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Montag, 17. Februar 2020

Wird Querida Amazonia für Papst Franziskus zu einer Art Humanae Vitae 2.0 ?

In seiner heutigen Kolumne für "Monday in the Vatican" untersucht A. Gagliarducci, ob und inwiefern "Querida Amazonia" eine Art Humanae Vitae 2.0 für Papst Franziskus werden kann.
Hier geht´s zum Original: klicken

"PAPST FRANZISKUS, IST QUERIDA AMAZONIA HUMANAE VITAE 2.0?"

"Die postsynodale Exhortation Querida Amazonia hat die Möglichkeit in Ausnahmefällen verheiratete Priester zu weihen nicht einmal erwähnt. Ebenso wenig schlägt sie die Möglichkeit vor Diakonissen zu haben oder die Einführung eines "Amazonischen Ritus"
Zum Abschluss der Amazonas-Synode hat Papst Franziskus statt dessen seine Träume für Amazonien beschrieben, die in der Tat Träume für den gesamten Lateinamerikanischen Kontinent.
Er ruft dazu auf, für Berufungen zu beten. Er fordert mehr Missionare. Es gab- nebenbei-nicht den Bruch mit der Tradition der Kirche des Lateinischen Ritus.

Es gibt nur eine Frage: waren die Erfahrungen berechtigt? Papst Franziskus hat den priesterlichen Zölibat in vielen Erklärungen unterstützt und er hat auch klar erklärt, daß er nicht die Absicht habe die Disziplin des Zölibats zu ändern. Im Schlußdokument der Synode ist versucht worden, den Papst in diese Richtung zu drängen: das war das Ziel des Paragraphen, der feststellt, daß der Zölibat keine notwendige Voraussetzung für das Priesteramt ist. Papst Franziskus hat dieses Thema jedoch nicht einmal in Betracht gezogen.

Seit Beginn des Pontifikates hat die Entourage von Papst Franziskus zu einer Änderung der Kirchenlehre gedrängt. Leute in klar definiertem Schwebeflug über dem Papst. Die Agenda war die des sogenannten progressiven Flügels der 1970-er Jahre. Eine alte, größtenteils von der Geschichte überholte Agenda, die ein Echo in den Medien fand und neue Erwartungen schuf.

Benedikt XVI hat diese theologische Agenda klar erklärt, als er sich mit den Schweizer Bischöfen bei ihrem ad-limina-Besuch im November 2006 traf und sagte: "Ich erinnere mich, daß wenn ich in den 80-er und 90-er Jahren nach Deutschland fuhr. und um ein Interview gebeten wurde, ich die Fragen immer schon vorher wußte. Sie betrafen die Ordination von Frauen, Empfängnisverhütung, Abtreibung und andere derartige immer wiederkehrende Probleme."

Als Papst Franziskus gewählt wurde, gab es viele Erwartungen an eine neue lehramtliche Welle. Diese Erwartungen wurden größer als er über "eine arme Kirche für die Armen" sprach und eines der Schlagworte der Befreiungstheologie benutzte. Seither ist jede Entscheidung, die Papst Franziskus getroffen hat, als Beginn einer Revolution in der Kirche beschrieben. Diese Revolution hat niemals stattgefunden.

Einige Beispiele.

Die beiden Kommissionen für Finanzen und das IOR haben im Wesentlichen zur Bestätigung 
des vaticanischen Rahmenwerkes geführt. Die jüngsten Entwicklungen hatten sogar eine
privilegierte beiderseitige Beziehung mit Italien zur Folge.


Montag, 10. Februar 2020

7 Jahre später....

A. Gagliarducci befaßt sich in seiner heutige Kolumne bei"Monday in the Vatican" mit dem Brief, den der Papa emeritus anläßlich ihres 50-jährigen Bestehens an die Internationale Theologen-Kommission geschickt hat. Dieser Text hat nach Meinung des Vaticanisten sehr viel mehr Aufmerksamkeit verdient., weil er die Wurzeln der aktuellen Kirchenkrise freilegt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

         "BENEDIKT XVI,  SIEBEN JAHRE SPÄTER"

Ein Text Benedikts XVI der -anders als das Buch über den priesterlichen Zölibat, das er mit Kardinal Robert Sarah gemeinsam geschrieben hat- fast unbemerkt blieb, ist der Brief, den der Papa emeritus im vergangenen November zur Feier des 50. Jahrestages der Gründung der Internationalen Theologenkommission verfaßt hat. 
Der Text Benedikts XVI ist von großer Wichtigkeit, um die heutigen Herausforderungen zu verstehen und wie Benedikt XVI versucht hat, ihnen zu begegnen.

