Sandro Magister läßt bei Settimo Cielo den renommierten Religionsphilosophen und Historiker Prof. Pietro de Marco zur apostolischen Exhortation "Querida Amazonia" , die so kontroverse Reaktionen hervorgerufen hat, zu Wort kommen. De Marco stellt u.a. fest, daß sich Papst Franziskus hier quasi zum ersten Mal als Papst gezeigt hat.
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"QUERIDA AMAZONIA" WENN FRANZISKUS ENDLICH ALS PAPST HANDELT."
Ich empfange und ich veröffentliche. Der Autor, der alte Professor für Religionssoziologie an der Universität Florenz und an der Theologischen Fakultät Zentral-Italiens ist ein gebildeter Philosoph und Historiker und ist den Lesern von Settimo Cielo seit mehreren Jahren wohlbekannt.
Sandro Magister
"DIE KEHRTWENDE DER EXHORTATION. PAPST FRANZISKUS ZWISCHEN SYNODEN-DRIFT UND PRIMAT"
Von Pietro De Marco
"Nachdem ich in diesen letzten Tagen über das umfangreiche Geschehen um die Exhortation "Querida Amazonia" und über ihr europäisches Echo nachgedacht habe, ist in mir die Überzeugung gereift, daß es der erste Akt sein könnte, in dem der Pontifex maximus Franziskus sein "munus" ausgeübt hat.
Das "munus" der Päpste ist- wie bekannt ist-. als Vikar Christi zu handeln, vom Fundament der Universalen Kirche aus (“tamquam saxum immobile” vom Hl. Ambrosius) als Wächter und Lehrer des glaubens und der Wahrheit.
Wie auch ich beobachten konnte, hat Franziskus seine “potestas legifera, iudicialis et exsecutiva” großenteils ausgeübt , meiner Meinung nach maßgeblich zum Aufbau eines bischöflichen Gremiums in der Welt und von Beamten im Zentrum beigetragen haben, dem befohlen wurde, sein Reformprogramm, seine persönliche postkonziliare, ideologische Position unter dem Deckmantel von Pastoralismus und Evangelisierung durchzuführen. Programm und Position, in denen das "bonum ecclesiae" schwer zu sehen war und bleibt, auch wenn es tatsächlich fast systematisch missverstanden und verzerrt wurde.
Das heißt, die Ausübung der "Potestates" schien von den Verpflichtungen des "munus", vom Bewusstsein, dessen Träger zu sein, getrennt zu sein.
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Dienstag, 18. Februar 2020
Donnerstag, 13. Februar 2020
Roberto de Mattei zu "Querida Amazonia"
Roberto de Mattei kommentiert bei Corrispondenza Romana die ausgebliebene Revolution in der gestern veröffentlichten postsynodalen Apostolischen Exhortation.
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"QUERIDA AMAZONIA: DIE FOLGEN EINER WENDE, DIE NICHT STATTFAND"
"Vollbremsung bei den „viri probati“. Die Amazonasynode ist gescheitert. Jetzt gibt es einen offenen Konflikt mit den deutsch-amazonischen Bischöfen. In diesen drei Punkten kann die Dynamik zusammengefaßt werden, die durch das heute vorgestellte nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus ausgelöst wird.
Mit dem Apostolischen Schreiben, das den Schlußpunkt unter die Amazonas-Synode setzt, die vom 6.–27. Oktober 2019 in Rom stattfand, waren große Erwartungen verbunden. Sowohl das Instrumentum laboris vom 17. Juni 2019 als auch das Schlußdokument vom 26. Oktober 2019 legten eine pantheistische Kosmologie vor, deren sichtbarer Ausdruck die in den Vatikanischen Gärten verehrten und in Prozession durch den Petersdom getragenen Pachamama-Figuren waren, bevor sie von Alexander Tschugguel in den Tiber geworfen wurden.
Diese kosmologische Vision bleibt der skandalöseste Aspekt der Amazonas-Synode, die aber noch andere ehrgeizige Ziele verfolgte, angefangen mit der Einführung der viri probati, also der Zulassung verheirateter Männer zum Priestertum, obwohl Johannes Paul II und Benedikt XVI diese Möglichkeit kategorisch ausgeschlossen haben, die von den progressivsten Kräften der
Kirche seit der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils vertreten wurde.
Der Paragraph 111 des von der Synode gebilligten Schlußdokuments hat in den vergangenen Monaten eine starke symbolische Bedeutung erhalten. Darin wurde vorgeschlagen, „geeignete und anerkannte Männer der Gemeinschaft als Priester zu weihen, die ein fruchtbares ständiges Diakonat ausüben und eine angemessene Ausbildung für das Priestertum erhalten, und eine rechtmäßig konstituierte und stabile Familie haben können“.
Diese kosmologische Vision bleibt der skandalöseste Aspekt der Amazonas-Synode, die aber noch andere ehrgeizige Ziele verfolgte, angefangen mit der Einführung der viri probati, also der Zulassung verheirateter Männer zum Priestertum, obwohl Johannes Paul II und Benedikt XVI diese Möglichkeit kategorisch ausgeschlossen haben, die von den progressivsten Kräften der
Kirche seit der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils vertreten wurde.
Der Paragraph 111 des von der Synode gebilligten Schlußdokuments hat in den vergangenen Monaten eine starke symbolische Bedeutung erhalten. Darin wurde vorgeschlagen, „geeignete und anerkannte Männer der Gemeinschaft als Priester zu weihen, die ein fruchtbares ständiges Diakonat ausüben und eine angemessene Ausbildung für das Priestertum erhalten, und eine rechtmäßig konstituierte und stabile Familie haben können“.
Während Papst Franziskus am endgültigen Wortlaut seines Schreibens arbeitete, sandte Kardinal Claudio Hummes, der Generalrelator der Amazonas-Synode und Vorsitzende der REPAM, am 13. und am 29. Januar 2020 allen Bischöfen sub secreto zwei Briefe, um sie auf die bevorstehende Veröffentlichung des Textes von Papst Franziskus vorzubereiten. Im zweiten Brief schickte der brasilianische Kardinal einen Link zum Paragraphen 111 des Schlußdokuments der
Amazonas-Synode mit, was darauf hindeutete, daß der Teil des nachsynodalen Schreibens werden würde.
Amazonas-Synode mit, was darauf hindeutete, daß der Teil des nachsynodalen Schreibens werden würde.
Die Einführung der viri probati sollte in einigen Regionen des Amazonasbeckens begonnen und dann auf die Weltkirche ausgeweitet werden. Es sollte nicht nur eine „kirchliche Disziplin“ eliminiert werden, sondern ein Gesetz der Kirche, das auf ein Gebot göttlichen und apostolischen Ursprungs zurückgeht.
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Mittwoch, 15. Januar 2020
Eccles war Zeuge eines historischen Deals . Lesen!
und für alle, die Eccles nicht kennen: Achtung Ironie! Daraus könnte das Drehbuch für eine Fortsetzung von "Zwei Päpste" werden.
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"FRANZISKUS UND BENEDIKT EINIGEN SICH AUF EINEN DEAL"
Ort des Geschehens: Die Wohnung von Papa emeritus. Benedikt sitzt am Schreibtish und bringt die letzten Federstriche an seinem neuen Manuskript "Aus den Tiefen von Laetitia Amoris" an, das demnächst unter der gemeinsamen Mitwirkung der Kardinäle Burke und Brandmüller erscheinen wird. (Darüber wäre ich mir nicht zu sicher)
Auftritt: Erzbischof Georg Gänswein, verstört.
Eine Krise im Vatican!
Gänswein: Heiliger emeritierter Vater, wir stecken im Schlamassel. Der andere Hl. Vater schäumt vor Wut über Ihr Buch mit Kardinal Sarah. Er hat heute schon sechs Pilger geschlagen und er trägt bei seiner heutigen Audienz Boxhandschuhe. Er sagt, daß Pachamama sehr wütend ist.!
Benedikt: Aber was haben wir getan? Das Buch stellt doch nur noch einmal die traditionelle Katholische Lehre fest....oh ich sehe das Problem.
Gänswein: Die Angriffspudel sind von der Leine. Die großen Schlagmänner - wie Ivereigh, Beans (er twittert seit 48 Stunden nonstop, und bekommt Eiscreme-Infusionen um ihn aufrecht zu halten), Mickens, um die kleinen Schläger wie Rich Raho, die Klassenniete, nicht zu erwähnen....
"Schauen Sie, Rosica erntet den Ruhm mit der Arbeit anderer"
Benedikt: Was sagt Sarah?
Gänswein: Was soll er sagen? Er hat einen Teil des Buches geschrieben, Sie haben einen Teil des Buches geschrieben. Das nennen wir eine technische Zusammenarbeit. Aber der Fette Kontrolleur will, daß Sie sagen, daß Sarah der Autor war und daß alles, was Sie getan haben, war aufzuwachen und gelegentlich zu nicken, wenn er aus dem Buch vorlas.
Benedikt: Fragen Sie die Burschen von Ignatius Press, was wirklich passiert ist.
Gänswein: Das haben wir. Sie haben eine ignatianische Differenzierung vorgenommen (nach ein wenig Ignatianischem Yoga) um festzustellen, ob Sie wirklich einer der Autoren sind.
Quelle: Ecclesandbosco
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"FRANZISKUS UND BENEDIKT EINIGEN SICH AUF EINEN DEAL"
Ort des Geschehens: Die Wohnung von Papa emeritus. Benedikt sitzt am Schreibtish und bringt die letzten Federstriche an seinem neuen Manuskript "Aus den Tiefen von Laetitia Amoris" an, das demnächst unter der gemeinsamen Mitwirkung der Kardinäle Burke und Brandmüller erscheinen wird. (Darüber wäre ich mir nicht zu sicher)
Auftritt: Erzbischof Georg Gänswein, verstört.
Eine Krise im Vatican!
Gänswein: Heiliger emeritierter Vater, wir stecken im Schlamassel. Der andere Hl. Vater schäumt vor Wut über Ihr Buch mit Kardinal Sarah. Er hat heute schon sechs Pilger geschlagen und er trägt bei seiner heutigen Audienz Boxhandschuhe. Er sagt, daß Pachamama sehr wütend ist.!
Benedikt: Aber was haben wir getan? Das Buch stellt doch nur noch einmal die traditionelle Katholische Lehre fest....oh ich sehe das Problem.
Gänswein: Die Angriffspudel sind von der Leine. Die großen Schlagmänner - wie Ivereigh, Beans (er twittert seit 48 Stunden nonstop, und bekommt Eiscreme-Infusionen um ihn aufrecht zu halten), Mickens, um die kleinen Schläger wie Rich Raho, die Klassenniete, nicht zu erwähnen....
"Schauen Sie, Rosica erntet den Ruhm mit der Arbeit anderer"
Benedikt: Was sagt Sarah?
Gänswein: Was soll er sagen? Er hat einen Teil des Buches geschrieben, Sie haben einen Teil des Buches geschrieben. Das nennen wir eine technische Zusammenarbeit. Aber der Fette Kontrolleur will, daß Sie sagen, daß Sarah der Autor war und daß alles, was Sie getan haben, war aufzuwachen und gelegentlich zu nicken, wenn er aus dem Buch vorlas.
Benedikt: Fragen Sie die Burschen von Ignatius Press, was wirklich passiert ist.
Gänswein: Das haben wir. Sie haben eine ignatianische Differenzierung vorgenommen (nach ein wenig Ignatianischem Yoga) um festzustellen, ob Sie wirklich einer der Autoren sind.
"Ignatius Press ist eine meiner LIeblings Yoga-Positionen" sagt der päpstliche aide-de-camps Fr. Jim.
Benedikt: Sehen Sie, das ist mir egal. Ich brauche nicht den Ruhm von Königen, stellen Sie sich vor, Sie müßten wie der arme Ivereigh eine Lesereise machen. wo bei jeder Lesung nur zwei Kinder und ein Hund auftauchen und der Hund nicht aufhört zu jaulen. Ich entferne meinen Namen unter einer Bedingung.
Gänswein: Jede
Benedikt: Sagen Sie Franziskus , er soll seinen Namen von "Laetitia Amoris" entfernen, Es könnte mit "Von Lorenzo Baldisseri in Diskussion mit Papst Franziskus" überschrieben werden.
Gänswein: Das könnte der Deal sein, den wir suchen! "
Donnerstag, 31. Oktober 2019
Magister zur kommenden postsynodalen Exhortation
Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo im Hinblick auf die kommende postsynodale Exhortation die Rede, die Papst Franziskus am Schlußtag der Synode gehalten hat.
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"VON WORTEN ZU TATEN. DIE SECHS PUNKTE FÜR DIE DIE POSTSYNODALE EXHORTATION SCHON GESCHRIEBEN IST."
Nachdem die Amazonas-Synode abgeheftet ist, richten sich die Erwartungen jetzt auf das, was Papst Franziskus auf Grund der ihm im Abschlußdokument überreichten Abstimmungsergebnisse entscheiden wird.
