Sonntag, 23. September 2018

Fundstück

Gefunden in der "Tagespost"
Kardinal Paul Josef Cordes widerspricht in der "Tagespost" vehement der Behauptung, daß der Zölibat den klerikalen Mißbrauch verursacht,  Homosexualität aber nichts damit zu tun habe.
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Unter dem Titel:

               "Im Kranken das Gesunde erhalten"

beginnt der Artikel so: 

„Wehe der Welt der Ärgernisse!“ – Bei Homosexualität, Pädophilie und Zölibat ist dringend Differenzierung geboten.

und weiter : 

"Darum ist besonders gegenüber dem „Link“ des Zölibats mit Homosexualität und Pädophilie Differenzierung geboten. Immer wieder behauptet man zwischen ihnen zwingende Verflochtenheit – auch in Kirchenkreisen und kirchlichen Medien. So wird die kirchenpolitische Forderung vorbereitet, endlich den Zölibat abzuschaffen, damit uns Skandale wie der gegenwärtige in Zukunft erspart bleiben." 
(....)
"Wer so argumentiert, ist ein „Flachdenker“. Wohl ist Homosexualität in allen kirchlichen Gruppen mit der Strenge zu ahnden, die das Neue Testament vorgibt (Röm 1,18ff.). Aber Zölibat, Homosexualität und Pädophilie zu einem einzigen sündhaften Syndrom zu machen, ist ein eklatanter Schwindel. Ihm widersprechen klar die Ergebnisse seriöser wissenschaftlicher Umfragen."

Quelle: "Die Tagespost" , Kard. P.J.Cordes



Magister zum China-Vatican-Abkommen. Canossa in umgekehrter Richtung.....?

Sandro Magister kommentiert heute bei Settimo Cielo das umstrittene, gerade unterzeichnete Abkommen zwischen dem Hl. Stuhl und der Volksrepublik China, das dieser die Investitur der Bischöfe überläßt. Canossa in umgekehrter Richtung.....
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"UNTERWERFUNG. DAS PHANTOM-ABKOMMEN ZWISCHEN DEM HL. STUHL UND CHINA"

Alles was auf offizieller Ebene über das gestern, am 22.9.18 in Peking unterzeichnete Abkommen bekannt ist, ist "daß es die Ernennung von Bischöfe betrifft", "provisorisch ist" und eine "periodische Überprüfung  seiner Folgen vorsieht."

Kein weiteres Wort über seinen Inhalt.

Das Übereinkommen wurde für den Hl. Stuhl vom Untersekretär für die Beziehung zu Staatenm Antoine Camilleri und für China vom stellvertretenden Außenminister Wang Chao unterzeichnet.

Kardinal Pietro Parolin, der Staatssekretär des Vaticans, hat dann in einem Statement hinzugefügt, daß das Abkommen für den Hl. Stuhl "ein pastorales Ziel hat" und den "den Bedürfnissen der Hirten" entspricht, die "vom Nachfolger Petri und den zivilen Autoritäten ihres Landes anerkannt werden."

Was nicht gesagt wird, ist daß die Chinesischen Autoritäten die ersten sein werden, bei der Auswahl der zukünftigen Hirten, mit einem nur schwachen Veto-Recht für den Papst bei Kandidaten, die ihm nicht gefallen.

In diesem Sinn kann das Abkommen zu Recht als "historisch" bezeihnet werden, weil es eine sensationelle Kehrtwende darstellt, die die Kirche seit Jahrhunderten einer Geschichte der Selbstbefreiung von politischen Kräften unernommen hat, insbesondere bei der "Investitur" ihrer Hirten.


M.Tosatti & der Spiegel-Titel über Papst Franziskus

Das hätten wir auch nicht gedacht, daß wir eines Tages noch mal einen ausführlichen Bericht über
einen Spiegel-Artikel zum Thema Katholische Kirche & Papst zitieren würden. Aber wie man dem Beitrag von Marco Tosatti für Stilum Curiae entnehmen kann, scheinen einige in der Hamburger Redaktion die Rolle als Bergoglio-Cheerleader aufgegeben zu haben.
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"DER SPIEGEL" UND DIE VERTUSCHUNG DES MISSBRAUCHS IN ARGENTINIEN ZUR ZEIT BERGOGLIOS. EINE 19-SEITIGE UNTERSUCHUNG."


"Der Spiegel" veröffentlicht heute 19 Seiten einer Recherche über den amtierenden Pontifex  mit dem Titel "Du sollst nicht lügen. Der Papst und die Kirche in ihrer größten Krise".


Im Artikel, aus dem wir einige Abschnitte aus der englischen, von Maike Hickson bei Life-Site-News veröffentlichten Version, in denen die Aufmerksamkeit auf die Versäumnisse von Papst Bergoglio gelenkt wird - insbesondere bzgl. des sexuellen Mißbrauchs.


