Samstag, 4. Juli 2020

Fr. Hunwicke spricht...

heute bei liturgicalnotes über das "Eucharistische Fasten" in Zeiten von Covid-19 und früher....
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"DIE NEUE NORMALITÄT" 

"Nun, in diesen Königreichen haben unsere Herrscher, liebenswürdige und sympathische Personen, dem Laienvolk erlaubt, von nun der Sakramente teilhaftig zu werden (vorausgesetzt, die Hirten springen durch eine Anzahl einfallsreicher Reifen). Ähnliches kann auch in anderen Ländern passieren.

Ich persönlich bin überrascht - daß PF- angesichts seiner beharrlichen Behauptung, er sei gegen etwas, das er "Klerikalismus" nennt, sich so über eine Situation gefreut hat, in der die Geistlichen tatsächlich ermutigt wurden, täglich die Opferfeier in ihren Häusern zu begehen, während das Heilige Volk Gottes gezwungen war, sich einem "eucharistischen Fasten" zu unterziehen.  Es wird sogar berichtet, daß er Geistliche aus der Lombardei, die unter Mißachtung des Verbotes ihrem Volk gedient haben, als "Adosleszente" bezeichnet hat.. Ich werde diesen bemerkenswerten Mann oder sein immer größer werdendes Lexikon der Beleidigungen niemals verstehen. Was ist seine Strategie, nachdem er einst Großmütter beleidigt hat, jetzt Jugendliche zu beleidigen? Ist es einfach sein angeborener argentinischer Sinn für Fairplay?

Aber das Leben stand in diesen letzten Monaten nicht still. Es ist kein Geheimnis, daß viele Kleriker dieses lock-down dazu benutzt haben, sich den Ritus antiquior beizubringen,. Und andere haben Messfeiern in Alten Ritus in ihren Kirchen gestreamt und es so auch nur geringfügig interessierten Laien ermöglicht, ihn -schmerzlos- kennen zu lernen....

Ich denke, wir sollen in dieser neuen Situation für die Priester und das Volk beten: für die Bereicherung beider: Gott danken für diese Chance, das authentische liturgische Erbe der Lateinischen Katholischen Kirche wieder zu erlangen und ihn bitten, daß es reiche Frucht bringen möge.

"Eucharistisches Fasten" ist ein Konzept, das einige schon vorher kennen gelernt haben, als die Ordinariate gegründet wurden, wurde irgendwie entschieden (kein Zeichen davon in Anglicanorum Coetibus) daß hinzugekommene Anglikaner zwischen dem Zeitpunk, an dem sie die Church of England am Gründonnerstag verließen und zur vollen Kommunion zugelassen wurden, einige "nichtsakramentale" Wochen verbringen sollten. Humorvolle Leute haben das als "Detox" beschrieben!

Eine Erklärung für den theologischen Zweck dieser Maßnahme wurde nie gegeben. Bei einem Klerikertreffen mit unseren "anglikanischen fliegenden Bischöfen" und mit einem römisch-katholischen Bischof, habe ich öffentlich gefragt, von wem diese Idee stammte. Ein sehr peinlich berührter anglikanischer Bischof zeigte auf den römisch katholischen Bischof...und der zeigte auf sie!
Später wurde mir in aller Ruhe erklärt, daß diese Forderung von irgendwem aus der Englischen Katholischen Bischofskonferenz stammte."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

R.I.P. Msgr. Ratzinger up-date

Auch Susanne Hornberger, Chefredakteurin der Münchner Kirchenzeitung nimmt Abscheid vom ehemaligen Regensburger Domkapellmeister. Domradio hat sie interviewt:   klicken

"BESCHEIDEN, BODENSTÄNDIG, WITZIG; OFFEN UND EHRLICH" 

 .                                                                              *   *   *   *   *                                                 

domradio.de berichtet:
Zum Pontifikalrequiem haben sich Erzbischof Georg Gänswein und Kardinal Gerhard Müller angemeldet. Die Domspatzen, die am Sonntag mit 220 Sängern an der Totenvesper teilnehmen werden, dürfen wg. covid-19 nicht vorher proben.

