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Sonntag, 19. Januar 2020

Acies Ordinata in München- Ein Interview

OnePeterFive hat Prof. de Mattei zu "Acies Ordinata" in München interviewt.
Hier geht´s zum Original: klicken

"ACIES ORDINATA- MÜNCHEN. EIN INTERVIEW MIT ROBERTO DE MATTEI"

Heute mittag, am 18. Januar 2020. wurde Acies Ordinata, eine Gebetsversammlung, in München, Bayern abgehalten. Acies Ordinata ist eine internationale Vereinigung katholischer Laien, die der Tradition der Kirche treu sind. Nach zwei vorangegangenen Versammlungen, die am 19. Februar 2019 und am 28. September in Rom stattfanden, wurde dieses mal München ausgewählt, weil es der Bischofssitz von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist.
Die deutschen Bischof stellen - nachdem sie die Amazonas-Synode ideologisch und finanziell gefördert haben - heute den in der Revolution am weitesten fortgeschrittene Platz in der Kirche. Am kommenden 30. Januar werden sie sich zu ihrer Vollversammlung in Frankfurt treffen, um den "synodalen Weg", den sie nach der Amazonas-Synode beschreiten wollen, zu diskutieren. Aus diesem Grund haben die Teilnehmer der Acies Ordinata - wie sie es zuvor bei den anderen Versammlungen getan haben, eine Stunde lang - dieses mal vor der Theatiner-Kirche, der großen Kirche der Theatiner im Zentrum Münchens, die heute in der Obhut der Dominikaner ist. Sie tun das als Zeichen eines respektvollen aber festen Protestes gegen die Deutsche Bischofskonferenz und ihren Vorsitzenden. 
OnePeterFive ist erfreut, das folgende Interview mit Prof. Roberto de Mattei, den Veranstalter dieser Ereignisse präsentieren zu können. 

Zu allererst, was sind die Acies Ordinata? 

Die Acies Ordinata sind eine Versammlung von katholischen Laien, die öffentlich ihre Treue zur Kirche bezeugen wollen. Wir stehen eine Stunde lang mit dem Rosenkranz in der Hand in der Stille, um unseren Widerstand gegen den Prozess der Selbstzerstörung der Kirche zum Ausdruck zu bringen. Es scheint, daß die Stunde gekommen ist, um aus dem Schlaf zu erwachen (Röm 13,11) und die Worte von Pius XII. In Erinnerung zu rufen: „Es ist notwendig, daß alle militanten Katholiken auf den Beinen sind und mit den Waffen kämpfen, die ihnen gegeben wurden. (Radiobotschaft vom 8. Dezember 1953).

Warum finden diese Acies Ordinata am 18. Januar in München statt? 

Weil München in Bayern der Bischofssitz von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München-Freising und Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz ist. Am 1. Dezember 2019 hat Kardinal Marx den "Synodalen Weg" der deutschen Kirche eröffnet. Der nächste Schritt kommt am 30. Januar in der St. Bartholomäus-Kathedrale in Frankfurt am Main, wo die Vollversammlung der Bischöfe den "Synodalen Weg" diskutieren wird, der der Amazonas-Synode folgen soll.  Es ist die Liebe zur Kirche, die uns zusammenbringt, um unseren respektvollen Protest gegen den eingeschlagenen Weg der deutschen Bischöfe auszudrücken. 



Montag, 9. September 2019

Marco Tosatti ruft zum in Rom geplanten Gebetstag für die Kirche auf.

Marco Tosatti hat gemeinsam mit Freunden und Gleichgesinnten in Rom für den 5. Oktober zu einem Gebetstreffen für die Kirche auf dem Largo Giovanni XXIII aufgerufen. Heute veröffentlicht er bei Stilum Curiae die vorgesehenen Gebete. Wir können uns den Betern in Rom in Gebet anschließen. Hier geht´s zum Original:  klicken

"BETEN WIR FÜR DIE KIRCHE!
AM 5. OKTOBER. DAS MANIFEST ZUM EREIGNIS.
AUCH IN ANDEREN SPRACHEN."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, wie Sie wissen, wird am 5.Oktober in den Straßen um den Vatican ein Treffen stattfinden, bei dem für die Kirche in Zeiten der Passion und am Vorabend der Amazonas-Synode gebetet wird. Unten finden Sie das "Manifest" in dem die Gründe erläutert werden, die zur Organisation dieses Ereignisses geführt haben. 

