Sonntag, 15. Juli 2018

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Einfach nur schön!

Schönes am Abend

Philippe Jarrousky singt  "Lascia ch´io pianga" aus Händels "Julius Caesar"

         

Gotti Tedeschi: "Es war alles geplant"

Diane Montagna läßt für LifeSiteNews Ettore Gotti Tedeschi, den früheren umd von Papst Franziskus entmachteten Chef der IOR zur aktuellen Krise in Wirtschaft, Politik und Kirche zu Wort kommen, der überzeugt ist, daß die von den Vertretern des globalen Einheitsdenkens geplant waren.
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"FRÜHERER CHEF DER VATICAN-BANK: DIE AUTOREN DES DEMOGRAPHISCHEN KOLLAPSES DER NEUEN WELTORDNUNG BEEINFLUSSEN DEN VATICAN" 

"Der demographische Kollaps des Westens in den letzten Jahrzehnten war geplant- um die notwendigen Voraussetzungen zur Etablierung einer Neuen Weltordnung zu schaffen und die Autoren dieses Kollapses beeinflussen jetzt den Vatican in seinen höchsten Ebenen-" hat der frühere Präsident der Vatican-Bank gesagt.

Und Diane Montagna berichtet weiter:

"Als er bei der ersten internationalen Konferenz der "Johannes-Paul II-Akademie für das menschliche Leben und die Familie" sprach, sagte der italienische Bänker und Wirtschaftsfachmann Ettore Gotti Tedeschi, daß die Bemühungen der Globalen Eliten, die Weltbevölkerung zu vermindern, eine Reihe von vorhersehbaren und gewollten wirtschaftlichen, geo-politischen und sozialen Katastrophen in Gang gesetzt haben, die die Menschen rund um die Welt davon überzeugen sollten, eine "globale politische Vision" zu akzeptieren, die die nationale Souveränität eliminiert und eine "Umwelt-Gnosis" als "universale Religion" einsetzen soll.

Die wiederkehrenden Themen des aktuellen Pontifikates sind Armut, Immigration und die Umwelt und wir sollen glauben, daß diese durch "die Gier der Bänker" verursacht wurden.
 "Krieg gegen den Menschen" und "Krebs der Natur" sagte er. Aber das sind- nach Gotti Tedeschi-"fake news".
Für ihn ist der Grund hinter all diesen Plagen der "Zusammenbruch der Geburtenzahlen".
Die Leute, die diese fake-news befördern, sagte er, sind "gnostische Propheten",so wie die Bevölkerungswachstums-Kontroll-Protagonisten Paul Ehrlich, Jeffrey Sachs und Ban Ki-moon, die-indem sie das Naturgesetz und den göttlichen Schöpfungsbefehl verwerfen, versuchen, in der Welt Proselyten für ihre "Antikatholische Gnosis" zu machen.

Nach Gotti Tedeschi ist der "größte Feind" der Neuen Weltordnung die Familie, weil sie "Erziehung, Autonomie und Unabhängigkeit" vom Staat ermöglicht. Der zweite Feind ist die Katholische Kirche, sagte er, und dennoch schreiben diese gnostischen Propheten "die Genesis in den Hallen des Vaticans neu".

Montagna fährt dann bei Life-Site-News so  fort:

"Es war geplant"
Der demographische Kollaps war ohne Zweifel geplant" sagte Gotti Tedeschi.
"Es ist undenkbar, daß die Entscheidungsträger in den USA und weltweit nicht wußten, was sie auslösen würden, wenn sie Leben und das Natur-Recht ablehnen."


Kardinal Marx und die Klöster

Maike Hickson für kommentiert bei OnePeterFive die Abwicklung der Klöster Altomünster und Reutberg durch die Diözese München und Kardinal R. Marx.
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"DEUTSCHLANDS KARDINAL MARX MACHT SICH SELBST ZUM FEIND VON KLÖSTERN UND NONNEN"

"Peter Seewald, der deutsche Journalist, der mehrere Bücher mit Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI veröffentlichte, hat vor kurzem Berichte über die Schließung von Klöstern in der Diözese München/Freising -immer gegen den Willen der Nonnen in diesen Klöstern- geschrieben.

