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Samstag, 18. Januar 2020

EIn ehemaliger Schweizer Gardist, der Film "Die beiden Päpste" und der wahre Papst.


Aldo Maria Valli hat in seinem blog "Duc in altum" den Brief veröffentlicht, den ihm ein ehemaliger Schweizer Gardist geschrieben hat, nachdem der den Film "Die beiden Päpste" gesehen hatte. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE ZWEI PÄPSTE" UND DER WAHRE BENEDIKT XVI"
Brief eines Schweizer-Ex-Gardisten- veröffentlicht im blog von Aldo Maria Valli

Liebe Freunde von "Duc in altum", ein Schweizer Ex-Gardist hat mir einen Brief geschrieben. mit einer liebevollen Erinnerung an Benedikt XVI; Ich präzisiere, daß- weil ich den Film, von dem der Autor schreibt, nicht gesehen habe, ich nicht weiß, ob sein Urteil darüber gerechtfertigt ist. Ich denke aber. daß seine Erinnerungen verdienen, geteilt zu werden.

A.M.V:

*  *  *

Lieber Aldo Maria Valli,  vor einigen Wochen habe ich "Die beiden Päpste" bei Netflix gesehen, und muß sagen, daß ich als päpstlicher Schweizer Gardist im Dienst von Benedikt XVI während seines gesamten Pontifikates Im Dienst war, von der genauen Rekonstruktion des Vaticans berührt war.
Aber schrittweise beim Zusehen nahm mein guter Eindruck ab, Ich war überrascht und traurig, Benedetto als gierig, böse,gemein, mit unkontrollierter Machtgier dargestellt zu sehen,

Tief in meinem Herzen dachte ich: aber das ist nicht der Papst, den ich gekannt und dem ich gedient habe! In diesen Tagen, als ich die journalistischen Berichte über die Geschichte des Buches von Kardinal Sarah las, empfand ich das gleiche Gefühl und das gleiche Missfallen:
Die Presse präsentiert uns oft einen Benedikt XVI, den es nicht gibt. Was sie uns präsentieren, ist ein Witz, als ob die Journalisten  uns Papst Benedikt als den aus der Fiktion des Filmes beschrieben und nicht den realen.

Ich kann sagen, daß ich einem Benedikt XVI gedient habe, der gut, großzügig, nett, völlig uninteressiert an Machtfragen und am Erscheinungsbild war. Das habe ich acht lange Jahre lang getan und ich habe Erinnerungen voller Dankbarkeit und Zuneigung daran.

Es gibt viele Momente, über die ich sprechen könnte: die öffentlichen Feiern auf dem Petersplatz, die Begegnungen im Apostolischen Palast, die Audienzen, aber auch private Momente, wie er in einer Osternacht meinen guten Freund taufte und ich Pate war oder als ich Gelegenheit hatte, dem Papst meine Eltern vorzustellen. Und dann haben sich Erinnerungen an die in Castel Gandolfo verbrachten Tage in mein Gedächtnis eingeprägt, wo einmal -an meinem Namenstag -Benedetto sich an mich erinnerte und mir durch den Sekretär seine Glückwünsche ausrichten ließ. Oder als er-nach dem Essen-einige Portionen des Desserts zur Seite stellen ließ, die dann den Schweizer Gardisten serviert wurden, die in dieser Nacht Dienst hatten.


Freitag, 17. Januar 2020

Fundstück

Armin Schwibach berichtet bei kathnet von der Verwüstung des für Benedikt XVI Weinbergs in Castel Gandolfo . Eine Aktion, die sicher Symbolwert hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"DER VERWÜSTETE WEINBERG"
beginnt der Artikel so: Zitat

"19. April 2005: wer könnte die ersten Worte des Pontifikats Benedikts XVI. vor dem Segen „Urbi et Orbi“ auf der Benediktions-Loggia der Petersbasilika vergessen? „Nach einem großen Papst Johannes Paul II. haben die Herrn Kardinäle mich gewählt, einen einfachen und bescheidenen Arbeiter im Weinberg des Herrn. Mich tröstet die Tatsache, dass der Herr auch mit ungenügenden Werkzeugen zu arbeiten und zu wirken weiß...“  (....)

Quelle: kathnet, S. Schwibach

Sonntag, 22. September 2019

Heute vor 7 Jahren,

am 22. September 2012, empfing Papst Benedikt XVI im Saal der Schweizer im Apostolischen Palast von Castel Gandolfo die Teilnehmer des Treffens der Christdemokratischen Internationale


Donnerstag, 22. August 2019

Tweet zum Tage

"Am 22. August 2010 zeigte sich Benedikt XVI auf dem Balkon im Innenhof des Palazzo Apostolico in Castel Gandolfo -um gemeinsam mit den anwesenden Gläubigen und Pilgern den Angelus zu beten,"

Hier geht´s zum deutschen Text seiner Ansprache:  klicken
Sie beginnt so:

"Eine Woche nach dem Hochfest der Aufnahme der seligen Jungfrau Maria in den Himmel
lädt uns die Liturgie ein, sie unter dem Titel »Königin« zu verehren. Wir betrachten die Mutter
Christi in dem Moment, in dem sie von ihrem Sohn gekrönt wird, das heißt im Zusammenhang
mit seinem universalen Königtum, wie es auf zahlreichen Mosaiken und Gemälden dargestellt
ist. " (...) 


