Posts mit dem Label Messen mit zweierlei Maß werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Messen mit zweierlei Maß werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 16. Februar 2020

Neues aus der Kirche des Dialogs.

Andrea Zambano berichtet für La Nuova Bussola Quotidiana  über ein Ereignis in Apulien, das man wohl getrost als skandalös bezeichnen kann, das aber ein bezeichnendes Licht auf die aktuelle Situation in der Kirche wirft. Hier geht´s zum Original:  klicken

KARDINAL BURKE DURFTE IN OSTUNI / ITALIEN DIE HEILIGE MESSE NUR HINTER VERSCHLOSSENEN TÜREN FEIERN

"Hier ist sie die Kirche der Brücken und der Barmherzigkeit. Kardinal Burke wurde gezwungen, eine Messe in Ostuni abzusagen: der Pfarrer hat die Feier hinter geschlossenen Türen angeordnet. Seine Ankunft in Ostuni hatte der oberen Ebene der Diözese von Ostuni nicht gefallen. Und die Zeitungen haben ihn als Feind des Papstes angegriffen.


Das ist sie also die Kirche der Barmherzigkeit, die Kirche der offenen Türen und die Kirche, die hinausgeht. So offen, so barmherzig und si herausgehend, daß für unbequeme Kardinäle heimliche Messen vorgesehen sind. Das ist in Ostuni in Apulien so geschehen, so wie es in China geschieht, dem Land in dem gemäß dem vaticanischen Kanzler Sorondo die Soziallehre der Kirche umgesetzt wird.

Das ist ein beunruhigendes Zeichen, das uns Brindisi-Report in diesen Stunden liefert und das Kardinal Leo Burke betrifft, der freundlich vor die Tür gesetzt wurde - mit reinem erbärmlichen und demütigenden Verhalten, zu dem nur der dominierende Klerikalismus fähig ist.
"Der Kardinal ist den Priestern nicht willkommen" titelte gestern die Tageszeitung "Puglia Catenaccio" : Die geplante Messe des hochrangigen amerikanischen Prälaten wurde abgesagt-
Die Pfarrer sollen wegen der Stellungnahme gegen Papst Franziskus ihre Verlegenheit zum Ausdruck gebracht haben.

Übrigens: was soll die von Burke ausgesprochene Stellungnahme gegen Papst Franziskus sein? 

Vielleicht weiß auch er nicht mehr, wie er es sagen soll, zwischen Emotionen und Zittern, daß alles, was er für die Kirche tut, sagt und anbietet, vor allem in Achtung und Respekt  geschehen muß, weil die Wahrheit auch beinhaltet, Dinge klar zu sagen . Aber für einige Schriftgelehrte aus der Provinz, die von eifrigen Priestern des Dialogs zum Schreiben von dummen Zeug angeleitet werden sind solche Konzepte Böhmische Dörfer.

Was ist also wahr an den Thesen des Artikels? Viel, aber nicht alles. Einige Informationen wurden nicht gegeben, vielleicht weil sich der Journalist nur auf eine einzige Quelle stützte, sicherlich von der Kurie, die ihn "bewaffnet" hat. Sicher ist es wahr, daß Burke in der Diözese Brindisi nicht willkommen war, genauer in Ostuni, wo er gestern eine Messe in der außerordentlichen Form in der Co-Kathedrale der Stadt feiern sollte. Aber nicht beim gesamten Rat des Presbgteriums, sondern höchstens bei zwei oder drei Priestern, die immer in der Lage sind von einer Minderheitsposition ausgehend das Streichholz anzuzünden und das Feuer zu entzünden.

Und sicher ist die Tatsache, daß irgendein Priester eingegriffen hat, um diese Feier zu verhindern.


Montag, 2. September 2019

Fundstück


Felizitas Küble bei Christliches Forum über Schulschwänzen/-verweigerung  aus unterschiedlichen Gründen und die Stellungnahme der Kirche dazu.
Hier geht´s zum Original:  klicken 

Unter dem Titel:
„Missio“ unterstützt Gretas Schulschwänzer
beginnt der Artikel so- Zitat:

"Man ist allmählich Kummer gewohnt in puncto Hochjubeln von Gretas Kinderkreuzzügen „fürs Klima“ auch von kirchlicher Seite.
Wenn hingegen fromme evangelikale Schüler an bestimmten üblen Theaterstücken im Rahmen des Sexunterrichts nicht teilnehmen, gibt es Knasttage für die Eltern, mindestens aber Bußgeldzahlungen, obwohl es sich nur um wenige Stunden handelt – und die Sexualkunde zudem kein Basisfach ist." (...)


Quelle: Christliches Forum, F. Küble

Mittwoch, 21. August 2019

George Weigel spricht sein Urteil über das Revisionsgericht in Victoria

Professor George Weigel spricht bei "First Things" Klartext zum doch überraschenden Urteil des Appellationsgerichtshofes von Victoria /Australien im Revisionsverfahren von Kardinal George Pell.
Hier geht´s zum Original:  klicken

           "DIE AUSTRALISCHE SCHANDE" 
"In den kommenden Wochen und Monaten wird viel mehr über die Zurückweisung von Kardinal Pells Revisionsantrag  gegen seine Verurteilung wegen "historischen sexuellen Mißbrauchs" mit 2:1 Stimmen des mit 3 Richtern besetzten Obersten Gerichtshofes von Victoria zu sagen sein.
Jetzt stellt diese erstaunliche, ja sogar unverständliche Entscheidung die Qualität der australischen Justiz auf das Ernsthafteste in Frage - und die Möglichkeit jedes Katholischen Klerikers, der des sexuellen Mißbrauchs beschuldigt wird, einen fairen Prozess oder eine faire Beurteilung der Redlichkeit seines Verfahrens bekommen zu können.

Bei der am Morgen des 21. Augusts  im live-stream übertragenen Prozedur des Appellationsgerichtes hat sich die leitende Richterin Anne Ferguson-während sie die Entscheidung verlas- wiederholt auf "die ganzen Beweise" bezogen.
Aber es hat nie Beweise dafür gegeben, daß Kardinal Pell das getan hat, was er angeblich getan haben soll. Da war nur das Wort des Klägers und absolut keine Bestätigung für seine Beschuldigungen- die sich in den Monaten nach dem Prozess gegen den Kardinal als den vor
einigen Jahr im "Rolling Stone" veröffentlichten falschen Anschuldigungen alarmierend
ähnlich sehend herausstellten.

Richterin Ferguson bezog sich auch auf die "ungenauen Erinnerungen"  der Gelegenheitszeugen,
die zugunsten des Kardinals aussagten- in dem Sinne, daß der angebliche sexuelle Mißbrauch unter
den gegebenen Umständen in der Kathedrale -voller Menschen- dem engen Zeitrahmen und der
Gewandung des Kardinals einfach nicht stattfinden konnte.
Was aber- so muß man fragen- ist mit den möglicherweise "ungenauen Erinnerungen" des Klägers?
Warum wird angesichts seiner Video-Aussage einfach vorausgesetzt, daß sich der Kläger klar an das angebliche Geschehen erinnert, besonders wenn das ganze Szenario des angeblichen Mißbrauchs extrem unplausibel ist?


Dienstag, 28. Mai 2019

Muß man wissen.....

