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Samstag, 15. Februar 2020

Amazonas-Priester kritisiert die Synodenväter massiv.

Jeanne Smits hat  für LifeSiteNews das Interview wiedergegeben, das ein im Amazonas-Gebiet tätiger Priesters dem Info-Vaticano-Journalisten Fernando Belteràn zur Amazonas-Synode vor Veröffentlichung der postsynodalen Exhortation gegeben hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"AMAZONAS-PRIESTER: DIE SYNODENVÄTER HABEN DIE INDIGENEN VÖLKER BENUTZT UM DEN KATHOLISCHEN GLAUBEN ANZUGREIFEN" 

Pater Ignacio Maria Doñoro sagte: die Amazonas-Bewohner hungern nach Gott und wollen heilige, zölibatäre Priester.

"Die Menschen im Amazonasgebiet hatten überhaupt kein Interesse an der Amazonas-Synode und sagten im Gegenteil, sie würden von ihr "benutzt, um den katholischen Glauben anzugreifen".

Pater Ignacio Maria Doñoro sollte es wissen. Er gründete ein Heim für Jugendliche - Jungen und Jugendliche - am Rande der Gesellschaft. Im peruanischen Amazonasgebiet und sagte kürzlich in einem Interview mit Infovaticana, einer großen spanischsprachigen katholischen Website, wonach die Armen nach Gott dürsten.

Ignacio Maria Doñoro ist ein ehemaliger „Pater“ - wie Armeekapläne genannt werden -, der von der Unterstützung von Opfern des ETA-Terrorismus zu verschiedenen internationalen Missionen gewechselt ist. Er war in den letzten 10 Jahren im peruanischen Amazonasgebeit, einem Teil der Prälatur von Moyobamba. Er nannte seine Institution "Hogar Nazaret" - "Heimat von Nazareth", die sozial ausgegrenzte Risiko-Kinder und Jugendliche aufnimmt. 
Hier ist die Website von Hogar Nazaret.

Im Interview hat Pater Doñoro ist sich sehr klar darüber geäußert, was der Amazonas braucht: engagierte, zölibatäre Priester, die ihr Leben vollständig Gott gegeben haben und „Heilige des Volkes“ sind. "nach Gott sind Priester alles", sagte er zu Infovaticana und zitierte den Heiligen Jean-Marie Vianney.

Auf die Verehrung der Pachamama in Rom angesprochen, sagte er dem Interviewer, daß die Jungen von Hogar Nazaret unseren Herrn und die Jungfrau Maria so sehr lieben, daß sie sicherlich wie die "jungen Leute," Alexander Tschugguel und eine andere Person reagiert hätten, die in Santa Maria in Traspontina eintraten und die "dämonischen Statuetten" in den Tiber warfen. 

Doñoro fügte hinzu, daß er selbst "geweint" habe, als er sie "im Herzen unserer Kirche der Heiligen Mutter, über den heiligen Überresten von St. Peter und St. Paul" sah.

Im Folgenden finden Sie eine Übersetzung des Teils des Gesprächs des Infovaticano-Journalisten Fernando Beltrán mit Pater Doñoro, das direkt seine Arbeit im Amazonas betrifft. Es fand  statt vor der  online-Veröffentlichung der Apostolischen Ermahnung „Querida Amazonía“ online, bleibt aber sehr aktuell.

Fernando Beltrán:
"Was sind die größten Schwierigkeiten bei der Evangelisierung im Amazonasgebiet?"

Ignacio Maria Doñoro:
"Schwierigkeiten? Da sind keine. Es ist wunderbar, hier zu sein und mit ihnen über Gott zu sprechen, von dem sie noch nie gehört haben. Diese Menschen sind wirklich hungrig nach Gott. Sie sind bewegt. In El Salvador ist mir etwas sehr Lustiges passiert. Ich feierte eine Messe, die 45 Minuten dauerte. Die Leute waren sehr wütend und fragten mich, wie es so kurz hätte dauern können; Sie waren nicht stundenlang unterwegs gewesen, um eine so kurze Messe zu hören. Sie sagten, sie wollten sich mehr am Herrn erfreuen und sie wollten mehr wissen. Und daß ich ihnen mehr erzählen sollte, daß die Messe länger dauern sollte. Die nächste Messe dauerte anderthalb Stunden, und für sie erschien auch das sehr kurz ...

Die Menschen hier sind hungrig nach Gott. Deshalb ist die Gegenwart Gottes hier sehr groß. Seine Worte erklingen am Amazonas mit großer Kraft.