Quelle: La Santa Sede, LEV 

Montag, 5. August 2019

Heute vor 13 Jahren....

am 5. August 2006 hat der Bayrische Rundfunk in Castel Gandolfo Papst Benedikt XVI zu seinem bevorstehenden Besuch in Bayern interviewt.
Hier geht´s zur Mitschrift der LEV:    klicken
Auf die Frage nach den Themen, die er in Bayern ansprechen wollte, antwortete der Pontifex u.s.

".....Die Themen habe ich mir ganz schlicht von den liturgischen Daten vorgeben lassen. Das Grundthema ist eigentlich, dass wir Gott wieder entdecken müssen und nicht irgendeinen Gott, sondern den Gott mit einem menschlichen Antlitz, denn wenn wir Jesus Christus sehen, sehen wir Gott. Dass wir von daher dann die Wege zueinander finden müssen in der Familie, zwischen den Generationen; und dann zwischen den Kulturen, den Völkern, und die Wege der Versöhnung und des friedlichen Miteinanders in dieser Welt. 
Die Wege, die nach vorn führen, finden wir nicht, wenn wir nicht sozusagen Licht von oben haben. Ich habe also keine ganz spezifischen Themen ausgewählt, sondern die Liturgie leitet mich, die Grundbotschaft des Glaubens zu sagen, die natürlich in der Aktualität von heute verortet ist, in der wir vor allen Dingen nach der Zusammenarbeit der Völker, nach den Möglichkeiten der Versöhnung und des Friedens fragen."  (....)

Quelle: La Santa Sede, LEV 

Freitag, 26. Juli 2019

Überraschungsbesuch des Papa emeritus in den Castelli Romani

ACIStampa und der Messaggero u.a. berichten heute über einen Überraschungsbesuch des Papa emeritus in den Castelli Romani. Begleitet wurde Papa Benedetto von seinem Privatsekretär Msgr. Georg Gänswein.
Hier geht´s zum Original:klicken  und klicken

Für ACI Stampa titelt A. Gagliarducci : 

"BENEDIKT XVI, ÜBERRASCHUNGSBESUCH IN DEN CASTELLI ROMANI"

Der Papa emeritus kehrt in die Residenz von Castel Gandolfo zurück und macht auch in Rocca di Papa und Frascati Station:

"Zuerst ein Besuch in Castel Gandolfo, dann ein Gebet am Schrein der Madonna del Tufo in Rocca di Papa und schließlich ein privater Besuch in Frascati: Benedikt XVI hat den Vatican am Abend des   25. Juli zu einem Spaziergang in den Castelli Romani verlassen. Das berichten die Regionalzeitungen.
Es ist  vier Jahre her, seit der Papa emeritus nicht mehr in Castel Gandolfo war. Seit er dort 2015 - auf Einladung von Papst Franziskus, der wie man weiß es vorzieht, den Sommerurlaub im Domus Sanctae Marthae zu verbringen, einige Zeit verbrachte. 

Benedetto XVI kam in einem Mercedes mit getönten Scheiben. Erste Station waren dann die Ville Pontificie, in denen die Ferienzeit zu verbringen, er liebte, so sehr, daß einmal sogar ein bereits im vorangegangenen Pontifikat geplanter Aufenthalt in den Gebirgsorten abgesagt wurde, er hat das Ziel nie geändert. Dann wählte er Castel Gandolfo für die ersten Zeit als Papa emeritus - während der Zeit, in der das Kloster Mater Ecclesiae im Vatican fertig gestellt wurde, in dem er jetzt lebt - und wo die erste Begegnung zwischen Papst Franziskus und dem Papa emeritus stattfand.

Benedetto XVI hat sich eineinhalb Stunden in den Ville Pontificie - von 17:00 bis 18:30 aufgehalten, das Personal begrüßt und ist in den Gärten spazieren gegangen, wo er nachmittags zu beten liebte. 

Nach dem Besuch in den Ville - ist Benedikt XVI nach Rocca di Papa zum Schrein der Madonna del Tufo gefahren, einer Kapelle aus dem 15. Jahrhundert, die von einem Wanderer erbaut wurde, der Dank der Intervention der Madonna, vor einem Felssturz bewahrt wurde. Im Schrein, der mehrmals umgebaut wurde, befindet sich ein in Tuffstein eingefaßtes Gemälde der Madonna aus dem 15. Jahrhundert und ein kleines Kreuz, das den Ort bezeichnet, an dem das Wunder geschah. 

Nach einem kurzen Gebet und der Begrüßung des Pfarrers wurde Benedetto XVI vom Bischof von Frascati, Raffaello Martinelli, empfangen. Es war ein privater Besuch - mit einer leichten Mahlzeit im Erzbischöflichen Palais. Begleitet wurde Benedetto XVI von Erzbischof Georg Gänswein, dem Präfekten des Päpstlichen Hauses, seinem Privatsekretär. 


