Samstag, 18. August 2018

Fundstück

Was BenoîtXVI-et-moi und die von ihr zitierte webite "Pro Liturgia" über den aktuellen aber schon so alten Mißbrauchsskandal und seine Bedeutung für den Rücktritt des Papa emeritus denken.
Hier geht´s zum Original:  klicken und hier klicken

"MISSBRAUCHSKANDAL : DER PREIS, DEN BENEDIKT XVI BEZAHLT HAT"
Díe von Pro Liturgia vorgebrachte Hypothese zu den Gründen seines Rücktritts ist nicht von Grund auf falsch....

Auf dem Weg nach Fatima am 11. Mai 2010 hatte Benedikt XVI auf eine Frage von Pater Lombardi (der sich zum Sprecher der anwesenden Journalisten gemacht hatte) zum Inhalt der Botschaft des berühmten Dritten Geheimnisses geantwortet (w2.vatican.va):


(...) Was die Neuheiten angeht, die wir heute in dieser Botschaft entdecken können, gehört dazu auch, daß die Angriffe auf den Papst und auf die Kirche nicht nur von außen kommen sondern daß das Leiden der Kirche aus dem Inneren der Kirche kommt, aus der Sünde, die in der Kirche existiert. Das haben wir immer gewußt, aber heute sehen wir es auf wirklich erschreckende Weise: daß die größte Verfolgung der Kirche nicht von ihren äußern Feinden kommt sondern aus der Sünde der Kirche entsteht.

Zu diesem Thema nehme ich einen Artikel von der website "Pro Liturgia" auf und gestehe, daß ich im Nachhinein beunruhigt bin. Die Hypothese widersprich außerdem nicht der offiziellen Version zum Amtsverzicht, die vom Papa emeritus selber autorisiert wurde: seine Erschöpfung war real, die ständigen Belästigungen, denen er seit 2005 ausgesetzt war (vergessen wir nicht, daß das schwule Milieu auf ehr mächtige Verbindungen in den Medien verfügt) Grund für seinen Widerstand gewesen sein können. Er hat also vorgezogen, sich zu Gott und ins Gebet zurück zu ziehen.

Jetzt zum Text von Pro Liturgia: 

PRO LITURGIA
Und wenn Benedikt XVI von denen gedrängt wurde zurückzutreten, die im Inneren des "Hohen Klerus" fürcheteten, daß dieser sanft erscheinende Papst eine große Reinigung im "Haus der Kirche" unternehmen würde?" 
2005 war Kardinal Ratzinger vom Hl. Johannes Paul II gebeten worden, die Meditationen des traditionellen Kreuzwegs  im Kolosseum zu sprechen. Erinnern wir uns an die Worte, die er damals benutzte:
"Herr, du hast uns aus der Banalisierung des Bösen gerufen, in der wir schwelgen, damit wir unser ruhiges Leben fortsetzen können. (...) Hilf uns, daß wir uns nicht damit begnügen, neben Dir herzugehen oder nur Worte des Mitgefühls anzubieten.(...) Welche Verschmutzung in der Kirche! Oft erscheint uns Deine Kirche, Herr, wie ein sinkendes Schiff. (...) Rette Deine Kirche und heilige sie. Rette uns alle und heilige uns." 

Als die diese Worte hörten, müssen einige gezittert haben. Aber Kardinal Ratzinger, der sehr gut über das informiert war, was in der Kirche passierte, wartete auf ein Zeichen des Souveränen Pontifex um zu handeln. Die Angst muß gewisse Kardinäle und Bischöfe ergriffen haben, als Joseph Ratzinger Papst wurde. Er wußte zuviel: er mußte auf die eine oder andere Weise nach draußen gedrängt und zum Schweigen gebracht werden." 

