Freitag, 22. März 2019

Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes heute über Erzbischof Athansius Schneiders Text über "häretische Päpste"
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"AD MULTOS ANNOS!"
Ich weiß nicht, ob es irgendwelche Risse in der schweren Rüstung gibt, die PFs Selbstgewißhait umgibt; wenn es sie gibt, muß er sich mehrmals gefragt haben, ob es wirklich schlau war, Kardinal Müller aus dem Amt zu entlassen.....es gibt ein erbauliches englisches Sprichwort -nahc dem ers besser ist, "den Feind im eigenen Zelt zu behalten, wo er nach draußen p...t" als ihn daurßen zu haben, wo er hinein p...t." Aber PFs Repertoire an englischen Sprichwörtern ist vielleicht beschränkt.

Das Glaubenszeugnis Seiner Eminenz  war- denke ich- der erste wichtige Akr lehramtlicher Führung während dieses dürren Pontifikates. Katholiken danken ihm dafür.

Aber jetzt hat es noch einen gegeben!

Es wurde klar, daß Bischof Athanasius von der "Einschücherungskongregation" ausgeöiehen wurde, um in Kazachstan zu bleiben und lieber sein örtliches Fußballteam gegen die Schotten zu unterstützen als in der Welt herumzuflanieren. Genau das hat er getan-und das mit großem Erfolg....
die versammelten und mit Waldfarben bemalten Clans wurden gründlich gedemütigt...und seine Lordschaft - frei von der Tyrannei der Flughäfen- konnte Zeit damit verbringen, zu forschen und zu schreiben.

Ich empfehle...wie könnte ich nicht.... die feinen Abhandlungen über häretische Päpste (und vieles andere).

Leser dieses blogs werden sofort feststellen, daß seine Argumente, Beweise und Schlußfolgerungen genau die sind, die ich hier regelmäßig vorgebracht habe. deshlab werden Sie nicht überrascht sein, daß ich ziemlich aufgeregt bin.

Bischof Anthanasius hat zu Recht die Wichtigkeit der causa Honorius betont (gegenüber den anderen irrenden  Päpsten) indem er klar machte, daß über diese Frage hinaus  1.: Päpste irren können und
2. solche Päpste formal und lehramtlich wegen Häresie verurteilt werden können und
3. solche Päpste durch ihre Häresie nicht ipso facto ihre Stellung verlieren

Ist etwas passiert, beweist das, daß es passieren kann.

Eine do-it-youself-Absetzung eines Papstes mag emotional befriedigend sein, aber sie ist für Erwachsene in der realen Welt keine Option. "

Quelle. liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

In der frühen Kirche gab es kein Frauen-Diakonat

Maike Hickson berichtet bei LifeSiteNews über das Ergebnis, zu dem die Vatican-Kommission zur Frage der Frauen-Diakonates bereits vor einem halben Jahr gekommen ist und das bis jetzt von PApst franziskus zurückgehalten wird.

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"THEOLOGE BEHAUPTET:  DIE VATICAN-KOMMISSION HAT KEINE HINWEISE AUF DIE EXISTENZ WEIBLICHER DIAKONE GEFUNDEN"
"Professor Peter Hünermann -ein gut vernetzter und prominenter deutscher Theologe- berichtet LifeSiteNews  daß laut Mitgliedern der deutschen Doktrin-Kommission, mit denen er gesprochen hat, der Bericht der Vatican-Kommission für das Frauendiakonat herausgefunden hat, "daß kein Beweis dafür gefunden wurde, daß zu Zeiten der Väter Frauen als Diakone geweiht wurden. "

Vor kurzem sprach Professor Hünermann in Deutschland einem Interview über diese Vatican-Kommission zur Geschichte des Frauendiakonats, die 2016 von Papst Franziskus eingerichtet wurde. Diese Kommission hat ihre Arbeit beendet und Papst Franziskus bereits Mitte 2018 ihren  Bericht übergeben.  Professor Hünermann kommentiert die Tatsache, daß Papst Franziskus "jetzt schon seit Monaten das Ergebnis zurückhält" und sagt, daß das "für mich ein Zeichen ist, daß er mit diesem Ergebnis nicht zufrieden ist."

