Dienstag, 20. November 2018

Noch ein Fundstück.....

gefunden bei Marco Gallina zum 50. Todestag von Giovannino Guareschi
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Titel:
                    "Der Widergänger des Athanasius"

und hier ein Ausschnitt aus dem Text - Zitat:

"(…) einige Slogans der christdemokratischen Wahlpropaganda stammen aus seiner Feder, darunter der ikonisch gewordene Spruch: „Gott sieht euch in der Wahlkabine – Stalin nicht!“ Ein Spruch, der im Film „Die Große Schlacht des Don Camillo“ wiederholt wird. Der Wahlsieg der antikommunistischen Kräfte ist auch ein Wahlsieg Guareschis. Wenige Jahre später legt er sich mit Staatspräsident Luigi Einaudi und Ministerpräsident Alcide de Gasperi an. Diejenigen, die am meisten von seinem Kampf gegen die Kommunisten profitieren, schicken ihn für 409 Tage ins Gefängnis....


Guareschi stirbt am 22. Juli 1968 in Cervia. Ein bezeichnendes Todesjahr für einen Reaktionär. Er stirbt wie er lebte: als ein Widergänger des Athanasius, der im Widerstand gegen die Welt Bestätigung verspürt. Trotz Liturgiereform ließ er sich nach altem Ritus beerdigen; trotz Republik liegt ein Banner des Königreichs Italien auf seinem Sarg. Selbst Guareschis Tod war Widerstand, im festen Glauben daran, dass die ewigen Geheimnisse über den Zeitgeist triumphieren."

Quelle: M Gallina
Marco Tosatti stellt bei Stilum Curiae das Buch des Kirchenhistorikers José A. Ureta über die 5 Jahre Bergoglio-Pontifikat vor.
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"KONTINUITÄT ODER RUPTUR? DIE 5 JAHRE PONTIFIKAT, URETAS BUCH WURDE IN MEHREREN ITALIENISCHEN STÄDTEN VORGESTELLT."

"Liebe Stilumcurialisten,
vor einiger Zeit haben wir über eins sehr interessantes Buch gesprochen, "Der Paradigmenwechsel von Papst Franziskus. Kontinuität oder Ruptur in der Mission der Kirche?"  herausgegeben vom Institut Plinio Corréa de Oliveira, Rom.

Dieses Werk wird in diesen Tagen in mehreren italienischen Städten vorgestellt, Orte und Daten finden sie im Anhang. Das Kommuniqué das diese Termine ankündigt liest man:

"Die Ausdrücke "Paradigmenwechsel" und "Kulturrevolution", mit denen sich das Pontifikat von Franziskus selbst definiert, weisen auf eine radikale Veränderung hin. Handelt es sich um Kontinuität oder Ruptur in der Mission der Kirche? Und wie sollen die Gläubigen sich zu diesem Panaorama stellen?

Um auf diese und andere Fragen zu antworten, hat die Vereinigung Tradizione Famiglia Proprietà eine Reihe von Konferenzen in 6 Städten organisiert, beginnend am 26. November, bei denen anerkannte Persönlichkeiten der italienischen katholischen Welt. Diese Konferenzen sollen in Mailand, Verona, Florenz, Rom, Neapel und Salerno stattfinden.

Stilum Curiae hat u.a. geschrieben:
" und im Übrigen....in fünf Jahren hat das Maß an vorsätzlicher und geplanter Konfusion in der Kirche bei Bischöfen und Gläubigen ein absolut undenkbares Maß erreicht. Und der Prozess scheint sich nicht zu verlangsamen- deshalb:

Über all das schreibt der Gelehrte José Antonio Ureta, seit Jahrzehnten "naturalisierter" chilenischer Europäer und Spezialist für Kirchengeschichte- speziell was das schwierige Verhältnis zu den antireligiösen Ideologien angeht, die in den letzten Jahrhunderten den Krieg erklärt haben und deren Propaganda im Inneren der Kirche selbst Wurzeln geschlagen hat.

