Sonntag, 23. August 2026

Die Ansprache

beim heutigen Angelus - veröffentlicht bei vaticannews

          "Liebe Brüder und Schwestern, einen schönen Sonntag!"

Das Evangelium des heutigen Sonntags (Mt 16,13-20) stellt uns vor eine Frage, die jeden von uns auf unserem Glaubensweg betrifft: Wer ist Jesus wirklich für mich?

Aus der Erzählung des Evangeliums wird deutlich, wie entscheidend diese Frage für die Erfahrung der Jüngerschaft ist. Denn obwohl die zwölf Apostel bereits viel vom Leben und Wirken des Meisters miterlebt hatten, wollte Jesus es nicht als selbstverständlich voraussetzen, dass sie ihn wirklich kannten und das Geheimnis des Reiches Gottes verstanden hatten. Nachdem er also gefragt hatte, was die Menschen über ihn dachten, wandte er sich direkt an sie: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ (Mt 16,15).

„Der Glaube wird uns nämlich nicht ein für alle Mal geschenkt; im Gegenteil, wir müssen stets das Antlitz Christi und sein Evangelium neu entdecken“

Brüder und Schwestern, dies ist eine grundlegende Stelle für die Jünger aller Zeiten, für jeden von uns. Der Glaube wird uns nämlich nicht ein für alle Mal geschenkt; im Gegenteil, wir müssen stets das Antlitz Christi und sein Evangelium neu entdecken, seine Botschaft vertiefen und die Entscheidungen unseres Lebens erneuern, damit sie mit dem übereinstimmen, was wir bekennen, und dabei die Versuchung überwinden, bereits alles zu wissen und den Glauben zu einer Gewohnheit zu machen.


„Versuchung überwinden, bereits alles zu wissen und den Glauben zu einer Gewohnheit zu machen“


Die Frage, die uns jeden Tag gestellt wird – wer Jesus für mich ist und welche Bedeutung seine Gegenwart in meinem Leben hat –, kommt insbesondere im Gebet und in der Betrachtung des Evangeliums zum Vorschein; aber auch, wenn wir mit den Wunden und Nöten unserer Brüder und Schwestern konfrontiert sind oder in Beziehungen und Situationen, die unser Gewissen am stärksten in Anspruch nehmen. Kurz gesagt: Im Alltag unseres Lebens können wir prüfen, ob der Jesus, der Herr, für uns lediglich eine große Persönlichkeit der Geschichte ist, die wichtige Dinge gesagt und getan hat, oder ob er der Christus Gottes ist, der gesandt wurde, um uns in die Liebe des Vaters einzuführen und unser Leben sowie die Welt, in der wir sind, zu verwandeln.


„Lernen wir, uns nicht in unseren Überzeugungen und religiösen Gewissheiten zu verschließen“


Meine Lieben, lernen wir, uns nicht in unseren Überzeugungen und religiösen Gewissheiten zu verschließen, damit wir offen bleiben für eine authentische Beziehung zu Christus. Manchmal begnügt man sich beim christlichen Glauben mit „Hörensagen“, mit Gemeinplätzen, mit dem, was uns vielleicht sogar in guter Absicht weitergegeben wurde; doch Jesus ruft uns zu einer persönlichen Antwort auf, dazu, ihn aus nächster Nähe kennenzulernen, uns von der Freundschaft mit ihm tiefgreifend prägen zu lassen – in einer immer neuen Begegnung, die von uns auch verlangen kann, neue Wege zu beschreiten und andere Entscheidungen zu treffen als die, die wir uns vorgestellt haben.


Das gilt sowohl für unseren persönlichen Weg als auch für den Weg der Kirche und für pastorale Entscheidungen, wo wir manchmal meinen, es reiche aus, so weiterzumachen wie bisher. Es ist jedoch wichtig, uns oft zu fragen: Wer ist der Herr für mich? Kenne ich ihn wirklich? Was fordert sein Evangelium heute von mir? Welche Schritte sollte ich gehen und welche Entscheidungen sollte ich treffen?


„Meine Lieben, lernen wir, uns nicht in unseren Überzeugungen und religiösen Gewissheiten zu verschließen, damit wir offen bleiben für eine authentische Beziehung zu Christus“


Rufen wir die Jungfrau Maria an, die in ihrem Herzen durch ihren Sohn den Willen Gottes suchte, damit sie uns stets auf dem Weg des Glaubens führe."


