Mittwoch, 25. Februar 2026

Eine Ratzinger-Predigt aus dem Jahr 1981

Andrea Tornielli hat bei vaticannews eine Predigt von Kardinal Joseph Ratzinger über das Wesen der Kirche aus dem Jahr 1981 veröffentlicht. Hier geht´s zum Original:  klicken

"RATZINGER UND DIE KIRCHE ALS RAUM DER AUFNAHME, DER FREIHEIT LÄSST"

Bislang nur auf Deutsch, jetzt erstmals auf Italienisch veröffentlicht: In einer Predigt stellt der damalige Kardinal Ratzinger die heilige Monika und ihre Haltung gegenüber ihrem Sohn, dem heiligen Augustinus, als Personifikation der kirchlichen Gemeinschaft dar: Raum des Lebens, der Aufnahme, der Freiheit, in dem die Freiheit eines jeden respektiert wird und der Glaube niemals aufgezwungen wird.

„Sie hat leidend gelernt, ihn auf seinem Weg zu lassen, ohne Zwang. Sie hat gelernt, auszuhalten, dass sein Weg ein ganz anderer war“ als der, den sie für ihn gedacht hatte. Es sind Worte über die Mutter des heiligen Augustinus, gesprochen bei der Weihe der Pfarrkirche der Heiligen Monika im Stadtteil Neuperlach in München vom damaligen Kardinalerzbischof Joseph Ratzinger. Es war der 29. November 1981, nur vier Tage nach der Bekanntgabe seiner Ernennung zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre. Es ist einmal mehr ein Bild Ratzingers, das sehr weit entfernt ist von dem, das ihm jene angeheftet haben, die ausgewählte Passagen aus dem Lehramt Benedikts XVI. benutzen, um es dem seiner Nachfolger entgegenzustellen. Die Predigt, bislang nur auf Deutsch veröffentlicht, wird auf Italienisch veröffentlicht im Band ausgewählter Texte Ratzingers „La fede del futuro“ (Cantagalli-Verlag, Übersetzung von Pietro Luca Azzaro), mit einem Vorwort von  Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.

Die Kirche als Person, nicht als Apparat

Der damalige Erzbischof von München und Freising stellt in der Predigt die Gestalt der Mutter des Augustinus als lebendige Erfahrung dessen vor, was die Kirche in ihrem tiefsten Wesen ist. „In ihr“,  schreibt Ratzinger mit Bezug auf den Heiligen von Hippo, „hat er die Kirche als Person erlebt, die Kirche persönlich, so dass sie für ihn nicht irgendein Apparat war, von dem man von weit oben etwas hört, Strukturen, die einem etwas undurchsichtig sind. In dieser Frau war das, was Kirche ist, persönlich da.“ Augustinus, erinnerte der Kardinal, schrieb über seine Mutter: „Sie hat mir nicht nur dieses körperliche Leben geschenkt, sondern sie hat mir einen Raum des Herzens geschenkt, einen Raum des Lebens eingeräumt, in dem ich ein Mensch werden konnte.“ Der Mensch, so Ratzinger, „braucht einen Bezugsraum des Vertrauens, der Liebe und eines Sinnes, der ihn in die Zukunft gehen lässt. 


„Das Gesicht einer einladenend, aufnehmenden Kirche, die die Freiheit aller und die Rhythmen eines jeden respektiert“


Doch dieser „Raum des Lebens“ hat wenig zu tun mit kirchlichen Strukturen oder mit identitären Gemeinschaften von Vollkommenen, die sich von der Welt isolieren und diese Tag für Tag neu verurteilen. Im Gegenteil, er zeichnet auf wunderbare Weise das Gesicht einer einladenend, aufnehmenden Kirche, die die Freiheit aller und die Rhythmen eines jeden respektiert. Genau so, wie Monika es mit ihrem Sohn getan hat, indem sie es als „wesentliches Element für dieses Eröffnen von Lebensraum angesehen, ihm Freiheit zu lassen“. Frei sich zu irren, frei, seinen körperlichen Begierden zu folgen… Monika „hat warten können. Sie hat den Konflikt der Generationen annehmen können. Sie hat leidend gelernt, ihn auf seinem Weg zu lassen, ohne Zwang. Sie hat gelernt, auszuhalten, dass sein Weg ein ganz anderer war, als der, den sie im Glauben für ihn erkannt hatte, und dennoch ihm gut zu bleiben, für ihn da zu sein, nicht ihn loszulassen und doch ihm die Freiheit seines Seins zu lassen. In diesem wartenden Offensein, in dem sie ihm die Freiheit ließ, er selber zu werden, indem sie ihm den Glauben nicht aufnötigte, sondern nur einfach Mensch, Mutter, für ihn war, gerade vermittelt sie Glauben.“

Das sind erhellende Worte für Eltern, für Erzieher und ganz allgemein für jene, die das Evangelium verkünden. Eine Kirche als „Raum des Lebens, der Freiheit, der Hoffnung“.

