Donnerstag, 31. Mai 2012

Wehmut und Freude: die letzte Maiandacht

Schade .....
... das war heute, die letzte Maiandacht für dieses Jahr.
Und wie jedes Jahr war es im Münchner Dom zu unserer Lieben Frau heute besonders feierlich: Nach dem Eröffnungslied „Freu Dich zu Himmelskönigin“, den Eingangsgebeten und der Lesung zogen wir in einer Lichterprozession durch den Dom, begleitet von der Litanei „Mutter Gottes, wir rufen zu Dir“...
Nach der Aussetzung des Allerheiligsten und dem eucharistischen Segen sangen wir gemeinsam
„Segne Du Maria“ .... zum Auszug und bis zum Mai im nächsten Jahr.


Ein kleines Wunder durfte ich am Rande erleben: Ein sehr alter Mann der neben mir saß konnte wirklich alle Lieder auswendig – die, die wir vorher in der Hl. Messe gesungen haben und die, die wir während der Andacht gesungen haben – und auch die Gebete der Andacht.
Als ich ihn nach dem Ende der Andacht darauf ansprach, dass ich so was noch nie erlebt hätte, meinte er, dass er fast nichts mehr sieht und deshalb nichts mehr lesen kann. Und dass es gut war, vorher alles auswendig zu lernen ... Beten wir für diesen Mann, der sich so an den Liedern erfreut hat. 

Memo

Morgen reist der Hl.Vater nach Mailand, um am Weltfamilientag teilzunenhmen.
CTV überträgt im live-stream:
17:00 Ankunft und Begrüßung
19:30 Konzert zu Ehren des Papstes in der Mailänder Scala, Chor & Orchester führen unter der Stabführung von Maestro   Barenboim Beethovens 9. Sinfonie auf. Das Konzert wird den Erdbebenopfern in der Emilia Romagna gewidmet.

         

Auch das noch!

"Katholische Kirche ruft zu Alkoholverzicht auf"

rauscht es heute im deutschen Blätterwald.

Oh Schreck! Dachte ich da sofort. Gönnt uns die Kirche jetzt unseren Wein nicht mehr? Sollen wir jetzt alle abstinent leben? Sollen die Klöster die große Tradition der Sekt-, Wein-, Bier,- Likörherstellung jetzt einfach aufgeben?

Weit gefehlt. Laut dieser Artikel war in diesem Fall lediglich die Fußball EM gemeint. Die katholische Kirche Polens hat tatsächlich zu einem Alkoholverzicht bei Fußballfans aufgerufen, um Alkohol- und daraus resultierende Gewaltexzesse zu vermeiden....  Aber so arbeiten halt die deutschen Medien.
April April ist überall!

Man kann sich die Kommentare unter diesen Artikeln schon lebhaft vorstellen ...

Italienisch für Anfänger

Es gibt heute in vielen App-Stores für wenig Geld "Italienisch-Kurse" für Anfänger. Für 4.99 Euro kann man sie sich auf's Handy laden und dann zumindest schon mal ein bisschen üben.
Damit hätte der Spiegel seinen Praktikanten ausrüsten sollen, bevor er den nächsten "Vatileaks"-Artikel Online stellt. Denn es ist nicht so gut für das "Über"-Image des Hamburger Blattes, wenn seine Leser feststellen müssen, dass sie nach der Lektüre nicht mehr Wissen, sondern lediglich dem vorurteilsbehafteten Denken eines Spiegel-Redakteurs aufgesessen sind.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Glücksarmbänder für den EM-Sieg?

Die Fußball-EM rückt näher... 


... und Bundestrainer Jogi Löw wills diesmal wissen:
Deshalb schenkte er den Mitgliedern „seines Teams“ jeweils ein Shamballa-Armband. Diese Dinger sind wohl derzeit sehr angesagt, deshalb fertigte ein bekannter Edel-Juwelier die Armbänder, meldet heute die Bild-Zeitung.
Diesen Armbändern werden „mystische Kräfte“ nachgesagt und es soll deshalb die Gemeinschaft im Team stärken.

Was der Heilige Vater sagt

Zu den Ereignissen im Apostolischen Palast und den aus dem Apartamento gestohlenen Dokumenten sagte der Hl. Vater heute während der GA:
"Die Ereignisse der letzten Tage um die Kurie und meine Mitarbeiter erfüllen mein Herz mit Trauer, aber die verdunkelt nicht die Gewißheit, daß trotz der Schwachheit des Menschen,der Schwierigkeiten und Prüfungen, die Kirche vom Heiligen Geist und dem Herrn geführt wird, der niemals seine Hilfe verweigern wird, um sie auf ihrem Weg zu halten.
.....einige Medien sind weit darüber hinausgegangen, Fakten zu berichten, sie haben ein Bild des Hl.Stuhls verbreitet, das nicht der Realität entspricht, deshalb habe ich den Wunsch, meinen engsten Mitarbeitern und allen die mir täglich mit Treue, Opferbereitschaft und im Stillen helfen, meine Aufgabe zu erfüllen, mein Vertrauen und Ermutigung  auszusprechen."

GA

Bei der heutigen Generalaudienz, in der der Hl.Vater die Katechese über die Bedeutung des Gebetes  und besonders des Amen -als Antwort auf das Ja Gottes-  für die Gläubigen fortsetzte, sagte er auch einige klare Worte zum Dokumentendiebstahl .



Dabei kritisierte er insbesondere einige Medien, die gezielt Unwahrheiten verbreiteten und ein falsches Bild der Kirche und der Kurie zeichneten.

Dienstag, 29. Mai 2012

Pfingst-s-p-l-i-t-t-e-r

Pfingsten ist vorbei, eine gute Gelegenheit ein kurzes Resümee zu ziehen, was sich so über dieses Hochfest bewegt hat.
Es scheint, der Heilige Geist war dieses Jahr sehr wählerisch, wo er wehen wollte und wo nicht.
Das zeigte sich besonders in Rom, wo er den Heiligen Vater beschützt und ein paar andere hinweggefegt hat.
Das Pontifikalamt im Münchner Dom war vom Heiligen Geist erfüllt: mit einer sehr guten Predigt von Kardinal Marx und wir sind mit vielen guten Gedanken und hochmotiviert hinaus in die Welt gegangen.

Ein besonderes Pfingsten wurde dagegen im Bistum Augsburg gefeiert. Hier wurde das Fest des Heiligen Geistes von einigen „besonders engagierten Katholiken“ schlicht zum Kindergeburtstag umfunktioniert:
In Augsburg wurde mit Tänzern und Gauklern Gottesdienst gefeiert, in Kempten kamen Luftballons zum Einsatz.

Gebet zum heiligen Josef

Für unseren Papst Benedikt:

"Bei dir, heiliger Josef, / suchen wir Zuflucht. / Wir haben deine heiligste Braut um Hilfe angefleht / und bitten nun vertrauensvoll / um deinen väterlichen Schutz.
Um der Liebe willen, / die dich mit der unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter verbunden, / um der väterlichen Liebe willen, / mit der du das Jesuskind umfangen hast, / bitten wir dich flehentlich: / Schau gütig herab auf die Kirche, / die Jesus Christus durch sein Blut sich erworben hat, / und komm unseren Nöten durch deine Macht zu Hilfe.
Du hast in treuer Sorge gewacht über die heilige Familie; / schütze nun auch die auserwählten Kinder Jesu Christi. / Liebreicher Vater, halte fern von uns jede Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis. / Du starker Beschützer, / steh uns vom Himmel aus gnädig bei / in unserem Kampf gegen die Mächte der Finsternis.
Wie du einst das Jesuskind aus höchster Lebensgefahr gerettet hast, / so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes / gegen alle Nachstellungen ihrer Feinde / und gegen jede Widerwärtigkeit.
Jeden von uns aber / nimm unter deinen beständigen Schutz, / damit wir nach deinem Beispiel / und mit deiner Hilfe / heilig leben, / gut sterben / und die ewige Glückseligkeit im Himmel erlangen. / Amen."


Wir werden, im Kampf gegen den Sturm dieses Gebet jetzt täglich für unseren Papst beten, dazu jeden morgen und abend noch ein zusätzliches "Vater unser" und "Ave Maria". 


Es wäre schön, wenn viele mitmachen... Das wird dem Sturm seine Gewalt nehmen.


Montag, 28. Mai 2012

Heute im Apostolischen Palast

Heute hat der Hl. Vater die Präsidentin von Costa Rica in Audienz empfangen. Ihr Gespräch drehte sich unter anderem um soziale Probleme, Erziehungsprogramme , Abtreibung und Lebensschutz.

Pfingstmesse in Rom

In seiner gestrigen Pfingstpredigt bedachte der Hl. Vater den Turmbau zu  Babel  und die Parallelen zu unserer heutigen Situation.


Zum Ein- und Auszug benutzt er zum ersten mal die neue Plattform. Zur Capella Sistina und den Blechbläsern  hatten sich Chor und Orchester der Accademia die Santa Cecilia gesellt.