Quelle: vaticannews

-Angelus

 auf dem Petersplatz

              

In illo tempore

Auch heute setzt Father J. Zuhlsdorf bei OnePeterFive seine Katechese über die Bedeutung der Liturgie für die Sonntage im Kirchenjahr fort. Hier geht´s zum Original:  klicken

"IN JENER ZEIT: DER DREIZEHNTE SONNTAG NACH PFINGSTEN"

Seit einigen Wochen stammen die Sonntagslesungen aus den Briefen des Paulus an die Korinther. Mit dem 13. Sonntag nach Pfingsten, den unsere alten römischen Vorfahren als 3. Sonntag nach dem hl. Laurentius bezeichnet hätten, beginnen wir mit den Lesungen aus dem Galaterbrief. Diese ältere römische Zählweise verrät etwas über die immense Bedeutung, die Laurentius einst im Bewusstsein der Stadt innehatte. 

Paulus schrieb an Gemeinden in Galatien, die größtenteils aus Konvertiten vom Heidentum bestanden. Nach seiner Abreise hatten judaistische Lehrer zumindest einige dieser heidnischen Christen davon überzeugt, dass das mosaische Gesetz weiterhin für das Heil verbindlich sei, einschließlich der Beschneidung und der anderen Gebräuche, die Israel von den anderen Völkern unterschieden. Daher rührt die Schärfe des Briefes. „Ihr unverständigen Galater! Wer hat euch verzaubert?“, fragt er in 3,1, obwohl er sie weiterhin als „Brüder“ anspricht. Die Frage betrifft die Bedingungen des Heils. Wird das Erbe durch das mosaische Gesetz gesichert oder erlangt man es durch die in Christus erfüllte Verheißung Gottes?

Um seinen Standpunkt zu verdeutlichen, greift Paulus auf die Zeit vor dem Sinai zurück, auf Abraham. Gott hatte verheißen, dass durch Abrahams Nachkommen (hebräisch: zera , griechisch: sperma , „Same“ oder „Nachkomme“) alle Völker gesegnet würden. Paulus hebt den Singular hervor. „Es heißt nicht: ‚Und zu Nachkommen‘, bezogen auf viele, sondern: ‚Und zu deinem Nachkommen‘, welcher Christus ist“ (Gal 3,16). Der Dativ Singular spérmati , „zum Samen“, hat für ihn eine entscheidende theologische Bedeutung. Der Bund mit Abraham geht dem mosaischen Bund um 430 Jahre voraus. Das spätere Gesetz kann die frühere Verheißung nicht aufheben. Gott hat sein Wort gegeben, und sein Wort findet in dem Samen, Christus, seine vorherbestimmte Erfüllung.

„Wozu dann das Gesetz?“, fragt Paulus. „Es wurde wegen der Übertretungen hinzugefügt, bis der Nachkomme käme, dem die Verheißung gegeben worden war“ (Gal 3,19). Die aufgedeckte Übertretung ermahnte Israel und bereitete ein Volk darauf vor, sich nach dem Messias zu sehnen. Das Gesetz konnte die Wunde benennen und die Heilung vorschreiben, aber es konnte nicht das Leben vermitteln, dessen Quelle Christus ist. Paulus unterstreicht dies: „Wenn ein Gesetz gegeben worden wäre, das lebendig machen könnte, dann käme die Gerechtigkeit tatsächlich aus dem Gesetz“ (V. 21). Die Schrift „hat alles der Sünde preisgegeben, damit das, was durch den Glauben an Jesus Christus verheißen ist, denen zuteil würde, die glauben“ (V. 22). 


Dieser Unterschied liegt in der Evangeliumslesung.

Der heilige Lukas verortet Jesus auf dem Weg nach Jerusalem, „zwischen Samaria und Galiläa“ (Lukas 17,11). Zehn Aussätzige begegnen ihm und halten Abstand, genau jenen Abstand, den die levitische Unreinheit vorschrieb. Sie rufen: „Jesus, Meister, erbarme dich unser!“ Schon dieser Ruf hat etwas Liturgisches an sich. Er klingt sehr nach einem Kyrie, gesprochen vom Rande der Gemeinde, von Männern, denen der Zutritt verwehrt ist.

Die Rede

 Die Ansprache des Hl. Vaters in Rimini- im Wortlaut veröffentlicht bei vaticannews 

 Liebe Brüder und Schwestern!

Ich freue mich, euch in Rimini zu treffen – an einem Ort, der euch aufgrund eures Engagements, eurer Kreativität und des Dialogs, den eure Veranstaltung Ende August seit Jahren anregt, so sehr ans Herz gewachsen ist. Präsident Scholz und Professor Prosperi danke ich für ihre Begrüßungsworte.

