Posts mit dem Label *keine Kuscheltiere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label *keine Kuscheltiere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 27. Dezember 2019

Über die päpstliche Unfehlbarkeit in Zeiten von Pachamama

Dr. Edward Feser hat für LifeSiteNews einen Artikel über die päpstliche Unfehlbarkeit und die Vergeblichkeit, diese durch Manipulation oder Spin-Doktoren herbeiführen zu wollen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PÄPSTLICHE IRRTÜMER DER VERGANGENHEIT ZEIGEN, WIE LÄCHERLICH DER VERSUCH IST, DEN PAPST MANIPULIEREN ZU WOLLEN."

Anmerkung des Herausgebers: der folgende Text ist Teil eines tiefschürfenden Essays über die päpstliche Fehlbarkeit, den LifeSiteNews in drei Teilen veröffentlichen wird. Heute präsentieren wir den ersten Teil. (...) 

Wenn die Kirche Häresie nicht "bindet", kann ein Papst der Kirche schweren Schaden zufügen. Wie Kardinal Ratzinger einmal sagte, als er gefragt wurde, ob der Heilige Geist bei der Wahl der Päpste eine Rolle spielt:

In diesem Sinn würde ich nicht sagen, dass der Heilige Geist den Papst herauspickt, weil es zu viele gegensätzliche Fälle von Päpsten gibt, die der Heilige Geist offensichtlich nicht ausgewählt haben würde. Ich würde sagen, daß der Geist nicht gerade die Kontrolle über die Angelegenheit übernimmt, sondern uns  wie ein guter Erzieher sozusagen viel Freiraum lässt, ohne uns gänzlich zu verlassen. Daher sollte die Rolle des Geistes in einem viel elastischeren Sinne verstanden werden, nicht daß er den Kandidaten diktiert, für den man stimmen muss. Wahrscheinlich ist die einzige Zusicherung, die er bietet, dass die Sache nicht völlig ruiniert werden kann. (Zitiert in John Allen, Conclave: Die Politik, die Persönlichkeiten und der Prozess der nächsten Papstwahl)

Hier nur einige Beispiele von Päpsten, die-teilweise auf äußerst ernste Weise geirrt  haben.


St. Peter (d. c. 64): 
Als ob die Kirche im Voraus gewarnt werden sollten. daß Päpste nur innerhlab gewisser Grenzen unfehlbar sind, durfte der erste Papst schweren Irrtümern verfallen. Vor der Kreuzigung verleugnete er Christus. Bei einer anderen Gelegenheit vermied er es, mit Heiden-Konvertiten zu essen, um die Hardliner-Judenchristen nicht zu beleidigen, was den Hl. Paulus dazu veranlaßte, ihn öffentliche zu tadeln. 
Die Katholische Enzyklopädie sagt dazu:  

Da diese Handlung den Grundsätzen und der Praxis des Paulus völlig widersprach und zu Verwirrung unter den konvertierten Heiden hätte führen können, richtete dieser Apostel einen öffentlichen Vorwurf an den heiligen Petrus, weil sein Verhalten den Wunsch zu signalisieren schien, die heidnischen Konvertiten zwingen zu wollen, Juden zu werden und die Beschneidung und das jüdische Gesetz zu akzeptieren... Paulus, der zu Recht die Widersprüchlichkeit im Verhalten von Petrus und den jüdischen Christen sah, zögerte nicht, die Immunität der konvertierten Heiden gegenüber dem jüdischen Gesetz zu verteidigen
Papst St. Victor I (189-98): Die West-und die Ostchristen haben sich lange über das Datum gestritten, an dem Ostern gefeiert werden sollte. Obwohl frühere Päpste diese Differenz tolerierten, versuchte der Hl. Victor eine Lösung zu erzwingen, indem er mehrere Bischöfe der Ost-Kirche exkommunizierte. wegen dieser exzessiven Strenge und der Abweichung von der früheren päpstlichen Politik wurde er vom Hl. Irenäus kritisiert. 


Mittwoch, 25. Dezember 2019

M. Tosatti: "Aber wir haben den Glauben nicht verloren....."

Marco Tosatti gibt seinen Lesern bei Stilum Curiae heute die Gelegenheit, die vorweihnachtliche Überlegung zu den sechs Jahren des aktuellen Pontifikates von Romana Vulneratus Curia zu lesen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"RVC: WARUM WIR FÜR DIESEN PAPST DANKBAR SEIN MÜSSEN" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Frohe Weihnachten! 
Und seien wir dankbar, heute- wir Wissenden, wir Modernen, wir Skeptiker, wir, die wir alles wissen und so wenig und so schlecht glauben, wir, die wir den verkümmerten  Keim unseres Glaubens nähren- begraben, fast erstickt unter einem Haufen von Interessen, Ängsten und elenden Gefühlen. 
Wir sind -mit einem ganz und gar kindlichen Herzen-glücklich, diese wunderschöne Geschichte zu bewundern, die uns in der Verzweiflung und in der Dunkelheit des täglichen Wahnsinns Hoffnung gibt. 

                      Denn uns ist ein Kind geboren
                      ein Sohn ist uns geschenkt
                      und die Herrschaft ruht auf seinen Schultern.

Romana Vulneratus Curiae hat uns gestern Abend eine Überlegung geschickt.
Sie ist sehr schön und wahr. Frohe Weihnachten! 

§§§

Lieber Tosatti in meiner Meditation zur Vigil des Heiligen Abends habe ich für den Papst gebetet, den vielleicht ungewollten Bekräftiger meines Glaubens und des Glaubens vieler von uns, die Stilum Curiae lesen.

Gott schreibt gerade auf krummen Linien. Gott benutzt unwürdige, ungeeignete Instrumente....Wie oft haben wir das von Heiligen Priestern sagen hören? 

Wahrscheinlich hat dieser Papst uns an Weisheit und Bewußtsein wachsen lassen, indem er uns von 2013 bie heute durch eine Reihe provokativer Reaktionen (von einem Katholischen Gott, den es nicht gibt bis zur Madonna, die nicht heilig geboren wurde etc,) zum Nachdenken gebracht hat. 

Wann mußten wir je über diese Wahrheit oder Lüge nachdenken und nachforschen? 

Wann waren wir je gezwungen praktische alle großen Häresien in nur sechs Jahren zu bedenken und zu studieren? 

Sicher wäre das Gegenteil besser gewesen, aber was für eine Prüfung!

Wie groß waren die Versuchungen? 

Wie sehr haben wir am Ende verstanden, was das "und führe uns nicht in Versuchung " bedeutet! 

Jetzt habe viele von uns verstanden, was es bedeuten soll ins Paradies des Vaters zurück zu kehren, uns dazu entschlossen zu haben nach 6 Jahren verführerischer Versuchungen? Wann konnten wir je verstehen, warum und wie die Göttlichkeit Christi im Arianismus, der immer noch lebt und gedeiht in Frage gestellt werden konnte? 
Oder warum hatte der gnostische und protomalthusianische Katharismus, der bis heute sein Haupt erhebt so viele Anhänger?
Oder der Pauperimsus der "Fraticelli", die überhaupt nicht verstanden haben, was evangelische Armut bedeutet- wie es auch heute geschieht? 

Oder Jansenismus und Pelagianismus, die uns in Dokumenten des Lehramtes (Amoris Laetitia) präsentiert werden, oder der Lutheranismus, der sogar als Medizin für die Kirche gepriesen wird? 

Oder der Modernismus und die noch heute sehr starke Versuchung, die Katholischen Doigmen dem rationalen Geist der globalen Welt anzupassen? 