Urteilt man nach der improvisierten Rede in spanischer Sprache, die Jorge Mario Bergoglio bei den Sitzungen am Samstag-Nachmittag, 26. Oktober, gehalten hat, wird er für seine Entscheidungen nicht lange brauchen. Und im Kern sind sie schon geschrieben.
Um sie zu identifizieren, genügt es, diese Rede des Papstes im wörtlichen Transkript Schritt für Schritt durchzugehen.
* * * *
Zuerst hat Franziskus klar gemacht, daß das Thema, das ihn zur nächsten Synode anregt, bereits vorliegt: die Synodalität.
„Eines der Themen, über das abgestimmt wurde und eine Mehrheit erhielt - drei Themen erhielten eine Mehrheit für die nächste Synode - ist das der Synodalität. Ich weiß noch nicht, ob es ausgewählt wird oder nicht, ich habe mich noch nicht entschieden, ich denke nach, aber ich kann mit Sicherheit sagen, daß wir einen langen Weg zurückgelegt haben und diesen Weg der Synodalität noch weiter gehen müssen. "
Zweitens hat der Papst angekündigt, daß das Dokument, in dem er festlegt, wie die Stimmen der Amazonas-Synode in die Praxis umgesetzt werden sollen, bald, wahrscheinlich noch vor Ende Dezember, vorliegen wird:
„Die postsynodale Exhortation, - es ist nicht obligatorisch, daß der Papst das so macht - daß das Wahrscheinlichste ist, nein, entschuldigen Sie, das Einfachste wäre zu sagen: "Gut, das ist das Dokument, machen Sie es selbst. '
EIn Wort des Papstes, über das was er bei der Synode erlebt hat, könnte jedoch etwas Gutes tun. Ich würde das gerne vor Ende des Jahres tun, damit nicht zu viel Zeit vergeht, alles hängt von der Zeit ab, die ich brauche, um nachzudenken."
Drittens. Zur „vexata quaestio“ des weiblichen Diakonats, die bereits von einer von ihm im Jahr 2016 eingesetzten Expertenkommission erörtert wurde, die jedoch keinerlei Einigung erzielte, sagte Franziskus, er werde die Kommission wiederbeleben, mit neuen Mitgliedern, die er ernennen wird, -unter dem Schirm der Glaubenskongregation.
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"VON WORTEN ZU TATEN. DIE SECHS PUNKTE FÜR DIE DIE POSTSYNODALE EXHORTATION SCHON GESCHRIEBEN IST."
Nachdem die Amazonas-Synode abgeheftet ist, richten sich die Erwartungen jetzt auf das, was Papst Franziskus auf Grund der ihm im Abschlußdokument überreichten Abstimmungsergebnisse entscheiden wird.
Urteilt man nach der improvisierten Rede in spanischer Sprache, die Jorge Mario Bergoglio bei den Sitzungen am Samstag-Nachmittag, 26. Oktober, gehalten hat, wird er für seine Entscheidungen nicht lange brauchen. Und im Kern sind sie schon geschrieben.
Um sie zu identifizieren, genügt es, diese Rede des Papstes im wörtlichen Transkript Schritt für Schritt durchzugehen.
* * * *
Zuerst hat Franziskus klar gemacht, daß das Thema, das ihn zur nächsten Synode anregt, bereits vorliegt: die Synodalität.
„Eines der Themen, über das abgestimmt wurde und eine Mehrheit erhielt - drei Themen erhielten eine Mehrheit für die nächste Synode - ist das der Synodalität. Ich weiß noch nicht, ob es ausgewählt wird oder nicht, ich habe mich noch nicht entschieden, ich denke nach, aber ich kann mit Sicherheit sagen, daß wir einen langen Weg zurückgelegt haben und diesen Weg der Synodalität noch weiter gehen müssen. "
Zweitens hat der Papst angekündigt, daß das Dokument, in dem er festlegt, wie die Stimmen der Amazonas-Synode in die Praxis umgesetzt werden sollen, bald, wahrscheinlich noch vor Ende Dezember, vorliegen wird:
„Die postsynodale Exhortation, - es ist nicht obligatorisch, daß der Papst das so macht - daß das Wahrscheinlichste ist, nein, entschuldigen Sie, das Einfachste wäre zu sagen: "Gut, das ist das Dokument, machen Sie es selbst. '
EIn Wort des Papstes, über das was er bei der Synode erlebt hat, könnte jedoch etwas Gutes tun. Ich würde das gerne vor Ende des Jahres tun, damit nicht zu viel Zeit vergeht, alles hängt von der Zeit ab, die ich brauche, um nachzudenken."
Drittens. Zur „vexata quaestio“ des weiblichen Diakonats, die bereits von einer von ihm im Jahr 2016 eingesetzten Expertenkommission erörtert wurde, die jedoch keinerlei Einigung erzielte, sagte Franziskus, er werde die Kommission wiederbeleben, mit neuen Mitgliedern, die er ernennen wird, -unter dem Schirm der Glaubenskongregation.
Samstag, 12. Oktober 2019
Wenn nur noch Satire hilft....
Manchmal hilft nur noch Satire- und wenn es ganz schlimm steht. nicht einmal die.Weil aber die Hoffnung- so sagt man uns- zuletzt stirbt, lassen wir heute Eccles zur aktuellen Situation der Römischen Kirche zu Wort kommen.(So wie es auch schon marco Tosatti bei Stilum Curiae getan hat.) Hier geht´s zum Original: klicken
"ECCLES IS SAVED"
Das ist meine spirituelle Reise. die meines großen Bruders Bosco und die meines Groß-Tantchens*
Moly.Eccles ist gerettet, aber bei Bosco und Tantchen gibt es ein Problem.
"WIE MAN EIN ATHEISTISCHER PAPST WIRD"
Viele Beiträge dieses Blogs haben Ratschläge erteilt "wie man ein guter Papst ist", aber ein, zwei Leser (also ungefähr die Hälfte) haben sich beschwert, daß sie als Atheisten diese Ratschläge nicht besonders hilfreich finden. Offensichtlich ist das Frau-sein kein Hindernis dafür, die Kathedra Petri zu besetzen (oder wie Fr. James Martin es formuliert:den Stuhl Maria Magdalenas) besonders weil wir jetzt weibliche Päpste kreieren müssen, um den indigenen Stämmen im Amazonas-Gebiet zu gefallen (ich hoffe, daß ich das richtig verstanden habe). Aber ist Atheismus ein Hindernis?
Das Papstamt ist jetzt für Frauen und Atheisten offen!
Fragen Sie einen Priester und er wird Ihnen sagen, daß das Amt eigentlich ganz einfach ist. Während der meisten Wochen arbeitet man nur Sonntags und wenn man predigen muß, gibt es viele gute Bücher, aus den man Titel wie "Die viktorianischen Predigten über Habakuk des hochwürdigen Ebenezer Drone" entnehmen kann, oder "Das LGBT-freundliche Predigtbuch des Jesuiten" und Kardinal Sarahs jüngstes Epos. "Warum HALTEN Sie alle nicht einfach DEN MUND?"
Untertitel:"Und das betrifft Sie , Franziskus"
Versuchen Sie, Himmelsmärchen und unsichtbare Freunde nicht zu erwähnen, weil das ein bißchen verrät, daß Sie nicht so fromm sind, wie die Leute dachten.
Eccles Laden wird Sie auch mit passender Kleidung versorgen. Dann müssen Sie die Beichte hören und das ist sicher viel unterhaltsamer als Fernsehen, ab und an bekommen Sie einen Axt-Mörder oder Grabräuber, auch wenn es meistens um "ich habe das letzte Stück Schokolade genommen" oder "ich habe gestöhnt, als ich Austen Iverreighs jüngste Kommentare gelesen habe" geht.
Aber muß man glauben?
Also technisch gesehen- nicht, wenn es Ihnen nichts ausmacht zu lügen. Wenn Sie nicht an die Hölle glauben, oder denken, daß Jesus nicht Gott war, als Er auf Erden weilte, dann müssen Sie das niemandem gegenüber erwähnen, weil es Ihre Chancen beeinträchtigen könnte (jedenfalls tat es das, bis das II. Vaticanische Konzil uns das Zeitalter des Aquarius etc. brachte)
"ECCLES IS SAVED"
Das ist meine spirituelle Reise. die meines großen Bruders Bosco und die meines Groß-Tantchens*
Moly.Eccles ist gerettet, aber bei Bosco und Tantchen gibt es ein Problem.
"WIE MAN EIN ATHEISTISCHER PAPST WIRD"
Viele Beiträge dieses Blogs haben Ratschläge erteilt "wie man ein guter Papst ist", aber ein, zwei Leser (also ungefähr die Hälfte) haben sich beschwert, daß sie als Atheisten diese Ratschläge nicht besonders hilfreich finden. Offensichtlich ist das Frau-sein kein Hindernis dafür, die Kathedra Petri zu besetzen (oder wie Fr. James Martin es formuliert:den Stuhl Maria Magdalenas) besonders weil wir jetzt weibliche Päpste kreieren müssen, um den indigenen Stämmen im Amazonas-Gebiet zu gefallen (ich hoffe, daß ich das richtig verstanden habe). Aber ist Atheismus ein Hindernis?
Das Papstamt ist jetzt für Frauen und Atheisten offen!
Fragen Sie einen Priester und er wird Ihnen sagen, daß das Amt eigentlich ganz einfach ist. Während der meisten Wochen arbeitet man nur Sonntags und wenn man predigen muß, gibt es viele gute Bücher, aus den man Titel wie "Die viktorianischen Predigten über Habakuk des hochwürdigen Ebenezer Drone" entnehmen kann, oder "Das LGBT-freundliche Predigtbuch des Jesuiten" und Kardinal Sarahs jüngstes Epos. "Warum HALTEN Sie alle nicht einfach DEN MUND?"
Untertitel:"Und das betrifft Sie , Franziskus"
Versuchen Sie, Himmelsmärchen und unsichtbare Freunde nicht zu erwähnen, weil das ein bißchen verrät, daß Sie nicht so fromm sind, wie die Leute dachten.
Eccles Laden wird Sie auch mit passender Kleidung versorgen. Dann müssen Sie die Beichte hören und das ist sicher viel unterhaltsamer als Fernsehen, ab und an bekommen Sie einen Axt-Mörder oder Grabräuber, auch wenn es meistens um "ich habe das letzte Stück Schokolade genommen" oder "ich habe gestöhnt, als ich Austen Iverreighs jüngste Kommentare gelesen habe" geht.
Aber muß man glauben?
Also technisch gesehen- nicht, wenn es Ihnen nichts ausmacht zu lügen. Wenn Sie nicht an die Hölle glauben, oder denken, daß Jesus nicht Gott war, als Er auf Erden weilte, dann müssen Sie das niemandem gegenüber erwähnen, weil es Ihre Chancen beeinträchtigen könnte (jedenfalls tat es das, bis das II. Vaticanische Konzil uns das Zeitalter des Aquarius etc. brachte)
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Samstag, 7. September 2019
Der "Rhein-TIber-Zweischritte-Tanz" 2.0
Steve Skojec fordert die Leser von OnePeterFive einen mittlerweile bekannt gewordenen Tanz -den "Rhein-Tiber-Wiegeschritt-Tanz" zu probieren. Dabei geht es um die Pläne der DBK für einen synodalen Weg und die Interkommunion.
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"DER RHEIN-TIBER-ZWEI-SCHRITTE-TANZ IST ZURÜCK"
"Das ganze Geheimnis liegt darin, den Feind zu verwirren- so daß er unsere wahre Absicht nicht erkennen kann."
-Sun Tzu, Die Kriegskunst
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"DER RHEIN-TIBER-ZWEI-SCHRITTE-TANZ IST ZURÜCK"
"Das ganze Geheimnis liegt darin, den Feind zu verwirren- so daß er unsere wahre Absicht nicht erkennen kann."
-Sun Tzu, Die Kriegskunst
"Bei den Vorbereitungen jeder der Synoden während des Pontifikats von Franziskus, werden wir mit dem konfrontiert, was zu einem vertrauten Tanz geworden ist. Mangels einer besseren Beschreibung werden wir es den „Rhein-Tiber-Zwei-Schritt“ nennen.
Es handelt sich typischerweise um eine sorgfältig berechnete Routine zwischen guten und schlechten Polizisten in Rom und der deutschen Kirche - einer Kirche mit tiefen Taschen.
Es wird allgemein angenommen, daß sie übermäßigen Einfluss erlangt haben, indem sie die Rechnungen des finanziell angeschlagenen Vatikans bezahlten.
Es gibt immer einige ungewöhnlich kühne Schritte im Tanz, aber diese sind nur dazu da, um zu blenden und abzulenken. Womit wir unvermeidlich abschließen, wenn die Musik aufhört, ist eine Form der Hegelschen Synthese, die die Agenda der „Reform“ (AKA-Revolution) ein wenig weiter vorantreibt.
