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Sonntag, 24. November 2019

Heute vor der Kirche.....

- am Christkönig-Sonntag- haben uns die Frauen der kfd mit einer Unterschriftenaktion "Frauen worauf wartet Ihr?" überrascht.

Was schreiben uns also diese Damen, die anscheinend die Kirche im Märchen "Der Fischer und seine Frau" verorten, oder sie mit dem Ortsverein einer politischen Partei verwechseln? Und wie das Logo dieses Damenvereins und ihre web-adresse (unfreiwillig?) verraten- es geht ihnen nicht darum Gott, Jesus Christus, dem Glauben zu dienen, es geht ihnen um die "Macht". 
Wie sagt doch die Fischersfrau im Märchen am Ende? "Jetzt will ich Papst werden"  und danach dann Gott. Wie das dann endet, wissen wir ja. 

wörtliche Zitate: 
"Ich will eine Kirche, die Frauen nicht ausschließt!"
"Frauen worauf wartet Ihr?"
"Liebe Frauen.,
"....immer wieder haben wir uns vertrösten lassen. Dabei gehören der  katholischen Kirche in Deutschland mehr Frauen an als Männer. Wir Frauen leisten viel in den Gemeinden. Aber von den höchsten Ämtern schließt man uns nach wie vor aus? (....)
Wir wollen eine Kirche, in der Frauen zu allen Weiheämtern Zugang haben und endlich zu 50% an allen Entscheidungen beteiligt sind. (....) "

Sehr aufschlußreich ( frei - oder unfreiwillig?) " www.kfd-die macht.de" und  "kfd- die macht. für dich für alle" 
"Non serviam" wäre ehrlicher. 



Michelangelo Sündenfall
Welche Schlange da wohl gerade am Werk ist ?
Bildquelle: Wikimedia commons / gemeinfrei

Samstag, 22. Juni 2019

Fundstück

Stefan Heid entlarvt in einem Artikel bei CNA die Vorstellung, das Christentum habe in sogenannten Hauskirchen begonnen und sich ausgebreitet als unbewiesenes und unbeweisbares Wunschdenken von einem dezentralen, unhierarchischen, undogmatischen Ur-Christentum heutiger Progressisten, die nach historischer Rechtfertigung für ihre "Liberalisierungsideen" suchen.
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:

              "Phantom Hauskirchen"

Die Theorie, das Urchristentum habe mit Hauskirchen begonnen, ist ein "Wissenschaftsphantom des 20. Jahrhunderts"


beginnt der Artikel so - Zitat: 

"Schon lange spricht man davon, das früheste Christentum habe sich auf seinem missionarischen Weg in Hauskirchen ausgebreitet. Davon habe es viele in jeder Stadt gegeben, je größer die Stadt, desto mehr. Damit verbunden ist die Idee, am Anfang habe es kein einheitliches Christentum gegeben, sondern ein polyzentrisches, liberales, tolerantes Christentum: Christentümer im Plural. "  (....)

Quelle: CNA, S. Heid

Freitag, 1. Februar 2019

Was man über die causa Pater Hermann Geißler und Doris Wagner wissen sollte......

Angela Ambrogetti hat für CNA einen sehr aufschlußreichen Kommentar zur causa Geißler/ Wagner verfaßt, der Licht in diese Affäre gebracht hat, -die natürlich bereits von interessierter, kirchenfeindlicher Seite instrumentalisiert und so gut wie möglich ausgebeutet wurde. Natürlich auch von den üblichen (verdächtigen) ÖRM-Redaktionen, die eine weitergehende Recherche für überflüssig oder unter ihrer Würde hielten,. Man kann eigentlich nur auf rechtliche Schritte durch Pater Hermann Geißler hoffen.
Hier geht´s zum Original bei CNA: klicken

  "ZUM RÜCKTRITT VON PATER HERMANN GEIßLER"
Der Artikel beginnt so, Zitat: 
"Auf den ersten Blick scheint der Fall klar: Ein Priester wird des Fehlverhaltens gegenüber einer Frau beschuldigt und tritt von seinem Amt im Vatikan zurück.

Doch hinter dieser Nachricht von der Mitteilung des Heiligen Stuhls vom Rücktritt, dass Pater Hermann Geißler auf eigenen Wunsch seinen Dienst beendet hat, steckt mehr (CNA Deutsch berichtete).
"Mit Datum vom 28. Januar 2019 hat P. Hermann Geißler den Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre darum gebeten, seinen Dienst zu beenden. Der Präfekt hat dieser Bitte entsprochen. Pater Geißler hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um weiteren Schaden von der Glaubenskongregation und von seiner Gemeinschaft abzuwenden. Er bekräftigt, dass die gegen ihn vorgebrachte Beschuldigung unwahr ist. Er legt Wert auf eine Fortsetzung des bereits eingeleiteten kirchenrechtlichen Verfahrens. Darüber hinaus behält er sich rechtliche Schritte vor."

