Samstag, 16. Oktober 2021

Heute vor 43 Jahren

am 16. Oktober 1978 wurde der Metropolitan-Erzbischof, Kardinal Karol Wojtyla nach mehr als 400 Jahren als erster Nicht-Italiener zum Papst gewählt.   

                                       HEILIGER JOHANNES PAUL II BITTE FÜR UNS!   

      

Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes heute über die unfreiwillig komischen Kommentare Mark Pattisons, eines Zeitgenossen des Hl. J.H. Newmans, zur Konversion seiner Cousine und auch Newmans zum Katholizismus.
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                               "MARK PATTISON (1)"

Wenn Sie etwas unglaublich Amüsantes lesen möchten...eine voll und ganz unbeabsichtigt amüsante Lektüre..empfehle ich die Autobiographie ("Memoiren eines Oxforder Dons") eines Zeitgenossen des Hl. John Henry Newmans in Oxford, Mark Pattisons, des späteren Rektors des Lincoln Colleges dieser Universität. Seinerzeit ein glühender Kirchenmann der "Hochkirche" und Bewunderer Newmans, der Newman nicht in die volle Kommunion folgte; stattdessen endete er damit, in etwas abzugleiten, das aussieht wie die liberalste Art von Deismus.

Er ist einer der entzückendsten und naivsten eingebildeten Narren mit Vorurteilen (zum Beispiel) gegenüber Frauen und Papisten, die die Geschichte kennt. Am lächerlichsten sind seine Berichte über diejenigen, deren theologische Überzeugungen in eine entgegengesetzte Richtung zu seinen eigenen gingen. So schreibt er über eine weibliche Verwandte: "Dieses Mädchen hat früh ein männliches Verständnis entwickelt. Es gab ein dominantes und drängendes Element in ihrer Konstitution... . sie brachte sich selbst Latein, Griechisch (was unglaublich erscheint), Italienisch, Deutsch, Mathematik bei ... ... beherrscht die Bandbreite der Geschichte, der Antike und der Neuzeit, die ich seit ... Ich habe einige der geistreichsten, fähigsten und belesensten Männer meiner Zeit gekannt [natürlich hast du das, Mark, mein Lieber, natürlich hast du das], aber ich übertreibe nicht, wenn ich sage, daß diese ungefähr fünfunddreißigjährige Frau ist war für jeden von ihnen eine Herausforderung an Macht und Umfang des Wissens war ... wir korrespondierten über Bücher, über alles, was wir dachten oder lasen, seit ich mich erinnern kann, sie führte und ich folgte... " 

Traurigerweise und für den armen Pattison völlig unverständlich, wurde das Mädchen eine Papistin ("Ihre Perversion ging der Newmans voraus")! Pattisons Bericht über diesen so wunderbar bewundernswerten Blaustrumpf endet mit diesen beiden urkomischen Sätzen. [Sie und ihre Mutter] haben danach  lange Zeit in Italien gelebt etc. ...und hatten jede Gelegenheit die heruntergekommene Seite des praktizierten Katholizismus zu sehen; aber meine Cousine hat sie nicht gesehen. Gibt es etwas, das dem Zusammenbruch eines noblen Intellekts durch religiösen Fanatismus gleicht? " 
Mehr Spaß später.

Quelle; liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

A. Socci: Europa, das die Gründerväter nicht wollten und das zur Bedrohung wird ...und wie Benedikt XVI die Idee vom wahren Europa erklärt.

Antonio Socci kommentiert bei "LoStraniero" die mißbräuchliche Bezugnahme heutiger Politiker auf die "Gründungsväter" der EU und zitiert aus dem neuen, bei Cantagalli erschienenen Buch Benedikts XVI " Das wahre Europa. Identität und Mission"  sowie aus dem von Papst Franziskus verfaßten Vorwort. Hier geht´s zum Original:  klicken

"ZIBALDONE NR.25. DE GASPERI HAT VOR EINEM  "EUROPA, DAS UNTERDRÜCKT", GEWARNT. BENEDIKT XVI ERKLÄRT, WAS DAS "WAHRE EUROPA" IST." 