Während in Deutschland Kirchenmänner historische Gemälde in Kirchen verhängen, um unsere osmanischen Neubürger nicht mit Ereignissen aus dem 16. Jahrhundert zu nahe zu treten, macht man am Bosporus aus seinem Herzen "keine Mördergrube" was das historische Erbe Europas angeht.....
Hier geht´s zum Original:  klicken
Dr. David Berger läßt Uzay Bulut bei Philosophia Perennis darüber berichte
unter dem Titel:

"Verbrenne sie noch mehr, oh Allah!“ – Wie die Türkei Brand der Kathedrale von Notre Dame feiert"

beginnt sein Bericht so- Zitat: 

"Es ist herzzerreißend, dass in Frankreich und anderen Ländern regelmäßig Brandstiftung und andere Formen der Schändung von Kirchen stattfinden, ohne dass dies kaum je von den Medien oder westlichen Regierungen erwähnt wird. Ganz anderes in der muslimischen Welt: Die offizielle Facebook-Seite der regierungsfreundlichen türkischen Tageszeitung Sabah zum Beispiel ist voller Lob für die Zerstörung der Kathedrale." (...)

Ein Gastbeitrag von Uzay Bulut 

Mittwoch, 15. Mai 2019

Wird ein Kardinal jetzt auch Vincent Lambert retten?

Riccardo Cascioli hat heute für La Nuova Bussola Quotidiana einen Leitartikel verfaßt, über das -wie es aussieht- vaticanische Messen mit zweierlei Maß im Falle des Elektriker-Kardinals und des besetzen Hauses und des dem todgeweihten Vincent Lambert in Frankreich.
Hier geht´s zum Original: klicken

NACH DEM "ELEKTRIKER-KARDINAL"

"UND DANN SOLL PAGLIA ALS RETTER ZU VINCENT GEHEN." 
welche Heuchelei -und schlimmer- im Fall des Elektriker-Kardinals: jene, die in diesen Tagen Lektionen in Menschlichkeit und christlicher Nächstenliebe erteilen, sind die selben, die nicht ertragen, daß vor Abtreibungskliniken gebetete wird. Und sie sagen nichts zum Staatsmord an Vincent Lambert.

"Ich will mit all meinen Kräften wiederholen.daß Abtreibung eine schwerer Sünde ist, weil sie ein unschuldiges Leben beendet."
"Wenn sie empfangen wurden, sind sie Kinder der ganzen Gesellschaft und ihre Tötung in enorm großer Zahl mit Billigung der Staaten, stellt ein großes Problem dar, das die Basis des Rechts  unterminiert, indem es die richtige Antwort auf jede andere menschliche und soziale Frage kompromittiert."
"Ich frage euch: ist es gerecht ein menschliches Leben zu beenden, um ein Problem zu lösen? (...)
Ist es gerecht, einen Auftragsmörder anzuheuern, um ein Problem zu lösen? Es ist verboten und es ist nicht richtig einen Menschen zu töten, weil er zu klein ist, um ein Problem zu lösen: es ist als würde man einen Auftragsmörder anheuern, um ein Problem zu lösen."

Ist es richtig, einen Killer zu mieten, um ein Problem zu lösen? Es ist nicht möglich, es ist nicht richtig, einen Menschen zu töten, weil er klein ist, um ein Problem zu lösen: Es ist, als würde man einen Killer einstellen, um ein Problem zu lösen. "

Dienstag, 23. April 2019

Sri Lanka oder die "Tweets der Schande"....

Riccardo Cascioli kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana kritisch die Berichterstattung und die Äußerungen von Kirchenmännern und Politikern zum österlichen Blutbad von Sri Lanka.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"ISLAMISTEN SIND VERANTWORTLICH UND CHRISTEN DIE OPFER. ABER DAS DARF MAN NICHT SAGEN." 

Während sich die Verantwortung der islamistischen Gruppe National Thowheed Janath für die  Attentatsserie am Ostersonntag klar herausstellt, die 290 Tote und mehr als 500 Verletzte verursacht hat, muß man feststellen, daß es in einem vom "politisch Korrekten" beherrschten Europa offensichtlich peinlich ist, die Verantwortung und das Ziel der Terroristen zu benennen. Von Barack Obama bis zu Padre Spadaro führt eine Spur von "Tweets der Schande". Bleibt die Frage, warum die Christen in einem Land mit buddhistischer Mehrheit zum Ziel geworden sind. 

Wenn man die offiziellen Erklärungen, die Äußerungen der führenden Politiker der Welt und der Hauptmedien bis gestern Abend verfolgt, würde man sagen, daß in Sri Lanka von Unbekannten ein Attentat gegen Unbekannte verübt wurde.  Es ist zu schwierig, das Wort Islam auszusprechen, wenn es sich um die Täter handelt, absolut zu vermeiden ist das Wort Christen - schlimmer noch wenn es Katholiken sind - wenn von den Opfern gesprochen wird.

Wenn auch- was die Täter der Attentatsserie angeht - mit 290 Toten und mehr als 500 Verletzen- die Kamikaze, die sich in drei Kirchen und vier Hotels in die Luft gesprengt haben und weiteren Sprengstoff an anderen Orten-.eine gewisse Vorsicht gerechtfertigt war, die Regierung war völlig überrascht, daß niemand die Aktion für sich in Anspruch genommen hat, so schien das Land nach einem blutigen Bürgerkrieg zwischen tamilischen und singalesischen Minderheiten (1983-2009) eine gewissen Stabilität gewonnen zu haben.
Und auch die Zunahme von Anschlägen in den vergangenen Jahren gegen- sowohl islamische als auch katholische-Minderheiten - verübt von einer Gruppe nationalistischer buddhistischer Mönche -ließ noch eine - wenn auch schwache - hypothetische Alternative zur islamischen Spur möglich erscheinen. Um die Wahrheit zu sagen, einigen in Europa erschien das nicht wahr genug, um sofort den Verdacht einer Täterschaft extremistischer Buddhisten zu zerstreuen, aber nach kurzer Zeit mußte man diese Illusion aufgeben.


Mittwoch, 27. März 2019

Fundstück

Maximilian  Lutz berichtet heute in "Die Tagespost"  über die Haftbedingungen von Kardinal Pell.
Hier geht´s zum Original:  klicken
Titel:

"KARDINAL PELL ZWISCHEN MÖDERN UND ISLAMISCHEN TERRORISTEN" 

Quelle: Die Tagespost, M.Lutz

Dienstag, 26. März 2019

Zwei Urteile - zweierlei Maß im Vatican?

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die unterschiedliche Reaktion des Pontifex auf die Gerichtsurteile gegen die Kardinäle Pell und Barbarin.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"BEI PELL UND BARBARIN MISST DER PAPST MIT ZWEIERLEI MASS"

"Die Schuldsprüche weltlicher Gerichte gegen die Kardinäle George Pell und Philippe Barbarin haben in den Spitzenrängen der Kirchenhierarchie unterschiedliche Reaktionen ausgelöst.
Die wiederum haben innerhalb und außerhalb der Kirche weitere Reaktionen- der Zustimmung oder Ablehnung hervorgerufen, Ein Zeichen dafür, daß dieses Konfliktgebiet weit davon entfernt ist, befriedet zu sein.

Außerdem hat Franziskus Samstag, 23. März diem Rücktritt des 77-jährigen Kardinals Ricardo Ezzati Andrelio als  Erzbischof von Santiago, Chile akzeptiert.
Ein Rücktritt, der formal von der Erreichung des kanonischen Alters gedeckt ist, aber auch erst einige Stunden wirksam wurde, nachdem der Kardinal vorgeladen wurde, in Santiago vor Gericht zu erscheinen-wegen des Vorwurfs der Vertuschung von sexuellem Mißbrauch.
Auch hier wird man sehen müssen, welche weiteren Entscheidungen der Papst treffen wird.
Und mit welchen Auswirkungen.

Im Fall von dem in Australien zu einer 6-jährigen Gefängnisstrafe verurteilten Kardinals Pell, hat der Hl. Stuhl bekannt gegeben, daß er plant, einen kanonischen Prozess gegen ihn bei der Glaubenskongregation zu eröffnen.

