Samstag, 24. Februar 2024

Musik am Abend

 noch nicht, aber bald: "Der Frühling"    

              

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über das 15. Geheimnis des Rosenkranzes und östliche wie westliche Lobpreisungen und Benennungen der Hl .Jungfrau. 
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DAS FÜNFZEHNTE GEHEIMNIS DES HEILIGEN ROSENKRANZES

Nein...das ist nicht noch ein Artikel, der die Leute anregt, den Rosenkranz anders zu beten. Es ist noch nicht einmal die Empfehlung anderer Geheimnisse, die anzunehmen, ich die Leute drängen will...weil der Rosenkranz, wie der Psalter für Laien 150 Aves haben sollte...nicht mehr nicht weniger...die die 150 Psalmen des Psalters repräsentieren. (Deshalb war ich ein wenig nervös als der Hl. Johannes Paul II einige weitere hinzufügte).

Nein. Ich möchte einfach nur für das Schluß-Mysterium-der Krönung unsere Seligen Jungfrau-einen winzig kleinen Schatten vorschlagen..

Ich habe keine Beschwerden über die Ikonographie des 13. Jahrhunderts, die so oft die Mutter Gottes neben ihrem göttlichen Sohn sitzend zeigt, der eine Krone auf ihren Kopf setzt. Aber ein Satz in dem alten Westlichen Mysterium in der Vigil-Messe von Himmelfahrt, das den Anspruch erhebt, eine prägnante und präzise Darstellung der Gründe für die Aufnahme Marias in den Himmel zu geben. Idcirco, es erklärt Gott, du hast sie aus dem gegenwärtigen Zeitalter versetzt, damit sie treu für unsere Sünden beten kann: de praesenti saeculo transtulist, ut pro peccatis nostris apud te fiducialiter intercedat. Idcirco bedeutet „aus genau diesem Grund“.

Und mein Herz erwärmt sich eher, wenn ich Osten und Westen mit den selben Gefühlen konkurrieren sehe. So daß als ich einige Worte des Hl. Gregor Palamas, Doctor eximius Marianus, las, mein Herz ein frommes Heureka ausstieß.

Kanteuthen kai nun dia thanatou pros athanasian khoresasa, kai dikaios apo ges eis ouranon metastasa ... tais akoimetois pros auton presbeiais touton pros pantas hileoumene ... 

Palamas bezog sich auf unsere Liebe Frau als die Grenze (methorion)  der geschaffenen und der ungeschaffenen Natur, so daß keiner zu Gott kommen konnte außer durch sie...sie  ist der Schatzmeister (tamieion) und Vorsitzende (prytanis) des Reichtums der Gottheit..."Du wurdest Verwalter und Vollstrecker der Gnaden" 

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Geht der Vatikan dem Bankrott entgegen?

Diese Frage stellt Vaticanist Ed Condon in "The Pillar"  Hier geht´s  zum Original: klicken

                 "GEHT DER VATICAN BANKROTT?" 

Der Hl. Stuhl ist in ernsten finanziellen Schwierigkeiten. Hier folgen einige Ausschnitte aus einem interessanten Artikel über den Rückgang der Spenden an den Vatican.

Die "nach außen gehende Kirche" des Hl. Vaters Franziskus hat leere Kirchen, leere Plätze und weniger Spenden hervorgebracht, wollen wir so weiter machen?  Luigi C. 

Was passiert, wenn der Vatican bankrott geht?  "Jahre finanzieller Skandale und schwindende weltweite Einnahmen lassen den Hl. Stuhl am Ende des Jahres mit der Bilanz kämpfen.(...) Deutschland, lange Zeit eine der Hauptquellen der Spenden, des Reichtums und der internationalen Einkünfte der Kirche -unterstützt durch die staatlich erhobene Kirchensteuer, hat begonnen sich durch den demographischem Niedergang in einen Einnahmeverlust zu übersetzen. Inzwischen nehmen in den letzten Jahren auch die privaten Spenden -die meisten aus den USA;  dem größten Einzahler in die Kassen des Hl. Stuhls, auch  ab, wobei dem Vatican nahestehende Quellen die Ursache bei mehreren Faktoren sehen-einschließlich der weiterbestehenden klerikalen Mißbrauchskrise. Vaticanische Finanzskandale und sogar eine wahrgenomnene Feindseligkeit gegenüber der U.S. Kirche von Papst Franziskus. 