Uretas Buch ist am vergangenen 23. Juni in Rom vorgestellt worden, anläßlich des Kongresses "Alter und neuer Modernismus: Wurzeln der Kirchenkrise" und natürlich entsprach das dem Kontext des Ereignisses.

Fundstück

Ein Artikel von Paul Badde  über die Weihnachtsansprache 2008 von Papst Benedikt XVI - die bei den üblichen Empörten (wir erinnern uns nur zu gut) die übliche Reaktion auslöste und die nach wie vor und in diesem Jahr noch so aktuell ist, wie vor  10 Jahren. Paul Badde bringt es auf den Punkt. Gefunden bei CNA

"Die etwas andere Weihnachtspredigt: Paul Badde über die Ansprache Benedikts im Jahr 2008"

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Es geht schon los...

Was etliche Beobachter der Vorgänge beim Treffen der US-amerikanischen Bischöfe in Baltimore bereits als mögliche juristische Konsequenz angedeutet haben, wird jetzt Realität.
Wie Aldo Maria Valli auf seinem Blog schreibt ,"haben vier us-amerikanische Anwälte, die die Männer vertreten, die behaupten als Minderjährige von Priestern sexuell mißbraucht worden zu sein, eine Sammelklage eingereicht. 
Mit dieser juristischen Gemeinschaftsaktion fordern die Kläger von der Katholischen Kirche Schadensersatz für die erlittenen Schäden, eine öffentliche Absichtserklärung und Initiativen zur Wiedergutmachung im Sinne von Verantwortung und Transparenz. 
Die Klageschrift trägt das Datum vom 13. November und stellt fest, daß der Vatican und die amerikanischen Bischöfe - obwohl sie wußten, was seit Jahren in einigen Diözesen und Pfarrgemeinden fortwährend geschah,- geleugnet haben, daß es Mißbrauch gab, die Fälle versanden ließen und Verantwortliche von einer Gemeinde in die andere versetzten und so die Minderjährigen gefährdet haben." 

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Valli berichtet dann weiter: daß die Klage beim Distriktsgericht von Washington von vier Anwälten eingereicht wurde, die sechs Einzelpersonen vertreten, die zum Zeitpunkt des Mißbrauchs in sechs verschiedenen Bundesstaaten lebten.
Die Anwälte seien alle Experten in der Materie, weil sie bereits ähnliche Fälle sexuellen Mißbrauchs durch Kleriker bearbeitet haben.

Kläger sind- so berichtet Valli- Timothy B. Lennon, Mark S.Belenchia, Alfred L.Antonsen Jr-. Giuseppe Piscitelli, Shaun A. Docherty und Mark Crawford.

Die Klage behauptet, daß die Bischöfe und der Vatican das als RICO bekannte Gesetz- das Bundesgesetz gegen organisierte Kriminalität- verletzt haben, ein Gesetz, das dazu gedacht war, organisierte Kriminalität zu bekämpfen- besonders die mafiösen Typs- ein Gesetz, das 1970 während der Präsidentschaft Richard Nixons erlassen wurde.

Montag, 19. November 2018

Interessante Zeiten, seufz

wir begleiten das vergangene und das aktuelle Pontifikat ja hauptsächlich in der Rolle der Chronisten, und das wir von dem aktuellen Pontifikat nicht gerade amused sind, dürfte klar sein.
Es gibt da noch ein Fass, dass wir besser zulassen, einfach weil, es zumindest mich, immer noch verstört,. nämlich den Rücktritt, dessen Nachricht, immer noch, nach all den Jahren, etwas vom Blitz aus heiterem Himmel., hat, unseres geliebten Benedikts.
.
Es ist sinnlos und müssig sich in Spekulationen über irgendwelche Leute, und deren Intentionen, die man beide nicht wirklich kennt zu ergehen, Fakt ist, aber wir leben wahrhaftig in interessanten Zeiten, und so langsam wird klar, warum "Mögest du in interessanten Zeiten leben!" ein Fluch und kein Segen ist,

Don Nicole Bux, hat sich wie wir hier nachlesen können auf jeden Fall zu Wort gemeldet mit der interessanten These, dass Franziskus vielleicht deshalb kein Papst ist,.weil der Rücktritt Benedikts nicht so ganz freiwillig  war,  oder was meine These war und  ist, er einfach nicht zurücktreten kann.