Als LifeSiteNews sich an den deutschen Professor wandte und ihn um mehr Informationen in dieser Sache bat, antwortete er, daß "Professore Marianne] Schlosser aus Wien- eine frühere Studentin des damaligen Professsor Ratzingers  [und Mitglied der Vaticanischen Kommission zur Frage des Frauen-Diakonats] die deutsche Doktrin-Kommission über das Ergebnis dieser Studie informiert hat,l Das habe ich von Mitgliedern der Doktrin-Kommission erfahren."
Er erklärte weiterhin, daß das "Ergebnis der Römischen Kommission " ist: "Es gibt keine historischen Hinweise darauf, daß zu Zeiten der Väter Frauen zu Diakonen geweiht wurden."

Wie Professor Hünermann erklärte, wurde diese Position schon früher sowohl von Kardinal Müller - dem früheren Präfekten der Glaubenskongregation in Rom vertreten als auch von Professor Karl-Heinz Menke, der Mitglied dieser Vaticanischen Kommission von 2016 war.
Wie LifeSiteNews berichtete, sagte Menke 2016: "Ein Frauen-Diakonat hat niemals und nirgends zum Weiheamt gehört."

Professor Hünermann wies gegenüber LifeSiteNews auch darauf hin, daß  " ich annehme, daß Kardinal Luis Ladaria als Präsident dieser Kommission diesen Standpunkt teilt."
Hünermann selbst befürwortet ein Frauendiakonat und hat das diesen Standpunkt 2012 in einem akademischen Beitrag diskutiert.


Das Mittelalter war kein "dunkles Zeitalter"

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae  den Arrtikel von Agostino Nobile, in dem der die seit der Renaissance zirkulierenden Fehlinformationen über das Mittelalter, die auch heute in Politik, Kultur und Medien zahlreiche-wenn auch uninformierte- Anhänger haben- korrigiert.
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"NOBILE ERINNERT DARAN. WAS DAS MITTELALTER WAR: GEGEN DIE VON AUFKLÄRERN UND MARXISTEN ERFUNDENEN ANGRIFFE. UND DIE SIND NOCH IM UMLAUF"

Liebe Freunde von Stilum Curiae in diesen Tagen kehrt das Mittelalter- auch Dank des
bevorstehenden Kongresses in Verona in die Münder der selbsternannten Progressisten
zurück. Agostino Nobile ist es zu Recht leid, diesen Begriff über diese Epoche mit negativer Konnotation auf unserer Epoche angewandt zu sehen. Und er hat beschlossen, mit diesem interessanten Artikel einige Dinge wieder gerade zu rücken....so Gott will....auch wenn wir bezweifeln, daß diese Heerscharen von Politikern, Antifa-und LGBT-Demonstranten und die Phalanx der Journalisten seine Zeilen lesen werden.
Trotzdem geschrieben -um einige Lücken zu füllen und schwerwiegende Verzerrungen richtig zu stellen, die von der marxistischen Propaganda erfunden wurden. Alles natürlich zu einem antireligiösen Zweck.

WAS IST DAS MITTELALTER?