Ein großer Teil des Artikels konzentriert sich auf Interviews mit Mißbrauchsopfern von Klerikern in Buenos Aires, der Diözese deren Erzbischof Bergoglio bis zu seiner Wahl Anfang 2013 war. Maike Hickson schreibt, daß "der Spiegel erstaunlich kritisch gegenüber Papst Franziskus ist, was seine Regierung allgemein angeht, einschließlich seiner zweitdeutigen Haltung auf vielen Gebieten - darunter die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene und erinnert an die dem Papst zugeschriebenen Worte "seine Angst als der in die Geschichte einzugehen, der die Kirche gespalten hat. Der Spiegel erinnert u.a. an den Fall von Pater Inzoli, den von der italienischen Justiz verurteilten und vom Papst zu einem gewissen Zeitpunkt gegen den Rat von Kardinal Müller begnadigten Mißbrauchstäter und an die homosexuelle Drogenparty des Sekretärs des treuen Kardinals Coccopalmerio, den McCarrick-Vertuschungs-Skandal und die anormale Stellung der treuen Kardinäle Maradiaga und Erraruriz. Diese unbarmherzige und sachliche Untersuchung der deutschen Zeitung ist interessant, weil sie einen Bruch der Tradition  "Omerta" darstellt, die die Mainstream-Medien bis heute dem Papst gegenüber aufrecht erhalten haben.



Samstag, 22. September 2018

Müssen sich die Laien jetzt für "den langen Kampf" um Kirche und Glauben rüsten?

Steve Skojec ruft in seinem heutigen Beitrag für OnePeterFive zum Durchhalten im Kampf um das depositum fidei, die Kirche und ihre Lehre auf und stellt fest, daß jetzt -vier Jahre später- der Wind  sich auch bei den Medien dreht.
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"AUFRÜSTEN FÜR DEN  LANGEN KAMPF: ES IST ZEIT, AUF ANGRIFF ZU SCHALTEN"

"Im Januar als ich mit anderen mein Gefühl teilte, daß 2018 ein "Jahr voller Erwartungen sein, von Dingen, die nicht so ablaufen würden, wie wir es dachten" werden würde, und tatsächlich der "Anfang vom Ende für Franziskus und seine Freunde" -wußte ich noch nicht, wie das aussehen würde. Es war nur ein Bauchgefühl, ein Drehen des Windes, ein Gezeitenwechsel-wenn Sie so wollen. Zu der Zeit schrieb ich, daß ich nicht wußte, wie es geschehen würde oder was wir später bekommen würden.

Jetzt, neun Monate später, rücken die Dinge in den Focus. Eine ununterbrochene Flut schlechter Nachrichten für dieses Papsttum und das explosive Wiederauftauchen des klerikalen Missbrauchsskandals - mit Implikationen, die bis zum Apostolischen Stuhl reichen - haben die öffentliche Meinung dramatisch verändert. Katholische Kommentatoren, die angesichts der Art von Berichterstattung, die wir hier noch im letzten Jahr vorgelegt haben, die Augen verdrehten, sind plötzlich -nur ein Jahr später ganz vorne und führen die Anklage gegen die Korruption in Rom an.
Es erstaunt mich immer wieder, wie schnell sich alles verändert, als ob ein einziger Funke ausreichte, um eine spirituelle Feuersbrunst des Erwachens zu entfachen.

Und vielleicht war es die Hl. Jungfrau, die das Streichholz entzündet hat.

Jetzt ertrinken wir im Fallout.

Es gibt viel zu viele Geschichten, um die wahre Natur der Anti-Kirche zu enthüllen- die jetzt zusammen mit dem wahren Katholizismus existiert. Symptome dafür können wir überall sehen.
Vor kurzem die Notiz, daß Kardinal Schönborn, Herausgeber des Katechismus und handverlesener Interpret von Amoris Laetitia von Papst Franziskus, spontan die Vereinigung des wohl berüchtigtsten schwulen Paares in Österreich gesegnet hat;
Der Bericht, der Msgr. Walter Rossi, den langjährigen Rektor der Basilika des Schreins der Unbefleckten Empfängnis, beschuldigt, Teil der schwulen Mafia in D.C. zu sein, genau wie sein Vorgänger, Bischof Michael Bransfield, der des gleichen beschuldigt wird.
Und die Geschichte, wie Kardinal Cupich einen Priester mißhandelt hat, der, -selbst Opfer eines klerikalen sexuellen Missbrauchs-, eine Regenbogenfahne verbrannte, die vorher den Altarraum seiner Pfarrei geschmückt hatte.
In all diesen Dingen sehen wir Zeichen, daß die Eskalation des Konflikts zwischen Gut und Böse innerhalb der Kirche - und eine mögliche damit einhergehende Spaltung - schneller und wütender als je vorankommt. Diese Geschichten stammen alle aus den letzten paar Tagen und es kommen immer mehr.

Gleichzeitig würde ich warnen, daß- so schlimm die homosexuelle und Mißbrauchsskrise ist- und sie ist furchtbar- sollten wir uns genau so viele Sorgen wegen der Angriffe auf die Lehre, die Evangelien, die Strukturen, Ämter und die Glaubwürdigkeit der Kirche machen. Die homosexuelle Verschwörung ist Instrument in einem größeren Versuch, die Institution Kirche, ihre Sakramente, ihr heiliges Priestertum, das Papsttum und ihre Effektivität bei der Verbreitung der göttlichen Lehre und der Rettung der Seelen zu zerstören.
Wir müssen uns hüten, ausschließlich das zu sehen. Weil jeder durch den Schiffsbruch des sexuellen Mißbrauchs abgelenkt ist, "rammen" sie ihre Pfähle ein- wie die neueste Apostolische Konstitution zur Synode, die benutzt werden wird, um Dinge ins Lehramt hineinzuzwingen, die nichtdorthin gehören.