Sieben Jahre nachdem Benedikt XVI auf das Pontifikat verzichtete, liefern seine Ansichten immer noch die Schlüssel zum Verständnis der heutigen Kirchenkrise. Diese Schlüssel werden ignoriert, of absichtlich, weil Benedikt XVI sie einem Katholizismus im Übergang in einer neuheidnischen und säkularisierten Welt zuschreibt.

Was steht im Brief des Papa emeritus? Es gibt viele interessante Passagen, und es lohnt sich, sie in ihrer Gesamtheit zu lesen. Benedikt XVI baut ein Narrativ auf wie andere eine gotische Kathedrale: Alles ist so gut miteinander verbunden, dasß es schwer zusammenzufassen ist


Eine Passage widmet Benedikt XVI den Themen, die die Kommission zu Beginn untersuchte: erst das Verhältnis zwischen Lehramt und Kirche und später das Thema Moraltheologie, das in jenen  Jahren bei der Debatte und der Medienkampagne gegen Pauls VI  Enzyklíka Humanae Vitae im Vordergrund stand.

Benedikt XVI merkt an, daß „es vielleicht wichtig ist“, daß Exegetiker und Dogmatiker das Thema Moraltheologie aufgegriffen haben. “ Das Thema führte zu einer Diskussion über das Sakrament der Ehe.

Benedikt XVI schreibt: „Die gegensätzlichen Blickwinkel und das Fehlen einer gemeinsamen Ausrichtung, die wir heute noch ertragen müssen, sind für mich auf eine Weise klar geworden, wie ich sie noch nie erlebt habe.“ Benedikt XVI erklärt, daß die traditionelle Sicht auf die Ehe oft abgelehnt, obwohl sie immer auf neue Weise formuliert worden ist. 

Die Diskussion der Moraltheologie veranlaßte Johannes Paul II dazu, die endgültige Herausgabe der Enzyklika Veritatis Splendor bis nach der Veröffentlichung des Katechismus der katholischen Kirche zu verschieben

Benedikt XVI betont, daß die Theologische Kommission das Problem beharrlich angehen und "die Bemühungen um einen Konsens vorantreiben" muss.

Ein weiteres Thema ist das der jungen Kirchen. Benedikt XVI fragt: "Inwieweit sind die jungen Kirchen an die westliche Tradition gebunden und inwieweit können andere Kulturen eine neue theologische Kultur bestimmen?"


Donnerstag, 6. Februar 2020

Fundstück

Regina Einig kommentiert für Die Tagespost die Forderungen der Damen von Maria2.0  und ihre wahren Beweggründe. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"IM BLICKPUNKT: WENN FRAUEN DER SINN FÜR GERECHTIGKEIT ABGEHT" 

beginnt der Artikel so- Zitat:

"Daß die Ämterdebatte in Deutschland so gewaltig zündet. ist nicht allein eine Folge der politischen Entwicklung. Auch machtbewussten Frauen geht es ums Geld."

(....) 

Quelle: R. Einig, Die Tagespost

Mittwoch, 5. Februar 2020

"Pseudotheologisches Desaster..."

Der Paderborner Priesterkreis "Communio Veritatis" hat
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unter dem Titel: 

"PSEUDO-THEOLOGISCHES DESASTER VOLLER FALSCHHEIT"  

beginnt der Artikel so: 


"Paderborner Priesterkreis „Communio veritatis“ wirft Initiatoren des Synodalen Weges vor, die Kirche zu spalten. Reformbestrebungen stünden im Widerspruch zur Lehre der Kirche.

Der Paderborner Priesterkreis „Communio veritatis“ hat scharfe Kritik am Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland geübt und dessen Initiatoren spalterische Absichten vorgeworfen. In einer vom Paderborner Priesterkreis verbreiteten Erklärung, die das Datum vom 2. Februar trägt und sich als „Monitum an die Initiatoren und Teilnehmer“ des Synodalen Weges versteht, heißt es, der Synodale Weg sei ein „pseudo-theologisches Desaster voller Falschheit und Lüge. Die Initiatoren des Synodalen Weges wollen offenkundig eine andere Kirche als die von Christus gegründete.“ Sie seien nicht „Diener der Wahrheit, sondern Moderatoren der Spaltung“. Die Agenda des Synodalen Weges sei „nicht vom Licht Christi und seiner Kirche bestimmt, sondern vom Altar des Zeitgeistes!“ 
(....)

