Mittwoch, 4. Februar 2026

Instandhaltungsarbeiten am Jüngsten Gericht in der Sixtina sind eher eine "leichte Wartung"

Paolo Ondarza und Mario Galgano berichten für vaticannews über die aktuellen Instand-haltungsarbeiten an Michelangelos "Jüngstem Gericht". Hier geht´s zum Original:  klicken 

"MUSEUMSLEITERIN: EINE LEICHTE WARTUNG FÜR DAS JÜNGSTE GERICHT"

Drei Jahrzehnte nach der epochalen Restaurierung der 1990er Jahre steht Michelangelos „Jüngstes Gericht“ erneut im Fokus der Experten. Barbara Jatta, Direktorin der Vatikanischen Museen, kündigte an diesem Dienstag eine gezielte Konservierungskampagne für das 180 Quadratmeter große Fresko in der Sixtinischen Kapelle an. Trotz der Arbeiten bleibt der Zugang für Besucher uneingeschränkt möglich.

In einem Interview mit Vatican News beschreibt Jatta den Eingriff als eine „außergewöhnliche, aber zugleich sehr einfache Operation“. Ziel ist eine sogenannte „leichte Wartung“, um das Meisterwerk vor den Auswirkungen der Zeit und der hohen Besucherzahlen zu schützen.

                 
                                    Sixtinische Kapelle: Beginn der außerordentlichen Instand-
                                    haltungsarbeiten am Jüngsten Gericht (ANSA)  rbeiten am Jüngsten Gericht      (ANSA) 

Destilliertes Wasser gegen „Versalzung“

Nach der großen Restaurierung im letzten Jahrhundert wurde 2010 ein jährlicher Wartungsplan für die Sixtinische Kapelle eingeführt. Bei den Kontrollen im vergangenen Jahr stellten die Konservatoren fest, dass das „Jüngste Gericht“ besonderer Aufmerksamkeit bedarf. „Der Eingriff besteht darin, eine leichte Schicht von Ausblühungen (Salzablagerungen), die sich in diesen Jahren gebildet hat, vorsichtig mit destilliertem Wasser und Seidenpapier zu entfernen“, erklärte Jatta.


Im Gegensatz zur gewöhnlichen Wartung, die meist nachts mit mobilen Hebebühnen durchgeführt wird, hat man sich diesmal für ein festes Gerüst entschieden. Dieses deckt die gesamte Fläche des Freskos ab, um die Arbeiten effizienter zu gestalten und den Zeitrahmen auf etwa drei Monate zu begrenzen.

Zeitplan und wissenschaftliche Begleitung


Die Vorbereitungen starteten bereits an diesem Montag. Der Aufbau des Gerüsts soll rund drei Wochen dauern. Aus Sicherheitsgründen ist dieser Bereich während des Aufbaus kurzzeitig gesperrt. Bis nach Ostern findet dann die eigentliche Reinigungsphase statt. Das Expertenteam besteht neben den Restauratoren aus dem Wissenschaftler des Gabinetto Ricerche Scientifiche (GRS) und auch aus dem Büro des Konservators der Museen.


„Die Sixtina wird immer geöffnet bleiben“, versicherte Jatta. Das feste Gerüst ermöglicht es den Fachleuten verschiedener Disziplinen, zeitgleich auf den verschiedenen Ebenen zu arbeiten.

Neue Erkenntnisse durch moderne Technik

30 Jahre nach der „Restaurierung des Jahrhunderts“ bietet dieser Eingriff auch die Chance für neue Studien. „Die Instrumente und Untersuchungsmethoden von heute sind definitiv andere als damals“, so Jatta. Die Synergie zwischen dem Labor für Gemälderestaurierung und den wissenschaftlichen Abteilungen werde neue Einblicke in Michelangelos Technik ermöglichen.

Die Vatikanischen Museen versprachen eine transparente Kommunikation über alle Kanäle, um die Weltöffentlichkeit über den Fortgang der Arbeiten an diesem einzigartigen Kulturgut auf dem Laufenden zu halten.


Quelle: P. Ondarza, M. Galgano, vaticannews

Katechese

Vaticannews veröffentlicht die Katechese des Hl. Vaters zur Konzils-Konstitution "Dei Verbum" bei der heutigen Generalaudienz im Wortlaut. Hier geht´s zum Original:  klicken

"Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag und herzlich willkommen!"