                Raum des Lebens, der Freiheit, der Hoffnung

Der künftige Papst kommentierte: „Ich glaube, dass es heute deswegen so viel Misstrauen und Abneigung gegenüber der Kirche gibt… weil wir die Kirche so wenig als Person, so wenig persönlich erleben. Wir hören von ihr nur als Struktur, Amt und Apparat. Aber Kirche wird nur bestehen können, wir uns nur in sie einwurzeln und sie uns nur Heimat machen können, wenn sie immerfort wieder in Personen da ist. Dazu sollte dieser Raum, das Raumganze, auch die Räume, in denen wir dann Freizeit und Begegnunt haben, Raum sein, der uns hilft, Kirche in Person füreinander zu werden; Raum, der für uns Lebensraum ist, Mutter, ein Jemand, der uns einen Ort des Vertrauens und des Lebenkönnens einräumt.“


Eine Kirche als „Feldlazarett“, die dich begleitet, in der die Liebe die tiefsten Wunden heilt und man sich zu Hause fühlt."


Die Predigt ist auf Deutsch veröffentlicht in den gesammelten Schriften Joseph Ratzingers/Benedikt XVI. im Band Kirche – Zeichen unter den Völkern (Gesammelte Schriften Bd. 8/2)


Quelle: A. Tornielli, vaticannews

Von der Erde bist du und zur Erde kehrst du zurück

Roberto de Mattei befaßt sich bei Corrispondenza Romana zur Fastenzeit mit dem Rückfall des Menschen- in diesem Fall Adams-in seine Herkunft aus dem Staub- und mit den Worten, die der Priester während der Spendung des Aschekreuzes spricht. Hier geht´s zum Original:  klicken

          "FASTENZEIT GEGEN EVOLUTIONISMUS"

„ Memento, homo, quia pulvis es, et in pulverem reverteris “ („ Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst “) . Mit diesen Worten, die der Priester spricht, während er den Gläubigen das Aschenkreuz aufs Haupt streut, beginnt am Aschermittwoch im römischen Ritus die Fastenzeit. 

Der Ursprung dieser liturgischen Formel lässt sich bis zum ersten Kapitel der Genesis zurückverfolgen , als der Herr nach Adams Sünde zu ihm sagte: „ Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde wirst, von der du genommen bist; denn Staub bist du, und zum Staub sollst du zurückkehren!  ( Gen 3,19).


Alle Kirchenväter kommentieren diese Bibelstelle und erinnern daran, dass der Sündenfall Adams die menschliche Natur verdorben und sterblich gemacht hat. Diese Verdorbenheit wurde auf die Menschheit übertragen, gerade weil Adam, nachdem er sterblich geworden war, sterbliche Kinder zeugte. Augustinus sagt: „ Der Tod des Leibes, der eintritt, wenn die Seele den Leib verlässt, wäre dem Menschen nicht widerfahren, hätte er nicht gesündigt. Es heißt ja: ‚Von der Erde bist du und zur Erde gehst du wieder. ‘“ ( De Genesi ad litteram VI , 25, 36) .

Der Mensch, aus der Erde geboren, kehrt durch seine Rebellion zu ihr zurück. Der Text der Genesis enthält eine Mahnung zur Demut, indem er daran erinnert, dass der Mensch nicht sein eigener Schöpfer ist, und dazu aufruft, sich nicht an materielle Dinge zu binden, da das Wort „Staub“ die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge verdeutlicht. Der heilige Ambrosius von Mailand kommentiert den Vers aus der Genesis folgendermaßen : „ O Mensch, erkenne dein Wesen; dein Fleisch sei nicht stolz. Du bist von der Erde und zur Erde kehrst du zurück  ( De Paradiso , XI, 51). Demut entspringt der Erkenntnis des eigenen Ursprungs: Der Mensch hat sich nicht aus sich selbst erschaffen, er ist gänzlich von Gott abhängig. 

Derselbe Ruf nach der Wahrheit der menschlichen Existenz hallt unter den großen Meistern der mittelalterlichen Spiritualität wider. Der heilige Bernhard von Clairvaux stellt dem Menschen mit seiner asketischen Kraft drei Fragen, die allen Stolz entlarven: „ Quid fuisti? Quid es? Quid eris? “ ( „ Wer warst du? Wer bist du? Wer wirst du sein? “) . Die Antwort ist stets dieselbe: Staub. Staub ist nicht nur das biologische Schicksal des Körpers, sondern auch das Zeichen der radikalen Abhängigkeit der Schöpfung. Der Mensch ist nicht das Produkt einer spontanen Umwandlung von Materie, sondern wurde durch einen direkten Akt Gottes aus dem Schlamm der Erde geformt. Und gerade weil er unmittelbar von Gott erschaffen wurde, wird seine Rückkehr zum Staub in der Heiligen Schrift als Folge der Sünde dargestellt, nicht als natürliche Phase eines evolutionären Prozesses. Der Ausspruch „ Memento, homo, quia pulvis es, et in pulverem reverteris “ besitzt eine theologische Tiefe, die weit über eine einfache moralische Mahnung an die Vergänglichkeit des Lebens hinausgeht. Es beinhaltet eine Vision vom Ursprung des Menschen, die der evolutionistischen Vision diametral entgegengesetzt ist. 