Spät im vergangenen Jahr  wurde Kardinal Raymond Burke aufgefordert, eine sehr hohe Miete für seine Wohnung im Vatican--Besitz zu bezahlen, oder auszuziehen während Kardinal Angelo Becciu, ein verurteilter Krimineller und Protagonist des in Jahrzehnten größten Vaticanischen Finanzskandals durfte seine offensichtlich weiterhin nutzen....(...). Die Litanei der heißesten Themen, die die Beratungen eines künftigen Konklaves voraussichtlich dominieren werden, nehmen weiter zu:von Missbrauch durch Geistliche, bischöfliche Verantwortung, Synodalität, Liturgie und die Folgen der Fiducia Supplicants stehen auf der Liste. Um die Auswahlkriterien der Kardinäle für Papstkandidaten zu erfüllen, müssen jedoch möglicherweise kreatives finanzielles Denken und mutige Verwaltungskompetenz erforderlich sein. Die Wahl des nächsten Papstes könnte darüber entscheiden, ob der Vatikan vor einer Krise oder einem Zusammenbruch steht."

Quelle:E. Condon, The Pillar

Fastenzeit: Nächstenliebe gegen Selbstliebe

Hans Boersma veröffentlicht bei firstthings eine Überlegung zur Versuchung Jesu in der Wüste, die am Anfang der Fastenzeit steht - und was sie für uns bedeutet.
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                   "PHILANTHROPIE IN DER WÜSTE"

"Es ist recht und billig, daß die Fastenzeit mit Matthäus 4 anfangen sollte. Der erste Satz faßt nicht nur das Fasten sondern das gesamte christliche Leben zusammen. "Dann wurde Jesus vom Geist in die Wildnis geführt, um vom Teufel versucht zu werden." (Matt.4:1) . Das können wir auf uns selbst anwenden: "dann wurde ich vom Geist in die Wildnis geführt um durch den Teufel versucht zu werden." Unsere kurze Lebensspanne ist die Wildnis. Der Geist selbst hat uns hierher geführt. Zweck ist, daß wir vom Teufel versucht werden.

Dieser Satz enthält ein großes Geheimnis: Warum sollte Gott selbst- der Hl. Geist-uns in diese Welt führen, damit wir durch den Geist verführt werden können? Ich kann dieses Rätsel nicht lösen, weil Gottes Geheimnisse sind nicht wie Rätsel. Sie können nicht gelöst werden, sie sollen stattdessen gelebt werden. 

Als Jesus in die Wildnis kommt und der Teufel ihn versucht, fragt er nicht  "Warum führt der Geist mich hierher? Welchen vernünftigen Sinn kann ich daraus machen?" Was er stattdessen tut ist, den Teufel zu bekämpfen - mit der Schrift als Waffe. 

Satan versucht Christus mit Dingen:  Versorgung, Schutz und Macht. Was Jesus gekämpft während er diese Versuchungen bekämpft ist das selbe, was wir dauernd in uns bekämpfen: Selbstliebe (philautia)."Christus Jesus kam in die Welt um Sünder zu retten" (1 Tim 1:15). Es ist die Liebe zu den anderen- Liebe zu dir uns mir - die ihn in diese Wildnis-Welt kommen ließ. Die Incarnation, erinnert uns Maximus der Bekenner immer wieder, ist das Ergebnis der großen Liebe Christi zum Menschen- seine philanthropia. Der Versuchung nachzugeben würde einen Betrug an dieser wahren Liebe bedeuten und in Selbstliebe zu verfallen: mein Brot, meine Sicherheit, mein Status. Jesus- das zeigt er uns in seinem ruhmreichen Kampf in der Wildnis, wird nicht von Selbstliebe bewegt sondern von Liebe zu uns. 

Der Geist führt ihn in die Wildnis weil Jesus nur, indem er die Versuchung des Teufels verweigert, nur durch eine radikale Verleugnung der Selbstliebe der Retter der Welt sein. Es ist seine Treue trotz der Versuchung, seine völlige Zurückweisung der Selbstliebe, die ihn zum Retter der Welt macht. 

Fundstück

Franziska Harter kommentiert in "Die Tagespost" den unhöflichen-um nur eines zu sagen. Umgangston der DBK mit dem Apostolischen Nuntius und die Rechthaberei gegenüber Rom.  
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Unter dem Titel:

"DOCH BISCHOF BÄTZING, SO EINFACH IST ES!" 

beginnt der Beitrag so: ZITAT

"Wieder einmal muss sich der Apostolische Nuntius vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz schulmeistern lassen. Die Evangelisierung sei kein leichtes Unterfangen, erklärte Bischof Bätzing in der abschließenden Pressekonferenz der Frühjahrsvollversammlung am Donnerstag. Er habe „manchmal den Eindruck, der Nuntius denkt etwas einfach“. Dieser plädierte in seinem Grußwort zur Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz für eine „katechetische Erneuerung“ der Kirche in Deutschland, um dem Mangel an Glaubenskenntnis entgegenzutreten, der zuletzt durch die Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung zutage getreten ist." (...)

