Donnerstag, 31. Januar 2019

zum Trost

man will es manchmal echt nicht mehr lesen, was alles in dieser, unserer Kirche schief läuft und was alles an merkwürdigen Rezepten angeboten wird, die dem Versuch einen Brand damit zu erlöschen zu bringen, dass man noch ein paar brennende Kerzen dazustellt, gleichen.
Man frage sich ernsthaft ob der liebe Gott nicht sein Angesicht von uns gewandt hat, weil er eifnach keine Lust mehr auf den ganzen Dreck, dessen Schönreden bzw Vertuschen und die Verführung der vielen im Glauben Kleinen hat.
Es gibt schon lange, schon aus der Zeit Paul VI,  das Wort, dass Gott nach wie vor genug Berufungen hat, die entsprechenden Menschen aber genau deshalb nicht ruft, weil sie nur schlecht werden auf dem Weg zum Altar bzw zur ewigen Profess.
Es ist hier nicht der Raum das aufzudröseln, aber hatte man unter den vergangenen Päpsten JPII und Benedikt noch die Hoffnung dass diese Steuermänner der Kirche selbige auf einen ruhigeren Kurs bringen könnten, gar eine Generalüberholung des Schiffes eine bessere Schulung der Mannschaften anstoßen könnten, so hat man im gegenwärtigen Pontifikat diese Hoffnung schon lange nicht mehr.
Jedoch sollten wir uns eines ebenfalls vor Augen halten, eine Generalüberholung, und eine bessere Schulung der Mannschaft wollte schon das 2. Vatikanische Konzil und man kann es drehen und wenden wie man will, aber es scheint als sei man schon damals davon überzeugt gewesen, dass ein solches Unterfangen notwendig wäre.
Man kann nun auch hier lang und breit diskutieren dass aus dem pompös erwarteten Frühling nichts geworden ist, man kann ebenfalls feststellen, dass es ja wohl der Gipfel der Hybris ist, wenn Kardinäle, Bischöfe und Päpste meinen es machen zu können., dass der Heilige Geist zu einem zweiten Pfingsten vorbeikommt und so verstehen, dass der Heilige Geist sich genau deshalb sein Wehen eingestellt hat, aber wenn man mal soweit ist, so muss man konstatieren, was schon der Heilige Augustinus schreibt, auf der Erde und damit auch in der Kirche kämpfen permanent zwei  Mächte, die eine Macht ist das Reich Gottes, die andere das Reich der Welt.
Von daher, ohne das jetzt genauer aufzufächern, denke ich mir manchmal:
Vielleicht dient Franziskus dazu uns etwas klar zu machen, was Luther gesagt (und woran er selber leider nicht wirklich geglaubt hat) "nicht wir sind es, die die Kirche erhalten, auch unsere Väter waren es nicht, sondern der erhält die Kirche, der gesagt hat" fürchtet euch nicht, ich bin bei euch alle Tage, bis zum Ende der Welt.


M. Tosatti zur Zulassung von Kandidaten mit homosexuellen Neigungen zum Priesterseminar, was der Papst sagt und was die deutschen Bischöfe wollen....

Marco Tosatti kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana den Stand der Debatte um klerikale Homosexualität und besonders den Standpunkt, bzw. die verschiedenen Stellungnahmen des amtierenden Pontifex´ und deutscher Bischöfe.
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WEIHEN

"SCHWULE PRIESTER O.K., ABER KEUSCH. DEUTSCHLAND FORDERT DEN PAPST HERAUS."
Die deutsche Kirche fordert jetzt auch Papst Franziskus, ihren großen Förderer und Freund, heraus.
Das tut sie mit dem Thema der Ordination von Menschen mit homosexuellen Tendenzen. Die Erzdiözese Paderborn hat entschieden, daß Homosexualität kein Ausschlußkriterium für die Priesterweihe sein soll. "Wenn sie den Zölibat akzeptieren". Aussagen, die im Gegensatz zum Lehramt- auch aus jüngster Zeit- von Papst Franziskus stehen.

Die Botschaft ist wurde durch ein Interview mit dem WDR-Staatsfernsehen sehr weit verbreitet. "Wenn sie den Zölibat folgend leben, werden Homosexuelle zur Priesterweihe zugelassen" hat Michael Menke Peitzmeyer, Rektor des Paderborner Priesterseminars gesagt.
"Wir müssen zwischen der homosexueller Orientierung einer Person und homosexueller Praxis unterscheiden. "
Was in der Praxis zählt, sagte Msgr. Menke.Peitzmeyer, ist daß der Kandidat sich verpflichtet, den Zölibat in voller Treue zu leben, wie es auch die heterosexuellen Priester tun müssen. Auch wenn jetzt "die Tatsache daß jemand regelmäßig homosexuelle Beziehungen hat, ist- glaube ich- ein Kriterium, um diese Person vom Priestertum auszuschließen."

Diese Absichtserklärung widerspricht der jahrhundertelangen, ununterbrochenen Praxis der Kirche und einem Verbot, das mit Benedikt XVI nach der ersten Welle von Skandalen und klerikalem Mißbrauch Ende der 90-er Jahre formal geworden ist. 2005 gab es ein Dokument zu den Auswahlkriterien für die priesterliche Berufung von Personen mit homosexuellen Tendenzen vor ihrer Zulassung zum Seminar und den Orden eine negative Botschaft, die bekräftigte, daß die "Kirche, die den fraglichen Personen großen Respekt entgegenbringt, kann diejenigen nicht zu den Seminaren und Orden zulassen, die Homosexualität praktizieren und tief verwurzelte homosexuelle Tendenzen aufweisen oder die sog. schwule Kultur befürworten. Die genannten Personen befinden sich tatsächlich in einer Situation, die ein schwerwiegendes Hindernis für korrekte Beziehungen zu Männern und Frauen sind.
Die negativen Folgen, die sich aus der Weihe von Menschen mit tiefverwurzelten homosexuellen Tendenzen ergeben können, dürfen nicht vernachlässigt werden." 
Diese Stellungnahme wurde in das Dokument von 2017 "Zur Gabe der Berufung zum Priestertum"  aufgenommen.

S. Magister berichtet über einen bisher vernachlässigten Mißbrauchsskandal

Sandro Magister berichtet bei Settimo Cielo über eine drohende weitere "tickende Zeitbombe" - den Skandal des sexuellen Mißbrauchs von Ordensfrauen durch Kleriker, der bisher noch nicht öffentlich geworden ist.
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"SEXUELLER MISSBRAUCH VON NONNEN. DIE NÄCHSTE BOMBE,  DIE BALD EXPLODIEREN WIRD"

Nach dem zu urteilen, was Franziskus kürzlich im Flugzeug, das ihn von Panama nach Rom zurückbrachte, geschrieben und gesagt hat, wird der von Hl. Dienern an Minderjährigen begangene Mißbrauch das Hauptthema des vom 21. -24. Februar in Rom einberufenen Gipfeltreffens zwischen dem Papst und ungefähr 130 Präsidenten der Bischofskonferenzen der Welt sein.

Das Risiko dabei ist, daß die Plage des Mißbrauchs, die in Europa und Süd-und Nordamerika bei den Tätern vorherrscht und die homosexuelle Aktivitäten mit Jungen und sehr Jungen bedeutet- übergangen wird.

Aber das ist nicht alles. Es gibt noch eine andere Seuche, über der ein Grabtuch des Schweigens hängt. Und das ist die des von Klerikern begangenen sexuellen Mißbrauchs von Nonnen. Das ist eine Seuche -laut der  Berichte, die den Schleier als erste gelüftet haben -die vor allem in Afrika weit verbreitet ist. Aber sie scheint auch in Asien präsent zu sein.

Zur Zeit findet in Indien der sensationellste Skandal dieser Art statt. Es ist der, dessen Protagonist Bischof Franco Mulakkal ist, das frühere Oberhaupt der Diözese von Jullundur in Panjab -so wie Berater des Vaticans für den interreligiösen Dialog- der im Gefängnis landete und jetzt vor Gericht steht und dessen Opfer eine Nonne aus Kerala ist, die zur Kongregation der Missionare Jesu gehört, die vom Bischof zwischen 2014 und 2016 ein dutzendmal  sexuell mißbraucht worden sein soll- der jedoch sagt, er sei unschuldig.

