Donnerstag, 24. Mai 2018

Nachtgedanken zur DSGVO

Psalm 139


Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich. /  
2Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. /
Von fern erkennst du meine Gedanken. 
3Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; /
du bist vertraut mit all meinen Wegen.A
4Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge - /
du, Herr, kennst es bereits.
5Du umschließt mich von allen Seiten /
und legst deine Hand auf mich.A
6Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, /
zu hoch, ich kann es nicht begreifen. 
7Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist, /
wohin mich vor deinem Angesicht flüchten? 
8Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort; /
bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen. 
9Nehme ich die Flügel des Morgenrots /
und lasse mich nieder am äußersten Meer, 
10auch dort wird deine Hand mich ergreifen /
und deine Rechte mich fassen.A
11Würde ich sagen: «Finsternis soll mich bedecken, /
statt Licht soll Nacht mich umgeben», /A
12auch die Finsternis wäre für dich nicht finster, die Nacht würde leuchten wie der Tag, /
die Finsternis wäre wie Licht.
13Denn du hast mein Inneres geschaffen, /
mich gewoben im Schoß meiner Mutter. 
14Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. /
Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.A
15Als ich geformt wurde im Dunkeln, /
kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, / waren meine Glieder dir nicht verborgen. 
16Deine Augen sahen, wie ich entstand, /
in deinem Buch war schon alles verzeichnet; meine Tage waren schon gebildet, / als noch keiner von ihnen da war.A
17Wie schwierig sind für mich, o Gott, deine Gedanken, /
wie gewaltig ist ihre Zahl! 
18Wollte ich sie zählen, es wären mehr als der Sand. /
Käme ich bis zum Ende, wäre ich noch immer bei dir.A
19Wolltest du, Gott, doch den Frevler töten! /
Ihr blutgierigen Menschen, lasst ab von mir! 
20Sie reden über dich voll Tücke /
und missbrauchen deinen Namen.A
21Soll ich die nicht hassen, Herr, die dich hassen, /
die nicht verabscheuen, die sich gegen dich erheben?
22Ich hasse sie mit glühendem Hass; /
auch mir sind sie zu Feinden geworden.
23Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, /
prüfe mich und erkenne mein Denken! 

24Sieh her, ob ich auf dem Weg bin, der dich kränkt, /
und leite mich auf dem altbewährten Weg!

Demnächst wird der Herr dann wohl auch Post von einem Abmahnanwalt bekommen.
Was er wohl damit machen wird? 
Da geht jetzt gerade die Phantasie mit mir durch.
Trösten wir uns also mit Psalm 2:
"Gott im Himmel lacht - er spottet ihrer".


Mittwoch, 23. Mai 2018

Es ist eben eine katholische Männerwallfahrt ...

... und keine Show für die Touristen.

Und da reiten eben seit Beginn an keine Frauen mit.

Alle finden's ok. Und keine ist beleidigt .... oder klagt auf ihr Recht.




Die Frauen haben ja auch andere Dinge zum Freuen in unserer Kirche. Wenn ich mich da zum Beispiel bei unseren Maiandachten umschaue, oder bei besonderen Marien-Gottesdiensten oder beim Frauendreißiger oder beim Rosenkranz.
Da kann man die anwesenden Männer an einer Hand abzählen....
Und es ist sicher soch, dass die einen Gebete so gut erhört werden, wie die anderen. So ist Gottes Gerechtigkeit.


Zum deutschen Schisma

Maike Hickson analysiert bei OnePeterFive den aktuellen Zustand der deutschen Kirche.
Hier geht´s zum Original:   klicken


"DAS WACHSENDE DEUTSCHE SCHISMA: WARNUNGEN, PERSÖNLICHE ANGRIFFE UND EIN "LITURGISCHER TANZ" 

"Wie wir vor einigen Tagen berichteten, scheint es, daß die progressistischen deutschen Bischöfe unter der Leitung von Kardinal Reinhard Marx , die sich dem Widerstand von sieben Mitbischöfen gegen ihre neue Handreichung zur Interkommnunion gegenüber sehen, jetzt einer dezentralisierten Lösung des Konflikts zuneigen, durch die jeder Bischof für seine Diözese eigene Regeln aufstellen kann.  Aber auch dieser Gedanke trifft in Deutschland jetzt auf Widerstand.
Man konnte jetzt viele Zurückweisungen und Angriffe sehen und einen weiteren skandalösen "lirurgischen Tanz".

