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Montag, 10. Juni 2019

Abschlußmesse bei der Chartres-Wallfahrt

Die Abschlußmesse der diesjährigen Chartres-Wallfahrt wurde von Msgr. André Leonard, dem früheren Erzbischof von Brüssel, zelebriert.


Sonntag, 9. Juni 2019

Pfingsten in Rom

wenn es Rosenblätter regnet.....

           


"Jedes Jahr folgt die römischen Feuerwehrbrigade der Tradition und läßt im Pantheon Rosenblütenblätter regnen. "

Veni Sancte Spiritus

                     ALLEN EIN GESEGNETES PFINGSTFEST!

           

Samstag, 8. Juni 2019

Die Chartres-Wallfahrt hat begonnen....

Die Pilger sind nach einer Hl. Messe von St. Sulpice (statt von Notre Dame) in Paris zur traditionellen Pfingstwallfahrt nach Chartres aufgebrochen.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Chartres-Wallfahrt 2018 -

ein Video von der diesjährigen Pfingstwallfahrt -von Nôtre Dame in Paris auf der mittelalterlichen Pilgerroute zur Kirche Nôtre Dame de Chartres. Die Lateinischen Messen während der Wallfahrt zelebrierte Kardinal R. Sarah.

         

Mittwoch, 23. Mai 2018

Kardinal Sarahs Pfingstpredigt in Chartres

Für alle die des Französischen oder Englischen (Untertitel)  mächtig sind, Kardinal Sarahs Predigt zum Abscbluß der Chartres-Wallfahrt.       

          

Montag, 21. Mai 2018

Aktuell: Hl. Messe in der Kathedrale von Chartres

-zelebriert von Kardinal Robert Sarah

Fundstück

"Noch nie hat ein Mensch so gesprochen" Mit diesem Zitat beginnt der Bischof von Passau, Stefan Oster, seinen Text zur Neuevangelisierung, den er für katholisch.de geschrieben hat, wo wir ihn unter dem Titel "So begeistern wir die Menschen wieder für Jesus" gefunden haben,
Hier geht´s zum Original:  klicken

Und hier ein Satz aus dem Fundstück:

...."Und nun stellen wir uns vor, wir wären selbst die Erzähler der Geschichte für unsere Kinder, oder auch für andere. Wie sehr müssten wir Jesus verstanden haben, um ihn so zu schildern, dass wir wirklich glaubhaft machen könnten: "Noch nie hat ein Mensch so gesprochen!" – und so, dass sich ein Kind eben selbst in diese Erfahrung hinein gestellt sieht? Nämlich in der Erzählung jemandem zu begegnen, der eben so gesprochen hat wie Jesus."

Quelle: S. Oster, katholisch.de

Father Hunwicke spricht...

auf seinem blog liturgicalnotes über die Pfingstoktav des Ordo Vetus und die dazugehörige Liturgie. klicken


                                              "PFINGSTZEIT"

"Wie herrlich ist es, daß die Außerordentliche Form und das Ordinariats-Missale uns die Pfingstoktav bewahrt haben, die sich wie die Oster-Oktav bis zum folgenden Samstag-Nachmittag erstreckt.
Aber da fehlt fürchte ich etwas: eine Auslassung, die die liturgische Integrität von Pfingsten unterminiert.

Ihr Römisches Missale, wenn es den Römischen Ritus bewahrt hat, wie er zu Beginn des Pontifikates von Pius XII war, wird Ihnen ein Pfingsten zeigen, das mit einer Tauf-Vigil beginnt: genau wie Ostern.
Die Riten für Pfingsten sind herabgestuft; es gibt nur sechs Lesungen:aber es ist klar, daß Pfingsten eine zweite Taufzeit ist. Praktisch war es eine nützliche Absicherung für Ostern für diejenigen, die aus welchem Grund auch immer die Christliche Initiation Ostern nicht empfangen hatten.
Aber auf jeden Fall ist die Verbindung theologisch angemessen, weil die Pfingstliche Salbung mit dem Geist ein zentrales Element für die volle Initiation ist.
Dom Gregory "Patrimony" Dix hatte -wie ich überzeugt bin- absolut Recht, darauf zu bestehen, daß die Konsignierung, die Firmung kein sekundäres Anhängsel der "Wassertaufe" ist, sondern ein Hauptelement der Christlichen Initiation.