Weder Zeitrahmen noch Modalitäten dieses Prozesses sind bekannt, auf alle Fälle wurde festgestellt, daß sie in Rom das Resultat des vom Kardinal beantragten Revisionsverfahrens abwarten wollen.
Trotzdem hat der Hl. Stuhl die zwei Maßnahmen bekannt gegeben, die er gegen Pell bei seiner Rückkehr nach Australien ergriffen hat: das Verbot, öffentlich sein Amt auszuüben und das Verbot jeglichen Kontakts zu Minderjährigen."

Maßnahmen, die jetzt beide unverständlich sind, wo der Kardinal sich in einer Isolationszelle befindet-ohne jede Möglichkeit die Messe zu feiern. Aber für die "Null-Toleranz"-Protagonisten perfekt akzeptabel, die immer angewendet und präventiv gegen jene angewendet werden sollte, die- wie im Vatican-Statement im Hinblick auf Pell gesagt wird- "die ihre Unschuld beteuern ind das Recht haben, sich selbst zu verteidigen."


Sonntag, 17. Februar 2019

Tosatti: Erzbischof Viganò äußert sich zum kommenden Gipfeltreffen im Vatican

Marco Tosatti veröffentlichte heute bei Stilum Curiae den Brief, mit dem Erzbischof Carlo M. Viganò auf die Einladung zu einem vom National Catholic Register organisierten Symposium in Vorbereitung auf das Gipfeltreffen im Vatican geantwortet hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"VIGANO AN DIE BISCHÖFE DES GIPFELTREFFENS: VERLANGT KLARHEIT ZU DER ERNENNUNG UND ZUR HOMOSEXUALITÄT. OHNE ANGST. UND MIT ENGLISCHEM TEXT."
Liebe Freunde von Stilum Curiae, der NCR hat ein Symposium zum Mißbrauchsgipfeltreffen, das nächste Woche in Rom stattfinden wird, organisiert. Erzbischof Carlo Maria Viganò hat einen Text dazu beigetragen, den wir Ihnen anbieten. 

"Danke für Ihre Einladung zur Teilnahme an diesem Symposium zum Mißbrauch und dem Weg der Heilung in Erwartung des bevorstehenden Gipfeltreffens der Bischöfe im Vatican. Mein Beitrag beruht auf meiner persönlichen Erfahrung in 51 Jahren des Priestertums.

Es ist für alle offensichtlich, daß der Hauptgrund für die furchtbare gegenwärtige Krise des von geweihten Priestern, einschließlich Bischöfen, begangenen sexuellen Mißbrauchs, die mangelnde spirituelle Formung der Priesteramtskandidaten ist. Diese Mangel wird seinerseits weitgehend durch die moralische und doktrinale Korruption vieler Seminar-Ausbilder erklärt, die zu Beginn der 60-er Jahre exponentiell zugenommen hat.

Ich bin, als ich 25 Jahre alt war,  in ein päpstliches Seminar in Rom eingetreten. Das war 1965- nur Monate vor Ende des II. Vaticanischen Konzils, und ich konnte nicht umhin, festzustellen, daß -nicht nur in meinen Kolleg sondern auch in vielen anderen in Rom- einige Seminaristen sehr unreif waren und daß sich diese Häuser durch einen ernsten Mangel an Disziplin auszeichneten.

Einige Beispiel sollen genügen. Seminaristen verbrachten manchmal die Nächte außerhalb meines Seminars, weil die Kontrolle schmerzlich inadäquat war. Unser Spiritual war für eine Priesterweihe auf Zeit - für die Idee einer zeitlich begrenzten Priesterweihe.

An der Gregoriana bevorzugte einer der Professoren für Moraltheologie die Situationsethik. Und einige Klassenkameraden vertrauten mir an, daß ihr Spiritual keine Einwände dagegen hatte, sich trotz ungelöster und fortwährender Sünden gegen die Keuschheit zur Priesterweihe zu präsentieren.

Sicher sollten diejenigen, die an einer tiefsitzenden gleichgeschlechtlichen Anziehung leiden, niemals zum Seminar zugelassen werden. Außerdem muß ein Seminarist, bevor er zur Weihe angenommen wird, nicht nur nach Keuschheit streben, sonder sie auch wirklich erreichen. Er muß bereits friedlich und seit längerer Zeit zölibatär leben, weil- wenn das fehlt- der Seminarist und sein Ausbilder nicht das erforderliche Vertrauen haben können, daß er zum zölibatären Leben berufen ist.


Freitag, 1. Februar 2019

Gedächntnislücken eines Kardinals oder selektive, geschönte Erinnerungen?

Dr. Maike Hickson kommentiert bei LifesSiteNews die neusten Interview von Kardinal Kasper, die sich um Papstrücktritte und vergangene und kommende Konklaves drehen und bemerkenswerte Diskrepanzen im Erinnern des Kardinals - das nicht mit den dokumentierten Tatsachen übereinstimmt und wie Hickson auch feststellt, eine gewisse Nervosität in der Entourage des Pontifex´erkennen lassen. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

"KARDINAL KASPER: ´EIN ERZWUNGENER RÜCKTRITT VON PAPST FRANZISKUS WÄRE UNGÜLTIG´"

Kardinal Kasper -ein enger Mitarbeiter von Papst Franziskus- hat seine Sorgen über einen möglichen Versuch, den amtierenden Papst aus dem Amt zu entfernen, ausgedrückt, macht aber klar, daß ein "erzwungener Rücktritt" ungültig wäre",

Bezugnehmend auf den Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI besteht er darauf, daß dieser in "voller Freiheit" geschah. Kardinal Kasper war Teil der Sankt Gallen-Gruppe gewesen, die schon 2005 die Wahl des damaligen Kardinal Jorge Mario Bergoglios wünschte- lieber als die des damaligen Kardinal Joseph Ratzingers.

Wie LifeSiteNews berichtete, hat Kardinal Kasper, der "Vater von Amoris Laetitia" vor kurzem in einem Interview mit dem deutschen Fernsehsender ARD vom 8. Januar behauptet, daß es eine Art Verschwörung gäbe, die Papst Franziskus aus dem Petrinischen Amt entfernen will, und daß die Mißbrauchskrise zu diesem Zweck benutzt wird.

"Es gibt Leute" sagte der deutsche Kardinal, "die dieses Pontifikat einfach nicht mögen. Sie wollen es so schnell wie möglich enden sehen und dann -sozusagen-ein neues Konklave zu haben. Und sie möchten das auch vorbereiten, damit es nach ihren eigenen Wünschen endet."

Kardinal Kasper fügte hinzu, daß "es mit unpassend erscheint den Mißbrauchsskandal zu diesem Zweck zu mißbrauchen.und ihn in eine Diskussion über Papst Franziskus umzudrehen."

Donnerstag, 17. Januar 2019

Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes heute über die in Universitäten der westlichen Welt von Einheitsdenken und politisch Korrektem bedrohten Meinungsfreiheit.
Hier geht´s zum Original:  klicken

                "VON FRAENKEL ZU FINNIS" 
Als ich Student war, erfreute sich die Geisteswissenschaftliche Fakultät dieser Universität noch der ruhmreichen Nachwirkungen der Ankunft der Blüte der Europäischen Gelehrten der Klassik, die aus den großen deutschen Universitäten kamen. Unter ihnen nicht zuletzt von Edward Fraenkel, der als ich 1960 kam immer noch den Latein-Lehrstuhl innehatte.

Er war- wie die meisten seiner Mitflüchtlinge- Jude. Juden waren in den Universitäten Hitler-Deutschlands nicht besonders willkommen. Oxford hat sie zum eigenen Vorteil mit Begeisterung aufgenommen. (Und wie es davon profitiert hat!)