So bedeutet z.B. für Regina Einig, die einen Artikel für die konservative Katholische Zeitung "Die Tagespost" schrieb, dieser dezentralisierte Zugang "de facto die Aussicht auf ein Schisma."
Sie erklärt: "Der Episkopat in Deutschland ist auf alle Fälle an einem Punkt, wo man nicht mehr mit der bischöflichen Konsens-Formel über oppositionelle theologische Ansichten hinweggehen kann."

In Einigs Augen hat der kürzliche Katholikentag in Münster gezeigt, daß ein "Ökumenismus von unten" mit protestantischer Orientierung,  "mit gewaltiger Geschwindigkeit fortschreitet, der offensichtliche Irrtümer nicht zurückweist, Gegner isoliert und rhetorische Blendgranaten wirft."

Einig fährt in ihrer durchdringenden Beschreibung der Lage der deutschen Kirche mit diesen Worten fort:  "Der Katholikentag wurde zu einer Probe für die Spaltung der Katholiken; Fragen, die die Lehre und die Tradition der Kirche betreffen, wurden zuweilen apodiktisch beiseite gefegt und durch Monologe ertränkt." Auch "Psychologischer Druck" wurde gegen Opponierende angewandt , fügt Einig hinzu.
Alle diese Schritte "beschleunigen den Ausverkauf der Sakramente"  kommentiert die Journalistin.
Nachdem sie das zunehmende Unsicherheitsgefühl  der gläubigen Laien, eingeschließlich zukünftiger Seminaristen und die wachsende Sehnsucht unter ihnen, die offiziellen Strukturen der deutschen Katholischen Kirche und ihr staatliches Steuersstem zu verlassen, beschrieben hat, beendet Einig ihren beunruhigenden Kommentar mit den Worten: "Die Selbstprotestantisierung der Kirche in Deutschland schädigt niemanden so sehr wie sie selbst."

In ihren Kommentaren hatte Einig schon früher darauf hingewiesen, daß  beim Katholikentag in Münster niemand den dringenden Warnungen von Metropolit Augoustinos, dem Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland zuhörte.
Sie selbst hatte vor kurzem, am 10. Mai, über diese ernüchternde  Ermahnung durch einen nicht-katholischen christlichen Führer berichtet.

M. Tosatti : "Ratzinger, die unterbrochene Revolution"

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae einen Brief von Super-Ex über ein neues Buch über das Pontifikat des Papa emeritus.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"SUPER-EX SCHREIBT EINE ELOGE ÜBER JEMANDEN. UND ÜBER ETWAS: "RATZINGER. DIE UNTERBROCHENE REVOLUTION" VON BOEZI."

"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, uns hat ein Artikel von Super Ex erreicht (Ex von Avvenire, Ex der Bewegungen,für das Leben, Ex von .....aber Gott sei Dank nicht Ex- christlicher, römischer, apostolischer Katholik), in dem von jemandem gut über jemanden gesprochen wird.
Ja, warten Sie, das ist richtig.
Ein Artikel, in dem Super-Ex nicht auf irgendwelche der zahlreichen Übel hinweist, die sich in der Kirche und in der Gesellschaft ausbreiten.
Er spricht gut über jemanden, über etwas: über einen guten Kollegen, Francesco Boezi und sein Buch über Papst Ratzinger: "Die unterbrochene Revolution" (Verlag La Vela).
Schauen wir, was er schreibt:

"Lieber Tosatti,
ich lese mit Genuß ein Buch, das bei La Vela herausgegebene "Ratzinger, die unterbrochene Revolution" von Francesco Boezi, einem  jungen Mitarbeiter von Il Giornale.
Mit Genuß nicht nur, weil zur Liste der 16 Interviewten zusammen mit Gotti Tedeschi, Marco Tosatti, Gaetano Rebecchini und Aldo Maria Valli auch junge, vielversprechende Katholiken gehören, wie der Bioethiker Giuliano Guzzo und die Aktivisten von Citizen -Go gehören. Sondern vor allem weil dieses Buch ein wenig Hoffnung gibt. Allein schon durch seine Existenz.

