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Montag, 25. November 2019

Marco Tosatti : sollte man dem Papst lieber keine Fragen stellen?

Marco Tosatti veröffentlicht heute bei Stilum Curiae einen Brief, den Pezzo Grosso ihm nach der Lektüre der spanischen Zeitung La Razon  geschrieben hat. Dabei geht es um die Frage ob der Pontifex vielleicht auch die iberische Halbinsel besuchen würde, warum nicht und welche Gründe er für dessen Abneigung gegen Spanien geben könnte.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PEZZO GROSSO: BESSER DEM PAPST KEINE FRAGEN STELLEN, VIELLEICHT IST ER NICHT KATHOLISCH..."

Liebe Stilumcurialisten, schönen Sonntag! 
Gestern Abend hat mir Pezzo Grosso eine Überlegung geschickt; und ich habe entdeckt, daß auch er sich- wie der Osservatore Marziano- in diesen Tagen auf der iberischen Halbinseln befindet- wenn auch im Norden (während, nach dem was wir beim Osservatore Marziano verstanden haben, der sich der Schönheiten Sevillas und Andalusiens erfreut.)
Aber das ist nicht wichtig: das Interessante ist, daß Pezzo Grosso als er La Razon las. entdeckt hat, daß der Osservatore Marziano Recht hatte, daß jetzt die Zeitungen- zumindest einige- jene, die nicht völlig unterwürfig und anfällig sind, die sich erlauben, gegenüber dem amtierenden Pontifex ironisch zu sein. 
Auch wenn es nur ein schüchternes Zeichen für die Wiederentdeckung der Würde der Kategorie wäre? Ich habe nicht viel Hoffnung , aber wer hoffend lebt, stirbt singend- das sagte der von "spes contra spem"......gute Lektüre! 

§§§


Lieber keine Fragen an den Papst richten, Wir könnten entdecken, daß "auch der Papst nicht katholisch ist." Das läßt uns Alfonso Ussia bei La Razon verstehen. 

Lieber Tosatti, ich habe gerade den Osservatore Marziano gelesen, der die ironische Verspottung einer italienischen und einer spanischen Zeitung über den Papst entdeckt hat.

Auch ich bin im Norden Spaniens bei einem Kongress und habe gestern einen Artikel in einer anderen Zeitung : La Razon, (einer konservativen Zeitung, würde ich sagen) gelesen, den ich persönlich für ironischer halte als den von ABC. 

Dieser Artikel scheint mir eine sehr feine und sehr harte "Korrektur" für Bergoglio zu sein, über die sich viele italienische Journalisten Gedanken machen sollten.

Lassen Sie mich ihn zusammenfassen (die Übersetzung ist natürlich von mir).

Der Artikel trägt den Titel: "Lieber nicht fragen..." und ist mit sophistischer und witziger Ironie geschrieben, von einem sehr berühmten spanischen Intellektuellen: Alfonso Ussia.


Sonntag, 24. November 2019

S. Magister: Papst Franziskus & der Hl. Paul VI

Sandro Magister zitiert in seinem heutigen Beitrag für Settimo Cielo Originalzitate  aus "Evangelii nuntiandi", der apostolischen Exhortation des Hl. Papstes Paul VI,  die er amtierende Pontifex zwar immer wieder zu Relektüre empfiehlt- wie auch jetzt wieder in Japan- stellt aber auch den Widerspruch zwischen den  Handlungen und Äußerungen zu Missions-Themen der beiden Päpste fest. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER PAPST, DEN BERGOGLIO SO LIEBT, IST AUCH SEIN GRÖSSTER KRITIKER"

Der Osservatore Romano gibt in seiner heutigen Ausgabe vom 24. 11. einige Sätze aus dem "off-the-record" Gespräch zwischen Franziskus und die japanischen Bischöfen wieder. Und er berichtet, daß der Papst am Ende der Begegnung die Bischöfe dazu eingeladen hat, noch einmal Nr. 80 der apostolischen Exhortation "Evangelii nuntiandi" des Hl. Pauls VI zu lesen, darüber was eine gute von einer schlechten Evangelisierung unterscheidet.

Das Wiederlesen der apostolischen Exhortation "Evangelii nuntiandi" von Paul VI wird von Jorge Mario Bergoglio sehr oft empfohlen,

Seltsamerweise- weil das in glattem Widerspruch zu dem steht, was der amtierende Papst zum Thema Mission tut und sagt.