                                                          *   *   *   *   *

und eine schöne Erinnerung:

          

Ein neues Schlagwort erobert den Diskurs..." weißer Suprematismus"

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae einen Kommentar von Agostino Nobile, in dem er die Entstehung des Rassismus und in seinem Gefolge des weißen Suprematismus beschreibt, der jetzt als Vorwand für den Ikonoklasmus und die Gewaltausbrüche in den USA und Teilen Europas herhalten müssen.
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"WEISSER SUPREMATISMUS. WO IST ER ENTSTANDEN? ABER ER IST (FAST) VERSCHWUNDEN."

"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Agostino Nobile hat uns eine Überlegung zur historischen Realität, die "weißer Suprematismus" genannt wird und die in Wirklichkeit eine Art propädeutischer Rassismus der Rassentheorie ist, die wir im Nationalsozialismus  gesehen haben. Aber seine Wurzel liegen anderswo..."

§§§

                 
Die historischen weißen Susprematisten waren Freimaurer und Feinde des Christentums.    

Um den historischen Aspekt des weißen Suprematismus zu verdeutlichen, der heute nicht existiert, außer in kleinen Gruppen von besessenen Suprematismus, möchte ich dem vorherigen Artikel weitere Informationen hinzufügen und dabei einige kurze Auszüge aus meinem im Juli 2014 veröffentlichten Buch "Antichrist Superstar" verwenden .

Sklaventum gibt es seit jeher in allen Kulturen und politischen Systemen Es geht also nicht darum, links oder rechts nach Flöhen zu suchen, sondern zu klären, daß im Westen in den letzten zwei Jahrhunderten das Christentum die einzige Religion war, die den Angriffen des klassischen  rassistischen Atheismus ausgesetzt war. Und wie wir sehen werden, gibt es ganz bestimmte Gründe.

Wie in der freimaurerischen Französischen Revolution wurden Tausende von Ordensleuten getötet und im Kommunismus die meisten Kirchen abgerissen.

In seinem Büchlein  mit dem Titel "Der Antichrist"  schreibt Friedrich Nietzsche: "Das Gift der Lehre" Gleichberechtigung für alle ", das Christentum hat es auf radikalste Weise gesät. Das Christentum ist ein Aufstand von allem, was auf Erden kriecht -gegen das, was oben ist.

"Das Christentum hat die Ernte der alten Zivilisation betrügerisch übernommen; später hat es erneut die Ernte der Zivilisation des Islam.verfälscht.  Die wunderbare Welt der maurischen Zivilisation Spaniens (eine Fälschung, die von Schulen und Medien verbreitet wurde), die uns im Grunde ähnlicher sind und uns mehr ansprechen."

Der portugiesische Schriftsteller Fernando Pessoa (1888 - 1935), Agnostiker, Sympathisant der Freimaurerei, schreibt:"Sklaverei ist logisch und legitim, ein Zulu oder Landim repräsentiert nichts Nützliches auf dieser Welt. [...] sie zu versklaven ist logisch. Das entartete egalitäre Konzept, mit dem das Christentum unsere sozialen Konzepte vergiftet hat, hat diese logische Haltung jedoch beschädigt. " (José Paulo Cavalcanti Filho - Fernando Pessoa, uma Quase-Autobiographie - Porto Editora, 2012).


Fundstücke der anderen Art....

Veronica Giacometti berichtet für ACI Stampa vom Auffinden der Glocken der Basilika des Hl. Benedikts in Norcia, die nach dem Erdbeben unter meterhohen Trümmern verschüttet waren,.
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"BASILIKA DES HL BENEDIKTS VON NORCIA: UNTER 4 METERN SCHUTT WURDEN DIE GLOCKEN WIEDERGEFUNDEN" 
Ein Zeichen der Wiedergeburt und der Hoffnung für die im Erdbeben von 2016 schwer betroffene Bevölkerung. 

"Die Glocken der Basilika des Hl. Benedikts von Norcia sind unter 4 Metern Schutt wiedergefunden worden- intakt. Und das ist ein Wunder, das in diesen Stunden in Umbrien passiert ist. Das Erdbeben hatte sie zerstreut, aber die Glocken der Basilika, des bedeutendsten Heiligen von Norcia sind wiedergefunden und in Sicherheit gebracht worden.

