Montag, 19. Oktober 2026

Fundstück

Kath.net veröffentlicht  den Beitrag den der  Norwegische Bischof Erik Varden für das Treffen der Bischofskonferenzen der Welt zum Thema 10 Jahre Amoris Laetitia verfaßt hat, in eigener Übersetzung". Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"DER NORWEGISCHE BISCHOF ERIK VARDEN ÜBER "LAETITIAE AMOR"  UND "AMORIS LAETITIA" 

beginnt die Dokumentation so - ZITAT

Am diesjährigen Fest des heiligen Josef kündigte Papst Leo XIV. seinen Wunsch an, alle Vorsitzenden der Bischofskonferenzen der Welt nach Rom einzuberufen, um die Auswirkungen von „Amoris Laetitia“ zehn Jahre nach dessen Veröffentlichung zu erörtern.

"Der Heilige Vater bat uns zu überlegen, wie wir das Evangelium den Familien wirksamer verkünden können.

Das einwöchige Treffen ging gestern zu Ende. Ein Bericht wird veröffentlicht, sobald der Heilige Vater von seiner Krankheit genesen ist – wir beten für eine baldige und vollständige Genesung –, doch Papst Leo XIV. hat die Teilnehmer gebeten, ihre Erfahrungen von diesem Treffen unverzüglich in ihren Bischofskonferenzen und Diözesen weiterzugeben.

Das Treffen folgte einem Rahmen, der auf fünf Hauptthemen basierte. Jedes dieser Themen bot Stoff für einen ganzen Tag des Austauschs. Im Folgenden lege ich meine persönlichen Überlegungen zu diesen Themen dar." (...)

Quelle: kath,net

Über das Pontifikat

 A. Gagliarducci kann in seinem heutigen Beitrag für Monday-at-the-Vatican seine Ungeduld darüber nicht mehr verbergen, daß die Umstrukturierung der Kurie nicht schneller vorangeht. Krankheit und Operation des Papstes läßt er da nicht als Entschuldigung gelten. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

"LEO XIV : EIN PONTIFIKAT IM GLEICHGEWICHT"

Bis zur Bekanntgabe seiner Einlieferung ins Krankenhaus und der Lungenoperation, die letzte Woche zur Diagnose eines Adenokarzinoms führte, schien es der ganzen Welt, als ob das Pontifikat Leos XIV. ein weitreichendes sein würde, das sich über den Großteil von zwei Jahrzehnten erstreckte – ein Zeitraum, in dem der Papst die Gelegenheit haben würde, die Römische Kurie, die Bischöfe und die Kardinäle umzugestalten und sogar neu zu definieren.

Es stimmt, dass sich der Papst bereits als großer Meister der Geduld erwiesen hatte: Keine großen Reformen, kein Patronagesystem, nur wenige präzise Anpassungen bei einigen Themen (Formalitäten der Finanzreform, das Gesetz des Vatikanstaates), Kontinuität bei anderen (Synodalität und die Anwendung der synodalen Methode auf Konsistorien, weibliche Leiterinnen von Dikasterien) und noch weniger hochkarätige Ernennungen.

Bis zu seiner Einlieferung ins Krankenhaus stand das Pontifikat Leos XIV. kurz vor seiner Blütezeit.

Es wurde zudem inmitten eines Jubiläums eröffnet, was in der Geschichte erst einmal zuvor geschehen war, und es bestand die Notwendigkeit, Frieden und Einheit in eine Kurie und eine Kirche zu bringen, die nach einem spaltenden Pontifikat wie dem von Papst Franziskus gespalten waren.

Papst Leo veröffentlichte sogar in seinem eigenen Namen ein von Papst Franziskus verfasstes Dokument, das Apostolische Schreiben Dilexi Te . Leos Krankenhausaufenthalt erfolgte während der Feierlichkeiten zum zehnten Jahrestag eines weiteren umstrittenen Schritts seines unmittelbaren Vorgängers, des Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia.

