am 17. September - am Tag des Hl. Robert Bellarmin - beginnt der 40-tätige Gebets-& -Fastenkreuzzug zu dem Kardinal Burke und Bischof Schneider aufgerufen haben.
Deus Lo Vult!
Heiliger Robert Bellarmin bitte für uns !
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Dienstag, 17. September 2019
Montag, 11. März 2019
Eine Fastenpredigt
Rorate Caeli veröffentlicht heute die Fastenpredigt von Erzbischof em. Luigi Negri
Hier geht´s zum Original: klicken
"ERZBISCHOF LUIGI NEGRI- UNSERE SICHRHEIT IST: CHRISTUS IST MIT UNS."
Eine Fastenzeitmeditation
"Die Reise durch die Fastenzeit muß von Menschen ge,acht werden, deren Herzen von einer Sicherheit erfüllt sind. Diese Sicherheit, die mit der täglichen Existenz versöhnt, ist daß Christus mit uns ist, in enger Umarmung- einer Umarmung die keine menschliche oder übernatürliche Macht je lockern kann
Dann ist das Leben kein individuelles Herumrennen auf der Suche nach der Realität; es ist nicht der Entschluss seine Wünsche und Ziele auf die passendste Weise auszudrücken. Das Leben ist eine Gabe, die jeden Tag durch die in Seiner Kirche gegenwärtige Gnade Christi geschenkt wird.
Deshalb ist unser erster Ansatz in der Fastenzeit der sich dieser Gewißheit zu unterwerfen: in dieser Realität zu leben. Die Realität ist nicht von selbst in die Welt hinaus zu gehen im Bemühen,. Gott weiß was zu erobern, das Leben ist eine Gabe, die uns gegeben wird, die wir mit aller Macht des Verstehens und der Liebe umarmen müssen, die wir in unseren Herzen haben. Diese Gewißheit- daß wenn Christus mit uns ist, niemand gegen uns sein kann- die intellektuelle und moralischer Basis -aber ich würde gern sagen, sogar die psychologische und emotionale Grundlage des Christlichen Lebens.
Das Christliche Leben ist ein Leben, das Christus übergeben ist, seinem Willen unterworfen,weil es druch den Willen Christi angenommen und geliebt wird, das diese Stärke des Geistes, die die Existenz Christi in uns sichtbar werden läßt und auch unsere Existenz Tag um Tag wiederbelebt.
Das Leben ist dann eine Gnade des Glaubens, in dem Sinne, daß nur der Glaube uns ermöglicht, in die Ursprünge des Lebens einzutauchen und uns veranlaßt, das Leben als Reise mit Christus, Christus folgend, zu leben, so daß Seine Verheißungen in uns erfüllt werden.
Diese Gewißheit und diese Frage prägen den wertvollen Kett- und den Schussfaden des Alltags in der Fastenzeit. Sie formen jenen kostbaren Kett-und Schußfaden, die dem frommen Leben immer neue Bedeutung verleiht, d.h. der Praxis der Barmherzigkeit, der Fähigkeit unsere Herzen für unsere Brüder zu öffnen, die die kostbaren Perlen des christlichen Lebens bilden, insbesondere auf dem Weg durch die Fastenzeit.
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"ERZBISCHOF LUIGI NEGRI- UNSERE SICHRHEIT IST: CHRISTUS IST MIT UNS."
Eine Fastenzeitmeditation
"Die Reise durch die Fastenzeit muß von Menschen ge,acht werden, deren Herzen von einer Sicherheit erfüllt sind. Diese Sicherheit, die mit der täglichen Existenz versöhnt, ist daß Christus mit uns ist, in enger Umarmung- einer Umarmung die keine menschliche oder übernatürliche Macht je lockern kann
Dann ist das Leben kein individuelles Herumrennen auf der Suche nach der Realität; es ist nicht der Entschluss seine Wünsche und Ziele auf die passendste Weise auszudrücken. Das Leben ist eine Gabe, die jeden Tag durch die in Seiner Kirche gegenwärtige Gnade Christi geschenkt wird.
