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Sonntag, 23. Februar 2020
Samstag, 22. Februar 2020
Mittwoch, 19. Februar 2020
Tweet zum Tage
Anläßlich des 500. Todestages von Raffael werden seine von Papst Leo X in Auftrag gegebenen Tapisserien mit Darstellungen der Apostelgeschichte für eine Woche in der Sixtinischen Kapelle am Originalort ausgestellt.
It has been 500 years since tapestries by Raphael have adorned the Vatican’s Sistine Chapel. But for one week only, 10 of the great Italian painter’s tapestries are on display: pic.twitter.com/Sv58VTCrgX— EWTN News Nightly (@EWTNNewsNightly) February 18, 2020
Dienstag, 18. Februar 2020
Fundstück
Zwischendurch mal etwas Schönes,. nicht Kontroverses. Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz kommentiert in "Die Tagespost" die visionäre Dichtung von Papst Johannes Paul II, der zugleich auch ein Dichter war.
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"GERL-FALKOWITZ ZUM RÖMISCHEN TRYPTICHON"
beginnt der Artikel so:
" Seit 550 Jahren gab es keinen Papst mehr, der zugleich Dichter war. Seit Pius II in der Mitte des 15. Jahrhunderts hatte Johannes Paul II. erstmals im Frühjahr 2003 wieder einen Gedichtband herausgegeben, ein „Römisches Triptychon“ als reimlose Meditationen.
Diese „dreiflügelige“ Dichtung hat die Teile: I. Der Bergbach, II. Meditationen über das Buch Genesis an der Schwelle zur Sixtinischen Kapelle und III. Der Berg im Lande Morija."
(...)
Quelle: H.B. Gerl-Falkowitz, Die Tagespost
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"GERL-FALKOWITZ ZUM RÖMISCHEN TRYPTICHON"
beginnt der Artikel so:
" Seit 550 Jahren gab es keinen Papst mehr, der zugleich Dichter war. Seit Pius II in der Mitte des 15. Jahrhunderts hatte Johannes Paul II. erstmals im Frühjahr 2003 wieder einen Gedichtband herausgegeben, ein „Römisches Triptychon“ als reimlose Meditationen.
Diese „dreiflügelige“ Dichtung hat die Teile: I. Der Bergbach, II. Meditationen über das Buch Genesis an der Schwelle zur Sixtinischen Kapelle und III. Der Berg im Lande Morija."
(...)
Quelle: H.B. Gerl-Falkowitz, Die Tagespost
Freitag, 24. Januar 2020
Der GenterAltar, L´Agneau Mystique und das Internet. Noch ein Fundstück
Es ist schon bemerkenswert, daß eine Tafel- wenn auch die zentrale- eines Altaraufsatzes aus dem 15. Jahrhundert, das in der der St. Bavo-Kathedrale in Gent eher den Gläubigen und den Liebhabern der flämischen Malerei bekannt war, jetzt nach einem Bericht über das Ergebnis der aktuellen Restauration im Internet Furore macht. Darüber berichtet heute sachkundig Marco Gallina in "Die Tagespost". Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel :
"WIE DAS LAMM GOTTES DAS INTERNET EROBERTE"
beginnt der Artikel so:
"Die Restauration des weltberühmten Genter Altars hat enthüllt, daß das ursprüngliche Lamm Christi völlig anders aussah als angenommen. Was zuerst mit Überraschung und Ablehnung zur Kenntnis genommen wurde, kursiert nun als Internet-Meme in den sozialen Medien." (...)
Unter dem Titel :
"WIE DAS LAMM GOTTES DAS INTERNET EROBERTE"
beginnt der Artikel so:
"Die Restauration des weltberühmten Genter Altars hat enthüllt, daß das ursprüngliche Lamm Christi völlig anders aussah als angenommen. Was zuerst mit Überraschung und Ablehnung zur Kenntnis genommen wurde, kursiert nun als Internet-Meme in den sozialen Medien." (...)