"Die Konzilskonstitution Dei Verbum, über die wir in diesen Wochen nachdenken, betont, dass die Heilige Schrift – gelesen in der lebendigen Tradition der Kirche – ein bevorzugter Ort der Gottesbegegnung ist. Durch sie spricht Gott auch heute zu den Menschen aller Zeiten, damit sie ihn durch das Hören erkennen und lieben können. Die biblischen Texte wurden jedoch nicht in einer himmlischen oder übermenschlichen Sprache verfasst. Wie uns auch die tägliche Realität lehrt, können sich zwei Menschen, die verschiedene Sprachen sprechen, nicht verständigen, nicht miteinander ins Gespräch kommen, keine Beziehung aufbauen. In manchen Fällen ist es ein erster Akt der Liebe, sich dem anderen verständlich zu machen. Deshalb entscheidet sich Gott dafür, in menschlichen Sprachen zu sprechen, und so haben verschiedene Autoren, inspiriert vom Heiligen Geist, die Texte der Heiligen Schrift verfasst. Das Konzilsdokument hält fest: „Denn Gottes Worte, durch Menschenzunge formuliert, sind menschlicher Rede ähnlich geworden, wie einst des ewigen Vaters Wort durch die Annahme menschlich-schwachen Fleisches den Menschen ähnlich geworden ist“ (DV, 13). Daher offenbart die Heilige Schrift nicht nur in ihrem Inhalt, sondern auch in ihrer Sprache die barmherzige Nachsicht Gottes gegenüber den Menschen und seinen Wunsch, ihnen nahe zu sein.

Im Laufe der Geschichte der Kirche wurde die Beziehung zwischen dem göttlichen Autor und den menschlichen Verfassern der heiligen Texte untersucht. Über mehrere Jahrhunderte hinweg bemühten sich viele Theologen, die göttliche Inspiration der Heiligen Schrift zu verteidigen, wobei sie die menschlichen Verfasser fast nur als passive Werkzeuge des Heiligen Geistes betrachteten. In jüngerer Zeit hat die Reflexion den Beitrag der Hagiographen zur Abfassung der heiligen Texte neu bewertet, so dass das Konzilsdokument von Gott als dem „Urheber“ der Heiligen Schrift spricht, aber auch die Hagiographen als „echte Verfasser“ der heiligen Bücher bezeichnet (vgl. DV, 11). Ein scharfsinniger Exeget des letzten Jahrhunderts bemerkte einmal: „Die menschliche Tätigkeit auf die eines einfachen Schreibgehilfen herabzuwürdigen, heißt nicht, das göttliche Wirken zu verherrlichen“ (Luis Alonso Schökel, La parola ispirata. La Bibbia alla luce della scienza del linguaggio, Brescia 1987, 70). Gott erniedrigt niemals den Menschen und sein Potenzial!

Wenn also die Heilige Schrift das Wort Gottes in menschlichen Worten ist, ist jeder Ansatz, der eine dieser beiden Dimensionen vernachlässigt oder leugnet, unvollständig. Daraus folgt, dass eine korrekte Auslegung der heiligen Texte nicht das historische Umfeld, in dem sie entstanden sind, und die verwendeten literarischen Formen außer Acht lassen darf; vielmehr birgt der Verzicht auf das Studium der menschlichen Worte, derer sich Gott bedient hat, die Gefahr, zu fundamentalistischen oder spiritualistischen Lesarten der Schrift zu führen, die ihre Bedeutung verfälschen. Dieser Grundsatz gilt auch für die Verkündigung des Wortes Gottes: Wenn sie den Kontakt zur Realität, zu den Hoffnungen und Leiden der Menschen verliert, wenn sie eine unverständliche, wenig kommunikative oder anachronistische Sprache verwendet, ist sie wirkungslos. In jeder Epoche ist die Kirche aufgerufen, das Wort Gottes in einer Sprache wiederzugeben, die sich in der Geschichte verkörpern und die Herzen erreichen kann. Papst Franziskus erinnerte uns daran: „Jedes Mal, wenn wir versuchen, zur Quelle zurückzukehren und die ursprüngliche Frische des Evangeliums wiederzugewinnen, tauchen neue Wege, kreative Methoden, andere Ausdrucksformen, aussagekräftigere Zeichen und Worte reich an neuer Bedeutung für die Welt von heute auf“ (Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, 24. November 2013, 11).

Ebenso verkürzt hingegen ist eine Auslegung der Heiligen Schrift, die ihren göttlichen Ursprung außer Acht lässt und sie letztlich als rein menschliche Lehre versteht – als etwas, das lediglich aus technischer Sicht zu studieren ist, oder als „ein Buch der Vergangenheit“ (Benedikt XVI., Nachsynodales Apostolische Schreiben Verbum Domini, 30 September 2010, 35). Vielmehr will die Heilige Schrift, vor allem wenn sie im Rahmen der Liturgie verkündet wird, zu den Gläubigen von heute sprechen, ihr gegenwärtiges Leben mit seinen Problemen berühren, die zu unternehmenden Schritte und die zu treffenden Entscheidungen erhellen. Dies wird nur möglich, wenn der Gläubige die heiligen Texte unter der Führung desselben Geistes liest und auslegt, der sie inspiriert hat (vgl. DV, 12).