Und auch Herr Nuzzi entpuppt sich als wahres Plappermäulchen

Das war zu befürchten.
Nuzzi, Nutznießer ( nein nicht Nuzzinießer)  der Indiskretion und Autor des Buches "Sua Santita" kann dem inneren Druck-seiner Eitelkeit und Selbstgerechtigkeit freien medialen Lauf zu lassen, nicht länger widerstehen und gibt ein Interview nach dem anderen.
Inzwischen ist er in einem Stadium angelangt, wo er sich anscheinend als Kämpfer und Befreier gegen den Kirchenstaat , Vatican und Kurie-und letztendlich auch gegen den Hl. Vater fantasiert.
Er beschuldigt den Vatican, Paolo Gabriele ( dem er seine volle Solidarität zusichert- würde ich auch tun, wenn ich jemanden in eine solche Lage gebracht hätte) seiner Menschenrechte  zu berauben und  -kein Staat wie ein anderer bspw. Italien zu  sein ( ob das nun gerade so erstrebenswert wäre , steht auf einem anderen Blatt) , was ihm zu verwundern scheint und daß dort viele Dinge im Geheimen ablaufen würden.
Herr Nuzzi betrachtet das als persönlichen Affront gegen sich und hat sein Streitross gesattelt, um als Ritter der (medienmäßig) Enterbten gegen den Drachen Römische Kirche zu Felde  zu ziehen Man könnte glatt an einen Kreuzzug denken....
Dazu wäre noch zu sagen, daß Nuzzi keinerlei Vorkenntnisse in Kirchengeschichte, Kirchenrecht, Struktur & Organisation des Vatikanstaates etc. hat , sich aber gleichwohl Urteile am Fließband erlaubt und ( obwohl oder gerade weil er vorher nur als Berichterstatter im Justizmilieu tätig war) dabei massive Rechtsbrüche begeht-aber sich pausenlos selbst eine weiße Weste bescheinigt.

Neues aus Oltretevere, Vaticanleaks Update 4

Nachdem es keine spektakulären neuen Entwicklungen im Fall "Dokumentenklau"  gibt, schießen wieder die Verschwörungstheorien aller Art mächtig ins Kraut. Größtenteils sind sie es nicht wert, weitergegeben und bedacht zu werden. Hier eine Zusammenfassung dessen, was die italienische Prese berichtet:

IlMessagero
" Ein Kardinal hinter dem Raben?" die Hypothese der Ermittler.
...Es wurde bemerkt , daß die Kardinäle Sodano und Re gestern bei der Hl.Pfingstmesse - also bei einem der höchsten Feste der Christenheit- im Petersdom fehlten. Beide gehören zur sog. Alten Garde und stehen im offenen Konflikt mit Kardinal Bertone.

La Stampa/VaticanInsider
"Es ist ein neues Babel"
gegen Manöver und verdeckte Angriffe aus der Kurie zu seinen Lasten " hat der Pontifex in seiner Pfingstpredigt diesen Alarm ausgerufen : Es wäre ein Rückfall in die Zustände Babels , wo Zwietracht, Verdächtigungen. Angst voreinander, die Menschen trennten."
Worte, die der Hl. Vater nachdrücklich betonte und mit denen er dazu einlud, " Einheit und Einigkeit wiederzufinden".
Die 3 Kardinäle des Triumvirats scheinen von der Existenz eines Regieraumes auf höherer Ebene überzeugt zu sein. Und - was sehr wichtig ist- nur Kardinäle sind befugt gegen Kardinäle zu ermitteln.
Es würde einen verheerenden Imageschaden für die Kirche hervorrufen, wenn der Eindruck entstünde,bei der Untersuchung würde mit zweierlei Maß gemessen : die Eisenfaust gegen den kleinen Angestellten und die Samthandschuhe gegen die Kleriker....
Auf den Rat seines Anwaltes Fusco ( Focolare und Postulator per le cause dei Santi) hin, scheint Paoletto sein anfängliches Schweigen aufgegeben zu haben und die Fragen der Ermittler zu beantworten.

Corriere
"Die ruhige Stärke Benedikts XVI (von manchen mit Apathie verwechselt)
Der Corriere betont, daß der Hl. Vater, wenn klare Tatsachen auf dem Tisch liefgen sehr schnell und entschlossen und auch hart reagiert, bis Klarheit herrsche aber ruhig und besonnen , was so manacher falsch zu verstehen scheine.

Sonntag, 27. Mai 2012

Allen ein gesegnetes Pfingstfest ! Veni creator spiritus!

Der Verrat -Vaticanleaks Update 3

Eine kleine Auswahl aus der italienischen Presse

La Repubblicca
" Die Jagd nach den Auftraggebern. Es ist auch eine Frau unter den Raben*"
Bei der Frau, die namentlich bekannt ist, deren Name aber noch nicht preisgegeben wird, handelt es sich um eine enge Mitarbeiterein des Hl. Vaters, der sie von seinem Vorgänger "übernommen" hat. Sie hat im Frühjahr den Hl. Vater bei seiner Reise nach Mexiko und Kuba begleitet.
Sie sagte , ihr könne nichts passieren, dai sie ja italienische Staatsbürgerin sei.
( Das ist natürlich ein fataler Irrtum- Verbrechen, die im Vatican begangen werden, können auch an italienischenStaatsbürgern geahndet werden )
Und sie habe den Hl. Vater durch die Weitergabe von Dokumenten stärken und unterstützen wollen...

*Raben werden in der italienischen Presse diejenigen genannt die die Briefe und Dokumente gestohlen und/oder weitergegeben haben.

Corriere
Der Hl. Vater betet für seinen Kammerdiener. Pater Lombardi hat der Familie Paolo Gabrieles "die von allen gekannt und geliebt wird,"  sein tiefes Mitgefühl ausgesprochen.

Il Matino
Melloni: "Der Papst ist Lichtjahre von diesem Klima der Rache entfernt"
Interview mit Alberto Melloni, Professor für Geschichte des Christentums

Frage:  Wer attackiert Ratzinger ?
Melloni: die reaktionäre Rechte innerhalb der Kirche

Frage: Wo ist der Ursprung dieser Vorgänge?
Melloni: In der italienischen Kirche der 80-er Jahre, als sich in ihr die Ansicht durchsetzte, dass üble Nachrede der Kirche nützen werde und die Feinde des Papstes sie ( die üble Nachrede) zu ihrem Instrument wählten.

Frage: Ein Vorgehen, das ihrer Kontrolle entglitten ist?
Melloni: Ja. Wie immer bei gewaltsamem Vorgehen.  Genährt wurde  das durch den Journalismus, der sich der Hehlerei geraubter Informationen schuldig machte. Das gehört nicht zu den Rechten eines Chronisten.

Vor 35 Jahren

Am 28.5.1977 wurde Joseph Ratzinger im Münchner Liebfrauendom zum Erzbischof  von München und Freising geweiht. Damals begann der Weg, ein steter Aufstieg, der ihn auf den Stuhl Petri führen sollte.
Zur Feier dieses Tages können wir auch das schöne
Bild von seinem Geburtstag nochmal wiederholen.
Papst Benedikt hat heute anlässlich des Pfingst-Pontifikal-
amtes besonders viel Kraft aus seiner alten Heimat bekommen:
Schon zum Eingang beteten wir für ihn, dann natürlich in
den Fürbitten und auch vor dem Regina Caeli.
Wir Münchner sind in jedem Gebet bei ihm und hoffen,
dass der Herr alle diese Gebete erhört und ihm in diesen
Tagen besonders viel Kraft und Beistand gibt.

Pfingsten !!

Komm heiliger Geist:


Samstag, 26. Mai 2012

Update aus Rom & der Mainzer Anstalt

Der Verhaftete macht nicht den Eindruck, seine Taten zu bereuen, denn nach Auskunft des Vaticans verweigert Gabriele jede Kooperation mit den Befragern und beantwortet deren Fragen mit keiner Silbe. Das verschiebt ein wenig die Perspektive: das bisher übermittelte Bild eines herzensguten, treusorgenden auch ein wenig einfältigen Ehemannes und Vaters, der kein Wässerchen trüben könne, scheint einer gewissen Korrektur zu bedürfen.

