Samstag, 7. Dezember 2019

Hl. Ambrosius bitte für uns!

Heute feiert die Kirche das Fest des Hl. Ambrosius, Kirchenvater und Bischof von Mailand im 4. Jahrhundert. Papa emeritus Benedetto XVI hat ihn in einer seiner einer Katechesen anläßlich der Generalaudienz am 24. Oktober 2007 vorgestellt . Hier geht´s zum Gesamttext:  klicken
Hier ein Ausschnitt- Zitat:

Der Hl. Ambrosius

"(...) Es ist offensichtlich, daß das persönliche Zeugnis des Predigers und der Grad der Beispielhaftigkeit der christlichen Gemeinde die Wirksamkeit der Predigt bedingen. Unter diesem Gesichtspunkt ist ein Abschnitt aus den Bekenntnissen des hl. Augustinus von Bedeutung. Er war als Lehrer für Rhetorik nach Mailand gekommen; er war Skeptiker, kein Christ. 
Er war auf der Suche, aber nicht imstande, wirklich die christliche Wahrheit zu finden. Es waren nicht in erster Linie die schönen Predigten des Ambrosius (auch wenn sie von Augustinus geschätzt wurden), die das Herz des skeptischen und verzweifelten jungen afrikanischen Rhetors bewegten und ihn endgültig zur Bekehrung drängten. Es war vielmehr das Zeugnis des Bischofs und seiner mailändischen Kirche, die betete und sang, einig wie ein einziger Leib. 
Eine Kirche, die fähig war, den Anmaßungen des Kaisers und seiner Mutter zu widerstehen, die in den ersten Tagen des Jahres 386 erneut die Enteignung eines Kultgebäudes für die Zeremonien der Arianer verlangt hatten. In dem Gebäude, das beschlagnahmt werden sollte – so erzählt Augustinus – »hielt das fromme Volk Nachtwache, bereit, mit seinem Bischof zu sterben «. 
Dieses Zeugnis aus den »Bekenntnissen« ist wertvoll, da es andeutet, daß sich etwas im Inneren des Augustinus zu regen begann, der fortfährt: »Auch wir selbst, obgleich noch kalt und nicht von deinem Geist befeuert, wurden doch vom Bangen und von der Verwirrung der Stadt ergriffen« (Bekenntnisse 9,7)."  (....)
Quelle: La Santa Sede, LEV, Benedikt XVI

                           HEILIGER AMBROSIUS BITTE FÜR UNS!

Kardinal Zen zieht zum Thema vaticanische China-Politik die Samthandschuhe aus....

Sandro Magister hat heute bei Settimo Cielo ein Interview veröffentlicht, das der emeritierte Bischof von Hong Kong, Kardinal Zen, Nicholas Haggerty für das online-Magazin "New Bloom" gegeben hat. Zen begründet darin ungeschminkt seine Ablehnung des vaticanisch-chinesischen Abkommens. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE KIRCHE IN CHINA AN DER SCHWELLE ZUM SCHISMA. KARDINAL ZEN WARNT."

"Am 3. Dezember hat "New Bloom" ein in Taiwan beheimatetes online-Magazin ein ausführliches Interview mit Kardinal Joseph Zen Zekiun, Bischof emeritus von Hong Kong veröffentlicht.

Das Interview fand in Hong Kong statt und trägt die Unterschrift von Nicholas Haggerty. Man kann es zur Gänze auf dieser Seite der New Bloom lesen:

Interview: Cardinal Joseph Zen

Der Kardinal läßt die Politik des HL. Stuhls gegenüber China währen der letzten drei Pontifikate detailliert Revue passieren. Und er weist mit dem Finger auf die Hauptverantwortlichen für die Kapitulation vor dem kommunistischen Regime durch das Geheimabkommen- formalisiert furch das Geheimabkommen vom 22. September 2018:  den indischen Kardinal Ivan Dias, vorletzter Präfekt von Propaganda Fide und vor allem den Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, voriger mit dem China-Sossier betrauter Untersekretär.

Dann folgt der Teil des Interviews, der das Pontifikat von Franziskus betrifft.

Zen: " Franziskus hat nur wenige Respekt vor seinen Vorgängern. Er macht mit allem, was Johannes Paul II und Papst Benedikt gemacht haben, tabula rasa. Und um die Contenance zu wahren, sagt man natürlich die ganze Zeit "In Kontinuität mit ..." aber das ist eine Beleidigung. Eine Beleidigung. Es gibt keine Kontinuität.

2010 haben sich Parolin und Dias mit den Chinesen über ein Vorprojekt geeinigt. Dann haben alle angefangen zu rufen: "Oh jetzt gibt es eine Übereinkunft. Sie kommt , sie kommt". Und dann plötzlich nichts mehr.

