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Samstag, 8. Februar 2020

Marco Tosatti: Soll man sich wundern- oder nicht?

Marco Tosatti läßt bei Stilum Curiae sein "alias" Pezzo Grosso"  einen Artikel von Edward Pentin über den befremdlichen Auftrítt von Jeffrey Sachs in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften kommentieren, Hier geht´s zum Original:  klicken 

"PG: SICH WUNDERN, WENN DER VATICAN ANTI-TRUMP-KUNDGEBUNGEN ZULÄSST?"

Liebe Stilumcurialisten, Pezzo Grosso hat einen sehr interessantem Artikel des Kollegen Edward Pentin über ein Ereignis gelesen, das- vom argentinischen Msgr. Sanchez Sorondo geleitet- in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften veranstaltet wurde,- von dem Sorondo, der dem wiederverheirateten geschiedenen  argentinischen Präsidenten die Kommunion gespendet hat. Es scheint uns schwierig zu sein, das Erstaunen von Pezzo Grosso über eine Institution, die im Prinzip katholische Werte verteidigen sollte und ihren Sitz in den Vatikanischen Gärten hat, nicht zu teilen,  
Gute Lektüre. 

§§§

Pezzo Grosso an Tosatti: Was ist aus der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften geworden? Die gnostische Filiale der UNESCO? 

Lieber Tosatti,  
wenn man jetzt erklären, "sprachlos" zu sein, wenn Sie etwas lesen, das sich auf unsere arme und misshandelte katholische Kirche bezieht, läuft man Gefahr, dumm zu erscheinen. 



Ich würde sagen, wenn jemand, der mit Intelligenz und Vernunft begabt ist, immer noch "sprachlos" ist, bedeutet dies, daß er  nichts verstanden hat. Gestatten Sie mir eine starke Aussage: Heute zu erklären, das Verhalten der Kirche von Bergoglio zu verstehen, zu begreifen, bedeutet zuzustimmen. Dem Verhalten der Kirche Bergoglios zuzustimmen, bedeutet "NICHTS BEGRIFFEN ZU HABEN". 



Es tut mir leid zu sagen, daß wer wegen der letzten Überraschung, die aus dem Vatikan kommt, "sprachlos" blieb, dumm ist.



Mittwoch, 5. Februar 2020

Neues zu EB Gänswein

Hannah Brockhaus berichtet für CNA über den derzeitigen Informationsstand zu Berichten über die Beurlaubung von Erzbischof Gänsewein durch den amtierenden Pontifex
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"VATICAN HAT KEINE INFORMATIONEN ZUM BERICHT ÜBER DIE  BEURLAUBUNG GÄNSWEINS"

"Nachdem eine deutsche katholische Tageszeitung berichtet hatte, daß Erzbischof Georg Gänswein gebeten wurde, von seiner Position als Leiter des päpstlichen Haushalts Urlaub zu nehmen, hat der Vatikan erklärt, er könne den Bericht nicht bestätigen, und der Erzbischof sei noch in seinem Amt.

Die Tagespost vom 5. Februar berichtet, daß der deutsche Erzbischof vor kurzem von Papst Franziskus gebeten hat "sich auf seine Rolle als Privatsekretär des Papa emeritus Benedikt XVI zu konzentrieren." 

Eine Vatican-Quelle berichtete CNA daß der Bericht der Tagespost, daß Gänswein als Präfekt des Päpsltichen Haushaltes  auf unbestimmte Zeit beurlaubt worden sei, auf dem Laufenden ist. Aber das Presseamt des Hl. Stuhls berichtete am heutigen Mittwoch, es habe keine Informationen bzgl.Gänsweins Beurlaubung.

Was die Abwesenheit des Erzbischofs bei den päpstlichen Audienzen in den vergangenen Wochen betrifft, stellte das Presseamt fest: "das liegt an einer üblichen Neuordnung der verschiedenen Aufgaben und Pflichten des Präfekten des Päpstlichen Haushalts, der wie Sie wissen auch der persönliche Sekretär des Papa emeritus ist."

Im Januar fehlte Gänswein während mehrerer Wochen bei seiner üblichen Pflicht,während öffentlicher Auftritte des Papstes -wie z.B. bei den Generalaudienzen am Mittwoch- weil er an einer Bronchitis erkrankt war. 

Gänsweins fortgesetzte Abwesenheit unmittelbar vor der Kontroiverse um das neue Buch über den priesterlichen Zölibat -geschrieben von Kardinal Robert Sarah und Benedikt XVI-
hat zu Spekulationen geführt, der persönliche Sekretär des Papa emeritus sei aus diesem Grund aus seinem Amt als Leiter des päpstlichen Haushaltes entfernt worden.


Fr. Leonardo Sapienza, Regens der Präfektur, hat die Rolle Gänsweins bei den Generalaudienzen als Repräsentant  des päpstlichen Haushalts eingenommen. 