Leider hat sich das ZDF - ja beileibe nicht zum ersten Ma - wieder durch besondere Einäugig- und seitigkeit seiner Berichterstattung hervorgetan. Frontmann Kleber erging sich in den von ihm schon gewohnten antirömischen und antipäpstlichen Formulierungen- und desinformierte den unbedarften ZDF-Zuschauer wieder nach Kräften- es gäbe schon wieder  einen neuen Skandal im Pontifikat Papst Benedikts sagte er.
So als habe der Hl. Vater den Kammerdiener verraten und nicht umgekehrt.
Da erweist sich Shakespeare als zeitloser Menschenkenner-in diesem Fall im "Kaufmann von Venedig", wo Shylock, der reiche Jude an allem und jedem schuld ist-auch wenn jeder die gegenteilige Wahrheit kennt: "tut nichts-der Jude wird verbrannt" analog dazu kommuniziert uns Kleber ( von einem wohl suggestiv sein sollenden Starren aus den eisblauen Augen untermalt) : "tut nichts, der Papst ist schuld und wird von uns klugen Antikatholiken verdammt" und senkt den Daumen . Ich verzichte jetzt bewußt darauf durch ein passendes Adjektiv zu beschreiben, was ich über diesen Herrn denke.
Es verwundert natürlich auch nicht, daß die Romkorrespondentin des ZDF-deren Bericht von nicht allzuviel Kenntnissen getrübt war- den einen dezidierten Papstfeind unter den Vaticanisti, Politi, um einen Kommentar bat  und sich wohl nur mühsam zurückhalten konnte, dem Aufkäufer der gestohlenen Dokumente und Briefe G.Nuzzi nicht die Füße zu küssen.

Endlich!

Wir hatten das Thema ja schon vor ca. einer Woche in einem Post verarbeitet, aber jetzt kommentiert Matthias Matussek seinen "Auftritt bei Maischberger" in seinem SpOn-Videoblog selbst. Wie immer, mit sehr viel Humor!
Schade ist allerdings, dass SPOn diesmal keine Möglichkeit einräumt, das Video einzubetten.
Deshalb gibt's leider nur einen Link.

Sehenswert ist es allemal. Dank an Elsa für den Hinweis und wir sollten es in der Blogozese verstärkt weiter streuen

Heute auf dem Petersplatz : "Dieses Haus fällt nicht, es ist auf den Felsen gebaut."

Anläßlich des 40-jährigen Bestehens  der Bewegung " Rinnovamento nello Spirito"  haben sich heute an die 50.000 Mitglieder zu einer päpstlichen Audienz auf dem Petersplatz versammelt. Etliche zeigten Spruchbänder mit dem Text: "Hl.Vater wir sind alle mit Dir"
In seiner kurzen Ansprache sagte der Hl. Vater ( sicher mit Blick auf die derzeitigen Ereignisse im Palazzo Apostolico):
" Es regnet, die Flüsse treten über die Ufer, die Stürme toben und der Wind rüttelt an diesem Haus, aber es fällt nicht. Es ist auf den Felsen gebaut."
Man verstehe heute, was  das " ...wer meine Worte hört und in die Tat umsetzt, der ist wie ein weiser Mann, der sein Haus auf den Felsen baut"   bedeutet.
Es werde in unserer heutigen Gesellschaft , die durch Unsicherheit  und Brüchigkeit von Lebensentwürfen gekennzeichnet sei und in der Referenzpunkte für die eigene Existenz fehlten, immer wichtiger auf diese Worte zu bauen und dem Lehramt der Kirche  zu folgen.

Quelle: LaRepubblicca
Verlinkt ist ein Video der Rai / TG 2 von der heutigen Veranstaltung auf dem Petersplatz

Vaticanleaks - Update 2

Es war Msgr. Gänswein , der die sicher schwere und traurige  Aufgabe hatte, dem Hl. Vater zu erklären, daß und warum sein Kammerdiener nicht ins Appartemento zurückkommen werde.

Wie "IlTempo" schreibt, hat die Vaticanische Gendarmerie eine große Zahl von vertraulichen Dokumenten im Haus des beschuldigten Majordomus gefunden. Angesichts der überwältigenden Beweise betehen kaum noch Zweifel an dessen (Mit-?)-Täterschaft. Einer der  Nutznießer des Verrates, G.Nuzzi,  hatte - vor Bekanntwerden des Namens des Verhafteten- verkündet, seine Quelle handele aus einem ( sicher falsch verstandenem) Gerechtigkeitssinn.

Der "Corriere" schreibt, daß die Untersuchungskommission jetzt, nach der Verhaftung der "Quelle", mit Hochdruck und allen Mitteln moderner Fahndung nach Komplizen sucht- weitere Verhaftungen seien nicht nur möglich sondern wahrscheinlich.

 "Repubblicca" :
es habe sich herausgestellt, daß das Leck, durch das die zahlreichen Dokumente den Vatican verließen-eben nicht im Staatssekretariat war ( wie viele aus den verschiedensten Motiven heraus nicht müde wurden,  zu behaupten) sondern das Appartamento selbst ( das beweist auch ein persönliches Fax an Msgr.Gänswein, das die Presse plötzlich in Händen hatte) .
Eine bestimmte Gruppe von Kardinälen und Prälaten führe eine Art Krieg gegen Kard. Bertone, der einem Staatsstreich sehr ähnlich sei und nun gescheitert ist.

Veni Sancte Spiritus

Abgesehen von der Trauer über den Verrat durch ein Mitglied der päpstlichen Familie , das wie ein Judaserlebnis in kleinerem Maßstab anmutet, - muß sich unser Heilger Vater auch noch an einen neuen Kammerdiener gewöhnen, einen Menschen, der ganz nah bei ihm ist, seine Koffer packt, sein Zeug zurechtlegt, ihm beim Anziehen hilft falls nötig, ihm das Essen serviert -bei den Spaziergängen dabei ist etc.etc. und dem sein Vertrauen schenken.
Beten wir für Papst Benedikt, dass ihm der Herr Kraft und Trost gibt, daß der Heilige Geist ,der beste Tröster -  consolator optimus- , ihm in diesen Tagen noch mehr zur Seite steht.

Freitag, 25. Mai 2012

Update zu Vaticanleaks

Inzwischen ist gegen Paolo Gabriele ein Haftbefehl erlassen und vollstreckt worden.
Wie Vaticanista Izzo berichtet-ist auch der Hl. Vater, zu dessen "Haushalt" Gabriele seit 2006 als Kammerdiener gehört, von seiner Verhaftung unterrichtet worden, was man wohl nur tun konnte, weil man im Besitz schlagkräftigen Beweismaterials war.
Damit düfte auch die von manchen Vaticaninsidern erwogene These vom Sündenbock vom Tisch sein.
Izzo schreibt weiter, daß dieses nicht der erste Fall von Verrat in der unmittelbaren Umgebung eines Ponifex ist.
Bei Pius XII verriet der Leibarzt den Journalisten Details über den Gesundheitszustand des Papstes.
Nachdem Pius XII ihn nicht aus dem Vatican entfernen ließ-allerdings nie mehr ein Wort mit ihm sprach - toppte der seinen Verrat noch, indem er seinen ehemaligen Patienten nach dessen Tod auf dem Totenbett fotografierte und die Fotos an die Presse verkaufte.

Wer ist Paolo Gabriele?
Er ist 46 Jahre alt, Römer und Staatsbürger des Vaticans, der mit seiner Familie innerhalb der leoninischen Mauer lebt.
Er diente bereits Johannes Paul II- als "Adjutant" dessen legendär gewordenen Kammerdieners Angelo Gugel .
In seiner Position- dem Hl. Vater während des ganzen Tages wie ein Schatte zu folgen, ihm nicht von der Seite zu weichen-war er im Besitz aller Schlüssel und hatte somit Zugang zu allen Räumen des Apostolischen Palastes.

Update: Die Repubblicca meldet, daß mit weiteren Verhaftungen zu rechnen sei. Den Inhalt der Papiere, die bei Gabriele gefunden wurden, kann man übrigens in dem "Enthüllungsbuch" von G.Nuzzi "Sua Santita" lesen. Damit gerät natürlich auch dieser selbsternannte Enthüller in den Blickwinkel der Ermittler- vergessen wir nicht, daß es sich bei all diesen "Nachrichten"beschaffungen um kriminelle Aktionen handelt- die entsprechend bestraft werden.

Heiliger Bimbam

Na, das ist doch mal eine nette Idee:


Die Münchner Abendzeitung hat sich zu Pfingsten was besonderes einfallen lassen:
Glockengrüße an die Münchner in aller Welt:



Neues aus dem Vatican

In der Sala di Stampa hat Pater Lombardi heute eine Pressemitteilung herausgegeben, daß bei den Ermittlungen zu Vaticanleaks ein Mann gestellt wurde, der im Besitz von gestohlenen oder illegal in seine Hände gelangten Dokumenten war.
Pater Lombardi hat keinen Namen genannt. Nach Angaben von  Il Foglio ( wieder durch eine Indiskretion?) soll es sich um den langjährigen Kammerdiener des Hl. Vaters Paolo Gabriele handeln.
Wie Vaticanista Tornielli auf Vatican Insider berichtet, wird das wiederum von Vaticanmitarbeitern bezweifelt, die Paolo Gabriele als einfachen und guten Mann kennen ( wollen?) , der dem Hl. Vater ergeben ist. Wenn er "der Rabe" sei-. müsse er einen Auftraggeber haben, der über mehr Raffinement verfüge und sie stellen sich die Frage, ob Gabriele zum Sündenbock gemacht werden.
Um sich ein realtitäsnahes Bild machen zu können , wird man wohl die weitere Entwicklung abwarten müssen. Und sollte sich das bewahrheiten, wäre es wohl ein unendlich traurige Geschichte.