Wir müssen beide Augen offen halten.

Was klar scheint, ist daß der Papst, der früher unantastbar erschien- ist alarmiert. Tag auf Tag, Predigt auf Predigt vergleicht er seine Notlage und die der Bischöfe unter Feuer mit der Passion Christi und er stellt seine Kritiker und Gegner als Agenten Satans dar. Jemand in Rom erzählte mir, daß Franziskus nach Ansicht seines Kontakts "verängstigt" sei.

Ich bin da nicht so sicher.


Man glaubt es ja nicht, oder über das Wohlgefallen an päpstlichen Porträts

Es lässt sich nicht leugnen, dass auch mich das gegenwärtige Pontifikat not gerade amused, um es mal euphemistisch  auszudrücken.
Die Frage die sich dem frommen Katholiken, der sich einbildet das eine oder andere von der Lehre der Kirche zu verstehen und der ebenfalls in der Lage ist argumentative Widersprüche wahrzunehmen, aufdrängt ist die ob das was diverse Oberhirten sich leisten  lediglich Dummheit und Größenwahn oder böse Absicht ist.
Was nervt ist,dass die moderne Theologie sich immer unverfrorener bemüht aus einem X ein U zu machen. Dazu ist zu sagen, dass  das Göttliche sich zwar hienieden in Gegensätzen ausdrückt, daher der Glaube dem Nichtglaubenden absurd vorkommen  muss, aber deshalb nicht alles was absurd ist auch gleich göttlich wahr ist, sondern das wirklich  Wahre und das wirklich Absurde unvereinbare, auch göttlich unvereinbare Gegensätze darstellen, das berühmte et....et gilt nur, wenn das "sowohl" an Gott hängt und das "alsauch" auch.
Nun bin ich irgendwie immer noch bereit, dem derzeitigen Pontifex lautere Absichten zu unterstellen, bin zwar, will das gar nicht leugnen, von diesem Bescheidenheitsgedöns genervt, aber versuche immer noch zu denken, dass ihm z.B gar nicht klar ist, dass er seit über 5 Jahren sich den Luxus leistet eine große Wohnung leerstehen zu lassen und gleichzeitig genausolange im 5 Sterne Hotel logiert und nur nicht realisiert wie snobby und verschwenderisch das eigentlich ist.

Nun bin ich aber bei meinem Spaziergang im Internet auf die Nachricht gestoßen, dass ein gewisser Igor Babailov, seines Zeichens Kunstmaler, im Vatikan ein Portrait von ihm selber dem derzeitigen Pontifex präsentiert habe, dass diesen als den Wohltäter der Menschheit, im Stil bekannter sozialistischer Führerpersönlichkeiten zeigt.
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Marco Tosatti: "Wer das Vertrauen in die Kirche behalten will, lebt in schrecklichen Zeiten."

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae den aktuellen Stand der Dinge bei Viganò-Gate.
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"EIN MONAT NACH VIGANÒGATE - LEUGNEN, KEINE EINZIGE ANTWORT UND MCCARRICK WURDE GEDECKT,  WIRD GEDECKT UND WIRD GEDECKT WERDEN."

"Es ist ein Dokument, das zahlreiche präzise Fragen stellt. Wer hat den Ex-Kardinal Theodore McCarrick in seiner Laufbahn als homosexueller Aggressor begünstigt, gedeckt und geschützt?
Im Dokument werden präzise Namen genannt und der letzte auf der Liste weist auf den aktuellen Pontifex hin. Der soll von den kriminellen Aktivitäten des Kardinals von genau diesem Nuntius Viganò am 23. Juni 2013 erfahren haben. Und er soll den Purpurträger trotzdem rehabilitiert und ihn zu seinem Berater ernannt haben- für die Ernennung von ihm genehmen Bischöfen und Kardinälen -von denen, die sich das McCarrick-Spinnen-Netz nennen. Dazu zählen der Erzbischof von Chicago, Blaise Cupich, der Erzbischof von Newark, Joe Tobin, der Erzbischof von Washington, Donald Wuerl, der aktuelle  Präfekt für Familie und Leben, Ken Farrell, der Bischof von San Diego McElroy und noch andere.

Auf dem Rückflug von Dublin hat der Pontifex konstatiert: "Ich werde kein Wort sagen. Lesen und urteilen Sie selbst."  In Wirklichkeit hat er nicht gesprochen- nicht direkt, sondern verquer. Wie immer wird versucht, das Fehlen einer erforderlichen Antwort auf eine präzise Frage durch den Mantel des Schweigens Jesu zu adeln. Und beleidigt - sogar hier, wie er es gewöhnlich tut, wenn er in Schwierigkeiten ist,-seine Gesprächspartner als "wilde Hunde, Große Beschuldiger (i.s. Dämonen)" etc.etc.

Und in Wirklichkeit - wenn wir untersuchen, was dann passierte- können wir verstehen, daß es eine Antwort gegeben hat. Und die ist dramatisch. Die Rückendeckung für McCarrick geht weiter, immer weiter und wird weitergehen.

