Sonntag, 25. Oktober 2026

Angelus

 auf dem Petersplatz

            

vaticanews veröffentlicht den Wortlaut der Ansprache des Hl. Vaters beim Angelus

"WORTLAUT DER KATECHESE DES HL. VATERS BEIM ANGELUS-GEBET"

            Liebe Brüder und Schwestern, einen schönen Sonntag!

Im Evangelium von heute (vgl. Mt 22,34-40) führt uns der Herr erneut zur Mitte unseres Glaubens. Ein Gesetzeslehrer fragt Jesus, um ihn auf die Probe zu stellen: »Welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?« (V. 36). Der Meister antwortet mit einem Zitat aus dem Buch Deuteronomium: »Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft« (V. 37; vgl. Dtn 6,5). Christus stellt die Dimension der Liebe in den Mittelpunkt der Beziehung zu Gott. Es reicht nämlich nicht aus, zu wissen, dass Gott existiert, dass er der Einzige ist oder dass er der Allmächtige ist; der Herr erwartet von uns eine persönliche Beziehung: Der einzige wahre Gott möchte unser Gott werden.

„Christus stellt die Dimension der Liebe in den Mittelpunkt der Beziehung zu Gott. Es reicht nämlich nicht aus, zu wissen, dass Gott existiert, dass er der Einzige ist oder dass er der Allmächtige ist; der Herr erwartet von uns eine persönliche Beziehung: Der einzige wahre Gott möchte unser Gott werden“

In der Begegnung mit ihm ist das Gebot der Liebe weder eine Verpflichtung noch ein Zwang. Man kann nämlich nicht „auf Befehl“ lieben. Die Liebe zu Gott ist das der menschlichen Sehnsucht eigene Bedürfnis, das seine Erfüllung in der Gemeinschaft mit ihm findet. Deshalb ist unsere Liebe nur dann echt, wenn sie Antwort auf seine Liebe ist, die uns immer vorausgeht. Daraus ergibt sich das Bedürfnis nach einer Gesamtheit, die den ganzen Menschen umfasst: Herz, Seele und Verstand.

„Man kann nämlich nicht „auf Befehl“ lieben. Die Liebe zu Gott ist das der menschlichen Sehnsucht eigene Bedürfnis, das seine Erfüllung in der Gemeinschaft mit ihm findet. Deshalb ist unsere Liebe nur dann echt, wenn sie Antwort auf seine Liebe ist, die uns immer vorausgeht“                                                                                                                                 

Dem ersten Gebot fügt der Herr ein zweites hinzu: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (Mt 22,39). Diese Lebensregel entspringt derselben Quelle; deshalb, so sagt Jesus, gleicht sie dem ersten Gebot. Aus der innigen Gottesbeziehung heraus werden wir fähig, uns selbst und unseren Nächsten mit dem Blick Christi zu betrachten, aus seiner Perspektive. Auf diese Weise wird der Egoismus überwunden und die Selbstliebe wird zur Nächstenliebe: Unser Leben wendet sich den anderen zu und wird zu einem Geschenk für die Menschen in unserer Nähe.


„Aus der innigen Gottesbeziehung heraus werden wir fähig, uns selbst und unseren Nächsten mit dem Blick Christi zu betrachten, aus seiner Perspektive. Auf diese Weise wird der Egoismus überwunden und die Selbstliebe wird zur Nächstenliebe“


Die heilige Theresia vom Kinde Jesu hat dies gut verstanden: »Nur die Liebe«, so schrieb sie, »treibt die Glieder der Kirche zum Handeln an; wäre diese Liebe erloschen, würde sie das Evangelium nicht mehr verkünden« (vgl. Gesammelte Werke, Manuskript B, 3v°, Rom 1997, 223). Ohne sie würde unser Glaube nämlich seines Inhalts beraubt, unsere guten Werke würden sich auf Moralismus reduzieren, unsere Hoffnung wäre vergeblich.

Meine Lieben, wir können Gott nicht wirklich lieben, ohne dass diese Liebe in die Liebe zu unseren Brüdern und Schwestern überfließt. Und wir können unseren Nächsten nur dann wirklich lieben, wenn wir uns als Kinder desselben Vaters verstehen, der uns in seinem Sohn Jesus zuerst geliebt hat.