Aber wann konnten wir je darüber nachdenken, was das II Vaticanische Konzil war und die postkonziliare Revolution der Progressisten wie Karl Rahner, der Kaspers Lehrer war und Lehrer des aktuellen Papstes? 
Wie je- ohne ihn? 

Fragen wir uns, ob wir die Kraft des Glaubens wie nie zuvor verstanden haben und entdeckt, daß es uns gelungen ist, auch ohne Hirten.-besonders ohne einen getarnten Hirten- vor den Wölfen zu fliehen.

Wir hatten auch die Chance den Unterschied zwischen Hirten und der Herde zu entdecken und zu differenzieren. Die Verräter, die Feigen, die Lauen, die wir vielleicht verdächtigt haben, sihd so überführt worden. 


Es waren  sechs Jahre des Leidens, der Verzweiflung, der Angst, aber seien wir ehrlich, die Gottesfurcht hat die Angst vor dem Papst überwogen. 

So habe  wir in gewissem Sinn in sechs Jahren fast 2000 erlebt. 

Ohne ihn hätten wir nicht einen ganz kleinen Teil der Passion unseres Herren erlebt, als er von Pilatus gefragt wurde, was die Wahrheit sei. 

Meine Freunde, wir hatten glücklicherweise die Möglichkeit, auf die unvorstellbaren Provokationen, die wir erlebt haben, zu antworten. 

Aber wir haben den Glauben nicht verloren,.

Und seien wir bereit, wieder anzufangen.
RVC

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti, RVC 

Dienstag, 24. Dezember 2019

Das wahre Problem: ein "Christentum" ohne Christus ...

Marco Tosatti überläßt es Abt Faria Klartext bei Stilum Curiae,  über die nicht nur in Italien zu findende Situation der Kirche in Zeiten von Immigration, einer vagen, modernen Religiosität und einem Christentum ohne Christus Klartext zu reden bzw. zu schreiben.
Hier geht´s zum Origin al:  klicken

"FARIA: IMMIGRATION, KIRCHE UND DAS "CHRISTENTUM" OHNE CHRISTUS"
Liebe Stilumcurialisten, endlich nach vielen Monaten des Schweigens hat unser guter Abt Faria ein Lebenszeichen geschickt. Ich glaube, daß er diese Periode des Schweigens absichtlich gewählt hat, um sich von den Stimmen dieser erschütterten und gespaltenen Welt zu lösen und auch um einen mentalen Raum zwischen sich und dieser Kirche zu schaffen, die so in die weltlichen Interessen eingetaucht ist. Er hat uns seine Gedanken über das, was er von seinen Gemeindemitgliedern gehört hat, geschickt. Lesen wir es. 

§§§


Es ist kalt in diesen Tagen, eine Kälte, die auch die Seele erreicht. Ich befinde mich in meiner kleinen Pfarrhaus und versuche, mich würdig auf die Heilige Weighnachtsfreude vorzubereiten. 
Meine lieben Pfarrkinder bescuhen mich und bringen ihre Sorgen und Schmerzen zu mir. Heute z.B. ist einer -begleitet von meinem Sakristan, dem frommen Pius, gekommen. Er hat mir berichtet, daß er von Vagabunden belästigt worden sei, die dreimal innerhalb von 4 Tagen nach Geld gesucht hätten, sogar während der Hl. Messe. Viele von ihnen waren Ausländer, aber er macht es nicht zu einer Frage der Nationalität. 

Er erzählte mir, dass er von Vagabunden missbraucht worden war, die innerhalb von vier Tagen dreimal nach Geld gesucht hatten, sogar während der Heiligen Messe. Viele waren Ausländer, aber er macht es nicht zur Frage der Nationalität.

Was soll man da denken? Ich habe meinem Gemeindemitglied gesagt, daß er -bevor er sich beklsgt- diesen Armen nahe sein soll, die herumgehen und Geld fordern. Das erscheint wie eine Provokation?
Das ist es nicht. Diese Armen sind von den Versprechen von wem auch immer hier eine Arbeit oder irgendein besseres Leben zu finden, hierher gelockt oder hier gehalten wurden.

Leider ist unser Land, dem es kaum gelingt, für seine eigenen Bürger zu sorgen, in großen Schwierigkeiten. Deshalb sind diese Armen, die herumlaufen und nach Schiffspassagen suchen, im Grunde die ersten Opfer dieser ganzen Situation.

Sicher sind die Bürger, auf die hier gezielt wird, nicht weniger Opfer. Geht man in eine mittleres Stadt, kann man feststellen, daß gerade jetzt die historischen Zentren  , die wie verlassen sind, das Reich der Biwaks der verlorenen Seelen sind, die eine bessere Zukunft suchen -aber leider am falschen Ort.

Sollte es nicht die Pflicht eines zivilen Staates sein, sowohl seine Bürger als auch diese Armen vor möglichen Repressalien zu schützen?  als katholischer Priester muß ich klar sagen, daß das sicher nicht die wahre Barmherzigkeit ist. 

Wirkliche Barmherzigkeit läßt sich nicht bei Menschen finden, die schwierigen Sitautionen sind, die noch  schlimmer sind als die vor denen sie geflohen sind. Sicher müssen diejenigen, die vor einem Krieg geflohen sind, aufgenommen werden und man muß ihnen helfen, aber sie nicht in Bedingungen bringen, daß sie sich an einem Ort wiederfinden, der ihnen keine bessere Zukunft bieten kann. 

Wirkliche Barmherzigkeit ist- bei dem ehrlich zu sein, was getan und was nicht getan werden kann,. Leider wird die Barmherzigkeit wenn sie den Kontakt zur Realität und somit zur wirklichen Gerechtigkeit verliert, ein gefährliches Konzept, ein bißchen wie das Konzept von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit- auf der Fahne der Französischen Revolution - aber seines Fundamentes eines christlichen Humanismus beraubt. 

Das wahre Problem ist ein "Christentum" ohne Christus, eine vage moderne Religiosität. Das wahre Problem ist nicht zu erkennen, daß eine Religion, die auf Irrealem beruht, früher oder später irreal und unrealisierbar wird."

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti, Abatte Faria 

Sonntag, 22. Dezember 2019

S. Magister über ein Treffen des Pontifex mit den Kurienkardinälen, das geheim bleiben sollte

Sandro Magister berichtet bei Settimo Cielo über ein geheim gebliebenes Treffen der Kurienkardinäle mit dem Pontifex und eine Messe "wider Willen" in Santa Marta. Und er fügt seinem Artikel Ausschnitte aus der alljährlichen Weihnachts-Grußbotschaft des Papstes an die Kardinäle an.
Hier geht´zum Original: klicken

"DIE LETZTE REDE DES PAPSTES AN DIE KARDINÄLE  HAT EINEN VORLÄUFER. DIE SOLLTE GEHEIM BLEIBEN." 
Auch dieses Jahr hat Papst Franziskus in der Rede, die er alljährlich vor Weihnachten an die vaticanische Kurie richtet wieder gegen seine unglücklichen Zuhörer ausgeteilt.

Im vergangenen Jahr hatte er sich die "Judasse" vorgenommen; "der sich hinter guten Absichten versteckt, um ihre Brüder zu erstechen und Unkraut zu säen."

Vor zwei Jahren hatte er die "Verräter des Vertrauens" an den Pranger gestellt, die sich "durch Ehrgeiz oder Ruhm verderben ließen und sich, wenn sie sanft entfernt wurden, fälschlicherweise zu Märtyrer des Systems, des" nicht informierten Papstes ", der "alten Garde"  erklärten, anstatt das "mea culpa" zu rezitieren.

Worauf zielt der Papst in diesem Jahr? Weiter unten geben wir die schärfsten Passagen der Rede des Papstes an die römische Kurie vom Samstag, 21. 12. wieder.