Seltsamerweise haben außerdem die Bischofskonferenzen in Afrika und Asien acht Jahre, nachdem sie die Aufforderung von der Glaubenskongregation bekommen hatten- immer noch keine Richtlinien zur Handhabung der Fälle Mißbrauchs Minderjähriger entwickelt.

Einer der Gründe für diese Trägheit ist- wie Papst Franziskus selber beobachtet hat- die sehr spärliche Kenntnis der Schwere und Universalität der Frage auf diesen Kontinenten, die als nur dem Westen zugehörig angesehen wird. Das trifft auch auf die Seuche homosexueller Aktivitäten zu.


Mittwoch, 30. Januar 2019

Doch kein Mord...

wie so viele Medien es gern haben wollten....kein Skelett, das man in einen saftigen Mordfall umdichten könnte- sondern wie sich herausstellte "antike Knochen"....domradio berichtet.
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Unter dem Titel:

"ERMITTLUNG WEGEN MORDVERDACHT EINGESTELLT"


beginnt der Artikel so:

"Der "Krimi" im Vatikan ist beendet: Die in der Vatikanbotschaft in Rom entdeckten menschlichen Überreste stammen aus der Antike. DNA-Tests ergaben, dass die Knochen auf einen Zeitraum zwischen 90 und 230 nach Christus zu datieren sind."

Quelle: domradio. de

Fundstück

Felizitas Küble schreibt in "Christliches Forum" über die Bedeutung des Beichtgeheimnisses für den Schutz der Gläubigen vor geistlichem Missbrauch.
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Unter dem Titel

"WIE UND WARUM DAS BEICHTSIEGEL DIE GLÄUBIGEN VOR SEELSORGERLICHEM MISSBRAUCH SCHÜTZT" 

beginnt Felizias Küble ihren Artikel so:

"In der Öffentlichkeit wird viel über sexuellen Missbrauch diskutiert, doch für das Seelenleben vieler Menschen ist auch der geistliche Missbrauch äußerst verstörend und führt oft zu jahrelangen psychischen Problemen, nicht selten auch zu einer Abwendung vom Glauben.  
Mir ist dies durch Gespräche mit Betroffenen seit Jahrzehnten bekannt. " (…)

Quelle: Charismatismus WordPress., Christliches Forum, F. Küble

Die verwirrenden kalkulierten Widersprüche des Papstes

Riccardo Cascioli analysiert und kommentiert bei One-Peter-Five die in sich widersprüchliche Art des amtierenden Pontifex,, sich zu auszudrücken. 
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  "PAPST FRANZISKUS´ KALKULIERTE WIDERSPRÜCHE" 

Bei Papst Franziskus´ Pressekonferenz beim Rückflug von Panama sind wie immer alle Arten interessanter Gedanken vorgebracht worden. Immer im Bewußtsein, daß wir es hier nicht mit lehramtlichen Äußerungen sondern persönlichen Meinungen zu tun haben, die deshalb immer in Frage gestellt werden können, haben sie großes Gewicht - wenn auch nur weil sie vom Papst geäußert werden - dazu gedacht der Katholischen Öffentlichen Meinung Orientierung zu geben und denen Wahrnehmungen von der Kirche zu geben,. die nicht katholisch sind.
Seine Äußerungen sind auch diskussionswürdig -weil sie uns einerseits Hinweise auf die Methoden gibt, die der Papst in seiner Argumentation benutzt, während sie uns andererseits einen Ausblick auf die pastoralen Entscheidungen, die er trifft oder zu treffen plant, gibt.

Was bei diesem Interview hauptsächlich ins Auge springt, ist die widersprüchliche Art des Papstes sich auszudrücken, die Art, mit der er einer Sache zustimmt aber auch ihrem Gegenteil, so daß jeder seinen Reden entnehmen kann, was ihm gefällt. Ein perfektes Beispiel dafür ist die Antwort, die er bei dieser Konferenz auf die Frage nach dem priesterlichen Zölibat gegeben hat. Im ersten Teil seiner Bemerkung verteidigte er -"mit gezogenem Schwert" das "Geschenk" des Zölibats -seine ewige Gültigkeit, der-wie er sagte- nicht zur Diskussion gestellt wird, nicht einmal in ferner Zukunft. 

Aber dann- schauen Sie wie er eine Ausnahme macht: "Es könnte nur eine Möglichkeit geben- in weit entfernten Orten - ich denke da an die Inseln im Pazifischen Ozean- etwas zu bedenken, wenn es die pastorale Notwendigkeit gibt." Das heißt: wenn es einen Priestermangel gibt und die Eucharistie nur selten gespendet werden kann- dann ist es o.k. 
Und so verstehen wir, warum gewisse Nachrichtenagenturen Schlagzeilen über diese Pressekonferenz brachtne, die lauteten: "Papst sagt Zölibat kann nicht geändert werden" andere aber "Papst sagt, er ist offen für verheiratete Priester".
Aus dieser Rede kann jeder den Teil entnehmen, der ihm am besten paßt. 

Dienstag, 29. Januar 2019

Nicht nur Kirchen....

Wie World Israel News berichtet, ist zum zweitenmal innerhalb einer Woche in Jerusalem eine Synagoge entweiht worden. Über Täter und Motive ist noch nichts bekannt.
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Unter dem Titel:
"JERUSALEMER SYNAGOGE ENTWEIHT. "ERINNERT AN DUNKLE PERIODEN DER JÜDISCHEN GESCHICHTE" 

beginnt der Artikel von WIN so:

"Die Synagoge der Französischen Gemeinde von Kiryat Yoval -im Südwesten Jerusalems wurde Montag Nacht verwüstet. Der Torah-Schrein wurde zertrümmert und die Torah-Rollen auf den Boden geworfen."





M. Tosatti berichtet über die Entwicklung für die chinesischen Katholiken nach Unterzeichnung des Abkommens

Marco Tosatti analysiert und kommentiert bei Stilum Curiae die Entwicklung für die Katholische Kirche in China- nach Unterzeichnung des vaticanisch-chinesischen Abkommens. 
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"NACHRICHTEN AUS CHINA. PRIESTER, DIE NACH DEM ABKOMMEN AUFGEBEN"

                                                           Westliche Religion?
Der Direktor von Asia News, Pater Bernardo Cervellera hat sich gemeinsam mit anderen Experten im Europäischen Parlament zum Thema Religionsfreiheit zu Wort gemeldet. In seinem interessanten Beitrag hat er u.a. festgestellt: "die Sprecherin des Außenministeriums Frau Hua hat erklärt: "Sie verstehen China nicht. Sie wissen nicht, wieviele buddhistische und taoistische Tempel und wieviele Christliche Kirchen in China legal aktiv sind? Die chinesischen Bürger erfreuen sich dem Gesetz nach der vollen Religionsfreiheit! Wir haben präventive Maßnahmen gegen die Terroristen und Extremisten ergriffen, um den vielen normalen Leuten zu ermöglichen, sich  ganz der normalen Religionsfreiheit zu erfreuen."

Vielleicht werden in China alle jungen Katholiken unter 18 Jahren als "Terroristen" betrachtet, weil man ihnen verbietet, an der Weihnachtsmesse, der Sonntagsmesse und der Katechese teilzunehmen.
Damit sie sich der vollen Religionsfreiheit in den Grund-Mittel und- Hochschulen in den verschiedenen Provinzen Chinas (Anhui, Henan, Innere Mongolei) erfreuen können, haben die Vertreter des Erziehungsministeriums Schülern und Studenten verboten, Weihnachten und das astronomische Neujahrsfest zu feiern, sich Geschenke zu machen;  und in anderen Provinzen (Hebei, Shaanxi, Yunnan) wurden in den Städten Feiern und Weihnachtsschmuck verboten- weil die eine "Aggression gegen die chinesische Kultur" seien, eine Unterwerfung unter die "geistige Verschmutzung des Westens".
Abgesehen vom historischen Fehler, das Christentum als "Religion des Westens" anzusehen (Jesus wurde in Asien geboren und das Christentum kam im 7. Jahrhundert aus dem Irak nach China) ist klar, daß die kommunistische Partei Chinas im Namen von "Sicherheit und nationalem Patriotismus" einen wirklichen und richtigen Religionskrieg gegen das Christentum und die Katholiken führt.

