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Dienstag, 5. November 2019

Bochum probt den "Synodalen Weg" - ein Fundstück

Felizitas Küble berichtet im Christlichen Forum 
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Unter dem Titel:
"Kardinal Gerhard Müller wurde von Bochumer Pfarreigremien ausgeladen"
beginnt der Artikel so: 
"Für Mittwoch, den 6. November 2019, war in der St.-Elisabeth-Kirche in Bochum-Gerthe (Ruhrgebiet) eine Podiumsveranstaltung mit Kardinal Gerhard Müller  – dem ehem. Präfekten der vatikanischen Glaubenskongegation – und der Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis vorgesehen.
Thema des Gesprächsabends: Die gegenwärtigen Herausforderungen der Weltkirche. (...)"
Quelle: Christliches Forum, F. Küble

Dienstag, 29. Oktober 2019

Fundstück

"Die Tagespost" veröffentlicht heute eine Vorabkritik der sog. Dokumentation "Verteidiger des Glaubens". Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel: 

"Seewald hält Benedikt-Dokumentation für „unseriös“
beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Parteiisch, voreingenommen, manipulativ: Im Gespräch mit der Tagespost kritisiert der Ratzinger-Kenner Peter Seewald den Dokumentarfilm „Verteidiger des Glaubens“. (....)

Quelle: Die Tagespost, 

Sonntag, 20. Oktober 2019

Pachamama und kein Ende?

Dr. Joseph Shaw, Philosophiedozent und Diplom-Theologe, spricht bei LifeSiteNews Klartext über die heidnischen Rituale rund um die Pachamama-Statuette während der Amazonas-Synode.
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"DIE TEILNEHMER AN DER AMAZONAS-SYNODE MÜSSEN AUFHÖREN SO ZU TUN, ALS SEI DIE HEIDNISCHE "PACHAMAMA" IN ORDNUNG"

"Vieles von dem. was gerade bei der Amazonas-Synode in Rom passiert, ist rätselhaft, weil die Presse die Texte der Synodenadressen nicht einsehen darf - auch nicht die von Papst Franziskus. Wir müssen also über das äußere Schauspiel nachdenken, das mit einer seltsamen Baumpflanzungszeremonie in den Vatikanischen Gärten begann und sich mit Prozessionen und Ausstellungen in St. Peter und anderswo fortsetzt. Bei der Zeremonie und in vielen dieser Ausstellungen ist eine Figur von Pachamama zu sehen, die in der Baumpflanzung etwas zu sein schien, vor dem sich verschiedene Teilnehmer zuvor verneigten, während Papst Franziskus im Hintergrund stand.

Es wurden heroische Anstrengungen unternommen, um Pachamama beschönigend zu erklären. Austen Ivereigh, der päpstliche Biograf, erklärte nicht nur, daß sie eine einheimische Repräsentantin der seligen Jungfrau Maria sei, sondern auch, daß jeder, der Bedenken hinsichtlich der Figur äußerte, Rassist sei. Es bedurfte der Pressevertreter des Vatikans, um ihn zu entkräften. In einer Pressekonferenz schlug Bischof David Martínez de Aguirre Guinea von Peru stattdessen vor:

-Wahrscheinlich haben diejenigen, die dieses Symbol verwendeten, gezeigt, daß sie Fruchtbarkeit, Frauen, Leben und die Präsenz des Lebens bei diesen Amazonasbewohnern reflektieren wollen. Amazonien soll voller Leben sein. Ich glaube nicht, daß wir irgendwelche Verbindungen zur Jungfrau Maria oder zu einem heidnischen Element herstellen müssen.-

In diesem Sinne repräsentiert die Figur eine Abstraktion oder vielleicht eine Zusammenfassung von: "Fruchtbarkeit", "Frauen" und "Leben".

Die Annahme, daß Pachamama keine Person ist, sondern das Symbol eines abstrakten Konzepts, löst das Problem nicht. Als die Apostel in Rom ankamen, fanden sie eine Form des Heidentums, das viel Zeit damit verbrachte, Abstraktionen zu besänftigen, wie z. B. den "Terminus", das Symbol der ewigen Grenzen Roms, der seine eigenen Altäre und Opferkult hatte. Die alten Römer waren in ihrer Religion in gewissem Sinne wörtlich, obwohl ihre bevorzugtes Fruchtbarkeitssymbol eher männlich als weiblich war. Waren die frühen Christen offen und gelassen gegenüber der Verehrung militärischer Standarten, zum Beispiel, den Symbolen militärischer Macht? Wären sie glücklich gewesen, sich vor ihnen zu verneigen? Sicherlich nicht.


Sonntag, 13. Oktober 2019

Im Vatican: Krieg hinter den Kulissen


In einem Leitartikel für La Nuova Bussola Quotidiana kommentiert Marco Tosatti heute die Nachrichten und Gerüchte, die über die bevorstehende Ablösung des vaticanischen Sicherheitschefs Domenico Giani als Folge der von ihm durchgeführten Durchsuchungsaktionen u.a. im Staatssekretariat- durchsickern. Hier geht´s zum Original: klicken


"FINANZEN UND MACHT"

"DER FALL GIANI,  IM VATICAN IST KRIEG ZWISCHEN DEN BANDEN" 

Dem "Corriere" zufolge soll General Giani, der vaticanische Sicherheits-Chef, aufgrund des Skandals, der durch die Durchsuchung des Staatssekretariats verursacht wurde, seinen Posten alsbald verlassen. Diejenigen, die ihn kennen, beschreiben Giani als eine Person, die ihren Vorgesetzten treu ist. Der Eindruck ist, daß er nach Gotti Tedeschi und Milone ein weiterer ehrlicher Laie sein wird, der für die Fehden unter Geistlichen bezahlen muß. 

Was passiert im Vatikan rund um das Staatssekretariat, die APSA, das IOR und im Allgemeinen rund um die Finanzen? 
Der "Corriere della Sera" berichtete gestern in einem Artikel von Fiorenza Sarzanini, die normalerweise über die Magistratur und die Dienste gut informiert ist, daß der Chef der vatikanischen Sicherheit, General Domenico Giani, kurz davor steht, seinen Posten zu verlassen, um in einem internationalen Institut eine Rolle zu übernehmen.
Die Amtsenthebung von General Giani und seine Ersetzung durch den derzeitigen Stellvertreter, Gianluca Gauzzi Broccoletti, soll eine Folge des jüngsten Skandals sein, der den Heiligen Stuhl und die Durchsuchungen  (und Beschlagnahme von Dokumenten und Computern) sogar im Staatssekretariat und in der Tertia Loggia-in der sich auch das Päpstliche Appartamento befand, betrifft. 


Mittwoch, 21. August 2019

George Weigel spricht sein Urteil über das Revisionsgericht in Victoria

Professor George Weigel spricht bei "First Things" Klartext zum doch überraschenden Urteil des Appellationsgerichtshofes von Victoria /Australien im Revisionsverfahren von Kardinal George Pell.
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           "DIE AUSTRALISCHE SCHANDE" 
"In den kommenden Wochen und Monaten wird viel mehr über die Zurückweisung von Kardinal Pells Revisionsantrag  gegen seine Verurteilung wegen "historischen sexuellen Mißbrauchs" mit 2:1 Stimmen des mit 3 Richtern besetzten Obersten Gerichtshofes von Victoria zu sagen sein.
Jetzt stellt diese erstaunliche, ja sogar unverständliche Entscheidung die Qualität der australischen Justiz auf das Ernsthafteste in Frage - und die Möglichkeit jedes Katholischen Klerikers, der des sexuellen Mißbrauchs beschuldigt wird, einen fairen Prozess oder eine faire Beurteilung der Redlichkeit seines Verfahrens bekommen zu können.