Ich habe kein Beweise, aber ich glaube, daß es Papst Benedikt war, der nein sagte,. Er konnte dieses Abkommen nicht unterzeichnen. Und ich glaube, daß das aktuelle Abkommen, das jetzt unterzeichnet wurde, genau das selbe ist, das zu unterschreiben, Papst Benedikt sich weigerte.

Haggerty: Sie haben das Abkommen nicht gesehen, hat man es Ihnen nicht gezeigt?

Zen: Nein! Und ich frage Sie: ist das richtig? Ich bin einer der beiden lebenden chinesischen Kardinäle und ich durfte das Abkommen nicht sehen, obwohl ich mich dreimal an Rom gewandt habe.


Freitag, 6. Dezember 2019

Fundstück

Guido Horst greift heut in "Die Tagespost" noch einmal den Finanzskandal im Vatican auf.
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Unter dem Titel:
                 "RAUCHENDE COLTS IM VATICAN"
beginnt der Artikel so- Zitat:

"Doch wo ist die Leiche? Zum Kampf um Macht und Geld hinter heiligen Mauern.
Seit dem Rückflug von Papst Franziskus von Tokio nach Rom weiß man, dass es in den wirtschaftlichen Angelegenheiten des Vatikans einen handfesten Skandal gegeben hat. 
Das zumindest gab der Papst zu verstehen, als er auf die Frage einer mitfliegenden Journalistin unumwunden zugab, dass die vatikanische Staatsanwaltschaft eine Untersuchung aufgenommen habe, weil „hässliche Dinge“ bei der Verwaltung von Spendengeldern geschehen seien: „Da ist passiert, was passiert ist: ein Skandal. Die haben Dinge getan, die nicht sauber wirken“, sagte Franziskus bei der „fliegenden Pressekonferenz“. (...)

Quelle: Die Tagespost, G. Horst

Spannendes aus dem Geschichtsbuch der Kirche....Lesen!

Um die Frage , wer der schlechteste Papst der Kirchengeschichte war, beantworten zu können, führt
Roberto De Matteit bei Corrispondenza Romana - seine Leser zunächst ins mittelalterliche 10. Jahrhundert zurück - in dem einer seiner Kandidaten, Johannes XII, das Petrusamt inne hatte.
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"WER WAR DER SCHLECHTESTE PAPST IN DER GESCHICHTE DER KIRCHE?" 

Wer war der schlechteste Papst in der Geschichte der Kirche? Viele glauben, daß das Alexander VI war, ein Papst der über die Maßen kritisiert wurde, aber laut Roberto Bellarmino war das Johannes XII (937-964 , der ihn als "omnium pontificum fere deterrimus», "quasi der schlechteste von allen Pontifices"(De Romano Pontifice, l. II, Kap. XIX, in De controversiis christianae fidei, Bei Societatem Minimam, Venetii 1599, p. 689) definierte.

Alberico II - Graf von Tusculum, Princeps von Rom von 932 bis 954 ließ sich,bevor er starb in den Petersdom tragen, zum Grab des Apostels - und ließ in Gegenwart von Papst Agapitos den römischen Adel schwören, daß sie nach dem Ableben des Papstes seinen Sohn zum Papst wählen würden, dem er den glückverheißenden Namen Octavian gegeben hatte. Als der Papst im Dezember 955 starb, wurde Octavian unter dem Namen Johannes XII zum Papst gewählt, obwohl er noch nicht das erforderliche kanonische Alter hatte, er war erst 18.

Nach der übereinstimmenden Beschreibung der Quellen war der junge Mann ein entschlossener Papst, der sein Leben der ungezügelten Freuden, denen er sich hingegeben hatte, nicht unterbrach,
als er auf den päpstlichen Thron gewählt wurde. Im Herbst 960 war er in einen Konflikt mit dem Marquis Berengario von Ivrea, der sich selbst zum König von Italien ernannt hatte, und mit dessen Sohn Adalbert geraten und bat  Otto I, den König von Deutschland zu Hilfe.
Otto zog an der Spitze seines Heeres nach Italien, besiegte Berengar und Adalbert und fuhr weiter nach Rom, wo er am 2. Februar 962, dem Fest Mariae Lichtmess, vom Papst feierlich zum Kaiser gekrönt wurde. Diese Krönung war der Gründungsakt des sogenannten "Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation"

Diesem Akt folgte eine eine Woche später die Gewährung des sog. Privilegium Ottonis, ein Dokument, von dem noch heute eine Kopie in den Vatican-Archiven aufbewahrt wird, Das Dokument bestätigte einerseits alle territorialen Zugeständnisse, die von POipin II, dem Kurzen und Karl dem Großen und anderen, die ihnen folgten gegenüber dem Hl. Stuhl gemacht worden waren, und verpflichtete andererseits den Hl. Stuhl die Wahl eines Pontifex der vorherigen Zustimmung durch den Kaiser und seine Nachfolger zu unterwerfen. Otto kehrte dann nach PAvia zurück, aber Johannes brach den Treue-Eid, den er Otto geleistet hatte und ging ein gegnerisches Bündnsi mit dem alten Feind Adalbert ein.