Ei  Zeichen für Wiedergeburt und Hoffnung für die vom Erdbeben von 2016 schwer getroffenen Bevölkerung. Das hat die Superintendanz für die Schönen Künste in Umbrien bekannt gegeben. Die Glocken waren unter 4 Metern Trümmern in der zentralen Zone der Apsis der Basilika begraben.

"Vier Glocken der Basilika aus den Trümmern auftauchen zu sehen" kommentierten die Architektin Vanessa Squadroni und der Leiter der Arbeiten Giuseppe Lacava: "ist ein berührendes Gefühl und belohnt- symbolisch- für die vielen Mühen."

Nach der Regierungsanordnung zur Unterbrechung der Arbeiten um die Verbreitung von Covid-19 zu verhindern, sind die Aktivitäten an der Baustelle der St.Benedikt-Basilika sind im Juni wieder aufgenommen worden. Und das erste große Geschenk an die Gemeinde sind die Glocken der Basilika. 

"Wir werden so schnell wie möglich weitermachen- betont dagegen die Superintendentin Rosaria Mencarelli. Die Gemeinde von Norcia und das ganze Land brauchen starke Zeichen für die Wiederaufnahme und des Übergangs von der ersten Phase der Schutzmaßnahmen zum Wiederaufbau der Basilika des Hl. Benedikts."

Quelle: V. Giacometti, ACI / Stampa

Freitag, 3. Juli 2020

Die Theologie hat den Glauben ausgehöhlt Teil 4

Ich habe mir in einer kleinen Serie Gedanken gemacht über die moderne Theologe die den Glauben so sehr aushöhlt dass er nicht mehr da ist, wie ein Jenga Turm aus dem man solange Stein herauszieht bis er zusammenfällt.
Hier Teil 1, Teil 2 und Teil 3 

Wie wir alles wissen plagen wir uns mit der modernen Theologie schon länger rum, und manchen behaupten das Hinterherlaufen und Sichanschleimen an den Zeitgeist, gar das Verraten der Frommen, der Suchenden, an selbigen sei sozusagen der dunkle Schatten den die Kirche immer länger werdend hinter sich her ziehe.
Haben diese Stimmen recht, wofür einiges spricht so ist es erstrecht Zeit zu beten "Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt" und diese Nacht die man da geistig schon kommen sieht, ist die von der Christus sagt dass in ihr keiner mehr was tun kann.

Ich denke immer man sieht an nichts so gut den Niedergang der Theologie wie am Niedergang der sakralen Kunst..
Klassische sakrale Kunst, die bearbeitet den Stein, das Holz,. um wie es im dummen Witz* , der überhaupt nicht dumm ist, heißt, die Figuren, die Ornamente hervorzuholen die schon vorher drin sind.

Man vergleiche zu diesem Zweck ein gotisches Rosettenfenster, einen gotischen Bogen, auch gerne  einen der so hoch oben ist, dass man ihn von unten gar nicht sieht .
Man schaue sich einen romanischen Fries an oder gehe in eine Barockkirche, überall sieht man wie aus dem Stein sein Muster  herausgearbeitet wird. Man schaue sich ein altes Chorgestühl an. oder nur die Kerzenaufbewahrung in einer alten Kirche
Man gehe, zum Vergleich, in eine moderne Kirche im 4B1b Stil (4B = Beton, Batik, Bergkristall, Bronze, 1b = basteln ). Wenn man dabei "Glück" hat so trifft man einen verblendeten Pfarrer, oder eine verblendete Gemeindereferentin oder einen ebensolchen Küster an, der einem erklärt was der "Künstler" sich dabei gedacht hat, was teilweise schon in seiner Stringenz nicht zu wiederlegen ist, nur leider haperte es bei der Kindergartenkinder nachahmende bastlerische Umsetzung in Beton, Batik, Bronze, Bergkristall. Und weil das nicht zu verleugnen ist , hat man darüber eine Soße aus modernen theologischem Gechwurbel gekippt, das das Fenster durch welches sich die Seele wegen der Kunst, der Schönheit,. der Liturgie hinaufschwingen soll zur Ahnung Gottes, erstrecht zunagelt und zuhält, weil es die Seele mit all den Problemen dieser Welt so belastet dass die sich nirgendwohin mehr schwingen kann, sondern flügellahm am Boden niedergedrückt verharrt.
Das ist zwar für sich alleine gesehen schlimm genug wenn die Seelen der Menschen gehindert werden sich aufzuschwingen zur Ahnung, und damit zur Suche nach Gott, aber so ist nun mal die Welt gestrickt, das meint, meines Erachtens Jesus mit der Perikope von den verschiedenen Böden auf die die Saat des Wortes fällt.  (Matthäus 13).