Bei der am Morgen des 21. Augusts  im live-stream übertragenen Prozedur des Appellationsgerichtes hat sich die leitende Richterin Anne Ferguson-während sie die Entscheidung verlas- wiederholt auf "die ganzen Beweise" bezogen.
Aber es hat nie Beweise dafür gegeben, daß Kardinal Pell das getan hat, was er angeblich getan haben soll. Da war nur das Wort des Klägers und absolut keine Bestätigung für seine Beschuldigungen- die sich in den Monaten nach dem Prozess gegen den Kardinal als den vor
einigen Jahr im "Rolling Stone" veröffentlichten falschen Anschuldigungen alarmierend
ähnlich sehend herausstellten.

Richterin Ferguson bezog sich auch auf die "ungenauen Erinnerungen"  der Gelegenheitszeugen,
die zugunsten des Kardinals aussagten- in dem Sinne, daß der angebliche sexuelle Mißbrauch unter
den gegebenen Umständen in der Kathedrale -voller Menschen- dem engen Zeitrahmen und der
Gewandung des Kardinals einfach nicht stattfinden konnte.
Was aber- so muß man fragen- ist mit den möglicherweise "ungenauen Erinnerungen" des Klägers?
Warum wird angesichts seiner Video-Aussage einfach vorausgesetzt, daß sich der Kläger klar an das angebliche Geschehen erinnert, besonders wenn das ganze Szenario des angeblichen Mißbrauchs extrem unplausibel ist?


Kardinal Pells Antrag auf Revision ist gescheitert,

Trotz aller plausiblen Gründe für die Aufhebung des erstinstanzlichen Schuldspruchs nach einem Prozess, von dem man nicht weiß ob man ihn als Justizfarce oder als Schauprozess bezeichnen soll, hat das Appellationsgericht in Victoria den Revisionsantrag von Kardinal George Pell abgelehnt.
Somit bleibt der australische Purpurträger Opfer einer antikatholischen Hexenjagd, die mit einem Justizirrtum endete.
Dorothy Cummings von LifeSiteNews berichtet. Hier geht´s zum Original:  klicken

"BREAKING: KARDINAL PELL MUSS IM GEFÄNGNSI BLEIBEN. WEIL SEIN REVISIONSANTRAG AUF TAUBE OHREN TRIFFT" 
"Richter des Obersten Gerichtshofes von Victoria haben seinen Revisionsantrag zurückgewiesen und entschieden, daß Kardinal George Pell, der wg. sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, im Gefängnis bleibt. 

In ihrer Erklärung (lesen Sie die vollständige Zusammenfassung des Urteils hier) sagte die Richterin des Obersten Gerichtshofs, daß es "gerechtfertigt ist, zu sagen, daß dieser Fall die Gesellschaft gespalten hat".
"Kardinal Pell war der Anklage schuldig", sagte sie schließlich.
Pell wird weiterhin zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren verurteilt, urteilte das Gericht. "Er ist weiterhin berechtigt, eine Bewährung zu beantragen, nachdem er drei Jahre und acht Monate seiner Haftstrafe verbüßt ​​hat. Ob Kardinal Pell auf Bewährung freigelassen wird, ist Sache des Adult Parole Board und nicht der Gerichte", heißt es in der zusammenfassenden Entscheidung .
Das Urteil des Obersten Gerichtshofs von Victoria wurde live übertragen.
Am 11. Dezember 2018 war Kardinal George Pell nach nur vier Tagen der Beratung von einer Jury wegen zwei  Fällen sexuellen Mißbrauchs von Minderjährigen für schuldig befunden worden. Ein zweites geplantes Verfahren wurde im Februar 2019 eingestellt, da es an Beweisen mangelte und einer der Hauptankläger Pells verstorben war. Im März 2019 verurteilte Richter Peter Kidd Pell zu sechs Jahren Gefängnis, ohne daß eine Bewährung nach drei Jahren und acht Monaten  in Aussicht gestellt wurde.
Pell hat immer behauptet, er sei unschuldig an allen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs von Kindern.
Der Revisionsantrag
Kardinal Pells Anwaltsteam brachte die Beschwerde Anfang Juni in einer zweitägigen Anhörung vor das Berufungsgericht. Die Hoffnungen auf die Entlastung des Kardinals wurden durch Berichte geweckt, daß die Verteidigung einen positiven Eindruck bei den Richtern hinterlassen hatte.
Barrister Bret Walker, der Leiter des Verteidigungsteams von Pell, argumentierte, daß die Jury Kardinal Pell fälschlicherweise für schuldig befunden habe, zwei Chorknaben angegriffen zu haben, und daß es 13 Hinderungsgründe gegen seine Verurteilung gibt, die hätten berücksichtigt werden müssen.
Eines seiner Hauptargumente war, daß sich Kardinal Pell im Dezember 1996 in dem Moment mit Gemeindemitgliedern am Westportal der St. Patrick's Kathedrale in Melbourne traf, für den Beschuldigung wegen Missbrauchs in der Sakristei erhoben wurde. "Wenn er an der westlichen Tür war, dann bedeutet das nach den  Gesetzen der Physik, daß es buchstäblich und logisch unmöglich ist, daß dieser Übergriff  stattgefunden hat", sagte Walker.

Samstag, 3. August 2019

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über
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"KASPER UND DER EDLE WILDE" 
Der offensichtliche bergoglianische Glaube, daß es im Amazonasbecken ein von edlen Wilden bewohntes Neo-Eden gibt, könnte uns vielleicht daran erinnern, daß die Menschen dieser theologischen Orientierung den Intuitionen von Nicht-Europäern nicht immer so offen gegenüberstanden. Was ist mit Kasper und seinen Ansichten über afrikanische Intuitionen?


Der Leser wird sich an die theologische Debatte zwischen den Kardinälen Ratzinger und Kasper erinnern, was logischerweise zuerst kommt, die Weltkirche oder die Ortskirchen, d.h. die einzelnen Kirchen.

Das könnte einfachen Männern und einfachen Frauen wie uns als eine Art theologische Debatte erscheinen, wie die angebliche Debatte über Engel und Nadelspitzen, einschließlich raffinierter Wortspiele ohne große Relevanz für unser einfaches Alltagsleben.
Aber das ist es nicht.
Die Befürworter der Kasper-Linie, für die die Ortskirche zuerst kommt, benutzten diesen Glauben jetzt, um ihre Überzeugung zu rechtfertigen, daß die in ihre unterschiedlichen Kulturen eingebetteten Ortskirchen bzgl. Ehe und Sexualität annehmen könnten.
Das ist es, was hinter dem Interview ( das Kasper später fälschlicherweise als "nie stattgefunden" leugnete, bis Edward Pentin die Aufnahme vorwies) -in dem Kasper höhnisch über Afrikanische Katholiken sprach und sagte, daß "sie uns nicht zu sehr sagen sollten, was wir tun sollen" Er gab zu, daß "es am Ende allgemeine Kriterien geben muß" betonte aber, "daß es Raum für die örtlichen Bischofskonferenzen geben müsse, ihre Probleme zu lösen."

Die Wahrheit ist, daß die Universale Kirche zuerst kommt. Sie kommt zuerst in der Zeit, weil sie mit der Einen Apostolischen Kirche- am Pfingsttag in Jerusalem aus allen Nationen zu einer versammelt- beginnt. Sie kommt theologisch zuerst, weil sie der Mystische Leib Christi ist, der ontologisch (in der Ordnung des Seins) vor den verschiedenen Versammlungen von Christen (ihnen durch die Taufe zugehörig) kommt, die wir Kirchen nennen.