Quelle: Die Tagespost

Dienstag, 4. Februar 2020

Kardinal Müller spricht vernichtenden Klartext über die Frankfurter Synodalbemühungen

Maike Hickson kommentiert in LifeSiteNews anhand von Beurteilungen von Kardinal Müller, Rudolf Gehrig und Prof. Lehner die erste Ertappe des Synodalen Weges von DBK & ZdK.
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"KARDINAL MÜLLER: DIE DEUTSCHES SYNODAL-VERSAMMLUNG HEBT DIE KIRCHEN-VERFASSUNG  NACH GÖTTLICHEM RECHT AUF"
"In einem suizidalen Prozess hat die Mehrheit entschieden, daß ihre Entscheidungen gültig sind selbst wenn sie der Katholischen Lehre widersprechen" .

In seinen Kommentaren gegenüber LifeSiteNews kritisiert Kardinal Gerhard L-. Müller die erste Generalversammlung des "Synodalen Weges" der DBK massiv und vergleicht sie mit dem Ernächtigungsgesetz der Nationalsozialisten von 1933 und sagt, daß sie die "Konstitution Göttlichen Rechts der Kirche "aufhebt und sich so von der religiösen Mission der Kirche abwendet.

Der deutsche Synodale Weg hat vier Diskussionforen eingerichtet, die darauf abzielen, die Lehre und Disziplin der Kirche zu wichtigen Themen. wie z.b. Frauenweihe, Zölibat, Homosexualität und Empfängnisverhütung in Frage zu stellen.
Die erste Versammlung fand vom 30.1. bis 1.2.in Frankfurt mit 230 anwesenden Mitgleidern statt.
Am 2. Tag ihre Treffens stimmte die Versammlung ihrer Verfahrensordnung zu, die den Laien und Frauen (jeder Entscheidung muß von der Mehrheit der weiblichen Mitglieder zugestimmt werden) großes Gewicht verleiht.

Diese Verfahrensordnung ist jetzt von mehr als 90% der Synodenteilnehmer approbiert worden-. Jetzt fordern sie, daß ein Vorschlag als angenommen gilt, wenn ihm außer der Mehrheit der weiblichen Teilnehmer 2/3 der Bischöfe und die Synodenversammlung zustimmen.

Eine der Schlüsselentscheidungen dieses Treffens war, daß die Teilnehmer den Vorschlag von  5 konservativen Bischöfen -unter ihnen Kardinal Rainer Woelki und Bischof Rudolf  Voderholzer, ablehnten, die am Freitag forderten, daß Vorschläge, die der Kirchenlehre widersprechen, der Synodenversammlung nicht zur Abstimmung vorgelegt werden.

Laut der deutschen katholischen Zeitung "Die Tagespost" haben die fünf Bischöfe verlangt, daß es in den Diskussionsforen Einstimmigkeit statt einer einfachen Mehrheit geben müsse-wie es in den Synodenregeln erst vorgesehen war.
Die Bischöfe haben zum Vorschlag der Einstimmigkeit Folgendes geschrieben:

"Die ist gegeben, wenn alle dem TExt zustimmen oder wenn höchstens 3 der anwesenden Personen dagegen stimmen. Sie ist nicht gegeben, wenn mindestens 4 Personen dagegen sind oder wenn es einen Widerspruch zwischen dem Text und der Lehre der Kirche gibt. Wenn das Abstimmungsergebnis dreimal negativ ist, kann der ursprüngkliche Text beim Synodalen Weg nicht weiter benutzt werden." 

Es ist offensichtlich, daß diese deutschen Bischöfe versucht haben, sicher zu stellen, daß der Synodale Weg nur über Themen abstimmt, die mit der permanenten und definitiven Lehre der Kirche übereinstimmen.