Es gibt viele Möglichkeiten die Ignoranten zu unterscheiden,, Eines von ihnen ist jener, der das Mittelalter für eine Zeit des Obskurantismus hält. Angesichts dessen daß die Politiker die Pflicht haben, die Geschichte zu kennen, halte ich das Risiko für groß, darüber abzustimmen, wer diese Periode, die dem Westen das Licht gebracht hat, mit Füßen tritt.Hier einer der 44 Artikel aus denen meine Forschung besteht "Was Katholiken wissen müssen - um wenigstens ein lächerliches Ende zu vermeiden" . Ich empfehle es allen, die eine Rüstung mit einer bestimmten Stärke und historische Pfeile zum Verschießen haben möchten.
Ich bitte um Entschuldigung für die Eigenwerbung aber in diesen so besonders dunklen Zeiten (so viel um beim Thema zu bleiben) halte ich es für nützlich, die wahren historischen Fakten bzgl. der Kirche zu kennen, Umso mehr als die Unwissenheit des Katholischen Volkes die Hauptwaffe ist, die Medien und Politiker benutzen Es genügt, sich die Serie "Im Namen der Rose" bei Rai 1 anzusehen. Und wenn sich dann die katholischen Bibliotheken gegen uns wenden und wir nicht die Augen aufmachen, unsere Tage gezählt sind.
Mittelalterliche Dinge! Mittelalterliche Mentalität! Wir sind nicht mehr im Mittelalter! Tausend Jahre der Geschichte,die als die "dunklen Jahrhunderte" erinnert werden, derer Europa sich schämen sollte. Das ist es, was wir mehr oder weniger in den Schulen oder von den Medien lernen.
Sie- die Staatsoberhäupter, Kulturminister, Professoren ignorieren die Texte der Mittelalterspezialisten und wiederholen den selben alten Knittelvers über die obskurantistischen Jahrhunderte.


Donnerstag, 21. März 2019

Erzbischof Gänswein gibt ein Interview

Er hat -in der Nachfolge von Kardinal J. Meisner- die Schirmherrschaft für die Priesterausbildung übernommen.....


            

Fundstück

Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia hat die Antwort auf die Fragen und Forderungen der deutschen Bischöfe und ZdK-Berufskatholiken. Gefunden bei CNA
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Unter dem Titel:

"Dem Willen Gottes zu folgen ist die Antwort auf unsere dunkle Zeit: Erzbischof Chaput" 

beginnt der Artikel von CNA so:

"Im "Herr der Ringe", der großen Erzählung des katholischen Autors J.R.R. Tolkien, gibt es eine Schlüsselszene, in der das Unterfangen hoffnungslos erscheint, den bösen, mächtigen Ring zu zerstören. Dunkelheit und Gefahr umgeben den kleinen Hobbit namens Frodo, seit er seine idyllische Heimat verlassen hat auf seiner Mission, den Ring zu vernichten.
Diese Szene war es, die Erzbischof Charles Chaput von den Studenten der University of Mary in Bismarck, North Dakota beschrieb – um mit ihnen über ihre Berufung als Katholiken und den Sinn ihres Lebens zu sprechen." (...)
Quelle: CNA

Heute vor 334 Jahren

am 21.3.1685  wurde Johann Sebastian Bach geboren.....
zur Feier des Tages : das 5. Brandenburgische Konzert


          

Mittwoch, 20. März 2019

Papst Alexander VI - Moral und Lehramt

Rorate Caeli bemüht die Kirchengeschichte und zeigt anhand des Wirkens von Papst Alexander VI Borgia, daß Lehre und Liturgie der Kirche von den moralischen Irrungen seines "Privatlebens" unberührt blieben. Hier geht´s zum Original: klicken

"WIE FURCHTBAR WAR DAS KATHOLISCHE LEBEN UNTER DIESEN UNMORALISCHEN RENAISSANCE -
PÄPSTEN!"

Im Pontifikat Alexanders VI, des schwierigen Rodrigo Borgia? Nicht das doktrinale Leben, die in ihrer Reinheit unberührt, auch nicht das liturgische Leben, das in Verehrung und Ordnung beibehalten wurde - auch nicht das Missionsleben, mit dem Beginn der größten Verkündung des Katholischen Glaubens in der Geschichte.

Der Geist, der zu den tragischen Ereignissen von 1517 und darüber hinaus führen sollten, brodelte sicherlich und die moralische Krise der Hierarchie war kein kleines Problem dabei. Es ist der Geist des non serviam, der die Welt durchstreift- immer bereit auf den günstigsten Moment zu warten um unsere Seelen zu verschlingen.

"Trotz des Vorherrschens weltlicher Interessen während der gesamten Regierung Alexanders VI war dieser Papst in Kirchenbelangen nicht inaktiv. Auf allen wichtigen Gebieten wurde - trotz Mißbrauchs - beständig fortgeführt - auch wenn das zweifellos teilweise auf die Perfektion ihrer Organisation zurückzuführen war.