Das hat enorme praktische Konsequenzen im Hinblick darauf, ob man den deutschen Bischöfen-oder anderen- erlauben kann, (ohne Einschränkung durch die Universale Kirche) im Hinblick auf Dinge wie die Behandlung wiederverheirateter Geschiedener und jener, die in sexuellen gleichgeschlechtlichen Beziehungen leben, ihren eigenen Weg zu gehen.


Donnerstag, 30. Mai 2019

Das Imperium schlägt zurück... der Ausschluss eines renommierten Philosophieprofessors, der den Offenen Brief unterschrieben hat, aus allen Päpstlichen Universitäten

Dorothy Cummings McLean berichtet für LifeSiteNews über den Ausschluss von Professor John Rist von allen Päpstlichen Universitäten und die Weigerung der Druckerei der Katholischen Universität von Amerika, ein Buch mit einem Essay von ihm zu drucken. Der offensichtliche Grund dafür ist, daß er den Offenen Brief an die Bischöfe unterschrieben hat. 
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"PÄPSTLICHE UNIVERSITÄT VERBANNT SPITZENGELEHRTEN, DER PAPST FRANZISKUS IN DEM OFFENEN BRIEF DER HÄRESIE BESCHULIDGTE"

Einem der größten lebenden englisch-sprachigen Gelehrten für Klassische Philosophie wurde mitgeteilt, daß ihm der Zutritt zu allen Päpstlichen Universitäten verwehrt wird, nachdem er zusammen mit anderen prominenten Klerikern und Gelehrten den Papst Franziskus der Häresie beschuldigt hatte.
Professor John Rist, 83, der 1980 vom Agnostizismus zum Katholizismus konvertierte, berichtete LifeSiteNews daß ihm der Zugang in das Patristik-Institut der Augustiner in Rom zu betreten, wo er zuvor nach kurzer Abwesenheit wissenschaftlich arbeitete.

Eine Päpstliche Universität ist eine kirchliche Schule, die vom Hl. Stuhl gegründet oder anerkannt worden ist.

„Weil ich vorher keinen Hinweis darauf bekommen habe,- auch nicht, als ich das Auto abholte - überraschte mich diese Reaktion als wenig christlich, nicht zuletzt weil ich eine Woche zuvor dort gewesen war und nichts darüber gesagt wurde, daß ich das Auto nicht zurückbringen könnte. "


Für die päpstlichen Universitäten wäre das Verbot eine scharfe Kehrtwende: Professor Rist wurde 2002 mit der Ehrendoktorwürde des Päpstlichen Instituts Università della Santa Croce ausgezeichnet.

Es ist besonders besorgniserregend für den Professsor, weil er noch die Doktorarbeit eines Studenten am Institut betreute, dessen Promotion daher derzeit zweifelhaft ist. Professor Rist teilte LifeSiteNews heute Morgen mit, daß er jetzt vom Präsidenten des Augustinianums, Pater Dr. Giuseppe Caruso, O.S.A. informiert wurde, daß er diesen Studenten nicht mehr betreuen darf.

Am 30. April hatten Rist und 18 andere den Offenen Brief unterzeichnet. Die Autoren erklären in dem Brief, daß sie ihren Vorwurf der Häresie gegen den Papst auf die vielen Beispiele des Papstes gestützt haben, in denen er Positionen gegen den Glauben vertritt  und dabei insbesondere auf sieben Punkte aufmerksam gemacht haben. Die Briefschreiber forderten die Bischöfe der katholischen Kirche, an die der offene Brief gerichtet ist, auf, "die notwendigen Schritte zur Bewältigung der ernsten Situation" eines Papstes zu unternehmen, der dieses Vergehen begangen hat.


Donnerstag, 18. April 2019

Magister stellt einen Bruch zwischen den beiden Päpsten fest. Fortsetzung.....

Fortsetzung von hier:  klicken

" Schweigen ist eine typische Reaktion bei Jorge Mario Bergoglio, jedesmal wenn er wirklich ernsthaft herausgefordert wird. Das hat er bei den Dubia der vier Kardinäle getan, bei den ungemütlichen Fragen des Ex-Nuntius in den USA, Carlo Maria Viganò  und jetzt beim Beitrag des Papa emeritus.

Daß Franziskus mit dieser letzten Apologie des Schweigens auf die "Spannungen und Gifte, die mit den Anmerkungen Benedikts XVI verbunden sind, angespielt hat, ist nicht Frucht der Phantasie, wenn man bedenkt, daß das schwarz auf weiß von einem Santa Marta sehr nahe stehenden Reporter -wie Domenico Agasso- dem aktuellen Koordinator der website "Vatican Insider" niedergeschrieben wurde, die bis vor wenigen Monaten von Tornielli geleitet wurde und der sie immer noch überwacht.

In "Vatican Insider" folgte diese Exegese der päpstlichen Predigt vom 14. April zwei anderen Artikeln Agassos mit sehr vielsagenden Titeln:

"Franziskus und Ratzingers Schatten: ein Zusammenleben, das schwer auf dem Vatican lastet."
"Koexistenz zwischen zwei Päpsten ist nur dann möglich, wenn der Emeritus in der lage ist, unsichtbar zu bleiben."

Und mit diesen beiden Artikeln kam das fünfte Element ans Licht der Geschichte, das radikal negative Urteil, zu dem Papst Franziskus über die Veröffentlichung der Ratzinger-Notizen gekommen ist.

Franziskus behält sein Urteil für sich. Aber die verblüffende Harmonie der Äußerungen von ihm sehr nahe stehenden Personen erlaubt eine Interpretation dessen, was er denkt.

Diejenige, die am entschiedensten Stellung bezogen hat, war Stefania Falasca, eine Redakteurin der Zeitung der italienischen Bischöfe "Avvenire", aber vor allem langjährige Freundin Bergoglios  -gemeinsam mit ihrem Ehemann Gianni Valente- Direktor der Vatican-Agentur "fides" , der auch in leitender Funktion bei "Vatican Insider" schreibt.

Es ist nützlich, sich an das erste Telefongespräch Bergoglios nach seiner Wahl zum Papst, am Abend des 13. März 2013 zu erinnern, mit keiner anderen als Stefania Falasca.
Und mindesten zweimal war der damalige Erzbischof von Buenos Aires in den Tagen, die dem Konklave vorangingen, zum Essen in ihrem Haus- wobei auch Tornielli anwesend war.

Also beschuldigte Falasca nach der Veröffentlichung des Ratzinger-Textes in zwei Tweets den Papa emeritus, zwei Vorschriften des Leitfadens "Apostolorum Successores" verletzt zu haben, die allen emeritierten Bischöfen auferlegen "sich auf keine Weise " beim amtierenden Bischof einzumischen und "auf keine Weise den Anschein einer Parallelautorität" zu erwecken.