Quelle: CNA,  H. Brockhaus 

Montag, 3. Februar 2020

Tosatti: Sind die Viri Probati vom Tisch?

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae den aktuellen Stand der Dinge, wie er für die endgültige Fassung der postsynodalen Exhortation angenommen wird- nach dem die so kontroversen Themen "viri probati" und verheiratete Priester entgegen aller Vorhersagen darin nicht vorkommen.
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"EXHORTATION. DER TÄGLICHE GLAUBE: DIE VIRI PROBATI GECANCELT?" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, jetzt bin ich wirklich neugierig darauf, die apsotolische Exhortation, die Frucht der Arbeiten der Amazonas-Synode, zu lesen, die in den nächsten Wochen veröffentlicht werden sollte. Alle haben sicher die auf sehr zuverlässigen Quellen beruhende  Vorhersage von Corrispondenza Romana  gelesen, nach der die Exhortation den Vorschlag des Schlußdokumetes der Synode aufnimmt, den für verheiratete Diakone den Weg zum Weihesakrament freizugeben, um dem Priestermangel in bestimmten, weit entlegenen Amazonasgebieten entgegen zu wirken.

So sei der Entwurf entstanden, das Kardinal Hummes, einem großen Verfechter einer Lockerung des Zölibats, entworfen wurde, unterstützt durch Worte, Werke und Finanzierung der deutschen Kirche, deren stellvertretender Vorsitzender schon die Möglichkeit angedeutet hatte, dieses "amazonische" System für die Städte des Reiche anzuwenden.

Aber Vorsicht! Sofort nachdem Aciprensa die von Corrispondenza Romana verbreitete Information teilweise korrigiert hatte- wurde sie weltweit erneut weitergegeben. "An diesem 31. Januar ist bei einem digitalen Medium ein Text als Teil der apostolischen postsynodalen Exhortation für die Amazonas.-Synode veröffentlicht worden, durch den der priesterliche Zölibat abgeschafft werden würde. Eine vertrauenswürdige Quelle des Hl. Stuhls hat uns signalisiert, daß dieser Text nicht das endgültige Dokument ist, "Das, was zur Zeit verbreitet wird, ist ein Entwurf, der zur Beurteilung und Kommentierung verteilt wurde, während sich der endgültige Text entwickelte"  hat eine zuverlässige Quelle aus dem Dicasterium für Kommunikation des Vaticans am vergangenen Freitag gegenüber ACI Prensa versichert."

Ich würde sagen- eine Mahnung zur Vorsicht. Und tatsächlich hat Kardinal Hummes in seinem Brief an alle Bischöfe darum gebeten die Präsentation des Dokumentes in ihren Diözesen vorzubereiten, wobei- wenn möglich- auch Indios beteiligt werden sollten (ich mache keine Witze, das hat er wirklich geschrieben) und von einem überarbeiteten Text gesprochen...vielleicht war im Boot der viri probati doch nicht alles so sicher, daß man sich damit auf die lange Reise auf dem Amazonas-Fluss wagen wollte.

Und gestern wurde "La Fede Quotidiana" noch kategorischer. Weder der Zölibat noch die viri probati seien in dem Dokument enthalten, das am 12. Februar vorgestellt werden soll. Aber lesen wir selbst.


Mittwoch, 29. Januar 2020

Fundstück

Christian Geyer kommentiert für die FAZ den "Synodalen Weg" der deutschen Bischöfe im Verein mit einer seltsamen Laienschar, der morgen in Frankfurt beginnt.
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Unter dem Titel:

SYNODALER WEG

"SCHWATZBUDE ODER KICHLICHE ERNEUERUNG"

beginnt der Artikel so -Zitat:

"Bei ihren Reformgesprächen in Frankfurt werden die synodalen Weggefährten auch darüber entscheiden, was für sie mehr Gewicht hat: theologische Inhalte oder Konjunkturen der öffentlichen Meinung."  (....)

Quelle: C.Geyer, FAZ

Freitag, 24. Januar 2020

Der GenterAltar, L´Agneau Mystique und das Internet. Noch ein Fundstück

Es ist schon bemerkenswert, daß eine Tafel- wenn auch die zentrale- eines Altaraufsatzes aus dem 15. Jahrhundert, das in der der St. Bavo-Kathedrale in Gent eher den Gläubigen und den Liebhabern der flämischen Malerei bekannt war, jetzt nach einem Bericht über das Ergebnis der aktuellen Restauration im Internet Furore macht. Darüber berichtet heute sachkundig Marco Gallina in "Die Tagespost". Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel :

"WIE DAS LAMM GOTTES DAS INTERNET EROBERTE"

beginnt der Artikel so:

"Die Restauration des weltberühmten Genter Altars hat enthüllt, daß das ursprüngliche Lamm Christi völlig anders aussah als angenommen. Was zuerst mit Überraschung und Ablehnung zur Kenntnis genommen wurde, kursiert nun als Internet-Meme in den sozialen Medien." (...)