Im April 2018 hat OnePeterFive über den Fall von Altomünster, eine 1000-jährigen alten Abtei in Bayern berichtet. Kardinal Reinhard Marx hatte entschieden, diese Abtei zu schließen- trotz der Tatsache, daß dort noch mehrere Nonnen lebten und mehrere junge Frauen geweiht werden wollten.
Diese religiösen Frauen waren entschlossen, das Kloster zu unterhalten und es wieder wachsen zu lassen.
Dennoch hat die Erzdiözese München- wie Peter Seewald damals berichtete- mit den Mitteln von Lügen, Täuschung, Einschüchterung gearbeitet und mit schmutzigen Methoden, um diese Abtei zu schließen und sie (und ihren erheblichen Wohlstand) nach München zu überführen- mit der offensischtlichen Hilfe Roms.
Die "absurde Situation" -so Seewalds eigene Worte- geht so weit, daß Kardinal Marx Wachen schickte, die die Abtei vor den Frauen schützen sollte, und ihnen verbat, dort zu wohnen oder sie nur zu betreten.

Vor nicht allzu langer Zeit, am 7. Juni hat sich Seewald mit dem Schicksal eines anderen Klosters befaßt.
Das Kloster von Reutberg wird von Franziskanerinnen in Oberbayern geleitet und wird nach Seewald- mit schmutzigen Methoden zerstört, die dem ähneln, was in München-Freising vor sich geht und das trotz der Tatsache, daß  eine "große Gruppe von Bürgern das Kloster unterstützt; obwohl es einen Freundeskreis gibt, der mehrere 100.000 Euro für seine Restaurierung gesammelt hat une sogar obwohl mehrere andere Orden schon ihre Hilfe angeboten haben."
"Der Skandal ist" -in Seewalds Augen- "daß dieses Kloster zuerst seiner Rechte beraubt und dann wurden eine halbe Million Euros enteignet.

Wo ist die Kontrolle? Wo ist der Bischof? Das sind die Fragen, die Seewald stellt,

Kloster Reutberg wurde 1618 gegründet und die Nonnen widmen sich einem frommen und eucharistischen Leben, durch das das Leben Christi hindurchscheinen sollte.
Sie haben den eigenen Lebensungerhalt verdient: seit Jahrhunderten haben sie eine Brauerei geführt, die unter anderer Leitung immer noch existiert und neben dem Kloster gibt es ein schönes Restaurant.
Die Gemeinde der "Mütter des Hl. Kreuzes" hat darum gebeten, einige Schwestern aus anderen Häusern (in München und in Tansania) schicken zu dürfen, um Personallücken in Reutberg zu schließen.
Das ist ein "Angebot, das man wirklich nicht ablehnen kann" kommentiert Seewald. Das Büro von Kardinal Marx war jedoch nicht interessiert. "Das ist nur ein Teil des seltsamen Verhaltens" das man in der Marx´schen Bürokratie feststellen kann, kommentiert der deutsche Journalist.


Samstag, 14. Juli 2018

Marco Tosatti, José Ureta und der Paradigmenwechsel von Papst Franziskus

Marco Tosatti stellt bei Stilum Curiae das neue Buch von José A. Ureta vor, das die 5 Jahre des aktuellen Pontifikates und den angekündigten Paradigmenwechsel kritisch analysiert und bewertet.
Ureta sieht eher eine bisher nie da gewesene Verwirrung bei Bischöfen und Gläubigen. Lesen!
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"PAPST FRANZISKUS´ PARADIGMENWECHSEL. EIN BUCH VON JOSÉ ANTONIO URETA.WENN  JAHRE IHNEN KURZ VORKOMMEN...."

"Als ich das verstörende und leider allzu faktentreue Werk von José Antonio Ureta "Der Paradigmenwechsel von Papst Franziskus, Kontinuität oder Bruch in der Missio der Kirche" (veröffentlicht vom Plinio Correa de Oliveira Institut) durchblätterte, kamen mir zwei sehr beliebte Songs der 50-er und 60-er Jahre in den Sinn.
Eines war:"Wenn acht Stunden so wenig zu sein scheinen", das wir leicht in "Wenn fünf Jahre so wenig sind" umändern können.
Das zweite ist die "Badoglieide", komponiert von einer Gruppe von Partisanen, zu denen Nuto Revelli und Livio Banco gehörten. Der piemontesische Refrain (t´las mai dit parei,t´las mai fait parei...) betont das Nein-Sagen und das Ja-Tun oder umegekehrt des piemontesischen Generals.