Der erste von zwei Artikeln von Agaaso bei "Vatican Insider" zitiert die oben erwähnten Ausschnitte und benutzt sie, um zu behaupten, daß die Veröffentlichung der "Notizen"  ein Gleichgewicht zwischen den beiden Päpsten gestört hat und daß es sogar zu einem "Bruch" gekommen sei. Und deshalb stelle sich die konstitutionelle Frage zur Rolle des emeritierten Papstes. " EIne Rolle, die de facto ein ungelöstes Durcheinander ist, die aber die Bergoglio-Apologeten jetzt benutzen, um Ratzinger zu befehlen, zu schweigen und "vor der Welt verborgen zu bleiben:"

Der Zweite Artikel greift auf das selbe Konzept zurück- in einem Interview mit Massimo Faggioli, Schüler der sogenannten "Schule von Bologna" und Professor an der Villanova-Universität in Philadelphia - auch er ist überzeugt, daß "das Problem in der zukünftigen Regelung der Rolle des Emeritus liegt" und daß es nötig sei, daß Benedikt XVI in der Zwischenzeit "unsichtbar bleibt."

Beide Artikel phantasieren auch über eine "externe Manipulation des Textes und auch der Person Ratzingers von Seiten nicht näher genannter Helfer.

Auf alle Fälle ohne auch nur ein einziges Wort zu sagen, das nicht gegenüber dem Inhalt der "Notizen" voller Verachtung ist- trotz ihrer großen Ernsthaftigkeit und Kontinuität zu dem, was Benedikt XVI 2010 in seinem erinnerunsgwürdigen Brief an die Irischen Katholiken geschrieben hat.


Mittwoch, 17. April 2019

Magister stellt einen Bruch zwischen den beiden Päpsten fest.

Sandro Magister analysiert und kommentiert  bei Settimo Cielo die Reaktionen des amtierenden Pontifex´ und seiner engeren und weiteren Entourage auf den Essay des Papa emeritus, Benedikt XVI. Er diagnostiziert einen Bruch zwischen den beiden Päpsten, der auch dazu führte, daß keiner der Teilnehmer des Gipfeltreffens den für sie bestimmten Text zu Gesicht bekamen.
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"ZWISCHEN DEN BEIDEN PÄPSTEN GIBT ES EINEN "BRUCH". FRANZISKUS´ SCHWEIGEN GEGEN BENEDIKT"
"In der Woche, die er explosiven Veröffentlichung der Notizen Joseph Ratzingers zum sexuellen Mißbrauchsskandal in der katholischen Kirche folgte, sind mindestens sieben essentielle Elemente bekannt geworden, die im Hinblick auf die zhufünftige Entwicklung im Auge behalten werden müssen. 
Das erste betrifft die Veröffentlichung der "Bemerkung" in den einleitenden Paragraphen. Ratzinger sagt, daß er sie "in der Zwischenzeit zwischen der Ankündigung des Treffens der Präsidenten der Bischofskonferenzen  und dem wirklichen, richtigen Beginn" geschrieben hat- oder zwischen dem 12. September 2018, dem Tag der Ankündigung und 21. Februar 2019, dem Tag der Eröffnung des Gipfeltreffens.
Aber Ratzinger sagt auch, daß er sie schrieb, "um mit einer oder zwei Bemerkungen in dieser schwierigen Stunde zu helfen."
Daraus hat man geschlossen, daß er sie vor allem.den von Papst Franziskus zur Diskussion der Frage im Vatican versammelten Kirchenführern anzubieten.
Das wurde am 13. April vom Corriere della Sera, der meistgelesenen säkularen italienischen Zeitung bestätigt, von einem der Presseerzeugnisse, das zwei Tage vorher den vollen Text der Bemerkungen veröffentlicht hatte.

Sonntag, 24. März 2019

Non serviam....oder die deutsche Kirche fordert das Unmögliche.

Das jedenfalls stellt Marco Tosatti in einem Artikel für La Nuova Bussola Quotidiana fest.
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DEUTSCHLAND

"WEIHE FÜR FRAUEN, DIE DEUTSCHE KIRCHE FORDERT DAS UNMÖGLICHE" 

Die Drift der deutschen Kirche in Form eines protestantischen Aggiornamento gegen das was das Lehramt der Kirche und der Pontifex bestätigen, geht unerschrocken weiter Nach der Entscheidung der Bischöfe bei ihrer Frühjahrsversammlung, einen "synodalen Weg" für die Sexualmoral zu eröffnen, beginnt jetzt die "Diskussion" um die Weihe von Frauen. 

Das Abdriften der deutschen Kirche zu Formen eines protestantischen "Aggiornamento" gegen das, was das Lehramt der Kirche und auch der amtierende Pontifex bekräftigen, geht unerschrocken weiter. Nach dem Beschluss der Bischöfe bei ihrer Frühjahrsversammlung einen "synodalen Weg" mit besonderen Foren für Sexualmoral, Zölibat, Gender-Theorie u.a. zu eröffnen und geplant ist, einen Brief nach Rom zu schicken, der zur Änderung des Katechismus durch Anhänge und Ergänzungen auffordert, ist heute eine weitere Front eröffenet worden: die der Weihe für Frauen.

Auch wenn das ein Thema ist, zu dem Papst Bergoglio- auf den Spuren von Johannes Paul II, schon ein endgültiges Wort gesprochen zu haben scheint- ist offensichtlich, daß die deutsche Kirche ein Nein als Antwort nicht akzeptiert und - der römischen Freundschaft sicher- ihre Arbeiten an den Flanken fortsetzt.
So Franz Jung, Bischof von Würzburg, bekannt dafür im vorigen Jahr "verheiratete Priester" in einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk als akzeptable Hypothese bezeichnet zu haben (auch darum wird es beim "synodalen Weg" gehen) -in dem er sagte, daß die Frage des Frauenpriestertums "Noch ohne Antwort geblieben ist".
Jung ist ein neu ernannter Bischof, der erst im vorigen Jahr Bischof von Würzburg wurde.
Auf die Frage, ob er denke, noch zu Lebzeiten Frauen am Altar zelebrieren zu sehen (offensichtlich in der Katholischen Kirche) antwortete er: "Ich weiß nicht, ob ich das persönlich erleben werden, aber diese Frage bleibt ohne Antwort. Ich glaubt, daß auf Dauer diese Frage nicht abgelehnt werden kann."
Laut Jung müsse im Augenblick-wo in den anderen Konfessionen der Zugang der Frauen zum Altar noch relativ neu ist- der Katholischen Kirche noch Zeit gegeben werden.
"Ich denke, daß diese Frage bestehen bleibt, weil die Jungen sich unseren theologischen Überlegungen widersetzen und eine Frage von Gerechtigkeit und Teilhabe daraus machen. "


Samstag, 16. März 2019

Tosatti über die Initiative der deutschen Bischöfe: der totale Bruch mit mit dem Lehramt


In in einem Leitartikel für La Nuova Bussola Quotidiana kommentiert Marco Tosatti die Beschlüsse der DBK zur Abschaffung der Sexualmoral-Lehre der RKK zur maximal populistischen Anpassung an den Zeitgeist und den Ungeist der Würzburger Synode. Er nennt sie "erpresserisch"  und er ist nicht amused. Das Schisma ist da. Aber muß es immer die DBK sein?
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"ZÖLIBAT, HOMOSEXUALITÄT UND MASTURBATION- DIE DEUTSCHE KIRCHE AUF DEM WEG ZUM ENDE."

Der Schlußangriff der Deutschen Kirche auf die Sexualmoral. Die durch eine Sondersynode und eine Pressekonferenz offiziell gemachte Offensive. Auf dem Tisch ein Paket mit Erpressungsvorschlägen um Ehebruch, HS-Ehen, Zusammenleben, verheiratete Priester , Gender, Empfängnisverhütung und auch Masturbation zu ermöglichen.Bischof Marx : "In den 70-er Jahren haben wir keine Antwort bekommen, aber jetzt ist die Zeit reif und in Rom haben sich die Dinge geändert." 