Wutbürger

gab es Gott sei Dank vor 100 Jahren noch nicht:
Wendelsteinbahn - Postcard
Die Wendelsteinbahn im Jahr 1915
Quelle: Privatsammlung von Wolfgang Sauber via Wikimedia Commons
Am 25. Mai 1912 konnte deshalb die Wendelsteinbahn Fahrt aufnehmen.
Man muss sich das einmal vorstellen. Der Prinzregent Luitpold fand die Idee, dass die Menschen mit einer Bahn auf einen der höchsten Berge in Bayern fahren können, einfach gut und beschloss, dass diese Bahn gebaut wird. Mit Planung und Bau wurde Otto von Steinbeis beauftragt, der auch die Mittel für den Bau (3 Millionen Goldmark) aus eigener Tasche aufbrachte. Im März 1910 wurde mit dem Bau begonnen.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Spitzenreiter auf der Warteliste der Therapieanwärter ist.....

Nun hat uns also der notorische Tübinger Extheologieprofessor K. die Entscheidung abgenommen, während wir ob des Wunsches von Manfred Lütz, doch auch einmal das ZdK behandeln zu dürfen, noch herumdiskutierten, wer von den Damen und Herren denn dieses Therapieangebotes am meisten bedürfe: A.Glück oder doch H.Lammert ( seines Zeichens nebenberuflicher und schwer selbstverliebter Neudichter Jesuanischer Gebete )  oder Zottelbartträger Thierse, der die Kirche für eine Unterabteilung der SPD hält ?
In dieser Situation der Unentschiedenheit wagte sich der Schweizer Weltchefethiker  K. aus der Deckung und erklärte  angesichts des von den Bischöfen dann doch nicht so goutierten Ungehorsames initiativ gewordener Pfarrer und memorandisierender, vom Lehramt losgelöster Universitätstheologen, es sei der Hl.Vater persönlich, der diesen Ungehorsam provoziere.
Damit hat er wie einst  Alexander der Große den Gordischen Knoten mit einem Schlag durchtrennt ( und das ganz ohne Rucksack) und unangefochten die Tabellenspitze der Therapieanwärter errungen.
Dürfen wir schon mal einen Termin bei Doktor Lütz ausmachen?

den Hinweis auf diesen Befreiungsschlag des H.Küng verdanken wir Hochwürden Alipius

Kyrill und Methodios & ein Riesenei

Traditionell hat der Bulgarische Präsident am 24.5. aus Anlaß des Festes der Hl. Kyrill und Methodios, Missionare der Slawen, eine Audienz beim Papst- so auch in diesem Jahr.
Die bulgarische Delegation schenkte dem Hl. Vater ein 440 Pfund schweres Riesenosterei aus Metall und Glassteinen,
an dem mehrere Goldschmiede 2 Jahre lang arbeiteten.Das Gespräch der beiden wurde in Deutsch geführt.
Zu der Besuchergruppe im Apostolischen Palast gehörte auch eine Delegation der Bulgarisch Orthodoxen Kirche, die als Geschenk eine Ikone überreichte.

Mittwoch, 23. Mai 2012

GA

In der heutigen Katechese zum Thema Beten sprach der Hl. Vater u.a. über die Rolle des Vaters- nicht nur im Glaubenskontext sondern  auch über die Vaterrolle in  der Familie.

Los Wochos

Nur für den Monat Mai..


.

.... muss der heilige Ignatius von Loyola seinen Platz am Altar für eine Frau räumen:
für unsere Frau - für unsere heilige Gottesmutter, für unsere Patrona Bavaria.

Dieser Marienaltar zur Ehre der Gottesmutter steht in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Innenstadt.
Das "Salve Regina" für den heiligen Vater habe ich vor der heiligen Messe am Sonntag gebetet, das Bild entstand, nachdem der letzte Orgelton verklungen war.
Aber wir können es ja nochmal beten, diesmal nicht nur für, sondern auch mit dem heiligen Vater:




Mailand WFT- große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Glücklicherweise gibt es die Universale Weltkirche ( und nicht nur die memorandierende ZdK-Rucksack-Auf-& Abbruchskirche deutscher Prägung, man müßte sonst ja fast verzweifeln) -und die veranstaltet am 1. Juniwochenende am Bischofsitz des Hl. Ambrosius, Mailand, den diesjährigen Weltfamilientag und gleichzeitig einen Theologenkongress. Dazu gab es gestern eine Pressekonferenz im Vatican, bei der außer Pater Lombardi der Mailander Erzbischof Kard. A. Scola und Kard.Antonelli, der dem Pontificalen Rat für die Familien vorsteht,zu Wort kamen.
Am 2.Juni wird auf dem Flugfeld ein Treffen der Gläubigen stattfinden, an dem der Hl. Vater teilnehmen und bei dem er Fragen beantworten wird. Zu diesem Treffen der Familien werden 300.000 Teilnehmer erwartet.
Am Sonntag, 3.6. wird Papst Benedikt die Hl-. Messe auf dem Flugfeld mit voraussichtlich 1.000.000* Gläubigen feiern.
Der Hl. Vater hat 100 Familien , die unter den ärmsten ausgewählt wurden, zu einem anschließenden gemeinsamen Mittagessen eingeladen.


Hier das Video


* die Zahlen sind als kleiner, diskreter Hinweis an das ZdK zu verstehen, das auf die auf mehrere Tage verteilten 80.000 Teilnehmer in M. so stolz ist.

Dienstag, 22. Mai 2012

Das letzte Wort zum "K-Day"

Weißwurst, Weißbier und eine paar sehr gute Aussagen von Kardinal Marx:



Ein paar gute Worte zum Abschluss des Kirchentages!

Wo hat er denn den gelben Schal her?

In der Mannschaft des Herrn



Gestern hat der Hl. Vater das Kardinalskollegium zu einem festlichen Essen in der Sala Ducale des Apostolischen Palastes eingeladen-
als Dank für die guten Wünsche und Gratulationen anläßlich seines 85. Geburtstages und des 7. Jahrestages seiner Wahl auf die Kathedra Petri.
In seiner Tischrede sagte er u.a.:

"Eminenz, liebe Brüder!
In diesem Moment können meine Worte nur Worte des Dankes sein. Dank an den Herrn, der mir so viele Jahre geschenkt hat.
Jahre mit so vielen Tagen der Freude, wunderbare Zeiten aber auch dunkle Nächte.
Zurückblickend versteht man aber, daß auch diese Nächte notwendig und gut waren, Grund zu danken.
Heute ist das Wort von der "ecclesia militans"  ein bißchen aus der Mode, aber in der Realität können wir verstehen, daß es wahr ist, in sich Wahrheit trägt.
Wir sehen, wie das Böse die Welt beherrschen will und daß es nötig ist, in den Kampf gegen das Böse einzutreten.
Wir sehen, wie das Böse auf viele verschiedene Weisen handelt, blutig, mit vielfältigen Formen von Gewalt aber auch in der Maske des Guten, das die moralischen Fundamente der Gesellschaft zerstört.

Ein Rucksack bricht auf

oder Pandora's Box is open

Foto. privat

Überraschung! 
In Mannheim wurden als Symbol für den Kirchentag überall Riesenrucksäcke aufgestellt. Diese sollen nun für 1000 Euro pro Stück verkauft werden.

Montag, 21. Mai 2012

Kleine Nachlese 19. Mai 2012

Ein Samstag in München.

Eine wunderbare Festtagsstimmung lag den ganzen Tag über der Stadt und man hatte das Gefühl, die ganze Welt muss leer sein, weil sie alle nach München gekommen sind. Es war laut und es war Leben.
Trotzdem machte ich mich auf den Weg in den Dom. Ich hatte das ja während der WM schon ein paar Mal erlebt, dass es draußen laut war, aber heute hatte ich das Gefühl, wir beten den Rosenkranz in der Allianz-Arena ... Die Vorabend-Messe und die Maiandacht wurden von den Münchner Altstadtsängerinnen + Stubenmusi begleitet, und die haben aber gut dagegen angesungen. Und der Zelebrant (war ein Gast aus dem Schwäbischen) war ganz begeistert, weil er so eine "Alpenländische" Messe noch nie gefeiert hat. In seiner Predigt bezog er sich auf die "Wahl" des Matthias und sagte, dass es die erste und wichtigste Aufgabe der Kirche sei, Zeugnis zu geben und den Glauben zu verkünden ... und dass die Apostel von Gott ausgewählt wurden und nicht demokratisch gewählt.  Schöne Grüße nach Mannheim, würde ich da mal sagen ... :-)   Auch die Maiandacht war wunderschön. Leider war's nicht ganz so gut besucht wie sonst. Aber ich denke mal, viele sind wg. Fußball gar nicht reingefahren. Die hatten wohl Angst vor übervollen U- und S-Bahnen. Dabei war es fröhlich und friedlich

Samstag, 19. Mai 2012

Mitten in Bayern


Aus dem Liveblog des BR zum "Finale dahoam":

So sieht #brfinale Begeisterung dahoam bei den 13 Höslwangern aus. t.co


Quelle:von BlaueLuise via P.twimg 10:45




Auch die Münchner Philharmoniker sind im Fußballfieber und haben für den FCB eine Hymne aufgenommen

Freitag, 18. Mai 2012

Währenddessen in Rom....