Weil auch hier etwas erklärt wird, das ein Nein zu sein scheint, und dann haben wir Gesten und die Auswahl von Personen und Politikern die in Wirklichkeit Ja sind. Und was den Rest angeht.....pah- in fünf Jahre hat der Grad der gewollten und programmierten Konfusion in der Kirche, bei Bischöfen und Gläubigen eine Größenordnung erreicht, die 2013 unvortellbar war. Und der Prozess scheint sich nicht verlangsamen zu wollen.

Über das alles schreibt der gelehrte José Antonio Ureta, naturalisierter chilenischer Europäer, der seit Jahrzehnten in der Kirchegschichte spezialisiert ist, besonders was die schwierige Beziehung zu den antireligiösen Ideologien der letzten Jahrhunderte  angeht, die der Kirche den

Uretas Buch ist am vergangenen 23. Juni in Rom anläßlich des Kongresses "Alter und neuer Modernismus, Wurzeln der Krise in der Kirche" vorgestellt -und natürlich war dieser Kontext dem Ereignis absolut adäquat.
5 Jahre nach der Wahl von Papst Franziskus hat der Autor Bilanz gezogen -im Licht des "Paradigmenwechsels" also des vom Pontifex mehrfach erwähnten Konzepts, das inzwischen eine Art Parole bei den treuen Fans der vom Papst erklärten Linie geworden ist, deren letztes Ziel immer mehr zu sein scheint, Gedanken und Verhalgtensweisen zu verändern. um den Abstand zu verkleinern, der die Kirche vom Zeitgeist der Welt trennt -oder trennte-  und sie an die Moderne anzupassen
Der Gelehrte bietet einen Panoramablick auf die Themen an, auf die sich Franziskus´Pontifikat bisher konzentriert hat und die Aufsehen bei den Gläubigen erzeugten, weil sie sich radikal von dem unterscheiden, was die vorhergehenden Pontifikate und besonders die unmittelbare Vorgänger von Jorge Matio  Bergoglio gelehrt haben, wenn sie dem nicht total widersprechen.
Es ist ein leicht und schnell zu lesendes Kompendium (das Werk besteht aus 213 Seiten) aber sehr vollständig und gut dokumentiert: der Anhang mit den Anmerkungen und Zitate ist respektabel,
Bei der Vorstellung durch die Verleger wurde gesagt. "Es scheint nicht übertrieben, anzunehmen, daß es bis heute keine Untersuchung dieser fünf Jahre Papst Bergoglio in einer so breiten Gesamrtsicht gab."


Freitag, 13. Juli 2018

Aus der Serie kurz und wahr


Gestern ist mir folgender Aphorismus untergekommen .

Don't love too soon.
Don't trust too fast.
Don't expect too high.
Don't talk too much.
Don't quit too early.

Ich habe versucht herauszufinden, von wem das ist, und bin da nicht fündig geworden, 
Es scheint sich also um modernes Volksgut zu handeln :-D

Ich versuch das mal auf Deutsch zu übersetzen, wodurch es sich nicht mehr so schön anhört,. 

also 

Lieb nicht zu schnell
Vertraue nicht zu schnell 
Erwarte nicht zu viel
Red nicht so viel 
aber
Gib nicht zu schnell auf.

Ich finde das ist gar nicht so schlecht, und nun ja, man muss ja nicht immer superlange Beiträge schreiben, und kann sich ja auch mal kurz fassen


Ein bisschen passt auch das Evangelium vom Tage dazu, da heißt es nämlich .

Magister: David und Salomo bei der Jugendsynode

Bei Settimo Cielo kommentiert Sandro Magister den Artikel von Vincenzo Anselmo zu den Vorbereitung der kommenden Jugendsynode und kritisiert - zusammen mit dem renommierten Bibelforscher das "Instrumentum Laboris" des Synodensekretariates, das sehr ungute Erinnerungen an die Texte der Fammiliensynode weckt.
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"DAVID UND SALOMO; EHRENGÄSTE BEI DER JUGENDSYNODE" 

"Der 3. Oktober, der erste Tag der kommenden Bischofssynode kommt näher. Aber Mitte Juli ist das Dokument, das als "Instrumentum Laboris für die Versammlung dienen soll, immer noch halb heimlich. Es wurde den Medien am 19. Juni präsentiert, ist aber immer noch nur online- und nur in Italienisch zugänglich.