Mittwoch, 15. August 2018

Die Predigt zu Mariae Himmelfahrt,

die Papst Benedikt XVI am 15.8.2012  in der Kirche San Tommaso da Villa Nova in Castel Gandolfo gehalten hat.
Hier geht´s zum deutschen Originaltext:  klicken

Sie beginnt so:

"Am 1. November 1950 verkündigte der ehrwürdige Diener Gottes Papst Pius XII. als Dogma, daß die Jungfrau Maria, »nachdem sie ihren irdischen Lebenslauf vollendet hatte, mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen worden« ist. Diese Glaubenswahrheit war der Überlieferung bekannt, wurde von den Kirchenvätern bekräftigt und war vor allem ein wesentlicher Aspekt der Verehrung, die der Mutter Christi entgegengebracht wurde. Gerade das Element der Verehrung war sozusagen die entscheidende Antriebskraft für die Formulierung dieses Dogmas: Das Dogma ist gleichsam ein Lobpreis der allerseligsten Jungfrau. (....)"

Quelle: La Santa Sede, LEV

Montag, 16. Juli 2018

Aus den Albaner Bergen: ein neuer Wein für den Papa emeritus

Am 20. Juni hat der Papa emeritus Besuch aus den Albaner Bergen bekommen.
Msgr. Semaro, der Titularbischof von Albano wurde dabei von Luigi Caporicci, einem der Weinzüchter in den Castelli Romani, die Benedikt XVI so liebt, begleitet.
Als Gastgeschenk brachte der einen Nouveau Cru "Vinea Domini"  mit (auch eine Anspielung auf den 19. April 2005, als sich der neugewählte Pontifex als "Arbeiter im Weinberg des Herrn" vorstellte aber auch auf dessen Verbundenheit mit Castel Gandolfo und den Castelli Romani).

Die Schaffung dieses neuen Weins habe 13 Jahre gedauert, so Caporicci. Und am Ende der herzlichen Begegnung habe er dem Papa emeritus, der alles über die ihm gewidmeten Weine wissen wollte,  erklärt, daß es für seine Kellerei üblich sei,  einen sehr guten Wein einem Pontifex zu widmen, der der Region Castelli Romani und der ganzen Welt so viel gegeben hat.
Gefunden haben wir den Bericht bei BenoîtXVI-et-moi (merci!)    klicken

Quelle: BenoîtXVI-et-moi

Montag, 15. Januar 2018

Fundstück: Besuch des Papa emeritus in Castel Gandolfo im März 2017

Die Schwestern des Clarissinnenkloster Monastero Immacolata Concezione in Albano in den Albaner Bergen in der Nähe von Castel Gandolfo haben auf der web-site des Klosters ihre Erinnerung an den  Besuch veröffentlicht, den der Papa emeritus ihnen am 19. März 2017 gemacht hat. Hier geht´s zum Original (mit Fotos)    klicken
Hier zeigt sich dann auch wieder die Verbundenheit des Papa emeritus mit Castel Gandolfo, die vielleicht ein kleiner Trost für eine Bewohner für die Mißachtung durch den aktuellen Pontifex ist.
Gefunden haben wir das bei Twitter:
Visita di Benedetto XVI alle sorelle clarisse di Albano (19 marzo 2017)https://t.co/vwODXrAV5M
— La Vigna del Signore (@vignadelsignore) 14. Januar 2018

"DEMÜTIG UM DIE SCHÖNHEIT GOTTES ZU REFLEKTIEREN"


Während Papst Benedikt die Schwelle des Klosters überschreitet, warten wir im Chor auf ihn, das Ohr der Tür zugewandt um das leise Echo seiner Schritte wahrzunehmen.
Während er sich leise nähert, kommen aus der Tiefe des Herzensgedächntnisses die Worte herauf, die er wenige hundert Meter entfernt auf der Zentral-Loggia des Apostolischen Palastes in Castel Gandolfo gesprochen hat, die als "Abschied von Papst Benedikt" in die Geschichte eingegangen sein könnten:
"Ich bin einfach ein Pilger, der die letzte Etappe seiner Pilgerschaft auf dieser Erde beginnt."

Mit diesen Gefühlen hat Seine Heiligkeit Benedikt XVI die Schwelle des Schweigens überschritten, hinter der er fortfuhr, " mit meinen Überlegungen und mit meiner ganzen inneren Kraft für das Allgemeinwohl und zum Wohl der Kirche und der Menschheit zu arbeiten."
Und jetzt macht also heute Papst Benedikt als Pilger erneut einen Besuch in unserem Kloster.

Es ist der dritte Sonntag der Fastenzeit, die Göttliche Liturgie gibt uns den Schlüsel zur Lektüre, um das Ereignis zu interpretieren. An diesem Morgen hat das Evangelium, das bei der Eucharistie-Feier verkündet wurde, zu uns über einen anderen "Pilger" gesprochen, und uns den überraschenden Dialog zwischen Jesus und der samaritischen Frau am Brunnen offenbart.
Unseren Augen bietet sich jetzt eine ähnliche Szene:
Benedetto nähert sich langsam und setzt sich in die Mitte unseres Chores. Er hat die Schönheit eines entlassenen Bräutigams , in Licht gekleidet, ins Weiß der Kleidung, die er trägt: die Transparenz des "wertvollen und reinen" Wassers.


Dienstag, 15. August 2017

Mariae Himmelfahrt

Mariae Himmelfahrt am 15. August 2011 in San Tommaso da Villanova, Castel Gandolfo. Seit 4 Jahren müssen die Einwohner und Besuche von Castel Gandolfo auf die vom Bischof von Rom gefeierte Hl. Messe verzichten.
   