DIE (NICHT) GRÜNDER

Francesco Agnoli erklärt in seinem Buch "Alcide de Gasperi. Leben und Denken eines Antifaschisten der Linke besiegte" (Cantagalli) endgültig, was der Staatsmann aus dem Trentino für Europa wollte.
Heute wiederholen die Enthusiasten der heutigen Europäischen Union tatsächlich die Namen Alcide De Gasperi, Konrad Adenauer und Robert Schuman als "Gründerväter" der EU.

In Wirklichkeit haben diese Staatsmänner (die jeweils 1954, 1967 und 1963 starben) diese 1992 in Maastricht gegründete Europäische Union nicht gegründet, die sich auch von der 1957 mit den Römischen Verträgen gegründeten Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft unterscheidet. Anders für die Staaten, aus denen es besteht, für das, was die Gründungsverträge sagen, für die Zwecke und für die Ideologie, auf der es basiert.
Agnoli argumentiert, daß De Gasperi - wie Schuman und Adenauer - eine primär "spirituelle" Vorstellung von Europa hatte, die mit der Identität und der christlichen Geschichte seiner Völker verbunden war. Ganz anders als die technokratische und säkulare EU von heute. 

De Gasperi -wie die anderen "(nicht)Gründungsväter " dah das zulkünftige Europa -erklärt Agnoli- als einen "Verband freier Nationen", die zusammen arbeiten und voranschreiten, aber die "Autonomie aller Nationen" bewahren sollten. Eine Frage, die in diesen Tagen anläßlich eines Urteils des polnischen Verfassungsgerichtes wieder aktuell geworden ist, das geurteilt hat, daß jede normative Bestimmung der EU, um in Warschau akzeptiert zu werden, die polnische Verfassung respektieren müsse.

"Die Reaktion der West-Eiropäer, Franzosen und Deutsche an der Spitze" hat Lucio Caraciolo in LaStampa (12/10) geschrieben "war trocken,.In Paris spricht man von " de-facto-Polexit" - als ob Warschau sich aus der EU verabschiede. Parallel dazu der Ton in Berlin, das Polen an die eingegangenen Verpflichtungen erinnert (aber sich selbst  nicht an die Vorbehalte, die das Karlsruher Verfassungsgericht seit langem angibt, indem es feststellt, daß es keinen automatischen Vorrang des europäischen Grundrechts innerhalb des Grundrechts gibt)".


Tatsächlich ist die EU eine seltsame Realität, in der alle Länder gleich sind, aber einige  gleichberechtigter als andere (und keines ist Deutschland gleich).

De Gasperi warnte 1951 prophetisch vor einem zukünftigen Europa, das eines Tages "auch als überflüssiger und vielleicht sogar bedrückender Überbau erscheinen könnte".

Kommt Gott in der Kirche noch vor? ...Fundstück

Thorsten Paprotny bei CNA über das Lehramt Benedikts XVI zum christlichen Gottesbild und damit auch Menschenbild. Hier geht´s zum Original:  klicken 

Unter dem Titel:

"GOTTESBILD UND MENSCHENBILD"

beginnt der Beitrag so- ZITAT

"Die Rede über Gott ist in der Kirche dieser Zeit nahezu verstummt oder zeitgeistlich verunklart. Symptomatisch hierfür könnte die kirchenpolitische Formel der gelegentlich beschworenen „Heiligen Geistkraft“ sein. Wo der dreifaltige Gott aus dem Blickpunkt gerät, wird auch das biblisch-christliche Menschenbild unscharf. Benedikt XVI. hat in „Deus caritas est“ an das Neue des biblischen Glaubens erinnert, es ist jenes Neue, von dem heute auch noch jede Erneuerung der Kirche in Christus ihren Ausgang nehmen und ihr Ziel finden sollte."  (...)