Ambrogetti fährt dann fort, daß diese Erklärung einen Amtsträger betrifft, der seit 25 Jahren für drei Päpste in der Glaubenskongregation gearbeitet hat- von Johannes Paul II bis zu Papst Franziskus-und Folge von Vorwürfen von Doris Wagner, einer ehemaligen Ordensfrau, ist. Wagner habe inzwischen ihre Lebensaufgabe in einem Feldzug gegen die Kirche und das Ordensleben gefunden.

Freitag, 11. Januar 2019

Fundstück

Marco Gallina erfreut seine Leser auf seinem Löwenblog mit einem Psychogramm des Burgunderkönigs Gunter, der im Gegensatz zu wahlweise Sigfried, Hagen (oder auch dem Drachen) eher als "der typische Deutsche" gelten könne.
Titel: "SCHATTEN DER NIBELUNGEN" 

Hier geht´s zum Original:  klicken

Samstag, 10. November 2018

Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes anläßlich der Wölfe, vor denen u.a. der Hl.Martin , dessen Fest wir morgen feiern, uns beschützen möge, amüsant über die Rolle dieser Tiere in Kirchengeschichte, Politik und Heraldik. Hier geht´s zum Original: klicken

                        "REISSENDE WÖLFE"
"Die erste Antiphon, die- wenn wir in einer Kirche oder einer Diözese dienen, deren Patron der Hl. Martin ist, wir morgen in den Laudes für St. Martin von Tours sprechen oder singen, zeigt uns seine Jünger, die ihn bitten, sie nicht zu verlassen, weil reißende Wölfe in seine Herde einbrechen werden (Ich frage mich, warum diese Antiphon aus der Liturgia Horarum verschwunden ist).

Reißende Wölfe sind immer in der Nähe. Schauen Sie (entlang einer Konkordanz) in das Neue Testament. Schauen Sie wegen des Skandals und seiner Verursacher (anhand des Index`) in den Katechismus. (Eine Wölfin war in die Gründung Roms verwickelt und die Römer haben  bestimmte Damen manchmal als Wölfinnen bezeichnet).

Wölfe waren am Anfang des Pontifikates unseres vorherigen geliebten Hl. Vaters Benedikt XVI anwesend. In seiner Inaugurationspredigt bat er uns, für ihn zu beten, "daß ich nicht ängstlich vor den Wölfen fliehe".

Der Hl. Thomas spricht irgendwo- glaube ich- davon, daß Wölfe Dämonen oder Tyrannen sind; oder Ketzer. Stimmt es, daß der Schutzheilige der Diözese St. Gallen ein St. Lupus ist, oder hat meine ungezügelte Phantasie das nur erfunden?

Engländer werden sich an unterhaltsame Frivolitäten in rebus lupinis erinnern. Wir hatten einmal einen Politiker namens Sir Geoffrey Howe; ruhig und gar nicht böse. So sehr, daß seine Verächter sagten, von ihm angegriffen zu werden, sei "wie von einem toten Schaf attackiert zu werden".
Sogar vielleicht, als er entdeckte, daß er Mrs. Thatcher nicht länger ertragen konnte und beschloss, zurückzutreten. Die Leute- und nicht zuletzt Mrs. Thatcher-nahmen an, daß seine Abschiedsrede wie gewöhnlich schmerzstillend sein werde.
Nicht so.  Das House of Commons wurde so still, daß man die sprichwörtliche Nadel hätte fallen hören können, als es hörte, wie er sich- ...wenn auch mit den üblichen sanftesten Tönen- in ihre Persönlichkeit und ihre Politik verbiss.

Nicht viel später wurde er geadelt und ging wie man das macht- in die Queen Victoria Street, um die Heraldiker wegen eines Wappens zu konsultieren. Bei den Besprechungen mit ihnen bestand er auf seinem Entwurf, was akzeptiert wurde. Das Panier (Panier eines Wappens ist der Teil über dem Helm oberhalb des Schildes) das er bekam war....ein laufender Wolf- nur unvollkommen verhüllt von einem schmuddeligen Schafspelz. Ich wette mit euch Amerikanern, daß ihr euch wünschen würdet, auch ein Unterhaus, ein Oberhaus und ein Heraldik-College zu haben

Wölfe sind immer in der Nähe: sie sind im Leben der Kirche nichts Neues. Vielleicht würde ein eifriger junger katholischer Akademiker gern eine Doktorarbeit "De Lupitate" verfassen? Sie könnte ihr Narrativ bis in die Gegenwart versetzen.

