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Samstag, 28. Dezember 2019

Über die päpstliche Unfehlbarkeit in Zeiten von Pachamama - Fortsetzung

Fortsetzung von hier und hier

...Weitere Beispiele könnten angeführt werden, aber diese reichen aus, um zu zeigen, wie sehr sich Päpste irren können, wenn sie ihr außergewöhnliches Lehramt nicht ausüben. Und wenn die Päpste selbst in Angelegenheiten, die die Lehre und die Führung der Kirche berühren, gravierende Fehler begehen können, ist es selbstverständlich, dass sie in politischen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und ähnlichen Angelegenheiten gravierende Fehler begehen können. Wie Kardinal Raphael Merry del Val in seinem 1902 erschienenen Buch "The Truth of Papal Claims" schrieb:

So groß unsere Pflicht zur Ehrfurcht gegenüber dem ist, was auch immer der Papst sagen mag, so groß unsere Pflicht des Gehorsams gegenüber der Führung des Hirten ist, so halten wir doch nicht jedes Wort von ihm für unfehlbar oder glauben , daß er immer recht hat. Viel weniger träumen wir davon zu lehren, daß er unfehlbar oder in irgendeiner Weise anderen Menschen überlegen ist, wenn er über wissenschaftliche, historische oder politische Fragen spricht oder daß ihm im Umgang mit zeitgenössischen Ereignissen möglicherweise keine Fehleinschätzungen von Menschen und Dingen unterlaufen. (S. 19)


Heute könnte ein Bischof… einem Papst widersprechen, der vielleicht nach seiner Auffassung auf eine Weise handelt, die die unter seiner Verantwortung stehenden Menschen irreführen könnte… Diese These ist durchaus vorstellbar und zerstört oder verringert  in keiner Weise die Vormachtstellung des Papstes. (S. 74)

Und wie der Theologe Karl Adam in seinem Buch von 1935 "Der Geist des Katholizismus" schrieb: 

Die Menschen, durch die Gottes Offenbarung auf Erden vermittelt wird, unterliegen dem Gesetz, das durch die Grenzen ihres Alters bedingt sind. 

Und sie sind auch durch die Grenzen ihrer Individualität bedingt- ihr besonderes Temperament, ihre besondere Mentalität und ihr besonderer Charakter sind an Farbe gebunden und sie färben die Art und Weise mit der sie die Wahrheit und Gnade Christi verbreiten. 
So kann und muss es geschehen, daß  Hirte und Herde, Bischof, Priester und Laien sind nicht immer würdige Vermittler und Empfänger der Gnade Gottes sind und das Unendliche manchmal verdreht und verzerrt wird, wenn es durch sie hindurchgeht. Überall dort, wo immer Sie Menschen haben, sind Sie an eine eingeschränkte Sichtweise und ein enges Urteilsvermögen gebunden. 
Talent ist selten und ein Genie kommt nur, wenn Gott es ruft. Bedeutende Päpste, Bischöfe von großer geistiger Kraft, geniale Theologen, Priester von außerordentlicher Gnade und fromme Laien:  sie sind nicht die Regel sondern die Ausnahme ... Die Kirche hat von Gott die Garantie, daß sie nicht in einen Irrtum in Bezug auf Glauben oder Glauben verfällt Moral; aber sie hat keinerlei Garantie dafür, daß jede Handlung und Entscheidung kirchlicher Autorität hervorragend und perfekt sein wird. Mittelmäßigkeit und sogar Mängel sind möglich. (S. 248-249)


Freitag, 27. Dezember 2019

Über die päpstliche Unfehlbarkeit in Zeiten von Pachamama

Dr. Edward Feser hat für LifeSiteNews einen Artikel über die päpstliche Unfehlbarkeit und die Vergeblichkeit, diese durch Manipulation oder Spin-Doktoren herbeiführen zu wollen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PÄPSTLICHE IRRTÜMER DER VERGANGENHEIT ZEIGEN, WIE LÄCHERLICH DER VERSUCH IST, DEN PAPST MANIPULIEREN ZU WOLLEN."

Anmerkung des Herausgebers: der folgende Text ist Teil eines tiefschürfenden Essays über die päpstliche Fehlbarkeit, den LifeSiteNews in drei Teilen veröffentlichen wird. Heute präsentieren wir den ersten Teil. (...) 

Wenn die Kirche Häresie nicht "bindet", kann ein Papst der Kirche schweren Schaden zufügen. Wie Kardinal Ratzinger einmal sagte, als er gefragt wurde, ob der Heilige Geist bei der Wahl der Päpste eine Rolle spielt:

In diesem Sinn würde ich nicht sagen, dass der Heilige Geist den Papst herauspickt, weil es zu viele gegensätzliche Fälle von Päpsten gibt, die der Heilige Geist offensichtlich nicht ausgewählt haben würde. Ich würde sagen, daß der Geist nicht gerade die Kontrolle über die Angelegenheit übernimmt, sondern uns  wie ein guter Erzieher sozusagen viel Freiraum lässt, ohne uns gänzlich zu verlassen. Daher sollte die Rolle des Geistes in einem viel elastischeren Sinne verstanden werden, nicht daß er den Kandidaten diktiert, für den man stimmen muss. Wahrscheinlich ist die einzige Zusicherung, die er bietet, dass die Sache nicht völlig ruiniert werden kann. (Zitiert in John Allen, Conclave: Die Politik, die Persönlichkeiten und der Prozess der nächsten Papstwahl)

Hier nur einige Beispiele von Päpsten, die-teilweise auf äußerst ernste Weise geirrt  haben.