Quelle: BenoîtXVI-et-moi, Pro Liturgia 

Freitag, 17. August 2018

Fundstück

Das hätte ich bis jetzt auch nicht für möglich gehalten, daß wir eines Tages Daniel Deckers zitieren und einen seiner Texte in der FAZ als Fundstück ins Boot stellen würden.
Doch tempora mutantur und die Dinge ändern sich. Man hätte auch nicht für möglich gehalten, daß Jünger des medialen Mainstreamdenkens -man könnte auch Einheitsdenkens sagen- einen Personenkultfilm über den Römischen Pontifex drehen würde. Da mußte erst der Jesuiten-Papst aus Argentinien kommen.
Hier geht´s also um Fundstück:  klicken

                                    "EIN MANN SEINES WORTES" 
und das beginnt so:
"Franziskus ist nicht Teil der Lösung der Krise der Autorität in der Kirche, er ist Teil des Problems."

Kardinal Burke widerspricht Pater Rosica

Claire Chrétien berichtet bei LifeSiteNews über das Interview, das Kardinal Burke Raymond Arroyo bzgl. der kontroversen Äußerungen von Fr.T.Rosica über Papst Franziskus und seine Amtsführung gegeben hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"UNSINN": KARDINAL BURKE WEIST FR. ROSICAS AUSSAGE ZURÜCK, DASS FRANZISKUS ÜBER DER SCHRIFT STEHT."
Kardinal Raymond Burke hat dem Vatican-Berater Fr.Thomas Rosica bei EWTN "The World Over Thursday night" widersprochen.

"Der umstrittene Basilianer-Priester hat kürzlich behauptet, daß die Kirche unter Papst Franziskus "offen regiert wird-eher durch ein Individuum als durch die Autorität der Schrift allein oder auch durch ihre eigenen Diktate von Tradition plus Schrift."

"Das ist Unsinn" sagte Kardinal Burke, der frühere Präfekt der Apostolischen Signatur- dem Obersten Gericht des Vaticans, zu seinem Gastgeber Raymond Arroyo.

"Unsere Kirche ist tatsächlich in eine neue Phase eingetreten" schrieb Rosica " mit dem Erscheinen des ersten Jesuiten-Papstes, wird sie jetzt eher offen von einem Individuum geleitet als durch die Autorität der Schrift allein oder auch durch ihre eigenen Diktate von Tradition plus Schrift."

Burke jedoch erwidert:
"Jesus Christus ist das Haupt des mystischen Leibes der Kirche und Jesus Christus kommt durch die Hl. Schrift zu uns, durch die Tradition der Kirche. Wir lieben die Schriften. Wir lieben die Wahrheitm wie sie uns vom Lehramt der Kirche gelehrt wird, weil wir Jesus Christus lieben und er auf diese Weise zu uns spricht."

Das Oberhaupt der Kirche ist nie eine Person- sondern jemand, der im Namen Jesu Christi und in Treue zur Tradition handelt," erklärte der Kardinal. "So wurde der Römische Pontifex immer verstanden, daß....er die Fülle der Macht hat, die Glaubenswahrheiten, die Schönheit der Hl. Liturgie und das Gut ihrer Disziplin zu bewahren und weiter zu geben, nicht die Kirche als eine Art selbsternannter Autokrat zu regieren."

Burke sagte, daß den Papst auf diese Weise zu beschreiben "ein sehr schlechter Dienst am [Papst]-Amt ist."

Rosica, der Salt & Light-TV leitet ist ein Kommunikationsberater des Vaticans. Er hat eine Geschichte darin fragwürdige Statements abzugeben."

Quelle: LifeSiteNews, C. Chrétien, Kard. R. Burke

Tosatti: Neues über den us-amerikanischen Mißbrauchsskandal

Marco Tosatti kommentiert für La Nuova Bussola Quotidiana den derzeitigen Stand der Dinge im us-amerikanischen Mißbrauchsskandal -speziell im Hinblick auf Kardinal Donald Wuerl, dessen Stellung nach den Enthüllungen des Grand-Jury-Reports immer unhaltbarer wird.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"WUERL, LIEBER ZURÜCKTRETEN ALS "PONTIFIZIEREN."