Fundstück

Oliver Maksan hat für "Die Tagespost" einen Leitartikel zu den Kirchen-Austrittszahlen verfaßt,der an Klarheit nichts zu wünschen übrig läßt und sich wie in direkter Appell an die begriffsstutzige Kirchenoberen lesen läßt. Lesen!
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unter dem Titel:

"DER EXODUS DER GETAUFTEN HEIDEN" 

beginnt sein Leitartikel so:  ZITAT

"Das fatale Modell des Selbstläufers Volkskirche kommt an sein ehrliches und verdientes Ende. Die Kulissen, die die Kirche selbst mit errichtet hat, stürzen ein."
(...)

Quelle: "Die Tagespost""!, O. Maksan

Ein frohes Kirchenlied....

Pater Friedrich Bechina, der Untersekretär der  Römischen Bildungskongregation, würdigt bei vatican news. den verstorbenen Regensburger Domkapellmeister 
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Unter dem Titel:

"ES WÄRE RICHTIG, FÜR IHN EIN FROHES KIRCHENLIED ZU SINGEN" 

beginnt seine Erinnerung an Georg Ratzinger so: ZITAT

"Musik, Humor und Spiritualität: Der verstorbene Prälat Georg Ratzinger war „eine beeindruckende und zugleich menschlich zugängliche Persönlichkeit“  
(...) 

Quelle: vatican news, F. Bechina

Kardinal Müller : Ein Nachruf auf Msgr, Georg Ratzinger

Kardinal Gerhard Müller - der ehemalige Bischof von Regensburg- hat einen Nachruf auf Msgr. Georg Ratzinger geschrieben, der von vatican-news veröffentlicht wurde. Und er spart nicht mit Kritik an denen, die ihn- wie z.B. die Kirchenredaktion des BR  auch heute wieder- "bezichtigen, seiner Verantwortung angesichts von erzieherischen Übergriffen einzelner Mitarbeiter oder sogar von pädokriminellen Vergehen nicht nachgekommen zu sein. Mit der Behauptung, dass diese Untaten „systemisch“ bedingt gewesen seien, wurde der Eindruck erweckt, die Menschenwürde und das Wohl der jungen Sänger, sei auf dem Altar des Ruhms des Chores und des Glanzes des Domkapellmeisters geopfert worden."  
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Auch die Tagespost hat Kardinal Müller veröffentlicht: klicken

Unter dem Titel:

"KARDINAL MÜLLER: "GEORG RATZINGER WAR EIN ZUTIEFST EHRLICHE MENSCH" 

beginnt der Nachruf so: ZITAT

"Seit ich im November 2002 Bischof von Regensburg wurde, kenne ich Domkapellmeister Georg Ratzinger auch persönlich sehr gut. Oft war er bei mir im Bischofshaus zu Gast und ebenso oft habe ich ihn zu verschiedenen Gelegenheiten in seiner Wohnung besucht.  Zuletzt sahen wir uns in Rom  bei seinem Bruder Josef, unserem Papa emeritus Benedikt XVI. Anfang diesen Jahres. Aus diesen Begegnungen und  Erfahrungen habe ich diese Überzeugung gewonnen: Georg Ratzinger war ein zutiefst ehrlicher Mensch,[...]