St. Peter (d. c. 64): 
Als ob die Kirche im Voraus gewarnt werden sollten. daß Päpste nur innerhlab gewisser Grenzen unfehlbar sind, durfte der erste Papst schweren Irrtümern verfallen. Vor der Kreuzigung verleugnete er Christus. Bei einer anderen Gelegenheit vermied er es, mit Heiden-Konvertiten zu essen, um die Hardliner-Judenchristen nicht zu beleidigen, was den Hl. Paulus dazu veranlaßte, ihn öffentliche zu tadeln. 
Die Katholische Enzyklopädie sagt dazu:  

Da diese Handlung den Grundsätzen und der Praxis des Paulus völlig widersprach und zu Verwirrung unter den konvertierten Heiden hätte führen können, richtete dieser Apostel einen öffentlichen Vorwurf an den heiligen Petrus, weil sein Verhalten den Wunsch zu signalisieren schien, die heidnischen Konvertiten zwingen zu wollen, Juden zu werden und die Beschneidung und das jüdische Gesetz zu akzeptieren... Paulus, der zu Recht die Widersprüchlichkeit im Verhalten von Petrus und den jüdischen Christen sah, zögerte nicht, die Immunität der konvertierten Heiden gegenüber dem jüdischen Gesetz zu verteidigen
Papst St. Victor I (189-98): Die West-und die Ostchristen haben sich lange über das Datum gestritten, an dem Ostern gefeiert werden sollte. Obwohl frühere Päpste diese Differenz tolerierten, versuchte der Hl. Victor eine Lösung zu erzwingen, indem er mehrere Bischöfe der Ost-Kirche exkommunizierte. wegen dieser exzessiven Strenge und der Abweichung von der früheren päpstlichen Politik wurde er vom Hl. Irenäus kritisiert. 


Dienstag, 5. November 2019

Außer den Pachamama-Ritualen gab es in Rom auch wieder ein Lichterspektakel...

Martin M.Barillas hat für LifeSiteNews über das Lichter-Spektakel berichtet, das nach Abschluss der Amazonas.-Synode in Rom veranstaltet wurde-wobei die Fassaden einiger der berühmtesten klassischen Kirchen als Projektionsflächen benutzt wurden.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"AM ENDE DER AMAZONAS- SYNODE WURDE EINE VERSTÖRENDE LICHT-SHOW AUF ROMS KIRCHENFASSADEN PROJIZIERT." 
Noch einmal wurden an zwei Wochenenden im Oktober bizarre Licht-Shows auf die Fassaden einiger der berühmtesten Katholischen Kirchen Roms projiziert. Das letzte Wochenende stand im Zeichen des Abschlusses der Amazonas-Synode, die die katholische Kirche weltweit wegen des Einsatzes heidnischer Rituale bei offiziellen Veranstaltungen, bei denen Papst Franziskus anwesend war. erschüttert hat.

Edward Pentin hat berichtet:
"Die dämonische Lichter-Show des vergangenen Jahres, die auf die Fassade der Basilika Sants Maria Sopra Minerva projiziert wurde, ist zurück. Das schein ein alljährliches Ereignis zu werden. In der Basilika befindet sich das Grab der Hl. Catherina von Siena." 
Last year’s pagan-demonic lightshow projected onto the facade of the basilica of Santa Maria sopra Minerva is back. Looks like it’s becoming an annual event. The tomb of St. Catherine of Siena is located in the basilica

Der Lichtstrahl reichte von der zentralen Öffnung des Dachs aus unendlich weit in den Himmel und war in einer Entfernung von mindestens 40 Kilometern zu sehen. Die Kirche, die einst ein römischer Tempel war, der allen heidnischen Göttern gewidmet war, diente als Leinwand für die Lichtshow. In Der Show wurden schnell wechselnd Bilder von architektonischen bis zu mysteriösen ab. Mit den imposanten Fassaden von drei berühmten Basiliken und mehreren anderen Baudenkmälern in Rom begann die Show am 20. Oktober und wurde am Sonntag wiederholt.

Mittwoch, 11. September 2019

Fundstück zum Tage

Heute vor 454 Jahren am 11. September 1565 endete die Belagerung Maltas durch ein osmanisches Heer mit dem Sieg der Katholischen Kräfte.

Freitag, 2. August 2019

Die Briten und das Papsttum....welche Rolle hat die Britische Regierung bei der Wahl von Papst Franziskus gespielt?

Dr. Maike Hickson hat für LifeSiteNews kommentiert, was Catherine Pepinster in ihrem Buch "Die Schlüssel und das Königreich. Die Briten und das Papsttum von Johannes Paul II bis Franziskus" behauptet. Liest man, was Pepinster von den Treffen im Präkonklave berichtet -kann man den Gedanken vom "perfiden Albion" nicht unterdrücken und nur hoffen, daß dieses Buch bewirkt, daß so etwas nicht noch einmal möglich ist.

"AUTORIN DEUTET "BRITISCHEN COUP" AN: DIE REGIERUNG DES UK HALF 2013, PAPST FRANZISKUS ZU WÄHLEN"

Catherine Pepinster -frühere Chefredakteurin der englischen katholischen Wochenzeitung "The Tablet" hat vor zwei Jahren ein Buch veröffentlicht, in dem sie behauptet, daß das Britische Außenministerium eine wichtige Rolle bei der Wahl von Papst Franziskus gespielt haben könnte,
Auf Grund vieler Interviews mit Personen in Schlüsselpositionen wie Kardinal Cormac Murphy -O´Connor und dem britischen Botschafter beim Hl. Stuhl, Nigel Baker, behauptet sie, daß England "bei der Wahl des Argentiniers, dazu bestimmt die Katholische Kirche durchzurütteln, eine essentielle Rolle gespielt hat."

In ihrem Buch "Die Schlüssel und das Königreich. Die Briten und das Papsttum von Johannes Paul II bis Franziskus", befaßt sich Pepinster mit den wachsenden Beziehungen zwischen Rom und England im Verlauf mehrerer Jahrzehnte, besonders im Licht der Geschichte der Reformation und der speziellen Situation der Katholiken un England.