Hauptpunkt der Pfingstoktav ist, daß sie einfach der Tauf-Vigil-Liturgie folgt. Sie ist eine Woche, in der (wie nach Ostern) die Erleuchteten ihr Weiß tragen (eine Bedeutung, auf die wahrscheinlich im englischen Namen Whitsunday angespielt wird).
Der Zelebrant der Eucharistie fährt während dieser Woche fort, die Form des "hanc igitur" zu benutzen, die für neu Initiierten gesprochen wird. Am Samstag geben die "Neugeborenen" dann dem Pontifex ihr Weißes Gewand zurück. Statio war in San Pietro in Vaticano.

Man munkelt, daß Ecclesia Dei Formen der Messe-Riten aus der Zeit vor Pius XII erlaubt hat.
Ich kann keinen Grund sehen. warum sie der Wiederherstellung der Pfingstvigil widersprechen sollten. Immerhin ist sie -auf gewisse Weise- im Novus Ordo wiederhergestellt worden.

FUSSNOTEN
1) Die Vigil ist unter Pius XII verschwunden; wir sollten nie vergessen, daß die Desintegration des Klassischen Römischen Ritus Pius XII [wenn nicht Pius XI] als Paten hatte.
Das Konzil und seine Nachwirkungen stellen nur die logische Folge dessen dar, was Pius XII und Msgr. Bugnini  und andere schon in den 50-er Jahren enthusiastisch  ins Rollen gebracht hatten.

2) Das praktische Problem bei der Spendung der Firmung für Heranwachsende- allen anglikanischen Pfarrgemeinden durch den alten Anglikanischen Witz bekannt, in dem ein Kirchenvorsteher einen anderen dabei berät, wie man die Fledermäuse im Kirchturm loswerden kann, obwohl sie eine geschützte Art sind. "Sie müssen den Bischof dazu bringen, die Leiter in die Glockenstube hinaufzusteigen, zwischen den Glocken herumzukraxeln und jede Fledermaus zu firmen, die er finden kann. Wir haben seitdem nie wieder auch nur eine einzige von ihnen in der Kirche gesehen."

Quelle. liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke



 

Sonntag, 20. Mai 2018

Montag, 31. Juli 2017

Leben wir im Westen in einer postschristlichen und antichristlichen Zeit? Eine Jeremiade von Father Cipolla

Fr. Richard G. Cipolla St Mary's Norwalk, Connecticut hat je nachdem wie man es sehen möchte eine Philippika oder eine Jeremiade zum Zustand der Kirche und des Katholischen Glaubens geschrieben, gehalten als Predigt am 8. Sonntag nach Pfingsten. Rorate Caeli hat sie veröffentlicht.
Man kann sicher sagen, daß die sicher nicht in jeder Diözese ohne Konsequenzen für den Prediger bliebe.  Hier geht´s zum Original:  klicken

"PREDIGT AM 8. SONNTAG NACH PFINGSTEN: DER PROTESTANTISMUS IN DER KIRCHE HAT VERSAGT...VERSUCHEN WIR ES MIT KATHOLISCHER TRADITION"
                   
   "Wie ist doch zerhauen und zerbrochen der Hammer der ganzen Erde!
     Wie ist doch Babel zum Entsetzen geworden unter den Völkern!
     Man hat dir eine Falle gestellt , nun hast du dich fangen lassen,
     ohne es zu merken.
     Man hat dich ertappt und gepackt.
     Denn du hast den Herrn heausgefordert."  Jeremia, 50: 23-24
    