Es handelt sich typischerweise um eine sorgfältig berechnete Routine zwischen guten und schlechten Polizisten in Rom und der deutschen Kirche - einer Kirche mit tiefen Taschen.
Es wird allgemein angenommen, daß sie übermäßigen Einfluss erlangt haben, indem sie die Rechnungen des finanziell angeschlagenen Vatikans bezahlten.
Es gibt immer einige ungewöhnlich kühne Schritte im Tanz, aber diese sind nur dazu da, um zu blenden und abzulenken. Womit wir unvermeidlich abschließen, wenn die Musik aufhört, ist eine Form der Hegelschen Synthese, die die Agenda der „Reform“ (AKA-Revolution) ein wenig weiter vorantreibt.
Gestern berichtete Ed Condon von der Catholic News Agency (CNA), daß die deutschen Bischöfe "in Zusammenarbeit mit einer "einflussreichen deutschen Laiengruppe "(dem als ZdK bekannten Zentralkomitee der deutschen Katholiken) ein kontroverses Synodenprogramm vorantreiben". Einen „verbindlichen synodalen Prozess“ zu sogenannten Schlüsselthemen zu schaffen, die „aus der Krise des geistlichen Missbrauchs hervorgehen: geistlicher Zölibat, die Lehre der Kirche zur Sexualmoral und eine Verringerung der geistlichen Macht“. Die vorgeschlagene „synodale Versammlung“ hätte Entscheidungsbefugnis im Namen der deutschen Kirche.
Der „verbindliche“ Teil steht hier im Vordergrund. Nach Condon:
Der „verbindliche“ Teil steht hier im Vordergrund. Nach Condon:
Jüngste Aussagen des ZdK lassen darauf schließen, daß die Synoden-Versammlung zum wichtigsten Forum für die Diskussion und Entscheidung kirchlicher Fragen in Deutschland
wird.
Die ZdK-Vollversammlung 2019 kam zu dem Schluss, daß ihre Zustimmung zur Teilnahme an der Synodalversammlung von der Zusicherung der deutschen Bischöfe abhängig gemacht wurde, daß die Synodalbeschlüsse bindend sind.
wird.
Die ZdK-Vollversammlung 2019 kam zu dem Schluss, daß ihre Zustimmung zur Teilnahme an der Synodalversammlung von der Zusicherung der deutschen Bischöfe abhängig gemacht wurde, daß die Synodalbeschlüsse bindend sind.
Wenn Sie wissen möchten, an welche Dinge das ZdK die deutschen Katholiken durch diesen „Prozess“ binden möchte, ist es nicht allzu schwer, dies herauszufinden. Die Gruppe hat laut Unterlagen gefordert, "daß zivil wiederverheiratete Geschiedene zur Heiligen Kommunion zugelassen werden, daß alle Formen des Zusammenlebens akzeptiert werden, daß gleichgeschlechtliche Paare gesegnet werden und daß die Lehren der Kirche zur Empfängnisverhütung überdacht werden."
Das ist mein schockiertes Gesicht.
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Freitag, 9. August 2019
Tosatti: Irrungen und Wirrungen in Rom -vom Mars aus gesehen.
Der Romkorrespondent des "Osservatore Marziano" kommentiert vom Mars aus die Aktionen und Ernennungen des Vikars von Rom und Marco Tosatti hat diesen Kommentar bei Stilum Curiae veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DER OSSERVATORE VOM MARS ANTWORTET FARIA ZU DEN VERWIRRUNGEN UND DEN VERWIRRTEN"
"Liebe Stilumcurialisten, der Osservatore Marziano hat mit großem Interesse die Klage von Abt Faria über über die Rekrutierung von Spezialisten für Ungleichgewicht in der Diözese Rom gelesen und hat sofort Papier und Feder zur Hand genommen, um den Zustand der Kirche, die Unausgewogenheit und die zunehmend schwächer werdende Ausgewogenheit in der aktuellen Hierarchie des Regimes scharf zu kommentieren. Gute Lektüre!
Osservatore Romano an Tosatti: Kommentar zu Abt Faria
Lieber Abt Faria,
was der Vikar von Rom schreibt, ist sehr viel weniger paradox als es aussieht. Der Kardinal-Vikar ruft dazu auf, "unausgeglichene" Mitarbeiter auszusuchen, unvorsichtige, inkompetente und unqualifizierte. Mir scheint das offensichtlich zu sein. Wie sonst könnte man mit den Zielen dieses Pontifikates zusammen arbeiten, wenn man nicht auch ein wenig aus dem Gleichgewicht geraten ist?
Ich finde in diesen Überlegungen des Vikars einen interessanten ironischen Sinn- und versuche das zu beweisen.
Mir scheint eher offensichtlich, daß eine fortschreitende Konversion der Katholischen Kirche zum Luthertum vorbereitet wird, aber damit das akzeptiert wird, braucht man die Führung durch Unausgewogene, nicht durch Vorsichtige und Kompetente (des Luthertums)
Ein Kompetenter weiß genau, daß Luther lehrte, daß die menschliche Natur durch die Ursünde verdorben und verwirrt wurde- die ursprüngliche Vorsicht verloren hat und der Mensch unfähig geworden ist, vorsichtig und logisch zu sein.
Umso mehr können die Versuche, es wieder zu sein, als Akte des Hochmuts betrachtet werden- besser also akzeptieren, verrückt zu sein.
Die Theologie Luthers war Frucht seiner Persönlichkeit- mal halb verrückt, beherrscht von Leidenschaften und Emotionen- manchmal exzessiv optimistisch und im nächsten Augenblick pessimistisch- je nach Laune.
Weil die Aktionen, dje sie für "ausglichen" ausgeben, auch als sündig angesehen werden könnten, ist es besser, sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Wie kann man die lutherische "Rechtfertigung" als ausgewogen betrachten?
Und hier nun die möglicherweise provokante und ironische Botschaft des Kardinal-Vikars: weil die protestantische Doktrin mit der katholischen radikal unvereinbar ist, müssen sich
die Katholiken, um sie akzeptieren zu können,aus dem Gleichgewicht bringen.
Und weil das Luthertum die Kirche auch nicht braucht, sondern sie verleugnet, muß ein Repräsentant, ein Kardinal der Kirche, um zumindest als Arbeitgeber oder als er selbst anerkannt zu werden, zeigen, daß auch er ein wenig aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Oder nicht? "
Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti
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"DER OSSERVATORE VOM MARS ANTWORTET FARIA ZU DEN VERWIRRUNGEN UND DEN VERWIRRTEN"
"Liebe Stilumcurialisten, der Osservatore Marziano hat mit großem Interesse die Klage von Abt Faria über über die Rekrutierung von Spezialisten für Ungleichgewicht in der Diözese Rom gelesen und hat sofort Papier und Feder zur Hand genommen, um den Zustand der Kirche, die Unausgewogenheit und die zunehmend schwächer werdende Ausgewogenheit in der aktuellen Hierarchie des Regimes scharf zu kommentieren. Gute Lektüre!
Osservatore Romano an Tosatti: Kommentar zu Abt Faria
Lieber Abt Faria,
was der Vikar von Rom schreibt, ist sehr viel weniger paradox als es aussieht. Der Kardinal-Vikar ruft dazu auf, "unausgeglichene" Mitarbeiter auszusuchen, unvorsichtige, inkompetente und unqualifizierte. Mir scheint das offensichtlich zu sein. Wie sonst könnte man mit den Zielen dieses Pontifikates zusammen arbeiten, wenn man nicht auch ein wenig aus dem Gleichgewicht geraten ist?
Ich finde in diesen Überlegungen des Vikars einen interessanten ironischen Sinn- und versuche das zu beweisen.
Mir scheint eher offensichtlich, daß eine fortschreitende Konversion der Katholischen Kirche zum Luthertum vorbereitet wird, aber damit das akzeptiert wird, braucht man die Führung durch Unausgewogene, nicht durch Vorsichtige und Kompetente (des Luthertums)
Ein Kompetenter weiß genau, daß Luther lehrte, daß die menschliche Natur durch die Ursünde verdorben und verwirrt wurde- die ursprüngliche Vorsicht verloren hat und der Mensch unfähig geworden ist, vorsichtig und logisch zu sein.
Umso mehr können die Versuche, es wieder zu sein, als Akte des Hochmuts betrachtet werden- besser also akzeptieren, verrückt zu sein.
Die Theologie Luthers war Frucht seiner Persönlichkeit- mal halb verrückt, beherrscht von Leidenschaften und Emotionen- manchmal exzessiv optimistisch und im nächsten Augenblick pessimistisch- je nach Laune.
Weil die Aktionen, dje sie für "ausglichen" ausgeben, auch als sündig angesehen werden könnten, ist es besser, sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Wie kann man die lutherische "Rechtfertigung" als ausgewogen betrachten?
Und hier nun die möglicherweise provokante und ironische Botschaft des Kardinal-Vikars: weil die protestantische Doktrin mit der katholischen radikal unvereinbar ist, müssen sich
die Katholiken, um sie akzeptieren zu können,aus dem Gleichgewicht bringen.
Und weil das Luthertum die Kirche auch nicht braucht, sondern sie verleugnet, muß ein Repräsentant, ein Kardinal der Kirche, um zumindest als Arbeitgeber oder als er selbst anerkannt zu werden, zeigen, daß auch er ein wenig aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Oder nicht? "
Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti
Samstag, 3. August 2019
Fr. Hunwicke spricht....
bei liturgicalnotes heute über
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"KASPER UND DER EDLE WILDE"
Der offensichtliche bergoglianische Glaube, daß es im Amazonasbecken ein von edlen Wilden bewohntes Neo-Eden gibt, könnte uns vielleicht daran erinnern, daß die Menschen dieser theologischen Orientierung den Intuitionen von Nicht-Europäern nicht immer so offen gegenüberstanden. Was ist mit Kasper und seinen Ansichten über afrikanische Intuitionen?
Der Leser wird sich an die theologische Debatte zwischen den Kardinälen Ratzinger und Kasper erinnern, was logischerweise zuerst kommt, die Weltkirche oder die Ortskirchen, d.h. die einzelnen Kirchen.
Das könnte einfachen Männern und einfachen Frauen wie uns als eine Art theologische Debatte erscheinen, wie die angebliche Debatte über Engel und Nadelspitzen, einschließlich raffinierter Wortspiele ohne große Relevanz für unser einfaches Alltagsleben.
Aber das ist es nicht.
Die Befürworter der Kasper-Linie, für die die Ortskirche zuerst kommt, benutzten diesen Glauben jetzt, um ihre Überzeugung zu rechtfertigen, daß die in ihre unterschiedlichen Kulturen eingebetteten Ortskirchen bzgl. Ehe und Sexualität annehmen könnten.
Das ist es, was hinter dem Interview ( das Kasper später fälschlicherweise als "nie stattgefunden" leugnete, bis Edward Pentin die Aufnahme vorwies) -in dem Kasper höhnisch über Afrikanische Katholiken sprach und sagte, daß "sie uns nicht zu sehr sagen sollten, was wir tun sollen" Er gab zu, daß "es am Ende allgemeine Kriterien geben muß" betonte aber, "daß es Raum für die örtlichen Bischofskonferenzen geben müsse, ihre Probleme zu lösen."
Die Wahrheit ist, daß die Universale Kirche zuerst kommt. Sie kommt zuerst in der Zeit, weil sie mit der Einen Apostolischen Kirche- am Pfingsttag in Jerusalem aus allen Nationen zu einer versammelt- beginnt. Sie kommt theologisch zuerst, weil sie der Mystische Leib Christi ist, der ontologisch (in der Ordnung des Seins) vor den verschiedenen Versammlungen von Christen (ihnen durch die Taufe zugehörig) kommt, die wir Kirchen nennen.
Das hat enorme praktische Konsequenzen im Hinblick darauf, ob man den deutschen Bischöfen-oder anderen- erlauben kann, (ohne Einschränkung durch die Universale Kirche) im Hinblick auf Dinge wie die Behandlung wiederverheirateter Geschiedener und jener, die in sexuellen gleichgeschlechtlichen Beziehungen leben, ihren eigenen Weg zu gehen.
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"KASPER UND DER EDLE WILDE"
Der offensichtliche bergoglianische Glaube, daß es im Amazonasbecken ein von edlen Wilden bewohntes Neo-Eden gibt, könnte uns vielleicht daran erinnern, daß die Menschen dieser theologischen Orientierung den Intuitionen von Nicht-Europäern nicht immer so offen gegenüberstanden. Was ist mit Kasper und seinen Ansichten über afrikanische Intuitionen?
Der Leser wird sich an die theologische Debatte zwischen den Kardinälen Ratzinger und Kasper erinnern, was logischerweise zuerst kommt, die Weltkirche oder die Ortskirchen, d.h. die einzelnen Kirchen.
Das könnte einfachen Männern und einfachen Frauen wie uns als eine Art theologische Debatte erscheinen, wie die angebliche Debatte über Engel und Nadelspitzen, einschließlich raffinierter Wortspiele ohne große Relevanz für unser einfaches Alltagsleben.
