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Samstag, 1. Februar 2020

Erzbischof Viganò warnt vor einer Manipulation des nächsten Konklaves im Sinne der Sankt-Gallen-Mafia

Diane Montagna berichtet für LifeSiteNews über eine neue Wortmeldung von Erzbischof Viganò zur Wahl von Kardinal Leonardo Sandri zum Vize-Dekan des Kardinalskollegiums, der das nächste Konklave leiten wird.
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"ERZBISCHOF VIGANÒ ÄUSSERT BEDENKEN ÜBER DEN KARDINAL, DER DAS NÄCHSTE KONKLAVE LEITEN WIRD" 
Zusammenfassung: "Im Herzen der Kirche scheinen wir den nahenden Schatten der Synagoge Satans wahrzunehmen" (Offb.2:9)

In einem neuen Zeugnis, das die Wahl des nächsten Papstes berührt, hat Erzbischof Carlo Maria Viganò behauptet, daß der Kardinal, dem Papst Franziskus kürzlich den Vorsitz im nächsten päpstlichen Konklave anvertraut hat, an der Vertuschung der Missetaten des berüchtigten Gründers der Legionärs Christi, Marciel Maciel, beteiligt war .

In einer am 31. Januar veröffentlichten Erklärung mit dem Titel „Die Gläubigen haben das Recht zu wissen" versichert Erzbischof Viganò, daß die Bestätigung von Kardinal Leonardo Sandri als Vize-Dekan des Kardinalskollegiums ein "Meisterstück der Täuschung" ist.

Samstag, 5. Januar, verkündigte der Hl. Stuhl, daß Papst Franziskus die Wahl von Kardinal Giovanni Battista Re, 86, und von Kardinal Leonardo Sandri, 76, zum Dekan  und Vize-Dekan des Kardinalskollegiums bestätigt habe. Diese Ankündigung kam einen Monat nachdem Kardinal Angelo Sodano, 92, als Dekan des Hl. Kollegiums zurücktrat.

Franziskus´ Zustimmung zu dieser Wahl "ist fast unbemerkt vorübergegangen und verbirgt dennoch eine abweichende Strategie" schreibt Erzbischof Viganò.

Der frühere apostolische Nuntius in den Vereinigten Staaten behauptet, die Bestätigung von Cardinal Re als Dekan des Heiligen Kollegiums sei „eine Deckung für die andere effektivere Ernennung von Cardinal Sandri, die ad hoc für die Steuerung des nächsten Konklaves secundum Franciscum vorbereitet wurde- das heißt, nach einer aktualisierten und erweiterten Ausgabe der St.Gallen-Mafia." 

Die Rolle von Dekan und Vizedekan
Der Dekan des Kardinalskollegiums sitzt dem Heiligen Kollegium vor. Wenn ein Papst stirbt (oder im Falle von Benedikt XVI zurücktritt), hat der Dekan die Aufgabe, allen Kardinälen mitzuteilen, daß der Papst verstorben ist, und sie nach Rom zu einem päpstlichen Konklave zu rufen.


Donnerstag, 12. Dezember 2019

S. Magister : Wer ist "frontrunner" beim nächsten Konklave?

Sandro Magister stellt bei Settimo Cielo die Kardinäle vor, die derzeit als Kandidaten für das nächste Konklave betrachtet werden.
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"PROBE FÜR DAS KONKLAVE. DER NÄCHSTE PAPST WIRD VON SANT´  EGIDIO BENANNT WERDEN"
Zwei kürzliche Aktionen von Papst Franziskus haben die Aufmerksamkeit auf das Konklave gelenkt, das seinen Nachfolger wählen wird und auf die Namen der Kandidaten
Der erste Akt, der am 25. November vom Direktor der vatikanischen Pressestelle bekannt gegeben wurde, ist die Zustimmung des Papstes zum Rücktritt seines persönlichen Sekretärs, des Argentiniers Fabián Pedacchio Leániz, 55, der seit 2007 Mitarbeiter der Bischofskongregation ist.

Pedacchio, seit 2013 Franziskus´ persönlicher Sekretär, wird wieder hauptberuflich in der Kongregation tätig sein, in der er gerade wegen seiner Nähe zum Papst eine herausragende Rolle gespielt hat. Es ist absehbar, daß er dort in naher Zukunft auf eine höhere Ebene aufsteigen wird, verbunden mit der Ordination zum Bischof.

Dass ein Papst seinen persönlichen Sekretär präventiv vor Vergeltungsmaßnahmen in der Nachfolge schützen würde, ist ein Klassiker der vatikanischen Chroniken, an dem festzuhalten sich Jorge Mario Bergoglio ohne zu zögern, entschlossen hat.
Der zweite Akt, der am Sonntag, dem 8. Dezember, veröffentlicht wurde, ist die Berufung des philippinischen Kardinals Luis Antonio Gokim Tagle, 62, als neuer Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker - seit 2011 Erzbischof von Manila und seit 2015 Präsident von Caritas Internationalis.

Um an der Spitze von „Propaganda Fide“ Platz für ihn zu machen, zog Francis seinen Vorgänger, Kardinal Fernando Filoni brüsk aus seinem Amt zurück, trotz der Tatsache, dass er weder in Bezug auf sein Alter mit 73 oder auf die Dauer seiner Amtszeit, die 2021 enden sollte, seine Zeit überschritten hatte.

Zum Ausgleich hat der Papst Filoni die mehr ehrenvolle als wichtige Position eines Großmeisters der Ritter vom Heiligen Grab von Jerusalem übertragen. Die mangelnde Wertschätzung ist sowohl auf die Nähe des Kardinals zum neokatechumenalen Weg zurückzuführen, auf den der Papst sichtlich allergisch reagiert, als auch auf die Vorbehalte, die Filoni in zwei Interviews mit dem „L'Osservatore Romano“ und den Vatican-News gegen das am 22. September 2018 ratifizierte Geheimabkommen zwischen dem Hl. Stuhl und China zum Ausdruck brachte, das vom Papst stark befürwortet wird.


Montag, 9. Dezember 2019

Marco Tosatti spekuliert (?) über ein mögliches baldiges Ende des aktuellen Pontifikates

Marco Tosatti hat sich bei Stilum Curiae Gedanken über die jüngsten Ernennungen im Vatican und Gerüchte über ein bevorstehendes Ende des Pontifikates von Papst Franziskus gemacht. 
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"DENKT PAPST BERGOGLIO, DASS SEIN PONTIFIKAT ENDET?" 

