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Dienstag, 28. Januar 2020

Fundstück

In seinem Montagskick bei kath.net kommentiert Peter Winnemöller den offensichtlichen Realitätsverlust des ZdK-Präsidenten

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Unter den Titel:

"KRITISIEREN UNERWÜNSCHT"

beginnt der Artikel so:

"Es spricht wohl für einen massiven Realitätsverlust des Präsidenten des „ZdK“, wenn er die Sonderwelt katholischer Laienfunktionäre für die Wirklichkeit der katholischen Kirche hält -" (...)

Quelle: P. Winnemöller, kathnet 

Sonntag, 24. November 2019

Heute vor der Kirche.....

- am Christkönig-Sonntag- haben uns die Frauen der kfd mit einer Unterschriftenaktion "Frauen worauf wartet Ihr?" überrascht.

Was schreiben uns also diese Damen, die anscheinend die Kirche im Märchen "Der Fischer und seine Frau" verorten, oder sie mit dem Ortsverein einer politischen Partei verwechseln? Und wie das Logo dieses Damenvereins und ihre web-adresse (unfreiwillig?) verraten- es geht ihnen nicht darum Gott, Jesus Christus, dem Glauben zu dienen, es geht ihnen um die "Macht". 
Wie sagt doch die Fischersfrau im Märchen am Ende? "Jetzt will ich Papst werden"  und danach dann Gott. Wie das dann endet, wissen wir ja. 

wörtliche Zitate: 
"Ich will eine Kirche, die Frauen nicht ausschließt!"
"Frauen worauf wartet Ihr?"
"Liebe Frauen.,
"....immer wieder haben wir uns vertrösten lassen. Dabei gehören der  katholischen Kirche in Deutschland mehr Frauen an als Männer. Wir Frauen leisten viel in den Gemeinden. Aber von den höchsten Ämtern schließt man uns nach wie vor aus? (....)
Wir wollen eine Kirche, in der Frauen zu allen Weiheämtern Zugang haben und endlich zu 50% an allen Entscheidungen beteiligt sind. (....) "

Sehr aufschlußreich ( frei - oder unfreiwillig?) " www.kfd-die macht.de" und  "kfd- die macht. für dich für alle" 
"Non serviam" wäre ehrlicher. 



Michelangelo Sündenfall
Welche Schlange da wohl gerade am Werk ist ?
Bildquelle: Wikimedia commons / gemeinfrei

Sonntag, 10. November 2019

Fundstück

Marco Gallina hat für "Die Tagespost" einen Kommentar über eine Protestversammlung eines kleines Häufleins vorwiegend älterer Damen, die auf dem Bebelplatz in Berlin ihre Ansprüche auf Macht in der Katholischen Kirche kund tun wollten, verfaßt. Mit seinem Artikel ist wohl alles gesagt, was zu diesem Phänomen zu sagen ist.
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Unter dem Titel 
                                 "Unter Frauen"
beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Maria 2.0 versteht sich als logische Antwort auf den Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche. Mehr Gleichheit, mehr Demokratie - statt Patriarchat und verkrustete Strukturen. Selbst Gott wird ein Schüler kluger Frauen." (....)


Quelle: Die Tagespost, M.Gallina

Freitag, 6. September 2019

Klartext zur Romantisierung des Lebens der indigenen Völker in der Amazonas-Region im Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode

 hat für OnePeterFive den Amazonas- Reisebericht des Anthropologen Allen Holmberg zu Rate gezogen, um zu sehen, wie es mit dem harmonischen Leben und dem spirituellen Eins-sein der indigenen Völker mit Natur & Schöpfung dort wirklich bestellt ist.
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"HINWEIS AN DIE UMWELT-BOOSTER DES VATICANS: DER AMAZONAS IST ZIEMLICH SCHRECKLICH" 

„Sammler und Jäger schlechthin.“ Dieser Satz aus dem feierlich klingenden Instrumentum Laboris der Amazonas-Synode lässt sich nur schwer vergessen.
Seine glitzernde Absurdität bildet den Grundgedanken für einen vatikanischen Lehrplan für ein theologisiertes vorindustrielles Zeitalter in Kommunion mit der „Identität des Kosmos“. Ein neo-
neolithisches Zeitalter.

Es ist unmöglich, zu denken, daß die Bischöfe ihrer eigenen Überhöhung glauben. Mehr Sinn ergibt da die klassische Ressentiment-Untersuchung von Max Scheler. Der Vater der philosophischen Anthropologie schrieb: „A wird nicht für seine innere Qualität bestätigt, geschätzt und gelobt, sondern mit der unausgesprochenen Absicht, B zu leugnen, abzuwerten und zu verunglimpfen.“
Mit anderen Worten, die „Spiritualität“ und der „Lebensstil“ von Steinzeitkulturen werden romantisiert, um die Zivilisation anzugreifen. Indigene Völker werden gegen moderne Marktwirtschaften und die westliche Kultur ausgespielt.

Wie die alten Bolschewiki, die die Haie des Imperialismus anprangerten, schimpfen die Volksbischöfe gegen die Geister des Kolonialismus. Im Ton der Parteiapparatschiks verfallen sie in Sowjetizismen: "Ölförderindustrie", "extraktivistische Mentalität", "agro-industriell".
Gute Befreiung von "Geschäftsinteressen" der "merkantilistischen" Klassen, die ihre Hände an den Reichtum der Schöpfung legen wollen.

Das Wort "kapitalisticheskij" erscheint nicht, aber man kann seinen Atem riechen.
Ein Großteil des Textes deutet darauf hin, daß er von alternden Linken geschrieben wurde, die sich wünschten, sie hätten sich einen Pferdeschwanz wachsen lassen, als sie noch die Chance dazu hatten. Das Instrumentum wurde Mitte Juni veröffentlicht. Innerhalb einer Woche hielt es das Flaggschiff der Jesuiten "America" für angebracht, „The Catholic Case for Communism“ (Der katholische Fall für den Kommunismus) zu drucken. Das Timing sprach für sich.