Wie sein Vorgänger hat Alexander VI die Mönchsorden kräftig unterstützt, sie mit vielen Privilegien bedacht und getan, was er konnte, um ihr Wohlergehen und ihre Arbeit zu sichern und zu fördern.
Alexander VI hat sich bei vielen Bemühungen bemüht, die Verehrung der Hl. Anna und der Hl. Jungfrau zu fördern. Im Hinblick darauf war die Anweisung vom August 1500 das Angelusläuten wieder einzuführen ein Akt von großer und dauerhafter Wichtigkeit.

Der gesamte Klerus der Stadt war zur Eröffnung des Jubiläumsjahres 1500 eingeladen. Der Papst selber leitete diese Zeremonie am Weihnachtsabend 1499 - nachdem er zuvor alle Details mit seinem Zeremonienmeister festgelegt hatte. Die Zeremonie für diese Gelegenheit war keine moderne Erfindung - sondern basierte - wie die Einführungsbulle ausdrücklich bemerkt - auf antiken Riten und ist voller symbolischer Bedeutung. 

Laut Burchard umfaßte die Menge, die an diesen Feierlichkeiten teilnahm, 200.000 Personen. Auch wenn das übertrieben sein mag, ist sicher, daß trotz der Probleme dieser Zeit und der Unsicherheit in Rom die Zahl der Teilnehmer an diesem Jubiläum sehr groß war.

Wenn Alexander VI auch nichts gegen die Reform der Kirche unternahm, wollte er sich jedoch keine ernsten Sorgen wegen der Bewahrung der Reinheit der Lehre machen müssen. Sein Zensur-Edikt für Deutschland vom 1. Juni 1501 ist in dieser Hinsicht ein sehr wichtiges Dokument.

Darin - der ersten Äußerung eines Papstes zum Buchdruck wird erklärt, daß die Kunst des Druckens äußerst wertvoll ist für die Bereitstellung und Vervielfältigung geprüfter und nützlicher Bücher - aber wenn sie zur Verbreitung schlechter Bücher mißbraucht werde, auch sehr schädlich sein könnte. Deshalb müßten Maßnahmen ergriffen werden, um die Reproduktion von gegen den Katholischen Glauben gerichteten, oder zur Erzeugung von Skandalen bei den Katholiken geplanten Schriften zu begrenzen.

In Italien unterdrückte Alexander VI die häretischen Tendenzen, die besonders in der Lombardei verbreitet waren kraftvoll, Am 3. Januar 1500 schickte er zwei Inquisitoren mit Empfehlungsschreiben an den Bischof von Olmütz, um gegen die Anwesenheit zahlreicher Pikarden und Waldenser in Böhmen und Mähren, die ein extrem unmoralisches Leben führten, zu protestieren. Seit 1493 bemühte sich Alexander VI sehr darum, die Böhmischen Utraquisten zurück zu  gewinnen, aber diese Bemühungen schlugen total fehl.
Als 1499 einige der moderateren Utraquisten sich geneigt zeigten, sich mit der Kirche zu versöhnen, ließ Alexander VI die Sache in einem Konsistorium diskutieren und übertrug dem Prager Klerus spezielle Machtbefugnisse.

Alexander setzte sich nicht nur dafür ein, die Reinheit des Christlichen Glaubens zu erhalten, sondern sorgte auch für seine Verkündung. Die großartigen Entdeckungen der Portugiesen und Spanier boten der Kirche in dieser Richtung ein weites Feld. Es ist tröstlich festzustellen, wie viel -sogar unter Alexander VI - getan wurde, um das Evangelium unter den Heiden zu verkünden."
Aus Ludwig von Pastor,  "Geschichte der Päpste"

und ein Zitat aus Rev. J.B. O'Connell "The Celebration of Mass (1964)"

"Zu Beginn des 16. Jahrhunderts trat ein berühmter päpstlicher Zeremonienmeister auf, der die Ordines des Päpstlichen Hofes und das Missale des Vaticans benutzte und 1502 auf Anordnung von Alexander VI ein Ordo Missae veröffentlichte. Daraus stammen einige Rubriken unseres gegenwärtigen Missale und der Ritus servandus unserer Missales verkrörpert größere Teile von Burkhardts Ordo."