Wie wir das erkennen können? Der Pontifex hat nicht direkt auf die causa McCarrick geantwortet. Aber Kardinal Oscar Maradiaga hat gesprochen; er ist die Person auf der obersten Ebene, die sich des größten Vertrauens des Papstes erfreut, er ist (bestätigter) Präsident des C9-Gruppe, wurde vom Papst in einem Brief in einem finanziellen und homosexuellen Sturm verteidigt, der ihn und seine Diözese betraf (auf den Mauern seiner Kathedrale steht: Pädophiler Kardinal). Alles in allem haben seine Worte eine spezifische wichtige Bedeutung.
Zur causa McCarrick hat er gesagt: "Es erscheint mir nicht richtig, etwas, das in die Privatsphäre gehört, in eine Bombe zu verwandeln, die vor aller Welt explodiert und deren Bruchstücke den Glauben vieler verletzen. Ich glaube, daß dieser Fall verwaltungstechnischer Natur auf eine mehr heitere (!?!) und objektive Art hätte veröffentlicht werden müssen und nicht so negativ mit zutiefst bitteren Worten."

Also, bis der Papst sich dazu entschließt, eine Milliarde und zweihundert Millionen Katholiken wissen zu lassen, ob der Papst fünf Jahre lang eine Person deckte und hätschelte, von der er wusste, dass sie ein homosexueller Aggressor von Seminaristen und Priestern war, basierend auf der glaubwürdigen Quelle, die ihm am nächsten steht, müssen wir denken, daß man in Santa Marta denkt, daß die Tatsache, daß ein Kardinal Priester und Seminaristen zwingt, Sex mit ihm zu haben, eine private Sache sei,  im Grunde nur eine Verletzung des Verwaltungsrechts.

Man wende auf das alles das Waffenarsenal des weiblichen "me-too" an und stelle sich die Ergebnisse vor....anders als Weinstein..

Das ist eine Idee- werden Sie sagen. Angesichts dessen, daß wir nicht wissen, ob das wirklich die Position der Führung ist, gibt es aber eine Bestätigung, eine faktische, keine verbale. Es gibt sie- und wie es sie  gibt.
Und das ist die Haltung, die der Papst und auch der Vatican gegenüber den us-amerikanischen Bischöfen angenommen haben. Und die kamen, um etwas ganz Präzises zu erbitten: eine apostolische Untersuchung, die direkt vom Hl. Stuhl organisiert und geleitet wird- zum Fall McCarrick, die Vertuschung in Amerika und in Rom, die ihm gestatteten, trotz allem, was er tat - hoch aufzusteigen in der Kirche (uns hat eine Nachricht von einer Party erreicht, die zu seinen Ehren von Homosexuellen in den Castelli organisiert wurde). Erst als die säkulare Justiz sich einmischte, mußte die Kirche aufwachen- und das schnell.

Freitag, 21. September 2018

Der eine verweigert den Apostolischen Segen, der andere erteilt ihn.....

rorate caeli vergleicht heute- vor dem Hintergrund des weiterbestehenden us-amerikanischen Mißbrauchsskandals- die Weigerung von Papst Franziskus, den Teilnehmern des Jugendtreffens auf Sizilien den Apostolischen Segen zu erteilen und den Segen, den der Papa emeritus am Ende seines Briefes Kardinal Brandmüller erteilt. Beider hat in den verschiedenen Lagern große Aufmerksamkeit erregt.
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"DER EINE PAPST VERWEIGERT DEN APOSTOLISCHEN SEGEN....DER ANDERE ERTEILT IHN. VON ROM AUS GESEHEN." 
"Letztes Wochenende, am Ende eines Jugendteffens in Sizilien, hat sich der Bischof von Rom geweigert den Anwesenden den apostolischen Segen zu erteilen, um die "vielen nicht-katholischen Christen und Angehörigen anderer Religionen und die Agnostiker nicht zu verletzen", dieren Anwesenheit bei dem Katholikentreffen angenommen wurde.

Last weekend, at the end of a "youth" event in Sicily, the Bishop of Rome refused to give the apostolic blessing to those present, so as not to cause offense to the "many non-Catholic christians, those of other religions, and the agnostics" who were also supposedly present at the Catholic rally:

At the end of his meeting with the Youth of Sicily today, Pope Francis refused to give the Pontifical Blessing, as not to offend the "many non-Catholic christians, those of other religions, and the agnostics" present

 7:02 PM - Sep 15, 2018

"Am Ende seines Treffens mit den Jugendlichen von Sizilien hat Papst Franziskus sich geweigert, 
den Potifikalen Segen zu erteilen-um die "vielen anwesenden nicht-katholischen Christen, Angehörigen anderer Religionen und Agnostiker nicht zu verletzen."

Jetzt, mitten im Mahlstrom, den die Medien rund  um einige private Briefe, die der Papa emeritus Benedikt XVI geschickt hatte (in denen er die kritisiert, die seine Geste des Amtsverzichts nicht verstanden haben....) sind diese Details beinahe unbemerkt geblieben, bis einige der Franziskus-Höflinge sie bemerkten. 

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Benedict ends his letter to Brandmuller with his Apostolic blessing. Isn't the Apostolic Blessing exclusive to the Pope? There is only one Pope - Francis Benedict knows this, and says he is concerned about creating confusion, so why write this?
"Benedikt beendet seinen Brief an Brandmüller mit seinem Apostolischen Segen. Ist der Apostolische Segen nicht dem Papst vorbehalten? Es gibt nut einen Papst- Franziskus, Benedikt weiß das und sagt er sei über die konfusion verwirrt, Warum schreibt er es dann?"