Die englische Version erscheint hier erstmals. Der Text in anderen Sprachen wurde bereits veröffentlicht - wir veröffentlichen ihn aber erneut. 


                5. Oktober 2019. in Rom auf dem Largo Giovanni XXIII, um 14:30 

Beten wir für die Kirche!

Es war Karfreitag 2005 als Kardinal Joseph Ratzinger, der bald Papst werden sollte, mit diesen unmißverständlichen Worten erklärte: "Wie viel Schmutz ist in der Kirche- und sogar unter denen, die als Priester ganz IHM gehören sollten!..." (Kreuzwegstationen, IX Station)

Als er Papst geworden war, reiste Benedikt XVI nach Fatima. Während der "fliegenden" Pressekonferenz  am 11. Mai 2010, sagte er einem Journalisten, der nach der Botschaft der Hl. Jungfrau gefragt hatte: " Das Leiden der Kirche kommt aus dem Inneren der Kirche...heute sehen wir auf wirklich erschreckende Weise, daß die größte Verfolgung der Kirche nicht von ihren äußeren Feinden kommt, sondern durch die Sünden innerhalb der Kirche."

Als Kardinal und als Papst wollte Benedikt uns daran erinnern, daß es in der Kirche Männer gibt, die nicht "von der Kirche" sind, die nicht wirklich zu ihr gehören und die in der Tat mehr als jeder andere an ihrer Zerstörung arbeiten:  "die Bösen und die Heuchler, die in der Kirche sind" sagt der Hl. Augustinus in "De Civitate Dei" "werden eines Tages die Mehrzahl bilden- nach der Prophezeiung des Hl. Paulus im Zweiten Brief an die Thessaloniker."


Mittwoch, 5. Juni 2019

Ettore G.Tedeschi hat ein Interview gegeben.

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae Ausschnitte eines Interviews, das Ettore G. Tedeschi der amerikanischen website "Church Militant" zu den Umständen seines Rücktritts und über seinen Glauben, den er trotz allem behalten hat, gegeben hat. 
Hier geht´s zum Original: klicken - das gesamte Interview kann man hier lesen: klicken

"GOTTI TEDESCHI ZU CHURCH MILITANT: EINE KIRCHE, DIE SICH SO VERHÄLT, IST NICHT DIE KIRCHE CHRISTI."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, wir laden Sie ein ein schönes Interview zu lesen, das Ettore Gotti Tedeschi Church Militant, der von Michael Voris geführten amerikanischen katholischen web-site gegeben hat, in dem er sehr engagiert versucht, klar und ehrlich über das Leben der Kirche, in den USA und der Welt zu informieren. 
Das Interview dreht sich um den Zusammenhang von Arbeit, Reichtum, Religion und Demographie.
Wir freuen uns, die drei letzten Abschnitte zu übersetzen, in denen Gotti Tedeschi die Welt daran erinnert, wie er aus dem Amt aus dem IOR entfernt wurde, wahrscheinlich weil - das fügen wir hinzu- seine Reinigungsarbeit jemanden gestört hat. Zu dieser Zeit war ich noch Vaticantista von LaStampa und ich erinnere mich, daß ich an jenem Nachmittag einem merkwürdigen, ungewöhnlichen und nie wiederholten Anruf von einem Diplomaten bekam, einem Vertrauten des damaligen Staatssekretärs Tarcisio Bertone, der mich dazu bringen wollte, einen kritischen Artikel über Ettore Gotti Tedeschi zu schreiben. Die Tatsache, daß der fragliche Diplomat einer der ganz wenigen Männer war, die Vertrauen in die Diplomatie dessen hatte, den ich für die unglücklichste menschliche Wahl Benedikts XVI halte, läßt verstehen, wer die Feinde der Transparenz beim IOR waren. 