Vorher jedoch müssen wir von einer anderen Begegnung berichten, die vor wenigen Tagen zwischen Franziskus und den Kardinälen stattfand, die schlecht begann und noch schlechter endete.

                                                   *     *     *     *

Über diese Begegnung gibt es bis jetzt keine Informationen aus irgendeiner vaticanischen Quelle. Und dennoch hat sie stattgefunden. In der Kapelle von Santa Marta, am Morgen des 13. Dezembers, dem 25. Jahrestag der Primizmesse Jorge Mario Bergoglios.

Es war Kardinal Sodano -in seiner Eigenschaft als Dekan des Kardinalskollegiums gewesen, der wenige Wochen zuvor dem  Papst vorgeschlagen hatte, diese Wiederkehr mit einer von ihm gemeinsam mit den in Rom ansässigen Kardinälen zu feiern.

Franziskus hatte das abgelehnt. Aber Sodano gab nicht nach und Dank der erneuten Intervention von Kardinal Giovanni Battista Re - dem stellvertretenden Dekan des Kardinalskollegiums- beim Papst, konnten zuletzt sein Widerstand überwunden werden.

Im Einladungsschreiben an die Kardinäle der Versammlung erwähnt Sodano die anfängliche Ablehnung des Papstes.

Was jedoch dessen Abneigung nur geringfügig gedämpft hat. Die Messe fand am 13. Dezember in absoluter Stille auf beiden Seiten statt. Der Papst hielt keine Predigt und sagte vor oder nach dem Ritus kein einziges Wort. Und Sodano konnte nicht einmal die guten Wünsche vorlesen,  die er nicht nur für die Anwesenden, sondern für das gesamte Kardinalskollegium vorbereitet hatte. Nach der Messe begrüßte Francis schnell die Kardinäle nacheinander und ging.

Am Nachmittag haben sowohl der Osservatore Romano als auch Vatican News die Grußbotschaft Kardinal Sodanos veröffentlicht. Aber ohne ein einziges Bild von der mit dem Papst zelebrierten Messe.

Das war die kategorische Anordnung des Pontifex: keine Nachricht, kein Foto.

Unnötig zu sagen, daß die in Santa Marta versammelten Kardinäle von der ostentativen Kälte des Papstes ihnen gegenüber sehr betroffen waren. Eine Kälte, deren Grund sie nicht verstanden haben.

Und jetzt kommen wir zur Vorweihnachts-Rede an die Kurie vom 21. Dezember.  Mit der besagten Vorgeschichte.


Freitag, 20. Dezember 2019

Ein neues "J´accuse" von Erzbischof Carlo Maria Viganò

Wieder veröffentlicht M.Tosatti bei Stilum Curiae die kritischen Worte, eigentlich schon eine bittere Anklage, ein neues " j´accuse" des im Exil weilenden Erzbischofs Carlo Maria Viganò zum Zustand der Kirche und zum aktuellen Lehramt.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"MSGR. VIGANÒ: WIR SIND DURCH EIN FALSCHES LEHRAMT VERGIFTET." 


Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Corrispondenza Romana hat vor einigen Stunden eine leidenschaftliche Anklage Erzbischof Carlo Maria Viganòs gegen den regierenden Pontifex veröffentlicht, einen Text, der zugleich eine Liebeserklärung an die Kirche ist. 
Wir veröffentlichen einige Passagen daraus und empfehlen, den Gesamttext bei Corrispondenza Romana zu lesen. Gute Lektüre!

§§§

Die tragische Parabel dieses Pontifikates schreitet mit einer bedrängenden Reihenfolge von "coups de theatre" voran. Es vergeht kein Tag, an dem der Pontifex Maximus nicht mit der Demontage der Cathedra Petri fortfährt- und seine höchste Autorität gebraucht und mißbraucht, nicht um zu bezeugen sondern um zu leugnen, nicht um zu bestärken sondern um zu irrezuführen, nicht um zu einigen sondern um zu teilen, nicht um aufzubauen, sondern um abzureißen.

Materielle Häresien, formale Häresien, Idolatrie, Oberflächlichkeiten aller Art- der Pontifex Maximus hört nicht auf, die höchsten Autoritäten der Kirche zu demütigen. das Papsttum zu "entmythologisieren" wie es der berühmte Mitbruder Karl Rahner vielleicht sagen würde-.
Sein Handeln zielt darauf ab, das Heilige Erbe zu schädigen und das Katholische Antlitz der Braut Christi zu verunstalten - mit seinem reden und Handeln - mit  Verleumdungen und Lügen, mit seinen unverhohlenen Gesten, mit demonstrativer,  aber akribisch durchdachter und geplanter Spontaneität,
durch die er sich in einer fortwährenden narzisstischen Selbstfeier erhebt, während die Gestalt des Römischen Pontifex, des süßen Christus auf Erden verdunkelt wird.

Sein Handeln basiert auf magisterialer Improvisation, jenem  Stegreif-Lehramt, fließend, tückisch wie Treibsand, nicht nur in großer Höhe , sondern im Tanz mit den Journalisten aus aller Welt.
in jenen ätherischen Räumen, die ein pathologisches Delirium einer Allmachtsillusion beweisen können sondern auch im Umfeld der feierlichsten Funktionen, die heiliges Zittern und ehrfurchtsvollen Respekt hervorrufen sollten.

Anläßlich der Feier der Hl. Jungfrau von Guadalupe hat Papst Franziskus noch einmal einen Ausbruch seiner offensichtlichen marianischen Intoleranz gezeigt, der an die Schlange in der Erzählung vom Sündenfall  erinnert, an jenes Proto-Evangelium, in dem Gott die radikale Feindschaft zwischen der Frau und der Schlange setzt und an die erklärte Feindseligkeit der Letzteren, die am Ende der Zeit versuchen wird, in die Ferse der Frau zu beißen und über sie und ihre Nachkommen zu triumphieren.
Die (Feindseligkeit) des Pontifex ist ein offensichtlicher Angriff auf die erhabenen Vorrechte und Eigenschaften, die die unbefleckte Mutter Gottes zur weiblichen Ergänzung des Geheimnisses des inkarnierten Wortes machen, eng verbunden mit ihm und der Erlösung verbunden.


Mittwoch, 18. Dezember 2019

Kardinal Burke zur explosionsartigen Vermehrung blasphemischer Angriffe auf Christus und die Kirche in der jetzigen Vorweihnachtszeit

Riccardo Cascioli hat Kardinal Burke für La Nuova Bussola Quotidiana zur vorweihnachtlichen Häufung von antichristlichen Blasphemien in Rom und dem Schweigen der Hierarchie dazu interviewt. Zu sagen wäre noch, daß inzwischen nach den massiven Protesten der Laien- v.a. auch im Internet und durch Petitionen-  das Plakat vor dem Macro abgehängt, dessen Urheber verhaftet und der Jesus-Film von netflix zurückgezogen wurde.
Hier geht´s zum Original: klicken

"BLASPHEMISCHE ANGRIFFE WOLLEN DIE FREUDE AN WEIHNACHTEN ZERSTÖREN"

Der Start eines blasphemischen Filmes bei Netflix mit einem schwulen Jesus  und die Aufhängung eines Plakates mit einem Jesus mit pädophiler Neigung an der Fassade eines römischen Museums
erschüttern die katholische Welt. Kardinal Burke "Die Kunst ist Ausdruck der Leere eines Lebens ohne Gott geworden: sie hassen Christus, weil er dieses Nichts enthüllt."
"Das Schweigen der Bischöfe und Priester über diese Angriffe ist skandalös, es ist ein Zeichen für die schwere Krise der Kirche." "Die Gläubigen sollten jedes legitimer Mittel nutzen um solche Blasphemien und ihre Verbeitung zu verhindern. +