Aber das ist es nicht.
Die Befürworter der Kasper-Linie, für die die Ortskirche zuerst kommt, benutzten diesen Glauben jetzt, um ihre Überzeugung zu rechtfertigen, daß die in ihre unterschiedlichen Kulturen eingebetteten Ortskirchen bzgl. Ehe und Sexualität annehmen könnten.
Das ist es, was hinter dem Interview ( das Kasper später fälschlicherweise als "nie stattgefunden" leugnete, bis Edward Pentin die Aufnahme vorwies) -in dem Kasper höhnisch über Afrikanische Katholiken sprach und sagte, daß "sie uns nicht zu sehr sagen sollten, was wir tun sollen" Er gab zu, daß "es am Ende allgemeine Kriterien geben muß" betonte aber, "daß es Raum für die örtlichen Bischofskonferenzen geben müsse, ihre Probleme zu lösen."
Die Wahrheit ist, daß die Universale Kirche zuerst kommt. Sie kommt zuerst in der Zeit, weil sie mit der Einen Apostolischen Kirche- am Pfingsttag in Jerusalem aus allen Nationen zu einer versammelt- beginnt. Sie kommt theologisch zuerst, weil sie der Mystische Leib Christi ist, der ontologisch (in der Ordnung des Seins) vor den verschiedenen Versammlungen von Christen (ihnen durch die Taufe zugehörig) kommt, die wir Kirchen nennen.
Das hat enorme praktische Konsequenzen im Hinblick darauf, ob man den deutschen Bischöfen-oder anderen- erlauben kann, (ohne Einschränkung durch die Universale Kirche) im Hinblick auf Dinge wie die Behandlung wiederverheirateter Geschiedener und jener, die in sexuellen gleichgeschlechtlichen Beziehungen leben, ihren eigenen Weg zu gehen.
Dienstag, 23. Juli 2019
Erzbischof Paglia wickelt das Johannes Paul II Institut für Ehe und Familie ab
Riccardo Cascioli analysiert und kommentiert für LifeSiteNews die neuen Statuten für das Johannes-Paul II-Institut für Ehe-und Familie, die eher an eine feindliche Übernahme erinnern. Ehrlich wäre da vielleicht eine Umbenennung in "Vincenzo-Paglia-Institut...
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"VATICAN-BISCHOF IST JETZT DAZU BEREIT, DAS JOHANNES PAUL II- INSTITUT FÜR EHE UND FAMILIE GEMÄSS AMORIS LAETITIA UMZUGESTALTEN
"Im Päpstlichen Johannes Paul II Institut für Ehe und Familien-Wissenschaften ist im Namen von Amoris Laetitia eine Säuberungsaktion gestartet worden.
Das ist die offensichtlichste Bedeutung der Zustimmung zu den Statuten und der vom Hl. Johannes Paul II 1982 erlassenen Studienordnung des Institutes. die durch das motu proprio "Summa Familiae Cura" von Papst Franziskus (aus dem September 2017) revolutioniert wurde, La Nuova Bussola Quotidiana schrieb dazu, daß der die offizielle Linie und die Ziele klar waren, aber daß das entscheidende Spiel um die Statuten ausgetragen werden würde, weil hier die Artikel für die Strukturen der Kurse, die Unterrichtsthemen und die Lehrer festgelegt werden.
Selbst wenn die jetzt von der Kongregation für Katholische Erziehung angenommenen Statuten noch nicht veröffentlicht wurden, zeichnen die Äußerungen, die vor kurzem vom Dekan des Institutes, Msgr, Pierangelo Sequeri -zusammen mit den Ereignissen der letzten beiden Jahre und den ersten Gerüchten ein ziemlich klares Bild von dem, was vorgeht.
Zuerst die Konzentration der Macht in den Händen des Großkanzlers Vincenzo Paglia, dem wahren Herrn der Operation, die ihn dazu autorisiert, Lehrer und Mitarbeiter nach seinem Willen auszusuchen,.
Um ein umfassende Vorstellung von der Situation zu haben, müssen wir die Ereignisse überprüfen, die zu den neuen Statuten geführt haben. Das motu proprio aus dem Jahr 2017 war eine offensichtliche Diskontinuität mit dem, was Johannes Paul II für das Institut vorgesehen hatte. Dies geht auch aus der Art und Weise hervor, wie der derzeitige Dekan, Monsignore Sequeri, die neuen Statuten im Osservatore Romano vorstellte. Johannes Paul II hatte ein klares Bewusstsein für den Angriff auf die Familie, den er wiederholt als apokalyptischen Kampf bezeichnete. Das Johannes-Paul-II-Institut für Ehe- und Familienforschung - wie es bis 2017 hieß - sollte ein Kompetenzzentrum für die wissenschaftliche Erforschung der Wahrheit über Ehe und Familie sein, als Teil der Pflicht der Kirche, „allen Völkern Gottes Plan für Ehe und Familie zu erklären" , den die Kirche mit voller menschlicher und christlicher Kraft fördern muß."
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"VATICAN-BISCHOF IST JETZT DAZU BEREIT, DAS JOHANNES PAUL II- INSTITUT FÜR EHE UND FAMILIE GEMÄSS AMORIS LAETITIA UMZUGESTALTEN
"Im Päpstlichen Johannes Paul II Institut für Ehe und Familien-Wissenschaften ist im Namen von Amoris Laetitia eine Säuberungsaktion gestartet worden.
Das ist die offensichtlichste Bedeutung der Zustimmung zu den Statuten und der vom Hl. Johannes Paul II 1982 erlassenen Studienordnung des Institutes. die durch das motu proprio "Summa Familiae Cura" von Papst Franziskus (aus dem September 2017) revolutioniert wurde, La Nuova Bussola Quotidiana schrieb dazu, daß der die offizielle Linie und die Ziele klar waren, aber daß das entscheidende Spiel um die Statuten ausgetragen werden würde, weil hier die Artikel für die Strukturen der Kurse, die Unterrichtsthemen und die Lehrer festgelegt werden.
Selbst wenn die jetzt von der Kongregation für Katholische Erziehung angenommenen Statuten noch nicht veröffentlicht wurden, zeichnen die Äußerungen, die vor kurzem vom Dekan des Institutes, Msgr, Pierangelo Sequeri -zusammen mit den Ereignissen der letzten beiden Jahre und den ersten Gerüchten ein ziemlich klares Bild von dem, was vorgeht.
Zuerst die Konzentration der Macht in den Händen des Großkanzlers Vincenzo Paglia, dem wahren Herrn der Operation, die ihn dazu autorisiert, Lehrer und Mitarbeiter nach seinem Willen auszusuchen,.
Um ein umfassende Vorstellung von der Situation zu haben, müssen wir die Ereignisse überprüfen, die zu den neuen Statuten geführt haben. Das motu proprio aus dem Jahr 2017 war eine offensichtliche Diskontinuität mit dem, was Johannes Paul II für das Institut vorgesehen hatte. Dies geht auch aus der Art und Weise hervor, wie der derzeitige Dekan, Monsignore Sequeri, die neuen Statuten im Osservatore Romano vorstellte. Johannes Paul II hatte ein klares Bewusstsein für den Angriff auf die Familie, den er wiederholt als apokalyptischen Kampf bezeichnete. Das Johannes-Paul-II-Institut für Ehe- und Familienforschung - wie es bis 2017 hieß - sollte ein Kompetenzzentrum für die wissenschaftliche Erforschung der Wahrheit über Ehe und Familie sein, als Teil der Pflicht der Kirche, „allen Völkern Gottes Plan für Ehe und Familie zu erklären" , den die Kirche mit voller menschlicher und christlicher Kraft fördern muß."
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Freitag, 5. Juli 2019
Vorbereitungen für eine "Brittanien"-Synode, zur Inkulturation der Spiritualität indigener Feen-Gnom-&- Elfenpopulationen
Fr. R. Cipolla hat für OnePeterFive die im Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode vorgelegten Ideen weitergedacht und Vorschläge für weitere Synoden ausgearbeitet (cave: Ironie!)
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"WIE WÄRE ES MIT EINER SYNODE FÜR DIE"INDIGENEN VÖLKER" BRITANNIENS?"
"Anmerkung des Herausgebers: Was Sie hier lesen werden- oder sollten - ist offensichtlich Fiktion, eine Vorstellung davon ,was die nächste Synode für regionale, indigene Völker vorschlagen könnte. Und dennoch- ist es mit der Passage im Arbeitsdokument, das davon spricht in "Harmonie" mit der "Natur, im Dialog mit den Geistern" zu leben (IL 75) - wirklich so weit hergeholt? "
Das Folgende ist eine englische Exklusiv-Übersetzung des Instrumentum Laboris für die Brittanien-Synode, die der Amazonas-Synode zu einem noch festzulegenden Zeitpunkt in nicht allzu ferner Zukunft folgen wird. Quellen in Rom sagen, daß es Pläne für mindestens zehn solcher Synoden in den nächsten Jahren gibt, deren Ziel es ist, festzulegen, wie die Kirche den Auftrag der Inkulturation in jede einzelnen Weltgegend, in der das Christentum eingeführt wurde, die jetzt aber das aufgezwungene Joch abschütteln.. Die Übersetzung beruht auf einem Dokument, das noch Veränderungen unterworfen ist, aber es sieht so aus, als ob die Hauptpunkte und der Tenor des Instrumentum sich nicht groß verändern werden.
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"WIE WÄRE ES MIT EINER SYNODE FÜR DIE"INDIGENEN VÖLKER" BRITANNIENS?"
"Anmerkung des Herausgebers: Was Sie hier lesen werden- oder sollten - ist offensichtlich Fiktion, eine Vorstellung davon ,was die nächste Synode für regionale, indigene Völker vorschlagen könnte. Und dennoch- ist es mit der Passage im Arbeitsdokument, das davon spricht in "Harmonie" mit der "Natur, im Dialog mit den Geistern" zu leben (IL 75) - wirklich so weit hergeholt? "
Das Folgende ist eine englische Exklusiv-Übersetzung des Instrumentum Laboris für die Brittanien-Synode, die der Amazonas-Synode zu einem noch festzulegenden Zeitpunkt in nicht allzu ferner Zukunft folgen wird. Quellen in Rom sagen, daß es Pläne für mindestens zehn solcher Synoden in den nächsten Jahren gibt, deren Ziel es ist, festzulegen, wie die Kirche den Auftrag der Inkulturation in jede einzelnen Weltgegend, in der das Christentum eingeführt wurde, die jetzt aber das aufgezwungene Joch abschütteln.. Die Übersetzung beruht auf einem Dokument, das noch Veränderungen unterworfen ist, aber es sieht so aus, als ob die Hauptpunkte und der Tenor des Instrumentum sich nicht groß verändern werden.
15. Und so wenden wir uns dem Teil der Welt zu, das wir Brittania nennen wollen. Die Wahl, wie wir diesen Teil der Welt nennen wollen, ist mit Schwierigkeiten befrachtet, weil die Geschichte dieser Inseln in der Tat komplex ist. Was aber für das Instrumentum Laboris damit gemeint ist, sind die beiden Inseln, die England, Wales, Schottland und Irland bilden. Trotz der verschlungenen Geschichte Brittaniens müssen wir die Gegenwart indigener Völker in dieser Region feststellen,die wir grob gesprochen das Königreich der Feen nennen können.
Diese indigenen Völker haben in den verschiedenen Teilen Brittaniens unterschiedliche Namen.,. Auch wenn der gebräuchlichste Name "Feen" ist, werden sie in Wales Tylweth Teg genannt, in Schottland Brownies, in Irland Leprechauns und Wee Folk, in England Feen, Goblins, Banshees, Elfen und Gnome.
Montag, 27. Mai 2019
Was ist der Grund des Priester/ Berufungsmangels?
Marco Tosatti veröffentlicht heute bei Stilum Curiae den Brief eines römischen Priesters, in dem der die Ursachen für die Krise der Berufungen am Beispiel der Diözese Rom erklärt, die eben nicht im priesterlichen Zölibat zu suchen ist. Was regelmäßig bei der Zölibatsdebatte auch vergessen wird, ist, daß auf die verheirateten Priester auch geschiedene Priester -mit allen Konsequenzen- folgen.
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"VERHEIRATETE PRIESTER SCHAUEN AUF AMAZONIEN UND HOFFEN. EIN RÖMISCHER PRIESTER: DIE KIRCHE PROVOZIERT DIE KRISE DER BERUFUNGEN."
Liebe Stilumcurialisten, ein römischer Priester hat eine Notiz gelesen, die vom "Messagero" über ein Treffen in Rom von der Organisation verheirateter Priester veröffentlicht wurde. Die sehen in der kommenden Amazonas-Synode und den wahrscheinlichen Start "ad experimentum" der Weihe von "viri probati", um an den Orten, wo wegen der Entfernungen nur ein oder zweimal im Jahr anwesend ist. die Sakramente zu spenden, eine einzigartige Möglichkeit, ihre Forderung erneut zu präsentieren. Dieser römische Priester hat uns seine Beobachtungen "aus dem Inneren" zugeschickt, die wir gern mit Ihnen teilen. Gute Lektüre.
