieren, etwas Falsches zu sagen und so Kardinal Sarah ausdrücklich zu beschuldigen, ihn ohne seine Zustimmung einbezogen zu haben. Auch hatte Benedikt keineswegs die Absicht, das zurückzunehmen, was er zur Verteidigung des Zölibats in diesem Band geschrieben hatte.
Dann gab Kardinal Sarah den Briefwechsel zwischen ihnen bekannt, der zeigt, daß das Buch von beiden gewünscht wurde und er es sicherlich mit Zustimmung von Benedikt XVI angekündigt hat. Um die Wahrheit wiederherzustellen.
Auf der anderen Seite fand sich Benedikt vor der Notwendigkeit wieder, seinen Sekretär vor der südamerikanischen "Rache" zu schützen - angesichts dessen, daß der von Bergoglio einen gebieterischen Befehl bekommen hatte.
So wurde diese Kompromisslösung gefunden: auf den der ersten Edition folgenden Ausgaben des Buches wird "Kardinal Sarah " MIT EINEM BEITRAG VON BENEDIKT XVI" stehen. Der Text des Buches bleibt auf alle Fälle gleich.
Mit diesem verpfuschten Kompromiss kann der bergoglianische Hof den Medien sagen, daß "Benedikt XVI seine Unterschrift zum Buch zurückgezogen hat" (auch wenn das nicht wahr ist) das Buch aber so bleibt wie es ist- mit der Unterschrift Sarahs und dem Namen Benedikts XVI als Autor der vereinbarten Texte.
Eine äußerst häßliche Geschichte klerikaler Präpotenz, die am Ende darauf zielt, Benedikt XVI zu knebeln, BLEIBT DIE GRUNDLEGENDE FRAGE OB BERGOGLIO IN SEINER EXHORTATION DEM ZÖLIBAT DEN SCHLAG VERSETZT ( DURCH DIE WEIHE VON "VIRI PROBATI") UND SICH DE FACTO IN DIREKTEN GEGENSATZ ZUR LEHRE DER KIRCHE SETZT:, DIE IN DIESEN TAGEN VON PAPST BENEDIKT XVI ERINNERT WURDE. OB ER ALSO DIE VERANTWORTUNG FÜR EINE ÄUSSERST SCHWERWIEGENDE RUPTUR MIT SCHWERWIEGENDEN KONSEQUENZEN AUF SICH NIMMT.
Antonio Socci
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Dienstag, 14. Januar 2020
Neues zur causa "Aus den Tiefen unserer Herzen" Lesen!
Riccardo Cascioli analysiert für LaNuovaBussolaQuotidiana den neuesten Stand der Dinge in der Frage der Autorenschaft von "Aus den Tiefen unserer Herzen" und wer wann was gewußt hat.
Sein Ergebnis ist ziemlich erschütternd.
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DER FALL
"BUCH ÜBER DEN ZÖLIBAT, DAS GROSSE DURCHEINANDER VON DON GEORG"
Nach dem durch die Erwartung des Buches zur Verteidigung des priesterlichen Zölibats - geschrieben von Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah - ausgelösten Aufschrei , führt die sensationelle Kehrtwende von Ratzingers Sekretär, Msgr. Georg Gänswein zu Diskussionen. Er bekräftigte die Unkenntnis des Papa emeritus bzgl. des Buches zu vier Händen, wurde aber von den Fakten widerlegt.
Kardinal Sarah bestätigt, daß alles geklärt und bekannt war und veröffentlichte einen Brief, den Benedikt XVI ihm geschickt hatte.
Auch die Herausgeber haben das " gesehen, kann gedruckt werden" von Gänswein bekommen. Vielleicht wollte der Sekretär nach den gewaltsamen Angriffen, Lügen und Drohungen den emeritierten Papst beschützen, aber er wird das Gegenteil bewirken: Indem er den Papa emeritus von Kardinal Sarah trennt, erleichtert er ihren Feinden nur die Arbeit, sie zu eliminieren.