Zerbrochenheit. Das ist das einzige Wort, sicher ein Neologismus, das unsere aktuelle Lage beschreibt, unsere Misere.
Gestern Abend vor dem Essen las ich die New York Times, blätterte sie durch, wie ich es immer tue. Ich hatte keine Hoffnung bzgl. der Objektivität der Berichterstattung über die Neuigkeiten.
Aber ich war sehr traurig, einen Artikel über ein weiteres persönliche Debakel innerhalb der trump-Administration zu lesen, von Drehtüren und Twitter-Beleidigungen, der wörtlich von einem unter-der-Hand-Gespräch mit jemandem der auf einer hohen Regierungsebene arbeitet, berichtet, daran arbeitete, jemanden da oben feuern zu lassen und Erfolg hatte.
Die Times benutzt seine Worte, einschließlich four-letter-words,  die heutzutage in den künsterischen Medien, der Alltagssprache so vieler junger Menschen üblich sind, aber bisher nie in einer Zeitung gedruckt erschienen, die von vielen Menschen gelesen wird- einschließlich junger.
Für mich war das ein starkes Zeichen dafür, wo sich unsere Gesellschaft befindet.

Es gibt keinen Zweifel, daß die Times das mit dem Ziel getan hat, die Rohheit dieser Leute zu zeigen, die dem Präsidenten so nahe sind. Aber diese Worte abzudrucken heißt eine Grenze zu überschreiten, die nicht überschritten werden sollte, weil wir alle die niedrige Ebene kennen, auf der das Sprechen der Mehrheit der Menschen angekommen ist.
Als das schreckliche Erdbeben die Stadt Norcia, den Geburtsort des Hl. Benedikt und das Kloster der dortigen Benediktiner-Mönche zerstörte, habe ich gesagt, das sei ein Zeichen für das Ende der westlichen Zivilisation, wie wir sie gekannt haben, das heißt, eine Zivilisation, die auf den Christlichen Glauben gegründet war, nicht perfekt, aber mit ihrer Gründung auf der Person Jesu Christi und allem was das bedeutet.
Was jetzt nicht nur in diesem Land sondern im gesamten Westen passiert, liefert den unwiderlegbaren Beweis, daß wir nicht nur in einer postchristlichen Zeit leben sondern auch auf reale Weise in einer antichristlichen Zeit.

Dienstag, 6. Juni 2017

Father Hunwickes Geschichtsstunde....

Father John Hunwicke berichtet bei liturgicalnotes vom Widerstand der Landbevölkerung Devons und Cornwalls gegen die von der Regierung angeordnete protestantische Pfingstmesse.
Hier geht´s zum Original:  klicken

                          "WIR HABEN ZU DEN WAFFEN GEGRIFFEN"
Der Montag der Pfingstwoche, der Montag in der Pfingstoktav, war 1549 der Tag, an dem viele der Bewohner Devons und Cornwalls ihren Gemeindepfarrern sehr klar machten, daß sie die Protestantische Regierungsmesse (die sie einem Krippenspiel gleichsetzten) an einem zweiten Tag, besonders einem zweiten Sonntag (sie hatten Dr. Cranmers unvergleichliche englische Prosa und seine zweifelhafte Theologie am Pfingst-Sonntag erlebt und sie dachten, daß einmal genug sei) nicht wollten.
Tatsächlich erhoben sie sich in einer Rebellion (ebenso wie die Leute in Oxfordshire und vielen anderen Teilen Englands) und marschierten mit ihren Forderungen unter dem Banner mit den Fünf Wunden unseres Erlösers. Dem selben wunderbaren Banner, das manchmal über der Dienststelle des Katholischen Kaplans in Cardiff weht.

Die Fünf Wunden sind in den erhalten gebliebenen spätmittelalterlichen Ausschmückungen der Kirchen im Westen ein wiederkehrendes Motiv. Und ihre Messe war sehr populär (und die ist- also passend- im Missale des Ordinariates integriert). Aber die Verehrung der Fünf Wunden ist keine ungesunde, ein bißchen grausame und fragwürdige Beschäftigung mit den Leiden eines toten Erlösers. In den "Ordinalia"- den Mysterienspielen, die in cornischer Sprache höchst wahrscheinlich von den Kanonikern der Kollegiatskirche von Glasney in Cornwall geschrieben wurden, wird das sehr klar gemacht. Die Resurrectio Domini betont die Zentralität der Fünf Wunden für die freudige Feier der Auferstehung Christi. Das Spiel betont besonders, daß der Herr, der am Kreuz starb- durch diese Fünf Wunden als wahrhaft auferstanden erkannt wurde.

