Mittwoch, 30. April 2014

"Die Kirche lebt, die Kirche ist jung."

Das dokumentiert sie auf diesem Repubblicca-Video
Link
Bitte ein bißchen Geduld- das Video- sowohl vom link als auch das eingebettete- startet zeitverzögert.....



Die Kirche ist jung - auch Alipius hat es heute beeindruckend dokumentiert ;-)

Dienstag, 29. April 2014

Weil´s so schön war

Weil´s so schön war:  noch ein Video, das die Teilnahme des Papa  emeritus an der Heilgsprechung zusammenfaßt :
Der Sprecher betont u.a. das gute, freundschaftliche Einvernehmen Papst Benedikts mit dem italienischen Staatspräsidenten Napolitano- der Sprecher nennt es eine große Freundschaft-das sich auch in der Freude beider bei der Begrüßung zeigt.
Und er erwähnt die berühmte Schwester Tobiana, den "Schutzengel" Papst Johannes Pauls II



Der Emeritus und Suor Tobiana, die dem nun heiligen Papst Johannes Paul II während seines gesamten Pontifikates diente.

Noch ein Fundstück

Anläßlich des Feiertages der Hl. Katharina von Siena erfreut uns elsalaska gleich zweimal:
zuerst mit diesem (mit freundlichem Gruß an die kdf) klicken  und dann noch mit diesem: klicken

                                           Heilige Katharina bitte für uns !


                           

Montag, 28. April 2014

Kleiner Nachtrag zum 4 Päpste-Tag

heute mit Bildern von "nur" zwei von ihnen
Eine Video-Collage : "Benedikt XVI und Johannes Paul II: eine Freundschaft."

Die 700 Quadratmeter & die Medien - Kardinal Bertone wehrt sich.

Wie uns eigentlich schon vorher klar war, hat sich erwiesen, daß die ganze Geschichte von der luxurösen 700qm-Wohnung Bertones  -mit dem resultierenden, wohl orchestrierten furor populi- eine Fälschung war, auf die alle -aber wirklich alle- Gazetten flogen wie Fliegen auf- nun ja.
Das zugegeben etwas flaue Dementi Pater Lombardis konnte daran nichts ändern, es wurde nicht zur Kenntnis genommen.
Zu schön war der wohlfeile Zorn auf den vermeintlichen Sünder im Purpur, der natürlich zwecks besseren Kontrastes gegen den bescheidenen Papst gestellt wurde, der sogar so bescheiden ist- wie uns gestern SpOn allwissend aufklärte- während der Hl. Messe seine Protzmitra gegen den bescheidenen Pileolus auszutauschen.
Nachdem auch in Italien die Medien aller Art gar nicht genug von diesem Sündenfall bekommen können- sie hoffen möglicherweise auf ähnliches Jagdglück, wie es ihre deutschen Kollegen in der causa Limburg hatten- und schmücken es je nach Phantasiebegabung immer weiter aus, wird es Zeit, ein wenig auf die Fakten zu schauen.

Jetzt hat Kardinal Bertone sich selbst geäußert und einen Brief an die Wochenblätter der Diözesen von Vercelli und Genua.geschrieben:    klicken

"Egregio Direttore,
In den vergangenen Tagen haben verschiedene Medien in böswilliger Weise über die Wohnung, die ich künftig im Vatican bewohnen werde, gesprochen und um die Aufstellung des medialen Prangers zu begründen, die Quadratmeterzahl verdoppelt.

Der Psalm der heutigen Lesung

Warum toben die Heiden,
was schmieden die Völker nichtige Pläne?
Die Könige der Erde erheben sich,
es haben sich verschworen die Großen
gegen den Herrn und seinen Gesalbten



Lasst uns ihre Fesseln zersprengen,
und von uns werfen werfen ihre Stricke!
Der in den Himmeln thront, er lacht;
ihrer spottet der Herr.

Einmal aber spricht er zu ihnen im Zorn,
schrecklich herrscht er in seinem Grimm sie an:
Ich selber habe meinen König bestellt
auf Zion, meinem heiligen Berg.

Den Beschluss des Herrn will ich verkünden:
Der Herr sprach zu mir:
Mein Sohn bist du,
ich habe dich heute gezeugt.
Verlange von mir
und ich will zum Erbe dir geben die Völker
zu deinem Eigentum die Enden der Erde.
Du wirst sie zerschlagen mit eiserner Keule
wie Krüge aus Ton sie zertrümmern..



