Freitag, 24. Januar 2020

Der GenterAltar, L´Agneau Mystique und das Internet. Noch ein Fundstück

Es ist schon bemerkenswert, daß eine Tafel- wenn auch die zentrale- eines Altaraufsatzes aus dem 15. Jahrhundert, das in der der St. Bavo-Kathedrale in Gent eher den Gläubigen und den Liebhabern der flämischen Malerei bekannt war, jetzt nach einem Bericht über das Ergebnis der aktuellen Restauration im Internet Furore macht. Darüber berichtet heute sachkundig Marco Gallina in "Die Tagespost". Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel :

"WIE DAS LAMM GOTTES DAS INTERNET EROBERTE"

beginnt der Artikel so:

"Die Restauration des weltberühmten Genter Altars hat enthüllt, daß das ursprüngliche Lamm Christi völlig anders aussah als angenommen. Was zuerst mit Überraschung und Ablehnung zur Kenntnis genommen wurde, kursiert nun als Internet-Meme in den sozialen Medien." (...)

Quelle: M.Gallina, Die Tagespost 

Tweet zum Tage....

Zum Auftakt für den Marsch für´s Leben in Washington- die Hl. Messe

M. Tosatti: Gibt es einen weiteren, einen dritten Papst in Rom?

Marco Tosatti  setzt sich bei Stilum Curiae mit den neuesten Verlautbarungen Eugenio Scalfaris über angebliche Aussagen des Pontifex Maximus über die Natur Christi (die den alten arianischen und gnostischen Häresien zum Verwechseln ähnlich sehen) -auseinander und bittet den alten Freund des Papstes um etwas mehr Zurückhaltung
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"DIE UNENDLICHE GESCHICHTE VON PAPST JORGE UND PAPST EUGENIO"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, in den vergangenen Tagen hat Radio Roma Libera, die erste katholische online-Zeitung eine meiner kurzen Überlegungen darüber veröffentlicht, was  zu einem Phänomen geworden ist und lächerlich sein könnte, wenn es nicht auch tragische Aspekte hätte: und das sind die Gespräche Eugenio Scalfaris mit dem amtierenden Pontifex, über die uns der Gründer der "Repubblica" anschließend berichtet. Lesen Sie, was ich im podcast bei Radio Maria Libera sagte und schauen Sie, ob nicht jemand etwas unternimmt- was weiß ich , etwas in der Art wie "O.k. Eugenio, komm wieder, aber keine Anführungszeichen mehr, alles klar? Du weißt wie die Katholiken sind, sie lesen es und sind befremdet...."
Gute Lektüre!
                                                                   §§§

In den vergangenen Tagen war die Welt Zeugin nicht nur der Kontroverse um das Buch, das Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah zur Verteidigung des priesterlichen Zölibats geschrieben haben, angegriffen durch die üblichen zweideutigen und indirekten Manöver eines in Worten kritisierten und in Taten praktizierten Klerikalismus-sondern auch der zigsten Show von Eugenio Scalfari und Papst Bergoglio.

Wieder einmal sprach der Gründer von Repubblica Kolumne für Kolumne von seinem jüngsten Treffen mit dem Papst; der offensichtlich Zeit hat, mit dem Gründer von Repubblica Kaffee zu trinken aber nicht mit den Dubia-Kardinälen zu sprechen.


Wir können diese Aussagen nicht ernst nehmen. Und wahrscheinlich wird diese Haltung hinter den Mauern geteilt. Kollegen, die viel beschwichtigter sind als diejenigen, die reden und schreiben, berichten mir, daß der Große Alte der Republicca oft anruft, um einen Termin zu vereinbaren.
Und sie erzählten mir mir eine wichtige Episode. Während einer der letzten Reisen begrüßte der Papst die Journalisten nacheinander mit einem persönlichen und spielerischen Satz und als er bei einem der Korrespondenten der Republicca ankam, fragte er: "Wie geht es der Mumie?" und wir können uns gut vorstellen, auf wen er sich bezog ...