Hier nun, was Paul VI in Nr. 80 seines Dokumentes schreibt:

"Der geistliche Eifer verlangt zunächst, daß wir alle Alibis beiseite zu schieben verstehen, welche 
sich der Evangelisierung in den Weg stellen möchten. Die vergänglichsten sind sicher diejenigen, 
für die man in dieser oder jener Aussage des Konzils eine Stütze zu finden vorgibt. 
So hört man allzuoft in den verschiedensten Formen sagen: Eine Wahrheit auferlegen, und sei es 
die des Evangeliums, einen Weg aufdrängen, sei es der zum Heile, ist nichts anderes als eine Vergewaltigung der religiösen Freiheit. Im übrigen, so fügt man hinzu, wozu überhaupt das Evangelium verkünden, wo doch die Menschen durch die Rechtschaffenheit des Herzens zum Heil gelangen können. Außerdem weiß man doch, daß die Welt und die Geschichte erfüllt sind von „semina Verbi“: wäre es da nicht eine Illusion zu behaupten, das Evangelium dorthin zu bringen, 
wo es schon immer in diesen Samenkörnern anwesend ist, die der Herr selbst dort gesät hat?

Wer sich einmal die Mühe macht, in den Konzilsdokumenten den Fragen auf den Grund zu gehen, welche diese „Alibis“ hier allzu oberflächlich verwerten, der findet dort eine völlig andere Sicht der Dinge.


Samstag, 23. November 2019

M.Tosatti zur Fernostreise des Papstes

Marco Tosatti läßt uns bei Stilum Curiae lesen, welchen Eindruck der Beobachter vom Roten Planeten bei seiner Zeitungslektüre über die derzeitige Reise des Pontifex in den Fernen Osten gewonnen hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER MARS-OSSERVATORE: VERSPOTTEN DIE ZEITUNGEN JETZT DEN PAPST?" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae,  der Osservatore Marziano hat eine Wette über unseren Planeten abgeschlossen- speziell über die iberische Halbinsel. 
Er hat aber auch die päpstlichen Events verfolgt, und besonders die Art und Weise mit der die Zeitungen über die Reise des Pontifex nach Thailand und die causa Zanchetta,  des in den Vatican geflohenen päpstlichen Spezialschützlings, der beschuldigt wird, Seminaristen mißbraucht zu haben (der Vatican und der Papst waren darüber informiert....durch eine von fünf Prälaten unterzeichnete Anklage) Gute Lektüre. 

§§§

Jetzt verspotten viele Zeitungen- außer Repubblica, Avvenire und LaStampa (ganz zu schweigen von Torniellis Vatican Insider) den Papst - so ironisch wie sie können. 

Lieber Tosatti, ich bin auf einer offiziellen Mission in Spanien. Ich habe in seinem blog die starken und mutigen Aussagen Msgr, Viganòs gelesen. Wir freuen uns, daß es noch Prälaten wie ihn gibt. 

Wissen Sie, daß ich den Eindruck habe, daß die Zeitungen jetzt anfangen, Bergoglio als lächerliche Persönlichkeit für die Witzseite der Zeitung darzustellen? 

Zwei Beispiele:  ABC (konservative spanische Tageszeitung) bringt auf Seite 8 ein riesiges ganzseitiges Farbfoto, das ihn mit dem buddhistischen Oberhaupt Thailands zeigt - wie sie, so erklärt ABC - gemeinsam im Tempel von Wat Pho in Bangkok beten. 

Die dünne Ironie von ABC kann uns aber nicht entgehen. Sie schreiben, daß Bergoglio unmittelbar nach dem gemeinsamen Gebet die Gelegenheit hatte, das thailändische Volk den Duft von Weihrauch entdecken zu lassen, der anders als in buddhistischen während christlicher Zeremonien brennt. 


Samstag, 26. Oktober 2019

Kardinal Müller

Edward Pentin berichtet im National Catholic Register über die derzeitige USA-Reise von Kardinal Gerhard Müller. Hier geht´s zum Original:  klicken

KARDINAL MÜLLER IST DIESE WOCHE IN DEN USA, UM SEIN NEUES BUCH VORZUSTELLEN
"Der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation wird diese Woche bei zwei Treffen zur Vorstllung seines neuen Buches "Römische Begegnungen" anwesend sein.

Mittwoch, 25. September 2019

Tweet zum Tage I

Heute vor 8 Jahren: "Letzte Messe von Papst Benedikt XVI auf deutschem Boden-in der Diözese Freiburg. "Haben wir Vertrauen in Gott, dessen Macht sich überall in der Barmherzigkeit und im Verzeihen zeigt."

Mittwoch, 18. September 2019

Tweet zum Tage

Heute vor 9 Jahren : Apostolische Reise von Papst Benedikt XVI nach Groß-Britannien- zur Seligsprechung von Kardinal Newman - Gebetsvigil im Hyde-Park.

Sonntag, 15. September 2019

Fr. Hunwicke spricht

bzw. sprach gestern bei liturgicalnotes sehr gebildet und sehr ironisch über das Leopardenfell, daß die Casel schmückte. die Papst Franziskus in Afrika getragen hat- und mögliche Folgen für eine neue Namensgebung für den Pontifex.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PAPST PARDOCTONUS*  DER ERSTE "
"Ich kann keinen Grund sehen, PF anzugreifen, weil er vor kurzem eine Casel trug, die mit falschem Leopardenfell geschmückt war.
Ich denke immer das Beste von den Menschen: deshalb denke ich, daß das Leopardenfell ruhmreich authentisch ist.. Wen kümmert es, ob es viel Geld kostete (als ob Großwildjagd heutzutage ein so teures Hobby wäre) ? Er ist es wert.