Wohlan Ihr Könige, kommt zur Einsicht!
Lasst euch warnen, ihr Beherrscher der Erde!
dient dem Herrn in Furcht und huldigt ihm!
Unter Beben erweist ihm Gehorsam.
Dass er nicht ergrimme
und ihr auf dem Weg nicht verderbt,
wenn bald entbrennt sein Zorn!
Selig dann alle, die zu ihm flüchten.

Sonntag, 27. April 2014

Der 4-Päpste-Tag.

Der 4 Päpste-Tag, selbst in der ereignisreichen Geschichte der Kirche und des Papsttums eine Rarität, begann früh.
Hunderttausende hatten bei zweifelhaftem Wetter in Straßen und einigen Kirchen rund um den Petersplatz übernachtet, um heute möglichst nah am Geschehen vor der Basilika sein zu können, möglichsrt nah mitzuerleben wie Papst Franziskus, in Anwesenheit von Papa Emeritus Benedetto, die Vorgänger Johannes XXIII und Johannes Paul II heilig sprach.
Als die Absperrungen dann um 5:30 geöffnet wurden, füllte sich der Platz zwischen den wie mütterliche Arme ausgebreiteten Bernini-Colonnaden innerhalb von Minuten, als die Messe begann standen die Gläubigen und Pilger bis zum Tiber. Ungefähr 1 Million sollen es gewesen sein- allein 100.000 aus Polen, die mit 76 Sonderbussen, 6 Sonderzügen und Sonderflügen angereist waren.
21 Staatsoberhäupter und Regierungschefs waren gekommen, um den beiden neuen Heiligen die Ehre zu erweisen, unter ihnen der spanische König Juan Carlos, der belgische Ex-König Albert II und der regierende Großherzog von Luxemburg. Der polnische Staatspräsident führte eine große Delegationan an, zu der auch Premierminister Tusk sowie der frühere Solidarnoszführer Walesa gehörte.
Die Wertschätzung sowohl des katholischen Glaubens als auch der beiden neuen Heiligen durch die deutsche Regierung zeigte sich auch in der Zusammensetzung der offiziellen Delegation, man schämt sich fast, es zu schreiben:  Frau Andrea Nahles und Herr A.Singhammer. Man hatte also nicht einmal die zweite sondern allenfalls die Dritt-Besetzung für angemessen befunden. Selbst die EU - nun auch nicht gerade ein Paradebeispiel für christliche Neigungen war erheblich hochrangiger vertreten: Besondere Gäste:  klicken
Auch der deutsche Klerus war nicht überrepräsentiert: lediglich Kardinal Marx und Bischof Genn hatten den heutzutage nicht mehr allzu beschwerlichen Weg über die Alpen auf sich genommen.



Vor der Eingangsprozession erschien, von Erzbischof Gänswein begleitet, der Papa emeritus- der von langanhaltendem Beifall und Benedettorufen begrüßt wurde. Das Bayerische Fernsehen freute sich über den Applaus und die Benedettorufe für den "bayerischen Papst" Klicken . Hier die gesamte "Rundschau" Klicken
Der Rundschau-Film wurde auch von der Tagesschau übernommen, allerdings mit neuem Text hinterlegt. Positiv berichtete auch das ZDF-heute: Klicken
Hier einige Fotos:    klicken
An seinem Platz angekommen , galt es für Papst Benedikt viele Hände zu schütteln und viele Weggefährten zu begrüßen- unter ihnen auch den italienischen Staatspräsidenten.
Besonders herzlich fiel die Begrüßung durch Papst Franziskus aus- wie dann auch der Abschied nach Ende der Heiligen Messe.

Samstag, 26. April 2014

München November 1980

17 Sekunden einer Begegnung zwischen einem bald Heiligen und einem "optimistischen" Kardinal in München 1980

                

Freitag, 25. April 2014

Das Fundstück des Tages

ist ein satirisches. Vorsicht also bei zartbesaiteten Gemütern!
Eye of the Tiber gibt  hier  eine unter Diskretionsembargo stehende Mitteilung Pater Lombardis wieder, nach der aus gegebenem Anlass alle Telefonleitungen, die den Vatican, insbesondere aber die Casa Santa Marta mit der Außenwelt verbinden, bis zum Ende des Pontifikates gekappt wurden.