Deshalb fragt der Ortolanus, der Gärtner, der Maria von Magdala erscheint, ob sie Jesus erkennen würde. Sie antwortet, daß sie das würde ""dhe'n kensa vu"-auf den ersten Blick. Et tunc demonstrabit latus ejus ad Mariam et dixit: "Marya, myr, ow fymp woly! Crys my dhe wyr dhe dhasserghy"  
"Maria bemerke meine Fünf Wunden! Glaube, daß ich in Wahrheit auferstanden bin!"
Und so geht Maria zu den Aposteln: ""y fyrys y wolyow!"  "Ich sah seine Wunden".
Das Motiv ist auch in die Perikope von der Straße nach Emmaus eingeführt: die beiden Jünger erkennen Jesus weniger daran, wie er das Brot bricht, als daran, daß er seine Wunden zeigt "ostendit vulnera" und einer von ihnen sagt " "my a wel dha wolyow warbath a-les": ich sehe deine Wunden, alle, weit offen!
Sie brechen auf und sagen daß sie- jetzt wo sie seine Wunden gesehen haben- keine Zeit zum "spielen" "gwaryow"haben, was sich auf die Spielorte bezieht, in denen diese Cornischen Dramen wohl aufgeführt wurden. Der Autor -nehme ich an- suggeriert nicht ohne Rafinesse, daß das von ihm präsentierte Thema in Wirklichkeit kein Drama sondern erlösende Realität ist.


Gestern in Chartres

Von Kardinal Burke zelebriertes  Pontifikalamt zum Abschluss der traditionellen Pfingstwallfahrt nach Chartres.

           

Marco Tosatti fragt sich anläßlich der Pfingstpredigt, ob die päpstlichen Worte und Taten übereinstimmen.

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae die Pfingstpredigt von Papst Franziskus in Sankt Peter. Hier geht´s zum Original:  klicken


"DER PAPST UND DIE FORDERUNG AN DIE KATHOLISCHEN "TIFOSI".  
WORTE UND FAKTEN. STIMMEN SIE ÜBEREIN?  ES SCHEINT NICHT SO"

"Mir schienen die Worte, die der regierende Pontifex gestern am 4. Juni anläßlich des Pfingstfestes in Sankt Peter ausgeprochen hat, sehr interessant. Er hat sich an alle Katholiken gewandt, als er sagte:

..."Um das zu tun ist es gut, uns zu helfen, zwei wiederkehrende Versuchungen zu vermeiden. 
Die erste ist die "Diversität ohne Einheit" zu suchen. Die folgt, wenn man trennen will, wenn man eine Seite einnimmt und Parteien bildet, wenn wir starre und wasserdichte Positionen einnehmen, wenn wir in unseren eigenen Ideen und Handlungsweisen eingeschlossen sind, wenn wir vielleicht denken, daß wir besser sind als andere oder immer im Recht. 
Wenn das passiert, ziehen wir den Teil dem Ganzen vor und gehören zu dieser oder jener Gruppe noch bevor wir zur Kirche gehören..
Wir werden eifrige Unterstützer einer Seite anstatt Brüder und Schwestern in dem einen Geist.
Wir werden "rechte" oder "linke" Christen -statt auf der Seite Jesu zu sein, unbeugsame Wärter der Vergangenheit oder Avantgarde der Zukunft anstatt demütige und dankbare Kinder der Kirche.
Das Ergebnis ist Diversität ohne Einheit. 
Die gegenteilige Versuchung ist die Suche nach Einheit ohne Vielfalt.
Hier wird Einheit Uniformität, in der alle alles zusammen und auf die gleiche Weise tun und immer gleich denken müssen. 
Einheit endet dann als Homogenität und ist nicht länger Freiheit."