Während in Mannheim unter der Regie des ZdK nur notdürftig getarnte politische Positionen der Grünen in roten Rucksäcken als kirchenzukunftsrelevant und schlimmer noch glaubensnotwendig verkauft werden, geht das Kirchenleben in Rom seinen gewohnten universal ausgerichteten Gang.
Die us- amerikanischen Bischöfe beendeten ihren Ad-Limina-Besuch mit einer Audienz beim Hl. Vater



außerdem empfing er den neuen französischen Botschafter beim Hl. Stuhl, Bruno Joubert, mit  Familie und Mitgliedern der französischen Botschaft.

Die Kirche braucht kein ZK

Weder die Kirche noch die Gläubigen brauchen einen Aufbruch mit einem Rucksack voller Politfunktionärsfloskeln ausgerüsteten und um medialen Applaus buhlenden Zentralkommittee-posteninhabern. Die Kirche braucht besonders in Deutschland etwas ganz anderes:
                                     
                                    Die Kirche braucht ein neues Pfingsten!
                                                           ( Pater Prof. Raniero Cantalamessa, OFM )
          
Um den Kommitteezentralisten den Abschied von den Schalthebeln ihrer angemaßten Macht zu erleichtern, gibt es diesen Aufruf.
Und kann sich überhaupt jemand erinnern, schon einmal Segensreiches von einem der vielen ZKs vernommen zu haben, mit denen wir es in der jüngeren Geschichte zu tun hatten?

Wir haben das Logo "uns vertritt nicht das ZDK" mit einem direkten Link versehen, weil wir glauben, diese Aktion ist unterstützenswert und notwendiger denn je!

Mitteilungsdrang

Unser Bundestagspräsident Lammert tut sich in den letzten Tagen, sobald er eines Mikrophones ansichtig wird, durch ungebremsten Mitteilungsdrang hervor.
Nein- er hat nicht das Ave Maria neu übersetzt  oder die 10 Gebote dem Zeitgeist & Mediengeschmack angepaßt- als Hobbytheologe wirft er den deutschen Bischöfen mangelnden Mut vor.
Da bin ich mit ihm einer Meinung . Ob er sich allerdings wie ich den bischöflichen Mut wünscht-endlich mit ZdK, Kirche-von-ganz-unten,  wildgewordenen Pastoralreferent_innen und häretischen Theologen auf kirchlich dotierten Lehrstühlen aufzuräumen und ihre bischöfliche Leitungsbefugnis und die Treue zum Lehramt wieder in den Vordergrund zu stellen, weiß ich nicht.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Edmund Stoiber

als ehemaliger Parteivorsitzender der CSU war er ja auch mal der "Chef" des heutigen ZDK-Vorsitzenden.
Man kann es ja fast nicht glauben, dass zwei Männer, die in ein und der selben Partei so lange zusammengearbeitet haben, so unterschiedliche Positionen in Sachen Kirche haben können:
Dem Focus hat Edmund Stoiber ein Interview gegeben, in dem er die Positionen des Papstes verteidigt und ihm den Rücken stärkt. Ein sehr spannendes und lesenswertes Interview, das Hoffnung macht, dass es in Deutschland doch noch Politiker gibt, die die Glaubensinhalte verstanden haben und fest zu Papst und Kirche stehen.
Danke Herr Stoiber.

Los Wochos: Maialtäre

Gerade bei Frischer Wind gefunden:
Pro spe salutis schlägt vor, Maialtäre selbst zu fotografieren und vor dem Maialtar ein "Salve Regina" für Papst Benedikt zu beten.

Eine schöne Idee und da sind wir gerne dabei.
Dieses Bild aus dem Münchner Dom habe ich letztens schon zur Maiandacht fotografiert. Und heute haben wir zum Ende des Pontifikalamtes das Regina Caeli gesungen.

Weitere werden folgen, denn für mich ist es leicht: Marienaltäre gibt es in allen Münchner Kirchen und ein Salve Regina für unseren Papst ist selbstverständlich "Ehrensache".

Willkommen!


Weit weg von roten Rucksäcken und orangefarbenen  Schals haben heute in München 16 Erwachsene und eine Jugendliche die wichtigste Etappe eines Neuen Weges erreicht:
Nach einem Jahr Vorbereitung in der katholischen Glaubensorientierung wurden diese Menschen heute, zu Christi Himmelfahrt, von Reinhard Kardinal Marx getauft, gefirmt und sie empfingen durch ihn ihre erste heilige Kommunion.
Der Erzbischof von München und Freising feierte mit den „Neuen“, ihren Familien und der Gemeinde ein Pontifikalamt in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael.

Freuen wir uns mit diesen „Neuankömmlingen“ in unserer Kirche und beten wir für sie, dass dieser Tag der Freude sie durch ihr Leben begleitet. 
Dass sie im Glauben an Christus wachsen und die Liebe zu ihm in ihren Herzen tragen, dass sie die Freude am Glauben durch ihr Leben trägt und dass sie sich von die Kraft Gottes durch gute und schlechte Tage führen lassen.  

Was in Mannheim noch gesagt wurde

Während ringsherum auf dem Katholikentag  in Mannheim in die verschiedensten Richtungen aufgebrochen wurde , antwortete Manfred Lütz, Psychiater & gläubiger Katholik und Humorbegabter, nach  Angaben von KNA auf die Frage, wen er denn gern einmal therapieren würde: " Das ZDK"
Dieses sei kritikunfähig  und  zutiefst konservativ in dem Sinne, daß es zwar lautstark Änderungen fordere-aber nur solche, die von vornherein unumsetzbar seien.
Da wünschen wir dem Seelenarzt doch, daß sein Wunsch bald in Erfüllung gehen möge.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Was der Hl. Vater den Teilnehmern am Deutschen Katholikentag zu sagen hat

In seiner Grußbotschaft richtet sich der Hl. Vater mit diesen Worten besonders an die jungen Teilnehmer ( und damit meint er nicht die Verbands-Berufsjugendlichen, die bereits in der Midlifecrisis stecken )

" Ich möchte besonders den Jungen und jungen Erwachsenen einige Worte widmen.
   Habt den Mut, Euch an Jesus Christus zu orientieren.
   Stärkt Euch gegenseitig im Glauben.
   Haltet unter Euren Freunden in der Schule und am Arbeitsplatz das Evangelium gegenwärtig.
   So wie Christus die Kirche liebt, wollen auch wir die Kirche lieben.
   Ja- identifiziert Euch mit der Kirche, weil Christus sich mit der Kirche identzifiziert , weil Christus sich mit uns identifiziert."



GA

Bei der Generalaudienz sprach der Hl. Vater weiter über das Gebet- heute darüber-wie der Apostel Paulus es uns lehrt.

TV-Kritik oder Katholikenbashing?

Leider habe ich die Diskussion bei Sandra Maischberger gestern abend nicht gesehen. Aber Matthias Matussek hat "unsere Sache" mal wieder laut, vehement und dem Anlass entsprechend verteidigt. Das hat vielen Zeitungsschreiberlingen gar nicht gefallen.
Besonders die SZ Redaktion bringt es auf den Punkt. Sie überschreibt ihren Kommentar zur Sendung "Wenn Katholiken lautstark Unverständnis predigen".
Man muss dazu sagen, dass es in dieser Sendung um die gewaltbereiten Salatfixen ging, deren Vertreter so tolle Sätze von sich geben durfte wie "Solange wir in der Minderheit sind, gilt für uns das Grundgesetz". Dieser Satz war dem SZ Redakteur offensichtlich entfallen. Oder er hat sich beim Schreiben daran erinnert, dass er in einem freistehenden Hochhaus sitzt...
     
Jedenfalls Danke an Matthias Matussek für den Satz des Tages:
   
"Ich sehe immer nur, dass ich mich nackig ausziehen muss, wenn ich fliegen will, nicht wegen dem Katholizismus, sondern wegen dem Islam."

Auf fünf Punkte gebracht

Alexander Kissler und der Katholikentag:
5 Punkte zum "Milieukatholizismus"

Gestern war nicht der 13. .....