Quelle: M.Gallina, Die Tagespost 

M. Tosatti: Gibt es einen weiteren, einen dritten Papst in Rom?

Marco Tosatti  setzt sich bei Stilum Curiae mit den neuesten Verlautbarungen Eugenio Scalfaris über angebliche Aussagen des Pontifex Maximus über die Natur Christi (die den alten arianischen und gnostischen Häresien zum Verwechseln ähnlich sehen) -auseinander und bittet den alten Freund des Papstes um etwas mehr Zurückhaltung
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"DIE UNENDLICHE GESCHICHTE VON PAPST JORGE UND PAPST EUGENIO"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, in den vergangenen Tagen hat Radio Roma Libera, die erste katholische online-Zeitung eine meiner kurzen Überlegungen darüber veröffentlicht, was  zu einem Phänomen geworden ist und lächerlich sein könnte, wenn es nicht auch tragische Aspekte hätte: und das sind die Gespräche Eugenio Scalfaris mit dem amtierenden Pontifex, über die uns der Gründer der "Repubblica" anschließend berichtet. Lesen Sie, was ich im podcast bei Radio Maria Libera sagte und schauen Sie, ob nicht jemand etwas unternimmt- was weiß ich , etwas in der Art wie "O.k. Eugenio, komm wieder, aber keine Anführungszeichen mehr, alles klar? Du weißt wie die Katholiken sind, sie lesen es und sind befremdet...."
Gute Lektüre!
                                                                   §§§

In den vergangenen Tagen war die Welt Zeugin nicht nur der Kontroverse um das Buch, das Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah zur Verteidigung des priesterlichen Zölibats geschrieben haben, angegriffen durch die üblichen zweideutigen und indirekten Manöver eines in Worten kritisierten und in Taten praktizierten Klerikalismus-sondern auch der zigsten Show von Eugenio Scalfari und Papst Bergoglio.

Wieder einmal sprach der Gründer von Repubblica Kolumne für Kolumne von seinem jüngsten Treffen mit dem Papst; der offensichtlich Zeit hat, mit dem Gründer von Repubblica Kaffee zu trinken aber nicht mit den Dubia-Kardinälen zu sprechen.


Wir können diese Aussagen nicht ernst nehmen. Und wahrscheinlich wird diese Haltung hinter den Mauern geteilt. Kollegen, die viel beschwichtigter sind als diejenigen, die reden und schreiben, berichten mir, daß der Große Alte der Republicca oft anruft, um einen Termin zu vereinbaren.
Und sie erzählten mir mir eine wichtige Episode. Während einer der letzten Reisen begrüßte der Papst die Journalisten nacheinander mit einem persönlichen und spielerischen Satz und als er bei einem der Korrespondenten der Republicca ankam, fragte er: "Wie geht es der Mumie?" und wir können uns gut vorstellen, auf wen er sich bezog ...


Mittwoch, 22. Januar 2020

Causa finita...

Matteo Matzuzzi schließt für Il Foglio den Fall Buch zu zwei oder zu vier Händen "Aus der Tiefe unserer Herzen" ab.Jetzt haben es auch die Letzten (fast) verstanden
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"BENEDIKT XVI HAT DIE VON KARDINAL SARAH GESCHRIEBENEN THESEN "GELESEN UND GETEILT." DER FALL IST ABGESCHLOSSEN."

Vom 30. Januar an ist die italienische Ausgabe von "Aus der Tiefe unserer Herzen" in den Buchläden. Der Verlag Cantagalli erklärt, wie das Buch strukturiert ist, und daß es die Namen beider Autoren tragen wird.

Rom. Der Name Joseph Ratzinger/ Benedikt XVI kehrt auf  den Umschlag von "Aus der Tiefe unserer Herzen" zurück, das ab dem kommenden 30. Januar in der italienischen Übersetzung von Cantagalli zur Verfügung steht. Das hat das Verlagshaus heute in einem Kommuniqué bekannt gegeben, in dem erklärt wird, wie das Buch strukturiert ist und den Polemiken und Gerüchten über die mehr oder weniger wichtige Rolle , die Ratzinger dabei gespielt hat ein Ende bereitet.
"Das Buch"- so liest man- besteht aus einer Anmerkung des Herausgebers Nicolas Diat, aus einem unveröffentlichten Essay des Papa emeritus Benedikt XVI, einem unveröffentlichten Essay von Kardinal Robert Sarah, einer Einleitung und einem Nachwort."

Hier wird also das Geheimnis offenbart, für das Vatikanisten, Beobachter und Kommentatoren so viel Tinte verbraucht hatte: "Die Einleitung und die Schlussfolgerung wurden von Kardinal Robert Sarah verfasst und von Papst Emeritus Benedikt XVI gelesen und geteilt." Gelesen und geteilt" etwas anderes als ein Betrug des Präfekten der Liturgiekongregtion. Ratzinger wusste alles, las und teilte die Worte des guineischen Kardinals so sehr, daß sein (doppelter) Name auf dem Umschlag des Buches prangte. Die von den Parteien tatsächlich vereinbarte Formulierung  sieht "Robert Sarah mit Joseph Ratzinger / Benedikt XVI" vor.