Zu den kommenden Auslandsreisen des Papstes

vaticannews veröffentlicht die vom Vatican bekannt gegebene Liste der geplanten Auslandsreisen Papst Leos XIV. Hier geht´s zum Original:  klicken

"AUSLANDSREISEN DES PAPSTES:  AFRIKA, SPANIEN UND MONACO"
Auslandsreisen des Papstes: Afrika, Spanien und Monaco Die an diesem Mittwoch angekündigten Apostolischen Reisen von Papst Leo XIV. führen ihn zehn Tage nach Afrika – nach Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea –, für einen Tag nach Monte Carlo sowie für sechs Tage nach Spanien mit Stationen in Madrid, Barcelona und auf den Kanarischen Inseln. 

Eine zehntägige Reise nach Afrika und zwei Reisen innerhalb Europas – eine eintägige Visite im Fürstentum Monaco und ein sechstägiger Besuch in Spanien sowie auf der spanischen Inselgruppe der Kanaren. Nach der bedeutenden Reise in die Türkei und den Libanon Ende 2025 und nach der Ankündigung der nächsten Reisen innerhalb Italiens, die ihn bis nach Lampedusa führen werde, nimmt Papst Leo seine Pilgerreisen durch die Welt wieder auf. Dies teilte das Presseamt des Heiligen Stuhls an diesem Mittwoch mit. Auf den Spuren des hl. Augustinus und nach Zentralafrika Die längste Reise – vom 13. bis 23. April – führt ihn auf die Spuren des heiligen Augustinus nach Algerien (Algier und Annaba). Anschließend besucht er in Zentralafrika Kamerun (Yaoundé, Bamenda und Douala), Angola (Luanda, Muxima und Saurimo) und schließlich Äquatorialguinea (Malabo, Mongomo und Bata). Es handelt sich um eine komplexe Reise, die zweierlei ist: eine Reise in Erinnerung an den Bischof von Hippo, dem Papst Leo besonders verbunden ist, und die Begegnung mit zwei Entwicklungsländern mit besonderem Augenmerk auf die Ärmsten, die Bedürftigen und jene, die sich um sie kümmern. 

Auch der Einsatz für den Frieden wird ein zentrales Anliegen sein: Leo XIV. wird die anglophone Region im Norden Kameruns aufsuchen, wo seit zehn Jahren Bürgerkrieg zwischen den offiziellen Streitkräften und Unabhängigkeitsbewegungen herrscht. Letzte Station ist Äquatorialguinea, das einzige spanischsprachige Land Afrikas. Was die Dauer angeht, kommt diese Reise der Afrikareise von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1985 nahe; er besuchte dabei in elf Tagen sieben Länder. 

Die Stippvisite im katholischen Fürstentum Den Auftakt der Auslandsreisen in der ersten Hälfte des Jahres 2026 bildet eine eintägige Kurzreise am 28. März ins Fürstentum Monaco, unmittelbar vor dem Beginn der Karwoche. Leo XIV. kommt damit wiederholten Einladungen der monegassischen Behörden nach, zunächst an Papst Franziskus und dann an ihn selbst. Das Fürstentum ist ein europäischer Staat, in dem der Katholizismus Staatsreligion ist und in dem der Dialog zwischen staatlichen Institutionen und Kirche auch im öffentlichen Diskurs konkrete Bedeutung hat. Bedeutend ist auch das Engagement Monacos für den Frieden. Das Fürstentum wird zum ersten Mal in der Neuzeit einen Papst empfangen. Kontraste in Spanien: Kunst und Flüchtlingsroute 

Schließlich reist Leo XIV. vom 6. bis 12. Juni nach Spanien: Zunächst in die Hauptstadt Madrid, anschließend nach Barcelona, wo er den neuen und höchsten Turm der Sagrada Familia einweihen wird, der monumentalen Basilika, die die Skyline der katalanischen Metropole neu geprägt hat. Der Besuch fällt in das hundertste Todesjahr des genialen Architekten Antoni Gaudí, der die Basilika „erträumte“ und mit ihrem Bau begann. Im vergangenen Jahr zum ehrwürdigen Diener Gottes erklärt. Von Barcelona wird sich der Papst auf die Kanarischen Inseln begeben – eine Reise, die bereits Papst Franziskus am Herzen lag, wie im Januar der Madrider Erzbischof Kardinal José Cobo Cano betonte. Vorgesehen sind zwei Stationen: Teneriffa und Gran Canaria. 