"Nach dem Bericht der Grand Jury von Pennsylvania erscheint klar, daß der ehemalige Erzbischof von Pittsburgh und heutige Kardinal Donald Wuerl verschiedene Fälle von Priestern, die aus gutem Grund des Mißbrauchs beschuldigt wurden, alles andere als klar handhabte. Kardinal Bernard Law aus Boston ist aus ähnlichen Gründen zurückgetreten. Anstatt Bischofskommissionen voruzuschlagen sollte er zurücktreten. Um ein Stückchen Gllaubwürdigkeit zu bewahren.

Am vergangenen 6. August, während der Skandal um Kardinal McCarrick aufkam, der Kardinal-Erzbischof von Washington, Donald William Wuerl, gegenüber dem "National Catholic Reporter,"
der links-katholischen amerikanischen Zeitung-einen Vorschlag gemacht.
Wuerl hat angesichts des wachsenden Skandals Folgendes vorgeschlagen: "Wir sollten eine Art Kommission haben, ein Komitée von Bischöfen ....für das eine bestimmte Zahl von Bischöfen gewählt werden könnte, um zu erforschen, was hinter diesen Aussagen steht. Mir scheint, daß das eine Möglichkeit ist, daß es ein Weg für die Bischöfe wäre und das würde heißen, mit Hilfe unserer Konferenz zu arbeiten...um in der Lage zu sein, das Problem dieser anwachsenden Aussagen anzugehen."

Sein Vorschlag wurde sofort von den gewichtigen Stimmen zahlreicher Laien in den USA  zurückgewiesen- auch von einem Bischof, Edward B. Scharfenberger aus der Diözese von Albany, der dem Gedanken einer Kommission im Auftrag des Hl.Stuhls zustimmte, aber "um glaubwürdig zu sein, müßte die Kommission von jeder Macht getrennt sein, die kompromittiert sein könnte. Es ist Zeit für uns, an die Talente und Charismen unserer gläubigen Laien zu appellieren, die bestrebt sind, uns bei der Ducrhführung  nachhaltiger Reformen zu unterstützen, die ein neues Vertrauensniveau wiederherstellen. Sie sind von grundlegender Bedeutung für die von uns angestrebte Lösung. "

Bis zu diesem Zeitpunkt wurde nur über Kardinal McCarrick gesprochen, einen der großen Papstberater für amerikanische Angelegenheiten (ihm verdanken wir die Vorschläge zur Ernennung von Blaise Cupich für Chicago und von Walter Mc Elroy für San Diego als Weihbischof von Los Angeles). Aber schon in diesem Fall  hätte Donald Wuerl anstatt eine Kommission vorzuschlagen vielleicht einige Erklärungen abgeben sollen. Donald Wuerl war Erzbischof von Washington D.C., der Diözese seines Vorgängers McCarrick.
Wenn das-wie es aussieht- wahr ist, sollte der Hl. Stuhl keine Schwierigkeiten haben, zu bestätigen oder zu dementieren - daß Theodore McCarrick schon zum Zeitpunkt seines Rücktritts, 2006, restriktiven von Benedikt XVI angeordneten Bestimmungen bzgl. seiner Aktivitäten und seines Amtes unterworfen war. Wuerl könnte dann sagen, ob und wie er als Titular der Diözese und somit verantwortliche Person, diese Bestimmungen durchgesetzt hatte. Und er sollte folglich kein äußerstes Erstaunen zur Schau stellen, wie er es in Interviews und Auftritten im Fernsehen angesichts der Enthüllungen über McCarrick getan hat.


George Weigel über den Umgang mit dem us-amerikanischen Mißbrauchsskandal

George Weigel kommentiert für Fist Things die aktuelle Kirchenkrise um den us-amerikanischen Mißbrauchsskandal.
Hier geht´s zum Original: klicken


          "DIE AKTUELLE KRISE DER KIRCHE"
"Der Ausbruch des preußisch-französischen Krieges führte zum vorzeitigen Ende des Ersten Vaticanischen Konzils am 20. Oktober 1870 und hinterließ das theologische Selbstverständnis der Kirche etwas unausgeglichen. In seiner ersten Sitzung hatte Vatican I die Natur der päpstlichen Autorität durch eine sorgfältig erstellte Bestätigung der päpstlichen Unfehlbarkeit unter bestimmten, klar definierten Umständen definiert. Absicht war die Überlegung zur Autorität der Kirche durch eine parallele Erklärung zur Autorität der Bischöfee zu vervollständigen. Aber Vatican I wurde nicht wieder einberufen. Und das Ergebnis über die Zeit hin- war, daß die Bischöfe zu oft als reiner Zweig von Managern der Katholischen Kirche & co angesehene, dessen allmächtiger Geshäftsführer in Rom war.