Deshalb ist unser erster Ansatz in der Fastenzeit der sich dieser Gewißheit zu unterwerfen: in dieser Realität zu leben. Die Realität ist nicht von selbst in die Welt hinaus zu gehen im Bemühen,. Gott weiß was zu erobern, das Leben ist eine Gabe, die uns gegeben wird, die wir mit aller Macht des Verstehens und der Liebe umarmen müssen, die wir in unseren Herzen haben. Diese Gewißheit- daß wenn Christus mit uns ist, niemand gegen uns sein kann- die intellektuelle und moralischer Basis -aber ich würde gern sagen, sogar die psychologische und emotionale Grundlage des Christlichen Lebens.
Das Christliche Leben ist ein Leben, das Christus übergeben ist, seinem Willen unterworfen,weil es druch den Willen Christi angenommen und geliebt wird, das diese Stärke des Geistes, die die Existenz Christi in uns sichtbar werden läßt und auch unsere Existenz Tag um Tag wiederbelebt.
Das Leben ist dann eine Gnade des Glaubens, in dem Sinne, daß nur der Glaube uns ermöglicht, in die Ursprünge des Lebens einzutauchen und uns veranlaßt, das Leben als Reise mit Christus, Christus folgend, zu leben, so daß Seine Verheißungen in uns erfüllt werden.
Diese Gewißheit und diese Frage prägen den wertvollen Kett- und den Schussfaden des Alltags in der Fastenzeit. Sie formen jenen kostbaren Kett-und Schußfaden, die dem frommen Leben immer neue Bedeutung verleiht, d.h. der Praxis der Barmherzigkeit, der Fähigkeit unsere Herzen für unsere Brüder zu öffnen, die die kostbaren Perlen des christlichen Lebens bilden, insbesondere auf dem Weg durch die Fastenzeit.
Dienstag, 5. März 2019
Fundstück
Die Diözesen warnen davor, die Asche für die Aschekreuze des Aschermittwochs mit Wasser zu vermischen. Christoph Arens berichtet bei Domradio.de darüber.
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Unter dem Titel
"BESSER TROCKENE ASCHE VERWENDEN"
beginnt der Artikel so:
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Unter dem Titel
"BESSER TROCKENE ASCHE VERWENDEN"
beginnt der Artikel so:
"Schluss mit lustig: Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Das Aschenkreuz ist für katholische Christen ein Symbol der Vergänglichkeit des Lebens. In diesem Jahr wird zur Vorsicht geraten. Grund zur Panik bestehe aber keinesfalls." (...)
Quelle: Domradio.de, C. Arens
Donnerstag, 6. Juli 2017
Kardinal Müller und Kardinal Meisner: ein letztes Gespräch
Maike Hickson für onepeterfive zum Tod von Kardinal Meisner und sein letztes Gespräch mit Kardinal Müller.
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"KURZ VOR SEINEM TOD HAT KARDINAL MEISNER MIT KARDINAL MÜLLER ÜBER SEIN UNBEHAGEN WEGEN DESSEN ENTLASSUNG GESPROCHEN"
Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation Kardinal G. Müller hat in einem Interview vom 5. Juli gerade bekannt gegeben, daß er am Vorabend des plötzlichen und traurigen Todes von Kardinal Joachim Meisner nachts mit ihm gesprochen habe.
Die Passauer Neue Presse berichtet: klicken
Müller hatte an Telefon mit dem früheren Erzbischof von Köln in der vorhergehenden nacht u.a. auch über die Nichtverlängerung seines früheren Amtes gesprochen.
Und sie haben auch über die Nichterneuerung seines vorherigen Amtes gesprochen.
Meisner hatte sich als zutiefst traurig über diese Entlassung gezeigt.
Das hat ihn persönlich bewegt und verwundet -und er hielt das für einen Schaden für die Kirche , wie Müller selbst die Reaktion Meisners beschrieb.

Genau wie wir durch die jüngste demoralisierende Entwicklungen in unserer Kirche tief traurig und entmutigt sind, könnte es sein, daß auch Kardinal Meisner am Ende durch sie überwältigt wurde?