Quelle: M.Gallina, Die Tagespost
Montag, 20. Januar 2020
Der Genter Altar "L´Agneau Mystique" in neuem Glanz
Pünktlich zum Gedenkjahr der Malerbrüder Van Eyck sind die Restaurierungsarbeiten am Genter Altar vollendet und kehren die Altartafeln auf ihren Stammplatz in der St. Bavo-Kathedrale in Gent zurück. Darüber berichtet John Burger für Aleteia .
Hier geht´s zum Original: klicken
"DIE RESTAURIERUNG DES GENTER ALTARS ENTHÜLLT EIN ÜBERRASCHENDES GESICHT DES GOTTESLAMMES"
Die akribische Entfernung der Übermalung hat dem Publikum das Originalwerk der Gebrüder Van Eyck näher gebracht.
"Eines der tiefgreifendsten Symbole für Jesus Christus ist das "Lamm Gottes", das Tier, das in der Tradition der alten Juden als Opferlamm für ihre Sünden geopfert wurde.
Und eine der berühmtesten Darstellungen dieses Symbols wurde im 15. Jahrhundert von den flämischen Brüdern Jan und Hubert Van Eyck gemalt,
"Die Anbetung des Mystischen Lammes" , das Zentralstück der 12-Tafel-Meisterwerks , des Genter Altars, soll am 24. Januar auf seinen Stammplatz in der Genter St. Bavo-Kathedrale zurück kehren- zusammen mit vier weiteren Tafeln, die einer 3-jährigen Behandlung unterzogen wurden.
Die Restauration umfaßte die Entfernung von Farbschichten der Übermalung des Originals, und hat wunderbare Details zu Tage gefördert.
Seit Oktober 2012 hat Belgiens "Königliches Institut für das Kulturelle Erbe " (KIK-IPRA) im speziell dafür gebauten Labor des Genter Museums für Schöne Künste ein 2-Millionen €-Projekt zur Konservierung des Altarbildes ausgeführt.
"Trotz des Reichtums früherer Forschungsarbeiten am Altarbild, haben Wissenschaftler erst während der KIK-IPRA-Restaurierung eine überraschende Entdeckung gemacht: unter den Schichten vergilbter und wolkiger Lasur wurden rund 70% der äußeren Tafeln unter einer Übermalung aus dem 16. Jahrhundert überdeckt."
Die Kunstzeitschrift berichtet:
"Diese Übermalung wurde so früh durchgeführt und folgte den Umrissen des Originals mit sehr ähnlichen Pigmenten, die auf ähnliche Weise alterten, daß das bei der technischen Dokumentation nicht sichtbar war, als das Altarbild zuerst zur Behandlung hereinkam." erinnert sich Hélène Dubois, die Leiterin des Restaurierungsprojektes, "Und nichts derartiges ist bisher bei der frühen niederländischen Malerei beobachtet worden."
Die Entdeckung war "für alle wie ein Schock, für uns, für die Kirche, für die Gelehrten, für das Internationale Komitee , das dieses Projekt verfolgt" sagt sie.
Die Entfernung der Übermalung war "ein akribischer Prozess, bei dem Lösungsmittel und Skalpelle verwendet wurden" sagt die Publikation.
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"DIE RESTAURIERUNG DES GENTER ALTARS ENTHÜLLT EIN ÜBERRASCHENDES GESICHT DES GOTTESLAMMES"
Die akribische Entfernung der Übermalung hat dem Publikum das Originalwerk der Gebrüder Van Eyck näher gebracht.
"Eines der tiefgreifendsten Symbole für Jesus Christus ist das "Lamm Gottes", das Tier, das in der Tradition der alten Juden als Opferlamm für ihre Sünden geopfert wurde.