Die deutschen Bischöfe haben beschlossen, das zu eröffnen, was sie "einen synodalen Weg" nennen, um ein Paket mit Vorschlägen zu Moral, Zölibat, Ehe und Homosexualität, dessen Inhalt sich als gegenüber der aktuellen Lehre der Kirche, dem Katechismus und dem Lehramt revolutionär präsentiert, zuerst zu diskutieren und dann in Rom vorzustellen. Dieser Entschluss wurde bei der Versammlung der deutschen Bischöfe gefaßt,, die vom 11. und 14. März in Lingen stattfand. .

Während der Versammlung haben einige Redner die Idee zur Weihe sogenannter "viri probati" vorgebracht, (über die bei der Amazonas-Synode im Herbst diskutiert werden wird) und  darüber hinaus vorgeschlagen, daß Empfängnisverhütung, Kohabitation außerhalb der Ehe, homosexuelle Verbindungen und die Gender-Theorie akzeptiert werden sollten. Alle diese Themen sollen bei einer Reihe von Begegnungen diskutiert werden, die als "synodaler Weg" definiert werden.

Diese Ankündigung wurde vom Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Marx bei einer Pressekonferenz gemacht, die mit einer halbstündigen Verspätung anfing, weil es den Bischöfen erst in der letzten halben Stunde des Treffens gelang, eine Entscheidung über die Chance eine solche Diskussion zu ermöglichen zu treffen. Das läßt vermuten, daß innerhalb der Bischofskonferenz verschiedenen Stimmen laut wurden, die ihre Verblüffung geäußert haben.

Es soll drei Diskussionsforen geben, die von Bischof Felix Genn (über den Zölibat), von Bischof Franz Bode (über die Sexualmoral) und von Bischof Wiesemann (über Macht und Teilhabe) geleitet werden. Die ersten Ergebnisse werden dann im September veröffentlicht und wie Kardinal Marx erklärte- wird dieser Diskussions-Prozess gemeinsam mit dem von Prof. Thomas Sternberg geleiteten ZdK präsentiert. Prof. Sternberg ist dafür bekannt, die Kommunion für geschiedene Wiederverheiratete und die Einführung verheirateter Priester zu befürworten.

Während der Pressekonferenz sagte Marx: "Die Frage ist zulässig. Muß der Zölibat für immer bestehen bleiben" dann erklärte und fügte er hinzu: "die Katholische Kirche hat bereits verheiratete Priester" dann wies Marx darauf hin. daß einer der progressistischsten Redner, Prof. Ebenrhard Schockenhoff, der während des Treffens eine Abschwächung der Morallehre der Kirche vorgeschlagen hat- einschließlich der Akzeptanz von Empfängnisverhütung, Zusammanleben, Gendertheorie und gleichgeschlechtlicher Paare. Kardinal Marx hat den Beitrag dieses Redners mit Sympathie kommentiert und gesagt, daß Schockenhoff "die Disskussion über die Sexualmoral sehr gut dargestellt hat". Und der Kardinal fügte hinzu, daß es auch "der Katechismus einer Diskussion bedarf". Schockenhoff ist ein bekannter Name, im Mai 2015 hat er in Rom am einem umstrittenen Studientag zur Vorbereitung der Familiensynode teilgenommen.

Marx war bei der Pressekonferenz deutlich. Er sagte, da´"die Mehrheit der Bischöfe" denkt, daß eine Veränderung der Sexualmoral der Kirche nötig ist.Am Ende des synodalen Prozesses könnten die Bischöfe "einen Brief nach Rom schicken , falls es Punkte gibt, die wir nicht klären können",
Marx erinnert daran, daß schon in der Vergangenheit die deutschen Bischöfe die Notwendigkeit einer solchen Diskussion gesehen haben- und auch schon nach ihrer National-Synode in Würzburg in den 70-er Jahren eine Reihe von Fragen nach Rom geschickt- aber von dort nie irgendeine Antwort bekommen. Zu jener Zeit durfte man noch nicht offen diskutieren, fügte er hinzu "weil es Probleme mit Rom geben könnte". "Aber diese Zeiten sind vorbei".
Der Kardinal sagte klar, daß es eine "Entwicklung in der Kirche gegeben hat.Es kann nicht mehr so weitergehen wie bisher" behauptete er.

Während des Treffens hat einer der offizielle eingeladenen Redner, Professor Philipp Müller, vorgeschlagen den Gedanken der sog. "Viri probati" zu diskutieren, Laut seinem Vorschlag könnten verheiratete, über 50-jährige Männer geweiht werden.

Professor Eberhard Schockenhoff , der am 13. Mäörz ebenfalls vor der Frühlngsversammlung der Bischöfe gesprochen hat, hat eine komplette Revisison der Morallehre der Katholischen Kirche vorgeschlagen. Nachdem er die traditionellen Aussagen, nach denen die Sexualität an die  Procreation gebunden ist- also nur für  in einer sakramentalen Ehe verbundenen Mann und Frau erlaubt ist, und daß die menschliche Natur durch die Ursünde verletzt wurde und deshalb moralische Führung braucht-hat der Freiburger Theologie-Professor die Diskussion zu folgenden Punkten angestoßen:
daß Sexualität und Verlangen in ihren positiven Aspekten als Hilfe für die Person "sich der eigenen Identität bewußt zu werden" und so als "Selbstzweck" betrachtet werden, ohne Beziehung zur Procreation. "Die Sexualität bestimmt die gesamte Existenz des Menschen" behauptete Schockenhoff.

1) Um zu bestätigen, daß die Bedeutung der Sexualität die Bewahrung der Gesellschaft ist" -mit Hilfe der Procreation -muß auch die Empfängnisverhütung akzeptiert werden. "Familienplanung -auch mit Hilfe künstlicher Kontrazeption ist kein Akt gegen das Leben (wie es das Lehramt behauptet) sondern eher ein Dienst am Leben".

2) "Selbstbefriedigung" -soll heißen Masturbation "kann einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Sexualität darstellen."

3) "Homosexuelle Handlungen verkörpern positive Werte, weil sie Ausdruck von Freundschaft, Zugänglichkeit, Treue und Hilfe zum Leben sein können".

4) Während die monogame Ehe der "beste biographische und institutionelle Rahmen" für de menschliche Sexualität ist, bezieht sich Schockenhoff auf verständnisvolle Weise auf ein Synoden-Dokument, in dem gefragt wird, "ob die Beziehung eines unverheirateten Paares -obwohl diese Verbindung auf Dauer und Ausschließlickeit angelegt ist- nicht eine moderne Form einer heimlichen Ehe ist."
Schockenhoff behauptet, daß eine solche Sichtweise das Sexualleben solcher Paare "positiv" sein könnteund nicht "moralisch disqualifiziert werden sollte,"

5) Homosexuelle Beziehungen sollten "bedingungslos" akzeptiert werden und ihre sexuellen Aktivitäten sollten nicht "moralisch disqualifiziert werden."

6) Die Kirche sollte "in zustimmender Sprache akzeptieren, daß es Menschen gibt, die sich nicht absolut als männlich oder weiblich identifizieren können. Man kann nicht bei jedem eine klare sexuelle Identität finden.

Es ist offensichtlich, daß dieses Paket mit Vorschlägen Aspekte zeigt, die dem völlig widersprechen, was die Kirche bis heute gelehrt hat. Es wird interessant sein, die Entwicklung einer Operation zu verfolgen, die sich als totaler Bruch mit dem Lehramt präsentiert."

    

Sonntag, 27. Januar 2019

Marco Tosatti über die "stille Vernichtung des kontemplativen Lebens in Klausur."