Insgesamt ist die Dynamik des Widerstandes leicht zu verstehen, der eine wichtige Rolle- wenn nicht sogar die wichtigste- spielt, die Chinesen der Außenwelt entgegen bringen. Die Mauern, die die Verbotene Stadt umgeben, sind hoch...uns schon können wir sagen, wie wichtig diese Innen /außen-Dynamik ist.

                                                               Ausstiege

Immer noch bei Asia News finden wir einen Artikel von "Pater Peter", Priester der patriotischen Kirche Chinas. Darin werden wir informiert, daß mehrere Priester den Dienst aufgegeben haben, weil sie nicht in die patriotische Vereinigung eintraten wollen, eine fiktive Institution, die vorgibt,  die offizielle Kirche, die katholische, apostolische und römische Kirche zu reproduzieren und zu ersetzen. 



Bergoglio : erst die Kirche-jetzt die internationale Politik. Antonio Socci kommentiert

Zum Abschluss der Panama-Reise des amtierenden Pontifex  kommentiert A. Socci bei Lo Straniero auf gewohnt pointierte Weise die päpstliche Politik und Diplomatie gegenüber kommunistischen Diktaturen wie Venezuela oder der Volksrepublik China.
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"BERGOGLIO GEGEN DIE VÖLKER" 
Es wird immer klarer daß.Papst Bergoglio jetzt für die Völker des Ostens und des Westens ein großes Problem ist.
Der "Fall Venezuela" hat das offensichtlich gemacht, ebenso wie vorher schon das Bündnis des Vaticans mit dem kommunistischen Regime Chinas und die Explosion des Migrationsnotfalls, der Italien und Europa destabilisiert hat.
Diese drei "Themen" lassen den Frontalzusammenstoß zwischen Bergoglio und den betroffenen Völkern und der Politik des Weißen Hauses erkennen.
Nicht zufällig wurde Trump bereits während des Präsidentschaftswahlkampfes vom argentinischen Papst angegriffen. Das Pontifikat Bergoglios ist ein Produkt der Obama/Clinton-Epoche, die diese Agenda beförderte ohne eine politische Antwort zu haben (und auch Macron ist eine lahme Ente).

Die erste bergoglianische Destabilisierung richtet sich offensichtlich gegen die Kirche, die bis zu Benedikt XVI die zuverlässigste und repräsentativste und älteste Institution des Welt war. Und die heute -mit Bergoglio- in die schwerste Krise ihrer Geschichte gestürzt wurde.

Bergoglio hat die Kennzeichen des Papsttums umgeworfen: keine spirituelle Botschaft mehr, modern, nichts Übernatürliches, immer Politik. Die Verkündung des einzigen Erlösers Christus wurde durch die Nachahmung der politisch korrekten UNO ersetzt- mit einem starken Unterton der radikalen Linken. Es ist die alte Befreiungstheologie.
Nicht zufällig wurde in dieser Stunde Kardinal Cipriani, Erzbischof von Lima und Oberhaupt der peruanischen Kirche "pensioniert" und durch Don Carlos Castillo, Schüler von Gustavo Gutierrez, dem Gründer der Befreiungstheologie, ersetzt.


Montag, 28. Januar 2019

Fundstück oder solange die Kirche noch solche Bischöfe hat....

CNA Deutschland berichtet über die Predigt, die Bischof Rudolf Voderholzer bei einer Pontifikalvesper im Regensburger Dom St. Peter anläßlich des 6. Jahrestages seiner Bischofsweihe gehalten hat. Sie gibt uns Anlass zur Hoffnung in einer Zeit, in der die Mehrzahl der deutschen Bischöfe dem Aggiornamento an den Zeitgeist hinterherläuft. Danke Exzellenz!
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mit dem Titel :
"Die Kirche kann sich nicht neu erfinden": Voderholzer warnt vor "reißerischen" Aussagen"
der so beginnt: 

"Bischof von Regensburg: Statt Kirche "neu erfinden zu wollen", geht es jetzt vielmehr darum, neue Wege der Verkündigung, der Pastoral und der Nächstenliebe zu finden."


Lesen!

Quelle: CNA

Fr. Hunwicke spricht.....

heute - auf gewohnt amüsante Weise- über den liturgisch umstrittenen Gedenktag für Kaiser Karl den Großen und seine Vorbildlichkeit in ehelicher Treue....
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"DIESE GESEGNETEN KÖNIGE"
Heute, am 28. Januar wird an vielen Orten der liturgische Gedenktag Kaiser Karls des Großen gefeiert. Kanonisiert wurde er von einem Gegenpapst, (Paschalis III, einer Kreatur Barbarossas) und er gehört nicht zum Martyologicum Romnanum. so daß er heutzutage taktvoll als Seliger gefeiert wird. 
Ich hoffe, daß jene, die ihn verehren, mir den Zynismus verzeihen werden, wenn ich feststelle, daß er Gueranger-Artikel über ihn eher amüsant zu lesen ist, als der zornige Versuch, Vorwürfe zurückzuweisen, daß das Eheleben Karls des Großen weniger als vorbildlich gewesen sei. 

Und in zwei Tagen werden die, die des seligen (beachten Sie mein kleingeschriebenes s) Charles Stuarts gedenken, dem das Wort "seliger" 1602 von den Anglikanern beigefügt wurde (autorisierte Texte habe ihn meinem besten Wissen nach niemals einen Heiligen genannt).

Das war zu einer Zeit,als Könige Mätressen hatten- als natürliche Zugabe zur Königlichen Majestät ( ich glaube sogar, daß es einen deutschen König gab, ein lobenswert treu ergebener Bursche, der eine Anzahl Mätressen dem Titel nach hatte, obwohl er niemals Hand oder irgendewtas anderes an sie legte. 

Aber der selige (beachten Sie mein schlau kleingeschriebenes s) Charles war für seine eheliche Keuschheit bekannt. Die "Hofmasken" seiner Regierungszeit priesen das Thema der keuschen ehelichen Liebe. Man kann schlimmere Themen als dieses in königliche Ideologien aufnehmen. 

Ich denke, daß dieser selige (beachten Sie mein schlaues kleingeschriebenes s) ein ziemlich guter Kandidat zur Nachahmung sit- in dieser Zeit ritualisierter und von der Regierung befürworteter Promiskuität ist. 

Möge der selige Charles. der Königliche Märtyrer, für uns alle beten. 

Und möge der Nichtmärtyrer und ehelich umstrittene Selige Karl der Große das Gleiche tun."

Quelle: liturgicsalnotes,. Fr. J. Hunwicke  

Päpstliche Diplomatie....

In seiner heutigen allmontäglichen Kolumne bei "Monday in the Vatican" analysiert und kommentiert  A.Gagliarducci die Diplomatie des Hl.Stuhls im aktuellen Pontifikat.
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"WELCHE IST DIE DIPLOMATIE VON PAPST FRANZISKUS?"  
In Panama haben Papst Franziskus Nachrichten über die Krise in Venezuela erreicht, die ausbrach, nachdem Juan Gaido sich selbst zum Interimspräsidenten  ernannt hatte und einige Staaten ihn als Präsidenten anerkannten andere aber nicht.  Kurz nachdem das Pressebüro des Hl. Stuhls betont hatte, daß Papst Franziskus die Entwicklung in Venezuela aufmerksam verfolge.

Wenn es zu diplomatischen Beziehungen kommt, hat der Hl. Stuhl immer den Dialog mit 
Regierungen gesucht- gleich um welche Art von Regierung es sich  handelte. Zur Maduros Einführung ins Präsidentenamt hat der Hl. Stuhl nicht den Nuntius geschickt sondern den niedrig-rangigeren Mitarbeiter der Nuntiatur George Konvakok. Aus diese Weise hat der Hl. Stuhl alle Wege offen gelassen und Maduro gleichzeitig gezeigt, daß seiner Regierung nicht die einem Präösidenten gebührende Aufmerskamkeit gezeigt werde.

Das ist immer die diplomatische Haltung des Pontifikates gewesen. Schlüsselworte ders Diplomatie sind Präsenz und Dialog, zum Wohl der betroffenen Christen. Das Konkordat mit Nazideutschland der 30-er Jahre : die Ostpolitik während des Kalten Krieges, das vertraulische Abkommen zur Ernennung der Bischöfe muß durch diese Brille gelesen werden.