In diesem Sinne dient die Heilige Schrift dazu, das Leben und die Nächstenliebe der Gläubigen zu nähren, wie der heilige Augustinus in Erinnerung ruft: „Wer also die ganzen heiligen Schriften (…) verstanden zu haben glaubt, dabei aber doch durch dieses Verständnis jene Doppelliebe zu Gott und zum Mitmenschen nicht auf erbaut, der hat sie noch nicht verstanden“ (Augustinus, De doctrina christiana I, 36, 40). Der göttliche Ursprung der Heiligen Schrift erinnert uns auch daran, dass das Evangelium, das dem Zeugnis der Getauften anvertraut ist, zwar alle Dimensionen des Lebens und der Wirklichkeit umfasst, diese aber auch übersteigt: Es lässt sich nicht auf eine rein philanthropische oder soziale Botschaft reduzieren: es ist vielmehr die freudige Verheißung des ewigen Lebens, des Lebens in Fülle, das Gott uns in Jesus geschenkt hat.

Liebe Brüder und Schwestern, danken wir dem Herrn, dass er unser Leben in seiner Güte nicht die unverzichtbare Nahrung seines Wortes entbehren lässt, und beten wir, dass unsere Worte und noch mehr unser Leben die Liebe Gottes, von der darin erzählt wird, nicht verdunkeln."

Quelle: vaticannews

Generalaudienz

 in der Audienzhalle

              

Dienstag, 3. Februar 2026

Die Lehre des ersten Märtyrers- des Hl. Stephanus

Sandro Magister setzt sich bei Corrispondenza Romana mit dem ersten Märtyrer nach Christi Tod - dem Hl. Stephanus asueinander. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE LEHRE DES PROTOMÄRTYRERS STEPHANUS UND DES APOSTELS PAULUS FÜR EINEN WAHREN DIALOG ZWISCHEN JUDEN UND CHRISTEN"

Die jüngste Entwicklung im Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und den Juden ist der beidseitig geäußerte Wunsch, einen Dialog wiederzubeleben, der sich verkompliziert, festgefahren und mitunter konfliktgeladen gestaltet hatte. Wie soll dies geschehen? Ausgehend von der Erklärung „ Nostra Aetate “ des Zweiten Vatikanischen Konzils, die einen entscheidenden Wendepunkt im Verhältnis zwischen Christen und Juden markierte, und dem nachfolgenden Erläuterungsdokument von 2015 mit dem Titel „ Die Gaben und die Berufung Gottes sind unwiderruflich “. 

Den Wert dieser beiden Dokumente haben die Juden selbst anerkannt, insbesondere in der Note „ Zwischen Jerusalem und Rom “, die 2017 von der Konferenz Europäischer Rabbiner, dem Rabbinischen Rat von Amerika und dem Oberrabinat des Staates Israel unterzeichnet wurde. Darin begrüßten sie vor allem zwei Kernpunkte der katholischen Kirche: „die Vorstellung, dass Juden an Gottes Heil beteiligt sind“ und die Erklärung, dass sie „weder eine spezifische institutionelle Missionsarbeit an Juden durchführt noch unterstützt“.

Nach Jahrhunderten des Antijudaismus und der Zwangsbekehrungen stellen diese beiden Punkte zweifellos bedeutende Fortschritte im Verhältnis zwischen Kirche und Juden dar. Sie können jedoch nicht als entscheidend gelten. Selbst Benedikt XVI., der Papst, der sich am stärksten für den Dialog einsetzte, bezeichnete sie in einer 2017 veröffentlichten Reflexion  als „unzureichend, um die Tragweite der Realität angemessen auszudrücken“.

Beim ersten Punkt bricht das vatikanische Dokument von 2015 selbst vor dem Mysterium ab: „Dass die Juden an Gottes Heilsplan teilhaben, ist theologisch unbestreitbar; wie aber das möglich sein kann, ohne Christus ausdrücklich zu bekennen, ist und bleibt ein unergründliches göttliches Mysterium.

Zum zweiten Punkt heißt es: „Obwohl eine institutionelle jüdische Mission grundsätzlich abgelehnt wird, sind Christen dennoch aufgerufen, ihren Glauben an Jesus Christus auch gegenüber Juden zu bezeugen, und zwar auf eine demütige und sensible Weise.“ 

Und genau zu diesen beiden Punkten hat ein anerkannter Gelehrter des frühen Christentums, Professor Leonardo Lugaresi, der von den Lesern von Settimo Cielo bereits mehrfach gewürdigt wurde, eine anregende Betrachtung angestoßen, in einem am 29. Dezember veröffentlichten Beitrag mit dem Titel: „ Der heilige Stephanus, die Kirche und die Juden “. 

Lugaresi nimmt die Apostelgeschichte als Leitfaden für seine Betrachtungen, vom anfänglichen „ernsten Fall“ des ersten Märtyrers Stephanus in Jerusalem bis zur rätselhaften letzten Seite mit dem Apostel Paulus in Rom.

Aus der Art und Weise, wie die Apostelgeschichte die Geschichte des Stephanus erzählt, so Lugaresi, besteht kein Zweifel daran, dass sie diese als normativ für die Kirche aller Zeiten darstellt. 

