Wie vaticannews berichtet, hat das Pressebüro heute ein weiteres Bulletin über den Genesungsverlauf des Hl. Vaters veröffentlicht. Hier geht´s zum Original:klicken
Unter dem Titel:
"PAPST NIMMT ARBEITSAKTIVITÄTEN IN DER KLINIK WIEDER AUF, GUTE ERHOLUNG DER OPERIERTEN LUNGE"
beginnt der Bericht so: ZITAT
"Nach Angaben des behandelnden Ärzteteams liegen die Ergebnisse der Kontrolluntersuchungen zwei Tage nach der Krebs-Operation von Leo XIV. im Normbereich. Im Krankenhaus hat der Papst inzwischen auch seine Arbeitsaktivitäten wieder aufgenommen.
Im Rahmen der Wiederaufnahme seiner Arbeitsaktivitäten hat Papst Leo diesen Donnerstag Nachmittag in der Gemelli-Klinik Erzbischof Paolo Rudelli empfangen, Substitut für Allgemeine Angelegenheiten des Staatssekretariats." (...)
Vaticannews berichtet über den Verlauf der postoperativen Genesung des Hl. Vaters. Hier geht´s zum Original: klicken
"WEITERE RUHIGE NACHT FÜR PAPST LEO"
„Der Papst hat die Nacht im Krankenhaus gut verbracht, er ist aufgestanden und hat gefrühstückt“, gab der Pressesaal am Donnerstagmorgen bekannt. Leo XIV. ist am 13. Oktober im Gemelli-Klinikum an der Lunge operiert worden. Die Operation sei wie geplant verlaufen, dem Papst wurde ein bösartiger Tumor entfernt, wurde anschließend mitgeteilt.
Am Mittwoch hatte das behandelnde Ärzteteam von Papst Leo XIV. bereits über den aktuellen Gesundheitszustand des Kirchenoberhaupts nach der 90-minütigen OP am Dienstag informiert. Die Ergebnisse der Blutanalysen sowie der Röntgenaufnahme des Brustkorbs lägen im Normbereich für diese Art von Eingriff, hieß es in der Mitteilung. Am Nachmittag hatte der Papst in einem eigens eingerichteten Raum im zehnten Stock des Krankenhauses auch die Messe konzelebriert - die Zimmerflucht mit Kapelle, die normalerweise für die Päpste zur Verfügung steht, wird derzeit renoviert.
Der Papst habe im Rahmen der Nachsorge bereits Atemphysiotherapie absolviert und sei im Zimmer umhergegangen, gaben die Ärzte in ihrer Mitteilung bekannt. Auch die postoperativen Untersuchungen am Mittwochmorgen, dem Tag nach der Operation, seien planmäßig durchgeführt worden, hieß es am Mittwoch. Zudem habe er wieder eine reguläre Nahrungsaufnahme begonnen. Der Genesungsprozess verliefe weiterhin wie vorgesehen, so die Einschätzung der Mediziner
Wie schon vor der Operation des Kirchenoberhauptes angekündigt wurde, werde mit einem Krankenhausaufenthalt von einer Woche gerechnet. Bis 20. Oktober wurden alle Audienzen abgesagt."
Roberto de Mattei denkt in einem bei Corrispondenza Romana über die Bedeutung der Erkrankung des Hl. Vaters für die Kirche und die Gläubigen und über die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens nach. Hier geht´s zum Original: klicken
"DER 13. OKTOBER UND DIE HEILUNG UNSERER WUNDEN"
Der Historiker, der in fünfzig oder hundert Jahren den 13. Oktober 2026, den einhundertneunten Jahrestag der letzten Erscheinung Unserer Lieben Frau in Fatima, in einer Momentaufnahme festhalten möchte, würde sich vor diesem Gemälde wiederfinden.
Am 14. Oktober sollte Papst Leo XIV. die internationale Konferenz zum zehnten Jahrestag des Schreibens „ Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus im Petersdom abschließen . Nachdem er jedoch am 11. Oktober während des Angelusgebets bekannt gegeben hatte, dass er einen Knoten in der Lunge habe, wurde der Papst am 13. Oktober ins Gemelli-Krankenhaus eingeliefert und noch am selben Tag operiert.
Die Absage der feierlichen Messe, die der Papst am Mittwoch in Anwesenheit von 250 Bischöfen aus aller Welt hätte feiern sollen, bestätigt einerseits die Dringlichkeit des Eingriffs, andererseits lässt sie die Ergebnisse des Treffens mit den Bischöfen in Ungewissheit.