Die, die es gelesen haben, fanden es jedenfalls nicht besonders überzeugend. Ebenso wie nichts Erinnernswertes bei den vorausgegangenen Vorbereitungsphasen herausgekommen zu sein scheint,
Das untersuchte Thema ist nicht das einfachste: "Die Jugend, der Glaube und die Unterscheidung der Berufung".
Aber das Vorbereitungsdokument bestand vor allem aus einer ungeordneten Serie von "hearings", sei es durch Fragebogen oder durch Zusammenkünfte verschiedener Gruppen junger Menschen, wie die der 300, die im vergangenen März in Rom zusammen kamen- plus 15.000, die mit ihnen via web überall in der Welt verbunden waren.

"Hearings" die mit wenig qualitativen soziologischen Modellen arbeiteten, um "Fragen" und "Unzufriedenheiten" zu registrieren, die bereits weithin bekannt waren. Wenn es dagegen darum ging, die Kluft, die bis zu einem gewissen Grad rund um die Welt die jüngeren Generationen bzgl. der religösen Erfahrungen von den älteren trennt, in den Fokus zu nehmen, hätte es genügt, einen Blick auf diese jüngste Umfrage durch das Pew-Research-Center in Washington zu werfen.


"Humanae Vitae-eine Revision, die die Kirche zerreißen wird"

so überschreibt Stefano Fontana seinen Artikel in La Nuova Bussola Quotidiana über das, was er einen "offenen Kampf in der Kirche über die Enzyklika"nennt, Dabei charakterisiert er auch die manipulative Vorgehensweise des aktuellen Pontifkates bei Änderungen der immerwährenden Lehre der Kirche und nimmt sie kritisch auf´s Korn.
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"ANGRIFF AUF DAS LEHRAMT"

"HUMANAE VITAE, EINE REVISION, DIE DIE KIRCHE ZERREISSEN WIRD"

Fontana beginnt seinen Artikel mit der Feststellung, daß bei Humanae Vitae etwas sehr Großes auf dem Spiel steht. Eine substantielle Revision würde einen Punkt ohne Wiederkehr darstellen und auch dann die Kirche zerreißen würde, wenn sich da Ganze auf der Ebene der Pastoral und nicht direkt einer doktrinalen abspielen würde. 
Und dann wörtlich:
"Die Komplexität eines päpstlichen Dokuments wird von der Tageszeitung der Bischöfe "Avvenire" instrumentalisiert, um seine authentische lehramtliche Bedeutung zu leugnen,"

Fontana dann weiter: 

-Wegen Humanae Vitae findet in der Kirche ein offener Kampf statt, auch wenn er nicht  offiziell erklärt wurde und von allen formal geleugnet wird, Der Kampf wird zwischen denen, die diese Lehre so beibehalten und denen, wie sie neu bedenken und sie auch verändern wollen, geführt.

Der Kampf fand bereits bei der Doppelsynode für die Familie der Jahre 2014 und 201 statt.
Und auch schon bei der Konferenz, die Kardinal Kasper mit den Kardinälen im Februar 2014 zur Vorbereitung der Synode abhielt.
Die sehr enge Verbindung zwischen Humanae Vitae und Veritatis Splendor vergrößert die das Feld des andauernden Konfliktes, der nicht nur das Lehramt Pauls VI über die eheliche Liebe betrifft sondern auch das von Johannes Paul II.

-Und dieser Kampf betrifft auch das Päpstliche Institut Johannes Paul II für Studien zu Ehe und Familie, das vor kurzem von Papst Franziskus neu strukturiert und umgetauft wurde. 
Auf der einen Seite steht Msgr. Gilfredo Marengo, der seit langem versucht, sich von der historischen Linie des Institutes zu trennen und der vor kurzem den neuen Zugang zu Lehre und Moral mit dem Buch "Kirche ihne Geschichte, Geschichte ohne Kirche" (Studium 2018) angenommen hat. 
Andererseits gibt es weitere Professoren des Institutes, die das Buch über die Beträge des Kardinals von Krakau Karol Wojtyla zu Humanae Vitae (Cantagalli 2017) veröffentlicht haben. Sie weisen auf die Unreformierbarkeit der Lehre von Humanae Vitae hin, die ebenfalls von Wojtyla im o.g. Buch bestätigt wurde. 