Vorwärts nach 2019. Die jungen Leute ..besser einige von ihnen...versuchen jetzt einen der hervorragendsten modernen Gelehrten loszuwerden, John Finnis, Mitglied des University College und mit Anspruch des modernen Oxfords auf Ruhm und Respekt in der Welt der akademischen Jurisprudenz.

Professor Finnis ist auch Katholik, der sich bzgl. der Lehre der Kirche klar ausdrückt.

Natürlich werden diese Jugendlichen und Jugendlichinnen mit ihrer Einschüchterungskampagne keinen Erfolg haben. (Auch wenn es amüsant sein könnte, zu sehen, wie die Universität von ihrem bekanntesten Juristen vor Gericht verklagt wird.)

Aber wir alle wissen oder haben von weniger bekannten Akademikern in weniger bekannten Institutionen gehört, die wegen ihres Katholizismus beraubt wurden oder sogar- möge Gott uns allen helfen- ihrer unerleuchteten Pronomina.

"Sie kamen wegen der Juden und ich habe nichts gesagt, ich war kein Jude.....zuletzt kamen sie meinetwegen...
Tatsächlich "kommen sie jetzt unseretwegen".

[Das ist zufällig auch der Grund, aus dem ich die Rechte der Juden verteidige, gemäß ihrer geerbten Tradition zu essen. Der Hl. Paulus stimmt mir zu.]

Quelle: Liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke







Dienstag, 8. Januar 2019

Kardinal Müller spricht Klartext mit den Kritikern von Kardinal Brandmüller

Dr. Maike Hickson kommentiert bei LifeSiteNews den Kommentar, den Kardil Müller zu den teilweise harschen Kritiken an den Äußerungen Kardinal Brandmüller zu Behauptungen, der sexuelle Mißbrauch sei auf den Zölibat und/oder die Kirchenstrukturen und Klerikalismus zurückzuführen, verfaßt hat. Hier geht´s zum Original: klicken


"KARDINAL MÜLLER:  DIE SCHULD FÜR DIE SEXUELLE MISSBRAUCHSSKRISE DEM "KLERIKALISMUS" ZUZUSCHREIBEN IST EINE BELEIDIGUNG DER OPFER" 

"Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation Kardinal Gerhard Müller hat auf Bitten von LifeSiteNews einen Kommentar zu den scharfen Zurückweisungen zum Statement, das Kardinal Brandmüllers vor kurzem zur klerikalen, sexuellen Mißbrauchskrise und ihrer Verbindung zur Homosexualität geäußert hat.
Während Müller den Gedanken, alle Homosexuellen für die Mißbrauchskrise verantwortlich zu machen zurückweist, besteht er darauf, daß "die Tatsache, daß mehr als 80% der Opfer männlich sind, auch weiterhin nicht ignoriert werden kann".

Ebenso weist der deutscärhe Kardinal den Gedanken zurück, daß die  Mißbrauchskrise durch den "Zölibat oder vorgebliche kirchliche Machtstrukturen" verursacht wurde und weist darauf hin, daß "die Täter homoxexuelle Verbrechen begangen haben."  So sind diese Mißbräuche kein "Machtmißbrauch" sondern eher die Macht, die ausgeübt wird, um die eigenen irregulären sexuellen Wünsche zu erfüllen.
Müller stellt fest: "Wenn aber ein Erwachsener oder Vorgesetzter jemanden angreift, der seiner Obhut anvertraut ist, ist seine "Macht" nur das Mittel (obwohl die auch mißbraucht ist) für seine böse Tat nicht ihre Ursache."
Das ist dann in der Tat ein doppelter Mißbrauch, aber man darf die Ursache für das Verbrechen nicht mit den Mitteln und Gelegenheiten für seine Durchführung verwechseln, um die sehr persönliche Schuld des Täters auf die Umstände, oder die "Gesellschaft" oder "die Kirche" zu schieben.

Weil auch außerhalb der Kirchenstrukturen viele Mißbräuche stattfinden, weist Kardinal Müller darauf hin, daß es ein Mißbrauch der Opfer außerhalb der Katholischen Kirche ist, wenn man auf die Machtstrukturen als wahren Grund dieses Mißbrauchs zeigt: "Hier weiter über Klerikalismus oder Kirchenstrukturen als Grund (für sexuellen Mißbrauch) zu plappern ist eine Beleidigung der vielen Opfer sexuellen Mißbrauchs durch Personen, die nichts mit der Kirche und dem Klerus zu tun haben," erklärt er.


Sonntag, 23. Dezember 2018

Marco Tosatti zum Skandal der Diözese Gurk-Klagenfurth

Marco Tosatti kommentiert für La Nuova Bussola Quotidiana den Skandal der Diözese Gurk-Klagenfurth rund um Bischof Schwarz.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER BISCHOF MIT DER GELIEBTEN, PROTEGÉ SCHÖNBORNS"

"Das Kapitel der Diözese veröffentlicht den Bericht über den wirtschaftlichen und moralischen Zusammenbruch der Diözese Gurk-Klagenfurt unter Bischof Schwarz: Finanzskandale und sogar Sexskandale mit der bestätigten Anwesenheit einer Geliebten des in der Verwaltung sehr aktiven Prälaten. Eine Situation, die seit 2008 bekannt ist und von der auch Kardinal Schönborn nicht unberührt blieb.
Der Vatican hatte-aus geheimnisvollen Gründen- es gibt Leute, die darin das Kartenspiel Kardinal Schönborns sehen- aus Gründen, die wir später sehen werden- die Veröffentlichung eines Berichts über Korruption und Finanzkatastrophen der Diözese Gurk-Klagenfurt verboten. Aber das Kapitel der Kathedrale unter der Leitung von Msgr. Guggenberger hat sich entschlossen, das Veto nicht zu beachten, und hat den Bericht veröffentlicht, der ein sehr schlechtes Licht auf die 17-jährige Geschäftsführung des Bischofs Alois Schwarz wirft, der vor einigen Monaten in die Diözese St. Pölten versetzt wurde.
Gemäß dem, was Personen, die die Wirklichkeit der Österreichischen Kirche kennen behaupten, steht Msgr. Schwarz dem Wiener Kardinal Christoph Schönborn nahe.
Msgr. Guggenberger bekräftigt nun, daß sowohl Schönborn als auch die österreichische Bischofskonferenz seit 2008 über die Lage in Gurk Bescheid wissen. Guggenberger erklärte auch öffentlich, daß Bischof Schwarz einer Frau erlaubte, "dem Ruf des Bischofsamtes und der Kirche in Kärnten zu schaden: "So wurde er von seinen Priestern im Rahmen der Verpflichtung, im Zölibat zu leben, erpressbar". Wie von der österreichischen katholischen Nachrichten-Website Kath.net am 18. Dezember berichtet wurde, hat Msgr. Engelbert Guggenberger, der vorläufige Verwalter der Diözese Gurk-Klagenfurt, den Bericht über den finanziellen und moralischen Status der Diözese nach dem Ausscheiden von Bischof Schwarz veröffentlicht. Aus dem Bericht geht hervor, daß er als Mitglied des Kapitels in der Kathedrale von Gurk und nicht als Diözesanverwalter tätig war. Guggenberger hat auf diese Weise möglicherweise versucht, eine kürzlich erfolgte Anordnung der Bischofskongregation angeführt von Kardinal Marc Ouellet, zu umgehen, der die Diözese gebeten hatte, den Bericht nicht zu veröffentlichen, sondern ihn lieber nach Rom zu schicken. Es wird gesagt, daß Kardinal Christoph Schönborn Druck ausgeübt hat, damit das Dokument nicht veröffentlicht wird.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Tosatti zum Geheimprozess gegen Kardinal Pell