Fundstück

Peter Winnemöller denkt in seinem blog "katholon" über die Zusammenarbeit der DBK mit dem ZdK bei der Planung des "Synodalen Weges" nach.

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Quelle: katholon, P. Winnemöller

Donnerstag, 23. Januar 2020

Einladung zur Anbetung in Frankfurt

 Folgende Meldung erreichte uns und wir geben sie hiermit weiter, 




F R A N K F U R T 30.1.1.2.2020

Während ca. 400 Meter weiter die 1. DBK/ZdK-Versammlung tagt, beten Katholiken im Bewusstsein, dass sehr viel auf dem Spiel steht, für die katholische Kirche, den Leib Christi in unserem glaubensschwachen Land. Bete mit!

Bildquelle: pixabay.com


Eucharistische Anbetung während der Ersten Synodalversammlung des Synodalen Weges

Ort: Dom St. Bartholomäus (Wahlkapelle) Frankfurt am Main

Zeit: 30. 01. 2020, von 8.30 bis 16.30 Uhr
31. 01. 2020, von 8.30 bis 18.00 Uhr
01. 02. 2020, von 8.30 bis 16.30 Uhr

Kommt, lasset uns anbeten!


Bildquelle: Pixabay.com

Ende der Querelen um "Aus der Tiefe unserer Herzen"- aber ein Rätsel bleibt....

Auch der Chefredakteur von La Nuova Bussola Quotidiana, A. Gagliarducci, setzt kurz vor dem Erscheinen der italienischen Ausgabe einen Schlußstrich unter den Sturm um "Aus der Tiefe unserer Herzen"  Alle angeblichen Unklarheiten um die Autorenschaft der Texte sind beseitigt- aber- ein Rätsel bleibt:  das Verschwinden eines von Kardinal Sarah und Papa emeritus Benedikt XVI dem Staatssekretariat zur Veröffentlichung übergebenen Kommuniqués zum Thema.
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"SARAH UND BENEDIKT XVI, DAS BUCH ERSCHEINT. TEXTE UND UNTERSCHRIFTEN SIND BESTÄTIGT."

Ein Kommuniqué des Verlegers Cantagalli, das das Erscheinen von "Aus der Tiefe unserer Herzen" für den 30. Januar ankündigte, setzt den vielen Tagen wilder Polemiken ein Ende (oder fast).
Als Autoren werden "Robert Sarah mit Joseph Ratzinger/Benedikt XVI "genannt- um weitere Spekulationen zu vermeiden. Die Wahrheit ist also wieder hergestellt, aber es bleibt die Wunde einer medialen Lynchjustiz zum Nachteil von Kardinal Sarah und des Papa emeritus, für die sich- dessen können wir sicher sein- sich keiner entschuldigen wird.
Und da ist auch noch der Makel eines Kommuniqués von Benedikt XVI und Sarah vom vergangenen Freitag, das vom Staatssekretariat hätte veröffentlicht werden sollen, das aber spurlos verschwunden ist.

"Heute- erst heute - wo die Nebel sich zu lichten scheinen- (...) kündigen wir das Erscheinen des Buches "Aus der Tiefe unserer Herzen" von Robert Sarah mit Joseph Ratzinger/Benedikt XVI für den 30. Januar 2020 an und danken den Autoren und allen Freunden, die uns bei diesem delikaten Unternehmen unterstützt haben, unseren Dank aus."
Mit diesen Worten hat David Cantagalli, der italienische Verleger von Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah, in einem offiziellen Kommuniqué das Schlußwort (oder beinahe) unter das trostlose Geschehen um die Ankündigung der Veröffentlichung des Buches zur Verteidigung des Zölibats, geschrieben zu vier Händen von Kardinal Sarah und vom Papa emeritus gesetzt.
Also es gib keine Zurücknahme der Unterschrift- wie es Benedikts Sekretär, Msgr. Georg Gänswein, vor den Presseagenturen erklärte, nachdem Indiskretionen darüber, daß Benedikt XVI über das Projekt des Buches nicht informiert war. Daraufhin kam es zu einem wahren medialen Lynchmord an Kardinal Sarah und auch zur üblichen Kampagne gegen den Papa emeritus.