Wegen der Tatsache, daß es geschrieben wurde; wegen der Tatsache, daß es sich großartig verkauft; der Tatsache, daß es so viele gute Gedanken enthält....zeigt es, daß die Saat nicht tot ist.

Vor kurzem habe ich einen Gärtner gebeten, in meinem Garten Gras auszusäen.  Dann nach einigen Monaten, sahe ich Beete ohne einen Grashalm und wandte mich wieder an ihn, um zu fragen, ob es nicht Zeit sei, einen anderen Samen auszusäen.
"Nein", sagte er mir: "der Samen ist eingebracht, es braucht nur Zeit, sei geduldig und du wirst sehen, daß das Gras bald blühen wird."


Kardinal Sarahs Pfingstpredigt in Chartres

Für alle die des Französischen oder Englischen (Untertitel)  mächtig sind, Kardinal Sarahs Predigt zum Abscbluß der Chartres-Wallfahrt.       

          

Dienstag, 22. Mai 2018

Marco Tosatti zur causa FFI


Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae den aktuellen Stand der Dinge in der causa FFI. Der ist durch die (wohl der Klage der Betroffenen geschuldeten) Rücknahme von teilweise schweren Beschuldigungen gegenüber Ordensmitgliedern und Unterstützern der FFI gekennzeichnet.
Diese in einem Buch enthaltenen Beschuldigungen waren einer der Hauptgründe für die Kommissionierung der FFI und den sehr unfreundlichen Umgang mit den Ordensangehörigen und ihren Unterstützern. Die Autoren dieses Buches haben sich inzwischen für ihre Behauptungen entschuldigt- aber der noch unabsehbare Schaden ist angerichtet.
Hier geht´s zum Original: klicken


"FFI. DIE GROSSE ANKLÄGERIN ENTSCHULDIGT SICH FORMAL: SIE HAT UNWAHRES ÜBER DIE LAIEN GESCHRIEBEN. "

"Während sich das fünfte Jahr der Kommissionierung der FFI dem Ende nähert, ohne daß man bis jetzt eine mögliche Lösung für dieses außergewöhnliche Geschehen erkennen kann, das gemeinsam mit anderen "imperialen" Handlungenan der Grenze zur Willkür (siehe den Malteser Orden) als eines der Makel dieses Pontifikates bleiben wird, den man als wichtiges Faktum im Lügen-und Vereumdungsgebäude, die diese Geschichte vergiftet haben, festhalten wird.

Loredana Volpi. die Nichte des ersten Kommissars, Pater Fidenzio Volpe, zusammen mit Mario Castellano Co-Autorin des Buches "Wahrheit und Gerechtigkeit für Pater Fidenzio Vopli. Ein dunkles Ereignis im Pontifikat von Papst Franziskus", hat zugegeben, unbewiesene Dinge mit diffamatorischem Inhalt gegenüber den Verantwortlichen der Laienvereinigungen, die die FFI und Pater Stefano Manelli, der das 85. Lebensjahr vollendet hat und immer noch unter dem von Vatican angeordeneten Arrest steht, geschrieben zu haben.