Hier finden Sie Gemeinden, die nur einmal im Jahr eine Messe halten und sich freuen, den Priester begrüßen zu können. Sie lieben Priester sehr! Du gehst die Straße runter und jeder begrüßt dich, sie bitten um deinen Segen ...

Normalerweise habe ich mehrere Rosenkränze in der Tasche und verteile sie den ganzen Tag über. Daß ein Priester ihnen einen Rosenkranz geben sollte, ist für sie eine Liebkosung ihres Herzens durch Gott. Was diese Menschen wollen und brauchen, sind heilige Priester, die sich mit Leib und Seele engagieren."

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Eingestellt von Damasus um 09:30:00 Keine Kommentare:
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Labels: Aktuelles, aus gegebenem Anlass, echte oder falsche Traditionen, keine Kuscheltiere, Kluges, Mission, Synode, Wahrheiten

Donnerstag, 14. November 2019

Ein Text über Benedikt XVI von 2011.....

Bruce Marshall, Theologieprofessor für Christliche Lehre, hat 2011 für LifeSiteNews einen Text über das Pontifikat Papst Benedikts XVI, das er mit dem Gregor des Großen vergleicht und über die ersten beiden Bände der Jesus-Trilogie. LifeSiteNews hat diesen lesenswerten Text noch einmal veröffentlicht. Hier geht´s zum Original:  klicken

         DIE EVANGELIEN MIT BENEDIKT XVI LESEN 
Wenige Tage nachdem Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI geworden war, traf ein bedeutender Lutherischer Theologe einen Katholischen Kollegen, den er seit langem kannte: "Sie sollten sehr glücklich sein" bemerkte der Lutheraner, "Warum?" fragte sein Freund ihn. "Weil ihr gerade den besten Theologen seit Gregor dem Großen zum Papst gewählt habt."

Als Gregor I im Jahre 590 die Kathedra Petri bestieg, war die Zukunft der Katholischen Kirche -und ob die Kirche überhaupt eine Zukunft haben würde- ganz und gar nicht klar und das Papsttum hatte wenig weltliche Macht, um der Krise entgegen zu treten. Die Kirche wurde von außen belagert und im Inneren durch Uneinigkeit aufgewühlt. Um ihn  herum lag Rom in Trümmern und die Zahl seiner Einwohner betrug nur ein Zehntel der in den Endtagen des glorreichen Imperiums zwei Jahrhunderte vorher. Die barbarischen Stämme, die die Kontrolle über Italien anstrebten und große Teile Rest-Europas waren entweder Arianer oder Heiden- ohne Loyalität gegenüber Rom und dem Papsttum. Und sie standen buchstäblich vor den Toren. Eine der wichtigsten Handlungen in Gregors Pontifikat war die Aushandlung des Friedensvertrages mit dem Lombardischen Anführer Agilulf, wodurch er Rom vor der vollständigen Zerstörung rettete.

Großenteils begegnete Gregor der Große den Problemen seiner Zeit damit, einfach den Glauben zu lehren. In Predigten, pastoralen Instruktionen, exegetischen Werken und dem Leben der Heiligen versuchte er, die dem Christentum und dem von den Evangelien geprägten Leben innewohnende Schönheit zu zeigen. Er beanspruchte keine Originalität sondern präsentierte nur die Kernlehre der Kirche, das Glaubensbekenntnis von Nicäa und Chalcedon, Augustinus und die Kirchenväter. Und das tat er auf  klare, präzise und attraktive Weise. Seine Originalität lab auf der Ebene des Besonderen, Nebeneffekt seiner ausgedehnten Bemühung in seiner Zeit zu lehren, was er aus der Schrift und von den Vätern empfangen hatte.

Weil ein neues dunkles Zeitalter beginnt- bemerkte Alasdair MacIntyre vortrefflich- hoffen wir auf einen neuen Hl. Benedikt. Der vormalige Kardinal Ratzinger hat den Namen, unter dem er Papst sein würde, sicher nicht zufällig ausgesucht. Aber in seiner Ausübung des petrinischen Amtes ähnelt er mehr Gregor dem Großen als dem anderen alten Heiligen, der sein Namensgeber ist.
Bei seiner Führung einer Kirche des 21. Jahrhunderts, die in Europa sehr an Macht und Einfluss verloren hat, manifestiert Papst Benedikt XVI ähnliches Vertrauen in die erneuernde Kraft des Evangeliums und widmet einen großen Teil seines Papsttums dem fortwährenden Bemühen um eine klare, präzise und attraktive Lehre, die eher versucht zu vermitteln als zu erneuern, zu informieren als zu spekulieren. Als Papst war der frühere Theologie-Professor vor allem Katechet.

