Fortsetzung von hier und hier
Bei der Lektüre der Fortsetzung muß man feststellen, daß es noch schlimmer werden kann, als man nach Teil 1 dachte.
POLITISCHE PROZESSE
Mit dem populistischen Faden von Papst Franziskus´ Politik können auch die zwei seiner kürzlich gehaltenen Reden mit juristischem Charakter gewoben worden sein.
Die erste war an das Gipfeltreffen der lateinamerikanischen Magistrate am 5. Juni 2019 gerichtet, mit ausführlichen Bezügen zur zweiten der drei Reden an die "Volksbewegungen" - der in Bolivien gehaltenen, die komplett nicht von ihm selbst geschrieben worden war, wenn auch in voller Übereinstimmung, vielleicht von einem der anwesenden argentinischen Richter, Raúl Eugenio Zalfaroni, einer prominenten Persönlichkeit und Mitglied des Inter-amerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte und Unterstützer der "kritischen kriminologischen Theorie", die die Entstehung von Verbrechen und die Natur der Justiz in den Struktur der sozialen Klassen und der Ungleichheit sucht.
"Es gibt im Hunger keine Demokratie, es gibt keinen Fortschritt mit Armnut, es gibt keine Gerechtigkeit mit Ungleichheit" so faßte Franziskus seine Vision zusammen- zu donnerndem Applaus.
Die zweite Rede ist vom vergangenen 15. November und wurde vom Papst an die Teilnehmer des Kongresses der Internationalen Vereinigung für Strafrecht gerichtet.
In ihr beschuldigte der Papst die Kriminalwissenschaft es sich in "nur spekulativem Wissen" gemütlich zu machen und dabei die "Tatsachen der Realität zu übersehen" - damit meinte er diesen "vergöttlichten Markt" der im Namen der Profitmaximierung nur "Exklusion" produziert. Juristen sollten statt dessen "ihr Wissen nutzen, um der Makro-Kriminalität der Unternehmen", unter der der Papst die "strafende Irrationalität" versteht, die sich selbst in Massenverhaftungen manifestiert, in Überbelegung und Folter in den Gefängnissen, Willkür und Missbrauch durch die Sicherheitskräfte, Ausweitung des Kriminalitätsbereichs, Kriminalisierung sozialer Proteste, Missbrauch von präventiven Freiheitsstrafen.
Der Gedanke, daß diese "bestrafende Irrationalität" nicht für einen "vergöttlichten Markt" typisch ist, sondern für Länder wie China, in denen der Markt unter der Aufsicht einer allgegenwärtigen und libertiziden politischen Diktatur steht, scheint Franziskus nicht einmal in den Sinn zu kommen.
Franziskus kam auf diese Rede zurück, um sie während der Pressekonferenz auf dem Rückflug von seiner Reise nach Japan zu zitieren. Dieselbe Pressekonferenz, bei der er - befragt über die den Vatikan erschütternden Finanzturbulenzen - erklärte, er habe die Initiativen der päpstlichen Magistratur und der Gendarmerie persönlich in Wort und Schrift befürwortet und autorisiert und damit die goldene Regel der Trennung von Legislative und Exekutive durchkreuzt.
FÜR EINE"FRANZISKANISCHE"WIRTSCHAFT
Zuletzt zwei Anhänge, die mit zwei Ereignissen verbunden sind, die Papst Franziskus für das Frühjahr 2020 plant.
Das erste wird vom 26. -28. März tausende angehende Wirtschaftswissenschaftler aus aller Welt in Assisi versammeln, zu einem "Festival der Wirtschaft der Jungen mit dem Papst. Einem Mittelweg zwischen Greta Thunberg und den Mächtigen der Erde" wie es vom Hauptorganisator Luigino Bruni,
angekündigt wurde, einem Mitglied der Focolare-Bewegung, Professor für Wirtschaftspolitik an der LUMSA und Berater des Dicasteriums für die Laien, Familien und das Leben.
Im Einladungsbrief zu diesem Ereignis schlägt Franziskus nicht weniger vor. als einen "Pakt, um die gegenwärtige Wirtschaft zu ändern" und sie durch eine "Wirtschaft des Franziskus" zu ersetzen (soll heißen: des Hl. Franziskus von Assisi, aber mit bestehender Doppeldeutigkeit)
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Mittwoch, 4. Dezember 2019
Dienstag, 3. Dezember 2019
Magister: Eine Rede über Papst Franziskus´ Mythos Volk
Sandro Magister veröffentlicht heute bei Settimo Cielo den Text einer Rede über eines der Lieblingsthemen des Papstes das "pueblo" , die er vor einigen Tagen gehalten hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
"EIN PAPST MIT DEM "MYTHOS" DES VOLKES"
[Den folgenden Text hat Sandro Magister am 30. November und 1, Dezember bei einer Studienkonferenz in der Sala della Ragione auf die Initiative der Stiftung Magna Carta als Rede zum Thema "Über Cäsar und Gott. Kirche und Politik im Pontifikat von Johannes Paul II, Benedikt XVI und Franziskus". Er endet mit der Antwort Magisters am Ende der Diskussion.]
PAPST FRANZISKUS´ POLITISCHE VISION
von Sandro Magister
Anagni, 30. November 2019
Die politische Vision von Papst Franziskus hat ihre Wurzeln vor allem in seiner Lebenserfahrung in Argentinien.
Vorzeitig zum Novizenmeister ernannt, akzeptierte der 34-jährige Bergoglio den Plan, Juan Domingo Perón an die Macht zurückzubringen vollständig für sich, Perón befand sich zu der Zeit im Exil in Madrid. Er wurde spiritueller Direktor der jungen Peronisten der Guardia de Hierro, die an der Salvador-Universität der Jesuiten zahlreich vertreten waren. Und diese Kampfbereitschaft behielt er nach seiner überraschenden Ernennung zum Provinzial der Jesuiten von Argentinien 1973 - im selben Jahr, in dem Perón ins Land zurückkehrte und seine Wiederwahl triumphal gewann.
Bergoglio gehörte zu den Autoren des "Modelo nacional" , des politischen Testaments. das Perón nach seinem Tod hinterlassen wollte. Und aus alle dem resultierte die wütende Feindseligkeit der Hälfte der argentinischen Jesuiten, die weiter links standen als er, besonders nachdem er die Universität del Salvador übergab, die zum Verkauf stand, um die Finanzen der SJ zu stabilisieren- und zwar an niemand anderen als an seine Freunde der Guardia de Hierro.
Es war in jenen Jahren, in denen der zukünftige Papst den "Mythos" - sein Wort- vom Volk als Protagonist der Geschichte entwickelte. Ein Wort das für sich genommen unschuldig ist, ein Träger von Unschuld, ein Volk mit dem angeborenen Recht auf "Land, Wohnung, Arbeit" , das, wie er es sieht- sich mit dem Hl. Volk Gottes überschneidet.
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"EIN PAPST MIT DEM "MYTHOS" DES VOLKES"
[Den folgenden Text hat Sandro Magister am 30. November und 1, Dezember bei einer Studienkonferenz in der Sala della Ragione auf die Initiative der Stiftung Magna Carta als Rede zum Thema "Über Cäsar und Gott. Kirche und Politik im Pontifikat von Johannes Paul II, Benedikt XVI und Franziskus". Er endet mit der Antwort Magisters am Ende der Diskussion.]
PAPST FRANZISKUS´ POLITISCHE VISION
von Sandro Magister
Anagni, 30. November 2019
Die politische Vision von Papst Franziskus hat ihre Wurzeln vor allem in seiner Lebenserfahrung in Argentinien.
Vorzeitig zum Novizenmeister ernannt, akzeptierte der 34-jährige Bergoglio den Plan, Juan Domingo Perón an die Macht zurückzubringen vollständig für sich, Perón befand sich zu der Zeit im Exil in Madrid. Er wurde spiritueller Direktor der jungen Peronisten der Guardia de Hierro, die an der Salvador-Universität der Jesuiten zahlreich vertreten waren. Und diese Kampfbereitschaft behielt er nach seiner überraschenden Ernennung zum Provinzial der Jesuiten von Argentinien 1973 - im selben Jahr, in dem Perón ins Land zurückkehrte und seine Wiederwahl triumphal gewann.
Bergoglio gehörte zu den Autoren des "Modelo nacional" , des politischen Testaments. das Perón nach seinem Tod hinterlassen wollte. Und aus alle dem resultierte die wütende Feindseligkeit der Hälfte der argentinischen Jesuiten, die weiter links standen als er, besonders nachdem er die Universität del Salvador übergab, die zum Verkauf stand, um die Finanzen der SJ zu stabilisieren- und zwar an niemand anderen als an seine Freunde der Guardia de Hierro.
Es war in jenen Jahren, in denen der zukünftige Papst den "Mythos" - sein Wort- vom Volk als Protagonist der Geschichte entwickelte. Ein Wort das für sich genommen unschuldig ist, ein Träger von Unschuld, ein Volk mit dem angeborenen Recht auf "Land, Wohnung, Arbeit" , das, wie er es sieht- sich mit dem Hl. Volk Gottes überschneidet.
Donnerstag, 19. September 2019
Amazonas Ratzinger versus Rahner
Stefano Fontana betrachtet für "La Nuova Bussola Quotidiana" die gegensätzlichen theologischen Perspektiven Rahners und Ratzingers im Hinblick auf das Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode und die Mission heidnischer Völker.
Hier geht´s zum Original: klicken
"AMAZONIEN: RATZINGER VERSUS RAHNER"
Die kommende Pan-Amazonas-Synode will eine amazonische Kirche, während sie nicht von einem christlichen Amazonien spricht. Dabei stehen die theologischen Perspektiven von Joseph Ratzinger und von Karl Rahner sich in Konfrontation gegenüber.
Für Ratzinger besteht die Pflicht, alle Völkern in die Schule Jesu zu führen, weil der die Wahrheit in Person ist, für Rahner dagegen offenbart sich Gott auch in den anderen Religionen und ist mit seiner Gnade in ihnen präsent. Aus der Theologie Rahners gehen der religiöse Pluralismus und der religiöse Relativismus hervor, auf den die Instruktion "Dominus Jesus eine Erwiderung gibt.
Das Instrumentum Laboris der Synode spricht kein einziges mal von Evangelisierung sondern nur von Inkulturation, sie spricht kein einziges mal vom Lehren sondern nur vom Zuhören, sie spricht nicht davon, Fragen zu stellen sondern davon, sich selbst in Frage zu stellen, nicht davon abzufragen sondern sich abfragen zu lassen. Mit anderen Worten- die Kirche soll sich "amazonisch" machen- in dem Sinn sich zu reformieren (verlernen, neu lernen, lernen sagt das Dokument) . Das ist exakt die Position Rahners und nicht die Ratzingers.
Im Buch "Glaube, Wahrheit, Toleranz. Das Christentum und die Religionen der Welt" verurteilt Ratzinger den heutigen Imperativ: "verletzt nicht die Religionen, wo sie noch bestehen".
Aber man fragt sich, ob das wirklich wünschenswert ist, da sind z.B: die Azteken, die den Göttern der Erde und der Vegetation Männer und Frauen opferten, denen die Haut abgerissen wurde."
Wir müssen nicht in allen Religionen Gott sehen- das ist seine These- und daher ist die übermäßige Sicherheit, mit der das Instrumentum Laboris die primitiven Kulturen überhöht, problematisch.
Sogar einige katholische Interpreten stellen die indigene Mentalität naiv als absoluten Träger eines guten Lebens dar und schweigen über die Aspekte von Gewalt, Angst und Unterwerfung, die sie charakterisieren, an die das Beispiel der Azteken.- wenn auch in extremer Form- erinnert.
Giacomo Costa in "Aggiornamenti sociali" von August/September und Massimo Gronchi in "Leben und Denken" vom vergangenen November/ Dezember präsentieren die primitive Welt mit unrealistische Kriterien als Reich der Herzlichkeit und der moralischen Gesundheit, als eine Art Eden, das uns inspirieren kann,.