Diese Konfusion hält an, während ein Freund in Rom über die allgemeine Ansicht derer berichtet, die den Papst umgeben, der sich weigert den Apostolischen Segen zu erteilen, Franziskus.

"Die übliche sorglose Haltung überwiegt im Allgemeinen. Die meisten machen sich keine Sorgen über die Konsequenzen des US-Ärgers. Bis sie die wirklich negativen Veränderungen (drastischer Einschnitt bei Finanzen und Macht) spüren, werden sie mit ihrer Agenda fortfahren."

Und ihre Agenda ist zur Zeit die "schwule" Agenda der "LGBT" -Themen, die die bevorstehende "Jugend"Synode vor der ganzen Kirche enthüllen wird.

Quelle: rorate caeli 

Noch ein Fundstück.....

KNA, Die Tagespost hat heute den beiden privaten -und wieder einmal geleakten- Briefen des Papa emeritus an Kardinal Brandmüller einen Leitarikel gewidmet. 
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unter dem Titel:

     "Benedikt XVI verteidigt Rücktritt"

beginnt er  so:

"In zwei Briefen an Kardinal Walter Brandmüller erläutert der emeritierte Papst, warum er das neue Amt eines „Papstes im Ruhestand“ geschaffen hat. Gleichzeitig bringt er Sorge um den Zustand der Kirche zum Ausdruck." .....


Quelle: KNA, Tagespost

Fundstück

Endlich sagt's mal einer.

Wenn es darum geht, den Glauben zu verteidigen und seine Wahrheit zu verkünden, können wir uns auf eine Bischof in Deutschland wirklich verlassen:

Bischof Voderholzer aus Regensburg tut und sagt, was wir auch von anderen Bischöfen erwarten.

Als einziger (!) Bischof wird er am "Marsch für das Leben" in Regensburg teilnehmen.

Sowas mögen die Grünen aber gar nicht und haben ihn deshalb heftig kritisiert.

Die Antwort von Bischof Voderholzer:

"... sieht in der Tat erschreckende Gewaltbereitschaft, Hass, Hetze und Beleidigungen .... Gegendemonstration, zu der u.a. Bündnis 90/Die Grünen (also die Partei von Herrn Schmidt) .... aufrufen."  


Den vollen Text kann man hier bei CNA nachlesen.

Touché!

Einmal mehr: Danke Bischof Voderholzer! Und einmal mehr sollte sich jeder Katholik in Bayern überlegen, ob die Grünen mit ihrer menschenverachtenden Ideologie tatsächlich eine Wahl für Katholiken sind.


Fr. Hunwicke spricht

heute bei liturgicalnotes unter dem griechischen Titel "aeiparthenos" in einem nicht unironischen  Dialog mit einem fiktiven Gesprächspartner mit dem sprechenden Namen Haereticus über die immerwährende Jungfräulichkeit Mariens.
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                                "AEIPARTHENOS" 
"Immerwährende Jungfrau was der Titel unserer Lieben Frau von frühesten Tagen an; er erscheint - nebenbei bemerkt- von den Dokumenten des Konzils von Chalzedon an. Und er kommt immer noch (confiteor; communicantes) im Novus Ordo vor; im klassischen Römischen Ritus eher noch häufiger; und sehr oft im Byzantinischen Ritus,
Er ist Teil des Marien-Dogmas der Kirche und wurde auch vom ARCIC* -Dokument -wenn auch eher ausweichend- respektvoll behandelt. Der große Tom Wright ist wegwerfend. Betrachten wir die Frage in einer Art sokratischem Dialog.

Haereticus: Die Evangelien machen ziemlich klar, daß Jesus Brüder hatte.

CatholicusTun sie nicht. "Adelphoi" kann auch Verwandte heißen, es bedeutet nicht "uterine" Brüder (aus der selben Gebärmutter stammend)

Das sagen Sie, Aber das ist die offensichtliche Bedetutung, wenn irgendwer in irgendeiner Sprache über "Jesu Brüder" spricht, oder? 

Überhaupt nicht. Markus- und Matthäus-Evangelium sprechen in ihren Kreuzigungsewrzählungen beide über "Maria die Mutter der Jacobus und Josephs". Wenn das sie selbe Mutter ist wie die Mutter Christi, wäre es sehr seltsam sie nicht auch Mutter von Jesus zu nennen. Das "offensichtliche"  und die natürliche Schlußfolgerung íst, die "Mutter von Jacobus und Joses"eine andere Maria ist als "Maria, die Mutter von Jesus".

Na und?

Naja, bei Markus 6:3 und Matthäus 13:55 -die Stellen an denen diese "Brüder Jesu " erwähnt werden liest sich der volle Text so: "Jesus, der Sohn von Maria und Bruder von Jacobus und Joses [oder Joseph]  und Judas und Simon". Wir haben gerade gesehen, daß dieser Jacobus und dieser Joses offensichtlöich die Sühne einer Maria waren, die nicht die selbe Maria, die Mutter Jesu, war. Und sie sind die beiden ersten auf der Liste. Die Liste zählrt also klar nicht Personen auf, die die "uterinen" Brüder Jesu waren.

Also ich denke immer noch, es ist offensichtlich, daß....