In der klassischen Kunst wird Herkules im allgemeinen dargestellt, wie er das Fell des Nemeischen Löwen trägt- den er ruhmreich tötete.
Apollo wird manchmal "sauroktonos" genannt, weil der den Python tötete. (Auf einer römischen Kopie eines Originals von Praxiteles in der Petworth Galerie, wird ein verweiblichter Apollo dargestellt, der mit gelangweiltem Interesse eine ziemlich kleine Eidechse, die einen Baum hinauf läuft, beobachtet. Ich betrachte das als eine schönes Stück hellenistischen Humors. Wenn ich die Wahl zwischen Pheidias und Praxiteles hätte, ziehe ich jeden Tag in der Woche Praxiteles vor)

Also bin ich auch gewillt zu glauben, daß unser Hl. Vater tatsächlich in einer heroischen Monomachie einen mächtigen Leoparden besiegt hat. Motu Proprio -wie man sagt. Der erste wirklich kämpferische Pontifex seit dem lieben Julius II, dem della Rovere-Papst.
Ich werde an PF jetzt als Pardoctonos denken. Sehen Sie- viele sind der Meinung, daß der Name "Franziskus"  unwürdige Untertöne eines blassen  und kitschigen Tierfreunds hat.
Das müssen wir ändern.
Also im Te igitur ...von jetzt an- "una cum famulo tuo papa nostro Pardoctono...."
Los Väter, Sie wissen daß das Sinn macht.

Auf einem anderen Planeten hätte man von PF vielleicht als "Hpap Hangkrapunt" sprechen können.
In einem viktorianischen englischen Vers -wäre Pardoctonus wahrscheinlich "Jorge, der Leopardenschlächter" gewesen. Der Autor von "Tristan und Iseult"  könnte uns ein lebhaftes Vers-Epos über den Souveränen Pontifex hinterlassen haben, wie er geschickt das Skelett präpariert. Vielleicht könnte jemand, der gebildeter ist als ich, eine Persiflage von Beowulf anbieten?

Alles was wir jetzt brauchen, ist ein zweiter Callimachus oder ein zweiter Ovid, der uns im Stil der Hoch-Epik Kunde von diesem Sieg gibt. Oder vielleicht ein anderer Catullus (ich denke da an den Fall des Minotaurus von 64) Aber halt! .... warum habe ich den armen Maro vergessen?
Arma papamque cano, pardum qui perdit ultra....

Herbei Ihr Hexameter-Verse*  "quot estis omnes undique, quotquot estis omnes...."
Io triumphe!

*Lassen Sie uns keine pedantischen Witze über falsche Mengen machen."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

* Leopardentöter


Samstag, 24. August 2019

"Die Amazonas-Synode = Aparecida 2.0?" Fortsetzung


Fortsetzung von hier und hier:

"Wenn jemand Gott kennt, der „bis zum Kreuz liebt“, erklärt der Papst, kann er „nicht versäumen, auf diese Liebe mit einer ähnlichen Liebe zu antworten:‚ Ich werde dir folgen, wohin du auch gehst '(Lk 9, 57). “ Wenn wir Christus nachfolgen, werden wir auch unsere Brüder und Schwestern treffen und in moralischer „Verantwortung gegenüber dem anderen und gegenüber anderen“ wachsen. „In diesem Sinne wohnt die bevorzugte Option für die Armen dem Christlichen Glauben an den Gott inne, der für uns arm geworden ist, um uns mit seiner Armut zu bereichern (vgl. 2 Kor 8,9). “

Hier wird deutlich, daß Papst Benedikt das Werk für die Armen als Folge einer tiefen Liebe zu Christus sieht. Die Arbeit für die Armen muss also einem tiefen katholischen Glauben entspringen und sich von ihm leiten lassen. (Wir möchten jedoch darauf hinweisen, daß einige Befreiungstheologen zu der Zeit es als ermutigendes Zeichen betrachteten, daß der Papst in seiner Rede die „bevorzugte Option für die Armen“ erwähnte.)

In diesem Zusammenhang fordert der deutsche Papst die lateinamerikanische und die karibische Kirche nachdrücklich auf, eine „profunde Kenntnis des Wortes Gottes“ zu fördern, durch die „Christus uns seine Person, sein Leben und seine Lehre bekannt macht“ Er erinnert die katholischen Hirten auch daran, daß es notwendig ist, „die Katechese und die Glaubensbildung nicht nur von Kindern, sondern auch von Jugendlichen und Erwachsenen zu intensivieren“.