Montag, 11. Februar 2019
Nach dem Abu-Dhabi-Dokument und dem Glaubensmanifest von Kardinal Müller ist man auf dem Mars besorgt...Tosatti berichtet..
Das jedenfalls läßt uns Marco Tosatti heute bei Stilum Curiae wissen, nachdem der "Osservatore Marziano" Kontakt mit ihm aufgenommen hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DER MARS-OSSERVATORE IST BESORGT. ER NIMMT DEN GERUCH DES HERANRKIECHENDEN SCHISMAS WAHR"
Liebe Freunde, der Mars-Osservatore hat mir eine sehr verblüfte Botschaft über den amtierenden Pontifex zukommen lassen. Außerdem versichert er mir, daß er für ein Gartenhaus vorbereitet zu haben oder vorzubereiten, in das ich mich immer zurückziehen kann, wenn mir häßliche Gedanken über meine Zukunft kommen....Auch wenn ich Ihnen sagen muß, daß ich das wissenschaftliche Kartenspiel dem Poker vorziehe oder- aber ich spiele schon seit 1000 Jahren nicht mehr- Bridge.....
Vom Osservatore Marziano
Lieber Doktor Tosatti,
vom Mars aus, habe ich viele Möglichkeiten direkt zu überprüfen, was mir vom Osservatore Romano berichtet wird. ) Ich möchte die Ausdrücke Ihres Papstes nicht falsch, oder offenfeindselig und pharisäerhaft interpretieren. Mir wurde berichtet, daß der Nachfolger Petri allein in den letzten Wochen
1. das Dogma Mariens, der Mutter Gottes, geleugnet hat, daß sie ohne Erbsünder empfangen wurde
(Bergoglio hat erklärt: die Madonna war keine Heilige, sie ist es geworden....) Aber ist das wahr?
2. erklärt, daß Gott für die Menschen verschiedene Religionen gewollt hat..."Pluralismus und Diversität der Religionen, Farben, Geschlechter, Rassen und Sprachensind ein weiser göttlicher Wille, durch den Gott den Menschen geschaffen hat." (Aus dem Dokument über die menschliche Brüderlichkeit zum Weltfrieden und Zusammenleben, unterschrieben von Papst Franziskus und vom Groß-Imam von Al-Azhar, Ahmad Al Tayyeb) Aber ist das wahr?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie das bestätigen oder präzisieren könnten. Hier auf dem Mars gibt es gewisse Sorgen. Besonders nach den letzten Erklärungen von Kardinal Müller und dem auch auf Stilum Curiae veröffentlichten Appell. Weil man in unserer dünnen Atmosphäre den Geruch des von diesem Papst provozierten Schismas riechen kann. Wir hier auf dem Mars, glauben, daß jeder Katholik, der mit gutem Willen und mit Glauben und Vernunft begabt ist, sich darauf begrenzen sollte, daß er nicht versteht, was passiert, oder daß das Schlimmste noch kommen wird, sondern eher eher sagen "non praevalebunt."
Was unserer Meinung nach passiert, ist nur die Konsequenz des Schweigens der heiligen Männer Kirche (wir wissen daß sie die Mehrheit sind). Wenn das Schweigen auch nach der Erklärung von Kardinal Müller anhält, werden dann die Steine sprechen? Ich erinner mich, daß Jesus Christus sagte (Lk 19, 40) : Ich sage euch, daß wenn diese schweigen, die Steine schreien werden?" Steine vom Mars?
Der Übermittler hat mir auch dieses post scriptum zukommen lassen.
Lieber Doktor Tosatti,
ich habe vergessen, Ihnen zu schrieben, daß der Mars-Osservatore sehr auf Sie zählt. Man hat mich gebeten, Ihnen zu sagen, daß wenn Sie versuchen müssen, Ihre Haut zu retten, wir Ihnen ein Gartenhäuschen mit Garten leider ohne Wasser reserviert haben. Was wir für Sie reserviert haben, liegt ungefähr 200 Meter von dem entfernt, das wir für Kardinal Müller vorbereiten und 500 Meter von dem, wo Msgr. Carlo Maria Viganò schon seit einigen Monaten lebt. Dort könnten Sie Poker spielen (der Vierte wird natürlich der Mars-Osservtore sein).
Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti
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"DER MARS-OSSERVATORE IST BESORGT. ER NIMMT DEN GERUCH DES HERANRKIECHENDEN SCHISMAS WAHR"
Liebe Freunde, der Mars-Osservatore hat mir eine sehr verblüfte Botschaft über den amtierenden Pontifex zukommen lassen. Außerdem versichert er mir, daß er für ein Gartenhaus vorbereitet zu haben oder vorzubereiten, in das ich mich immer zurückziehen kann, wenn mir häßliche Gedanken über meine Zukunft kommen....Auch wenn ich Ihnen sagen muß, daß ich das wissenschaftliche Kartenspiel dem Poker vorziehe oder- aber ich spiele schon seit 1000 Jahren nicht mehr- Bridge.....
Vom Osservatore Marziano
Lieber Doktor Tosatti,
vom Mars aus, habe ich viele Möglichkeiten direkt zu überprüfen, was mir vom Osservatore Romano berichtet wird. ) Ich möchte die Ausdrücke Ihres Papstes nicht falsch, oder offenfeindselig und pharisäerhaft interpretieren. Mir wurde berichtet, daß der Nachfolger Petri allein in den letzten Wochen
1. das Dogma Mariens, der Mutter Gottes, geleugnet hat, daß sie ohne Erbsünder empfangen wurde
(Bergoglio hat erklärt: die Madonna war keine Heilige, sie ist es geworden....) Aber ist das wahr?
2. erklärt, daß Gott für die Menschen verschiedene Religionen gewollt hat..."Pluralismus und Diversität der Religionen, Farben, Geschlechter, Rassen und Sprachensind ein weiser göttlicher Wille, durch den Gott den Menschen geschaffen hat." (Aus dem Dokument über die menschliche Brüderlichkeit zum Weltfrieden und Zusammenleben, unterschrieben von Papst Franziskus und vom Groß-Imam von Al-Azhar, Ahmad Al Tayyeb) Aber ist das wahr?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie das bestätigen oder präzisieren könnten. Hier auf dem Mars gibt es gewisse Sorgen. Besonders nach den letzten Erklärungen von Kardinal Müller und dem auch auf Stilum Curiae veröffentlichten Appell. Weil man in unserer dünnen Atmosphäre den Geruch des von diesem Papst provozierten Schismas riechen kann. Wir hier auf dem Mars, glauben, daß jeder Katholik, der mit gutem Willen und mit Glauben und Vernunft begabt ist, sich darauf begrenzen sollte, daß er nicht versteht, was passiert, oder daß das Schlimmste noch kommen wird, sondern eher eher sagen "non praevalebunt."
Was unserer Meinung nach passiert, ist nur die Konsequenz des Schweigens der heiligen Männer Kirche (wir wissen daß sie die Mehrheit sind). Wenn das Schweigen auch nach der Erklärung von Kardinal Müller anhält, werden dann die Steine sprechen? Ich erinner mich, daß Jesus Christus sagte (Lk 19, 40) : Ich sage euch, daß wenn diese schweigen, die Steine schreien werden?" Steine vom Mars?
Der Übermittler hat mir auch dieses post scriptum zukommen lassen.
Lieber Doktor Tosatti,
ich habe vergessen, Ihnen zu schrieben, daß der Mars-Osservatore sehr auf Sie zählt. Man hat mich gebeten, Ihnen zu sagen, daß wenn Sie versuchen müssen, Ihre Haut zu retten, wir Ihnen ein Gartenhäuschen mit Garten leider ohne Wasser reserviert haben. Was wir für Sie reserviert haben, liegt ungefähr 200 Meter von dem entfernt, das wir für Kardinal Müller vorbereiten und 500 Meter von dem, wo Msgr. Carlo Maria Viganò schon seit einigen Monaten lebt. Dort könnten Sie Poker spielen (der Vierte wird natürlich der Mars-Osservtore sein).
Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti
Samstag, 26. Januar 2019
Vom Mars: eine Lektion in Wirtschaftsfragen, zu Armut und Reichtum für den Papst
Marco Tosatti hat wieder Post vom Mars bekommen und läßt uns bei Stilum Curiae lesen, was
der Mars-Osservatore zu den Ansichten des Pontifex zu Armut, Reichtum und den Markt zu sagen hat. Hier geht´s zum Original: klicken
"DER OSSERVATORE MARZIANO* ERTEILT DEM PONTIFEX EINE LEKTION. ÜBER DIE ARMEN UND DEN MARKT..."
* Osservatore vom Mars
Liebe Stilumcurialisten, diesesmal bringe ich mich selbst in Schwierigkeiten, mehr als schon bisher bei diesen Leuten, die in Oltretevere wohnen, hinter den 12-m hohen Mauern, die Mauern nur bei anderen sehen. Der Osservatore Marziano hat mir geschrieben und mich gebeten eine gewisse Korrektur am amtierenden Pontifex vorzunehmen und angesichts dessen was passiert und wem er die Korrektur schreibt (ich denke an Msgr. Antonio Livi, und nicht nur)- in dieser schönen Kirche, die so offen ist, barmherzig und dialogisierend- fürchte ich daß ich mich so verhalten muß wie Benvenutoi Cellini, der -wenn ich mich recht erinnere- wenn er spazieren ging, zu sagen pflegte, "ich gehe singen" ...um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
"Lieber Tosatti,
darf ich dem Summus Pontifex Franziskus eine "väterliche Korrektur" unterbringen? Ich habe diese (wenn wahrscheinlich auch nutzlose) Initiative in Sandro Magisters "Settimo Cielo" vom 25. Januar gelesen, in der sein Kollege Bergoglios Sichtweise zum Thema "Arme und Reiche" wiedergibt..
Der Pontifex Maximus tut alles, um als der zu erscheinen, der die Armen liebt, der sich um die Armen kümmern will, aber er macht sich nicht bewußt, daß er die Bedingungen schafft, daß es denen immer schlechter geht, im Gegensatz zu dem, was er getan hat und was der gescholtene Markt weiterhin tut.
Tatsächlich profitiert der Markt nicht von moralischen sondern nur von rationalen Entscheidungen und überhaupt nicht von Armut sondern nur von einem möglichst breit gestreuten Wohlstand.
der Mars-Osservatore zu den Ansichten des Pontifex zu Armut, Reichtum und den Markt zu sagen hat. Hier geht´s zum Original: klicken
"DER OSSERVATORE MARZIANO* ERTEILT DEM PONTIFEX EINE LEKTION. ÜBER DIE ARMEN UND DEN MARKT..."
* Osservatore vom Mars
Liebe Stilumcurialisten, diesesmal bringe ich mich selbst in Schwierigkeiten, mehr als schon bisher bei diesen Leuten, die in Oltretevere wohnen, hinter den 12-m hohen Mauern, die Mauern nur bei anderen sehen. Der Osservatore Marziano hat mir geschrieben und mich gebeten eine gewisse Korrektur am amtierenden Pontifex vorzunehmen und angesichts dessen was passiert und wem er die Korrektur schreibt (ich denke an Msgr. Antonio Livi, und nicht nur)- in dieser schönen Kirche, die so offen ist, barmherzig und dialogisierend- fürchte ich daß ich mich so verhalten muß wie Benvenutoi Cellini, der -wenn ich mich recht erinnere- wenn er spazieren ging, zu sagen pflegte, "ich gehe singen" ...um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
"Lieber Tosatti,
darf ich dem Summus Pontifex Franziskus eine "väterliche Korrektur" unterbringen? Ich habe diese (wenn wahrscheinlich auch nutzlose) Initiative in Sandro Magisters "Settimo Cielo" vom 25. Januar gelesen, in der sein Kollege Bergoglios Sichtweise zum Thema "Arme und Reiche" wiedergibt..
Der Pontifex Maximus tut alles, um als der zu erscheinen, der die Armen liebt, der sich um die Armen kümmern will, aber er macht sich nicht bewußt, daß er die Bedingungen schafft, daß es denen immer schlechter geht, im Gegensatz zu dem, was er getan hat und was der gescholtene Markt weiterhin tut.