Die Ernennung Tagles zum Präfekten von Propaganda Fide ist aus vielen Gründen ein wichtiges Signal. Aber vor allem weil es Gründe gibt, zu vermuten, daß Papst Bergoglio glaubt, daß das Ende seines Pontifikates nahe ist. Eine Intuition-offensichtlich: nichtsdestoweniger nachvollziehbar - wenn man eine andere Entscheidung bedenkt, die er ohne ersichtlichen Grund vor einigen Wochen getroffen hat.

Wir beziehen uns hier auf das Ende der 6-jährigen Dienstzeit von Fabian Pedacchio als Privatsekretär des Pontifex; eine Stellung, die er seit kurz nach der Wahl Jorge Mario Bergoglios am 13. März 2013 bekleidete. Fabian Pedacchio hat während dieser gesamten Zeit seine Position in der Bischofskongregation behalten- wo er seinen sehr engen Freund Ilson de Jesús Montanari, unterstützte, der von Papst Franziskus zum Sekretär dieser Kongregation ernannt wurde, was zu einem außerordentlichen Karrieresprung führte; er entmachtete de facto den Präfekten Marc Ouellet, indem er wiederholt die führende Rolle bei den Bischofsernennungen spielte.

So gibt es für das Verlassen der Position des Sekretärs ein Fragezeichen, wenn keine weiteren Erklärungen offenbar werden. Es wurde gesagt, daß Pedacchio in die Kongregation zurückkehren wird, aber in Wirklichkeit hat er sie nie verlassen. Wenn aber die Gerüchte der vergangenen Wochen wahr sind, ergäbe das ein ganz anderes Bild.
Laut diesen Gerüchten würde der gegenwärtige Sekretär der Kongregation, Ilson Montanari, nach Brasilien - in eine bedeutende Diözese geschickt (Salvador de Bahia). Um Primas von Brasilien zu werden, hat Bischof Krieger das Pensionsalter bereits um ein Jahr überschritten. Und so würde die Stellung des Sekretärs der Kongregation von Fabian Pedacchi übernommen. der dann natürlich auch Titularbischof würde.

In moderner Zeit ist es Standardpraxis geworden, daß der Sekretär des Papstes zum Bischof ernannt wird, wenn das Pontifikat zu enden scheint; ein Zeichen der Dankbarkeit für die erwiesenen Dienste und auch ein Weg, um ihn vor möglicher Vergeltung zu schützen. Die Arbeit eines Privatsekretärs eines Papstes schafft spezielle Freundschaften aber auch weniger liebenswürdige, weniger positive Gefühle.


Montag, 14. Oktober 2019

A. Gagliarducci über den möglichen Einfluss der gegenwärtigen Synode auf das nächste Konklave

In seiner heutigen, montäglichen Kolumne für "Monday in the Vatican" kommentiert A. Gagliarducci die möglichen Folgen, die die derzeit in Rom stattfindende Amazonas-Synode auf das nächste Konklave und die Entwicklung in der Kirche haben kann.
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"DIE GRÜNDE WARUM DIE SYNODE FÜR DAS NÄCHSTE KONKLAVE ENTSCHEIDEND SEIN KANN" 

Die erste Woche der Spezialsynode für die Panamazonas-Region hat alle Erwrtungen erfüllt.
Bei den Gesprächen bei der Synode ging es um die Priesterweihe von verheirateten Männern, um eine umfassende Debatte über indigene Völker, die Annahme, daß indigene Völker den Zölibat nicht verstehen können, und um die Möglichkeit, Frauen zu ordinieren. Integrale Ökologie und integrale menschliche Entwicklung waren ebenfalls Teil der Diskussionen.

Das Thema der Synode hat die Eucharistie wieder in den Mittelpunkt der Kirche gerückt.
Die Entwicklung der Diskussion um dieses zentrale Thema sollte jedoch nicht unterschätzt werden.. Wenn die Eucharistie um jeden Preis zur Verfügung gestellt werden soll, müssen die Ordination der verheirateten Priester und die Ordination der Frauen in Betracht gezogen werden, um mehr Menschen zu haben, die die Gemeinschaft weihen und ausüben können.


Aber wenn die Eucharistie stattdessen als Geschenk betrachtet wird, das Jesus durch geweihte Menschen gibt, ist eine heilige Ordnung mit ihren Regeln und davor eine besondere Berufung zum Priestertum erforderlich.

Diese Diskussionen waren vorhergesehen worden. Andererseits kann es sein, daß die Sondersynode für die Pan-Amazonasregion nicht wegen des Umfangs der Debatte oder die Vorschläge, die die Versammlung vorantreibt, in Erinnerung bleiben wird. Stattdessen wird die Merkmal dieser Synode ihr Einfluss auf das nächste Konklave sein.


Montag, 26. August 2019

Heute vor 41 Jahren

am 26. August 1978 wurde der Patriarch von Venedig, Albino Luciani, zum Nachfolger des Hl. Petrus gewählt. An diesem Tag begann er als Johannes Paul I sein 33 tägiges Pontifikat.

          

Auf der Loggia sagte er: "Gestern bin ich ins Konklave gegangen, um in aller Ruhe zu wählen.
Nie hätte ich mir vorstellen können, was dann passierte...."
                                                          --------

Nico Spuntoni hat anläßlich des heutigen Datums für La Nuova Bussola Quotidiana eine  Reminiszenz an Albino Luciani geschrieben.
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41 Jahre nach seiner Wahl

"LUCIANI, DER MODERNE PAPST, DER NICHT DER WELTLICHKEIT NACHGAB"

"In den 33 Tagen seines Pontifikates gelang es Johannes Paul I das Wohlwollen der Welt zu gewinnen, ohne der Weltlichkeit zu weichen indem er sich bequemerweise dem Zeitgeist anpaßte, der noch ..... der 68-er Jahre kontaminiert war. Er erkannte zunächst die Notwendigkeit der großen Herausforderung unserer Zeit zu einer "vollen Evangelisierung aller Getauften"-  und das Risiko der Entfremdung des modernen Menschen.