... aber irgendwie war es ein schlechter Tag für Politiker:
Ganz hart traf's den neuen französischen Präsidenten, der bei seiner Fahrt im offenen Wagen vom Elysee-Palast zum Arc-de-Triomphe von einem kräftigen Regenschauer überrascht wurde und völlig durchnässt einen Kranz an der Gedenkstätte im Triumphbogen ablegte. Damit nicht genug: Beim Flug Richtung Berlin wurde sein Flugzeug vom Blitz getroffen. Er musste umkehren und mit einem anderen Flugzeug nach Berlin fliegen. Er kam zu spät und Frau Merkel hat ihn nicht mal geküsst.


Happy End

Einige katholische Agenturen berichten es heute:

Benetton hat sein umstrittenes Kussbild mit Papst Benedikt nun endgültig aus dem Verkehr gezogen und sich nochmals beim Papst entschuldigt. Außerdem spendete das Unternehmen einen Betrag an ein caritatives Projekt der katholischen Kirche.

Dienstag, 15. Mai 2012

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

vom 1.-3. Juni wird der Hl. Vater -wie berichtet- nach Mailand reisen, um am Weltfamilientag teilzunehmen und ihn mit einer Hl. Messe zu beenden. U.a. ist ein Lunch geplant, bei dem der Heilige Vater mit Familien zusammen zu Mittag essen wird.

Erinnerung an einen ganz besonderen Moment:

Vor Beginn der Papstmesse im Berliner Olympiastadion - als die Promis schon alle Platz genommen hatten, schickte der heilige Petrus eine besondere Taufe vom Himmel.
Von den Rängen gab's viel Beifall für dieses Geschenk von oben:
Und die SZ griff heute für einen ganz anderen Artikel auf dieses Bild zurück. Man kann sich immer wieder daran erfreuen ... und sich an die wunderbare Heilige Messe mit Papst Benedikt und seine großartige Predigt erinnern.

Augenschmaus

Zu besonderen Gottesdiensten 

dürfen sie immer mit einziehen: Die Mitglieder des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Ein besonders schönes Bild: Die Männer tragen weiße, die Damen schwarze Umhänge und einen Schleier. Nicht zu übersehen sind die 5 Kreuze, die die 5 Wunden Christi symbolisieren sollen. 
In dieser Woche wurden neue Mitglieder aufgenommen. In einem feierlichen Gottesdienst in der Münchner St. Michaelskirche. Ich war leider nicht dabei, freu mich aber trotzdem an den schönen Bildern.

Auf-& Ein-& Zusammenbrüche. Was denkt man in Rom über die Mannheimer Planungen ?

Zu diesem Thema kann man das Treffendste sicher in der Maiausgabe des neuen Vatican-Magazins lesen und zwar in der Rubrik: Aufgeschnappt- Hinter dem  Sant´Anna-Tor. Aus dem Logbuch Petri .
( und da fühlen wir uns als die Beibootbesatzung doch  sehr verbunden).

Ich zitiere also wörtlich:
..."es gab die Befürchtungen, daß ein ehemaliger Generalvikar und ein emeritierter Lehrstuhlinhaber aus der benachbarten Alpenrepublik diesem ökofair und glaubensneutrale Treffen mit ihrer multimedialen Präsenz und der Strahlkraft 40 Jahre alter Ideen ergrauender kirchlicher Pensionäre einen unwiderstehlichen Elan zu geben vermögen. ...
Die in veraltete Nadelstreifenanzüge gezwängten teutonischen Professoren der Theologie sowie emsige Hilfsbischöfe im Norden des Landes, die auf Schlagzeilen so unausweichlich angewiesen sind wie Drogensüchtige auf eine Heroinspritze und Oberhirten, die mehr in sich ruhen als jeder buddhistische Lama ...vermag, diese alle neigten dazu , sich um ihre eigene Deutungshoheit bringen zu lassen....
Auf die "Insel der Seligen" wie der Diener Gottes, der Heilige Vater Papst Paul VI, das mit trockenem Wein und süßen Mehlspeisen gesegnetet Fleckchen Erde zu preisen gedachte, blickt der Heilige Stuhl seit geraumer Zeit mit großer Sorge. Schon immer waren die dortige Lokalkirche und ...ihre Mitraträger mit der Gabe ausgezeichnet, sich mit den Erfordernissen der Zeit in Einklang zu bringen...."
Als Beipiele fügt der Autor zwei Ereignisse aus der Geschichte hinzu: die Ausrufung der Republik und den "Anschluß" ans Großdeutsche Reich.

Neues aus dem Vatican

Am Vorabend der anstehenden Krisenlösung um die Piusbruderschaft wird Bischof Fellay in Rom erwartet. Es wird um die von der Bruderschaft vorgeschlagene -oder besser- geforderte Änderung der zu unterschreibenden Präambel gehen, die Fellay vor einer Unterschrift zunächst  mit der Pontificia Commissione Ecclesia Dei besprechen soll, um dann den Vertretern der Glaubenskongregation im Sant´Uffizio Rede und Antwort zu stehen.
Die vorgeschlagenen Änderungen der Präambel betonen vor allem die Bedeutung und ein größeres Gewicht der Tradition als stabilem Element. Aus dem Vatican hört man vorsichtigen Optimismus für eine mögliche Einigung.
Es bleibt aber als unberechenbares und unvorhersehbares Element das Verhalten der 3 Hardlinerbischöfe, deMallerays, deGallareta und Williamson( sic!) , die die Rückkehr zur Einheit mit der Kirche kategorisch ablehnen und deren diesbezüglicher Brief an Bischof Fellay für viel Wirbel sorgte ( u.a. fühlte sich Bartträger Thierse diesbezüglich gleich zur Amateurcassandra und zum pontifikalen Ratgeber berufen)- und zu Spekulationen über eine mögliche Spaltung der Bruderschaft führte, falls es zu einer Einigung mit dem Hl.Stuhl käme.

Quelle: Vatican Insider, A.Tornielli

Montag, 14. Mai 2012

kleiner Epilog aus der Toscana

romereports hat zur gestrigen apostolischen Reise des Hl. Vaters in die Toscana noch ein kleines Video ohne Worte erstellt:

Fußballfieber

Championsleague, Europameisterschaft. 


Deutschland fiebert den Fußballgroßereignissen des Jahres entgegen.
Da wird jeder Mann gebraucht.
Und auch Uwe hat sich viel vorgenommen. Er will Weltmeister werden: 2026!
Er trainiert schon fleißig, aber diese Woche und die kommenden Wochen schaut er den Großen zu!

Fundstück

Wenn nichtkatholische Journalisten 

zum Heiligen Rock pilgern, machen sie einen Ausflug.
An einem solchen Ausflugsbericht kann man sich hier "erfreuen":

Der Chefredakteur von WamS wusste dazu noch folgendes zu berichten:



Toscana

In Arezzo im Dom San Donato haben zwei Kinder ein Marienlob Petrarcas für den Hl. Vater gesungen. In der Kapelle Der Madonna del Conforto ( Madonna des Trosts) ließen die 13 jährige Giada Santucci und der 12-jährige Matteo Tavini das "Virgine bella che di sol sei vestita...." ( Schöne Jungfrau, die Du mit der Sonne bekleidet bist..." ) erklingen.


 Hier das Video- der Rede des Hl.Vaters an die Einwohner Arezzos, er  sprach besonders die Jugendlichen an, sie sollten groß denken und wagen Neues und Großes zu denken - ihnen fiele bei der Neugestaltung der Gesellschaft eine entscheidende Rolle zu.

Das schlechte Wetter hat einige Programmänderungen bewirkt- aber zu der geplanten Begegnung mit den Bewohnern San Sepolcros
kam es trotzdem. Hier ein Video von Radio Vatican ( unübersetzt und unkommentiert)

Sonntag, 13. Mai 2012

Der Hl. Vater in der Toscana

Heute besucht der der Hl. Vater die Toscana , das Tagesprogramm beginnt mit einer Heiligen Messe  in Arezzo  - hier machen sich die Gläubigen auf den Weg:


währenddessen landet der Hubschrauber aus Rom  .



Inzwischen hat die Hl. Messe begonnen- davon später mehr.




Samstag, 12. Mai 2012

Lesetip zur Kita-Pflicht oder wie man die Hoheit über die Kinderbetten erlangt.....

Auch Alexander Kissler macht sich Sorgen über die dreiste Forderung nach einer Kita-Pflicht für alle Kinder-gern schon ab Lebensjahr 1, damit es dann auch mit der Dressur zum Stammwähler der fordernden Parteien klappt und hat dazu diesen Konter verfaßt.

Freitag, 11. Mai 2012

Das Konzert



Leider nur ein kleiner Mini-Ausschnitt
Staatpräsident Napolitano überreichte dem Hl. Vater als zusätzlicvhes Geschenk eine Violine und eine Originalpartitur Sakraler Musik des Komponisten Zimmermann- beides dem 18. JH entstammend.
Nach dem Konzert zeichnete der Hl. Vater Maestro Muti wegen seiner Verdienste bei der Interpretation sakraler Musik mit dem St.Gregoriusorden aus, den sich der so Geehrte auch sogleich an den Frack heftete.

kleines memo

um 18:00 überträgt CTV im live-stream das Konzert, das der italienische Präsident Napolitano dem Hl. Vater zum 7.Jahrestag des Pontifikates geschenkt hat.
Unter der Leitung von Maestro Ricardo Muti spielen Chor & Orchester der Römischen Oper das Magnificat von A.Vivaldi und Stabat Mater und Te Deum von G.Verdi.