Quelle: F. Harter, Die Tagespost

Freitag, 23. Februar 2024

Entweder das Kreuz oder die Loge...sie zu versöhnen ist eine Illusion, Fortsetzung

Fortsetzung von hier und hier 

Aus dem Text von Großmeister Romoli (GLDI): Erleuchtung, Relativismus,  Riten, Gnosis...

Am3.Februar veröffentlichte die website der Großloge von Italien (GLDI) einen Leitartikel von Großmeister Romoli;  Das kommende Jahr, die großen Herausforderungen, Zentralität maurerischer Ideale . Es ist gut zu wissen, daß die GDLI in Kommunion mit der Große Orient von Frankreich (GODF) ist, d.h. der französischen Freimaurerei, der offen säkularistischen Unterstützerin der Französischen revolution von 1789. In diesem Leitartikel  stell Grpßmeister Romoli u.a. fest: 
Die Ideen die  von der Ferimaurerei verteidigt und mutig verfolgt werden sind die der  großen Tradition der Aufklärungs-Denkens:Toleranz, Relativismus, Glaube an den Fortschritt von Forschung und Wissenschaft, Gleichheit und Freiheit. Besonders wenn es auf das Gebiet der Religion angewandt wird- in einer Welt wie der  westlichen, die zunehmend  multi-ethnisch und multireligiös ist- dient der Maurerische Gedanke von Toleranz, Relativismus, dem Recht auf jede Religion, jeden Glauben dazu, viele Elemente von Spannung zu zerstreuen, die Ursache so vieler zeitgenössischer Konflikte sind."

Also schlägt Großmeister Romoli und die GLDI vor: " Aufklärungsdenken" und  "Relativismus" angewendet auf Religion- einschließlich Katholizismus.
Der Großmeister bestätigt-,daß die GLDI "eine Welt, die Spiritualität braucht, erleuchten will [...]"  

Aber welche Spiritualität schlägt die GLDI ihren Anhängern vor? Wir wissen es genau: Esoterik und Gnosis...welchen Dialog kann es mit diesem Wissen mit der GLDI -Freimaurerei geben?  Die GLDI website hat den Text der Rede ihre Großmeisters - leider nicht zum runterladen- in Mailand am 16. Februar online gestelltHier 

Sogar in seiner Rede in Mailand macht Großmeister Romoli klar, daß die GLDI im Gefolge der Große Orient von Frankreich steht, der ein Verfechter des "Säkularismus“ und der Ideale des (blutigen, tyrannischen, antikatholischen und antichristlichen Regimes) ist. Christliche) Französische Revolution von 1789 (vgl. S. 3-4). Romoli zitiert die Passage, die bereits in seinem Leitartikel vom 3. Februar zitiert wurde: "Wir haben auch bei der jüngsten Verabredung in der Versiliana daran erinnert: "Die Ideen, die die Freimaurerei verteidigt und mutig vorantreibt, sind diejenigen der großen Tradition des aufklärerischen Denkens: Toleranz, Relativismus, Glaube an den Fortschritt von Forschung und Wissen, Gleichheit und Freiheit. Besonders wenn es auf das Gebiet der Religion angewendet wird, in einer Welt wie der westlichen, die zunehmend multi-ethnisch und multi-religiös wird, die Maurerische Idee von Toleranz, Relativismus und das Recht auf jede Religion oder Glauben.

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über einen weiteren englischen Ortsheiligen: den Hl. Waldestane.
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HEUTE KLAUE ICH..

...einige sehr wichtige Informationen aus Michael Hodges´großartiger, kürzlich veröffentlichten "Die Goldene Legende" Die beziehen sich auf den Hl. Walstane aus Norfolk, aus königlicher Herkunft. Er ist 1016 gestorben und in Bawburgh begraben. Wunder führten dazu, daß er Heiliger per Akklamation wurde.