In diesem Augenblick der Geschichte verstehen wir die prophetischen Worte besser, die vor fast einem halben Jahrhundert mit dem Namen dieser Tage zum Ausdruck kam: „Treffen für die Freundschaft unter den Völkern“. Wie der heilige Johannes Paul II. euch sagte: »Allein schon das Aussprechen dieser Worte erfreut das Herz: „Begegnung“! „Freundschaftliche Begegnung“! „Freundschaft unter den Völkern“! Worte, die in diesen oft dramatischen Stunden der Weltgeschichte eine besondere Bedeutung erhalten« (Ansprache beim 3. Meeting für die Freundschaft unter den Völkern, Rimini, 29. August 1982)

Auch heute wird der Friede von Menschen bewahrt und verbreitet, die gern zusammenkommen und keine Scheu haben, sich auseinanderzusetzen. Papst Franziskus hat uns mit der Enzyklika Fratelli tutti gelehrt, die soziale Freundschaft zu pflegen, die das öffentliche, dynamische und konkrete Gesicht der Geschwisterlichkeit darstellt. Indem wir uns nämlich in der Würde von Kindern Gottes wiedererkennen, kommen wir mit dem in Berührung, was die Menschen ursprünglich verbindet, jenseits aller Unterschiede, Trennungen oder Konflikte.

Wir können uns ineinander hineinversetzen, einander zuhören und Freunde werden – als Menschen und damit auch als Völker. Die Menschen kommen immer vor den Grenzen, Definitionen und Institutionen. Diese Erkenntnis steht im Zentrum des Christentums: Ihr wisst das, weil ihr gelernt habt, das Evangelium als Offenbarung Gottes zu lesen, der sich in der Begegnung, in Ereignissen, in Blicken und Erlebnissen zeigt und in jedem den Wunsch weckt, geliebt zu werden und zu lieben. Auf diese Weise habt ihr das „Meeting“ nicht zu einer Art Enklave gemacht: Ganz im Gegenteil, es ist zu einem Knotenpunkt für die Kirche und für die Gesellschaft geworden, zu einer Begegnung, die zu weiteren Begegnungen führt und zu neuen Wegen anregt.

Danken wir dem Herrn für dieses lebendige Erbe, das euch eine große geschichtliche Verantwortung in der größeren Gemeinschaft der Kirche auferlegt, im Dienst an einer Menschheit, die nach Gerechtigkeit hungert und dürstet. Wie uns das Zweite Vatikanische Konzil gelehrt hat, sind nämlich: »Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, […] auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände« (Pastoralkonstitution Gaudium et spes, 1).

Ja, liebe Freunde, dies ist die Stunde der Verantwortung, insbesondere für diejenigen, die aus einer tausendjährigen Glaubenstradition, die eine Kultur geworden ist, so viel empfangen haben. Die verschiedenen Auflagen des „Treffens“ haben es in der Tat verstanden, aus dem großen Erbe der Vergangenheit jene Beweggründe aufzunehmen, die euch heute im Umgang mit Kunst, Musik, Literatur, Wissenschaft, Wirtschaft und jedem Ausdruck des menschlichen Geistes beschäftigen. Auch der für dieses Jahr gewählte Titel, der aus dem letzten Vers der Göttlichen Komödie stammt, treibt uns in Richtung jener Geschichte, deren Herr Gott ist. »Die Liebe, die die Sonne und die anderen Sterne bewegt«, ist nicht verschwunden, sie hat weder an Kraft noch an Intensität verloren, auch wenn es eine Liebe ist, die gern still bleibt, im Gegensatz zu den lärmenden Kräften, die die Erde, den Himmel und alle Geschöpfe erschüttern.

                             „Ja, die Liebe bewegt!“

Ja, die Liebe bewegt! »Er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte« (Mt 5,45). So beschreibt Jesus die Vollkommenheit Gottes und macht dabei den Unterschied zwischen der Großzügigkeit seines Handelns und der Enge menschlicher Gedanken deutlich. Die Wirklichkeit erstickt in unseren Berechnungen und atmet in der Selbstlosigkeit Gottes. Es ist kein Zufall, dass meine Vorgänger – der heilige Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus – alle die göttliche Barmherzigkeit als Schnittpunkt zwischen dem Evangelium und den „neuen Dingen“ dieser dramatischen und wunderbaren Zeit bezeichnet haben. Jesus Christus nach den Tragödien und Neuanfängen des 20. Jahrhunderts zu folgen, setzt nämlich ein klares Bewusstsein voraus: Das Böse kann man nicht mit dem Bösen bekämpfen. Wie im Himmel, so ist auch auf Erden die Liebe das Gesetz des Lebens, der Weg der Erlösung des gekreuzigten Messias.