"BLASPHEMISCHE AUSSTELLUNG: DAS MUSEUM WUSSTE ES; DIE BISCHÖFE SEHEN ES NICHT" von A. Zambrano

"WENN NETFLIX JESUS UND DIE KIRCHE ANGREIFT, IST DAS MEINUNGSFREIHEIT"
von Giuliano Guzzo

"Sie nennen es Kunst, aber es ist ein Ausdruck der Leere in einem Leben ohne Gott und Rebellion gegen das Gesetz, das Gott in das Herz jedes Menschen gelegt hat. Und das Schweigen der Priester und Bischöfe gegenüber diesen geschmacklosen Angriffen auf den Herrn ist ein Zeichen, daß auch in der Kirche die Lage sehr ernst ist. " Kardinal Raymond Burke  benutzt keine gemäßigten Worte, wenn er über die Aufeinanderfolge blasphemischer Aktionen urteilt, die als künstlerischer Ausdruck getarnt sind.
Besonders in diesen Tagen haben zwei Fälle die Titelseiten der Zeitungen erobert: das obszöne Plakat mit einem pädophilen Jesus vor dem Museum für Zeitgenössische Kunst in Rom (Makro) und der Start eines Films über Jesus -in einer schwulen Version- ("Die erste Versuchung Christi) bei Netflix, der in den christlichen Gemeinden weltweit starke Reaktionen hervorgerufen hat.
Und um das i-Tüpfelchen nicht zu vergessen: das Mega-Poster an einem Vatican-Gebäude in der Via della Conciliazione -einen Steinwurf von Sankt Peter entfernt- ebenfalls von netflix vertrieben- das für den Film "Die beiden Päpste" wirbt, einen kommerziellen Film zweifelhaften Inhalts, das viele vorbeigehende Gläubige verblüfft und skandalisiert hat.


Bischof Gavin Ashenden konvertiert zum Katholischen Glauben

Marco Tosatti berichtet bei Stilum Curiae über die Konversion des ehemaligen Kaplans der englischen Königin zum Katholizismus. Was Bischof Ashenden über die Anglikanische Kirche sagt, muss für jeden Katholiken ein Warnsignal sein ....besonders für die Hierarchie.
Hier geht´s zum Original:   klicken

 "DER EX-KAPLAN IHRER MAJESTÄT ELISABETH IST KATHOLISCH GEWORDEN"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae wir übernehmen von Church Militant eine aus vielen Gründen sehr interessante Meldung: über die  Konversion eines anglikanischen Bischofs  und früheren Kaplans  Ihrer Majestät Elizabeth II zum Katholizismus. Warum ist das interessant? 
Wenn Sie den Artikel lesen, werden Sie es sehen: die Motive, die der Prälat nach Rom führen sind genau die gleichen, die von der Kultur des "erwachsenen" Katholizismus im Verkauf der Zeit minimiert, verachtet oder geleugnet werden, wie  Legenden für Beginen. Interessant -oder? 
Und das sollte etwas ausdrücken, eine Botschaft auch an alle senden, die-leider Gottes-  Legion zu sein scheinen, die die Katholische Kirche auf den Weg der reformierten Konfessionen zwingen wollen: siehe die deutsche Synode & co ,von den unzähligen Prälaten am Vaticanischen Hof gar nicht zu reden. Gute Lektüre und Meditation.

Ein anglikanischer Bischof von internationalem Ruf und Ex-Kaplan ihrer Majestät Elizabeth II verläßt die anglikanische Kirche und wird katholisch. Bischof Gavin Ashenden wird zur vollen Kommunion vom Bischof von Shrewsbury, Mark Davies am 4. Advents-Sonntag in der Kathedrale von Shrewsbury/England aufgenommen. Der Prälat, der frank und frei spricht, ist weltweit in den Medien bekannt geworden, nachdem er sich der Lesung des Korans in der Bischofskirche St. Mary in Glasgow/ Schottland widersetzte.

Das Koran-Kapitel über Maria- das zu Epiphanias 2017 bei der Eucharistiefeier vom Rednerpult aus vorgelesen wurde, leugnet ausdrücklich die Göttlichkeit Jesu. 

Auf Druck aus dem Buckingham Palace trat Dr. Ashenden von seinem Amt als königlicher Kaplan zurück. Später- im selben Jahr wurde Ashenden zum Missionsbischof der Episkopal-Kirche im UK ernannt, um die traditionalistischen Anglikaner zu betreuen, die die Kirche Englands verließen. Bischof Gavin Ashenden wird am 4. Advents-Sonntag in voller Kommunion vom Bischof von Shrewsbury, Mark Davies in der Kathedrale von Shrewsbury empfangen.

Es war eine besondere Freude, Gavin Ashenden bei den letzten Schritten einer langen Reise um in der Katholischen Kirche nach Hause zu kommen, zu begleiten. Ich bin mir des Zeugnisses bewußt, das Ashenden öffentlich für den Glauben und für die historischen Werte, auf denen unsere Gesellschaft gegründet wurde- gegeben hat,  Ich bete, daß dieses Zeugnis für viele eine Ermutigung bleibt.


Samstag, 14. Dezember 2019

Socci denkt über die aktuelle Lage der Kirche und den Antichrist nach

Antonio Socci geht auf seinem blog "LoStraniero" der Frage nach, ob das aktuelle Ponitifikat z7u den Prophezeiungen und Erzählungen über den Antichrist paßt.
Hier geht´s zum Original: klicken


Der Hl. Paulus: "Er wird im Tempel Gottes sitzen und sich selbst als Gott ausgeben".
Die Prophezeiungen, die die Zeit und den Ort angeben, an dem sich die Herrschaft des Antichristen manifestieren wird, sind sehr beunruhigend ... Einige Seiten meines Buches "Der Götze Markt, die Kirche und der Antichrist"

Ein weiterer interessanter Fall ist die Erscheinung der Madonna in La Salette, 1846, die von der Kirche anerkannt wird. In der Botschaft vom 6. Juli 1851 wird gesagt, daß nicht noch einmal 2 mal 50 Jahre bis " der Antichrist geboren wird".
Im Geheimnis von 1879 das von Melania etliche Jahre nach der Anerkennung der Erscheinung (für das es noch keine Anerkennung durch die Kirche) liest man u.a.  " ...Rom wird den Glauben verlieren und wird Sitz des Antichrist".
Und dann "Die Kirche wird sich verfinstern; und die Welt wird bestürzt sein." (....)
Aber im 19. Jahrhundert ist die Mystikerin, die mehr und mit mehr Klarheit über den Antichrist gesprochen hat, Maria Valtorta (....)
Ihr verdanken wir auch die drei Bände mit den Diktaten übernatürlichen Ursprungs - von 1943 bis 1950 - die größtenteils Jesus Christus zugeschrieben werden und unter dem Titel Quaderni veröffentlicht wurden.
In einem dieser Diktate, vom 27. August 1943, also mitten im Zweiten Weltkrieg und der Totalitarismen, sagt Jesus zur Mystikerin: "Jetzt sind wir in einer Periode, die ich als die der Vorkäufer des Antichrist bezeichnen würde. Dann kommt die Zeit des Antichrist, der der Vorkäufer Satans ist. "
Welche Generation wird den Antichrist erleben?
Es sie so aus, als daß man aus dem Diktat vom 20. August 1943 schließen könnte. es sei die unsere, in dem  Jesus, dazu auffordert, für die zu beten, die diese Leiden erleben." ...viele von ihnen sind bereits auf der Welt."