In unzähligen öffentlichen Auftritten hat er in einfachen Worten über die Propheten und die Apostel, die Väter, die Heiligen und Kirchenlehrer gesprochen, darauf vertrauend. daß ihre Erkenntnisse und Beispiele sich für die Hörer des 21. Jahrhunderts als sachdienlich erweisen würden. (Während des Sommers 2008 habe ich ihn bei einer Mittwochs-Audienz unter der warmen römischen Sonne fast eine halbe Stunde lang über die historische und zeitgenössische Bedeutung Isidors von Sevilla sprechen gehört.) In vielen Büchern mit seinen theologischen Reden, Interview-Büchern bevor und nachdem er Papst wurde und in seinen Predigten, Enzykliken und apostolischen Exhortationen hat Benedikt XVI sich bemüht, die Generation einen Glauben zu lehren, die- innerhalb und außerhalb der Kirche durch ihn verwirrt, verunsichert war und ihm feindlich gegenüber stand, einer Generation von Barbaren, zu denen wir uns in gewisser Weise auch zählen müssen.



Die beiden Bände seines "Jesus von Nazareth" nehmen einen einzigartigen Platz im Katechese-Projekt ein, das sein Pontifikat definiert hat. Sie wurden unter seinem Taufnamen Joseph Ratzinger veröffentlicht- sein Name als Nachfolger Petri kommt auf dem Buchumschlag erst an zweiter Stelle (wenn auch in viel größeren Buchstaben- zumindest in der englischen Ausgabe). Im Vorwort zum ersten Band, betont er, daß dieses Buch kein offizieller Text sei- mit Anspruch auf die Autorität seines Amtes sondern die Frucht "seiner persönlichen Suche nach dem "Gesicht des Herrn"
Deshalb- sagte er- sei jedermann frei. ihm zu widersprechen." Sogar die höchste katholische Achtung vor der Lehrautorität des Papstes benötigt keine Zustimmung zur biblischen Exegese Joseph Ratzingers in diesen Büchern.

Ob es einem Papst wirklich möglich ist, ein privates buch zu veröffentlichen, ist vielleicht fraglich. Aber Benedikts Bemühen, ein gewisses Maß an Distanz zwischen diesem Werk und seinem Amt zu schaffen, spiegelt anscheinend seinen Wunsch wider, allen, die zuhören, etwas über Jesus zu sagen, unabhängig von ihrer Haltung gegenüber der Kirche und dem Papsttum. Seine "persönliche Suche" kann unsere sein.

„Nur in diesem zweiten Band begegnen wir den entscheidenden Aussagen und Ereignissen im Leben Jesu“, so Benedikt. Entscheidend ist natürlich nicht nur die historische Wertschätzung Jesu, sondern auch der christliche Glaube an ihn. In nur einer Woche, vom Einzug Jesu in Jerusalem bis zu seiner Auferstehung von den Toten, behandelt Benedikt die letzten Ereignisse im Leben Jesu als historische Ereignisse. Es sind aber auch göttliche Geheimnisse, die Taten, durch die Gott uns großzügig sein innerstes Leben öffnet und uns einlädt. Dies ist vor allem das, was Benedikt uns lehren will.

Das Ergebnis ist ein Buch, das wie eine traditionelle theologische Abhandlung über „die Geheimnisse des Lebens Jesu“ liest, wie Benedikt uns eingangs mitteilt. Trotz der offensichtlichen Unterschiede in Inhalt und Stil ist der Papst geistig näher an Thomas von Aquins klassischem theologischen Bericht über die Passion und Auferstehung Jesu in Teil 3 der Summa Theologiae als zu den üblichen modernen Herangehensweisen an die Figur Jesu. Während er dieses Buch als eine historisch verantwortliche Interpretation des Neuen Testaments ansieht, unterscheidet Benedikt klar, was er hier tut, von dem charakteristisch modernen Bestreben, eine rein historische Rekonstruktion des Lebens Jesu zu liefern. Insbesondere distanziert er sich von den heute üblichen Bemühungen, den religiös verarmten Ergebnissen moderner historischer Rekonstruktionen theologisches Leben einzuhauchen.

Benedikt strukturiert das Buch um neun miteinander verbundene Geheimnisse in den letzten Tagen des irdischen Lebens Jesu: den Einzug Jesu in Jerusalem und die Reinigung des Tempels, seinen eschatologischen Diskurs (Markus 13 und Parallelen), das Waschen der Füße der Jünger, das Hoch -priesterliches Gebet von Johannes 17, das Letzte Abendmahl, das Gebet Jesu in Getsemani, seinen Prozess vor dem Sanhedrin und Pontius Pilatus, seine Kreuzigung und Beerdigung und seine Auferstehung von den Toten. Dazu fügt er einen kurzen „Epilog“ hinzu, in dem er über Jesu Aufstieg, sein Sitzen „zur Rechten des Vaters“ und seine Rückkehr in Herrlichkeit spricht. Seine Herangehensweise an jedes der Mysterien bleibt im Wesentlichen dieselbe, und wir können ein klares Gefühl für sein Projekt gewinnen, wenn wir uns auf seine Behandlung des Kreuzes konzentrieren.