Pepinster sieht, daß sich mit der Wahl von Papst Franziskus eine neue Art der Beziehung entwickelt hat. Sie stellt fest, daß "die Briten heute in Rom mehr Einfluss haben als in den letzten 100 Jahren"

Die Autorin erklärt auch, warum die Britische Regierung sich für die Wahl eines neuen Papstes intzeressiert haben sollte Hier zitiert sie Nigel Baker, den Botschafter beim Hl. Stuhl, der 2014 sagte "Wir haben eine Botschaft beim Hl. Stuhl wegen der Größe des sanften Machtnetzwerkes, des päpstlicchen Einflusses und der globalen Reichweite und des globalen Einflusses der päpstlichen Diplomatie -die sich auf die Erlangung und Erhaltung des Friedens konzentriert, den Schutz des Planeten und die Menschen aus der Armut zu führen."
Pepinster gibt in ihrem Buch wieder, wie die Britische Regierung -durch die Person des Britischen Botschafters beim Hl. Stuhl - daran arbeitete, ein Treffen zu arrangieren, bei dem sich die Schlüsselkardinäle mit weniger-bekannten Kardinälen treffen konnten, um die Wahl KArdinal Jorge Bergoglios zu unterstützen.

Indem sie die Wahl Bergoglios als "Britischen Coup" nennt, suggeriert sie, daß eine weltliche Macht in die Wahl eines Papstes verwickelt war.

Pepinster schreibt, daß es bereits unter Papst Benedikt XVI eine Zeit der "Konsolidierung in der Beziehung zwischen den Briten und dem Papsttum" gab,.

"Die wachsende Beziehung zwischen dem Papsttum und dem Vereinigten Königreich" fügt sie hinzu beruhte oftmals auf der Erkenntnis der Nützlichkeit der Netzwerke der beiden Entitäten.
Es lohnt sich als nächstes zu untersuchen, wie im März 2013 die beiden Netzwerke bei dieser einen Gelegenheit zusammengeführt wurden, um mit einem so wirkungsvollen und bedeutenden Effekt den Weg der katholischen Kirche in der Geschichte zu verändern."

Untersuchen wir jetzt, bis zu welchem Grad die Briten in die Wahl von Papst Franziskus verwickelt war,  eines Mannes, der nicht nur die Katholische Kirche sondern auch ihre Beziehung zur Welt erschüttern würde und der versuchen würde, die Institution des Papsttums selber neu zu gestalten."


Donnerstag, 18. Juli 2019

Tweets zum Tage....

Benedikt XVI hatte Besuch vom Weihbischof von Santiago de Chile Msgr. Alberto Lorenzelli und einem Begleiter

und

vor 11 Jahren in Sidney- beim Weltjugendtag 2008

Mittwoch, 17. Juli 2019

Fundtstück: Neues zu Notre Dame

Gefunden in "Die Welt"  Autor Peter Haentjes hat für seine Leser außer einigen interessanten Details über den Beginn des Brandes der Pariser Kathedrale zahlreiche Fotos.
Wenn man dem Artikel glauben kann, sind wir vor der unvorstellbaren Katastrophe eines Einsturzes von Notre Dame um 20 Minuten entkommen.
Hier geht´s zum Original mit dem Titel   "20 MINUTEN BIS ZUM EINSTURZ..."  :  klicken

Quelle:  Die Welt, :Peter Haentjes 

Sonntag, 19. Mai 2019

Vatican News: die Frage des Frauendiakonats bleibt offen....

Dr. Maike Hickson veröffentlicht bei LifeSiteNews den korrigierenden Kommentar von Pater Hagenkord zu den von Medien kolporierten Aussagen des Pontifex´ zum Frauendiakonat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"VATICAN MEDIEN-OFFIZIELLER: NEIN, PAPST FRANZISKUS HAT DIE MÖGLICHKEIT EINES WEIBLICHEN DIAKONATS NICHT AUSGESCHLOSSEN" 

Papst Franziskus hat laut einem hochrangigen Vatican-Medienmitarbeiter vor kurzem- entgegen dem allgemeinen Glauben-die Möglichkeit eines weiblichen Diakonats nicht ausgeschlossen.
Pater Bernd Hagenkord S.J. der Chef-Koordinator aller sechs Sprach-Sektionen von Vatican-News hat einen Artikel darüber veröffentlicht, was Papst Franziskus wirklich bei seinem Treffen mit der Internationalen Vereinigung der Ordensoberen (IUSG) am 10. Mai gesagt hat.Pater Hagenkord hat den Eindruck korrigiert, daß der Papst mit einer Nonne, die ihn gefragt hatte, über die Möglichkeit sprach, ihre eigene Kirche zu gründen und auch klar gemacht, daß Papst Franziskus die Diakonatsweihe für Frauen nicht ausgeschlossen habe.

Diane Montagna von LifeSiteNews hat für eine Übersetzung der wichtigsten Passagen bei diesem Mai-Treffen gesorgt und so den Eindruck vermieden, der an jenem Tag von vielen Beobachtern geteilt wurde,  daß Papst Franziskus den Befürwortern des Frauen-Diakonats gegenüber scharfe Töne angeschlagen hat.
Besonders die folgenden Worte des Papstes haben diesen Eindruck hervorgerufen: "Es stimmt. da helfen nicht nur dogmatische Definitionen und historische Dinge. Nicht nur. Aber wir können nicht über die Offenbarung hinausgehen. Das verstehen Sie doch? Wir sind Katholiken, oder? Wenn jemand eine andere Kirche kreieren möchte- bitte sehr."

Vorher hatte Papst Franziskus in seinen Äußerungen zum Frauen-Diakonat- den Ordensoberinnen erzählt, daß er der Vorsitzenden der IUSG den Schlußbericht der Vatican-Kommission von 2016 zur Geschichte des weiblichen Diakonats übergeben habe. Am 8, Mai sagte er, daß dieses Dokument herausgefunden hat "daß die Weihe-Formel für das [weibliche] Diakonat nicht das selbe war, wie für das männliche und eher dem ähnelte, was heute dem Segen eines Abtes oder einer Äbtissin gleich käme."