                                             Hier einige Auszüge 
Vor allem bin ich stolz darauf, die Leute daran zu erinnern, daß ich die Präsidentschaft über das IOR niedergelegt habe. Mir wurde ein Mißtrauensvotum von einem Rat ausgesprochen, das dazu nicht befugt war und tatsächlich war es nicht möglich, in den folgenden neun Monaten einen neuen Präsidenten zu finden. Erst nach dem Rücktritt Benedikts XVI wurde im Februar 2013 ein neuer Präsident eingesetzt. 

Samstag, 10. November 2018

Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes anläßlich der Wölfe, vor denen u.a. der Hl.Martin , dessen Fest wir morgen feiern, uns beschützen möge, amüsant über die Rolle dieser Tiere in Kirchengeschichte, Politik und Heraldik. Hier geht´s zum Original: klicken

                        "REISSENDE WÖLFE"
"Die erste Antiphon, die- wenn wir in einer Kirche oder einer Diözese dienen, deren Patron der Hl. Martin ist, wir morgen in den Laudes für St. Martin von Tours sprechen oder singen, zeigt uns seine Jünger, die ihn bitten, sie nicht zu verlassen, weil reißende Wölfe in seine Herde einbrechen werden (Ich frage mich, warum diese Antiphon aus der Liturgia Horarum verschwunden ist).

Reißende Wölfe sind immer in der Nähe. Schauen Sie (entlang einer Konkordanz) in das Neue Testament. Schauen Sie wegen des Skandals und seiner Verursacher (anhand des Index`) in den Katechismus. (Eine Wölfin war in die Gründung Roms verwickelt und die Römer haben  bestimmte Damen manchmal als Wölfinnen bezeichnet).

Wölfe waren am Anfang des Pontifikates unseres vorherigen geliebten Hl. Vaters Benedikt XVI anwesend. In seiner Inaugurationspredigt bat er uns, für ihn zu beten, "daß ich nicht ängstlich vor den Wölfen fliehe".

Der Hl. Thomas spricht irgendwo- glaube ich- davon, daß Wölfe Dämonen oder Tyrannen sind; oder Ketzer. Stimmt es, daß der Schutzheilige der Diözese St. Gallen ein St. Lupus ist, oder hat meine ungezügelte Phantasie das nur erfunden?

Engländer werden sich an unterhaltsame Frivolitäten in rebus lupinis erinnern. Wir hatten einmal einen Politiker namens Sir Geoffrey Howe; ruhig und gar nicht böse. So sehr, daß seine Verächter sagten, von ihm angegriffen zu werden, sei "wie von einem toten Schaf attackiert zu werden".
Sogar vielleicht, als er entdeckte, daß er Mrs. Thatcher nicht länger ertragen konnte und beschloss, zurückzutreten. Die Leute- und nicht zuletzt Mrs. Thatcher-nahmen an, daß seine Abschiedsrede wie gewöhnlich schmerzstillend sein werde.
Nicht so.  Das House of Commons wurde so still, daß man die sprichwörtliche Nadel hätte fallen hören können, als es hörte, wie er sich- ...wenn auch mit den üblichen sanftesten Tönen- in ihre Persönlichkeit und ihre Politik verbiss.

Nicht viel später wurde er geadelt und ging wie man das macht- in die Queen Victoria Street, um die Heraldiker wegen eines Wappens zu konsultieren. Bei den Besprechungen mit ihnen bestand er auf seinem Entwurf, was akzeptiert wurde. Das Panier (Panier eines Wappens ist der Teil über dem Helm oberhalb des Schildes) das er bekam war....ein laufender Wolf- nur unvollkommen verhüllt von einem schmuddeligen Schafspelz. Ich wette mit euch Amerikanern, daß ihr euch wünschen würdet, auch ein Unterhaus, ein Oberhaus und ein Heraldik-College zu haben

Wölfe sind immer in der Nähe: sie sind im Leben der Kirche nichts Neues. Vielleicht würde ein eifriger junger katholischer Akademiker gern eine Doktorarbeit "De Lupitate" verfassen? Sie könnte ihr Narrativ bis in die Gegenwart versetzen.