SSPX -nach der Wahl von S.E. Alfonso de Galarreta

Jean-Marie Guénois kommentiert für den Figaro die Wahl des neuen Generalsuoeriors der SPPX , Rorate Caeli hat diesen Kommentar übernommen und heute veröffentlicht.
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"LE FIGARO ZUR WAHL BEI DER SSPX: "FELLAY GESTÜRZT"; "DIE SEITE, DIE GEGEN EINE ÜBEREINKUNFT MIT ROM IST,  IST JETZT IM AMT"

"Nach der Wahl des neuen Generalauperiors hat gestern das Generalkapitel der Piusbruderschaft (SSPX) seine beiden Assistenten gewählt: Bischof Alfonso de Galarreta und Fr. Christian Bouchacourt.

Der Religionsredakteur der Französischen Tageszeitung  "Le Figaro", Jean-Marie Guénois, erklärt die neue Situation

Die Lefebvristen: Bischof Fellay ist gestürzt. Fr. Davide Pagliarani wird neuer General-Superior.
von Jean-Marie Guénois

"Bei derSitzung eines Genralkapitels das Mittwoch in Ecône, Schweiz, stattfand, wurde ein neuer General-Superior gewählt, um die Bruderschaft des Hl. Pius X zu wählen, und dabei der aktuelle Superior, Bischof Fellay getürzt, der dennoch als Favorit betrachtet wurde. Mit diesem neuen Mann Fr. Davide Pagliarani,an der Spitze, hat jetzt die Fraktion, die gegen eine Annäherung an Rom ist, die Oberhand.

Das ist eine Überraschung. Nach zwei Amtszeiten von 12 Jahren als Leiter der Pius-Bruderschaft- die von Erzbischof Marcel Lefebvre, dem Führer der Gegner des II.Vaticanichen Konzils- wurde der Schweizer Bischof Bernard Fellay, 60, nicht als Generalsuperior wiedergewählt. Obwohl er als Favorit angesehen worden war.

Am Abend erfuhr man auch, daß Bischof de Galarreta und Fr. Christian Bouchacourt, Franzose und Superior des Distrikts Frankreich- als "Assistenten" des neuen Superiors gewählt worden. Die Ausrichtung dieses neuen Teams läßt vermuten, daß der Prozess der Annäherung an Rom sich jetzt verlangsamen oder stagnieren, wenn man bedenkt, wie wichtig die lehramtlichen Differenzen zwischen dem Vaticann und Ecône sind."
Quelle: Le Figaro, 11., 12. 7. , Ausschnitte

Quelle: Rorate Caeli 
  

Donnerstag, 12. Juli 2018

Father Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über die SSPX und ihr Generalkapitel.
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"SSPX"
Das Generalkapitel der Gesellschaft beginnt- wie ich glaube- heute.

"Wir leben in Zeiten, in denen gläubige Katholiken, immer wenn sie sich treffen, ihre Ansichten über den Gesamtzustand der Ecclesia militans Christi hier auf Erden austauschen.
Das muß unausweichlich auch auf die SSPX zutreffen. Und das umso mehr, weil die Gesellschaft nicht vermeiden kann, gezwungen zu sein, ein vorsichtiges Urteil über ihre eigene Beziehung zum Hl. Stuhl zu fällen.

Einerseits sind die Bischöfe der Gesellschaft jetzt 30 Jahre älter als zu der Zeit, als sie geweiht wurden. Wenn sie ohne Apostolisches Mandat ergänzt werden sollten, würde das eine erneute excommunicatio latae sententiae bedeuten: das wäre also ein wirklicher Schritt rückwärts in den de-facto Beziehungen.

Andererseits muß niemand an die Art erinnert werden, wie Rom diejenigen behandelt, die seiner Barmherzigkeit unterliegen. Und-trotz der Rhetorik ist Barmherzigkeit nicht das Markenzeichen des aktuellen Regimes.