Benedikts Kapitel „Kreuzigung und Beerdigung Jesu“ beginnt mit einer kurzen „vorläufigen Reflexion“, was wir (in der Sprache des Papstes sparsam) eine hermeneutische Beobachtung nennen könnten. Die vier Evangelien unterscheiden sich in Betonung und Detail, wie Benedikt bemerkt, aber sie sind eins in den „Grundzügen“ der Kreuzigung Jesu und alle vier unterfüttern ihre Darstellungen von Jesu letztem Leiden und Tod mit Anspielungen auf das Alte Testament. Zwei Texte sind besonders hervorzuheben. Einer davon ist Psalm 22, der mit der Klage eines von Gott Verlassenen beginnt, aber mit der Zuversicht endet, dass Gott das Gebet des Bittstellers erhört und dass sich die gesamte Gemeinde Israels freuen wird. Der andere ist Jesaja 53, das Lied des Dieners Gottes, dessen Leiden viele rechtfertigen wird.

Benedikt besteht darauf, dass wir diese alttestamentlichen Texte fest im Auge behalten müssen, wenn wir nach der Wahrheit über Jesus suchen, denn ohne sie gelangen wir nicht auf andere Weise zu denselben Ereignissen, sondern verlieren den Zugang zu den Ereignissen insgesamt. Dies ist keine hypothetische Versuchung. Viele moderne Gelehrte gehen davon aus, dass wir die Sprache der israelitischen Prophezeiung aus unserer Beschreibung von Jesus entfernen müssen, wenn wir streng historisch sein wollen. Andere behaupten, wir sollten auf jeden Anspruch, jüdische Schriften zu interpretieren, verzichten, damit wir nicht moralisch illegal in die Rechte einer anderen Religionsgemeinschaft eingreifen.

Solche Sorgen verstehen nicht, wie das Neue Testament uns Jesus vorstellt. „Die Tatsachen sind sozusagen vom Wort durchdrungen - mit Bedeutung“, schreibt Benedikt, „und das Gegenteil ist auch wahr: Was früher nur Wort war - oft jenseits unserer Fähigkeit zu verstehen -, wird jetzt Realität, seine Bedeutung wird aufgeschlossen. Diese Beobachtung entspricht, wie es sich für Benedikts Amt für die restaurative Katechese gehört, einer Wiederholung des Zweiten Vatikanischen Konzils, bei der die Katholiken gelernt haben, die Schrift auf diese Weise zu sehen. Wie wir in Dei Verbum lesen, wird die „Ökonomie der Offenbarung durch Taten und Worte verwirklicht, die in sich miteinander verbunden sind“.

Und wie Benedikt betont, geht es nicht nur darum, der Lehre der Kirche zu folgen, um in diese Durchdringung von Tat und Wort einzutreten. „Die Methoden der modernen kritischen Textanalyse“ zeigen auch, dass die erste Generation von Christen an die Passion und Auferstehung Jesu glaubte, indem sie lernte, Wort und Ereignis im Licht des jeweils anderen zu verstehen.

Angesichts dieser „Harmonie zwischen Wort und Ereignis“ wendet sich Benedikts Reflexion an Jesus am Kreuz. Er erkennt die Unterschiede in der Darstellung der Gekreuzigten in den Evangelien an und sieht keine Notwendigkeit, die Berichte zu harmonisieren. Die Unterschiede selbst sind wesentlich für eine angemessene Wahrnehmung von Jesus. Noch weniger sieht Benedikt die Notwendigkeit, zwischen den Evangelienberichten zu wählen, einen als dem Ereignis selbst am nächsten zu betrachten (eine zweifelhafte Ehre, die Markus am häufigsten zuteil wird), während der Rest als fragwürdige theologische Glossen eingestuft wird.

Er folgt zum Teil einer traditionellen Form und meditiert über die sieben letzten Worte Jesu, die sieben Äußerungen, die die vier Evangelien zusammen dem Gekreuzigten zuschreiben. Eingebettet in prägnante Überlegungen zu diesen Redewendungen ist die Aufmerksamkeit auf die Handlungen und Ereignisse gerichtet, die das Leiden Jesu betreffen: die Verspottung der Passanten und des Sanhedrin, die Verlosung seines nahtlosen Gewandes, das ängstliche Mitgefühl der gläubigen Frauen (vor allem (Mutter Jesu) am Fuße des Kreuzes und schließlich das Geständnis des Hauptmanns und das Fliessen von Blut und Wasser aus der durchbohrten Seite des getöteten Erlösers.