Freitag, 2. August 2019

Die Briten und das Papsttum....welche Rolle hat die Britische Regierung bei der Wahl von Papst Franziskus gespielt?

Dr. Maike Hickson hat für LifeSiteNews kommentiert, was Catherine Pepinster in ihrem Buch "Die Schlüssel und das Königreich. Die Briten und das Papsttum von Johannes Paul II bis Franziskus" behauptet. Liest man, was Pepinster von den Treffen im Präkonklave berichtet -kann man den Gedanken vom "perfiden Albion" nicht unterdrücken und nur hoffen, daß dieses Buch bewirkt, daß so etwas nicht noch einmal möglich ist.

"AUTORIN DEUTET "BRITISCHEN COUP" AN: DIE REGIERUNG DES UK HALF 2013, PAPST FRANZISKUS ZU WÄHLEN"

Catherine Pepinster -frühere Chefredakteurin der englischen katholischen Wochenzeitung "The Tablet" hat vor zwei Jahren ein Buch veröffentlicht, in dem sie behauptet, daß das Britische Außenministerium eine wichtige Rolle bei der Wahl von Papst Franziskus gespielt haben könnte,
Auf Grund vieler Interviews mit Personen in Schlüsselpositionen wie Kardinal Cormac Murphy -O´Connor und dem britischen Botschafter beim Hl. Stuhl, Nigel Baker, behauptet sie, daß England "bei der Wahl des Argentiniers, dazu bestimmt die Katholische Kirche durchzurütteln, eine essentielle Rolle gespielt hat."

In ihrem Buch "Die Schlüssel und das Königreich. Die Briten und das Papsttum von Johannes Paul II bis Franziskus", befaßt sich Pepinster mit den wachsenden Beziehungen zwischen Rom und England im Verlauf mehrerer Jahrzehnte, besonders im Licht der Geschichte der Reformation und der speziellen Situation der Katholiken un England.

Pepinster sieht, daß sich mit der Wahl von Papst Franziskus eine neue Art der Beziehung entwickelt hat. Sie stellt fest, daß "die Briten heute in Rom mehr Einfluss haben als in den letzten 100 Jahren"

Die Autorin erklärt auch, warum die Britische Regierung sich für die Wahl eines neuen Papstes intzeressiert haben sollte Hier zitiert sie Nigel Baker, den Botschafter beim Hl. Stuhl, der 2014 sagte "Wir haben eine Botschaft beim Hl. Stuhl wegen der Größe des sanften Machtnetzwerkes, des päpstlicchen Einflusses und der globalen Reichweite und des globalen Einflusses der päpstlichen Diplomatie -die sich auf die Erlangung und Erhaltung des Friedens konzentriert, den Schutz des Planeten und die Menschen aus der Armut zu führen."
Pepinster gibt in ihrem Buch wieder, wie die Britische Regierung -durch die Person des Britischen Botschafters beim Hl. Stuhl - daran arbeitete, ein Treffen zu arrangieren, bei dem sich die Schlüsselkardinäle mit weniger-bekannten Kardinälen treffen konnten, um die Wahl KArdinal Jorge Bergoglios zu unterstützen.

Indem sie die Wahl Bergoglios als "Britischen Coup" nennt, suggeriert sie, daß eine weltliche Macht in die Wahl eines Papstes verwickelt war.

Pepinster schreibt, daß es bereits unter Papst Benedikt XVI eine Zeit der "Konsolidierung in der Beziehung zwischen den Briten und dem Papsttum" gab,.

"Die wachsende Beziehung zwischen dem Papsttum und dem Vereinigten Königreich" fügt sie hinzu beruhte oftmals auf der Erkenntnis der Nützlichkeit der Netzwerke der beiden Entitäten.
Es lohnt sich als nächstes zu untersuchen, wie im März 2013 die beiden Netzwerke bei dieser einen Gelegenheit zusammengeführt wurden, um mit einem so wirkungsvollen und bedeutenden Effekt den Weg der katholischen Kirche in der Geschichte zu verändern."

Untersuchen wir jetzt, bis zu welchem Grad die Briten in die Wahl von Papst Franziskus verwickelt war,  eines Mannes, der nicht nur die Katholische Kirche sondern auch ihre Beziehung zur Welt erschüttern würde und der versuchen würde, die Institution des Papsttums selber neu zu gestalten."


Dienstag, 30. April 2019

Kardinal Kasper äußert sich zu seiner Rolle im Präkonklave und Konklave von 2013

LifeSiteNews hat Kardinal Walter Kasper - Mitglied der St. Gallen-Mafia- gebeten das neue Buch von Gerard O´Connell über die Wahl von Jorge Bergoglio 2013- besonders im Hinblick auf die Rolle der St. Gallen-Mafia  und der Treffen im Präkonklave zu kommentieren. Das tut der Kardinal- mit teilweise bemerkenswert "selektiven" Erinnerungen.Verfasserin des Artikels ist Dr. Maike Hickson.
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"KARDINAL KASPER LEUGNET JEDE ART VON NETZWERK ZUR WAHL VON FRANZISKUS - OBWOHL 
ER AM PRO-BERGOGLIO-MEETING TEILNAHM"

Wie LifeSiteNews berichtet hat enthüllt Gerard O´Connells neue Buch "Die Wahl von Papst Franziskus" mehr Details darüber wie es kam, daß Kardinal Jorge Bergoglio während des Konklaves 2013 zum Papst gewählt wurde, O´Connel erwähnt besonders ein Treffen von rund 15 Kardinälen am Abend des Konklaves am 11 März. Das Treffen fand in der Wohnung von Kardinal Attilio Nicora statt- mit den Kardinälen Walter Kasper, Francesco Coccopalmero, Oscar Maradiaga und Cormac Murphy O´Connor, die alle -wie man sagt- die Wahl von Kardinal Bergoglio unterstützt haben.
O`Connell. der darauf besteht, daß dort keinerlei Hintergundplanung oder Intrige stattfand, sagt, daß dieses Treffen ein ausschlaggebendes Treffen war, bei dem zum erstenmal klar wurde, daß Bergoglio bereits eine substantielle Anzahl an Unterstützern (ungefähr 25 Stimmen) hatte. Wie O´Connell wiedergibt, haben die anwesenden Kardinäle sich notiert, wie viele Unterstützer Bergoglios sie unter den Wählern kannten.