Dem falschen Realismus, der die Gedanken, die Worte und die Nationen wiederbewaffnet, muss die katholische Kultur heute den Realismus der Barmherzigkeit entgegenstellen, für den es keine Feinde geben kann und für den alle – auch die Gegner – Brüder und Schwestern sind, denen wir in die Augen schauen und in der Wahrheit begegnen müssen. Die Sünde existiert, gewiss, aber stärker ist die erlösende Liebe Christi, die uns dazu verpflichtet, Gedanken, Interessen, Gewohnheiten, Bekanntschaften, Pläne, Investitionen – jeden Aspekt des Lebens – von allem zu reinigen, was die Kultur der Macht verdorben hat.


Samstag, 22. August 2026

Hl. Messe in Rimini

 

                 

Begegnungen in Rimini

 

             

Papst Leo in San Marino

Stefan von Kempis berichtet für vaticannews weiter über den Pastoralbesuch des Hl. Vaters in San Marino. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"PAPST IN SAN MARINO: FÜR DIPLOMATIE UND MULTILATERALISMUS"

beginnt der Beitrag so - ZITAT

Leo XIV. hat in der Republik San Marino ein Bekenntnis zu Diplomatie und Multilateralismus abgelegt. In seiner ersten Rede auf dem Boden des Kleinstaats, der vollständig von italienischem Staatsgebiet umschlossen ist, würdigte er San Marinos Motto „Libertas“ (Freiheit).

Libertas bedeutet für Sie auch ein nie nachlassendes Engagement für eine aktive und positive Beteiligung am Aufbau des Friedens“, so der Papst. „Was diesen Aspekt betrifft, möchte ich meine ausdrückliche Wertschätzung zum Ausdruck bringen und sehe darin eine besondere Übereinstimmung mit der Haltung des Heiligen Stuhls. Wir teilen die Wertschätzung für die Diplomatie und für den Multilateralismus als bevorzugte Wege, um die internationalen Beziehungen zu pflegen und das Einvernehmen zwischen den Nationen zu fördern.“

Papst Leo war am Samstagmorgen, von Rom kommend, per Hubschrauber in San Marino, der womöglich ältesten Republik der Welt, eingetroffen. In einem Saal des „Palazzo Pubblico“ traf er sich mit den beiden Staatsoberhäuptern, den sogenannten „Capitani Reggenti“, sowie Vertetern der Zivilgesellschaft. In seiner Rede beleuchtete der Gast aus Rom einige Aspekte der Libertas.

                     Die Räume des Gewissens verteidigen

„Zunächst möchte ich betonen, dass es keine wahre bürgerliche Freiheit ohne persönliche Freiheit gibt, also ohne die Achtung und die Förderung der Würde der menschlichen Person, deren wesentlicher Bestandteil die Freiheit ist. Diese Freiheit wird letztlich von Gott geschenkt und garantiert, von Gott, dessen Stimme im Gewissen jedes Menschen widerhallt.“


Die Freiheit zu fördern bedeute, die Räume des Gewissens zu verteidigen, wie dies etwa der hl. Thomas Morus getan habe. „Auch heute fehlt es in vielen Teilen der Welt nicht an Menschen, die ihrem Gewissen trotz starker Widerstände treu bleiben: Zeugen der wahren Freiheit, jener Freiheit, die aus dem Menschsein als Söhne und Töchter Gottes entspringt. Mit Bewunderung drücken wir unsere Solidarität all jenen gegenüber aus, die derzeit persönlich dafür einen hohen Preis zahlen, dass sie ihr Gewissen nicht verraten haben.“


                                Keine Sklaven der Götzen und der Macht sein

Zur Libertas gehöre außerdem das Sich-Schenken hinzu, und das hat nach Leos Worten seine Quelle in Gott selbst. „Dieser theologische Bezug mag vielleicht übertrieben erscheinen, aber ich glaube, dass er heute notwendig ist angesichts der Götzenanbetung, die jene politischen und wirtschaftlichen Projekte an der Wurzel verdirbt, die sich im Namen der Freiheit präsentieren, in Wahrheit aber Sklaven der Götzen und der Macht sind.“


Der Papst, der Oberhaupt des kleinsten Staates der Welt überhaupt ist, drückte seine Hoffnung aus, dass gerade in einem kleinen Staat ein Leben „nach dem Maß des Menschen“ möglich ist. In dieser Hinsicht könne San Marino „ein Laboratorium guter Politik sein“.


Treffen mit dem Klerus in San Marino

 

              

Besuch in San Marino

 

              

Freitag, 21. August 2026

Papst Leo XIV nimmt am 29. August an der Seeprozession auf dem Albaner See teil.

Wie mehrere katholische Nachrichtenportale, u.a. kath press, berichten, wird Papst Leo XIV am 29. August als erster Papst an der traditionellen Seeprozession auf dem Albaner See teilnehmen. 