Mit dieser Lesart kann man verstehen, warum der Hl. Stuhl nie die Diplomatischen Beziehungen zu Kuba abgebrochen hat, nicht einmal als Fidel Castros Regime hart gegen die Christen vorging. Sogar eine Episode aus Panamas Geschichte enthüllt, daß die Päpstliche Nuntiatur Diktator Daniel Noriega Zuflucht gewährte, der später die Nuntiatur spontan verließ und verhaftet wurde.

Offensichtlich hat jeder Papst Spuren seiner diplomatischen Linie hinterlassen. Der Hl. Johannes Paul II überwand die Ostpolitik und machte die Kirche zu einem Bollwerk gegen die säkularisierte Welt, Benedikt XVI setzte bei seiner diplomatischen Linie auf die Verkündung der Wahrheit.

Papst Franziskus charakterisiert seine diplomatischen Aktivitäten auf die Kultur der Begegnung und Staatssekretär Pietro Parolin ist dazu berufen, diese Linie in die Praxis umzusetzen.


Die Tagespost zur Meinungsfreiheit für Katholiken

Woran wir uns vielleicht im täglichen Umgang mit den Medien schon gewöhnt haben, analysiert und kommentiert die "Tagespost".
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unter dem Titel:

"Wo die Meinungsfreiheit für Katholiken gefährdet ist"
beginnt der Beitrag so: 

"Wenn Katholiken mit dem Mainstream konforme Ansichten äußern, sind ihre Wortmeldungen stets willkommen. Darüber hinaus besteht an ihrer Meinung kaum Interesse." (….)

Quelle: Die Tagespost

Sonntag, 27. Januar 2019

Tweet zum Tage und zur Feier des Geburtstagskindes....


Marco Tosatti über die "stille Vernichtung des kontemplativen Lebens in Klausur."

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"KLAUSTROPHOBIE. DER KRIEG DES VATICANS GEGEN DIE KLAUSURKLÖSTER. WARUM?"
Es sind keine einfachen Zeiten für die Menschen, die die Katholische Kirche lieben. Nicht für die Laien, nicht für die Priester, manche Bischöfe und einige Kardinäle. Aber wie es aussieht noch weniger für diejenigen, die das geweihte Leben gewählt haben, ein Leben der totalen Hingabe an Gott und das Gebet.  Wie uns in in diesem schönen Buch von Aldo Maria Valli erklärt wird, das die Angriffe dokumentiert, die von der Spitze der Kongregation, die sich um die Klöster kümmert -und die sicher- wie üblich- nicht nur eigenem Geschmack und eigener Neigung folgt -gegen dieses Juwel der Spiritualität führen, das die Klausurklöster sind.

Das Leben im Gebet und in der Kontemplation des Göttlichen Mysteriums und zur Sühne der Sünden der Welt ist ein großer Schatz, der in Klöstern tausendjährigen Lebens bewahrt wird, aber heute ist dieser Schatz in Gefahr- und das nicht durch einen Angriff von außen sondern auf Initiative der eigenen Katholischen Hierarchie. Der Angriff erfolgt aus der Apostolischen Konstitution "Vultum Dei Quaerere" und aus der beigefügten Instruktion "Cor Orans" einem normativen Instrumentarium, das die Autonomie der Klöster bedroht, ihre Unabhängigkeit abschwächt und - mit der Entschuldigung des "Aggiornamento"  und der Formung die Idee der Isolation und des Lebens in Klausur selbst zur Diskussion stellt.
Aber warum diese "Klaustrophobie" seitens der Kirche? Warum die Wahl derer, die sich und das eigene Leben dem Gebet und der Verborgenheit weihen, geißeln? Dahinter verbirgt sich eine völlig horizontale Idee von Spiritualität, alles spielt sich im Sozialen ab, unfähig die Schönheit und Größe einer ausschließlichen Beziehung mit Gott zu erkennen. In der Klaustrophobie eine schwierige Situation. Aldo Maria Valli beschreibt das kontemplative Leben, seine Lehre und seine Zerstörung, indem er die tödlichsten Inhalte für den Glauben der Kirche selbst zu Tage fördert.

Wir empfehlen Ihnen, das Buch zu lesen, bieten Ihnen aber einige Sätze einer Nonne an, die das Vorwort dazu geschrieben hat. Worte, die mehr als verständlich Schmerz und Angst ausdrücken.
Gott möge ihr (und uns) helfen.

Fundstück : WJT 2022 in Lissabon

Der nächste Weltjugendtag findet 2022 in Lissabon in Portugal statt.
Dazu dieses Fundstück zur traditionellen Marienfrömmigkeit in Portugal:   klicken
Der CNA -Beitrag von Cortney Grogan beginnt unter dem Titel

"DIE TIEFEN WURZELN DER MARIANISCHEN FRÖMMIGKEIT PORTUGALS"  so:
"Als die Jungfrau Maria 1917 in Fatima drei Hirtenkindern erschien, da hatte Portugal Maria bereits seit Jahrhunderten zur Königin des Landes gekürt: Nach der Krönung Unserer Lieben Frau von der Unbefleckten Empfängnis durch König João IV. 1646 trug kein portugiesischer Monarch je wieder eine Krone.

Die Geschichte der außergewöhnlichen Marienverehrung in Fatima reicht historisch noch weiter zurück."
Quelle: CNA, C. Grogar

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes. heute über britische Boulevardzeitungen und ihren ungehörig familiären Umgangston gegenüber dem Prinzgemahl der britischen Königin, Prinz Philip. Was er über die Druckerzeugnisse auf der Insel schreibt -trifft auf die des Kontinents ebenfalls zu.
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"PHILIP"
Vor kurzem war der Ehemann unseres Staatsoberhaupts in einen kleineren Verkehrsunfall verwickelt. Weder er noch sonst jemand wurde ernsthaft verletzt.
Eine unserer Zeitungen-oops- vielleicht sollte ich hier erstmal für terminologische Erklärungen unterbrechen.

Früher haben wir zwischen "Flugblatt"Zeitungen und  "Boulevard-Blättern" unterschieden. Die ersteren wurde für gebildeter gehalten als letztere und ihre Seiten waren doppelt so groß. Die Times hat jedoch die Seitengrößte einer Boulevardzeitung angenommen, was die luziden Antinomien von früher verwirrte. Ich denke, daß die proletarischeren Zeitungen jetzt "red tops" genannt werden, weil sie ihre Namen an Oberrand ihrer Titelseiten in dieser Farbe drucken. Ich denke, ich habe gehört, daß Mittelklassezeitungen jetzt manchmal "Qualitätszeitungen" genannt werden. Aber das kann ich falsch verstanden haben. (Wie meiner Meinung nach die Leute die Daily Mail nennen sollten, lasse ich lieber unerwähnt.)

Auf alle Fälle -zurück zu Prinz Philip von Griechenland und Dänemark.

Einer der Red-Tops hatte eine Titelseiten-Spruchbans-Schlagzeile, die ihn aufforderte das Fahren aufzugeben und ihn als "Philip" ansprach.

Ich habe kein besonders sentimentales Verhältnis zum Haus Battenberg. Meine eigene historische Sympathie neigt eher zu den Jakobitismus. Und damit zu den Städten München und Vaduz.

Aber der betroffene alte Gentleman hat im letzten Weltkrieg mit Auszeichnung gedient. Es scheint mir ziemlich empörend, daß irgendein plumper Journalist oder Redakteur - wahrscheinlich hat sich
irgendein schwachbegabter, kichernder Jugendlicher die Freiheit genommen, ihn mit dieser impertinenten Familiarität anzusprechen.

Ebenso empört war ich in Krankenhäusern, wenn ich alberne kleine Lernschwestern  Männer der Arbeiterklasse, die alt genug waren, ihre Urgroßväter zu sein, mit "komm schon Billy, nimm deine Tabletten wie ein guter Junge" anreden hörte. Männer, die in Kriegen gekämpft, große Familien gegründet und ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben...

Ich war richtig froh, zu sehen, daß der Earl von Merioneth sofort einen Wagen- genau wie der, den er zertrümmert hatte - erworben und dafür gesorgt hat, daß er am nächsten Tag beim Herumfahren von den Journalisten gesehen wurde.