Alle katholischen Gläubigen beten nun für die Gesundheit des Papstes. Doch das Bild eines energiegeladenen Mannes, der seinen anspruchsvollen Terminkalender mühelos bewältigt, steht im Kontrast zu dem eines Menschen, der von einer Krankheit geschwächt ist, deren Verlauf noch ungewiss ist. Diese Erkenntnis hat eine Bedeutung, die weit über die Gesundheitsnachrichten hinausgeht und uns an Wahrheiten erinnert, die die Welt vergessen hat. Die Kirche lebt von der Gnade Christi, und ihre Unfehlbarkeit hängt nicht von der Gesundheit des Papstes ab. Der Papst braucht die Gebete der Gläubigen gerade deshalb, weil ihn sein Amt nicht vor dem Leiden bewahrt, das – wie der Tod – eine Folge der Erbsünde ist. Doch Ereignisse wie eine plötzliche Krankheit helfen uns, über die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens, über das Leben nach dem Tod und über die Existenz eines gnädigen Gottes in Zeit und Ewigkeit nachzudenken.
Donald Trump, Wladimir Selenskyj, Xi Jinping und alle anderen Mächtigen der Welt befinden sich in derselben Ungewissheit wie der Papst heute, ausgesetzt wie jeder Mensch Leid und Tod. In Washington nimmt diese Fragilität derzeit eine politische Form an. Präsident Trump geht mit dem Gefühl einer schweren Niederlage in die Zwischenwahlen am 3. November, nachdem seine Friedensversprechen für die Ukraine und den Nahen Osten erneut durch die Realität widerlegt wurden. Der Wahlausgang ist noch offen, doch das Bild eines Präsidenten, der jede Krise aus eigener Kraft lösen kann, ist verblasst.
Maria Galgano berichtet bei Vaticannews, was das Ärzteteam der Gemelli-Klinik zurm Heilungsverlauf des Hl. Papstes bekannt gegeben hat. Hier geht´s zum Original: klicken
"DAS ÄRZTETEAM BESTÄTIGT EINEN REGULÄREN GEGENUSNGVERLAUF BEI PAPST LEO"
"Das behandelnde Ärzteteam von Papst Leo XIV. hat über den Gesundheitszustand des Kirchenoberhaupts nach dessen chirurgischem Eingriff in der Gemelli-Klinik informiert. Die Ergebnisse der Blutanalysen sowie der Röntgenaufnahme des Brustkorbs liegen nach medizinischen Angaben im Normbereich für diese Art von Eingriff.
In einer gemeinsamen Mitteilung gaben Luigi Carbone und Stefano Margaritora bekannt, dass die postoperativen Untersuchungen am Morgen planmäßig durchgeführt wurden.
Der Papst habe im Rahmen der Nachsorge bereits Atemphysiotherapie absolviert und sich eigenständig im Zimmer fortbewegt. Zudem habe er wieder eine reguläre Nahrungsaufnahme begonnen. Der Genesungsprozess verläuft nach Einschätzung der Mediziner weiterhin wie vorgesehen.
Wie nachmittags weiter bekannt wurde, habe sich der Papst guter Laune gezeigt."