Als ich diesen Artikel las, der die Kirche betrifft, ist mir bewußt geworden, daß in aller Stille im Vatican ein "Gipfeltreffen" verheirateter Priester vorbereitet wird, also aller jener Priester, die keine Priester mehr sind, weil sie ihr Gelübde vom Tage ihrer Weihe gebrochen haben" und unkeusch und ehebrecherisch gehandelt haben als sie noch Priester waren. was in der Folge zu der Frage führte, ob die von ihnen zelebrierten Messen wirklich heilig waren oder vielleicht profan.
Der Zweck dieses Gipfeltreffens ist offensichtlich, die Abschaffung des Zölibats für die Priester aufzuheben. weil das eines der Hauptthemen bei der Amazonas-Synode im Oktober sein wird.
Ich will jetzt nicht in die Debatte darüber eintreten, ob es richtig ist oder nicht, den Zölibat für die Priester abzuschaffen.; ich würde lieber über die Instrumentalisierung und die Halbwahrheiten sprechen, mit denen seit Jahren versucht wird, uns glauben zu lassen, daß wir fast verpflichtet sind, den Zölibat abzuschaffen um die 100.000 Priester und Mönche und Nonnen (wenn ich die Zahlen im Artikel richtig verstanden habe) oder lieber anfangen sollten, wegen des Mangels an Berufungen auch Frauen zu weihen.
Und hier verbirgt sich eine große Täuschung. Diese Täuschung ist, daß es präzise Gründe für den Mangel an Berufungen gibt, über den niemand spricht und der absolut nichts mit dem Glauben der Jungen oder Männer zu tun, die den Weg gehen wollen, um Priester zu werden, weil sie den Ruf des Herrn gehört haben.
Der Mangel an Berufungen ist vor allem ein westliches Phänomen, weil es dagegen in Asien und Afrika einen Berufungsboom gibt- wie ich von den Leitern einiger Mönchsorden gehört habe. (Und wer weiß besser als sie, woher die Jungen kommen, die darum bitten, eintreten zu dürfen?)
Aber die wahre Täuschung liegt darin, nicht zu sagen, daß der Mangel an Berufungen- besonders im Westen-die natürliche Konsequenz der Politik der Kirche ist. Ich sage nicht, daß diese Krise der Berufungen gewollt und gesucht wurde, weil es wirklich teuflisch wäre, wenn das gewollt wäre....
Aber man kann nicht leugnen, daß der Hauptgrund die Politik war, die die Auswahl bei den Zulassungen begleitet hat. Zuerst haben sie die Krise ausgelöst und nachdem sie sie kreiert hatten, sagen sie, daß es eine Berufungskrise gibt. Offensichtlich! Ihr habt sie ausgelöst! Das ist als ob jemand am Tage auf dem Markt nicht bezahlt und nachts den Kühlschrank aufmacht und dann klagt, weil er leer ist. Offensichtlich. Man hat heute die Rechnung nicht bezahlt!
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"VERHEIRATETE PRIESTER SCHAUEN AUF AMAZONIEN UND HOFFEN. EIN RÖMISCHER PRIESTER: DIE KIRCHE PROVOZIERT DIE KRISE DER BERUFUNGEN."
Liebe Stilumcurialisten, ein römischer Priester hat eine Notiz gelesen, die vom "Messagero" über ein Treffen in Rom von der Organisation verheirateter Priester veröffentlicht wurde. Die sehen in der kommenden Amazonas-Synode und den wahrscheinlichen Start "ad experimentum" der Weihe von "viri probati", um an den Orten, wo wegen der Entfernungen nur ein oder zweimal im Jahr anwesend ist. die Sakramente zu spenden, eine einzigartige Möglichkeit, ihre Forderung erneut zu präsentieren. Dieser römische Priester hat uns seine Beobachtungen "aus dem Inneren" zugeschickt, die wir gern mit Ihnen teilen. Gute Lektüre.
Als ich diesen Artikel las, der die Kirche betrifft, ist mir bewußt geworden, daß in aller Stille im Vatican ein "Gipfeltreffen" verheirateter Priester vorbereitet wird, also aller jener Priester, die keine Priester mehr sind, weil sie ihr Gelübde vom Tage ihrer Weihe gebrochen haben" und unkeusch und ehebrecherisch gehandelt haben als sie noch Priester waren. was in der Folge zu der Frage führte, ob die von ihnen zelebrierten Messen wirklich heilig waren oder vielleicht profan.
Der Zweck dieses Gipfeltreffens ist offensichtlich, die Abschaffung des Zölibats für die Priester aufzuheben. weil das eines der Hauptthemen bei der Amazonas-Synode im Oktober sein wird.
Ich will jetzt nicht in die Debatte darüber eintreten, ob es richtig ist oder nicht, den Zölibat für die Priester abzuschaffen.; ich würde lieber über die Instrumentalisierung und die Halbwahrheiten sprechen, mit denen seit Jahren versucht wird, uns glauben zu lassen, daß wir fast verpflichtet sind, den Zölibat abzuschaffen um die 100.000 Priester und Mönche und Nonnen (wenn ich die Zahlen im Artikel richtig verstanden habe) oder lieber anfangen sollten, wegen des Mangels an Berufungen auch Frauen zu weihen.
Und hier verbirgt sich eine große Täuschung. Diese Täuschung ist, daß es präzise Gründe für den Mangel an Berufungen gibt, über den niemand spricht und der absolut nichts mit dem Glauben der Jungen oder Männer zu tun, die den Weg gehen wollen, um Priester zu werden, weil sie den Ruf des Herrn gehört haben.
Der Mangel an Berufungen ist vor allem ein westliches Phänomen, weil es dagegen in Asien und Afrika einen Berufungsboom gibt- wie ich von den Leitern einiger Mönchsorden gehört habe. (Und wer weiß besser als sie, woher die Jungen kommen, die darum bitten, eintreten zu dürfen?)
Aber die wahre Täuschung liegt darin, nicht zu sagen, daß der Mangel an Berufungen- besonders im Westen-die natürliche Konsequenz der Politik der Kirche ist. Ich sage nicht, daß diese Krise der Berufungen gewollt und gesucht wurde, weil es wirklich teuflisch wäre, wenn das gewollt wäre....
Aber man kann nicht leugnen, daß der Hauptgrund die Politik war, die die Auswahl bei den Zulassungen begleitet hat. Zuerst haben sie die Krise ausgelöst und nachdem sie sie kreiert hatten, sagen sie, daß es eine Berufungskrise gibt. Offensichtlich! Ihr habt sie ausgelöst! Das ist als ob jemand am Tage auf dem Markt nicht bezahlt und nachts den Kühlschrank aufmacht und dann klagt, weil er leer ist. Offensichtlich. Man hat heute die Rechnung nicht bezahlt!
Donnerstag, 2. Mai 2019
Roberto De Mattei stellt der Kirche nach Abu Dhabi und vor der Amazonas-Synode eine nicht allzu günstige Diagnose.
Roberto De Mattei hat in Rorate Caeli -quasi zeitgleich mit dem Offenen Brief bei LifeSiteNews - einen Beitrag zur aktuellen Situation der Kirche nach der Unterzeichnung des Dokumentes von Abu Dhabi verfaßt und der fällt auch nicht positiver aus.
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"DE MATTEI: DAS SCHRECKLICHSTE SCHISMA, DAS DIE WELT JE GESEHEN HAT"
Am 4. Februar 2019 haben Papst Franziskus und der Groß-Imam von Al Azhar, Ahmad AlTayyeb in Abu Dhabi ein Dokument zur "Menschlichen Brüderlichkeit für Weltfrieden und Zusammenleben" unterzeichnet. Die Erklärung beginnt im Namen Gottes, der- wenn er Gott für alle sein soll, kein anderer sein kann als der Allah der Muslime. Der Gott der Christen ist einer von Natur aber in drei-einig in Personen, gleich und verschieden, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Seit der Zeit des Arius und seither kämpft die Kirche gegen die Anti-Trinitarier und Deisten, die das größte Mysterium der Christenheit leugnen oder beiseite lassen. Der Islam dagegen verwirft voller Entsetzen in der Sure, die über die "authentische Anbetung " behauptet "Er, Gott ist einer! Gott, der Ewige! Er wird keinen zeugen noch hat er einen gezeugt, der ihm gleich ist." (Koran 112, 2,4)
De facto wird in der Abu-Dhabi-Erklärung weder der Gott der Christen noch der Gott des Islams verehrt, sondern eine säkulare Gottheit "die menschliche Brüderlichkeit" die alle Menschen umarmt, sie vereinigt und sie gleich macht." Es handelt sich hier nicht um den "Geist von Assisi", der in seinem Synkretismus dennoch den Primat der religiösen Dimension über die säkulare anerkennt- aber mit einer Bejahung der Indifferenz. In keinem Punkt wird de facto eine fundamentale Metaphysik der Werte wie Frieden und Brüderlichkeit erwähnt, sondern es wird dauernd auf sie Bezug genommen.
Aber wenn das Dokument bekräftigt, daß die "Vielzahl und die Vielfalt der Religionen, Farben, Geschlechter, Rassen, Sprachen von Gott gewollt sind- in seiner Weisheit, durch die er die Menschheit geschaffen hat, bezeugt es " nicht den von Pius XI in Mortalium animos" (1928) verdammten Ökumenismus sondern einen religiösen Indifferentismus , den Leo XIII in seiner Enzyklika "Libertas" (20. Juni, 1888) verdammt hat, die er als ein"doktrinales System, das lehrt, daß jeder frei ist, die Religion zu bezeugen, die er möchte oder auch gar keine" definiert hat.
In der Abu-Dhabi-Erklärung unterwerfen sich Christen und Muslime dem Hauptprinzip der Freimaurerei, durch die die Werte der Französischen Revolution von Freiheit und Gleichheit ihre Synthese und Vollendung finden sollten -in einer universellen Bruderschaft. Ahmad al Tayyeb, der den Text gemeinsam mit Papst Franziskus formuliert hat ist ein Erb- Sheik der Bruderschaft der Sufis von Oberägypten und in der Islamischen Welt wird die Al Azhar-Universität, deren Rektor er ist, wegen ihres Angebotes der Sufi-Esoterik als eine "erste Brücke" zwischen Östlicher und Westlicher Freimaurerei angesehen (s. Gabriel Mandel: Federico II, der Sufismus und die Freimaurerei, Tipheret Acireale 2013)
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"DE MATTEI: DAS SCHRECKLICHSTE SCHISMA, DAS DIE WELT JE GESEHEN HAT"
Am 4. Februar 2019 haben Papst Franziskus und der Groß-Imam von Al Azhar, Ahmad AlTayyeb in Abu Dhabi ein Dokument zur "Menschlichen Brüderlichkeit für Weltfrieden und Zusammenleben" unterzeichnet. Die Erklärung beginnt im Namen Gottes, der- wenn er Gott für alle sein soll, kein anderer sein kann als der Allah der Muslime. Der Gott der Christen ist einer von Natur aber in drei-einig in Personen, gleich und verschieden, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Seit der Zeit des Arius und seither kämpft die Kirche gegen die Anti-Trinitarier und Deisten, die das größte Mysterium der Christenheit leugnen oder beiseite lassen. Der Islam dagegen verwirft voller Entsetzen in der Sure, die über die "authentische Anbetung " behauptet "Er, Gott ist einer! Gott, der Ewige! Er wird keinen zeugen noch hat er einen gezeugt, der ihm gleich ist." (Koran 112, 2,4)
De facto wird in der Abu-Dhabi-Erklärung weder der Gott der Christen noch der Gott des Islams verehrt, sondern eine säkulare Gottheit "die menschliche Brüderlichkeit" die alle Menschen umarmt, sie vereinigt und sie gleich macht." Es handelt sich hier nicht um den "Geist von Assisi", der in seinem Synkretismus dennoch den Primat der religiösen Dimension über die säkulare anerkennt- aber mit einer Bejahung der Indifferenz. In keinem Punkt wird de facto eine fundamentale Metaphysik der Werte wie Frieden und Brüderlichkeit erwähnt, sondern es wird dauernd auf sie Bezug genommen.
Aber wenn das Dokument bekräftigt, daß die "Vielzahl und die Vielfalt der Religionen, Farben, Geschlechter, Rassen, Sprachen von Gott gewollt sind- in seiner Weisheit, durch die er die Menschheit geschaffen hat, bezeugt es " nicht den von Pius XI in Mortalium animos" (1928) verdammten Ökumenismus sondern einen religiösen Indifferentismus , den Leo XIII in seiner Enzyklika "Libertas" (20. Juni, 1888) verdammt hat, die er als ein"doktrinales System, das lehrt, daß jeder frei ist, die Religion zu bezeugen, die er möchte oder auch gar keine" definiert hat.