Wir haben erfahren, daß Kardinal Meisner sitzend und das Brevier betend bei der Vorbereitung für die Hl. Messe starb. Möge er in Frieden ruhen.
Kardinal Müller hat in einem neuen Interview das Verhalten von Papst Franziskus im Hinblick auf seine Entlassung aus der Glaubenskongregation scharf kritisiert.
Nach der Passauer Neue Presse erklärte er:
"Daß Papst Franziskus ihm seine Entscheidung , seine Amtszeit als Präfekt der Glaubenskongregation nicht zu verlängern, innerhalb von einer Minute mitteilte. Außerdem wurde ihm kein Grund dafür angegeben. "Diesen Stil kann ich nicht akzeptieren" betonte Müller und distanzierte sich so klar vom Vorgehen des Papstes. Im Umgang mit Angestellten sollte auch in Rom die "Soziallehre der Kirche angewandt werden."
Trotz seiner starken Kritik am Verhalten des Papstes, besteht Kardinal Müller auf seiner Loyalität zu Papst Franziskus. Müller wird die persönliche Entscheidung des Papstes "nicht mit irgendwelchen Aktionen beantworten"- sagte er und fügte hinzu: "einige Leute denken jetzt , daß sie mich an die Spitze einer Bewegung stellen können, ("vor den Karren spannen") die dem Papst kritisch gegenüber steht."
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"KURZ VOR SEINEM TOD HAT KARDINAL MEISNER MIT KARDINAL MÜLLER ÜBER SEIN UNBEHAGEN WEGEN DESSEN ENTLASSUNG GESPROCHEN"
Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation Kardinal G. Müller hat in einem Interview vom 5. Juli gerade bekannt gegeben, daß er am Vorabend des plötzlichen und traurigen Todes von Kardinal Joachim Meisner nachts mit ihm gesprochen habe.
Die Passauer Neue Presse berichtet: klicken
Müller hatte an Telefon mit dem früheren Erzbischof von Köln in der vorhergehenden nacht u.a. auch über die Nichtverlängerung seines früheren Amtes gesprochen.
Und sie haben auch über die Nichterneuerung seines vorherigen Amtes gesprochen.
Meisner hatte sich als zutiefst traurig über diese Entlassung gezeigt.
Das hat ihn persönlich bewegt und verwundet -und er hielt das für einen Schaden für die Kirche , wie Müller selbst die Reaktion Meisners beschrieb.

Genau wie wir durch die jüngste demoralisierende Entwicklungen in unserer Kirche tief traurig und entmutigt sind, könnte es sein, daß auch Kardinal Meisner am Ende durch sie überwältigt wurde?
Wir haben erfahren, daß Kardinal Meisner sitzend und das Brevier betend bei der Vorbereitung für die Hl. Messe starb. Möge er in Frieden ruhen.
Kardinal Müller hat in einem neuen Interview das Verhalten von Papst Franziskus im Hinblick auf seine Entlassung aus der Glaubenskongregation scharf kritisiert.
Nach der Passauer Neue Presse erklärte er:
"Daß Papst Franziskus ihm seine Entscheidung , seine Amtszeit als Präfekt der Glaubenskongregation nicht zu verlängern, innerhalb von einer Minute mitteilte. Außerdem wurde ihm kein Grund dafür angegeben. "Diesen Stil kann ich nicht akzeptieren" betonte Müller und distanzierte sich so klar vom Vorgehen des Papstes. Im Umgang mit Angestellten sollte auch in Rom die "Soziallehre der Kirche angewandt werden."
Trotz seiner starken Kritik am Verhalten des Papstes, besteht Kardinal Müller auf seiner Loyalität zu Papst Franziskus. Müller wird die persönliche Entscheidung des Papstes "nicht mit irgendwelchen Aktionen beantworten"- sagte er und fügte hinzu: "einige Leute denken jetzt , daß sie mich an die Spitze einer Bewegung stellen können, ("vor den Karren spannen") die dem Papst kritisch gegenüber steht."