In der Zwischenzeit erscheint das Buch mit der Unterschrift von Kardinal Sarah, "mit dem Beitrag von Benedikt XVI.". Aber der Inhalt, auf den es ankommt, bleibt derselbe.
Beginnen wir mit den gesicherten Fakten. Das Buch "Aus den Tiefen unserer Herzen", aus dem Le Figaro einige Seiten erhielt, die den großen Aufschrei auslösten ist wirklich von Benedikt XVI und Kardinal Sarah geteilt worden. Das Werk besteht aus zwei Abhandlungen über das Priestertum mit Schwerpunkt auf dem Zölibat liegt, von dem je eines von Benedikt XVI und von Kardinal Sarah verfaßt wurde.
Dann gibt es eine Einführung und ein Nachwort, die beide unterzeichnet haben: Diese wurden von Kardinal Sarah verfasst, aber von Ratzinger angesehen und gebilligt. Und das "gesehen, drucken " kam direkt vom persönlichen Sekretär von Benedikt XVI., Monsignore Georg Gänswein.
Woher kam dann das ganze Chaos dieser Stunden und die Kehrtwende von Gänswein? Bei ANSA sagte Ratzingers Sekretär: "Der emeritierte Papst wusste, daß der Kardinal ein Buch vorbereitete, und sandte seinen Text über das Priestertum, um ihn zu ermächtigen, es so zu verwenden, wie er wollte. Aber er hatte weder die Pläne für ein doppelt signiertes Buch genehmigt, noch das Cover gesehen und autorisiert. "
In Wirklichkeit können die Verlage nachweisen, daß Monsignore Gänswein lügt: Er wusste sehr gut, daß das Buch mit der doppelten Autorenschaft herauskommen würde, und hatte die Erlaubnis erteilt, obwohl er auf die enormen Auswirkungen der Veröffentlichung aufmerksam gemacht worden war. Darüber hinaus verbreitete Kardinal Sarah ab Montag, dem 13. Januar, in den sozialen Medien die von Benedikt XVI an ihn gerichteten Briefe, in denen das Wissen des emeritierten Papstes vom Buchprojekt klar hervorgeht.
Sein Ergebnis ist ziemlich erschütternd.
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DER FALL
"BUCH ÜBER DEN ZÖLIBAT, DAS GROSSE DURCHEINANDER VON DON GEORG"
Nach dem durch die Erwartung des Buches zur Verteidigung des priesterlichen Zölibats - geschrieben von Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah - ausgelösten Aufschrei , führt die sensationelle Kehrtwende von Ratzingers Sekretär, Msgr. Georg Gänswein zu Diskussionen. Er bekräftigte die Unkenntnis des Papa emeritus bzgl. des Buches zu vier Händen, wurde aber von den Fakten widerlegt.
Kardinal Sarah bestätigt, daß alles geklärt und bekannt war und veröffentlichte einen Brief, den Benedikt XVI ihm geschickt hatte.
Auch die Herausgeber haben das " gesehen, kann gedruckt werden" von Gänswein bekommen. Vielleicht wollte der Sekretär nach den gewaltsamen Angriffen, Lügen und Drohungen den emeritierten Papst beschützen, aber er wird das Gegenteil bewirken: Indem er den Papa emeritus von Kardinal Sarah trennt, erleichtert er ihren Feinden nur die Arbeit, sie zu eliminieren.
In der Zwischenzeit erscheint das Buch mit der Unterschrift von Kardinal Sarah, "mit dem Beitrag von Benedikt XVI.". Aber der Inhalt, auf den es ankommt, bleibt derselbe.
Beginnen wir mit den gesicherten Fakten. Das Buch "Aus den Tiefen unserer Herzen", aus dem Le Figaro einige Seiten erhielt, die den großen Aufschrei auslösten ist wirklich von Benedikt XVI und Kardinal Sarah geteilt worden. Das Werk besteht aus zwei Abhandlungen über das Priestertum mit Schwerpunkt auf dem Zölibat liegt, von dem je eines von Benedikt XVI und von Kardinal Sarah verfaßt wurde.