Die Jodelsynode wirft ihre Schatten voraus .... unser tweet zum Tage:

M.Tosatti: Gedankenspiele um den Hl. Stuhl samt Inhaber als Geschenk an Frankreich.....

Pezzo Grosso- ein alias von Marco Tosatti denkt in einem Beitrag in Stilum Curiae  darüber nach, Frankreich den Papst samt dem Hl. Stuhl & Gefolge zu schenken....
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"PEZZO GROSSO: MONSIEUR MACRON, MÖCHTEN SIE DEN PAPST NICHT IN FRANKREICH....?"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, unser Pezzo Grosso hat die beigefügte Nachricht gelesen, die wenige Tage vor der Wahl in der Emilia Romagna erschien, in der u.a. die Bischöfe mit Kardinal Zuppi an der Spitze sich gegen "Souveränismus und Populismus" ausgesprochen haben...wer weiß auf wen sie sich damit beziehen. Pezzo Grosso hat zu Feder und Papier, d.h. zur Tastatur, gegriffen und diesen zigsten pontifikalen Gag zugunsten der Migrantenströme kommentiert... gute Lektüre!
                                                                       §§§ 

Lieber Tosatti,
ich habe den oben erwähnten Link gelesen. Darf ich eine weitergehende Überlegung vorschlagen?

Italien ist das einzige Land, das in seinem Inneren einen Staat (Vatican), Sitz des Papstes, der obersten moralischen Autorität der Welt, beherbergt. Dank dieser Anwesenheit wurde Italien in der Vergangenheit mehrmals Opfer von Invasionen (vielleicht mit der Entschuldigung den Papst vor den Kaisern zu schützen), wiederholt auf verschiedene Weise politisch erpresst (wir denken an radikale Parteien), weil der italienische Staat den Vatican beeinflusse. Das geschah aus politischen Gründen- und für alle offensichtlich, weil die moralische Autorität der Kirche, des Papstes  alle Wahlerwartungen kippen kann.

Aber nicht nur in Italien, sondern auch in allen Ländern der Welt, wo es Katholiken gibt, die wählen (und den Bischöfen gehorchen). Der unten aufgeführte Link drückt genau dieses Konzept aus, oder nicht Tosatti?

Außerdem ist der wirklich Migrant, der nicht in Italien an Land hätte gehen sollen, ein italienisch-argentinischer Jesuit, ein Infiltrierer mit einem Pass des Hl. Stuhls. Aber das sit nicht die Schuld der Regierung Conte. Es war ein Schlag des Kleinen Vatican-Staates unter der Regierung Bertone-Gänswein- unterstützt von Obama-Clinton und der parajesuitischen St. Gallen-Mafia.

Tosstti, erkennen Sie also die Schäden, die die Anwesenheit des Vaticans in Italien verursacht? Es sind äußere politische Einflüsse im Land zu haben, die das Land auf die Knie zwingen, damit die Moralische Autorität sich bereit erklärt, die Moral zu ändern.

Sprechen wir gerechterweise von den illegalen Migranten, sprechen wir nie mehr von Spionen oder Terroristen, die unser Land mit Diplomaten-Pässen betreten und Bedingungen schaffen, aus denen heraus Regierungen vom aktuellen Typ "alla Salavini" entstehen.

Haben wir uns nie gefragt- und eine Antwort riskiert- wer die legitimen Diener unseres Landes sind, wer dagegen die Verräter, die äußern Mächten verpflichtet sind? So wie wir uns allzu oft fragen, wer die Päpste, Kardinäle, jene, die an das Evangelium Christi glauben oder die Gläubigen Luthers, von Mohammed, Marx, Hegel, Kant, Heidegger, etc.?