Unter dem Titel:

 "PREMIERE AUF DEM ALBANER SEE: DER PAPST WIRD INS BOOT STEIGEN" 

beginnt der Bericht so- ZITAT

"Als erster Papst der Geschichte wird Leo XIV. an einer Bootsprozession auf dem Albaner See teilnehmen. Das geht aus einem Interview des Portals "Vatican News" mit dem Pfarrer von Castel Gandolfo, Tadeusz Rozmus, hervor.

Demnach feiert Leo XIV. am 29. August zunächst eine Messe in der Kirche Santa Maria del Lago. Das Gotteshaus liegt unterhalb der Päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo direkt am Ufer des Kratersees. Anschließend folgt die traditionelle Prozession, die auch über das bis zu 170 Meter tiefe Gewässer führt."

Quelle: kath press, kath.net

Konzert des Mozarteum-Jugendorchesters - mit zwei Geigen Mozarts- im Vatican

Gudrun Sailer berichtet für vaticannews über ein bevorstehendes Konzert in den Vaticanischen Gärten und den historischen Bezug, der durch Mozarts Kindergeige und seine Dalla Costa-Geige hergestellt wird, die während des Konzertes erklingen werden.  Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel 

                    "MOZART ZURÜCK BEIM PAPST"

beginnt der Bericht so - ZITAT

"Das Salzburger Jugendorchester des Mozarteums spielt am 2. September ein Konzert bei Radio Vatikan in den Vatikanischen Gärten. Mit dabei: zwei originale Geigen, die Wolfgang Amadeus Mozart nutzte. Auf seiner Kindergeige spielt im Vatikan eine zehnjährige Solistin aus China. Sie bringt damit auf gewisse Weise Mozart nach 250 Jahren zurück zum Papst." (...)

und weiter:

"Der Star des Konzerts ist dabei ein ziemlich kleines Instrument: Mozarts Kindergeige. Die Stiftung Mozarteum Salzburg bringt sie nach Rom, gemeinsam mit Mozarts Costa-Violine, die der italienische Geigenbauer Pietro Antonio Dalla Costa 1764 in Treviso baute und auf der Mozart bei seinen Konzerten in Wien spielte. Auf der Kindergeige dagegen machte der junge Wolfgang damals seine ersten Schritte als Musiker."  (...)

Quelle: G. Sailer, vaticannews

 

Die neuen Buntglasfenster für Notre Dame - und das Bestreben, die Fahne der Moderne hochzuhalten

Andrea Pacciani kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana die Kontroverse um die modernen Glasfenster, die für Notre Dame entworfen und geplant wurden. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE NEUEN BUNTGLASFENSTER IN NOTRE-DAME: EIN  SELBSTREFERENTIELLER KOMPROMISS"

Der Papst wird die Pariser Kathedrale inmitten der  Kontroverse  um die Glasfenster von Claire Tabouret besuchen, die die Fenster aus dem 19. Jahrhundert ersetzen sollen. Im Bestreben, um jeden Preis die Fahne der Moderne hochzuhalten, hat der Berg ein Bauwerk hervorgebracht, das kläglich versucht, Tradition und Innovation zu vereinen, aber es ist nicht populär und kann weder mit dem Mittelalter noch mit dem 19. Jahrhundert mithalten.

Notre-Dame bereitet sich auf den Besuch des Papstes im September vor. Gleichzeitig sorgt  die geplante Ersetzung von sechs Buntglasfenstern durch zeitgenössische Werke der Künstlerin Claire Tabouret (siehe Foto in LaPresse) für Kontroversen . Die Fertigstellung ist für Ende des Jahres vorgesehen. Um die Angemessenheit der neuen, figurativ-modernen Buntglasfenster der Pariser Kathedrale zu verstehen, zu bewerten und zu beurteilen, müssen wir die Argumentation auf zwei Ebenen betrachten: 1) die Fenster als technisch-architektonisches Element im Rahmen der Restaurierung nach dem Brand von 2019; 2) den sakralen und künstlerischen Wert ihrer Inhalte. Abgesehen von der  Kontroverse um die Angemessenheit der Ersetzung der bestehenden Fenster aus dem 19. Jahrhundert, die nach Ansicht vieler mit geringeren Material- und Kulturkosten restauriert werden könnten (angesichts der dadurch ausgelösten Debatte), beginnen wir mit dem ersten Aspekt. 