Tatsächlich profitiert der Markt nicht von moralischen sondern nur von rationalen Entscheidungen und überhaupt nicht von Armut sondern nur von einem möglichst breit gestreuten Wohlstand.
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Aktuelles,
Blick über den Tellerrand,
Gute Armut oder Böse Armut,
keine Kuscheltiere,
Klartext,
Papst Franziskus,
politisch Lied ein garstig Lied,
Tosatti
Freitag, 25. Januar 2019
Sandro Magister zerpflückt das pontifikats-charakterisierende Armutsnarrativ des Papstes
Sandro Magister kommentiert und zerpflückt heute bei "Settimo Cielo" die Armuts-Reichtums-Lesart des aktuellen Pontifikates -die seine Beliebtheit bei allen linkspopulistischen Bewegungen und ihren medialen Unterstützern bedingt.
Hier geht´s zum Original: klicken
"ARM UND REICH. DIE VISIONEN DES PAPSTES IM VERGLEICH MIT DER REALITÄT"
"Als der Papst zum WJT nach Panama aufbrach, traf sich das Who-is-who der Finanzwelt in Davos, dem Zauberberg aus Thomas Manns Roman, einem großartigen Fresko der Bourgeoisie des 20. Jahrhunderts.
Ein eklatanter Kontrast. Weil Papst Franziskus offensichtlich der Papst der Armen ist, der Rebellion der Ausgegrenzten gegen die Mächtigen.
Wahr ist allerdings, daß die reichsten Männer des Planeten und der Finanzmächte danach schreien, von ihm im Vatican empfangen zu werden und ihm ihren Obolus zu schenken.
Wobei Franziskus sie mit öffenen Armen empfängt und mit Lob überhäuft- von den Google-und Apple-Magnaten bis zur Präsidentin des IWF, Christine Lagarde, eine intelligente Frau, die sagt, daß Geld der Menschheit dienen soll.
Aber das verdunkelt das dominierende Narrativ, das den Papst immer und ausschließlich auf der Seite der Armen und Aasgegrenzten sieht, nicht. Mit besonderem Vorzug für das, was er die "Volksbewegungen" nennt, antikapitalistisch und Anti-Globalisierung , besonders in Südamerikan mit denen er zusammengekommen ist und die er wiederholt getroffen hat, denen er unendlich lange Reden zu halten liebt, jede ungefähr 30 Seiten lang, wahre politische Manifeste seines Pontifikates.
Eine Zeitlang hat Franziskus lieber die jungen Menschen, denen er auch die Synode im vergangenen Oktober gewidmet hat, angesprochen als die Volksbewegungen. Aber die Botschaft ist immer die selbe. Junge Menschen sind die Verworfenen der Gesellschaft, die Opfer der fortschreitenden Verarmung der Welt, in der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden- in einem Crescendo der Konzentration des Reichtums in den Händen der sehr Wenigen und einer gewollten Ausbreitung der Armut bei immer größeren Bevölkerungsgruppen.
Die Vatican-Medien agieren natürlich als Megaphon für dieses Narrativ, besonders jetzt, nachdem der Osservatore Romano "auf Linie " zurückgebracht worden ist, wie alles und jedes andere um den Papst herum.
Der neue Direktor der Zeitung des Hl. Stuhls, Andrea Monda, hat seine Ausrichtung auf die ökonomisch-politischen Visionen des Papstes bereits bewiesen- im Interview mit dem berühmten amerikanischen protestantischen Theologen Harvey Cox, in voller Übereinstimmung mit dieser Vision, dem er eine ganze Seite eingeräumt hat- mit dem Titel "Volksreligion -die einzige Hoffnung gegen die Übermacht des Götzen Markt."
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"ARM UND REICH. DIE VISIONEN DES PAPSTES IM VERGLEICH MIT DER REALITÄT"
"Als der Papst zum WJT nach Panama aufbrach, traf sich das Who-is-who der Finanzwelt in Davos, dem Zauberberg aus Thomas Manns Roman, einem großartigen Fresko der Bourgeoisie des 20. Jahrhunderts.
Ein eklatanter Kontrast. Weil Papst Franziskus offensichtlich der Papst der Armen ist, der Rebellion der Ausgegrenzten gegen die Mächtigen.
Wahr ist allerdings, daß die reichsten Männer des Planeten und der Finanzmächte danach schreien, von ihm im Vatican empfangen zu werden und ihm ihren Obolus zu schenken.
Wobei Franziskus sie mit öffenen Armen empfängt und mit Lob überhäuft- von den Google-und Apple-Magnaten bis zur Präsidentin des IWF, Christine Lagarde, eine intelligente Frau, die sagt, daß Geld der Menschheit dienen soll.
Aber das verdunkelt das dominierende Narrativ, das den Papst immer und ausschließlich auf der Seite der Armen und Aasgegrenzten sieht, nicht. Mit besonderem Vorzug für das, was er die "Volksbewegungen" nennt, antikapitalistisch und Anti-Globalisierung , besonders in Südamerikan mit denen er zusammengekommen ist und die er wiederholt getroffen hat, denen er unendlich lange Reden zu halten liebt, jede ungefähr 30 Seiten lang, wahre politische Manifeste seines Pontifikates.
Eine Zeitlang hat Franziskus lieber die jungen Menschen, denen er auch die Synode im vergangenen Oktober gewidmet hat, angesprochen als die Volksbewegungen. Aber die Botschaft ist immer die selbe. Junge Menschen sind die Verworfenen der Gesellschaft, die Opfer der fortschreitenden Verarmung der Welt, in der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden- in einem Crescendo der Konzentration des Reichtums in den Händen der sehr Wenigen und einer gewollten Ausbreitung der Armut bei immer größeren Bevölkerungsgruppen.
Die Vatican-Medien agieren natürlich als Megaphon für dieses Narrativ, besonders jetzt, nachdem der Osservatore Romano "auf Linie " zurückgebracht worden ist, wie alles und jedes andere um den Papst herum.
Der neue Direktor der Zeitung des Hl. Stuhls, Andrea Monda, hat seine Ausrichtung auf die ökonomisch-politischen Visionen des Papstes bereits bewiesen- im Interview mit dem berühmten amerikanischen protestantischen Theologen Harvey Cox, in voller Übereinstimmung mit dieser Vision, dem er eine ganze Seite eingeräumt hat- mit dem Titel "Volksreligion -die einzige Hoffnung gegen die Übermacht des Götzen Markt."
Labels:
Aktuelles,
aus gegebenem Anlass,
Bedenkenswertes,
Gute Armut oder Böse Armut,
Klartext,
Magister,
Medienwatch,
Papst Franziskus,
politisch Lied ein garstig Lied
Dienstag, 18. September 2018
Fundstück
Martin Lohmann kommentiert bei kath.net den aktuellen Mißbrauchskandal und die kontroversen Vorschläge zur Prävention und zur Bewältigung seiner Folgen.
Hier geht´s zum Original: klicken
Und beginnt unter dem Titel :
"MISSBRAUCHSSKANDAL: WENN DER GLAUBE FEHLT, WIRD ALLES SCHRÄG"
so: "Angstfreie Aufklärung ist jetzt alternativlos – „Verstöße gegen das freiwillig eingegangene Zölibats-Treueversprechen sind so wenig ein Grund für Zölibats-Abschaffung wie Ehebrecher für die Abschaffung der Ehe.“
Hier geht´s zum Original: klicken
Und beginnt unter dem Titel :
"MISSBRAUCHSSKANDAL: WENN DER GLAUBE FEHLT, WIRD ALLES SCHRÄG"
so: "Angstfreie Aufklärung ist jetzt alternativlos – „Verstöße gegen das freiwillig eingegangene Zölibats-Treueversprechen sind so wenig ein Grund für Zölibats-Abschaffung wie Ehebrecher für die Abschaffung der Ehe.“
Quelle: kath.net M.Lohmann
Freitag, 29. Juni 2018
Marco Tosatti bespricht ein Katholisches Buch
Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae das neue Buch von Rosanna Bricchetti Messori, Ehefrau von Vittorio Messori. Die Empfehlung, es zu lesen, begründet er mit der Aussage "das ist ein Buch, das der Seele gut tut."
Außerdem findet er einen Satz darin, der in klarer, fast brutaler Formulierung die derzeitige Situation der Kirche beschreibt und des versuchten Zwanges zum Einheitsdenken.
"Eine Art Superdideologie, die eine Welt ohne Gott denkt, gerecht und von der menschlichen Vernunft geführt, die die Freiheit und grenzenlosen Möglichkeiten ausloten will- mit so extremen Konsequenzen, die Angst machen, um sie dann mit der präpotenten Macht einer grausamen laizistischen Inquisition aufzuzwingen, die Gefahr läuft in eine eigene Diktatur der Ideen zu münden, von der man sich nicht loslösen kann."
Hier geht´s zum Original: klicken
"EIN GLAUBE ZU ZWEIT. MEIN LEBEN MIT VITTORIO. EIN BUCH VON ROSANNA BRICHETTI MESSORI. LESEN UND MEDITIEREN."
"Ein Glaube für zwei" geschrieben von Rosanna Brichetti Messori ist ein Buch, das zu lesen, ich ernsthaft empfehle. Es ist ein Buch, das der Seele gut tut, das mit "Sauerteig" und Humor von zwei existentiellen Wegen erzählt, die ihr Fundament in einer einzigen Sache haben.
Aber wieviel Leiden wegen einer frühen Ehe des jungen Vittorio, für deren Ungültigkeitserklärung das Kirchengericht 20 Jahre brauchte.
Wer nicht katholisch ist, ( und vielleicht auch einige Katholiken) mag angesichts dieser Geschichte lächeln. Aber so ist für die, die glauben und versuchen ihr Leben an ihren Glauben anzupassen. ist es nicht so.
Ich kenne Rosanna Brichetti nicht. Vittorio kenne ich seit vielen Jahren, in der Realität sind wir uns nur wenige Male begegnet, aber es gibt eine große Harmonie zwischen uns, deren Gründe ich in Gemeinsamkeiten entdecke. Wurzeln in der Emilia, eine sehr laizistische- um nicht mehr zu sagen- Familie, Turin, die Konversion und sogar eine Zeitung, La Stampa.
Rosannas Buch hat mir geholfen, Vittorio besser zu verstehen, con dem ich glaube, daß er der effektivste, überzeugendste und scharsinnigste katholische Schriftsteller unserer Zeit ist.
Und die Endeckung dieses Teils seiner Welt, die Rosanna selbst verkörpert, ist sehr wichtig.
Offensichtlich ist es unmöglich ein Buch von mehr als 200 Seiten- voller Leben, Erinnerungen und Wichtigem in einigen Dutzend Zeilen zusammen zu fassen. Ein Buch, das ein einzigartiges Weerk ist, eine Parallelerzählung des äußeren und des spiritutellen Lebens, verflochten zu einer einzigen musikalischen Partitur.
Außerdem findet er einen Satz darin, der in klarer, fast brutaler Formulierung die derzeitige Situation der Kirche beschreibt und des versuchten Zwanges zum Einheitsdenken.
"Eine Art Superdideologie, die eine Welt ohne Gott denkt, gerecht und von der menschlichen Vernunft geführt, die die Freiheit und grenzenlosen Möglichkeiten ausloten will- mit so extremen Konsequenzen, die Angst machen, um sie dann mit der präpotenten Macht einer grausamen laizistischen Inquisition aufzuzwingen, die Gefahr läuft in eine eigene Diktatur der Ideen zu münden, von der man sich nicht loslösen kann."
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"EIN GLAUBE ZU ZWEIT. MEIN LEBEN MIT VITTORIO. EIN BUCH VON ROSANNA BRICHETTI MESSORI. LESEN UND MEDITIEREN."
"Ein Glaube für zwei" geschrieben von Rosanna Brichetti Messori ist ein Buch, das zu lesen, ich ernsthaft empfehle. Es ist ein Buch, das der Seele gut tut, das mit "Sauerteig" und Humor von zwei existentiellen Wegen erzählt, die ihr Fundament in einer einzigen Sache haben.