Auf jeden Fall ist das alles eine recht verwirrende Situation, und bevor wir uns in nutzlose Spekulationen verwirren, wer wen kennt, nicht kennt, wer was denkt, oder gedacht hat, sollten wir das tun, was wir können und das ist zuallererst beten, zuallerzweitens beten zuallerdrittens den Staub von der Schrift blasen und anfangen zu lesen

Welche juristischen Folgen könnte das vaticanische Veto gegen die Abstimmung der us-amerikanischen Bischöfe zu Handhabung und Prävention des sexuellen Mißbrauchs durch Kleriker haben?

Marco Tosatti kommentiert für La Nuova Bussola Quotidiana die möglichen juristischen Konsequenzen, die das Eingreifen des Vaticans in den Verlauf der US-amerikanischen Bischofskonferenz haben könnte.
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MISSBRAUCHSSKANDAL

"DIE ANORDNUNG DES VATICANS FÜR DIE BISCHÖFE DER USA: EIN SCHWERWIEGENDER PRÄZEDENZFALL" 

"Die beispiellose Blockade der Abstimmung der Versammlung der US-amerikanischen Bischofskonferenz in Baltimore über zwei Maßnahmen gegen den sexuellen Mißbrauch durch den Vatican kann einen gefährlichen rechtlichen Präzedenzfall bilden. 
Tatsächlich wurde der Vatican bisher in den Entschädigungsfällen nicht für die Politik  der us.amerikanischen Bischöfe bzgl. des Schutzes von Kindern verantwortlich gemacht. Das könnte jetzt anders werden." 

Die unerwartete und beispiellose Blockade der Abstimmung zu zwei Maßnahmen gegen Mißbrauch durch die Versammlung der US-amerikanischen Bischofskonferenz in Baltimore durch den Vatican könnte in unmittelbrer Zukunft Konsequenzen von größter Tragweite für den Hl. Stuhl haben. 
Das schreibt in einem Kommentar bei "Breitbart" Ben Harnell, Direktor von Dignitatis Humanae Institute, der die Risiken  internationalen Charakters des vaticanischen Eingreifens bei den amerikanishen Bischöfen betont.

Nach Harnell könnte Papst Franziskus-indem er den amerikanischen Bischöfe verbot, über Maßnahmen gegen den sexuellen Mißbrauch durch Kleriker abzustimmen, unbeabsichtigt den folgenreichsten und teuersten Schritt seines Pontifikates gemacht zu haben. Die us-ameriknaische Bischofskonferenz hatte -wie wir wissen- geplant, während ihres jährlichen Herbsttreffens, das am Mittwoch in Baltimore endet, als Antwort auf die sexuelle Mißbrauchskriseüber zwei Maßnahmen abzustimmen.
Eine Intervention der vaticanischen Bischofskongregation in letzter Minute hat angeordnet, daß die Bischöfe auf diese Abstimmung verzichten sollten und statt dessen das Gipfeltreffen aller Bischofskonferenzen der Welt abzuwarten, das Papst Franziskus für den kommenden Februar einberufen hat, um über das Thema des sexuellen Mißbrauchs zu diskutieren.
Die direkte Intervention aus dem Vatican in die Führung der Bischöfe könnte das beschädigen, was bisher der erste Pfeiler der rechtlichen Verteidigung des Hl. Stuhls war, wenn er der Nachlässigkeit bei der Handhabung des sexuellen Mißbrauchs beschuldigt wurde und das ist die Unabhängigkeit der katholischen Diözesen von der Aufsicht durch den Vatican.