Einer der Eckpfeiler der Theorie der Konservierung und Restaurierung, die diesem künstlerischen Auftrag zugrunde liegt – und die mittlerweile zunehmend an Bedeutung verliert –, ist die Erkennbarkeit des Eingriffs am Denkmal. Dies ist in der Tat das oberste Gebot dieser Disziplin, die in den späten 1940er und 1950er Jahren im Rahmen des Zentralinstituts für Restaurierung in Rom unter der Leitung von Cesare Brandi entwickelt wurde: Bei der Restaurierung gilt das Prinzip der Erkennbarkeit des Eingriffs, wonach jede Ergänzung des Restaurators vom Originalwerk unterscheidbar sein muss. Aus normaler Entfernung wirkt das Ergebnis harmonisch, doch bei näherer Betrachtung werden die restaurierten Teile deutlich erkennbar.  In der Malerei wird dies zur besseren Verständlichkeit des Sujets in der „Rigatino“-Technik umgesetzt: Diese in Italien entstandene Technik der malerischen Reintegration dient dazu, Lücken in einem Kunstwerk zu füllen. Sie besteht darin, aus nächster Nähe dünne, vertikale Farblinien aufzutragen. Aus der Ferne rekonstruiert das Auge das Bild, während der Eingriff aus der Nähe erkennbar bleibt. Diese Art von Eingriff würde neben der Erkennbarkeit auch die Reversibilität, den Respekt vor dem erhaltenen Material und die Verhinderung historischer Fälschung gewährleisten. 

Bekanntlich ist ein sehr bedeutender Teil von Notre-Dame, wie wir sie heute sehen, das Ergebnis der umfangreichen Restaurierung im 19. Jahrhundert. Nach der Französischen Revolution (1789) befand sich die Kathedrale in einem stark beeinträchtigten Zustand: Viele Statuen waren zerstört, die Einrichtungsgegenstände verstreut und das Gebäude schwer beschädigt worden. Die Veröffentlichung von Victor Hugos Roman „ Notre-Dame de Paris“  trug dazu bei, das öffentliche Bewusstsein für die Notwendigkeit ihrer Rettung zu schärfen.

1844 wurde die Restaurierung dem Architekten Eugène Viollet-le-Duc anvertraut, der die Arbeiten 1864 abschloss. Viollet-le-Duc ließ die neuen Buntglasfenster einsetzen, da er die Wiederherstellung der alten polychromen Beleuchtung für notwendig hielt. Diese war erforderlich, um die weißen Buntglasfenster zu ersetzen, die das Domkapitel 1753 hatte einsetzen lassen und dabei die ursprünglichen Fenster aus dem 13. Jahrhundert entfernt hatte, um das Kirchenschiff besser auszuleuchten. Er gestaltete die Fenster daher neu und orientierte sich dabei an den Werken der mittelalterlichen Fensterbauer. Er studierte diese angewandte Kunst in ihren ältesten Ausführungstechniken, um ein Ergebnis zu erzielen, das den mittelalterlichen Fenstern so nahe wie möglich kam, obwohl außer den Darstellungen in den Gemälden keine Spuren mehr von ihnen vorhanden waren.

Kurz gesagt:  Das Mauerwerk ist zu 80–90 % mittelalterlich. Das monumentale Bild, das Millionen von Besuchern mit Notre-Dame verbinden, enthält hingegen einen bedeutenden Anteil aus dem 19. Jahrhundert: Der Spitzturm, zahlreiche Statuen, Chimären und viele dekorative Details stammen von Viollet-le-Duc, der nicht nur das Bestehende bewahrte, sondern durch Rekonstruktion und teilweise Vervollständigung des Gebäudes nach seinen Vorstellungen von dessen stilistischer Logik eingriff.

Paradoxerweise gelten heute viele der Teile von Notre-Dame aus dem 19. Jahrhundert selbst als historisches Erbe: Nach dem Brand von 2019 entschied sich Frankreich, den Spitzturm exakt nach Viollet-le-Ducs Entwurf wiederaufzubauen und erkannte damit den historischen und kulturellen Wert der Restaurierung aus dem 19. Jahrhundert an. 

Für modernistische Theoretiker stellte die Historisierung, Aufwertung und Rekonstruktion von Viollet-le-Ducs Werken jedoch einen theoretischen Kurzschluss dar, aus dem sie nicht mehr herauskamen. Da diese Bauteile im mittelalterlichen Stil errichtet worden waren, blieb nur eine Bestandsaufnahme der ursprünglichen Bauweise. Viollet-le-Duc (Rekonstruktion der stilistischen Einheit) und Brandi (Bewahrung der Baugeschichte) trafen in diesem Fall zwangsläufig aufeinander!

Angesichts dieser architektonischen Analyse wirken die modernistischen, figürlichen Glasfenster wie ein Zugeständnis an jene, die sich moderne Restaurierungen oder die Anwendung der Rigatino-Technik in der Architektur gewünscht hätten (was bei den Bauteilen aus dem 19. Jahrhundert jedoch keinen Sinn ergeben hätte) – ein modernistisches Aushängeschild innerhalb einer Restaurierung, die in ihrem Ansatz allzu konservativ hätte erscheinen können.