        

Hier geht´s zum Predigt-Text:  klicken

Sie begann so:

"Wieder einmal sind wir versammelt, um eines der ältesten und am meisten geliebten Feste zu feiern, die der allerseligsten Jungfrau Maria gewidmet sind: das Hochfest ihrer Aufnahme in die Herrlichkeit des Himmels mit Leib und Seele, also mit ihrem ganzen menschlichen Sein, in der Unversehrtheit ihrer Person. So ist uns die Gnade gegeben, unsere Liebe zu Maria zu erneuern, sie zu bewundern und zu loben für das »Große«, das der Allmächtige an ihr getan und in ihr gewirkt hat." (....)

Quelle: LEV, La Santa Sede, raffaella blogspot

Donnerstag, 2. März 2017

Castel Gandolfo und die päpstliche Demut

Aelredus Rievallensis hat in Castel Gandolfo die päpstlichen Garten besucht und hat sich bei onepeterfive Gedanken darüber gemacht, was es für die Angestellten bedeutet, daß der amtierende Pontifex sich weigert, aus Gründen der Bescheidenheit wie man uns sagt- dort Zeit zu verbringen.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"WAS DEMUT FÜR DIE ANGESTELLTEN DES PAPSTES BEDEUTET"

"Vor kurzem konnte ich die päpstlichen Gärten in Castel Gandolfo besuchen und das war eine bemerkenswerte Erfahrung. Sie war zu wunderbar für meine armen Beschreibungsfähigkeiten.
Alles, an dem wir vorbeikamen war päpstliches Eigentum. Päpstliche Olivenhaine, päpstliche Gewächshäuser, päpstliche Zypressen; die antiken Überreste des Kaiserlichen Sommerpalastes; und ja die päpstlichen Hühner und Kühe!
Und - ich scherze nicht- es gab sogar einen Päpstlichen Autozug -ich meine einen kleinen weißen Zug aus offenen Wagen, die von einem Fahrzeug gezogen werden, das die Form einer kleinen Lokomotive hat, mit einem Dampfschornstein und allem.
Und -Eifersucht aller Eifersüchte- da gibt es eine kleine Klosterschule mitten in den Gärten für die Kinder der Stadt.

Warum Franziskus hier nie Zeit verbringt, entzieht sich mir. Vielleicht erinnert es ihn zu sehr an viele der Latifundien in Argentinien. Ich würde nie wieder weggehen.

Wo wir von Franziskus sprechen, ein hiesiger Priester sagte mir, daß der Hl. Vater ein paarmal zu Besuch gekommen ist, aber er hat nie die Nacht hier verbracht oder die Angestellten begrüßt, er kam nur, um die hiesigen Jesuiten zu  konsultieren.
Das ist ziemlich schlechtes Benehmen, würde ich denken. Es genügt nur ein bißchen Großmut, um mir vorzustellen, was ein päpstlicher Besuch für die Angestellten dort bedeuten würde. Sie halten den Platz das ganze Jahr über in unberührter Bereitschaft, die eifrig auf die Ankunft des Papstes warten, wie es die Väter ihrer Väter stolz über Generationen getan haben und Seine Heiligkeit geruht nicht, für einen Abend anzuhalten! Ich denke, er hat ein Bild aufrecht zu halten, aber ist das nicht ein bißchen snobistisch?

Die armen Leute mußten die Gärten und den Palast für Touristen öffnen, nur damit sie am Ort etwas zu tun haben und um die verlorenen Einnahmen zu ersetzen.

Der Pater erwähnte auch, daß ihm die Stadtbewohner ein bißchen leid tun, weil der päpstliche Hof den Sommer nicht länger im Palast verbringt. Die örtliche Wirtschaft hat einen harten Schlag erlitten. Üblicherweise wird der gesamte Vatican von Juni bis Oktober vom Palast aus geleitet und die Restaurants machen gute Geschäfte durch den Besuch des päpstlichen Stabes. Nicht mehr.
"Ich denke, daß der päpstliche Gärtner in einer sehr beneidenswerten Position ist."
"Das stimmt. Es ist ein Erb-Amt. Wie viele dieser Jobs, die seit Generationen in der selben Familie sind."

Diese Erklärungen fügten eine weitere Schicht hinzu: das erbarmungslose Erzwingen der Barmherzigkeit unter Franziskus´ Pontifikat hat in Rom mehr konkrete Auswirkungen auf die, die dem Papst treu dienen.  Sie zwingt Scharen talentierter Leute aus ihren Jobs. Von den großen Künstlern, die die päpstlichen Paramente webten und die Papstmessen schrieben, zu den bescheidenen Dorffamilien,die seit Generationen seinen Garten pflegen, gibt es einen großen Kader von Menschen, die ihr Leben im edlen Dienst an der Kirche geben.