„Erst in diesem zweiten Band begegnen wir den entscheidenden Aussagen und Ereignissen im Leben Jesu“, so Benedikt. Entscheidend ist natürlich nicht nur die historische Wertschätzung Jesu, sondern auch der christliche Glaube an ihn. In nur einer Woche, vom Einzug Jesu in Jerusalem bis zu seiner Auferstehung von den Toten, behandelt Benedikt die letzten Ereignisse im Leben Jesu als historische Ereignisse. Es sind aber auch göttliche Geheimnisse, die Taten, durch die Gott uns großzügig sein innerstes Leben öffnet und uns einlädt. Das ist es vor allem, was Benedikt uns lehren will.

Tat und Wort sind hier mit Anspielungen auf die heiligen Schriften überschwemmt, und die genaue Beachtung des alttestamentlichen Inhalts der Evangelien wird unabdingbar, stellt Benedikt eindeutig fest, wenn wir uns dem Geheimnis des Kreuzes so nähern wollen, wie es tatsächlich ist.
Zum Beispiel wird in der Verteilung der Kleidung Jesu ein Hinweis auf die Henker in Psalm 22:18 deutlich, den Johannes explizit macht. In ihrer Losentscheidung für seine nahtlose Tunika schreibt Benedikt: „Wir können erkennen, dass das eine Anspielung auf die Hohenpriester-Würde Jesu darstellt,“ weil das antike Zeugnis von Josephus besagt, dass der Hohepriester Israels genau dieses nahtlose Gewand trug.

Die Erleuchtung fließt jedoch nicht nur vom Wort zum Ereignis. Jesus stirbt um drei Uhr nachmittags, genau in der Stunde, als die Osterlämmer zur Vorbereitung auf das Passah geschlachtet werden, stellt Benedikt mehrmals fest. Hier finden wir ein Ereignis, das die Bedeutung eines zuvor mysteriösen Wortes "enthüllt", in diesem Fall die Prophezeiung von Johannes dem Täufer: "Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!"

Die Worte, anhand derer Johannes der Täufer Jesus identifizierte, sind natürlich diejenigen, anhand derer ihn die Katholiken jeden Tag identifizieren. Sie sind in jeder Eucharistie sakramental präsent als der, der unsere Sünden wegnimmt. Tatsächlich stellen die Evangelien, wie Benedikt sie liest, „ausdrücklich den Tod Jesu am Kreuz als ein kosmisches und liturgisches Ereignis dar“.
Das Geheimnis des Kreuzes, genau wie es uns in den Evangelien dargelegt wird, gehört nicht nur der Vergangenheit an, weshalb historische und textuelle Analysen allein, egal wie sympathisch oder doktrinell traditionell sie auch sein mögen, dieses Geheimnis für uns nicht vollständig erhellen können. Wir müssen uns ebenso vom Ostergeheimnis als gegenwärtige Tatsache leiten lassen.

Gleiches gilt für alle Geheimnisse des Lebens Jesu, die in den Evangelien so einfach dargestellt werden. Jedes Ereignis vom Einzug in Jerusalem bis nach Golgatha, der Strasse nach Emmaus
und zum Obergemach ist schwanger mit seiner eigenen Zukunft, mit dem Leben, das es in der Kirche haben wird. Das Abendmahl ist bereits - bewusst von Jesus selbst - mit der Eucharistie der Kirche beladen. Die Qual Jesu in Gethsemane nimmt den Glauben der Kirche an die Realität seines göttlichen und seines menschlichen Willens vorweg und so weiter.

Der Untertitel des Buches gibt dem Ganzen eine entschieden liturgische Richtung. Die „Karwoche“ bezeichnet nicht nur eine Reihe von Ereignissen im Jerusalem des ersten Jahrhunderts, sondern vor allem auch die jährliche Feier der Kirche. Alle menschlichen Dinge drehen sich um das, was vor langer Zeit in Jerusalem passiert ist. Diese Ereignisse können daher nicht nur der verschwundenen Vergangenheit angehören. Die Karwoche ist nicht einfach die Erinnerung an das, was einmal stattgefunden hat. Sie ist die Gegenwart der Ereignisse, an die er sich erinnert, Ereignisse, an denen jeder von uns durch liturgische Tat und sakramentale Handlung sowie durch das Hören der Worte, die von ihnen erzählen, teilnehmen kann.