Das ist die einzige Sprache, die diese Leute verstehen.

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Samstag, 26. Januar 2019

Vom Mars: eine Lektion in Wirtschaftsfragen, zu Armut und Reichtum für den Papst

Marco Tosatti hat wieder Post vom Mars bekommen und läßt uns bei Stilum Curiae lesen, was
der Mars-Osservatore zu den Ansichten des Pontifex zu Armut, Reichtum und den Markt zu sagen hat. Hier geht´s zum Original: klicken

"DER OSSERVATORE MARZIANO* ERTEILT DEM PONTIFEX EINE LEKTION. ÜBER DIE ARMEN UND DEN MARKT..."
* Osservatore vom Mars

Liebe Stilumcurialisten,  diesesmal bringe ich mich selbst in Schwierigkeiten, mehr als schon bisher bei diesen Leuten, die in Oltretevere wohnen, hinter den 12-m hohen Mauern, die Mauern nur bei anderen sehen. Der Osservatore Marziano hat mir geschrieben und mich gebeten eine gewisse Korrektur am amtierenden Pontifex vorzunehmen und angesichts dessen was passiert und wem er die Korrektur schreibt (ich denke an Msgr. Antonio Livi, und nicht nur)- in dieser schönen Kirche, die so offen ist, barmherzig und dialogisierend- fürchte ich daß ich mich so verhalten muß wie Benvenutoi Cellini, der -wenn ich mich recht erinnere- wenn er spazieren ging, zu sagen pflegte, "ich gehe singen" ...um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. 

"Lieber Tosatti,
darf ich dem Summus Pontifex Franziskus eine "väterliche Korrektur" unterbringen? Ich habe diese (wenn wahrscheinlich auch nutzlose) Initiative in Sandro Magisters  "Settimo Cielo" vom 25. Januar gelesen, in der sein Kollege Bergoglios Sichtweise zum Thema "Arme und Reiche" wiedergibt..

Der Pontifex Maximus tut alles, um als der zu erscheinen, der die Armen liebt, der sich um die Armen kümmern will, aber er macht sich nicht bewußt, daß er die Bedingungen schafft, daß es denen immer schlechter geht, im Gegensatz zu dem, was er getan hat und was der gescholtene Markt weiterhin tut.
Tatsächlich profitiert der Markt nicht von moralischen sondern nur von rationalen Entscheidungen und überhaupt nicht von Armut sondern nur von einem möglichst breit gestreuten Wohlstand.


Sie geben nicht auf- oder das Diakonat für Frauen....

Dr. Maike Hickson bringt uns via LifeSiteNews auf den neusten Stand in der Frage des Frauen-Diakonats, das von seinen Befürwortern wohl als Türöffner zur Frauenweihe in der Katholischen Kirche angesehen wird.
 Hier geht´s zum Original: klicken

"MITGLIED DER PÄPSTLICHEN KOMMISSION "FRAUENDIAKONAT" : MÄNNER UND FRAUEN HATTEN "IDENTISCHE" WEIHEZREMONIEN..." 

Phyllis Zagano (New York) und Fr. Bernard Pottier (Brüssel) -beide Mitglieder der Päpstlichen Kommission zum Frauendiakonat haben vor kurzem Äußerungen zugunsten des Frauendiakonats in der Katholischen Kirche gemacht.
Außerdem behauptet Zagano jetzt, daß weibliche Diakone in der Geschichte dienende und sakramentale Rollen gespielt haben. "Es gab eine Weihe" behauptet sie und fügt hinzu, daß die "Weihezeremonie für weibliche Diakone identisch war mit der Weihezeremonie für die Männer."

Professor Manfred Hanke, theologischer Experte auf diesem Gebiet, widerspricht Zagano in einem schriftlichen Statement, das er für LifeSiteNews geschrieben hat. Er sagt, daß historische Aufzeichnungen zeigen.daß die "alte Kirche kein weibliches Diakonat kannte, das dem männlichen Diakonat gleichgestellt war. "

"Die Geschichte der Institution der Diakoninnen bietet deshalb keine solide Basis für die Einführung eines sakramentalen weiblichen Diankonats " sagte er.

Am 15. Januar hat das Jesuiten-Magazin America ein Interview mit Phyllis Zagano und Fr. Pottier veröffentlicht. Beide sind Mitglieder der Studienkommission zum Frauen-Diakonat, die 2016 von Papst Franziskus eingerichtet wurde. Sie haben am 15. Januar auch an einer Podiumsdiskussion der von Jesuiten geleiteten Fordham-Universität zum Thema "Die Zukunft der weiblichen Diakone"  deren Moderator Fr. Thomas Rosica war. Beide Experten befürworten die Einrichtung des Frauendiakonats 8in der Katholischen Kirche."Ich hoffe, daß der Kirche nicht verweigert wirde, was sie braucht" sagt Zagano.


Freitag, 25. Januar 2019

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgicalnotes über Doppelbilder, unter denen er angesichts von Volksaltären leidet und redet wie immer Klartext.
Hier geht´s zum Original: klicken

    "DOPPELBILDER" 
" Als Vincent Nichols in Westminster einzog, gab es fast sofort eine Änderung im Allerheiligsten der Kathedrale. Das Möbel, der "jetzt-seht-ihr- Altar" wurde aus dem Gebrauch genommen.
Das habe ich VN immer hoch angerechnet. Nur wenige "Traddies" wären darauf vorbereitet, weil Traditum sehr um dien Gedanken, daß der Priester in die selbe Richtung schaut wie die Gemeinde besorgt ist und weil in Westminster der ursprüngliche Hochaltar so weit vorne steht, daß der Zelebrant der Eucharistie hinter ihn gehen und so dem Volk gegenüber stehen kann. Und das tun sie.

Dieser post aber ist nicht dazu gedacht, wieder in die alte "ad-orientem.Kontroverse" einzutreten. Worauf ich heute blicke, ist das Prinzip daß es im Altarraum EINEN Altar geben sollte. Ich glaube, daß die Liturgisten aller Schulen, diese Ansicht teilen.

Das hat eine theologische Rationale. Der Eine Altar bezeugt die Tatsache, daß es nur das Eine Opfer des Einen Herrn gibt.

Vor kurzem habe ich...es könnte auf dem blog "The Eponymous Flower" gewesen sein...ein Bild einer Kirche in Ferrara gesehen, in der das -wie es während der lieben toten 1970-ern- passierte- was wir einen "Kaffeetisch nennen" installiert wurde- zwischen dem alten (barocken) Hochaltar und dem Volk.

Aus aesthetischer Sicht ost das natürlich schrecklich. Aber ich will hier nicht hauptsächlich über Aesthetik diskutieren.  Mein Punkt ist, daß die Einheit des Eucharistischen Opfers hier verschleiert wird. Und verschleiert wird meiner Ansicht nach sowohl diachronisch als auch synchron verschleiert wird.

Ein Allerheiligsten mit zwei Altären drückt klar aus, daß das was jetzt am neuen "Kaffeetisch" getan wird, nicht die selbe Sache ist, wie die am originalen, sturkturell authentischen Hochaltar. Im Gegensatz zu Benedikts XVI "Hermeneutik der Kontinuität" wird durch ein solches Arrangement sichtbar gelehrt, daß es zu einer Ruptur gekommen ist; das etwas Neues eingeführt wurde.

Es ist höchst bedauernswert, daß diese Art theologischer, liturgischer künstlerischer Vandalismus ein halbes Jahrhundert nach der berauschenden Katastrophe der 1970-er immer noch vorkommt.

Zudem ist es ein Beweis für das Unwissen der kürzlich zu Bischöfen Ernannten- auf die Kardinal Müller vor kurzem hinwies. (VERPASSEN SIE NIE EIN INTERVIEW MIT KARDINAL MÜLLER. Das ist ein Befehl) 

Es gibt einige Dinge, die archaischer und altmodischer und mehr an der Vergangenheit hängen als die Moden der modernen Mafia der 1970-er. Originale, authentifizierte überlebende Protagonisten dieser Basis-Kultur sollten professionell ausgestopft, aufgehängt und in leicht zugänglichen Museumssammlungen ausgestellt werden, damit die Massen eifriger junger, traditionell-zu Hause unterrichteter Kinder einmal richtig lachen können.