Treffen im Vatican

erstmals in der Geschichte der Kirche hat der Papst heute Repräsentanten der Lateinamerikanischer Jüdischer Gemeinden empfangen .
In seiner Ansprache erwähnte er u.a. Nostra Aetate und die Auswirkungen des II.Vaticanum auf die Beziehungen zwischen Christen und Juden.

Fundsache

Manchen ist offensichtlich gar nichts heilig - wenn's nur den eigenen Zwecken dient!

Will Greenpeace den Papst instrumentalisieren?
   
Naidoo:* "Wir könnten zum Beispiel Religion nutzen. Im Idealfall sollte der Papst die Leute fragen: Glaubt ihr wirklich, dass Gott Öl und Kohle tief unter der Erde versteckt, damit wir daraus Energie erzeugen? Es gibt doch genug Energiequellen, die viel leichter zu erschließen sind: Sonne, Wind und Wasser, um nur drei zu nennen. Angesichts des Schadens, den schmutzige Energiequellen anrichten, begreift doch jeder Mensch instinktiv, dass dies der falsche Weg ist."
   
*Kumi Naidoo ist der neue Chef von Greenpeace und der Satz stammt aus einem Interview mit Spiegel Online.
Quelle: www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/greenpeace-kumi-naidoo-ueber-neue-strategie-fuer-klimaschutz-a-831874.html

Jugendweihe auf katholisch?


„Neuevangelisierung light“?

Manchmal wandelt man durchs Internet und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus:
Gerade wenn man auf einer offiziellen katholischen Website folgendes liest:

„Rund 180 Jugendliche feiern Lebenswende
Alternative der Kirche findet immer mehr Zuspruch“


Dieser Text lief als Banner auf der Seite von katholisch.de  Die „Feier der Lebenswende“? Was ist das denn? Einmal angeklickt - und schon hatte ich wieder was dazu gelernt. Eine Ersatz-Jugendweihe mit kirchlicher Folklore findet in Ostdeutschland immer mehr Zuspruch.


Donnerstag, 10. Mai 2012

Das macht gute Laune!

Hildegard von Bingen wird Heilige der Universalkirche


Hildegard
Hildegard von Bingen empfängt eine
göttliche Inspiration
©wikimedia commons public domain
Laut einer Meldung des Nachrichtendienstes kipa-apic.ch wurde Hildegard von Bingen heute von Papst Benedikt zur Heiligen der Universalkirche erhoben. Das teilte der Vatikan am Donnerstag in einem Communiqué der Heiligsprechungskongregation mit.

Da fällt es um so leichter, den "Vertretern der Gremiumskatholiken" (z.B. ZDK, KDF usw.) und auch dem einen oder anderen Medienvertreter für die Verpflegung zum Katholikentag das eine oder andere Hildegard-Produkt zu empfehlen.

Bayerische Glaubensschätze

Maria Hilf
in Speiden

Der Altar von Maria Hilf in Speiden
©von Hubert Berberich (HubiB) (Eigenes Werk)
[CC-BY-SA-3.0
(http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Common    
Im Marienmonat Mai wallfahren viele Wirte aus dem Allgäu nach Maria Hilf in Speiden um zu danken und zu bitten. Die Kirche hat eine lange Geschichte und geht auf Wunder aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück.

Mittwoch, 9. Mai 2012

GA

Bei der heutigen Generalaudienz spach der Hl. Vater über die Kraft und Wirkung des Gebetes- als Beipiel wählte er das Gebet des Hl. Petrus in der Nacht, als er im Kerker auf  sein Verhör wartete:

Dienstag, 8. Mai 2012

Sag's mit Mozart

Feuerwasser!




Dank an den kathnet-Kommentator Albertus Magnus, der mir mit seinem Kommentar "Die Iren werden niemals auf ihr Guiness verzichten" die Idee dazu lieferte!
Prost!

Noch mehr Konzerte und eine Reminiszenz an den WJT in Madrid

Wie wir wissen, wird er Hl. Vater  zum Weltfamilientag Anfang Juni für 3 Tage nach Mailand reisen. Dort wird er am 1.6.- und das ist etwas ganz Neues-die Mailänder Scala besuchen , wo zu seinen Ehren unter der Stabführung von Maestro Daniel Barenboim die 9. Sinfonie von Beethoven erklingen wird.



Und hier noch eine Reminiszenz an den WJT in Madrid

Montag, 7. Mai 2012

Störche für Deutschland?


Zumindest beim rbb scheint man an diese Lösung zu glauben:
Bei einem meiner letzten Spaziergänge durch die TV-Kanäle bin ich bei der ARD-Sendung Kontraste hängengeblieben, die seit einem Jahr eine „aufrüttelnde Trilogie auf die Beine gestellt hat.

Teil 2 lief letzten am Donnerstag, 3 Mai: Frau Frohloff, die Moderatorin von „Kontraste“ gehört auch zu den schon angesprochenen „bösen Mädchen“, natürlich ein „bisschen“ ideologisch eingefärbt. Jetzt aber geht’ ums Ganze. Sie hat Angst vor dem demographischen Wandel, denn der ist dran schuld, wenn es irgendwann nicht mehr so ist, wie es einmal war.  Im Osten leeren sich die Städte und Dörfer. Immer weniger Menschen leben dort. Die alten bleiben da, die Jungen wandern ab. Da kann frau sich schon Sorgen machen, um die eigene Rente ... und plötzlich werden leere Städte und Dörfer zu einer ganz realen Gefahr und zum Schreckgespenst für die Zukunft.. Und bei rbb sucht man nach den Ursachen.
So baut man Spannung auf, denn da scheint sich eine Katastrophe anzubahnen, die vor einem Jahr im Teil 1 der Trilogie noch gar nicht abzusehen war. Oder?

Das ..

würde ich unseren Politikern bei der Amtseinführung auch wünschen

Fortbildung für Atheisten

Die Kreuzzüge, musikalisch erklärt:


Vom ÖKToberfest zum Aufbruch ...


Ich erinnere mich noch sehr genau an Christi Himmelfahrt 2010, als sich am Abend vorher (zu Beginn des Eröffnungs-Gottesdienstes) der Himmel über München verfinsterte und es kräftig und tüchtig gewitterte.
Es war der Beginn des Ökumenischen Kirchentages, der vom 12. bis 16. Mai 2012 in München gefeiert wurde. Ich für meinen Teil hatte mich entschlossen, das ganze einfach zu ignorieren. München ist groß und man kann es sich so einrichten, dass man mit solchen Veranstaltungen wenig bis gar nicht in Kontakt kommt. Die heilige Messe zu Christi Himmelfahrt im Dom war auch schön und katholisch wie immer außer ein paar Stelen „So geht katholisch“ war auch nichts auffälliges zu bemerken. Der Auftritt von Frau Kässmann am Abend an gleicher Stelle war noch kein Thema und so verbrachte ich den Rest von Christi Himmelfahrt beim Abendessen mit Freunden, immer noch fest entschlossen, das „Fest zu ignorieren“.
Am nächsten Tag aber bekam ich einen Anruf eines Bekannten, der mir erzählte, dass er am Samstag bei einer Podiumsdiskussion zu neuen Verkehrskonzepten sei und dass wir uns dort doch treffen könnten. Ich seh ihn so selten, deshalb fuhr ich hin. Hier ein Originalbericht dazu, den ich damals im kath.net-Forum veröffentlichte.

Die Diskussionsteilnehmer diskutierten vor eindeutig
links-grün eingefärbtem Publikum
© eigenes Foto
„Ich komme gerade aus Riem, wo in Halle 3 heute eine Diskussion zum Thema "Mobilität" stattfand:
Teilnehmer waren 
- Verkehrsminister Ramsauer 
- Bahnchef Grube 
- BMW-Kommunikationschef Schöberl
sowie zwei spinnerte Professoren (sog. Verkehrsexperten!):
- Prof Knoflacher aus Wien - der bekannteste Fußgänger
- Prof. Monheim, Spezialist für autofreie Städte.

Moderiert wurde das ganze von Matthias Kiefer, dem Umweltexperten des
Erzbistums München und Freising, der seine Sache sehr gut machte.