Ich hoffe, daß ihr Schlaf nicht durch das Heulen gestört wird."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke


Mittwoch, 31. Oktober 2018

Freispruch für Asia Bibi.

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae das Urteil des Obersten Gerichtshofs Pakistans, mit dem das Todesurteil gegen Asia Bibi aufgehoben wurde. 
Hier geht´s um Original: klicken

"ASIA BIBI IST FREI. DER OBERSTE GERICHTSHOF PAKISTANS  HAT DIE FRAU VOM VORWURF DER BLASPHEMIE FREIGESPROCHEN UND DAS TODESURTEIL AUFGEHOBEN."

Der Oberste Gerichtshof Pakistans hat heute- Mittwoch- Asia Bibi, eine Christin, 2010 wegen Blasphemie angeklagt und zum Tode verurteilt- freigesprochen und ein vorhergehendes Urteil eines untergeordneten Gerichts aufgehoben. Diese Nachricht wurde heute morgen verbreitet.

Der oberste Richter Saqib Nisar, der das dreiköpfige Richterkollegium -bestehend aus Richter Asif Saeed Khosa und Richter Mazhar Alam Khan Miankhel- anführte, hat das 56-Seiten starke Urteil verlesen, angekündigt, daß das Urteil des Lahore High Courts aufgehoben wurde und angeordnet, daß Asia Bibi freigelassen wird.

"Der Appell wurde akzeptiert, Sie sind freigesprochen. Das Urteil der beteiligten Gerichte sind nichtig, Ihre Verurteilung ist aufgehoben," sagte der Richter.
Das Gericht hat hinzugefügt, daß Asia Bibi freizulassen und nicht anderer Verbrechen zu beschuldigen ist. Asias Anwalt Saiful Malook-hat als er mit "The Express Tribune" sprach, gesagt, daß seiner Klientin endlich Gerechtigkeit widerfahren ist und daß sich die Staatsanwaltschaft als falsche Richter erwiesen habe.
Die 51-jährige Asia Bibi befand sich, nachdem sie wegen einer Diskussion mit zwei muslimischen  Frauen in Sheikhupura wegen Blasphemie verurteilt worden war, seit November 2010 im Todestrakt.

Ihr Fall hatte an Wichtigkeit gewonnen, nachdem der Gouverneur von Punjab, Salmaan Taseer einen neuen Prozess für ihren Fall angeordnet und in der Folge von einem seiner Leibwächter, Mumtaz Qadri, im Januar 2011 ermordet wurde.

Bibi hat gegen das Urteil im November 2014 Revision eingelegt, aber das ObersteGericht von Lahore hat das Todesurteil bestätigt. Der Oberste Gerichtshof hatte die Hinrichtung im Juli 2015 ausgesetzt.
Nach einer Unterbrechung von 3 Jahren hat ein Spezialgerichtshof, bestehend aus drei Richtern uns angeführt vom obersten Richter Mian Saqib Nisar sowie den Richtern Asif Saeed Khosa und Mazhar Alam Miankhel die Revision akzeptiert.


Dienstag, 7. August 2018

Leseempfehlung

Jedem, der der Veröffentlichung der Fortsetzung des Fantasy-Opus "Die Päpstin" mit symptomatischen Vorboten einer mittelschweren Allergie entgegengesehen hat- sei die Lektüre der kritischen und kenntnisreichen Zusammenfassung auf dem blog "Nolite Timere" empfohlen.
Der erste Teil dieser Zusammenfassung ist - unter dem Titel:

"Die Päpstin, Teil 1: Der böse Patriarch, die schöne Heidin, die weise Kräuterfrau und der tolerante Philosoph"


hier zu finden:  klicken   und die Fortsetzungen auch. Dank an den Autor! 

Quelle: nolitimere


Mittwoch, 16. März 2016

Kardinal Walter Kasper kann es nicht abwarten,

deshalb hat er heute in Lucca ausgeplaudert, was er sich vom 19. März, dem Tag an dem die Postsynodale Exhortation veröffentlicht werden soll, erhofft und verspricht: nicht mehr und nicht weniger als eine Revolution, endlich  nach 1700 Jahren Kirchengeschichte.....
Wörtlich verkündete die alte Eminenz:
"Wir müssen nicht die Formeln der Vergangenheit wiederholen, uns hinter den Mauern des Exklusivismus und des Klerikalismus verbarrikadieren, die Kirche muß in unserer Zeit leben und sie interpretieren können."
Noch Fragen?