Montag, 3. Februar 2020

Ein weiteres Fundstück zum Synodalen Weg

Peter Winnemöller hat bei kath.net einen weiteren Kommentar zum "Synodalen Weg" veröffentlicht.  Hier geht´s zum Original:  klicken 
Unter dem Titel:

"SYNODALTHEATER ZWEITER AKT" 
beginnt sein Artikel. der an Klarheit nichts zuwünschen übrig läßt, so- Zitat:

"Aus dramaturgischer Sicht haben die Regisseure des "Synodalen Weges" von DBK und "ZdK" alles richtig gemacht. Nach einem mäßigen Trommelwirbel mit dem kleinen Paukenschlag der Entzündung der Synodalkerzen in allen deutschen Kathedralkirchen war der Auftakt getan. In einer angeblichen Fürbitte stellte an dem Tag schob mal als Randnotiz klar, wo der synodale Hammer hängt. Man pathologisierte die Gegner dieser destruktiven Veranstaltung, indem man ihnen Angst vor Veränderungen unterstellte. Gegner sein ist nicht erlaubt und wer es ist, ist therapiebedürftig. "
/(....)

Quelle : P.Winnemöller, kath,net 

Fundstück

Peter Winnemöller kommentiert für "Die Tagespost" den Synodalen Weg und die von der Frankfurter Jodelsynode aufgegeworfene "Frauenfrage".
Hier geht´s zum Original:  klicken 

Unter dem Titel:

"KOMMENTAR UM " 5 VOR 12" ; DER SYNODALE WEG UND DIE FRAUENFRAGE"

beginnt der Artikel so- Zitat:

"Was es nicht gibt, kann auch nicht eingeführt werden. Und ein Frauenpriestertum existiert in der katholischen Kirche nun einmal nicht.

Glaubt man der Glaubt man der stellvertretenden ZdK- Vorsitzenden Karin Kortmann, so wird die Frauenfrage zur Schicksalsfrage des Synodalen Weges. Die Politikerin und Laienfunktionärin sieht im Interview mit der "Katholischen Nachrichten-Agentur" (KNA) sogar das Frauenpriestertum näher rücken, auch wenn sie zugeben muss, dass diese Frage eine weltkirchliche Frage ist."
(....)

Quelle: Die Tagespost, P. Winnemöller 

Donnerstag, 30. Januar 2020

Jetzt hilft nur noch beten

wenn man sich anschaut was in den ersten Stunden des "Synodalen Weges" gesagt, gefordert und getan wurde (Laien reichen bei der Eröffnungsmesse  Bischöfen in Zivil den Kelch)


             

Fundstück

"Die Tagespost" - Redaktion veröffentlicht vor Beginn des "Synodalen Weges" die Warnung Kardinal Gerhard Ludwig Müllers vor Irrwegen und Anmaßungen der Bischofssynode und vor dem Rückgriff auf die alte Agenda der 70-er Jahre.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"DIE GLAUBENS- UND SITTENLEHRE NICHT DEM ZEITGEIST ANPASSEN"

Kardinal Müller warnt davor, die Lebenswirklichkeit zur "Quelle der Offenbarung" zur erklären. Synodaler Weg kann keine Entscheidungen des Lehramtes korrigieren.

beginnt der Artikel so- Zitat:

"Unmittelbar vor Beginn der ersten Synodalversammlung des Synodalen Weges hat Kardinal Gerhard Ludwig Müller davor gewarnt, die Glaubens- und Sittenlehre der Kirche dem Zeitgeist anzupassen und in der Lebenswirklichkeit "eine Quelle der Offenbarung" zu sehen. In einem Beitrag für "Welt&Kirche", der Sonderbeilage der Tagespost zum Synodalen Weg, schreibt der Kardinal: Synoden und Konzilien hätten sich nie angemaßt, "die Kirche neu zu stiften oder ihre Glaubens- und Sittenlehre dem jeweiligen Zeitgeist anzubequemen und den herrschenden Weltanschauungen und Lebensstilen anzupassen." (...)

Quelle: Die Tagespost, Kard. G.L.Müller

Dienstag, 28. Januar 2020

Fundstück

In seinem Montagskick bei kath.net kommentiert Peter Winnemöller den offensichtlichen Realitätsverlust des ZdK-Präsidenten

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Unter den Titel:

"KRITISIEREN UNERWÜNSCHT"

beginnt der Artikel so:

"Es spricht wohl für einen massiven Realitätsverlust des Präsidenten des „ZdK“, wenn er die Sonderwelt katholischer Laienfunktionäre für die Wirklichkeit der katholischen Kirche hält -" (...)