Aber wieviel Leiden wegen einer frühen Ehe des jungen Vittorio, für deren Ungültigkeitserklärung das Kirchengericht 20 Jahre brauchte.
Wer nicht katholisch ist, ( und vielleicht auch einige Katholiken) mag angesichts dieser Geschichte lächeln. Aber so ist für die, die glauben und versuchen ihr Leben an ihren Glauben anzupassen. ist es nicht so.
Ich kenne Rosanna Brichetti nicht. Vittorio kenne ich seit vielen Jahren, in der Realität sind wir uns nur wenige Male begegnet, aber es gibt eine große Harmonie zwischen uns, deren Gründe ich in Gemeinsamkeiten entdecke. Wurzeln in der Emilia, eine sehr laizistische- um nicht mehr zu sagen- Familie, Turin, die Konversion und sogar eine Zeitung, La Stampa.
Rosannas Buch hat mir geholfen, Vittorio besser zu verstehen, con dem ich glaube, daß er der effektivste, überzeugendste und scharsinnigste katholische Schriftsteller unserer Zeit ist.
Und die Endeckung dieses Teils seiner Welt, die Rosanna selbst verkörpert, ist sehr wichtig.
Offensichtlich ist es unmöglich ein Buch von mehr als 200 Seiten- voller Leben, Erinnerungen und Wichtigem in einigen Dutzend Zeilen zusammen zu fassen. Ein Buch, das ein einzigartiges Weerk ist, eine Parallelerzählung des äußeren und des spiritutellen Lebens, verflochten zu einer einzigen musikalischen Partitur.
Samstag, 23. Dezember 2017
Father Blake spricht....
und stellt Fragen zur causa Maradiaga. Hier geht´s zum Original: klicken
"MARADIAGA : EINIGE FRAGEN"
"Nun ist also Kardinal Maradiaga, der Freund und Berater des Papstes in einem Bericht, der dem Papst vor 6 Monaten übersandt wurde, der finanziellen Korruption beschuldigt worden.
Es gibt eine Menge Fragen, die sich angesichts dieser Vorwürfe erheben-abgesehen davon, was mit dem Geld passierte,
1. Wer hat den Bericht durchsickern lassen?
2. Warum wurde der Report geleakt?
3. Warum jetzt?
4. Wer profitiert von diesem Durchsickern?
5. Welchen Einfluss hatte Maradiaga auf den Papst
6. War eine Korruption auf Honduras beschränkt oder betraf sie auch seine Präsidentschaft bei Caritas Internationalis?
7. Hat er als Koordinator der C9 das Mißlingen der vaticanischen Finanzreformen beeinflußt?
8. Hat der Kardinal allein gehandelt oder waren andere Kurien-Offizielle und Bischöfe verwickelt?
9. Sind andere Freunde und Berater der Papstes ebenso korrupt?
10. Was sagt das über die Urteilfähigkeit des Papste gegenüber Freunden und Beratern aus?
11. Haben wir das "Lahme-Enten-Stadium" dieses Pontifikates erreicht, das in weiteren schäflichen
Lecks enden wird?
12. Wird der Papst schrittweise isolierter werden, wenn andere beschuldigt werden?
13. Werden die Journalisten beschließen, sich gegen Franziskus zu wenden?
14. Was wird der nächste Skandal am päptlichen Hof sein?
15. Was wird oder kann der Papst als nächstes tun?
16. Isr dem Papst möglich sein, von diesem Skandal unberührt zu bleiben.
Zu denken, daß einige untergebene Büroitarbeiter gestern -am Tag der Rede des Papstes an den Vatican-Stab , der ein "Bash-die-Kurie-Tag" geworden ist-beschlossen haben, daß das ein guter Tag sei, um den Papst zu ärgern, ist zu einfach.
Man würde gern denken, daß das zusammen mit der Veröffentlichung von "Diktator Papst" der Versuch ist, sicher zu stellen, daß Korruption zur Rechenschaft gezogen wird.
Auch das wäre zu einfach.
Nichts ist so wie es scheint in Rom. Das Traurige ist, daß das Vertrauen in Rom und jene, die den Papst umgeben weiter abnimmt und daß er leichter wird, sowohl die Kirche als auch ihren Herrn zurückzuweisen.
Quelle: Fr.R.Blake, st.marymagdalenblog
"MARADIAGA : EINIGE FRAGEN"
"Nun ist also Kardinal Maradiaga, der Freund und Berater des Papstes in einem Bericht, der dem Papst vor 6 Monaten übersandt wurde, der finanziellen Korruption beschuldigt worden.
Es gibt eine Menge Fragen, die sich angesichts dieser Vorwürfe erheben-abgesehen davon, was mit dem Geld passierte,
1. Wer hat den Bericht durchsickern lassen?
2. Warum wurde der Report geleakt?
3. Warum jetzt?
4. Wer profitiert von diesem Durchsickern?
5. Welchen Einfluss hatte Maradiaga auf den Papst
6. War eine Korruption auf Honduras beschränkt oder betraf sie auch seine Präsidentschaft bei Caritas Internationalis?
7. Hat er als Koordinator der C9 das Mißlingen der vaticanischen Finanzreformen beeinflußt?
8. Hat der Kardinal allein gehandelt oder waren andere Kurien-Offizielle und Bischöfe verwickelt?
9. Sind andere Freunde und Berater der Papstes ebenso korrupt?
10. Was sagt das über die Urteilfähigkeit des Papste gegenüber Freunden und Beratern aus?
11. Haben wir das "Lahme-Enten-Stadium" dieses Pontifikates erreicht, das in weiteren schäflichen
Lecks enden wird?
12. Wird der Papst schrittweise isolierter werden, wenn andere beschuldigt werden?
13. Werden die Journalisten beschließen, sich gegen Franziskus zu wenden?
14. Was wird der nächste Skandal am päptlichen Hof sein?
15. Was wird oder kann der Papst als nächstes tun?
16. Isr dem Papst möglich sein, von diesem Skandal unberührt zu bleiben.
Zu denken, daß einige untergebene Büroitarbeiter gestern -am Tag der Rede des Papstes an den Vatican-Stab , der ein "Bash-die-Kurie-Tag" geworden ist-beschlossen haben, daß das ein guter Tag sei, um den Papst zu ärgern, ist zu einfach.
Man würde gern denken, daß das zusammen mit der Veröffentlichung von "Diktator Papst" der Versuch ist, sicher zu stellen, daß Korruption zur Rechenschaft gezogen wird.
Auch das wäre zu einfach.
Nichts ist so wie es scheint in Rom. Das Traurige ist, daß das Vertrauen in Rom und jene, die den Papst umgeben weiter abnimmt und daß er leichter wird, sowohl die Kirche als auch ihren Herrn zurückzuweisen.
Quelle: Fr.R.Blake, st.marymagdalenblog
Dienstag, 8. November 2016
Wenn der Papst das Geld verdammt...-
Matteo Matzuzzi läßt bei Il Foglio Pater Robert Sirico zur Rede des Papstes vor den Vertretern der Volksbewegungen über die Tyrannei des Geldes zu Wort kommen. Nach dieser Rede wird es nicht mehr möglich sein, an der spezifischen politisch-ideologischen Ausrichtung des Pontifex zu zweifeln, die sich in Wirtschaftsfragen in nichts von der eines Hugo Chavez oder Evó Morales unterscheidet.
Hier geht´s zum Original: klicken
"Der Papst und die Verdammung des Geldes. Es spricht Pater Robert Sirico."
"Es ist absurd, das Geld zu kriminalisieren, wenn man den Armen Gutes tun will."
Für den Präsidenten des Acton Institutes besteht das Problem darin, die Idee einer freien Wirtschaft mit der Sozialdoktrin der Kirche zu versöhnen..
"Es ist völlig absurd, das Geld zu kriminalisieren, wenn das eigene Hauptziel das Wohlergehen der Armen ist. Das Endziel des moralischen Mitgefühls sollte nicht darin bestehen, über die Lage der Wenigbesitzenden zu klagen. Um ihre Lebensbedingungen zu verbessern, jedenfalls auf materieller Ebene, muß man Reichtum schaffen."
Pater Robert Sirico ist Präsident des Acton-Institutes für Religions-und Freiheitsstudien, eines amerikanischen think-tanks, dessen Ziel es ist, eine freie, ehrenhafte und menschliche Gesellschaft zu fördern."
Für Il Foglio kommentiert er die lange Rede, die Papst Franziskus am vergangenen Samstag vor den im Vatican zum dritten Welttreffen versammelten Volksbewegungen Rede.Pater Robert Sirico ist Präsident des Acton-Institutes für Religions-und Freiheitsstudien, eines amerikanischen think-tanks, dessen Ziel es ist, eine freie, ehrenhafte und menschliche Gesellschaft zu fördern."
Bei dieser Sitzung hatte Franziskus wieder sein "j´accuse-gegen das Geld" geschleudert, den "Götzen, der anstatt zu dienen, die Menschheit tyrannisiert und terrorisiert."
"Geld" so fuhr der Papst fort, "regiert durch die Peitsche der Angst, Ungleichheit, wirtschaftliche, soziale, kulturelle und militärische Gewalt, die immer mehr Gewalt erzeugt in einer abwärts führenden Spirale, die endlos zu sein scheint. Das ist ein Terrorismus, der aus der globalen Kontrolle des Geldes über die Welt entsteht und die gesamte Menschheit bedroht."
Und dann hat er hinzugefügt, "daß jede Diktatur terroristisch ist. Und wenn dieser Terror in den Peripherien durch Massaker, Plünderungen, Unterdrückung und Ungerechtigkeit gesät ist, explodiert in den Zentren in diversen Formen der Gewalt, besonders mit hassenswerten und gemeinen Attentaten und die Bürger, die noch irgendwelche Rechte haben, sind versucht falsche Sicherheit hinter echten oder sozialen Mauern zu suchen,"
Sicher- sagt Sirico-"kann man Reichtum mißbrauchen, sei es bei der Produktion oder in seinem Gebrauch, da gibt es keinen Zweifel. Aber das kann auch mit vielen Gaben passieren, die Menschen anvertraut wurden.
Reichtum kann einen moralischen Ursprung und Zweck haben, wie die Sexualität, die wenn sie in die von Gott gewollte Richtung geht, ein Sakrament wird.
Ich würde denken, daß der Hl. Vater damit übereinstimmt, auch weil einen solchen Prozess zu kriminalisieren, bedeutet, die wirtschaftlich Schwächsten im Stich zu lassen."
Der Angriff Bergoglios war ein harter Blick auf das kapitalistische System als solches: "Ich suche Erklärungen" sagt unser Gesprächspartner- "und ich finde es in Nr. 42 der Enzyklika Centesimus annus, Nr. 42, wo Johannes Paul II: "wenn man als Kapitalismus, die freie Wirtschaft bedeutet, die auf moralischen und religiösen Prinzipien beruhen- in einem Rechtssystem-, dann ist der Kapitalismus positiv."
Das Problem-wenn es eines gibt- ist es, die Idee einer freien Wirtschaft mit der Sozialdoktrin der Kirche zu versöhnen. Der Präsident des Acton-Institutes denkt, daß das ein schwieriges Unternehmen wird, weil Verwirrung darüber besteht, was es bedeutet, wenn man es nicht mit freien, wirtschaftlichen Akteuren zu tun hat, sondern mit Geschäftsleuten, die den Menschen nicht ins Zentrum ihrer Aktivitäten stellen.
Das ist "die Wirtschaft, die tötet", die nicht-kompetitiven Märkten. Wenn Sie die Wirtschaft und das System der Märkte nicht verstehen, ist es leicht, zu behaupten, daß die erfolgreichen Wirtschaftsleute auf Kosten anderer reich werden. Das ist in wirtschaftlicher Hinsicht als "Irrtum des Nullsummen '" bekannt. Die Soziallehre der Kirche ist etwas anderes, beobachtet Sirico, aber die wichtige Tatsache ist, dass " Leute manchmal ihre eigene Politik so sehr lieben, um erkennen zu können, daß diese mehr Armut zu produziert". Das Risiko besteht darin, das Problem auf die falsche Art und Weise zu sehen, die aus ihrer falschen Perspektive heraus sagt, daß der Fundamentalismus ist eine Folge der Vergötterung des Geldes ist."