John Bale, ein unfreundlicher Reformer, schrieb:

"...sowohl Menschen als auch Vieh, die ihren "Privaten Teile" verloren hatten, bekamen durch diesen Walstane . ihre verloren gegangenen Teile zurück " Mark thys kynd of Myracles. For your Learnynge, I thynke Ye have seldome redde the lyke." "Beachtet diese Art von Wundern. für uer Lernen, Ich denke, daß ich selten dergleichen gelesen habe." 

Mr. Hodges listet einige 10 überlebende Gemälde des Hl.Walstane in Kirchen in Norfolk auf; sein Festtag ist offensichtlich (wirklich?) der 31. Mai. 

Er wird üblicherweise mit Sense und Vieh dargestellt. "

Quelle: litrugicalnotes, Fr. J. Hunwicke

 

Nach der Rupnik-Affäre: Alarm bei den Jesuiten...

L. Scrosati kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana den Umgang des Jesuiten-Ordens mit "schwierigen Brüdern" - die meistens in Mißbrauchsfälle verwickelt- Skandale in  der Kirche und darüber hinaus verursacht haben, wie aktuell die Rupnik-Affäre. 
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"ALARM BEI DEN JESUITEN: NACH RUPNIK LIEGEN DA SÄUBERUNGS-AKTIONEN IN DER LUFT"

Plötzliche Bewegungen in der Gesellschaft Jesu: ein Dekan tritt mitten im akademischen Jahr zurück, verschiedene andere One-way-tickets ohne überzeugende Erklärungen, außer dem Abschütteln der "schwierigen Mitbrüder". Wiederholung der üblichen Strategie: abschieben statt eingreifen.

Wir danken Fr. Ruyssen für seine Bemühungen und Arbeit während dieser Jahre am Päpstlichen Orientalischen Institut, wir werden uns an ihn in unseren Gebeten liebevoll erinnern." Das ist das Ende eines Briefes am Schwarzen Brett des Päpstlichen Orientalischen Institutes (POI) -unterzeichnet vom Rektor, dem Jesuiten Fr. David E. Nazar. Eine der üblichen Verabschiedungen für einen Professor, der das Pensionsalter erreicht hat? Oder für einen Kollegen, der an eine andere Universität gewechselt hat? Keineswegs.

Erstes Problem: das Datum. Der Brief ist mit dem 19. Februar datiert, d.h. mitten im akademischen Jahr, zu Beginn des zweiten Semesters. Und der Tag an dem die zuvor erwähnten  Vorkehrungen ist der selbe wie das Datum der Veröffentlichung, Etwas Plötzliches und Unangemessenes, das einen nur an etwas sehr Ernstes denken läßt. 

Zweitens: die betroffene Person ist kein Gastprofessor oder auch nur ordentlicher Professor,  sondern der Dekan des PIO, der Belgier Fr.Georges-Henri Ruyssen, der diese Rolle seit 2016 inne hatte. Und den Dekan während des akademischen Jahres  auszutauschen ist eher ungewöhnlich und problematisch, weil er die Rolle des Leiters und Verwalters bekleidet. Sein 2012 war Fr. Ruyssen Direktor der Kanonika -Serie zur Veröffentlichung des Kanonischen Rechtes der Ost-Kirchen. 

Drittens gibt es keine überzeugende Erklärung für die Entscheidung. Der Brief informiert uns, daß Fr. Ruyssen sofort aufhört Dekan zu sein; daß "er einen Zeitraum von 2 Jahren außerhalb Roms verbringen wird, um seine Gesundheit zu pflegen", daß er "für die nähere Zukunft von der Lehre am PIO suspendiert ist", und auch ebenfalls in naher Zukunft "das Institut und die Jesuiten-Residenz des PIO verlassen wird." Das Gesundheits-Motiv ist schwer zu glauben, angesichts der sofortigen Entscheidung, die nicht einmal Zeit für eine normale Übergabe läßt.

Zum ersten Fasten-Sonntag

Fr. J. Zuhlsdorf legt bei OnePeterFive die Lesung des Evangeliums für den ersten Fasten-Sonntag -über die Versuchungen Jesu Christi durch Satan aus.  Hier geht´s zum Original. klicken

"SALTEM DIEBUS DOMINICIS: DER TEUFEL, VERSUCHUNGEN UND SIE"
Die römische Stationskirche für diesen ersten Fasten-Sonntag ist die Römische Kathedrale, die Basilika San Giovanni in Laterano, genannt die "Mutterkirche der Stadt und der Welt". Ihr voller Titel ist "Päpstliche Erzbasilika, Kathedrale des Allerheiligsten Erlösers und der Heiligen Johannes der Täufer und des Evangelisten Johannes im Lateran".