Papst Franziskus erklärte den Oberinnen, daß  auch wenn das Fehlen doktrinaler oder historischer Beweise als Unterstützung für die Weihe weiblicher Diakone anerkannt wird, es immer noch eine Offenheit gegenüber der Entwicklung gibt. Er stellt fest:

"Die Kirche ist nicht nur Denzinger, also eine Sammlung dogmatischer Texte, historischer Dinge. Das ist wahr. aber die Kirche entwickelt sich auf ihrer Reise  in Treue zur Offenbarung. Wir können die Offenbarung nicht ändern- sie entwickelt sich mit der Zeit. Und mit der Zeit verstehen wir den Glauben immer besser. Der Weg, den Glauben heute -nach dem II. Vaticanischen Konzil- zu verstehen, unterscheidet sich von dem Weg den Glauben vor dem II. Vaticanischen Konzil zu verstehen. Warum? Weil eine Entwicklung des Wissens gibt. Sie haben Recht. Und das ist nichts Neues- weil die wahre Natur- die wahre Natur- der Offenbarung ist in ständiger Bewegung, um sich selbst zu erklären.

Pater Hagenkord besteht in seinem eigenen Artikel darauf, daß diese Worte weder eine Zurückweisung der religiösen Frauen war, die ihn wegen der Teilnahme der Frauen in der Kirche fragten, noch eine Ablehnung der Idee weiblicher Diakone. Er betont, daß Papst Franziskus in seiner langen Antwort an die religiösen Schwestern sagte "alles bewegt sich" und "man erreicht die konkrete Situation nicht mit Hilfe dogmatischer Antworten."
Es gibt eine Entwicklung und "dieser Weg muß der Offenbarung treu sein, aber-immerhin auch- ein Weg des Wachsens" erklärt der Jesuiten-Pater.

Es ist nicht richtig, diese Worte als Ablehnung dieser religiösen Schwestern zu interpretieren, betont Pater Hagenkord. Die Antwort des Papstes sei eher durch die Spannung zwischen Loyalität zur Offenbarung und Wachstum und Änderung in der Anpassung gekennzeichnet."

Für Pater Hagenkord zeigen die Worte von Papst Franziskus, daß "verkürzte und verzerrte Zitate durch die Medien nicht passen." Er denkt, daß die Worte des Papstes über das Gründen einer eigenen Kirche eher ein Scherz sein sollten und daß er versuchte, ein Licht zu finden, um diesen Kommentaren ein Ende zu setzen." Also- darauf besteht der Priester- war das nicht als "persönlicher Angriff auf die Nonne gemeint."

Während der jesuitische Priester hier versucht, Papst Franziskus wegen seiner scherzhaften Bemerkungen zu verteidigen, hilft er uns gleichzeitig zu verstehen, daß Papst Franziskus, die Möglichkeit eines weiblichen Diakonats nicht dauerhaft ausgeschlossen hat. "

Quelle: LifeSite News, Dr.M.Hickson 

Dienstag, 9. April 2019

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über die Nicht-Kniebeugen des amtierenden Pontifex und sucht nach Erklärungen- nicht ohne einen kleinen Abstecher in die Kirchengeschichte zu unternehmen,
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                    "NUM GENUFLECTITUR?"

Von Zeit zu Zeit äußern sich Leute über die  Tatsache, daß PF nicht kniet, wenn er das Allerheiligste erhoben hat....Hmmmm.
Offen gesagt würde ich das lieber nicht zu seiner Schlimmen Liste hinzufügen. Ich frage mich, wie viel der Kritiker von PF das gleiche Gewicht und die gleichen Schwächen haben wie er. Wenn Sie mit "genuflectio" meinen, mit dem rechten Knie den Boden zu berühren oder fast zu berühren, dann knie ich auch nicht. Täte ich das, bezweifle ich, daß ich wieder hochkäme. Ich halte mich am Altar fest und senke meine Lumbalregion um ungefähr 15 cm ab, die Knie (genua)  beugen (flectens) sich buchstäblich mit, wenn ich das tue und dann ziehe ich mich wieder hoch. Ich nehme keine Einladungen Diakon oder Subdiakon zu sein, mehr an. Sie ahnen, warum. Und ich bin 10 Jahre jünger.....
Das Alter ist nicht immer eine Sache von Wein und Rosen. Die Leute sagen mir, daß PF lange bevor er ein fortgeschrittenes hohes Alter  erreichte, immer vermieden hat, das inkarnierte Wort anzubeten. 
Gut das kann so sein. Ich hätte trotzdem gern einige genaue medizinische Fakten, bevor ich micht einer schnellen Verurteilung anschließe. 

Aber hier etwas Interessantes, das bisher noch nicht bemerkt wurde. Wenn ich manchmal plane, eine päpstliche Zeremonie im Fernsehen zu verfolgen, lese ich vorher das Libretto dazu- mit den Rubriken der betreffenden Liturgie. Immer wenn ich das getan habe, war es interessant zu sehen, daß der Pontifex laut libello sehr wohl kniet. 

Könnte es sein, daß beide- PF und der gute Marini die Kniebeuge nicht offiziell abschaffen wollen, die deshalb formal Teil des Ritus bleibt, diese Geste aber bei jeder einzelnen Gelegenheit aus Gesundheitsgründen weggelassen wird? 
Die einzige andere Möglichkeit an die ich denken kann, ist daß PF ein heimlicher Anhänger des Sarum*-Ritus ist, bei dem die Verbeugung den Platz der Kniebeuge eingenommen hat. 

Laut Fortescue lehrte Dr. Lawrence Webe von Dezember 1576 bis April 1577 die englischen Studenten in Douay, wie man den Ritus nach Pius zelebriert. Als sie nach England zurück kehrten, müssen für die die vielen Kniebeugen des neuen Ritus das Merkwürdigste gewesen sein, was dem rebellierenden Adel, dem sie so treu dienten, auferlegt wurde. "

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

* "Sarum"  Sci-fi Roman von Rutherford über eine fiktive Stadt in England -beginnnend 7000 v.Chr, -mit realen historischen Ereignissen, wie die Eroberung Britanniens durch die Römer oder dem Bau einer Kathedrale. 

Montag, 4. März 2019

Was Papst Pius XII 1949 noch für unvorstellbar hielt.....