Und eine der berühmtesten Darstellungen dieses Symbols wurde im 15. Jahrhundert von den flämischen Brüdern Jan und Hubert Van Eyck gemalt,
"Die Anbetung des Mystischen Lammes" , das Zentralstück der 12-Tafel-Meisterwerks , des Genter Altars, soll am 24. Januar auf seinen Stammplatz in der Genter St. Bavo-Kathedrale zurück kehren- zusammen mit vier weiteren Tafeln, die einer 3-jährigen Behandlung unterzogen wurden.
Die Restauration umfaßte die Entfernung von Farbschichten der Übermalung des Originals, und hat wunderbare Details zu Tage gefördert.
Seit Oktober 2012 hat Belgiens "Königliches Institut für das Kulturelle Erbe " (KIK-IPRA) im speziell dafür gebauten Labor des Genter Museums für Schöne Künste ein 2-Millionen €-Projekt zur Konservierung des Altarbildes ausgeführt.
"Trotz des Reichtums früherer Forschungsarbeiten am Altarbild, haben Wissenschaftler erst während der KIK-IPRA-Restaurierung eine überraschende Entdeckung gemacht: unter den Schichten vergilbter und wolkiger Lasur wurden rund 70% der äußeren Tafeln unter einer Übermalung aus dem 16. Jahrhundert überdeckt."
Die Kunstzeitschrift berichtet:
"Diese Übermalung wurde so früh durchgeführt und folgte den Umrissen des Originals mit sehr ähnlichen Pigmenten, die auf ähnliche Weise alterten, daß das bei der technischen Dokumentation nicht sichtbar war, als das Altarbild zuerst zur Behandlung hereinkam." erinnert sich Hélène Dubois, die Leiterin des Restaurierungsprojektes, "Und nichts derartiges ist bisher bei der frühen niederländischen Malerei beobachtet worden."
Die Entdeckung war "für alle wie ein Schock, für uns, für die Kirche, für die Gelehrten, für das Internationale Komitee , das dieses Projekt verfolgt" sagt sie.
Die Entfernung der Übermalung war "ein akribischer Prozess, bei dem Lösungsmittel und Skalpelle verwendet wurden" sagt die Publikation.
Donnerstag, 2. Januar 2020
Die Darstellung der Gottesmutter Maria in Santa Maria Maggiore
Rorate Caeli hat einen Text von Dom Prosper Guéranger zur Liturgie des 1. Januars und das ihr gewidmete Mosaik in der Apsis von Santa Maria Maggiore veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original mit den Fotos: klicken
ANNO DOMINI MMXX - BEMERKUNGEN ZUM JAHR: 1. JANUAR MIT DEM MOSAIK AUS DEM 5. JAHRHUNDERT IN SANTA MARIA MAGGIORE
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ANNO DOMINI MMXX - BEMERKUNGEN ZUM JAHR: 1. JANUAR MIT DEM MOSAIK AUS DEM 5. JAHRHUNDERT IN SANTA MARIA MAGGIORE
"Der göttliche Plan zur Erlösung der Welt schloss die Existenz einer Mutter Gottes ein und als die Häresie versuchte, das Mysterium der Inkarnation zu leugnen, versuchte sie zugleich die ruhmreichen Vorrechte Mariens zu leugnen. Nestorius hat versichert, daß Jesus nur ein Mensch war, Maria in der Folge also niczht die Mutter Gottes sondern nur die Mutter einen Menschen namens Jesus.
Diese unfromme Lehre rief die Empörung in der Katholischen Welt hervor. Osten und Westen waren darin vereint, zu bekräftigen, daß Jesus Gott und Mensch war-in einer Person- und daß Maria , die seine Mutter war, wirklich Mutter Gottes war,
Dieser Sieg über den Nestorianismus wurde beim Konzil von Ephesus errungen. Er wurde von den Christen jener Zeit mit Glaubensbegeisterung gepriesen, die nicht nur die zärtliche Liebe, bewies, die sie für die Mutter Jesu empfanden sondern auch folgerichtig in der Errichtung eines feierlichen Siegeszeichens mündete, das die Erinnerung an den Sieg weitergeben würde.