Wenn man von der Voraussetzung ausgeht, daß alle Weltmärkte naturgemäß "die Menschen ausschließen" und daß das als unmoralisch und verurteilt werden müßte, dann ist das die Vergötzung des Geldes.
Freitag, 17. Juni 2016
Roberto de Mattei über die sogenannte Arme Kirche und den Stellenwert der Armut
Roberto de Mattei hat bei Corrispondenza Romana über die sogenannte "Arme Kirche" und den Stellenwert der Armut in der Theologie von Papst Franziskus geschrieben.
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"DIE SOGENANNTE ARME KIRCHE: VON VATICAN II ZU PAPST FRANZISKUS"
"Papst Franziskus´ Dokumente- enthalten Texte, die nach dem Urteil einiger Theologen einen generellen Hinweis auf eine pastorale und moralische Natur enthalten, die ohne signifikante lehramtliche Qualität sind. Das ist einer der Gründe, daß solche Dokumente auf freiere Weise diskutiert werden, als jemals zuvor mit anderen päpstlichen Texten passiert ist.
Unter den durchdringendsten Analysen dieser Texte, sollte die Studie eines Philosophen der Universität von Perugia, Flavio Cuniberto, hervorgehoben werden.Sein Buch "Frau der Armut: Papst Franziskus und die Neuerfindung des Christentums" (Neri Pozza, 2016) ist besonders den Enzykliken Evangelii Gaudium (2013) und Laudato Si (2015) gewidmet. Die Studie, der Professor Cuniberto den Text unterwirft, ist die eines Gelehrten, der versucht, die Grundthesen zu verstehen, die oft durch vorsätzliche knappe und zweideutige Sprache verdeckt werden. Zum Thema der Armut, bringt Cuniberto zwei Widersprüche ans Licht: der erste ist theologisch-doktrinaler, der zweite ist praktischer Natur.
Im Hinblick auf den ersten Punkt, bemerkt er, daß Papst Franziskus- im Gegensatz zu dem was das Evangelium folgert, aus Armut mehr eine materielle Bedingung macht als eine spirituelle, und transformiert sie so in eine soziologische Kategorie. Diese Exegese erscheint z.B. in einer Auswahl von Predigten zur Bergpredigt. Lukas 6, 20 und nicht über den präziseren Matthäus 5,3 ( der den Ausdruck "pauperes spiritu", d.h. jene die vor Gott demütig leben). Armut also erscheint gleichzeitig etwas Gutes und etwas Schlechtes zu sein. In der Tat.
Der zweite Punkt betrifft die "strukturellen Gründe" der Armut. Indem man annimmt, daß sie etwas radikal Böses ist, scheint Papst Franziskus als Basisgrund die Ungleichheit auszumachen. Die angezeigte Lösung dieses Böse auszurotten, wären Marxismus und Dritte-Welt-Umverteilung des Wohlstandes: nehmt es den Reichen weg und gebt es den Armen. Eine gleichmacherische Umverteilung, die durch eine größere Globalisierung der Ressourcen, die nicht länger einer westlichen Minorität reserviert sind, sondern auf die ganze Welt ausgedehnt werden. Weil jedoch der Basis der Globalisierung die Logik des Profits zugrunde liegt, die einerseits kritisiert wird und auf der anderen Seite als Weg vorgeschlagen wird, die Armut zu überwinden.
Super-Kapitalismus -braucht, um gefördert zu werden, ein Plateau von immer mehr Konsumenten, aber auf der Basis einer weiten Skala von Wohlstand endet damit, die Ungleichheiten zu fördern, die eliminiert werden sollten.
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"DIE SOGENANNTE ARME KIRCHE: VON VATICAN II ZU PAPST FRANZISKUS"
Cuniberto notiert: "wenn Armut als materielle Misere,Ausschluss und Verlassensein von Anfang an als zu bekämpfendes Übel gezeigt wird, um nicht zu sagen, als das Böse allen Bösen und so das primäre Objekt der missionarischen Aktion" ist, macht die neue Christologische Bedeutung, die Franziskus ihr gibt, sie vorübergehend zu einem Wert und- sogar noch mehr. zu dem obersten und exemplarischen Wert."
Wir haben es hier, betont der Philosoph, mit einem komplizierten Durcheinander zu tun.
"Warum die Armut bekämpfen und sie ausrotten, wenn sie im Gegenteil ein "wertvoller Schatz" ist und sogar der Weg ins Himmelreich? Ist sie ein zu bekämpfender Feind oder ein wertvoller Schatz?" (Seiten 25-26)
Super-Kapitalismus -braucht, um gefördert zu werden, ein Plateau von immer mehr Konsumenten, aber auf der Basis einer weiten Skala von Wohlstand endet damit, die Ungleichheiten zu fördern, die eliminiert werden sollten.
Dienstag, 26. April 2016
"Die, die immer andere für die Wohltätigkeit bezahlen lassen,"
Das ist der Titel, den Rino Camilleri seinem Artikel in La Nuova Bussola Quotidiana gegeben hat.
Politisch korrekt im Sinne des links-grünen Soumission ist der nicht.
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"DIE, DIE IMMER DIE ANDEREN DIE WOHLTÄTIGKEIT BEZAHLEN LASSEN"
Unser Direktor Riccardo Cascioli hatte Recht, mit dem Finger auf den Slogan, der seit der letzten Zusammenkunft der Caritas wiederklingt, zu zeigen, nach dem der Empfang, den wir den Migranten bereiten, nur ein Akt der Wiedergutmachung sei.
Kurz der übliche Refrain ist, daß diese Armen wegen der Schuld der Reichen arm sind. Vergeblich sich in Erklärungen zu ergehen, um das aufzuzeigen, was daran nicht wahr ist. Absolut nutzlos.
Unglücklicherweise findet man in Leitungspositionen oft Leute, die ein guter Talentsucher als "Adjutant der Woche" katalogisieren würde, einer der mit der Organisation des täglichen Dienstes in einer Kaserne betraut werden sollte, sich aber statt dessen als Kommandant einer Militär-Region wiederfindet, ohne jemals eine Hochschule für strategische Studien besucht zu haben,
Nachdem das gesagt ist, erinnere ich mich daran, daß vor einigen Jahren in einer Talk-Show ein ganzes Viertel gegen seinen Pfarrer aufbegehrte.
Er, der von Wohltätigkeit überschäumte, hatte die Türen von Gebäuden im Besitz der Pfarrgemeinde für einer unbegrenzte Anzahl afrikanischer Immigranten geöffnet. Und sehr schnell war das Viertel- vorher sauber-ordentlich und friedlich- zu einem unbewohnbaren Ort geworden.
Schlägereien, kleiner Rauschgifthandel, sexuelle Belästigungen, Drohungen, Einschüchterungen, open-air-Erledigung körperlicher Bedürfnisse: kurz gesagt die übliche Choreographie, gegen die wir Italiener schon eine Hornhaut gebildet haben.
Resultat: Kinder die zu Hause eingeschlossen wurden, geschlossene Rolläden, Bürger-Patrouillen in den Straßen
Offensichtlich haben diese letzten Ereignisse dann die Sozialzentren und die schönen Seelen der Gutmenschen aufbegehren lassen. Die Liga Nord war dann auf die Straßen gegangen und die Scheinwerfer der Medien gingen an, blendend hell, über einem Stück Provinz - das bis dato ruhig war.
Der wahre Verantwortliche für diesen Saustall (tut mir leid, Anlehnung an ein Wort des Papstes) war der Pfarrer, eine total inkompetente und inadequate Person. Aber im Fernsehen fuhr er fort, die Härte der Herzen seiner Pfarrkinder zu beklagen, deren schwerer Mangel an Solidarität nur der Verachtung und des Tadels wert sei.
Dieser Mann war das perfekte Beispiel eines außerordentlichen Mißverständnisses der Katholischen Lehre. Wie es deine andere Wange ist, die hingehalten werden soll, sind es deine Taschen, in die du greifen sollst, wenn Dein Herz von Nächstenliebe überquillt, und nicht die eines anderen, der als Nächsten jemanden anderes lebt als du.
Politisch korrekt im Sinne des links-grünen Soumission ist der nicht.
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"DIE, DIE IMMER DIE ANDEREN DIE WOHLTÄTIGKEIT BEZAHLEN LASSEN"
Unser Direktor Riccardo Cascioli hatte Recht, mit dem Finger auf den Slogan, der seit der letzten Zusammenkunft der Caritas wiederklingt, zu zeigen, nach dem der Empfang, den wir den Migranten bereiten, nur ein Akt der Wiedergutmachung sei.
Kurz der übliche Refrain ist, daß diese Armen wegen der Schuld der Reichen arm sind. Vergeblich sich in Erklärungen zu ergehen, um das aufzuzeigen, was daran nicht wahr ist. Absolut nutzlos.
Unglücklicherweise findet man in Leitungspositionen oft Leute, die ein guter Talentsucher als "Adjutant der Woche" katalogisieren würde, einer der mit der Organisation des täglichen Dienstes in einer Kaserne betraut werden sollte, sich aber statt dessen als Kommandant einer Militär-Region wiederfindet, ohne jemals eine Hochschule für strategische Studien besucht zu haben,
Nachdem das gesagt ist, erinnere ich mich daran, daß vor einigen Jahren in einer Talk-Show ein ganzes Viertel gegen seinen Pfarrer aufbegehrte.
Er, der von Wohltätigkeit überschäumte, hatte die Türen von Gebäuden im Besitz der Pfarrgemeinde für einer unbegrenzte Anzahl afrikanischer Immigranten geöffnet. Und sehr schnell war das Viertel- vorher sauber-ordentlich und friedlich- zu einem unbewohnbaren Ort geworden.
Schlägereien, kleiner Rauschgifthandel, sexuelle Belästigungen, Drohungen, Einschüchterungen, open-air-Erledigung körperlicher Bedürfnisse: kurz gesagt die übliche Choreographie, gegen die wir Italiener schon eine Hornhaut gebildet haben.
Resultat: Kinder die zu Hause eingeschlossen wurden, geschlossene Rolläden, Bürger-Patrouillen in den Straßen
Offensichtlich haben diese letzten Ereignisse dann die Sozialzentren und die schönen Seelen der Gutmenschen aufbegehren lassen. Die Liga Nord war dann auf die Straßen gegangen und die Scheinwerfer der Medien gingen an, blendend hell, über einem Stück Provinz - das bis dato ruhig war.
Der wahre Verantwortliche für diesen Saustall (tut mir leid, Anlehnung an ein Wort des Papstes) war der Pfarrer, eine total inkompetente und inadequate Person. Aber im Fernsehen fuhr er fort, die Härte der Herzen seiner Pfarrkinder zu beklagen, deren schwerer Mangel an Solidarität nur der Verachtung und des Tadels wert sei.
Dieser Mann war das perfekte Beispiel eines außerordentlichen Mißverständnisses der Katholischen Lehre. Wie es deine andere Wange ist, die hingehalten werden soll, sind es deine Taschen, in die du greifen sollst, wenn Dein Herz von Nächstenliebe überquillt, und nicht die eines anderen, der als Nächsten jemanden anderes lebt als du.
Mittwoch, 20. April 2016
Ist Papst Franziskus ein Populist, oder "Das erwählte Volk" Lesen!
Fortsetzung, die so einige Rätsel die Papst Franziskus uns aufgibt, löst. Professor Loris Zanatta lehrt Lateinamerikanische Geschichte an der Universität Bologna.
"DAS ERWÄHLTE VOLK"
von Loris Zanatta
"Ist Bergoglio Peronist? Ja absolut. Aber nicht, weil er dazu in seiner Jugend wurde. Er ist es in dem Sinn, daß Peronismus die Bewegung ist, die den Triumph des Argentinischen Peronismus über ihren liberalen Gegenpart besiegelte, der die historischen Werte des Volkes vor dem Kosmopolitarismus der Elite rettete. Peronismus verkörpert daher für Bergoglio die gesunde Verbindung zwischen Volk und Nation in der Defensive und einer zeitlichen, auf Christlichen Werten basierenden Ordnung, die immun sind gegen den protestantischen Liberalismus, desses Ethos sich selbst als kolonialer Schatten über die Katholische Identität Lateinamerikas legt.
