Samstag, 13. Juni 2015

Mastermind der DBK, Neo-Modernist Schockenhoff.

rorate caeli hat diesen Beitrag von Sacerdos Romanus zum Zustand des Glaubens in der deutschen Kirche und der DBK- anhand einer Analyse der Theologie des Beraters der DBK für die kommende Synode, Eberhard Schockenhoff, veröffentlicht. hier geht´s zum Original:   klicken

"DIE NEO-MODERNISTISCHE THEOLOGIE EBERHARD SCHOCKENHOFFS"


"Nach Edward Pentin steht hinter vielen Angriffen auf die Kirchenlehre durch den deutschen Episkopat als "mastermind" und führender Berater für die bevorstehende Synode Pater Eberhard Schockenhoff, Professor für Moraltheologie an der Universität Freiburg, über den wir schon früher berichten mußten
Es ist ein Zeichen für den Zustand der Kirche in der deutschsprechenden Welt, daß Schockenhoff als "moderater" Theologe angesehen wird.
Er ist vorsichtig, bemüht sich immer, die Kirchenväter und Kirchenlehrer zu zitieren, um seine Standpunkt zu untermauern und macht immer eine Show aus dem Respekt für die lehramtliche Lehre.
Das ist wahrscheinlich der Grund, aus dem die deutschen Bischöfe ihn und nicht einen seiner extremistischeren Kollegen wählten, um ihnen zu helfen, das Ziel die unveränderliche Lehre der Kirche zur Sexualmoral zu verändern, zu erreichen.


Pater Schockenhoffs Mäßigung ist -natürlich- nur eine Frage des Stils. Eine Untersuchung seiner Arbeiten zeigt ihn als entschlossenen Neo-Modernisten. Er legt die grundlegenden Prinzipien seiner Theologie in einem bemerkenswert klaren und kurzen Buch dar. "Erlöste Freiheit" , auf das wir weiter unten eingehen werden.
Das Grundprinzip der Schockenhoff-Theologie ist ein bestimmtes Verständnis der Offenbarung. Nach seiner tendenziösen Lesart von "Dei Verbum" hat das II. Vat.Konzil das traditionelle Verständnis der Offenbarung als Göttliche Lehre verlassen und ist zu einem neuen Verständnis der Offenbarung als "Dialog-Kommunikation" zwischen Gott und dem Menschen gelangt.
Diese "Dialog-Kommunikation" ist eine persönliche Begegnung mit Gott, in der Gott nicht Wahrheiten verkündet, die Forderungen ausdrücken könnten,  sondern einfach nur seine Liebe.
Das beinhaltet eine klare Ablehnung der Definition des Glaubens, wie ihn Papst Pius X im Antimodernisteneid definierte "eine natürliche Zustimmung des Verstandes zu einer Wahrheit, die man von außen hört."
Für Schockenhoff ist Glaube nicht die Zustimmung zu einer von außen vorgeschlagenen Wahrheit, sondern eher eine persönliche Begegnung mit Gottes Liebe.




Aus diesem Grundprinzip zieht Schockenhoff ziemlich erstaunliche Konsequenzen. Er argumentiert, daß Gottes Dialog der Liebe mit seinen Geschöpfen die Beschränkung der Allmacht Gottes beinhaltet.
Indem Gott freie Geschöpfe erschaffen hat,  die seine Liebe teilen sollen, elaubt ER sich selbst,  durch die menschliche Freiheit begrenzt zu werden.
Diese ganz klar blasphemische Schlussfolgerung ist Teil einer kompletten Überarbeitung der Offenbarung zinnerhalb von 3 Begriffen, die Schockenhoff für die 3 fundamentalen Werte des Christentums hält: Freiheit, Wahrheit, Liebe.
Er argumentiert, die Aufgabe des traditionellen Offenbarungsverständnisses als göttlicher Instruktion, bedeutet, daß man auch den traditionellen Gedanken, daß Freiheit und Liebe beide von der Wahrheit abhängen- aufgeben kann. Statt dessen sollen sich Freiheit und Wahrheit gegenseitig begleiten.