Bei der Wiederkunft einer klimaneutralen Welt werden die angeführten Unterdrückungsmaßnahmen - gemeinsam mit anderen bürgerlichen Tendenzen - so kaputt sein wie der Verbrennungsmotor.
(Kein Scherz. Ein ausgewähltes Komitee des britischen Parlaments schlägt vor, alle privaten Fahrzeuge bis 2050 zu verbieten. Im Januar dieses Jahres hat Sacramento ein Gesetz verabschiedet, das den Verkauf von Fahrzeugen mit  Verbrennungsmotoren ab 2040 im gesamten Bundesstaat verbietet.)
Unsere Synode weist über die Kulturen der Ureinwohner- in „facettenreicher Harmonie“ mit „dem Leben des Universums und der gesamten Schöpfung“ auf die Zukunft hin.


Dienstag, 6. August 2019

Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes über "Urbane Legenden und die Amazonas-Synode" und die Amazonas-Regionm wie die Autoren des Instrumentum Laboris sie sehen, als von "edlen Wilden" bewohntes "neues Trianon".  Hier geht´ s zum Original:  klicken 

 "URBANE MYTHEN UND DIE AMAZONAS-SYNODE"
"Jeder englische Leser kennt ein Dorf, irgendein Dorf, irgendwo, in dem die Grundstückspreise ein gutes Stück über den Einkommen der jeweiligen Landbevölkerung liegen, die diese Grundstücke noch im Jahr zuvor bewohnt hat. Denn diese Grundstücke samt ihren Häusern sind als Ruhestandssitze oder Ferienwohnungen für „Besserverdienende“ aufgekauft worden.
Wenn ein Mann sein Berufsleben in einem Büro in der Innenstadt verbracht hat und täglich in bis zum Platzen überfüllten Verkehrsmitteln zwischen dort und einer Schlafsiedlung am Stadtrand hin- und hergependelt ist, dann träumt er vom Ruhestand in einem (gründlich renovierten) Bauernhaus mit einladend um den Eingang drapierten Stockrosen.

Ein idealisiert ausgemaltes ländliches Idyll ist die direkte Folge und ein Produkt der Verstädterung.
Das war schon immer so.

Theocritus begründete eine Tradition europäischer Dichtung zum Lobe des Landlebens, während er in der großen Bibliothek von Alexandria saß, einer der Megalopolen der antiken Welt.
Auf der einen Seite bemühte er sich um die einträgliche Gunst von Ptolemäos II., auf der anderen träumte er von einer Welt ländlicher Schlichtheit, in der Schäfer und Kuhhirten des dichterischen Wettstreits pflogen, während ihre braven Herden graziös und nachhaltig vor sich hin grasten.
In diesem Genre war das größte Problem das wirre Haar der Hirtinnen, doch das machte gar nichts, solange die Hirten sich nur einbilden konnten, zärtlich in diesem Haar verstrickt zu sein.
Vergils Begierden mögen Knaben zugeneigt gewesen sein, doch in der Welt seiner Hirtengedichte fehlt es nie an ein oder zwei Hirtinnen, die aufreizend davon laufen, um sich hinter den Weiden zu verstecken.

Und der gleiche städtisch geprägte Vergil war einer der Höflinge, die miteinander um Rang und Einkommen in der Halsabschneider-Kultur  des neuen kaiserlichen Rom wetteiferten. Wandgemälde in Pompeii berichten uns davon, daß solche mythischen Landschaften in den Wohnhäusern der städtischen Elite recht beliebt waren.
Schon Horaz hat in seiner Epode II diese Art von urbaner Legend  durchschaut, aber ich vermute, daß weder Marie Antoinette noch ihre Hofdamen die Epoden lasen, als sie ihre Lämmer im Petit Trianon weideten.
Und nun meldet sich Trianon mit einem großen Auftritt zurück. Die Gemeinde der Liebhaber des Landlebens hatte nie so genau gewußt, wo das Land ihrer Träume zu finden war – sie wußten nur , daß es weit weg sein mußte von den Hochhausschluchten und den überfüllten, schmutzigen Straßen von Metropolis.
Lag es in Arkadien? Auf Sizilien? In Shropshire? Versailles? Aber jetzt ist es heraus: In Amazonien! Amaryllis mit dem wirren Haar ist mitsamt ihrem Melkschemel an den Amazonas umgesiedelt! Endlich haben Jorge „Das Lehramt bin ich“-Bergoglio und seine vom Geist erfüllten Höflinge das Geheimnis gelüftet: In Amazonien wartet das größte Super-Trianon aller Zeiten auf seine Erbauer.
In Amazonien ist Rousseaus Wilder noch wirklich edel und weiß in glücklicher Ahnungslosigkeit nichts von der felix culpa noch von dem talis et tantus Redemptor.

Nichts wie hin (am besten mit dem Ruderboot, die kleine schwedische Greta Wienochmal bringt euch hin). Nimm die Kamera mit und mach Bilder von Kasper, der seine Füllen hütet, und Marx, wie er auf der Panflöte spielt. Dein Gesicht könnte in einem Selfie zusammen mit Hans Küng erscheinen, wie ihr von verführerischen (aber garantiert eingeborenen) Nymphen mit Äpfeln beworfen werdet!

Wie Kardinal Gerhard Müller bemerkt hat: „Es ist sicher sehr schön, am Rhein zu sitzen und vom Amazonas zu träumen“. Es ist schon irritierend, wie oft dieser Mann den Nagel exakt auf den Kopf trifft. Klar, daß man den entlassen mußte. Was für ein Glück, daß PF ihn zum Schweigen gebracht hat."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Sonntag, 14. Juli 2019

Nach dem Abkommen ist die Lage für die romtreuen Katholiken in China schlimmer als zuvor.

Steven Mosher berichtet für LifeSiteNews über die aktuelle Situation der Katholischen Kirche in China- nach Implementierung des Vatican-China-Abkommens- (das nicht einmal den Namen Abkommen verdient).