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"KLAUSTROPHOBIE. DER KRIEG DES VATICANS GEGEN DIE KLAUSURKLÖSTER. WARUM?"
Es sind keine einfachen Zeiten für die Menschen, die die Katholische Kirche lieben. Nicht für die Laien, nicht für die Priester, manche Bischöfe und einige Kardinäle. Aber wie es aussieht noch weniger für diejenigen, die das geweihte Leben gewählt haben, ein Leben der totalen Hingabe an Gott und das Gebet.  Wie uns in in diesem schönen Buch von Aldo Maria Valli erklärt wird, das die Angriffe dokumentiert, die von der Spitze der Kongregation, die sich um die Klöster kümmert -und die sicher- wie üblich- nicht nur eigenem Geschmack und eigener Neigung folgt -gegen dieses Juwel der Spiritualität führen, das die Klausurklöster sind.

Das Leben im Gebet und in der Kontemplation des Göttlichen Mysteriums und zur Sühne der Sünden der Welt ist ein großer Schatz, der in Klöstern tausendjährigen Lebens bewahrt wird, aber heute ist dieser Schatz in Gefahr- und das nicht durch einen Angriff von außen sondern auf Initiative der eigenen Katholischen Hierarchie. Der Angriff erfolgt aus der Apostolischen Konstitution "Vultum Dei Quaerere" und aus der beigefügten Instruktion "Cor Orans" einem normativen Instrumentarium, das die Autonomie der Klöster bedroht, ihre Unabhängigkeit abschwächt und - mit der Entschuldigung des "Aggiornamento"  und der Formung die Idee der Isolation und des Lebens in Klausur selbst zur Diskussion stellt.
Aber warum diese "Klaustrophobie" seitens der Kirche? Warum die Wahl derer, die sich und das eigene Leben dem Gebet und der Verborgenheit weihen, geißeln? Dahinter verbirgt sich eine völlig horizontale Idee von Spiritualität, alles spielt sich im Sozialen ab, unfähig die Schönheit und Größe einer ausschließlichen Beziehung mit Gott zu erkennen. In der Klaustrophobie eine schwierige Situation. Aldo Maria Valli beschreibt das kontemplative Leben, seine Lehre und seine Zerstörung, indem er die tödlichsten Inhalte für den Glauben der Kirche selbst zu Tage fördert.

Wir empfehlen Ihnen, das Buch zu lesen, bieten Ihnen aber einige Sätze einer Nonne an, die das Vorwort dazu geschrieben hat. Worte, die mehr als verständlich Schmerz und Angst ausdrücken.
Gott möge ihr (und uns) helfen.

Montag, 17. September 2018

Tosatti

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae ein Video über die Handhabung der Mißbrauchsfälle, die dem argentinischen Priester der Diözese BuenosAires zu Zeiten Kardinal Bergoglios eine 15-jährige Gefängnisstrafe einbrachte und die kompromittierende Reaktion des Pontifex auf die diesbezüglichen Fragen.
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"BERGOGLIO; DER FALL DES PÄDOPHILEN GRASSI UND EIN KOMPROMITTIERENDES VIDEO"

"Eine ausländische Website hat einen Artikel veröffentlicht- und außerdem noch ein sehr beunruhigendes Video. In dem sieht man den regierenden Pontifex sieht, der auf eine präzise Frage zum Fall Grassi, einen Priester der Diözese von Buenos Aires und leugnet jemals eine Gegen-Untersuchung zum Fall in Auftrag gegeben zu haben. Diese Untersuchung wurde von der argentinischen Bischofskonferenz in Auftrag gegeben, deren Vorsitzender damals Bergoglio war.
Julio Cesar Grassi wurd zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt, die ernoch absitzt. De facto ist das noch nicht so lange her: wir sprechen von 2010.

Der Ausschnitt, den wir präsentieren, ist Teil einer größeren, französischen Dokumentation mit dem Titel: "Sexueller Mißbrauch in der Kirche: der Schweigekodex"
Der Teil der den Pontifex betrifft, beginnt mit einer Behauptung die in seinem Interview-Buch enthalten ist. Darin behauptet Papst Bergoglio, daß es in seiner Diözese nie Mißbrauch gegeben hat.

Der Journalist, der diese Untersuchung gemacht hat, Martin Boudot ist nach Argentinien gereist. Eine Gruppe von Opfern leugnet den Wahrheitsgehalt der päpstlichen Behauptung (man sieht sie auf dem Foto). Im Video bekräftigt eine Frau bzgl. der Behauptung der Nichtexistenz von Mißbrauch in der Diözese zur Zeit als Bergoglio Erzbischof war " Er will, daß wir das glauben, aber das ist eine Lüge."

Wer hat versucht mit dem Erzbischof zu sprechen? fragt Boudot die Anwesenden. "Wer versucht hat mit ihm zu sprechen? Alle. Und es hat keine Antwort gegeben, " haben die Opfer der Reihe nach bestätigt. "Er hat alle Prominenten empfangen, wie Leonardo Di Caprio- sagte eine Frau- aber von uns nicht auch nur einen Buchhstaben um zu sagen, daß es ihm leid täte."


Freitag, 17. August 2018

Kardinal Burke widerspricht Pater Rosica

Claire Chrétien berichtet bei LifeSiteNews über das Interview, das Kardinal Burke Raymond Arroyo bzgl. der kontroversen Äußerungen von Fr.T.Rosica über Papst Franziskus und seine Amtsführung gegeben hat.
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"UNSINN": KARDINAL BURKE WEIST FR. ROSICAS AUSSAGE ZURÜCK, DASS FRANZISKUS ÜBER DER SCHRIFT STEHT."
Kardinal Raymond Burke hat dem Vatican-Berater Fr.Thomas Rosica bei EWTN "The World Over Thursday night" widersprochen.

"Der umstrittene Basilianer-Priester hat kürzlich behauptet, daß die Kirche unter Papst Franziskus "offen regiert wird-eher durch ein Individuum als durch die Autorität der Schrift allein oder auch durch ihre eigenen Diktate von Tradition plus Schrift."

"Das ist Unsinn" sagte Kardinal Burke, der frühere Präfekt der Apostolischen Signatur- dem Obersten Gericht des Vaticans, zu seinem Gastgeber Raymond Arroyo.

"Unsere Kirche ist tatsächlich in eine neue Phase eingetreten" schrieb Rosica " mit dem Erscheinen des ersten Jesuiten-Papstes, wird sie jetzt eher offen von einem Individuum geleitet als durch die Autorität der Schrift allein oder auch durch ihre eigenen Diktate von Tradition plus Schrift."

Burke jedoch erwidert:
"Jesus Christus ist das Haupt des mystischen Leibes der Kirche und Jesus Christus kommt durch die Hl. Schrift zu uns, durch die Tradition der Kirche. Wir lieben die Schriften. Wir lieben die Wahrheitm wie sie uns vom Lehramt der Kirche gelehrt wird, weil wir Jesus Christus lieben und er auf diese Weise zu uns spricht."

Das Oberhaupt der Kirche ist nie eine Person- sondern jemand, der im Namen Jesu Christi und in Treue zur Tradition handelt," erklärte der Kardinal. "So wurde der Römische Pontifex immer verstanden, daß....er die Fülle der Macht hat, die Glaubenswahrheiten, die Schönheit der Hl. Liturgie und das Gut ihrer Disziplin zu bewahren und weiter zu geben, nicht die Kirche als eine Art selbsternannter Autokrat zu regieren."