Quelle: Il Tirreno, Lucca

Dienstag, 1. März 2016

Fundstück: Sachsen gibt es !

Das zu wissen, beruhigt doch ungemein, nachdem einige liebgewonnene Erdkunde-Lehrinhalte als Illusion angefochten werden und ganze Weltbilder ins Schwanken bringen.
Geschrieben hat das für uns Bettina Röhl auf "Tichy's Einblick" unter dem Titel:
                                  "DIE ANTIRA (ANTIRASSISTEN)"
Hier geht´s zum Original:  klicken.
Und so geht´s los:

"Die herrschende Meinung der deutschen politischen Klasse ist inzwischen eindeutig: Deutschland gibt’s eigentlich gar nicht. Nur „die Sachsen“, die gibt es und die sind böse."

Sonntag, 14. Februar 2016

Sandro Magister und die päpstlichen Orakel

Die Rolle, die sich der Prior von Bose, Enzo Bianchi, selbst zugeteilt hat, die eines halboffiziellen Orakels & Superberaters des Sismographo in Sachen Papst Franziskus, gefällt Sandro Magister ganz und gar nicht, er läßt uns bei Settimo Cielo an der Begründung dieser Abneigung teilhaben.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"ENZO BIANCHI UND "IL SISMOGRAPHO":  DIE ORAKEL VON BERGOGLIO SIND NICHT UNFEHLBAR:"


 


"Wir haben eine Serie von Initiativen geplant, die wertvoll sind und die man- glaube ich- verwirklichen kann" sagte spontan Papst Franziskus sofort nach dem zweistündigen Gespräch mit dem Patriarchen von Moskau, Kyrill, hinter verschlossenen Türen - am 12. Februar auf dem Flughafen von Havanna.

Und ein bißchen später, während des Fluges von Kuba nach Mexiko City hat er seine wiederkehrende Idee wieder aufgenommen, daß ein Programm möglicher gemeinsamer Aktivitäten der Einheit der Kirche sehr viel Gutes tun würde, die nicht die Theologie und den Rest studieren sollten - alles verlorene Zeit - studieren, weil dann vielleicht der Herr kommt und wir sind immer noch hier und studieren..."

Unter den mit dem Patriarchen diskutierten Themen, war wie der Papst berichtete, die Situation der Orthodoxie und die kommende "panorthodoxe Synode".
Das ist es, weswegen Enzo Bianchi, Prior von Bose und Superberater & Orakel der Medien für alles, was Franziskus tut, sagt und denkt, bei TV 2000 die Idee eines physischen Erscheinens von Papst Franziskus bei der besagten "panorthodoxen Synode" lanzierte.

"Ich habe einen großen Traum. Daß Papst Franziskus zur panorthodoxen Synode geht, die vom 16.-27. Juni auf Zypern stattfindet. Dass er nur für einen Gruß hingeht. Um zu sagen: "ich bin hier, weil ich euer Bruder bin."
Abgesehen davon, daß es keine Synode ist, sondern das Heilige und große Panorthodoxe Konzil, findet es nicht auf Zypern statt sondern auf Kreta.

Aber da ist noch mehr. Bianchis Traum - einschließlich der Fehler darin -, wurde sofort mit großem Pomp von der von Luis Badilla geleiteten website "Il Sismografo" mit folgender Notiz der Redaktion weitergegeben: "Merken wir uns, daß am Mittwoch, 22. Juni die Generalaudienz des Papstes annulliert wurde, ebenso wie der Angelus vom 26. Juni."

Sicher, von Papst Franziskus kann man alles erwarten. Aber die letzten Daten der Präfektur des Päpstlichen Hauses geben keinerlei Hinweis darauf, daß die Generalaudienz und der Angelus gecancelt worden seien - ganz im Gegenteil.

Für den ultrainformierten "Sismographo" sind zwei Irrtümer innerhalb von 3 Zeilen ein schöner Rekord.
Quelle: Settimo Cielo, Sandro Magister

Sonntag, 13. Dezember 2015

Der Planet ist gerettet...wirklich? R. Cascioli verortet das Pariser Abkommen zwischen absurd und lächerlich.