"Ich bin überzeugt, daß die Klarheit dieser Seiten Frieden in die Herzen und Gemüter bringen wird" hat David Cantagalli, der Direktor des Verlagshauses in Siena gesagt, und daran erinnert, "daß der Verlag in diesen Tagen Schweigen bewahrt hat, um die unnützen und sterilen Polemiken nicht noch zu befeuern". Außerdem- und das ist es, was zählt, "handelt es sich um einen Band von hohem theologischen, biblischen, spirituellen und menschlichem Wert-garantiert durch die Stärke der Autoren und ihren Beschluss, alle Früchte ihrer jeweiligen Überlegungen allen zur Verfügung zu stellen und so ihre Liebe zur Kirche, zu Seiner Heiligkeit Papst Franziskus und die gesamte Menschheit zu zeigen."

 Quelle: M. Matzuzzi, IlFoglio

Dienstag, 21. Januar 2020

Fr, Hunwicke spricht,,,,

heute bei liturgicalnotes im Plauderton über Heiratsgewohnheiten des internationalen Adels allgemein und des englischen Königshauses in jüngster Zeit im Besonderen.
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                                           HOMO VAGANS  (korrigiert)

Anders als Juden, Iren und Deutschen gefällt es den Engländern, wenn man sie für noch exotischer 
und noch durchmischter hält, als sie sind. Das entspricht einem gewissen romantischen Gefühl im 
englischen Temperament. Sagen Sie einem Engländer er wäre reinblütiger Angelsachse oder hundert-
prozentiger Arier, und er wird Sie auslachen. 
Sagen Sie ihm, seine entfernte Verwandschaft bestehe aus einer Mischung aus Franzosen, Russen, 
Chinesen oder sogar Arabern und Hindus, und er wird sich das mit höflicher Genugtuung anhören. Je 
ferner desto besser, natürlich - das macht mehr her und ist gesellschaftlich weniger zweideutig.
"Gesellschaftlich zweideutig? Wollen Sie damit sagen, daß der Engländer alles anderen Rassen außer 
seiner eigenen verachtet?"

Solange, bis er sie assimiliert hat. Was er verachtet ist nicht die andere Rasse, sondern die andere Zivili-
sation. Er mag es nicht, wenn man ihn einen Itaker nennt - aber wenn er mit braunen Augen und oliven-
farbener Haut zur Welt gekommen ist, wird es ihm Vergnügen bereiten, diese Eigenschaften bis auf einen 
Spanischen Landedelmann zurückzuverfolgen, der beim Untergang der Großen Armada an eine englische
Küste gespült wurde. Alles bei uns ist eine Sache von Gefühl und Assoziation.
Das Vorstehende zitiert nach Dorothy L. Sayers, etwa 1936.

In den vergangenen Wochen wurde bezüglich jener Frau Markle, die vor ein paar Jahren in das Haus
Battenberg einheiratete, in einigen Kommentaren behauptet, daß sie rassistisch herabgesetzt worden sei.
Man muß heute vorsichtig sein, wie man sich hinsichtlich des Themas Rasse ausdrückt, es ist vielleicht
besser, etwas gedrechseltere Ausdrücke zu verwenden ...einem Gerücht zufolge hat jemand in Bezug auf
Frau M. davon gesprochen, sie bringe ein wenig "exotische DNA" in das Haus Sachsen-Coburg-Gotha..
Vor einigen Jahren ist einem Paparazzo da eine nette Replik eingefallen. Prinz Philipp von Griechenland
und Dänemark hatte gerade den Kamera-schwingenden Ausländer aufgefordert: "Geh doch zurück nach
Hause!" -und der rief dann, indem er an seiner hellenischen Mähne zupfte: "Efaristo! Efaristo!" (Danke!)

Soviel ist klar: Rassenvermischung ist die Hauptbeschäftigung der Mitglieder der "Royalty" und der 
internationalen Oberklassen. So war es schon immer. Bündnisse waren zu festigen, Erbinnen mußten 
gesichert werden. In diesen Kreisen waren Heiraten zwischen den Rassen schon immer Teil der alltäglichen
Realität. Prinz Henry von Wales, Herzog von Sussex, hat seine Braut ganz genau nach dieser alten Tradition 
des aristokratischen Lebens ausgesucht. Und Ahnenforscher haben dann unvermeidlich herausgefunden, 
daß Frau M. in Wirklichkeit von der alten Familie der Grafen von Northumberland, den Percies, abstammt. 
Für mich überhaupt keine Überraschung. (Auf der anderen Seite habe ich noch nie gehört, daß irgend 
jemand  interessante Entdeckungen über die Vorfahren der armen und ganz gewöhnlichen Frau Middleton 
(der Frau von Prinz William, A. d. Ü.) gemacht hätte. Das gibt einen Minuspunkt.