Das Zweite Vaticanische Konzil wollte diese Unausgewogenheit und dieses Mißverständnis durch sein erstes Dokument- die dogmatische Konstitution für die Kirche und das Dekret für das Pastorale amt der Bischöfe ausgleichen und korrigieren.
Die Konzilsväter lehrten, daß die Ortsbischöfe wahre Aufseher (wörtliche Bedeutung des griechischen episkopos) der örtlichen Kirche, für die sie verantwortlich waren. Außerdem teilten die Bischöfe sich in die Leitung der gesamten Kirche- mit und unter dem Papst.
Diese Wahrnehmung der bischöflichen "Kollegialität" wurde dann auf Gruppen von Ortskichen ausgeweitet, so wie das Konzil zur Bildung nationaler Bischofskonferenzen beauftragte.

Dieser entwickelten Theologie des Episkopates wohnte die Idee einer gegenseitigen Verantwortung unter den Bischöfen inne. Ihre "Kollegialität" war nicht die typsiche Kollegialität privilegierter Klassen, sondern die gegenseitig verantwortlicher Verwalter. Und dieser Idee wohnte eine Praxis inne, die dann durch Nichtgebrauch verlassen wurde: brüderliche Korrektur unter den Bischöfen, die es in der Mitte des ersten Jahrtausends häufig und in iemlich robuster Form gab.
Christus wollte, daß seine Kirche von Bischöfen geleitet wird, lehrte das II.Vaticanum. Aber diese Lehre erlegte den Bischöfen eine schwere Verantwortung auf, weil sie ein selbst-korrigierender aber auch sich gegenseitig unterstützender, kollegialer Körper war.


Donnerstag, 16. August 2018

Kardinal Sarah spricht Klartext über Humanae Vitae und die Bemühungen, die Enzyklika "neu" zu interpretieren

Und das hat er in einer in La Nuova Bussola Quotidiana auszugsweise wiedergegebenen Pressekonferenz nach einer Konferenz zum 50. Jahrestag von "Humanae Vitae" getan.
Hier geht´s zum Original: klicken

"HUMANAE VITAE ABLEHNEN BEDEUTET GEGEN GOTT ZU KÄMPFEN" 
"Der Präfekt der Liturgiekongregation, Kardinal Sarah hat sich zu Bemühungen geäußert, die Enzyklika von Paul VI zu revidieren und warnt: "Humanae Vitae zu akzeptieren bedeutet nicht nur, sich dem Papst zu unterwerfen sondern auch auf das Wort Gottes zu hören und es anzunehmen. Die Kardinäle. die Bischöfe und Theologen, die sie zurückweisen und so die Gläubigen zur Rebellion gegen die Enzyklika zu ermutigen und sich öffentlich und vorsätzlich gegen Gott selber gestellt. Das Schlimmste ist, daß sie die Gläubigen einladen, sich gegen Gott zu stellen."

Und Kardinal Robert Sarah hat am vergangenen 4. August anläßlich der 50 Jahre der Enzyklika Humanae Vitae in der Bendiktiner-Abtei Hl. Anna von Kergonan, eine Pressekonferenz gegeben.
Wir bieten Ihnen einige Passagen an.
Sie können den französischen Gesamttext am Ende dieser Seite finden.