Ich dachte, daß es leichter wäre, diese Worte zu bewerten, wenn man einige Dinge weiß, die ich zufällig erfahren habe. Einige sind öffentlich bekannt, andere nicht.
Die öffentlich bekannten sind: z.B. die Entscheidung, nicht in einem offenen und sachlichen Dialog auf die Bitte nach Klarstellung zu antworten, wie die von den vier Kardinälen präsentierten und von vielen anderen Kardinälen, Bischöfen. einfachen Priestern, Gelehrten und Laien -auch in Petitionen und offenen Briefen unterstützen dubia.
Und anstatt ihnen zu antworten, beschreibt der Papst sie als rigide; und dann sind da alle anderen Beleidigungen, die wir in diesen letzten Jahren gehört haben.


Montag, 5. Juni 2017

Fundstück

Konsekrierung durch Kardinal Burke bei der Pontifikal-Messe in der Kathedrale von Chartres, heute.

Sonntag, 4. Juni 2017

Father Hunwicke über die Abdankung eines Papstes in bewegten Zeiten.....

Anläßlich des Pfingstfestes erinnert Father Hunwicke bei  "liturgicalnotes" an den Jahrestag des letzten Papstrücktrittes vor 2013 und eine Zeit- im 15. Jahrhundert- in der es zur gleichen Zeit 3 Päpste gab: Gregor XII, Benedikt XIII und Johannes XXIII.
Hier geht´s zum Original: klicken

                      "PÄPSTLICHE ABDANKUNG"
"Heute ist- denke ich- sowohl das Große Pfingst-Fest-als auch der Jahrestag der letzten Gelegenheit vor 2013, bei der ein Römischer Pontifex abdankte. Im Juni 1415 verzichtete Papst Gregor XII, Angelo Correr auf den Stuhl Petri.

Er tat das zum Guten und für die Einheit der Universalen Kirche, die ernsthaft von einem Schisma bedroht wurde.
Das hatte z.B. bedeutet, daß wenn man als Priester die Mauern der Englischen Stadt Berwick verließ, um in der benachbarten Schottischen Grafschaft Berwickshire die Messe zu zelebrieren, mußte man sich daran erinnern  statt "una cum famulo tuo papa nostro Gregorio", "una cum papa nostro Benedicto" sagen mußte .
Außer ...ooops, den hatte ich vergessen.... man akzeptierte den dritten Papst, der kurz zuvor bei einem Konzil in Pisa gewählt worden war und sich Johannes XXIII nannte.  In eine fremde Sakristei zu gehen und nach Notizen mit der Aufschrift "Nomen Papae" zu suchen, muß für die reisenden Priester zahllose Überraschungen bereit gehalten haben. Vielleicht ist Gott nach allem ein "Gott der Überraschungen".

Verwirrende Zeiten. Beweise für diese Verwirrung sind immer noch in der Westmminster Cathedral zu sehen, wo eine bekannte Liste mit Papstnamen schamlos eine sehr ungewisse Haltung zur Frage, wer, wann und wo Papst in jenen sehr unterhaltsamen Tagen zu Beginn des 15. Jahrhunderts war, zur Schau stellt.

Uneinigkeit in der Ecclesia Militans Christi ist immer eine traurige Sache."

Quelle: liturgicalnotes, Father J. Hunwicke

Dienstag, 17. Mai 2016

Father Hunwicke liest noch einmal die Pfingstpredigt von Papst Benedikt XVI


Pater J.Hunwicke hat noch einmal die Predigt gelesen, die Papst Benedikt XVI am 23.5.2010 gehalten hat. Er beschreibt bei liturgicalnotes nicht nur ihren ekklesiastischen Inhalt sondern auch, seinen damaligen Kommentar und wie er selbst jetzt auf die Neulektüre reagiert hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

               "BENEDIKT XVI ZU DEN IRRTÜMERN WALTER KASPERS"

"Das ist der erste Abschnitt eines Textes, den ich zuerst am 2.6.2010 veröffentlicht habe.
"Ich sehe, daß der Hl.Vater am Pfingstsonntag wieder die These angesprochen hat, die zu dem sehr öffentlichen Streit zwischen ihm selbst und Walter Kasper, nicht lange vor dem Konklave geführt hatte: daß die Universale Kirche der Ortskirche vorangeht, Ich frage mich, ob Professor Kasper dieses mal antworten wird. Ich nehme an, daß die These von Professor Ratzinger jetzt als vom Lehramt unterstützt betrachtet werden wird.