Mit guten Argumenten wurde die Hypothese vorgetragen, daß Königin Elisabeth selbst - auf dem Umweg 
über den Süden Spaniens - von einem Enkel des Propheten Mohammed abstammt. Klingt sehr wahrschein-
lich.Vielleicht sollten die Sicherheitsdienste ein Auge darauf haben, ob sie sich "radikalisiert" hat."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Samstag, 18. Januar 2020

EIn ehemaliger Schweizer Gardist, der Film "Die beiden Päpste" und der wahre Papst.


Aldo Maria Valli hat in seinem blog "Duc in altum" den Brief veröffentlicht, den ihm ein ehemaliger Schweizer Gardist geschrieben hat, nachdem der den Film "Die beiden Päpste" gesehen hatte. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE ZWEI PÄPSTE" UND DER WAHRE BENEDIKT XVI"
Brief eines Schweizer-Ex-Gardisten- veröffentlicht im blog von Aldo Maria Valli

Liebe Freunde von "Duc in altum", ein Schweizer Ex-Gardist hat mir einen Brief geschrieben. mit einer liebevollen Erinnerung an Benedikt XVI; Ich präzisiere, daß- weil ich den Film, von dem der Autor schreibt, nicht gesehen habe, ich nicht weiß, ob sein Urteil darüber gerechtfertigt ist. Ich denke aber. daß seine Erinnerungen verdienen, geteilt zu werden.

A.M.V:

*  *  *

Lieber Aldo Maria Valli,  vor einigen Wochen habe ich "Die beiden Päpste" bei Netflix gesehen, und muß sagen, daß ich als päpstlicher Schweizer Gardist im Dienst von Benedikt XVI während seines gesamten Pontifikates Im Dienst war, von der genauen Rekonstruktion des Vaticans berührt war.
Aber schrittweise beim Zusehen nahm mein guter Eindruck ab, Ich war überrascht und traurig, Benedetto als gierig, böse,gemein, mit unkontrollierter Machtgier dargestellt zu sehen,

Tief in meinem Herzen dachte ich: aber das ist nicht der Papst, den ich gekannt und dem ich gedient habe! In diesen Tagen, als ich die journalistischen Berichte über die Geschichte des Buches von Kardinal Sarah las, empfand ich das gleiche Gefühl und das gleiche Missfallen:
Die Presse präsentiert uns oft einen Benedikt XVI, den es nicht gibt. Was sie uns präsentieren, ist ein Witz, als ob die Journalisten  uns Papst Benedikt als den aus der Fiktion des Filmes beschrieben und nicht den realen.

Ich kann sagen, daß ich einem Benedikt XVI gedient habe, der gut, großzügig, nett, völlig uninteressiert an Machtfragen und am Erscheinungsbild war. Das habe ich acht lange Jahre lang getan und ich habe Erinnerungen voller Dankbarkeit und Zuneigung daran.

Es gibt viele Momente, über die ich sprechen könnte: die öffentlichen Feiern auf dem Petersplatz, die Begegnungen im Apostolischen Palast, die Audienzen, aber auch private Momente, wie er in einer Osternacht meinen guten Freund taufte und ich Pate war oder als ich Gelegenheit hatte, dem Papst meine Eltern vorzustellen. Und dann haben sich Erinnerungen an die in Castel Gandolfo verbrachten Tage in mein Gedächtnis eingeprägt, wo einmal -an meinem Namenstag -Benedetto sich an mich erinnerte und mir durch den Sekretär seine Glückwünsche ausrichten ließ. Oder als er-nach dem Essen-einige Portionen des Desserts zur Seite stellen ließ, die dann den Schweizer Gardisten serviert wurden, die in dieser Nacht Dienst hatten.


Donnerstag, 16. Januar 2020

Fundstück

Stephan Baier kommentiert in "Die Tagespost" die Bekanntgabe der Entwicklung der Mitgliederzahlen der Katholischen Kirche Österreichs für das vergangene Jahr.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel
Kommentar um „5 vor 12“: Kirchenaustritte, in Watte verpacktbeginnt der Artikel so- Zitat

67.583 Österreicher sind im Vorjahr aus der katholischen Kirche ausgetreten - 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Warum packt man die alarmierenden Zahlen Jahr für Jahr in Watte?
Die Katholikenzahl in Österreich sei im Vorjahr „leicht zurückgegangen und weitgehend stabil“, berichtet die kirchenamtliche Agentur Kathpress. Alles gut? Kein Grund, brave Kirchenbeamte zu wecken?  (....)

Quelle: Die Tagespost, S. Baier

Sonntag, 12. Januar 2020

dpa meldet: Kardinal Pell verlegt...