Das Bischofstreffen zu Amoris Laetitia in dieser Woche hatte bereits den Charakter einer soziologischen Diskussion über die Familie angenommen. In seiner Antrittsansprache am 7. Oktober hatte Leo XIV. bereits zu einer mutigen Antwort auf die aktuellen Herausforderungen und einer erneuten Hinwendung zur Familie aufgerufen . Das  Einladungsschreiben  zum  Treffen am 19. März betonte die Notwendigkeit, die tiefgreifenden Veränderungen zu berücksichtigen, die das Familienleben beeinflusst haben.

Kurz gesagt, mit Leo XIV. haben wir es weder mit einem Papst zu tun, der mit der Tradition der Kirche bricht, noch mit einem, der im Namen der Kontinuität umstrittene Interpretationen akzeptiert, die im vorherigen Pontifikat Einzug gehalten haben.

Wenn das Treffen über Amoris Laetitia als Wendepunkt angesehen wurde, müssen wir verstehen, wie sich diese Krankheit auf das Pontifikat auswirkt.

Auf Nachfrage von Journalisten ging Kardinal Pietro Parolin, vatikanischer Staatssekretär, am 15. Oktober sogar so weit zu sagen, das Pontifikat könne „umgestaltet“ werden. Später behauptete er, er habe sich dabei hauptsächlich auf die bevorstehende Reise nach Argentinien, Peru und Uruguay bezogen, die weiterhin stattfindet. Angesichts von Krankheit und Genesung ist es völlig normal, den eigenen Lebensstil und Zeitplan anzupassen. Wahrscheinlich bezog sich Kardinal Parolin genau darauf.   Egal.

Was der Kardinalstaatssekretär sagte, als der Papst noch im Krankenhaus war, konnte zwangsläufig Debatten auslösen und Fragen aufwerfen.

Sonntag, 18. Oktober 2026

Dank für die Gebete

Während seiner Ansprache nach dem heutigen Angelus hat Papst Leo XIV noch einmal für die Gebete gedankt, die ihn während seines Krankenhausaufenthaltes begleitet und gestärkt haben.        Vaticannews berichtet.

„Habe eure Unterstützung gespürt“: Papst Leo dankt für Gebete

Ich möchte all jenen danken, die in den vergangenen Tagen für mich gebetet haben. Ich habe eure Unterstützung wirklich gespürt. Danke!“ Dies sagte der Papst an diesem Sonntag beim Angelus-Gebet am Petersplatz. Er war am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen worden.

„Besonderen Dank richte ich an die Ärzte, das Pflegepersonal und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Policlinico Gemelli“, so Leo mit Blick auf seine Betreuung in der römischen Klinik. Er kündigt an, nach und nach wieder in den Alltag zurückzukehren.

„Diese Erfahrung hat mich die Nähe zu all jenen, die Krankheit und Gebrechlichkeit durchleben, auf besondere Weise spüren lassen. Nachdem diese heikle Phase nun überstanden ist – wie ihr wisst –, werde ich meine Tätigkeiten schrittweise wieder aufnehmen, stets mit der Hilfe Gottes und eurer Gebete. Nochmals danke! Danke an euch alle und einen schönen Sonntag!“

                                     Nach und nach in den Alltag zurück  

„Ich werde meine Tätigkeiten schrittweise wieder aufnehmen, stets mit der Hilfe Gottes und eurer Gebete!“

Leo XIV. war nach seinem Aufenthalt im Policlinico Gemelli am Samstagnachmittag in den Vatikan zurückgekehrt. Auch beim Verlassen der Klinik hatte er dem Arzt Stefano Margaritora gedankt, der den Eingriff an der Lunge durchgeführt hatte, wie auch dem gesamten medizinischen Personal, das ihn in den fünf Tagen seines Aufenthaltes in der Klinik betreut hatte.

Vorausgegangen war am Samstagvormittag die medizinische Entlassungserklärung des Ärzteteams der Gemelli-Klinik, die den Papst nach Auswertung der Blutanalysen, von Röntgenaufnahmen und Beurteilung des klinischen Gesamtbildes als entlassungsfähig eingestuften. Im Interview mit den Vatikanmedien hatte der Arzt, der den Papst operiert hat, gesagt, dass gegen die für November geplante Lateinamerika-Reise des Papstes in medizinischer Hinsicht nichts spreche. Der Aufenthalt des Papstes in der Klinik war aufgrund eines Eingriffs an der rechten Lunge erforderlich gewesen, aus der ein Tumor entfernt wurde. 
                     Große Freude über Entlassung des Papstes

Die Freude der Pilger am Petersplatz war an diesem Sonntag groß. Es gab großen Jubel und strahlende Gesichter, als der Papst am Fenster des Apostolischen Palastes erschien. Auch Papst Leo strahlte."