Es ist daher kein frommer Gedanke, sondern wesentlich für die Erfassung der Ereignisse selbst, dass Benedikt sein Kapitel über die Kreuzigung und Beerdigung Jesu mit einem Abschnitt über die Bedeutung des Todes Jesu für jeden Menschen abschließt: „Der Tod Jesu als Versöhnung (Sühne) und Erlösung. “Hier finden wir eine relativ ausführliche Diskussion darüber, wie die technischeren Fragen der dogmatischen Theologie - in diesem Fall die Lehre von der Sühne - aus den Imperativen der biblischen Interpretation entstehen.

In Römer 3:25 spricht der heilige Paulus „offensichtlich von einer Tradition der frühesten jüdisch-christlichen Gemeinde in Jerusalem“ von dem gekreuzigten Jesus als dem Hilasterion, den Gott für uns als seinen höchsten Akt der Gerechtigkeit aufgestellt hat ,umarmt vom Glauben. Dieser griechische Begriff wird in der Regel mit einigen Variationen des allgemeinen Begriffs „Sühne“ („Ort der Sühne“, „Sühneopfer“ usw.) ins Englische übersetzt.

Aber wie Benedikt mehrmals betont, meinen die meisten historisch-kritischen Exegeten jetzt, dass es sich speziell um die Bedeckung der Bundeslade handelt, dem Ort im Herzen des Tempels, an dem einmal im Jahr „das Sühnenblut auf die Erde gespritzt wurde am großen Versöhnungstag “, wie es in 3. Mose 16 vorgeschrieben ist. Nach Ansicht Benedikts meditierten die ersten Christen über das Geheimnis des Kreuzes im Lichte der Propheten und Apostel und glaubten bald, der gekreuzigte Jesus habe die höchste Tat vollbracht Sühne, oder Sühne für die Sünde. In diesen Begriffen begann das Geheimnis des Kreuzes in der Kirche unter der Führung des Heiligen Geistes zu leben, und in denselben Begriffen, so vermutet Benedikt, sollten wir uns heute das Geheimnis des Kreuzes zu eigen machen.

Wie er weiß, gibt es viele Einwände, und Benedikt hält einige davon für sehr wichtig. Einige werden einwenden, dass die ersten Christen Juden waren und, wie das Neue Testament berichtet, weiterhin den Tempel in Jerusalem besuchten. Sie hätten keine so radikale Sichtweise vertreten können, die die in der Thora gebotenen Tempelopfer wegnimmt und durch das Kreuz Jesu ersetzt. Nach diesem Einwand muss der theologische Gedanke, dass das Kreuz die Notwendigkeit der levitischen Opfer überflüssig gemacht hat, als eine spätere Wendung verstanden werden (zum Beispiel im Brief an die Hebräer), ein implizit antijüdischer Gedanke, der von späteren heidnischen Christen allzu eifrig aufgegriffen wurde.

Was auch immer seine Motive sein mögen, Benedikt schlägt vor, daß dieser Einwand erklärt nicht die Originalität Jesu erklärt: seine „historische Wirkung“, dh die Fähigkeit seiner Worte, Taten und Leiden, die Art und Weise zu verändern, wie selbst seine ersten Anhänger ihre Schrift und sich selbst verstanden haben. „Eines war von Anfang an erstaunlich klar: Mit dem Kreuz Christi wurden die alten Tempelopfer definitiv übertroffen. Es war etwas Neues passiert.“

Dies muss nicht im Widerspruch zur frühesten Praxis stehen, zum Tempel in Jerusalem zu gehen. „Der Tempel blieb ein ehrwürdiger Ort des Gebets und der Verkündigung. Seine Opfer waren jedoch für Christen nicht mehr relevant.“ Um den radikalen Unterschied zu bekräftigen, muss Jesus nicht zu einer antijüdischen Haltung führen, die im alttestamentlichen Gesetz keinen Wert oder Zweck findet. Tatsächlich bekräftigt Benedikt nach dem heiligen Bernhard von Clairvaux offenbar, dass sich die Kirche in der gegenwärtigen „Zeit der Heiden“ „nicht mit der Bekehrung der Juden befassen darf“. Dies hat zu Recht viel Aufmerksamkeit erregt. Wie es mit der Universalität der Errettungsmission Jesu übereinstimmt, die Benedikt mit gleicher Klarheit bekräftigt, ist ein Problem, das er nicht als erster ungelöst lässt.