Wie dpa meldet, ist Kardinal Pell nach einem "Drohnen-Zwischenfall" in ein anderes Gefängnis verlegt worden. U.a. berichtet auch die NZZ .Hier geht´s zum Original:   klicken
Unter dem Titel:

"INHAFTIERTER KARDINAL PELL NACH DROHNEN-ZWISCHENFALL VERLEGT" 

beginnt der Artikel so- Zitat:
"Nach einem Zwischenfall mit einer Drohne  soll der australische Kardinal George Pell von seinem Gefängnis in Melbourne in ein anderes Gefängnis verlegt worden sein. Eine Drohne sei nahe dem Besuchergarten der Anlage geflogen, berichtete die australische Nachrichtenagentur AAP am Sonntag. Demnach sollte diese wahrscheinlich Bilder von Pell machen."  (....)

Quelle: NZZ

Sonntag, 5. Januar 2020

Heimweh nach Bayern...

Domradio hat Tassilo Forchheimer vom BR zum  Filmbericht über das Leben des Emeritus in Mater Ecclesiae interviewt.
Hier geht´s zum Original mit dem Titel:

"DIE BAYRISCHE HEIMAT HAT SEINEN GLAUBEN GEPRÄGT"        klicken

Quelle: domradio.de 

Freitag, 3. Januar 2020

Fundstück II

Stefan Rehder kommentiert für "Die Tagespost"  die jüngsten Aussagen des Kölner Erzbischofs, der sich nicht nach dem gerade Opportunen und Zeitgeistgemäßen richtet und sich so erfreulich von so manchem Kollegen im Bischofsamt unterscheidet.
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel
"Kommentar : Der Unbequeme"
beginnt der Artikel so:
 

"Am „Fest der Unschuldigen Kinder“ erinnerte der Kölner Kardinal Woelki daran, dass jedes Kind, geboren oder ungeboren, vom Augenblick seiner Zeugung an ein von Gott gewolltes und geliebtes Kind sei.

Woelki, ist ein unbequemer Mann. Einer, der sich – gelegen oder ungelegen – öffentlich für die Aufnahme von Flüchtlingen und gegen die Tötung ungeborener Kinder im Mutterleib ausspricht. "  (....)


Quelle :domradio.de, S. Rehder

Sonntag, 29. Dezember 2019

M. Tosatti kommentiert McCarricks Geldgeschenke

Marco Tosatti analysiert und kommentiert bei Stilum Curiae den Artikel der Washington Post, in dem über die Geldgeschenke des Ex-Kardinals McCarrick berichtet wird. Er fragt auch nach dem cui bono der jetzigen Veröffentlichung.
Hier geht´s zum Original:  klicken

MCCARRICK, DREI PÄPSTE, DAS GELD, DIE MACHT. DIE WASHINGTON POST.

"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae. ich habe aufmerksam den Artikel gelesen, den die Washington Post dem Geld gewidmet hat, das Ex-Kardinal McCarrick an Prälaten, Nuntien und- wie es scheint- auch Päpsten - verteilt hat. Ich rate Ihnen, das im Original zu lesen (....) Der Artikel sollte in seiner Gesamtheit gelesen werden, sonst riskiert man ihn nicht zu verstehen. 

Und vor allem muss man verstehen, dass einige der engagiertesten bergoglistischen Journalisten sofort die Gelegenheit wahrnahmen, sich der Tatsache zu rühmen, dass McCarrick zwar Geld an Johannes Paul II. Und Benedikt XVI. gesenden habe, der Name Jorge Mario Bergoglio jedoch nirgends erwähnt würde. Das heißt, sie versuchten, Wojtyla und Ratzinger mit ein bißchen oder viel Schmutz zu bewerfen.

Und sie merken nicht, dass sie auf diese Weise die Überzeugung einer engen Bindung zwischen den beiden untermauern: McCarrick schickt Geld, um sich das Mitgefühl derer zu verschaffen, die mit ihm nicht oder noch nicht befreundet sind. Ein Versuch, Wohlwollen zu erlangen. 
McCarrick muss den guten Willen von Papst Bergoglio nicht gewinnen, der ihn unmittelbar nach der Wahl von den von Benedikt XVI auferlegten Restriktionen befreite. Und das zahlt sich mit Sicherheit aus, wenn die Päpstliche Stiftung, deren Gründer und Präsident er ist, positiv auf die persönliche Bitte des Papstes um ein gigantisches Darlehen reagiert (die dann gekürzte Summe von 25 Mio. US $ beantragt), um die bankrotte Klinik IDI zu finanzieren .


Es ist interessant, den Artikel zu lesen, und er hat mich zu einigen Überlegungen angeregt.

Die erste ist, daß McCarrick über sechs Millionen Dollar von zahlreichen Spendern auf sein persönliches Konto erhalten hat, das über fünfzehn Jahre allein von ihm verwaltet wurde. Und daß das meiste Geld für wohltätige Zwecke verwendet wurde. Ohne jemanden verteidigen zu wollen, geschweige denn McCarrick, es gibt keinen Zweifel, daß dies zu seinen Gunsten zu sagen ist.