Irrtum in der Perspektive
"Liebe Freunde, liebe Eheleute, wenn Ihr- soweit Sie Christen sind- Euch der Empfängnisverhütung verweigert, dann nicht weil die Kirche sie verbietet" Und eher weil Sie wissen-durch die Lehre der Kirche- daß Empfängnisverhütung in sich schlecht ist, weil sie fir Wahrheit der Liebe und des
menschlichen Paares zerstören. Sie reduziert die Frau darauf, in jedem Augenblick und jeder Situation nur Objekt des Vergnügens und dem sexuellen Drängen des Mannes zu sein."

Diese Wahrheit stimmt mit der Vernunft überein und wird durch die Offenbarung bestätigt
Es ist gut, zu unterstreichen, daß diese Wahrheit der menschlichen Liebeder menschlichen Vernunf zugänglich ist. Der Hl. Johannes Paul II erinnert daran, daß die Behauptung nach der "jeder eheliche Akt offen bleiben muß für die Weitergabe des Lebens" (HV,11) die "ontologische Wahrheit" beschreibt, die "intime Struktur", die "reale Struktur" des ehelichen Aktes.[....] Dieser vernünftige Charakter liegt der Äußerung von Paul VI und Johannes Paul II zugrunde: "Die moralischen Normen von Humanae Vitae sind Teil des Naturrechts. Jeder Mensch guten Willens kann wahrnehmen und verstehen, daß ein empfängnisverhütendes Verhalten der menschlichen Wahrheit über die eheliche Liebe widerspricht." (Generalaudienz 7.12.1981)

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgicalnotes über einen kleinen Ausflug in Londons berühmtes Kaufhaus Harrods und die nicht mehr ganz junge Geschichte des Königshauses.
Hier geht´s zum Original:  klicken

                   "DODI AL FAYED UND DIANA SPENCER"
 "Wenn Sie sich aus Bicester Village losreißen könnten und einen Laden in Knightsbridge namens Harrods besuchen, hätten Sie bis vor kurzem am oberen Ende der Rolltreppe eine Statue vorgefunden, die ein tanzendes Paar darstellt: Dodi al Fayed, Sohn des damaligen Ladenbesitzers und Diana Spencer, die zerstrittene Ehefrau des Thronerben Kanadas. 

Die Tänzer starben beide in einer Unterführung in Paris als ihr Wagen versuchte den Medien zu entkommen.  Die Annahme war, daß sie beide das waren. was meine Studenten ein  Ziel nennen. ei
Aber jetzt kommen Sie wahrscheinlich zu spät.

Weil die Statue durch den jetzigen Ladenbesitzer entfernt worden und an Mr.al Fayed geschickt worden ist. 

Ich verstehe das. Aber es scheint mir, daß diese Statue, ihr Stil, ihr Zweck, ihr historischer Kontext ein einzigartiger Ausdruck eines bizarren Augenblicks in der Kulturgeschichte unserer Zeit; als Thron des Hauses Windsor in Gefahr schien; als die Menschen dieses Landes von einer irrationalen, unerklärlichen Bebeisterung besessen waren, die irgendwo an der seltsamen, ängstichen, faszinierenden Schnittstelle zwischen Sex und Tod angesiedelt war.

Mr.al Fayed wollte natürlich seinen geliebten Sohnin das Narrativ hineinschreiben- und bestellte deshalb die Gruppe. Das regierende Haus und aktuelle Regime wollte Dodi natürlich aus dem Narrativ schreiben und eine Statue der früheren Miss Spencer...ganz für sich allein....soll in einem Londoner Park aufgestellt werden. 

Ich glaube, daß diese Gruppenstatue von Dodi und Diana in das Archiv der Sammlung des Victoria & Albert Museum untergebracht werden. Ob, wann und wie sie dann eventuelle ausgestellt werden würde, läge in der Hand der Kuratoren. Aber wenn das nicht passiert, wird eine zukünftige Generation uns der Vernachlässigung beschuldigen. 

Ist Dodi arabisch für geliebt? Ich glaube mich an einen Hebräischen Satz aus dem Hohen Lied Salomos zu erinnern....Qol Dodi Dode, die Stimme meines Geliebten an der Tür.....

Quelle: liturgicalnotes, Fr. Hunwicke

Steve Skojec fragt anläßlich der aktuellen Kirchenkrise, ob man in Rom schon Feuer und Schwefel riecht.