Die frühe christliche Gemeinde wird keineswegs idealisiert. Stephanus wurde zum Tischdiakon gewählt, um einen erbitterten Streit zwischen Hellenisten und Juden über die Verteilung von Nahrungsmittelhilfe an die Armen ihrer jeweiligen Gruppen beizulegen. Auch unter den jüdischen Führern herrschte Uneinigkeit. Die Sadduzäer und die Priesterkaste waren den Anhängern Jesu am feindlichsten gesinnt, standen aber einflussreichen Pharisäern wie Gamaliel gegenüber. 

Papst Leo im Gespräch mit einem Irischen Mißbrauchsopfer

Wie vaticannews berichtet, hat Papst Leo XIV gestern eines der Irischen Mißbrauchsopfer zu einem Gespräch empfangen. Hier geht´s zum Original: klicken 

      "PAPST TRIFFT IRISCHES MISSBRAUCHSOPFER"

Leo XIV. hat den Iren David Ryan, einen Betroffenen von Missbrauch, am Montag im Vatikan zu einem Gespräch empfangen.

Ryan ist als Kind zusammen mit seinem 2023 verstorbenen Bruder Mark im Blackrock College in Dublin missbraucht worden. Nach der Begegnung erklärte Ryan gegenüber den vatikanischen Medien: „Er war betroffen über mein Leid, das Leid meiner Familie und das Leid der anderen Überlebenden, die sich noch nicht gemeldet haben. Er war aufrichtig, ich habe sein Mitgefühl gespürt.“

Er habe vierzig Jahre gebraucht, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass der Missbrauch nicht seine Schuld, „sondern die Schuld anderer“, gewesen sei, so Ryan. Das Blackrock College in der irischen Hauptstadt wird von der Ordensgemeinschaft der Spiritaner geleitet. Der Missbrauch von Schülern durch Ordensleute und Laien an dieser und weiteren Einrichtungen in der Vergangenheit werden von einer Untersuchungskommission untersucht, die im September 2024 von der irischen Regierung eingerichtet worden ist.

                                   "Er hat meinen Schmerz verstanden“

Den Papst schildert Ryan als „liebenswürdigen Mann“. „Er hat meinen Schmerz verstanden, auch wenn er ihn nicht selbst erlebt hat.“ Leo habe ihm gesagt, er hoffe, dass sich die Betroffenen von Missbrauch meldeten und die Kraft fänden, über das zu sprechen, was ihnen angetan worden ist. Sein verstorbener Bruder Mark „wäre stolz auf das, was wir erreicht haben“, erklärte Ryan. Er habe dem Papst eine Anstecknadel mit dem Kreuz der Heiligen Brigitta, der Schutzpatronin Irlands, geschenkt. In den letzten Minuten habe auch Deirdre Kenny teil, Aktivistin der Selbsthilfegruppe für Missbrauchsopfer „One In Four“, an der Audienz teilgenommen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Papst Leo Missbrauchsopfer empfängt. Im Oktober 2025 traf er im Vatikan sechs Mitglieder des Vorstands von „ECA Global“, einer internationalen Menschenrechtsorganisation, die sich für mehr Unterstützung und Entschädigungen für Missbrauchsopfer einsetzt. Im November traf er außerdem 15 Missbrauchsüberlebende aus Belgien, die als Minderjährige Opfer von Missbrauch durch Mitglieder des Klerus geworden waren."

Quelle: vaticannews

 

Fundstück

Wie u.a. vaticannews berichtet, haben die Vaticanischen Museen gestern mitgeteilt, daß Michelangelos Jüngstes-Gericht-Fresko in der Sixtinischen Kapelle seit heute mit einem großen Tuch abgehängt ist    und gesäubert wird.  Hier geht´s zum Original: klicken

unter dem Titel:

"VATICAN: MICHELANGELOS JÜNGSTES GERICHT WIRD GESÄUBERT"

beginnt der Bericht so - ZITAT

"Das bekannteste Fresko im Vatikan verschwindet für drei Monate hinter einer Plane: In den päpstlichen Museen hat die außerordentliche Wartung von Michelangelos „Jüngstem Gericht“ begonnen. Die Arbeiten dauern etwa drei Monate, die Kapelle bleibt für Gläubige und Besucher geöffnet, teilten die Vatikanischen Museen an diesem Montag, den 2. Februar mit."  (...)

Quelle: vaticannews

Montag, 2. Februar 2026

Hl. Messe zum Fest Darstellung des Herrn

 im Petersdom...

              

Papst Leo XIV: Ende eines Kapitels?

In seiner heutigen Kolumne für Monday at the Vatican kommentiert A. Gagliarducci die Rede, die Papst Leo bei der Vollversammlung des Glaubens-Dicasteriums gehalten hat.
Hier geht´s zum Original: klicken

           "LEO XIV: DER BEGINN DER ABSCHIEDE?