Als Zyniker neige ich dazu, zu denken, daß jede Übereinkunft den Zustand finanzieller Unabhängigkeit dieser lieben und bewundernswerten Gesellschaft sicherstellen sollte, damit -wenn es in der Folge schlechtmeinende Römer geben sollte- sie den früheren Kurs unbeschadet wieder aufnehmen können. "Hände weg vom Geld und Besitz" scheint mir eine äußerst wichtige Überlegung zu sein.
Das Einsammeln des ganzen Krams, schien mir eines Hauptmotive für das brutale Visitations-Regime zu sein, das den FFI aufgezwungen wurde. Aber was weiß ich schon von den Feinheiten der gegenwärtigen Situation?

Worüber ich sicher bin, ist daß die Mitglieder der Gesellschaft unsere geliebten  Brüder im Herrn sind, für die zu beten, wir jetzt eine große Verpflichtung haben. Und indem wir das tun, danken wir auch für alles, was die SSPX für die Erhaltung des Glaubens getan hat.

Als einer, der die "Filial Correction" mit initiiert hat, kann ich nicht vergessen, daß S.E. Bischof Fellay der einzige Nachfolger der Apostel war, der sie unterschrieben hat.

Quelle: Liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke



Fundstück

Rudolph Gehring berichtet für CNA über seine Begegnungen mit Kardinal J.Meisner, dessen Tod sich vor wenigen Tagen zum erstenmal jährte.
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"Gut und jetzt hau ich ab" - Meine letzte Begegnung mit Kardinal Meisner"

Pezzo Grosso ist deprimiert....

Marco Tosatti gesteht ein, nach dem letzten Brief Mitleid und Solidarität mit Pezzo Grosso wegen dessen Nachwahl- Depression empfunden zu haben. Warum kann man bei Stilum Curiae lesen und dabei einen Blick hinter die Kulissen der aktuellen wirtschaftlichen Lage in Italien werfen, die trotz aller Unterschiede ein gewisse Ähnlichkeit zu unserer Situation hat.
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"PEZZO GROSSO IN DEPRESSION. PENSIONEN, MIGRANTEN UND BRAMBILLA. HIER IST DER SCHULDIGE." 

"Armer Pezzo Grosso ! Gestern Abend, als ich die Reflektion, die er mir geschickt hat, las, habe ich wirklich Sympathie und Solidarität für ihn empfunden- der in seinen schüchternen Hoffnungen, die er in die Wahl , oder besser gesagt, die angekündigtten Wahlmöglichkeiten, gesetzt hatte, seitens der Regierung zum Thema Rentenguthaben- so schwer verletzt worden ist.
Was die Möglichkeit angeht, daß die mainstream-Medien, also Fernsehen und die großen Tageszeitungen- wenn auch nur für kurze Zeit ihre Immigrations-Propaganda verlangsamen könnten, hatte er keine Illusionen, aber machen wir weiter....

Lieber Tosatti,
ich muß von irgendeinem Syndrom befallen worden zu sein, jedenfalls leide ich immer, wenn ich die Nachrichten in den Zeitungen lese. Einige deprimieren mich geradezu. Ich gebe ein paar Beispiele von heute.
Das erste Beispiel dreht sich um die sogenannten "Gold-Pensionen" (siehe Repubblica von heute, Seite 7: Goldpensionen- Gegenplan der Lega) .
Der Minister für Arbeit und Entwicklung Di Maio (5 Sterne) hat versprochen, sie nach einer Neuberechnung der tatsächlichen Beitragszahlungen zu kürzen, was für die Angestellten des Staates (Verwaltung, Lehrer, Militär etc) eine erhebliche Beinträchtigung darstellen würde.
Eine ungerechte, komplexe, unpopuläre Aktion.
Und hier kommt -aus dem Hut gezaubert- die geniale Idee des Versicherungsexperten der Lega -Alberto Brambilla- in der stattdessen eine vorläufige! Solidaritäts-Beitragsabgabe vorgeschlagen wird, die offensichtlich diejenigen, die eine Goldrente haben, nicht betrifft.
Beiträge, die nicht angemessen bezahlt werden, aber auch wahllos diejenigen betreffen, die viele Beiträge (einschließlich Solidarität) zugunsten anderer bezahlt haben.
Lega und 5-Sterne konkurrieren mit so brillanten Vorschlägen?
Giorgetti bitte greife sofort ein !