Dienstag, 7. März 2017
"Als Ratzinger sein Haupt mit Asche bedeckte" oder tempora mutantur. Aldo Valli schreibt einen Brief.
Vorgeschichte: am 21. Januar 2009 hatte der Hl. Vater Benedikt XVI da Dekret zur Aufhebung der Exkommunikation für die 4 FSPPX-Bischöfe veröffentlicht.
2 Tage später explodierte die Williamson-Bombe- und es folgte eine Medienkampagne von unerhörter Aggressivität gegen den Papst, der dann weitere Kampagnen folgten- bis zu jenem Februar 2013. Übrigens von den Medien- auch katholischen- die sich jetzt in hervorstechenden Papismus hervortun.
"Damals"- schreibt Béatrice von BenoîtXVI-et-moi "war es (ohne vom Gegenwind der Laien-Medien gegen den Hl. Vater zu sprechen), die gesammelte progressistische Katholizität die "Zweifel", Drohungen und Aufkündigung der Unterstützung zum Ausdruck brachte. Und die Unterstützung für den Papst war eh schon ebenso rar wir diskret.....Andere Zeiten"
Am folgenden 10.März veröffentlichte Benedikt XVI einen Brief an die Bischöfe der Katholischen Kirche über die Aufhebung der Exkommunikation der vier von Msgr. Lefebvre geweihten Bischöfe.
"Stellen wir fest, daß der Hl. Vater, mit der Möglichkeit konfrontiert, daß seine Worte oder Handlungen von den Gläubigen falsch interpretiert werden könnten, nicht zögerte- nicht nur sich selbst in die Sache einzubringen sondern auch ihre "Dubia" zu klären,und sich in einem persönlichen Brief an ihre Hirten direkt an sie zu wenden...(...)
Und wie Beatrice bemerkt, wäre der aktuelle Papst gut beraten. sich von diesem Beispiel inspirieren zu lassen. Dem kann man sich nur anschließen.
Hier geht´s zum Original: klicken
und zu BenoîtXVI-et-moi: klicken
"ÜBER DIE ASCHE. EINE MUTIGE GESTE UND EINE ERINNERUNG AN BENEDIKT XVI"
2 Tage später explodierte die Williamson-Bombe- und es folgte eine Medienkampagne von unerhörter Aggressivität gegen den Papst, der dann weitere Kampagnen folgten- bis zu jenem Februar 2013. Übrigens von den Medien- auch katholischen- die sich jetzt in hervorstechenden Papismus hervortun.
"Damals"- schreibt Béatrice von BenoîtXVI-et-moi "war es (ohne vom Gegenwind der Laien-Medien gegen den Hl. Vater zu sprechen), die gesammelte progressistische Katholizität die "Zweifel", Drohungen und Aufkündigung der Unterstützung zum Ausdruck brachte. Und die Unterstützung für den Papst war eh schon ebenso rar wir diskret.....Andere Zeiten"
Am folgenden 10.März veröffentlichte Benedikt XVI einen Brief an die Bischöfe der Katholischen Kirche über die Aufhebung der Exkommunikation der vier von Msgr. Lefebvre geweihten Bischöfe.
"Stellen wir fest, daß der Hl. Vater, mit der Möglichkeit konfrontiert, daß seine Worte oder Handlungen von den Gläubigen falsch interpretiert werden könnten, nicht zögerte- nicht nur sich selbst in die Sache einzubringen sondern auch ihre "Dubia" zu klären,und sich in einem persönlichen Brief an ihre Hirten direkt an sie zu wenden...(...)
Und wie Beatrice bemerkt, wäre der aktuelle Papst gut beraten. sich von diesem Beispiel inspirieren zu lassen. Dem kann man sich nur anschließen.