Die Rede Leos XIV. vor den Teilnehmern der Plenarsitzung des Dikasteriums für die Glaubenslehre in der vergangenen Woche ist mit Spannung erwartet worden . Nachdem Leo XIV zugestimmt hatte, die von Papst Franziskus vorgelegten Dokumente fertig zu stellen, war unklar, ob der Papst die Position des Dikasteriums beibehalten oder eine Änderung einführen würde.

Leo XIV hat eine ruhige, gelassene Rede gehalten, in der er auf die jüngsten Veröffentlichungen einging und die bedeutende Arbeit des Dikasteriums würdigte . Der Papst begrüßte anschließend die Tatsache, daß die Plenarsitzung der Glaubensvermittlung gewidmet war.

Es war eine Rede, die in gewisser Weise das Ende eines Kapitels einzuläuten scheint. Die Liste der letzten wichtigen Dokumente beginnt mit dem "Gestis Verbisque"-Vermerk zur Gültigkeit der Sakramente vom Februar 2024. Indem Leo dort ansetzte, war es ihm möglich, die höchst umstrittenen Bittgebete von Fiducia zur Segnung irregulärer Paare, die das Glaubensdicasterium im Dezember 2023 veröffentlicht hatte, auszuschließen. Das neuere, ebenfalls umstrittene Dokument zu den Titeln Mariens blieb dagegen unverändert.

Der Papst leitet mit einer besonders bedeutsamen Entscheidung indirekt einen Bruch in der Arbeit des Dikasteriums ein. Die Rede markiert in gewisser Weise den Abschluss eines Prozesses, der mit Papst Franziskus begann und mit der Veröffentlichung der jüngsten Dokumente seinen Höhepunkt fand. Leo XIV. wird das Dikasterium für die Glaubenslehre voraussichtlich in eine andere Richtung lenken.

Bedeutet das, daß der Präfekt ausgetauscht wird?

Alle gehen davon aus, daß Kardinal Victor Manuel Fernandez, ein persönlicher Freund und enger Vertrauter von Papst Franziskus, bald in den Ruhestand treten wird. Die Rede des Papstes deutet jedoch auf eine Abkehr von seiner gewohnten Arbeitsweise hin,  sicherlich nicht die vom Präfekten.

Es erscheint durchaus unwahrscheinlich, daß der Papst einen Präfekten ersetzen wird, egal wie sehr dieser auch danebenliegen mag, wenn ihn praktische Gründe zu einem bedeutenden Generationswechsel zwingen. Die Kardinäle Michael Czerny (der im Juli 80 wird) , Marcello Semeraro, Arthur Roche, Kurt Koch und Kevin Farrell sind bereits 75 Jahre alt. Auch Lazarus You Heung-sik , Präfekt des Dikasteriums für den Klerus, wird 75.

Im Zuge dieses umfassenden Generationswechsels ist es unwahrscheinlich, dßs der Papst in die Angelegenheiten von Leitern der Dicasterien eingreift, deren Amtszeit noch nicht zuende geht und wo kein Bedarf besteht. Es fällt ihm jedoch leichter, eine Richtung vorzugeben, eine klare Linie zu verfolgen, und genau das geschieht derzeit – durch Worte und Unterlassungen.

Die von Leo für das DDF eingeschlagene Richtung stellt zweifellos einen Kurswechsel dar, so sorgfältig und behutsam er auch formuliert sein mag. Er bedeutet eine Abkehr von der offen aggressiven Haltung, die Papst Franziskus gefördert und sogar eingeleitet hat. Er fügt sich auch in die Vorbereitungen für einen notwendigen Generationswechsel von der Kurie der Franziskus-Ära zur neuen leoninischen Kurie ein.

Mariae Lichtmess

Dorothea Schmidt beschäftigt sich in "Die Tagespost" mit dem Fest Mariae Lichtmess, das die Kirche heute am 2. Februar feiert. Bemerkenswert, daß es auch hier die in At und NT immer wiederkehrenden 40 Tage sind.  Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel: 

                              "EIN LICHT VOLLER GEGENSÄTZE"                                    Mariä Lichtmess zwischen Verheißung und Kreuz : Zur Wahrheit der Menschwerdung.

beginnt der Beitrag so - ZITAT

"Vierzig Tage nach Weihnachten geschieht etwas Unerwartetes. Die Kirche führt uns das Jesuskind noch einmal vor Augen – und erschrickt. Am Fest „Darstellung des Herrn", früher Mariä Lichtmess genannt, spricht der greise Simeon ein Wort, das wie ein scharfes Messer durch jede fromme Idylle schneidet. Er prophezeit Maria und Josef, ihr Sohn sei dazu bestimmt, „dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden“. Er werde ein Zeichen sein, „dem widersprochen wird“. Und an Maria gewandt fügt er hinzu: „Dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen.“ (...)