„Wir können Gott nicht wirklich lieben, ohne dass diese Liebe in die Liebe zu unseren Brüdern und Schwestern überfließt. Und wir können unseren Nächsten nur dann wirklich lieben, wenn wir uns als Kinder desselben Vaters verstehen, der uns in seinem Sohn Jesus zuerst geliebt hat“ 

Bitten wir den Herrn um die Gnade eines neuen Herzens, das fähig ist, dieses bedeutende Gebot anzunehmen und zu leben. Die Jungfrau Maria, in deren unbeflecktem Herzen nichts als Liebe ist, möge für uns Fürsprache einlegen."

Quelle: 
vaticannews

In Illo Tempore

Auch heute setzt Fr. John Zuhlsdorf bei OnePeterFive seine Katechese zur Bedeutung der Liturgie für die Sonntage im Kirchenjahr fort. Hier geht's zum Original:  klicken

                "IN JENER ZEIT:  CHRISTUS KÖNIG"

Als Benedikt XV. 1922 unerwartet an einer Lungenentzündung starb, wurde Achille Ratti, Kardinalerzbischof von Mailand, zum Bischof von Rom gewählt. Seine Wahl erfolgte im vierzehnten Wahlgang. Man erzählt sich, dass Ratti auf die Frage, ob er die Wahl annehme, mehrere Minuten lang schwieg. Ein Kardinal soll daraufhin scherzhaft bemerkt haben, man habe ihn „durch die vierzehn Stationen des Kreuzwegs geführt und ihn dann auf Golgatha zurückgelassen“. Er nahm den Namen Pius XI. und den Wahlspruch „ Pax Christi in regno Christi “ an – „Der Friede Christi im Reich Christi“. Dieser Wahlspruch gab den Ton für sein Programm in einer unruhigen Welt an.

Die europäischen Königshäuser fielen einer nach dem anderen. Der säkulare, atheistische Materialismus erstarkte. Nach dem blutigen Ersten Weltkrieg blickte Papst Pius XI. auf ein globales Chaos. Industrialisierung, Imperialismus und verstrickte politische Allianzen hatten durch Grabenkrieg, moderne Artillerie und Giftgas ein Gemetzel von beispiellosem Ausmaß verursacht. Millionen waren tot oder verstümmelt. Dann kam die Spanische Grippe und forderte Millionen weitere Opfer. Der aufgeklärte, moderne Mensch, befreit von den Fesseln der alten Religion, bewies bemerkenswerten Einfallsreichtum bei der Entwicklung neuer Tötungsmethoden. 

Ratti hatte während des Polnisch-Sowjetischen Krieges als päpstlicher Vertreter in Polen gedient und war auch dann auf seinem Posten geblieben, als andere Diplomaten flohen. Er verstand die Bolschewiki und hatte die Folgen ihrer revolutionären Ideologie aus erster Hand miterlebt.

In seiner ersten Enzyklika „ Ubi arcano“ (1922) beklagte Pius XI., dass der Erste Weltkrieg keinen Frieden gebracht habe und neue Kriege drohten. Er verurteilte die Umwandlung von Kirchen in säkulare Einrichtungen und bezeichnete die Begierde als Wurzel gesellschaftlicher Übel. Nur unter der Königsherrschaft Christi, so sagte er, könne es wahren Frieden geben. Drei Jahre später, in „ Quas primas“ (11. Dezember 1925), führte Pius das Christkönigsfest ein und legte dessen Feier auf den letzten Sonntag im Oktober fest, jenen Monat, den die Kommunisten ihrer „permanenten Revolution“ widmeten, nämlich der Verfolgung ihrer Ziele ohne Kompromisse mit der Opposition. Dieser Begriff der „permanenten Revolution“, der heute wieder unheilvoll in Mode kommt, stammt von Karl Marx aus dem Jahr 1844 und wurde in seinem Werk „ Die Heilige Familie“ geprägt . Der Teufel verrät einem immer, was er tut. 

Man fragt sich, was Papa Ratti wohl zu unseren scheinbar endlosen kirchlichen Prozessen der Neugestaltung, Umstrukturierung und des ständigen gemeinsamen Weges sagen würde, mit ihren Anhörungen und Schlussfolgerungen, die irgendwie immer wieder weitere Anhörungen erfordern. „Dauerhafter Prozess“ hat etwas kompromisslos Revolutionäres an sich.