Damals entstand der fromme Brauch- in sowohl in der Griechischen als auch der Lateinischen Kirche-während der Weihnachtszeit der Mutter zusammen mit der höchsten Anbetung des Sohnes
die gebotene Verehrung zukommen zu lassen. Der Tag für die gemeinsame Verehrung vaiierte in den verschiedenen Ländern, aber das Religionsgefühl, das dieses Fest anregte, war ein und dasselbe in der gesamten Kirche.
Der Hl. Papst Sixtus III bestellte ein riesiges Mosaik, das im Kanzelbogen der Kirche Santa Maria Maggiore in Rom angebracht werden sollte- als Denkmal für die Hl. Mutter Gottes, Das Mosaik existiert noch und gibt Zeugnis für den Glauben des 5. Jahrhunderts. es stellt die verschiedenen schriftlichen Darstellungen Unserer Lieben Frau dar, und die Inschrift des Hl. Pontifex ist immer noch in kühnen Buchstabe zu lesen; XYSTUS EPISCOPUS PLEBI DEI (Sixtus, Bischof des Gottesvolkes) , weil der Heilige diese seine Gabe an Maria, der Mutter Gottes, den Gläubigen gewidmet hatte."
Dieser Sieg über den Nestorianismus wurde beim Konzil von Ephesus errungen. Er wurde von den Christen jener Zeit mit Glaubensbegeisterung gepriesen, die nicht nur die zärtliche Liebe, bewies, die sie für die Mutter Jesu empfanden sondern auch folgerichtig in der Errichtung eines feierlichen Siegeszeichens mündete, das die Erinnerung an den Sieg weitergeben würde.
Damals entstand der fromme Brauch- in sowohl in der Griechischen als auch der Lateinischen Kirche-während der Weihnachtszeit der Mutter zusammen mit der höchsten Anbetung des Sohnes
die gebotene Verehrung zukommen zu lassen. Der Tag für die gemeinsame Verehrung vaiierte in den verschiedenen Ländern, aber das Religionsgefühl, das dieses Fest anregte, war ein und dasselbe in der gesamten Kirche.
Dom Prosper Guéranger
Das liturgische Jahr
1. Januar (Beschneidung des Herrn)
Dienstag, 24. Dezember 2019
Montag, 23. Dezember 2019
Montag, 16. Dezember 2019
Zur Feier des Tages
- dem wahrscheinlichen Geburtstag Ludwig van Beethovens - dem 16. 12. 1770 -
Chorphantasie in c-moll, OP 80
Chorphantasie in c-moll, OP 80
Freitag, 29. November 2019
Freitag, 22. November 2019
Mittwoch, 20. November 2019
Mozart am Abend
Konzert für 3 Klaviere in F-Dur, KV 242
Daniel Barenboim, Andras Schiff, Sir George Solti
Daniel Barenboim, Andras Schiff, Sir George Solti
Sonntag, 17. November 2019
Samstag, 16. November 2019
Donnerstag, 14. November 2019
Samstag, 2. November 2019
Mittwoch, 30. Oktober 2019
Dienstag, 29. Oktober 2019
Pachamama und Verdis Nabucco .....
Massimo Scapin erinnert bei OnePeterFive anläßlich des unfreiwilligen Bades der Pacha Mama-Figuren im Tiber in einem kuturhistorischen Exkurs an die Zerstörung der Baals-Statue durch himmlische Kräfte vor den Augen des babylonischen Königs Nebukadnezar (Nabucco). - wie es in Giuseppe Verdis Oper geschildert wird. Inspiriert wurde der Dichter des Librettos von den alttestamentarischen Texten in den Büchern Jeremiah und Daniel.
Hier geht´s zum Original: klicken
"PACHAMAMA UND VERDIS NEBUKADNEZAR"
"Die Nachrichten, die uns in diesen Tagen über die Statuetten der Pachamama erreichen, der Muttergöttin, die in der Inka-Religion verehrt wird und vom Ponte Sant'Angelo am Fuße des von St. Michael dominierten Castel Sant´Angelo in den Tiber geworfen wurde, lassen uns an den vierten Akt von Nabucco, der Oper von Giuseppe Verdi, denken, die den großen italienischen Musiker der breiten Öffentlichkeit bekannt machte.