Riccardo Cascioli glaubt nicht so recht an diese Jubelbotschaft, die aus Paris mit Fanfarenklängen um die Welt geschickt wird. Warum nicht -begründet er überzeugend bei La Nuova Bussola Quotidiana.
Hier geht´s zum Original:    klicken

"GROSSES FEST IN PARIS WEGEN DES KLIMAABKOMMENS. ABER DAS IST NICHT ERNST. GLÜCKLICHERWEISE"
von Riccardo Cascioli
"Hurra! Hurra! Der Planet ist gerettet. Die Führer der 200 Länder haben am Ende das so sehnlich erwartete "Pariser Abkommen" unterschrieben, der Erde verordnet, ihre Temperatur nicht zu sehr ansteigen zu lassen und alle diese Katastrophen, die ein exzessiver Temperaturanstieg mit sich bringt, zu vermeiden.
Und so haben sie uns das Dokument präsentiert, das gestern in der französischen Hauptstadt bei der 21. Konferenz von den Teilnehmern (COP21) unterzeichnet wurde und das 2020 das Kyoto-Protokoll ablösen soll.
Offensichtlich drücken nur extremistische radikale Ökologistengruppen Unzufriedenheit aus, weil mehr getan hätte werden müssen, aber man gibt ihnen nach den ersten Tagen wenig Raum in den Medien, die zu sehr damit beschäftigt sind, diese "historische Einigung", wie sie von den verschiedenen Delegationen bezeichnet wurde, zu feiern.
Die Wahrheit ist, daß es-auch für die, die an die Theoerie der globalen, menschengemachten  Erwärmung glauben, mehr Rauch als Feuer gibt.
Um das, was das einzige relevante Resultat ist, zu erreichen: daß sich alle Staaten verpflichten, die CO2-Emission zu reduzieren- mußte man in fundamentalen Punkten den kleinsten gemeinsamen Nenner finden, wie wir gestern schon in diesem  Artikel von Roberto Magni  vorausgesehen haben.
Titel: "Die Armen bezahlen, damit sie arm bleiben"   (klicken) 

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Der beste Mythomane

Auch Rorate Caeli nimmt sich noch einmal Kardinal Kaspers an und verleiht ihm einen Preis.
Hier geht´s zum Original:     klicken.
Unter dem Titel:  "Kasper der Serienlügner- wieder beim Lügen ertappt" und den vielversprechenden Einleitungssätzen:  "Walter-meine-Barmherzigkeit-gilt-nicht-den Afrikanern-Kasper hat ein ernstes Problem. Er kann einfach nicht aufhören, zu lügen. Ist das der Mann, der eine gelassene Theologie auf den Knien betreibt?"  Jetzt wird ihm das Diplom als "bester Mythomane" verliehen

                 

                                                            Das von rorate caeli verliehene Diplom

Seine neueste Lüge:  gegenüber Franca Giansoldati von Il Messagero behauptete er vorgestern:"... ich habe bei der Synode nicht gesprochen, weil ich keinen Druck für meine Position ausüben wollte."

Matteo Matzuzzi von IlFoglio konnte anhand des offiziellen Bulletins des vaticanischen Presseamtes zeigen, daß er doch in der Synode das Wort ergriffen hat: am 8. Oktober nachmittags.
Was man bei rorate caeli  noch so denkt, auch über die Drohungen, jetzt die Katholische Presse gegen seine Kritiker in Stellung zu bringen, lese man dort. Es beginnt mit der Frage:
"Könnte es sein, daß Lügen die gesamte Basis seiner Theologie sind?"
Man kann nur hoffen, dass das nicht zu einer unendlichen Geschichte neuer Mythen& Lügen ausartet.

Auch wenn unser Olympier Friedrich Schiller für jede Lebenslage das passende Wort bereit hält, der Kardinal möchte diese, obwohl sie der Situation angemessen sind, nicht ausgesprochen wissen:

"Doch dem war kaum das Wort entfahren,
möcht er´s im Busen gern bewahren."

Aber er ist nicht der Einzige der Interviews oder auch Nichtinterviews gibt, noch ein päpstlicher Favorit und einer der präsynodalen Vordenker, engster theologischer Berater des Papstes und Rektor der Katholischen Universität von Argentinien, Erzbischof Victor Manuel Fernandéz ergriff in "La Nación" das Wort und verkündete, um das Scheitern der Doktrinrevolution zu erklären:
" Da war nur eine Gruppe von 6 oder 7 Fanatikern, etwas aggressiv, die nicht einmal 5% der Synodenväter repräsentierten.....wenn wir die Büchse der Pandora nicht öffnen, kehren wir den ganzen Schmutz unter den Teppich..."
Offensichtlich ist jedenfalls eines: der hohe Herr kennt den Mythos von Pandora und ihrer Büchse nicht.
Man kann schließlich nicht alles kennen....sollte dann aber vielleicht zu anderen Metaphern greifen.
Oder meinte er gar, was er sagte, daß es Aufgabe der Kirche sei, alles Schlechte in die Welt zu bringen? Das wollen wir doch nicht hoffen!