In jedem Fall legte Pius XI. mit der Ansetzung des Christkönigsfestes auf den letzten Sonntag im Oktober den Festtag unmittelbar vor Allerheiligen, Allerseelen und den November, in dem die Kirche unsere Aufmerksamkeit auf die Vier Letzten Dinge lenkt: Tod, Gericht, Himmel und Hölle. Der November fällt mit dem Advent und der damit verbundenen Erwartung der glorreichen Wiederkunft des Herrn zusammen. Christi universelle Herrschaft, der Triumph seiner Heiligen, die Läuterung der Verstorbenen und das Gericht, das jede Seele erwartet, werden durch das Fest in eine enge liturgische Harmonie gebracht. Die Kirche schenkt uns in der Zeit der Buße eine kurze Phase der Besinnung, um unsere Prioritäten neu zu ordnen, bevor wir uns wieder der Bußzeit zuwenden. 

Samstag, 24. Oktober 2026

Historisches

Viola Olschewski veröffentlicht bei vaticannews einen Bericht über die Geschichte des Passettos, Fluchtweg der Päpste vom Vatican in die Engelsburg. Hier geht´s zum Original:  klicke

Unter dem Titel:

"WAS  BLEIBT? DER FLUCHTWEG DER PÄPSTE ÜBER DEN DÄCHERN ROMS" 

beginnt der Bericht so - ZITAT

"Zwischen dem Vatikan und der Engelsburg verläuft ein rund 800 Meter langer Verbindungsgang, der über Jahrhunderte hinweg Schutz und Sicherheit bieten sollte. Der Passetto di Borgo erinnert an Zeiten, in denen selbst Päpste vor Gewalt und politischen Konflikten fliehen mussten. Besonders der Sacco di Roma von 1527 hat sich tief in die Geschichte dieses Ortes eingeschrieben.

Wer vom Petersplatz in Richtung Engelsburg spaziert, kommt an einer hohen, unscheinbaren Mauer vorbei. Sie zieht sich durch das römische Viertel Borgo, unterbrochen von Türmen, Durchgängen und alten Mauerabschnitten. Was heute zum vertrauten Stadtbild gehört, erfüllte einst eine lebenswichtige Aufgabe: Hinter den Mauern verbirgt sich der Passetto di Borgo, ein befestigter Verbindungsgang zwischen dem Apostolischen Palast und der Engelsburg." (/...)

Quelle: V. Olschewski, vaticannews

Treffen des Nachfolgers Petri mit dem Nachfolger des Apostels Andreas

Wie vaticannews berichtet hat der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I Papst Leo XIV im Vatican besucht.  Hier geht´s zum Original:  klicken

PAPST LEO XIV TRIFFT PATRIARCH BARTHOLOMÄUS

Papst Leo XIV. hat den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., diesen Samstag im Vatikan in Audienz empfangen. Das gab der Vatikan anschließend bekannt. Das Oberhaupt der orthodoxen Kirche von Konstantinopel ist zu einem mehrtägigen Besuch nach Italien gereist, wo ihm am Freitag die Ehrendoktorwürde der Päpstlichen Universität St. Thomas von Aquin verliehen wurde. Am 27. Oktober will der Patriarch zudem am internationalen Friedenstreffen in Assisi teilnehmen.

Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel erhielt am Freitag (23. Oktober) an der Päpstlichen Universität St. Thomas von Aquin in Rom, dem sogenannten Angelicum, die Ehrendoktorwürde. Die Laudatio hielt Kardinal Kurt Koch, Präfekt des vatikanischen Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen. Er würdigte insbesondere die Verdienste des Patriarchen um die Ökumene und den Dialog zwischen den christlichen Kirchen.

                       Der Patriarch ruft zu Einheit und Dialog auf

In seiner Dankesrede betonte Bartholomaios die Verantwortung der Kirchen für die Einheit in einer zunehmend von Konflikten und gesellschaftlichen Spaltungen geprägten Welt. Die Zukunft der Orthodoxie und des Christentums insgesamt hänge wesentlich davon ab, die Kultur der Konziliarität wiederzuentdecken, die bereits die frühe Kirche geprägt habe.
Der Patriarch plädierte für „Demut vor Triumphgehabe, Begegnung vor Isolation, Dialog vor Spaltung und Gemeinschaft vor Nationalismus“.
Auch das Verhältnis zwischen Primat und Synodalität sprach Bartholomaios an. Beide Prinzipien seien untrennbar miteinander verbunden und könnten nicht unabhängig voneinander bestehen. Damit griff er eine zentrale Frage des theologischen Dialogs zwischen der orthodoxen und der katholischen Kirche auf.
In diesem Zusammenhang begrüßte der Patriarch erneut den synodalen Prozess der katholischen Kirche, den Papst Franziskus angestoßen hatte und den Papst Leo XIV. fortsetzt.