Liutprando, Bischof von Cremona, berichtet in einem berühmten, kürzlich in philologisch korrekter Fassung wiedergegebenen Text über den Konflikt zwischen Papst und Souverän in den Jahren 960 bis 964 (De Iohanne Papa et  Ottone Imperatore, herausgegeben von Paolo Chiesa, Edizioni del Galluzzo, Florenz 2018). Der Kurator des Bandes nahm auch andere Dokumente in den Anhang auf, die dazu beitragen, ein vollständigeres Bild dieser Ereignisse zu vermitteln, beginnend mit den Seiten, die Johannes XII im Liber pontificalis gewidmet sind (S. 97-100 des Anhangs). Als er erfuhr, daß der Papst ein Bündnis mit Adalbert geschlossen hatte, versammelte Kaiser Otto in St. Peter eine Synode, an der die Bischöfe und Erzbischöfe seiner Anhänger, die Geistlichen, die römischen Kurialen und die Ältesten der Stadt und die Vertreter des Volkes teilnahmen.
Johannes XII entfernte sich jedoch aus der Ewigen Stadt.


Donnerstag, 5. Dezember 2019

George Weigel zur causa Pell

George Weigel hat sich im Crisis Magazine noch einmal zum Fall Kardinal Pells, der eher ein Fall der australischen Justiz ist, zu Wort gemeldet und seine Hoffnung ausgedrückt, daß der Oberste Gerichtshof Australiens den Schuldspruch korrigiert.
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"EINE LETZTE CHANCE FÜR DIE AUSTRALISCHE JUSTIZ" 
"Meine verstorbenen Eltern liebten Kardinal Pell, den sie seit Jahrzehnten kannten. Deshalb empfand ich es als einen glücklichen Zufall, daß am 12. November ( der der 70. Hochzeitstag meiner Eltern gewesen wäre) ein Zwei-Richter-Gremium des australischen Obersten Gerichtshofes den Antrag des Kardinals auf Sondererlaubnis gegen seine unverständliche Verurteilung wegen "historischen sexuellen Mißbrauchs" und gegen die noch unverständlichere Ablehnung seiner Berufung gegen das manifest unsichere Urteil Berufung einzulegen.

So werden also die höchsten juristischen Autoritäten Australiens Pells Fall überprüfen, was dem Obersten Gerichtshof die Chance gibt, eine massive Ungerechtigkeit zu revidieren und den Kardinal von einem abscheulichen Verbrechen freizusprechen: ein "Verbrechen" , das- darauf besteht Pell-,nie passierte; ein Verbrechen, für das auch nicht der Hauch eines Beweises vorgelegt wurde; ein Verbrechen, daß einfach unter den Umständen und Bedingungen, die ihm zugeschrieben wurden, nicht hatte geschehen können.

Seit Kardinal Pells erster Revisionsantrag im August von 2 von 3 Richtern eines Appellationsgerichtes im Bundesstaat Victoria abgelehnt wurde, ist diese Mehrheitsentscheidung Pells Verurteilung aufrecht zu halten, unter vernichtende Kritik geraten, weil sie sich hauptsächlich auf die Glaubwürdigkeit des angeblichen Opfers stützte. Worauf der Richter, der für den Antrag Pells stimmte, ( in einem abweichenden Votum, das ein renommierter australischer Anwalt als wichtigstes Rechtsdokument in der Geschichte des Landes bezeichnete) hinwies- ist die Glaubwürdigkeit von Zeugen - ein durch und durch subjektives Urteil-ein sehr wackeliger Maßstab, um  jemanden "über jeden vernünftigen Zweifel"hinaus für schuldig zu befinden.
Fair denkende Menschen haben auch festgestellt, daß der Richter mit dem abweichenden Urteil, Mark Weinberg, der am meisten respektierte Kriminalrichter Australiens ist- während seine beiden Kollegen im Gremium wenig oder gar keine Erfahrung im Kriminalrecht hatten. Weinbergs ausführliche und vernichtende Kritik an den schwachen Argumenten seiner zwei Kollegen, um dem Obersten Gerichtshof zu signalisieren, daß etwas wirklich Falsches passiert ist und daß der Ruf der australischen Justiz- wie auch das Schicksal eines unschuldigen Mannes- auf dem Spiel steht.

Heute vor 228 Jahren .....

...  ging Wolfgang Amadeus Mozart in das Haus des Vaters zurück - zu dem, der ihn gesandt hatte, damit er den Menschen auf der Erde Freude bringt.

6 Monate vor seinem Tod vollendete er eines seiner schönsten Kirchenlieder:





Möge er in Frieden ruhen und vom Himmel aus bestaunen, was aus seinem großen Werk geworden ist!