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"NACH DEM VATICAN-ABKOMMEN VERSUCHT CHINAS KOMMUNISTENFÜHRER  IMMER NOCH, DIE  RELIGIONEN AUSZURADIEREN" 

Inzwischen ist jedem klar, anscheinend sogar Vatican-Diplomaten- daß die Dinge für die katholische Kirche in China von schlecht zu schlechter gehen. Das geheime Chna-Vatican.Abkommen, das der Katholischen Kirche in China ein bißchen Schutz gewähren sollte, ist statt dessen auf den Kopf gestellt worden. Es wird von den kommunistischen Machthabern auf perverse Weise benutzt, um die seit langem leidende aber treue Katholische Untergrundkirche zu zerstören während der Vatican schweigend zuschaut.

Die kommunistischen Autoritäten informieren die unterirdischen Bischöfe, Priester und Laien mit, daß das neue Abkommen sie nicht nur dazu verpflichtet, sich bei der Regierung anzumelden, sondern sich auch der sogenannten „Katholischen Patriotischen Vereinigung“ anzuschließen. Diese weigern sich fast alle, das zu tun Ich weiß, daß die Patriotische Vereinigung nicht mit Rom in Verbindung steht.

Zur Strafe haben die Kommunisten begonnen, Widerstandleistende zu verhaften und ihre Kirchen und Schreine abzureißen. Besonders betroffen ist die Untergrunddiözese Fengxiang in der Provinz Shaanxi. Am 4. April 2019 wurde eine neu erbaute Kirche in der Diözese, die sich noch im Bau befindet, zerstört, während die Gemeindemitglieder entsetzt zuschauten.

Aber auch jahrhundertealte Kirchen und Heiligtümer werden in Schutt und Asche gelegt. Letzten Oktober, kurz nach der Unterzeichnung des chinesisch-vatikanischen Abkommens, wurde das wunderschöne Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Berg in der Provinz Yunnan dem Erdboden gleichgemacht.


Der Vatikan scheint vor dem Druck auf die Bischöfe und Priester, sich der schismatischen katholischen patriotischen Vereinigung anzuschließen, die Augen zu verschließen. Vielleicht mit der Begründung, daß dies ein sicherer Hafen für die Katholiken in China sein könnte, aber dies ist ein Irrtum. Ein „patriotischer“ Bischof zu sein, bietet keine automatische Immunität vor Verfolgung. Eine „patriotische“ Gemeinde zu sein, schützt die Pfarrkirche auch nicht unbedingt vor der Abrissbirne.


Montag, 1. Juli 2019

Marco Tosatti fragt, ob ein Karl Rackete an Stelle einer Carola eine ebensolche Wirkung erzielt hätte....

Marco Tosatti stellt sich bei Stilum Curiae die Frage, ob sich das Dramolett um die die Sea-Watch3  auch so absgespielt hätte, wenn statt der Carola ein Karl am Ruder gestanden hätte....und kann sich einen kleinen Seitenhieb auf die Einparkkünste der Kapitänin nicht verkneifen.
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"DIE ARMEN CAROLAS, SO AUSGENUTZT UND SO GETÄUSCHT..." 
Wenn am Ruder der Sea-Watch Karl Adolph Rackete gestanden hätte und nicht Carola wäre das alles nicht passiert. Natürlich nicht die Fakten, die waren vorgegeben. Aber der unglaubliche Handel mit Menschen, die nach zwei Wochen (zwei Wochen!) auf See nach Lampedusa verschifft wurden, um einen nicht existierenden Notfall vorzutäuschen, hätte nicht die die kleine Ikone, das kleine Heiligenbild gefunden, das nötig war, um Sympathie für eine kriminelle Aktion oder mehrere kriminelle Handlungen zu erzeugen. 

Wenn es irgendein guter Karl gewesen wäre, würden ihm die Bischöfe (Bischöfe?- sag mal....) einen Empfang bereiten und die Zeitungen wären nicht volle Artikel, in denen Kolleginnen in permanentem Rückgriff auf männlich Privilegien Carola als Bannerträgerin einer neuen Ära begrüßen, die den Frauen jetzt endlich ermöglicht, kühne Gesten zu vollführen. So als ob es vorher- aber hier fehlt die Geschichte und der feministische Enthusiasmus ersetzt das Studium, Wer weiß, ob sie nie von einer gewissen Jeanne d´Arc  gehört haben, der Frankreich die Fundamente seines einheitlichen Staates verdankt, oder von einer gewissen Alexandra David Neel oder von Valentina Terskhova, der ersten Astronautin oder von einer gewissen Marie Curie oder Amelia Earhart, die 1931 den Höhen-Weltrekord aufstellte.... Zum Glück gibt es eine Reihe so großartiger Frauen, auch in Zeiten, in denen von rosa Quoten nicht die Rede war (überlegen Sie, wie sehr Katharina die Große, Zenobia oder Elizabeth I eine Quote benötigt hätten).

Nachdem das gesagt ist, erscheint es ein wenig lächerlich Carola feministische Monumente zu errichten, die es übernommen hat, ein Schiff zu  steuern (und das nicht allzu gut, wenn man die Endphase betrachtet) und die dann höchstwahrscheinlich Anordnungen ausgeführt hat, die ihr von Besitzern und Führungskräften übermittelt wurden, d.h. von Personen, die -hinter ihrem Rücken- die Strategie organisiert und umgesetzt haben, endlich das steinige Lampedusa erreichen konnte. 
Und die jeden Monat ihr Gehalt bezahlen. Aber zur Mythenbildung um eine Heldin  reicht das nicht aus. Und was für eine Heldin ist sie, wenn sie keine verzweifelte heroische Geste vollführt- ganz allein- bewegt von heroischen humanitären Impulsen einer nichtexistenten Notlage? 

Mittwoch, 22. Mai 2019

Wenn Kardinäle in die politische Arena steigen und sich in den Europa-Wahlkampf einmischen

Marco Tosatti gibt bei Stilum Curiae einen kurzen, kritischen Kommentar Agostino Nobiles zu den eher peinlichen Kommentaren der Kardinäle Parolin und Bassetti zu Worten und Gesten des italienischen Innenministers Salvini in Mailand wieder.
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"NOBILE KOMMENTIERT DIE WORTE PAROLINS UND BASSETTIS. LISTIG VIELLEICHT, SCHARFSICHTIG NICHT GERADE."
Liebe Freund und Feinde von Stilum Curiae, Agostino Nobile hat uns eine Reaktion auf die Erklärungen des Staatssekretärs Kardinal Pietro Parolin -zu den Worten Matteo Salvinis in Mailand geschickt; und eine Reaktion auf die Eröffnungsrede Kardinals Gualtiero Bassetti, bei der Generalversammlung der CEI. Ein kurzer Text, der aber unserer Meinung nach die Situation unserer Kirchenoberen sehr gut beschreibt. 