Der Bericht der Ärzte ergänzt den zunächst vom Presseamt des Hl. Stuhls veröffentlichten Bericht über den Verlauf der Operation, bei der dem Hl. Vater ein Lungenlappen entfernt wurde. SalvatoreCernuzio und Mario Galgano berichten für vaticannews. Hier geht´s zum Original: klicken
"PAPST LEO IM GEMELLI-KLINIKUM: ERFOLGREICHER EINGRIFF- ENTFERNUNG DES UNTEREN LAPPENS DER RECHTEN LUNGE"
Die etwa 90-minütige Operation des Papstes, die mit einer videoassistierten Technik durchgeführt wurde, verlief ohne Komplikationen und mit gutem Ergebnis. Der am Abend veröffentlichte medizinische Bericht besagt, dass „die histologische Untersuchung die Diagnose eines Lungenadenokarzinoms bestätigt hat, wie es bereits aufgrund der präoperativen Untersuchungen vermutet wurde“. Leo ist wie erwartet aufgewacht und wurde „nach einer kurzen Beobachtungsphase“ wieder auf sein Zimmer verlegt:
Der medizinische Bericht
Im von Luigi Carbone, Direktor der Direktion für Gesundheit und Hygiene des Staates der Vatikanstadt, und Stefano Margaritora unterzeichneten Bericht heißt es: „Am Nachmittag des heutigen Tages wurde der Heilige Vater wie geplant dem thoraxchirurgischen Eingriff unterzogen.“ Um den Eingriff vollständig zu gestalten, wurde der untere Lappen der rechten Lunge mit videoassistierter Technik entfernt. Die feingewebliche Schnellschnittuntersuchung bestätigte die Diagnose eines Lungenadenokarzinoms, wie es bereits durch die präoperativen Untersuchungen vermutet worden war.“
Operation von etwa drei Stunden
Der Heilige Vater“, so informiert die Mitteilung weiter, „befand sich für etwa 3 Stunden im Operationssaal, die Dauer des Eingriffs betrug etwa 90 Minuten. Der Eingriff ist gelungen und es gab keine Komplikationen.“ Nach dem Eingriff ist Leo XIV. „regulär aufgewacht und nach einer kurzen Beobachtungsphase in sein Zimmer im zehnten Stock zurückgekehrt“.
Das Ärzteteam
Stefano Margaritora wurde von Elisa Meacci, Maria Teresa Congedo und Leonardo Petracca Ciavarella unterstützt. Das Anästhesieteam bestand aus Massimo Antonelli sowie Giovanni Punzo und Giuseppe Bello.
Untersuchungen und Krankenhausaufenthalt
Nach Angaben von Vatikan-Sprecher Matteo Bruni zeigte sich das Kirchenoberhaupt sofort wach sowie orientiert und bat nach der Rückkehr auf sein Zimmer um das Abendessen. Vor Ort wird er von seinem gewohnten Betreuungsteam aus der päpstlichen Wohnung begleitet.
Für den Krankenhausaufenthalt ist nach aktuellem Stand ein Zeitraum von etwa einer Woche eingeplant. Das Presseamt des Heiligen Stuhls kündigte für diesen Mittwoch weitere Informationen zum Verlauf der Nacht sowie zu ersten Untersuchungsergebnissen an."
Wie Vaticannews berichtet hat das Presseamt des Hl. Stuhls die erfolgreiche Durchführung der Operation des Hl. Vaters mitgeteilt. Hier geht´s zum Original: klicken
"PAPST IN DER GEMELLI-KLINIK: EINGRIFF ERFOLGREICH ABESCHLOSSEN"
Das Presseamt des Heiligen Stuhls gibt bekannt, dass die Operation von Leo XIV. zur Entfernung eines Knotens in der Lunge „in der vorgesehenen Zeit und Weise“ abgeschlossen wurde und teilte anschliessend mit: „Der Heilige Vater ist in sein Zimmer zurückgekehrt.“
„Der Eingriff wurde erfolgreich und in der vorgesehenen Zeit und Weise abgeschlossen.“ Dies teilt das Presseamt des Heiligen Stuhls über seinen Telegram-Kanal bezüglich der Operation mit, der sich der Papst an diesem Dienstagnachmittag im Policlinico Gemelli unterzogen hat, um einen „begrenzten Knoten in der Lunge“ zu entfernen. „Der Heilige Vater ist in sein Zimmer zurückgekehrt“, berichtet das Presseamt weiter und erklärt, dass „weitere Informationen folgen werden“.
Wie vaticannews berichtet, wird der Kardinalvikar des Bistums Rom, Kardinal Baldo Reina, heute um 18:00 in der Gemelli-Klinik-Kapelle den Rosenkranz für Papst Leo XIB beten. Hier geht´s zum Original: klickenSchließen wir ihm uns an!
Unter dem Titel:
"PAPST-OP: KARDINAL REINA LEITET ROSENKRANZ-GEBET IM GEMELLI"
beginnt der Bericht so - ZITAT
"Kardinal Baldo Reina, der Kardinalvikar des Papstes für das Bistum Rom, wird am Dienstag um 18 Uhr in der Kapelle des Gemelli-Klinikums in Rom einen Rosenkranz für die Gesundheit von Leo XIV. leiten. Alle Pfarreien der Stadt sind eingeladen, sich zur gleichen Zeit im Gebet zu verbind
Kardinal Baldo Reina, der Kardinalvikar des Papstes für das Bistum Rom, wird am Dienstag um 18 Uhr in der Kapelle des Gemelli-Klinikums in Rom einen Rosenkranz für die Gesundheit von Leo XIV. leiten. Alle Pfarreien der Stadt sind eingeladen, sich zur gleichen Zeit im Gebet zu verbinden." (...)