Im gemeinsam mit Mario Castellano ( gestützt auf seine Rolle als Berater des verstorbenen Kommissars Volpi und Paters Alfonso Bruno, einem der Hauptgegner und Ankläger von Pater Stefano Maria Manelli und Anführer der Fronde, die versucht hat sich der Leitung des Ordens zu bemächtigen) wurde gesagt: "... in Wirklichkeit wurde das Institut als Atrappe für die Camorra benutzt: die beiden neuen Vertreter der Vereinigungen- die bereits erwähnten Rocco Alfonso Saviano und Claudio Circelli sind der Polizei bekannt und besonders der Antimafia, als Camorra-Verdächtige und ihr Lebensstil ist offensyichtlich zu aufwendig um durch die Einkommen erklärt zu werden, die sie angegeben haben...."


Tweet zum Tage


Was Kardinal Brandmüller von Kramp-Karrenbauers Frauen-Quoten-Phantasien für die Kirche hält....

Maike Hickson kommentiert bei OnePeterFive die Antworten die Kardinal Brandmüller und Bischof Athanasius Schneider auf die populistischen Forderungen von Hobby-Theologin Kramp-Karrenbauer  gegeben haben. Diese ehemalige Hoffnungsträgerin der CDU darf sich danach getrost als exkommuniziert betrachten.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"KARDINAL BRANDMÜLLER: DIE, DIE EIN FRAUENPRIETERTUM FORDERN, SIND
KETZER UND EXKOMMUNIZIERT."

"Kardinal Walter Brandmüller- einer der vier Dubia-Kardinäle- hat in der deutschen Zeitung "Die Tagespost" gerade einen Kommentar veröffentlicht, der auf die kürzlichen Forderungen der rechten Hand von Kanzlerin Angela Merkel, Annegret Kramp-Karrenbauer antwortet..
Soll heißen -besonders auf ihren Ruf nach weiblichen Priestern in der Katholischen Kirche.
Brandmüller stellt ernsthaft fest, daß die Frage des Frauenpriestertums von Papst Johannes Paul II mit Amtsautorität ausgeschlossen wurde und daß deshalb jeder, der auf diesem Thema besteht- einschließlich der Weihe von weiblichen Diakonen- "die Grundlagen des Katholischen Glaubens verlassen hat" und "die Elemente von Häresie erfüllt, die den Ausschluss aus der Kirche- die Exkommunikation- zur Folge haben."

Wie OnePeterFive schon zuvor berichtete hat Annegret Kramp-Karrenbauer-  mit dem Spitznamen "Mini-Merkel" und die man für die Nachfolgerin Merkels als Parteiführerin hält, am 10. Mai in einem Interview mit der deutschen Zeitung "Die Zeit" erklärt: "Es ist sehr klar: Frauen müssen  Leitungsfunktionen in der Kirche einnehmen" und hinzugefügt, daß sie sich "sehr gut vorstellen könnte, daß es für die Kirche eine weibliche Quote geben könnte".
Beosnders wichtig- sie, als Generalsekretärin der CDU -hat sogar ein Frauenpriestertum gefordert: "Ich wünsche mir, daß es eine Weihe für weibliche Priester kommen würde".
Aber, weil sie sieht, daß es Hindernisse bei dieser Frage geben werdem konzentriert Kraft-Karrenbauer sich jetzt "auf ein realistischeres Ziel, das Frauendiakonat", ein "richtiges Diakonat", das sozusagen eine angenommene Weihe ist.

Kardinal Brandmüller selber antwortet mit gutinformierter Indignation auf diese Forderungen-
Er sagt jetzt " Es ist erstaunlich- oder am Ende vielleicht doch nicht?- mit welcher Hartnäckigkeit bestimmte Themen im deutschen Katholizismus am Leben gehalten werden. "Diese Themen sind immer gleich: "Frauenpriestertum, Zölibat, Intercommunion, Wiederverheiratung nach Scheidung. Gerade erst ist das "Ja" der Kirche zur Homosexualität hinzugekommen."
Während manche von solchen Veränderungen einen "katholischen Frühling" erwarten. erklärt der Kardinal, "kann die deutsche Evangelische Kirche, die alle diese Forderungnschon erfüllt hat, uns jetzt zeigen, welche Wirkung diese Forderungen gehabt haben-" -die Wirkung, die Kirchen zu leeren".


Die causa Alfie ist noch nicht für alle beendet....