Was rorate caeli  zum 80. Jahrestag der Wahl von Papst Pius XII zu sagen hat...
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ZUM 80. JAHRESTAG DER WAHL VON PIUS XII - SEINE PROPHETISCHEN WORTE ÜBER EINE "KIRCHE, DIE DAS GÖTTLICHE GESETZ SCHWÄCHT"

"Das im Konklave versammelte Kardinalskollegium hat vor 80 Jahren am 2.März 1939 Kardinal Eugenio Pacelli gewählt.

Er war der letzte Römische Papst. Und anders als viele seiner Nachfolger ein Mann, der ein wirklich heiligmäßiges Leben lebte.

In diesen Zeiten der neuen Verfolgung der Christen durch Islamisten, Säkularisten und sexuelle Anarchisten und durch einen Papst, der sie offen ermutigt und ihnen und anderen Feinden der Heiligen Mutter Kirche Trost spendet, während er sich seiner Pflicht, seine Brüder im Glauben zu bestärken entzieht,veröffentlichen wir hier die prophetischen Worte des Ehrwürdigen Papstes Pius XII in seiner Rede "Ancora una Volta" vom 20. Februar 1949 an die Römer, in der er die Verfolgung der Christen in Osteuropa durch die sozialistischen und kommunistischen Diktaturen verdammt.

Pius XII warnt vor einer "Kirche, die das Gottesgesetz schwächt und es an den Geschmack menschlichen Wollens anpasst, während sie es laut verkünden und verteidigen sollte" und die sich dem Treibsand der wechselnden Meinungen des Tages überläßt". Er fragt: "Würden Sie in einer solchen Kirche die Gesichtszüge Ihrer Mutter erkennen? Können Sie sich einen Nachfolger des ersten Petrus vorstellen, der sich solchen Forderungen beugt?"
Kann irgendjemand leugnen, daß wir jetzt in genau so einer Zeit leben?"

Quelle: rorate caeli, 

p.s. es lohnt sich, diese mitreissende, rhetorisch brillante Rede noch einmal zu lesen- in einer Zeit, in der wir eher mit Banalitäten abgespeist werden. 

Sonntag, 27. Januar 2019

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes. heute über britische Boulevardzeitungen und ihren ungehörig familiären Umgangston gegenüber dem Prinzgemahl der britischen Königin, Prinz Philip. Was er über die Druckerzeugnisse auf der Insel schreibt -trifft auf die des Kontinents ebenfalls zu.
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"PHILIP"
Vor kurzem war der Ehemann unseres Staatsoberhaupts in einen kleineren Verkehrsunfall verwickelt. Weder er noch sonst jemand wurde ernsthaft verletzt.
Eine unserer Zeitungen-oops- vielleicht sollte ich hier erstmal für terminologische Erklärungen unterbrechen.

Früher haben wir zwischen "Flugblatt"Zeitungen und  "Boulevard-Blättern" unterschieden. Die ersteren wurde für gebildeter gehalten als letztere und ihre Seiten waren doppelt so groß. Die Times hat jedoch die Seitengrößte einer Boulevardzeitung angenommen, was die luziden Antinomien von früher verwirrte. Ich denke, daß die proletarischeren Zeitungen jetzt "red tops" genannt werden, weil sie ihre Namen an Oberrand ihrer Titelseiten in dieser Farbe drucken. Ich denke, ich habe gehört, daß Mittelklassezeitungen jetzt manchmal "Qualitätszeitungen" genannt werden. Aber das kann ich falsch verstanden haben. (Wie meiner Meinung nach die Leute die Daily Mail nennen sollten, lasse ich lieber unerwähnt.)

Auf alle Fälle -zurück zu Prinz Philip von Griechenland und Dänemark.

Einer der Red-Tops hatte eine Titelseiten-Spruchbans-Schlagzeile, die ihn aufforderte das Fahren aufzugeben und ihn als "Philip" ansprach.

Ich habe kein besonders sentimentales Verhältnis zum Haus Battenberg. Meine eigene historische Sympathie neigt eher zu den Jakobitismus. Und damit zu den Städten München und Vaduz.

Aber der betroffene alte Gentleman hat im letzten Weltkrieg mit Auszeichnung gedient. Es scheint mir ziemlich empörend, daß irgendein plumper Journalist oder Redakteur - wahrscheinlich hat sich
irgendein schwachbegabter, kichernder Jugendlicher die Freiheit genommen, ihn mit dieser impertinenten Familiarität anzusprechen.

Ebenso empört war ich in Krankenhäusern, wenn ich alberne kleine Lernschwestern  Männer der Arbeiterklasse, die alt genug waren, ihre Urgroßväter zu sein, mit "komm schon Billy, nimm deine Tabletten wie ein guter Junge" anreden hörte. Männer, die in Kriegen gekämpft, große Familien gegründet und ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben...

Ich war richtig froh, zu sehen, daß der Earl von Merioneth sofort einen Wagen- genau wie der, den er zertrümmert hatte - erworben und dafür gesorgt hat, daß er am nächsten Tag beim Herumfahren von den Journalisten gesehen wurde.

Das ist die einzige Sprache, die diese Leute verstehen.

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Montag, 21. Januar 2019

Die alten Zeiten sind vorbei....oder Tweet zum Tage

  in Erwartung des diesjährigen WJT in Panama.        

          

                            "Benedikt XVI und die Jugend. Die WJT von Papa Ratzimger "

Freitag, 11. Januar 2019

Fundstück

Marco Gallina erfreut seine Leser auf seinem Löwenblog mit einem Psychogramm des Burgunderkönigs Gunter, der im Gegensatz zu wahlweise Sigfried, Hagen (oder auch dem Drachen) eher als "der typische Deutsche" gelten könne.
Titel: "SCHATTEN DER NIBELUNGEN" 

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Dienstag, 1. Januar 2019

George Weigel kommentiert die skandalöse Melbourner Verurteilung Kardinal Pells


Der bekannte us-amerikanische Theologe, Soziologe, Schriftsteller und Papst-Biograph George Weigel hat für die New York Post das -nicht offiziell bestätigte- Urteil eines australischen Gerichtes gegen Kardinal George Pell kommentiert.
Hier geht´s zum Original: klicken
Er titelt:
"DIE UNFAIRE, ANTIKATHOLISCHE VERURTEILUNG VON KARDINAL GEORGE PELL"
und beginnt so:
"Jeder mit etwas Sinn für Gerechtigkeit muß empört sein, wenn- in "Wer die Nachtigall stört" eine Jury in Maycomb, Alabama, sich dem sozialen Druck beugt und einen unschuldigen Mann wegen eines Verbrechens verurteilt, das er nicht begangen haben kann.
Etwas Ähnliches fand im vergangenen Monat im realen Melbourne, Australien, statt, wo Kardinal George Weigel fälschlicher- und perverserweise wegen "früheren (historischen, in die 90-er Jahre datierten) sexuellen Mißbrauchs" verurteilt wurde."