Im Diktat vom 23. Juli sagt Jesus zu Valtorta: "Es ist logisch, daß in einer Welt, in der so viele spirituelle Lichter tot sind,  das kurze aber furchtbare Reich des Antichristen errichtet wird."
In diesem Kontext erklärt er, daß "viele Sterne von den Windungen Luzifers mitgerissen werden [...] Das sind die, die ich Salz der Erde und Licht der Welt genannt habe: meine Diener."
Und er fügt hinzu:" Die Kirche wird nicht sterben, weil ich mit ihr sein werde. Aber sie wird Stunden der Dunkelheit und des Schreckens kennen lernen, die denen meiner Passion ähneln."


Samstag, 7. Dezember 2019

Kardinal Zen zieht zum Thema vaticanische China-Politik die Samthandschuhe aus....

Sandro Magister hat heute bei Settimo Cielo ein Interview veröffentlicht, das der emeritierte Bischof von Hong Kong, Kardinal Zen, Nicholas Haggerty für das online-Magazin "New Bloom" gegeben hat. Zen begründet darin ungeschminkt seine Ablehnung des vaticanisch-chinesischen Abkommens. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE KIRCHE IN CHINA AN DER SCHWELLE ZUM SCHISMA. KARDINAL ZEN WARNT."

"Am 3. Dezember hat "New Bloom" ein in Taiwan beheimatetes online-Magazin ein ausführliches Interview mit Kardinal Joseph Zen Zekiun, Bischof emeritus von Hong Kong veröffentlicht.

Das Interview fand in Hong Kong statt und trägt die Unterschrift von Nicholas Haggerty. Man kann es zur Gänze auf dieser Seite der New Bloom lesen:

Interview: Cardinal Joseph Zen

Der Kardinal läßt die Politik des HL. Stuhls gegenüber China währen der letzten drei Pontifikate detailliert Revue passieren. Und er weist mit dem Finger auf die Hauptverantwortlichen für die Kapitulation vor dem kommunistischen Regime durch das Geheimabkommen- formalisiert furch das Geheimabkommen vom 22. September 2018:  den indischen Kardinal Ivan Dias, vorletzter Präfekt von Propaganda Fide und vor allem den Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, voriger mit dem China-Sossier betrauter Untersekretär.

Dann folgt der Teil des Interviews, der das Pontifikat von Franziskus betrifft.

Zen: " Franziskus hat nur wenige Respekt vor seinen Vorgängern. Er macht mit allem, was Johannes Paul II und Papst Benedikt gemacht haben, tabula rasa. Und um die Contenance zu wahren, sagt man natürlich die ganze Zeit "In Kontinuität mit ..." aber das ist eine Beleidigung. Eine Beleidigung. Es gibt keine Kontinuität.

2010 haben sich Parolin und Dias mit den Chinesen über ein Vorprojekt geeinigt. Dann haben alle angefangen zu rufen: "Oh jetzt gibt es eine Übereinkunft. Sie kommt , sie kommt". Und dann plötzlich nichts mehr.

Ich habe kein Beweise, aber ich glaube, daß es Papst Benedikt war, der nein sagte,. Er konnte dieses Abkommen nicht unterzeichnen. Und ich glaube, daß das aktuelle Abkommen, das jetzt unterzeichnet wurde, genau das selbe ist, das zu unterschreiben, Papst Benedikt sich weigerte.

Haggerty: Sie haben das Abkommen nicht gesehen, hat man es Ihnen nicht gezeigt?

Zen: Nein! Und ich frage Sie: ist das richtig? Ich bin einer der beiden lebenden chinesischen Kardinäle und ich durfte das Abkommen nicht sehen, obwohl ich mich dreimal an Rom gewandt habe.


Freitag, 6. Dezember 2019

Fundstück

Guido Horst greift heut in "Die Tagespost" noch einmal den Finanzskandal im Vatican auf.
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:
                 "RAUCHENDE COLTS IM VATICAN"
beginnt der Artikel so- Zitat:

"Doch wo ist die Leiche? Zum Kampf um Macht und Geld hinter heiligen Mauern.
Seit dem Rückflug von Papst Franziskus von Tokio nach Rom weiß man, dass es in den wirtschaftlichen Angelegenheiten des Vatikans einen handfesten Skandal gegeben hat. 
Das zumindest gab der Papst zu verstehen, als er auf die Frage einer mitfliegenden Journalistin unumwunden zugab, dass die vatikanische Staatsanwaltschaft eine Untersuchung aufgenommen habe, weil „hässliche Dinge“ bei der Verwaltung von Spendengeldern geschehen seien: „Da ist passiert, was passiert ist: ein Skandal. Die haben Dinge getan, die nicht sauber wirken“, sagte Franziskus bei der „fliegenden Pressekonferenz“. (...)

Quelle: Die Tagespost, G. Horst

Dienstag, 3. Dezember 2019

Wenn Nonnen zu viel beten....

R. Cascioli berichtet in einem Leitartikel für La Nuova Bussola Quotidiana über die Kommissionierung eines kontemplativen Clarissinnen-Klosters in Italien und ihre Folgen und zeigt
daß der Umgang mit den FFI keine Einzelfall in der barmherzigen Kirche des aktuellen Pontifikates war,  Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIESE CLARISSINNEN BETEN ZU VIEL." AUS DEM KLOSTER VERJAGT." 

Die unglaubliche Geschichte von Suor Maria Giuliana und den anderen 5 Nonnen aus dem Kloster von Porto Viro in der Provinz Rovigo und der Diözese Chioggia, die vor zwei Jahren erlebten wie ihre Gemeinschaft vor zwei Jahren auf Bitten des Bischofs von Chioggia und Provinzials der franziskanischen Provinzen und zerstört wurde: die Mutter Oberin wurde öffentlich  des Hörigmachens der Schwestern und wirtschaftlicher Skandale beschuldigt, aber die Wurzeln des Problems liegen im langen Widerstand von Suor Maria Giuliana gegen den Versuch, das kontemplative Leben und die Regel der Hl. Klara zu verstümmeln. Unter den Hauptanklagepunkten : das Vorhandensein von Statuen des H. Erzengels Michael im Kloster.

"Sag die Wahrheit, sehe ich für dich verrückt aus?"
Nein, das würde ich nicht sagen, Zweifellos traurig über die erlittene Ungerechtigkeit. Hartnäckig darin, die Wahrheit wiederherstellen zu wollen- aber verrückt sicher nicht.
Schwester Maria Giuliana der Eucharistie (im bürgerlichen Leben Maria Giuliana Ravegnan) wurde von ihren Vorgesetzten wiederholt beschuldigt, verrückt zu sein und gezwungen, in einem Pflegeheim zu leben. Ein Schicksal, dem sie entkommen konnte, indem sie darum bat, den Orden verlassen zu dürfen. Heute lebt sie zusammen mit fünf anderen Schwestern in einem kleinen Gebäude in der Nähe von Rovigo, wo wir sie besucht haben.

Das Kreuz und einige Statuen im Garten lassen verstehen, daß dieses zweistöckige Haus  anders ist als die anderen Nachbarhäuser. Im Inneren ist alles so eingerichtet, eine klösterliche Atmosphäre zu schaffen: der kleine Eingangsraum fungiert als Parlatorium, das Wohnzimmer wurde zu einer Kapelle umgestaltet, im Obergeschoss ist die Klausur. Suor Maria Giuliana und die anderen haben eine monastische Gemeinschaft wieder gegründet, basierend auf den Regeln der Hl. Clara, aber für die Ordenskongregation sind dieses geweihten Frauen keine Nonnen mehr.
Ihr Vergehen?
Sie haben sich nicht der Kommissionierung der Gemeinschaft "Unbeflecktes Herz Mariens", der Clarissinnen von Porto Viro unterworfen, deren Äbtissin Maria Giuliana, die "Mutter" 23 Jahre lang, bis zum 12. August 2017 war.