Quelle: vaticannews

Angelus

 heute auf dem Petersplatz

              


"KATECHESE DES PAPSTES BEIM ANGELUS: TREUE ZU WAHRHEIT UND VERANTWORTUNG"

Mit einem bekannten Jesuswort aus dem Matthäusevangelium hat Leo XIV. an die Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft erinnert. Beim Angelusgebet am Tag nach seiner Entlassung aus der Gemelli-Klinik warnte der Papst vor Heuchelei, Machtstreben und Eigeninteressen. Wer Verantwortung übernehme, dürfe sich nicht von persönlichen Vorteilen leiten lassen, sondern müsse Gottes Gerechtigkeit an die erste Stelle setzen:

Seit Dienstagvormittag war Papst Leo wegen seiner Krebsoperation in der römischen Gemelli-Klinik, am Samstagnachmittag wurde er entlassen. Zwar wurden alle Audienzen bis zum 20. Oktober abgesagt, den Engel des Herrn mit den Gläubigen auf dem Petersplatz hat der Papst diesen Sonntag aber doch gebetet – zur großen Freude der zahlreich auf dem Petersplatz versammelten Pilger und Menschen weltweit, die sich über TV, Radio und Internet zugeschaltet hatten.

            Das Verhältnis zwischen weltlicher Verantwortung und Treue zu Gott

„Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört“: Mit diesen Worten aus dem Matthäusevangelium (22,15-21) hat Papst Leo diesen Sonntag das Verhältnis zwischen weltlicher Verantwortung und Treue zu Gott beleuchtet. Jesus habe damit auf eine Fangfrage der Pharisäer reagiert, die ihn mit der Frage nach der Steuerzahlung an den römischen Kaiser in Bedrängnis bringen wollten.
„Die Antwort des Meisters ist klug, denn sie bewahrt ihn vor der Falle und entlarvt die Heuchelei derer, die ihn zu Fall bringen wollen,“ so der Papst wörtlich. „Er bittet sie um die Münze für die Steuer, nämlich einen Denar. Sie geben sie ihm, und Jesus fragt: "Wessen Bild und Aufschrift ist das?" Sie antworten: "Des Kaisers." Da sagt er: "So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!".“ 
Jesus durchschaut also ihre Absicht und antwortet mit einem Satz, der bis heute Orientierung gibt: Die Verantwortung gegenüber dem Staat hebt die Verpflichtung gegenüber Gott nicht auf.

Ohne Kompromisse leben, frei von schlechten Ambitionen und ungerechten Interessen

Laut Papst Leo zeigt die Antwort Jesu auch, dass Gott mitten in der Geschichte gegenwärtig ist. Menschliche Ämter und gesellschaftliche Pflichten hätten ihren Platz, müssten aber an Wahrheit und Gerechtigkeit ausgerichtet sein. Persönliche Vorteile und Eigeninteressen dürften das Handeln nicht bestimmen.

„In Jesus sehen wir einen Gott, der die Geschichte nicht fürchtet, sondern in sie eintritt, um in ihr zu wohnen. Sein Reich hebt menschliche Ämter und Verantwortlichkeiten nicht auf. Es erfordert jedoch, dass man ohne Kompromisse lebt, frei von schlechten Ambitionen und ungerechten Interessen, und dass man dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit nichts vorzieht.“
Die Zugehörigkeit zu Gott müsse also unser Leben prägen und dem Streben nach Macht und Anerkennung Grenzen setzen, stellte das Kirchenoberhaupt fest.