Dienstag, 25. Oktober 2016

Castel Gandolfo -vorläufiges (?) Ende einer 420-jährigen Tradition

Isabelle Coturrie kommentiert bei Aleteia den päpstlichen Schlußstrich unter die 420-jährige Tradition von Castel Gandolfo als historische päpstliche Sommer-Residenz- mit einem nicht zu überschätzenden historisch-traditionellem Wert für Römer und Italiener, über den sich der Bischof von Rom ohne mit der Wimper zucken verachtungsvoll hinwegsetzt.
Hier geht´s zum Original: klicken


" PAPST FRANZISKUS GIBT DIE PÄPSTLICHE SOMMER RESIDENEZ IN CASTEL GANDOLFO AUF"
Diese unerwartete Entscheidung beendet eine 420- jährige Tradition- zumindest für jetzt

CASTEL GANDOLFO- "Zwei Jahre nachdem er die wunderschönen Garten für die Touristen öffnete. hat Papst Franziskus beschlossen, auch das private Appartamento der päsptlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo für das Publikum zugänglich zu machen und hat so die Möglichkeit, dort auszuruhen, wie es seine Vorgänger taten, ad infinitum verschoben.

Vom 21. Oktober an können die Besucher es besichtigen, mit seinen rot-goldenen Damastvorhängen-der erkannbaren Dekoration des Apostolischen Palastes im Vatican,
Es war ein Hafen des Friedens, den besonders Papst Benedikt XVI liebte. Der emeritierte Papst nahm dort Wohnung, als nach seinem Amtsverzicht am 28.Februar 2013 das Kardinalskollegium seinen Nachfolger wählte und bis die Arbeiten an seinem neuen Heim, dem Kloster Mater Ecclesiae in den Vaticanischen Gärten, beendet waren.

Nach 420 Jahren endet jetzt die Tradition.
Durch einen Schuldenausgleich von Gandolfo Savelli erwarb der Hl. Stuhl unter Papst Clement VIII 1596 das Schloss und es wurde ab 1626 unter Papst Urban VIII (1623- 1644) Sommer-Residenz der Päpste. Papst Pius XII und Papst Paul VI sind hier 1958 und 1978 gestorben. Johannes XXIII und Johannes Paul II haben jeden Sommer hier verbracht, um der römischen Hitze zu entkommen (der Palast wurde scherzhaft Vatican II genannt).
Aber Papst Franziskus ist-wie wir wissen- kein Freund von Ferien und wenn er sich ausruhen muß, dann reduziert er das darauf, einige Termine abzusagen und in seiner Wohnung in Santa Marta zu bleiben, in der er seit seiner Wahl wohnt, anstatt im Apostolischen Palast. "Ich kann nicht allein leben, von einer kleinen Gruppe von Leuten umgeben, ich brauche Leute, muß Leute treffen (...)"
hat er gesagt.

Montag, 24. Oktober 2016

"Luxus" versus Pauperismus oder der Papst ohne Schloss

Camillo Langone setzt sich in Il Giornale kritisch mit dem Beschluß von Papst Bergoglio auseinander, den Apostolischen Palast samt Park aufzugeben und in ein Museum umzuwidmen.
Hier geht´s zum Original:   klicken

        "WARUM EIN PAPST OHNE SCHLOSS DEN ARMEN NICHT HILFT"
"Bergoglio hat entschieden, daß "seine" Sommer-Residenz Museum wird. Eine kontraproduktive Wahl."

"Wenn Trump die Wahl gewinnt und zu einem offiziellen Besuch nach Rom kommt, wo wird Franziskus hingehen? Als Hitler 1938 den Wunsch äußerte, die Vaticanischen Museen zu sehen, beschloss Papst Pius XI die beiden Museen und die Basilika zu schließen und- um seine Opposition zu unterstreichen- brach nach Castel Gandolfo auf. 

Offensichtlich ist Trump nicht Hitler, aber er wird vom regierenden Papst auch als Feind angesehen, weil "er an nichts anderes denkt, als Mauern zu errichten" (Erklärung vom Februar,auf dem Rückflug von Mexiko) ) Ich bleibe für ebenso unsympathische Erklärung für Abtreibung, Scheidung, Homosexualität von Hillary Clinton, der von Saudi-Arabien gesponserte Kandidatin aufmerksam, 
Saudi Arabien, das den islamistischen Terrorismus  finanziert, aber das ist heute nicht das Thema.

Die Aktualität ist, daß Bergoglio darauf verzichtet hat, den Pontifikalen Palast von Castel Gandolfo (mit seinen 55 Hektar  Park und einem wunderbaren Blick auf den Albaner See) für seine Ferien zu nutzen. 
In Wirklichkeit ist dieser Papst nie in  diesem Ort der Castelli Romani gewesen, der so vielen seiner Vorgänger lieb war: aber jetzt ist es offiziell, das Appartamento wird in ein Musum umgewandelt und für die Touristen geöffnet. Und also- im Falle eines Besuches von Trump bleibt ihm nichts anderes übrig, sich in Santa Marta zu verschanzen, dem Hotel im Vatican, das er als Residenz ausgewählt hat an Stelle des Apostolischen Palastes, ein anderer schnell vergessener Verzicht.