Dann gibt es eine Einführung und ein Nachwort, die beide unterzeichnet haben: Diese wurden von Kardinal Sarah verfasst, aber von Ratzinger angesehen und gebilligt. Und das "gesehen, drucken " kam direkt vom persönlichen Sekretär von Benedikt XVI., Monsignore Georg Gänswein.
Woher kam dann das ganze Chaos dieser Stunden und die Kehrtwende von Gänswein? Bei ANSA sagte Ratzingers Sekretär: "Der emeritierte Papst wusste, daß der Kardinal ein Buch vorbereitete, und sandte seinen Text über das Priestertum, um ihn zu ermächtigen, es so zu verwenden, wie er wollte. Aber er hatte weder die Pläne für ein doppelt signiertes Buch genehmigt, noch das Cover gesehen und autorisiert. "
In Wirklichkeit können die Verlage nachweisen, daß Monsignore Gänswein lügt: Er wusste sehr gut, daß das Buch mit der doppelten Autorenschaft herauskommen würde, und hatte die Erlaubnis erteilt, obwohl er auf die enormen Auswirkungen der Veröffentlichung aufmerksam gemacht worden war. Darüber hinaus verbreitete Kardinal Sarah ab Montag, dem 13. Januar, in den sozialen Medien die von Benedikt XVI an ihn gerichteten Briefe, in denen das Wissen des emeritierten Papstes vom Buchprojekt klar hervorgeht.
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Donnerstag, 9. Januar 2020
George Weigel: Auf welchem Gebiet sollte die Kirche den von Kardinal Martini diagnostizierten Rückstand von 200 Jahren aufholen?
George Weigel hat für den Catholic World Report den Rückgriff des Papstes auf ein Martini-Zitat in der Weihnachtsansprache an die Römische Kurie kommentiert und stellt die Frage, ob es eine einzige Diözese in der Welt gibt, wo die Anpassung an den Zeitgeist zu einer Explosion des Glaubens geführt hat. Hier geht´s zum Original: klicken
"MARTINI REVISITED"
"Gibt es ein einziges Beispiel dafür, daß in einer Ortskirche die hektischen Versuche, sich dem Säkularismus des 21. Jahrhunderts anzupassen, eine Welle von Bekehrungen zu Christus auslöste?
Papst Franziskus hat seine Weihnachtsansprache an die Römische Kurie mit einer Erinnerung an Kardinal Carlo Maria Martini SJ beendet, der im September 2012 starb. Der Hl. Vater erinnerte daran, daß er (Kard. Martini) in seinem letzten Interview, zwei Tage vor seinem Tod, etwas sagte, daß uns zu denken geben sollte. " Die Kirche ist 200 Jahre hinter der Zeit. Warum ist sie nicht aufgerüttelt? Haben wir Angst? Angst statt Mut. Dennoch ist Glaube die Basis der Kirche. Glaube, Vertrauen, Mut.....Nur Liebe überwindet die Schwäche....."
Die Kurve zu Martini sollte uns wirklich nachdenklich machen. Ich habe damals darüber nachgedacht und landete eher bei Fragen als bei Antworten. Worin war die Kirche genau 200 Jahre zurück?
Bei einer westlichen Kultur, die von der tiefen Wahrheit der conditio humana getrennt ist? Einer Kultur, die das imperiale, autonome Selbst feiert? Einer Kultur, die Sexualität von Liebe und Verantwortung trennt? Einer Kultur, die eine Politik er sofortigen Befriedigung und einer Verantwortungslosigkeit zwischen den Generationen hervorbringt?
Warum in aller Welt sollte die Kirche die einholen wollen?
Nennen Sie mich einen Trottel, aber ich fürchte, daß ich immer noch denke, daß das zeitgenössische Versagen des Katholizismus darauf zurückzuführen ist, daß wir im Verlauf der Geschichte in einer Furche stecken geblieben sind. Darüber hinaus sind seit dem Tod von Kardinal Martini vor sieben Jahren einige empirische Fakten unübersehbar geworden: Die Ortskirchen, die sich bemüht haben, mit der „Geschichte“ und der „Zeit“ Schritt zu halten, brechen zusammen.