Ein weiterer Einwand widersetzt sich der Idee der Sühne (oder „Versöhnung“, wie der deutsche Ausdruck Sühne des Papstes oft in der englischen Fassung wiedergegeben wird) und argumentiert, dass der christliche Gott nicht das Leiden eines unschuldigen Mannes fordert, um eine schuldige Menschheit zu befreien. Er vergibt einfach aus purer Gnade. Dies, antwortet Benedikt, ist nicht das, was Sühne bedeutet und nicht, wie das Neue Testament das Kreuz Jesu versteht. Es ist ein schwerwiegender Fehler, Gottes Barmherzigkeit gegen seine Gerechtigkeit auszuspielen, wie Anselm vor langer Zeit feststellte.

"Die Realität des Bösen und der Ungerechtigkeit, die die Welt entstellt", schreibt Benedict, "kann von Gott nicht einfach ignoriert werden". Das wäre keine Gerechtigkeit und somit auch keine wirkliche Barmherzigkeit. Aber Gottes einziger Weg, mit der Realität des Bösen umzugehen, besteht darin, den Unschuldigen keine Verletzung aufzuerlegen, um das auszugleichen, was die Schuldigen Gott angetan haben. "Es ist genau das Gegenteil: Gott selbst wird zum Ort der Versöhnung, und in der Person seines Sohnes nimmt er das Leiden auf sich." Das Kreuz ist in seinem Herzen keine Strafe, sondern ein Opfer, eine Gabe Jesu - von Gott inkarniert - Für den Vater und für die Welt eine totale Gabe des Selbst, eine Gabe, die größer ist als jede Schuld.

Der Gedanke, dass Gott in Jesus das Leiden der Welt auf sich nimmt, deutet auf einen weiteren Einwand hin, der dem letzten diametral entgegengesetzt ist. Gerechtigkeit fordert nicht, dass Gott ein Geschenk von uns erhält, sondern dass wir ein Geschenk von Gott erhalten. Diese Gabe, die einer bedeutenden Richtung der modernen christlichen Frömmigkeit und Theologie entspricht, sollte als vollkommene Solidarität Gottes mit unserem Zustand verstanden werden. Es ist eine Identifikation mit unserem Leidensschicksal, die erst an der Stelle, an der Jesus vom Kreuz weint, voll verwirklicht wird und seine eigene vollständige Erfahrung von dem ausdrückt, was wir heimlich am meisten fürchten: die Abwesenheit Gottes. Nach dieser Überlegung kann das Kreuz Jesu für uns nur dann von Bedeutung sein, wenn Gottes Solidarität mit uns genau, wenn auch paradoxerweise, bis zu dem Punkt geht, an dem Gott es aufgibt. Das Kreuz ist nicht das, was wir leiden müssen, um das auszugleichen, was wir Gott angetan haben. Es ist das, was Gott leiden muss, um nachzuholen, was er uns angetan hat.

Benedikt bemerkt, dass diese Theologie - eigentlich die Theodizee - etwas von Solidarität hat, aber nicht, wenn sie zu weit geht. In der Schlussbibliographie des Buches identifiziert der Papst den evangelischen Theologen Jürgen Moltmann und den katholischen Theologen Hans Urs von Balthasar (der zuweilen als einer seiner besonderen Lieblinge galt) leise aber aussagekräftig als Beispiel für eine übertriebene Theologie der Solidarität -Jesu Schrei am Kreuz als Ausdruck einer persönlichen Erfahrung des Verlassenseins. Die ausgewogenere Sichtweise, argumentiert er, erkennt, dass Jesus unser Leiden sicherlich auf sich nimmt, aber nicht, um sich ihm zu unterwerfen und von ihm überwältigt zu werden. Er tritt in Solidarität mit uns ein, „trägt unsere Trauer“ (Jes. 53: 4), nicht um sie so zu erleben wie wir, um von ihnen so niedergeschlagen zu werden, wie wir, sondern um sie zu verwandeln und über sie zu siegen.

Deshalb müssen wir sicher sein, wie wir den Schrei Jesu lesen müssen. Er betet tatsächlich die ersten Zeilen von Psalm 22, dem „großen Psalm des Leidens Israels“, vom Kreuz aus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Er betet diese Worte jedoch nicht in Unwissenheit darüber, wie der Psalm endet, sondern wie das Volk Gottes sie immer gebetet hatte, mit der Gewissheit, von Gott Antwort zu bekommen: „Er hat sein Gesicht nicht vor mir verborgen, sondern gehört, als ich zu ihm geweint habe“ (Vers 24).
Er betet auch nicht einfach als einsamer leidender Israelit, sondern als der zweite Adam, „Kopf“ der Menschheit, den er erretten wollte. Jesus betet, schreibt Benedikt, „als derjenige, der uns alle in einem gemeinsamen Thema vereint und uns alle in sich selbst einbezieht.“ Wenn wir nun unsere eigenen Psalmen des Leidens beten, rufen wir: „Warum hast du mich verlassen? Wir beten in ihm, und in ihm verwandelt sich unser Leiden.