                      Wahrhaftig sein, ohne Furcht und Heuchelei, frei für das Gute

Papst Leo lenkte den Blick auch auf die Pharisäer, die Jesus zwar als wahrhaftig loben, ihn jedoch in eine Falle locken wollen. Dieser Widerspruch verdeutliche, wie wichtig es sei, Wort und Tat miteinander in Einklang zu bringen, so der Pontifex.

Wahrheit und Gerechtigkeit dürften weder Angst noch Heuchelei geopfert werden. Die Aufforderung, Gott und dem Kaiser jeweils das Ihre zu geben, werde so zum Maßstab für persönliches und gesellschaftliches Handeln.

„Meine Lieben, eben dies ist das Profil derer, die „dem Kaiser geben, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört“: wahrhaftig sein, ohne Furcht und Heuchelei, frei für das Gute. Beten wir zum Herrn, dass er uns helfe, so zu sein,“ schloss Papst Leo seine kurze Katechese vor dem Angelusgebet an diesem Sonntag.2

Quelle: S. Kritzenberger, vaticannews

In Illo Tempore

Auch heute setzt Fr. John Zuhlsdorf bei OnePeterFive seine Katechese zur Bedeutung der Liturgie für die Sonntage im Kirchenjahr fort. Hier geht´s zum Original:  klicken

     "IN JENER ZEIT: 21. SONNTAG NACH PFINGSTEN"

Wenn der Oktober dem November weicht, erklingt in der Heiligen Kirche der Herbst. Das Ende (des Kirchenjahres) naht.

Im Vetus Ordo führen uns die verbleibenden Sonntage nach Pfingsten zur Abrechnung mit dem König, dem König über alles, nicht nur über den Himmel. Der König wird wiederkommen, die Bücher öffnen und abrechnen. Das Formular für die Heilige Messe am 21. Sonntag nach Pfingsten versetzt uns in einen Haushalt, auf ein Schlachtfeld und in ein Schuldgefängnis, wo wir jeweils von Gott beschützt, von Gott gestärkt und denen gegenüber barmherzig sein sollen, die wie wir bedürftig sind. 

Das Kollektengebet, das bereits im alten Liber Sacramentorum Gellonensis zu finden ist , lautet:  

Familiam tuam, quaesumus, Domine,
Continua pietate custodi:
ut a cunctis adversitatibus, te protegente, sit libera;
in bonis actis te protegente tuo nomini sit devota.

Der Klang weist eine starke Assonanz mit dem „s“ und eine Alliteration mit dem „t“ auf. Gleich zu Beginn fällt auf, dass im Protasis (erster Teil) „familia tua“ vorangeht, eine andere Art, „Deine Kirche“ zu sagen und sie als Schlüsselbegriff der Rede hervorzuheben. In der thematischen Apodosis finden sich dann zwei parallele und symmetrische „ ut “-Sätze, in denen  ein „cunctis adversitatibus“  durch „in bonis actis“ und „te protegente“ durch „tuo nomine“ ausgeglichen wird  . Beide Cola schließen mit einem harmonischen Homoteleuton (gleiche Endungstrope).

DIE WÖRTLICHE ÜBERSETZUNG 

Beschütze deine Familie, wir bitten Dich, o Herr,
mit unaufhörlicher Barmherzigkeit,
damit sie unter Deinem Schutz vor allem Unheil bewahrt werde
und Deinem Namen in guten Werken geweiht sei.

Das einleitende Wort „ familiam“ verdient besondere Beachtung. Im Lateinischen umfasste „familia“ einen ganzen Haushalt, einschließlich der Bediensteten und Angehörigen. Letzten Sonntag hörten wir, wie der ganze Haushalt nach der Heilung des Sohnes des Beamten aus der Ferne zum Glauben fand. Da „familia“ hier auch auf die Kirche verweist, ist der Herr Vater und Herr des Haushalts, wie er es auch für jede menschliche Familie, ja für jede menschliche Institution sein sollte. Heutzutage wird diese soziale Königsherrschaft Christi nicht mehr so ​​stark betont, aber sie sollte es. Wir sind seine Abhängigen, um einen Preis erkauft, und allein seine Barmherzigkeit (pietas) bewahrt uns. Das Wort „custodi “, „bewachen“, klingt wie ein militärischer Wachposten.