Quelle: vatican news, Kard. G. Müller

Donnerstag, 2. Juli 2020

Die Theologie hat den Glauben ausgehöhlt Teil 3


Ich habe mir vor einigen Tagen hier  und hier Gedanken gemacht, wie dass denn so ist mit einer Theologie die den Glauben so sehr aushöhlt, dass sie ihn  zu Verschwinden bringt,
Anlass dafür war eine Bemerkung in einem Buch aus dem Jahr 1969, also von vor über einem halben Jahrhundert.
Mittlerweile hat man das Gefühl,. dass  solange alles was eigentlich konstitutiv für den Glauben ist, zu hinterfragt, ausgehöhlt,  und alles was einen störte weggebrochen wurde, dass nichts mehr da ist.
Da nun das auch dem modernsten Theologen Sorgen machen muss, einfach weil es ja von den Idioten lebt, die so dumm  sind altmodisch zu glauben und deshalb ihre Kirchensteuer oder in anderen Ländern eben ihre Spenden abdrücken, deshalb scheint es ist man derzeit dabei aus dem Rohmaterial welches man in der Welt vorfindet einen neuen Glauben, besser als der alte, zu basteln.
Und damit drängst sich geradezu der Vergleich mit der Sakralen Kunst auf, die bis neulich wunderbar ziselierte Altäre fertigte und sich heute dafür feiert überdimensionale Hackklötze aufzustellen und das ganz klasse findet.
Mir widerstrebt es immer solcherlei Elaborate zu verlinken weil ich denke: Irgendwann ist der Wahn vorbei und dann wird es denn Leuten doch peinlich sein!

Regensburg R.I.P. Msgr. G. RATZINGER : neue up-dates


Erzbischof Gadecki hat dem Papa emeritus im Namen der Polnischen Bischofskonferenz kondoliert.

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Auch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis nimmt in "Die Tagespost" von Georg Ratzinger Abschied: "Ich vermisse Georg Ratzinger. Seinen Charme und seinen Witz."
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Das Bistum Regensburg teilt mit:

Die Regensburger Domspatzen nehmen Sonntag, 5. Juli um 15:00 Uhr mit einer Totenvesper im Regensburger Dom  mit 220 Sängern Abschied von ihrem ehemaligen Domkapellmeister.
Sie ist nicht öffentlich, kann aber über den Livestream (www.bistum-regensburg.de) verfolgt werden.

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Montag, 6. Juli um 19:00 Uhr: Gebet des Hl. Rosenkranzes im Regensburger Dom, zu dem alle eingeladen sind.

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Pontifikalrequiem: 

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vaticanpress teilt mit:  Papst Franziskus kondoliert dem Papa emeritus schriftlich.
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Martin Lohmann kommentiert in "Die Tagespost" :  "De mortuis nil nisi bene"
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Regensburg: RIP Georg Ratzinger up-date

Auch Paul Badde verabschiedet sich -mit persönlichen Erinnerungen von Georg Ratzinger: klicken
Unter dem Titel: "Georg Ratzinger-von den Domspatzen zu den Chören der Engel"     

Domkapellmeister G.Ratzinger wird im Stiftungsgrab der Domspatzen, am unteren Katholischen Friedhof in Regensburg beigesetzt. "Seine“ Domspatzen werden in dem Rahmen, den die Corona-Beschränkungen zulassen, selbstverständlich das Requiem für ihren langjährigen Leiter musikalisch gestalten. Die konkrete Form wird geklärt und bekannt gegeben, sobald sie feststeht 

Das Bistum Regensburg hat eine Fotoserie aus dem Leben des verstorbenen Domkapellmeisters unter dem Titel: "Das Leben Georg Ratzingers in Bildern"veröffentlicht:    klicken

Die info-Seite SIR von "Avvenire" hat die Stellungnahme des Regensburger Kanonikers Hubert Schöner zum Ableben Georg Ratzingers veröffentlicht:  klicken

"DER TOD GEORG RATZINGERS: MSGR SCHÖNER ( REGENSBURGER KANONIKER) "ER HAT DAS LEBEN IN GROSSER GELASSENHEIT VERLASSEN"