Donnerstag, 24. April 2014

heute vor 9 Jahren

am 24. April 2005 feierte Papst Benedikt XVI seine Inaugurationsmesse
hier geht´s zum Predigttext  :   klicken

hier eine kurze Zusammenfassung


CTV überliefert den Beginn der Zeremonie mit der Verehrung des Hl. Petrus und die feierliche Eingangsprozession




 und hier für die, die mehr Zeit haben die längere Version

Mittwoch, 23. April 2014

Maaloula- das gewaltsame Ende einer der ältesten christlichen Städte durch die Hände ihrer "Befreier" im Namen der Religion des Friedens.


Wir haben schon mehrmals über das Schicksal des seit alters her christlichen Städtchens Maaloula in Syrien berichtet. Nun müssen wir es noch einmal tun- und selbst unsere schlimmsten Befürchtungen sind von der grausamen Realität noch übertroffen worden.
Auch für diejemigen, die aus anderen Gegenden der Welt das Tun islamischer Eroberer in christlichen Gegenden kennen (z.B. die Zerstörung und Plünderung griechisch-orthodoxer Kirchen und Klöster durch türkische Invasoren 1974 auf Zypern und folgende)ist dieser barbarische Zerstörungsfuror schockierend.
Befreier nennen sie sich selbst, die syrischen Rebellen, die Jabbat-al-Nuzra-Milizen und ihre Helfer, wie die Hizbollah-Milizen aus dem Libanon, doch für die Christen in den von ihnen "befreiten" Dörfern, Städtchen und Städten kommen sie als Plünderer, Zerstörer und Mörder.
Mörder im Namen der Religion des Friedens- zu der sich zu bekennen, manche der von ihnen Abgeschlachteten ( sie bevorzugen die Methode des Schächtens für ihre christlichen Opfer, wie sie teilweise stolz in Videos dokumentieren) vor ihrem alsbaldigen Tod noch die "Gelegenheit" bekamen, andere nicht. Letztendlich war das Ergebnis gleich.
Mörder im Namen der Religion des Friedens. die -wie es jedenfalls in den von ihnen in Bürgerkriegen ( nicht nur in Syrien)"befreiten" Ansiedlungen aussieht- zum Brauch des Menschenopfers zurückgekehrt ist.

Welches sind die zerstörten Kirchen und Klöster in dem uralten christlichen Städtchen, in dem teilweise noch bis zu seiner "Befreiung" Aramäisch gesprochen wurde ?
Das Kloster Mar al Thakla (Hl. Thekla) die Kirchen des Hl. Georgs, des Hl. Elias und die Klosterkirche Al Sakir ( Hl. Sergius)- aus den ersten frühchristlichen Jahrhunderten.
Und wo sind die verschleppten Waisenkinder und Nonnen des Klosters?
Radio Vaticana berichtet:   klicken 


Dienstag, 22. April 2014

Das muß man gelesen haben!

Was Bloggerkollege clamormeus zu den Phantasienachrichten der medialen Armuts-und Bescheidenheitspolizei über mittlerweile bald hektargroße Luxuswohnungen für "Prunk-und Protz"Kardinäle in Rom schreibt:    
"Brief der Pharisäer des Boulevard an die Geweihten"    klicken