Marco Tosatti kommentiert heute in La Nuova Bussola Quotidiana den Geheimprozess gegen Kardinal G.Pell, der in Contea im Bundesstaat Victoria/Australien mit einem Schuldspruch gegen den Purpurträger endetet und ein sehr seltsames Licht auf das Rechtsverständnis der federführenden Staatsanwaltschaft wirft. und nicht nur ihn dazu veranlaßt, dem Prozess das Attribut "kafkaesk" zuzuschreiben.
Hier geht´s zum Original: klicken

"PELL VERURTEILT?  DAS GEHEIMNIS EINES KAFKAESKEN PROZESSES"

"Die Hypothese, daß die Verurteilung von Kardinal George Pell ein beispielhafter Fall von juristischer Unmoral und antiklerikaler und antikatholischer Gefühle im Australien des 3. Jahrtausends ist, ist alles andere als Phantasie. Auch weil die Staatsanwaltschaft  des Staates Victoria ein altes viktorianisches juristisches Instrument- das totale black-out- über den Prozess verhängt hat, wofür sie im ganz  Land verurteilt wurde.
Es war unmöglich die Beschuldigungen zu erfahren, unmöglich die Beweise kennen zu lernen, unmöglich das eine oder andere zu diskutieren.
Andererseits können die Staatsanwälte, wenn - wie im Fall von Pell - eine erste Jury ihn freigesprochen hat, um Wiederaufbereitung mit einer anderen Jury bitten, bis sie das gewünschte Urteil erhalten. Nachdem die Nachricht über ein schuldiges Urteil gegen den australischen Kardinal George Pell auf inoffizielle Weise aufgetaucht ist, wird in Australien und anderswo über die Integrität eines Prozesses, der unter dem Schleier eines journalistischen Blackouts stattfand, diskutiert. 

Der Kardinal wurde am 11. Dezember in fünf Anklagepunkten wegen des sexuellen Missbrauchs von zwei Jungen verurteilt, die als Ministranten am Altar dienten, als er Ende der 1990er Jahre Erzbischof von Melbourne war. 
Das einstimmige Urteil folgte auf einen früheren Prozess. Die katholische Nachrichtenagentur CNA behauptet, aus mehreren Quellen zu wissen, daß der mit 10 gegen zwei Stimmen mit einem "nicht schuldig" Urteil geendet habe. Der Staatsanwalt forderte jedoch sofort ein neues Gerichtsverfahren mit neuen Geschworenen. Im Februar 2019 wird es ein zweites Gerichtsverfahren geben, in dem der Kardinal, Staatssekretär für die Wirtschaft im Vatikan, sich wegen weiterer Missbrauchsvorwürfe aus den 70-er Jahren verantworten muß (er habe während eines Wasserballspiels die Genitalien eines Jungen berührt) Er war damals einfacher Priester in Ballarat.

Das Gericht von Contea im Staate Victoria hat eine Nachrichtensperre über den Prozess verhängt. Das heißt, daß weder das Geschehen bei den Anhörungen noch der Ausgang des Prozesses von den Ortsmedien abgedeckt werden konnte noch landesweit über elektronische Medien. Folge war, daß es keinerlei Diskussion über die Anklagepunkte noch über die Verteidigung Pells gab. 
Wer diese Anordnung verletzte,  konnte auf Anordnung wegen Missachtung des Gerichts verfolgt  werden.


Samstag, 24. November 2018

Tosatti: Das Vatican-Treffen zum sexuellen Mißbrauch fängt schlecht an"

Marco Tosatti kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana u.a. kritisch die Ernennung des in der US-amerikanischen Kirchenkrise durch seine engen Beziehungen zu Ex-Kardinal T.MacCarrick kompromittierten Kardinal Blase Cupich zum Mitglied des Organisations-Komitees für das Februar-Treffen der Bischofskonferenzen zum Thema Mißbrauch in Rom.

Hier geht´s zum Original: klicken


"DAS VATICAN-TREFFEN WEGEN DES MISSBRAUCHS FÄNGT SCHLECHT AN."

"Das Organisations-Komitee des Treffens im Februar zum "Schutz Minderjähriger in der Kirche" hat es angekündigt: der erste Name ist Kardinal Cupich- der mit dem Ex-Kardinal McCarrick verbunden ist, während Kardinal O´Malley, der Präsident der Päpstlichen Kommission für den Schutz Minderjähriger durch Abwesenheit glänzt.
Eine Begleichung von Rechnungen?

Der Pressesaal der Hl. Stuhls hat gestern die Namen der Mitglieder des Organisations-Komitees der Begegnung "Der Schutz Minderjähriger in der Kirche" bekannt gegeben, das vom 21.-24. Februar 2019 im Vatican stattfinden wird.
An erster Stelle steht Kardinal Blase J. Cupich, Erzbischof von Chicago. Sofort danach folgt Kardinal Oswald Gracias, der Erzbischof von Bombay und Vorsitzende der Indischen Bischofskonferenz. Dann Msgr. Charles Scicluna, Erzbischof von Malta und Sekretär der Glaubenskongregation, und dann schließlich der kürzlich ernannte Pater Hanz Zollner, SJ, Präsident des Zentrums für den Schutz Minderjähriger an der Päpstlichen Gregoriana -Universität und Mitglied der Päpstlichen Kommission zum Schutz Minderjähriger, der vom Komitée auch mit der Aufgabe des Referenten betraut wurde.

Das Communiqué fährt dann so fort: "An dem Treffen, bei dem auch Seine Heiligkeit anwesend sein wird,  nehmen auch die Oberhäupter der Orientalischen Kirchen teil, die Leiter des Staatssekretariates, die Präfekten der Glaubens-, Bischofs, Klerus-Kongregationen, die Kongregationen zur Evangelisierung der Völker, für das Geweihte Leben, die Bischofskonferenzen und die Repräsentanten der internationalen Vereinigung der Ordensgeneräle, und Ordensoberinnen.
An den Vorbereitungsarbeiten des Treffens sind u.a. S. Dr. Gabriella Gambino, Untersekretärin der Sektion Leben, und S. Dr. Linda Ghisoni, Untersekretärin der Sektion Gläubige Laien des Dicasteriums für Laien, Familie und Leben, die Päpstliche Kommission zum Schutz Minderjähriger und einige Opfer klerikalen Mißbrauchs beteiligt."


Mittwoch, 7. November 2018

Eingeschränkte Reisefreiheit für Bischof Athanasius Schneider

Marco Tosatti unterrichtet die Leser von Stilum Curiae darüber, daß und wie der Vatican eine Art Hausarrest über den Weihbischof von Astana, Msgr. Athanasius Schneider,verhängt hat.
Dabei erwähnt er auch den bemerkenwerten "Rat" an die amerikanischen Bischöfe "Personen wie Kardinal Burke" zu meiden. Und wie immer gibt er bekannt, wieviele Tage vergangen sind, seit der Pontifex die Fragen, die sich aus dem Viganò-Bericht ergeben, nicht beantwortet hat.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DER PAPST VERHÄNGT "HAUSARREST" ÜBER BISCHOF ATHANASIUS SCHNEIDER. NICHTS SCHRIFTLICHES, DESHALB IST DAGEGEN KEIN APPELL MÖGLICH...."

"Der Weihbischof von Astana -und vorige Bischof von Karagunda, Athanasius Schneider, hat aus dem Vatican eine mündliche Anordnung bekommen, die Häufigkeit seiner Auslandsreisen zu reduzieren.
Diese Maßnahme wurde im vergangenen Frühling getroffen; der Bischof hat von dieser außerordentlichen, seine Freiheit einschränkende Maßnahme vom  Nuntius in Kazachstan, Francis Assisi Chullikatt im April erfahren.