Auch Nico Spuntoni kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana die dem Hl. Vater bevorstehende Operation. Hier geht´s zum Original: klicken
BEIM ANGELUS
„Ich habe einen knoten in der lunge, ich werde operiert.“ Der Papst lässt alle den Atem halten.
Überraschung über die beim Angelus-Gebet gemachte Ankündigung: Er wird sich im Laufe der Woche im Krankenhaus Gemelli einer Operation unterziehen; die Genesungszeit dürfte eine Woche betragen. Anteilnahme kommt von Bischofskonferenzen aus aller Welt sowie von italienischen Institutionen.
Leo XIV. muss sich wegen eines Knotens in der Lunge einer Operation unterziehen. Das gab er selbst vom Fenster des dritten Stocks des Apostolischen Palastes aus nach dem sonntäglichen Angelus-Gebet bekannt. „Kürzlich haben die Ärzte bei Untersuchungen einen umschriebenen Knoten in meiner Lunge festgestellt“, sagte er mit ruhiger Stimme. Prevost fügte hinzu, die Ärzte hielten einen Eingriff für ratsam; er wolle ihrem Rat folgen und habe sich daher entschieden, den Knoten operativ entfernen zu lassen.
Der Eingriff findet im Policlinico Gemelli statt – dem Krankenhaus der Päpste – und ist für die ersten Tage dieser Woche angesetzt. Voraussichtlich wird Leo zwischen morgen und übermorgen in der zehnten Etage jenes Gebäudes aufgenommen, das Johannes Paul II. als „Vatikan III“ bezeichnete. Die Nachricht kam überraschend; offenbar hatte Prevost vor der Ankündigung auf dem Platz nur mit seinem engsten Umfeld darüber gesprochen. Niemand hatte damit gerechnet, so bald – anderthalb Jahre nach der Erkrankung und dem Tod von Franziskus – erneut einen Papst im Krankenhaus zu sehen. Zumal es sich um diesen Papst handelt: Er wurde mit noch nicht einmal siebzig Jahren gewählt, ist sportbegeistert und weist eine Krankengeschichte ohne nennenswerte Vorerkrankungen auf. Seitens des Presseamts des Heiligen Stuhls hieß es lediglich, die Genesung nach der Operation werde voraussichtlich etwa eine Woche in Anspruch nehmen.
Tatsächlich hat der Papst zu erkennen gegeben, dass er nach dem Eingriff nicht pausieren will; während des Angelus-Gebets begrüßte er eine Gruppe peruanischer Pilger und bestätigte seine Absicht, die für November geplante Reise in seine Wahlheimat anzutreten. Dies ist ein anspruchsvolles Vorhaben, da die Apostolische Reise nach Lateinamerika zwölf Tage dauern und neben Peru auch Uruguay und Argentinien umfassen wird.
Zu den nächsten Terminen des Papstes gehört auch ein Besuch in Assisi am 27. Oktober anlässlich der Abschlussfeier einer von der Gemeinschaft Sant’Egidio initiierten Veranstaltung; diese erinnert an den 40. Jahrestag jenes Welttreffens der Religionen, an dem Johannes Paul II. teilgenommen hatte.
Die Nachricht von Prevosts gesundheitlichen Problemen ging um die ganze Welt. Es gab eine Welle der Anteilnahme, angefangen bei den italienischen Institutionen: Ministerpräsidentin Giorgia Meloni äußerte sich „ermutigt“ durch die Ruhe und Gelassenheit, mit der der Papst beim Angelus-Gebet über seinen Eingriff sprach. Staatspräsident Sergio Mattarella sandte dem Papst eine Botschaft, um ihm zu versichern, dass das italienische Volk an seiner Seite steht.