Wenn es so offensichtlich ist, müssen Sie einiges erklären. Im Verlauf des zweiten Jahrhunderts wurden die Evagelien zunehmend als "kanonisch" und maßgebend betrachtet. Wenn es also so offensichtlich ist, daß Jacobus und der Rest der Liste "uterine" Brüder Jesu waren, muß die Überleiferung, nach der Jesus der einzige Sohn Marias war lange bevor diese Evangelien als maßgebend betrachtet wurden, entsatnden sein. Sonst  hätte- wenn jemand anfing, zu sagen, "sie hatte keine weiteren Kinder" jemand, der die Evangeien gelesen hatte, sagen müssen "Aha, Sie haben Unrecht: hier ist eine Liste seiner Brüder". Wenn Sie also Recht haben, daß das so offenischtlich ist,  müssen Sie zugeben, daß die iimmerwährende Jungfräulichkeit Marias eine so frühe Tradition ist, daß die der Autoritätserlangung durch die vier Evangelien vorausgeht; was viele moderne Forscher spätestens in den Beginn des 2. Jahrhunderts datieren. Das eine oder das andere.

Das ist alles Kauderwelsch. Es ist offensichtlich.....

Das ist das Problem mit Euch Protestanten und Euch Liberalen. Ihr seid für Beweise und Vernunft unzugänglich. Natürlich seid Ihr das. "Die Vernunft ist die Hure des Teufels".
Das hat Martin Luther gesagt. Das ist offensichtlich."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

* ARCIC= Anglican Roman Catholic International Commission

Donnerstag, 20. September 2018

Die Benedikt-Option, Papst Benedikt und die kontemplativen Orden....Sandro Magister kommentiert.

Sandro Magister setzt bei Settimo Cielo das Rod-Dreher-Buch "Die Benedikt Option"  in Beziehung zur Rede, die der Papa emeritus 2008 im Collège des Bernardins/ Paris  über die Bedeutung des frümittelalterlichen Mönchstums für die christliche europäische Zivilistation gehalten hat und stell sich und uns die Frage, ob dieses benediktinische Mönchstum nicht auch eine Chance für das zeitgenössichen Europa sein kann.
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"QUAERERE DEUM" AUF DEN PUNKT GENAU VOR ZWÖLF JAHREN, AM 12. SEPTEMBER DER KIRCHE BENEDIKTS" 

Daß die "Benedikt-Option" sicher das "wichtigste Buch des Jahrzehnts über Religion" ist- wie David Brooks es in der "New York Times" vorhergesagt hat- ist jetzt über jeden Zweifel erhaben, wenn man sieht, welche Diskussion es ausgelöst hat, in die sogar die höchsten Ränge der Katholischen Kirchenhierarchie verwickelt sind.

Als er letzte Woche dieses Buch in der Abgeordnetenkammer der Republik Italien vorstellte, hst Erzbischof Georg Gänswein, Josph Ratzingers Sekretär vor und nach seinem Verzicht auf das Papsttum, auch wirklich nicht gezögert, die beiden letzten Päpste ins Spiel zu bringen, weil - so sagte er- sogar Benedikt XVI vom Augenblick seines Rücktritts an sich selbst als älteren Mönch gesehen hat, der seine Pflicht darin sieht, vor allem für die Mutter Kirche, seinen Nachfolger Franziskus und das von Jesus Christus selbst eingesetzte Petrinische Amt zu beten."

Natürlich ist der Benedikt der "Option"  im Buch des Amerikaners Rod Dreher, früher katholisch, jetzt orthodox, nicht Papst Benedikt, sondern der Hl. Benedikt von Norcia, der große Mönch des und fünften und sechsten Jahrhunderts, der dem Christlichen Glauben und der christlichen Kultur zu einer außerordentlichen Wiedergeburt in dem Chaos verhalf, das dem Zusammenbruch des Römischen Reiches folgte. Aber der andere Benedik,derPapst, hat am 12. September 2008 in Paris im Collège des Bernardins im Grunde in seiner denkwürdigen Rede, die es absolut wert ist, wiedergelesen zu werden, genau diese Wiedergeburt beschworen und vorgeschlagen, in der gegenwärtigen kritischen Situation der Zvilisation die Lehre des großen Benediktinischen Mönchstum wiederzubeleben.


Das allseitige Schweigen über den Besuch der us-amerikanischen Bischöfe beim Pontifex

Marco Tosatti kommentiert für La Nuova Bussola Quotidiana den derzeitigen Stand der Dinge  im us-amerikanischen Mißbrauchsskandal und der causa McCarrick. Zusammengefaßt: "zurück zum Februar dieses Jahres".
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VATICANISCHE STRATEGIEN

"MISSBRÄUCHE, DAS SCHWEIGEN ZU DEN VORSCHLÄGEN DER US-AMERIKANISCHEN BISCHÖFE"

"Das Schweigen über das Treffen der Spitzen der us-amerikanischen Bischofskonferenz mit dem Pontifex erscheint einzigartig. Die amerikanische Delegation hat vielleicht eine positive Antwort
von Papst Bergoglio zu den drei vorgetragenen Voschlägen erwartet. Aber das Schweigen dieser Tage läßt an eine Strategie alter Art denken.