Mittwoch, 27. November 2019

Diakon Nick Donnelly zum Angriff auf den Zölibat

Diakon Nick Donnelly warnt in einem Beitrag für Rorate Caeli vor der Aufweichung des priesterlichen Zölibats in der Lateinischen Kirche durch die Schaffung einer Weihe für verheiratete, permanente Diakone. Dabei zitiert er noch einmal ausführlich aus entsprechenden Debatten während des II. Vaticanischen Konzils und den Vorstößem Karl Rahners in diese Richtung.
Hier geht´s zum Original: klicken

"IST DAS PERMANENTE DIAKONAT FÜR VERHEIRATETE MÄNNER EIB TROJANISCHES PFERD UM DAS HEILIGE PRIESTERTUM ANZUGREIFEN?"

Bei der Pan-Amazonas-Synode hat die Befürchtungen bestimmter Konzilsväter des II. Vaticanischen Konzils Wahrheit werden lassen, daß die Schaffung eines permanenten Diakonats für verheiratete Männer die heilige Tradition des priesterlichen Zölibats der Lateinischen Kirche untergraben oder eventuell  abschaffen könnte. Das Abschlussdokument der Amazonas-Synode schlägt vor, permanente Diakone zu Priestern zu weihen:

"...wir schlagen vor, Kriterien und Bedingungen - im Rahmen von Lumen Gentium 26-durch kompetente Autoritäten schaffen zu lassen, um Männer zu Priestern zu weihen, wie dafür geeignet und in der Gemeinde anerkannt sind, die fruchtbringende permanente Diakone sind und eine angemessene Ausbildung zum Priestertum empfangen, sogar wenn sie eine legitim geschlossene und stabile Familie haben,. ...Im Hinblick darauf, wünschen einige, daß das Thema auf universale Weise angesprochen wird."(Abschlussdokument, 111)

Während der Abstimmung über das Abschlussdokument Nr. 128 haben die Synodenteilnehmer über die Beendigung des obligatorischen Zölibats am Amazonas- mit der Möglichkeit einer weltweiten Anwendung abzustimmen (41 Stimmen dagegen). Das stellt einen fundamentalen Angriff auf die heilige Tradition des obligatorischen priesterlichen Zölibats in der Lateinischen Kirche dar.
(Diese heilige Tradition ist bereits durch die Zulassung verheirateter Kleriker der Church of England nach ihrer Konversion zum Katholischen Glauben zum Priestertum im Personal Ordinariate geschwächt worden).

Die Kirche hat den priesterlichen Zölibat seit der Zeit der Apostel wertgeschätzt, seine Bedeutung
durch die paulinische Ehe-Lehre aus Epheser 5:29 verstanden, die beschrieben hat, daß Christus Seine Braut, die Kirche. wie ein Ehemann seine Frau unterhält und wertschätzt.
Papst Johannes Paul II hat sich auf diese bräutliche Ekklesiologie bezogen, um die heilige Tradition des priesterlichen Zölibats in der Lateinischen Kirche zu verteidigen.

"Aber der Wille der Kirche findet seine letzte Motivation in der Verbindung zwischen dem Zölibat und der hl. Weihe, die den Priester nach Jesus Christus, dem Kopf und Bräutigam der Kirche formt.
Die Kirche als Braut Jesu Christi möchte vom Priester geliebt werden, auf die totale und exklusive Art wie Jesus ihr Haupt und Bräutigam sie geliebt hat. Der priesterliche Zölibat ist also eine Selbstschenkung  und ein Geschenk Christi an seine Kirche und drückt den priesterlichen Dienst an der Kirche im und mit dem Herrn aus." (Papst Johannes Paul II, Pastores dabo vobis, 29).


Samstag, 23. November 2019

M.Tosatti zur Fernostreise des Papstes

Marco Tosatti läßt uns bei Stilum Curiae lesen, welchen Eindruck der Beobachter vom Roten Planeten bei seiner Zeitungslektüre über die derzeitige Reise des Pontifex in den Fernen Osten gewonnen hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER MARS-OSSERVATORE: VERSPOTTEN DIE ZEITUNGEN JETZT DEN PAPST?" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae,  der Osservatore Marziano hat eine Wette über unseren Planeten abgeschlossen- speziell über die iberische Halbinsel. 
Er hat aber auch die päpstlichen Events verfolgt, und besonders die Art und Weise mit der die Zeitungen über die Reise des Pontifex nach Thailand und die causa Zanchetta,  des in den Vatican geflohenen päpstlichen Spezialschützlings, der beschuldigt wird, Seminaristen mißbraucht zu haben (der Vatican und der Papst waren darüber informiert....durch eine von fünf Prälaten unterzeichnete Anklage) Gute Lektüre. 

§§§

Jetzt verspotten viele Zeitungen- außer Repubblica, Avvenire und LaStampa (ganz zu schweigen von Torniellis Vatican Insider) den Papst - so ironisch wie sie können. 

Lieber Tosatti, ich bin auf einer offiziellen Mission in Spanien. Ich habe in seinem blog die starken und mutigen Aussagen Msgr, Viganòs gelesen. Wir freuen uns, daß es noch Prälaten wie ihn gibt. 

Wissen Sie, daß ich den Eindruck habe, daß die Zeitungen jetzt anfangen, Bergoglio als lächerliche Persönlichkeit für die Witzseite der Zeitung darzustellen? 

Zwei Beispiele:  ABC (konservative spanische Tageszeitung) bringt auf Seite 8 ein riesiges ganzseitiges Farbfoto, das ihn mit dem buddhistischen Oberhaupt Thailands zeigt - wie sie, so erklärt ABC - gemeinsam im Tempel von Wat Pho in Bangkok beten. 

Die dünne Ironie von ABC kann uns aber nicht entgehen. Sie schreiben, daß Bergoglio unmittelbar nach dem gemeinsamen Gebet die Gelegenheit hatte, das thailändische Volk den Duft von Weihrauch entdecken zu lassen, der anders als in buddhistischen während christlicher Zeremonien brennt. 


Nachrichten über die St. Gallen-Mafia

Dr. Maike Hickson kommentiert beim LifeSiteNews das Buch des emeritierten St. Gallener Bischofs Ivo Fürer zur Entwicklung Europas als Herausforderung für die Kirchen und dessen Erinnernungen an die Aktivitäten der St. Gallen Gruppe und fügt zum besseren Verständnis kirchen-historische Details hinzu.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"SCHWEIZER BISCHOF BESCHREIBT DEN KAMPF ZWISCHEN JOHANNES PAUL II UND DER SANKT GALLEN-GRUPPE"

Ivo Fürer, der emeritierte Bischof von St. Gallen, der von 1996 bis 2006 Gastgeber für die jährlichen Treffen der "St. Gallen Gruppe" in der Schweizer Stadt St. Gallen war, hat jetzt eine ausführliche Geschichte des Rates für die Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) geschrieben, deren Hauptorganisatoren auch eng mit der St. Gallen-Gruppe verbunden waren.
Fürer war von 1975 bis 1995 20 Jahre lang Generalsekretär des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen, bis er dann Bischof von St. Gallen wurde.
(Die Feststellung Johannes Pauls II, das Problem Fürers sei, daß er aus St. Gallen käme, wurde berühmt)
Die St. Gallen-Gruppe hat von 1979 bis 1993 die CCEE geleitet, weil zwei ihrer Mitglieder , zuerst Kardinal Basil Hume und dann Kardinal Carlo Maria Martini 14 Jahre lang von 1979 bis 1993 die Präsidenten der CCEE waren.
In der St. Gallen-Gruppe waren aber auch Prälaten Mitglieder, die in der CCEE keine führende Rolle spielten- so wie z.B. Kardinal Walter Kasper.