 Bei diesen drei Reisen wird der Bischof von Rom sehr unterschiedliche Länder und Situationen kennenlernen: von einem muslimisch geprägten Staat wie Algerien, in dem die Christen eine kleine Minderheit und zugleich ein Same der Geschwisterlichkeit sind, über mehrheitlich christliche Länder im Herzen Afrikas mit ihren Herausforderungen und ihrem freudigen Glaubenszeugnis. Er wird einen kurzen Besuch im nach dem Vatikan zweitkleinsten Staat der Welt an der Côte d’Azur machen und anschließend in ein großes europäisches Land reisen, dessen Identität stark vom christlichen Glauben geprägt wurde, das jedoch zugleich die Folgen der Säkularisierung spürt. Den Abschluss bilden die Kanarischen Inseln, auf einer der wichtigsten Migrationsrouten von Afrika nach Europa, mit Zehntausenden Ankünften über das Meer pro Jahr."

Quelle: vaticannews, bp

Sonntag, 22. Februar 2026

Angelus

vaticannews veröffentlicht den Wortlaut der Katechese des Hl. Vaters beim heutigen Angelus auf dem Petersplatz in Rom. Hier geht´s zum Original:  klicken

                  "Liebe Brüder und Schwestern, einen schönen Sonntag!"

Heute, am ersten Fastensonntag, berichtet uns das Evangelium von Jesus, der, vom Heiligen Geist geleitet, in die Wüste geht und vom Teufel versucht wird (vgl. Mt 4,1-11). Nachdem er vierzig Tage gefastet hat, spürt er die Bürde seiner Menschheit: auf physischer Ebene den Hunger und auf moralischer Ebene die Versuchungen des Teufels. Er erlebt die gleiche Mühsal, die wir alle auf unserem Weg erfahren, und indem er dem Dämon widersteht, zeigt er uns, wie wir seine Täuschungen und Nachstellungen überwinden können

                                    Foto: ANSA

                   „Die Fastenzeit als einen Weg des Lichts betrachten“

Die Liturgie lädt uns mit diesem Wort des Lebens ein, die Fastenzeit als einen Weg des Lichts zu betrachten, auf dem wir durch Gebet, Fasten und Almosen unsere Zusammenarbeit mit dem Herrn bei der Verwirklichung des einzigartigen Meisterwerks unseres Lebens erneuern können. Es geht darum, ihm zu erlauben, die Flecken zu entfernen und die Wunden zu heilen, die die Sünde darin verursacht haben mag, und uns zu bemühen, es in seiner ganzen Schönheit zur bis zur Fülle der Liebe erblühen zu lassen, der einzigen Quelle des wahren Glücks. 

Natürlich ist dies ein anspruchsvoller Pfad und es besteht die Gefahr, dass wir uns entmutigen lassen oder uns von weniger anstrengenden Wegen zur Zufriedenstellung wie Reichtum, Ruhm und Macht verführen lassen (vgl. Mt 4,3-8). Diese Versuchungen, denen auch Jesus ausgesetzt war, sind jedoch nur armselige Ersatzmittel für die Freude, für die wir geschaffen sind, und lassen uns letztlich zwangsläufig und auf ewig unzufrieden, unruhig und leer zurück.




                                  Foto ANSA

„Geben wir der Stille Raum; lassen wir die Fernsehgeräte, die Radios und die Smartphones ein wenig schweigen“

Aus diesem Grund lehrte der heilige Paul VI., dass die Buße, weit davon entfernt, unsere Menschlichkeit zu verarmen, sie bereichert, reinigt und stärkt auf ihrem Weg zu einem Horizont, dessen »Ziel die Liebe und die Hingabe an den Herrn ist« (Apostolische Konstitution Paenitemini, 17. Februar 1966, I). In der Tat macht uns die Buße zwar unsere Grenzen bewusst, gibt uns aber auch die Kraft, sie zu überwinden und mit Gottes Hilfe eine immer intensivere Gemeinschaft mit ihm und untereinander zu leben.

In dieser Zeit der Gnade wollen wir sie großzügig praktizieren, zusammen mit dem Gebet und den Werken der Barmherzigkeit: Geben wir der Stille Raum; lassen wir die Fernsehgeräte, die Radios und die Smartphones ein wenig schweigen. Betrachten wir das Wort Gottes, empfangen wir die Sakramente; hören wir auf die Stimme des Heiligen Geistes, der in unserem Herzen zu uns spricht, und hören wir einander zu, in unseren Familien, an unseren Arbeitsplätzen, in unseren Gemeinschaften. Widmen wir unsere Zeit denen, die allein sind, insbesondere den Älteren, den Armen, den Kranken. Verzichten wir auf das Überflüssige und teilen wir das, was wir einsparen, mit denen, denen es am Nötigsten mangelt. Dann wird, wie der heilige Augustinus sagt, »unser Gebet, das in Demut und Nächstenliebe, in Fasten und Almosen, in Mäßigung und Vergebung, im Geben von Gutem und Nicht-Vergelten des Bösen, im Sich-Abwenden von dem Bösen und im Tun des Guten« (Sermo 206, 3) gesprochen wird, den Himmel erreichen und uns Frieden schenken.