Dienstag, 22. April 2014

Tante Petras Märchenstunde 2.0 - oder Faktencheck missing in action

Wie schon zum Weihnachtsfest 2012 wollte die ZDF-Märchentante Petra Gerster auch zu Ostern wieder die Zuschauer mit einem ihrer Märchen erfreuen.
Der Held, der in ihren Erzählungen immer wieder zu neuen Abenteuern auf die Reise geschickt wird, heißt "Faktencheck" und zieht aus, um tapfer Licht und Wahrheit ins von Tante Petra ausgemachte Dunkel, das uns nunmehr seit 2000 Jahren umgibt, zu bringen. Tante Petra glaubt nämlich nur an Dinge, die sie entweder selber geprüft hat ( wie z.B. die Inhaltsangabe ihrer Kosmetikfläschchen) oder die andere -wissenschaftlich, versteht sich von selbst- bis zum baldigen Beweis des Gegenteils ermittelt haben. "Alles andere", so spricht sie staunend  in die Kamera: "muß man glauben".
Hatte sie ihn, den Faktencheck -allerdings leider erfolglos- zum 24. Dezember nach Bethlehem geschickt, um dort mit dem Glauben an Ställe, über denen ein Stern steht, an eine Geburt, an den Besuch weiser Männer aus dem Morgenland, Erfüllungen angeblicher Prophetien aufzuräumen und ihren andächtig folgenden Zuhörern die bessere Botschaft zu bringen, sollte er auch diesmal wieder ins Gelobte Land aufbrechen-aber nun nach Jerusalem.
Dort- so hoffte unsere Faktenliebhaberin- würde er alsbald aufdecken, daß es diese Stadt nicht gibt, sie nie gegeben hat, der Zion nicht Zion, der Ölberg nicht Ölberg ist,es einen Garten Gethsemane nie gab, Juden dort niemals lebten. deshalb auch keinen Tempel gebaut, niemals Pessach gefeiert haben, kein Prophet jemals seine Visionen verkündete, die Römer die Festgefügte nie in ihr Imperium integrierten, infolgedessen auch kein Statthalter Pilatus dort Recht (naja) sprach, Kreuzigungen eine gezielte Erfindung späterer Generationen waren.  Faktencheck würde endlich das Rätsel um den Kriminalfall (O-Ton ZDF) eines gewissen Jesus Christus lösen. XY-ungelöst.
Nein, ganz so schlimm war es nicht- aber nicht viel besser. Eine nach aktuellem Dokusoap-maßstab gerichtsverwertbare Antwort auf die Frage: wurde diesem Jesus ein nach geltendem Recht geführter, ordentlicherProzess gemacht?- blieb aus.
Aber- so leid es uns tut, das berichten zu müssen, auch Ostern-wie vorher schon zu Weihnachten- kam Faktencheck nie am ausgewählten Einsatzort an- da erging es ihm nicht besser als schon vielen Heilig-Land-Pílgern und Kreuzrittern vor ihm, angefangen bei Kaiser Rotbart Barbarossa Lobesam.

Montag, 31. März 2014

Ein BMW, Limburg & die Medien. Eine unendliche Geschichte

Wie sich nun herausstellt- in klitzekleinen Meldungen, ganz vorsichtig und kleinlaut- wird nun zugegeben, daß die großaufgemachte, vermeintlich so skandalöse coup-de-grace-Story vom Luxus-BMW, den der im Kloster weilende Bischof angeblich frecherweise kaufte, falsch war und ist. Einfach nur falsch.
Wir sind durch den Kreuzknappen darauf aufmerksam geworden      klicken
Die erwünschten und angepeilten Resultate ließen denn auch nicht lange auf sich warten- endlich gab es Morddrohungen und Todeswünsche gegen den verhaßten Hirten.
Kleinlaut sickert es nun aus dem Limburger Ordinariat heraus: der Leasing-Vertrag für die bischöflichen Limousine sei abgelaufen, man habe vergessen, ihn zu erneuern, der Bischof war ja außer Haus-wie wir uns erinnern. ja und da sei es eben passiert und dann der klassische Satz : man habe von nichts gewußt.
Über jede Kachel jede Fugendichtung im Bischofshaus wußte man bis ins Detail alles-und plauderte es bereitwillig aus- nur vom Leasingvertrag wußte man praktischerweise nichts. Und die Erde ist eine Scheibe.
Kann ja mal passieren.....
Wir lehnen uns jetzt entspannt zurück und warten darauf, ob beipielsweise die vor Empörung tiefende BILD eine Korrektur ihrer Protzanklage in gleicher Größe und Aufmachung bringt- und natürlich auch alle anderen medialen Mitankläger.