Donnerstag, 20. August 2026

Das Treffen in Rimini: Über die wahre Liebe

Giovanni Fighera macht sich in La Nuova Bussola Quotidiana Gedanken über das diesjährige Treffen in Rimini, das morgen beginnt und unter dem Motto "Die Liebe, die die Sonne und andere Sterne bewegt" steht. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DAS TREFFEN 2026: DIE WAHRE LIEBE AUF DANTES SPUREN"

Vom 21. bis 26. August steht die letzte Strophe der Göttlichen Komödie im Mittelpunkt der 47. Völkerfreundschaftskonferenz. „Die Liebe, die Sonne und die anderen Sterne bewegt“ bekräftigt die Herausforderung, die ursprüngliche Kraft wiederzuentdecken, die der Welt Leben einhauchte, Zivilisation und Kultur hervorbrachte und die Menschheit zu ihrer höchsten Bestimmung zurückführt.

Die 47. Ausgabe des Rimini-Treffens steht unter dem Motto „Die Liebe, die die Sonne und die anderen Sterne bewegt“ und macht Dantes letzten Vers zu einer provokativen Auseinandersetzung mit der heutigen Menschheit und Kultur. Vom 21. bis 26. August wird auf dem Rimini-Festival die Liebe zur Kraft, die vereint, neu ordnet, bildet und einst Unbewegliches in Bewegung setzt. In einer Zeit, die von Brüchen und Verwirrung, Kriegen und Spaltungen, Leere und Sinnlosigkeit geprägt ist, lädt das Treffen dazu ein, die ursprüngliche Kraft wiederzuentdecken, die der Welt Leben einhauchte, Zivilisation und Kultur förderte und die Menschheit zu ihrer höchsten Berufung zurückführt: die Liebe als Gesetz des Herzens und der Wirklichkeit selbst.

Die Liebe, die im Rahmen der Ausgabe 2026 diskutiert wird, ist nicht das überstrapazierte Wort, das oft Narzissmus, Besitzgier, Selbstgefälligkeit oder Hedonismus verschleiert, sondern wahre Liebe, die sowohl Wahrheit als auch Freiheit ist, das, was Dante „die Liebe, die Sonne und die anderen Sterne bewegt“ nennt.
Die Herausforderung, die das Treffen durch Ausstellungen, Konferenzen, Konzerte, Begegnungen und Dialoge – und durch das Leben von Freiwilligen und Teilnehmenden – darstellt, ist genau diese ursprüngliche Kraft wiederzuentdecken. Es gibt keinen besseren Zugang zum Treffen, als den Kontext zu verstehen, in dem Dante jenen Vers verfasste, den letzten Vers des Paradiso und eine zirkuläre Anspielung auf den ersten Vers des dritten Gesangs: „Die Herrlichkeit dessen, der alles bewegt.“
Nach dem Gebet des heiligen Bernhard wendet die Madonna ihren Blick Gott zu und erbittet Dantes Erlaubnis, seine letzte Vision zu erlangen. Der Heilige deutet dem Dichter an, dass die Zustimmung erteilt sei, doch Dante hat seinen Blick bereits nach oben gerichtet, entzückt von einem Licht, das sich nicht in Worte fassen lässt: Was er beschreiben wird, ist nur ein Tropfen im Vergleich zum Meer der Süße, in das er eingetaucht ist.


Die Geschichte von Gottes Vision entfaltet sich in drei Momenten . Im ersten betrachtet Dante die Liebe als das Prinzip, das das scheinbar Uneinige im Universum wieder zusammenfügt: ein einziges Buch, in dem alles Einheit und Harmonie findet. In Gott werden Brüche und Widersprüche geheilt, und die Einheit der Menschen – aus eigener Kraft unmöglich – wird durch wahre Liebe möglich. Jeder kann dies erfahren: Wer liebt, dem erscheint selbst das, was anderswo fehlt, schön, und die Prüfungen des Lebens sind erträglich, wenn man sie in einer liebevollen Familie erlebt; erlischt die Liebe jedoch, verdunkelt sich alles.
Im zweiten Augenblick erblickt Dante drei konzentrische Kreise in drei verschiedenen Farben, aber gleicher Größe: Es ist das Geheimnis der Dreifaltigkeit. Der Sohn geht vom Vater aus, und der Heilige Geist geht von beiden aus, in einer Dynamik des Lichts, die die göttliche Gemeinschaft ausdrückt.
Schließlich erscheint im dritten Augenblick ein menschliches Gesicht im Kreis des Sohnes, in derselben Farbe gemalt. Es ist ein Bild, das sich menschlichen Kategorien entzieht, und gerade deshalb nutzt Dante es, um auf das Geheimnis der Inkarnation anzuspielen: Gott, der unser Fleisch annimmt, um unser Dasein zu teilen und uns den Weg zu Freude und Leid zu zeigen. Im Geheimnis Gottes entdeckt Dante das Geheimnis der Menschheit wieder, denn die Menschheit ist nach Gottes Bild und Gleichnis geschaffen und erkennt in ihm ihre eigene Wahrheit.