Ich hoffe, daß ihr Schlaf nicht durch das Heulen gestört wird."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke


Freitag, 12. Oktober 2018

Fundstück

Hier geht´s zum Original: klicken

"Herr, es ist Zeit .....Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr"...oder wie Dr. David Berger es bei "Philosophia Perennis" formuliert:

"WER JETZT KATHOLISCH BLEIBEN WILL, SOLLTE DIE ZAHLUNG DER KIRCHENSTEUER EINSTELLEN" 

Freitag, 7. September 2018

"Nein zur Interkommunion"

Hier ist eine an Papst Franziskus gerichtete Petition "Nein zur Interkommunion" mit dem Aufruf, die pastorale Handreichung der deutschen Bischöfe zur Interkommunion zu korrigieren.
Hier geht´s zur Petition und zur Unterschrift:   klicken

Mittwoch, 2. Mai 2018

Father Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes darüber, was Chesterton über die Magie des alten Gebetsbuches schreibt.
Hier geht´s zum Original:  klicken


  "CHESTERTON ÜBER DIE ANGLIKANISCHE LITURGIETRADITION" (1) 

" ...warum hat das alte Gebetsbuch die Kraft großer Dichtugn auf Geist und Herz?  Der Grund liegt viel tiefer als das bloße Vermeiden des Journalistenjargons. Man könnte es in einem Satz sagen: es hat Stil, es hat Tradition, es hat Religion; es wurde von katholischen Apostaten geschrieben.
Es ist stark -nicht weil es das erste Protestantische Buch ist, sondern weil es das letzte Katholische Buch ist.

Wie es so geht, kann man das auf sehr praktische Weise durch die vorliegenden Details der Prosa beweisen. Die bewegendsten Passagen im alten Anglikanischen Gebetsbuch sind genau die, die der anglikanischen Atmosphäre am wenigsten ähneln.
Sie sind bewegend, ja sogar hinreißend, genau weil sie Dinge sagen, die zu sagen die Protestanten längst aufgegeben haben; und die die Katholiken immer noch sagen.
Jeder, der etwas von Literatur versteht, weiß wann ein Stil sich zu seinen höchsten Anstrengungen erhebt; und in diesem Fall ist das immer das stark auszusprechen, was wir [Katholiken] uns -wie schwach auch immer- noch bemühen, zu sagen, was aber sonst niemand zu sagen versucht.
Wenn jemand sich an die schönsten Stellen im Book of Common Prayer erinnert, wird er bald erkennen, daß sie sich besonders mit spritiuellen Gedanken und Themen befassen, Themen, die jetzt fremd und schrecklich erscheinen; aber auf alle Fälle das Gegenteil von Allgemein."

Mehr darüber Morgen; der Text stammt aus einer 1935 veröffentlichten Textsammlung, dem Jahr bevor er starb (er konvertierte 1922). (.....)

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

 


Mittwoch, 31. Januar 2018

Father Hunwicke spricht

auf liturgicalnotes heute über das Los von Konvertiten in der Katholischen Kirche- insbesondere aus der Sicht fanatischer Bergoglio-Anhänger. Hier geht´s zum Original: klicken

                    "IMPERTINENTE KONVERTITEN"

"Ich bin sicher, daß viele Leser wegen des Berichtes in einem früheren post über die Leiden , die ein Anglikanischer Priester erdulden mußte, Sympathie empfunden haben, der in volle Kommunion mit der Katholischen Kirche eintreten will aber nur auf Feindseligkeit trifft.
Ich weiß, wie er sich fühlt, weil ich etwas Ähnliches erlebt habe.

Im Internet gab es vor kurzem eine Diskussion darüber, was ein Konvertit tun, sagen und denken sollte, der sich der RCIA* unterziehen mußte, wenn er entdeckt, daß er Irrtümer oder de facto Häresien gelehrt worden ist.
Ist es notwendigerweise arrogant, wenn so ein/e Konvertit/ in sich benimmt, als ob er/sie besser weiß als ihr Lehrer, was seine/ihre neue Kirche glaubt?
(Praetero die nicht gänzlich unhysterische Sichtweise von Austin Ivereigh, daß solche Konvertiten eine "Neurose" haben.)