Montag, 3. März 2014

Troja ist überall

Nicht nur der listenreiche Odysseus konnte sich nach jahrelanger Belagerung durch sein Danaergeschenk der so lange umkämpften Stadt am Skamander bemächtigen, auch heute noch nutzen seine Nachfahren im Geiste seinen Trick.
Heute liegt Troja auch manchmal beispielweise an der Donau, weist -wie die antike Vorgängerin- auch ein bemerkenswertes Portal auf und die heutigen Danaer kommen aus aller Herren und Herrinnen Länder, sogar aus dem Schwabenland!
Odysseus, der König von Ithaka, hat nicht nur männliche Nachfolger, gerade die Frauen tun sich durch besondere Zielstrebigkeit hervor und ihre Listen schlagen manchmal in Arglist um.
Sie wählen statt das offene Visier den Umweg über die freundliche Annäherung an den bisherigen Herrn der Stadt, dienen ihm scheinbar ehrlich und zuverlässig, beginnen aber gleichzeitig die Mauern zu untergraben, Verbündete schlecht zu machen und zu vertreiben und verkünden dem ahnungslosen Opfer strahlenden Auges, er werde den Beifall von höherer Stelle gewinnen und ein Großer seiner Zunft werden.
Der Beifall stellt sich wohl ein, hat aber einen faden Beigeschmack, weil die Beifallspender andere Werte und Ziele vertreten als unser geblendeter und ausgetrickster Held.
Der trojanische Krieg findet also doch statt- das konnte aber Jean Giraudoux ,als Autor von " Der trojanische Krieg findet nicht statt" nicht wissen.

                                 File:Ruinen von Troja Karlsruher Unterhaltungsblatt 1835.jpg
                                             Die Ruinen von Troja,  Quelle wikicommons

Und mahnend steht das Standbild von Laokoon und seinen Söhnen, die die Trojaner vor dem Danaergeschenk warnten und deshalb von den Schlangen getötet wurden, im Vatican.

Donnerstag, 28. November 2013

Neues aus der Schäferei

Auch in der Schafhaltung wurde es Zeit für grundlegende Reformen - nach den neuesten Erkenntnissen der angewandten Oviologie - die nahelegen, daß Schafe doch nicht so dumm sind wie der Volksmund seit jeher behauptet sondern durchaus vernunftbegabt - wurde es Zeit das Verhältnis Schäfer-Schafe zu dezentralisieren, von einer autoritären zu einer demokratischen - auf-gleicher-Augenhöhe-Relation zu wechseln.
Das Schaf Ovis orientalis aries wird selbstbestimmt.
Den Leitwiddern der einzelnen Schafsverbände wird eine besondere und neue Rolle zugedacht- sie treffen ab jetzt die Entscheidungen über Zuchtziele, Weideregeln, Festlegung des Schurprocederes etc. Der Schäfer will zukünftig Schaf unter Schafen sein und ihren Geruch annehmen...vielleicht um die Wölfe zu verwirren?

 Früher war nicht alles besser: Schafe unterwegs, und begleitet von einem
treuen Hirten, noch nicht selbstbestimmt sondern geführt.
©writtecarlosantonio via wikimedia commons
Ob Widder zukünftig ihre Hörner freiwillig als Schofarhörner zur Verfügung stellen, wollen sie erst nach der Auswertung einer gerade angelaufenen Fragebogenumfrage unter den Widdern entscheiden. Auch  ist ein Antrag, das Wort "Sündenbock" als diskrimierend aus dem amtlich approbierten Wortschatz zu streichen, in Vorbereitung. Aus der EU-Bürokratie wurde bereits Wohlwollen signalisiert.





                   

Dienstag, 10. September 2013

Der letzte Akt? Oder gibt es in Limburg noch eine Nachspielzeit?