Mittwoch, 11. Juli 2018

Was mal gesagt werden mußte....

angesichts so hanebüchener wie fadenscheiniger Forderungen der selbsternannten Flüchtlings-"Seenotretter" nach "christlichen Werten und Samaritertum".
Man kann es bei Philsophia Perennis unter dem Titel:
"SEENOTRETTUNG": DEUTSCHES HERRENMENSCHENTUM STATT VERANTWORTUNGSVOLLES HANDELN"
im Klartext lesen :  klicken -in dem es u.a. heißt:

"Voller Lust reklamieren sie „christliche Werte“, an die sie selbst keinen Deut glauben. Die ihnen aber gerade recht und billig sind, um sie zynisch-hämisch ihren eigenen, im Zweifel populistischen Landsleuten um die Ohren zu hauen: Es seien Imperative wie Nächstenliebe, Mildtätigkeit und Hilfsbereitschaft, die selbige angeblich vermissen ließen, wenn sie sich gegen das gewerbsmäßige Chauffieren von Boat People an Europas Küsten wenden." .....

Quelle: Philosophia Perennis, D. Matissek

Heute feiert die Kirche den Hl. Benedikt von Nursia

Was der Papa emeritus Benedikt XVI bei der Generalaudienz am 9.April 2008 über den heiligen Namenspatron seines Papstnamens sagte:   klicken

Der Hl. Vater begann seine Katechese so:

"Heute möchte ich über den hl. Benedikt, den Begründer des abendländischen Mönchtums und Schutzpatron meines Pontifikats, sprechen. Ich beginne mit einem Wort des hl. Gregor des Großen, der über den hl. Benedikt schreibt: »Nicht nur die zahlreichen Wunder des Gottesmannes wurden in der Welt berühmt, sondern auch das Wort seiner Lehre strahlte hell auf« (II Dial., 36). 
Diese Worte schrieb der große Papst im Jahr 592; der heilige Mönch war kaum fünfzig Jahre zuvor gestorben und noch in der Erinnerung der Menschen und vor allem in dem von ihm gegründeten blühenden Orden lebendig. Der hl. Benedikt von Nursia hat durch sein Leben und Werk einen grundlegenden Einfluß auf die Entwicklung der europäischen Zivilisation und Kultur ausgeübt." ......

Quelle: LEV,  Vatican.va

Kirche zu Moscheen?

Robert Spencer kommentiert für OnepeterFive die Aussage eines italienischen Priesters
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"ITALIENISCHER BISCHOF SAGT: ER SEI BEREIT "ALLE KIRCHEN IN MOSCHEEN UMZUWANDELN, UM DER MASSENMIGRATION VON MUSLIMEN ZU HELFEN" 

"Msgr. Raffaele Mogaro, emeritierter Bischof von Caserta, sagt, er sei bereit, "alle Kirchen in Moscheen umzuwandeln, wenn das der Sache dienlich sei und uns erlaubte, die Leben von Männern und Frauen zu retten."

Und so geht die Katholische Kirche weiter auf ihrem Weg bei Europas Versuch zum zivilisatorischen und kulturellen Selbstmord zu unterstützen und zu helfen, unwissentlich aber mit offenen Augen.
Wie ich in meinem Buch "Die Geschichte des Djihad. Von Mohammed zu ISIS" zeige, war die Katholische Kirche einst das größte Bollwerk der Verteidigung im Djihad gegen Europa.
Aber diese Tage sind lange vorbei- bis zu einem Grad, daß jene, die auf die Tatsache, daß Europa sich dem  Wiedererstehen der selben Gefahr gegenüber sieht,  werden von Katholischen Autoritäten rücksichtslos angegriffen und zum Schweigen gebracht

Die Geschichte wird die heutigen Katholischen Prälaten sehr harsch beurteilen.

"Verlaßt sie, sie sind blinde Führer. Und wenn ein blinder Mann einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen." (Matth 15:14)

Am 10. Juli hat Sergio Rame für Il Giornale geschrieben:  "Migranten - Priester drohen Salvini: fasten und protestieren gegen ihn."

" Straßenpriester, Nonnen und Missionare auf den Straßen gegen Salvini: "Solidarität mit Migranten". 10 Tage Fasten und Proteste zwischen Vatican und Montecitorio"
Alle gegen Matteo Salvini. Nicht nur die Linken und Radical Chic. Jetzt aucch die "roten" Priester, die allgemein "Straßenpriester" genannt werden, Missionare und Nonnen gehen auf die Straße."
[......]

Quelle: OnePeterFive, R.Spencer