Sonntag, 23. Oktober 2016

Kein Trojanisches Pferd mehr für Rom

Es gib jetzt wohl keine Möglichkeit der Selbsttäuschung im Sinne einer Hermeneutik der Kontinuität des aktuellen Pontifikates zu dem seiner Vorgänger mehr.
Die Entscheidung die Päpstliche Sommerresidenz von Castel Gandolfo in ein Museum umzuwandeln, beweist das klar.
Zusammen mit dem Apostolischen Palast am Albaner See, in der viele theologische Texte und viele Predigten entstanden, werden auch diese mit den Pontifikaten als museumsreif definiert. Und die Entourage des Bischofs von Rom applaudiert dazu.
Ebenso wird auch ein Schlußstrich gezogen unter das bisherige eng mit Rom und der italienischen Tradition verwobene Papsttum, es wird als beendet deklariert und sogleich sinnfällig -unter dem Deckmantel-label "für die Armen" zum Inhalt des neueröffneten Museums gemacht- interessanterweise gegen den Willen der Castellaner.
Daß zur künstlerischen Untermalung des Eröffnungsaktes ein chinesischen Chor gewählt wurde, der traditionelle chinesische Volksweisen zum Besten gibt, ist ebenso sinnfällig.
Schließlich ist wohl jedem bekannt, daß die italienische Renaissance-und Barockkultur zutieft in China verwurzelt ist und die Volksrepublik dem Katholischen Glauben wohlwollend gesinnt ist, oder?
In Rom wird kein Trojanisches Pferd mehr benötigt,die neuen Danaer sind bereits in den Mauern.

Freitag, 21. Oktober 2016

Zukunftshypotheken

Wie Armin Schwibach schreibt, stellt die Umwandlung der Ville Papale in Castel Gandolfo in ein Museum eine schwere Hypothek für die Zukunft dar....
Wir hoffen zuversichtlich, daß sich dieses unschöne Erbe, man könnte es auch Danaer-Geschenk nennen, für den Nachfolger nicht als unumkehrbar erweist. Wie man aus Rom- und sogar dem Lieblingsblatt des amtierenden Pontifex- liest, ist man in Castelgandolfo nicht glücklich über diese neue Entwicklung in Sachen Populismus oder als Beweisführung dafür, daß man kein Renaissance-Fürst sei.
Hier geht´s zum Original von Luigi Gaetani bei roma.repubblicca :  klicken


"CASTEL GANDOLFO ÖFFNET DAS APPARTAMENTO DES PAPSTES FÜR DAS PUBLIKUM"
Ab Freitag wird die Sommer-Residenz des Pontifex Museum. Die Bürgermeisterin der Castelli sagt "das mißfällt uns sehr".
                               

Papst Franziskus verabschiedet sich von der Sommer-Residenz in Castel Gandolfo, wo er sich
sein Anbeginn seines Pontifikates nie aufgehalten hat.
Nach dem Willen dieses Papstes wird jetzt auch das Appartamento im Inneren der Villa am Albaner See für die Besucher zugänglich und so zu einem vollwertigen Museum wie alle übrigen Räume und die Gärten von Castel Gandolfo schon seit über einem Jahr.

Freitag (heute) um 10:00 findet die Eröffnung mit dem Direktor der Vaticanischen Museen, Antonio Paolucci, dem Direktor der Ville Pontificie, Oswaldo Gianoli und dem Kurator des neuen Museums, Sandro Barbagallo statt.

Und es ist die erste Bürgerin der Gemeinden der Castelli Romani, die ihr Mißfallen daran nicht verbirgt.
"Die Öffnung des päpstlichen Appartamentos für das Publikum und die Versicherung des Papstes während seiner Ferien niemals nach Castel Gandolfo zu kommen, mißfällt uns sehr" sagt Milvia Monachesi,
Es handelt sich nicht um ein wirtschaftliches Problem. Es war sehr großzügig vom Papst, die Besichtigung seiner Residenz zu erlauben  dadurch sind viele Touristen gekommen.
Das Problem ist ein affektives", erklärt Monachesi, "weil das Leben unserer Gemeinde immer mit den Päpsten im Vatican verbunden war, besonders in den letzten 30 Jahren, während derer die Päpste jeden Sommer hier verbracht haben.
In dem Augenblick, in dem das päpstliche Appartamento ein reguläres Museum ist, wird es sehr schwer, das rückgängig zu machen."

Die Besucher können jetzt auch das Schlafzimmer des Papstes, die Privatkapelle, in der sich alle Vorgänger Bergoglios im Gebet sammelten, die Bibliothek, das Studio und den Saal der Schweizer betreten, Räume die früher der Schweizer Garde vorbehalten waren und den Konsitoriumssaal, in dem der Papst mit den Kardinälen zusammentreffen konnte.