Aus der ganzen Welt trafen Bekundungen der Verbundenheit ein: Der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Monsignore Paul Coakley, äußerte die Hoffnung, dass „die Hand der Chirurgen von Jesus Christus, dem göttlichen Arzt, geführt werde“. Auch Kardinal Matteo Maria Zuppi, der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, veröffentlichte eine Erklärung, in der er bekundete, dass sich „die Kirchen in Italien in kindlicher Verbundenheit“ um den Papst scharen. In einer Botschaft rief der US-amerikanische Kardinal Raymond Leo Burke dazu auf, für die Gesundheit des Papstes zu beten. Insbesondere wandte sich der emeritierte Präfekt des Obersten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur an die Pilger des Heiligtums Unserer Lieben Frau von Guadalupe in La Crosse sowie an alle Freunde des Heiligtums mit der Bitte, „auf die Fürsprache Unserer Lieben Frau von Guadalupe für die Gesundheit Seiner Heiligkeit zu beten und darum zu bitten, dass der Heilige Geist die Hände der Chirurgen bei seiner Behandlung lenke“.
Prevost ist nicht der erste Papst, der kurz nach seiner Wahl erkrankt: Es gibt zum Beispiel das Beispiel Leos XII., der nach seiner Wahl im Jahr 1823 fast umgehend gesundheitliche Probleme bekam, diese jedoch überwand und noch fünf weitere Jahre regierte."
WIe vacticannews berichtet, verbringt der Hl. Vater den heutigen Montags vor der anstehenden Operation als normalen Arbeitstag. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"PAPST LEO: NORMALER ARBEITSTAG AM MONTAG, GENESUNGSWÜNSCHE"
beginnt der Bericht so - ZITAT
"Leo XIV. erreichen weiter Genesungswünsche aus aller Welt. Der Papst nahm seine Audienzen an diesem Montag wahr, seine Lungen-OP steht in diesen Tagen an.
Normaler Arbeitstag am Montag
Aus der Lunge des 71-Jährigen soll ein „begrenzter Knoten“ in einem „frühen Stadium“ entfernt werden, wie der Papst beim Mittagsgebet am Sonntag präzisierte. Vatikansprecher Matteo Bruni ergänzte dazu an diesem Montag, der Knoten in der Lunge des Papstes sei bei einer Routineuntersuchung festgestellt worden.(...)
A. Gagliarducci kommentiert bei Monday at the Vatican die Ernennung von Erzbischof Vittorio F. Viola zum Erzpriester der Peters-Basilika als weiteren Schritt des Übergangs zwischen den Pontifikaten. Hier geht´s zum Original: klicken
"LEO XIV UND DIE NEUE GENERATION"
Mit der Ernennung von Erzbischof Vittorio Francesco Viola zum Erzpriester des Petersdoms und von Kardinal Luis Antonio Tagle zum Dekan des Kardinalskollegiums markierte Leo XIV. den Übergang zu einer neuen Generation und – wahrscheinlich – zu einer neuen Ära für die Kirche.
Nicht nur diese beiden Personalentscheidungen kamen weitgehend unerwartet; dies galt letztlich für alle Entscheidungen, die Leo XIV. bislang getroffen hat. Diese beiden Ernennungen zeigen, dass das Problem nicht einfach darin besteht, den Papst mit alten Kategorien zu deuten. Vielmehr liegt es in der Annahme, dass diese alten Kategorien nach wie vor Gültigkeit besitzen.
Letztlich ist Leo XIV. selbst ein Papst der neuen Generation. 1982 geweiht, hat er die heftigen Auseinandersetzungen um das Zweite Vatikanische Konzil nicht mehr unmittelbar miterlebt. Er ist ein Priester, der einer soliden Liturgiepraxis verpflichtet ist, wenngleich er aus dem Geist des Konzils hervorgegangen ist; er hat nie die überlieferte Liturgie gefeiert oder auch nur eine Neigung dazu verspürt. Leo XIV. ist kein progressiver Papst im Sinne der Definitionen, die in den letzten Jahren für diese Strömung geprägt wurden. Ebenso wenig ist er ein „Papst der Dritten Welt“, ungeachtet seiner Erfahrungen in der Mission. Doch offensichtlich liegen die Sympathien und Neigungen dieses Papstes bei einer neuen, anderen Generation mit anderen Prioritäten – einer Generation, die völlig außerhalb der Debatten um das Konzil steht.
Inwiefern bestätigen diese beiden Ernennungen durch den Papst diese Einschätzung?
Beginnen wir mit der Ernennung des neuen Erzpriesters der Petersbasilika, der zugleich als Generalvikar des Papstes für den Staat der Vatikanstadt fungiert. Vittorio Francesco Viola trat sein Amt als Sekretär des Dikasteriums für den Gottesdienst mit dem Ruf eines progressiven Priesters an, der die von traditionalistischen Kreisen scharf kritisierte Liturgiereform Annibale Bugninis befürwortete. Damit verkörperte er jenen Bischofstypus, den Papst Franziskus bevorzugte, um all jene zum Schweigen zu bringen, die weiterhin die Liturgie im alten Ritus – also in der Form vor der Reform durch Paul VI. – feiern wollten.