Quelle: P. Winnemöller, kathnet 

Dienstag, 14. Januar 2020

"Aus den Tiefen unserer Herzen" einige aktuelle Änderungen

Inzwischen gab es bzgl. des Buches "Aus den Tiefen unserer Herzen"  eine Intervention von Erzbischof Gänswein und folgenden Tweet von Kardinal Sarah:

"In Anbetracht der Polemiken, die das Erscheinen des Buches "Aus den Tiefen unserer Herzen" provoziert hat, ist beschlossen worden, daß in den kommenden Ausgaben als einziger Autor Kardinal Sarah unter Mitwirkung von Benedikt XVI genannt werden wird. Im Gegenzug bleibt der Text absolut unverändert." Card. R. Sarah


Nach dem statement von Erzbischof Gänswein hat der Papa emeritus die im Buch veröffentlichten Texte dem Kardinal zur freien Verfügung überlassen- und auch gewußt, daß die Teil eines Buches werden würden, sei aber über seine Nennung als Mitautor nicht informiert gewesen, habe auch das Vor-und Nachwort nicht mit unterschrieben, Außerdem habe es Probleme mit den Verlagsrechten gegeben (der Emeritus hat keinen Vertrag mit Fayard)
Nichts destotrotz bleiben die Texte von Papst Benedikt -auch unter seinem Namen. unverändert im Buch- unwiderrufen.


Freitag, 3. Januar 2020

Marco Tosatti: Der Papst ist kein Außerirdischer- aber .....

Eigentlich stellt Marco Tosattis extraterrestrisches alter ego, der Osservatore vom Mars bei Stilum Curiae diese nicht ganz unwichtige Frage -und beantwortet sie auch gleich..
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"MARS-OSSERVATORE: DIE INVASION DER AUSSERIRDISCHEN"



Liebe Stilumcuriale, der Mars-Osservatore beginnt das Jahr mit einer Warnung: 
er sagt uns, daß wir kurz vor dem Einmarsch stehen - in Wirklichkeit ist bereits einmarschiert worden, auch wenn einige es aus ideologischen Gründen, aus Gründen des Geldes oder aus anderen Interessen nicht bemerken wollen - und bald wird alles klarer und greifbarer, wie es leider schon in Schweden, in Frankreich und Deutschland ist, wo es für die große Presse, Dienerin der linken Regierungen, immer schwieriger wird, das Geschehen vor den Augen der Menschen zu verbergen. 
So haben zum Beispiel nicht wenige große Zeitungen darüber hinweg gesehen, daß es sich bei den Angreifern eines jungen Homosexuellen in Mailand um ein Dutzend Maghrebiner handelte ... wer weiß warum. Oder daß im Spin Time Lab, dem Sozial-Zentrum, in dem der "Elektro"-Kardinal den Strom  wieder anschloss (und NIEMALS die unbezahlten Rechnungen bezahlte, wie er versprochen hatte), und - trotz der einstweiligen Verfügung der Behörden die Rechnungen bis zum Jahresende zu begleichen - kam es statt dessen dort zu Drogenexzessen und Schlägereien. Gute Lektüre.

§§§


Osservatore Marziano an Tosatti.

Lieber Tosatti,
ich erlaube mir, Ihnen und Ihren irdischen Freunden vorzuschlagen, das beigefügte Video anzuschauen- darüber, was demnächst in aller italienischen und europäischen Städten, nicht nur in Mailand passieren wird und bereits z.B. in Paris  geschehen ist, wo die Banlieu schon außerirdisch ist. 

Außerirdisch werden Sie fragen? 
Ja, ich will es besser erklären. 

Innerhalb kurzer Zeit wird es in den italienischen Städten eine Invasion der Außerirdischen geben.

Euer Papst Bergoglio nennt sie arme Migranten, die ihr aufnehmen müßt.

Die UNO sagt, daß das ein Problem der Geburtenraten ist

In WIrklichkeit handelt es sich um eine Invasion Außerirdischer, die als Migranten verkleidet sind und von außerirdischen Befehlshabern angeführt werden, die in Washington und in Rom im Vatican bereits fest etabliert sind.
Sie werden sich fragen: der Papst ein Außerirdischer?

Nein. aber das weiß er nicht, in Wirklichkeit weiß er nicht, was er ist und wer-

Aber wenn sie das beigefügte Video anschauen und den Artikel lesen, werden Sie es verstehen. 
* Wer sind Bergoglios arme Migranten und was wollen sie? 
* Das, was du Dank der PD und der 5-Stelle, die dich regieren, auch sehr bald tun wirst...