Weigel kommentiert dann weiter, daß es schwierig gewesen sei, angesichts der richterlichen  Knebelverfügung für die Presse -an die Fakten zu diesem Fall zu kommen. Um Pell, den früheren Erzbischof von Melbourne und Sydney und späteren Chef der Vatican-Finanzen hatte es lange einen Presse-Hype gegeben-

Weigel schreibt:
"Der Prozessrichter war zu recht besorgt, daß die Eröffnung des Verfahrens einen fairen Prozess für Pell unmöglich machen würde. Diese Anordnung (die Nachrichtensperre) hat die Australier weitgehend im Dunkeln gelassen. Aber bestimmte Fakten sind bekannt geworden und auf andere kann man glaubhafte Rückschlüsse ziehen."


Freitag, 16. November 2018

Interview zu "Der politische Papst" - 1 Jahr alt, aber immer noch aktuell

Vor einem Jahr hat Dr. Maike Hickson für LifeSiteNews George Neumayer über sein Buch "Der politische Papst" interviewt. Ein Interview, das immer noch aktuell ist.
Deshalb geht´s hier noch einmal zum Original:   klicken

"EIN KOMMUNISTISCHER PAPST? INTERVIEW MIT AUTOR GEORGE NEUMAYER" 

Maike Hickson: "In Ihrem Buch beziehen Sie sich auf die Beziehung von Papst Franziskus zum Kommunismus oder bestimmten Kommunisten im Besonderen. Könnten Sie uns allgemein seine Haltung zum Kommunismus beschreiben?"

George Neumayer: "Er neigt dazu,  mit wohlwollenden Worten über den Kommunismus zu sprechen. Er sagte zur italienischen Presse, daß er nicht verletzt sei, wenn Leute ihn einen Kommunisten nennen, weil "ich in meinem Leben vielen Kommunisten begegnet bin, die gute Leute sind". Ein anderes Mal sagte er: "ich muß sagen, daß die Kommunisten unsere Fahne gestohlen haben" weil die Fahne  der Armen christlich ist."
Frühere Päpste, die die Macht des Kommunismus, die Armen zu versklaven erkannten, würden solche Kommentare sehr rätselhaft gefunden haben."

MH: Sie schreib in Ihrem Buch, daß Papst Franziskus die "radikale politische Agenda der g lobalen Linken unterstützend und mit Sympathie gegenüber steht und nennen ihn ein "kirchliches Äquivalent zu Barack Obama". Welche spezifischen Themen, die Papst Franziskus fördert, erinnern Sie an eine mit dem Kommunismus sympathisierende Weltsicht?"

GN: "Linke Hardliner pflegten zu sagen, daß sie von einer Welt ohne Päpste träumen. Aber jetzt sprudeln sie über Papst Franziskus. Der radikale Akademiker Cornel West hat die Gründe dafür so zusammengefaßt: "Ich liebe,wer er ist, das was er sagt und die Wirkung seiner Worte auf die progressiven Kräfte weltweit."
Mit anderen Worten-Papst Franziskus hat den Vatican in ein Droh-Kanzel für die Lieblingsthemen der Linken verwandelt, einschließlich "offene Grenzen, Waffenkontrolle, Klimawandel-aktivimus, Abschaffung der Todesstrafe und der lebenslänglichen  Gefängnisstrafe und der Sozialismus zentraler Planer.
Deshalb hat der radikale Alt-60-er Tom Hayden gesagt, daß seine Wahl "ein größeres Wunder war als der Aufstieg von Barack Obama."

MH: "Welcher prominente Kommunist hat Papst Franziskus während seines Pontifikates öffentlich gelobt? Können Sie uns Namen und ihre Hintergründe nennen?"

GN: "Wie ich im Buch beschreibe, hat er für Raoul Castro den roten Teppich ausgerollt, was die Kubaner verblüffte, die unter dem Absatz seiner kommunistischen Tyrannei gelitten haben. Castro war von der Unterstützung des Papstes und seinen Tributen an die von der Regierung geführten Volkswirtschaften so begeistert, daß er erklärte: "Wenn Sie so weiter reden ... werde ich zur katholischen Kirche zurückkehren. Ich scherze nicht. Ich kann wieder zum Katholizismus konvertieren. obwohl ich Kommunist bin. "

Freitag, 12. Oktober 2018

Party im Sant´ Uffizio und andere Merkwürdigkeiten

Dr. Maike Hickson kommentiert bei LifeSiteNews die neuesten jetzt bekannt gewordenen Details zum Drogen-Party-Skandal im Vatican.
Hier geht´s zum Original: klicken

"QUELLE: KURIENKARDINAL WAR BEI HS-DROGENPARTY UND DER PAPST WEISS DAS."

Kardinal Francesco Coccopamerio -ein enger Mitarbeiter von Papst Franziskus war im Sommer 2017 bei der HS-Drogenparty im Vatican anwesend, bei der sein Sekretär Luiigi Capozzi bei einer Polizei-Razzia verhaftet wurde.

Eine hochrangige Vatican-Quelle mit direkter Kenntnis, die aus Angst vor Repressalien anonm bleiben muß, hat LifeSiteNEws berichtet, daß der auch der Papst selber Kenntnis von Coccopalmerios Anwesenheit bei der Party hat. Die Party hatte in einem Apartment im Gebäude der Glaubenkongregation stattgefunden. (Wir haben berichtet).