Dieser Punkt kann auch als Gegengewicht zu den Ideen einer Befreiungstheologie gesehen werden, die den Katechismus und die katholische Lehre aus sozialen und politischen Gründen oft vernachlässigt. Papst Benedikt macht aber auch deutlich, daß „die Evangelisierung immer mit der Förderung der menschlichen Person und der authentischen christlichen Befreiung einherging. Die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten sind eins geworden. In den geringsten Brüdern finden wir Jesus selbst und in Jesus finden wir Gott “(Enzyklika Deus Caritas Est, 15). Hier empfiehlt der Papst auch die Förderung einer„ sozialen Katechese und einer ausreichenden sozialen Bildung “ Lehre der Kirche. “„ Das christliche Leben drückt sich nicht nur in persönlichen, sondern auch in sozialen und politischen Tugenden aus. “

Der Papst lehnt jede Idee eines missionarischen Werks ab, das den Versuch, Menschen zu Jesus Christus zu bekehren, unterlässt: „Jüngerschaft und Mission sind wie die zwei Seiten einer Medaille: Wenn der Jünger in Christus verliebt ist, kann er nicht aufhören, vor der Welt von dem zu verkünden, die nur in ihm Erlösung findet (vgl. Apg 4,12). Tatsächlich weiß der Jünger, daß es ohne Christus kein Licht, keine Hoffnung, keine Liebe und keine Zukunft gibt. “


Freitag, 23. August 2019

Die Amazonas-Synode= Aparecida 2.0?

Maike Hickson dokumentiert und kommentiert bei LifeSiteNews die Rede, die der Papa emeritus, Benedikt XVI 2007 in Aparecida, Brasilien, vor den lateinamerikanischen Bischöfen gehalten hat und befindet, daß sie alle Antworten auf die problematischen Vorschläge des Instrumentum Laboris enthält. Hier geht´s zum Original:  klicken

"PAPST BENEDIKT HAT BEREITS DIE IM ARBEITSDOKUMENT FÜR DIE AMAZONAS-SYNODE GEMACHTEN HEIDNISCHEN VORSCHLÄGE ZURÜCKGEWIESEN."

2007 während seines Besuchs in Aparecida, Brasilien, hat Papst Benedikt XVI klar gewisse Aspekte der Befreiungstheologie verworfen, besonders ihre Behauptung, daß die Kolonialisierung Südamerikas eine Zeit der Ungerechtigkeit war, die  ungeschehen gemacht werden müsse und  daß es wichtiger sei, den Armen zu dienen als sie zum Katholischen Glauben zu bekehren. Während seines Fluges nach Brasilien, nahm Benedikt auch Bezug auf seine eigene Instruktion aus dem Jahr 1984 zur Befreiungstheologie- die eine detaillierte Kritik an dieser Theorie ist. 

Im Licht der Tatsache, daß die Pan-Amazonas-Synode am kommenden 26.- 27. Oktober schwer von Aspekten der Befreiungstheologie beeinflußt ist und sich auch auf die 5. Generalkonferenz der Bischöfe Lateinamerikas und der Karibik in Aparecida, die 2007 stattfand,  zurück bezieht, mag es wohl wert sein, sich hier die Worte ins Gedächtnis zurück zu rufen, die Benedikt XVI während seines Besuches in Brasilien gesprochen hat. 

Damals zirkulierten die selben Ideen der Befreiungstheologie, besonders daß die Kirche aus der Verteidigung der Armen und der indigenen Völker zur Priorität machen sollten, auf Kosten der Bekehrung und des Katechismus- die dann die Diskussionen bei den Treffen in Aparecida beeinflußte. Tatsächlich hatten die Lateinamerikanischen Bischöfe sogar einige Repräsentanten der Befreiungstheologie eingeladen, die sich selbst in der Amerindia-Gruppe organisiert hatten, um Beiträge zur Aparecida-Konferenz zu schicken.
Thema dieser Generalversammlung war: "Schüler und Missionare Jesu Christi, damit unsere Völker Leben in Ihm haben können." 


Aus gegebenem Anlass

nach Veröffentlichung des hoch kontroversen  Instrumentum Laboris und vor der Pan-Amazonas-.Synode ist es sicher von Nutzen, noch einmal die Rede, die Papst Benedikt XVI am 13. Mai 2007 vor den lateinamerikanischen Bischöfe in Aparecida, Brasilien hielt, zu lesen, weil sich in ihr die Antworten auf die in Lateinamerika und in der Amazonas-Region immer noch aktuellen Fragen zum Glauben als Erbe der Kolonialisierung finden lassen. 
Hier geht´s zur deutschen Fassung der Rede:   klicken
Sie beginnt so- Zitat:

"Der Glaube an Gott beseelt seit mehr als fünf Jahrhunderten das Leben und die Kultur dieser Länder. Aus der Begegnung jenes Glaubens mit den Urvölkern ist die reiche christliche Kultur dieses Kontinents entstanden, die in der Kunst, in der Musik, in der Literatur und vor allem in den religiösen Traditionen und in der Lebensweise seiner Völker Ausdruck gefunden hat, die durch ein und dieselbe Geschichte und ein und denselben Glauben so verbunden sind, daß sie selbst bei der Vielfalt von Kulturen und Sprachen einen tiefen Einklang entstehen lassen." 

 und zur Bedeutung des christlichen Glaubens dann später: 

"Welche Bedeutung hatte aber die Annahme des christlichen Glaubens für die Länder Lateinamerikas und der Karibik? Es bedeutete für sie, Christus kennenzulernen und anzunehmen, Christus, den unbekannten Gott, den ihre Vorfahren, ohne es zu wissen, in ihren reichen religiösen Traditionen suchten. Christus war der Erlöser, nach dem sie sich im Stillen sehnten. Es bedeutete auch, mit dem Taufwasser das göttliche Leben empfangen zu haben, das sie zu Adoptivkindern Gottes gemacht hat; außerdem den Heiligen Geist empfangen zu haben, der gekommen ist, ihre Kulturen zu befruchten, indem er sie reinigte und die unzähligen Keime und Samen, die das fleischgewordene Wort in sie eingesenkt hatte, aufgehen ließ und sie so auf die Wege des Evangeliums ausrichtete. Tatsächlich hat die Verkündigung Jesu und seines Evangeliums zu keiner Zeit eine Entfremdung der präkolumbischen Kulturen mit sich gebracht und war auch nicht die Auferlegung einer fremden Kultur." (.....) 

Quelle: La Santa Sede, LEV 

Montag, 10. Juni 2019

A. Gagliarducci : Liegt die Kurien-Reform auf Eis?

In seiner montäglichen Kolumne bei "Monday in the Vatican" untersucht und kommentiert A. Gagliarducci den aktuellen Stand der Dinge bei der Kurienreform und ihrer Umsetzung.
Hier geht´s zum Original: klicken

"PAPST FRANZISKUS, REFORM UND KONSISTORIUM VERSCHOBEN?"

"Es schien fast als sicher, anzunehmen, daß Papst Franziskus Ende Juni ein Konsistorium abhalten werde. Bei diesem Konsistorium hätte der Papst 6 neue Kardinäle kreieren und die von Paul VI festgelegte und vom Hl. Johannes Paul II bestätigte Grenze von 120 wählenden Kardinälen bei einem Konklave überschreiten können.

Das Konsistorium wird nicht stattfinden, weil Papst Franziskus es noch nicht angekündigt hat und er das aber einen Monat früher tun muß. Der Papst wird sogar die Kurien-Reform noch nicht unterzeichnen, wie es gerüchteweise hieß, obwohl der Entwurf des Kurien-Reform jetzt herumgeht.

Am Ende ist alles aufgeschoben. Meldungen über das Konsistorium und den Abschluss der Kurienreform waren nicht offiziell. Dennoch gab es viele Anzeichen die darauf hinwiesen. Viele im Vatican verwiesen darauf, daß Papst Franziskus für den 25.- 2. Juni ein Treffen des Kardinalsrates einberufen hat.

Im Allgemeinen trifft sich der Rat am Monatsbeginn. Der Zeitplan schien perfekt zu passen: Kardinalsrat, Konsistorium zur Diskussion der Reform, Kreierung von neuen Kardinälen am 28. Juni, eine Messe mit den Kardinälen am 29. Juni , dem Fest der Hl. Petrus und Paulus. Bei der Gelegenheit segnet Papst Franziskus auch die Pallien für die Metropolitan-Erzbischöfe, die während des vergangenen Jahres ernannt wurden.


Donnerstag, 23. Mai 2019

Tweet zum Tage

Im September 2012

"Es lebe Benedikt XVI in Beirut!
Schande den Mördern, wer sie auch seien!
Mut in Deiner Barke, alter Mann,
auf dem entfesselten Ozean des
menschlichen Wahnsinns."


           

Montag, 1. April 2019

Fundstück I

Marco Gallina formuliert auf seinem Löwenblog kurz und bündig das Resümé der päpstlichen Reise nach Marokko.
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Unter dem Titel :
"FRANZISKANISCHES CHRISTENTUM"
stellt er die Reise des Hl. Franziskus nach Ägypten der Reise dess amtierenden Pontifex gegenüber.

Quelle: M.Gallina, Löwenblog.

Mittwoch, 20. März 2019

Vor 10 Jahren.....

Am 19.3. 2009 feierte Papst Benedikt XVI im Amadou-Ahidjo-Stadion in Yaoundé die Hl. Messe mit cirka 50.000 Gläubigen.

        

Mittwoch, 6. Februar 2019

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgicalnotes über die gemeinsame Erklärung von Abu Dhabi zur Religion und wie der Sel. J.H. Newman sie wohl beurteilt haben würde....und er ist gar nicht amused.
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"DIE VIELFALT DER RELIGIONEN IST VON GOTT GEWOLLT. " DR. NEWMAN KOMMENTIERT."