Aber ist Bergoglio dann ein Peronist? Er ist es, absolut, ja, vorausgesetzt, daß man das Konzept richtig versteht [....]
Während seiner großen Reisen 2015 nach Ecuador, Bolivien, Paraguay, Kuba und die USA, Kenia, Uganda und Zentral-Afrika hat Franziskus das Wort "pueblo" 356 mal benutzt. Der Populismus des Papstes ist bereits in diesem Wort präsent.
Weniger vertraut ist Bergoglio allerdings mit anderen Worten: er sagte das Wort "Demokratie" nur 10 mal, "individuell" 14 mal, meistens in negativem Zusammenhang [....]
Sind diese Zahlen bedeutungslos? Nicht so ganz.
Sie bestätigen uns, was man schon raten konnte, daß der Begriff "pueblo" der Schlüssel zu seinem Sozialbewußtseins ist.
Sein Volk ist gut, tugendhaft, und die Armut stattet es mit moralischer Überlegenheit aus. Es ist die Volksnachbarschaft, sagt der Papst, wo Weisheit, Solidarität und die Werte des Evangeliums bewahrt werden. Dort findet man die Christliche Gesellschaft, das depositum fidei.
Außerdem ist dieses "pueblo" nicht die Summe von Individuen, sondern eine Gemeinschaft, die über sie hinaus geht, ein lebender Organismus, animiert von einem uralten, natürlichen Glauben, in dem das Individuum sich in das Ganze hinein auflöst.
Als solches ist das "pueblo" das erwählte Volk, dessen Identität in Gefahr ist. Es ist kein Zufall, daß Identität der andere Pfeiler von Bergoglios Populismus ist: eine immerwährende ewige Identität, in der sich entwickelnden Geschichte, auf die das "pueblo" ein Monopol hat: eine Identität der sich jede menschliche Institution oder Konstitution beugen muß, um nicht ihre Legitimität zu verlieren, die ihr vom "pueblo" verliehen wurde.
Es versteht sich von selbst, daß dieses romantische Verständnis des "pueblo" diskussionswürdig ist, ebenso wie die moralische Überlegenheit der Armen, Man braucht keinen Anthropologen, um zu verstehen, daß Volksgemeinschaften wie jede Gemeinschaft Laster und Tugenden haben. Und der Pontifex selbst erkennt das an und widerspricht sich selbst, wenn er eine Ursache-Wirkung-Relation zwischen Armut und fundamentalistischem Terrorismus herstellt, eine Beziehung die darüber hinaus unwahrscheinlich ist.
Aber die Idealisierung des"pueblo" hilft dabei, die Komplexität der Welt zu vereinfachen, etwas worin die Populismusformen konkurrenzlos sind.
Die Grenze zwischen gut und böse erscheint dann durchsichtig und kann die enorme Kraft freisetzen, die jeder manichäischen Kosmologie eigen ist,
So stellt der Papst das gute Volk den raubtierhaften und egomanischen Oligarchen entgegen, Eine verwandelte Oligarchie, ohne Gesicht und Namen, die Essenz des Bösen, wie der heidnische Anbeter des Götzen Mammons: Konsum ist Konsumismus, das Individuum ist selbstsüchtig, Aufmerksamkeit für Geld ist seelenose Anbetung [....]
Was ist der größte Schaden, den diese Oligarchie verursacht? Die Korruption von "el pueblo". Die Oligarchie untergräbt die Tugenden, Homogenität, religiöse Spontanäität, wie ein Verführungsteufel. So gesehen sind die Kreuzzüge Bergoglios, so sehr sie auch die Sprache der postkolonialen Kritik untermischen, die Erben der antiliberalen Kreuzzüge der katholischen Hardliner, von vor einigen Jahrhunderten,
Etwas was überhaupt nicht seltsam ist: der Katholische Antiliberalismus, der auf säkularer Ebene mit der antiliberalen Ideologie der Zeit- zuvörderst des Faschismus und des Kommunismus-sympathisierte, schließt sich heute natürlich dem Antiglobalisierungs- Kauderwelsch an.
"DAS ERWÄHLTE VOLK"
von Loris Zanatta
"Ist Bergoglio Peronist? Ja absolut. Aber nicht, weil er dazu in seiner Jugend wurde. Er ist es in dem Sinn, daß Peronismus die Bewegung ist, die den Triumph des Argentinischen Peronismus über ihren liberalen Gegenpart besiegelte, der die historischen Werte des Volkes vor dem Kosmopolitarismus der Elite rettete. Peronismus verkörpert daher für Bergoglio die gesunde Verbindung zwischen Volk und Nation in der Defensive und einer zeitlichen, auf Christlichen Werten basierenden Ordnung, die immun sind gegen den protestantischen Liberalismus, desses Ethos sich selbst als kolonialer Schatten über die Katholische Identität Lateinamerikas legt.
Aber ist Bergoglio dann ein Peronist? Er ist es, absolut, ja, vorausgesetzt, daß man das Konzept richtig versteht [....]
Während seiner großen Reisen 2015 nach Ecuador, Bolivien, Paraguay, Kuba und die USA, Kenia, Uganda und Zentral-Afrika hat Franziskus das Wort "pueblo" 356 mal benutzt. Der Populismus des Papstes ist bereits in diesem Wort präsent.
Weniger vertraut ist Bergoglio allerdings mit anderen Worten: er sagte das Wort "Demokratie" nur 10 mal, "individuell" 14 mal, meistens in negativem Zusammenhang [....]
Sind diese Zahlen bedeutungslos? Nicht so ganz.
Sie bestätigen uns, was man schon raten konnte, daß der Begriff "pueblo" der Schlüssel zu seinem Sozialbewußtseins ist.
Sein Volk ist gut, tugendhaft, und die Armut stattet es mit moralischer Überlegenheit aus. Es ist die Volksnachbarschaft, sagt der Papst, wo Weisheit, Solidarität und die Werte des Evangeliums bewahrt werden. Dort findet man die Christliche Gesellschaft, das depositum fidei.
Außerdem ist dieses "pueblo" nicht die Summe von Individuen, sondern eine Gemeinschaft, die über sie hinaus geht, ein lebender Organismus, animiert von einem uralten, natürlichen Glauben, in dem das Individuum sich in das Ganze hinein auflöst.
Als solches ist das "pueblo" das erwählte Volk, dessen Identität in Gefahr ist. Es ist kein Zufall, daß Identität der andere Pfeiler von Bergoglios Populismus ist: eine immerwährende ewige Identität, in der sich entwickelnden Geschichte, auf die das "pueblo" ein Monopol hat: eine Identität der sich jede menschliche Institution oder Konstitution beugen muß, um nicht ihre Legitimität zu verlieren, die ihr vom "pueblo" verliehen wurde.
Es versteht sich von selbst, daß dieses romantische Verständnis des "pueblo" diskussionswürdig ist, ebenso wie die moralische Überlegenheit der Armen, Man braucht keinen Anthropologen, um zu verstehen, daß Volksgemeinschaften wie jede Gemeinschaft Laster und Tugenden haben. Und der Pontifex selbst erkennt das an und widerspricht sich selbst, wenn er eine Ursache-Wirkung-Relation zwischen Armut und fundamentalistischem Terrorismus herstellt, eine Beziehung die darüber hinaus unwahrscheinlich ist.
Aber die Idealisierung des"pueblo" hilft dabei, die Komplexität der Welt zu vereinfachen, etwas worin die Populismusformen konkurrenzlos sind.
Die Grenze zwischen gut und böse erscheint dann durchsichtig und kann die enorme Kraft freisetzen, die jeder manichäischen Kosmologie eigen ist,
So stellt der Papst das gute Volk den raubtierhaften und egomanischen Oligarchen entgegen, Eine verwandelte Oligarchie, ohne Gesicht und Namen, die Essenz des Bösen, wie der heidnische Anbeter des Götzen Mammons: Konsum ist Konsumismus, das Individuum ist selbstsüchtig, Aufmerksamkeit für Geld ist seelenose Anbetung [....]
Was ist der größte Schaden, den diese Oligarchie verursacht? Die Korruption von "el pueblo". Die Oligarchie untergräbt die Tugenden, Homogenität, religiöse Spontanäität, wie ein Verführungsteufel. So gesehen sind die Kreuzzüge Bergoglios, so sehr sie auch die Sprache der postkolonialen Kritik untermischen, die Erben der antiliberalen Kreuzzüge der katholischen Hardliner, von vor einigen Jahrhunderten,
Etwas was überhaupt nicht seltsam ist: der Katholische Antiliberalismus, der auf säkularer Ebene mit der antiliberalen Ideologie der Zeit- zuvörderst des Faschismus und des Kommunismus-sympathisierte, schließt sich heute natürlich dem Antiglobalisierungs- Kauderwelsch an.
Freitag, 11. März 2016
Die Reichen sind willkommen.
Ist der Armutshype in Rom vorbei? Sandro Magister berichtet bei www.chiesa über eine neue Willkommenskultur gegenüber den Reichen.
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"WILLKOMMEN REICHE! FRANZISKUS EMPFÄNGT SIE MIT OFFENEN ARMEN"
Und empfängt reiche Spenden von ihnen. Name nach Namen - alle die Magnaten aus Finanz und Technokratie, denen der Papst dieses Jahr eine Audienz gewährt hat.
Zu Beginn seines Pontifikates hatte Jorge Mario Bergoglio jedermann überrascht, indem er eine "Kirche der Armen für die Armen" predigte während der Vatican gleichzeitig die berühmtesten und teuersten Finanz-&-Managementfirmen als Berater anheuerte, von McKinsey zu Ernst & Young, von Promontory bis zu KPMG.
Aber jetzt hat er die Tonart gewechselt. Es sind nicht länger die Vaticanischen Tresore, aus denen die Rechnungen dieser Gesellschaften bezahlt werden, es sind die großen Impresarios, denen erlaubt wird, mit dem Papst zu sprechen und ihm große Spenden zu bringen.
Da sind die, die nicht darüber sprechen und die, die es tun.
Tim Cook, CEO von Apple, machte kein Geheimnis daraus, daß er während der Audienz (Foto)
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"WILLKOMMEN REICHE! FRANZISKUS EMPFÄNGT SIE MIT OFFENEN ARMEN"
Und empfängt reiche Spenden von ihnen. Name nach Namen - alle die Magnaten aus Finanz und Technokratie, denen der Papst dieses Jahr eine Audienz gewährt hat.
Gegen die Reichen, die den armen Lazarus aushungern, gegen das, was er die "Wirtschaft, die tötet" nennt, ist der Papst unerbittlich.
Und dennoch stehen die reichsten Männer der Welt und Mogule der Hochfinanz Schlange, um von ihm empfangen zu werden. Und er empfängt sie nicht nur mit offenen Armen, sondern überhäuft sie auch mit Lob.
Die Letzte, die von der Wertschätzung des Papstes profitierte, war Christine Lagarde, am 18. Januar im Vatican empfangen und die im Februar als Chefin des Internationalen Währungsfonds bestätigt worden war, wurde von Franziskus Anfang März vor einer Gruppe erstaunter französischer Sozialisten als eine "intelligente Frau gelobt, die daran festhält, daß Geld der Menschlichkeit dienen muß und nicht umgekehrt."
Die Letzte, die von der Wertschätzung des Papstes profitierte, war Christine Lagarde, am 18. Januar im Vatican empfangen und die im Februar als Chefin des Internationalen Währungsfonds bestätigt worden war, wurde von Franziskus Anfang März vor einer Gruppe erstaunter französischer Sozialisten als eine "intelligente Frau gelobt, die daran festhält, daß Geld der Menschlichkeit dienen muß und nicht umgekehrt."
Zu Beginn seines Pontifikates hatte Jorge Mario Bergoglio jedermann überrascht, indem er eine "Kirche der Armen für die Armen" predigte während der Vatican gleichzeitig die berühmtesten und teuersten Finanz-&-Managementfirmen als Berater anheuerte, von McKinsey zu Ernst & Young, von Promontory bis zu KPMG.