Fundstück

Marco Gallina tut in seinem Löwen-blog das. was getan werden mußte - er räumt mit den ideologisierten und instrumentalisierenden Versionen der Weihnachtsgeschichte auf- die alljährlich wieder verbreitet werden, von den Medien bis mittlerweile bis hin zu höchsten Kirchenkreise.
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Unter dem Titel:
"DIE KRIPPE VERSAMMLUNG DER AUSGEGRENZTEN UND FREMDEN?"
beginnt der Beitrag so- Zitat:

"In verschiedenen Predigten zur Christmette, in Dorfpfarreien bis hin zu jener im Petersdom, fand eine merkwürdige Verklärung der Weihnachtsgeschichte statt, die möglichst aktuell wirken sollte, jedoch wenig mit der bei Matthäus und Lukas überlieferten Geschichte zu tun hat. Aus befreundeten Kreisen im Internet weiß ich, dass dies parallel geschah. Die Krippengemeinschaft habe vornehmlich aus Verfolgten, Ausländern, Ausgegrenzten bestanden. Papst Franziskus geht sogar so weit, den bürokratischen Akt einer Volkszählung mit einer Vertreibung aus der Heimat gleichzusetzen.  (....)"

Quelle: Löwenblog. M.Gallina

EIn Vortrag von Dom Alcuin Reid über die Liturgie


Bei einer liturgischen Konferenz im Thomas-Aquinas-College hat Dom Alcuin Reid im November einen Vortrag „Praying the Liturgy“ gehalten. Das Audio ist im Netz abrufbar. Eine von Reid selbst verfaßte Zusammenfassung wurde am 3. Dezember von New Liturgical Movement veröffentlicht – wir haben sie ins Deutsche übersetzt. Hier geht´s zum Original:  klicken

                        "DIE LITURGIE BETEN"
"Die heilige Liturgie ist keine Aktivität wie andere. Sie hat ihre eigene Sprache – zumindest hatte
sie das einmal. Aber diese Sprache besteht nicht zuerst und hauptsächlich aus Worten.
Es ist eine der Paradoxien unserer Zeit, daß die Einführung der Umgangssprache dazu geführt hat, daß wir die Liturgie in erster Linie als gesprochenen und unmittelbar verständlichen Text betrachten. Ganze Generationen haben so die Erwartung entwickelt, daß alles in der Liturgie so verständlich
und unmittelbar wäre wie all die Nachrichten oder Information, die sie im Druck oder auf dem Bildschirm und ihren Smartphones erhalten.
Sicher, die Riten der Liturgie sind mit Worten verbunden, und ihre Bedeutung sollte letztlich von unserer Verständnisfähigkeit erfasst werden können – im Fall der Verwendung des Latein mit Hilfe eines muttersprachlichen Missales oder Messbegleiters. 
Aber in unserer mit Sprache durchtränkten Gesellschaft haben wir vielleicht vergessen, daß die Liturgie primär ein Tun und nicht ein Gespräch ist. Die Liturgie ist nicht die Menge der Wörter, 
die man uns vorliest, oder die wir selber lesen. Sie ist ein Ritus, ein Komplex von Handlungen, Gesten und Tönen in einer bestimmten Ordnung. Ja – da ist auch Sprache beteiligt – aber der liturgische Gebrauch der Sprache übersteigt die zielgerichtete Mitteilung von Informationen und Ideen, wie wir sie gewohnt sind.In der Liturgie ist nicht allein das, was gesagt wird, von Bedeutung – eher kommt es darauf an, was getan wird. 
Und es kommt nicht so sehr darauf an, was wir tun, sondern auf das, was der allmächtige Gott tut. In der Liturgie geschieht etwas, das wir nicht tun können. In die Dynamik dieses Geschehens, dieses Tuns, müssen wir uns einordnen. Das bedeutet „tatsächliche Teilnahme“ an der Liturgie.

Was in der Liturgie geschieht wird nicht von uns, sondern von Christus getan. Die Liturgie ist der Gottesdienst, der von Christus in seiner Kirche Gott dem Vater durch die Kraft des Heiligen Geistes dargebracht wird. Das ist nichts, das primär auf uns zurückgeht. Durch das Recht unserer Taufe sind wir befähigt, an diesem Opfer teilzunehmen. 
Tatsächlich ist es unsere durch die Taufe verliehene Pflicht, das nach unseren besten Fähigkeiten und entsprechend unserer jeweiligen Berufung zu tun. Doch in erster Linie ist die Liturgie das Handeln Christi in der Welt, das er heute durch die Riten der Kirche vollbringt. Deswegen und dadurch können wir Anteil haben an seinen Heilstaten, an der Erlösung, die er für unsere Sünden am Kreuz vollbracht hat und an der Hoffnung auf das ewige Leben, das er uns mit seiner glorreichen Auferstehung gezeigt hat. In einem Satz: Die heilige Liturgie ist Christi Heilshandeln in der heutigen Welt. …