Das ist kein neues Problem.

Während des II. Weltkrieges hat Dom Gregory Dix zeitweise die Kirche seines Bruders in Beaconsfield übernommen, damit sein Bruder sich als Armee-Kaplan einschreiben konnte.

Eines seiiner Gemeindemitglieder beschloss zu konvertieren. Weil Dix ein sehr überzeugter Anglo-Papalist war, verursachte das ihm wenig Sorgen. Aber da war eine Sache, die er nicht übersehen konnte und wollte.

Und so fand der Monsignore der Kirche der Hl.Theresa einen sehr eloquenten DIx, der die Türschwelle des Presbyteriums besetzte.

"Ihr Kurat unterrichtet meine Frau X für die Aufnahme. Aber er lehrt sie alles falsch."

(Zufälligerweise strecken die Oxford-Oratorianer, die einen sehr guten Job machen, ihre "Konvertiten" nicht auf dem eher lumpigen Prokrustres-Bett aus. Jede Person wird individuell vorbereitet und aufgenommen, wenn er/sie azu bereit sind. Das ist eine Gemeinschaft, die weiß was sie tut)."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

*  RCIA = Ritus  of Christian Initiation of Adults,

Sonntag, 3. Dezember 2017

Ein bißchen Musik .....

                  Wir wünschen allen Lesern eine schöne und gesegnete Adventszeit ! 

         

Mittwoch, 11. Oktober 2017

M. Tosatti kündigt eine Diskussion mit Don N.Bux und Gotti Tedeschi über die derzeitige Kirchenkrise an


Das tut er bei Stilum Curiae und fügt seiner Ankündigung noch einmal seine Rezension des Buches "Gott ist meritokratisch" hinzu, das seiner nachvollziehbaren Ansicht nach, die gegenwärtige Lage des Katholizismus und der Kirche in der Welt sehr gut erklärt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DAS SCHIFF (DER KIRCHE) IM STURM. FREITAG DISKUTIEREN IN PIACENZA DON BUX, GOTTI TEDESCHI UND TOSATTI DARÜBER"

"Am kommenden Freitag wird in Piacenza im Auditorium der Stiftung Piacenza-Vigevano über die Gegenwart und die Zukunft der Kirche gesprochen, beginnend mit dem vor kurzem erschienenen Buch Ettore Gotti Tedeschis "Gott ist meritokratisch".
Wie man auf der Abbildung sieht und wie man heute erleben kann, sind die Aussichten und Neuigkeiten alles andere als beruhigend.
An der Diskussion werden Don Nicola Bux, erstklassiger Theologe und Gelehrter der Italienischen Kirche; der Autor des Buches (Ettore Tedeschi), das sicher keine Werbung braucht teilnehmen und der, der diese Zeilen schreibt, den Sie von seinen täglichen Bemühungen auf dem blog kennen.
Ich stelle mir vor, daß es dabei nicht an interessanten Ideen mangeln wird und andererseits liefert uns die Chronik der kirchlichen Welt immer wieder mit neuen, in der Regel wenig tröstlichen Ideen.

Im Folgenden stelle ich Ihnen noch einmal die Rezension des Buches vor, die ich vor einiger Zeit bei Stilum Curiae gepostet habe. Dessen Lektüre ich heute wie damals empfehle.

 "Das neue Buch von Ettore Gotti Tedeschi, Wirtschaftsfachmann, Finanzexperte, Bänker und Ex-     Präsident des IOR trägt den Titel: "Gott ist meritokratisch"; aber in Wirklichkeit hätte man es auch   mit den Worten betiteln können, mit denen der erste Teil endet: "Tatsächlich ist es Zeit,   aufzuwachen!" natürlich an die Katholiken gerichtet, die dazu neigen, zu leiden und ein ganze   Menge Lügen, falsche Ideen, verzerrte Meinungen über sich selbst, ihren Glauben und ihre eigene   Kirche zu metabolisieren. Alle, und wenn wir alle sagen, meinen wir wirklich alle, beginnend mit   dem "Maggior Piero" ("der große Petrus") wie Dante ihn nennen würde.