Für Regensburg ist es ein großer Verlust. Er war eine Mensch der Kultur, der Freude, der Kirche, von tiefer Spiritualität bis zum Ende." Msgr. Hubert Schöner, Kanoniker der Basilika Unserer Lieben Frau der Alten Kapelle, einer der wichtigsten Regensburger Kirchen, und langjähriger Freund Georg Ratzingers , hat über die Person Georg Ratzingers, Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI, der heute in Regensburg gestorben ist, gegenüber "SIR" /Avvenire Zeugnis abgelegt.  "Wie sein Bruder war er bis zum Schluß ein feiner Theologe, als er nicht mehr sehen konnte, hat er sich alles vorlesen lassen, war er an allem interessiert." "Er hat ein reiches Leben gelebt" erzählt Msgr. Schöner. der fast bis zum letzten Atemzug bei Georg Ratzinger war. Der Kanoniker war auch bei den Begegnungen der beiden Brüder -Georg und Joseph Ratzinger- während des Besuchs von Benedikt XVI in Regensburg vom 18. - 22. Juni anwesend, eine Reise angetreten, um von Bruder Georg Abschied zu nehmen.
"So viel Freude, so viel Wärme" haben die Begegnungen dieser Tage gekennzeichnet: "Wer die Familie Ratzinger kennt, weiß daß die Familie für die beiden Brüder immer eine große Rolle gespielt hat" schließt der Kanoniker "Georg hat das Leben in großer Gelassenheit verlassen."

Quelle: Msgr. H.Schöner, SIR/Avvenire

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Auch A. Gagliarducci hat bei vaticanreporting  einen Nachruf auf Msgr. Georg Ratzinger veröffentlicht.
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"DAS LEBEN TEILEN - DIE VERBORGENE KRAFT DER BRÜDER RATZINGER"

"Es gibt ein Video, das Georg Ratzinger zeigt, der 1993 die Regensburger Domspatzen dirigiert, und das ist sofort wieder verbreitet worden, nachdem sein Tod bekannt wurde. Was da bei dem Bruder Benedikts XVI auffällt, ist sein konzentrierter Blick beim Dirigieren des Chores, seine Aufmerksamkeit für jedes Detail. Da ist etwas Forschendes in seinem Gesicht und in seinen Bewegungen, das ihn Benedikt XVI sehr ähnlich macht.


Mittwoch, 1. Juli 2020

R.I.P. Monsignore Georg Ratzinger

2007 begleitete Georg Ratzinger zusammen mit dem damaligen Regensburger Bischof die Regensburger Domspatzen nach Rom und zu einem Konzert für Papst Benedikt XVI in der Sixtinischen Kapelle.

Mögen die Engel ihn auf seinem Weg in den Himmel ihn behüten und begleiten:



Wer kondolieren möchte, kann dies hier auf der Website des Bistums Regensburg tun.

R.I.P. Msgr. Georg Ratzinger up-date

Wie der Bistumssprecher der Diözese Regensburg Clemens Neck gegenüber der "Welt" vermutet, wird der Papa emeritus nicht zum Begräbnis seines Bruders kommen können. "Die Tagespost"  berichtet. Hier geht´s zum Original:  klicken


Bei kathnet. hat Michael Hesemann einen Nachruf auf Georg Ratzinger geschrieben
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Inzwischen hat -wie AC Wimmer bei CNA berichtet- auch die Diözese Regensburg das Ableben ihres ehemaligen Domkapellmeisters offiziell bekannt gegeben. Bischof Voderholzer:

"Lieber Domkapellmeister, Sie waren mir ein priesterlicher Mitbruder und Ratgeber. Ihre Musik war Gebetsschule, Glaubensunterweisung und Predigt. Unzählige Eucharistiefeiern im Regensburger Dom und in anderen Kirchen verdanken Ihrem Dirigat Schönheit, Herzenswärme und Erhabenheit. Konzertsäle konnten Sie in Gebetshäuser verwandeln."
"Für diesen ganz besonderen priesterlichen Dienst danke ich Ihnen in tiefer Verbundenheit – auch im Namen der Vielen, deren Herzen und Sinne Sie erfüllten."
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Quelle: CNA, AC Wimmer
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CNA veröffentlicht noch einmal das Interview, das Klaus Badde 2011 mit Georg Ratzinger geführt hat. Hier geht´s zum Original:  klicken
  

Breaking: R. I. P. Msgr. Georg Ratzinger !

Mehrere websites und Nachrichtenplattformen melden, daß der ehemalige Regensburger Domkapellmeister Msgr. Georg Ratzinger heute im Alter von 96 Jahren verstorben ist.
R.I.P. ! 