                           
                    Die kirchliche Schläue bestätigt das Bergoglio-Programm
Pietro Parolin, Staatssekretär: "Ich glaube, daß Parteipolitik trennt. Gott aber ist für alle. Gott für sich selbst anzurufen, ist immer sehr gefährlich". Ein unglücklicher Kommentar, der mit der Geschichte kollidiert. Es würde genügen, sich an den Kreuzritterschild der Democrazia Cristiana zu erinnern. Eine Partei, die Italien 52 Jahre lang geleitet hat, es nach den Zerstörungen des I. und II. Weltkriegs unter die ersten Wirtschaftsmächte der Welt gebracht hat. Sicher ist -wenn man einen Blick auf die täglichen Massaker an Christen durch islamische Hand wirft, daß es tatsächlich gefährlich ist, Allah für sich selbst anzurufen.
Aber wir sehen nicht, wo die Gefahr beim Christlichen Gott ist. Es wird wegen dieser bizarren Vermutung sein, daß die Imame von den Bergoglianern während der Messe in die Kirchen eingeladen werden, während sie Salvini verurteilen, weil er die christlichen Wurzeln Europas erwähnt hat?

Für Gualtieri Bassetti, Präsident der CEI "ist das Problem nicht zuerst Europa sondern Italien [...] Aber Vorsicht! Man lebt nicht von Erinnerungen, Rückbesinnungen auf Traditionen und religiöse Symbole oder äußerliche Verhaltensformen!"

Teilweise bedeuten die beiden Schlußworte, eingefügt, um die formulierte kosmische Gemeinheit verdaulicher zu machen, daß für die Kirche 2 Jahrtausende christlicher Geschichte abgeschafft werden müssen. Bassetti weiß sehr gut, daß eine Gesellschaft ohne Tradition und Gedächtnis, die er listig als "Erinnerungen" definiert, eine Nicht-Gesellschaft ist, die die Tore für eine Kultur öffnet, die sich ihrer eignen Wurzeln bewußt ist. Zufällig der Islam.

Aus Brüssel kommen "Vorschläge", die in allen Staaten der EU Abtreibung, Euthanasie, Schwulen-Ehe und die irreguläre Einwanderung Hunderttausender junger Muslime einführen wollen. Trotz dieser makroskopischen Beweise, ist für den Präsidenten der CEI nicht Europa das Problem sondern Italien.

Die reinen Seelen Parolin-Bassetti bestätigen, daß Listigkeit kein Synonym für Scharfblick ist.
Deshalb danken wir ihnen für ihre- wenn auch verschleierte Klarheit.

Quelle: Stilum Curiae, A. Nobile

Donnerstag, 16. Mai 2019

Fundstück

Oliver Maksan schreibt in einem Leitartikel für "Die Tagespost" , was zur Aktion "Maria2.0"  gesagt werden mußte.
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Unter dem Titel

"Leitartikel: Führung statt Stuhlkreise"

beginnt der Artikel so; 

"Der Kirchenstreik „Maria 2.0“ und der Reformdruck „von unten“ offenbaren ein falsches Kirchenverständnis. Dem haben die Bischöfe aber selbst Vorschub geleistet." 


Quelle: Die Tagespost, O. Maksan

Montag, 5. November 2018

"Victimismus" - emotionales Instrument der Manipulation

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"VICTIMISMUS- NÜTZLICHES INSTRUMENT DER MASSENMEDIEN FÜR DIE EMOTIONALE MANIPULATION."

Marco Tosatti:
"Liebe Stilumcurialisten, heute veröffentlichen wir einen Gastkommentar von Agostino Nobile, Autor von "Antichrist Superstar" und von "Was die Katholiken wissen müssen"(im Segno-Verlag) und von verschiedenen Artikeln im blog "Chiesa e postconcilio", bei Radio Spada und bei "Riscossa Cristiana" . Es ist ein Kommentar, der einige der bei den  großen Medien und im Allgemeinen in der Öffentlichen Meinung am weitesten verbreiteten emotionalen und manipulativen Mechanismen ins Visier nimmt.
Gute Lektüre!"

            "Wenn der Victimismus politisch wird"

"Die Psychologie ist keine exakte Wissenschaft, aber sie inspiriert uns oft. Die von Victimismus betroffenen Personen- in Italien auch als "Calimero-Syndrom" definiert- verdrehen die Wirklichkeit, um anderen die eigene Verantwortung zu übertragen. Wahrscheinlich ist das die am weitesten verbreitete Tendenz.  Wer von uns kennt nicht wenigstens ein chronisches Opfer? 
Auf ihre egozentrische Art minimieren sie das Unglück anderer und vergrößern ihr eigenes. 
Der auffällige Victimismus kann kluge Menschen in die Flucht schlagen, aber die Listigeren sind in der Lage, bei ihrem Gesprächspartner die Türen des Mitleids zu öffnen. Und genau in diesem Augenblick kommt ihre Lieblingsstrategie ins Spiel: die emotionale Manipulation. 

Das ist eine Waffe, die sie- wenn sie ihr Ziel erreichen wollen- dazu benutzen, um die Oberhand zu gewinnen und den imaginären Feind zu beschmutzen. Sie behaupten diskriminiert und mißhandelt zu werden, um ihren Durst nach Rache und Unterdrückung zu stillen. Unfähig, die eigene Verantwortung u übernehmen, werden sie von Pseudo-Opfern zu Tyrannen.