                            Würdigung des Panorthodoxen Konzils

Bartholomaios verteidigte zudem die Einberufung des Panorthodoxen Konzils, das vor zehn Jahren auf Kreta stattgefunden hatte. Gegenüber Kritik aus den eigenen orthodoxen Reihen bezeichnete er das Konzil und seine Beschlüsse als wichtigen Meilenstein für die Orthodoxie.
Der Besuch des Patriarchen in Italien steht auch im Zeichen des interreligiösen Dialogs. Am Dienstag (27. Oktober) will Bartholomaios am internationalen Friedenstreffen in Assisi teilnehmen, das von der Gemeinschaft Sant’Egidio organisiert wird.


Quelle: vaticannews 

Rede an die Jesus-Jugend

Vaticannews veröffentlicht die Rede, die Papst Leo an die Teilnehmer der Internationalen Treffens Jesus Youth gehalten hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel; 

"LEO XIV AN DIE JESUS YOUTH: "TRAGT DEN GLAUBEN IN NEUE LÄNDER"

beginnt der Beitrag so - ZITAT

"Papst Leo XIV. hat die internationale katholische Bewegung Jesus Youth dazu ermutigt, ihren missionarischen Eifer zu bewahren und ihre Präsenz in weiteren Ländern auszubauen. Bei einer Audienz am Samstag, 24. Oktober, im Vatikan würdigte er die Entwicklung der vor 40 Jahren im indischen Bundesstaat Kerala entstandenen Bewegung. Zugleich rief er dazu auf, die Einheit trotz unterschiedlicher sozialer Hintergründe, Kulturen und Sprachen zu bewahren.

„Verliert nicht euren apostolischen Eifer, sondern fördert ihn und tragt ihn in neue Länder“, sagte der Papst. Voraussetzung dafür sei, den Blick stets auf Jesus Christus zu richten. Die Bewegung sei vor 40 Jahren aus der persönlichen Begegnung junger Menschen mit Jesus und aus dem Umfeld der charismatischen Erneuerung zunächst in Kerala entstanden, erinnerte der Papst. Aus Gebetsgruppen hätten sich Gemeinschaften entwickelt, die ihren Glauben gemeinsam leben und ihren missionarischen Impuls in der Kirche entfalten wollten." (...)

Quelle: vaticannews

 

Audienz

für die Teilnehmer der Internationalen Konferenz 2026 der Jesus.Jugend

              

Freitag, 23. Oktober 2026

Fundstück

Wie KNA und andere Agenturen berichten, hat König Charles III den Hl. Vater zum Ehrenmitglied der Leitung der St. George´s Chapel in Windsor ernannt.  Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"PAPST WIRD EHRENMITGLIED DER HAUSKIRCHE VON KÖNIG CHARLES III"

beginnt der Bericht so - ZITAT

"Königliche Geste nach fünf Jahrhunderten Kirchenspaltung: Das katholische Kirchenoberhaupt Leo XIV. ist jetzt „Päpstlicher Mitbruder“ des Leitungsorgans der St. George's Chapel in Windsor, der Kirche der britischen Monarchen. Wie das Königshaus am Freitag mitteilte, nahm Leo XIV. die Einladung von König Charles III. als Oberhaupt der anglikanischen Church of England an.

Die Leitung von St. George's Chapel sprach von einem Zeichen spiritueller Verbundenheit. Es würdige die Fortschritte der ökumenischen Beziehungen zwischen der römischen Kirche, der Kirche von England und der Anglikanischen Gemeinschaft. Der Akt spiegele zudem „die tiefe gegenseitige Wertschätzung zwischen Seiner Heiligkeit und Seiner Majestät sowie ihren gemeinsamen Wunsch nach christlicher Einheit“. (...)