Fundstück

Kardinal Barbarin äußert sich bei domradio.de zur Weigerung des Papstes, sein Rücktrittsgesuch anzunehmen. Hier geht´s zum Original: klicken

Titel: "IN DER KIRCHE GEHORCHT MAN DEM PAPST"
Kardinal Barbarin wünscht sich "ein bißchen Frieden"

Quelle: domradio.de

M. Tosatti stellt Fragen zur Ernennung Kardinal Mahonys als Relator bei einer Konferenz zu Erziehungsfragen

Marco Tosatti kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana die Auswirkungen des vorgesehen Auftritts von Kardinal Roger Mahony als Relator beim "Kongress für Religöse Erziehung" in Los Angeles, der morgen beginnt,
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PROTESTE DER GLÄUBIGEN

"RELATOR ROGER MAHONY - EINE UNGLÜCKLICHE WAHL"

Vom 22. -24. März findet in Los Angeles der Kongress für religiöse Erziehung statt, bei dem u.a. auch der hyperprogressistische Kardinal Roger Mahony vorgesehen ist. Die Anwesenheit des Purpurträgers, der 2013 von seinen öffentlichen Aufgaben entbunden wurde, weil er mißbrrauchende Priester gedeckt hatte, hat zu einer Protest-Petition mit über 4000 Unterschriften geführt. 

In den kommenden Tagen wird in Los Angeles ein wichtiger Kongress stattfinden- der "Los-Angeles-Kongress für Religiöse Erziehung" (22.-24. März). Zu den Rednern gehört -jetzt noch- Kardinal Roger Mahony- der frühere Erzbischof von Los Angeles (1985-2011). Seine Anwesenheit bei diesem Treffen hat zu Streitigkeiten innerhalb der us-amerikanischen Kirche  und der  durch den Skandal des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger und verletzlicher Erwachsener (Seminaristen und junge Priester) erschütterten Welt geführt. Und sicher wirft die Präsenz des Purpurträgers unter den Rednern noch einmal einen Schatten auf die Ernsthaftigkeit und die Bemühungen der Hierarchie vor Ort und in Rom, die Gefühle der gläubigen Laien zu beachten, die seit Jahrzehnten durch Vertuschung und Mißbrauchs verletzt wurden.

Schon weil der hyperprogressistische Kardinal Mahony, Großwähler von Jorge Mario Bergoglio, im Januar 2013 durch Erzbischof José Horacio Gomez von seinen öffentlichen Verpflichtungen entbunden wurde, nachdem skandalöse Fakten- Dank der Recherchen der Los Angeles Times-ans Tageslicht gekommen waren.
Ein riesige Menge von Dokumenten (14.000 Seiten) einschließlich Botschaften und Notizen von Mahony und einem seiner hochrangigen Mitarbeiter- haben gezeigt, daß der Purpurträger wiederholt mißbrauchende Priester nach außerhalb Kaliforniens oder auch der USA versetzt hatte, um zu vermeiden daß ihre Taten öffentlich bekannt und untersucht wurden.
Aus den Dokumenten geht auch hervor, daß der Kardinal sich dagegen wandte, daß mißbrauchende Priester, deren Verbrechen er vielleicht hätte anzeigen müssen, zu Therapeuten geschickt wurden.

Joseph Siambra, ein Opfer und ehemaliger schwuler Pornostar,  hat am 23. Dezember 2018 geschrieben "Mahony dürfte beim Los Angeles-Kongress für Religiöse Erziehung nicht sprechen, er müßte im Gefängnis sein. Meiner Meinung nach war die Vertuschung in Los Angeles durch Mahony schlimmer als die in Boston unter Law. Und er darf immer noch durch die Welt reisen."