Die Methode der emotionalen Manipulation ist sowohl in Diktaturen als auch in Demokratien unfehlbar. Die Diktatoren benutzen die Technik des Victimismus, um die Seelen der Massen zu entzünden, indem sie ihnen Wiedergutmachung für angebliche Ungerechtigkeiten versprechen. 
Victimismus ist eine so mächtige Waffe geworden, daß die gegenwärtigen Demokratien daran denken, ihn per Gesetz einzuführen. Es sind die Männer und Frauen der Regierung, die entscheiden, wer Opfer ist und wer nicht. 

Dienstag, 7. August 2018

Leseempfehlung

Jedem, der der Veröffentlichung der Fortsetzung des Fantasy-Opus "Die Päpstin" mit symptomatischen Vorboten einer mittelschweren Allergie entgegengesehen hat- sei die Lektüre der kritischen und kenntnisreichen Zusammenfassung auf dem blog "Nolite Timere" empfohlen.
Der erste Teil dieser Zusammenfassung ist - unter dem Titel:

"Die Päpstin, Teil 1: Der böse Patriarch, die schöne Heidin, die weise Kräuterfrau und der tolerante Philosoph"


hier zu finden:  klicken   und die Fortsetzungen auch. Dank an den Autor! 

Quelle: nolitimere


Dienstag, 10. Juli 2018

Noch ein Fundstück

Peter Hahne berichtet in der Tagespost von einem Erlebnis in einem bundesdeutschen Krankenhaus
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Titel:

"WENN KULTUREN ZUSAMMENSTOSSEN"

Montag, 2. Oktober 2017

Ist Europa in vier Jahren muslimisch?


Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae die Voraussagen des französischen Ökonomen Charles Gave über die demographische Entwicklung in Frankreich und Europa- und das vorhersehbare Überwiegen des Islams.
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"EUROPA IN 4 JAHREN MUSLIMISCH? NACH EINEM FRANZÖSISCHEN WIRTSCHAFTSFACHMANN JA. ABER ES GIBT AUCH WELCHE, DIE ANDERER MEINUNG SIND"

"Im Rahmen von 40 Jahren -auf der Basis der aktuellen demographischen Tendenzen, nimmt die Basis der ansässigen Bevölkerung in Frankreich und in anderen europäischen Ländern auf so dauerhafte Weise ab, daß es eine muslimische Mehrheit geben wird. Und dies ist die Schlußfolgerung -natürlich mit Spielraum für Diskussion und Dissens, wie immer in Fällen langfristiger Projektionen, eines französischen Gelehrten und Ökonomen, Charles Gave, der sie für seinen think-tank "Libertés" veröffentlichte. Gave spricht von einem allmählichen "Verschwinden der europäischen Bevölkerung" angesichts robuster muslimischer Geburtenraten.

Gave ist der Präsident von Gavekal Research. Sein Artikel mit dem Titel: "Die weiße Pest" ist gefährlich bestätigt er für "meine persönliche Würde und für meine Möglichkeit von unserer schönen Demokratie gehört zu werden".
Gave hat seine Schlüsse gezogen, indem er die Geburtenraten der französischen Frauen: 1,4- mit denen der muslimischen Frauen: 3,4- verglich. Nach Gave sind von den 67 Millionen Franzosen cirka10 Prozent- das sind 67 Millionen- Muslime. Die Geburtenrate eruopäischer Frauen liegt um 1,6.

Hier die Schlußfolgerungen von Charles Gave: "Im Verlauf der nächsten 40 Jahre ist es so gut wie sicher, daß die Mehrheit der Bevölkerung in Österreich, Deutschland, Spanien, Italien, Belgien und den Niederlanden muslimisch sein wird. Das sind keine Vorhersagen sondern Berechnungen und sie beinhgalten noch nicht die neuen Immigranten."
Der Prozess könnte sich sogar noch beschleunigen, wenn die Einwanderung von Muslimen in Frankreich und anderen europäischen Staaten so weiter geht. "Unser Staat wird enden, wenn die Demographie sich ändert, einfach weil wir eine Minderheit in unseren eigenen Ländern sein werden und die Mehrheit sich nicht auf die alten Jeremiaden der 68-er achten wird, deren Autoren alle gestorben oder in Pension sein werden."

Und er fährt fort: "Die große, immense Nachricht der nächsten dreißig oder vierzig Jahre wird so das Verschwinden der europäischen Bevölkerung sein, deren Vorfahren die moderne Welt geschaffen haben. Und mit dieser Bevölkerung  werden auch die verschiedenen und gegensätzlichen europäischen Nationen verschwinden, die den immensen Erfolg des alten Kontinents seit mehr als 500 Jahren ermöglicht haben."

Gave erteilt keine religiöse Lektion, eher einbe agnostische zu dem, was ein islamisches Europa  zur liberalen Demokratie  und der Redefreiheit sagen würde: "Ich sage nicht, daß das schlecht oder gut ist. Ich sage nur, daß das notwendigerweise Einfluß auf unser politisches System haben wird."

Die Schlußfolgerungen von Charles Gave werden vom Gatestone-Institut nicht geteilt, nach dessen Überzeugung dieser Prozess viel länger dauern könnte.
Und man weiß nicht, was in Europa in 10 Jahren aus dem Islam geworden sein wird. Dreu Godefridi, Analyst bei Gatestone, erinnert daran, daß Europa vor nur zwei, drei Generationen noch christlich war und von dieser religiösen Glut sehr wenig übrig geblieben ist. Godefridi erinnert daran, daß 2015 in Frankreich -Dank der legalisierten Abtreibung- 204.000 Kinder nicht geboren werden konnten- gegenüber 760.421 Geburten.

"Brutale Botschaft ist, daß die Europäer nicht genug Kinder haben. Und das hat nichts mit dem Islam zu tun: diese "Krankheit ist ganz selbstgemacht." Erst vor wenigen Tagen gab es eine Nachricht, daß im dritten Jahr in Folge der häufigste Name neugeborenener Briten Mohammed ist."

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti





Mittwoch, 13. September 2017

"Haltet den Dieb!"