Burke sagte, daß den Papst auf diese Weise zu beschreiben "ein sehr schlechter Dienst am [Papst]-Amt ist."

Rosica, der Salt & Light-TV leitet ist ein Kommunikationsberater des Vaticans. Er hat eine Geschichte darin fragwürdige Statements abzugeben."

Quelle: LifeSiteNews, C. Chrétien, Kard. R. Burke

Tosatti: Neues über den us-amerikanischen Mißbrauchsskandal

Marco Tosatti kommentiert für La Nuova Bussola Quotidiana den derzeitigen Stand der Dinge im us-amerikanischen Mißbrauchsskandal -speziell im Hinblick auf Kardinal Donald Wuerl, dessen Stellung nach den Enthüllungen des Grand-Jury-Reports immer unhaltbarer wird.
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"WUERL, LIEBER ZURÜCKTRETEN ALS "PONTIFIZIEREN."

"Nach dem Bericht der Grand Jury von Pennsylvania erscheint klar, daß der ehemalige Erzbischof von Pittsburgh und heutige Kardinal Donald Wuerl verschiedene Fälle von Priestern, die aus gutem Grund des Mißbrauchs beschuldigt wurden, alles andere als klar handhabte. Kardinal Bernard Law aus Boston ist aus ähnlichen Gründen zurückgetreten. Anstatt Bischofskommissionen voruzuschlagen sollte er zurücktreten. Um ein Stückchen Gllaubwürdigkeit zu bewahren.

Am vergangenen 6. August, während der Skandal um Kardinal McCarrick aufkam, der Kardinal-Erzbischof von Washington, Donald William Wuerl, gegenüber dem "National Catholic Reporter,"
der links-katholischen amerikanischen Zeitung-einen Vorschlag gemacht.
Wuerl hat angesichts des wachsenden Skandals Folgendes vorgeschlagen: "Wir sollten eine Art Kommission haben, ein Komitée von Bischöfen ....für das eine bestimmte Zahl von Bischöfen gewählt werden könnte, um zu erforschen, was hinter diesen Aussagen steht. Mir scheint, daß das eine Möglichkeit ist, daß es ein Weg für die Bischöfe wäre und das würde heißen, mit Hilfe unserer Konferenz zu arbeiten...um in der Lage zu sein, das Problem dieser anwachsenden Aussagen anzugehen."

Sein Vorschlag wurde sofort von den gewichtigen Stimmen zahlreicher Laien in den USA  zurückgewiesen- auch von einem Bischof, Edward B. Scharfenberger aus der Diözese von Albany, der dem Gedanken einer Kommission im Auftrag des Hl.Stuhls zustimmte, aber "um glaubwürdig zu sein, müßte die Kommission von jeder Macht getrennt sein, die kompromittiert sein könnte. Es ist Zeit für uns, an die Talente und Charismen unserer gläubigen Laien zu appellieren, die bestrebt sind, uns bei der Ducrhführung  nachhaltiger Reformen zu unterstützen, die ein neues Vertrauensniveau wiederherstellen. Sie sind von grundlegender Bedeutung für die von uns angestrebte Lösung. "

Bis zu diesem Zeitpunkt wurde nur über Kardinal McCarrick gesprochen, einen der großen Papstberater für amerikanische Angelegenheiten (ihm verdanken wir die Vorschläge zur Ernennung von Blaise Cupich für Chicago und von Walter Mc Elroy für San Diego als Weihbischof von Los Angeles). Aber schon in diesem Fall  hätte Donald Wuerl anstatt eine Kommission vorzuschlagen vielleicht einige Erklärungen abgeben sollen. Donald Wuerl war Erzbischof von Washington D.C., der Diözese seines Vorgängers McCarrick.
Wenn das-wie es aussieht- wahr ist, sollte der Hl. Stuhl keine Schwierigkeiten haben, zu bestätigen oder zu dementieren - daß Theodore McCarrick schon zum Zeitpunkt seines Rücktritts, 2006, restriktiven von Benedikt XVI angeordneten Bestimmungen bzgl. seiner Aktivitäten und seines Amtes unterworfen war. Wuerl könnte dann sagen, ob und wie er als Titular der Diözese und somit verantwortliche Person, diese Bestimmungen durchgesetzt hatte. Und er sollte folglich kein äußerstes Erstaunen zur Schau stellen, wie er es in Interviews und Auftritten im Fernsehen angesichts der Enthüllungen über McCarrick getan hat.


Donnerstag, 16. August 2018

Steve Skojec fragt anläßlich der aktuellen Kirchenkrise, ob man in Rom schon Feuer und Schwefel riecht.

Steve Skojec kommentiert bei OnePeterFive die aktuelle Lage der Kirche.
Hier geht´s zum Original: klicken

"WÄHREND DER SOMMER SCHWINDET, HEIZT SICH DIE KIRCHENKRISE AUF"

"Es ist bereits Mitte August. Die volle Sommerhitze hat uns noch nich verlasse aber Nächte und Morgen haben ihren klaustrophobischen Zugriff verloren und geben kühlerer Luft und sanften Brisen nach- während der Herbst wartet.

Im Vatican jedoch werden die Dinge immer heißer. Man fragt sich, ob sie in Rom bereits Feuer und Schwefel riechen.

Von Franziskus, der den Katechismus bei einer Sache göttlich offenbarter Wahrheit ändern will, bis zu neuen Behauptungen seines früheren Sprechers, er "könne die katholische Tradition verändern wann immer er es wolle"  und eher einseitig die Kirche regieren als " daß sie durch die Autorität der Schrift allein oder ihr eigenes Diktat von Tradition und Schrift regiert wird,"- werden die Feinde innerhalb der Heiligen Mutter Kirche schamloser denn je.

Sie sagen diese Dinge jetzt offen. sie glauben nicht, daß man sie aufhalten kann.

Zusätzlich hat 1P5 in diesem Monat eine wichtige Rolle in der Präsentation zweier Geschichten über klerikales Fehlverhalten gespielt, die dazu führten, daß in den entsprechenden Diözesen gehandelt wurde. Das ist nur der Anfang dessen, was bald eine Welle neuer Beschuldigungen im Kielwasser der Enthüllungen der causa McCarrick- werden könnte- Enthüllungen, die nur die Gefahr für gläubige Katholiken erhöhen wird, die versuchen ihre Kinder in diesem unglaublich schwierigen Augenblick für unseren Glauben zu halten und zu erziehen.

Gläubige Katholiken, die hierher kommen, um Trost in der Erkenntnis zu finden, daß sie nicht allein sind.

Inzwischen freut sich 1P5 anzukündigen, daß wir unseren früheren Mitherausgeber auf einer bleibenderen Basis angeworben haben- mit der Beförderung zum Hauptherausgeber.
Drew Belsky, der seit mehr als einem Jahr zum 1P-Team gehörte, wird ab jetzt alle hereinkommenden Beiträge bearbeiten und uns helfen Stil und Inhalt der website zu standardisieren.
Wir erweitern unser Team auch um neue Beitragsschreiber und wollen unsere Themenvielfalt auf weitere Gebiete erweitern und den Katholizismus wieder aufzubauen und zu restaurieren- über die Kirchennachrichten hinaus.