Steve Skojec kommentiert bei OnePeterFive die aktuelle Lage der Kirche.
Hier geht´s zum Original: klicken

"WÄHREND DER SOMMER SCHWINDET, HEIZT SICH DIE KIRCHENKRISE AUF"

"Es ist bereits Mitte August. Die volle Sommerhitze hat uns noch nich verlasse aber Nächte und Morgen haben ihren klaustrophobischen Zugriff verloren und geben kühlerer Luft und sanften Brisen nach- während der Herbst wartet.

Im Vatican jedoch werden die Dinge immer heißer. Man fragt sich, ob sie in Rom bereits Feuer und Schwefel riechen.

Von Franziskus, der den Katechismus bei einer Sache göttlich offenbarter Wahrheit ändern will, bis zu neuen Behauptungen seines früheren Sprechers, er "könne die katholische Tradition verändern wann immer er es wolle"  und eher einseitig die Kirche regieren als " daß sie durch die Autorität der Schrift allein oder ihr eigenes Diktat von Tradition und Schrift regiert wird,"- werden die Feinde innerhalb der Heiligen Mutter Kirche schamloser denn je.

Sie sagen diese Dinge jetzt offen. sie glauben nicht, daß man sie aufhalten kann.

Zusätzlich hat 1P5 in diesem Monat eine wichtige Rolle in der Präsentation zweier Geschichten über klerikales Fehlverhalten gespielt, die dazu führten, daß in den entsprechenden Diözesen gehandelt wurde. Das ist nur der Anfang dessen, was bald eine Welle neuer Beschuldigungen im Kielwasser der Enthüllungen der causa McCarrick- werden könnte- Enthüllungen, die nur die Gefahr für gläubige Katholiken erhöhen wird, die versuchen ihre Kinder in diesem unglaublich schwierigen Augenblick für unseren Glauben zu halten und zu erziehen.

Gläubige Katholiken, die hierher kommen, um Trost in der Erkenntnis zu finden, daß sie nicht allein sind.

Inzwischen freut sich 1P5 anzukündigen, daß wir unseren früheren Mitherausgeber auf einer bleibenderen Basis angeworben haben- mit der Beförderung zum Hauptherausgeber.
Drew Belsky, der seit mehr als einem Jahr zum 1P-Team gehörte, wird ab jetzt alle hereinkommenden Beiträge bearbeiten und uns helfen Stil und Inhalt der website zu standardisieren.
Wir erweitern unser Team auch um neue Beitragsschreiber und wollen unsere Themenvielfalt auf weitere Gebiete erweitern und den Katholizismus wieder aufzubauen und zu restaurieren- über die Kirchennachrichten hinaus.

Steve Skojec bedankt sich dann bei den Lesern und Spendern und erklärt die finanzielle Situation der website und bittet die Leser um ihr Gebet. (s. den Originalartikel)"

Quelle: OnePeterFive, S.Skojec

Wenn ein Bischof die Kommunion im Knien verbietet....

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae das Verbot, die Kommunion kniend zu empfangen, das der argentinische Bischof, Msgr. Raul Martin, in einer Predigt für seine Gemeinde aussprach.
Hier geht´s zum Original: klicken

"ARGENTINISCHE VERRÜCKTHEITEN. DER "LITURG DER PAMPA" VERBIETET DEN GLÄUBIGEN, BEI DER KOMMUNION ZU KNIEN."

"Ist es möglich, daß ein Bischof eine Predigt hält, in der er treue Katholiken, die die Angewohnheit haben, die Kommunion auf den Knien zu empfangen, tadelt?  Ja in der Tat.
Es geschah gerade in Argentinien und in dieser desaströsen Kirche, die auf allen Gebieten in die Irre geführt wurde und bei der es nie an Überraschungen fehlt.
Leider sind es im Allgemeinen böse Überraschungen.