Tante Petras Märchenstunde 2.0 - oder Faktencheck missing in action

Wie schon zum Weihnachtsfest 2012 wollte die ZDF-Märchentante Petra Gerster auch zu Ostern wieder die Zuschauer mit einem ihrer Märchen erfreuen.
Der Held, der in ihren Erzählungen immer wieder zu neuen Abenteuern auf die Reise geschickt wird, heißt "Faktencheck" und zieht aus, um tapfer Licht und Wahrheit ins von Tante Petra ausgemachte Dunkel, das uns nunmehr seit 2000 Jahren umgibt, zu bringen. Tante Petra glaubt nämlich nur an Dinge, die sie entweder selber geprüft hat ( wie z.B. die Inhaltsangabe ihrer Kosmetikfläschchen) oder die andere -wissenschaftlich, versteht sich von selbst- bis zum baldigen Beweis des Gegenteils ermittelt haben. "Alles andere", so spricht sie staunend  in die Kamera: "muß man glauben".
Hatte sie ihn, den Faktencheck -allerdings leider erfolglos- zum 24. Dezember nach Bethlehem geschickt, um dort mit dem Glauben an Ställe, über denen ein Stern steht, an eine Geburt, an den Besuch weiser Männer aus dem Morgenland, Erfüllungen angeblicher Prophetien aufzuräumen und ihren andächtig folgenden Zuhörern die bessere Botschaft zu bringen, sollte er auch diesmal wieder ins Gelobte Land aufbrechen-aber nun nach Jerusalem.
Dort- so hoffte unsere Faktenliebhaberin- würde er alsbald aufdecken, daß es diese Stadt nicht gibt, sie nie gegeben hat, der Zion nicht Zion, der Ölberg nicht Ölberg ist,es einen Garten Gethsemane nie gab, Juden dort niemals lebten. deshalb auch keinen Tempel gebaut, niemals Pessach gefeiert haben, kein Prophet jemals seine Visionen verkündete, die Römer die Festgefügte nie in ihr Imperium integrierten, infolgedessen auch kein Statthalter Pilatus dort Recht (naja) sprach, Kreuzigungen eine gezielte Erfindung späterer Generationen waren.  Faktencheck würde endlich das Rätsel um den Kriminalfall (O-Ton ZDF) eines gewissen Jesus Christus lösen. XY-ungelöst.
Nein, ganz so schlimm war es nicht- aber nicht viel besser. Eine nach aktuellem Dokusoap-maßstab gerichtsverwertbare Antwort auf die Frage: wurde diesem Jesus ein nach geltendem Recht geführter, ordentlicherProzess gemacht?- blieb aus.
Aber- so leid es uns tut, das berichten zu müssen, auch Ostern-wie vorher schon zu Weihnachten- kam Faktencheck nie am ausgewählten Einsatzort an- da erging es ihm nicht besser als schon vielen Heilig-Land-Pílgern und Kreuzrittern vor ihm, angefangen bei Kaiser Rotbart Barbarossa Lobesam.

Montag, 21. April 2014

"Die Emmaus-Methode", ein Fundstück zum Oster-Montag

Wir verdanken das heutige Fundstück "Die Emmaus-Methode"  JoBo72´ Weblog    klicken

 "Die Verkündigung des Evangeliums verlangt eine respektvolle und unaufdringliche Form der Mitteilung, die das Herz anrührt und das Gewissen bewegt; eine Form, die an den Stil des auferstandenen Jesus erinnert, als er sich zum Weggefährten der Jünger von Emmaus machte, die er schrittweise zum Verständnis des Geheimnisses führte durch seine Nähe, durch sein Gespräch mit ihnen und dadurch,  daß er feinfühlig sichtbar werden ließ, was in ihrem Herzen war."
Benedikt XVI



Sonntag, 20. April 2014

Nachtrag zum 9. Jahrestag der Papstwahl am 19.4.2005

Video mit Titel: "Wer ist Joseph Ratzinger?"

Das Video beginnt  mit dem Requiem für den seligen Papst Johannes Paul II- nach 24 Jahren gemeinsamen Weges gehalten vom Kardinalsdekan, mit Auszügen aus der 15 minütigen Predigt, der 2 Milliarden Menschen, ein Drittel der Menschheit, zuhörten.

                     

Und einer Erinnerung an den letzten Karfreitags-Kreuzweg des Wojtyla-Pontifikates mit der Warnung vor dem Schmutz in der Kirche, vor den großen aber leeren Worten, dann an den Lebensweg des Ausnahmetheologen-von Bonn und Münster zu Zeiten des Konzils, über Tübingen während der Studentenrevolte im Zeichen des Marxismus, bis zur Ernennung zum Bischof von München/Freising durch Papst Paul VI, den Präfekten der Glaubenskongregation, der über seine Charakterisierung als Panzerkardinal oder Großinquisitor lächelt und sagt, daß es kein Zeichen von Liebe ist- immer nur ja zu sagen und alles, auch Falsches, zu tolerieren und den Kampf gegen Relativismus und Laizismus, den er nicht aufgegeben hat.