Mittwoch, 4. Dezember 2019

10 Jahre "Veritas in Caritate"

Stefana Montana widmet sich in La Nuova Bussola Quotidiana anläßlich des 10. Jahrestages ihrer Veröffentlichung der Enzyklika Caritas in Veritate von Papst Benedikt XVI.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"CARITAS IN VERITATE" , WAS MAN GERN VERGISST"
Bei einer Veranstaltung im Vatican wurde der 10. Jahrestag der Enzyklika "Caritas in veritate"  von Benedikt XVI gefeiert.Eine Gelegenheit um an einige grundlegenden Beiträge dieser Enzyklika zu erinnern, die heutige Kirche vergißt. Angefangen von der engen Verbindung zwischen Caritas in Veritate und Humanae Vitae.

Vor 10 Jahren hat Benedikt XVI die Enzyklika Caritas in Veritate veröffentlicht, die die Tradition der Soziale-Enzykliken bereicherte und  "Populorum Progressio" von Paul VI in Erinnerung ruft.
Am 7. Juli 2009 wurde die Enzyklika in der Sala Stampa des Vaticans von den Kardinälen Martino und Cordes, Erzbischof Crepaldi und Professor Zamagni vorgestellt.

Gestern hat ein Internationale Kongress im Vatican diese Wiederkehr gefeiert und die Professoren Zamagni und Becchetti  haben vor allem vom Gesichtspunkt der in ihr enthaltenen Vorschläge zur Wirtschaft und des aktuellen Statements der Päpstlichen Akademie für Soziale Wissenschaften, deren Vorsitzender eben Zamagni ist, einige Charakteristika der Enzyklika herausgearbeitet.
Es ist anzumerken, daß die Enzyklika den Begriff des Unternehmers über die sogenannte öffentliche und die sogenannte private Version hinaus artikuliert und ihn auch auf die Zivilgesellschaft ausdehnt. Es ist auch richtig, an den Verweis der Enzyklika auf die "Ökonomie des Schenkens" oder an die Warnung vor der Gefahr zu erinnern, die sich aus neuen Ideologien so wie der Technologie ergibt.
Ich glaube jedoch, dass wichtige strukturelle Beiträge, die die Enzyklika zur Struktur der Soziallehre der Kirche lieferte, nicht vernachlässigt werden sollten, damit keine Hinweise vergessen werden. 

Einer dieser Beiträge ist der Zusammenhang zwischen der sozialen Frage und  der Enzyklika "Humanae Vitae" von Paul VI. Es ist gut darauf hinzuweisen, wie sehr das Erbe dieser Enzyklika über die menschliche Liebe in Gefahr zu sein scheint. Benedikt XVI betrachtete sie als eine "soziale" Enzyklika, in der es um den Ursprung der Gesellschaft selbst geht, d.h. die gegenseitige und fruchtbare Liebe zwischen Braut und Bräutigam.


Magister: Eine Rede über Papst Franziskus´ Mythos Volk, Fortsetzung....

Fortsetzung von hier und hier
Bei der Lektüre der Fortsetzung  muß man feststellen, daß es noch schlimmer werden kann, als man nach Teil 1 dachte.

POLITISCHE PROZESSE 

Mit dem populistischen Faden von Papst Franziskus´ Politik können auch die zwei seiner kürzlich gehaltenen Reden mit juristischem Charakter gewoben worden sein.
Die erste war an das Gipfeltreffen der lateinamerikanischen Magistrate am 5. Juni 2019 gerichtet, mit ausführlichen Bezügen zur zweiten der drei Reden an die "Volksbewegungen" - der in Bolivien gehaltenen, die komplett nicht von ihm selbst geschrieben worden war, wenn auch in voller Übereinstimmung, vielleicht von einem der anwesenden argentinischen Richter, Raúl Eugenio Zalfaroni, einer prominenten Persönlichkeit  und Mitglied des Inter-amerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte und Unterstützer der "kritischen kriminologischen Theorie", die die Entstehung von Verbrechen und die Natur der Justiz in den Struktur der sozialen Klassen und der Ungleichheit sucht.

"Es gibt im Hunger keine Demokratie, es gibt keinen Fortschritt mit Armnut, es gibt keine Gerechtigkeit mit Ungleichheit" so faßte Franziskus seine Vision zusammen- zu donnerndem Applaus.

Die zweite Rede ist vom vergangenen 15. November und wurde vom Papst an die Teilnehmer des Kongresses der Internationalen Vereinigung für Strafrecht gerichtet.