Aber schauen Sie also das Video an, um zu verstehen

§§§


Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti

Montag, 25. November 2019

Orientiert Papst Franziskus sich bei seinen Reformbemühungen an Papst Paul VI ?

Andrea Gagliarducci vergleicht in seiner heutigen Kolumne bei Monday in the Vatican die Reformbemühungen des amtierenden Pontifex mit denen Papst Pauls VI vor 40 Jahren.
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"SIND DIE REFORMEN VON PAPST FRANZISKUS EINE RÜCKKEHR ZU DEN 1970-er JAHREN?"
"René Brülhart war sei 2014 Präsident der Vaticanischen Finanzaufsicht. Sein Abgang stellt das Ende einer Ära dar. Brülhart kam 2012 als eine Art ad-hoc-Berater gegen Geldwäsche in den Vatican. Später wurde er zum Direktor der vaticanischen Finanzaufsicht (AIF) ernannt, als der Hl. Stuhl sich  von einer Vatican-zentrierung in Richtung einer größeren Nachhaltigkeit bewegte.
Schließlich wurde Brülhart Präsident der AIF.

Wie eine Ironie des Schicksals fand Brülharts Abgang genau in der Woche statt, in der Erzbischof Giogio Corbellini starb. Erzbischof Corbellini war mitten in der Umgestaltung der AIF, wie wir sie dann kennen lernten, zum Präsidenten der AIF ernannt worden: der Vorstand setzte sich nicht mehr nur aus Italienern zusammen, sondern war international besetzt; der Präsident besaß erhebliche internationale Glaubwürdigkeit und der Direktor hatte seit der Zeit in der AIF gearbeitet als sie gegründet und mit der Aufgabe betraut worden war, aus ihr in den Augen ihrer externen Gegenspieler einen vertrauenswürdigen Partner zu machen.

Das alles existiert nicht länger: Direktor Di Ruzza wurde entlassen, nachdem eine vaticanische Untersuchung zu mehr Fragen als Antworten geführt hatte -und immer noch in der Schwebe ist; Präsident Brülhart hat seinen Posten nach Ende seines 5-Jahre-Mandates verlassen, nachdem er Di Ruzzas Arbeit mit deutlichen Worten verteidigt hatte, was im Vatican nicht üblich ist;
und Erzbischof Corbellini, dessen kurze Amtszeit als Präsident das Ende der Ära teurer externer Berater beendete, starb.

Die durch die Untersuchung ausgelöste institutionelle Krise, die zur Suspendierung von fünf Vatican-Mitarbeitern führte- unter ihnen der Direktor der AIF- könnte jetzt zu einer internationalen Isolierung des Hl. Stuhls führen. Darüber hinaus besteht die Gefahr, zu "Ground zero" der Reform zurückzukehren, die Benedikt XVI durchgeführt und Papst Franziskus gerade wiederbegonnen hatte. 

Benedikt XVI gründete seine Kurien-Reform auf Loyalität zue Institution, Kompetenzh und Internationalisierung, angesichts der überraschenden Abdankung Benedikts XVI nahmen die Kardinäle im Präkonklave diese Reform als Ziel auf. Und Papst Franziskus wurde mit dem Auftrag zu einer neuen Reform der Römischen Kurie zum Papst gewählt,


Sonntag, 24. November 2019

Heute vor der Kirche.....

- am Christkönig-Sonntag- haben uns die Frauen der kfd mit einer Unterschriftenaktion "Frauen worauf wartet Ihr?" überrascht.

Was schreiben uns also diese Damen, die anscheinend die Kirche im Märchen "Der Fischer und seine Frau" verorten, oder sie mit dem Ortsverein einer politischen Partei verwechseln? Und wie das Logo dieses Damenvereins und ihre web-adresse (unfreiwillig?) verraten- es geht ihnen nicht darum Gott, Jesus Christus, dem Glauben zu dienen, es geht ihnen um die "Macht". 
Wie sagt doch die Fischersfrau im Märchen am Ende? "Jetzt will ich Papst werden"  und danach dann Gott. Wie das dann endet, wissen wir ja. 

wörtliche Zitate: 
"Ich will eine Kirche, die Frauen nicht ausschließt!"
"Frauen worauf wartet Ihr?"
"Liebe Frauen.,
"....immer wieder haben wir uns vertrösten lassen. Dabei gehören der  katholischen Kirche in Deutschland mehr Frauen an als Männer. Wir Frauen leisten viel in den Gemeinden. Aber von den höchsten Ämtern schließt man uns nach wie vor aus? (....)
Wir wollen eine Kirche, in der Frauen zu allen Weiheämtern Zugang haben und endlich zu 50% an allen Entscheidungen beteiligt sind. (....) "

Sehr aufschlußreich ( frei - oder unfreiwillig?) " www.kfd-die macht.de" und  "kfd- die macht. für dich für alle" 
"Non serviam" wäre ehrlicher. 