Wir befinden uns in der Gemeinde von Santa Rosa-der Hauptstadt der Pampa, in der Gemeinde "Unsere Liebe Frau der Wundertätigen Medaille". Die Gemeindemitglieder in dieser Gemeinde pflegten seit sie - eine relative Neugründung-  gegründet wurde, zu knien, um die Eucharistie zu empfangen.

Nun sieht die Instruktion "Inaestimabile Donum" vom 3.4.1980, Nr. 11 vor, daß die Kommunion von"den Gläubigen sowohl auf Knien als auch stehend gemäß den von der Bischofskonferenz festgelegten Normen empfangen werden kann". Und er betonte: "Wenn die Gläubigen die Kommunion auf Knien empfangen, wird von ihnen kein Zeichen der Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten verlangt, denn der Akt des Kniens drückt die Anbetung aus. Auf der anderen Seite sollten sie, wenn sie sie stehend empfangen und sich dem Altar in Prozession nähern, vor dem Empfang des Sakraments einen Akt der Verehrung ausüben."


Mittwoch, 15. August 2018

Missa Assumpta est Maria



           

Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes anläßlich des Hochfestes Mariae Himmelfahrt über einen Text von Abbé Perdrau zum Zusammenhang zwischen der Hl. Gottesmutter und der Eucharistie.
Hier geht´s zum Original: klicken

        "ABBÉ PERDRAU UND UNSERE LIEBE FRAU" 
"Der Gedanke an Maria und an die Eucharistie lassen sich leicht vereinen; sie sind sozusagen miteinander verbunden und austauschbare Begriffe; Es ist Maria, die uns das Göttliche Kind von Bethlehem anbietet; am Fuß des Kreuzes  präsentiert sie uns den toten in sein Grabtuch gewickelten  Körper Jesu; am Altar gibt sie ihn  uns wieder-ins eucharistische Leinen gehüllt.

"Das ist es nicht, was die Kirche Gottes denkt, wenn es uns ermächtigt vor dem Heiligen Sakrament die wunderschöne Sequenz des Ave Verum:



Sei gegrüßt, wahrer Leib,
geboren von Maria, der Jungfrau,
der wahrhaft litt und geopfert wurde
am Kreuz für den Menschen;
dessen durchbohrte Seite
von Wasser floss und Blut:
Sei uns Vorgeschmack
in der Prüfung des Todes!

So wird in dem Augenblick, wenn Jesus aus dem Tabernakel erscheint- die Erinnerung an Maria in unseren Seelen -Maria erscheint uns wie die Monstranz in der der Leib des Herrn glänzt.
In der Tat ist die Hl. Hostie ein Geschenk der Hl. Jungfrau. 
Der Hl. Augustinus sagt das in vier oft zitierten Worten: Caro Jesu, Caro Mariae..."Das Fleisch Jesu ist das Fleisch Mariens. Diese Leib, dieses Blut Christi, das auf dem Altar unsere Nahrung und Getränk wird- haben ihren Ursprung in Maria. Es ist die Materie Mariens die die Substanz Jesu geworden ist, Maria ist eines Hauptbestandteile des Hl. Sakramentes; sie trägt dazu bei wie das Weizenkorn, das ausgesät wird, die Ähre hervorbringt, die die Ernte  ausmacht."

                                                      *     *     *     *     *

Ein gelehrter Leser unterrichtet mich, daß der Abbé einen ....Essay über die letzten Tage unsrer Lieben Frau in Ephesus geschrieben hat und seine Schwester Pauline eine Nonne war, die ein Bild der Mater admirabilis gemalt hat, das von Papst Pius IX sehr bewundert wurde. Es zeigt unsere Liebe Frau -ungewohnt- mit einer Spindel.

Hochfest Mariae Himmelfahrt

   
       HEILIGE MARIA, MUTTER GOTTES, BIITE FÜR UNS! 

             

Am 1. November 1950 hat  Papst Pius XII feierlich das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel proklamiert .