Das muß dringend geschehen, während einige dieser lieben alten Dinger immer noch unausgestopft sind."

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke


Sandro Magister zerpflückt das pontifikats-charakterisierende Armutsnarrativ des Papstes

Sandro Magister kommentiert und zerpflückt heute bei "Settimo Cielo" die Armuts-Reichtums-Lesart des aktuellen Pontifikates -die seine Beliebtheit bei allen linkspopulistischen Bewegungen und ihren medialen Unterstützern bedingt.
Hier geht´s zum Original: klicken


"ARM UND REICH. DIE VISIONEN DES PAPSTES IM VERGLEICH MIT DER REALITÄT"

"Als der Papst zum WJT nach Panama aufbrach, traf sich das Who-is-who der Finanzwelt in Davos, dem Zauberberg aus Thomas Manns Roman, einem großartigen Fresko der Bourgeoisie des 20. Jahrhunderts.

Ein eklatanter Kontrast. Weil Papst Franziskus offensichtlich der Papst der Armen ist, der Rebellion der Ausgegrenzten gegen die Mächtigen.

Wahr ist allerdings, daß die reichsten Männer des Planeten und der Finanzmächte danach schreien, von ihm im Vatican empfangen zu werden und ihm ihren Obolus zu schenken.
Wobei Franziskus sie mit öffenen Armen empfängt und mit Lob überhäuft- von den Google-und Apple-Magnaten bis zur Präsidentin des IWF, Christine Lagarde, eine intelligente Frau, die sagt, daß Geld der Menschheit dienen soll.

Aber das verdunkelt das dominierende Narrativ, das den Papst immer und ausschließlich auf der Seite der Armen und Aasgegrenzten sieht, nicht. Mit besonderem Vorzug für das, was er die "Volksbewegungen" nennt, antikapitalistisch und Anti-Globalisierung , besonders in Südamerikan mit denen er zusammengekommen ist und die er wiederholt getroffen hat, denen er unendlich lange Reden zu halten liebt, jede ungefähr 30 Seiten lang, wahre politische Manifeste seines Pontifikates.

Eine Zeitlang hat Franziskus lieber die jungen Menschen, denen er auch die Synode im vergangenen Oktober gewidmet hat,  angesprochen als die Volksbewegungen. Aber die Botschaft ist immer die selbe. Junge Menschen sind die Verworfenen der Gesellschaft, die Opfer der fortschreitenden Verarmung der Welt, in der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden- in einem Crescendo der Konzentration des Reichtums in den Händen der sehr Wenigen und einer  gewollten Ausbreitung der Armut bei immer größeren Bevölkerungsgruppen.

Die Vatican-Medien agieren natürlich als Megaphon für dieses Narrativ, besonders jetzt, nachdem der Osservatore Romano "auf Linie " zurückgebracht worden ist, wie alles und jedes andere um den Papst herum.

Der neue Direktor der Zeitung des Hl. Stuhls, Andrea Monda, hat seine Ausrichtung auf die ökonomisch-politischen Visionen des Papstes bereits bewiesen- im Interview mit dem berühmten amerikanischen protestantischen Theologen Harvey Cox, in voller Übereinstimmung mit dieser Vision, dem er eine ganze Seite eingeräumt hat- mit dem Titel "Volksreligion -die einzige Hoffnung gegen die Übermacht des Götzen Markt."


Tweet zum Tage

Eigentlich ist damit alles gesagt  .... vielleicht sollte man einen Videovergleich 10 Jahre nachher  machen.....

Aber genau hingucken reicht wohl auch.



Exemplarische Reformbemühungen in der mittelalterlichen Kirche. Was man aus der Geschichte lernen kann. Fortsetzung...


"Als der Erzbischof gegen die Pläne des Papstes wetterte, in Mailand Gesetze zu erlassen, erhob sich ein Teil der Menge gegen Asialdo und Erlembaldo. Erlembaldo verteidigte sich, indem er das Banner der Hl. Kirche, von dem er sich nie trennte, kreisen ließ, Arialdo mußte föiehen wurde jedoch in der Nähe von Piacenza verhaftet und in die Burg von Donna Olivia, Nichte von Guido da Velate, gebracht, der ihn am 28. Juni 1066 auf einer kleinen Insale im Lago Maggiore töten ließ. Bevor sie ihn töteten, packten ihn die Mörder an den Ohren um ihn zum Gehorsam gegenüber dem Erzbischof von Mailand. zu zwingen.
Nachdem er sich weigerte, schnitten sie ihm die Ohren ab -Arialdo erhob die Augen zum Himmel und sagte " Ich danke Dir, oh Christus, daß Du Dich heute entschieden hast, mich zu Deinen Märtyrern zu zählen."
due Folterer fragten ihn noch einmal, ob er Guidos Autorität anerkenne und er antwortete mit der gewohnten Seelenfestigkeit "nein". Sofort- so berichtet sein Biograph- rissen sie ihm die Augen heraus, schnitten seine rechte Hand ab und sagten: "Das ist die Hand, die Briefe nach Rom geschrieben hat."

Dann amputierten sie das Organ seiner Männlichkeit und sagten: "Bis heute hast Du Keuschheit gepredigt, ab jetzt wirst du auch keusch sei."  Schließlich rissen sie ihm die Zunge heraus und sagten:"Endlich schweigt diese Zunge, die Aufruhr in die Familie der Kleriker brachte und sie zerstreute" Und so- schließt Andrea da Strumi "wurde diese Heilige Seele vom Fleisch befreit; der Körper wurde an diesem Ort beschrieben. Nach diesem Geschehen erschienen den Fischern in der Nacht vor Ort helle Lichter." (S.145)

Donnerstag, 24. Januar 2019

Exemplarische Reformbemühungen in der mittelalterlichen Kirche. Was man aus der Geschichte lernen kann.

Roberto De Mattei hat bei Corrispondenza Romana die Kirchengeschichtsbücher geöffnet und berichtet uns von den exemplarischen Reformversuchen der Hl. Arialdo und Erlembaldo im Mailand des beginnenden 11. Jahrhunderts.
Hier geht´s zum Original: klicken


         "MÄRTYRER DER KIRCHENREFORM"
Auch die Kirchenreform hat ihre Märtyrer. Zu ihnen gehört die Hl. Arialdo (1066<9 und Erlembaldo (1075) , Köpfe der "Pataria",  einer Laienbewegung die im 11. Jahrhundert vorgenommen hatte die Moral der Kirche in der Diözese von Mailand, einer der korruptesten in Italien, wieder herzustellen.

Simonie und  "Nicolaismus" waren die beiden Plagen, die die damalige Kirche befallen hatten. SImonie war der Versuch, Kirchenämter zu kaufen und zu verkaufen; Nicolaismns war die Angewohnheit vieler Bischöfe und Priestern, möglichst viele Konkubinen zu haben.  Aber der schändlichste Ausdruck der moralischen Auflösung war die Sodomie, die-wie Pier Damiani schtieb " wie ein blutrünstiges Biest unter den Schafen Christi wütete" (Liber Gomorrhianus, Fiducia, Roma S. 41). Diese Laster waren in Norditalien so verbreitet, daß sei eine generelle Praxis darstellten.
Gegen die Verbreitung dieser Unmoral entstand auf Initiative von Diakon Arialdo und der Brüder Landolfo und Erembaldo  Cotta eine Reformbewegung. Sie gehörten zu lombardischen Adelsfamilien, weil ihnen aber das Volk folgte, wurden sie von ihren Feinden als "patarini" also "Lumpensammler" genannt (die Pataria war der Lumpenmarkt)

Die Gegenpartei der Reform wurde vom Mailänder Erzbischof, Guido das Velate, persönlich angeführt, der aus politischen Gründen den korrupten Klerus rechtfertigte. Daraus entstand ein offener Kampf, in "Vita Sncati Arialdi" (Monumenta Germanica, Hist. Scriptores XXX 2, Leipzig 1932, Ss. 1047-1075) von  einem unmittelbaren Zeugen wiedergegeben, dem vallombrosaner Abt Andrea da Strumi.
Moralischer Führer der Bewegung war Arialdo, den laut Andrea da Strumi Christus selbst in 
defensione veritatis ausgewählt hatte.