Quelle: KNA, vaticannews 

Absage

Wie vaticannews berichtet, hat Papst Leo XIV seine geplante Teilnahme am Friedenstreffen in Assisi auf Anraten seiner Ärzte abgesagt.  Hier geht´s zum Original:  klicken 

"PAPST LEO XIV SAGT SEINE TEILNAHME AM FRIEDENSTREFFEN IN ASSISI AB"

"Papst Leo XIV. wird am kommenden Dienstag (27. Oktober) nicht wie geplant am Friedenstreffen in Assisi teilnehmen. Obwohl eine Röntgenuntersuchung den ausgezeichneten Genesungsverlauf nach seiner Lungenoperation bestätigt hat, rieten die behandelnden Ärzte vorsorglich von der geplanten Hubschrauberreise ab. Der Papst wird den Teilnehmern eine Botschaft übermitteln.

Papst Leo XIV. kann am kommenden Dienstag nicht an der Begegnung „Entwaffneter und entwaffnender Friede“ in Assisi teilnehmen. Um seine Genesung nach der Lungenoperation vom 13. Oktober nicht zu gefährden, muss er auf die geplante Reise verzichten. Das teilte der Vatikanische Pressesaal an diesem Freitag mit." (...) 

Quelle: vaticannews

Donnerstag, 22. Oktober 2026

EInladung zum Weltjugendtag in Seoul

Wie Birgit Pottler bei vaticannews berichtet, hat Papst Leo XIV die Jugend der Welt zum kommenden Weltjugendtag in Seoul eingeladen. Hier geht´s zum Original:  klicken

              

    "PAPST LEO XIV LÄDT ZUM WELTJUGENDTAG EIN"
„Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“ Mit einer Videobotschaft hat Papst Leo XIV. junge Menschen aus aller Welt zum Weltjugendtag 2027 in Südkorea eingeladen. Anlass ist der Start der Anmeldung an diesem Donnerstag (22. Oktober). Der Papst ermutigt die Jugendlichen, sich auf eine „Pilgerreise des Glaubens, der Freundschaft und der Hoffnung“ zu begeben.
„Das ist nicht nur eine Einladung, eine neue Stadt kennenzulernen. Es ist ein Aufruf, sich auf eine Pilgerreise des Glaubens, der Freundschaft und der Hoffnung zu machen.“  (....)

Quelle: B. Pottler, vaticannews
 

Hl. Johannes Paul II bitte für uns

                HEILIGER JOHANNES PAUL II BITTE FÜR UNS! 

Heute feiert die Kirche den Gedenktag des Hl. Johannes Pauls II., der von 1978 bis 2005 in Rom auf dem Stuhl Petri saß und die Kirche geleitet hat. 

Am 16. Oktober 1978 wurde der Krakauer Erzbischof Karol Wojtyla als erster Pole und als erster Nicht-Italiener seit 1523 zum 263. Nachfolger Petri gewählt und am 22. Oktober ins Amt eingeführt, der jetzt sein Gedenktag ist.

Mittwoch, 21. Oktober 2026

20 spanische Märtyrer-Priester

Wie vaticannews berichtet, hat der Hl. Vater während der heutigen Generalaudienz an die 20 spanischen Geistlichen, die am vergangenen Samstag in Ibiza selig gesprochen wurden. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"LEO XIV ERINNERT AN 20 SPANISCHE MÄRTYRER-PRIESTER"

beginnt der Bericht so - ZITAT

Papst Leo XIV. hat bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch an die Seligsprechung von Juan Torres Torres und 19 weiteren Priestern von Ibiza und Formentera erinnert. Die Geistlichen waren im August und September 1936 während der religiösen Verfolgung im Spanischen Bürgerkrieg aus Hass auf den Glauben ermordet worden. Die Seligsprechung fand am vergangenen Samstag in der Kathedrale von Ibiza statt.

„Ihr Zeugnis ermutigt uns, unser Leben zu einer Gabe der Liebe an Gott und unsere Mitmenschen zu machen", sagte der Papst. Kardinal Marcello Semeraro, Präfekt des Dikasteriums für die Heiligsprechungsprozesse, hat die Feier am Samstag, 17. Oktober, im Auftrag des Papstes geleitet. (...)

Quelle: vaticannews

Ein bißchen Nostalgie -nicht ganz aktuell

Interview mit dem Apostolischen Nuntius im Baltikum, Erzbischof Gänswein

               

Fundstück

domradio.de  berichtet über den Wunsch des Papstes die Rolle der Kirche als Vermittlerin in den Konflikten der Welt zu stärken. Hier geht´s zum Original:  klicken 

Unter dem Titel: 

"LASST UNS VERHANDELN"

beginnt der Bericht so - ZITAT

"Papst Leo XIV. setzt sich für den Frieden in der Welt ein und bietet dabei die Unterstützung des Vatikans an. Darüber hinaus möchte er auch innerhalb der Kirche vermitteln und die Ostkirchen mehr unterstützen.