Quelle: T. Paprotny, CNA

Freitag, 15. Oktober 2021

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über den Bischof von Rochester, Michael Nazir Ali, der von der Anglikanischen Kirche zum Katholizismus konvertierte und zur vollen Kommunion in die Kirche aufgenommen wurde.
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                                  BISCHOF NAZIR ALI 

Bischof Michael ist ein Mann von bemerkenswerter Bildung. Aber was herausragt und ihn von denen unterscheidet, die zur vollen Kommunion mit dem Stuhl Petri eintraten, ist seine Verbindung rund um die Welt mit den und sein Dienst an den Anglikanern mit einem evangelikalen Hintergrund.

Das ist höchst willkommen. Der Hl. John Henry Newman hat in seiner Antrittsrede-nach seiner Erhebung in den Kardinalsstand- klar gemacht, daß er sein gesamtes Leben, seine theologische Entwicklung seit seiner frühren "Calvinistischen"Bekehrung als ein einziges, ununterbrochenes Kontinuum gesehen hat.

Bischof Michael könnte sich auch dieser edlen Prahlerei rühmen. 

Nach den Ereignissen von 1990 und der Intervention den "Fliegenden Bischöfe" in der Church of England, als dieser mächtige Brückenbauer John Richards, der in den Ruinen die verbliebenen Gläubigen zusammensuchte, stolz war, daß seine Jurisdiktion in Ebbsfleet auch die Evangelikalen einschloss.

1983 hat unser großer Anglikanisch-katholischer Magister Catholicae Veritatis, Eric Mascall geschrieben. "So einfach wie möglich ausgedrückt stellt sich diese Frage:"Ist die Christliche Religion etwas, das Gott dem Menschen in Christus offenbart hat, etwas, das einen bedingungslosen Anspruch auf unseren Gehorsam hat oder ist sie etwas, was wir selber als Antwort auf unsere Sehnsüchte und unter dem Druck und den Annahmen der zeitgenössischen Kultur konstruiert haben? Indem sie die erste dieser beiden Alternativen akzeptieren, stehen traditionelle Katholiken und evangelikale Protestanten Seite an Seite gegen den liberalen modernen Relativismus und Naturalismus."

Ein Mann, den man den theologischen Gottvater des Ordinariates nennen könnte, Fr. Aidan Nichols O.P.  schrieb (sowohl vor als auch nach der Errichtung des Ordinariats) daß eine solche Körperschaft "nicht nur ausdrücklich die Katholische Lehre der Traktarianer* darstellt -sondern ebenso den Nachdruck der Evangelikalen auf die Buße und man kann die Traktarianer und die Evangelikalen nicht völlig von einander trennen, wenn man die evangelikalen Wurzeln einiger Oxforder Patres bedenkt. "

Vor einigen Jahren habe ich an einigen privaten Diskussionen zwischen Katholischen Anglikanern und Evangelikalen (meistens der calvinistischen Lesart) teilgenommen. Einer der Letzteren sagte hinterher zu mir "Ich kann erkennen, warum Du unter dem gegenwärtigen Papst (Benedikt XVI) so erpicht darauf bist, das Papsttum zu bewahren. Aber was, wenn eine andere Sorte Papst daherkommt..." 

Das war- wie sich  herausstellte- eine berechtigte Frage! Aber ich bete, daß zumindest im nächsten Pontifikat wieder eine beschwingte synergeia möglich sein wird. In der Zwischenzeit könnten wir- glaube ich- alle davon profitieren das Dokument Dominus Iesus noch einmal zu lesen, in dem der zukünftige Papst Benedikt, Gründer des Ordinariates, gegen alle Eiwände die einzigartige und rettende Herrschaft Christi, unseres Erlösers, versichert hat.

In der Katholischen Kirche mag zur Zeit nicht alles perfekt sein. Aber wir können zumindest sicher sein, daß wir den richtigen Kampf am richtigen Ort kämpfen."

Quelle: litugicalnotes, Fr.J.Hunwicke

* Vertreter der Oxford-Bewegung" die um 1830 in der  Anglikanischen Kirche die dem Anglikanismus zugnde liegenden katholischen Prinzipien und frühkirchliche Orientierung wieder betonen wollen. 