Hier geht´s zum Original: klicken
und zu BenoîtXVI-et-moi: klicken
"ÜBER DIE ASCHE. EINE MUTIGE GESTE UND EINE ERINNERUNG AN BENEDIKT XVI"
"Durch Gedankenassoziation anläßlich des Aschermittwochs ist mir der Brief wieder in den Sinn gekommen, den an die Bischöfe der ganzen Welt zu schreiben, Benedikt XVI das während der Fastenzeit zu schreiben, das Bedürfnis hatte. Seit diesem 10. März 2009, einem unter vielen Aspekten dramatischen Augenblick sind 8 Jahre vergangen.
In diesem Fall war es, als habe Papst Ratzinger sein Haupt mit Asche bedeckt.
Ich weiß nicht, ob sie sich daran erinnern, aber seine Entscheidung die Exkommunikation der vier 1988 durch Msgr. Marcel Lefebvre geweihten Bischöfe aufzuheben, sollte eine Geste der ausgestreckten Hand und ein Versöhnungszeichen sein, die einen Aufschrei der Empörung entfesselte, begleitet von vernichtender Polemik und unter vielen Aspekten beispiellos.
Vor allem einer der vier traditionalistischen Bischöfe, Msgr. Williamson, hatte zur gleichen Zeit ein Interview gegeben, in dem er (den Holocaust) verleugnenden Erklärungen äußerte, die von den Juden sehr schlecht aufgenommen wurden.
Der Papst sah sich dann gezwungen, einen Brief an die Hirten zu schreiben, um seine Entscheidung zu erklären und- seinen Irrtum und die Irrtümer der Kurie zugebend (von den Erklärungen Williamsons -durch eine einfache Recherche im internet verifizierbar- nichts gewußt zu haben) sprach er von dem "Zwischenfall" und sagt, daß eine anderer Irrtum, Quelle tiefen Bedauerns, gewesen sei, nicht ausreichend die Reichweite und die Grenzen der Aufhebung der Exkommunikation erklärt zu haben.
Samstag, 30. Januar 2016
Roberto de Mattei -über die Buße.
Roberto De Mattei hat in seinem blog "Corrispondenza Romana" ein in Zeiten der Allbarmherzigkeit und zugesicherter Straflosigkeit nicht so beliebtes Thema aufgegriffen: Die Buße.
Hier geht´s zum Original: klicken
"BUSSE VOM HIMMEL GEFORDERT, VON DER WELT GEHASST"
"Wenn es ein Thema gibt, das der zeitgenössischen Mentalität völlig fremd ist, dann das der Buße. Der Terminus und die Bedeutung der Buße rufen den Gedanken an selbstauferlegtes Leiden hervor, um unsere Fehler oder die anderer zu sühnen und uns mit dem erlösenden Leiden unseres Herrn Jesus Christus vereinen. Die moderne Welt lehnt das Konzept der Buße ab, weil sie in Hedonismus eingetaucht ist und den Relativismus bekennt, die Negation alles Guten, das eines Opfers wert wäre, außer bei der Suche nach dem Vergnügen.
Nur dadurch lassen sich Episoden wie die aktuellen wütenden Medienangriffe gegen die FFI erklären, deren Klöster als Orte der Folter dargestellt werden, nur weil dort ein strenges Leben der Buße praktiziert wird. Das härene Gewand und das Jesus-Monogramm auf der Brust zu tragen, wird als barbarisch angesehen, während die Praxis des Sadomasochismus oder unauslöschliche Tätowierungen des eigenen Körpers als unwiderrufliches Menschenrecht verstanden werden.
Die Feinde der Kirche wiederholen mit allen den Medien zur Verfügung stehenden Machtmitteln die antiklerikalen Vorwürfe aller Zeiten.
Was neu ist, ist die Haltung der kirchlichen Autoritäten, die statt die diffamierten Nonnen zu verteidigen, diese mit geheimer Befriedigung - der Verfolgung durch die Medien überlassen.
Diese Zufriedenheit hat ihren Ursprung in der Unverträglichkeit zwischen den Regeln, die die Schwestern befolgen und den neuen durch den "erwachsenen Katholizismus" eingeführten Standards.