LifeSiteNews hat sich an Kardinal Kasper gewandt und ihm diese LifeSiteNews -Buchbesprechung zum Kommentieren gegeben. Es war Kasper, der die Ehre hatte von Papst Franziskus nach seiner Wahl öffentlich gepriesen zu werden.

In seinen allgemeinen Kommentaren (s.u.) über den Inhalt des vin LifreSiteNews vorgestellten Buches hat Kardinal Kasper das Stattfinden dieses ausschlaggebende Treffen in Kardinal Nicoras Wohnung bestätigt. Nicora war früher Weihbischof unter Kardinal Carlo Martini in Mailand gewesen. Kasper sagte auch, daß es ihm bei diesem Treffen klarer wurde, daß Bergoglio eine Chance hatte, gewählt zu werden. Er sagte "Es war schon spät und als ich [zu diesem Trefffen] kam, wurde ich über die Absicht der Gruppe informiert [i.e. zu sehen, wieviele Stimmen Bergoglio bekommen könnte] . Das ist wahr: ich stimmte zu und erst von diesem Augenblick an, war ich mehr oder weniger sicher."

In O´Connells Buch wird Kasper mit folgender Aussage zitiert: "zwei Tage vor dem Konklave [sic -das war am 11. März und das Konklave begann am qw. März] da war eine kleine Gruppe aus verschiedenen Ländern, nicht nur Italiener, aber auch aus dem Vatican und sie sagten, wir sollten auf Bergoglio setzen. Dann war es klar für mich. Vorher war es sehr unsicher, aber seine Rede bei den Treffen des Präkonklaves waren sehr wichtig gewesen.; seine Rede machte großen Eindruck."


Montag, 18. März 2019

Tosatti, Kardinal Danneels und Krokodile....

Marco Tosatti kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana, die -wie er es formuliert- übertriebenen,  "hagiographischen" Nachrufe auf den verstorbenen Kardinal Godfried Danneels
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"HAGIOGRAPHISCHE KROKODILE FÜR KARDINAL DANNEELS"

Der Tod des belgischen Erzbischofs Godfried Danneels wurde von der progressistischen katholischen Presse mit großem Lob begleitet. Das überrascht nicht angesichts der modernistischen Positionen des Kardinals. Dabei wird allerdings die katastrophale Situation, in der er die belgische Kirche hinterläßt, seine Verwicklung in einen Fall von Vertuschung von Mißbräuchen bis zu seiner Zugehörigkeit zur sogenannten"St. Gallener Mafia"vergessen.

Nihil de mortuis nisi bonum (Über die Toten nur Gutes) ist eine sehr richtige Maxime und kann zu Recht auch auf das Ableben des belgischen Kardinals Godfried Danneels (4.6.1933 - 14.3.2019) angewandt werden. Wenn man aber die Kommentare der sogenannten "Krokodile" der progressistischen katholischen Presse liest. hat man den Eindruck, daß der Beginn des Kanonisierungsprozesses bevorsteht. Stattdessen scheint das Profil dieses Purpurträgers vielleicht sehr viel "ausgezackter" zu sein, als es die avantgardistische katholische Fraktion annehmen lassen möchte.

Es ist wahr, daß die Laudatoren wertvolle Unterstützung im Telegramm des amtierenden Pontifex erfahren haben, das lautet: " Nachdem ich bewegt vom Tod des emeritierten Erzbischofs von Brüssel-Mechelen, Kardinal Godfried Danneels erfahren habe- drücke ich seiner Familie und den belgischen Bischöfen. Klerus, den Religiösen und allen Gläubigen Belgiens, die von diesem Verlust betroffen sind, mein lebhaftes Mitgefühl aus. Dieser leidenschaftliche Hirte hat der Kirche mit Hingabe gedient - nicht nur in seiner Diözese sondern auf nationaler Ebene auch als Präsident der Bischofskonferenz  und als Mitglied verschiedener römischer Dikasterien.

Donnerstag, 14. März 2019

Tweet zum Tage

anläßlich des Todes von Kardinal Danneels - der auch Mitglied der St. Gallen-Gruppe (alias Mafia) war:

Montag, 18. Februar 2019

Versuch und Irrtum. Vor der abschließenden Kurien-Reform?

In seiner heutigen Montagsrubrik kommentiert A. Gagliarducci nach Veröffentlichung der Statuten für das Amt des Generalrevisors den aktuellen Stand der Kurien-Reform und die mögliche Weiterentwicklung,
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"PAPST FRANZISKUS VOR DER FINALEN REFORM?"

"Die neuen Statuten des Generalrevisors des Vaticans, die  am 16. Februar in Kraft getreten sind, können als weiterer Schritt auf Papst Franziskus Reformweg betrachtet werden. Ihr In-Krafttreten zeigt jedoch auch, daß Reformen wirklich schon "im Gehen " gemacht worden sind- mit Versuch und Irrtum. 
Die Art und Weise, in der die Reformen entworfen werden, zeigen auch, daß anerkannt wird, daß es nicht nötig ist, das Vatican-System zu demontieren, sondern es lieber zu perfektionieren.
Die Rationale einer Notwendigkeit das Vatican-System-zu demontieren- beginnend mit der Wirtschaftsrefoirm- geht auf den Anfang des Pontifikates zurück, 

Man sagte: die Strukturen funktionieren nicht, also muß man sie ändern. Weiter wurde gesagt, die Strukturen sind korrupt, also ist es besser, sie von Grund auf zu erneuern.

Diese Diskussion war Teil vieler Präkonklave-Treffen, Die Ergebnisse dieser Treffen sind als Ppast Franziskus´Auftrag interpretiert worden. Viele der heutigen Reden handeln von Wirtschaftsfragen.

Zu Beginn  wurde auch gesagt, daß das IOR, die sog. Vatican-Bank, müsse abgeschafft werden. 
Der Wirtschaftssektor des Vaticans wurde später durch das motu proprio Fidelis Dispensator et Prudens, das den Wirtschaftsrat, das Wirtschaftssekretariat und das Amt eines General-Revisors schuf, neu gestaltet.