In der Abu-Dhabi-Erklärung unterwerfen sich Christen und Muslime dem Hauptprinzip der Freimaurerei, durch die die Werte der Französischen Revolution von Freiheit und Gleichheit ihre Synthese und Vollendung finden sollten -in einer universellen Bruderschaft. Ahmad al Tayyeb, der den Text gemeinsam mit Papst Franziskus formuliert hat ist ein Erb- Sheik der Bruderschaft der Sufis von Oberägypten und in der Islamischen Welt wird die Al Azhar-Universität, deren Rektor er ist, wegen ihres Angebotes der Sufi-Esoterik als eine "erste Brücke" zwischen Östlicher und Westlicher Freimaurerei angesehen (s. Gabriel Mandel: Federico II, der Sufismus und die Freimaurerei, Tipheret Acireale 2013)
Dienstag, 30. April 2019
Kardinal Kasper äußert sich zu seiner Rolle im Präkonklave und Konklave von 2013
LifeSiteNews hat Kardinal Walter Kasper - Mitglied der St. Gallen-Mafia- gebeten das neue Buch von Gerard O´Connell über die Wahl von Jorge Bergoglio 2013- besonders im Hinblick auf die Rolle der St. Gallen-Mafia und der Treffen im Präkonklave zu kommentieren. Das tut der Kardinal- mit teilweise bemerkenswert "selektiven" Erinnerungen.Verfasserin des Artikels ist Dr. Maike Hickson.
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"KARDINAL KASPER LEUGNET JEDE ART VON NETZWERK ZUR WAHL VON FRANZISKUS - OBWOHL
ER AM PRO-BERGOGLIO-MEETING TEILNAHM"
Wie LifeSiteNews berichtet hat enthüllt Gerard O´Connells neue Buch "Die Wahl von Papst Franziskus" mehr Details darüber wie es kam, daß Kardinal Jorge Bergoglio während des Konklaves 2013 zum Papst gewählt wurde, O´Connel erwähnt besonders ein Treffen von rund 15 Kardinälen am Abend des Konklaves am 11 März. Das Treffen fand in der Wohnung von Kardinal Attilio Nicora statt- mit den Kardinälen Walter Kasper, Francesco Coccopalmero, Oscar Maradiaga und Cormac Murphy O´Connor, die alle -wie man sagt- die Wahl von Kardinal Bergoglio unterstützt haben.
O`Connell. der darauf besteht, daß dort keinerlei Hintergundplanung oder Intrige stattfand, sagt, daß dieses Treffen ein ausschlaggebendes Treffen war, bei dem zum erstenmal klar wurde, daß Bergoglio bereits eine substantielle Anzahl an Unterstützern (ungefähr 25 Stimmen) hatte. Wie O´Connell wiedergibt, haben die anwesenden Kardinäle sich notiert, wie viele Unterstützer Bergoglios sie unter den Wählern kannten.
LifeSiteNews hat sich an Kardinal Kasper gewandt und ihm diese LifeSiteNews -Buchbesprechung zum Kommentieren gegeben. Es war Kasper, der die Ehre hatte von Papst Franziskus nach seiner Wahl öffentlich gepriesen zu werden.
In seinen allgemeinen Kommentaren (s.u.) über den Inhalt des vin LifreSiteNews vorgestellten Buches hat Kardinal Kasper das Stattfinden dieses ausschlaggebende Treffen in Kardinal Nicoras Wohnung bestätigt. Nicora war früher Weihbischof unter Kardinal Carlo Martini in Mailand gewesen. Kasper sagte auch, daß es ihm bei diesem Treffen klarer wurde, daß Bergoglio eine Chance hatte, gewählt zu werden. Er sagte "Es war schon spät und als ich [zu diesem Trefffen] kam, wurde ich über die Absicht der Gruppe informiert [i.e. zu sehen, wieviele Stimmen Bergoglio bekommen könnte] . Das ist wahr: ich stimmte zu und erst von diesem Augenblick an, war ich mehr oder weniger sicher."
In O´Connells Buch wird Kasper mit folgender Aussage zitiert: "zwei Tage vor dem Konklave [sic -das war am 11. März und das Konklave begann am qw. März] da war eine kleine Gruppe aus verschiedenen Ländern, nicht nur Italiener, aber auch aus dem Vatican und sie sagten, wir sollten auf Bergoglio setzen. Dann war es klar für mich. Vorher war es sehr unsicher, aber seine Rede bei den Treffen des Präkonklaves waren sehr wichtig gewesen.; seine Rede machte großen Eindruck."
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"KARDINAL KASPER LEUGNET JEDE ART VON NETZWERK ZUR WAHL VON FRANZISKUS - OBWOHL
ER AM PRO-BERGOGLIO-MEETING TEILNAHM"
Wie LifeSiteNews berichtet hat enthüllt Gerard O´Connells neue Buch "Die Wahl von Papst Franziskus" mehr Details darüber wie es kam, daß Kardinal Jorge Bergoglio während des Konklaves 2013 zum Papst gewählt wurde, O´Connel erwähnt besonders ein Treffen von rund 15 Kardinälen am Abend des Konklaves am 11 März. Das Treffen fand in der Wohnung von Kardinal Attilio Nicora statt- mit den Kardinälen Walter Kasper, Francesco Coccopalmero, Oscar Maradiaga und Cormac Murphy O´Connor, die alle -wie man sagt- die Wahl von Kardinal Bergoglio unterstützt haben.
O`Connell. der darauf besteht, daß dort keinerlei Hintergundplanung oder Intrige stattfand, sagt, daß dieses Treffen ein ausschlaggebendes Treffen war, bei dem zum erstenmal klar wurde, daß Bergoglio bereits eine substantielle Anzahl an Unterstützern (ungefähr 25 Stimmen) hatte. Wie O´Connell wiedergibt, haben die anwesenden Kardinäle sich notiert, wie viele Unterstützer Bergoglios sie unter den Wählern kannten.
LifeSiteNews hat sich an Kardinal Kasper gewandt und ihm diese LifeSiteNews -Buchbesprechung zum Kommentieren gegeben. Es war Kasper, der die Ehre hatte von Papst Franziskus nach seiner Wahl öffentlich gepriesen zu werden.
In seinen allgemeinen Kommentaren (s.u.) über den Inhalt des vin LifreSiteNews vorgestellten Buches hat Kardinal Kasper das Stattfinden dieses ausschlaggebende Treffen in Kardinal Nicoras Wohnung bestätigt. Nicora war früher Weihbischof unter Kardinal Carlo Martini in Mailand gewesen. Kasper sagte auch, daß es ihm bei diesem Treffen klarer wurde, daß Bergoglio eine Chance hatte, gewählt zu werden. Er sagte "Es war schon spät und als ich [zu diesem Trefffen] kam, wurde ich über die Absicht der Gruppe informiert [i.e. zu sehen, wieviele Stimmen Bergoglio bekommen könnte] . Das ist wahr: ich stimmte zu und erst von diesem Augenblick an, war ich mehr oder weniger sicher."
In O´Connells Buch wird Kasper mit folgender Aussage zitiert: "zwei Tage vor dem Konklave [sic -das war am 11. März und das Konklave begann am qw. März] da war eine kleine Gruppe aus verschiedenen Ländern, nicht nur Italiener, aber auch aus dem Vatican und sie sagten, wir sollten auf Bergoglio setzen. Dann war es klar für mich. Vorher war es sehr unsicher, aber seine Rede bei den Treffen des Präkonklaves waren sehr wichtig gewesen.; seine Rede machte großen Eindruck."
Donnerstag, 18. April 2019
Fr. Hunwicke spricht....
heute bei liturgicalnotes -mit gewohnter Ironie- über die Abänderungen der "Fußwaschungszeremonie" durch Papst Franziskus und hat noch einige Vorschläge für die Zukunft.
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"PFs GRÜNDONNERSTAGS-SPIELE"
Es begann - ältere Leser werden sich daran erinnern- vor langen, alten Zeiten, als PF sowohl Frauen als auch Männern die Füße wusch. Das war- so angenehm er es gefunden haben mag- damals unzulässig.
Dann ordnete er an, daß das Gesetz geändert wurde, damit jeder Priester die Füße von Christen beiderlei Geschlechts waschen konnte.
Aber er selbst fuhr mit seiner kamera-freundlichen Ermutigung zur Illegalität fort, indem er die Füße von Nicht-Christen wusch.
Was würde er aber tun, wenn der listige Kardinal Sarah seinen Bluff aussprach und noch einmal die Rubriken änderte, um auch das zu legalisieren?
PF scheint ein besonders tiefes persönliches Bedürfnis zu verspüren, Gesetze zu brechen. (Könnte es sein, daß er als er zur Schule ging, nicht angemessen bestraft wurde, wenn er die Regeln brach?)
Vielleicht könnte die nächste Stufe sein, die Hufe approbierter Wiederkäuer (jeder Orientierung) zu waschen. Ordentlich ausgeführt, könnte ihm das ermöglichen, Levithikus 11: 7 zu brechen.
(.".das Schwein, denn es hat gespaltene, sogar durchgespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer, es ist für euch unrein")
Vor einiger Zeit habe ich eine andere mögliche Entwicklung der Päpstlichen Fußwaschung vorgeschlagen. Das wäre die Entfernung der Zeremonie aus den Rubriken der Liturgie und würde somit aufhören, ungesetzlich zu sein.
"Während er immer rund um den Petersplatz gefahren wird, könnte der Papst plötzlich sylphenhaft (sic) vom Papamobil springen. Seine Sicherheitsleute würden dann aus der jubelnden Menge eine Person hervorziehen und sie von ihren Schuhen und anderen -ähm- Fußhüllen befreien, Der immer treue, unwandelbar effiziente Guido "Jeeves" Marini würde ex nihilo - wie von Zauberhand an der Seite seines Herrn erscheinen- mit einen Wasserbecken und einem Handtuch.
Der Papst des Volkes würde sich dann hinknien und....etc etc."
Quelle: liturgicelnotes, Fr. J. Hunwicke
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"PFs GRÜNDONNERSTAGS-SPIELE"
Es begann - ältere Leser werden sich daran erinnern- vor langen, alten Zeiten, als PF sowohl Frauen als auch Männern die Füße wusch. Das war- so angenehm er es gefunden haben mag- damals unzulässig.
Dann ordnete er an, daß das Gesetz geändert wurde, damit jeder Priester die Füße von Christen beiderlei Geschlechts waschen konnte.
Aber er selbst fuhr mit seiner kamera-freundlichen Ermutigung zur Illegalität fort, indem er die Füße von Nicht-Christen wusch.
Was würde er aber tun, wenn der listige Kardinal Sarah seinen Bluff aussprach und noch einmal die Rubriken änderte, um auch das zu legalisieren?
PF scheint ein besonders tiefes persönliches Bedürfnis zu verspüren, Gesetze zu brechen. (Könnte es sein, daß er als er zur Schule ging, nicht angemessen bestraft wurde, wenn er die Regeln brach?)
Vielleicht könnte die nächste Stufe sein, die Hufe approbierter Wiederkäuer (jeder Orientierung) zu waschen. Ordentlich ausgeführt, könnte ihm das ermöglichen, Levithikus 11: 7 zu brechen.
(.".das Schwein, denn es hat gespaltene, sogar durchgespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer, es ist für euch unrein")
Vor einiger Zeit habe ich eine andere mögliche Entwicklung der Päpstlichen Fußwaschung vorgeschlagen. Das wäre die Entfernung der Zeremonie aus den Rubriken der Liturgie und würde somit aufhören, ungesetzlich zu sein.
"Während er immer rund um den Petersplatz gefahren wird, könnte der Papst plötzlich sylphenhaft (sic) vom Papamobil springen. Seine Sicherheitsleute würden dann aus der jubelnden Menge eine Person hervorziehen und sie von ihren Schuhen und anderen -ähm- Fußhüllen befreien, Der immer treue, unwandelbar effiziente Guido "Jeeves" Marini würde ex nihilo - wie von Zauberhand an der Seite seines Herrn erscheinen- mit einen Wasserbecken und einem Handtuch.
Der Papst des Volkes würde sich dann hinknien und....etc etc."
Quelle: liturgicelnotes, Fr. J. Hunwicke
Montag, 18. März 2019
Tosatti, Kardinal Danneels und Krokodile....
Marco Tosatti kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana, die -wie er es formuliert- übertriebenen, "hagiographischen" Nachrufe auf den verstorbenen Kardinal Godfried Danneels
Hier geht´s zum Original: klicken
"HAGIOGRAPHISCHE KROKODILE FÜR KARDINAL DANNEELS"
Der Tod des belgischen Erzbischofs Godfried Danneels wurde von der progressistischen katholischen Presse mit großem Lob begleitet. Das überrascht nicht angesichts der modernistischen Positionen des Kardinals. Dabei wird allerdings die katastrophale Situation, in der er die belgische Kirche hinterläßt, seine Verwicklung in einen Fall von Vertuschung von Mißbräuchen bis zu seiner Zugehörigkeit zur sogenannten"St. Gallener Mafia"vergessen.