Samstag, 21. Dezember 2019

Marco Tosatti zum Propagandafilm "Die beiden Päpste"

Marco Tosatti kommentiert und kritisiert bei Stilum Curaie  den Netflix-Film "Die beiden Päpste"
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"NETFLIX , "DIE BEIDEN PÄPSTE". EINE HAGIOGRAPHIE FÜR PAPST BERGOGLIO."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Trolle und diverse heimliche Leser, ich muß Ihnen erzählen, daß mich gestern ein Leser von Stilum Curiae fragte, ob jemand den gerade gestarteten Netflix-Film "Die beiden Päpste" gesehen habe- um einige Informationen geben und vielleicht ein Urteil abgeben zu können.  Ich hab Netflix nicht und normalerweise sehe ich mir angesichts des Niveaus dort, selten Filme im Fernsehen an.
Ich bin nachmittags  in das Haus eines Freundes gegangen. Und was habe ich dort gefunden?
Die Tochter des Hauses (15 Jahre alt) sah sich bei Netflix den Film "Die beiden Päpste" an .
Ich weiß nicht warum- im Augenblick praktiziert sie -obwohl getauft- wohl sicher nicht..

Es hatte gerade erst begonnen- und gut -deshalb habe auch ich begonnen, den Film anzuschauen, angespornt von dem Verantwortungsgefühl gegenüber dem unbekannten Stilum-Curiae-Leser, der darum gebeten hatte. Natürlich habe ich dieses Zusammentreffen als Zeichen des Schicksals interpretiert und habe -dem folgend- bis zu Ende zugeschaut. um für Sie- liebe Stilum-Curialisten schreiben zu können.

Wenn ich ehrlich sein soll-  der Film erschien mir wir ein honigsüßer "Hackbraten".
Wäre ich Verschwörungstheoretiker würde ich sagen, daß es sich um ein Werk der Bergoglio-Presse-Gang handelt, als eine Art Investitur eines der  spaltendsten, problematischsten und katastrophalsten Pontifikate (zumindest in der Neuzeit) in der langen und unruhigen Kirchengeschichte. 

Der Film suggeriert den Gedanken, dass es eine große Freundschaft und Vertrautheit zwischen den beiden gab und vielleicht immer noch gibt.

Wir sehen Benedetto, wie er für Kardinal Bergoglio Klavier spielt und mit ihm über die Beatles und die Abbey Road spricht. Na schön...

Dann setzen sich die beiden in die Sixtinische Kapelle und Benedetto läßt sich von Bergoglio die Beichte abnehmen, Er vertraut ihm an, daß er zurücktreten will. Und er sagt ihm vorher, daß er Bergoglio- Papst werden wird und daß die Kirche eine Reform durch ihn benötigt.  Er begleitet ihn in dern Hof des Vaticans, wo ein Wagen auf den Kardinal wartet, und vor den Augen aller nimmt Bergoglio seine Hände und beginnt ihn Tango zu lehren.....erscheint Ihnen das annehmbar, auch wenn wir das ins Surreale und Metaphorische verweisen?

Während der Regisseur bei der Auswahl seiner Schauspieler für den jungen und weniger jungen Bergoglio Glück hatte,-ähnlich und glaubwürdig- war er in Hinsicht auf Joseph Ratzinger nicht so glücklich.


Freitag, 20. Dezember 2019

Fundstück

Die Tagespost kommentiert die beleidigten der Konkurrenz auf die Errichtung der Stiftung "Die Tagespost für katholische Publiszist" durch den Papa emeritus.
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Unter dem Titel:

„Monopole tun nie gut, Strukturkonservatismus auch nicht“

beginnt der Artikel so- Zitat:

"Der Chefredakteur der „Tagespost“, Oliver Maksan, hat der Kritik der „Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands“ (GKP) an der Errichtung der „Tagespost Stiftung für katholische Publizistik“ widersprochen.
„Dem emeritierten Papst Benedikt XVI. vorschreiben zu wollen, wie er katholische Publizistik in Deutschland zu fördern habe, befremdet“, sagte Maksan am Freitag in Würzburg." (....)


Quelle: DieTagespost

Zitat des Tages

Antwort auf die Frage nach dem warum und auf die Kritik der DBK-Medien an der Stiftung des Papa emeritus. Gefunden haben wir sie bei "Pax et bonum" unter dem Titel: "Ein Schlag ins Gesicht"
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"Das bedeutet nun nichts anderes, als das Papst em. Benedikt XVI. der Meinung ist, eine von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) wesentlich bezahlte Schule sei nicht geeignet, die katholische Stimme hörbar zu machen. Und weil diese Schule am Tropf der DBK hänge, sei sie auch nicht unabhängig katholisch. Offenbar läßt sich katholischer Journalismus nicht mit Kirchensteuergeldern vereinbaren.
Recht hat er ja. Doch krasser läßt sich kaum darlegen, welche Meinung Papst Benedikt XVI. über den deutschen Episkopat hat." 