Aber jetzt hat er die Tonart gewechselt. Es sind nicht länger die Vaticanischen Tresore, aus denen die Rechnungen dieser Gesellschaften bezahlt werden, es sind die großen Impresarios, denen erlaubt wird, mit dem Papst zu sprechen und ihm große Spenden zu bringen.
Da sind die, die nicht darüber sprechen und die, die es tun.
Tim Cook, CEO von Apple, machte kein Geheimnis daraus, daß er während der Audienz (Foto)
die nicht wie andere dieser Art in der prosaischen Residenz von Santa Marta sondern in der feierlichen Bibliothek des Apostolischen Palastes stattfinden, Franziskus einen großen Betrag aushändigte.
Mittwoch, 10. Februar 2016
Was der Erzbischof von Aleppo den europäischen Prälaten ins Stammbuch schreibt
Der melkitisch-chaldäische Erzbischof von Aleppo, Msgr. Jean-Clément Jeanbart hat sich in Nancy mit dem Schweigen der europäischen Bischöfe angesichts der Verfolgung der Christen im Nahen und Mittleren Osten auseinandergesetzt. Il Foglio und rorate caeli berichten und lassen den Bischof zu Wort kommen.
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"DER ERZBISCHOF VON ALEPPO GEGENÜBER DEN EUROPÄISCHEN PRÄLATEN: "VOR DER ISLAMISTISCHEN BEDROHUNG GEBEN SIE DIE POLITISCH KORREKTEN"
(......) "Die europäischen Medien haben nicht aufgehört, die täglichen Nachrichten über die zu unterdrücken, die in Syrien leiden und sie haben das, was in unserem Land passiert, sogar gerechtfertigt, indem sie Informationen benutzen; ohne deren Richtigkeit zu überprüfen" rief er ihnen zu und verurteilte vernehmlich die während des Krieges gegründeten Presseagenturen wie "Syrian Observatory for human rights", (eine der Hauptquellen der westlichen Medien) die von der Oppositionsarmee kontrolliert werden.
Sie müssen verstehen daß unsere Wahl zwischen dem IS und der Syrischen Regierung offensichtlich ist. Man kann die Regierung gewisser Dinge beschuldigen, aber Sie haben nie versucht objektiv zu sein" klagt er an.
Gefragt, ob er seinen Standpunkt der Französischen Regierung habe klar machen können, sagte Bischof Jeanbart, daß er es versucht habe und man ihm empfohlen habe, weniger kritisch zu sein.
Für ihn hat der Westen nie aufgehört, die Verbrechen der Oppositionsarmee zu decken, während er die Syrische Armee und den Präsidenten verurteilt.
"Bashar al-Assad hat viele Fehler, aber er hat auch viele gute Seiten" erklärte er "Schulen und Krankenhäuser sind gratis, Moscheen und Kirchen zahlen keine Steuern, welche Regierung in der Region tut solche Dinge, seien Sie ehrlich? Bedenken Sie auch, daß wenn wir heute vorziehen, die Regierung zu unterstützen, dann weil wir die Errichtung einer sunnitischen Theokratie fürchten, die uns das Recht absprechen würde, in unserem eigenen Land zu leben."
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"DER ERZBISCHOF VON ALEPPO GEGENÜBER DEN EUROPÄISCHEN PRÄLATEN: "VOR DER ISLAMISTISCHEN BEDROHUNG GEBEN SIE DIE POLITISCH KORREKTEN"
(......) "Die europäischen Medien haben nicht aufgehört, die täglichen Nachrichten über die zu unterdrücken, die in Syrien leiden und sie haben das, was in unserem Land passiert, sogar gerechtfertigt, indem sie Informationen benutzen; ohne deren Richtigkeit zu überprüfen" rief er ihnen zu und verurteilte vernehmlich die während des Krieges gegründeten Presseagenturen wie "Syrian Observatory for human rights", (eine der Hauptquellen der westlichen Medien) die von der Oppositionsarmee kontrolliert werden.
Sie müssen verstehen daß unsere Wahl zwischen dem IS und der Syrischen Regierung offensichtlich ist. Man kann die Regierung gewisser Dinge beschuldigen, aber Sie haben nie versucht objektiv zu sein" klagt er an.
Gefragt, ob er seinen Standpunkt der Französischen Regierung habe klar machen können, sagte Bischof Jeanbart, daß er es versucht habe und man ihm empfohlen habe, weniger kritisch zu sein.
Für ihn hat der Westen nie aufgehört, die Verbrechen der Oppositionsarmee zu decken, während er die Syrische Armee und den Präsidenten verurteilt.
"Bashar al-Assad hat viele Fehler, aber er hat auch viele gute Seiten" erklärte er "Schulen und Krankenhäuser sind gratis, Moscheen und Kirchen zahlen keine Steuern, welche Regierung in der Region tut solche Dinge, seien Sie ehrlich? Bedenken Sie auch, daß wenn wir heute vorziehen, die Regierung zu unterstützen, dann weil wir die Errichtung einer sunnitischen Theokratie fürchten, die uns das Recht absprechen würde, in unserem eigenen Land zu leben."
"Ja, ich habe versucht, das der Französischen Regierung zu sagen, aber was kann man von einem Laurent Fabius erwarten, der sich für Gottvater hält, indem er entscheidet, wer es verdient, auf der Erde zu leben und wer nicht?"-antwortete er am Ende sichtbar erschöpft- (Laurent Fabius hatte erklärt, daß Bashar-al-Assad es nicht verdiene, auf der Erde zu leben")
Dienstag, 1. Dezember 2015
Der Papst & der Terrorismus
Daniel Rodriguez Herrer kommentiert bei Libertad Digital -nicht ohne Bitterkeit- die päpstlichen Äußerungen in Kenia und bei der fliegenden Pressekonferenz auf dem Rückweg von Afrika nach Rom. Man kann nicht verhehlen, daß sich bei vielen eine gewisse Resignation über den stets verwirrenden pontifikalen Redefluss in der Nähe von Mikrophonen oder Telephonen breitmacht, zumal man sicher sein kann, daß es immer mindestens einen Tadel für glaubenstreue Katholiken gibt.
Hier geht´s zum Original, das wir bei Benoît XVI-et-moi gefunden haben (merci!), klicken
Rorate-caeli stellt-nebenbei bemerkt-die bange Frage, ob wir damit jetzt die Talsohle erreicht haben. klicken
"DER PAPST, DER DEN TERRORISTEN EIN ALIBI GIBT"
von D.R.Herrer
von D.R.Herrer
"Wir Katholiken erleiden zur Zeit wegen unserer Sünden eine göttliche Bestrafung- in Form eines progressistischen, teilweise peronistischen Papstes, der uns unter dem Namen Franziskus gegeben wurde.
Weil die Seinen- Dank sei Gott- in ihrem eigenen Land-wegen des Wahlsieges eines Mannes, der in keinem der Zweige der argentinischen Bewegung kämpft- eine schlimme Zeit durchmachen, sieht es so aus, als habe der Hl. Vater entschieden, das mächtige Sprachrohr, das ihm aus religiösen Gründen zur Verfügung steht, zu nutzen, um politische Theorien von zweifelhafter moralischer und materieller Grundlage in die Welt zu schicken.
Die letzte hat er in Kenia losgelassen, wo er betonte, daß der Terrorismus aus der durch Armut provozierten Verzweiflung entsteht. "Ach so" werden sich die Kenianer gedacht und dann gefragt haben: "warum reisen wir, die wir viel ärmer sind als die ärmsten Al-Qaeda-Mitglieder nicht nach Paris und schießen mit der Kalaschnikow auf Passanten?" Wie ein guter Progressist kann Franziskus nicht erkennen, daß es auch persönliche Gründe gibt, die für die Sünden in dieser Welt eine Rolle spielen. Alles muß zu einem System gehören-. Und das kapitalistische System wird angeklagt, auch wenn es das einzige System ist, das die Leute aus der Armut herausführen kann, seine Früchte nicht nach seinem Geschmack zu verteilen.
Freitag, 21. August 2015
Im Vatican: politische Ökumene von Technokraten und Globalisierungsgegnern.
Sandro Magister ( wir erinnern uns: Vaticanist ohne Akkreditierung, wg. Bruches eines nicht bestehenden Embargos...oder so) vergleicht auf www.chiesa /L´Espresso die politischen Aussagen des Papstes mit seinen Taten. Hier geht´s zum Original : klicken
"Papst Franziskus hat sich selbst an die Spitze der antikapitalistischen Volksbewegungen gesetzt. Aber gleichzeitig hat er die IOR in die Hände des multinationalen Finanz-Konzerns Promontory gegeben, der vom Staat New York suspendiert wurde.
"POLITISCHER ÖKUMENISMUS : MIT TECHNOKRATEN UND GLOBALISIERUNGS-GEGNERN"
Sandro Magister
"Wenn es um die globalen Supermächte der Finanzen geht, spaltet sich Papst Franziskus in zwei Hälften.
Auf der einen Seite geißelt er sie unversöhnlich -wie z.B: in der Enzyklika "Laudato Si´" -wenn auch immer in generalisierter Form, so daß man nie sagen kann, ob die Axt jetzt Mario Draghi und die Europäische Zentralbank getroffen hat oder Christine Lagarde und den IWF oder Janet Yellen und die Federal Bank.
Andererseits hat er keinen anderen als die oberste Spitze der globalen Technokratie gerufen, um die desaströse Finanzlage des Vaticans in Ordnung zu bringen, beginnend mit der IOR , dem Institut für Religiöse Werke, - jetzt de facto Aufgabe der von Washington aus agierenden Promontory Financial Group.
Der jetzige Generaldirektor der IOR, der quasi-Bank des Vaticans- ist Rodolfo Marranci von Promontory. Ebenfalls von Promontory sind Elizabeth McCaull und Raffaele Cosimo, die Leiter des New-Yorker bzw. des Europäischen Hauptquartiers, und beauftragte "senior advisers".
Antonio Montaresi kommt ebenfalls von jenseits des Atlantik, um das Risikomanagement zu leiten. Und Promontory ist der Arbeitgeber von Louis-Victor Douville de Franssu-nach einem vorhergehenden Engagement bei Goldmann-Sachs- dessen Vater, Jean Baptiste, der derzeitige amtierende Präsident der IOR ist.
"Papst Franziskus hat sich selbst an die Spitze der antikapitalistischen Volksbewegungen gesetzt. Aber gleichzeitig hat er die IOR in die Hände des multinationalen Finanz-Konzerns Promontory gegeben, der vom Staat New York suspendiert wurde.
"POLITISCHER ÖKUMENISMUS : MIT TECHNOKRATEN UND GLOBALISIERUNGS-GEGNERN"
Sandro Magister
"Wenn es um die globalen Supermächte der Finanzen geht, spaltet sich Papst Franziskus in zwei Hälften.
Auf der einen Seite geißelt er sie unversöhnlich -wie z.B: in der Enzyklika "Laudato Si´" -wenn auch immer in generalisierter Form, so daß man nie sagen kann, ob die Axt jetzt Mario Draghi und die Europäische Zentralbank getroffen hat oder Christine Lagarde und den IWF oder Janet Yellen und die Federal Bank.
Andererseits hat er keinen anderen als die oberste Spitze der globalen Technokratie gerufen, um die desaströse Finanzlage des Vaticans in Ordnung zu bringen, beginnend mit der IOR , dem Institut für Religiöse Werke, - jetzt de facto Aufgabe der von Washington aus agierenden Promontory Financial Group.
Der jetzige Generaldirektor der IOR, der quasi-Bank des Vaticans- ist Rodolfo Marranci von Promontory. Ebenfalls von Promontory sind Elizabeth McCaull und Raffaele Cosimo, die Leiter des New-Yorker bzw. des Europäischen Hauptquartiers, und beauftragte "senior advisers".