Bis zum Beginn seines Ruhestandes im April hat Coccopalmerio den Päpstlichen Rat für Legislative Texte geleitet.

Die gleiche Vaticanische Quelle hat in diesem Sommer bei einem privaten Treffen eingehender mit einer Gruppe von Priestern gesprochen, von denen drei LifeSite darüber berichteten.

Einer dieser Priester erzählte LifesiteeNews, daß gemäß der Vaticanischen Quelle, Kardinal Coccopalmerio, 80, nicht nur ....war. De facto - so die Quelle- leitete er das Ganze als die Vaticanische Gendarmerie hereinbrach, die ihn instruierte, sich zu entfernen, bevor sie mit den Verhaftungen begannen- berichtet der Priester.

Ein anderer Priester, der an dem privaten Treffen teilnahm- sagte gemäß der Vaticanischen Quelle "klar mir und mehreren anderen gegenüber aus, daß Kardinal Coccopalmerio de facto über die Orie präsidierte, als Capozzi verhaftet wurde. Die Polizei riet ihm dann "sofort zu gehen", Dieser Priester fügte hinzu, daß die Quelle uns zu verstehen gab, daß Coccopalmerio praktizierener Homosexueller sei."

Ein weiterer Priester berichtete LifeSiteNews daß er "während einer informellen Unterhaltung in Gegenwart anderer Priester einen hochrangigen Kleriker aus der Römischen Kurie hören sagte, daß der Kardinal während der besagten "homosexuellen Orgie" anwesend war und von der Vaticanischen Polizei schnell weggewinkt wurde."

Wie LifeSiteNews früher berichtetem hatte Papst Franziskus persönlich darauf bestanden, daß satt des Sekretärs des damaligen Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller Capozzi das Apartment im Gebäude der CDF bekam.


Fundstück

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"Herr, es ist Zeit .....Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr"...oder wie Dr. David Berger es bei "Philosophia Perennis" formuliert:

"WER JETZT KATHOLISCH BLEIBEN WILL, SOLLTE DIE ZAHLUNG DER KIRCHENSTEUER EINSTELLEN" 

Dienstag, 18. September 2018

Bischof Laun hofft, daß der Papst sich zum Viganò-Bericht äußert......

Maike Hickson hat für LifeSiteNews mehrere Kommentare deutscher Katholiken zum Umgang des Pontifex und seiner Entourage mit dem Mißbrauchskandal übersetzt und kommentiert.
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"ÖSTERREICHISCHER BISCHOF HOFFT DASS DER PAPST SICH ZUM VIGANÒ-BERICHT ÄUSSERN WIRD: "SCHWEIGEN WÄRE EINE FORM VON VERTUSCHUNG" 

Der österreichische Bischof Andreas Laun hat kurz und bündig Folgendes über den Viganò-Report und seine Behauptungen gesagt: "Ich hoffe, daß der Papst ein Statement abgeben wird" und hinzugefügt "Schweigen wäre eine Form von Vertuschung." Andere ähnliche Verlautbarungen in Europäischen Medien haben den Papst ebenfalls wegen seines Schweigens kritisiert.

Am 10. September hat Bischof Laun- der emeritierte Weihbischof von Salzburg bei kath.net einen Artikel veröffentlicht, in dem er unter anderen Themen den Viganò-Bericht anspricht. Er sagt, er selbst habe keinerlei persönliche Informationen zu den Behauptungen des italienischen Erzbischofs, daß er aber selbst dazu neige, seinen Freunden zu glauben, die ihm sagen, daß Viganòs Kritik korrekt sei.
"Außerdem" setzt Laun hinzu "hoffe ich, daß der Papst sich selber äußert oder einen seiner Vertrauten bittet, die einzelnen Punkte zu untersuchen."

"Ich kann mir nicht vorstellen", daß der Viganò-Bericht "ein Haufen Lügen ist" erklärt er. Im Hinblick auf die Antworten der Katholischen Kirche unter Papst Franziskus auf die Behauptungen Viganos , sagt Lau, daß nur mit Schweigen zu reagieren eine Art Vertuschung sei und der Kirche noch mehr Schaden zufügen würde als so schon geschehen. "

Außerdem sieht Bischof Laun jetzt in Österreich "die Tendenz in der Kirche, eine Akzeptanz der Homosexualität einzuführen" Er bezieht sich damit auf die Worte von Bischof Marian Eleganti von Chur/Schweiz, daß man zugeben solle, daß "wir es im Klerus seit Jahrzehnten mehrheitlich mit homosexuellen Kriminellen zu tun haben."  Laun begrüßt die Diskussion über dieses Thema "in der nichts vertuscht wird." Eleganti hat selber öffentlich geäußert, daß das Schweigen des Papstes ein "Nicht-Dementi" der Viganò-Behauptungen ist.

Viele andere Stimmen in Europa argumentieren auf der selben Linie wie diese beiden europäischen Bischöfe, die bisher die einzigen Prälaten aus Europa sind, die  Erzbischof Viganò öffentlich unterstützen.

Die bekannte französische Zeitung "Le Figaro" fragt jetzt "wie lange wird die Schweigestrategie, die Papst Franziskus im Sexuellen-Mißbrauchsskandal verfolgt, andauern? "
Als Beispiel nimmt die Zeitung z.B. daß das Einzige, was die Kommunikationsabteilung des Vaticans bisher veröffentlicht hat- nach der "wichtigen Papst-Audienz für die Leiter der us-amerikanischen Bischofsskonferenz- war, sich mit der Publikation zweier Fotos [von diesem Treffen?] zufrieden zu geben.
Es hat hinterher nicht einmal ein Comuniqué von Seiten des Vaticans gegeben.

Dienstag, 11. September 2018

Father Hunwicke spricht....