Quelle: D. Schmidt, Die Tagespost

Sonntag, 1. Februar 2026

Mozart am Abend

 -das Kegelstatt-Trio in Es-Dur, KV 498 - gespielt aif Mozarts eigenen Instrumenten

                

Rom muß dem unguten Spiel der Synodalen Weggefährten ein Ende setzen...

Nico Spuntoni nimmt in La Nuova Bussola Quotidiana bei seiner Kritik am deutschen "Synodalen Weg" kein Blatt vor dem Mund. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE ELITE DER DEUTSCHEN SYNODE FORDERT PAPST LEO HERAUS"

Der jüngste Vorschlag der deutschen Synoden-Elite zielt darauf ab, die kirchliche Hierarchie umzugestalten und die Lehre neu zu erfinden, und stellt damit die stillschweigende Missbilligung Roms offen in Frage. Es ist nun am Heiligen Stuhl, diesem Spiel, das zu weit gegangen ist, ein Ende zu setzen.

Am Samstagmorgen legte der Apostolische Nuntius in Deutschland, Monsignore Nikola Eterović, sein Rücktrittsschreiben in der Privatbibliothek des Apostolischen Palastes nieder. Heute wird der Diplomat seinen 75. Geburtstag mit etwas Erleichterung feiern, vielleicht in der Hoffnung, dass Leo XIV. ihn nicht zum Bleiben auffordert. Die deutsche Kirche steht kurz vor dem Ausbruch.

Im Februar findet die mit Spannung erwartete Vollversammlung der Bischofskonferenz statt, die zu den Statuten der Synodalkonferenz Stellung nehmen soll. Diese wurden am 29. November vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken gebilligt. Die am 22. November 2025 in Fulda vom Synodalkomitee verabschiedeten Statuten setzen die umstrittene Synodalkonferenz in Kraft. Laut dem Abschlussdokument der Bischofssynode zur Synodalität soll die Konferenz „in Kontinuität mit den Zielen des Synodalen Weges“ stehen und „Bischöfe und andere Gläubige“ gleichstellen. Dies gibt bestimmten Laien die Macht, über wichtige Fragen des kirchlichen Lebens von überdiözesaner Bedeutung zu beraten und Entscheidungen zu treffen.

Kurz gesagt: Die Mehrheit der deutschen Bischöfe und der organisierten Laien hat erneut die Warnung Roms in einem Brief an die Bischofskonferenz vom 16. Februar 2024 ignoriert, in dem Kardinal Robert Prevost darauf hinwies, dass das Synodalkonzil nicht mit dem Kirchenrecht vereinbar sei. Die Statuten der Konferenz, die eine Umgestaltung der Kirche und sogar die Aufgabe der Doktrinänderung anstreben, fordern „Geschlechter- und Generationengleichheit“ sowohl in ihrer Zusammensetzung als auch in ihrem Vorsitz. Die Abwertung der Rolle der Bischöfe in diesem Projekt zeigt sich nicht nur darin, dass sie gegenüber bestimmten Laien in der Minderheit sein werden, sondern auch in der Aussage, dass sie, falls sie einen Beschluss nicht umsetzen können, ihre Gründe dem Vorsitz der Synodalkonferenz unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen darlegen müssen.

Dies widerspricht der Erklärung des Heiligen Stuhls vom 21. Juli 2022 zum Synodalen Weg in Deutschland, wonach dieser „keine Befugnis hat, Bischöfe und Gläubige zur Annahme neuer Regierungsformen und neuer Ansätze in Lehre und Moral zu verpflichten“. Die Lektüre des bald zu verabschiedenden Statuts legt jedoch nahe, dass genau dies geschehen ist. Rom missbilligt dies stillschweigend, und Papst Leon XIV., dem das Dossier aus seiner Zeit als Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe bekannt ist, erkennt die Ernsthaftigkeit der Lage.

Das Problem besteht darin, dass die Deutschen offenbar zu weit gegangen sind und ein entschlossenes Vorgehen nötig sein wird, um den nun in Gang gesetzten Prozess zu stoppen. Die synodale Agenda in Deutschland begann mit dem Synodalen Weg, wurde an den Ausschuss weitergeleitet und ist nun für die Konferenz bestimmt. Sie zielt offen darauf ab, die katholische Lehre zu missachten. Zu den theologischen Zielen gehören die Demokratisierung der Kirche durch die Gleichstellung von Ordensleuten und Laien, die Infragestellung des kirchlichen Zölibats und die Förderung der Frauenordination. Im moralischen Bereich wurde das Dokument, das diesen Wandel symbolisiert, kurz nach dem Tod von Papst Franziskus von der gemeinsamen Konferenz der Bischofskonferenz und des Zentralkomitees veröffentlicht. Es handelt sich um eine Sammlung liturgischer Richtlinien für die Segnung von Partnerschaften jeglicher Art. Im Bereich der Anthropologie übernahm die Veröffentlichung der Richtlinien der Bildungskommission der Bischofskonferenz im vergangenen Oktober dieselbe symbolische Funktion; diese Richtlinien integrierten de facto die Gender-Ideologie.