Der un- und fragwürdige Umgang mit dem kleinen Alfie Evans geht seitens der britischen Administration auch nach seinem Tod weiter.
Aldo Maria Valli hat sich auf seinem blog mit diesem Umgang beschäftigt und zitiert u.a. ein Interview, das blogger John Allman mit dem Coroner, der einen "natürlichen Tod" des der Euthanasie zum Opfer gefallenen Alfies bescheinigte, zu führen versucht hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"ÜBER ALFIES TOD, DIE VERSCHWÖRUNG DES SCHWEIGENS" 
"Keine Autopsie, post-mortem keine toxikologischen Tests, nichts. Von Blogger John Allman, Spezialist für Untersuchungen über verdächtige Todesfälle interviewt, hat der "Coroner"von Liverpool geantwortet, daß Alfies Tod auf "natürliche Urachen" zurückzuführen sei und daß es also keinen Grund gäbe, mit Untersuhungen und einer Autopsie der Leiche des Kindes weiterzumachen, das gestern beerdigt wurde.

Als typische Figur in angelsächsischen Ländern ist der Coroner mehr als nur ein Gerichtsmediziner. Er hat einen ziemlich großen Ermessensspielraum, er kann beschließen, Untersuchungen über eine Sache durchzuführen und wie diese gemacht werden soll. Außerdem verfügt er über öffentliche Mittel, um diese Untersuchungen durchzuführen. Aber im Fall von Alfie Evans hat Coroner André Rebello festgestellt, daß "Alfie Evans aus natürlichen Gründen gestorben ist und daß es keinerlei Anlass für einen Gerichtsmediziner gibt, nach dem Coroner-und Rechts-Akt 2009 oder sonst einem Gesetz zu ermitteln.

Die Antwort kann in einem e-mail-Briefwechsel gelesen werden, den Allmann auf seinem blog veröffentlicht hat und seitens des Coroners einen hartnäckigen Willen beweist, die Geschichte so schnell wie möglich-ohne weitere Vertiefung- abzuschließen.

"Nach Alfies Tod" schreibt Allmann in der ersten mail -"habe ich vergeblich nach Informationen zu seinem Fall gesucht, über eine postmortale Untersuchung, eine toxilkologische Untersuchung und die Befragung durch den Coroner. Deshalb habe ich beschlossen, direkt an die Quelle zu gehen. Über das, was ich erfahren habe, war ich schockiert."

Wenn auch höflich in der Form -antwortet der Coroner Allman im Grunde, er solle sich nicht einmischen: er fragt ihn tatsächlich zuerst, warum er sich für den Fall interessiert, dann sagt er "weil Alfie Evans eines natürlichen Todes gestorben ist." gab es keinen Anlass eine Untersuchung einzuleiten."


Montag, 21. Mai 2018

Schönes für Herz und Ohren



         

Fundstück zum Thema Frauenpriestertum....

Kardinal Brandmüller weist Annegret Kramp-Karrenbauer in der "Tagespost" die Grenzen ihrer Kompetenzen bzgl. Fragen der Katholischen Lehre auf.
Hier geht´zum Fundstück:   klicken

Und hier einige Zeilen aus dem Tagespost-Beitrag:

"Wer an der Möglichkeit der Priesterweihe für Frauen festhalte, so Brandmüller, habe die Grundlagen des katholischen Glaubens verlassen. 
„Er erfüllt damit den Tatbestand der Häresie, die den Ausschluss aus der Kirche zur Folge hat.“ Der Kardinal betont, dass damit kein „Maulkorb“ für freie Meinungsäußerung gegeben sei, „wohl aber ein klarer Verweis auf die Grenzen, innerhalb derer ein katholischer Meinungsaustausch sich zu halten hat, wenn die von Gott geoffenbarte Glaubenswahrheit auf dem Spiel steht“.