Papst Leo XIV. will, dass der Vatikan sich in Kriegen und Konflikten als Vermittler stark macht. "Ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass dieser Friede sich ausbreitet", sagte der Papst am Mittwochmorgen bei einer Audienz mit Vertretern der katholischen Ostkirchen." (...)

Quelle: domradio.de 

Generalaudienz

 auf dem Petersplatz

              

Die Katechese

Liebe Brüder und Schwestern,
guten Morgen und herzlich willkommen!


Die Pastoralkonstitution „Gaudium et Spes“ (GS) des Zweiten Vatikanischen Konzils hat im ersten Teil die Würde des Menschen und seine Berufung in der Welt dargelegt und befasst sich im zweiten Teil „im Lichte des Evangeliums und der menschlichen Erfahrung“ mit einigen der dringlichsten Probleme unserer Zeit (vgl. GS, 46). Das Augenmerk richtet sich dabei in erster Linie auf die Ehe und die Familie, in der Überzeugung, dass „das Wohl des Menschen sowie der menschlichen und christlichen Gesellschaft eng mit einer glücklichen Situation der ehelichen und familiären Gemeinschaft verbunden ist“ (GS, 47).

Zu diesem Zweck werden nicht einfach nur deren Werte und Ziele bekräftigt, sondern es wird eine erneuerte Auffassung der Ehe als „innige Gemeinschaft des Lebens und der ehelichen Liebe“ (GS, 48) aufgezeigt. Unter Einbeziehung der rechtlichen Dimension der Ehe als Vertrag wird die Grundlage dieser Verbindung im „Ehevertrag“ erkannt, verstanden als „der menschliche Akt, durch den sich die Ehepartner gegenseitig hingeben und annehmen“ (ebd.). Die gegenseitige Hingabe von Mann und Frau, durch die „sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Fleisch“ (Mt 19,6), begründet das Erfordernis der „vollkommenen Treue“ und der „unauflöslichen Einheit“ der Ehegatten und findet ihren lebendigen Ausdruck in der Zeugung und Erziehung der Kinder (vgl. GS, 48).

Als Spiegelbild der göttlichen Dreifaltigkeit wird die eheliche und elterliche Liebe durch das Sakrament der Ehe „von der erlösenden Kraft Christi gestützt und bereichert“, damit die Ehepartner einander so lieben können, „wie er selbst die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat“ (ebd.). Nachdem „Gaudium et spes“ die Wirklichkeit der Ehe im Lichte der Liebe Christi, die die Wahrheit der menschlichen und göttlichen Liebe ist, beleuchtet hat, richtet es die Aufmerksamkeit auf die eheliche Liebe und die eheliche Fruchtbarkeit. Die eheliche Liebe beschränkt sich nicht auf die erotische Anziehungskraft, die sie zwar in sich vereint, sondern umfasst den gesamten Willen der Eheleute, belebt ihre seelischen Regungen und drückt sich durch Gefühle und Gesten der Zärtlichkeit aus (vgl. GS, 49).

Diese Liebe, die das Wohl der ganzen Person von Mann und Frau umfasst, die in ihrer Würde gleich sind, durchdringt das gesamte Leben der Ehegatten und findet ihren Ausdruck in den Handlungen, die ausschließlich der Ehe eigen sind (vgl. ebd.). Da sie die ganzheitliche Liebe von Mensch zu Mensch bedeutet, fördert die einzigartige Intimität der Ehepartner ihre gegenseitige Hingabe und bereichert ihre gegenseitige Freude (vgl. ebd.).

Die Fruchtbarkeit der ehelichen Liebe drückt sich zudem in der Zeugung von Kindern aus, „dem erlesensten Geschenk der Ehe“ (GS, 50). Indem sie das menschliche Leben, das niemals verworfen werden darf, weitergeben und erziehen, werden die Eheleute zu „Mitarbeitern der Liebe Gottes, des Schöpfers, und gewissermaßen zu deren Deutern“ (ebd.). Zu dieser menschlichen und christlichen Verantwortung berufen, sind sie verpflichtet, sich von einem rechten Urteil über das Wohl ihrer selbst und ihrer bereits geborenen oder noch ungeborenen Kinder leiten zu lassen.