Viele Initiativen blieben unerledigt. Die Schaffung eines Vaticanischen Anlagen- Managements wurde geplant, um Einkünfte zu erzielen, aber am Ende wurde es nicht eingerichtet. Zur selben Zeit beklagte Kardinal George Pell, daß Vatican-Dicasterien Beträge in Millionenhöhe bunkerten, die dem Vatican zurückgegeben werden müßten.

Es ist offensichtlich, daß die ersten Maßnahmen grundlegender Art sein mußten.  Sogar Pricewaterhouse Cooper wurde als externer Revisor für die Buchprüfung im Vatican angeheuert, um mit der Vergangenheit zu brechen. Diese Einstellung wurde als erster Beweis dafür angesehen, daß eine neue Bilanz nötig war.

Man stellte fest, daß eine externe Prüfung nicht vor Beendigung der noch unvollendeten inneren Überprüfung stattfinden konnte. Am Ende ist der Vatican ein Staat und seine inneren Finanzen können keiner äußeren Revision unterzogen werden. Kein Staat würde das bei seinen eigenen Finanzen zulassen.


Freitag, 1. Februar 2019

Gedächntnislücken eines Kardinals oder selektive, geschönte Erinnerungen?

Dr. Maike Hickson kommentiert bei LifesSiteNews die neusten Interview von Kardinal Kasper, die sich um Papstrücktritte und vergangene und kommende Konklaves drehen und bemerkenswerte Diskrepanzen im Erinnern des Kardinals - das nicht mit den dokumentierten Tatsachen übereinstimmt und wie Hickson auch feststellt, eine gewisse Nervosität in der Entourage des Pontifex´erkennen lassen. 
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"KARDINAL KASPER: ´EIN ERZWUNGENER RÜCKTRITT VON PAPST FRANZISKUS WÄRE UNGÜLTIG´"

Kardinal Kasper -ein enger Mitarbeiter von Papst Franziskus- hat seine Sorgen über einen möglichen Versuch, den amtierenden Papst aus dem Amt zu entfernen, ausgedrückt, macht aber klar, daß ein "erzwungener Rücktritt" ungültig wäre",

Bezugnehmend auf den Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI besteht er darauf, daß dieser in "voller Freiheit" geschah. Kardinal Kasper war Teil der Sankt Gallen-Gruppe gewesen, die schon 2005 die Wahl des damaligen Kardinal Jorge Mario Bergoglios wünschte- lieber als die des damaligen Kardinal Joseph Ratzingers.

Wie LifeSiteNews berichtete, hat Kardinal Kasper, der "Vater von Amoris Laetitia" vor kurzem in einem Interview mit dem deutschen Fernsehsender ARD vom 8. Januar behauptet, daß es eine Art Verschwörung gäbe, die Papst Franziskus aus dem Petrinischen Amt entfernen will, und daß die Mißbrauchskrise zu diesem Zweck benutzt wird.

"Es gibt Leute" sagte der deutsche Kardinal, "die dieses Pontifikat einfach nicht mögen. Sie wollen es so schnell wie möglich enden sehen und dann -sozusagen-ein neues Konklave zu haben. Und sie möchten das auch vorbereiten, damit es nach ihren eigenen Wünschen endet."

Kardinal Kasper fügte hinzu, daß "es mit unpassend erscheint den Mißbrauchsskandal zu diesem Zweck zu mißbrauchen.und ihn in eine Diskussion über Papst Franziskus umzudrehen."

Samstag, 8. Dezember 2018

Maike Hickson interviewt Paul Badde. Der berichtet über die Rolle, die das Volto Santo beim Konklave 2005 spielte

Ein Foto des Hl. Schleiers aus Manopello hatte Kardinal Meisner ins Konklave begleitet -und ihm beim "schwersten Tag seines Lebens" und bei seinem "Kampf wie ein Löwe" gegen die Machenschaften der St. Gallen-Gruppe, von denen er erst kurz zuvor von Paul Badde erfahren hatte, Beistand geleistet. Dr. Maike Hickson hat Badde für LifeSiteNews interviewt.
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"WIE EIN   WUNDERBILD VOM GESICHT JESU VIELLEICHT DIE ST. GALLEN-MAFIA BEIM KONKLAVE 2005 AUSBREMSTE"

"Der Journalist und Buchautor Paul Badde, der in Rom lebt und für EWTN arbeitet, hat viele Jahre an der Geschichte und Bedeutung einer antiken Reliquie, die von der Christenheit lange Zeit geliebt wurde, dann aber jahrhundertelang verloren war: Das Hl. Gesicht von Manopello- von dem man glaubt, es sei ein Wunderbild unseres Herrn im Augenblick seiner Auferstehung.

Badde hat mehrere Bücher über dieses Heilige Bild geschrieben, das jetzt in einem Kloster in Manopello, Italien aufbewahrt wird und das der Hl. Pater Pio nicht lange bevor er starb, in Bilokation mehrmals besuchte. Pater Pio nannte diese Reliquie, die das Gesicht Jesu zeigt, "das größte Wunder, das wir haben."

LifeSiteNews hat ein Interview mit Paul Badde geführt, weil er gerade ein neues Büchlein in englischer Sprache veröffentlicht hat, das die neuen Entwicklungen und Ergebnisse zu dieser Reliquie zusammenfaßt -einschließlich der prominenten und öffentlichen Unterstützung für diese Reliquie und ihre Authentizität durch Erzbischof Georg Gänswein, den Sekretär des Papa Emeritus Benedikt XVI.

LifeSiteNews hat bereits eine Buchbesprechung dieses kleinen Bandes veröffentlicht, als es in diesem Jahr erstmals in Deutschland erschien. Die Buchbesprechung kann man hier lesen, die jetzt von Sophia Press herausgegebene englische Fassung enthält einige zusätzliche Informationen.