Nachdem der Kardinal höchstpersönlich durch seine Konsistoriumsrede in Vorbereitung der Familiensynode für eine tiefe Spaltung (manche sprechen von einem latenten Schisma, andere von einem manifesten) und ihre Folgen innerhalb der Katholischen Kirche gesorgt hat, möchte er jetzt wenigstens die Fassade kitten- im Sinne Potemkins.
Daß er keine wesentlichen, eine Vereinigung so gut wie unmöglich machenden Unterschiede zwischen Katholizismus und Protestantismus erkennen kann, heißt nicht, daß es die nicht gibt sondern läßt eher Zweifel an seinem Sehvermögen und seiner luthergetrübten Sicht aufkommen.

Sonntag, 6. August 2017

Reformen und ihre Folgen....oder was die Austrittszahlen sagen

Pater Santiago Martin, Pfarrer der Gemeinde Maria Virgen Madre in Madrid, macht sich  bei "Religion en Libertad " Gedanken über die Auswirkungen der Theologie der Herren Rahner, Congar und Häring. Gefunden haben wir seine Ausfühurngen bei BenoîtXVI-et-moi (merci!) 
Hier geht´s zum Original:  klicken


             "WAS DIE NEUE REFORM GARANTIERT"
"Als Kardinal Wojtyla 1978 zum Papst gewählt wurde, kam nicht nur eine konkrete Person-von hohem intellektuellen und moralischen Wert, sondern auch ein Volk, das polnische Volk ins Pontifikat.
Die Vitalität, die Treue und der Widerstand, die der Katholizismus in Polen gezeigt hatte (zu Zeiten des Kommunismus) waren die Garantie, daß  es das war, was der junge Kardinal von Krakau repräsentierte und was die wählenden Kardinäle besonders bedacht haben. Sie haben sich nicht geirrt.

Seit Jahren- weit über die attraktive und populäre Persönlichkeit von Papst Franziskus hinaus, ist die Linie, die in der Kirche vorzuherrschen scheint, die die zentraleuropäischen Achse kennzeichnet (Belgien. Deutschland, Österreich) mit Persönlichkeiten wie Danneels, Kasper, Marx und Schönborn.
Sie liefern Ideen denen dann andere Personen folgen. Hinter ihnen steht das Werk der Theologen Karl Rahner, Jesuit, Yves Congar, Dominikaner und Bernard Häring, Redemptorist. 
Auf die Art, daß drei der intellektuellen Väter des II.Vaticanischen Konzils- die heute verschwunden sind, EInfluß auf die Gegenwart haben- durch ihre spirituellen Kinder.
Auch wenn der polnische Papst bei der Wende, die er der Kirche verordnete,  durch die Vitalität einer Kirche des Widerstands unterstützte, müssen wir uns fragen, welches die Garantien sind. die die Kirche in der Gegenwart ideologisch markieren? Wie sind deren Kirchen (in Belgoien, Deutschland, Österreich)? Sind die Kirchen voll oder leer? 
Mit anderen Worten -mehr als 50 Jahre nach der Anwendung der Thesen, die sie verbreiten werden, was sind ihre Resultate gewesen? 

Die Realität ist eine ziemlich sture Dame. Man kann mit ihr nicht verhandeln.  Sie beharrt und beharrt immer noch, bis sie bewiesen hat, daß sie Recht hat. Und es bewahrheitet sich das "contra facta non valent argumenta"
Und die Realität sagt uns, daß die Resultate dort, wo die Theorien am intensivsten verwirklicht wurden, am katastrophalsten waren. Wie z.B. das in Deutschland.
Mit der Disziplin und der Genauigkeit, die für sie typisch ist, haben die Deutschen die Jahreszahlen veröffentlicht. Bei dieser Gelegenheit wurde bekannt, daß die Zahl derer, die die Kirche verlassen haben, etwas kleiner ist als im vorangegangenen Jahr, statt 180.000 haben nur 160.000 Deutsche darauf verzichtet, zur Katholischen Kirche zu gehören.
Das ist ein Desaster ohne Mittel zur Linderung  weil sie- die Kirche in Deutschland- das selbst dadurch nicht rechtfertigen kann, daß sie sagt,  daß die, die gehen, das tun, weil sie einer konservativen Kirche entfliehen.
Deshalb gibt es keinerlei Rechtfertigung außer der. daß die Kirche, die sich müht, ihr pastorales Modell dem gesamten Katholizismus aufzwingen zu wollen, sich Jahr für Jahr ihrem völligen Ruin weiter nähert.


Mittwoch, 3. Mai 2017

Was ein Ägypter und islamischer Intellektueller über den Besuch von Papst Franziskus in der Al-Azhar-Universität denkt

Loula Lahham hat nach dem Besuch des Papstes in Ägypten, den Islamgelehrten Islam Béheiri für Asia News interviewt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PAPST: DIE VERSÄUMTE GELEGENHEIT BEI AL AZHAR"  SAGT DER ISLAMGELEHRTE ISLAM BEHEIRI (DER SICH BZGL DER KREUZZÜGE IRRT)


"Islam Béheiri ist ein islamischer Intellektueller, der seit kurzem aus dem Gefängnis gekommen ist,
nachdem er von der ägyptischen Justiz zu einer Haftstrafe verurteilt worden war, weil er Al-Azhar, 
die wichtigste muslimische Instanz der Welt, kritisiert hatte.
Die Worte, die er zuvor geäußert hatte, wurden als Diffamierung des Islam angesehen.
Er wurde zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt, die dann auf 1 Jahr reduziert wurden. 
Schließlich - im vergangenen Dezember - kam das Amnestie-Dekret des Präsidenten - das zur vorzeitigen
Entlassung führte und in der Folge hat Béheiri seine Tätigkeit als Kritiker und Gelehrter wieder aufge-
nommen. Behéiri hat viele Appelle zur Reform des religiösen Diskurses und für eine neue Interpreta-
tion der klassischen Bücher der islamischen Jurisprudenz lanciert.
Texte, die seiner Meinung nach, in einigen Passagen eine wahre Hymne auf die Gewalt sind.

Im Verlauf unseres Gespräches wollte er seine eigene Lesart des Interviews anbieten, das der Groß-
Imam Amad Al-Tayeb vor Papst Franziskus - im Zusammenhang mit der von der Islamischen
Universität veranstalteten Internationalen Friedenskonferenz am vergangenen 28. April gegeben hat.