Fundstück im November

über Aberglauben rund um den Tod.... gefunden bei domradio.de
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(…) "Warum Tod und Aberglaube eng verbunden sind "Das Gefühl der Machtlosigkeit reduzieren"


Der November steht in der katholischen Kirche wie kein anderer Monat im Zeichen des Totengedenkens. Aber noch bis heute wird der Tod mit Aberglaube in Verbindung gebracht. Was steckt dahinter? Und welche Rolle spielen dabei die Raben?" (…) 

Beten und studieren....

Am 19. November 2009 hat Benedikt XVI Dozenten und Studenten der Päpstlichen Universitäten in Rom und die Teilnehmer der Generalversammlung der Vereinigung Katholischer Universitäten in Audienz empfangen.
Hier geht´s zum deutschen Redetext:  klicken

"(…)  Heute gibt es in der Tat über 1300 katholische Universitäten und etwa 400 kirchliche Fakultäten in allen Kontinenten. Viele von ihnen sind in den letzten Jahrzehnten entstanden, was von einer wachsenden Fürsorge der Teilkirchen für die Ausbildung der Kleriker und Laien im Bereich von Kultur und Forschung zeugt.

Die Apostolische Konstitution "Sapientia christiana" betont von ihren ersten Worten an die noch immer vorhandene Notwendigkeit, die bestehende Kluft zwischen Glauben und Kultur zu überwinden. (…)"


         

Ist das von Wuerl, Cupich und Rom vorgeschlagene "Metropolitanmodell" zur Bewältigung der Mißbrauchskrise eine Falle für die amerikanischen Bischöfe? Fortsetzung....

Fortsetzung

"Der Gedanke, die Politik der US-amerikanischen Bischofskonferenz dahingehend zu ändern, Anklagen gegen einen  Bischof von seinem Metropolitan-Erzbischof behandeln zu lassen, wurde von Wuerl zunächst im August öffentlich vorgeschlagen.

Während Cupich bei den Sitzungen des Bischofstreffens in dieser Sitzung eine aktive Rolle gespielt und einen detaillierten Plan einer Alternative zur Spezialkommission der Konferenz vorgeschlagen hat, hat Wuerl keinerlei öffentlichen Kommentar zu diesem Plan abgegeben, den zumindest einige in Rom als den "seinen" betrachten und daß er den bereits vor 3 Monaten vorgestellt habe.
Quellen, die Informationen über die "backstage" Diskussionen in Baltimore haben, haben CNA berichtete, daß Wuerl beschlossen habe, sich von der Präsentation des Planes zurückzuziehen, aber  für Rat und Beratung zur Verfügung zu stehen, aber keine öffentliche Sichtbarkeit anzustreben. 
Ein Sprecher Wuerls hat sich geweigert, diese Entscheidung zu kommentieren.
Verschiedenen Bischöfe in Baltimore haben CNA berichtet, daß Cupich anscheinend die Rolle eines inoffiziellen politischen aber bei der Konferenz einflußreichen Entscheidungsträgers hatte.
Sein Status wäre bestätigt worden, wenn der von ihm in Baltimore vorgestellte Plan die Unterstützung Roms bekommen hätte - besonders wenn er dem von den Mitarbeitern der Konferenz vorgeschlagenen Plan vorgezogen worden wäre.

Eine mit der Ausarbeitung des Alternativvorschlags vertraute Quelle teilte CNA mit, daß Wuerl nicht an der Art wie der Plan in Baltimore präsentiert wurde beteiligt war und bekräftigt, daß Wuerls einzige Sorge die Entwicklung eines bestmöglichen Plans war, um die sexuelle Mißbrauchskrise  anzugehen und nicht "Politik zu machen."

Sonntag, 18. November 2018

Musik am Abend.....

Mie Miki spielt die Sonata 465 in D-dur von Scarlatti …..