Antonio Montaresi kommt ebenfalls von jenseits des Atlantik, um das Risikomanagement zu leiten. Und Promontory ist der Arbeitgeber von Louis-Victor Douville de Franssu-nach einem vorhergehenden Engagement bei Goldmann-Sachs- dessen Vater, Jean Baptiste, der derzeitige amtierende Präsident der IOR ist.
Promontory hat eine einzigartige Stellung in der Welt. Es arbeitet an den Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Geschäftsbereich, als eine Art Schatten-Supervisor und Regulierer, dessen sich die us-amerikanischen Autoritäten bedienen, um durch seine Beratertätigkeit weltweit in die undurchdringlichen Operationen der Banken einzudringen.
Promontorys Gründer und erster Direktor, Eugene A. Ludwig, war Finanz-Controller während der Präsidentschaft Bill Clintons, ihm folgten mehrere frühere Mitarbeiter der US-Sicherheits-und Exchangekommission.
Aber diese tadellose Reputation als Arm des Gesetzes, die sich Promontory im Lauf der Jahre auch im Vatican erworben hatte, wurde am 3. August erschüttert, als das New Yorker Department of Financial Services die Gesellschaft aus ihrer Arbeit für den Staat entließ, weil sie den Transfer von in Dubai geführten Fonds der englischen Standart-Bank in den Iran nicht blockiert haben, trotz der bestehenden Sanktionen gegen dieses Land.
Donnerstag, 13. August 2015
Von Peron zu Bergoglio. Mit dem Volk gegen Globalisierung.
So überschreibt Sandro Magister seinen heutigen Artikel bei www. chiesa: klicken
"Die Präsidentschaftswahlen in Argentinien haben die Aufmerksamkeit wieder auf die politischen Visionen von Papst Franziskus gelenkt, seinen Enthusiasmus für die Volksbewegungen. Die Utopie einer neuen kommunistischen und papistischen Internationale."
von Sandro Magister, Rom 12. 8.2015
"VON PERON ZU BERGOGLIO. MIT DEM VOLK, GEGEN GLOBALISIERUNG"
"Die Vorwahlen in Argentinien am letzten Sonntag haben verstärkte Aufmerksamheit gefunden-auf Grund dessen, daß Jorge Mario Bergoglio argentinischer Staatsbürger ist.
Die diesjährige Präsidentenwahl ist für den 25. Oktober vorgesehen, mit einer wahrscheinlichen Stichwahl am 24. November, sollte keiner der Kandidaten mehr als 40% der Stimmen erhalten und den Zweitplatzierten um mindestens 10% schlagen.
Aber am Sonntag, 9.August fanden die Vorwahlen für die Kandidaturen im Kampf um die Casa Rosada, das Präsidentenamt statt. Cristina Fernandez de Kirchner ist am Ende ihrer zweiten vier-jährigen Amtsperiode und kann deshalb nicht wiedergewählt werden,.
Die Frage bei den Vorwahlen war also Sieg oder Niederlage für ihren Nachfolgekandidaaten- und somit Ende oder Fortführurng des Kirchnerismus- seit 2003 an der Macht, erst mit Nestor Kirchner und dann seit 2010 mit seiner Witwe.
Das Wahlergebnis hat das Rätsel nicht ganz lösen können.
Daniel Scioli, 58, der scheidende Präsident der Region Buenos Aires und "Frente-para-la-Victoria"-Kandidat, Kirchners Partei erhielt, 38,3% der Stimmen.
Aber Mauricio Macri, ein Geschäftsmann der rechten Mitte, früherer Präsident des Boca Junior Fußballclubs und scheidender Bürgermeister von Buenos Aires, Führer der "Propuesta Republicana Partei" lag mit 30,2 % nicht weit zurück.
Und dann ist da noch ein dritter Mann: Sergio Massa, Parteichef von "Frente Renovador", einer gemäßigten Version des Kirchnerismus mit 20,6 %.
"Die Präsidentschaftswahlen in Argentinien haben die Aufmerksamkeit wieder auf die politischen Visionen von Papst Franziskus gelenkt, seinen Enthusiasmus für die Volksbewegungen. Die Utopie einer neuen kommunistischen und papistischen Internationale."
von Sandro Magister, Rom 12. 8.2015
"VON PERON ZU BERGOGLIO. MIT DEM VOLK, GEGEN GLOBALISIERUNG"
"Die Vorwahlen in Argentinien am letzten Sonntag haben verstärkte Aufmerksamheit gefunden-auf Grund dessen, daß Jorge Mario Bergoglio argentinischer Staatsbürger ist.
Die diesjährige Präsidentenwahl ist für den 25. Oktober vorgesehen, mit einer wahrscheinlichen Stichwahl am 24. November, sollte keiner der Kandidaten mehr als 40% der Stimmen erhalten und den Zweitplatzierten um mindestens 10% schlagen.
Aber am Sonntag, 9.August fanden die Vorwahlen für die Kandidaturen im Kampf um die Casa Rosada, das Präsidentenamt statt. Cristina Fernandez de Kirchner ist am Ende ihrer zweiten vier-jährigen Amtsperiode und kann deshalb nicht wiedergewählt werden,.
Die Frage bei den Vorwahlen war also Sieg oder Niederlage für ihren Nachfolgekandidaaten- und somit Ende oder Fortführurng des Kirchnerismus- seit 2003 an der Macht, erst mit Nestor Kirchner und dann seit 2010 mit seiner Witwe.
Das Wahlergebnis hat das Rätsel nicht ganz lösen können.
Daniel Scioli, 58, der scheidende Präsident der Region Buenos Aires und "Frente-para-la-Victoria"-Kandidat, Kirchners Partei erhielt, 38,3% der Stimmen.
Aber Mauricio Macri, ein Geschäftsmann der rechten Mitte, früherer Präsident des Boca Junior Fußballclubs und scheidender Bürgermeister von Buenos Aires, Führer der "Propuesta Republicana Partei" lag mit 30,2 % nicht weit zurück.
Und dann ist da noch ein dritter Mann: Sergio Massa, Parteichef von "Frente Renovador", einer gemäßigten Version des Kirchnerismus mit 20,6 %.
Freitag, 13. März 2015
Reichtum und Armut der Kirche
zu diesem derzeit in der Kirche aktuellen Thema ein Zitat aus dem Interview-Buch "Zur Lage des Glaubens", das Vittorio Messori mit dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger noch vor den Seewaldbüchern gemacht hat:
"Die Feierlichkeit des Kultes, mit dem die Kirche die Herrlichkeit Gottes, die Freude des Glaubens, den Sieg der Wahrheit und des Lichts über den Irrtum und die Finsternis zum Ausdruck bringt, ist keineswegs Triumphalismus. Der Reichtum der Liturgie ist nicht der Reichtum irgendeiner Priesterkaste; er ist der Reichtum aller, auch der Armen, die in der Tat danach verlangen und sich keineswegs daran stoßen. Die ganze Geschichte der Volksfrömmigkeit zeigt, daß auch die Ärmsten immer instinktiv und spontan bereit gewesen sind, sogar auf das Notwendigste zu verzichten, um ohne jeden Geiz mit der Schönheit ihrem Herrn und Gott Ehre zu erweisen."
Quelle: Zur Lage des Glaubens, J.Ratzinger, V.Messori
"Die Feierlichkeit des Kultes, mit dem die Kirche die Herrlichkeit Gottes, die Freude des Glaubens, den Sieg der Wahrheit und des Lichts über den Irrtum und die Finsternis zum Ausdruck bringt, ist keineswegs Triumphalismus. Der Reichtum der Liturgie ist nicht der Reichtum irgendeiner Priesterkaste; er ist der Reichtum aller, auch der Armen, die in der Tat danach verlangen und sich keineswegs daran stoßen. Die ganze Geschichte der Volksfrömmigkeit zeigt, daß auch die Ärmsten immer instinktiv und spontan bereit gewesen sind, sogar auf das Notwendigste zu verzichten, um ohne jeden Geiz mit der Schönheit ihrem Herrn und Gott Ehre zu erweisen."
Quelle: Zur Lage des Glaubens, J.Ratzinger, V.Messori
Freitag, 11. Juli 2014
Neues von der IOR
Sandro Magister hat sich im L´Espresso des Themas angenommen und betrachtet besonders den Rücktritt des EX-Präsidenten der Vaticanbank Ernst von Freyberg. Und wer schon immer wissen wollte, wie viel Geld der Vatican für externe Beratung bezahlt, kann hier staunend fündig werden.
Hier geht´s zum Original klicken
"Im Abschiedskommnuiqué des IOR-Präsidenten finden sich auch einige Steinchen"
Im langen Kommuniqué, das der Präsident der IOR, Ernst von Freyberg, am vergangenen Mittwoch, 8.Juli, am Vorabend der Bekanntgabe seines Nachfolgers und der Auswechslung des Administrationsbeirates, veröffentlichte, finden sich auch einige Kuriositäten.
Am Auffälligsten ist die magere Netto-Bilanz für das Jahr 2013. Knapp 2,3 Millionen Euro gegenüber dem Resultat der Aktiva des Vorjahres mit 86,6 Millionen. Zu den Gründen für diesen Einbruch werden der Wertverlust der im Besitz der IOR befindlichen Goldbarren ( minus 11,5 Millionen) und das schlechte Resultat der Investmentfonds ( minus 28,5 Millionen) gezählt.
Aber dann kommen die Personalkosten für Promontory dazu, dem multinationalen Unternehmen, das zur " Kontenbereinigung" des Institutes engagiert wurde, was die Personalkosten der Bank um 33% - 8,3 Millionen Euro -ansteigen ließ.
Dazu kommt-so liest man im Kommuniqué- "der Verlust von 3,2 Millionen € einer Finanzhilfe, die der Diözese von Terni gewährt wurde".
Das bezieht sich auf den Crash der umbrischen Diözese, als Msgr. Vincenzo Paglia, Spitzenexponent der Gemeinschaft von Sant´ Egidio, noch ihr Bischof war. Der ist heute Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie. Die Diözese wurde unter kommissarische Leitung gestellt und die IOR mußte das Defizit mit weiteren 20 Millionen € stopfen.
Als ob das für die Verluste der sogenannten "Vatican-Bank" noch nicht genügte, mußten auch noch 15,1 Millionen € zur freien Verfügung einer Päpstlichen Stiftung bereitgestellt werden.
Hier geht´s zum Original klicken
"Im Abschiedskommnuiqué des IOR-Präsidenten finden sich auch einige Steinchen"
Im langen Kommuniqué, das der Präsident der IOR, Ernst von Freyberg, am vergangenen Mittwoch, 8.Juli, am Vorabend der Bekanntgabe seines Nachfolgers und der Auswechslung des Administrationsbeirates, veröffentlichte, finden sich auch einige Kuriositäten.
Am Auffälligsten ist die magere Netto-Bilanz für das Jahr 2013. Knapp 2,3 Millionen Euro gegenüber dem Resultat der Aktiva des Vorjahres mit 86,6 Millionen. Zu den Gründen für diesen Einbruch werden der Wertverlust der im Besitz der IOR befindlichen Goldbarren ( minus 11,5 Millionen) und das schlechte Resultat der Investmentfonds ( minus 28,5 Millionen) gezählt.
Aber dann kommen die Personalkosten für Promontory dazu, dem multinationalen Unternehmen, das zur " Kontenbereinigung" des Institutes engagiert wurde, was die Personalkosten der Bank um 33% - 8,3 Millionen Euro -ansteigen ließ.
Dazu kommt-so liest man im Kommuniqué- "der Verlust von 3,2 Millionen € einer Finanzhilfe, die der Diözese von Terni gewährt wurde".
Das bezieht sich auf den Crash der umbrischen Diözese, als Msgr. Vincenzo Paglia, Spitzenexponent der Gemeinschaft von Sant´ Egidio, noch ihr Bischof war. Der ist heute Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie. Die Diözese wurde unter kommissarische Leitung gestellt und die IOR mußte das Defizit mit weiteren 20 Millionen € stopfen.
Als ob das für die Verluste der sogenannten "Vatican-Bank" noch nicht genügte, mußten auch noch 15,1 Millionen € zur freien Verfügung einer Päpstlichen Stiftung bereitgestellt werden.
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