 Die große Verantwortliche für eine Menge Beschwerden in der Kirche und der Welt ist-dem Autor   zufolge- die Gnosis; eine alte Häresie, die aber im Gegensatz zu anderen nicht im Laufe der Zeit   nicht geschluckt wurde, sondern sich modifizieren, anpassen, überleben konnte und jetzt ihr   triumphierendes Gesicht zeigt.
 "Wenn wir überzeugt sind, daß nichts Wichtiges zufällig passiert, können wir nicht glauben, daß   dieser Prozess des Vorrückens der Gnosis natürlich sein soll, der mit einem tödlichen Schlag im   Verlauf der letzten 500 Jahre eine 2000-jährige christliche Zivilisation zunicht machen konnte.
 Die Erklärungen, die den Zusammenbruch des Glaubens mit  Fortschritt, Wissenschaft, Technik,   Globalisierung etc. begründen, halten nicht stand, weil sie zum dem gleichen Glauben zugehören,   der diese Voraussetzungen erst geschaffen hat."


Samstag, 19. August 2017

Ein Aufruf nicht nur an die Engländer.....

Tim Stanley ruft in einem brillanten Text im Catholic Herald die Engländer auf , hinauszugehen und Britannien zu verändern.
Stanley war früher Mitglied von Father Blakes Gemeinde Saint Mary Magdalen und Ministrant bei der Feier der Traditionellen Messe.
Er beginnt mit der Feststellung, daß Katholiken nicht nur das Recht haben, zu versuchen, die Welt zu verändern sondern sogar einen göttlichen Auftrag dazu.
Hier geht´s zum Original:  klicken
Auf seinem marymagdalenblog hat Father R.Blake diesen Text begeistert kommentiert: klicken


  "KATHOLIKEN, GEHT HINAUS UND VERÄNDERT BRITANNIEN!"
Wir stehen einer Krise der Menschheit gegenüber. Christen müssen handeln- in der Politik, in der Kirche und dem täglichen Leben.

Stanley fährt dann fort, daß uns permanent -manchmal auch von Klerikern- gesagt wird, wir sollten unsere Meinungen für uns behalten und wir eine Mauer zwischen unserem Glauben und unserer Politik errichten sollten. Aber Jesus ist nicht schweigend hinter verschlossenen Türen gestorben. Die Kirche hat seine Botschaft nicht bei privatem morgendlichen Kaffeetrinken verbreitet. (...)

In seinem Kommentar auf seinem marymagdalenblog zu diesem Artikel schreibt Father Blake, daß wir nicht nur gerufen sind, augesprochen soziale Kritiker zu sein sondern daß unser Zeugnis uns auch persönlich teuer zu stehen kommen wird.

" Der Katholische Konservativismus ist ziemlich unfruchtbar, mehr noch als der Liberalismus, weil Ersterer auf ein Goldenes Zeitalter vor wenigen Jahren zurückblickt und kein Vorstellungsvermögen hat, Letzterer bietet Vorstellungen an und findet sein Vorbild im Säkularismus, aber Orthodoxie und Traditionalismus stellen uns in den mainstream eines Geistes, der in der Inkarnation beginnt und uns ermöglicht auf unsere Gesellschaft zu schauen und das gegenwärtige Übel zu verurteilen, aber er bietet auch eine Vision dessen, was die Zukunft , eine christliche Zukunft sein könnte."

Tim Stanley stellt eine Vision einer Gesellschaft vor, wie - so fährt Fr. Blake fort- "sie die Sozialenzykliken der Päpste der letzten hundert Jahre präsentieren, die ihre Wurzeln in den Schriften und bei den Vätern haben. Als Katholiken haben wir eine Vision einer Gesellschaft die sich radikal von den hohlen, blutarmen Ideologien heutiger Politiker unterscheidet "