Das beste Beispiel ist der Katholizismus im deutschsprachigen Raum. Die prozentualen Messebesucherzahlen sind in deutschen Städten im einstelligen Bereich und in Österreich und der deutschsprachigen Schweiz nicht viel besser. Hat diese Implosion der sakramentalen Gemeinschaft ein Überdenken der Strategie der kulturellen Anpassung erforderlich gemacht? Im Gegenteil.
Die große Mehrheit der deutschen Bischöfe befürwortet einen nationalen "synodalen Weg", der entschlossen scheint, das Pedal durchzutreten und sich den "Zeiten" zu ergeben, auch wenn dies - insbesondere dann - bedeutet, die Wahrheiten zu verwerfen, die sowohl nach der Offenbarung als auch nach der Vernunft Glück und Seligkeit ausmachen.
"MARTINI REVISITED"
"Gibt es ein einziges Beispiel dafür, daß in einer Ortskirche die hektischen Versuche, sich dem Säkularismus des 21. Jahrhunderts anzupassen, eine Welle von Bekehrungen zu Christus auslöste?
Papst Franziskus hat seine Weihnachtsansprache an die Römische Kurie mit einer Erinnerung an Kardinal Carlo Maria Martini SJ beendet, der im September 2012 starb. Der Hl. Vater erinnerte daran, daß er (Kard. Martini) in seinem letzten Interview, zwei Tage vor seinem Tod, etwas sagte, daß uns zu denken geben sollte. " Die Kirche ist 200 Jahre hinter der Zeit. Warum ist sie nicht aufgerüttelt? Haben wir Angst? Angst statt Mut. Dennoch ist Glaube die Basis der Kirche. Glaube, Vertrauen, Mut.....Nur Liebe überwindet die Schwäche....."
Die Kurve zu Martini sollte uns wirklich nachdenklich machen. Ich habe damals darüber nachgedacht und landete eher bei Fragen als bei Antworten. Worin war die Kirche genau 200 Jahre zurück?
Bei einer westlichen Kultur, die von der tiefen Wahrheit der conditio humana getrennt ist? Einer Kultur, die das imperiale, autonome Selbst feiert? Einer Kultur, die Sexualität von Liebe und Verantwortung trennt? Einer Kultur, die eine Politik er sofortigen Befriedigung und einer Verantwortungslosigkeit zwischen den Generationen hervorbringt?
Warum in aller Welt sollte die Kirche die einholen wollen?
Nennen Sie mich einen Trottel, aber ich fürchte, daß ich immer noch denke, daß das zeitgenössische Versagen des Katholizismus darauf zurückzuführen ist, daß wir im Verlauf der Geschichte in einer Furche stecken geblieben sind. Darüber hinaus sind seit dem Tod von Kardinal Martini vor sieben Jahren einige empirische Fakten unübersehbar geworden: Die Ortskirchen, die sich bemüht haben, mit der „Geschichte“ und der „Zeit“ Schritt zu halten, brechen zusammen.
Das beste Beispiel ist der Katholizismus im deutschsprachigen Raum. Die prozentualen Messebesucherzahlen sind in deutschen Städten im einstelligen Bereich und in Österreich und der deutschsprachigen Schweiz nicht viel besser. Hat diese Implosion der sakramentalen Gemeinschaft ein Überdenken der Strategie der kulturellen Anpassung erforderlich gemacht? Im Gegenteil.
Die große Mehrheit der deutschen Bischöfe befürwortet einen nationalen "synodalen Weg", der entschlossen scheint, das Pedal durchzutreten und sich den "Zeiten" zu ergeben, auch wenn dies - insbesondere dann - bedeutet, die Wahrheiten zu verwerfen, die sowohl nach der Offenbarung als auch nach der Vernunft Glück und Seligkeit ausmachen.
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Samstag, 28. Dezember 2019
Tosatti: "Wie würde die Kirche heute mit dem Hl. Stephanus umgehen?"
