Posts mit dem Label Lumen fidei werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lumen fidei werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 1. September 2015

Ettore Gotti Tedeschi: der 3 Weltkrieg hat schon begonnen- gegen die Kirche

Ettore Gotti Tedeschi schreibt heute in La Nuova Bussola Quotidiana einen lesenswerten Beitrag zur aktuellen Weltlage und der Aufgabe der Katholischen Kirche in der Krise. Hier geht´s zum Original: klicken

"DER DRITTE WELTKRIEG IST SCHON AUSGEBROCHEN : GEGEN DIE KIRCHE"

"In letzter Zeit sind alle- die katholische Welt eingeschlossen- ängstlich damit beschäftigt, einen angenommenen, vorhersehbaren Dritten Weltkrieg zu vermeiden, ausgelöst durch religiöse Fundamentalismen, Nationalismus, Rassismus und verschiedenen Diskriminierungen, die sich durch die beschleunigte Globalisierung und den internationalen Terrorismus dramatisch zugespitzt haben.

                                   

Um ihn zu vermeiden ( anstatt Strategien zu entwickeln, diesen Problemen zu begegnen und sie zu lösen) scheint man sich geeinigt zu haben, als ersten Grund für diese Gefahr zu betrachten, was die Gnosis immer schon vernichten wollte: den christlichen Glauben.

Im Hinblick auf die Katholische Kirche hat man sich zuerst zweier Themen angenommen: der Relativierung der Menschenwürde und der religiösen Dogmen.
Danach hat man nach und nach versucht, die Kirche zu überzeugen, einen entsprechenden Ökumenismus für eine bereits multikulturelle und multireligiöse Welt zu fördern und zu denken, daß die Wahrheit durch den Dialog geboren wird.
Dann scheint man versucht zu haben, die Kirche zu überzeugen, die Unfehlbarkeit des individuellen Gewissens anzuerkennen und die moralische Autorität zu redimensionieren.
So wie man sich entschieden hat, glauben zu machen, daß die moralische Misere Folge der wirtschaftlichen Misere sei.
Die Kirche wird angeregt, sich von ihren Reichtümern zu trennen und sie zu verteilen und den Prozess der Evangelisierung zu unterbrechen.
Das wird rational damit erklärt, daß die Evangelisierung im Gegensatz zur multireligiösen und multikulturellen historischen Wirklichkeit steht, aber auch den Nächsten seiner Freiheit beraubt und die Kultur anderer Völker schädigt.

Mittwoch, 11. September 2013

Papst Franziskus schreibt einen Brief an Eugenio Scalfari

Dieser heute in der italienischen Tageszeitung La Repubblicca erschienene offene Brief ist eine Antwort des Papstes auf direkte Fragen zum Glauben und zu Gott des Atheisten und Repubbliccagründers Eugenio Scalfari an einen  "Jesuitenpapst, der sich Franziskus nennt"
Die Repubblicca- Redaktion hat sich erlaubt, dem Brief als Titel diesen Satz  voranzustellen: "Die Wahrheit ist nie absolut."
Was im Umkehrschluß heißt: "Die Wahrheit ist relativ." - eine sicher unzulässige redaktionelle Einflußnahme auf die Intentionen des päpstlichen Schreibens.
Aber erwarten wir wirklich etwas anderes von den Medien, halten wir es wirklich für möglich, daß sie - soweit atheistischen Glaubens- fair, unvoreingenommen und nicht manipulativ über das Christentum berichten oder Briefe eines Pontifex unkommentiert veröffentlichen?
Darauf kann es wohl nur eine Antwort geben: nein!
Der Papst wirbt um einen Dialog zwischen Glaubenden und nicht Glaubenden. Auf Scalfaris Frage, ob die Wahrheit absolut sei, antwortet er ein bißchen ausweichend, tritt aber natürlich der These, daß Gott nur ein Konstrukt menschlichen Geistes sei  und nach dem Verschwinden der Menschheit ebenfalls verschwinden werde, kraftvoll entgegen und betont das Geschöpfsein des Menschen, das Vorhersein Gottes vor seinem Geschöpf.
Wer mehr lesen möchte: hier geht´s zum Text, wie ihn domradio veröffentlicht:   klicken

hier ist der Originaltext : klicken

auch rome reports wollte etwas beisteuern