Mahony gehört zur mit dem Pontifex verbundenen Machtgruppe- wie McCarrick, Cupich, Farrell und Joseph Tobin. Und nur der Protest der Laien  hat ihn vor einem Jahr daran gehindert, sich als päpstlicher Gesandter bei einer wichtigen Zeremonie in der Diözese von Scranton in Pennsylvania zu zeigen. Mahony zum "päpstlichen Delegierten"  zu erklären (nachdem er 2013 von allen öffentlichen Verpflichtungen entbunden wurde) bezeugt einmal mehr, wie groß die Versuchung bei den Mächtigen des Vaticans ist, mit dem "business as usual" fortzufahren und die verletzten Gefühle der Katholiken nicht zu beachten.


Vor 10 Jahren.....

Am 19.3. 2009 feierte Papst Benedikt XVI im Amadou-Ahidjo-Stadion in Yaoundé die Hl. Messe mit cirka 50.000 Gläubigen.

        

Dienstag, 19. März 2019

Tweets zum Tage

Benedikt XVI mit Msgr. Francesco cavina und einer Gruppe Jugendlicher aus der Diözese Carpi
(am 9. März 2019)


und am 16. März:  klicken 

und

Marco Tosatti: Jeder könnte Pell sein....

Marco Tosatti kommentiert in einem Artikel für La Nuova Bussola Quotidiana  Prozess und Urteil gegen Kardinal Pell und schreibt, daß bei solchem Prozedere der Justiz jeder von uns Pell sein könnte. Hier geht´s zum Original:  klicken

"ICH KÖNNTE PELL SEIN- UND SIE AUCH.....(ABER GLÜCKLICHERWEISE)"

Das Zeugnis des Vaticanista: "Eine Aktivität im Kontakt mit Jugendlichen, eine schlicht unbegründete Beschuldigung, eine Haßkampagne. Auch ich könnte so enden wie Pell. Das könnte meine Geschichte sein. Aber- würde Joan Baez sagen- "zum Glück"....

Als ich jung war, gefiel mir ein Lied mit dem Titel " Aber zum Glück..." von Joan Baez sehr gut. Da hieß es: "Zeige mir das Gefängnis, zeige mir den Knast, zeig mir den Gefangenen,dessen Leben abgestanden geworden ist, und ich zeige dir, junger Mann, warum du und ich auch dort sein könnten...aber zum Glück"

Dieses Lied ist mir in den Sinn gekommen, als ich über den Fall von Kardinal George Pell nachdachte. Ich habe viele Jahre lang Kampfkunst gelehrt. Es hätte mir passieren können, daß irgendeiner meiner früheren Schüler vor einem oder zwei Jahren beschlossen hätte, mich bei der Justiz anzuzeigen. Indem er z.B. behauptete, daß ich ihn- nach einer Entfremdung- im Umkleideraum in einer bestimmten Minute zum Sex mit mir gezwungen hätte, trotz der Tatsache, daß jeder dort eintreten oder hindurchgehen konnte - hätte ich ihn nicht in einen geschlossenen oder sicheren Raum
gebracht -nein- sondern alles sei unter hohem Risiko der Vertuschung und Begünstigung geschehen.

Der Richter hätte die Beschuldigungen verifizieren können und müssen. Der Einfluß, den ein Lehrer der Kampfkunst aus seine Schüler hat ist sehr groß,ich hätte ihn nicht mal bedrohen müssen, um ihn zwanzig Jahre lang zum Schweigen zu zwingen. In der Zwischenzeit wäre einer der beiden an einer Überdosis gestorben (und -leider ist das einem meiner Ex-Schüler passiert, möge er in Frieden ruhen) Es hätte einen Prozess gegeben. Die Anklage hätte keine Zeugenaussage zur Stützung dieser infamen Beschuldigung -für eine Handlung, die ich weder vorher noch hinterher mit irgendwem anderen begangen habe.