Ich habe gerade die Pfingstpredigt von 2010 des Hl.Vaters emeritus wieder gelesen. Um peinlich persönlich zu werden: das trieb mir die Tränen in die Augen, so nach der Dürre der letzten paar Jahrer an die Eleganz, die Klarheit, die Biblische Erkenntnis erinnert zu werden, mit denen Papst Benedikt XVI sprach und schrieb. das wiederzulesen war als ob man nach einem heißen, trockenen, staubigen , verschwitzten und ermüdenden Tag ein Glas voller reinen und erfrischend kalten Wassers trinkt. Hier ist der Teil- den Zenit übersetzt hat (im wahrsten Sinne des Wortes  ex cathedra gesprochen).

"Das ist die Wirkung des Werkes Gottes: die Einheit; deshalb ist die Einheit das Erkennungszeichen, die »Visitenkarte« der Kirche im Lauf ihrer universalen Geschichte. Von Anfang an, seit dem Pfingsttag, spricht sie alle Sprachen. Die universale Kirche geht den Teilkirchen voraus, und diese müssen sich immer einem Kriterium der Einheit und Universalität entsprechend an jene angleichen. Die Kirche bleibt nie innerhalb politischer, rassischer und kultureller Grenzen gefangen; sie kann weder mit den Staaten noch mit Zusammenschlüssen von Staaten verwechselt werden, da ihre Einheit von anderer Art ist und darauf abzielt, alle menschlichen Grenzen zu überwinden.
Daraus, liebe Brüder und Schwestern, ergibt sich ein praktisches Unterscheidungskriterium für das christliche Leben: Wenn sich eine Person oder eine Gemeinschaft in ihre eigene Weise zu denken und zu handeln verschließt, so ist dies ein Zeichen, daß sie sich vom Heiligen Geist entfernt hat. Der Weg der Christen und der Teilkirchen muß sich immer am Weg der einen und katholischen Kirche messen und mit ihm in Einklang setzen. Das bedeutet nicht, daß die vom Heiligen Geist geschaffene Einheit eine Art Egalitarismus wäre. Dies ist im Gegenteil das Modell von Babel, das heißt die Auferlegung einer Kultur der Einheit, die wir als »technisch« definieren könnten. Die Bibel nämlich sagt uns (vgl. Gen 11,1–9), daß in Babel alle dieselbe Sprache hatten. An Pfingsten indes sprechen die Apostel verschiedene Sprachen, damit ein jeder die Botschaft in seiner Muttersprache verstehe. Die Einheit des Geistes tritt in der Pluralität des Verstehens zutage. Die Kirche ist ihrem Wesen nach eine und mannigfaltig und dazu bestimmt, unter allen Nationen, Völkern und in den unterschiedlichsten sozialen Kontexten zu leben. Sie entspricht nur dann ihrer Berufung, Zeichen und Werkzeug für die Einheit der ganzen Menschheit zu sein (vgl. Lumen gentium, 1), wenn sie unabhängig von jedem Staat und von jeder Sonderkultur bleibt. Immer und überall muß die Kirche wahrhaft katholisch und universal sein, das Haus aller, in dem jeder sich einfinden kann."

So viel zum dummen Gerede über die Akzeptierbarkeit von "Unterschieden in der Lehre und an die Lehre gebundene Disziplinen"  zwischen einzelnen Kirchen, wie sie durch die speziellen und sich unterscheidenden Kulturen diktiert werden, in denen sie existieren und mit denen konfrom zu gehen, manche Leute sich verpflichtet fühlen."

Quelle: liturgicalnotes, Father J.Hunwicke

Wer den deutschen Gesamttext der Predigt lesen will, kann das hier tun:   klicken


Sonntag, 15. Mai 2016

Ein gesegnetes Pfingstfest!

         
 WIR WÜNSCHEN ALLEN EIN GESEGNETES PFINGSTFEST!               

                       

                                                              Veni Sancte Spirirtus!