Denken wir darüber diese Hypothese nach, die eine präzedenzlose religiös-politische Allianz schafft, Sagen Sie nicht, daß ich übertreibe, denken Sie bitte darüber nach, Freunde von Stilum Curiae.

Denken Sie, daß man ein Referendum über die Bereitschaft der katholischen Italiener, den Päpstlichen Stuhl einschließlich des Pontifex´zu verlieren veranstalten könnte?
Die Franzosen haben sich den Pontifex der Katholischen Kirche immer in Frankreich gewünscht. Und es ihnen zweimal gelungen- mit Gewalt.
Philipp IV von Frankreich (Philipp der Schöne) hat das Papsttum nach Avignon (die Gefangenschaft von Avignon) verlegt, aber die Hl. CAterina hat Papst Gregor XI überzeugt, nach Rom zurück zu kehren.

500 Jahre später hat Napoleon sogar zwei Päpste als Gefangene nach Frankreich gebracht (Pius VI und Pius VII). Erledigen wir das auf "französische Art", oder? Diesmal freundschaftlich. Schenken wir Macron Bergoglio und seinen Hof,

Transferieren wir den (Ex) Hl. Stuhl nach Frankreich, wo er sich sicher zu hause fühlen wird.

Oder Tosatti? Was sagen Sie?

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti




Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über die Möglichkeit, Menschen beim Lügen zu erwischen.
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 "WAUGH, PAPST FRANZISKUS UND DIE PACHAMAMA"
In Brideshead beschreibt Waugh seine Desillusionierung über die Army - in Worten eines über seine Frau desillusionierten Ehemannes:

"Ich nahm die falschenTöne in ihrer Stimme wahr und lernte, aufmerksam auf sie zu hören...[lernte ihre Eifersucht und Selbstvergewisserung und ihren nervösen Tick mit den Fingern, wenn sie log...] "

Ich frage mich, ob ich der Einzige bin, der diesen Vorgang bei PF verfolgt: "den nervösen Tick mit den Fingern, wenn sie log".

Genau das habe ich im Hinblick auf PFs Erklärung von vor ungefähr einem Jahr wieder erlebt, die für einen synkretistischen Relativismus plädierte. Wir könnten sie vernünftigerwe3ise als seine "Praeparatio Evangelii" für seine Amazonas-Synode betrachten, seinen Pachamama-Moment ind für die Ereignisse, die geschahen als PF -wie jeder traditionelle Verführer, seine Opfer hinter`s (vaticanische) Licht führt.

Diese Erklärung scheint so so lange her zu sein,: die Dinge entwickeln sich so stark und schnell in diesem Pontifikat  (ich frage mich, ob PFs Hausarzt ihm schlechte Nachrichten überbracht hat). Aber vielleicht  erinnern Sie sich daran, daß die Erklärung "keinen Zoll breit von der Lehre des II.Vaticanischen Konzils abweicht"

Sofort ....wußte ich...war ich sicher....daß sie das tun würde und de facto sicher mehr als nur einen
Zoll.

"Der nervöse Trick mit den Fingern wenn er lügt" 

Vielleicht erinnern Sie sich in diesen dunklen Tagen  daran, daß ich Chestertons Worte "Naught for your comfort, Yea, naught for your desire, save that the sky grows darker yet and the sea rises higher.  zitiert habe, aber zumindest an   die Neigung von PF, auf Verlogenheit wie eine Ente auf dem Wasser zurückzugreifen, macht ihn ein bisschen leichter zu lesen und bis zu einem gewissen Grad vielleicht eine Kleinigkeit weniger gefährlich.

Stellen Sie sich nur vor, welche Probleme wir bekommen werden, wenn sein Nachfolger von gleicher Art ist, aber klüger. 