Hier folgt das Interview mit Islam Behéiri:

Was denken Sie über den Besuch von Papst Franziskus, der mehrmals einen Zusammenhang 
zwischen Gewalt und Islam und Gewalt abgelehnt hat? 

"Es war eine große Ehre für uns, daß der Papst nach Ägypten gekommen ist. Er hat hier und zuvor 
viel von Ägypten gesprochen, und hat sein Beileid für alle erlittenen Verluste ausgedrückt.
Meiner Meinung nach stellt er perfekt die Lehren des Christentums dar, wie Toleranz, und wollte 
nicht die wahren Gründe für Gewalt auf dem Boden von Religion ansprechen. 
Er versucht tatsächlich, eine neue Seite aufzuschlagen und einen Neuanfang mit den Repräsentanten 
des Islam zu beginnen.
Diese sogenannte "Friedenskonferenz"  hatte auf globaler Ebene einen enormen Erfolg bei den Medien, wird aber in der Realität der Dinge nichts ändern.
Es gibt nichts Spezifisches für den Kampf gegen den Terrorismus. 
Wenn sie sich einbilden, daß der Terrorismus auf religiöser  Basis auch nur einen Schritt rückwärts 
macht, sind sie Träumer. Es ist noch zu früh.
Keiner will sich diesen Ideologien entgegen stellen und so wird Daesh [arab. Synonym für ISIS] mit
seinen Aktionen fortfahren."

Freitag, 28. April 2017

Der Papst in Ägypten

Giuseppe Rusconi hat für "rossaporpora" Pater Samir Khalil Samir zur bevorstehenden Papstreise nach Ägypten interviewt.
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"DER PAPST IN ÄGYPTEN:  INTERVIEW MIT DEM JESUITEN SAMIR KHALIL SAMIR"

Zum breitgefächerten Gespräch mit dem ägyptischen jesuitischen Islamologen über die bevorstehende Reise von Papst Franziskus nach Ägypten.
Wer und wieviele sind die Kopten? Orthodoxe Kopten und Katholiken. Die forschreitende Islamisierung Ägyptens auch Dank der Gelder aus Saudi-Arabien. Nasser und das Oberhaupt der Muslimbrüder. Al-Azhar, der Koran aus Mekka und der aus Medina. Die Kreuzzüge, die Reaktion von Fundamentalisten? Aufrichtige Muslime, die Erwartungen, was der Papst sagen wird.

"In einem Palazzo an der Ecke des Platzes Santa Maria Maggiore, da wo die Via Carlo Alberto beginnt, die zur Piazza Vittorio führt hat eine besondere Institution Raum gefunden, die vor 100 Jahren von Benedikt XV gegründet wurde: das Päpstliche Orientinstitut "Sitz für Höhere Studien zu Fragen des Orients".
1922 hat Pius IX es den Jesuiten anvertraut und in deren Händen ist es bis heute- 2017- geblieben.
Und dort finden wir deshalb einen ziemlich bekannten Jesuiten, einen Islamologen mit gutem internationalen Ruf, den wir darum bitten wollen, ein Licht auf die wichtige apostoligische Reise zu werfen, die Franziskus morgen und übermorgen nach Ägypten unternehmen wird:
es ist Pater Samir Khalil Samir. Am 19. Januar 1938 in Kairo geboren, seit 1955 Jesuit, seit 43 Jahren Dozent am Päpstlichen Orient-Institut und seit 31 Jahren auch an der Sankt-Joseph-Universität in Beirut, wo er ein Zentrum für Dokumentation und Arabisch-Christliche Forschung (CEDRAC) gegründet hat und leitet.

79 Jahre alt, in guter Form, mit einem weißen Bärtchen und lebhaften, neugierigen Augen hat Pater Samir- der u.a. auch erstrangige Mitarbeiter der Spezialsekretärs der Bischofssynode zum Mittleren Orient (10.-24. Oktober 2010) war, hochgeschätzt von Benedikt XVI - uns in einem Raum im ersten Stock empfangen.
Und das Gespräch hat lange gedauert.
Wir erinnern daran, daß Papst Franziskus am ersten Tag den ägyptischen Präsidenten al-Sisi (mit entsprechenden Reden), den Groß-Imam von Al-Azhar (dto) den koptischen Papst Tawadros II (dto) treffen und am Abend von 300 Jugendlichen begrüßt werden wird, Am zweiten Tag sind eine Messe im Stadion der Luftwaffe (25.000 Plätze), ein Mittagessen mit den ägyptischen Bischöfe und eine Begegnung mit dem Klerus und den Seminaristen Ägyptens (Rede des Papstes) vorgesehen.

Donnerstag, 27. April 2017

DAS ÄGYPTEN VON PAPST FRANZISKUS

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die kritischen Äußerungen zweier Jesuiten zur Ägaptenreise des Papstes und seiner Wahrnehmung des Islams.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DAS ÄGYPTEN VON PAPST FRANZISKUS ZWISCHEN REALITÄT UND PHANTASIE" 

Nach Fr. Henri Boulard hat eine weiterer ägyptischer Jesuit und Islamologe in politisch nicht korrekten Worten den kommenden Besuch von Papst Franziskus in Ägypten dargestellt. Sein NAme ist Samir Khalil Samir. Er ist 79 Jahre alt und lehrt am Päpstlichen Orientinstitut in Rom und der Sankt-Joseph-Universität in Beirut.

                                       
                             

Über Pater Boulards Interview mit dem Osservatore Romano haben wir bei Settimo Cielo vor 10 Tagen berichtet

"Islam, Religion of the Sword." The Alarm of an Egyptian Jesuit 
(Islam, Religion des Schwertes", Die Warnung eines Ägyptischen Jesuiten)

Während das ausführlich Interview Giuseppe Rusconis mit Pater Samir heute auf demblog rossoporpora erschienen ist. (/Wir werden es für ´s Beiboot übersetzen.)"

"Papa in Egitto. Intervista al gesuita Samir Khalil Samir"
Der Papst in Ägypten, Interview mit dem Jesuiten Samir Khalil Samir 
Ein must-read um den Hintergrund des Besuchs von Papst Franziskus zu verstehen.