In diesem neuen Interview enthüllt Paul Badde, wie eng das Hl. Gesicht von Manopello, oder das "Volto Santo" wie die Italiener es nennen- in die jüngste Geschichte der Kirche verwickelt ist.
Paul Badde zeigt z.B. wie  Kardinal Joachim Meisner das Volto Santo kurz vor dem Konklave von 2005 besuchte. Bei diesem Konklave konnte Kardinal Meisner - mit Paul Baddes Hilfe-  seinen Mitkardinälen zeigen, daß es damals von solchen Leuten wie Kardinal Achille Silverstrini, Kardinal Karl Lehmann, Kardinal Walter Kasper, Kardinal Godfried  Danneels, Kardinal Murphy O´Connor, Kardinal Audrys Juozas Backis und Kardinal Carlo Martini den Versuch gab, die Wahl von Joseph Ratzinger zu verhindern.
Wie Badde damals hörte, hatten sie die Wahl von Kardinal Martini geplant. Während dieses selben Konklaves jedoch hörte er in Rom auch, daß der Name Jorge Bergoglio erwähnt wurde.

Kardinal Meisner war  in seinem Kampf erfolgreich - mit einem Bild des Volto Santo, das er in seiner Tasche aufbewahrte und Joseph Ratzinger wurde Papst. Der Rest ist Geschichte.

Später fand Paul Badde heraus, daß diese Gruppe von Kardinälen, die gegen Ratzinger arbeiteten, die sog. "Sankt-Gallen-Gruppe" war.


Donnerstag, 29. November 2018

M.Tosatti stellt das neue Buch von Antonio Socci vor. Fortsetzung.....

Fortsetzung von hier und  hier

 "So müssen wir uns bei Benedikt XVI fragen: hat er also auf das petrinische Amt insgesamt verzichtet? Ist er nicht mehr Papst?" Darauf antwortet Socci : "Vom subjektiven Gesichtspunkt aus können wir seine Absicht bestätigen- die durch die vollbrachte Aktion definiert wird- die nicht war, nicht mehr Papst zu sein...Es ist offensichtlich, daß er obwohl er im Hinblick auf das Papsttum (aber welcher Art?) verzichtet hatte, noch Papst  bleiben wollte und sei es auch auf eine geheimnisvolle Art und in einer bisher unbekannten Form, die nicht erklärt worden ist (jedenfalls bis zu einem bestimmten Zeitpunkt)."
Und tatsächlich müssen wir uns daran erinnern, daß Benedikt-als er über den römischen Pontifex sprach- sagte: "Das "immer" ist auch ein "für immer"...es gibt keine Rückkehr ins Private mehr. Mein Entschluss auf die aktive Ausübung des Amtes zu verzichten widerspricht dem nicht." 
Der Autor hat  Recht, diese Unterscheidung zu unterstreichen, "Richtig oder falsch" das ist von den Beobachtern nicht ausreichend bedacht worden und- abgesehen von uns Journalisten-per definitionem ….und ein bißchen Esel- vielleicht brillant aber auch Esel- vor allem von Seiten der Gelehrten und Kirchenrechtler.
"Im Licht dieser seiner letzten Rede versteht man, warum Joseph Ratzinger im Umkreis Petri  geblieben ist, noch mit Benedikt XVI unterschreibt, sich als "emeritierter Papst" definiert, die heraldischen päpstlichen Insignien hat und sich als Papst kleidet." 
Also -gibt es heute- im Gegensatz zu dem was vorher in der Kirchengeschichte passiert ist- de facto zwei Päpste; die sich -auf mehr oder weniger mehrdeutige Weise-eine gegenseitige Legitimität zuerkennen. Eine außerordentliche und nie dagewesene Situation.
An diesem Punkt entsteht ein enormes Problem: "An diesem Punkt fragen sich mancher - Vorsicht!- ob nach dem kanonischen Recht ...ein zweifelhafter Rücktritt de facto nicht ein ungültiger Rücktritt ist- mit den kolossalen Konsequenzen, die wir ahnen."


Mittwoch, 28. November 2018

M.Tosatti stellt das neue Buch von Antonio Socci vor.

Heute ist in Italien das neue Buch von Antonio Socci erschienen, das sich mit dem Rücktritt Benedikts XVI und dem aktuellen Pontifkat beschäftigt. Marco Tosatti stellt es bei Stilum Curiae vor. Hier geht´s zum Original:  klicken


"DAS GEHEIMNIS BENEDIKTS XVI. DAS NEUE BUCH VON ANTONIO SOCCI STELLT BEUNRUHIGENDE FRAGEN.  IN ERWARTUNG VON ANTWORTEN" 

"Heute erscheint das letzte Buch von Antonio Socci: "Das Geheimnis Benedikts XVI" in der Edition Rizzoli. Es ist eine fesselnde Arbeit; besser gesagt - im wahrsten Sinne des Wortes beunruhigend, das heißt - es beendet den Zustand der Ruhe, in dem wir alle, die den dramatischen Rücktritt Benedikts XVI erlebt haben - man kann wohl sagen  -ein sehr dramatisches Ereignis - leben.
Und außerdem will dieses Buch - wenn wir uns in der Interpretation nicht irren - diesen "Zustand des Schweigens" der aktuellen Leitung der Kirche, des amtierenden Papstes und seines Hofes beenden.

Es geht von einer für viele offensichtlichen Feststellung aus: und die ist, daß die Katholische Mutter Kirche sich in einer in ihrer Geschichte präzedenzlosen Krise befindet "wie Pater Serafino M. Lanzetta geschrieben hat. Auch R Emmett Tyrrell Jr. benutzt in der Washington Post dieses Bild: "Die Stunde ist gekommen, in der Papst Franziskus anerkennen muß, daß er in einem präzedenzlosen Augenblick der Krise Oberhaupt der Katholischen Kirche ist."

Zu Recht bemerkt der Autor, daß "die schmerzhafte Serie von Mißbrauchsskandalen- mit einer Vatican-Spitze die sie nicht angeht - nur die Spitze des Eisbergs eines großen spirituellen Verlustes ist, das Zeichen für einen Verlust des Glaubens und des Vertrauens in das, was die Katholische Lehre war und für viele noch immer ist. Und er betont: "Kern des Dramas - tiefer und größer - ist die Glaubwürdigkeit des Papsttums von Jorge Mario Bergoglio, Quelle riesiger Verwirrung unter den Gläubigen und das drohende Risiko der Abweichungen von der Katholischen Lehre, die die Christenheit in Apostasie und Schisma führen könnte."