Marco Tosatti überläßt heute bei Stilum Curiae einem Priester, der unter dem Pseudonym Msgr. AmaDio schreibt, das Feld, wo der seinen Lesern und uns seine Gedanken über den Hl. Stephanus und wie es dem in der heutigen Kirche ergehen würde, präsentiert.
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"DER HEILIGE STEPHANUS. WÜRDE ER HEUTE VON DER KIRCHE VERFOLGT? RIGIDE..."
Liebe Stilumcuriale, ein Priester aus einer der von den neuen bischöflichen Ordinationen überwältigten Diözesen, einer Diözese, so hinausgehend wie in der hinausgehenden Kirche möglich (vielleicht von dem vielen Hinausgehen schon fast ein bißchen zertreut, wie wir fürchten) geschrieben, damit wir verstehen. Er hat uns seine Überlegung geschickt und uns gebeten, sie als spirituelle Hilfe in stürmischen Zeiten mit Ihnen zu teilen. Gute Lektüre!
§ § §
Lieber Freund Tosatti, ich möchte Ihren Lesern eine Meditation über den Hl. Stephanus ind seine Bedeutung anbieten, wenn sie sich heute in dieser Kirche verfolgt fühlen und sind, weil ich das Gute tun möchte, das von Christus gelehrt wurde und nicht von Karl Rahner. Aber ich möchte das auch tun, weil ich befürchte, daß heute von irgendeiner Seite der Hl. Stephanus, dieser erste Verfolgte den "verfolgten Migranten" von heute gleichgesetzt wird.
Wer weiß,.ob er eine Verfolgung derer, die als Feind des Papstes und deshlab auch als Feind Christi angesehen werden, vorhergesehen hat.
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"DER HEILIGE STEPHANUS. WÜRDE ER HEUTE VON DER KIRCHE VERFOLGT? RIGIDE..."
Liebe Stilumcuriale, ein Priester aus einer der von den neuen bischöflichen Ordinationen überwältigten Diözesen, einer Diözese, so hinausgehend wie in der hinausgehenden Kirche möglich (vielleicht von dem vielen Hinausgehen schon fast ein bißchen zertreut, wie wir fürchten) geschrieben, damit wir verstehen. Er hat uns seine Überlegung geschickt und uns gebeten, sie als spirituelle Hilfe in stürmischen Zeiten mit Ihnen zu teilen. Gute Lektüre!
§ § §
Lieber Freund Tosatti, ich möchte Ihren Lesern eine Meditation über den Hl. Stephanus ind seine Bedeutung anbieten, wenn sie sich heute in dieser Kirche verfolgt fühlen und sind, weil ich das Gute tun möchte, das von Christus gelehrt wurde und nicht von Karl Rahner. Aber ich möchte das auch tun, weil ich befürchte, daß heute von irgendeiner Seite der Hl. Stephanus, dieser erste Verfolgte den "verfolgten Migranten" von heute gleichgesetzt wird.
Ich erlaube mir, das Pseudonym Msgr. AmaDio zu benutzen.
Jede Zeit hat ihre Verfolgten und ihre Märtyrer.
Gestern der Hl. Stephanus seitens der griechischen Juden wegen seines Glaubens an Christus.
Heute durch eben die Kirche, die will, daß wir ganz in Christus leben und die Wahrheit der Überleiferung predigt ("alle, die ganz in Christus leben wollen, werdeb verfolgt werden" 2 Tim 3-12)
Wer weiß, ob Christus die Verfolgung seiner Apostel durch die Kirche selbst vorhergesehen hat.
Wer weiß,.ob er eine Verfolgung derer, die als Feind des Papstes und deshlab auch als Feind Christi angesehen werden, vorhergesehen hat.
Am Tag des Hl. Stephanus sollte die Kirche sich daran erinnern, daß ddas Kreuz immer auf den Schultern derer ist, die verrückterweise Christus lieben - weil :" Wenn die Welt euch haßt, hat sie mich zuerst gehaßt " ein Diener nicht größer sein kann als sein Herr.
Aber Christus ermutigt: "Ihr werdet von der Welt verfolgt, aber habt Vertrauen. Ich habe die Welt besiegt!" (Joh. 16-33)
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