Quelle:  liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

 

Fundstück

außer Notre Dame de Paris gibt es unter den schönsten Kirchen der Welt noch ein von außen bedrohtes Sorgenkind- den Markus-Dom in Venedig, der gerade erst wieder ein weiteres Aqua Alta überstanden hat- nicht unbeschädigt. Domradio.de und KNA berichten über geplante Schutzmaßnahmen.
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Unter dem Titel:

"EINE KATASTROPHE VERHINDERN" 

beginnt der Beitrag so- Zitat: 

"Der Markusdom in Venedig soll von einem Ring aus Glasplatten vor Hochwasser geschützt werden. Bei einem Hochwasser im November war es zu Schäden gekommen. Dabei ist der Markusdom einer Katastrophe nur knapp entgangen." (...)

Quelle: Domradio.de , KNA

Mittwoch, 22. Januar 2020

Causa finita...

Matteo Matzuzzi schließt für Il Foglio den Fall Buch zu zwei oder zu vier Händen "Aus der Tiefe unserer Herzen" ab.Jetzt haben es auch die Letzten (fast) verstanden
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"BENEDIKT XVI HAT DIE VON KARDINAL SARAH GESCHRIEBENEN THESEN "GELESEN UND GETEILT." DER FALL IST ABGESCHLOSSEN."

Vom 30. Januar an ist die italienische Ausgabe von "Aus der Tiefe unserer Herzen" in den Buchläden. Der Verlag Cantagalli erklärt, wie das Buch strukturiert ist, und daß es die Namen beider Autoren tragen wird.

Rom. Der Name Joseph Ratzinger/ Benedikt XVI kehrt auf  den Umschlag von "Aus der Tiefe unserer Herzen" zurück, das ab dem kommenden 30. Januar in der italienischen Übersetzung von Cantagalli zur Verfügung steht. Das hat das Verlagshaus heute in einem Kommuniqué bekannt gegeben, in dem erklärt wird, wie das Buch strukturiert ist und den Polemiken und Gerüchten über die mehr oder weniger wichtige Rolle , die Ratzinger dabei gespielt hat ein Ende bereitet.
"Das Buch"- so liest man- besteht aus einer Anmerkung des Herausgebers Nicolas Diat, aus einem unveröffentlichten Essay des Papa emeritus Benedikt XVI, einem unveröffentlichten Essay von Kardinal Robert Sarah, einer Einleitung und einem Nachwort."

Hier wird also das Geheimnis offenbart, für das Vatikanisten, Beobachter und Kommentatoren so viel Tinte verbraucht hatte: "Die Einleitung und die Schlussfolgerung wurden von Kardinal Robert Sarah verfasst und von Papst Emeritus Benedikt XVI gelesen und geteilt." Gelesen und geteilt" etwas anderes als ein Betrug des Präfekten der Liturgiekongregtion. Ratzinger wusste alles, las und teilte die Worte des guineischen Kardinals so sehr, daß sein (doppelter) Name auf dem Umschlag des Buches prangte. Die von den Parteien tatsächlich vereinbarte Formulierung  sieht "Robert Sarah mit Joseph Ratzinger / Benedikt XVI" vor.

"Ich bin überzeugt, daß die Klarheit dieser Seiten Frieden in die Herzen und Gemüter bringen wird" hat David Cantagalli, der Direktor des Verlagshauses in Siena gesagt, und daran erinnert, "daß der Verlag in diesen Tagen Schweigen bewahrt hat, um die unnützen und sterilen Polemiken nicht noch zu befeuern". Außerdem- und das ist es, was zählt, "handelt es sich um einen Band von hohem theologischen, biblischen, spirituellen und menschlichem Wert-garantiert durch die Stärke der Autoren und ihren Beschluss, alle Früchte ihrer jeweiligen Überlegungen allen zur Verfügung zu stellen und so ihre Liebe zur Kirche, zu Seiner Heiligkeit Papst Franziskus und die gesamte Menschheit zu zeigen."