Außer Fürers ausführlichem Buch mit Details aus der Geschichte der CCEE, mit dem Titel "Die Entwicklung Europas fordert die Kirchen heraus"(2018) hat dieser Schweizer Bischof  auch eine eigene Autobiographie veröffentlicht "Kirche in wechselnden Zeiten" (2018), das LifeSite bereits besprochen hat.

Wie dieser Schweizer Prälat zeigt, wurde der CCEE 1971 gegründet- nicht lange nach dem II.Vaticanischen Konzil. Sein Ziel war, eine neue Dezentralisierung zu fördern.
Dieser Geist der Dezentralisierung ging bei diesen Bischöfen so weit, daß sie damals Rom nicht einmal baten, ihre Statuten zu approbieren als sie den CCEE während der Amtszeit von Papst Paul VI gründeten.


Donnerstag, 21. November 2019

Tosatti greift noch einmal in die Pachamama-Debatte ein

und setzt sich bei Stilum Curiae - mittlerweile ohne Samthandschuhe- auch ironisch mit den Beschönigungs-und Beschwichtigungsbemühungen der-wie es nennt-"Bergoglio-Pressegang" bgzl. der Pachamama-Affäre und ihrer Folgen auseinander.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"SANKT PETER NEU WEIHEN? MANIPULIERTE SYNODE? NERVENKRISE FÜR JEMANDEN"
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, kehren wir noch einmal zu Pachamama zurück. Wie Sie vielleicht wissen, hat Erzbischof Carlo Maria Viganò gefordert, daß es nach den idolatrischen Riten in den vaticanischen Gärten und auch in Santa Maria in Traspontina eine Neuweihe geben müsse. Hier finden Sie die Details. 
Das hat einen aus den anlgophonen Pressegang Bergoglios bemerken lassen, daß die Riten in den Gärten und nicht in der Basilika stattfanden. In Wirklichkeit gibt es auch jemanden, der beobachtet hat, daß das Gefäß mit Pflanzen, das bei der Abschlussmesse getragen wurde- jener in Abwesenheit von Pachamama- das sehr gut die Mutter Erde darstellen konnte, auf den Altar gestellt wurde, etwas, das nicht passieren durfte. 
Die Opfergaben, wenn es sich um Opfergaben handelt, gehören nicht auf den Altar, wo sich Brot, Wein und das Evangeliar befinden- niemals. 

Aber dieser Kollege wollte dann behaupten, daß schon zu Zeiten von Johannes Paul II heidnische Riten gefeiert worden seien und hat ein Foto von einer Messe in Guadalupe beigefügt. Der Kollege, dessen Namen wir nicht nennen, weil wir ihn mögen, hat auch versucht, geistreich zu sein. Er hat geschrieben: "Wie es aussieht hat Idolatrie für einige ein Verfallsdatum. 
Eingeborene, Federn, Weihrauch im Inneren der Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe in Mexico City 2002.  Schicken wir die Häresie-Jäger, damit sie die auch neu weihen. Hoffentlich nicht zu spät."

Schon, aber jene Eingeborenen brachten diese Gaben während des Offertoriums bei der Messe.. Das waren Gaben für den Katholischen Gott, nicht für Mutter Erde oder Pachamama.  Oder für  irgendwen anderen. 


Dienstag, 19. November 2019

Die Vatican-Finanzen und kein Ende....

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae den aktuellen Stand der Dinge im aktuellen vaticanischen Finanz-Skandal.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"KEIN FRIEDE BEI DEN FINANZEN. SKANDAL WEGEN DES RÜCKTRITTS BRÜLHARTS AUS DER AIF"

Kein Frieden bei den Vatican-Finanzen.Und gestern die Nachricht, daß das Mandat René Brülharts als Präsident der vaticanischen Finanzaufsicht nach Ablauf Ein Nachfolger werde unmittelbar nach der Rückkehr des Papstes von seiner Reise nach Thailand und Japan bekannt gegeben. 

Im Vatican spricht man von einer Audienz von Brülhart beim Papst in den Tagen die dieser Ankündigung vorausgingen- in einer alles andere als heiteren und idyllischen Atmosphäre. Der Präsident hat einer internationalen Nachrichtenagentur gegenüber gesagt, er habe keine Bereitschaft dazu erkennen lassen. Es heißt, er habe praktisch seinen Rücktritt angekündigt.
Dazu sei er- laut unserer gut unterrichteten Quelle- zumindest gedrängt worden.

Brülhart ist Jurist mit Spezialgebiet Finanzen. Er spielte eine bedeutende Rolle, als sofort nach dem Anschlag auf die Zwillingstürme die USA und Europa eine strikte Überwachung der Geldströme beschlossen- mit Konsequenzen für die Finanzparadiese.
Daraus entstand für einige Länder wie die Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein die Notwendigkeit Experten zu finden, denen die Quadratur des Kreises zuzutrauen war, den Status des Landes von Untersuchungen frei oder fast frei zu halten und gleichzeitig, die Situation so zu managen, daß die Paradiese nicht Ziele tiefer gehender Neugier oder Strafen werden würden. Brülhart ist Spezialist für Operationen dieser Art.

2012 -nachdem das von Nicora und Gotti Tedeschi formulierte Gesetz geändert worden war, um die Finanztransaktionen des Vaticans weißer als Schnee zu machen, trat Brülhart in den Kreis innerhalb der Mauern ein und wurde 2014 Präsident der Finanz-aufsichtsbehörde AIF.


Montag, 18. November 2019

Scalfari und Papst Franziskus: ein Dialog.....

Marco Tosatti läß sich bei Stilum Curiae von seinem virtuellen Mitarbeiter Romana Vulneratus Curia über das Büchlein mit den Scalfari- Papst Bergoglio-Dialogen unterrichten, das Eugenio Scalfari via Repubblica herausgegeben hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"RVC HAT DIE SCALFARI-PAPST-DIALOGE GELESEN. UND ER HAT ALLES VERSTANDEN...."

Liebe Stimlumcurialisten, Romana Vulneratus Curia ist immer noch verblüfft über die Lektüre des Büchleins, in dem Eugenio Scalfari von seinen Unterhaltungen mit dem amtierenden Pontifex berichtet. Und schon hier müssen wir den Hut vor RVC ziehen, weil wir nicht den Mut hatten, uns in diese Materie zu vertiefen. Aber RVC ist aus einem anderen Stoff gemacht und wollte einige seiner Eindrücke mit uns teilen....gute Lektüre! 

§§§


Lieber Tosatti, 
möchtest Du die Geschichte von der Berufung Bergoglios- Scalfari von ihm selbst erzählt- teilen?
Willst Du erfahren, was Bergogliso von der Soziallehre der Kirche verstanden hat?  
Dann schau in das Büchlein, das vor wenigen Tagen als Beilage in Scalfaris Repubblica erschiebnen ist "Gott und die moderne Gesellschaft", in den die Gespräche zwischen dem Gründer der repubblica und Papst Bergoglio gesammelt sind. 

Aus dem Gespräch vom 1. Oktober 2013, "So werde ich die Kirche verändern" , S. 66

Du wirst es nicht glauben. Das ist die Antwort der Papstes auf die Frage: wann haben Sie die Berufung gespürt? 

SCALFARI: Haben Sie die Berufung schon als Junger gespürt? 