Breaking....

wie die Nachrichtenagenturen berichten, hat Papst Franziskus das Rücktrittsgesuch von Kardinal Philippe Barbarin abgelehnt-
U.a. berichtet domradio.de  klicken   "Lyons Erzbischof bliebt im Amt" 

Sandro Magister: Das "J´accuse" eines Missionars

Sandro Magister veröffentlicht heute bei Settimo Cielo den Brief, den ihm ein Missionar geschrieben hat, der sein Leben an den Rändern verbracht hat und jetzt angesichts der aktuellen Situation in der Kirche nicht länger schweigen kann und will. Man könnte den Eindruck gewinnen, daß er bei der Diagnose, die er der Kirche stellt, außer an den Nachfolger Petri und seine Entourage besonders an die deutschen Bischöfe gedacht hat. Hoffentlich lesen sie diesen Brief.
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"KATHOLISCHE KIRCHE - WO BIST DU? DER SCHREI EINES GRENZ-MISSIONARS"
Ein Missionar, der sein Leben an der Grenze verbracht hat, Tausende von Meilen von Rom entfernt hat mir geschrieben: "Man kann nicht länger bezweifeln, wie der Leiter der Kirche uns an einen Punkt bringt, an dem jeder, der noch lebt, reagieren muß. Wie viel länger können wir noch schweigen?"

Aber inzwischen hat er das Schweigen gebrochen. Mit diesen 16 glänzenden Überlegungen.

Umkehren...wohin? 

1) Jetzt ist es klar. Die Katholische Kirche ist nicht mehr die selbe wie vor 2013. Und ich möchte wirklich sehen, ob es jemandem gelingt, was die Katholische Kirche heute ist? 

2) Ich stelle mir selber diese Frage umso mehr, weil die Sache mich persönlich betrifft, Wenn ich die Kirchen denen vorstellen muß, die außerhalb  sind, muß ich zuerst vor allem wissen, zu welcher Art von Kirche ich gehöre. Und an zweiter Stelle, was muß ich sagen? 

3) Wir, die wir in Missionsländern leben, wo es so viele Religionen gibt, die vor Lehre und Theorie mehr oder weniger harmonisch sind, unterscheiden uns durch die Lebenspraxis, die Gebräuche, Gesetze, Sitten und Pflichten. 

Z.B. essen Muslime kein Schweinefleisch, praktizieren die Beschneidung, folgen dem Ramadan-Fasten , sie können sich scheiden lassen und wiederholt heiraten, sie können zwei oder mehr Frauen haben, beten fünfmal am Tag und am Freitag auf besondere Weise, etc.

Die Hindus essen kein Rindfleisch, fasten vor bestimmten Festen, die Frauen heiraten nur einmal, auch wenn ihr Ehemann stirbt, sie verehren eine Großzahl von Gottheiten, sie verbrennen ihre Toten etc.

Und Katholische Christen? Zumindest bis vor einer Weile konnten sie nur einmal heiraten- bis zum Tod eines der Eheleute, ihre Priester und Mönche /Nonnen mußten Zölibatäre sein und unverheiratet bleiben, sie gehorchten dem Papst, sie waren Verehrer der Hl. Jungfrau und der Heiligen, glaubten nicht an Zauberer und Geister, brachten keine Tieropfer dar, in der Kirche beteten Männer und Frauen gemeinsam, sie aßen jede Art von Fleisch und Fisch, Sonntags waren sie verpflichtet zu ruhen und zur Hl. Messe zu gehen etc. 

4) Der auferstandene Jesus schickte die Apostel aus, die Menschen auf der Erde im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes zu taufen,.So verbreitete sich das Christentum und formte die Sitten, Gesetze, Gebräuche ganzer Zivilisationen. Alles das brachte uns als Frucht viele Märtyrer und Heilige und erlaubte vielen mystische Erfahrungen zu machen und machte uns zu Teilhabern des paradiesischen Lichtes. 

5) Wieviele Menschen sind um diese Gaben und Gnaden zu erhalten- konvertiert und haben unter vielen Opfern ihre Ursprungsgemeinschaften und ihre Art zu leben verlassen? 


Zur Feier des Tages

"Te Joseph celebrent.....