Die Lesung des Evangeliums für diesen Sonntag schaut auf den Fall des Menschen in Adam zurück und vorwärts auf die Erlösung des Menschen durch den Neuen Adam. Der Neue Adam ist natürlich Christus. Christus erinnert an viele der zentralen Personen des Alten Testamentes und sie weisen auf ihn voraus. Es ist kein Widerspruch zu sagen, daß er der Neue Adam ist und der Neue David, der Neue Moses und der  Neue Salomo, der Neue Israel und der Neue Abraham. Z.B. unsere heutige  Lesung aus dem Evangelium, Matthäus 4:1-11 fängt nach dem Durchgang des Herrn durch die Wasser Seiner Taufe und dann den 40 Tagen und Nächten in der Wüste in einer Erneuerung und Reinigung -wie es beim ersten Exodus aus Ägypten und den Jahren des Volkes in der Wildnis war. Christus war in seinem Fasten und der Zeit in der Wildnis treu, während das Volk viele male fiel, Daher kann Christus als der Neue Moses angesehen werden. Als Erbe des Thrones Davids ist Christus Priester, Prophet und König - sogar während seines irdischen Lebens, aber er scheitert und fällt nicht, wie es David tat. Noch weniger scheiterte er als Neuer Salomo, wie Davids am Ende treuloser Sohn. Und das ist, wo wir anfangen könnten, uns durch die Lagen dieses Evangeliums zu schälen wie durch eine erstaunliche Zwiebel.

Nach dem 40 tägigen Fasten Christi, das uns ein Beispiel für unser Fasten gibt, Satan, der erkennt, daß dieser Jesus anders ist als die anderen, kam , um ihn auf die Probe zu stellen, Die Versuchungen zeigen Christus sowohl als den Neuen Adam als auch den Neuen Salomo. 

Donnerstag, 22. Februar 2024

Tweet zum Tage

 Der Stuhl Petri in Antiochia, Syrien  (36 - 43 AD). 

Entweder das Kreuz oder die Loge ...

Paolo M. Siamo kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana das Seminar von Kirche und Freimaurern am 17. Februar in Mailand. Hier geht´s zum Original:  klicken

"ENTWEDER DAS KREUZ ODER DIE LOGE:  SIE ZU VERSÖHNEN, IST EIN ILLUSION" 

Die Annäherung zwischen der Kirche und der Freimaurerei kann nur auf Kosten der Wahrheit geben: das Licht Christi ist nicht eines von vielen Lichtern im Freimaurer-Tempel, in dem man jede Religion bekennen kann...so lange man sie nicht als "zu wahr" betrachtet. 

Bei dem Seminar mit Kirche und Freimaurern, das in Mailand am 16. Februar stattfand, hat La Nuova Bussola bereits mehrere Artikel veröffentlicht ( hier). Ich werde die dort veröffentlichten Fakten über Ziele, Teilnehmer, Berichte und Erklärungen bei diesem Treffen nicht wiederholen. Ich berichte allerdings die einleitenden Worte des am 19. Februar veröffentlichten Artikels von Dr. Riccardo Cascioli: "da ist nicht nur Kardinal Coccopalmerios Vorschlag einen "permanenten Tisch" der Begegnung zwischen der Kirche und den Maurer-Logen: beim Treffen in Mailand zerreißt Bischof Staglianò die Lehre und bereitet den Weg zur Offenheit im Namen der Barmherzigkeit " (hier

An diesem Punkt sehe ich es als nützlich an, dem Leser einige Beobachtungen darüber anzubieten, was von den beiden Großmeistern Stefano Bisi (GOI) und Claudio Romoli (GLDI) , die natürlich im Verlauf von ein oder zwei Tagen ihre Reden auf den webseiten ihrer Freimaurer-Bezirke veröffentlichten. Zuerst verblüfft die einzigartige Geschwindigkeit der Veröffentlichung der freimaurerischen Vorträge, während auf katholischer Seite (Sprecher des Seminars) so weit ich weiß, bisher nichts veröffentlicht worden ist.

Aus dem Text von Großmeister Bisi (GOI): Relativismus, Giordano Bruno...

Die Große Orient Italiens – Palazzo Giustiniani (GOI) kündigte die Veranstaltung am 16. Februar an (hier), veröffentlichte am 14. Februar zunächst einen kurzen Kommentar von Großmeister Bisi (hier) und dann seine Rede beim Seminar (hier).