Quelle: Luigi Gaetani, roma republicca

Montag, 17. Oktober 2016

Ruptur als Programm. Abschied von Castel Gandolfo

Der argentinische Papst hat beschlossen, die italienisch-römischen Traditionen des Papsttums weiter auf dem Müllhaufen der Geschichte zu entsorgen. Ob das ein weiterer Schritt zur Protestantisierung der Kirche, ihrer Angleichung an eine beliebige, sozialromantische NGO nach Gusto der MSM und des Zeitgeistes ist, oder Ausdruck der Verachtung des Pontifex, der aus der Peripherie kam, auf die europäischen Traditionen weiß man nicht - und es ist auch nicht wirklich wichtig.
Jetzt wird es langsam Zeit sich die Frage zu stellen, ob und  bis zu welchem Grad, die Nachfolger im Petrusamt, diese einsamen Entscheidungen rückgängig machen und dem Stellvertreter Christi auf Erden wieder zu der ihm zukommenden Stellung verhelfen können werden.
Wenn das der Frühling in der Kirche ist, den das Wählerkollektiv der St. Gallener Mafia herbeiwählen wollte, fragt man sich unwillkürlich, was sie wohl unter Frühling verstehen.
Was passiert ist?
Nachdem das Appartamento im 3. Stock des Apostolischen Palastes, das im Gegensatz zur Luxusherberge Casa Santa Marta weder über eine gut funktionierende Zentralheizung noch eine Klimanlage verfügt, aus Bescheidenheitsgründen verschmäht wurde, stehen ab dem 21. Oktober die "Päpstlichen Villen" in Castel Gandolfo vor ihrer Ausrangierung. Rund 400 Jahre -nachdem Urban VIII sie dazu gemacht hatte - waren sie Sommerresidenz und Refugium und manchmal Ort des Sterbens für die Päpste.
Ab dem 21. Oktober stehen alle Räume der "Allgemeinheit" als Museum offen - bisher waren es seit rund einem Jahr einige Räume.
Die Frage ob die Museen Roms und Umgebung so überlaufen sind, der allgemeine Wunsch nach weiteren und mehr Museen so groß ist, daß man dringend ein weiteres brauchte, verkneifen wir uns.
Aber -falls noch jemand Zweifel hatte - wir sagen: Kontinuität sieht anders aus
Paolo Rodari, altgedienter Vaticanist der Repubblicca kommentiert das Geschehen.
Hier geht´s zum Original:   klicken


                ADIEU CASTEL GANDOLFO ! 
DER VERZICHT VON PAPST FRANZISKUS AUF DEN "GUTEN RÜCKZUGSORT"

Franziskus überrascht wieder. Dreieinhalb Jahre nach der Entscheidung, darauf zu verzichten, im päpstlichen Appartamento im Dritten Stock des Apostolischen Palastes zu wohnen, schließt er ein weiteres Appartamento.
Das von Castel Gandolfo, letztes Refugium von Papa Ratzinger, als er am 28. Februar 2013 im Hubschrauber den Vatican verließ - in Erwartung der Wahl seines Nachfolgers.
Vom 21. Oktober an wird das Appartamento in den Castelli - nachdem Urban VIII es 1600 zu seiner Sommerresidenz gemacht hatte,  Museum.
Der Vatican wird es den anderen Räumen des Palazzos hinzufügen, die schon seit über einem Jahr für Gläubige und Touristen zur Besichtigung offen stehen.


Montag, 22. August 2016

Das Christentum in Zeiten der Europäischen Krise und was der Ratzinger-Schülerkreis zur Beurteilung der Situation beitragen wird

Giulio Meotti hat bei IlFoglio einen sehr interessanten Beitrag zum  bevorstehenden Treffen des Ratzinger-Schülerkreises mit dem Thema "Die Krise Europas" geschrieben, der von ihm wie von den Relatoren des Treffens an der Krise des Christentums festgemacht wird.
Dieser Satz spricht Bände und erklärt alles: "... wird es der Verfassungsrechtler Joseph Weiler sein, der den Ausdruck "Christophobie" geprägt hat und sie dem schädlichen Einfluß der 68-er Generation zuschreibt, dem Ursprung des Laizismus, der dann zur "dominierenden Ideologie der Europäischen Union wurde."
Und "die Menschen schätzen es, daß es die Kirchen gibt. Darüber hinaus sehen sie sie im Zusammenhang mit der Geschichte ihres Landes. Die Kirche ist Teil der kulturellen nationalen Erbes."
Das trifft allerdings so auf D nicht zu, weil die Epigonen der 68-er in ihrem Mangel an Kultur weder die Geschichte noch die Kultur unseres Landes kennen und in ihrer dümmlichen Hinwendung zu einem Esoterik-Atheo-mischmasch auch die Kirchen -selbst als historisches Zeugnis- nicht schätzen.
Hier geht´s zu Meottis Original:   klicken

           "DIE LEKTION RATZINGERS FÜR EUROPA"
"Benedikt XVI versammelt seine früheren Schüler zur Krise des Alten Kontinentes um sich.
Protagonist ist der Jude Weiler, der in Straßburg das Kruzifix verteidigte. Für das Schuman-Zentrum ist das Christentum eine Stellvertreterreligion geworden.

Der Ratzinger-Schülerkreis ist ein Kreis der sich aus 40 Ex-Studenten Benedikts XVI zusammen setzt, die sich einmal im Jahr mit ihrem alten Theologieprofessor treffen, um ein Thema zu diskutieren, Das Treffen findet Ende August bis Anfang September in Castel Gandolfo statt.
Vor einem Jahr wählte Benedikt XVI das Thema "Wie heute über Gott sprechen" zur Diskussion aus, mit dem tschechischen Philosophen Tomas Halik als Gastredner.
In diesem Jahr, -vom 26.-28. August- hat Ratzinger das Thema "Die Krise Europas" ausgesucht.
Vor der politischen ist es eine religiöse und kulturelle Krise. Dieses Jahr wird Benedikt XVI aus Gesundheitsgründen nicht die Messe zelebrieren.
Es ist Benedikt XVI selbst, der jedes Jahr das Thema mit Zustimmung der Relatoren auswählt.
Dieses mal wird es der Verfassungsrechtler Joseph Weiler sein, der den Ausdruck "Christophobie" geprägt hat und sie dem schädlichen Einfluß der 68-er Generation zuschreibt, dem Ursprung des Laizismus, der dann zur "dominierenden Ideologie der Europäischen Union wurde."