Heute vor 492 Jahren...

am 15. Oktober 1529 besiegten die Verteidiger Wiens unter der Führung von Niklas Graf von Salm die osmanischen Belagere unter Suleiman dem Prächtigen 

Papst Johannes Paul I, die Jesuiten & Karl Rahner...

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae einen Kommentar zur angekündigten Seligsprechung Papst Johannes Pauls I und zum Brief Papa Lucianis an die Jesuiten, 
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"LUCIANI UND DIESER BRIEF AN DIE JESUITEN GEGEN KARL RAHNER" 

Liebe Stilum-Curiale, Americo Mascarucci hat uns anläßlich der Ankündigung der Seligsprechung von Papst Luciani, Johannes Paul I ,diese Überlegung geschiclt. Gute Lektüre und Reflektion. 

§§§

                Luciani und dieser Brief an die Jesuiten gegen Karl Rahner 

Posaunenstöne aus dem Vatikan, die die Anerkennung des Wunders anzukündigen, das durch die Außerordentliche Sitzung der Kardinäle und Bischöfe der Fürsprache Albino Lucianis zugeschrieben wird, die so die Türen zur Seligsprechung von Johannes Paul I. geöffnet hat. Eine Seligsprechung, die mich immer skeptisch gemacht hat daß viele andere Päpste des zwanzigsten Jahrhunderts meiner Meinung nach die Ehre der Altäre verdienen. Viel mehr als ein Papst, der nur 33 Tage regiert hat und der ein Protagonist offensichtlicher Widersprüche war. Meiner Meinung nach verdienen die Altäre Leos XIII. viel mehr für seine Sozialpolitik; Benedikt XV. für seinen starken missionarischen Impuls; Pius XI. dafür, dass er im Zeitalter der großen Totalitarismen das Königtum Christi in den Mittelpunkt des Universums gestellt hat; Pius XII. für seine Rolle als difensor civitatis in den Jahren des Zweiten Weltkriegs und dafür, daß er der marianischen Papst des vergangenen Jahrhunderts war.

Luciani war für das berühmte Schisma von Montaner verantwortlich, das er sehr schlecht behandelte; er hat in seiner Diözese die Gebetsgruppen von Padre Pio unterdrückt und die Wallfahrten nach San Giovanni Rotondo verboten, weil er vom Bischof von Padua, dem Kapuziner Girolamo Bortignon,und totalen Skeptiker, seinem Lehrer und Bezugspunkt geformt wurde, der einer der glühendsten Feinde des Bruders mit den Stigmata war. Er hatte das Verdienst, als Patriarch die venezianisch Fuci aufzulösen, weil er sich anlässlich des Referendums über die Aufhebung der Scheidung der Bewegung der "Katholiken für das Nein" angeschlossen hatte, gleichzeitig aber versuchte er, den katholischen Traditionalismus auszurotten, indem er die Nostalgiker des tridentinischen Ritus mit großer Feindseligkeit betrachtete und fast obsessiv zur Einhaltung des modernen Messbuchs drängte.

Es ist auch bedauerlich, daß Lucianis Seligsprechung mit rein bergoglianischen Motiven gewürzt sein wird, verbunden mit seiner Einfachheit in der Kommunikation, seiner nüchternen und strengen Lebensweise, seinen wiederholten Aufrufen zur Barmherzigkeit und seinem Wunsch, eine arme Kirche zu wollen. Es wurde versucht, ihn aufgrund bestimmter seiner für die Empfängnisverhütung günstigen Positionen als fortschrittlichen Papst auszugeben, die in Wirklichkeit denen Pauls VI Thema entsprachen. Aber als der Papst erkannte er angesichts einer säkularisierenden Gesellschaft, daß es notwendig war, die Doktrin über Familie und Ehe zu bekräftigen, die Humanae Vitae verkündet,  und Luciani paßte sich an und war ein überzeugter Verteidiger der Enzyklika.