"Die Tagespost" berichtet und veröffentlicht einen Nachruf : klicken 

Kardinal Pell ist zurück

Ed Condon berichtet für CNA von einer Video-Botschaft von Kardinal Goeoge Pell  an das "Global-Institute" der Päpstlichen Heilig-Kreuz-Universität in Ro,
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"PELL: DIE MISSION DER KIRCHE IST KEINE RECHTFERTIGUNG FÜR FINANZIELLE MISSWIRTSCHAFT ODER KORRUPTION"

"Kardinal George Pell hat gesagt, daß die spirituelle Mission der Kirche keine Entschuldigung für schlechtes Management und daß finanzielle Korruption eine größere Gefahr für den Klerus darstellen kann als sexuelles Fehlverhalten.

"Geld ist zweifellos eine Gabe Gottes, es ist auch eine Quelle der Versuchung" sagte Pell Dienstag Abend in einer Video-Botschaft an das Global Institute der Päpstlichen Heilig Kreuz-Universität in Rom

"Zu sagen, daß die Kirche kein Geschäft ist, liefert keine Rechtfertigung für uns, ineffektiv zu sein, viel weniger noch korrupt."

Pell, Gründungsvater des Instituts, wurde 2014 von Papst Franziskus zum ersten Präfekten des Wirtschaftssekretariates im Vatican ernannt, um die Vatican-Finanzen zu überwachen und zu reformieren.

"Ich erinnere, daß ich erschrocken war, als ich- kurz nachdem ich nach Rom kam (2014) erfuhr, daß Mutter Teresa von Kalkutta gesagt hatte, daß es für den Klerus zwei große Herausforderungen gibt:
eine betrifft die Sexualität, die andere das Geld" erinnert sich Pell "und sie dachte, daß die Gefahr, die vom Geld ausgeht, größer und stärker ist, als die sexueller Verfehlungen."

"Unser Herr selber hat eine Menge über die Reichen zu sagen, er war bei diesem Thema sehr klar.. Ich erinnere mich, daß ich noch einmal erschrocken war, es mag 10 Jahre oder so her sein, als ich las, daß Unser Herr die Liebe zum Reichtum stärker verdammt als Heuchelei."

Der Kardinal sagte "es tut gut, daran zu erinnern, daß die einzige Gruppe, gegen die Unser Herr die Peitsche erhob, die Geldwechsler und Händler im Tempel waren."

Geld ist eine befleckte Sache. Ich habe meine Arbeit mit Geld sehr genossen- das ist ziemlich faszinierend, aber es muß kontrolliert und gemanagt werden."

"Die Kirche ist kein Geschäft" sagte Pell "die Kirche ist übernatürlich [...] aber wir glauben an die Inkarnation, daß Gott seinen einzigen Sohn schickte, um mit uns zu leben. Deshalb bringen wir die Gegenwart Christi und Gottes in unsere Gemeinschaften und dazu müssen wir Geld und Methoden nutzen."
"Ich schlage keine Minute vor, daß wir unsere Prioritäten verändern sollten" sagte Pell.

Ich erinnere mich, daß ich bei einem großen Jugendkongress gesprochen habe...und gesagt habe, , daß es schwerer sei. jemanden zu Christus zu bekehren als die Vatican-Finanzen zu reformieren"
rief Pell in Erinnerung und stellte fest, daß "die gesamte säkulare Presse behauptete, ich hätte das Gegenteil gesagt".
Pell lobte die Arbeit des Institutes und sagte, daß es für die in den führenden Rollen in der Kirche essentiell ist, Disziplin und Tugend zu pflegen.

Eine spirituelle Vision zu haben ist eine Sache, eine andere Sache ist es, einen Plan oder ein Projekt zu haben: natürlich braucht man, um dieser Dinge umzusetzen, Managerfertigkeiten und menschliche Fähigkeiten, die zu guten und Göttlichen Zwecken trainiert und geformt werden müssen."
Pells Amtszeit als Präfekt des Wirtschaftssekretariates endete offiziell 2019, aber er hat sich 2017 beurlauben lassen, um in sein Geburtsland Australien zu reisen und sich der Anklage wegen sexuellen Mißbrauchs zu stellen. Nach einem langjährigen Justizkrieg, in dem Pell mehr als ein Jahr im Gefängnis verbrachte- einen Großteil in Einzelhaft- wurde der Kardinal im April dieses Jahres in allen Anklagepunkten freigesprochen.