Nihil de mortuis nisi bonum (Über die Toten nur Gutes) ist eine sehr richtige Maxime und kann zu Recht auch auf das Ableben des belgischen Kardinals Godfried Danneels (4.6.1933 - 14.3.2019) angewandt werden. Wenn man aber die Kommentare der sogenannten "Krokodile" der progressistischen katholischen Presse liest. hat man den Eindruck, daß der Beginn des Kanonisierungsprozesses bevorsteht. Stattdessen scheint das Profil dieses Purpurträgers vielleicht sehr viel "ausgezackter" zu sein, als es die avantgardistische katholische Fraktion annehmen lassen möchte.
Es ist wahr, daß die Laudatoren wertvolle Unterstützung im Telegramm des amtierenden Pontifex erfahren haben, das lautet: " Nachdem ich bewegt vom Tod des emeritierten Erzbischofs von Brüssel-Mechelen, Kardinal Godfried Danneels erfahren habe- drücke ich seiner Familie und den belgischen Bischöfen. Klerus, den Religiösen und allen Gläubigen Belgiens, die von diesem Verlust betroffen sind, mein lebhaftes Mitgefühl aus. Dieser leidenschaftliche Hirte hat der Kirche mit Hingabe gedient - nicht nur in seiner Diözese sondern auf nationaler Ebene auch als Präsident der Bischofskonferenz und als Mitglied verschiedener römischer Dikasterien.
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"HAGIOGRAPHISCHE KROKODILE FÜR KARDINAL DANNEELS"
Der Tod des belgischen Erzbischofs Godfried Danneels wurde von der progressistischen katholischen Presse mit großem Lob begleitet. Das überrascht nicht angesichts der modernistischen Positionen des Kardinals. Dabei wird allerdings die katastrophale Situation, in der er die belgische Kirche hinterläßt, seine Verwicklung in einen Fall von Vertuschung von Mißbräuchen bis zu seiner Zugehörigkeit zur sogenannten"St. Gallener Mafia"vergessen.
Nihil de mortuis nisi bonum (Über die Toten nur Gutes) ist eine sehr richtige Maxime und kann zu Recht auch auf das Ableben des belgischen Kardinals Godfried Danneels (4.6.1933 - 14.3.2019) angewandt werden. Wenn man aber die Kommentare der sogenannten "Krokodile" der progressistischen katholischen Presse liest. hat man den Eindruck, daß der Beginn des Kanonisierungsprozesses bevorsteht. Stattdessen scheint das Profil dieses Purpurträgers vielleicht sehr viel "ausgezackter" zu sein, als es die avantgardistische katholische Fraktion annehmen lassen möchte.
Es ist wahr, daß die Laudatoren wertvolle Unterstützung im Telegramm des amtierenden Pontifex erfahren haben, das lautet: " Nachdem ich bewegt vom Tod des emeritierten Erzbischofs von Brüssel-Mechelen, Kardinal Godfried Danneels erfahren habe- drücke ich seiner Familie und den belgischen Bischöfen. Klerus, den Religiösen und allen Gläubigen Belgiens, die von diesem Verlust betroffen sind, mein lebhaftes Mitgefühl aus. Dieser leidenschaftliche Hirte hat der Kirche mit Hingabe gedient - nicht nur in seiner Diözese sondern auf nationaler Ebene auch als Präsident der Bischofskonferenz und als Mitglied verschiedener römischer Dikasterien.
Freitag, 25. Januar 2019
Fr. Hunwicke spricht....
heute bei liturgicalnotes über Doppelbilder, unter denen er angesichts von Volksaltären leidet und redet wie immer Klartext.
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"DOPPELBILDER"
" Als Vincent Nichols in Westminster einzog, gab es fast sofort eine Änderung im Allerheiligsten der Kathedrale. Das Möbel, der "jetzt-seht-ihr- Altar" wurde aus dem Gebrauch genommen.
Das habe ich VN immer hoch angerechnet. Nur wenige "Traddies" wären darauf vorbereitet, weil Traditum sehr um dien Gedanken, daß der Priester in die selbe Richtung schaut wie die Gemeinde besorgt ist und weil in Westminster der ursprüngliche Hochaltar so weit vorne steht, daß der Zelebrant der Eucharistie hinter ihn gehen und so dem Volk gegenüber stehen kann. Und das tun sie.
Dieser post aber ist nicht dazu gedacht, wieder in die alte "ad-orientem.Kontroverse" einzutreten. Worauf ich heute blicke, ist das Prinzip daß es im Altarraum EINEN Altar geben sollte. Ich glaube, daß die Liturgisten aller Schulen, diese Ansicht teilen.
Das hat eine theologische Rationale. Der Eine Altar bezeugt die Tatsache, daß es nur das Eine Opfer des Einen Herrn gibt.
Vor kurzem habe ich...es könnte auf dem blog "The Eponymous Flower" gewesen sein...ein Bild einer Kirche in Ferrara gesehen, in der das -wie es während der lieben toten 1970-ern- passierte- was wir einen "Kaffeetisch nennen" installiert wurde- zwischen dem alten (barocken) Hochaltar und dem Volk.
Aus aesthetischer Sicht ost das natürlich schrecklich. Aber ich will hier nicht hauptsächlich über Aesthetik diskutieren. Mein Punkt ist, daß die Einheit des Eucharistischen Opfers hier verschleiert wird. Und verschleiert wird meiner Ansicht nach sowohl diachronisch als auch synchron verschleiert wird.
Ein Allerheiligsten mit zwei Altären drückt klar aus, daß das was jetzt am neuen "Kaffeetisch" getan wird, nicht die selbe Sache ist, wie die am originalen, sturkturell authentischen Hochaltar. Im Gegensatz zu Benedikts XVI "Hermeneutik der Kontinuität" wird durch ein solches Arrangement sichtbar gelehrt, daß es zu einer Ruptur gekommen ist; das etwas Neues eingeführt wurde.
Es ist höchst bedauernswert, daß diese Art theologischer, liturgischer künstlerischer Vandalismus ein halbes Jahrhundert nach der berauschenden Katastrophe der 1970-er immer noch vorkommt.
Zudem ist es ein Beweis für das Unwissen der kürzlich zu Bischöfen Ernannten- auf die Kardinal Müller vor kurzem hinwies. (VERPASSEN SIE NIE EIN INTERVIEW MIT KARDINAL MÜLLER. Das ist ein Befehl)
Es gibt einige Dinge, die archaischer und altmodischer und mehr an der Vergangenheit hängen als die Moden der modernen Mafia der 1970-er. Originale, authentifizierte überlebende Protagonisten dieser Basis-Kultur sollten professionell ausgestopft, aufgehängt und in leicht zugänglichen Museumssammlungen ausgestellt werden, damit die Massen eifriger junger, traditionell-zu Hause unterrichteter Kinder einmal richtig lachen können.
Das muß dringend geschehen, während einige dieser lieben alten Dinger immer noch unausgestopft sind."
Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke
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"DOPPELBILDER"
" Als Vincent Nichols in Westminster einzog, gab es fast sofort eine Änderung im Allerheiligsten der Kathedrale. Das Möbel, der "jetzt-seht-ihr- Altar" wurde aus dem Gebrauch genommen.
Das habe ich VN immer hoch angerechnet. Nur wenige "Traddies" wären darauf vorbereitet, weil Traditum sehr um dien Gedanken, daß der Priester in die selbe Richtung schaut wie die Gemeinde besorgt ist und weil in Westminster der ursprüngliche Hochaltar so weit vorne steht, daß der Zelebrant der Eucharistie hinter ihn gehen und so dem Volk gegenüber stehen kann. Und das tun sie.
Dieser post aber ist nicht dazu gedacht, wieder in die alte "ad-orientem.Kontroverse" einzutreten. Worauf ich heute blicke, ist das Prinzip daß es im Altarraum EINEN Altar geben sollte. Ich glaube, daß die Liturgisten aller Schulen, diese Ansicht teilen.
Das hat eine theologische Rationale. Der Eine Altar bezeugt die Tatsache, daß es nur das Eine Opfer des Einen Herrn gibt.
Vor kurzem habe ich...es könnte auf dem blog "The Eponymous Flower" gewesen sein...ein Bild einer Kirche in Ferrara gesehen, in der das -wie es während der lieben toten 1970-ern- passierte- was wir einen "Kaffeetisch nennen" installiert wurde- zwischen dem alten (barocken) Hochaltar und dem Volk.
Aus aesthetischer Sicht ost das natürlich schrecklich. Aber ich will hier nicht hauptsächlich über Aesthetik diskutieren. Mein Punkt ist, daß die Einheit des Eucharistischen Opfers hier verschleiert wird. Und verschleiert wird meiner Ansicht nach sowohl diachronisch als auch synchron verschleiert wird.
Ein Allerheiligsten mit zwei Altären drückt klar aus, daß das was jetzt am neuen "Kaffeetisch" getan wird, nicht die selbe Sache ist, wie die am originalen, sturkturell authentischen Hochaltar. Im Gegensatz zu Benedikts XVI "Hermeneutik der Kontinuität" wird durch ein solches Arrangement sichtbar gelehrt, daß es zu einer Ruptur gekommen ist; das etwas Neues eingeführt wurde.
Es ist höchst bedauernswert, daß diese Art theologischer, liturgischer künstlerischer Vandalismus ein halbes Jahrhundert nach der berauschenden Katastrophe der 1970-er immer noch vorkommt.
Zudem ist es ein Beweis für das Unwissen der kürzlich zu Bischöfen Ernannten- auf die Kardinal Müller vor kurzem hinwies. (VERPASSEN SIE NIE EIN INTERVIEW MIT KARDINAL MÜLLER. Das ist ein Befehl)
Es gibt einige Dinge, die archaischer und altmodischer und mehr an der Vergangenheit hängen als die Moden der modernen Mafia der 1970-er. Originale, authentifizierte überlebende Protagonisten dieser Basis-Kultur sollten professionell ausgestopft, aufgehängt und in leicht zugänglichen Museumssammlungen ausgestellt werden, damit die Massen eifriger junger, traditionell-zu Hause unterrichteter Kinder einmal richtig lachen können.
Das muß dringend geschehen, während einige dieser lieben alten Dinger immer noch unausgestopft sind."
Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke
Montag, 14. Januar 2019
Gagliarducci: "Das Ende-der- Welt-Gefühl ist zurück."
In seiner heutigen, allmontäglichen Kolumne bei Monday in the Vatican befaßt sich A. Gagliarducci mit den möglichen Auswirkungen der -bisher erst gerüchteweise bekannt gewordenen- möglichen "Reform"pläne des Papstes bzgl. der Präfektur des Päpstlichen Hauses.
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"PAPST FRANZISKUS, DAS ENDE EINER WELT?"
"Papst Franziskus´ Pontifikat scheint Fahrt aufgenommen zu haben. Nicht nur wegen des für 2019 geplanten Reiseterminkalenders, der bereits - obwohl noch unvollständig- eng zu sein scheint. Nicht nur wegen der Veränderungen in der Kommunikationsabteilung des Vaticans. Und nicht nur wegen der Gerüchte, daß der Papst die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei, die die Beziehungen zur traditionalistischen Welt aufrecht erhielt, schließen wird.
Die jüngsten Gerüchte besagen, daß Papst Franziskus die Präfektur des Päpstlichen Hauses schließen will. Viele unterschätzen dieses Thema. Wenn das jedoch passieren sollte, könnten 1800 Jahre Geschichte mit einem Federstrich zunichte gemacht werden.
Die Gerüchte fahren fort, daß die Präfektur des Päpstlichen Hauses dann vom Staatssekretriat absorbiert würde. De facto würde der Päpstliche Haushalt nicht länger existieren. Das ist kein geringfügiges Thema.
Laut der Webseite des Vaticans hat die Präfektur die Aufgabe, die Dienste des Vorzimmers zu
koordinieren und die offiziellen Audienzen zu organisieren, die Seine Heiligkeit den Staatsoberhäuptern, Regierungschefs, Regierungsministern und anderen Würdenträgern wie auch den Botschaftern, die nach Rom kommen, um ihre Beglaubigungsschreiben zu präsentieren, gewährt.
Die Präfektur- so liest man- "kümmert sich um die Vorbereitungen aller privaten, speziellen und allgemeinen Audienzen- und Besuche jener, die vom Hl. Vater formell empfangen werden. Sie ist auch dafür verantwortlich, die päpstlichen Zeremonien -außer den liturgischen Feiern- zu organisieren, ebenso wie die Spirituellen Exerzitien des Hl. Vaters und des Kardinalskollegiums der Römischen Kurie."
Und schließlich "die Präfektur sorgt jedes mal , wenn der Hl. Vater den Apostolischen Palast verläßt, um die Stadt Rom zu besuchen oder innerhalb Italiens zu reisen, für die angemessenen Vorkehrungen."