          

Fundstück

Markus Büning, Kirchenrechtler, studierter Theologe und Philosoph hat sich zur Situation der Kirche und zur causa Wucherpfennnig geäußert. 
Hier bei "Tu domine"  geht´s zum Fundstück - und hier bei "katholisches.info" klicken

Büning, der vom Verteidiger des amtierenden Pontifex zu einem Kritiker wurde, beginnt so:

" Aber eines wird für mich immer klarer. Dieses Pontifikat hat über die Kirche in den letzten fünf Jahren folgendes gebracht: Chaos und Verunsicherung! Die bedeutsamen Fragen der Dubia-Kardinäle und die des Erzbischofs Viganò werden vom Papst nicht beantwortetet. Mit dem Fußnotentrick wird die Lehre über Ehe und Familie klammheimlich geändert. " (…) 

Marco Tosatti: Wenn "Psychopathen" und " verrückte Schiffsbrüchige" sich mit der Liturgie befassen.....

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae sehr kritisch die Verlautbarungen einiger Bischöfe bei der Vollversammlung der Italienischen Bischofskonferenz, CEI, zum Motu Proprio Benedikts XVI "Summorum Pontificum", ihre Angriffe auf die alte Liturgie und ihren Willen, Teile des Vater-unser und des Gloria neu und anderes zu übersetzen. Dabei spart er nicht mit Attributen wie "psychopathisch" und "verrückte Schiffsbrüchige". Außerdem widerlegt er ihre eklatant falschen Behauptungen bgzl. der Rechtsgrundlage von Summorum Pontificum. LESEN!
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE CEI HAT ENDLICH DEN GRUND FÜR DIE GLAUBENSKRISE IN ITALIEN HERAUSGEFUNDENS. DIE ERLAUBNIS LATEINISCH ZU ZELEBRIEREN."

"Vom journalistischen Gesichtspunkt aus ist es faszinierend; aus katholischer Sicht ist das anders- wenn man einige Phänomene der Selbstzerstörung einer uralten Institution beobachtet- die der Katholischen Kirche in Italien. Uns sind in den letzten Tagen zwei Notizen unter die Augen gekommen, die uns auf seltsame Weise zusammenzuhängen schei-nen- seitens der Modernisierungsliturgiker -verbunden sowohl mit dem Vater-unser als auch mit dem Gloria.
Die erste Notiz kommt aus Rimini. von "Teleromagna".
Zitat:

" Es fehlen die Gläubigen und die Kurie von Rimini verkauft die Kirchen an die Orthodoxe Gemeinde." 
"Das war eine natürliche Wahl"- so kommentiert Don Danilo Manduchi , Wirtschaftsfachmann der Diözese, auf den Seiten von "Carlino" , "die rumänische Gemeinde brauchte größere Räume."
Wenige Monate nach der Aufgabe der ehemaligen Kirche "Santa Maria Maddalena delle Celle", die jetzt vom Orthodoxen Prälaten Pater Serafino Corallo geleitet wird, wird in kurzer Zeit auch der Verkauf der Kirche Sant´Agnese im historischen Zentrum der Hauptstadt Rimini gelegen, in der schon länger keine Hl.Messe mehr zelebriert wurde, vollendet.
Die Abgänge der Diözese von Rimini sind Teil der Plans zur Neuordnung der Bilanz, die bis heute ein Minus von 22,6 Millionen € aufweist."

Besser das als ein Party-Raum für Halloween, wie es in Neapel passiert ist, oder als eine Moschee. Und dann haben wir bei "Messa in Latino" diese beunruhigende Reportage gelesen: 

"Die Stimmen, die uns erreicht haben, sind zustimmend: in Rom- anläßlich der Versammlung der CEI hat man versucht, das Motu Proprio von Benedikt XVI anzugreifen.  Und damit auch ihn selbst, der diese Reform so liebte, daß er einem erbitterten Widerstand furchtlos die Stirn bot.

Was ist passiert? 