Sicher ist jedoch, daß seine Wahl von den Kardinälen gewoll wurde, die Paul VI nahe standen, speziell Giovanni Benelli, die fürchteten, daß die Wahl eines Antikonzils- Papstes wie Giuseppe Siri,  negative Auswirkungen auf die Folgen des Zweiten Vatikanischen Konzils haben könnte, die Montini nur mühsam zu beheben versucht hatte. Da man glaubte, daß eine zu progressive Kandidatur wie die von Benelli selbst die konservative Front stärken würde, konzentrierte man sich auf Luciani als gemäßigten Kandidaten.

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Christliche Kunst

"Anbetung der Könige" (Detail)  Pietro Perugino,  1470

Was Nancy Pelosi dem lächelnden Papst erklärt hat....

Marco Tosatti veröffenticht bei Stilum Curiae einen Beitrag seines virtuellen Mitarbeiters Pezzo Grosso zu den Umständen der päpstlichen Autdienz für Nancy Pelosi...
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"PEZZO GROSSO: WENN PAPST UND VATICAN DER ULTRA-ABTREIBUNGSBEFÜRWORTERIN PELOSI ZULÄCHELN..."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Pezzo Grosso kommentiert die Akrobatik, die Verrenkungen und Sprünge der klerikalen Hierarchen, Freunde von Biden, Pelosi und selbsternannten demokratischen Katholiken, die jedoch die Tötung im Mutterleib bis kurz vor der Geburt unterstützen (Planed Parenthood, die größte Abtreibungsorganisation der Welt gehört zu ihren Spendern). Wir sprechen hier von Amerikanern- nicht, daß es bei uns an solchen fehlt...alle Katholiken, alle erwachsen- sie sind erwachsen geworden, weil es zu ihrer Zeit keine pro-choice-Katholiken gab. Gute Lektüre.

§§§

Lieber Tosatti, ich habe eine Kopie (unten wiedergegeben) von diesem Brief bekommen, den Jeff Mirus, der Präsident von Trintiy Communications, der Non-Profit-Organisation, die Catholic Culture, einen Pfeiler bei der Verteidigung des katholischen Glaubens unterhält, Ihnen geschickt hat- mit diesem von Phil Lawler geschriebenen Artikel. 

Jeff überschreibt den Brief mit "Diener oder Speichellecker?" und bezieht sich auf die jüngste Leistung  Bergoglios, der mit großen Mut und unter Mißachtung jeder pharisäischen Kritik der finsteren Traditionalisten Nancy Pelosi in Audienz empfangen hat. 

Und das, während der Erzbischof von San Franzisko, Salvatore Cordileone, Pelosi (eine selbsternannte praktizierende Katholikin) nicht nur öffentlich wegen ihrer Unterstützungt von Abtreibung tadelte sondern auch zu Gebet und Fasten für ihre Bekehrung aufforderte. 

"Servant or Sycophant?" kann mit "Diener ode Speichellecker" übersetzt werden.  Diener versteht sich von selbst, "Sycophant" -aus dem Griechischen- kann in diesem Fall als "Gekaufter, der die Wahrheit mit Opportunismus verwechselt" verstanden werden. 

Das verdient einen angemessenen Kommentar zu Chronik und Doktrin 

Die Chronik:  Nancy Pelosi ist eine lebhafte neunundachtzigjährige Italoamerikanerin, Sprecherin der Demokraten im Kongress; Sie ist diejenige, der es gelang, das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump genehmigt zu bekommen. Führerin der us-amerikanischen Pro-choice-Bewegung und Befürworterin der staatlichen Finanzierung der Pro-Abtreibungs-Organisationen. 

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Christliche Kunst

                                                   Heiliger Edward bitte für uns! 

"Fr. Finigan: Ich bin heute Nachmittag in Westminster Abbey gewesen, um am Gtabmal des H. Edward  des Bekenners an seinem Feiertag den Rosenkranz zu sprechen. Möge er England segnen und für uns beten."