Die Strategie des Schweigens über die Begegnung der Spitzen der us-amerikanischen Bischofskonferenz mit dem Pontifex erscheint einzigartig. Die Kardinäle Di Nardo und
und O´Malley und die anderen Mitglieder der Delegation sind nach Hause zurückgekehrt und bis jetzt hat es keinerlei Comuniqué gegeben. Nur das Schweigen des Vaticans. Der Papst bleibt dabei, nicht auf die Fragen die Viganò zu McCarrick gestellt hat, zu antworten und alle, die eine Klarstellung fordern, als "Großen Beschuldiger" (soll heißen Satan) zu behandeln.
Um zu erfahren, ob der Mann, der auf dem Thron Petri sitzt, fünf Jahre lang einen homosexuellen Aggressor im Kardinalsrang gedeckt hat oder nicht. Unter anderem muß man feststellen, daß auch das letzte "ich trete zurück" in den USA eng mit Kard. McCarrick verbunden war, der Rücktritt von Michael J. Bransfield, Bischof von Charleston, im Anschluss an die Vorwürfe sexueller Beziehungen mit Erwachsenen. natürlich männlichen,

Das scheint zur Verteidigungslinie angesichts des schwersten Skandals zu gehören, der die Katholische Kirche auf allen Kontinenten, und jetzt auch die Person des Papstes berührt. Obstinates Schweigen wird als "evangelisches Verhalten" maskiert, angesichts der direkten Klarstellungen, Angriffe auf und Diffamierung der Kritiker, keine wirkliche Anklage bzgl. der Mechanismen, die besonders in den USA ein Netz von Kardinälen und homosexuellen Priestern haben entstehen lassen, um Nominierungen und Beförderungen zu erreichen -seit langer Zeit bekannt - seit Februar! - und einem Publikum, das so groß ist, daß es fast keine Wirkung hat. Die Synode der Bischofskonferenzen der Welt - das Studium der Probleme...vielleicht die Einsetzung einer Kommission, dann.....
Das alles, kurz gesagt- damit der Mechanismus der Macht nicht beeinträchtigt wird, ebenso wie die Kette der Freunde und der Protegés.

Nicht zufällig sind zusammen mit vielen der Getreuesten der Pontifex auch Persönlichkeiten wie Blaise Cupich von Chicago, Joe Tobin von Newark eingeladen worden, für die- auch das kein Zufall- die amerikanischen Bischöfe nicht direkt gestimmt haben und die direkt zu McCarricks Netzwerk gehören.

Ein Verhalten, das-hätten es die vorangegangenen Päpste gezeigt, sicher Kritik und Widerspruch provoziert hätte. Aber heute nicht- und das ist ein anderes Schlüsselelement der Situation- die Main Stream Medien in Italien und im Ausland eilen herbei, um aus Liebe, Interesse oder ideologischer Sympathie zu schützen.


Mittwoch, 19. September 2018

Was bedeutet die neue Apostolische Konstitution für die kommenden Synoden?

Steve Skojec kommentiert für OnePeterFive die neue Apostolische Konstitution "Episcopalis communio".
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"DIE NEUE APOSTOLISCHE KONSTITUTION SCHEINT DIE KAPERUNG DES SYNODEN-PROZESSES ZU FORMALISIEREN."
"Während die Augen der meisten Gläubigen, die der Kirche folgen auf den fast dauerhaften Trommelwirbel neuer Informationen über den Klerikalen Mißbrauchsskandel 2.0 gerichtet sind, ist ein neues päsptliches Dokument erschienen und darin- wahrscheinlich- eine Zeitbombe.

Gestern morgen hat Papst Franziskus die Apostolische Konstitution "Episcopalis Communio" promulgiert, deren Ziel die Reform des Synodenprozesses ist. Das Dokument, das bisher nur in italienischer Sprache zur Verfügung steht, sollte bei jedem, der die Synoden 2014 und 2015 verfolgt hat, mit ähnlicher Besorgnis erfüllen.
Aus dem gestrigen Kommentar von Chris Altieri  im Catholic Herald:

- Die Rolle des Generalsekretärs scheint sehr gestärkt und seine Machtbefugnis                      ausgeweitet zu sein- ebenso die des Generalsekretariates. Diese erweiterte Macht betrifft 
  vor allem die Leitung der Synodenvollversammlung, von ihrer frühen Organisation- durch
  die  bis hin zum Entwurf und der Approbation des Schlußdokuments- eigentlich                      alles Sitzungen Teil der Kompetenzen der Synoden-Versammlung. 

  Obwohl die Bischofs-Synode eine beratende Körperschaft bleibt, die neue Regel sieht        eine Art Ersatz der Lehrautorität der Körperschaft durch die des Pontifex vor. Artikel    18 § 2 liest sich so: "Wenn der Römische Pontifex dem Schlußdokument                           ausdrücklich zustimmt, wird es Teil des ordentlichen Lehramtes des Nachfolgers         Petri." 

   Rechtsgelehrte werden über daran herumdeuteln, was für eine Art Ersatz das ist, ebenso 
   wie sie über die Natur und das Ausmaß der Teilnahme diskutieren werden, die ein                 dermaßen approbiertes Dokument an der päpstlichen Lehrautorität haben kann.