während noch der 4. Akt des Limburger Dramoletts über die Bühne geht, haben sich diejenigen, die immer noch Bischof Tebartz-van Elst zur Strecke bringen wollen, zu einem gemeinsamen, massiven, ultimativen Vernichtungsschlag zusammengeschlossen.
Dass sie das letzte Halali noch nicht blasen konnten, hat sie nur vorübergehend verunsichert und frustriert.
In bewundernswerter Kreativität und in ungebrochenem Kampfeswillen erklären sie nun, warum Rottenburg etwas ganz anderes sei als Limburg, immer noch verschweigen sie obstinat, daß die Umbaupläne schon vor der Ernennung Tebartz´ beschlossen worden waren ( immer nach dem Motto zuviel Wahrheit schadet nur) und nun läßt man sowohl im Frankfurter, als auch im Limburger, als auch in den befreundeten Intrigantenstadln die Maske klerikaler Brüderlichkeit endgültig fallen und füttert- weil man erkannt hat, daß der Schuß mit der Verschwendungssucht möglicherweise sein Ziel verfehlt, ungehemmt die Medien mit Vorwürfen gegen die angeblich autoritäre Amtsführung des Bischofs.
Die Medien ihrerseits tun das ihrige dazu, indem sie möglichst finstere und angsteinflößende Fotos des Gejagten veröffentlichen. Wenn das alles doch nur nicht so durchsichtig wäre!
Am liebsten wäre es so manchem unter ihnen sicher, sie könnten den verhaßten Mitbruder im Amt, so darstellen, wie wir es aus diesem immer noch sehenswerten Video kennen, verkennen dabei allerdings, daß nach ihrem Verhalten ihnen selbst diese Rolle sehr viel besser zu Gesicht stehen würde

          

Sonntag, 11. August 2013

Die ARD macht sich Sorgen

Heute beglückt die ARD, die sich klar erkennbar Sorgen um ihre Agenda "Entrümpelt den Vatican" macht, ihre Gebührenzahler mit dem Feature : "Machtkampf im Vatican"
In der Inhaltsangabe teilt sie dem geneigten Fernsehenden wörtlich mit : ...." Nun wartet alle Welt darauf, daß Papst Franziskus nach den monatelangen Vatileaks-Affären des vergangenen Jahres auch den Kirchenstaat in Rom gundlegend  erneuert.
Doch noch ist nicht viel zu erkennen von einer Reform der Kurie wie überhaupt des verkrusteten kirchlichen Verwaltungsapparates. Warum ist das so?"
Nun, die ARD weiß es und wird es uns mitteilen, ebenso welches ihre klaren Erwartungen an den Pontifex sind, dem sie schließlich nicht monatelang umsonst ihr jubelndes Hosianna  zugerufen haben will.
Und wir lernen, daß es mehrere Vatileaks-Affären gab, was uns bisher verborgen geblieben war- dachten wir doch naiverweise immer, es sei "nur" eine gewesen und wir erinnern uns auch, daß dabei nicht ein einziges brisantes Geheimnis oder Detail aus dem Apartamento ans Licht der veröffentlichten Meinung kam- sondern nur, neben Terminkalendereintragungen und persönlichen Bitt-und anderen Briefen an den Heiligen Vater, daß es dort Raben und andere "Galgenvögel"  gab. Doch wen interessieren schon Tatsachen?
Wenn das ZDF seine Borgias hat, will die ARD schließlich nicht zurückstehen.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Es wird Zeit

sich einmal mit den liebsten Geschichtsfälschungen der Kirchenfeinde zu befassen. Wie schon alipius bemerkte- spätestens beim dritten Kommentar in den user-foren unserer Journale  tauchen sie auf, die vermeintlich unschlagbaren Verbalkeulen: Kreuzzüge, Inquisition & Hexenverbrennung (in beliebiger Reihenfolge). Besonders lieb gewonnen haben die Kirchenfeinde diese Keulen, weil sie sie fälschlicherweise für historisch belegt halten und -ebenso wichtig- weil sie sonst keine Argumente haben.
Zur Entschuldigung der oftmals-aber nicht nur !-dem intellektuellen Prekariat entstammenden Foristen müssen wir sagen, daß es immer auch Historiker und Pseudohistoriker gab und gibt , die diese Anschuldigungen mit "Beweisen" und Behauptungen unterlegten und unterlegen. Beginnen wir also mit den Kreuzzügen.

Auch wenn es unsere Kreuzzugsfreunde überraschen wird- es gab ein Davor.
Soll heißen: bevor sich Mohammed und seine Nachfolger aufmachten, die arabische Halbinsel zu verlassen und zunächst die umliegenden und später weiter und weit entfernte Gebiete kriegerisch zu erobern- war das Christentum die Religion in den Ländern des alten Römischen Imperiums, dessen Nachfolge das Byzantinische Kaiserreich angetreten hatte, der Levante und Nordafrika,

Schon damals zogen die Pilger aus dem christlichen Europa ins Hl. Land, um die Stätten der Christenheit zu besuchen und am Grab Jesu Christi zu beten.
Während Stadt um Stadt und Land um Land von den Reitertruppen aus Arabien erobert wurden, wurden auch sie zunehmend Ziel gewaltsamer Überfälle der Söhne des Propheten. Überlebende berichteten dann in der Heimat, was ihnen widerfahren war.