Die Anordnung  wurde direkt vom Staatssekretär, Kardinal Pietro Parolin nur mündlich übermittelt.
Der Nuntius hat ihm nichts Schriftliches überreicht, kein Dokument, auf Grund dessen der Bischof irgendeinen juristischen Schritt - vielleicht bei der Bischofskongregation oder beim Gericht der Apostolischen Signatur- hätte unternehmen könnte, das bis zur Ankunft von Papst Bergoglio die Instanz war, bei der Laien, Priester und Bischöfe gegen Entscheidungen der Autoritäten appellieren konnten, die sie für ungerecht hielten.
Msgr. Schneider wurde -nach dem was Personen, die ihm nahe stehen und Kontakt zu ihm haben, sagen,- keine Begründung für diese außerordentliche Forderung gegeben. Jedesmal wenn er eine Reise ins Ausland plant, muß er das dem Nuntius mitteilen. Wir wissen nicht, ob es auch in der Macht des pontifikalen Botschafters steht, ihm eventuell die Ausreise zu verbieten.

Msgr. Athanasius Schneider ist- wie die Leser von Stilum Curiae wissen- ist eine der freisten und offensten Stimmen, die- auf respektvolle und gehorsame Weise -aber bestimmt- die gegenwärtigen Abweichungen und Verwirrungen in der heutigen Kirche beklagen.
Es ist unmöglich. nicht die Ungleichbehandlung zwischen ihm und Kardinal Theodore McCarrick
festzustellen, der - von den Sanktionen von Benedikt XVI (darunter einem Reiseverbot) betroffen war, aber vom Pontifex nach China, auf die Philippinen, nach Armenien geschickt wurde und als Unterhändler nach Kuba, um den Besuch des Papstes vorzubereiten. Oder auch gegenüber Kardinal Maradiaga, Großberater des Papstes, der auf Grund seiner sehr häufigen Reisen- die Diözese von Tegucicalpa in den Händen seines Weihbischofs, Bischof Pineda, seiner rechten Hand, zurückließ der durch einen offenen Brief von Dutzenden von Seminaristen, die ihn unangemessenen Verhaltens beschuldigten, gezwungen wurde zurückzutreten und dessen jüngste Heldentaten "Religion Confidental" beschreibt.

Andererseits muß man sich über diese Aktionen nicht wundern- die ein sichtbares Zeichen für ein immer größeres Unbehagen angesichts der freien Stimmen in einem Regime, in dem von Dialog die Rede ist, aber wo Kritik gefürchtet wird.
Und wo man stille und verborgene Mittel bevorzugt, um die Redefreiheit zu begrenzen. Wie der "Rat", der den amerikanischen Bischöfen erteilt wurde- immer mündlich und immer durch einen Nuntius-  Personen wie Kardinal Burke nicht in die Diözesen einzuladen und wenn seien Gegenwart nicht zu verhindern sei, nicht an dem Ereignis teilzunehmen....."

                                                     *    *    *    *    *

Heute ist der 72. Tag an dem der amtierende Pontifex noch nicht geantwortet hat. 

"Wann haben Sie erfahren, daß McCarrick ein Perverser ist, ein homosexueller Serientäter?" 

"Ist es wahr, daß Msgr. Viganò Ihnen am 23. Juni 2013 darüber berichtet hat?" 

Joseph Fessio, SJ: "Seien Sie ein Mann. Stehen Sie auf und antworten Sie."

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti 








Samstag, 13. Oktober 2018

Rücktritte erste und zweiter Klasse

Rorate Caeli kommentiert den endlich angenommenen, lange erwarteten Rücktritt als Erzbischof und die gleichzeitige Ernennung zum apostolischen Administrator der Erzdiözese Washington von Kardinal Wuerl.
Hier geht´s zum Original: klicken


                 "WUERL I, WUERL II, WUERL III"

 "Papst Franziskus hat den Rücktritt von Kardinal Donald Wuerl als Erzbischof von Washington akzeptiert- fast drei Jahre nachdem Wuerl ihn, als er 7 wuwrde,  eingereicht hat.
Weit von jeder Entlassung oder jedem Rausschmiss entfernt- ist es Wuerl und Franziskus gelungen,  die Aktion in eine Art Abschiedsparty umzubiegen. Im "wunderschönen Brief" des Papstes (Wuerls Worte in einer e-mail heute um 6:09 am) wird der scheidende Erzbischof Wuerl von Franziskus gepriesen:

"Sie haben ausreichende Gründe, um Ihre Aktionen rechtfertigen zu können und zu unterscheiden, was es bedeutet Verbrechen zu vertuschen und Probleme nicht zu behandeln und einige Fehler zu machen. Aber Ihr Adel hat Sie dazu geführt, nicht diesen Weg der Etschuldigung zu wählen. Darauf bin ich stolz und danke Ihnen."

Die Erzdiözese Washington hat eine Dankes-Seite für Kardinal Wuerl eingerichtet, die alle Leistungen des Erzbischofs aufzählt und seinen Ruf verteidigt. Alles was noch fehlt, ist die Überreichung einer goldenen Uhr bei einem Essen, um eine so erfolgreiche Karriere, die auf den Ruhestand zusteuert, zu feiern.

Ein interessantes Detail der heutigen Aktion: Wuerl bleibt für die Erzdiözese Washington verantwortlich. Deshalb wurde er sogar nachdem sein Rücktritt von Franziskus akzeptiert wurde, zum apostolischen Administrator der Erzdiözese ernannt. Alle, die jemals aus ihrem Amt geworfen wurden, sollen sich vorstellen, daß sie gebeten würden zu bleiben, bis die Überprüfung und der Papierkram für den Nachfolger abgeschlossen sind. Das war kaum eine Aufkündigung; DonWuerl hat immer noch die volle Kontrolle über seine Mafia.

Schließlich, erinnern Sie sich: Wuerl ist nur einer von zwei amerikanischen Mitgliedern der Bischofskongregation, dem Vaticanischen Organ, das dafür verantwortlich ist, die Bischöfe auszusuchen, die vom Papst ernannt werden sollen. Es ist eine sehr sichere Wette, anzunehmen, daß Wuerl seinen Nachfolger selber ausgesucht hat. Der ganze Vorgang wurde -wie im vorher arrangierten Interview in -natürlich! "America" gezeigt- gesteuert.

Wuerl I war der Erzbischof von Washington. Wuerl II ist der apostolische Administrator der Erzdiözese Washington. Wuerl III wird Protegé des scheidenden Erzbischofs sein, der in der Bischofskongregation bleibt. Das ist Reform im Bergoglio-Pontifikat.

Vielleicht irren wir uns und ein ehrbarer, traditionell-denkender Erzbischof von Washington wird von Franziskus ernannt. Der neue Erzbischof würde dann den Ton neu gestalten müssen, einschließlich der Durchsetzung von Canon 915 für Katholiken in der aufgewühlten Erzdiözese von Washington (einschließlich Politiker und Jesuiten), die die Hl. Kommunion empfangen, obwohl sie offen von der Kernlehre der Kirche abweichen. Das würde wahrscheinlich einen wahen Hausputz in der Kanzlei erfordern, die sich derzeit von oben bis unten aus Wuerl-Meßdienern zusammensezt.

Alles Gute!"

Quelle: Rorate Caeli,

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Offener Brief der Johannes Paul II-Akademie an Erzbischof Viganò


Corrispondenza Romana veröffentlicht heute den Offenen Brief, mit dem die "Johannes Paul II-Akademie für Leben und Familie"  Msgr. Viganò unterstützt.
Hier geht´s zum Originalklicken

"Die Johannes Paul II Akademie für das Menschliche Leben und die Familie "AHLF" drückt Msgr. Viganò ihre Unterstützung aus."