Mittwoch, 23. Januar 2019

Aus der Serie; weitverbreitete Irrtümer hier: die Vergebung der Sünden

Man hört es ja immer wieder, dass es nun schon soundsolange Christen gäbe und die Welt immer noch ein recht ungerechter und unnetter Ort wäre, besonders aufgrund der Tatsache, dass die Menschen ja gut wären, aber die Leut' halt schlecht.
Meines Erachtens ist genau das der Grundirrtum überhaupt.
Christus ist nicht ans Kreuz gegangen, um dafür zu sorgen, dass die Erde ein besserer Ort wird, ein so netter Ort, dass wir uns unseres Exils freuen und deshalb darauf verzichten, uns nach unserer wahren Heimat, den Himmel zu sehnen.
Christus hat uns mit seinem Tod am Kreuz sozusagen auf Los zurückgesetzt, und somit sind wir in der gleichen Situation wie Adam und Eva, wir können uns entscheiden, für oder gegen Gott, nicht mehr und nicht weniger.

Tweet zum Tage

"Von Kind auf an hat der kleine Jorge eine frühreife Neigung zu einer kirchlichen Berufung.
Und die Mutter sagt:
"Jorge Mario! Du bist ein böses Kind1
Wie oft muß ich Dir noch sagen, daß man die Katholische Kirche nicht kaputt machen darf?!"







Dienstag, 22. Januar 2019

Fundstück

CNA berichtet über das heutige Jubiläum der Schweizer Garde.
Hier geht´s zum Original: klicken

"Zur Feier des 513-jährigen Bestehens trägt die Schweizer Garde neue Helme"
Traditionell feiert die Garde ihr Bestehen am 22. Januar in der Kirche Santa Maria in Campo Santo 
Teutonico.
Die neuen Helme sind aus Kunststoff (die Originalhelme aus Metall haben bei langer Sonnenbestrahlung immer wieder zu Verbrennungen an den Ohren der Gardisten geführt) und kommen aus dem 3-D-Drucker.....

         

Quelle: CNA

Magister zu "Sünden unterhalb der Gürtellinie" , Mißbrauch

Sandro Magister hat bei Settimo Cielo für das in Rom bevorstehende Gipfeltreffen der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen ein Memo zur Sichtweise des Papstes bzgl. der Mißbrauchsfälle und seiner Beurteilung und Klassifizierung verschiedener Sünden verfaßt.
Hier geht´s zum Original: klicken

"MEMO ZUM MISSBRAUCH-GIPFELTREFFEN. FÜR FRANZISKUS SIND DIE SÜNDEN "UNTER DER GÜRTELLINIE"  DIE LEICHTESTEN."

Die überraschendste Nachricht über die Reise, die Papst Franziskus vorbereitet, um zum WJT nach Panama zu reisen, ist daß er für seine Entourage, als seine offizielle Begleitung den Franzosen Dominique Wolton  ausgewählt hat, der kein Kleriker- ja nicht einmal katholisch ist- sondern Kommunikationstheoretiker, Leiter der Forschung im Nationalen Forschungszentrum, dem legendären CNRS und Gründer der internationalen Zeitschrift Hermés.

Außerdem ist Wolton Autor des buchlangen Interviews in dem Jorge Mario Bergoglio erstmals öffentlich rückhaltlos über den Augenblick sprach, als er sich mit 42 Jahren für 6 Monate in die Obhut eines agnostischen Psychoanalytikers in Buenos Aires begab.

Das in viele Sprachen übersetzte Buch, das in 8 Kapiteln acht Gespräche des Papstes mit dem Autor sammelt, wurde 2017 veröffentlicht. Seitdem ist bei Bergoglio ein Gefühl der Nähe zu Wolton entstanden, das dazu führte, daß er ihn bei seiner nächsten Reise mitnehmen wollte. Ein Gefühl, das dem ähnelt, das zwischen Bergoglio und Scalfari reifte, einem anderen Meister der Gottlosigkeit, den der Papst oft zu vertraulichen Gesprächen einlud, die Scalfari dann auf eigene Weise transskribierte und veröffentlichte - mit dem Ziel im Lager der Ungläubigen ein gutes Image von Franziskus aufzubauen.


Wenn Verschwörer Verschwörungen wittern, oder der Stand des Papstes bei den Mißbrauchsskandalen.

Marco Tosatti kommentiert heute bei Stilum Curiae den derzeitigen Stande der Dinge in den diversen Mißbrauchsskandalen in der Kirche, in die u.a. auch einige seiner engen Mitarbeiter und Berater verwickelt sind, ohne daß der Pontifex irgendwelche Konsequenzen daraus zieht. 
Hier geht´s zum Original: klicken

"EIN PAPST DER PEINLICHEN FREUNDSCHAFTEN UND PROTEKTION. EVANGELIUM ODER DOSSIER?"

Das Wenigste was man sagen kann, ist daß die Person Papst Bergoglio als solche peinlich ist- auch wenn …besonders wegen der Personen, die er offensichtlich bevorzugt, protegiert und verteidigt. Besonders wegen derer, die aktiv zu seiner Wahl beigetragen haben.

Beginnen wir mit diesen Letzteren. Zu ihnen gehörte Kardinal Danneels -unsterblich geworden als er direkt nach der Wahl neben dem Pontifex auf der Loggia. Danneels hat einen Bischof gedeckt, der den eigenen Neffen mißbraucht hatte;  und ein Petition von Laien hatte gefordert, daß er nicht am Konklave teilnehmen dürfe.
Danach ist Danneels vom Papst -was für ein Zeugnis!- zur Familiensynode eingeladen worden.
Dann haben Vater McCarrick (das hat er selber gesagt) und Mahony von Los Angeles für Bergoglio gearbeitet, der von seinem Nachfolger verpflichtet worden war, ein zurückgezogenes Leben im Gebet zu führen, Erzbischof Gomez ( der seltsamerweise nie Kardinal wurde; vielleicht weil er kein Skelett im Schrank hatte und zu Opus Dei gehörte...) als eine staatsanwaltschaftliche Untersuchung ergab, daß er Dutzende mißbrauchende Priester gedeckt hatte.
Mahony sollte- trotz eines Verbots der Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen als päpstlicher Vertreter an einem wichtigen Ereignis teilnehmen. Das hat der Protest der Laien verhindert.
Roger Mahony wird im März beim Los Angeles  Education Congress sprechen: ein offensichtliches Zeichen der Gunst des Papstes, das trotz Mißbrauch und Vertuschung bestehen bleibt.
Dann war da- Friede seiner Seele- Kardinal Murphy O´ Connor. Er hatte einen serienmäßig mißbrauchenden (und später verurteilten) Priester von einem Ort an den anderen versetzt, wo er dann den Mißbrauch wiederholte:  O´Connor wurde vom Pontifex besonders bevorzugt: der zwang Kardinal Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, in einem wütenden Telefonanruf während der Feier einer Hl. Messe die Ermittlungen gegen Murphy O´Connor wg. Mißbrauchs zu beenden.
Und dann Errarruriz in Chile ...und wahrscheinlich haben wir noch jemanden vergessen.

Die Vergangenheit ist vergangen, werden Sie sagen. Kurzum. Aber das Problem ist ein gegenwärtiges. Die gegenwärtige Aktualität sieht nicht anders aus.
Vergessen wir den Fall des chilenischen Bischofs Barros, der trotz der gerechtfertigten Proteste mit einer Diözese betraut wurde und die Lügen, die der Papst in Bezug auf die Opfer erzählt hat.
Schauen wir auf den Fall von Bischof Pineda, rechter Arm von Maradiaga, der durch den Brief eines Seminaristen, in dem er ihn des sexuellen Mißbrauchs beschuldigte, zum Rücktritt gezwungen wurde. Pineda hatte mit einem seiner Liebhaber in einer Villa Maradiagas in Tegucigalpa gelebt.
Ist es möglich, daß der Honduraner Kardinal, rechte Hand und großer Inspirator des Papstes, wenn er sich morgens beim Frühstück diesem hübschen Jüngling gegenüber sah,sich nicht fragte, wer er sei?


Montag, 21. Januar 2019

Die alten Zeiten sind vorbei....oder Tweet zum Tage

  in Erwartung des diesjährigen WJT in Panama.        