In ihrem Libretto von Temistocle Solera, erzählt die Oper, die am 9. März 1842 zum ersten Mal mit großem Erfolg an der Mailänder Scala aufgeführt wurde, von den Juden, die 586 v. Chr. von den Babyloniern Nebukadnezars besiegt und unterworfen wurden und den bekannten Chor „Va 'pensiero“ (Flieg, Gedanke auf goldenen Flügeln) enthält, die Exils-Klage aus Psalm 137, in Erinnerung an die zerstörte Heimat und die verlorene Freiheit.
Solera, der Elemente seiner eigenen Vorstellungskraft einbezog (wie Abigailles unerwiderte Liebe zu Ishmael), wurde zuallererst von den Büchern der Propheten Jeremiah und Daniel inspiriert (14: 1–22); dann vom französischen Drama Nabuchodonosor von Auguste Anicet-Bourgeois und Francis Cornu, das 1836 im Pariser Théatre de l'Ambigu-Comique aufgeführt und nach etwa zwei Jahren auf Italienisch übersetzt wurde;und schließlich vom historischen Ballett Nabuccodonosor von Antonio Cortesi, das am 27. Oktober 1836 in der Scala aufgeführt wurde.
Im vierten Teil mit dem Titel "Das zerbrochene Idol" sehen wir den Protagonisten, aus der Familie des Herrschers des neu-babylonischen Reiches, der auf die Knie fällt und ausruft: "Gott der Hebräer, vergib mir!"; er verspricht, daß "der Altar, der Tempel, der dir heilig ist, wieder auferstehen wird" und "ich werde meine Rituale zerstören". Später betritt Nabucco den großartigen Tempel des Gottes Baal; er findet dort die Priester, die Könige und die Wachen. Er befiehlt, die gigantische Statue des „unheilvollen Idols“ niederzuschlagen - die fällt jedoch von selbst fällt und zerbricht: „Göttliches Wunder!“, rufen alle, fallen auf die Knie und loben den „Großen Jehova“.
Das dämonische Idol in Verdis Oper fällt wie von einer höheren Macht getroffen - nicht wie es zum Beispiel beim Hl. Benedikt der Fall war, als er in einer Festung ankam:
… Genannt Cassino, auf der Seite eines hohen Berges gelegen [.]… An diesem stand ein alter Tempel, in dem Apollo von den törichten Landleuten nach dem Brauch der alten Heiden verehrt wurde. Um ihn herum wuchsen ebenfalls Haine, in denen bis zu dieser Zeit die verrückte Menge der Ungläubigen ihre götzendienerischen Opfer darbrachten. Der Mann Gottes, der an diesen Ort kam, brach das Götzenbild, stürzte den Altar, verbrannte die Haine und baute aus dem Tempel des Apollon eine Kapelle des heiligen Martin. Wo der profane Altar gestanden hatte, baute er eine Johanneskapelle; und indem er fortwährend predigte, bekehrte er viele der Menschen in seiner Umgebung. (St. Gregor der Große, Dialoge, II, 8: PL 66, 152)
Oder wie der heilige Bonifatius, der „durch ganz Friesland gereist ist, ohne Unterlass das Wort Gottes gepredigt, heidnische Riten verbannt und unmoralische heidnische Bräuche ausgerottet hat. Mit ungeheurer Energie baute er Kirchen und stürzte die Götzen der Tempel. Er hat Tausende von Männern, Frauen und Kindern getauft “(Vita S. Bonifatii, auctore Willibaldo, Hrsg. Levison, S. 47).