Kürzlich veröffentlichte die „Tagespost“, eine Zeitung, die sich an vorderster Front für die Verteidigung traditioneller katholischer Lehren einsetzt, die Ergebnisse einer Umfrage. Diese zeigt, dass sich die Mehrheit der deutschen Katholiken vom Synodalen Weg nicht vertreten fühlt. Diese Minderheit läuft jedoch Gefahr, sich der Mehrheit durch komplizierte Entscheidungsprozesse aufzuzwingen, die darauf abzielen, eine Laienelite zu begünstigen.

Angesichts all dessen muss Rom diesem Spiel, das schon viel zu lange andauert, ein Ende setzen. Geschieht dies nicht, werden die drei Bischöfe – Rudolf Voderholzer, Stefan Oster und Rainer Maria Woelki –, die seit Jahren wegen ihrer Opposition gegen die Agenda des Synodalen Weges angegriffen werden, als Erste die Konsequenzen tragen."

Quelle: N. Spuntoni, LNBQ



 

Angelus

auf dem Peters-Platz

               

In illo tempore....Septuagesima

Heute  befaßt sich Pater J. Zuhlsdorf bei OnePeterFive in seiner Katechese zur Bedeutung der Liturgie der Sonntage im Kirchenjahr mit dem Sonntag der siebten Dekade = Septuagesima- vor Ostern, Hier geht´s zum Original:  klicken

IN ILLO TEMPORE:  DER SEPTUAGESIMA-SONNTAG

Wir stehen nun neun Sonntage vor Ostern, an einem Wendepunkt des Kirchenjahres, wo Erinnerung, Erwartung und Disziplin zusammenfließen. Der Kontext ist entscheidend. Die Kirche durchläuft die Zeit nicht als bloße Abfolge von Daten, sondern als Heilslehre, als langsame Schulung der Seele durch Wiederholung, Vorfreude und Enthaltsamkeit. Der große Zyklus, der im Advent begann und sich über Weihnachten und Epiphanias erstreckte, findet in wichtiger Hinsicht mit dem Fest der Darstellung des Herrn am 2. Februar seinen Abschluss. Der Advent schulte uns in freudiger Buße, Weihnachten und Epiphanias enthüllten das vorbereitete Geheimnis, und die Offenbarungen der Göttlichkeit des Herrn wurden uns Woche für Woche nahegebracht. Nun zeichnet sich ein weiterer großer Bogen ab, der Zyklus, der sich vom Aschermittwoch über die Askese der Fastenzeit erstreckt, in Ostern seinen Höhepunkt erreicht und in Pfingsten und der darauffolgenden Oktav seine Fülle findet. Die Kirche, die die menschliche Natur zu gut kennt, um anzunehmen, dass wir augenblicklich vom Alltag in die Strenge der Fastenzeit übergehen können, setzt einen Übergang. Sie bereitet uns auf die Vorbereitung vor. Oder besser gesagt, sie hat uns vorbereitet. Die Sonntage vor der Fastenzeit wurden mit dem Novus Ordo abgeschafft, ein gewaltiger Verlust, der wiederhergestellt werden sollte. Glücklicherweise sind sie im traditionellen Kalender des römischen Ritus erhalten geblieben. 

Die drei Sonntage vor der Fastenzeit, bereits in Bußpurpur gehüllt, aber selbst noch nicht Teil der Fastenzeit, bilden das, was die Tradition seit langem als Vorfastenzeit bezeichnet. Septuagesima, Sexagesima und Quinquagesima klingen zunächst wie ein Zahlenrätsel. Ihre Namen – „Siebzigster“, „Sechzigster“, „Fünfzigster“ – entsprechen nicht exakt dem Kalender. Wochen haben sieben Tage, nicht zehn, und man muss kein Mathematikstudium absolviert haben, um zu erkennen, dass die Zahlen nicht ganz stimmen. Doch die Kirche hat nie mit einem Taschenrechner gerechnet. Sie arbeitet mit „Dekaden“. Septuagesima fällt auf den 63. Tag vor dem Triduum und somit in die siebte „Dekade“, die Zeitspanne vom 61. bis zum 70. Tag. Beachten Sie, dass wir diesen Sonntag im Lateinischen „Domina in Septugesima“ nennen … Sonntag  im siebzigsten. Sexagesima ist der 56. Tag, in der sechsten Dekade, und Quinquagesima der 49., in der fünften . Die Fastenzeit selbst, Quadragesima, die Vierzigste, beginnt nach dieser besonnenen Vorgehensweise. Die Namen erschließen sich, sobald man versteht, dass sie eine Annäherung innerhalb geordneter Grenzen und nicht arithmetische Exaktheit bezeichnen. 