Fundstück

Claudia Sperlich antwortet in ihrem blog katholischlogisch. auf einen Brief, den die Damen von "Maria 2.0" an die DBK geschrieben haben und den Die Zeit veröffentlicht hat. Auch wir verbitten uns, von der Autorin des Briefes "mitgemeint zu sein".
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Unter dem Titel

"KITSCH AS KITSCH CAN"

beginnt ihre Antwort so-  ZITAT

..."Ich gehöre zu den Katholikinnen in Deutschland, habe der Bischofskonferenz keine Vorschriften gemacht, folglich das Schreiben nicht erhalten, und fühle mich auch nicht getroffen davon. Ich verbitte mir, in diesem Antwortschreiben „mitgemeint“ zu werden."  (...)

Quelle: C.Sperlich, katholischlogisch.

Dienstag, 12. Oktober 2021

Konklave in Sicht.....

Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo die von der Gemeinschaft Sant´ Egidio unterstützten Ambitionen von Kardinal Matteo Zuppi, Bologna, auf die Nachfolge des Hl. Petrus. Hier geht´s zum Original:   klicken

"KONKLAVE IN SICHT. OPERATION SANT´ EGIDIO"

Weit davon entfernt ein Angriff zu sein, gehört das Diskutieren über das zukünftige Konklave zur Natur jedes im Niedergang befindlichen Pontifikates. So war es 2002- mitten im physischen Verfall von Johannes Paul II, als dieser blog im damaligen Erzbischof von Buenos Aires Jorge Mario Bergoglio einen hochrangigen "Papabile" entdeckte, der dann tatsächlich den Thron Petri bestieg. So ist es auch heute, wenn die täglichen Nachrichten genügen, um die Prätendenten auf die Nachfolge eines Franziskus in zunehmender Desorganisation zu demaskieren.

Am vergangenen Donnerstag, dem 7. Oktober, erreichten die Ereignisse in Rom vor dem Hintergrund des Kolosseums einen neuen theatralischen Höhepunkt, - mit einem von Papst Franziskus und den Anführern der großen Weltreleigionen- im Zentrum der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomäus I und der Groß-Imam von Al-Azhar, Ahmed Als-Tayyeb,  gemeinsam lancierten  Friedensappell zwischen den Völkern und Religionen  -alle in einer Umarmung von Gleichgesinnten-an keinem anderen Tag als dem Jahrestag der Schlacht von Lepanto.

Bei der Schlüssel-Zeremonie gab es zwei Eröffenungsreden- von Andrea Riccardi, Gründer und absoluter Herrscher der Gemeinschaft von Sant´Egidio und de facto Antreiber dieser Events- als Herr des Hauses und von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel -als verwöhntem Gast, Auch am 20. Oktober 2020 -bei der vorherigen Ausgabe der interreligiösen Treffen, die die Gemeinschaft jedes Jahr auf den Spuren des ersten, 1986 in Assisi von Johannes Paul II einberufenen Treffens organisiert, hat das Drehbuch Riccardi die Ehre der Eröffenungsrede erwiesen- der die von PApst von Franziskus folgte. 

Aber zusätzlich war dieses Jahr auf der dichten Agenda des Tages -bei einem im futuristischen neuen Konferenzzentrums in Rom -namens "La Nuvola (Die Wolke) verantsslteten Forum mit prominenten Rednern wie dem jüdischen Groß-Rabbiner David Rosen und dem Spezialberater der UN Jeffrey Sachs, einem malthusianischen Wirtschaftsfachmann, der jetzt im Vatican zu Hause ist, auch ein Kardinal, der einzige Kardinal. der bei dem Ereignis als Sprecher eingeladen war, der Erzbischof von Bologna Matteo Zuppi,  eben der, der von Settimo Cielo in einer Analyse vom vergangenen 13. Juli als derzeitiger Favorit der aktuellen Prätendenten auf das Papsttum identifiziert wurde. 

Notfälle...

Marco Tosatti veröfffentlichet bei Stilum Curiae einige Beobachtungen, die der Osservatore vom Mars bzgl. irdischer Krisenfälle gemacht hat..
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"OSSERVATORE VOM MARS: KEIN KLIMANOTFALL SONDERN EIN MENTALER NOTFALL"

Liebe Stilumcuriale, unser Beobachter vom Mars hat uns diesen  Kommentar zu eine zu einem herzhaften Artikel geschickt, der vom anderen Ende der Welt kommt. Viel Spaß beim Lesen.