Der Geist der Buße war von Anfang Teil der katholischen Kirche - seit ihren frühesten Anfängen, woran uns Figuren wie Johannes der Täufer und Maria Magdalena erinnern, aber heute wird jede Bezugnahme auf die alten asketischen Praktiken von vielen Kirchenmännern als unerträglich angesehen. Und dennoch gibt es keine Lehre, die vernünftiger wäre als die, die die Notwendigkeit der Abtötung des Fleisches feststellt. Wenn der Körper gegen den Geist rebelliert, ist es dann nicht vernünftig und vorsichtig, ihn zu züchtigen?
Niemand ist von Sünde frei, nicht einmal der "erwachsene Katholik".
Handeln also die, die ihre Sünden durch Buße sühnen, nicht vielleicht gemäß eines Prinzips, das so logisch wie heilsam ist?
Buße kränkt das ego, beugt die rebellische Natur, macht wieder gut und sühnt die Sünden - sowohl unsere als auch die anderer. Wenn wir dann bedenken, daß die Seelen in ihrer Liebe zu Gott, eine Ähnlichkeit zum Gekreuzigten suchen, dann wird aus Buße eine Notwendigkeit der Liebe.
Berühmt sind die Seiten aus "De laude flagellorum" des Hl. Peter Damians, des großen Erneuerers des 19, Jahrhunderts, dessen Kloster Fonte Avellana für seine sehr strengen Regeln bekannt war: "ich möchte das Martyrium Christi erleiden" schrieb er "ich habe nicht die Möglichkeit dazu, aber indem ich mich Schlägen unterziehe, kann ich zumindest den brennenden Willen meiner Seele zum Ausdruck bringen (Epistola, VI)
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"BUSSE VOM HIMMEL GEFORDERT, VON DER WELT GEHASST"
"Wenn es ein Thema gibt, das der zeitgenössischen Mentalität völlig fremd ist, dann das der Buße. Der Terminus und die Bedeutung der Buße rufen den Gedanken an selbstauferlegtes Leiden hervor, um unsere Fehler oder die anderer zu sühnen und uns mit dem erlösenden Leiden unseres Herrn Jesus Christus vereinen. Die moderne Welt lehnt das Konzept der Buße ab, weil sie in Hedonismus eingetaucht ist und den Relativismus bekennt, die Negation alles Guten, das eines Opfers wert wäre, außer bei der Suche nach dem Vergnügen.
Nur dadurch lassen sich Episoden wie die aktuellen wütenden Medienangriffe gegen die FFI erklären, deren Klöster als Orte der Folter dargestellt werden, nur weil dort ein strenges Leben der Buße praktiziert wird. Das härene Gewand und das Jesus-Monogramm auf der Brust zu tragen, wird als barbarisch angesehen, während die Praxis des Sadomasochismus oder unauslöschliche Tätowierungen des eigenen Körpers als unwiderrufliches Menschenrecht verstanden werden.
Die Feinde der Kirche wiederholen mit allen den Medien zur Verfügung stehenden Machtmitteln die antiklerikalen Vorwürfe aller Zeiten.
Was neu ist, ist die Haltung der kirchlichen Autoritäten, die statt die diffamierten Nonnen zu verteidigen, diese mit geheimer Befriedigung - der Verfolgung durch die Medien überlassen.
Diese Zufriedenheit hat ihren Ursprung in der Unverträglichkeit zwischen den Regeln, die die Schwestern befolgen und den neuen durch den "erwachsenen Katholizismus" eingeführten Standards.
Der Geist der Buße war von Anfang Teil der katholischen Kirche - seit ihren frühesten Anfängen, woran uns Figuren wie Johannes der Täufer und Maria Magdalena erinnern, aber heute wird jede Bezugnahme auf die alten asketischen Praktiken von vielen Kirchenmännern als unerträglich angesehen. Und dennoch gibt es keine Lehre, die vernünftiger wäre als die, die die Notwendigkeit der Abtötung des Fleisches feststellt. Wenn der Körper gegen den Geist rebelliert, ist es dann nicht vernünftig und vorsichtig, ihn zu züchtigen?