Noch einmal, wir werden Zeugen eines Versuchs, den Umfang der P'äpstlichen Autorität gefährlich auszuweiten. Erinnern Sie sich an das Buch, das der Korrepondent des National Catholic Registers Edward Pentin "Das Trimmen einer Vaticanischen Synode" über die Manipulationen geschrieben hat, die hinter den Kulissen bei der Familien-Synode 2014 stattfanden. Diese Manipulation - zielte auf eine Änderung der Katholischen Lehre über die Sakramente für wiederverheiratete Geschiedene und eine Neuformulierung desStandpunktes der Kirche zu homosexuellem Verhalten ab- durchgeführt unter der Leitung des Generalsekretärs, Kardinal Lorenzo Baldisseri. 

Und die Dinge wurden bei der Synode von 2015 schlimmer. Die mangelnde Transparenz und die Manipulation nahm zwischen der ersten und der zweiten Sitzung signifikant zu. Baldisseri hat später enthüllt, daß die kontroversesten Teile der ersten Synode - die über Homosexualität, außereheliche Kohabitation und die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenene, denen im Oktober 2014 die Zustimmung der Synodenväter verwehrt blieb, von Papst Franziskus persönlich bei der Synode 2015 auf dem Tisch gehalten wurde: 

  "Es war die Entscheidung des Papstes diese Punkte, die die 2/3 Mehrheit nicht erreicht 
  hatten einzufügen." antwortete Kardinal Baldisseri. "Der Papst sagte: " Diese drei
  Punkte haben eine absolute Mehrheit erzielt. Sie sind deshalb nicht mit einem Nein              abgelehnt worden, weil sie mehr als 50% Zustimmung erhielten.Sie sind deshalb Themen,
  die noch entwickelt werden müssen. Wir als Kirche wollen Zustimmung. Diese Texte
  können verändert werden, das ist klar. Wenn es einmal weitere Überlegungen gegeben
  hat, können sie verändert werden." 


Marco Tosatti macht sich Gedanken über die bevorstehende Jugend-Synode.

Marco Tosatti kommentiert in LaNuovaBussolaQuotidiana die Bischofsnominierungen und die Vorbereitungen für die bevorstehende Jugendsynode- im Licht des aktuellen Kirchenskandals.
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"Diese enthüllenden Nominierungen für die Jugendsynode, man findet auch die Namen aus dem McCarrick- Spinnennetz"

"Man kann nicht vermeiden, angesichts gewisser päpstlicher Ernennungen für die Jugendsynode verblüfft zu sein. Die von Kardinal Cupich von Chicago, ein Mann aus dem Nominierungs-Spinnennetz McCarricks, der erklärt hat, daß der Papst wichtigere Dinge zu regeln hat als die Beschuldigungen von Msgr. Viganò.
Oder die von Joe Tobin, Erzbischof von Newark, Schüler und Erbe von McCarrick in dieser Diözese, der ganz offen zugibt, daß er den Gerüchten und Klagen über die Missetaten McCarricks kein Gewicht beigemessen habe, weil sie ihm unglaubwürdig erschienen. Und dann Kardinal Marx und Erzbischof Paglia und viele andere.....

Heute ist im Vatican die neue päpstliche Konstitution "Episcopalis Communio" über die Struktur der Bischofssynode präsentiert worden. Und die Eröffnung der Jugendsynode-ein Ereignis, das unzweifelhaft vom dramatischen Klima, das die Kirche derzeitig erlebt, überschattet werden wird, steht unmittelbar bevor.
Mit demTsunami an Enthüllungen zu sexuellem Mißbrauch und besonders wegen der negativen Konsequenzen der sich verbreitenden und aggressiven Homosexualität auf allen Ebenen des Klerus.
Bis zu dem Punkt, daß mehrere Bischöfe vorgeschlagen haben,   daß die Synode abgesagt  und durch eine außerordentiche Synode ersetzt wird, die genau das Mißbrauchsthema betrifft.

Wir werden sehen, was die neue Konstitution sagt. Aber es ist nach den beiden Familiensynoden von 2014 und 2015 und nach der Ankündigung der Amazonien-Synode 2019 klar, daß diese Art von Begegnungen sich auf subtile aber radikale Weise in Form und Ziel verändert hat.
War der  Zweck der Synoden in der prä-Franziskus-Zeit -auch auf das Risiko einer gewissen Streuung hin- viele Stimmen und vielleicht wenig bekannte Probleme hören zu lassen, wird seit der Familiensynode von Kardinal Baldisseri organisiert, vorbereitet und geleitet, und wir haben gesehen, daß diese Mega-Events einer sehr präzisen, von oben gewollten Agenda folgen. Und sie dienen am Ende des Tages als Grundlage um vorbereitete Dokumente zu kreieren- siehe Amoris Laetatia- bei denen die Zustimmung der Synodenväter rein kosmetisch erscheint.
Wie sollte man sich nicht an das naive Zutrauen Erzbischofs Fortes zu einer privaten Unterhaltung mit dem Papst erinnern?
Wenn wir ausdrücklich über die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen sprechen- hat Msgr, Forte erzählt und sich dabei auf einen Scherz des Papstes bezogen- machst du dir keine Vorstellungen welchen Tumut wir auslösen. Alsosprechen wir nicht direkt darüber, stellen sicher, daß die Voraussetzungen stimmen und dann werde ich die Schlüsse ziehen," Nachdem er diese Begegenheit berichtet hatte, scherzte Forte selber- und sagte:" Typisch für einen Jesuiten"


Dienstag, 18. September 2018