Steve Skojec bedankt sich dann bei den Lesern und Spendern und erklärt die finanzielle Situation der website und bittet die Leser um ihr Gebet. (s. den Originalartikel)"

Quelle: OnePeterFive, S.Skojec

Dienstag, 7. August 2018

Leseempfehlung

Jedem, der der Veröffentlichung der Fortsetzung des Fantasy-Opus "Die Päpstin" mit symptomatischen Vorboten einer mittelschweren Allergie entgegengesehen hat- sei die Lektüre der kritischen und kenntnisreichen Zusammenfassung auf dem blog "Nolite Timere" empfohlen.
Der erste Teil dieser Zusammenfassung ist - unter dem Titel:

"Die Päpstin, Teil 1: Der böse Patriarch, die schöne Heidin, die weise Kräuterfrau und der tolerante Philosoph"


hier zu finden:  klicken   und die Fortsetzungen auch. Dank an den Autor! 

Quelle: nolitimere


Mittwoch, 1. August 2018

Rockkonzert für die deutschen Ministranten in San Paolo fuori le.mura, noch ein Skandal....

Corrispondenza Romana berichtet über ein weiteres unfaßbares Ereignis in der Römischen Kirche und man fragt sich langsam, ob es irgendetwas gibt, das in diesem Pontifikat nicht möglich ist. Nur ein weiterer Skandal in einer skandalreichen Zeit? Und als ob das noch nicht genug wäre - sind wieder Vertreter der deutschen Kirche als Urheber beteiligt....dazu drückt der Autor dieses Artikels seine Meinung sehr deutlich aus.
Hier geht´s zum Original: klicken

"ST. PAULS- BASILIKA ENTWEIHT UND IN EINE DISKOTHEK VERWANDELT"

"Die Basilika San Paolo fuori e mura in Rom ist nicht irgendeine Kirche. Sie ist eine der vier päpstlichen Basiliken in Rom - die zweitgrößte nach dem Petersdom im Vatican.
Sie erhebt sich an der Stelle, wo der Apostel Paulus begraben wurde, dessen Grab sich direkt unter dem Altar befindet. Aus diesem Grund war sie im Lauf der Jahrhunderte immer wieder Ziel von Pilgerfahrten.

Deshalb ist das, was hier am 31. Juli passiert ist, etwas Besonderes: am Morgen sollte offiziell eine Messe für die deutschen Ministranten stattfinden, in Wirklichkeit haben diejenigen, die anwesend waren, die Situation eher als eine echte Profanation denn als eine heilige Liturgie erlebt.

Unmittelbare und erschrockene Zeugen haben ein unerhörtes, apokalyptisches Bild beschrieben.
Die Szene - sicher für ein Rockkonzert geeignet aber nicht als Dekorum, das einem heiligen Ort gebührt: Chor, Keyboards und Schlagzeug wurden direkt vor und auf der linken Seite des Grabes des Hl. Paulus aufgebaut, was den Zugang verhinderte und die Apsis und das Ziborium von Arnolfo di Cambio vollständig verdeckte.
Auf die Bögen und Säulen wurden grüne, blaue, gelbe und rote psychedelische Lichter projiziert, es gab Großleinwände und "Amerikanische" Aufbauten und die Verstärker wurden auf volle Lautstärke gestellt - ohne jeden Respekt für die Basilika - die bei dieser Gelegenheit in eine gigantische Diskothek verwandelt wurde.

Die Organisatoren haben die Zahl der Teilnehmer auf cirka 9000 deutsche Pilger geschätzt.
Krank die Tatsache, daß ihr Ordnungsdienst und auch ihr Priester vehement - buchstäblich jeden -Touristen, Führer, einfache Gläubige, sogar die eigenen Gemeindemitglieder daran hindern wollten, die Basilika zu betreten, indem sie sagten, 18.000 € für die Nutzung des Gebäudes  bezahlt und deshalb die ausschließlichen Nutzungsrechte zu haben.
Internen Quellen zufolge, mußte der Sicherheitsdienst des Vaticans eingreifen, und den Organisatoren mit großer Entschiedenheit erklären, daß die private Nutzung des Heiligen Bauwerks verboten ist - welcher Betrag auch immer dafür ausgegeben wurde.

Die Feiern sollten - abgesehen von einer wünschenswerten Intervention von oben - bis zum Samstag Morgen andauern. Einige Gläubige beschweren sich jedoch, daß - wie bereits am vergangenen Sonntag - Akustik-Tests in größter Lautstärke mit Liedern im perfekten Rave-Party-Stil stattfinden. Offensichtlich ohne daß irgendjemand irgendetwas dagegen sagt.

Daß die Deutschen die Hl. Liturgie schon zum eigenen Gebrauch erniedrigt und beleidigt haben, indem sie sie entstellten, ist seit langem offensichtlich; daß sie das jetzt auch im Haus anderer tun, ist wirklich inakzeptabel. Es bleibt abzuwarten zu erfahren, wer eine solche Nutzung der Basilika erlaubt hat, zu welchen Bedingungn und welche Maßnahmen jetzt geplant sind, angesichts des ernsten und beschämenden "Massakers"."

Quelle: Corrispondenza Romana 

Sonntag, 29. Juli 2018

Der us-amerikanische Mißbrauchsskandal - Ursprung und Auswirkung, 2. Fortsetzung

Fortsetzung:  von hier und hier
und hier geht´s zum Original:  klicken


"Inzwischen ist gut dokumentiert, daß Papst Franziskus denen gegenüber loyal ist, die er als Freunde betrachtet- sogar wenn ihre moralische Verkommenheit allgemein bekannt ist. 
Können wir erwarten, daß es McCarrick unter Papst Franziskus schlechter ginge als Kardinal Godfried Danneels, der außer verschiedenen anderen anti-katholischen Verhaltensmustern während seiner Amtszeit durch ein Tape überführt wurde, wie er versuchte, ein Opfer klerikalen Mißbrauchs zu überzeugen, nicht an die Öffentlichkeit zu gehen? 

Wie Henry Sire in seinem ertragreichen Buch "Dictator Pope" schreibt, wurden Wohnung und Büro von Danneels von der Polizei durchsucht, Computer und Dokumente über Mißbrauchsvorwürfe beschlagnahmt. Aus bisher unbekannten Gründen" schreibt Sire " wurden die Beschlagnahme der Beweise als unzulässig erklärt, die Dokumente kehrten in die Erzdiözese zurück und die Untersuchung wurde abrupt beendet. Und das trotz der Tatsache, daß einzelne Personen fast 500 verschiedene Beschwerden eingereicht hatten- einschließlich vieler, die Danneels beschuldigten, seine Macht und seine Verbindungen benutzt zu haben, um des Mißbrauchs beschuldigte Kleriker zu schützen."
Und dennoch war Danneels Teil der sogenannten "Sankt-Gallen-Mafia", die half, Bergoglio zum Papst zu wählten.
Seine Beteiligung als Papstmacher führte dazu, daß Danneels das Konklave von 2013 als- in seinen eigenen Worten.- "ein persönliches Wiederauferstehungserlebnis" genoss.
Und wie wir schon berichtet haben- wenn man auf die Loggia schaut, wo der neugewählte Papst Franziskus vor der Menge steht- wer steht da in seinem Schatten? Ein Kardinal Godfried Danneels, der wegen seiner Leistung sehr stolz aussieht. 

Immer wieder, Beschwerde auf Beschwerde entkommen die, die dem Papst am nächsten stehen, oder halfen, ihm die Macht zu erlangen, der Gerechtigkeit - zumindest bis der öffentliche Druck zu groß wird- wie es bei Bischof Juan Barros war. 
Vier Mitglieder des C9-Rates der beratenden Kardinäle -einschließlich ihres Leiters, Bischof Oscar R. Maradiaga, waren in die Vernachlässigung oder direkte Verdeckung der Fälle klerikalen sexuellen Mißbrauchs verwickelt.