Michelangelo Sündenfall
Welche Schlange da wohl gerade am Werk ist ?
Bildquelle: Wikimedia commons / gemeinfrei

Samstag, 23. November 2019

Nachrichten über die St. Gallen-Mafia

Dr. Maike Hickson kommentiert beim LifeSiteNews das Buch des emeritierten St. Gallener Bischofs Ivo Fürer zur Entwicklung Europas als Herausforderung für die Kirchen und dessen Erinnernungen an die Aktivitäten der St. Gallen Gruppe und fügt zum besseren Verständnis kirchen-historische Details hinzu.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"SCHWEIZER BISCHOF BESCHREIBT DEN KAMPF ZWISCHEN JOHANNES PAUL II UND DER SANKT GALLEN-GRUPPE"

Ivo Fürer, der emeritierte Bischof von St. Gallen, der von 1996 bis 2006 Gastgeber für die jährlichen Treffen der "St. Gallen Gruppe" in der Schweizer Stadt St. Gallen war, hat jetzt eine ausführliche Geschichte des Rates für die Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) geschrieben, deren Hauptorganisatoren auch eng mit der St. Gallen-Gruppe verbunden waren.
Fürer war von 1975 bis 1995 20 Jahre lang Generalsekretär des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen, bis er dann Bischof von St. Gallen wurde.
(Die Feststellung Johannes Pauls II, das Problem Fürers sei, daß er aus St. Gallen käme, wurde berühmt)
Die St. Gallen-Gruppe hat von 1979 bis 1993 die CCEE geleitet, weil zwei ihrer Mitglieder , zuerst Kardinal Basil Hume und dann Kardinal Carlo Maria Martini 14 Jahre lang von 1979 bis 1993 die Präsidenten der CCEE waren.
In der St. Gallen-Gruppe waren aber auch Prälaten Mitglieder, die in der CCEE keine führende Rolle spielten- so wie z.B. Kardinal Walter Kasper.

Außer Fürers ausführlichem Buch mit Details aus der Geschichte der CCEE, mit dem Titel "Die Entwicklung Europas fordert die Kirchen heraus"(2018) hat dieser Schweizer Bischof  auch eine eigene Autobiographie veröffentlicht "Kirche in wechselnden Zeiten" (2018), das LifeSite bereits besprochen hat.

Wie dieser Schweizer Prälat zeigt, wurde der CCEE 1971 gegründet- nicht lange nach dem II.Vaticanischen Konzil. Sein Ziel war, eine neue Dezentralisierung zu fördern.
Dieser Geist der Dezentralisierung ging bei diesen Bischöfen so weit, daß sie damals Rom nicht einmal baten, ihre Statuten zu approbieren als sie den CCEE während der Amtszeit von Papst Paul VI gründeten.


Freitag, 22. November 2019

Fundstück

CNA  dokumentiert die Predigt, die Kardinal G.Müller gestern im Kloster Weltenburg gehalten hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel;

Dokumentiert: Predigt von Kardinal Müller am 21. November 2019 im Kloster Weltenburg

beginnt der Beitrag so- Zitat: 

"Am Rande der Buchvorstellung von Kardinal Robert Sarahs Buch "Herr bleibe bei uns. Denn es will Abend werden" im Kloster Weltenburg feierte Kardinal Gerhard Ludwig Müller ein feierliches Pontifikalamt. CNA Deutsch dokumentiert im Folgenden seine Predigt zum Gedenktag unserer lieben Frau von Jerusalem."  (...)

Quelle: CNA

Freitag, 15. November 2019

George Weigel über "synodale Prozesse, Zusammengehen & präsynodale Konsultationen"

George Weigel kommentiert und hinterfragt bei First Things kritisch die Schlagworte wie "zusammen gehen" und "Synodalität" mit denen besonders die letzte Synode begleitet wurde.
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"DIE SYNODALITÄTS-MASKERADE"
Während der Bischofs-Synode von 2001 machte Kardinal Francis George von Chicago, der eine Menge Geschwätz und Kleingruppen-Diskussionen durchlitten hatte, eine schneidende Bemerkung: "Jesus Christus wollte nicht, daß seine Kirche von einem Komitée geleitet wird."
In der Tat.