Werfen wir einen Blick auf einige Punkte des Berichts von Großmeister Stefano Bisi. Einige Passagen und Konzepte des Großmeisters, die meiner Meinung nach von besonderem Interesse sind, hebe ich fett hervor. Dann möchte ich noch ein paar eigene Kommentare hinzufügen. Großmeister Bisi erklärt: "Im Laufe ihres mehr als 300-jährigen Bestehens wurde keine Institution bekämpft, mystifiziert, berüchtigt und so gefürchtet wie die Universale Freimaurerei.“ In Wirklichkeit gehört dieser Vorrang (seit dem ersten Jahrhundert n. Chr.) eher der katholischen Kirche als der Freimaurerei ... Ganz zu schweigen von der Verfolgung des Papsttums und des Kirchenstaates durch die italienische und ausländische Freimaurerei während der Risorgimento-Ära, die ihren Höhepunkt bei der Erstürmung der Porta Pia (1870), auf die sich Großmeister Bisi selbst bezieht.

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über den Gedenktag des Hl. Davids und seine Geschichte in verschiedenen englischen Diözesen. Hier geht´s zum Original: klicken

                           "DER HEILIGE DAVID...??"

Bis zum 1. März ist es noch eine Weile hin, also melde ich mich mit einer Anfrage, um rechtzeitig Informationen zu erhalten ... es geht um die liturgische Einhaltung ... oder nicht Einhaltung ... des Hl. Davids, gemäß den zu sammelnden Hinweisen aus Tradition und vergangener Praxis.

Ich beginne mit der Victorianischen Periode und ihren Hinweisen.

Ich besitze ein Brevier von 1874.Es enthält einen einzigen Anhang für "Anglia". Das scheint sich auf Wales als Teil Englands zu beziehen.Es hat den Hl. David für den 1. März, aber nicht mit irgendeiner besonderen Würdigung. Es ist ein einfaches "Doppel". Man muss annehmen, daß es in allen Teilen Englands und Wales´ befolgt wurde-und mit diesem Rang.

Am 1 .März 1943 gewährte SRC der Englischen Diözese von Nottingham einen Kalender. Für den 1. März zeigt der nichts an.

1949 veröffentlichte Burns Oates Washbourne ein zweisprachiges Hand-Missale mit ausführlichen Informationen über britische Orts-Kalender. Der 1. März wurde in Westminster, Cardiff, Menevia und Portsmouth als "Doppel" begangen. Ich kann mir historische Gründe für Westminster vorstellen; ich denke, daß Cardiff und Menevia damals das ganze Wales darstellten; aber warum in aller Welt ist Portsmouth die andere einzige Diözese, die den Hl. David beachten? Ist es, weil er Paulinus auf der Isle of Wight (Vecta Insula) besuchte und eiusdem hortatu vicinis populis praedicre coepit?

Ein Brentwood-Kalender von 1958 sagt einfach "Fasten-Tag, Festtags-Messe", Und das Anglo-Papistische englische Missale von 1958 liefert eine entsprechende Information.

Ein freundlicher Priester der ein verwandtes Thema bearbeitet, schreibt: "Ich habe herausgefunden, daß die Hl. David und Patrick im Jahr 1962 überhaupt nicht in Cliftons Kalender standen."

Die Verbindung der Punkte zeigt, wohin das alles führt. Hat jemand andere faktenbasierte Informationen?

Ich frage mich, ob man in diesem Wirrwarr von Fakten Beweise für einen Essay über liturgische Beweise für die Wahrnehmung von Nationalität erkennen könnte?"

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Kaiserin Maria Theresia war nicht für alle ihre Untertanen die liebende Landesmutter - ein Fundstück...

Christoph Arens bespricht bei KNA einen arte-Film, in dem über den Judenhass der Habsburgerin dem Wiener Thron und die von ihr angeordnete Vertreibung der Prager Juden im Januar1745 berichtet wird.
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Unter dem Titel: 

"ARTE-FILM: ALS KAISERIN MARIA THERESIA DIE JUDEN AUS PRAG VERTRIEB"

beginnt der Beitrag so - ZITAT

"Die Herrscherin aus dem Hause Habsburg wird gemeinhin als aufgeklärte Monarchin und "Mutter ihrer Völker“ stilisiert. Doch in ihrem Hass gegen die Juden erwies sich die katholische Monarchin als eiskalt. „Das ist Maria Theresias dunkle Seite“, sagt die Historikerin und Maria-Theresia-Biografin Barbara Stollberg-Rilinger in dem Film "Die Vertreibung der Juden aus Prag“, der Spielszenen, Archivrecherchen und Interviews mit Historikern, Kirchenleuten und Vertretern des Judentums zu einer gelungenen Geschichtsstunde mischt. Besonderes Augenmerk legt die Produktion auf historische Dokumente – unter anderem Handschriften aus dem Prager Nationalarchiv – , die zeigen, wie die Leiter der Jüdischen Gemeinde flehentlich Ausnahmen für Frauen, Kinder, Alte und Kranke zu erwirken suchten." (...) 