Der Jungfrau Maria, der Mutter, die ihren Kindern in der Prüfung immer beisteht, vertrauen wir unseren Weg in der Fastenzeit an."

Quelle: vaticannews

Hl.Messe

         
             

Pastoralbesuch in Sacro Cuore di Gesu


Silvia Kritzenberger berichtet für vaticannews  über den Pastoralbesuch des Hl. Vaters in der römischen Pfarrkirche "Sacro Cuore di Gesu". Text der päpstlichen Predigt im Wortlaut.                                         Hier geht´s zum Original: klicken

                       "PASTORALBESUCH IM ZENTRUM ROMS"

Liebe Brüder und Schwestern,

vor einigen Tagen sind wir mit dem Aschenritus in die Fastenzeit eingetreten. Die Fastenzeit ist eine intensive Zeit im Kirchenjahr, die uns die Gelegenheit bietet, den Reichtum unserer Taufe wiederzuentdecken, um dank der Menschwerdung, dem Tod und der Auferstehung Jesu als vollkommen erneuerte Geschöpfe zu leben. 

Die erste Lesung und das Evangelium, das wir eben gehört haben, treten miteinander in Dialog und helfen uns, das Geschenk der Taufe neu zu entdecken als eine Gnade, die unserer Freiheit begegnet. Der Genesis-Bericht führt uns zurück zu unserem Zustand als Geschöpfe, die nicht – wie oft angenommen wird – durch ein Verbot in Versuchung geführt werden, sondern durch eine Möglichkeit, die Möglichkeit einer Beziehung. Der Mensch ist also frei, das Anderssein des Schöpfers zu erkennen und anzunehmen, der seinerseits das Anderssein der Geschöpfe erkennt und annimmt. Um diese Möglichkeit zu vereiteln, suggeriert die Schlange die Anmaßung, jede Unterscheidung zwischen Geschöpf und Schöpfer aufheben zu können, und verführt Mann und Frau mit der Illusion, dass sie wie Gott werden könnten. Der Teufel drängt sie dazu, sich etwas zu nehmen, das Gott – wie er behauptet – ihnen vorenthalten wolle, um sie in einem Zustand der Unterlegenheit zu halten. Dieses Fresko aus der Genesis ist ein unvergleichliches Meisterwerk, das das Drama der Freiheit darstellt.

Die Freiheit, die sich durch das „Ja“ zu Gott verwirklicht

Das Evangelium scheint eine Antwort zu geben auf das alte Dilemma: Kann ich mein Leben in Fülle leben, indem ich „Ja“ sage zu Gott? Oder muss ich mich von ihm befreien, um frei und glücklich zu sein? 

Die Szene der Versuchungen Christi greift letztlich diese dramatische Frage auf. Sie führt uns dazu, das wahre Menschsein Jesu zu entdecken, der – wie die Konzilskonstitution Gaudium et spes lehrt – dem Menschen den Menschen selbst kund macht: „Tatsächlich klärt sich nur im Geheimnis des fleischgewordenen Wortes das Geheimnis des Menschen wahrhaft auf“ (GS 22). Tatsächlich sehen wir den Sohn Gottes, der uns, indem er sich den Fallstricken des alten Widersachers widersetzt, den neuen Menschen zeigt, den freien Menschen, die Offenbarung der Freiheit, die sich durch das „Ja“ zu Gott verwirklicht.


In illo tempore

In seiner heutigen Katechese behandelt Fr. J. Zuhlsdorf bei OnePeterFive die Bedeutung der Liturgie für den 1. Fastensonntag im Kirchenjahr. Hier geht´s zum Original:  klicken

           "IN ILLO TEMPORE: 1. FASTENSONNTAG"

Die heiligen Vierzig Tage beginnen in der römischen Kathedrale, der päpstlichen Erzbasilika des Allerheiligsten Erlösers und der Heiligen Johannes des Täufers und des Evangelisten im Lateran, der „Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt und der Welt“. Die römische Station verankert unsere Fastenzeit an einem konkreten Ort, wie sie es seit über einem Jahrtausend tut. An den Wochentagen dieser Zeit versammelten sich die Gläubigen einst in einer nahegelegenen Gemeinde und zogen mit Litaneien zur Station , wo das Opfer dargebracht wurde. Sonntags gab es in Rom keine Kollekte, weil der Sonntag kein Fastentag war. Der Lateran, die Kathedrale des Bischofs von Rom, steht als Schwelle und Maßstab für unseren Eintritt. Wir treten am ersten Sonntag vom Narthex des Aschermittwochs bis zum Samstag in den Leib der Kirche ein. Das Wort Narthex, abgeleitet vom griechischen Wort für Geißel, erinnert an jenen Ort, an dem einst Katechumenen und Büßer standen. Wir treten in die feierliche Anabasis der Fastenzeit ein in dem Bewusstsein, dass die Kirche uns durch eine jährliche Einhaltung reinigt.