Quelle: Pax et bonum

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Fundstück

Rudolph Gehring hat den Chefredakteur der Tagespost Oliver Maksan für CNA zu den Vorwürfen des ZdK -Präsidenten gegen seine Zeitung befragt.
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Unter dem Titel:

"Versuch, mundtot zu machen": Katholische Zeitung zu Vorwürfen von ZdK-Präsident Sternberg"


beginnt der Artikel so: -ZITAT:

"Die Vorwürfe des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, gegen "scharf agierende" katholische Medien sind auf deutliche Kritik gestoßen. Der ZdK-Präsident versuche offenbar, kritische Stimmen zum "Synodalen Weg" mundtot zu machen, so "Tagespost"-Chefredakteur Oliver Maksan in einer Stellungnahme gegenüber CNA Deutsch."

Quelle: CNA, R.Gehring 

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Fundstück. Papa em. Benedikt XVI ruft eine Publizistik-Stiftung ins Leben

Wie u.a. "Die Tagespost" berichtet, hat Papa emeritus Benedikt XVI eine Stiftung für Katholische Publizistik ins Leben gerufen und das so begründet: "Ich wünsche mir, daß die katholische Stimme gehört wird." Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"DIE TAGESPOST-STIFTUNG FÜR KATHOLISCHE PUBLIZISTIK "

beginnt der Artikel so-  ZITAT:

"Bislang fehlte im deutschen Sprachraum eine unabhängige Institution, die gezielt in
die Ausbildung katholischer Nachwuchsjournalisten investiert, bioethisch relevante 
Rechercheprojekte finanziert und katholische Medien zu mehr Reichweite und Gehör 
verhilft. Für diese und zahlreiche weitere Aufgaben hat der emeritierte Papst 
Benedikt XVI die „Tagespost Stiftung für katholische Publizistik“ ins Leben gerufen."
Quelle: Die Tagespost 

Dienstag, 17. Dezember 2019

Kardinal Pell: Weihnachten ohne Messe

Nico Spuntoni kommentiert für La Nuova Bussola Quotidiana die aktuelle Situation in der sich Kardinal Pell derzeit befindet und die Verschiebungen in der Öffentlichen Meinung über seinen Fall,
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AUSTRALIEN

"DAS TRAURIGE WEIHNACHTSFEST DES KARDINALS IM KERKER. OHNE MESSE"

Im Kerker in Melbourne, wird George Pell, der seine Strafe wegen Mißbrauchs absitzt, ein Weihnachtsfest ohne Hl. Messe erleben: das Gefängnis kann keinen Geistlichen und ihm ist es verboten zu zelebrieren.
In Erwartung des Obersten Gerichtshofes besteht das Klima der Hexenjagd weiter, aber nicht wenige kommen aus der Deckung, weisen die Anschuldigungen zurück und zeigen sich mit Pell solidarisch. Heute begeht er den 53. Jahrestag seiner Priesterweihe.

Die Hexenjagd-Atmosphäre begleitet Kardinal George Pell weiterhin, die ihn in die Isolation im Kerker von Melbourne führte, wo er eine 6-jährige Haftstrafe ableistet.  Ein Justizfall der beunruhigende Zweifel der völligen Unschuld des Verurteilten schwebt und über den der oberste australische Gerichtshof höchstwahrscheinlich entgegen dem Berufungsurteil eine Berufun zulassen wird.

Der starke Verdacht, daß die australische Justiz einen 78jährigen Unschuldigen hinter Gitter geschickt hat, vereint Tausende von Menschen rund um die Welt. Eine Überzeugung, die von Mark Weinberg geteilt wird,  einem der Richter- dem erfahrensten der drei- des Appellationsgerichtes von Victoria, der in einem ausführlichen und akribischen Text die Glaubwürdigkeit der Beweise gegen Pell zerpflückt, die von den Geschworenen im Prozess berücksichtigt worden waren. Darin widersspricht er der Mehrheit seiner beiden Kollegen.
Der frühere Chef der Bundesstaatsanwaltschaft hatte in den Anschuldigungen des Klägers "Unstimmigkeiten und Widersprüche" entdeckt und unterstrichen, daß "ei nige seiner Antworten einfach keinen Sinn ergaben."

Aufgrund dessen war Weinberg zu dem Schluss gekommen, daß der Berufung der Verteidigung des Kardinals gegen die sechsjährigen Strafe wegen sexuellen Kindesmissbrauchs stattgegeben werden sollte. Die abweichende Meinung der Richter Anne Ferguson und Chris Maxwell bestätigte jedoch das negative Urteil für Pell, der immer noch seine Haftstrafe im Melbourne Assessment Prison verbüßt.