In ihr beschuldigte der Papst die Kriminalwissenschaft es sich in "nur spekulativem Wissen" gemütlich zu machen und dabei die "Tatsachen der Realität zu übersehen" - damit meinte er diesen "vergöttlichten Markt" der im Namen der Profitmaximierung nur "Exklusion" produziert. Juristen sollten statt dessen "ihr Wissen nutzen, um der Makro-Kriminalität der Unternehmen", unter der der Papst die "strafende Irrationalität" versteht, die sich selbst in Massenverhaftungen manifestiert, in Überbelegung und Folter in den Gefängnissen, Willkür und Missbrauch durch die Sicherheitskräfte, Ausweitung des Kriminalitätsbereichs, Kriminalisierung sozialer Proteste, Missbrauch von präventiven Freiheitsstrafen.

Der Gedanke, daß diese "bestrafende Irrationalität" nicht für einen "vergöttlichten  Markt" typisch ist, sondern für Länder wie China, in denen der Markt unter der Aufsicht einer allgegenwärtigen und libertiziden politischen Diktatur steht, scheint Franziskus nicht einmal in den Sinn zu kommen.


Franziskus kam auf diese Rede zurück, um sie während der Pressekonferenz auf dem Rückflug von seiner Reise nach Japan zu zitieren. Dieselbe Pressekonferenz, bei der er - befragt über die den Vatikan erschütternden Finanzturbulenzen - erklärte, er habe die Initiativen der päpstlichen Magistratur und der Gendarmerie persönlich in Wort und Schrift befürwortet und autorisiert und damit die goldene Regel der Trennung von Legislative und Exekutive durchkreuzt.  

FÜR EINE"FRANZISKANISCHE"WIRTSCHAFT 
Zuletzt zwei Anhänge, die mit zwei Ereignissen verbunden sind, die Papst Franziskus für das Frühjahr 2020 plant. 

Das erste wird vom 26. -28. März tausende angehende Wirtschaftswissenschaftler aus aller Welt in Assisi versammeln,  zu einem "Festival der Wirtschaft der Jungen mit dem Papst. Einem Mittelweg zwischen Greta Thunberg und den Mächtigen der Erde" wie es vom Hauptorganisator Luigino Bruni,
angekündigt wurde, einem Mitglied der Focolare-Bewegung, Professor für Wirtschaftspolitik an der LUMSA und Berater des Dicasteriums für die Laien, Familien und das Leben. 

Im Einladungsbrief zu diesem Ereignis schlägt Franziskus nicht weniger vor. als einen "Pakt, um die gegenwärtige Wirtschaft zu ändern" und sie durch eine "Wirtschaft des Franziskus" zu ersetzen (soll heißen: des Hl. Franziskus von Assisi, aber mit bestehender Doppeldeutigkeit) 


Dienstag, 3. Dezember 2019

Magister: Eine Rede über Papst Franziskus´ Mythos Volk

Sandro Magister veröffentlicht heute bei Settimo Cielo den Text einer Rede über eines der Lieblingsthemen des Papstes das "pueblo" , die er vor einigen Tagen gehalten hat.
Hier geht´s zum Original: klicken

  "EIN PAPST MIT DEM "MYTHOS" DES VOLKES"

[Den folgenden Text hat  Sandro Magister am 30. November und 1, Dezember bei einer Studienkonferenz in der Sala della Ragione auf die Initiative der Stiftung Magna Carta als Rede zum Thema "Über Cäsar und Gott. Kirche und Politik im Pontifikat von Johannes Paul II, Benedikt XVI und Franziskus". Er endet mit der Antwort Magisters am Ende der Diskussion.]

PAPST FRANZISKUS´ POLITISCHE VISION 
von Sandro Magister
Anagni, 30. November 2019

Die politische Vision von Papst Franziskus hat ihre Wurzeln vor allem in seiner Lebenserfahrung in Argentinien.
Vorzeitig zum Novizenmeister ernannt, akzeptierte der 34-jährige Bergoglio den Plan, Juan Domingo Perón an die Macht zurückzubringen vollständig für sich, Perón befand sich zu der Zeit im Exil in Madrid. Er wurde spiritueller Direktor der jungen Peronisten der Guardia de Hierro, die an der Salvador-Universität der Jesuiten zahlreich vertreten waren. Und diese Kampfbereitschaft behielt er nach seiner überraschenden Ernennung zum Provinzial der Jesuiten von Argentinien 1973 - im selben Jahr, in dem Perón ins Land zurückkehrte und seine Wiederwahl triumphal gewann.

Bergoglio gehörte zu  den Autoren des "Modelo nacional" , des politischen Testaments. das Perón nach seinem Tod hinterlassen wollte. Und aus alle dem resultierte die wütende Feindseligkeit der Hälfte der argentinischen Jesuiten, die weiter links standen als er, besonders nachdem er die Universität del Salvador übergab, die zum Verkauf stand, um die Finanzen der SJ zu stabilisieren- und zwar an niemand anderen als an seine Freunde der Guardia de Hierro.