Ein solches Urteil, das letztlich die Eheleute selbst vor Gott fällen müssen, erfordert, dass sich ihr Gewissen am göttlichen Gesetz ausrichtet, wie es vom kirchlichen Lehramt im Lichte des Evangeliums ausgelegt wird (vgl. ebd.). Die Wertschätzung der liebevollen Gemeinschaft und der Fortpflanzungsfruchtbarkeit in der Ehe veranlasst das Konzil auszuschließen, dass es „einen wirklichen Widerspruch zwischen den göttlichen Gesetzen, die die Weitergabe des Lebens regeln, und jenen, die die echte eheliche Liebe fördern“ (GS, 51) und stattdessen zu bekräftigen, dass „wenn es darum geht, die eheliche Liebe mit der Weitergabe […] des Lebens in Einklang zu bringen“, man „im Rahmen wahrer Liebe die gesamte Bedeutung der gegenseitigen Hingabe und der menschlichen Fortpflanzung bewahren“ muss (ebd.).

Daraus folgt sowohl, dass „das Leben, sobald es gezeugt ist, mit größter Sorgfalt geschützt werden muss“, wobei „Abtreibung so wie Kindermord“ zu vermeiden ist; als auch, dass „die spezifischen Handlungen des ehelichen Lebens, die der wahren Menschenwürde entsprechen, mit großer Wertschätzung zu achten sind“ (ebd.). Die Lehre von „Gaudium et spes“ über die eheliche und familiäre Gemeinschaft hebt somit die soziale Funktion der Familie hervor, die als „eine Schule reichhaltigerer Menschlichkeit“ und als „das Fundament der Gesellschaft“ bezeichnet wird (GS, 52), und ruft alle, die gesellschaftliche Verantwortung tragen, insbesondere im politischen und kulturellen Bereich, dazu auf, ihrer Pflicht nachzukommen, „wirksam an der Förderung von Ehe und Familie mitzuwirken“ (ebd.).

Meine Lieben, dieses Engagement ist dringender denn je. Die Kirche ist sich dessen wohl bewusst, wie die pastorale Sorge der Päpste zeigt, die seit dem letzten Konzil aufeinander folgten, bis hin zu den beiden von Papst Franziskus einberufenen Synodenversammlungen, zu denen in den vergangenen Tagen die Oberhäupter der katholischen Ostkirchen und die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen zurückgekehrt sind. Die Heilige Familie von Nazareth möge uns auf unserem Weg erleuchten und die Familien der ganzen Welt beschützen.

Quelle: vaticannews

Montag, 19. Oktober 2026

Fundstück

Kath.net veröffentlicht  den Beitrag den der  Norwegische Bischof Erik Varden für das Treffen der Bischofskonferenzen der Welt zum Thema 10 Jahre Amoris Laetitia verfaßt hat, in eigener Übersetzung". Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"DER NORWEGISCHE BISCHOF ERIK VARDEN ÜBER "LAETITIAE AMOR"  UND "AMORIS LAETITIA" 

beginnt die Dokumentation so - ZITAT

Am diesjährigen Fest des heiligen Josef kündigte Papst Leo XIV. seinen Wunsch an, alle Vorsitzenden der Bischofskonferenzen der Welt nach Rom einzuberufen, um die Auswirkungen von „Amoris Laetitia“ zehn Jahre nach dessen Veröffentlichung zu erörtern.

"Der Heilige Vater bat uns zu überlegen, wie wir das Evangelium den Familien wirksamer verkünden können.

Das einwöchige Treffen ging gestern zu Ende. Ein Bericht wird veröffentlicht, sobald der Heilige Vater von seiner Krankheit genesen ist – wir beten für eine baldige und vollständige Genesung –, doch Papst Leo XIV. hat die Teilnehmer gebeten, ihre Erfahrungen von diesem Treffen unverzüglich in ihren Bischofskonferenzen und Diözesen weiterzugeben.

Das Treffen folgte einem Rahmen, der auf fünf Hauptthemen basierte. Jedes dieser Themen bot Stoff für einen ganzen Tag des Austauschs. Im Folgenden lege ich meine persönlichen Überlegungen zu diesen Themen dar." (...)

Quelle: kath,net