 Quelle: M. Matzuzzi, IlFoglio

Tweet zum Tage

Heute an der Baustelle von Notre Dame - der Wiederaufbau des Dachstuhls.....

"Europas Zukunft liegt nur im Christentum----das Neuheidentum ist sein Untergang"

Maike Hickson hat für Life-Site-News die Predigt, die Kardinal Müller am Fest der Hl. Agnes in seiner Titularkirche Sant´Agnese in Agone  in Rom gehalten hat kommentiert und dann in voller Länge wiedergegeben.
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"KARDINAL MÜLLER: EUROPAS ZUKUNFT LIEGT NUR IM CHRISTENTUM... DAS NEUHEIDENTUM IST SEIN UNTERGANG"
"Das Neuheidentum leugnet, daß jeder Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen ist und deshalb steht das Neuheidentum dem Leben feindlich gegenüber." 

Kardinal Gerhard Müller, der frühere Präfekt der Glaubenskongregation hat zum Fest der Hl. Agnes in seiner Titularkirche Sant´Agnese in Agone in Rom gepredigt- (Siehe den vollen Text unten). Darin hat er an Europa einen starken Appell, zu Jesus Christus, dem Erlöser, zurückzukehren, gerichtet. 

Während er über die jungfräuliche Märtyrerin, die Hl. Agnes sprach, machte er darauf aufmerksam, daß sie bereits als Mädchen "genau den Unterschied zwischen dem wahren und einzigen Gott und den vielen falschen Göttern der Heiden kannte."

"Wir folgen dem Beispiel der Märtyrer" erklärte er "wenn wir nicht in alte Formen der Anbetung hohler Idole, ihrer Abbildungen und Statuen aus Holz, Stein und Metall zurückfallen."

Kardinal Müller erinnerte und auch daran, daß "der Glaube an Götter und Dämonen und die Anrufung der Elemente durch Schamanen die Wahrheit der Erlösung verdunkeln,." und daß Jesus Christus der "Sohn Gottes und der einzige Retter der Welt ist." Die Hl. Agnes ermutigt uns durch ihr Martyrium "öffentlich unseren Katholischen Glauben hier in Rom und in Europa zu bezeugen - ohne Menschenfurcht,"

Er fuhr damit fort, uns vor neuheidnischen Theorien zu warnen, die das Christliche Bild des Menschen als in der Ebenbildlichkeit Gottes geschaffen ablehnen und deshalb dem Leben gegenüber feindlich sind."

"Das Christentum lehrt uns " fuhr Müller fort "daß jedes menschliche Leben heilig ist, vom ersten Augenblick der Empfängnis bis zu seinem letzten Atemzug. Daraus ergibt sich das kategorische Nein zu Abtreibung und Euthanasie, zu Geschlechtsumwandlung und zur Zerstörung der Familie!" Deshalb liegt nur im Christentum die Zukunft Italiens. Neuheidentum ist sein sicherer Untergang" endete der Prälat entschlossen.

Damit unterstützte der Kurienkardinal mehr einen Politiker, der "symbolisch" den Rosenkranz hochhält  als den, der buchstäblich das Kruzifix abnimmt. Es erscheint ihm auch vergeblich, "Dialoge" mit dem alten Scalfari anzufangen, wenn dieser Atheist aus ihnen auf verwirrte Weise schließt, daß der Papst die Göttlichkeit Jesu geleugnet hat." 

Der deutsche Prälat macht in seiner Predigt klar, daß "Italien und Europa nur durch eine kulturelle, moralische und religiöse Erneuerung des Glaubens an Jesus Christus, den Sohn des lebendigen Gottes eine Zukunft haben. Durch seine Auferstehung aus dem Tod hat er Hass, Sünde und Tod besiegt."