"Darauf hat sich PF mit einem muslimischen Kleriker geeinigt, daß religiöser Pluralismus und Vielfalt von Gott gewollt sind.

Mich interessiert eher, was andere muslimische Gelehrte dazu sagen. Einige von ihnen sind ziemlich vernünftige Burschen, wenn es um die Irrrtümer des Relativismus geht.

Father Zed hat eine charakteristisch feine und intelligente Interpretation von PFs Worten geliefert.
Wie auch einige andere.
Nachdem ich sie durchgesehen habe,interessiert mich auch, was einige Teile des Jüdischen Gemeinschaft über irgendeine Behauptung   über seinen "zulassenden Willen" halten.

Was Father Zed und andere gemacht haben ( und das ist keine Ironie, das denke ich wirklich), ist absolut essentiell, wirklich notwendig. Bzgl. der großen Aufgaben, die ein zukünftiges Pontifikat erben wird, nämlich das Päpstliche Lehramt nach den Katastrophen dieses Pontifikateswieder auf die Füße zu stellen, wäre es nicht gerecht zu sagen: "Dieser Mann hat sich wiederholt und furchtbar geirrt:"
Weil die offensichtlich logische Folge daraus ist, daß jeder Papst sich furchtbar irren kann. Die Position des Nachfolgers Petri wird zum Wohl der Kirche wiederhergestellt werden müssen,für den Rest der -wie immer langen Zeit auch immer vor dem Ende.
Man wird sicher sagen müssen, daß es Zweideutigkeiten in seinen Schriften gibt, die sorgfältig und maßgebend interpretiert werden müssen, um sie und ihn vor scheinbaren Häresien zu retten.

Aber ich denke wirklich, daß es empörend ist, daß Hirten und Akademiker ihre Zeit damit verschwenden sollten, diese oder jene Interpretationen von PFs Desastern auszudenken. Hat man übrigens Kardinal Ladaria diesen Text gezeigt?

Montag, 27. August 2018

Father Hunwicke spricht...

heute bei litturgicalnotes auch über die Viganò-Bombe.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"ERZBISCHOF VIGANÒ...WESSEN NARRATIV IST FIKTIV?"

"Ich habe diesen Text zuerst am 30. Juli eröffentlicht. Und jetzt wiederhole ich ihn, weil mir scheint, daß eines der stärksten Argumente zugunsten der der Enthüllungen von Erzbischof Viganò das Bild, das er uns von PFs Charakter  bietet so genau zu den Schlußfolgerungen paßt, die einige von uns aus PFs ausweichender Haltung gegenüber der Wahrheit gezogem haben.

Eines meiner Motive diesen Text im Juli zu schreiben war das folgende; PF hat vor kurzem die vier Kardinäle der Lüge bezichtigt; sie hatten behauptet, daß die Dubia auf PFs Tisch abgeliefert worden waren; er behauptete, daß er von den Dubia erst nach ihrer Veröffentlichung gehört habe; "Ich habe von der Presse von ihnen gehört."

Angesichts dieser widerstreitenden Zeugnisse war es nicht einfach zu verstehen, warum die vier Kardinäle sich durch ein solches Verhalten und derartige Lügen so sehr ins Unreceht setzen sollten.
Deshalb schrieb ich:

Das ist jetzt ein bekanntes Bild; der Papst, der die Schuld auf andere schiebt (ich bin schlecht informiert worden); der Papst der sich selbst widerpricht; der zu verschiedenen Leuten verschiedenen Dinge sagt. Der jüngste Bericht über PFs Umgang mit dem Argentinischen Militärregime ist unbewiesen paßt aber erschreckend genau zu vielen zwingenden Rekonstruktionen seines Charakters.

Wir haben einen Papst, der in jeder unangenehmen Situation schnell und leicht Zuflucht in Fiktive Narrative nimmt.

Viele von uns haben sich gedrängt gefühlt, bei fundamental wichtigen Dingen des Glaubens und der Moral abweichende Gescihtpunkte einzunehmen.

Aber wie leicht ist es ein wichtiges Amt auszuüben, mit einem Römischen Pontifex dessen Worte zunehmedn unplausibel klingen? (Oder tatsächlich mit seinen öffentlichen Apologeten?)

Irgendeine wichtige Tätigkeit, d.h.etwas anderes als darauf zu warten, daß dieser schreckliche Tag vorübergeht.