Socci stellt den Rücktritt Benedikts XVI in seinen historischen Kontext. Bis zu seinem Rücktritt war die Kirche nicht vor dem Zeitgeist der Welt und den vor langer Zeit - seit der Französischen Revolution und zwei Jahrhunderten von hyper-laizistischen und antikatholischen Angriffen entstandenen Stürmen zurückgewichen. Sie war die einzige Bastion, die sich der Globalsierung der Gewissen entgegensgestellte. Benedikt eingeschlossen.

Freitag, 31. August 2018

Father Hunwicke spricht......

heute  bei liturgicalnotes darüber, wie wohl ein Konklave enden würde, wenn es demnächst einen Nachfolger für den noch amtierenden Pontifex wählen müßte.
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                     "DAS LEHRAMT ERNEUERN" 
"Richtig. Stellen Sie sich einfach einmal vor, daß  PF angesichts der zunehmenden Rufe, er solle zurücktreten, zurücktritt. Welche Art Nachfolger, denken Sie, würde das gespaltene  Kardinalskollegium wählen? Mein Tip ist, daß sie vielleicht jemanden wählen würden, von dem die Mehrheit denkt, daß er zumindest die Teilung der Kirche nicht weiter vertiefen würde. Einen Papst. dessen Ziel wäre, nicht die Entscheidungen von PF zu revidieren, sondern irgendwie eine geteilte und schwer verwundete Kirche wieder zusammen zu ziehen. Das wäre ein furchtsames aber nicht unedles Ziel.

Aber stellen Sie sich vor, das nächssge Konklave würde einen dezidiert orthodoxen und unzweideutig Katholischen Bischof - nennen wir ihn Leo XIV- wählen. Stellen Sie sich vor, wie manche Kommentatoren - es sich auf diesem blog vorgestellt haben- dieser Papst würde irgendwie bestimmte Elemente von PFs Lehramt widerrufen...oder sogar ganz und gar. Gut. Ein neuer Start. Ja?

Aber...wo würden wir da bleiben?

Das würde uns mit einem kompromittieten und geschwächten Lehramt zurücklassen.

Weil, wenn Leo XIV das Lehramt von Franziskus I wegwischen kann, ist es nicht leicht zu sehen,aus welchem Grund der folgende Franziskus II davon überzeugt werden könnte, er würde ultra vires handeln,. wenn er versucht das Lehramt Leos XIV auszulöschen.

Es scheint mir, daß PF, indem er versucht das Lehramt des Hl. Johnnes Pauls und Benedikts XVI wegzuwischen, ein logisches Rätsel geschaffen hat, dessen Lösung man nicht leicht finden kann. Er hat die Fähigkeit jedes Papstes -ob liberal oder traditionell- das Petrinische Amt jemals wieder wirkungsvoll zu benutzen, beschädigt.

Das einzige Lehramt, das das jedes Römischen Pontifex´ übertrumpfen könnte, wäre das eines Papstes, der in und bei einem Ökumenischen Konzil sitzt. Aber wer will diesen Weg gehen?
Die konventionelle Annahme, daß lehramtliche Definitionen eines solchen Konzils auf moralischer Einmütigkeit fußen müßte, bedeutet wahrscheinlich, daß -praktisch gesprochen- ein solches Konzil die  Erwartungen nicht erfüllen könnte.

Durch sein eigeninniges Benehmen, hat PF die Unausweichlichkeit eines möglichen (wie lange es auch dauert) Schismas kreiert, das viel katastrophaler sein wird als das letzte große Schisma der Lateinischen Kirche, weil es nicht nur um die Gerichtsbarkeit geht sondern um große und fundamentale Elemente der Zwietracht.

Es wird wahrscheinlich Generationen dauern, bevor die volle Auswirkung des gegenwärtigen Pontifikates endlich sichtbar werden."

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Dienstag, 12. Juni 2018

Wenn die Statuen der Madonna weinen...

Auf seinem blog "Stilum Curiae" berichtet Marco Tosatti über das Phänomen weinender Statuen der Madonna an insgesamt 11 verschiedenen Orten in Lateinamerika und Spanien.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"COSTARICA, GUATEMALA, SPANIEN: TRÄNEN BEI 11 STATUEN DER MADONNA VON FATIMA UND DER MADONNA DES GUTEN RATES"

"Uns hat eine Nachricht verblüfft,  die wir auf einer Informations-Seite der "Herolde des Evangeliums" gefunden haben. Die Nachricht wurde von den Verantwortlichen der Amerikanischen Zentrale des Religionsinstitutes bestätigt. Was das bedeutet, darüber laufen Untersuchungen, um dem Geschehen eine solide wissenschaftliche Grundlage zu geben, weil es sich um ein Phänomen handelt, das reale Gemeinden betrifft.

Hier die Nachricht-wie sie von Gaudiumpress.org. berichtet wird. Wir veröffentlichen einen Auszug  und empfehlen interessierten Personen, den Originalartikel zu lesen.

"Vor kurzem, am vergangenen 21. April haben eine Dame und junge Gemeindemitglieder, die sich in der Hauptstadt von Costa Rica gegen 11:15 Uhr auf die Heilige Messe vorbereiteten  erstaunt bemerkt, daß aus den jungfräulichen Augen der Pilgerstatue des Unbefleckten Herzens Mariens viele Tränen flossen. Der Junge, der dieses Phänomen zum ersten mal erlebte, hat seinen Ausbilder informiert und ihn darauf hingewiesen, was gerade geschah. Er selber hat dann verkündet, daß auch eine andere Statue in Costa Rica Tränen vergossen hat und daß es auch in Guatemala ein identisches Geschehen gegeben hatte.

Bei der Feststellung der Tatsache haben sie den Jungen gefragt, woher er mit solcher Sicherheit wisse, was da pasierte. Er hat einfach geantwortet, daß ihm das eine sehr gute Frau gesagt habe.

Allein diese Tatsache hätte genügt, um das Herz eines Jungen, der Maria liebt, anzurühren. Aber hier hören die Zeichen des Himmels nicht auf. Am selben Tag hat sich dieses Phänomen bei vier anderen Bildern der Madonna von Fatima der "Herolde des Evangeliums" vor mehreren Zeugen wiederholt und noch ungewöhnlicher- trat es am 22., 24. und 26. Tag später bei der gleichen Statue der Muttergottes des guten Rates wieder auf. Über das alles ist in einem speziellen Bericht  genau berichtet worden.