Quelle: C. Arens, KNA

George Weigel -über den Ukraine-Krieg

George Weigel veröffentlicht bei firstthings einen Kommentar zum Ukraine-Krieg und spart nicht mit Klartext über die Ziele des russischen Diktators, wobei er den Begriff "Blitzkrieg" in Deutsch übernimmt. Was er über die Standpunkte einiger von Putin geblendeter Amerikaner sagt, gilt so auch für manche Deutsche. Hier geht´s zum Original:  klicken

"NACH ZWEI JAHREN - IMMER NOCH UNGEBROCHEN"

Vor zwei Jahren begannen Russische Kräfte einen hitlerartigen Blitzkrieg in der Ukraine. Laut dem russischen Diktator Vladimir  Putin war das Ziel, die Ukraine auszuradieren: sowohl der ukrainischen Staat als auch die ukrainische Nation, mit ihrer eigenen Sprache und Kultur. Der Blitzkrieg schlug fehl dank eines monumentalen ukrainischen Widerstands, definiert durch homerische Taten der Tapferkeit und getragen von bemerkenswerter sozialer Solidarität. Darin liegt eine Ironie von Putins Krieg: Die ukrainische Nation ist geeinter denn je, ihre stählerne Widerstandskraft und ihr Siegeswille wurden in einem russischen Hochofen geschmiedet.

Der Preis, den die Ukraine bezahlt wird ist unberechenbar. Niemand weiß genau, wie viele ukrainische Soldaten, Reservisten, Freiwillige und Zivilisten gestorben sind; die Zahlen gehen sicher in die Hunderttausende. Die Russische Kriegsführung - einschließlich der mutwilligen Zerstörung der wirtschaftlichen Infrastruktur, von Schulen, Krankenhäusern und Kulturzentren – hat Schäden im Wert von wahrscheinlich einer Billion Dollar verursacht, sogar weil die russischen Streitkräfte die Ukraine zum größten Minenfeld der Welt gemacht haben, dessen Räumung Jahrzehnte dauern wird. Bis zu vierzehn Millionen Ukrainer sind zu internationalen Flüchtlingen oder Binnenvertriebenen geworden; Dennoch gibt es in der Ukraine oder ihren europäischen Nachbarn keine Flüchtlingslager, weil diejenigen, die ein Zuhause haben, die für ihre Mitbürger oder Verbündeten geöffnet haben. (Wie Erzbischof Borys Gudziak von der Ukrainischen Katholischen Kirche es kürzlich ausdrückte: "Im Winter 2022/23, als Putin 40 Prozent des ukrainischen Stromnetzes beschädigte oder zerstörte, fror niemand. Die Menschen teilten buchstäblich ihre Wärme.“

Auch die Kirchen der Ukraine blieben nicht verschont: Etwa sechshundert Gotteshäuser wurden in den letzten zwei Jahren beschädigt oder zerstört. Wo russische Truppen ukrainisches Territorium halten, ist die Religionsfreiheit für Katholiken, Protestanten, Juden und Muslime ausgelöscht – und für diejenigen ukrainischen Orthodoxen, die sich nicht dem russisch-orthodoxen Patriarchat von Moskau beugen wollen, dessen Oberhaupt, Patriarch Kirill, die dschihadistische Sprache des Sunniten und Schiitischen Islams in seiner blasphemischen Unterstützung für Putins völkermörderischen Krieg benutzt.

Und doch bleibt die Ukraine ungebrochen.

Mittwoch, 21. Februar 2024

Kardinal Dolan hat kein Problem mit der Transgender-Begräbnisfeier in der St. Patricks-Kathedrale

A.Waizer kommentiert bei LifeSiteNews noch einmal das Transgender-Skandal-Begräbnis in der St. Patricks-Kathedrale in New York und die Reaktion von Kardinal Dolan auf Kritiken. 
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"KARDINAL DOLAN SAGT: DER PRIESTER VON ST. PATRICKS  HAT WÄHREND DER TRANSGENDER- BEERDIGUNG AUSSERORDENTLICH GUT GEHANDELT."