Samstag, 17. Oktober 2026

Zurück in den Vatican


               

Aus gegebenem Anlass

                                                   TE DEUM LAUDAMUS

              

Entlassung

Wie Mario Galgano für vaticannews berichtet, haben die behandelnden Ärzte des Gemelli-Klinikums bekannt gegeben, daß der Hl. Vater noch heute Nachmittag aus dem Krankenhaus entlassen wird.  
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"PAPST LEO XIV WIRD AUS DEM KRANKENHAUS ENTLASSEN"

beginnt der Bericht so - ZITAT

"Die Ärzte Luigi Carbone und Stefano Margaritora haben an diesem Samstagmorgen Informationen zum postoperativen Verlauf des Papstes mitgeteilt. Nach der Auswertung der morgendlichen Blutanalysen und einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs sowie der Beurteilung des allgemeinen klinischen Bildes stufte das Ärzteteam den Papst als geeignet für die Entlassung ein. (...)

...Das Kirchenoberhaupt verlässt die Klinik am frühen Nachmittag und kehrt in den Vatikan zurück. Um 12:00 Uhr feiert der Papst noch eine Messe in dem eigens dafür hergerichteten Raum im zehnten Stock der Gemelli-Klinik. Für diesen Sonntag ist das Vortragen des Angelus-Gebets vom Fenster der päpstlichen Wohnung aus vorgesehen."

Quelle: M. Galgano, vaticannews

 

Freitag, 16. Oktober 2026

Papst Leo feiert die Hl. Messe in der Klinik

Rome reports hat dieses postoperative Video veröffentlicht- wenn bisher auch nur in spanischer Sprache...

              

Genesungswünsche aus Konstantinopel

Wie vaticannews berichtet, hat der Ökumenische Patriarch Bartholomäus I.  Papst Leo XIV in einem persönlichen Brief seine Genesungswünsche geschickt.  Hier geht´s zum Original:  klicken

ZITAT:

"PATRIARCH BARTHOLOMAIOS WÜNSCHT PAPST LEO SCHNELLE GENESUNG"

Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. hat Papst Leo XIV. in einem persönlichen Brief seine Genesungswünsche übermittelt. Das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie versichert dem Papst seine brüderliche Unterstützung und sein Gebet. Ende Oktober reist Bartholomaios nach Italien, wo ihm eine Ehrendoktorwürde verliehen werden soll. Auch eine Begegnung mit dem Papst war ursprünglich vorgesehen.

Wie der Informationsdienst der Stiftung „Pro Oriente“ am Freitag berichtet, wünscht Bartholomaios dem Papst in seinem Schreiben neue Kraft für die Fortsetzung seines kirchlichen Dienstes. „Mögen Ihre Kräfte zum Wohle des hohen Dienstes erneuert werden, der Ihnen anvertraut ist“, schreibt der Patriarch.

Patriarch hofft auf baldiges Wiedersehen

Bartholomaios hofft, dem Papst seine Genesungswünsche bald auch persönlich überbringen zu können. Am 23. Oktober will er nach Rom reisen, wo ihm im Rahmen eines Festakts an der Päpstlichen Universität St. Thomas von Aquin die Ehrendoktorwürde verliehen werden soll. Für die darauffolgenden Tage war ein Treffen mit Leo XIV. geplant. (...)


Quelle vaticannews, Pro Oriente

Was einem schließlich erklärt werden mußte...

hat dankenswerterweise kath.net übernommen. In einem Bericht über die unglaubliche Entgleisung des sog. Comedians Böhmermann werden einige Ausdrücke erklärt, die der LGBTQ - und Satanisten-Szene entstammen. Hier geht´s zum Original:  klicken

Zitat: "Jan Böhmermann hat in der Sendung ZDF Magazin Royale Jesus Christus als „genderfluiden, bi-neugierigen, halbnackten POC-Otter“ verhöhnt. Weiters sei er ein „Smoking, Hot Skinny Legend an einem auf dem Kopf stehenden Teufelssymbol“.