Zitat: " Die innere Beziehung zur Freiheit der Person folgt notwendig aus der erkenntnistheoretischen Voaussetzung der Offenbarungstheorie. Religiöse Wahrheit kann es nur als freiwillig erlangte persönliche Überzeugung der einzelnen Personen geben- und nicht als eine abstrakte Größe, der gegenüber Menschen eine moralische Verpflichtung ahben, so wie Zustimmung, Anerkennung und Gehorsam."

Auf diese Weise nimmt die religiöse Wahrheit für jeden Gläubigen eine eigene Form an.
Das moralische Leben ist dann nicht mehr auf Gott als finalem Ziel -und das Übereinstimmen mit seinem Willenausgerichtet . Eher ist das moralische Leben dann ein freier Dialog der Liebe mit Gott, in dem der Mensch frei am Aufbau seiner Schöpfung teilnimmt,.
Es ist offensichtlich, daß mit diesem Zugang die gesamte Struktur der traditionellen christlichen Moral abgelegt werden kann.
Darüber hinaus macht Schockenhoff ganz klar, daß er auch das traditionelle Verständnis vieler Doktrinen des Glaubens ausschließt

Auf diese Weise bestätigt Schockenhoff ausdrücklich, daß seine Theologie sich nicht mit der Lehre verträgt, daß Unser Herr für unsere Sünden gestorben ist.
Der Fall Schockenhoff zeigt, daß die aktuelle Krise nur oberflächlich eine der Sexualmoral ist. Das wahre Thema ist die Natur der Offenbarung und des Glaubens.
Das fundamentale Problem solcher Theologen wie Schockenhoff ist das neo-modernistische Verständnis der Offenbarung.
Wir stimmen völlig mit der kürzlich vom traditionalistischen blog Laodicea veröffentlichten Analyse überein:

"Die meisten der einzelnen Kontroversen, die in den letzten 100 Jahren den Weinberg verwüstet haben, sind Folgeerscheinungen des Grunddisputes, Stellvertreterkriege für den wahren Konflikt. Die Grundfrage ist diese:  ist der Glaube "ein blindes Gefühl von Religion, das aus der Tiefe des Unterbewußten kommt, - durch einen Impuls des Herzens und eines zur Moralität erzogenen Willens - oder ist Glaube die natürliche Zustimmung der Vernunft zur Wahrheit, die man aus einer äußeren Quelle gehört hat?"

Als eine Art Test dafür, wie man den Glauben sieht, bietet Laodicea die Frage an,ob der Glaube für die Erlösung explizit nötig ist: "Kann jemand, der nach dem Zeitalter der Aufklärung ohne ausdrücklichen Glauben an die Hl. Dreifaltigkeit lebt, erlöst werden? Wenn Sie mit ja antworten, müssen Sie den Modernismus akzeptieren, wenn Sie mit nein antworten, müssen sie ihn ablehnen."

Wendet man diesen Test auf Schockenhoff an, ist das Ergebnis vollkommen klar. In seiner Diskussion der Eschatologie sagt Schockenhoff, daß eine universelle Erlösung möglich ist, daß Gott diese aber davon abhängig macht, ob die Opfer von Unrecht, denen, die dieses Unrecht begangen, freiwillig vergeben. Nur wenn die Opfer freiwillig vergeben, werden alle Menschen gerettet.

Er macht gar nicht erst den Versuch, diese bizarre Phantasie mit den Worten Unseres Herrn nach Markus (Mk.16, 16) in Einklang zu bringen: " Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet. Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden."

Quelle: rorate caeli

Aus gegebenem Anlass für gern anonym kommentierenden Leser: dieser Beitrag ist die Übersetzung eines Artikels von Sacerdos Romanus,.der von rorate caeli veröffentlicht wurde.  Noch Fragen? 

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