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"PAPST FRANZISKUS, DAS ENDE EINER WELT?"
"Papst Franziskus´ Pontifikat scheint Fahrt aufgenommen zu haben. Nicht nur wegen des für 2019 geplanten Reiseterminkalenders, der bereits - obwohl noch unvollständig- eng zu sein scheint. Nicht nur wegen der Veränderungen in der Kommunikationsabteilung des Vaticans. Und nicht nur wegen der Gerüchte, daß der Papst die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei, die die Beziehungen zur traditionalistischen Welt aufrecht erhielt, schließen wird.
Die jüngsten Gerüchte besagen, daß Papst Franziskus die Präfektur des Päpstlichen Hauses schließen will. Viele unterschätzen dieses Thema. Wenn das jedoch passieren sollte, könnten 1800 Jahre Geschichte mit einem Federstrich zunichte gemacht werden.
Die Gerüchte fahren fort, daß die Präfektur des Päpstlichen Hauses dann vom Staatssekretriat absorbiert würde. De facto würde der Päpstliche Haushalt nicht länger existieren. Das ist kein geringfügiges Thema.
Laut der Webseite des Vaticans hat die Präfektur die Aufgabe, die Dienste des Vorzimmers zu
koordinieren und die offiziellen Audienzen zu organisieren, die Seine Heiligkeit den Staatsoberhäuptern, Regierungschefs, Regierungsministern und anderen Würdenträgern wie auch den Botschaftern, die nach Rom kommen, um ihre Beglaubigungsschreiben zu präsentieren, gewährt.
Die Präfektur- so liest man- "kümmert sich um die Vorbereitungen aller privaten, speziellen und allgemeinen Audienzen- und Besuche jener, die vom Hl. Vater formell empfangen werden. Sie ist auch dafür verantwortlich, die päpstlichen Zeremonien -außer den liturgischen Feiern- zu organisieren, ebenso wie die Spirituellen Exerzitien des Hl. Vaters und des Kardinalskollegiums der Römischen Kurie."
Und schließlich "die Präfektur sorgt jedes mal , wenn der Hl. Vater den Apostolischen Palast verläßt, um die Stadt Rom zu besuchen oder innerhalb Italiens zu reisen, für die angemessenen Vorkehrungen."
Donnerstag, 15. November 2018
Weihnachtsüberraschung in Rom
Vatikan: Sand für die Krippe auf dem Petersplatz angeliefert - Vatican News https://t.co/lBPCWRZjQE— Vatican News (@vaticannews_de) 15. November 2018
Freitag, 2. November 2018
EIne Zensurbehörde für katholische websites im Vatican?
Chefredakteur Roberto Cascioli kommentiert heute bei La Nuova Bussola Quotidiana den sogar ins Schlußdokument aufgenommenen Gedanken, eine vaticanische Zensurbehörde für katholische Websites zu schaffen und fühlt sich unschmeichelhafterweise an das "Minculpop" (Ministerium für Volkskultur) zu Zeiten Mussolinis erinnert.
Hier geht´s zum Original: klicken
"EIN HAUCH VON "MINCULPOP"* IM VATICAN"
"Im Schlußdokument der Synode wird die Möglichkeit angedeutet, ein Amt einzurichten, das zertifiziert, welche Websites als katholisch zu definieren sind. Ein illusorischer und darüber hinaus gefährlicher Gedanke.
Stellen Sie sich Dutzende von Katholiken vor, die die Gemeinde besuchen und zu ihrem Bischof, um ihn zu bitten, ihnen doch bitte zu zeigen, welches zuverlässige katholische Websites sind, die keine falschen Meldungen über die Kirche verbreiten, weil sie nicht irregeführt werden möchten?
Nein? Wir tun das auch nicht- so surreal ist diese Szenerie.
Dennoch sieht es so aus, daß man bei der gerade beendeten Synode glauben ließ- oder vielleicht hat jemand es geschafft, daß die Synode uns glauben lassen will, daß das eine der Hauptforderungen der Jugend ist und sogar eine Bedingung für den "Missionsimpuls": In § 146 des Schlußdokumentes
kann man jedenfalls lesen, daß die Synode hofft, daß spezielle Ämter für die digitale Evangelisierung eingerichtet werden, die u.a. die Aufgabe hätten, "Zertifizierungssysteme für katholische Websites zu schaffen, um der Verbreitung von fake-News über die Kirche entgegenzuwirken."
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"EIN HAUCH VON "MINCULPOP"* IM VATICAN"
"Im Schlußdokument der Synode wird die Möglichkeit angedeutet, ein Amt einzurichten, das zertifiziert, welche Websites als katholisch zu definieren sind. Ein illusorischer und darüber hinaus gefährlicher Gedanke.
Stellen Sie sich Dutzende von Katholiken vor, die die Gemeinde besuchen und zu ihrem Bischof, um ihn zu bitten, ihnen doch bitte zu zeigen, welches zuverlässige katholische Websites sind, die keine falschen Meldungen über die Kirche verbreiten, weil sie nicht irregeführt werden möchten?
Nein? Wir tun das auch nicht- so surreal ist diese Szenerie.
Dennoch sieht es so aus, daß man bei der gerade beendeten Synode glauben ließ- oder vielleicht hat jemand es geschafft, daß die Synode uns glauben lassen will, daß das eine der Hauptforderungen der Jugend ist und sogar eine Bedingung für den "Missionsimpuls": In § 146 des Schlußdokumentes
kann man jedenfalls lesen, daß die Synode hofft, daß spezielle Ämter für die digitale Evangelisierung eingerichtet werden, die u.a. die Aufgabe hätten, "Zertifizierungssysteme für katholische Websites zu schaffen, um der Verbreitung von fake-News über die Kirche entgegenzuwirken."
Ein vaticanische Minculpop? Die Sache könnte mit einem Lächeln abgetan werden, wobei vielleicht daran zu erinnern wäre, daß, wenn das Kriterium fake news sind, die erste, die nicht in der Lage ist, die Zertifizierung zu beantragen, die offizielle Website von Vatican News ist, verantwortlich für die beklagenswerte Fälschung, in die Papst Benedikt XVI durch einen Brief begeisterter Unterstützung für das Pontifikat von Franziskus einbezogen wurde.
Mittwoch, 19. September 2018
Marco Tosatti macht sich Gedanken über die bevorstehende Jugend-Synode.
Marco Tosatti kommentiert in LaNuovaBussolaQuotidiana die Bischofsnominierungen und die Vorbereitungen für die bevorstehende Jugendsynode- im Licht des aktuellen Kirchenskandals.
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"Diese enthüllenden Nominierungen für die Jugendsynode, man findet auch die Namen aus dem McCarrick- Spinnennetz"
"Man kann nicht vermeiden, angesichts gewisser päpstlicher Ernennungen für die Jugendsynode verblüfft zu sein. Die von Kardinal Cupich von Chicago, ein Mann aus dem Nominierungs-Spinnennetz McCarricks, der erklärt hat, daß der Papst wichtigere Dinge zu regeln hat als die Beschuldigungen von Msgr. Viganò.
Oder die von Joe Tobin, Erzbischof von Newark, Schüler und Erbe von McCarrick in dieser Diözese, der ganz offen zugibt, daß er den Gerüchten und Klagen über die Missetaten McCarricks kein Gewicht beigemessen habe, weil sie ihm unglaubwürdig erschienen. Und dann Kardinal Marx und Erzbischof Paglia und viele andere.....
Heute ist im Vatican die neue päpstliche Konstitution "Episcopalis Communio" über die Struktur der Bischofssynode präsentiert worden. Und die Eröffnung der Jugendsynode-ein Ereignis, das unzweifelhaft vom dramatischen Klima, das die Kirche derzeitig erlebt, überschattet werden wird, steht unmittelbar bevor.
Mit demTsunami an Enthüllungen zu sexuellem Mißbrauch und besonders wegen der negativen Konsequenzen der sich verbreitenden und aggressiven Homosexualität auf allen Ebenen des Klerus.
Bis zu dem Punkt, daß mehrere Bischöfe vorgeschlagen haben, daß die Synode abgesagt und durch eine außerordentiche Synode ersetzt wird, die genau das Mißbrauchsthema betrifft.
Wir werden sehen, was die neue Konstitution sagt. Aber es ist nach den beiden Familiensynoden von 2014 und 2015 und nach der Ankündigung der Amazonien-Synode 2019 klar, daß diese Art von Begegnungen sich auf subtile aber radikale Weise in Form und Ziel verändert hat.
War der Zweck der Synoden in der prä-Franziskus-Zeit -auch auf das Risiko einer gewissen Streuung hin- viele Stimmen und vielleicht wenig bekannte Probleme hören zu lassen, wird seit der Familiensynode von Kardinal Baldisseri organisiert, vorbereitet und geleitet, und wir haben gesehen, daß diese Mega-Events einer sehr präzisen, von oben gewollten Agenda folgen. Und sie dienen am Ende des Tages als Grundlage um vorbereitete Dokumente zu kreieren- siehe Amoris Laetatia- bei denen die Zustimmung der Synodenväter rein kosmetisch erscheint.
Wie sollte man sich nicht an das naive Zutrauen Erzbischofs Fortes zu einer privaten Unterhaltung mit dem Papst erinnern?
Wenn wir ausdrücklich über die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen sprechen- hat Msgr, Forte erzählt und sich dabei auf einen Scherz des Papstes bezogen- machst du dir keine Vorstellungen welchen Tumut wir auslösen. Alsosprechen wir nicht direkt darüber, stellen sicher, daß die Voraussetzungen stimmen und dann werde ich die Schlüsse ziehen," Nachdem er diese Begegenheit berichtet hatte, scherzte Forte selber- und sagte:" Typisch für einen Jesuiten"
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"Diese enthüllenden Nominierungen für die Jugendsynode, man findet auch die Namen aus dem McCarrick- Spinnennetz"
"Man kann nicht vermeiden, angesichts gewisser päpstlicher Ernennungen für die Jugendsynode verblüfft zu sein. Die von Kardinal Cupich von Chicago, ein Mann aus dem Nominierungs-Spinnennetz McCarricks, der erklärt hat, daß der Papst wichtigere Dinge zu regeln hat als die Beschuldigungen von Msgr. Viganò.
Oder die von Joe Tobin, Erzbischof von Newark, Schüler und Erbe von McCarrick in dieser Diözese, der ganz offen zugibt, daß er den Gerüchten und Klagen über die Missetaten McCarricks kein Gewicht beigemessen habe, weil sie ihm unglaubwürdig erschienen. Und dann Kardinal Marx und Erzbischof Paglia und viele andere.....
Heute ist im Vatican die neue päpstliche Konstitution "Episcopalis Communio" über die Struktur der Bischofssynode präsentiert worden. Und die Eröffnung der Jugendsynode-ein Ereignis, das unzweifelhaft vom dramatischen Klima, das die Kirche derzeitig erlebt, überschattet werden wird, steht unmittelbar bevor.
Mit demTsunami an Enthüllungen zu sexuellem Mißbrauch und besonders wegen der negativen Konsequenzen der sich verbreitenden und aggressiven Homosexualität auf allen Ebenen des Klerus.
Bis zu dem Punkt, daß mehrere Bischöfe vorgeschlagen haben, daß die Synode abgesagt und durch eine außerordentiche Synode ersetzt wird, die genau das Mißbrauchsthema betrifft.
Wir werden sehen, was die neue Konstitution sagt. Aber es ist nach den beiden Familiensynoden von 2014 und 2015 und nach der Ankündigung der Amazonien-Synode 2019 klar, daß diese Art von Begegnungen sich auf subtile aber radikale Weise in Form und Ziel verändert hat.
War der Zweck der Synoden in der prä-Franziskus-Zeit -auch auf das Risiko einer gewissen Streuung hin- viele Stimmen und vielleicht wenig bekannte Probleme hören zu lassen, wird seit der Familiensynode von Kardinal Baldisseri organisiert, vorbereitet und geleitet, und wir haben gesehen, daß diese Mega-Events einer sehr präzisen, von oben gewollten Agenda folgen. Und sie dienen am Ende des Tages als Grundlage um vorbereitete Dokumente zu kreieren- siehe Amoris Laetatia- bei denen die Zustimmung der Synodenväter rein kosmetisch erscheint.
Wie sollte man sich nicht an das naive Zutrauen Erzbischofs Fortes zu einer privaten Unterhaltung mit dem Papst erinnern?
Wenn wir ausdrücklich über die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen sprechen- hat Msgr, Forte erzählt und sich dabei auf einen Scherz des Papstes bezogen- machst du dir keine Vorstellungen welchen Tumut wir auslösen. Alsosprechen wir nicht direkt darüber, stellen sicher, daß die Voraussetzungen stimmen und dann werde ich die Schlüsse ziehen," Nachdem er diese Begegenheit berichtet hatte, scherzte Forte selber- und sagte:" Typisch für einen Jesuiten"
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