„POC“ steht in der Identitätspolitik für „Person of Color“, also nicht-weiße Menschen. Offenbar ist damit die Abstammung Jesu als nichteuropäischer Jude aus Galiläa gemeint. In der schwulen Szene ist ein „Otter“ ein schlanker, behaarter Mann. „Smoking Hot“ meint „extrem attraktiv“, der Begriff „Skinny Legend“ bezeichnet eine gefeierte Persönlichkeit der Popkultur.".

Quelle: kathnet

Donnerstag, 15. Oktober 2026

Fortschritte

Wie vaticannews berichtet, hat das Pressebüro heute ein weiteres Bulletin über den Genesungsverlauf des Hl. Vaters veröffentlicht. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"PAPST NIMMT ARBEITSAKTIVITÄTEN IN DER KLINIK WIEDER AUF, GUTE ERHOLUNG DER OPERIERTEN LUNGE"

beginnt der Bericht so:  ZITAT

"Nach Angaben des behandelnden Ärzteteams liegen die Ergebnisse der Kontrolluntersuchungen zwei Tage nach der Krebs-Operation von Leo XIV. im Normbereich. Im Krankenhaus hat der Papst inzwischen auch seine Arbeitsaktivitäten wieder aufgenommen.

Im Rahmen der Wiederaufnahme seiner Arbeitsaktivitäten hat Papst Leo diesen Donnerstag Nachmittag in der Gemelli-Klinik Erzbischof Paolo Rudelli empfangen, Substitut für Allgemeine Angelegenheiten des Staatssekretariats." (...)


Quelle: vaticannewss

Die Genesung

Vaticannews berichtet über den Verlauf der postoperativen Genesung des Hl. Vaters.                         Hier geht´s zum Original:  klicken

        "WEITERE RUHIGE NACHT FÜR PAPST LEO"

„Der Papst hat die Nacht im Krankenhaus gut verbracht, er ist aufgestanden und hat gefrühstückt“, gab der Pressesaal am Donnerstagmorgen bekannt. Leo XIV. ist am 13. Oktober im Gemelli-Klinikum an der Lunge operiert worden. Die Operation sei wie geplant verlaufen, dem Papst wurde ein bösartiger Tumor entfernt, wurde anschließend mitgeteilt.

Am Mittwoch hatte das behandelnde Ärzteteam von Papst Leo XIV. bereits über den aktuellen Gesundheitszustand des Kirchenoberhaupts nach der 90-minütigen OP am Dienstag informiert. Die Ergebnisse der Blutanalysen sowie der Röntgenaufnahme des Brustkorbs lägen im Normbereich für diese Art von Eingriff, hieß es in der Mitteilung. Am Nachmittag hatte der Papst in einem eigens eingerichteten Raum im zehnten Stock des Krankenhauses auch die Messe konzelebriert - die Zimmerflucht mit Kapelle, die normalerweise für die Päpste zur Verfügung steht, wird derzeit renoviert.

Der Papst habe im Rahmen der Nachsorge bereits Atemphysiotherapie absolviert und sei im Zimmer umhergegangen, gaben die Ärzte in ihrer Mitteilung bekannt. Auch die postoperativen Untersuchungen am Mittwochmorgen, dem Tag nach der Operation, seien planmäßig durchgeführt worden, hieß es am Mittwoch. Zudem habe er wieder eine reguläre Nahrungsaufnahme begonnen. Der Genesungsprozess verliefe weiterhin wie vorgesehen, so die Einschätzung der Mediziner

Wie schon vor der Operation des Kirchenoberhauptes angekündigt wurde, werde mit einem Krankenhausaufenthalt von einer Woche gerechnet. Bis 20. Oktober wurden alle Audienzen abgesagt."

Quelle: vaticannews


 .

Mittwoch, 14. Oktober 2026

Die Bedeutung des 13. Oktobers 2026

Roberto de Mattei denkt in einem bei Corrispondenza Romana über die Bedeutung der Erkrankung des Hl. Vaters für die Kirche und die Gläubigen und über die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens nach. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER 13. OKTOBER UND DIE HEILUNG UNSERER WUNDEN"

Der Historiker, der in fünfzig oder hundert Jahren den 13. Oktober 2026, den einhundertneunten Jahrestag der letzten Erscheinung Unserer Lieben Frau in Fatima, in einer Momentaufnahme festhalten möchte, würde sich vor diesem Gemälde wiederfinden.