Die Predigt zu Mariae Himmelfahrt,

die Papst Benedikt XVI am 15.8.2012  in der Kirche San Tommaso da Villa Nova in Castel Gandolfo gehalten hat.
Hier geht´s zum deutschen Originaltext:  klicken

Sie beginnt so:

"Am 1. November 1950 verkündigte der ehrwürdige Diener Gottes Papst Pius XII. als Dogma, daß die Jungfrau Maria, »nachdem sie ihren irdischen Lebenslauf vollendet hatte, mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen worden« ist. Diese Glaubenswahrheit war der Überlieferung bekannt, wurde von den Kirchenvätern bekräftigt und war vor allem ein wesentlicher Aspekt der Verehrung, die der Mutter Christi entgegengebracht wurde. Gerade das Element der Verehrung war sozusagen die entscheidende Antriebskraft für die Formulierung dieses Dogmas: Das Dogma ist gleichsam ein Lobpreis der allerseligsten Jungfrau. (....)"

Quelle: La Santa Sede, LEV

Steve Skojec über den "Frühling in der Katholischen Kirche" und Fr. Rosicas Spiel mit dem Feuer

Steve Skojec kommentiert bei OnePeterFive das hochkontroverse Statement von Pater Rosica über Papst Franziskus, die Lehre und die aktuelle Lage der Kirche.
Hier geht´s zum Original: klicken

 "SPIEL MIT DEM FEUER: ROSICA, FRANZISKUS UND DER GEIST DES ANTICHRIST" 

"Selbst gegen den Höchsten führt er vermessene Reden; er bedrückt die Heiligen des Höchsten hart und sinnt darauf, Festzeiten und Gesetze zu ändern und die Heiligen werden für eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe in seine Hand gegeben." (Dan. 7:25)

Vor Jahren habe ich geschrieben, daß ich glaube, daß Papst Franziskus eine Art Antichrist sei. Ein Vorgänger. Ein Vorläufer. Ein Mann, der "einige bemerkenswerten Eigenschaften und ideologische 
Neigungen hat, die seit langem für diese apokalyptische Figur vorhergesagt wurden. 
Einige Leute haben sich dagegen gesträubt. Einige haben darüber gespottet. 
Das würden heute-denke ich- weniger tun, besonders wenn wir im gegenwärtigen kirchlichen Kontext die Worte von Erzbischof Fulton J.Sheens aus "Der Kommunismus und das Gewissen des Westens" noch einmal lesen, den ich damals zitierte:

"Der Antichrist wird nicht so genannt werden; sonst würde er keine Anhänger haben....er wird als großer Humanist verkleidet sein; er wird von Frieden, Wohlstand und Überfluss sprechen- nicht als Wege, um uns zu Gott zu führen sondern als Selbstzweck....Er wird die Christen mit den selben dreierlei Versuchungen versuchen, mit denen er Christus versuchte.....Er wird ein großes Geheimnis haben, das er niemandem erzählt; er wird nicht an Gott glauben.
Weil seine Religion die einer Bruderschaft ohne die Vaterschaft Gottes sein wird, wird er sogar die Erwählten täuschen. Er wird eine Gegenkirche errichten....
Sie wird alle Konzepte und Eigenschaften der Kirche haben, aber umgekehrt und ihres göttlichen Inhalts entleert. 
Sie wird der mystische Körper des Antichrist sein, der in allem Äußeren dem mystischen Leib Christi entspricht."

Ich lade Sie ein, dieses zu lesen und mit den Worten des Basilianer-Paters, Vatican-Sprechers und Gründer des kanadischen Salz-& Licht-TV (Pater Rosica ist gemeint) über Papst Franziskus zu vergleichen, die er gestern veröffentlicht hat: 

"Papst Franziskus bricht die Katholischen Traditionen, wann immer er es will, weil er "frei ist von fehlgeordneten Bindungen."  Unsere Kirche ist tatsächlich in eine neue Phase eingetreten: mit dem Erscheinen des ersten Jesuiten-Papstes wird sie eher von einem Einzelnen offen regiert als durch die Autorität der Schrift allein oder durch ihre eigenen Diktate aus Tradition plus Schrift."     

"Er wird sich selbst für fähig halten, Zeiten und Gesetze zu ändern und sie werden in seine Hand gegeben werden... "