Anwesend waren etwa 1500 Leute. Das ideologisch grün-links gefärbte Kirchentagspublikum hing natürlich
an den Lippen der beiden spinnerten Professoren, die sehr viel Beifall bekamen. Da war ich natürlich sehr froh, dass ich hingefahren bin und so die "Gegenseite" (Ramsauer, Grube, Schöberl) beifallsmäßig unterstützen konnte.

was derweil in Rom passiert....

während in Mannheim zum rucksackbewehrten, ziellosen Aufbruch um des Aufbruchs  willen geblasen wird, absolvieren in Rom die US-Bischöfe ihren Ad-Limina-Besuch.
Dabei konnten sie dem Hl. Vater vermelden, daß in den US-Diözesen die Zahl der Seminaristen kontinuierlich steigt und so manches Seminar über keinen freien Platz mehr verfügt.
Wie der Bischof von Denver/Colorado berichtete hat diese Nachricht den Hl. Vater entzückt und " ein breites Lächeln" auf sein Gesicht gezaubert.
Hier mehr dazu ( kann etwas dauern, bis die Zeitungsseite erscheint).

Sonntag, 6. Mai 2012

Vereidigung der neuen Schweizergardisten

Immer wieder schön die Vereidigung der neuen Schweizergardisten- am  6. Mai,  Gedenktag des Sacco di Roma , 6.5.1527 , als die Söldner Kaiser Karls V plündernd und mordend durch Rom zogen und etliche der damaligen Gardisten ihr Leben bei der Verteidigung von Papst Clemens VII  und der Petersbasilica verloren. Den Gardisten gelang es, den Papst unversehrt über den Passetto in die Engelsburg zu bringen, die für die Belagerer uneinnehmbar war. Ein Video  der Rai. 
Hier ist noch ein weiteres Video vom VatikanChannel

Termine in Rom & andernorts, Update

Nächsten Freitag, 11.5.  wird Maestro Ricardo Muti im Vatikan ein Konzert von Chor & Orchester der Römischen Oper leiten, das der italienische Präsident Napolitano dem Hl. Vater zum 7. Jahrestag des Pontifikates schenkte.
Auf dem Programm stehen das Magnificat von A. Vivaldi ( dabei werden die Streicher vivaldizeitgenössische Originalinstrumente von Amati, Guarneri und Stradivari spielen) sowie das  Stabat Mater und das Te Deum  von G. Verdi.
Das Konzert wird ab 18:00 von CTV übertragen.

Das nächste musikalische Geschenk wird dem Hl. Vater dann schon am Sonntag 13.5. in San Sepolcro überreicht, wo er anläßlich der Tausendjahrfeier der Kathedrale erwartet wird.
Die Kathedrale wurde 1012 über den wundertätigen Reliquien aus dem Hl. Grab, die von Pilgern aus Jerusalem mitgebracht worden waren, erbaut und die Stadt um sie herum.
Zu Ehren des Papstes musizieren das Jugendorchester Roms und zwei Chöre. Auf dem Programm stehen u.a. das "Halleluja" aus Händels Messias,  das "Confirma hoc Deus" von A. Salieri, als zeitgenössisches Stück "Un`Ansia di pace" von A.Gentile.

Beim heutigen Regina Coeli kündigte der Hl. Vater an , er werde vom 1.-3. Juni in Mailand am Weltfamilientag teilnehmen.

Samstag, 5. Mai 2012

Ver.di und der Kardinal


Man kann es fast nicht glauben – ausgerechnet Kardinal Marx, der ja innerhalb der Kirche als Sprecher für alles Soziale gilt und sich stark für die Arbeitnehmerschaft einsetzt, hat jetzt massiven Ärger mit der Gewerkschaft Ver.di:

Heute am 5.5. soll es losgehen. Ver.di hat für den Vormittag eine Demonstration vor dem Münchner Holnstein Palais, dem Sitz des Erzbischofs angekündigt, andere linke Gruppen wollen sich anschließen.
„Empört Euch“ tönt es auf den Linken Internetseiten und ein „Poster“ gibt es auch schon:
„Jetzt kommt die Herde zum Hirten“ steht dort in dicken Lettern. Ja, wenn sie es doch nur tun würden .... seufz.

Eine Patrona Bavaria für Ecuador


Südamerikanische Stimmung im Herzen Münchens. Die diesjährige feierliche Stadtmaiandacht auf dem Marienplatz stand ganz im Zeichen der seit 50 Jahren bestehenden Partnerschaft mit Ecuador. Eine offizielle Pressemitteilung des Erzbistums "Marx: Mariensäule ist „Bekenntnis und Auftrag zugleich“ ist schon fertig, außerdem kann man dort die Ansprachen von Kardinal Marx und Erzbischof Arregui nachhören. Deshalb hier nur meine ganz persönlichen Eindrücke von der Feier:

Mariensäule, München, Deutschland2
"Die Himmelskönigin"
auf ihrem Platz in München 
©von Poco a poco (Eigenes Werk) 
[CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/
licenses/by-sa/3.0), 
via Wikimedia Commons
Große Freude, 
denn diesmal hat alles gepasst: Die Abendsonne ließ die Gottesmutter noch mehr erstrahlen, auch wenn es für die, die im Gegenlicht standen, zu Beginn etwas anstrengend war. Zu südamerikanischen Rhythmen zogen der Kardinal, die Bischöfe, das Domkapitel und die Dienste auf den Marienplatz ein – und es war noch voller als sonst. Ich war früh genug da und hatte einen schönen Blick auf das Podest ...


Große Freude,
denn wir verehrten unsere Patrona Bavaria mit all den schönen Marienliedern, wie „Sagt an, wer ist doch diese“, „Ave Maria zart“,  und natürlich meinem persönlichen Lieblingslied „O himmlische Frau Königin“ sowie „Freu dich Du Himmelskönigin“.

Freitag, 4. Mai 2012

Neue Botschafter

Heute hat der  Hl. Vater fünf neue Botschafter beim Hl. Stuhl in Audienz empfangen und ihre Akkreditierungsschreiben entgegengenommen.
Außer den Vertretern Armeniens, Malaysias, Fidjis und Äthiopiens kam auch der neue Botschafter der Republik Irland, David Cooney.
Die irische Regierung hatte es vor gar nicht allzu langer Zeit in einem Akt vorauseilenden Populismus ( wie man dachte) für opportun befunden, die diplomatischen Beziehungen zum Hl. Stuhl abzubrechen. Deren Wiederaufnahme dagegen wurde nicht an die große mediale Glocke gehängt.

Vorfreude

Zu Ehren unserer heiligen Schutzpatronin, der Gottesmutter Maria feiert München heute ab 19:00 die Stadtmaiandacht mit Reinhard Kardinal Marx. Mit dabei sein werden auch Bischöfe, Priester und Laien der Kirche Ecuadors mit denen die Erzdiöse München und Freising seit 50 Jahren eine Partnerschaft hat.  
Die musikalische Gestaltung übernehmen die ecuadorianische Band „La Nota des Dios“ und der Münchner Domchor, die Domsingknaben und die Mädchenkantorei sowie die Dombläser. 


Seit mehr als 30 Jahren versammeln sich die Katholiken der Region München im Mai an der Mariensäule und beten um den Schutz der Gottesmutter für die Landeshauptstadt und ein gutes Miteinander der Menschen in der Stadt.


Ein bisschen "Hineingucken" kann man hier, aber leider nix hören ....

Donnerstag, 3. Mai 2012

Hoher Besuch in der Gemelli-Klinik

Heute  hat der Hl. Vater anläßlich ihres 50-jährigen Bestehens die Universitätsklinik A.Gemelli besucht.
Er sagte u.a. : " ...ohne die Liebe verliert die Wisenshcaft ihre Menschlichkeit..."

Für Maria

Mittwoch, 2. Mai 2012

Projekt Samuel – damit Träume wahr werden!


Nach den Freiburger Luftwürsten war’s ja ein bisschen still geworden um den Freiburger BDKJ. So schnell sie ins Rampenlicht geraten sind, so schnell waren sie auch wieder weg. 
Da musste eine neue Provokation her, um sich für den „Katholikentag“ eine Pole-Position zu sichern und im Gespräch zu bleiben. Was liegt da näher, dachten sie sich wohl in Freiburg, als wieder mit den schon immer gleichen langweiligen Fragen erneut zu provozieren, denn in diesen altbekannten Themen steckt noch viel Aufmerksamkeitspotential. Aber da sie ja diesmal die Vorgabe ihrer grünen Landesregierung einhalten mussten, und CO2 sparen ein ganz wichtiges Thema des Katholikentages ist, waren die Luftwürste diesmal tabu.


Generalaudienz

bei der heutigen Generalaudienz sprach der Hl. Vater u.a. über den Hl. Stephan und sein Martyrium.
Dabei sagte er:
"Stephans Leben und Sprechen (von Gott)  wurde unvorhergesehen durch die Steinigung beendet, aber gerade durch sein Martyrium und die so erlangte Vollendung seines Lebens und seiner Botschaft wurde er eins mit Christus."

Es wurde bekannt, daß der Hl. Vater 250.000 $  für die Personalprälatur "Our Lady of Walsingham" gegeben hat.
Die Spenden aus der Schatulle des Hl. Vaters werden in Dollar ausgezahlt.