FRANZISKUS:  Nein. nicht sehr jung. Ich mußte wegen meiner Familie einen anderen Beruf erlernen (mein Kommentar Ah, wie gut ihn de Familie kannte! Warum hat er ihr nicht gehorcht?) 
arbeiten und etwas Geld verdienen. Dann ging ich an die Universität. Dort hatte ich auch eine Lehrerin, der ich Respekt und Freundschaft entgegenbrachte, sie war eine leidenschaftliche Kommunistin. Sie hat mich oft gelesen und ließ mich Texte der Kommunistischen Partei lesen. 
So kannte ich auch dieses sehr materialistische Konzept. Ich erinnere mich, dass sie mir auch das Kommuniqué der amerikanischen Kommunisten zur Verteidigung der zum Tode verurteilten Rosenbergs gab (mein Hinweis: Das Ehepaar Rosenberg wurden 1951 verurteilt, weil sie beschuldigt wurden, Spione der Sowjetunion zu sein). Die Frau, von der ich spreche, wurde später von dem damals in Argentinien regierenden diktatorischen Regime festgenommen, gefoltert und getötet

Und hier die Antwort des Papstes, in der er erklärt, was er von der Soziallehre der Kirche verstanden hat.

SCALFARI:  Hat der Kommunismus Sie angezogen?

FRANZISKUS: Sein Materialismus hat mich nicht berührt. Aber ihn durch eine mutige und ehrbare Person kennen zu lernen, war sehr nützlich für mich, ich habe einige Dinge verstanden, einen sozialen Aspekt, den ich dann in der Soziallehre der Kirche wiedergefunden habe.

Soviel dazu, liebe Leser. Was glauben Sie- welche Antwort hätte Bergoglio Scalfari gegeben, wenn er 2013 schon Emma Bonino gekannt und geschätzt hätte....

Quelle: M. Tosatti, RVC, Stilum Curiae

Dienstag, 12. November 2019

Kardinal Burke lobt Alexander Tschugguel

Maike Hickson berichtet bei LifeSiteNews über das Lob, das Kardinal Raymond Burke in einem Interview mit Ross Douthat für die New York Times Alexander Tschugguel für sein "mutigew Glaubenszeugnis" ausgesprochen hat,
Hier geht´s zum Original:   klicken

"KARDINAL BURKE DRÜCKT DEM MANN SEINEN RESPEKT AUS, DER DIE PACHAMAMA IDOLE IN DEN TIBER WARF"
Kardinal Raymond Burke hat den jungen Mann gelobt, der im vergangenen Monat die Pachamama-Statuen, die bei Ritualen im Zusammenhang mit der vor kurzem beendeten Amazonas-Synode verwendet wurden, in den Tiber warf und sagte er habe "Respekt" für ihn und sei ihm für sein "Mutiges Glaubenszeugnis dankbar."

In einem neuen Interview mit dem Kolumnisten der New York Times Ross Douthat, hat Kardinal Burke erstmals die Pachamama -Kontroverse kommentiertl, die bei der Pan-Amazonas-Synode vom 6. bis 27. Oktober in Rom stattgefunden hat.

In diesem Interview vom 9. November machte Burke klar, daß die "fragliche Statue ein Götze ist". Der us-amerikanische Kardinal fuhr dann damit fort, Alexander Tschugguel zu loben, den jungen Mann, der am 21. Oktober fünf Pachamama -Statuen aus der Katholischen Kirche in Traspontina entfernte und sie in den Tiber warf und verglich ihn mit den Maccabäer-Brüdern.

"Ich kann verstehen, warum es es unerträglich fand, daß diese Idole in einer Katholischen Kirche ausgestellt wurden, " erklärte Burke. Der Kardinal sagte, daß diese Situation ihn an ähnliche Ereignisse zu Zeiten des Alten Testamentes erinnere, z.B. den Fall der Maccabäer-Brüder und den Fall so vieler Märtyrer, die nicht ertragen konnten, daß der katholische Glaube durch die Anbetung heidnischer Götzen verleugnet wurde."

"Ich kann nur meinen Respekt für ihn und meine Dankbarkeit für dieses mutige Glaubenszeugnis ausdrücken" sagte Burke.

Am 4. Oktober wurde während einer Zeremonie in den vaticanischen Gärten eine Gruppe indigener Personen gefilmt, die sich vor zwei hölzernen Figuren verbeugten, die Pachamama darstellten, die Mutter-Erde-Göttin. Papst Franziskus hat während dieser Zeremonie ein dieser Statuen gesegnet.
Am 7. Oktober betete er im Petersdom vor einer dieser Statuen und begleitete dann eine Gruppe, die in Prozession die Statue- die in einem Boot getragen wurde- in die Synoden-.Aula.


A. Gagliarducci: es ist immer wichtig zuzuhören, wenn Kardinal Ruini spricht.....

In seiner montäglichen Kolumne für "Monday in the Vatican" interpretiert und kommentiert A. Gagliarducci die Reaktionen auf das Interview, das Kardinal Camillo Ruini dem "Corriere della Sera" zu aktuellen Kirchen-Themen gegeben hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PAPST FRANZISKUS, DIE REAKTIONEN AUF EINEN ITALIENISCHEN KARDINAL - SCHLÜSSEL ZUM VERSTEHEN DER LAUFENDEN DEBATTE" 
Kardinal Camillo Ruini war einer der Hauptprotagonisten einer bestimmten Periode in der Italienischen Kirche. Diese Episode erstreckte sich von Mitte der 90-er Jahre bis in die beginnenden 2000-er. Als Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz formulierte und propagierte KArdinal Ruini eine Strategie der Prässenz der Katholischen Welt in der Öffentlichkeit.
Nicht länger an eine einzelne Christliche Partei gebunden, wurden katholische Gesetzesgeber aufgerufen, ihre Werte innerhalb jeder politischen Partei einzusetzen. 

Die Ära Kardinal Ruinis war die letzte, in der die Katholische Kirhe in Italien Einfluss hatte. 
Diesef Ära wurde durch wichtige Diskussionen gekennzeichent, wie jene zur Euthanaise und zur In-vitro-Fertilisation. Kardinal Ruini war der unangefochtene Führer dieser letzten Zeit, in der die Kirche Einfluss auf die italienische Öffentlichkeit hatte.

Jedesmal wenn Kardinal Ruini spricht, ist es wichtig zuzuhören. Kardinal Ruini hat der Italienischen Zeitung "Corriere della Sera" ein Interview gegeben.
In klarer und politisch unkorrekter Sprache sagt der Kardinal, daß die Kirche mit allen üploitoschen Kräften sprechen muß. Besonders stimmt der dem Gedanken eines Dialogs mit Matteo Salvini, dem Führer der Lega Nord-Partei zu. Die progressive Katholische Welt kritisiert Salvini wegen seiner -anti-Immigrations-Position und seiner Benutzung religiöser Symbole in politischen Debatten.

Schließlich gab Kardinal Ruini der Katholischen Welt einen anderen Gesichtspunkt. Er forderte die Katholische Welt dazu auf, für jeden Standpunkt offen zu sein- ohne ideologische Vorurteile. Kardinal Ruini bat jeden Katholiken darum, darauf zu achten, dass das Wohl der Kirche zuerst kommt und daß die Kirche für das Allgemeinwohl arbeitet. Aus diesem Grund, zeigt die Kirche nicht an, für welche Partei gestimmt werden soll,  sondern plädiert für die Möglichkeit Christliche Werte in jede Partei zu bringen.

Das Interview hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst- Einige davon warfen nicht nett. Der Kardinal wurde als eine Art Relikt der Vergangenheit bezeichnet und angegriffen. Hier die Rationale: Das Pontifikat von Papst Franziskus nutzt einen revolutionären Zugang, weshalb also sollte man auf Kardinal Ruini zuhören. wenn er Teil der Vergangenheit ist?