Quelle: Die Tagespost, Kard. Brandmüller

Aktuell: Hl. Messe in der Kathedrale von Chartres

-zelebriert von Kardinal Robert Sarah

Fundstück

"Noch nie hat ein Mensch so gesprochen" Mit diesem Zitat beginnt der Bischof von Passau, Stefan Oster, seinen Text zur Neuevangelisierung, den er für katholisch.de geschrieben hat, wo wir ihn unter dem Titel "So begeistern wir die Menschen wieder für Jesus" gefunden haben,
Hier geht´s zum Original:  klicken

Und hier ein Satz aus dem Fundstück:

...."Und nun stellen wir uns vor, wir wären selbst die Erzähler der Geschichte für unsere Kinder, oder auch für andere. Wie sehr müssten wir Jesus verstanden haben, um ihn so zu schildern, dass wir wirklich glaubhaft machen könnten: "Noch nie hat ein Mensch so gesprochen!" – und so, dass sich ein Kind eben selbst in diese Erfahrung hinein gestellt sieht? Nämlich in der Erzählung jemandem zu begegnen, der eben so gesprochen hat wie Jesus."

Quelle: S. Oster, katholisch.de

Father Hunwicke spricht...

auf seinem blog liturgicalnotes über die Pfingstoktav des Ordo Vetus und die dazugehörige Liturgie. klicken


                                              "PFINGSTZEIT"

"Wie herrlich ist es, daß die Außerordentliche Form und das Ordinariats-Missale uns die Pfingstoktav bewahrt haben, die sich wie die Oster-Oktav bis zum folgenden Samstag-Nachmittag erstreckt.
Aber da fehlt fürchte ich etwas: eine Auslassung, die die liturgische Integrität von Pfingsten unterminiert.

Ihr Römisches Missale, wenn es den Römischen Ritus bewahrt hat, wie er zu Beginn des Pontifikates von Pius XII war, wird Ihnen ein Pfingsten zeigen, das mit einer Tauf-Vigil beginnt: genau wie Ostern.
Die Riten für Pfingsten sind herabgestuft; es gibt nur sechs Lesungen:aber es ist klar, daß Pfingsten eine zweite Taufzeit ist. Praktisch war es eine nützliche Absicherung für Ostern für diejenigen, die aus welchem Grund auch immer die Christliche Initiation Ostern nicht empfangen hatten.
Aber auf jeden Fall ist die Verbindung theologisch angemessen, weil die Pfingstliche Salbung mit dem Geist ein zentrales Element für die volle Initiation ist.
Dom Gregory "Patrimony" Dix hatte -wie ich überzeugt bin- absolut Recht, darauf zu bestehen, daß die Konsignierung, die Firmung kein sekundäres Anhängsel der "Wassertaufe" ist, sondern ein Hauptelement der Christlichen Initiation.

Hauptpunkt der Pfingstoktav ist, daß sie einfach der Tauf-Vigil-Liturgie folgt. Sie ist eine Woche, in der (wie nach Ostern) die Erleuchteten ihr Weiß tragen (eine Bedeutung, auf die wahrscheinlich im englischen Namen Whitsunday angespielt wird).
Der Zelebrant der Eucharistie fährt während dieser Woche fort, die Form des "hanc igitur" zu benutzen, die für neu Initiierten gesprochen wird. Am Samstag geben die "Neugeborenen" dann dem Pontifex ihr Weißes Gewand zurück. Statio war in San Pietro in Vaticano.

Man munkelt, daß Ecclesia Dei Formen der Messe-Riten aus der Zeit vor Pius XII erlaubt hat.
Ich kann keinen Grund sehen. warum sie der Wiederherstellung der Pfingstvigil widersprechen sollten. Immerhin ist sie -auf gewisse Weise- im Novus Ordo wiederhergestellt worden.

FUSSNOTEN
1) Die Vigil ist unter Pius XII verschwunden; wir sollten nie vergessen, daß die Desintegration des Klassischen Römischen Ritus Pius XII [wenn nicht Pius XI] als Paten hatte.
Das Konzil und seine Nachwirkungen stellen nur die logische Folge dessen dar, was Pius XII und Msgr. Bugnini  und andere schon in den 50-er Jahren enthusiastisch  ins Rollen gebracht hatten.