Die JHLF , der Professor Josef Seifert vorsteht, hat ErzbischofM Carlo Maria Viganò einen mit am 29. September, dem Fest des Hl. Erzengels Michael,  datierten offenen Brief ihre Unterstützung ausgedrückt, der heute- mit der Unterschrift eben dieses Profesor Seiferts und vielen Mitgliedern der Akademie - von der Presse veröffentlichit wurde. 

Offener Brief der Johannes Paul II Akademie für Leben und Familie an Papst Franziskus und alle Kardinäle, Bischöfe, Priester, Mitglieder, Religiösen und Laien der Heiligen Katholischen Kirche und an alle Menschen guten Willens zur Unterstützun von Erzbischof Carlo Maria Viganò.

Heiligkeit, Eminenzen, Exzellenzen, Priester, Diakone, Geweihte, Familien, Laien der Katholischen Kirche und alle Menschen, die das Wahre, Gerechte und Gute lieben.

Wir möchten dem Mut, der Liebe und der Treue von Msgr. Viganò gegenüber Petrus unsere tiefgehende Unterstützung ausdrücken, weil wir erkennen, daß Erzbischof Viganò nur im Dienst an der Wahrheit, mit großem Mut und  ohne irgendein anderes persönliches Motiv die traurigsten Fakten und Ereignisse enthüllt hat, die sich im Leben der Kirche ereignet haben. 


Wie Erzbischof Viganò in seiner zweiten Botschaft, die am 29. September 2018, am Fest des Hl. Erzengels Michael veröffentlichte, bekräftigt, bringt keine Geheimnis (einschließlich des Papstgeheimnisses), das nicht unter dem Siegel der Beichte  fällt, die Verpflichtung mit sich, Schweigen zu bewahren, vor allem, wenn dieses Schweigen Grund für schwere Schäden für die Kirche verursachen könnte. 

Sicher - ist das Beharren auf dem Schweigen über von Priestern und Prälaten begangene sexuellle Verbrechen, Verbrechen, die nicht nur an vielen Seelen als auch an der ganzen Kirche schwere Schäden verursachen- für sich auch ein großes Verbrechen. 

Es ist ein großes Verbrechen, weil es ein stilles Gift ist, daß das Ergreifen von Maßnahmen zum Schutz der jungen Seminaristen, Priester und Laienvor weiteren Schäden zu bewahren, verhindert. Solches Schweigen ist nicht das Heilige Schweigen Jesu vor Pilatus (zu dem er ja vor Seinem Schweigen schon wichtige Worte gesagt hatte).sondern ein böses Schweigen, das einen stillen Pakt mit dem Teufel anzeigt. Es ist ein Schweigen, daß andere unschuldige Opfer weiterem sexuellen Mißbrauch aussetzt. 


Und es ist auch Schweigen, daß den Priestern und den Prältn erlaubt, in ihrem Hirtenamt und in der Leitung der Kirche zu bleiben, wenn sie nach den Vorschriften des Kanonischen Rechts, ihres Amtes enthoben und statt dessen abgeschlossen für ihre Sünden Buße tun mitten. Die Stille die einige von Erzbischof Viganò verlangen, ist das Schweigen der schlechten Hirten, die fliehen  und ihre Herde den Wölfen überlassen, anstatt ihnen mit Kraft und Mut Widertand  zu leisten und sie zu verjagen.


Wir unterstützen auch den ernsten Apell von Erzbischof Viganò daß alle, die für solches Schweigen und die Vertuschung verantwortlich sind, angewiesen werden aus den höchten Kirchenämtern zurückzutreten oder besser noch- freiwillig zurückzutreten, der Stimme ihres Gewissens folgend, in dem die Worte unserer Erlösers Jesus Christus stark und klar widerhallen sollten. "Aber wer für einen dieser Kleinen, die an mich glauben ein Skandal sind, es wäre besser für ihn er würde mit einem Mühlstein um den Hals auf den Grund des Meeres versenkt."(Matthäus 18:6) 


Mögen die Madonna, Königin alles Engel, Königin aller Heiligen, der Hl. Erzengel Michael, Schutzpatron der Hl. Kirche, unseren Herrn und alle, die ihn auf der Erde repräsentieren, wenn er während des Sturmes mit seinen gefährlichen Wellen, die uns trreffen, zu schlafen scheint- durch das Eingreifen Seines Heiligen Herzens, Jesus, wahrer Gott, wahrer Mensch möge sich uns mitleidig zuwenden, wie er es mit Petrus getan hat, er möge sch erheben, die Kirche in diesem Sturm segnen und den Windenund tobenden Wassertn Stille gebieten, die drohen das Schiff der Kirche zu zestören . Möge Gott selber seiner Heiligen Braut der Kirche, die so durch Sünden entstellt ist wahre Heilung und Erneuerung gewähren! Das si t die einzige Hoffnung für die Kirche, und das ist auch die Hoffnung von Erzbischof Viganò , eine Hoffnung, die alle mit ihm teilen.


Jeder, der ihn des Stolzes oder de mangelnden Respektes ffür den Papst beschuldigen, begeht einen Akt der Verleumdung ihm gegenüber, weil er einer der guten Hirten der Kirche ist, der- wie es der hl. Paulus mit Petrus tat- beim Apostelkonzil offen gesprochen hat.

Er ist nicht geflohen und hat seine Herde nicht den Wölfen überlassen acuh nicht den Lügen und er schützt nicht die Täter durch Lügen oder sündhaftes Schweigen.

Exzellenz, Erzbischof Carlo Maria Viganò, es wäre eine große Ehre für uns, wenn Sie unsere herzliche Einladung annehmen würden, Mitglied der Johannes-Paul II-Akademie für Leben und Familie zu werden. Wir danken Gott, für das große Geschenk, daß Er der Kirche durch Erzbischof Viganò gemacht hat."


Quelle: Corrispondenza Romana

Donnerstag, 27. September 2018

Die Mißbrauchskrise zieht ihre Kreise- in England und in Rom

Joesph Shaw kommentiert heute für Rorate Caeli die Entwicklung des Mißrauchsskandals in England, von wo die Verwicklung von Kardinal Murphy-O´Connor auch nach Rom ausstrahlt und auf eine Beteiligung von Papst Franziskus in die Vertuschengen von Mißbrauchsfällen hinweist.
Hier geht´s zum Original:  klicken

   "DIE BISCHOFSKRISE KOMMT NACH ENGLAND"

"Wir alle haben von Fr. Hill gewußt, dem mißbrauchenden Priester vom Flughafen Gatwick- vor langer Zeit. Vor kurzem haben wir von Bischof Kieran Conry erfahren. Ein Verbindungsglied zwischen den Fällen ist die Beteiligung des verstorbenen Kardinals Murphy-O´Connor, der Fr. Hill auf frische Weiden versetzte, nachdem frühere Opfer sich beklagten und Bischof Conrys Karriere förderte. In beiden Fällen hat er nur getan, was die meisten Bischöfe zu tun schienen: Mißbauchern neue Gelegenheiten zum Mißbrauch geben und in Priestern, über denen der Schatten von Fragen zu ihrer Keuschheit lag, ideale Kandidaten zur Beförderung gesehen: das war das, was in den 70er, 80er und 90er Jahren passierte, nicht wahr?  

Erinnern Sie sich, daß Bischof Kieran von der Bischofskonferenz ausgewählt wurde, um ihre katechetischen Initiativen zu leiten und zum "Jugendbischof".  (Die offizielle website versäumt es in einer Zusammenfassung seiner Karriere, seine Aktivitäten außerhalb des Curriculums zu erwähnen). Er muß auch die Unterstützung von vielen anderen Bischöfen gehabt haben.