§§§

Lieber Tosatti, ich füge eine der absurdesten Nachrichten bei, die in den letzten Zeiten des exponentiellen Wachstums des Wahnsinns jemals auf der Welt verzeichnet wurden. Mehr als von einem Klimanotstand sollten wir jetzt von einem psychischen Notfall sprechen. Um zu verdeutlichen, was ich meine, wenn ich mich an einer scheinbar irrelevanten Nachricht orientiere, wie in der beigefügten: "Das neuseeländische Parlament hat den Klimanotstand ausgerufen“.

Es ist notwendig zu erklären, worüber wir sprechen, um zu entdecken, daß die Nachrichten viel bedeutsamer sind, als es scheint (aber vergessen Sie nicht, daß es Nachrichten von StilumCuriae sind)  mit einigen eher ironischen und urkomischen Konsequenzen

Die Nachricht, daß das neuseeländische Parlament den Klimanotstand ausgerufen hat, ist bedeutsam und beunruhigend, da Neuseeland das am stärksten geschützte Land der Welt ist. Es ist daher offensichtlich, daß dies ein Signal an den Rest der Welt ist. In Neuseeland ist alles geschützt: Tiere, Pflanzen, Vulkane usw. Neuseeland ist ein echter nationaler Naturpark, ein Wald- und Meeresschutzgebiet. Es ist das weltweit größte Beispiel für das ökologische Gewissen der Bewohner. Tatsächlich leben die Bewohner zum Schutz ihrer Umwelt. So?? Warum hat dann die regierende Labour-Linke den Klimaalarm ausgerufen? Antwort: damit Stilum Curiae ironisch darüber spricht, aber die Nachricht um die Welt verbreitet. Wir werden am Ende sehen warum.

Ich kenne dieses Land, weil ein Freund von mir aus London dort gebürtig ist und er 25 Flugstunden braucht, um seine alten Leutchen zu besuchen, also fährt er einmal im Jahr dorthin, und wenn er zurückkommt, sagt er mir immer: ich bin im australischen Italien gewesen. 

Neuseeland wird tatsächlich australische Italien genannt, weil es unserem Land unglaublich ähnlich ist.

Übersetzungsergebnisse

Obwohl es aus zwei Inseln besteht, hat es die Form eines Stiefels, das gleiche Aussehen, die gleiche Oberfläche wie Italien. Allein es hat etwas mehr als 5 Millionen Einwohner und 30 Millionen Ziegen. Es hat nicht, Enrico Letta, Di Maio, Calenda, Bonino und Bergoglio, aber andererseits hat es als Commonwealth-Monarchie eine Königin. Königin Elizabeth die Zweite. Die einen Sohn hat, Charles, dreiundsiebzig, Ökologe und Umweltschützer (und anderes Unwiederholbares). Arbeitslos und gelangweilt, aber auch von seinen Untertanen und der eigenen Familie verachtet. Es scheint also, daß die Herrscherin des Vereinigten Königreichs daran denkt, ihn mit dem Titel eines Vize-Königs nach Neuseeland zu schicken, um dort seinrm "Bullshit" zu machen, und sich darauf vorzubereiten, bald ein Weltführer in der Ökologie zu werden. Wir konkurrieren damit mit unserem selbsternannten Papst Bergoglio, der das gleiche Amt anstrebt, um den Ökologismus in eine Universalreligion zu verwandeln.

Montag, 11. Oktober 2021

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes über den Vortrag den Prof. Roberto De Mattei am 7.11. anläßlich des 450. Jahrestages des Seeschlacht von Lepanto gehalten hat. 
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                  "PROFESSOR DE MATTEI" 