NEUE PERSÖNLICHE FUSSNOTEN: :
1. Die Worte Benedikts XVI, über die ich erst am vergangenen Samstag  ("The Mug") berichtete, sind auf spektakuläre Weise von Msgr. Viganò erfüllt worden:  Der Schaum ist jetzt sicher an der Oberfläche des Kochtopfs, wo ihn jeder sehen kann. Ich denke, ich sollte Ashmole öfter besuche!
2. PFs elegante Art Fragen im Flugzeug auszuweichen wird demjenigen seiner Helfer, der sich die ausgedacht hat, großen Ruhm einbringen. Hier ist ein Talent!
3) Bischof Stricklands findet Viganòs Zeugnis "glaubhaft". Jetzt ist seine website "down" genau so wie kürzlich die von Bischof Egan.
4) Sowohl das Zeugnis von EB Viganò als auch der bewunderungswürdige Brief von Bischof Egan, in dem ein Laien-Kongress und eine Außerordentliche Synode gefordert wird, um die Krise zu bewältigen, sind am  Oktav-Tag der Himmelfahrt datiert, dem Tag der Krönung Mariens bzw. Ihres Makellosen Herzens.

Vielleicht wird der 22. August als Tag der Intervention Mariens in die Geschichte eingeht, das das Ende dieses katastrophalen und spaltenden Pontifikates eingehen."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke



Dienstag, 26. Juni 2018

Samstag, 2. Juni 2018

Tweet zum Thema "Heute vor 39 Jahren"

"Ich habe die polnische Erde geküßt, auf der ich geboren wurde; den Boden, von dem mich Gott durch einen geheimnisvollen Plan der Vorsehung auf den Stuhl Petri nach Rom berufen hat; den Boden, zu dem ich heute als Pilger komme."

2. Juni 1979 auf dem Warschauer Flughafen - Willkommenszeremonie für Papst Johannes Paul II

"Gelobt sei Jesus Christus.
In diesem Polen, das während seiner Geschiche mit der Kirche Christi und dem Hl. Stuhl in Rom durch spezielle spirituelle Bande verbunden war "

Dienstag, 17. April 2018

Kardinal Tauran in Saudi-Arabien

Sandro Magister berichtet bei Settimo Cielo über den Besuch von Kardinal Tauran in Saudi-Arabien und seine präzedenzlose Rede über das Zusammenleben von Christen und Muslimen.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"WAS IN SAUDIARABIEN NOCH NIE GESAGT WURDE. EINE PREMIERE FÜR TAURAN"



"Kardinal Jean-LouisTauran, Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog ist seit dem 13. April in der Haupstadt Saudi Arabiens und wird dort bis zum 20. April bleben und erwidert so den Besuch den der Generalsekretär der Muslimischen Weltliga, Scheich Muhammadd bin Abdul Karim Al-Issa, dem Vatican am 20. September 2017 gemacht hatte.

Nach seiner Begrüßung durch Prinz Muhammad bin Abdurahman bin Abdulaziz, dem Vizegouverneur von Riyadh hat Kardinal Tauran bei seinem Treffen mit Scheich Al-Issa eine Rede gehalten- präzedenzlos in der Geschichte der Beziehungen zwischen Christen und Islam, nicht wegen der Dinge, die gesagt, sondern wegen des Ortes, an dem sie ausgesprochen wurden.

Es war in der Tat das erstemal. daß in Saudi-Arabien, Heimat des Wahabismus, einer der radikalsten Strömungen des Islam, ein führender Repäsentant der Katholischen Kirche öffentlich und klar über entscheidende Fragen gesprochen hat- wie Religionsfreiheit und gleiche Rechte für die Gläubigen aller Religionen.

Hier eine kurze Zusammenfassung der Dinge, die Kardinal Tauran in Riyad sage- aus dem Osservatore Romano vom 17. April.


Sonntag, 28. Januar 2018

In Chile gehen die Wogen immer noch hoch

Andrea Zambrano berichtet für La Nuova Bussola Quotidiana, daß die Wogen der Empörung nach den päpstlichen Äußerungen zu den Mißbrauchsfällen in der Diözese Osorno immer noch hoch gehen und hat zum besseren Verständnis der Situation den offenen Brief eines chilenischen Priesters an die chilenischen Bischöfe wiedergegeben.
HIer geht´s zum Original:  klicken

"DIE UNTERSTÜTZUNG DES PAPSTES FÜR DEN CHILENISCHEN BISCHOF IST INAKZEPTABEL" 
Der Artikel beginnt so:

"Der Papst hat vor mehr als einer Woche Chile verlassen, aber die Ereignisse um den Bischof von Osorno, Juan Barros "hält immer noch die Ban" , der wegen seiner Nähe zu einem Priester der Diözese, der massiv in Fälle sexuellen Mißbrauchs verwickelt war, ins Zentrum der Polemik gerückt ist. Die Worte, die Franziskus über die fehlenden Beweise für ein formales Vorgehen gegen Barros gesprochen und während des Rückfluges nach Rom wiederholt hat, haben Kardinal O´Malley gestört aber auch einen guten Teil des chilenischen Klerus. Warum?