Niemand ist von Sünde frei, nicht einmal der "erwachsene Katholik".
Handeln also die, die ihre Sünden durch Buße sühnen, nicht vielleicht gemäß eines Prinzips, das so logisch wie heilsam ist?
Buße kränkt das ego, beugt die rebellische Natur, macht wieder gut und sühnt die Sünden - sowohl unsere als auch die anderer. Wenn wir dann bedenken, daß die Seelen in ihrer Liebe zu Gott, eine Ähnlichkeit zum Gekreuzigten suchen, dann wird aus Buße eine Notwendigkeit der Liebe.
Berühmt sind die Seiten aus "De laude flagellorum" des Hl. Peter Damians, des großen Erneuerers des 19, Jahrhunderts, dessen Kloster Fonte Avellana für seine sehr strengen Regeln bekannt war: "ich möchte das Martyrium Christi erleiden" schrieb er "ich habe nicht die Möglichkeit dazu, aber indem ich mich Schlägen unterziehe, kann ich zumindest den brennenden Willen meiner Seele zum Ausdruck bringen (Epistola, VI)
Sonntag, 29. März 2015
Vor 8 Jahren,
am 29. März 2007 feierte Papst Benedikt XVI mit den Jugendlichen der Diözese Rom einen Bußgottesdienst in Vorbereitung auf den XXII WJT. Hier geht´s zum deutschen Volltext der Predigt: klicken
Einige junge Mitglieder der Römischen Gemeinde haben bei ihm gebeichtet.
BUßGOTTESDIENST FÜR DIE JUGENDLICHEN
DER DIÖZESE ROM ZUR VORBEREITUNG DES
XXII. WELTJUGENDTAGES
PREDIGT VON BENEDIKT XVI.
Petersdom
Donnerstag, 29. März 2007
Donnerstag, 29. März 2007
Liebe Freunde!
Wir treffen uns heute Abend unmittelbar vor dem XXII. Weltjugendtag, dessen Thema, wie ihr wißt, jenes neue Gebot ist, das uns Jesus in der Nacht, in der er verraten wurde, hinterlassen hat: »Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben« (....)
Im Herzen jedes Menschen, der um Liebe bittet, gibt es Durst nach Liebe. Mein geliebter Vorgänger, der Diener Gottes Johannes Paul II., schrieb bereits in seiner ersten Enzyklika Redemptor hominis: »Der Mensch kann nicht ohne Liebe leben. Er bleibt für sich selbst ein unbegreifliches Wesen; sein Leben ist ohne Sinn, wenn ihm nicht die Liebe geoffenbart wird, wenn er nicht der Liebe begegnet, wenn er sie nicht erfährt und sich zu eigen macht, wenn er nicht lebendigen Anteil an ihr erhält« (Nr. 10). Noch weniger kann der Christ ohne Liebe leben. Ja, wenn er nicht der wahren Liebe begegnet, kann er sich nicht einmal im Vollsinn Christ nennen, da, wie ich in der Enzyklika Deus caritas est dargelegt habe, »am Anfang des Christseins nicht ein ethischer Entschluß oder eine große Idee steht, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt« (Nr. 1). Die Liebe Gottes zu uns, die mit der Schöpfung begonnen hat, ist im Geheimnis des Kreuzes sichtbar geworden, in jener »kenosis« Gottes, in jener Entleerung und erniedrigenden Selbstentäußerung des Gottessohnes, wie sie uns vom Apostel Paulus in dem großartigen Christushymnus im Brief an die Philipper verkündet wird, den wir in der Ersten Lesung gehört haben. Ja, das Kreuz offenbart die Fülle der Liebe Gottes zu uns. Eine gekreuzigte Liebe, die nicht beim Ärgernis des Karfreitags stehen bleibt, sondern in der Freude der Auferstehung und Himmelfahrt und in der Gabe des Heiligen Geistes ihren Höhepunkt erreicht, des Geistes der Liebe, durch den auch heute Abend die Sünden vergeben und Vergebung und Frieden gewährt werden." (....)
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