Es war in jenen Jahren, in denen der zukünftige Papst den "Mythos" - sein Wort- vom Volk als Protagonist der Geschichte entwickelte. Ein Wort das für sich genommen unschuldig ist, ein Träger von Unschuld, ein Volk mit dem angeborenen Recht auf "Land, Wohnung, Arbeit" , das, wie er es sieht- sich mit dem Hl. Volk Gottes überschneidet.

Wenn Nonnen zu viel beten....

R. Cascioli berichtet in einem Leitartikel für La Nuova Bussola Quotidiana über die Kommissionierung eines kontemplativen Clarissinnen-Klosters in Italien und ihre Folgen und zeigt
daß der Umgang mit den FFI keine Einzelfall in der barmherzigen Kirche des aktuellen Pontifikates war,  Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIESE CLARISSINNEN BETEN ZU VIEL." AUS DEM KLOSTER VERJAGT." 

Die unglaubliche Geschichte von Suor Maria Giuliana und den anderen 5 Nonnen aus dem Kloster von Porto Viro in der Provinz Rovigo und der Diözese Chioggia, die vor zwei Jahren erlebten wie ihre Gemeinschaft vor zwei Jahren auf Bitten des Bischofs von Chioggia und Provinzials der franziskanischen Provinzen und zerstört wurde: die Mutter Oberin wurde öffentlich  des Hörigmachens der Schwestern und wirtschaftlicher Skandale beschuldigt, aber die Wurzeln des Problems liegen im langen Widerstand von Suor Maria Giuliana gegen den Versuch, das kontemplative Leben und die Regel der Hl. Klara zu verstümmeln. Unter den Hauptanklagepunkten : das Vorhandensein von Statuen des H. Erzengels Michael im Kloster.

"Sag die Wahrheit, sehe ich für dich verrückt aus?"
Nein, das würde ich nicht sagen, Zweifellos traurig über die erlittene Ungerechtigkeit. Hartnäckig darin, die Wahrheit wiederherstellen zu wollen- aber verrückt sicher nicht.
Schwester Maria Giuliana der Eucharistie (im bürgerlichen Leben Maria Giuliana Ravegnan) wurde von ihren Vorgesetzten wiederholt beschuldigt, verrückt zu sein und gezwungen, in einem Pflegeheim zu leben. Ein Schicksal, dem sie entkommen konnte, indem sie darum bat, den Orden verlassen zu dürfen. Heute lebt sie zusammen mit fünf anderen Schwestern in einem kleinen Gebäude in der Nähe von Rovigo, wo wir sie besucht haben.

Das Kreuz und einige Statuen im Garten lassen verstehen, daß dieses zweistöckige Haus  anders ist als die anderen Nachbarhäuser. Im Inneren ist alles so eingerichtet, eine klösterliche Atmosphäre zu schaffen: der kleine Eingangsraum fungiert als Parlatorium, das Wohnzimmer wurde zu einer Kapelle umgestaltet, im Obergeschoss ist die Klausur. Suor Maria Giuliana und die anderen haben eine monastische Gemeinschaft wieder gegründet, basierend auf den Regeln der Hl. Clara, aber für die Ordenskongregation sind dieses geweihten Frauen keine Nonnen mehr.
Ihr Vergehen?
Sie haben sich nicht der Kommissionierung der Gemeinschaft "Unbeflecktes Herz Mariens", der Clarissinnen von Porto Viro unterworfen, deren Äbtissin Maria Giuliana, die "Mutter" 23 Jahre lang, bis zum 12. August 2017 war.

Montag, 2. Dezember 2019

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über ein anglikanisches Adventslied, das er sehr liebt.
"Lo He Comes With Clouds Descending..."
Hier geht´s zum Original: klicken

          

"Ich denke, daß man jetzt in den Anglikanischen Kirchen wieder das Großartige Lied von Charles Wesley (1707-1788) hervorholt „Lo! He comes with clouds descending“ -
"Seht, er kommt und vor ihm neigen die Wolken des Himmels sich herab."
Das ist wirklich ein sehr schönes Lied, weitaus besser als vieles von dem, was man so in katholischen Novus-Ordo-Kirchen zu hören bekommt.
Der kürzlich veröffentliche Bericht der Kirche von England zu den Beziehungen zwischen Juden und Christen weckt freilich Bedenken: Könnte es vielleicht Antisemitismus begünstigen?

Die auf Übles aus waren und ihn verkauft, 
durchbohrt und an ein Holz genagelt haben, 
werden mit Heulen und Jammern 
den wahren Messias erblicken.