Im Anschluss an das heutige Angelus-Gebet hat der Hl. Vater bekannt gegeben, daß er sich in den nächsten Tagen einer Operation -der operativen Entfernung eines Knotens in der Lunge-unterziehen muß, und die Gläubigen um ihr Gebet gebeten.
Vaticannews veröffentlicht den Wortlaut der Katechese des Hl. Vaters beim heutigen Angelus. Hier geht´s zum Original: klicken
"Liebe Brüder und Schwestern, einen schönen Sonntag!"
Heute spricht Jesus im Evangelium von der Hochzeit, die ein König seinem Sohn ausrichtete (vgl. Mt 22,1–14).
Die Hochzeit eines Sohnes ist für jede Familie ein besonderer Anlass, und dieser glückliche Vater möchte seine Freude mit allen teilen. Er gibt ein Festmahl und lädt viele Menschen ein. Der heilige Thomas von Aquin sagt dazu, dass das Gute von Natur aus dazu neigt, sich auszubreiten: „Bonum dicitur diffusivum sui“ (Summa theologiae, I, q. 5 a. 4, ad 2), und auch das Bild unserer Erzählung spricht in einem konkreten Lebenskontext von dieser Wirklichkeit. Wenn etwas Gutes geschieht, entzündet sich ein Licht, das dazu führt, dass man andere an seinem Glück teilhaben lässt.
„Angesichts der Ablehnung sagt der König die Hochzeit nicht ab und lässt die Feierlichkeiten nicht ausfallen“
Angesichts eines so schönen Angebots ziehen sich die Eingeladenen jedoch, anstatt sich dem Fest anzuschließen, zurück und ziehen es vor, sich weiterhin um ihre eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Einige sind vielmehr verärgert, beschimpfen die Boten des Königs und töten sie sogar. Auch das kommt leider vor: Nicht immer wird das Gute, das wir anbieten, verstanden, anerkannt und geschätzt; vielmehr wird es manchmal missverstanden und abgelehnt. Doch das darf uns nicht entmutigen. Angesichts dieser Ablehnung sagt der König die Hochzeit nicht ab und lässt die Feierlichkeiten nicht ausfallen; vielmehr weitet er seinen Aufruf auf eine noch größere Zahl von Menschen aus und sendet seine Diener aus, um sie auf den Straßen einzuladen, damit die Freude des Brautpaares ein Geschenk für alle sei.
An dieser Stelle fragen wir uns: Wen verkörpern die Hauptfiguren dieser Geschichte? Der heilige Hieronymus identifiziert den König mit dem Vater im Himmel, den Bräutigam mit Jesus und die Braut mit der Kirche (vgl. Kommentar zum Matthäusevangelium, Buch III, Kap. 22). Zu diesen Protagonisten gehören also auch wir, die vom Herrn auserwählt wurden, um unsere Existenz mit ihm zu teilen und gemeinsam mit ihm Träger des Lebens zu sein. Das Hochzeitsfest ist das unsere und der Festsaal sind unsere Kirchen, unsere Häuser, die Orte, an denen wir leben und an denen der Sohn des Königs, Jesus Christus, jeden Tag wiederkehrt, um uns seine Liebe zu bekunden und auf unser „Ja“ zu warten. Dort begegnen wir ihm, gekleidet wie die Braut im weißen Kleid der Taufe und angetan mit dem Schmuck der guten Werke, die uns Gott und einander näherbringen.
„Schön wie die Gesichter der Menschen, denen wir begegnen“
Die Freude, die wir verkünden, ist also nicht künstlich, sondern tief, konkret, real, schön wie die Gesichter der Menschen, denen wir begegnen, wahr wie die Arbeit, das Lächeln, die Tränen, die Händedrücke und die guten Taten in unserem Alltag. Und sie ist ein Geschenk Gottes für das Heil der Welt.
Bitten wir daher Maria, die Mutter des Herrn, dass sie uns helfe, in dieser Freude zu wachsen und sie immer und überall, auch dort, wo sie nicht verstanden wird, mit Großherzigkeit, mit Mut und mit Glauben zu verkünden."