Fundstück

Zur Feier des 100. Geburtstages des Hl. Johannes Pauls II und zur Erinnerung an ihn hat ACI, LaStampa, eine Serie von Berichten über Begegnungen mit ihm geplant, die mit einem Interview von Angela Ambrogetti mit Kardinal C. Ruiini beginnt.
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Unter dem Titel

"Das Jahr Johannes Pauls II. – Kardinal Ruini erinnert seine Freundschaft mit dem Papst"

Eine neue Reihe, um den Papst anlässlich seines 100. Geburtstags besser kennenzulernen


beginnt der Artikel so- Zitat:

2020 ist das Jahr des heiligen Johannes Pauls II.: Katholiken und Kirche feiern den 100. Geburtstag eines Papstes, der den Lauf der Geschichte verändert und das Leben der Katholischen Kirche auf äußerst bedeutsame Weise geprägt hat.
Deshalb startet ACI Stampa, die italienische Schwestenagentur von CNA Deutsch, eine Reihe von wöchentlichen "Begegnungen", die dem heiligen Papst Johannes Paul II. gewidmet sind, um seine Geschichte und seinen Beitrag zum Lehramt zu vertiefen."  (...)
Quelle: CNA, S. Finner

Dienstag, 21. Januar 2020

Ist das Schisma unausweichlich?

Shane Schaetzl kommentiert für die web-sie "Complete Christianity" wenig optimistisch die Lage der Kirche die zwischen der DBK mit ihren radikalen Plänen und der widerstrebenden USCCB wie zwischen Scylla und Charybdis gefangenen Kirche.
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Es gibt zwei Pole in der Katholischen Kirche von heute und während diese Polarität unter den Päpsten seit einer Generation besteht, wird diese Spannung nicht viel länger andauern.
Das ist nichts Neues. Derartige Situationen gab es auch in der Vergangenheit und das Ergebnis war immer das selbe- ein Schisma. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie das irgendwie anders enden könnte und es erscheint mir merkwürdig, daß Leute, die ihrem Tagesgeschäft nachgehen, so tun, als ob die Dinge sich dieses mal anders entwickeln könnten. Es ist in der Vergangenheit nie anders gewesen.
Warum sollte es heute anders sein? Wenn man zwei sich gegenüberstehende Pole in der Kirche hat und keine nachgeben will, ist das Ergebnis immer ein Schisma- in 100% der Fälle.

Welches sind also die beiden entgegengesetzten Pole? Nun, Sie werden sie weltweit über die Katholische Kirche verbreitet finden, aber es sieht so aus, als gäbe es zwei Gruppen, die als treibende Kraft hinter beiden Seiten stehen.

Auf der theologischen Linken ist die Deutsche Bischofskonferenz, sie sein einer Generation die treibende Kraft hinter dem liberalen Katholizismus ist. Jetzt bringen sie die Dinge auf die nächste Ebene. Indem Sie gegen den Willen Roms in diesem Jahr ihre eigene Synode starten, werden die deutschen Bischöfe anfangen, folgende Themen im Katholizismus zu diskutieren: Kohabitation, künstliche Empfängnisverhütung, Homosexualität, gleichgeschlechtliche Ehe, Gender-Theorie ebenso wie die Ordination von Frauen zum Diakonat und Priestertum. Während die Katholische Kirche diese Dinge immer negativ interpretiert hat, will der deutsche "Synodale Weg" sie neu als Dinge interpretieren, die in den Katholischen Glauben passen könnten.
Mit anderen Worten- es sieht so aus, als wären die Deutschen Bischöfe kurz davor, den größten Schritt aller Zeiten dabei zu machen, bestimmte Sünden aus dem Katechísmus zu entfernen und in Deutschland eine ganz neue Katholische Kirche zu rekrutieren, die auf diverse Weise sehr  viel protestantischer aussieht- wie der liberale Protestantismus.
Den deutschen Bischöfen ist die Bedeutung ihrer Aktion nicht unbekannt. Sie bemühen sich, Katholiken außerhalb ihres Sprachbereichs zu erreichen, zuallererst die Englisch-sprachigen.