                           

Die heiligen Vierzig Tage beginnen in der römischen Kathedrale, der päpstlichen Erzbasilika des Allerheiligsten Erlösers und der Heiligen Johannes des Täufers und des Evangelisten im Lateran, der „Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt und der Welt“. Die römische Station verankert unsere Fastenzeit an einem konkreten Ort, wie sie es seit über einem Jahrtausend tut. An den Wochentagen dieser Zeit versammelten sich die Gläubigen einst in einer nahegelegenen Gemeinde und zogen mit Litaneien zur Station , wo das Opfer dargebracht wurde. Sonntags gab es in Rom keine Kollekte, da der Sonntag kein Fastentag war. Der Lateran, die Kathedrale des Bischofs von Rom, steht als Schwelle und Maßstab unseres Eintritts. Wir treten am ersten Sonntag vom Narthex des Aschermittwochs bis zum Samstag in den Leib der Kirche ein. Das Wort Narthex, abgeleitet vom griechischen Wort für Geißel, erinnert an jenen Ort, an dem einst Katechumenen und Büßer standen. Wir treten in die feierliche Anabasis der Fastenzeit ein in dem Bewusstsein, dass die Kirche uns durch eine jährliche Einhaltung reinigt.

Das Tagesgebet des Missale Romanum von 1962 ist von lapidarer Kürze:

Deus, qui Ecclesiam tuam
annua quadragesimali classificatione purificas:
praesta familiae tuae;
ut, quod a te obtinere abstinendo nititur,
hoc bonis operibus exsequatur.

O Gott, der du deine Kirche durch die jährliche vierzigtägige Fastenzeit reinigst, gewähre deiner Familie, dass sie das, was sie durch Enthaltsamkeit von dir zu erlangen sucht, durch gute Werke erreicht.

Das Lateinische berührt das Herz. „Nitor“ kann bedeuten, sich anzulehnen, sich auszuruhen, aber auch zu streben, zu arbeiten, sich anzustrengen. Unsere Enthaltsamkeit ruht auf Gott und strebt nach ihm. „Exsequatur“, zu Ende führen, ausführen, vollbringen, deutet auf eine Beharrlichkeit hin, die den Wettlauf bis zum Ziel vollendet. „Purificas“ und „purgatos“ hallen in den Sonntagsgebeten wider. Das Geheimnis vertieft die Disziplin.

Sacrificium quadragesimalis initii solemniter immolamus,
te, Domine, deprecantes:
ut, cum epularum stricte carnalium,
a noxiis quoque voluptatibus temperemus.

Samstag, 21. Februar 2026

Fundstück

Wie Herta Gurtner für vaticannews berichtet, ist gestern der Kreuzweg des Schweizer Künstlers Manuel A. Dürr eröffnet worden. Hier geht´s zum Original:  klicken

unter dem Titel:

"SCHWEIZER KÜNSTLER GESTALTET DEN KREUZWEG IM PETERSDOM"

beginnt der Bericht so-  ZITAT

"Für den Künstler Manuel Andreas Dürr ist es eine besondere Erfahrung, ausgewählt geworden zu sein, und seine künstlerische Arbeit, die 14 Stationen des Kreuzwegs, im Petersdom zeigen zu dürfen. An diesem besonderen Ort entfaltet der Bildzyklus eine eigene visuelle Grammatik im Dialog mit der umgebenden Architektur und ihren Materialien, insbesondere mit dem farbigen Marmor und der reichen Ausstattung des Raumes. Es geht hier nicht um die isolierte Präsentation im „White Cube“, also dem neutralen zeitgenössischen Museumsraum, sondern um eine bewusste Einbindung und Zusammenarbeit mit der bestehenden Umgebung."(...)

Quelle: H.Gurtner, vaticannews


Kardinal Müller zur Antwort der FSSPX an das Glaubensdikasterium

Kardinal Gehrard Müller kommentiert bei kath.net die Antwort des Generalrates der FSSPX an den Präfekten des Glaubensdikasterium zur Frage der Bischofsweihen und eines drohenden Schismas.  . Hier geht´s zum Original:  klicken

unter dem Titel:

DIE PIUSBRUDERSCHAFT UND IHRE EINHEIT MIT DER KIRCHE 
beginnt der Kommentar so - ZITAT 

"Der Generalrat der Priesterbruderschaft St. Pius X. hat am 18. Februar 2026 bei seiner Zusammenkunft in Menzingen ein Antwortschreiben an Kardinal Victor Manuel Fernández, den Präfekten des Dikasteriums für die Glaubenslehre, veröffentlicht.