Aber jetzt sind weitere Vorwürfe aufgetaucht. Sie konzentrieren sich um Kardinal Murphy O´Connor und den Hill-Fall herum,  aber die Verwicklungen ziehen eine Anzahl anderer Leute in England und in Rom einschließlich Papst Franziskus mit hinein. 
Der Ruf von Kardinal Murphy-O´Connor ist weniger wichtig als der dieser anderen, die noch im Amt sind. 
Die zentrale Behauptung ist, daß Mißbrauchsvorwürfe gegen den Kardinal selbst nicht untersucht wurden, obwohl die Bischofskonferenz eine Politik, alle Vorwürfe  zu untersuchen angenommen hatte. Das Problem wird jetzt nicht so sehr darin bestehen, ob ein toter Kardinal in den 1970er Jahren Missbrauch betrieben hat, sondern ob verschiedene lebende Individuen ihre eigenen Protokolle zur Untersuchung von Anschuldigungen nicht befolgt haben. Diese Frage ist im Prinzip viel einfacher zu beantworten, und sie ist eine wichtige Frage: Es ist letztlich die Frage der Glaubwürdigkeit und der moralischen Integrität der Bischöfe, die jetzt die katholische Kirche in Amerika überwältigt.

Es ist vielleicht zuviel, zu hoffen, daß die Römische Seite der Geschichte geklärt wird, aber es gibt eine Papier-Spur, die die Aktenschränke in ganz England füllt, die uns erzählen könnte, ob das behauptete Verhalten der englischen Akteure in diesem Drama wahr sind oder nicht.
Wenn die Bischöfe von England und Wales ihre Sinne beisammen haben, werden sie die
Angelegenheit öffentlich regeln, jeden notwendigen schlechten Publicity-Schlag sofort hinnehmen und das Problem nicht weiter schwelen lassen.

Das ist hier vielleicht noch nicht von der Mainstream-Presse aufgenommen worden, aber ich glaube nicht, daß es einfach weggehen wird."

Quelle: Rorate Caeli, J.Shaw

Donnerstag, 6. September 2018

Roberto De Mattei: Kanonische Strafe für den Whistleblower?

Roberto de Mattei kommentiert bei Rorate Caeli die Meldungen vaticanischer Quellen, daß der Papst erwägt, Erzbischof Viganò wegen seiner Dokumentation über den us-amerikanischen Mißbrauchsskandal und seine Vertuschung auch durch eine homosexuelle Lobby im Vatican, nach Kanonischem Recht zu bestrafen.
Hier geht´s zum Original: klicken  

"DE MATTEI: ERZBISCHOF VIGANÒ - BESTRAFT,
 WEIL ER DIE WAHRHEIT SAGTE?"

"Wird Erzbischof Carlo Maria Viganò, der Licht in die Existenz von Korruption im Vatican brachte und jene Schuldigen benannte- beginnend mit den höchsten Kirchenautoritäten, bestarft werden, weil er die Wahrheit sagte? Papst Franziskus untersucht diese Möglichkeit- wenn wahr ist, was mehrere Quellen bestätigen- daß er Kardinal Francesco Coccpalmerio und einige andere Kichenrechtler konsultiert hat, um die Möglichkeit zu untersuchen, kanonische Strafen über den Erzbischof zu verhängen, beginnend mit der Suspendierung a divinis.
Wenn diese Nachricht bestätigt wird, wäre das extrem schwerwiegend  und auch etwas surreal, angesichts dessen, daß der zur Sanktionierung von Msgr. Viganò befragte "Experte" ausgerechnet Kardinal Coccopalmerio wäre, der vom früheren Nuntius in den USA beschuldigt wird, Teil der "homosexuellen Lobby" zu sein, die über en Vatican herrscht.
Es darf auf keinen Fall vergessen werden, daß der Sekretär des Kardinals. Msgr. Luigi Capozzi in einen Fall einer homosexuellen Orgie verwickelt war, bei der die Position seines Vorgesetzten immer noch geklärt werden muß.

Aber das Problem, das dahinter steht, ist ein anderes. Die Katholische Kirche -insofern sie ine sichtbare Gemeinde ist-ist mit einem Strafrecht ausgestattet- d.h. das Gesetz, das sie besitzt, um Gläubige zu bestrafen, die das Gesetz gebrochen haben. Im Hinblick darauf muß man zwischen Sünde und Verbrechen differenzieren.  Sünde betrifft die Verletgung der moralischen Ordnung; ein Verbrechen betrifft die Überschreitung des Kirchenrechts, das sich natürlich vom Staatsrecht unterscheidet. Alle Verbrechen sind Sünden, aber nicht alle Sünden sind Verbrechen.

Es gibt Verbrechen, die zivile Rechtsprechung und Kanonisches Recht gemeinsam haben, wie das Verbrechen der Pädophilie- während andere Vergehen nur das Kanonische Recht, nicht aber das staatliche Strafrecht betreffen. Homosexualität ind Kohabitation werden z.B. in den meisten Staaten nicht als Verbrechen angesehen werden,  bleiben aber für den Klerus, der sie begeht, schwere Vergehen, die duch das Kanonische Recht  sanktioniert werden.
Nicht jede äußere Handlung, die das Gesetz verletzt, sondern nur jene Art von Verletzung, für die bei Nichtbefolgung Sanktionen vorgesehen sind- nach dem Prinzip des nullum crimen nulla pena sind llege.

Der Kodex des Kanonischen Rechts - wie Pater Giovanni Scalese vor kurzem auf seinem blog "Antiquo Robore" feststellte- betrachtet nicht nur den Mißbrauch Minderjähriger als Verbrechen, sondern auch andere Sünden gegen das 6. Gebot : Kohabitation und ihre skandalöse Situation, was Homoxsexualität einschließt (Kanon 395 des Neuen Kodex`)  Diese Unterscheidung scheint Papst Franziskus nicht klar zu sein, der "Null-Toleranz" gegen zivile Vergehen, wie Pädophilie, proklamiert aber "Vergebung" und Barmherzigkeit für Jugendsünden wie Homosexualität beschwört, und das Vorhandensein dieses Verbrechens im Kirchenrecht vergißt.

Aber dann gibt es hier den Widerspruch: das Kichenrecht wird angerufen, nicht um den unmporalischen Klerus zu strafen sondern denjenigen, der die Unmoral des Klerus anklagt- Msgr. Carlo Mari Viganò, der in seinem Zeugnis nichst anderes getan hat, als der Linie der Kirchenreformer zu folgen, vom Hl. Peter Damian bis zum Hl. Bernardino von Siena, die großen Geißler der Sodomie.

Was ist der Grund für eine kanonische Bestrafung , die über den mutigen Erzbischof verhängt werden würde? Papst Franziskus könnte -mit der Fabel von Phaedrus antworten: Ich brauche keine Gründe zu nennen, ich strafe quia nominor leo, weil ich der Stärkste bin. Aber wenn Autorität nicht im Dienst der Wahrheit ausgeübt wird, wird sie zu Machtmißbrauch und das Opfer des Machtmißbrauchs erlangt eine Macht, die keiner ihm nehmen kann: die Macht der Wahrheit.
In diesen für die Kirche tragischen Zeiten ist das Erste, was nicht nur Katholiken, sondern die Öffentliche Meinung dder gesamten Welt von den Männern der Kirche verlangt "ohne Falschheit zu leben" um einen berühmtene Ausdruck Solschenyzins zu verwenden.
Die Zeit für sozialistische Diktaturen ist vorüber- die Wahrheit ist dazu bestimmt, sich selbst durchzusetzen."

Quelle: Rorate Caeli, R.De Mattei