Die Beratungs-Mechanismen der Kirche- von Gemeinderäten über pastorale Diözesanräte bis zur Bischofssynode- gibt es, damit sie die Leitung der Kirche durch ihre Hirten stärken: Pfarrer in ihren Gemeinden, Bischöfe in ihren Diözesen, den Bischof von Rom in der Universalen Kirche.
Die Synoden von 2014, 2015, 2018 und 2019 jedoch hinterlassen den Eindruck, daß das von Kardinal George beklagte Komitée-Modell sich in etwas anderes, wahrscheinlich Schlimmeres, verwandelt hat: das Modell einer Maskerade , in der ein "synodaler Prozess" des "Zusammengehens" Deckung für die Einführung ernster Veränderungen im Katholischen Selbstverständnis und der Praxis gewährt, für die es geringe oder keine doktrinalen, theologischen oder pastoralen Optionen gibt.

Im Schlussbericht der kürzlichen Amazonas-Synode wurde dieses maskierte Modell in einer klischee-triefenden Sprache beschrieben:

"Um heute zusammen zu gehen , muss die Kirche zur synodalen Erfahrung bekehrt werden. Es ist notwendig, eine Kultur des Dialogs, des gegenseitigen Zuhörens, der geistigen Unterscheidung, des Konsenses und der Gemeinschaft zu stärken, um Räume und Formen gemeinsamer Entscheidungen zu finden und auf pastorale Herausforderungen zu reagieren. Dies wird die gemeinsame Verantwortung im Leben der Kirche im Geist des Dienens fördern. Es ist dringend notwendig, zu arbeiten, anzuregen und Verantwortung  zu übernehmen, um Klerikalismus und willkürliche Anordnungen zu überwinden. Die Synodalität ist eine konstitutive Dimension der Kirche. Man kann nicht Kirche sein, ohne die wirksame Ausübung des sensus fidei des gesamten Volkes Gottes anzuerkennen."


Sonntag, 10. November 2019

Fundstück

Marco Gallina hat für "Die Tagespost" einen Kommentar über eine Protestversammlung eines kleines Häufleins vorwiegend älterer Damen, die auf dem Bebelplatz in Berlin ihre Ansprüche auf Macht in der Katholischen Kirche kund tun wollten, verfaßt. Mit seinem Artikel ist wohl alles gesagt, was zu diesem Phänomen zu sagen ist.
Hier geht´s zum Original :  klicken

Unter dem Titel 
                                 "Unter Frauen"
beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Maria 2.0 versteht sich als logische Antwort auf den Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche. Mehr Gleichheit, mehr Demokratie - statt Patriarchat und verkrustete Strukturen. Selbst Gott wird ein Schüler kluger Frauen." (....)


Quelle: Die Tagespost, M.Gallina

Dienstag, 5. November 2019

Bochum probt den "Synodalen Weg" - ein Fundstück

Felizitas Küble berichtet im Christlichen Forum 
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:
"Kardinal Gerhard Müller wurde von Bochumer Pfarreigremien ausgeladen"
beginnt der Artikel so: 
"Für Mittwoch, den 6. November 2019, war in der St.-Elisabeth-Kirche in Bochum-Gerthe (Ruhrgebiet) eine Podiumsveranstaltung mit Kardinal Gerhard Müller  – dem ehem. Präfekten der vatikanischen Glaubenskongegation – und der Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis vorgesehen.
Thema des Gesprächsabends: Die gegenwärtigen Herausforderungen der Weltkirche. (...)"
Quelle: Christliches Forum, F. Küble

Dienstag, 29. Oktober 2019

Fundstück

"Die Tagespost" veröffentlicht heute eine Vorabkritik der sog. Dokumentation "Verteidiger des Glaubens". Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel: 

"Seewald hält Benedikt-Dokumentation für „unseriös“
beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Parteiisch, voreingenommen, manipulativ: Im Gespräch mit der Tagespost kritisiert der Ratzinger-Kenner Peter Seewald den Dokumentarfilm „Verteidiger des Glaubens“. (....)

Quelle: Die Tagespost,