Diese Sonntage verschieben sich von Jahr zu Jahr, weil sich auch das Osterdatum verschiebt. Das Datum von Ostern richtet sich nach dem Ostervollmond, dem Sonntag nach dem ersten Vollmond nach der Frühlingstagundnachtgleiche. Wie Shakespeares Julia bemerkte, ist der Mond unbeständig, und so kann Ostern zwischen dem 22. März und dem 25. April liegen. Diese Spanne von 35 Tagen ist beträchtlich, und die Auswirkungen sind im gesamten Kalender spürbar. Man könnte zwar die kirchlichen Vollmonde und synodischen Monate berechnen, aber der Kernpunkt ist einfacher. Da sich Ostern verschiebt, verschiebt sich auch die Vorfastenzeit, und jedes Jahr führt die Kirche ihre Gläubigen schrittweise, nicht überraschend, in die Fastenzeit. 

Dieses Überraschungsmoment ist genau das, was der traditionelle Kalender verhindert. Im Vetus Ordo kommt die Fastenzeit nie unangekündigt. Die Anzeichen sind unmissverständlich. Von der ersten Vesper von Septuagesima an verstummt das Halleluja. Der überschwängliche Ruf, der die Liturgie seit Weihnachten geprägt hat, wird beiseitegelegt, und an seiner Stelle erklingt der schlichtere Tractus. In manchen Regionen entwickelte sich um diese Stille ein ergreifender Brauch. Ein kunstvoll geschriebenes oder geschnitztes Halleluja wurde in einer Prozession mitgeführt und vergraben, manchmal buchstäblich in der Nähe der Kirche, um in der Osternacht wieder auferstanden zu werden. Die Kirche lässt nicht einfach ein Wort aus; sie dramatisiert seine Abwesenheit und vermittelt den Sinnen, dass etwas Kostbares für eine Zeit zurückgehalten wurde. Die Messgewänder färben sich purpurrot. Die Musik wird düsterer. Schon vor Beginn der Fastenzeit hat sich die Atmosphäre verändert

Diese Sonntage waren nie unbedeutend. Sie waren so wichtig, dass sie eigene römische Stationskirchen hatten, und allein dies sollte jene zum Nachdenken anregen, die sie für unbedeutende spätmittelalterliche Zusätze halten. Die Station Septuagesima befindet sich in San Lorenzo fuori le mura, Hl. Laurentius außerhalb der Mauern. Dort versammelt sich die Kirche im Geiste mit den Katechumenen der Antike, die an der Schwelle zur Taufe standen. Über den Tag hinweg schwebt die Gestalt des Diakon-Märtyrers Laurentius, ausgestreckt auf einem Eisenrost über glühenden Kohlen, der Christus bis zum Tod bekennt. Seine Gegenwart ist katechetisch. Von Beginn ihres Weges zur Eingliederung in den mystischen Leib Christi an wurden die Katechumenen daran erinnert, dass das Christentum eine ernste Angelegenheit ist, dass es das Kreuz einschließt und dass die Taufe ein Übergang in Tod und Auferstehung ist und kein Ritus der sozialen Zugehörigkeit. 

Samstag, 31. Januar 2026

So ist sie gedacht

 und so muß sie klingen - Mozarts Kleine Nachtmusik: gespielt von einem Streichquintett.... hier dem Quartett des Leipziger Gewandhausorchesters plus dem Bassisten. 

              

"Reform"-Botschaft des "Synodalen Weges"- trotz Uneinigkeit der Bischöfe

Mario Galgano kommentiert bei vaticannews die Abschluss-Sitzung und das Abschluss-Dokument des umstrittenen  "Synodalen Weges". Dazu ist zu bemerken, daß an der Abschlußsitzung nicht mehr alle Bischöfe teilnahmen und in sofern nicht von einer Einheit der Hirten innerhab der deutschen Kirche geprohen werden kann.  Hier geht´s zum Original:  klicken

"ENDE EINER ETAPPE: DER SYNODALER WEG VERABSCHIEDET REFORM-BOTSCHAFT"

Nach sechs Jahren intensiver und oft kontroverser Debatten ist der Synodale Weg zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland an diesem Samstag in Stuttgart zu Ende gegangen. Mit der Verabschiedung einer abschließenden Botschaft, dem sogenannten „WegWort“, bekräftigten Bischöfe und Laienvertreter ihren Willen, den eingeschlagenen Reformkurs trotz aller Widerstände fortzusetzen. Das Ende des Projekts wurde als Übergang in eine neue, dauerhafte Form der Zusammenarbeit gefeiert.

Kurz nach 11 Uhr stellte die Präsidiums-Gruppe der Versammlung das Dokument vor, das den programmatischen Titel trägt: „Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht.“ Der Text, der in einer Nachtsitzung von beratenden Theologen noch einmal grundlegend überarbeitet worden war, versteht sich als Bilanz und Selbstverpflichtung zugleich." (...)

Quelle: M. Galgano, vaticannews.