über das Schweigen des Papstes, seinen Vergleich mit Jesus Christus und die Lesungen
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          "FRAGEN NICHT BEANTWORTEN"

"Einige Autoren im Internet haben festgestellt, daß PF seit seiner meisterlichen Handhabung der Frage eines Reporters im Flugzeug nach Viganògate, ziemlich mit biblischen Assoziationen zum Schweigen beschäftigt war. Viel ist on diesen ziemlich strengen Schreibern gesagt worden, die denken, daß PF ziemlich kühn war, sich selbst mit dem Herrn zu vergleichen, der schweigend hinausgeführt und wie ein Lamm geopfert wurde. Andere haben sarkastisch auf den Kontrast zwischen seinem kürzlichen stratosphärischen Schweigen und der endlosen Geschwätzigkeit hingewiesen, die die ersten sorglosen Jahre seines Pontifikates charakterisierten. 
Persönlich frage ich mich, ob er in ein Trainingslager gehen wird, bevor er sich auf den Mount Athos zurückzieht, um sich selbst in die Hesychia* der palamitischen Mönchstradition zu stürzen (vergessen Sie nicht, das dort zuerst zu lesen).

Aber an diesem vergangenen Sonntag (XVI post Pentecostem) hat PF die gute Gelegenheit versäumt, seiner wachsenden Sammlung bibelgeprüfter Texte über das Goldene Schweigen etwas hinzuzufügen.
Wenn PF- wie ich kühn vermute- eher nach dem Novus Ordo als nach der Messe aller Zeiten zelebrierte, hat er die Gelegenheit verpasst (wie auch der Rest von uns) eine Passage aus Lukas Kapitel 14 zu lesen und darüber zu predigen. Das umfaßt die Verse 2-6, in denen der Herr eine Frage (oder wie wir heute sagen würden - er "formulierte ein dubium") an die nomikoi kai pharisaioi (Torah-Experten und Pharisäer) richtet, ob es gestattet ist, am Sabbat zu heilen oder nicht.

Hoi de hesychasan (aber sie schwiegen).Wie sehr, wie genau so wie der neue und ausweichende PF!!
Sie sind nicht das Risiko eingegangen, Fragen zu beantworten, die sie bloßstellen könnten. Sie waren nicht gestern geboren worden. Man kommt nicht dahin, wo sie waren, indem sie trickreiche Fragen beantworteten.

Ich weiß, daß einige von Ihnen sagen: "Hier spottet Fr. H. wieder über den Novus Ordo, Wie vom II.Vaticanischen Konzil geboten, steht jetzt eine viel größere Auswahl biblischer Lesungen zur Erbauung der Gläubigen zur Verfügung. Das nächste liturgische Jahr ist C im Kreis, was bedeutet, daß wir bald das ganze Jahr über ohrenfüllend vom Hl. Lukas hören werden, wozu dann zweifellos auch diese fünf besonderen Verse  gehören werden, auf die H(unwicke) so erpicht ist .
Ich beweise das...warten Sie nur ein bißchen, bis ich die Sonntage per annum durchgeblättert habe... hier haben wir es schon...Jahr C...sehen Sie sichd as an!....22, Sonntag im Jahr... da ist es,,,Lukas Kapitel 14...hier, ach je, hier ist es nicht..... Die Lesung des Evangeliums schient direkt von Vers 1 zu Vers 7 zu springen ... ähm..."

Tatsächlich, "Scheint zu springen" stimmt. [Jene, die täglich zur Messe gehen, aber werden diese Verse am Freitag der 30. Woche hören]. Den meisten Katholiken und in der Tat den meisten Bischöfe und Päpsten, die dem Novus Ordo folgen, werden diese Verse in den Sonntagsmeesen ihres ganzen Lebens erspart bleiben! (Eine ähnliche Situation gibt es in der Kirche von England, wo die, die das 3-Jahres-Lektionar benutzen, diese Verse nie hören werden, während das Book of Common Prayers bewundernswerterweise an Trinität 17 die unveränderte tridentinische Lesung anbiete.)

Diese Art Lesungsdetails können in ungefähr 12,5 Sekunden überprüft werden, indem man den außerordentlich handlichen Index Lectionem von Matthew P. Hazell benutzt. Jeder sollte einen besitzen."

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

*Hesychia: das personifizierte Schweigen 

Mittwoch, 18. Juli 2018

Nachtrag....

zum Besuch der 14 neuen Kardinäle und Papst Franziskus beim Emerits.
Auf der website der FSSPX "Actualités", die gestern über diese Begegnung berichtete, findet sich auch die Aussage von Kardinal Antonio do Santo Martos, Erzbischof von Leira-Fatima, daß der 91-jährige Emeritus "sich in einem körperlich sehr schwachen Zustand befinde."
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Titel des Berichtes der FSSPX

"BENEDIKT XVI HAT DIE NEUEN KARDINÄLE GETROFFEN" 
und er beginnt so: 

"Papst Franziskushat sich -begleitet von den vierzehn neuen Kardinälen, am 28. Juni 2018 ins Kloster Mater Ecclesiae begeben, in das Benedikt XVI sich zurückgezogen hat, um ihm die neuen Purpurträger vorzustellen und sich von ihm segnen zu lassen."

Und der Artikel fährt dann fort: 

"Franziskus und die neuen Kardinäle haben in zwei Bussen Platz genommen, um sich an den Ort der Stille und des Gebetes auf dem Gelände des Vaticans zu begeben, den Rückzugsort des alten Souveränen Pontifex. Die Begegnung fand im Beisein von Msgr. Georg Gänswein, dem Sekretär von Benedikt XVI und Präfekten des Päpstlichen Hauses statt.

Der 91 jährige emeritiert Papst sei "körperlich sehr schwach" hat Kardinal Antonio Dos Santos Marto, Erzbischof von Leira-Fatima vor der Nachrichtenagentur I.MEDIA erklärt.
"Er hat uns gesagt, daß er nicht mehr viel tun könne, aber beten und daß er für uns und den Heiligen Vater beten würde" hat er neue lusitanische Kardinal hinzugefügt. "

und weiter: 

"Am Ende des Besuchs hat Benedikt XVI Papst Franziskus und die neu kreierten Kardinäle gesegnet."

Quelle: Actualités, FSSPX,


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