Über die Geheimnisse in Da Vincis Letztem Abendmahl -ein Fundstück

Der Autor  läßt unter seinem Pseudonym "The Culuturist" seine Leser an seinem Wissen über Leonardos "Letztes Abendmahl" teilhaben und löscht so vielleicht auch die Erinnerung an die ungeheuerliche, blasphemische Parodie des Gemäldes bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris aus. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel;

"DIE GEHEIMNISSE DES LETZTEN ABENDMAHLS" 

 beginnt sein Artikel so- ZITAT

"Wenige Kunstwerke haben so viel Faszination und Diskussionen hervorgerufen wie Da Vincis Letztes Abendmahl. 

Dieser Eckstein westlicher Kunst nimmt seit Jahrhunderten die, die ihn sehen, gefangen, nicht nur wegen seiner Kunst, sondern auch wegen der Vielzahl der darin verborgenen Symbole und Botschaften. 

-- Welche Geheimnisse liegen im Schatten des Verrats des Judas ?

-- Wie bleibt die  ruhige Haltung Christi gegenüber dem Sturm menschlicher Emotionen bestehen?

-  Ist irgendetwas Wahres an Dan Browns Da Vinci Code?    (...)

Quelle: The Culturist 

Mittwoch, 19. August 2026

Die Katechese

 bei der heutigen Generalaudienz. Veröffentlicht bei vaticannews:  klicken

"PAPST LEO XIV: WORTLAUT DER KATECHESE BEI DER HEUTIGEN GENERALAUDIENZ"

Was der Papst in der Katechese bei seiner Generalaudienz am 19. August 2026 gesagt hat, können Sie hier in einer Arbeitsübersetzung von Radio Vatikan nachlesen. Sämtliche Wortmeldungen der Päpste im Original und in den amtlichen Übersetzungen finden Sie auf vatican.va, der Webseite des Vatikans.:

Liebe Brüder und Schwestern,

das sechste Kapitel der Konstitution Sacrosanctum Concilium (SC) des Zweiten Vatikanischen Konzils ist der Kirchenmusik gewidmet. Darin heißt es: „Die überlieferte Musik der Gesamtkirche stellt einen Reichtum von unschätzbarem Wert dar, ausgezeichnet unter allen übrigen künstlerischen Ausdrucksformen vor allem deshalb, weil sie als der mit dem Wort verbundene gottesdienstliche Gesang einen notwendigen und integrierenden Bestandteil der feierlichen Liturgie ausmacht“ (SC, 112). Weiter wird ausgeführt: „So wird denn die Kirchenmusik um so heiliger sein, je enger sie mit der liturgischen Handlung verbunden ist, sei es, daß sie das Gebet inniger zum Ausdruck bringt oder die Einmütigkeit fördert, sei es, daß sie die heiligen Riten mit größerer Feierlichkeit umgibt“ (ebd.).

Hier finden wir den Kern der Lehre des Konzils: Es bestätigt und vertieft die dienstliche Funktion der Musik in der Liturgie, die bereits der heilige Pius X. in seinem Motu proprio Inter sollicitudines vom 22. November 1903 hervorgehoben hatte. Musik ist nämlich Teil der liturgischen Handlung und nicht bloß Dekoration der Feier. In der Liturgie bedeutet Singen und Musizieren, zu beten, das eigene Herz mit dem der Schwestern und Brüder und mit Gott in Einklang zu bringen und sich aktiv am gefeierten Geheimnis zu beteiligen.

Das Herz öffnen

Insbesondere bringt die Musik die affektive Dimension des Gebets zum Ausdruck, wie der heilige Augustinus sagt: „Cantare amantis est“, also: „Singen ist Sache dessen, der liebt“ (Sermo 336, 1). Das ist sehr wichtig, weil es dazu beiträgt, das Herz für das Wirken Gottes in der Gnade zu öffnen und sich von ihm formen zu lassen.

Der Gesang fördert darüber hinaus die Gemeinschaft. Durch die Sinfonie der Stimmen trägt er zur Einheit der Herzen bei, überwindet Unterschiede zwischen den Menschen und vereint alle im Lob Gottes. So wird er zur Epiphanie der Kirche, zu einer sinnlich erfahrbaren Offenbarung jener Gemeinschaft, die zu ihrem Wesen selbst gehört.