Hier z.B. was Pater Samir über die Al-Azhar-Universität sagt, die so mythologisiert worden ist.


"Das ist nicht primär eine Universität im westlichen Sinne, weil ihre Aufgabe ist, die Imame auszubilden. Sie ist im Wesentlichen eine große islamische theologische Fakultät. Der problematischste und schwerwiegendste Aspekt ist, daß mit den Jahren der Inhalt der Lehre sich nicht geändert hat: die Bücher sind die des XIV. Jahrhunderts. Die Bücher beruhen auf Manualen der vergangenen 7 Jahrhunderte, dem Koran der vergangenen 14 Jahrhunderte. "

Freitag, 7. April 2017

Tweet zum Tage: Der Papst irrt sich...

ITALIEN
"Der Papst irrt sich, der Islam ist nicht der Friede"

Alarm vom Berater Ratzingers, Pater Samirs: "Bergoglio ist Argentinier er kennt also die Muslime nicht. "

"Papst Franziskus kommt aus Argentinien, er kennt den Islam nicht. Er hat in Buenos Aires einen sehr netten Imam gekannt, mit dem er eine gute Beziehung hatte aber gegen seine Unkenntnis des Islams hilft der Dialog nicht.
Bergoglio hat ausdrücklich gesagt, daß der Islam eine Religion des Friedens ist und das ist ganz einfach falsch, spricht Pater Samir mit ruhiger Stimme."

Und hier geht´s zum Gesamtext des Sismografo:    klicken

"DER PAPST IRRT SICH DER ISLAM IST NICHT DER FRIEDE....."
"Papst Franziskus kommt aus Argentinien, er kennt den Islam nicht. In Buenos Aires kannte er einen sehr netten Imam, zu dem er eine gute Beziehung hatte, aber seiner Unkenntnis des Islams hilft der Dialog nicht. Bergoglio hat ausdrücklich gesagt, daß eine Religion des Friedens ist und das ist ein Irrtum- ganz einfach.
Pater Samit Khalil Samir spricht mit ruhiger Stimme zu einer Gruppe von Journalisten, die sich im Borgo Pio wegen der bevorstehenden Reise von Papst Franziskus nach Ägypten versammelt haben, wenn am 28. April den Boden der Al-Azhar-Universität betreten wird, das größte Zentrum für Sunnitische Theologie.
Der Islamologe und Jesuit, Dozent am Päpstlichen Orient-Institut und früher Spezialberater Benedidkts XVI für Islam, Pater Samir drückt diese Bedenken wg. der Haltung Franziskus´gegenüber der Religion Mohammeds ganz natürlich aus, die auch von anderen innerhalb und außerhalb des Vaticans geteilt werden, ohne das offen zu sagen.


Dienstag, 14. März 2017

Sandro Magister: "Katholischer und Päpstlicher Antijudaismus...."

Sandro Magister hat sich des Protestschreibens von Rabbi Laras gegen das die Tora und den jüdischen Glauben herabsetzende Programm der Italienischen Biblistenkonferenz angenommen und hat seine Gedanken dazu bei Settimo Cielo veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original   klicken

"KATHOLISCHER UND PÄPSTLICHER ANTIJUDAISMUS. RABBI LARAS LÖST DEN ALARM AUS"

"Israel, das Volk eines eifersüchtigen Gottes. Konsistenz und Unklarheiten einer elitären Religion."
Schon von diesem Titel der Konferenz geht ein Luftzug aus, der gegenüber den Juden und dem Judentum keineswegs freundlich ist.

Aber wenn man den Originaltext der Präsentation liest, findet man sogar Schlimmeres: "Wenn man von sich selbst als von einem Volk denkt, das auf eine elitäre Weise zu einer einzigartiger Gottheit gehört, hat man sicher ein Gefühl von Überlegenheit der eigenen Religion, das zu Intoleranz, Fundamentalismus und Absolutismus führt, nicht nur gegenüber anderen Völkern sondern auch zur Selbstzerstörung, denn man muß sich fragen, bis zu welchem Ausmaß die göttliche Eifersucht die gewählte Freiheit der Wahl verbrennt oder nicht."

Und dennoch war das der ursprüngliche Titel und Präsentation einer Konferenz , die die Italienische Bibel-Vereinigung für den 11.- 16. September in Venedig geplant hat.

Die Statuten der ABI (Assoziazione Biblica Italiana) sind von der Italienischen Bischofskonferenz approbiert worden und ihre Mitglieder umfassen mehr als 800 Professoren und Gelehrte der Biblischen Schriften, katholisch und nichtkatholisch,
Unter den Sprechern bei der Konferenz im September ist der leitende Biblizist an der Päpstlichen Gregoriana-Universität, der belgische Jesuit Jean-Louis Ska, ein Spezialist für den Pentateuch, hebräisch Torah, die ersten fünf Bücher der Bibel. Allerdings ist kein jüdischer Gelehrter eingeladen worden, zu sprechen.

Aber die Rabbiner konnten nicht still bleiben, Und sie haben sich selbst mit einem Brief  an die ABI hörbar gemacht, der von einem ihrer maßgebendsten Repräsentanten unterschrieben wurde, Giuseppe Laras, worüber als Erster Giulio Meotti am 10. März in Il Foglio berichtete.

Ein ausführlicher Auszug des Briefes wird weiter unten wiedergegeben. Doch zunächst einige Bemerkungen :

"Wenn Rabbi Laras über "Marcionismus", der jetzt mit größerem Nachdruck aufscheint, bezieht er sich auf die Denkschule des griechischen Theologen Marcion aus dem 2. Jahrhundert, die bis heute den eifersüchtigen, legalistischen, kriegerischen Gott des Alten Testaments dem guten, barmherzigen, friedlichen Gott des Neuen Testamentes gegenüber stellt und die Jüdischen Gläubigen des ersten und die Christlichen Gläubigen des letzteren.

Nicht nur das. Laras, an den man sich noch wegen seiner Dialoge mit Kardinal Carlo Maria Martini erinnert- bezieht sich auf Papst Franziskus als einen, der dieses Gegensatz weiter vorantreibt.