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"PACHAMAMA UND VERDIS NEBUKADNEZAR"
"Die Nachrichten, die uns in diesen Tagen über die Statuetten der Pachamama erreichen, der Muttergöttin, die in der Inka-Religion verehrt wird und vom Ponte Sant'Angelo am Fuße des von St. Michael dominierten Castel Sant´Angelo in den Tiber geworfen wurde, lassen uns an den vierten Akt von Nabucco, der Oper von Giuseppe Verdi, denken, die den großen italienischen Musiker der breiten Öffentlichkeit bekannt machte.
In ihrem Libretto von Temistocle Solera, erzählt die Oper, die am 9. März 1842 zum ersten Mal mit großem Erfolg an der Mailänder Scala aufgeführt wurde, von den Juden, die 586 v. Chr. von den Babyloniern Nebukadnezars besiegt und unterworfen wurden und den bekannten Chor „Va 'pensiero“ (Flieg, Gedanke auf goldenen Flügeln) enthält, die Exils-Klage aus Psalm 137, in Erinnerung an die zerstörte Heimat und die verlorene Freiheit.
Solera, der Elemente seiner eigenen Vorstellungskraft einbezog (wie Abigailles unerwiderte Liebe zu Ishmael), wurde zuallererst von den Büchern der Propheten Jeremiah und Daniel inspiriert (14: 1–22); dann vom französischen Drama Nabuchodonosor von Auguste Anicet-Bourgeois und Francis Cornu, das 1836 im Pariser Théatre de l'Ambigu-Comique aufgeführt und nach etwa zwei Jahren auf Italienisch übersetzt wurde;und schließlich vom historischen Ballett Nabuccodonosor von Antonio Cortesi, das am 27. Oktober 1836 in der Scala aufgeführt wurde.
Im vierten Teil mit dem Titel "Das zerbrochene Idol" sehen wir den Protagonisten, aus der Familie des Herrschers des neu-babylonischen Reiches, der auf die Knie fällt und ausruft: "Gott der Hebräer, vergib mir!"; er verspricht, daß "der Altar, der Tempel, der dir heilig ist, wieder auferstehen wird" und "ich werde meine Rituale zerstören". Später betritt Nabucco den großartigen Tempel des Gottes Baal; er findet dort die Priester, die Könige und die Wachen. Er befiehlt, die gigantische Statue des „unheilvollen Idols“ niederzuschlagen - die fällt jedoch von selbst fällt und zerbricht: „Göttliches Wunder!“, rufen alle, fallen auf die Knie und loben den „Großen Jehova“.
Das dämonische Idol in Verdis Oper fällt wie von einer höheren Macht getroffen - nicht wie es zum Beispiel beim Hl. Benedikt der Fall war, als er in einer Festung ankam:
… Genannt Cassino, auf der Seite eines hohen Berges gelegen [.]… An diesem stand ein alter Tempel, in dem Apollo von den törichten Landleuten nach dem Brauch der alten Heiden verehrt wurde. Um ihn herum wuchsen ebenfalls Haine, in denen bis zu dieser Zeit die verrückte Menge der Ungläubigen ihre götzendienerischen Opfer darbrachten. Der Mann Gottes, der an diesen Ort kam, brach das Götzenbild, stürzte den Altar, verbrannte die Haine und baute aus dem Tempel des Apollon eine Kapelle des heiligen Martin. Wo der profane Altar gestanden hatte, baute er eine Johanneskapelle; und indem er fortwährend predigte, bekehrte er viele der Menschen in seiner Umgebung. (St. Gregor der Große, Dialoge, II, 8: PL 66, 152)
Oder wie der heilige Bonifatius, der „durch ganz Friesland gereist ist, ohne Unterlass das Wort Gottes gepredigt, heidnische Riten verbannt und unmoralische heidnische Bräuche ausgerottet hat. Mit ungeheurer Energie baute er Kirchen und stürzte die Götzen der Tempel. Er hat Tausende von Männern, Frauen und Kindern getauft “(Vita S. Bonifatii, auctore Willibaldo, Hrsg. Levison, S. 47).
Samstag, 19. Oktober 2019
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