Es war Weiler, dem Italien die Verteidigung des Kruzifixes in Schulräumen vor dem Menschrechstgerichtshof in Straßburg anvertraute.
Die Begegnungen mit den Ex-Schülern resultiert aus dem Jahr 1977, als Ratzinger Erzbischof von München wurde. Sie gingen weiter als er 2005 zum Papst gewählt wurde und auch nach seinem Rücktritt.
Dieses Jahr wird Professor Weiler zum Thema sprechen:
"Heiligkeit,wenn Sie mir erlauben wollen zur spirituellen Krise Europas zu antworten."
Der emeritierte Bischof Egon Kapellari wird zum Thema "Alte und Neue Herausforderungen für Christen auf de Bauplatz Europa" sprechen.


Montag, 15. August 2016

Benedikt XVI : letzte Predigt zu Mariae Himmelfahrt


am 15. August 2012 zu großen Teilen frei gehalten in der Pfarrkirche San Tommaso di Villanova in Castelgandolfo. Hier geht´s zu deutschen Gesamttext   klicken

         
...."Was soll man sagen? Ein großes Herz, die Gegenwart Gottes in der Welt, der Raum Gottes in uns und der Raum Gottes für uns, Hoffnung, Erwartetsein: Das ist die Symphonie dieses Festes, der Hinweis, den die Betrachtung dieses Hochfestes uns schenkt. Maria ist Morgenröte und Glanz der triumphierenden Kirche; dem pilgernden Volk ist sie ein Zeichen der Hoffnung und eine Quelle des Trostes, wie es in der heutigen Präfation heißt. Vertrauen wir uns ihrer mütterlichen Fürsprache an, auf daß sie uns vom Herrn erlange, unseren Glauben an das ewige Leben zu stärken; sie möge uns helfen, die Zeit, die Gott uns schenkt, gut und mit Hoffnung zu leben – einer christlichen Hoffnung, die nicht nur Sehnsucht nach dem Himmel ist, sondern das lebendige und aufrichtige Verlangen nach Gott hier in der Welt, das Verlangen nach Gott, das uns zu unermüdlichen Pilgern macht und in uns den Mut und die Kraft des Glaubens nährt, die gleichzeitig Mut und Kraft der Liebe sind. Amen."


Castelgandolfo, am 15. 8. 2011 geht Papst Benedikt XVI vom Apostolischen Palast zur Pfarrkirche San Tommaso - um der erst neuerdings unterbrochenen Tradition gemäß- die Hl. Messe zur Aufnahme der Hl. Jungfrau in den Himmel zu zelebrieren.


                     

Quelle: BenoîtXVI-et-moi, raffaellablogspot,  La Santa Sede, LEV

Donnerstag, 28. Juli 2016

Wie viele Köpfe müssen abgeschlagen werden, damit die Europäischen Regierungen die Situation verstehen?

In IlTempo kommentiert auch Professor Roberto de Mattei die aktuelle Terrorsituation.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DE MATTEI: "LEGITIME VERTEIDIGUNG KANN AUCH EINE SCHWERWIEGENDE PFLICHT FÜR DIE SEIN; DIE FÜR DAS LEBEN ANDERER VERANTWORTLICH SIND"
"Der erste Märtyrer in Europa durch die Hände des Islams, Pater Jacques Hamel, wurde ermordet während er am 26. Juli die Hl. Messe in Saint-Etienne-du-Rouvray, Normandie, feierte.
Zwei Muslime brachen in die Kirche ein, priesen den Islam und nachdem sie einige der Gläubigen als Geiseln genommen hatten, schnitten sie dem Priester die Kehle durch und verwundeten einen anderen Anwesenden schwer.  Es gibt keinen Zweifel an der Identität der Aggressoren und am antichristlichen Hass, der ihr Motiv war. Durch die Presseagentur Amaq nannte der IS die Angreifer "unsere Soldaten".
Der Name Jacques Hamel wird denen Tausender anderer Christen hinhzugefügt, die jeden Tag verbrannt, gekreuzigt und geköpft werden, aus Haß auf den Glauben. Dennoch markiert der 26. Juli einen Wendepunkt, weil es das erste mal ist, daß es in Europa passierte und einen Schatten von Angst und Alarm über unseren Kontinent legt.

Es ist sicher nicht möglich, 50.000 religiöse Gebäude in Frankreich zu bewachen und eine gleiche Zahl von Kirchen, Pfarreien und Kultstätten in Italien und andren Ländern, Jeder Priester ist Ziel eines möglichen Angriffs, dazu bestimmt einen Nachahmungseffekt zu erzeugen,.der diesen Verbrechen folgt.

"Wie viele Tote werden benötigt, wie viele Köpfe müssen abgeschlagen werden damit die Europäischen Regierungen die Situation des Westens verstehen? "fragt Kardinal Robert Sarah.


Dienstag, 18. August 2015

Als in Castel Gandolfo die Welt noch in Ordnung war

und es zu Mariae Himmelfahrt noch eine Papstmesse in San Tommaso di Villanova gab:


                    
wie z.B. am 15. August 2011 -als Papst Benedikt XVI zu Fuß vom Apostolischen Palast zur Kirche San Tommaso hinüberging.