Am 14. Oktober sollte Papst Leo XIV. die internationale Konferenz zum zehnten Jahrestag des Schreibens „ Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus im Petersdom abschließen . Nachdem er jedoch am 11. Oktober während des Angelusgebets bekannt gegeben hatte, dass er einen Knoten in der Lunge habe, wurde der Papst am 13. Oktober ins Gemelli-Krankenhaus eingeliefert und noch am selben Tag operiert.

Die Absage der feierlichen Messe, die der Papst am Mittwoch in Anwesenheit von 250 Bischöfen aus aller Welt hätte feiern sollen, bestätigt einerseits die Dringlichkeit des Eingriffs, andererseits lässt sie die Ergebnisse des Treffens mit den Bischöfen in Ungewissheit. 

Alle katholischen Gläubigen beten nun für die Gesundheit des Papstes. Doch das Bild eines energiegeladenen Mannes, der seinen anspruchsvollen Terminkalender mühelos bewältigt, steht im Kontrast zu dem eines Menschen, der von einer Krankheit geschwächt ist, deren Verlauf noch ungewiss ist. Diese Erkenntnis hat eine Bedeutung, die weit über die Gesundheitsnachrichten hinausgeht und uns an Wahrheiten erinnert, die die Welt vergessen hat. Die Kirche lebt von der Gnade Christi, und ihre Unfehlbarkeit hängt nicht von der Gesundheit des Papstes ab. Der Papst braucht die Gebete der Gläubigen gerade deshalb, weil ihn sein Amt nicht vor dem Leiden bewahrt, das – wie der Tod – eine Folge der Erbsünde ist. Doch Ereignisse wie eine plötzliche Krankheit helfen uns, über die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens, über das Leben nach dem Tod und über die Existenz eines gnädigen Gottes in Zeit und Ewigkeit nachzudenken. 

Donald Trump, Wladimir Selenskyj, Xi Jinping und alle anderen Mächtigen der Welt befinden sich in derselben Ungewissheit wie der Papst heute, ausgesetzt wie jeder Mensch Leid und Tod. In Washington nimmt diese Fragilität derzeit eine politische Form an. Präsident Trump geht mit dem Gefühl einer schweren Niederlage in die Zwischenwahlen am 3. November, nachdem seine Friedensversprechen für die Ukraine und den Nahen Osten erneut durch die Realität widerlegt wurden. Der Wahlausgang ist noch offen, doch das Bild eines Präsidenten, der jede Krise aus eigener Kraft lösen kann, ist verblasst. 

Die Genesung....

Maria Galgano berichtet bei Vaticannews, was das Ärzteteam der Gemelli-Klinik zurm Heilungsverlauf des Hl. Papstes bekannt gegeben hat.  Hier geht´s zum Original: klicken

"DAS ÄRZTETEAM BESTÄTIGT EINEN REGULÄREN GEGENUSNGVERLAUF BEI PAPST LEO"

"Das behandelnde Ärzteteam von Papst Leo XIV. hat über den Gesundheitszustand des Kirchenoberhaupts nach dessen chirurgischem Eingriff in der Gemelli-Klinik informiert. Die Ergebnisse der Blutanalysen sowie der Röntgenaufnahme des Brustkorbs liegen nach medizinischen Angaben im Normbereich für diese Art von Eingriff.

In einer gemeinsamen Mitteilung gaben Luigi Carbone und Stefano Margaritora bekannt, dass die postoperativen Untersuchungen am Morgen planmäßig durchgeführt wurden.

Der Papst habe im Rahmen der Nachsorge bereits Atemphysiotherapie absolviert und sich eigenständig im Zimmer fortbewegt. Zudem habe er wieder eine reguläre Nahrungsaufnahme begonnen. Der Genesungsprozess verläuft nach Einschätzung der Mediziner weiterhin wie vorgesehen.

Wie nachmittags weiter bekannt wurde, habe sich der Papst guter Laune gezeigt."

Quelle: M. Galgano, vaticannews