Kardinal Dolan bezog sich auch auf Cecilia Gentili, den männlichen Transgender-Aktivisten, dessen Begräbnis als "Frau" in der St.Patricks-Kathedrale stattfand.

Kardinal Timothy Dolan lobte die Priester, die der sakrilegischen "Transgender-Beerdigung“ eines berüchtigten LGBT-Aktivisten in der St. Patrick’s Cathedral vorstanden, und sagte, daß sie "außerordentlich gut“ gehandelt hätten. (...)

Er hat die Priester, die das Begräbnis und eine Wortliturgie an Stelle einer Hl.Messe vor einer pietätlosen Menge abhielten, obwohl die Priester zahlreiche Blasphemien und Sakrilege während dieses skandalösen Ereignisses zuließen.

"Noch einmal applaudiere ich unseren Priestern, die eine schnelle Entscheidung getroffen und gesagt haben "oh oh, bei einem solchen Benehmen können wir keine Messe feiern, wir machen eine Wort-Liturgie...und dann hören wir damit auf" stellte Dolan fest.

Zu Beginn der Beerdigung sagte Pater Dr. Edward Dougherty, der die Veranstaltung leitete, scherzhaft: "Außer am Ostersonntag haben wir nie wirklich ein so gut besetztes Publikum.“

In einem Video von der Veranstaltung ist zu hören, wie Dougherty von jemandem gesagt wird, dass es nur eine Trauerfeier und "keine Messe“ geben solle, nachdem die Menge der Transgender-Aktivisten in lauten Applaus und Jubel ausbrach.

Dougherty sprach ständig von der atheistischen Transgender- und Prostitutionsaktivistin, bekannt als "Cecilia Gentili“ – einem Mann, der sich als Frau "identifizierte“ – als "sie“ und deutete an, daß Gentili auf dem Weg in den Himmel sei.

Wie LifeSiteNews über Dougherty berichtete:

- Er duldete auch die unzähligen Blasphemien und Verspottungen des katholischen Glaubens während des gesamten Gottesdienstes, in dem die Mutter Gottes verhöhnt wurde (wobei er die Worte „Ave Maria“ durch „Ave Cecilia“ ersetzte, als wäre Gentili ein Heiliger und mit Our Lieben Frau vergleichbar). Während der Priester in der Nähe saß, tauschte ein homosexuelles Paar auf dem Altar einen Kuss aus. Als der "Ehemann“ von Gentili die Verstorbene einen "Engel“ nannte, klatschte Dougherty zustimmend in die Hände. Ein anderer Redner nannte Gentili "unsere Heilige“, die sich dafür einsetzte, daß "Sexarbeiterinnen frei sind“.

An bestimmten Stellen während des Gottesdienstes konnte man Dougherty über die Streiche des Publikums lachen hören. Auf dem Hochaltar von St. Patrick’s umarmten und küssten sich "Transgender“ während der Gedenkreden. Ein Freund bezeichnete Gentili unter großem Applaus als "diese Hure, diese große Hure“ und als "Heilige Cäcilia“. Die Menschenmenge und die Organisatoren der Trauerveranstaltung verwandelten sie in eine politische Kundgebung mit Jubelrufen, Rufen und Forderungen nach einer "geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung“. Dieser blasphemische Gesang erfüllte die gesamte Kathedrale, als Gentilis Sarg in Begleitung von Dougherty durch den Gang getragen wurde, der am Ende gesagt hatte: "Lasst uns von unserer Schwester Cecilia Abschied nehmen.“ Er fügte hinzu: "Eines Tages werden wir sie wieder freudig begrüßen.“

Obwohl Fr.E.Dougherty- laut TIME- bei der Beerdigung scherzte "„Außer am Ostersonntag haben wir nie wirklich eine so große Menschenmenge“. (Mary Margaret Olohan (@MaryMargOlohan) 16. Februar 2024 lobte Dolan dennoch den Priester und das Personal der Kathedrale und sagte: "Bravo für unsere Leute in der Kathedrale, die nichts von dem wussten, was bevorsteht.“

Er sagte, daß dem Personal der Kathedrale von den Organisatoren der Beerdigung mitgeteilt worden sei, daß Gentili Katholik sei, der seine Trauerfeier in der St. Patrick’s Kathedrale haben wollte."

Quelle:A.Waizer, LifeSiteNews