Ich kann solche Bedenken beruhigen.
Anglikaner und Protestanten schenken den Worten ihrer Kirchenlieder nicht die geringste Beachtung. Sie lieben die Melodien - deshalb nerven sie ihre Geistlichen oft mit der Bitte um Gottesdienste nach dem Gesangbuch anstelle dieses langweiligen Abendmahls-Gottesdienstes. Deshalb sprechen sie auch von ihren „Lieblingsliedern“.
Ich wette, es  gibt in ganz England keinen Kirchgänger, dem es jemals in den Sinn gekommen wäre, daß das Heulen und Jammern hier Juden zugedacht ist.
Ich rate der Kirche von England, hier vorsichtig zu sein. Sie werden Ärger über Ärger bekommen, wenn Sie erst einmal  annehmen, daß die Leute in den Kirchenbänken dem Text  ihrer besten Kirchenlieder irgendeine Beachtung schenken oder sich gar davon beeinflussen lassen.
Darum geht es beim postchristlichen Wohlfühlprotestantismus nun wirklich nicht!"

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Fundstück

CNA veröffentlicht heute den Text der Predigt des Regensburger Bischofs R. Voderholzer zur Vesper des 1. Advent und der Investitur des Domkapitulars Josef Kreiml.
Hier geht´s zum Original:  klicken

das unter dem Titel:
"Im Wortlaut: Die Adventsvesper-Predigt von Bischof Rudolf Voderholzer"
so beginnt - Zitat:

"(....) Mit dieser Vesper eröffnen wir nicht nur den ersten Adventssonntag, sondern die Adventszeit als die Vorbereitungszeit auf Weihnachten, mit dieser Vesper eröffnen wir den ganzen Weihnachtsfestkreis und wir eröffnen das neue Kirchenjahr.
Wir tun damit wiederum den ersten Schritt auf dem Weg, den wir mit Christus unserem Herr gehen, indem wir in der Feier seiner Geburt, seines Lebens und Wirkens, seines Todes und seiner Auferstehung sowie der pfingstlichen Geistsendung seine Gegenwart unter uns erfahren und in der Freundschaft mit ihm wachsen. Das neue Kirchenjahr ist ein neuer Schritt des Herrn auf uns zu, der uns als der gekreuzigt-auferstandene Herr aus Gottes Ewigkeit immer wieder neu entgegenkommt und uns den Weg des Lebens weist." (....)
Quelle: CNA, Bischof R. Voderholzer

Marco Tosatti wird politisch


Marco Tosatti teilt heute bei Stilum Curiae seinen Lesern die Gedanken mit, die sich sein virtuelles Alias Pezzo Grosso über die Bemühungen mit untauglichen Mitteln, sei es Europa oder sei es die Kirche zu reformieren, gemacht hat Hier geht´s zum Original:  klicken

"PEZZO GROSSO ÜBER EUROPA UND DIE KIRCHE: SO KANN ES NICHT WEITER GEHEN"
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae und vor allem meine geliebten Trolle, Medaikllen auf meiner alten Brust und tägliche Bestätigung dessen, was wir tun. Pezzo Grosso hat den 1. Advents-Sonntag dazu benutzt, über die Situation Europas und der Kirche nachzudenken. Dabei ist eine gedankenreiche Reflektion herausgekommen, die ich wegen ihrer Klarheit, Weisheit und gern teile. Gute Lektüre. 
                                                              §§§

Pezzo Grosso an Tosatti: GEDANKEN ZUM 1. ADVENTSSONNTAG

Kurioserweise wird in diesem historischen Moment das gleiche Wirtschaftsinstrumentarium sowohl für politische als auch moralische Ziele benutzt. So angewandt, daß man mit dem Instrument der Wirtschaft Politik und Moral abschaffen könnte. Das Wirtschaftsinstrument wird wie eine Kriegsdrohung benutzt, um Europa zu schaffen: damit wird den Ländern -wie Italien- gedroht, um sie zu überzeugen,, sich zum Wohle der europäischen Allgemeinheit selbst zu opfern. Das Wirtschaftsinstrument (Armut, Migration, Umwelt) wird von dieser Kirche immer dazu benutzt, um die Katholische Moral zu relativieren, die von den Erneuerern als zu dogmatisch verurteilt wird. 



Aber die, die diese Veränderungen durchsetzen wollen, sind Führer, denen es an der Statur fehlt, diese Aufgabe erfüllen zu können. 

So finden wir uns vor "nützlichen Idioten" wieder, die unfähig sind, es voranzubringen und dafür zu werben.

Aber wir stehen auch nützlichen Idioten gegenüber, die unfähig sind, sich diesem Projekt zu widersetzen. 

Sicher hat der französische Anführer nicht die nötige und ausreichende Statur, der noch nicht einmal verstanden hat, ob er "Großen Orient" antwortet oder dem islamischen Orient. 

Sicher hat die deutsche Anführerin, die nach dem Ausbruch der Finanzkrise 2007 nur Dank der Schwäche des Euros noch im Amt ist, nicht diese Statur.