2) Das praktische Problem bei der Spendung der Firmung für Heranwachsende- allen anglikanischen Pfarrgemeinden durch den alten Anglikanischen Witz bekannt, in dem ein Kirchenvorsteher einen anderen dabei berät, wie man die Fledermäuse im Kirchturm loswerden kann, obwohl sie eine geschützte Art sind. "Sie müssen den Bischof dazu bringen, die Leiter in die Glockenstube hinaufzusteigen, zwischen den Glocken herumzukraxeln und jede Fledermaus zu firmen, die er finden kann. Wir haben seitdem nie wieder auch nur eine einzige von ihnen in der Kirche gesehen."

Quelle. liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke



 

Sonntag, 20. Mai 2018

Sandro Magister über den zerfallenden C9- Kardinalsrat

Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo den Zustand und die Zukunft des C9- Kardinalsrates nach Vorliegen des Chile-Berichtes des Papstgesandten Scicluna und nach dem Besuch der chilenischen Bischöfe in Rom mit ihrem kollektiven Rücktrittsgesuch.
Hier geht´s gzum Original: klicken


"DREI WENIGER. DER C9-RAT FÄLLT AUSEINANDER."

"Als Jorge Mario Bergoglio ihn sechs Monate nach seiner Wahl zum Papst einrichtete, schien das der Beginn einer Revolution zu sein: ein Rat aus acht Kardinälen aus fünf Kontinenten - mit der Aufgabe, dem Papst bei der Reform der Kurie und darüber hinaus bei "Leitung der Universalen Kirche zu helfen."

Und statt dessen - nach fünf Jahren und 24 Gipfeltreffen mit Franziskus - ist die Kurie zerfallener denn je, die Universale Kirche im Zustand der Verwirrung und liegt dieser Kardinalsrat in Stücken. Eine unerschrockene Abbildung des aktuellen Pontifikates, die genaueres Hinsehen verdient hat.

Inzwischen wurden  mit der Zulassung von Staatssekretär Parolin, der zunächst als Opfer der Kurienreform ausersehen war,  aus acht schnell neun, wogegen er jetzt mehr Einluß hat als alle anderen zusammen.
Aber als Koordinator der C9, wie er von den Medien getauft wurde, wirkt immer noch der Kardinal von Honduras namens Andrés Rodriguez Maradiaga, den Franziskus stur im Sattel hält - trotz der Tatsache, daß sein Ruf in Scherben liegt, sogar unter den Kardinälen, die neben ihm sitzen.

"L´Espresso" war die erste Zeitung, die wiederholt über die Vorwürfe berichtet hat, die gegen Maradiaga erhoben werden, die seit einem Jahr auf dem Schreibtisch des Papstes liegen, zusammengefaßt im umfangreichen Bericht des Apostolischen Visitators, dem Argentinischen Bischof Alcides Casaretto, der nach Honduras geschickt wurde, um den Skandal zu untersuchen.

Noch ernstere Vorwürfe regnen weiterhin auf seinen engen Freund, den Weihbischof von Tegucigalpa, José Pineda Fasquella, nieder, die ein trostloses Bild von finanziellem Mißmanagement und von fortwährenden sexuellen Übergriffen im diözesanen Seminar, aber nicht nur dort, zeichnen.

Dann ist da der zweite Kardinal des C9, der wegen ähnlicher Missetaten Probleme hat: der Chilene Franzisco Javier Erraruriz Ossa, Erzbischof emeritus von Santiago.

Er wird beschuldigt, einen seiner Mitbrüder, den Bischof von Osorno, Juan Barros, gedeckt zu haben, der seinerseits Schüler und Komplize eines charismatischen und einstmals hochdekorierten Priesters war, Fernando Karadima, dem spirituellen Führer und zugleich Serienangreifer ungezählter junger Männer und Jungen, der 2011 von Vatican-Autoritäten für schuldig befunden und verurteilt wurde.