          

                            "Benedikt XVI und die Jugend. Die WJT von Papa Ratzimger "

Das Zitat des Tages

stammt aus einem Interview, das R. Noé mit Prälat W. Imkamp geführt hat. Zu den unsäglichen Äußerungen des Bischofs von Osnabrück gefragt sagte Imkamp: 

"„Eine digital- hysterische Gesellschaft verfällt, aus Angst vor ihren Verächtern und erklärten Zerstören, einem puristischen Reinigungsfuror.“ 

und

"Die politische Klasse und die meinungsbildenden Eliten haben sich vom Volk weiter entfernt als die französische Aristokratie vor 1789 vom Volk, mit dem Unterschied, das die Aristokraten damals mehr Geschmack hatten, als die verspießerten Verantwortungs-und Kulturträger heute."

Quelle: kath.net., R. Noé

Fundstück

Nachdem das Rituals der päpstlichen Segnung der Lämmer am Tag der Hl. Agnes abgeschafft wurde- führt uns nun Kardinal Gerhard Müller zur Feier des Tages durch seine Titularkirche Sant´ Agnese.
Julia Wächter berichtet für CNA darüber.
Hier geht´s zum Original  klicken
Unter dem Titel

ZUM FESTTAG DER HL. AGNES:  KARDINAL MÜLLER FÜHRT DURCH SEINE TITELKIRCHE SANT´AGNESE.
beginnt er so:

Es ist besser, für Christus zu sterben, als den Glauben zu verraten", sagt Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Sein Blick richtet sich auf eine Darstellung der heiligen Agnes, einer Märtyrerin wohl aus dem 3. Jahrhundert. Am Ort ihres Martyriums hat man eine Kirche errichtet. Sant'Agnese in Agone, zu Deutsch: heilige Agnes im Kampf. Sie ist Kardinal Müllers Titelkirche in Rom." (….) 
Quelle: CNA, Julia Wächter

Sonntag, 20. Januar 2019

Seltsame Exegese, wenn aus Reichen arme Schlucker werden, oder Bibeln für den Klerus

Ich war heute in der Messe, so wie es sich gehört und das Evangelium war auch das, was dran war, nämlich die Hochzeit von Kanaa.
Soweit so gut, aber irgendwie hat sich Hochwürden dann in der Predigt so richtig vergaloppiert.
Zunächst wollte er uns weismachen, dass die bei der Hochzeit zuwenig Wein hatten, weil sie sich nicht mehr Wein haben leisten können, was ja mit dem Rest des Textes gar keinen Sinn macht, immerhin müssen die ein so großes Haus gehabt haben, dass da Leute die 600 Liter Wein saufen können Platz haben, und das entspricht nicht dem Bild eines armen Brautpaares, dass in einer armen Hütte den Bund fürs Leben eingeht und durch die zufällige Anwesenheit des Wunderrabbis aus Nazareth mitsamt Jüngern und Mutter in die Bredouille gerät.
Ständige Diener haben sie auch gehabt, und reich genug für die steinernen Wasserkrüge waren sie auch.
Ich habe ein bisschen herumgegoogelt und man findet viel zu dem armen Brautpaar, das sich noch nicht mal genug Wein leisten kann und immer wieder wird die Menge Wein, die Jesus gemacht hat relativiert, indem man sagt "Ach da kam das ganze Dorf, das war nicht viel"
Nur wer das ganze Dorf verköstigen kann, der ist danach entweder pleite, oder Mitglied einer Dorfgemeinschaft wo die Kosten für die Hochzeit und die eingehenden Geschenke sich in einem bewährten und erprobten System, welches uns schon seltsam vorkommt, durchaus decken, oder er ist so reich, dass er sich ein solches Fest tatsächlich leisten kann.
Im konkreten Fall findet man hier die lapidare Feststellung: Vielleicht staunen wir über die Größe der Krüge, sechs große Krüge, wer sie sich leisten kann, ist reich.

Fr. Hunwicke spricht

heute bei liturgicalnotes wieder einmal Klartext über das aktuelle Pontifikat, das er immer schwerer ertragen zu können scheint.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIKTATUR DER IGNORANTEN"

"Papst Ratzinger hat versucht, eine richtige Übersetzung des Wortes pollon [viele] im Eucharistischen Gebet durchzusetzen. Er war nicht in der Lage, sich die Zustimmung einiger Bischofskonferenzen zu sichern.

In diesem Umkehr-Spiegelbild-Pontifikat möchte PF eine richtige Übersetzuntg des me eisenengkes hemas eis peirasmon (führe uns nicht in Versuchung) durch eine falsche ersetzen. Und die Italienische Bischofskonferenz durfte nicht einmal eine eigene Meinung haben über die alte, genaue Übersetzung, über die sie abstimmten. Sie wurden von oben angewiesen, daß sie nur zwischen neuen und falschen Übersetzungen wählen durften.

Ein argentinischer Peitschenknall und die Leute wagen- wie es aussieht- kaum zu atmen. Soviel zur stolzen Feststellung aus den 1960-ern, daß Bischöfe eher Nachfolger der Apostel sind als nur Vikare des Römischen Pontifex. Was sind das II. Vaticanum und alle diese mutigen Worte jetzt wert!

Und was ist aus der Politik, die Dinge lokalen Entscheidungen zu überlassen, geworden? Erst vor wenigen Wochen wurde den Amerikanischen Bischöfen verboten, über die Mißbrauchskrise zu diskutieren- ...wegen des Februar-Treffens im Vatican (wo PF sitzt und jedes Wort hört, das gesagt wird und sich jeden Redner merkt), das dazu programmiert und bestimmt ist, zu entscheiden, daß "Klerikalismus" das wahre Problem ist.
Es wäre so gefährlich gewesen, eine alternative Analyse zu wagen, die bei diesen mehreren Hundert amerikanischen Bischöfen Zugkraft hätte entwickeln können. "Papa" kennt die Antwort schon, weil "Papa" alles weiß.

Unsere Protestantischen Brüder haben einstmals klarer vorhergesehen als die Katholiken, wohin eine gefährliche päpstliche Persönlichkeit uns führen könnte, wenn das Amt je in die falschen Hände geriete. Vor fünfzig Jahren hätten Nicht-Katholiken Dinge wie "Sogar wenn der Papst die 10 Gebote oder das Vater-unser ändert, müßt Ihr tun, was euch gesagt wird. Wenn er sagt "springt" , ist die einzige Frage, die ihr fragen dürft "Bitte Sir, wie hoch sollen wir springen?"

"Um Gottes willen, nein" hätten wir mit ehrlicher Unschuld geantwortet "Kein Papst könnte es wagen, so weit zu gehen".
Kein früherer Papst hätte es gewagt "so weit zu gehen".
Aber wie einer aus dem inneren Kreis von PF behauptet hat: PF ist frei von den Beschränkungen durch Schrift und Tradition. Und in der Diskussion um die "wiederverheirateten Geschiedenen" wurde klar, daß wir jetzt einen Römischen Bischof haben, der nicht das geringste Problem damit hat, welche Worte auch immer des Inkarnierten, der zweiten Person der Gesegneten und Ungeteilten Trinität zur Seite zu schieben. Worte, die durch 2000 Jahre Heiliger Tradition erhalten wurden. Wahrheiten, die noch von seinem unmittelbaren Vorgänger nur ein Jahrzehnt zuvor mit Autorität gelehrt wurde.

Und wir haben einen Papst, dem die Sehschärfe fehlt, um inkontinente sexuelle Lust zu erkennen, wenn sie ihm direkt vor Augen steht (Leser von C.S. Lewis erinnern sich vielleicht an "Fern-Seed  and  Elepfants"*)

 

Das Problem mit diesem Pontifikat ist, daß es nicht das Geringste mit Primat oder Unfehlbarkeit zu tun hat, die so weise definiert und maßvoll vom I. Vaticanischen Konzil gelehrt wurden, so wie es von PFs Elitekreisen promotet wird, ist es nicht weniger als ein vulgärer und absurder Anspruch auf Göttliches Allwissen, Göttliche Allmacht und persönliche Unfehlbarkeit.

Kein Wunder. daß PF Kritiker und Whistle-blower...unter anderen Beschimpfungen... als Judas Iskariot beschreibt."

Quelle: Liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Sie behaupten sie könnten Farnsporen sehen, dabei sehen sie am hellichten Tag nicht einmal einen Elefanten auf zehn Meter Distanz.