Darin wird Bezug genommen auf den langen Weg des intensiven Dialogs des Heiligen Stuhls mit der Bruderschaft bis zum magischen Datum des 6. Juni 2017. Und dann folgt eine harsche Zuweisung der Alleinschuld am Ende dieses -in ihrer Sicht- hoffnungsvollen Dialogs mit der Behauptung: „Doch alles endete schließlich auf drastische Weise durch eine einseitige Entscheidung des Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Müller, der auf seine Weise feierlich die notwendigen Mindestanforderungen für die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche‘ festlegte, in die er explizit das gesamte Konzil und das ‚Nachkonzil‘ einschloss.“

Da es hier um das hohe Gut die Einheit der katholischen Kirche geht, die wir alle im Glauben bekennen, sollen persönliche Empfindlichkeiten zurückstehen. " (...)

Quelle: Kardinal G.L. Müller, kath.net

Freitag, 20. Februar 2026

Geplante Ausstellung zum 100. Geburtstag Joseph Ratzingers

Birgit Pottler berichtet bei vaticannews, daß zum im nächsten Jahr bevorstehenden 100. Geburtstag Joseph Ratzingers im italienischen Pordenone eine Ausstellung vorbereitet wird. (Frage: hat man aus D schon etwas gehört?)  Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel

"GROSSER EUROPÄER" . AUSSTELLUNG AUF DEM WEG ZUM 100. GEBURTSTAG JOSEPH RATZINGERS" 

beginnt der Bericht so - ZITAT

"Nicht nur eine Sammlung von Erinnerungsstücken, sondern ein menschlich-intellektuelles Porträt Joseph Ratzingers: Eine Ausstellung will das Denken Joseph Ratzingers neu ins Gespräch bringen – als Theologe, Papst und „großer Europäer“. „An Benedikt XVI. erinnern. Auf dem Weg zum 100. Geburtstag“ („Ricordando Benedetto XVI. Verso il centenario della nascità“) ist vom 21. Februar bis 12. April im Diözesanmuseum für Sakralkunst im norditalienischen Pordenone zu sehen.

Die Ausstellung verbindet Chronologie und Persönliches und richtet den Blick auf den 100. Geburtstag Joseph Ratzingers (16. April 2027) – mit Fotografien, Kunstwerken, einem Videodokumentarfilm, liturgischen Gewändern und persönlichen Gegenständen. „Wir wollen ein langes und intensives Leben des Menschen darstellen – Priester, Professor, Bischof, Kardinal, Papst und emeritierter Papst“, erklärt Luca Caruso von der Stiftung „Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.“ gegenüber den Vatikanmedien.(...)

Quelle: B. Pottler, vaticannews

Fundstück

Kath.net veröffentlicht einen Beitrag, in dem der Pastoraltheologe Prof. H. WIndisch über den aktuellen Stand des Synodalen Weges.  Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel und der Einleitung

                            "KIRCHE IM VERFALL"

Anmerkungen zum Synodalen Weg – „Kardinal Marx hätte nicht am Ende des Synodalen Weges sagen sollen: Ich will das nicht, sondern am Anfang: So geht das nicht“ – Gastkommentar von Prof. Hubert Windisch

beginnt der Beitrag so - ZITAT

"Eine kirchliche Reform besinnt sich immer auf den Ursprung der Kirche, sucht ihrer Herkunft gerecht zu werden, möchte Missstände in ihrer Lehre und Praxis abbauen und so das Christsein in der jeweiligen Zeit zu authentischem und glaubwürdigem Leben erwecken. In diesem Sinn ist der sogenannte Synodale Weg keine Reform, sondern im Gegenteil die rätemäßige Destruktion der katholischen Kirche, ja ein ekklesial-suizidaler Irrweg. Denn man hatte die sexuellen Missbrauchsfälle vor allem unter Klerikern eigentlich nur zum Anlass genommen, um bei den diversen Sitzungen mit ansteigender Verbissenheit die Axt an das Grundverständnis der katholischen Kirche zu legen: an die biblische Anthropologie, das sakramentale Priestertum und damit die heilige Eucharistie. Der sündhafte sexuelle Missbrauch von Klerikern wurde und wird für eine links-grün-woke Agenda missbraucht, die aus der Kirche eine gesellschaftlich und politisch genehme NGO mit religiösem Anstrich machen soll. Kirchliche Wahrheiten werden dabei in ständigen Prozessen immer neu (in Gremien) verhandelbar und dementsprechend unverbindlich. Im Pontifikat von Franziskus erlangte diese Methode, kirchlichen Wahrheiten ihre Kraft zu nehmen, beinahe lehramtliche Dignität. Und sie hat sich im Synodalen Weg strategisch verfestigt. Wegbereiter dazu ist u. a. auch seit Jahrzehnten eine oftmals intellektuell und spirituell unterbelichtete Theologie." (...)