"Das war ein gutes Stück zum Lepanto-Tag von Prof. De Mattei auf Rorate Caeli. Er erinnerte 
uns an die Heroische Gestalt von Marcantonio Bragadin, des Kommandanten von Famagusta,
Opfer des Vertragsbruches und des Sadismus, dem seine islamischen Feinde zu seinem Martyrium bei lebendigen Leib die Haut abzogen.
Ich bin nicht entsetzt über die ökumenische Feier vom 4. Oktober; schließlich hat auch Metropolit Hilarion daran teilgenommen, so daß die Veranstaltung im Sinne des traditionellen Christentums gerechtfertigt gewesen sein mag. Aber jede Veranstaltung dieser Art wird verunreinigt, wenn jemand daran teilnimmt, der sich im Sinne von Synkretismus und Relativismus äußert. Wir verehren nicht alle den gleichen Gott –zumindest darüber dürften sich Marcantonio und die Ungeheuer, die ihn gehäutet haben, einig gewesen sein.Wo liegt das Problem? Liegt ein Teil davon in der Unfähigkeit des modernen Katholizismus, recht zu erkennen, daß wir Juden sind? Wir sind die intoleranten Monotheisten, die die Altäre der Baal‘im niederrissen, ihre Heiligen Stätten entweihten und uns nicht mit Asherah einlassen wollten. 
Es gibt nur Einen Gott, und sein Name ist JHWH. Unsere Identität wurde dann in den Jahren der römischen Verfolgung noch weiter gehärtet; noch nicht einmal der Hauch eines Weihrauchkorns....
Ich habe nicht den geringsten Zweifel, daß der Usus deterior hieran mitschuldig ist. Die
Wiederholungen des Usus Authenticus von Dominus (und das heißt JHWH) vobiscum wurden dezimiert. Das letzte, was der Priester im Usus Authenticus vor seinet Kommunion sagt, ist: Panem celestam accipiam et Nomen JHWH invocabo. Und wenn er den Kelch nimmt, sagt er: "Quid retribuam JHWH pro omnibus quae retribuit mihi?
Calicem salutaris accipiam, et Nomen JHWH invocabo. Laudans invocabo JHWH et ab
inimicis meis salvus ero. Wir, die wir diese Verse jeden Morgen, so wie auch heute, mit leiser Stimme sagen, wenn wir auf dem Tempelberg stehen und das unbefleckte Lamm in unsere unwürdigen Hände nehmen, sollten nie den Ursprung dieser Worte in den Psalmen 115 (116) und 17 (16) vergessen. Und wenn wir in der Hl. Messe oder im Brevier als demütige Wiedergabe des Tetragrammaton (JHWH) "Dominus“ sagen, sollte das nie nur ein Gemeinplatz sein.

"Zahlreich sind die Nöte derer, die anderen Göttern dienen. Ich will ihre Trankopfer von Blut nicht spenden, ich nehme ihre Namen nicht auf meine Lippen. Der Herr ist mein Erbteil, er reicht mir den Becher. Du bist es, der mein Los hält. Die Messschnur fiel mir auf liebliches Land. Ja, mein Erbe gefällt mir. … Vor Dir ist Freude in Fülle alle Zeit, zu Deiner Rechten Wonne auf ewig.“

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke


Rosenkranz-Prozession der FSSPX zum 450. Jahrestag von Lepanto


Heute vor 500 Jahren....

am 11. Oktober 1521 hat Papst Leo X dem englischen König Heinrich VIII den Titel "defensor fidei" verliehen. Christiane Laudage berichtet für katholisch.de.  
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Unter dem Titel

"HEINRICH VIII WURDE VOR 500 JAHREN VERTEIDIGER DES GLAUBENS"

beginnt der Artikel so - ZITAT

..."Der Titel "Verteidiger des Glaubens" (Defensor fidei) wurde vor 500 Jahren, am 11. Oktober 1521, von Papst Leo X. an den englischen König Heinrich VIII. verliehen. Heinrich hatte mit großem Unwillen den Erfolg eines Wittenberger Mönchs namens Martin Luther zur Kenntnis genommen. Dessen Schriften erzürnten den König so sehr, dass er selbst zur Feder griff und mit einer Schrift ("Assertio septem sacramentorum" - Verteidigung der sieben Sakramente) sowohl den Papst wie auch die Glaubenslehre verteidigte. Zur Belohnung gab es diesen Ehrentitel." (...)

Quelle : C.Laudage, katholisch.de