Ist das von Wuerl, Cupich und Rom vorgeschlagene "Metropolitanmodell" zur Bewältigung der Mißbrauchskrise eine Falle für die amerikanischen Bischöfe?

Marco Tosatti gib bei den Stilum Curiae einen ausführlichen Artikel von CNA über das Geschehen und den Eklat um das Abstimmungsverbot bei der diesjährigen Herbstkonferenz der US-amerikanischen Bischöfe (USCCB) wieder.
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"USA , ROM: VON MIR AUS SYNODALITÄT. DIE FALLE FÜR DIE AMERIKANISCHEN BISCHÖFE- VORBEREITET VON WUERL, CUPICH UND VOM VATICAN"

"Liebe Stilumcurialisten,
die französische und die italienische Bischofskonferenz haben in den vergangenen Tagen Maßnahmen zur Prävention von Mißbrauch seitens des Klerus diskutiert, ohne daß der Hl. Stuhl auch nur mit der Wimper zuckte.
Die amerikanische Bischofskonferenz, in Baltimore versammelt, um Richtlinien zum selben Thema zu diskutieren und zu verabschieden und die Gründung eineR unabhängigen Untersuchungskommission zu beschließen, hat dagegen in letzter Minute die außerordentliche und beispiellose Aufforderung der Bischofskongregation (mit offensichtlicher Zustimmung des regierenden Pontifex´) ausgelöst, überhaupt nicht abzustimmen und das für Februar geplante Gipfeltreffen aller Bischofskonferenzen der Welt zum Thema Mißbrauch abzuwarten.
Ein absolut ungewöhnlicher Zug, der alle überrascht hat. Wir möchten, daß Sie die außerordentlich präzise Reportage von CNA lesen.

(…) Wir nehmen hier eine Notiz voraus: Kardinal Wuerl, ist im Grand-Jury-Bericht schwerster Versäumnisse bei der Handhabung der Fälle in Pittsburg beschuldigt worden und von Erzbischof Viganò angeklagt, die von Benedikt XVI gegen McCarrick, seinen Freund und Vorgänger in Washington, verhängten Sanktionen sehr schlecht überwacht zu haben und mußte auf Grund der Reaktionen der Gläubigen zurücktreten. Kardinal Cupich ist ein weiterer Prälat aus der McCarrick-Seilschaft, offen Pro-LGBT. Gute Lektüre!

Samstag, 17. November 2018

Tweet zum Tage

"Benedikt XVI, Pater Federico Lombardi und die Ratzinger-Preisträger 2018 Mario Botta und Marianne Schlosser"


Wie heute eine Ordenberufung leben?

Mir scheint unter dem derzeitigen Pontifikat ist die einzige Möglichkeit eine solche Berufung zu leben, die in keinen Orden einzutreten!

Der heilige Augustinus ist auf seine Idee mit einer Gemeinschaft von Klerikern gekommen, indem ihm von einem Günstling des Kaisers erzählt wurde,  der sei in Trier in einem Hinterhof über drei alte Männer in einer Hütte gestolpert, die dort in aller Einfalt versuchten dem Vorbild des Heiligen Einsiedlers Antonius nachzuleben.

Der Günstling des Kaisers habe sich so in die Lebensbeschreibung des Heiligen Einsiedlers vertieft, dass es ihn so ergriffen habe, dass ihm seine ganze Karriere, der gesamte römische Kasierhofstaat und all die damit verbunden Annehmlichkeiten komplett egal wurden, und er einfach in der Hütte blieb.
(Confessiones des heiligen Augustinus 9. Kapitel).
Es ist also einfach nicht wahr, dass vor dem heiligen Benedikt und außer dem Wüstenvätern es sonst keine Mönche und Nonnen gegeben hätte, das Gegenteil ist wahr, es hat immer wieder Leute gegeben die sich gerufen gefühlt haben, Gott in besonderer Weise zu dienen und es war eigentlich so, dass es viel mehr Ordensgründer gegeben hat, als die, die wir so kennen.