Quelle: Prof. H. Windisch, kath.net

 

Donnerstag, 19. Februar 2026

Manfred Lütz: Die Kirche und die Weltgesundheit

Mario Galgano berichtet bei vaticannews darüber, was der Psychiater und Theologe MAnfred Lütz bei der Generalversammlung der Päpstlichen Akademie für das Leben zur Position des Hl. Stuhls zum Thema Weltgesundheit gesagt hat. Hier geht´s zum Original: klicken

"GLOBAL PLAYER DER ETHIK": M. LÜTZ ÜBER DIE ROLLE DES HEILIGEN STUHLS IN DER WELTGESUNDHEIT"

Nach der Generalversammlung der Päpstlichen Akademie für das Leben zieht das deutsche Mitglied Manfred Lütz eine positive Bilanz. Im Gespräch erläutert der Psychiater und Theologe, warum der Heilige Stuhl als unabhängiger Akteur in der Weltmedizin unverzichtbar ist – von der gerechten Verteilung von Medikamenten bis hin zum Widerstand gegen die Ökonomisierung des Sterbens.

Das Thema der diesjährigen Versammlung traf den Nerv der Zeit: Gesundheitsversorgung für alle, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit. Manfred Lütz, der seit 28 Jahren Mitglied der Akademie ist, bezeichnete die Tagung als eine der spannendsten seiner Amtszeit. Besonders der Austausch mit Wissenschaftlern aus dem globalen Süden habe verdeutlicht, wie krass die Schere auseinandergeht. „Während wir hochkomplexe Medizin haben, reicht in Afrika manchmal ein Euro, um Unglaubliches für Menschen zu erreichen“, so Lütz.

Unabhängigkeit als höchstes Gut

Ein zentraler Punkt für Lütz ist die Autonomie des Vatikans gegenüber wirtschaftlichen Interessen. Im Gegensatz zu vielen medizinischen Kongressen werde die Arbeit der Akademie nicht von Pharmaunternehmen gesponsert. „Das ist ein Pfund, mit dem der Vatikan agieren kann: Er ist unabhängig. Man hört hier nicht das, was Pharmaunternehmen gerne hören wollen“, betont Lütz.

Diese Unabhängigkeit ermögliche eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Weltärztebund. Besonders im Bereich der Prävention leiste die Kirche einen praktischen Beitrag: In Regionen Afrikas, in denen Misstrauen gegenüber westlichen Konzernen herrscht, sei die Kirche vor Ort eine Vertrauensinstanz, die etwa Impfkampagnen erst zum Erfolg führe.

Widerstand gegen den „Absturz der Humanität

Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die weltweit geführte Debatte über den assistierten Suizid. Lütz warnt davor, dass eine gesetzliche Erlaubnis zur Selbsttötung einen enormen moralischen Druck auf Alte und Behinderte ausüben könnte. Das habe bereits das ehemalige Akademiemitglied Professor Robert Spaemann erkannt: Wenn der Suizid zur staatlich begleiteten Option werde, entstehe für Kranke fast eine „moralische Pflicht“, die Gesellschaft und Angehörige durch das eigene Ausscheiden zu entlasten, zitiert Lütz den 2018 verstorbenen deutschen Philosophen und Theologen.

„Wenn dahinter immer steht: ‚Bist du eigentlich noch effektiv für die Gesellschaft?‘, dann ist das ein Absturz an Humanität“, warnt Lütz. Hier fungiere der Vatikan als „Global Player“, der ethische Prinzipien anmahne, die auch über den christlichen Bereich hinaus Gehör finden. Dass die Akademie heute auch jüdische und muslimische Mitglieder hat, unterstreiche diesen weiten, wissenschaftlich fundierten Horizont.

Brückenschlag zur Politik

Trotz der christlichen Fundamente gehe es in der Akademie nicht um „Beweihräucherung in einem Salon“, sondern um harte wissenschaftliche Ergebnisse. Papst Franziskus habe dafür gesorgt, dass die Türen weit offenstehen, um katholische Prinzipien in einer nicht-katholischen Welt zu kommunizieren.

Lütz schloss mit einem Verweis auf Papst Paul VI., für den Politik eine der höchsten Formen der Nächstenliebe war. „Wir müssen bei der Politik auch landen mit unseren Thesen und können die nicht einfach in der Sakristei lassen“, so Lütz. Nur so könne die Kirche dazu beitragen, dass Gesundheit nicht zum Privileg der Reichen wird."

Quelle: M. Galgano,vaticannews

Mittwoch, 18. Februar 2026

Die Tiara ist wieder da...

wo? Im  päpstlichen Wappen Leos XIV ! 

Die Tiara als Symbol der dreifachen Herrschaft ist ins päpstliche Wappen zurückgekehrt. Kleines Zeichen- große Bedeutung. 

Bußprozession auf dem Aventin

 Hl.Messe und Austeilung der Aschekreuze in Santa Sabina

               

                         ALLEN EINE GESEGNETE FASTENZEIT!