Autor A. Zambrano fährt dann fort, daß es zum besseren Verständnis der Angelegeheit nötig sei, genauer auf die Kirchenkreise zu schauen, die auf jede erdenkliche Weise versucht haben, den Hl. Stuhl zu informieren, wie unagemessen es sei, Barros als Bischof in die Diözese zu schicken und daß besonders der offene Brief eines Priesters weiterhin im Mitelpunkt des öffentlichen Interesses steht, der die Angelegenheit sehr gut kennt und einer der ersten war, die Barros beschuldigt haben.

Es handelt sich um einen Priester dieser Diözese, Pater Kliegel, der der Tageszeitung ElMostrador seinen Brief an die Bischöfe übergeben hat. Aus diesem Brief geht das ganze Drama der Pädophilie und der derzeitigen Trägheit der Kirchenkreise, den anzugehen, hervor.

Kliegel, seit 52 Jahren in Osorno, der Stadt, die in den letzten Jahren "eine enorme Krise erlebt hat, die aus ihr ein "Feldlazarett" gemacht hat, von dem der Hl. Vater 2014 sprach, schreibt:
"Liebe Brüder im Bischofsamt, mein Gewissen als Christ verpfichtet mich dazu, ehrlich zu sprechen und den Schmerz und die Gefühle vieler Gläugiben zu schultern. Ich hatte mir Schweigen auferlegt, aber die Diskrepanz zwischen den Worten und dem Handeln der Hierarchie haben dazu geführt, daß ich sie nicht mehr akzeptieren kann."

Er schreibt dann:
In diesen 3 Jahren hätten weder die Nuntiatur noch der Vatican ihnen je geantwortet, sie seien nicht angehört worden -auch nicht vom Hl. Vater. Sie seien wie Bauernopfer behandelt worden.
Kliegel weiter: er habe nicht das Recht, jemanden  zu verurteilen, aber es sei äußerst schwerwiegend die Stimmen der Opfer nicht zu bedenken und keine Konsequenzen zu ziehen.
Man müsse den Opfern glauben, denen, die den Papst privat oder öffentlich getroffen haben. Sehr schwerwiegend sei es, das amtlich beglaubigte Zeugnis eines Opfers als Verleumdung zu beurteilen, besonders wenn das aus dem Mund von Kardinal Errazuriz  ( Erzbischof von Santiago) käme.
Durch ein solches Verhalten würden nicht nur einige Laien verletzt sondern die Gemeinde der Diözese und die Kirche der gesamten Nation.

"Ein Priester, der unbequeme und krtitische Situationen vermeidet hat kein Herz für seine Herde."Und Kliegel weiter:
" Für mich ist deshalb die Unterstützung des Hl. Vaters für einen Hirten, der sich so benimmt unverständlich und unannehmbar.  Eine Kirche, die sich selbst als Expertin in Menschlichkeit definiert, hat die moralische Pflicht, höchsten Kriterien zu genügen.

Barros fehlen nach dieser harten Anklage aber auch viele andere Kriterien, um seine Rolle als Hirte so auszuüben, daß man seine Ernennung als "unterbewertet" betrachten könnte, weil der historische Kontext, in dem unser Bischof sich befindet, seint 30 Jahren der selbe ist- den er öffentlich als "erbauend" bezeichnet hat, wo eine päderastische Führung unserer Kirche geschadet hat, indem sie  sie in einen Skandal stürzte.

Daher hätten sich die Autorität der Kirche "mehr auf die Bequemlichkeit administrativer Macht als auf die goldene Regel der Seelsorge konzentriert: Seelen zu retten. Das macht uns krank, weil die Würde ein unveräußerliches Menschenrecht ist. Der Papst selbst hat es unserem Gewissen eingeschrieben. Dieser Prämisse zu folgen, ist eine moralische Verpflichtung ".

Dann -nach einem Zitat aus Franziskus´ Rede im Palazzo della Moneda, in der er Schmerz und Scham für den irreparablen Schaden an den Kindern durch Mitgliede des Klerus ausdrückte,beschuldigt Kliegel Bischof Barros in den 3 Jahren nicht fähig gewesen zu sein, Juan Carlos Cruz zu treffen......und wie aus dem Brief des Papstes hervorgehe, die Situation der Diözese falsch dargestellt zu haben.
Wie das ?
Papst im Brief an die chilenischen Bischöfe: " Sie, die Bischofe, haben klare Kenntnisse der  persönlichen geschichtlichen Entwicklung des aktuellen  Bischofs von Osorno und dessen. was die gesamte Diözese erwartete, aber Sie haben den Papst vor einem fatalen Irrtum bewahrt....."

Die Worte dieses Priesters lenken den Blick auf das, was in Chile passiert ist und erklären, warum die offizielle Verteidigung von Barros durch Franziskus als inakzetabel betrachtet wird.
Und vielleicht- so Autor ..... weiter- kann diese Anklage mehr Licht auf die tatsächliche Verantwortung werfen und dazu führen dann die Konsequenzen zu ziehen."

Quelle: A.Zambrano, LaNuovaBussolaQuotidiana