Donnerstag, 19. April 2018

Fundstück zur Feier des Tages

Erinnerungen an den 19.4.2005 und die Wahl Joseph Ratzingers zum Papst. Gefunden in der "Tagespost" in einem Artikel von Josef Bordat, (Danke!)
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Titel: "Papst Benedikt hat mich enttäuscht" 

Ein Ausschnitt:

"Das Epochale am Pontifikat Benedikts ist für mich jedoch vor allem sein unermüdlicher intellektueller Einsatz, mit dem er die Vernunft des Christentums betont, um den Sinnvorrat des katholischen Glaubens einer Welt verfügbar zu machen, die sich als hoch erhaben über Religion betrachtet. 
Benedikt hat damit der Kirche im 21. Jahrhundert den Weg gewiesen: Sie muss die selbstbewusste Auseinandersetzung mit den Göttern der Moderne und Nachmoderne suchen, mit Markt und Machbarkeit. Der Hybris einer Selbsterlösung des Menschen setzte Benedikt in vielen Ansprachen die Hoffnung auf Erlösung durch die Gnade Gottes entgegen. Sein Pontifikat war damit wahrhaft petrinisch und marianisch zugleich: Er hat die Kirche Christi in Liebe geführt, indem er Jesus zur Welt und den Menschen brachte."

Quelle: Tagespost, Josef Bordat 


Heute vor 13 Jahren

am 19.4.2005 wurde Joseph Ratzinger im 5. Wahlgang des Konklaves zum Nachfolger des Hl. Petrus gewält. "Ein demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn."

      

Mittwoch, 18. April 2018

Heute vor 13 Jahren

am 19.4.2005 wurde Joseph Ratzinger im 5. Wahlgang des Konklaves zum Nachfolger des Hl. Petrus gewält. "Ein demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn."

      

Donnerstag, 8. März 2018

De Mattei: die Benedetto-Option oder was sind die Früchte des 5-jährigen Pontifikates von Papst Franziskus?

Roberto de Mattei untersucht bei corrispondenza romana die immer noch kursierenden Gerüchte um die Gütligkeit/Ungültigkeit der Wahl Bergoglio &die Idee der Aufteilung des Petrinischen Amtes auf einen aktiven und einen kontemplativen Amtsinhaber und stellt die Frage, ob eine fünfjährige H
Amtszeit für einen Papst nicht genug wären....
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                   "DIE BENEDETTO-OPTION"
Die Benedetto-Option ist nicht nur die von Rod Dreher beschriebene neue Art, im säkularisierten Westen ein christliches Leben zu leben ( The Benedict Option: A Strategy for Christians in a Post-Christian Nation, Blackstone Audiobooks 2017) sie kann auch als Exit-Strategie aus der Krise verstanden werden für die, die Benedikt XVI -als "wahren Papst"- Franziskus- als "falschem Papst"- gegenüber stellen.

Die Unterstützer dieser These- die in einigen kirchlichen römischen Ambientes mit leiser Stimme verbreitet wird, sind überzeugt, daß der beste Weg, sich Papst Franziskus´ zu entledigen, der sei, zu beweisen, daß Jorge Mario Bergoglio nicht Papst ist, wegen einer Ungültigkeit seiner Wahl  und/oder den Umständen des Rücktritts Benedikts XVI , der nie auf das Papsttum verzichtet habe.

Dieser Standpunkt stützt sich vor allem auf die Arbeit von Prof. Valerio Gigliotti "La tiara deposta" 
(Olschki, Florenz 2013), deren letztes Kapitel dem geheimnisvollen Rücktritt von Benedikt XVI gewidmet ist: Recht und Theologie im Dienst am Gottesvolk (Ss. 387-432).
Nach Gigliotti "Liegen die überraschendsten Daten in der grundlegenden Perspektive, die den ganzen Weg des Rücktritts Papst Benedikts XVI umgibt: eine Dimension, die den Weg des Rücktritts von der juristischen Ebene des Verzichts auf Macht und Leitung der Kirche zu einem mystischen Dienst an der Kirche, am Gottesvolk .-auf die Ebene des Betens und stillen Rückzugs aus der Welt verlagert. (S. 403) 
Der Weg zu einer suggestiven aber unbegründeten Abkürzung, um die doktrinalen Probleme zu umgehen, ist offen.

Professor Roberto Regoli hat in seinem Buch "Jenseits der Krise der Kirche. Das Pontifikat von Benedikt XVI (Lindau, Turin, 2016) die These von Gigliotti übernommen und bei der Präsentation des Buches von Don Regoli - 2016 in der Aula Magna der Gregoriana-Universität. hat Msgr. Georg Gänswein bestätigt, daß Papst Ratzinger das Konzept des "Petrinischen Dienstes" verändert hat.

"Er hat den päpstlichen Thron verlassen, aber mit dem Schritt vom 11. Februar 2013 nicht auch das Amt aufgegeben. Er hat das persönliche Amt in eine kollegiale und synodale Dimension integriert  - quasi ein gemeinsames Amt. (...)
Seit der Wahl seines Nachfolgers Franziskus am 13. März 2013 gibt es also nicht zwei Päpste, sondern de facto ein auf ein aktives Mitglied und ein kontemplatives Mitglied erweitertes Amt. 
Deshalb hat Benedikt XVI weder auf seinen Namen noch auf den weißen Talar verzichtet.
Deshalb ist die korrekte Anrede, mit der man sich an ihn richtet, auch heute "Heiligkeit" und deshalb hat er sich nicht in ein isoliertes Kloster zurückgezogen, sondern ins Inneres des Vaticans- so als habe er nur einen Schritt zur Seite gemacht, um seinem Nachfolger und einer neuen Etappe in der Geschichte des Papsttums Platz zu machen."

Unter den besseren Schriften, die diesen Versuch einer Neudefinition des Päpstlichen Primats zurückweisen, sind die eines akkuraten Wissenschaftlers, Kardinal Brandmüllers, mit dem Titel "Renuntiatio Papae. Alcune riflesssione storiche-canonistiche"(Archivio Giuridico" 3-4 -2016-
Ss. 655-674) und einausführliches Buch der Professorin aus Bologna, Geraldina Boni "Sopra una rinuncia. La decisione di papa Benedetto XVI e il diritto" (Bononia University Press, Bologna 2015).