Besonders im englischsprachigen Raum wurde der erste Band von Jesus von Nazareth von den meisten Bibelwissenschaftlern frostig aufgenommen. Benedikts Gelehrtheit bzgl. des Neuen Testaments, so wurde oft behauptet, stütze sich zu stark auf deutsche Autoren und sei im Allgemeinen im Lichte der jüngsten Studien in englischer Sprache veraltet. Wichtiger noch, das Buch wurde als eine missverstandene Mischung aus kritischer Gelehrsamkeit und katholischer Hingabe abgetan, die die Anhänger von beiden nicht zufriedenstellte. Es ist unwahrscheinlich, dass der zweite Band viel besser abschneidet.

Unbeeindruckt von solcher Kritik seitens der Gilde der professionellen Exegeten hat der Papst eindeutig nicht die Absicht, das Matthäusevangelium einfach als eigenständigen literarischen Artefakt zu lesen, sondern akzeptiert es als eines der kanonischen Evangelien - und dies schließt Johannes ein, ohne sich auf die synoptischen zu beschränken. Außerdem liest er die Evangelien im Zusammenhang mit dem gesamten Neuen Testament, so dass Römer 3, 25 ein entscheidender Text für die Interpretation der Darstellung des Kreuzes Jesu in den Evangelien wird. Und er liest das Neue Testament in Bezug auf den gesamten christlichen Kanon, so dass Jesus zu Recht als Sprecher nicht nur der ersten Zeilen in Psalm 22, sondern des gesamten Liedes von Leiden und Triumph verstanden wird.

Einige in der Gilde der Biblizisten befürworten diese Art, bestimmte Texte des Neuen Testaments im Lichte des gesamten Kanons zu lesen, während andere dagegen sind. So oder so - und darauf besteht Benedikt - trifft der Interpret der Evangelien eine Entscheidung, von der keine Menge historischer Beweise ihn befreien kann. Nichts beeinflusst unsere Interpretation eines Textes mehr als unsere Überzeugung, was für das richtige Lesen des Textes am relevantesten ist. Die Entscheidung, die Evangelien als christliche Schrift zu lesen - oder sie nicht so zu lesen - ist unweigerlich von der Überzeugung des Lesers über Gott geprägt, darüber, was Gott mit diesen Texten tun kann (oder auch nicht), über die Natur und Autorität der Gemeinden, die diese Texte für eine Heilige Schrift hielten, und vieles mehr. Es ist, kurz gesagt, eine religiöse Entscheidung, zu der rein historische Erwägungen den Leser auf die eine oder andere Weise nicht zwingen können.

Seine Erkenntnis macht Benedikt nicht gegen die historische Kritik unempfindlich. Im Gegenteil, er greift konsequent auf die Einsichten und Urteile moderner Bibelwissenschaftler zurück.
Er besteht jedoch darauf, dass die historische Kritik, obwohl sie ein notwendiger Bestandteil einer intellektuell verantwortlichen Auslegung der Bibel ist, in eine „Hermeneutik des Glaubens“ aufgenommen werden muss und nicht umgekehrt. Er ordnet die Methoden und Ergebnisse der modernen Bibelwissenschaft (historisch-kritisch oder anderweitig) bewusst den komplexen Lesarten der Kirche unter. Hier finden wir seinen tiefen Unterschied zu der Arbeit vieler zeitgenössischer Bibelwissenschaftler - und die Quelle ihrer heftigen Opposition gegen ihn.

Ich denke, Benedikts Kritiker im Sinne der biblischen Gilde fühlen zu Recht, daß er ganz leise eine Deprofessionalisierung des Bibelstudiums fordert. Das Ergebnis wäre ein Ende des Bibelstudiums, wie wir es kennen. Das akademische Feld der Bibelforschung existiert, um das letzte Wort darüber zu haben, was die Bibel bedeutet. Gerade das will Benedikt ihnen verwehren.
„Eines ist mir klar: In zweihundert Jahren exegetischer Arbeit hat die historisch-kritische Exegese bereits ihre wesentlichen Früchte getragen.“ Wenn das wissenschaftliche Studium der Bibel nicht religiös irrelevant werden soll, " muss sie einen methodischen Schritt nach vorne machen und sich wieder als theologische Disziplin verstehen, ohne ihren historischen Charakter aufzugeben."

Vorwärts, nicht rückwärts. Die unbestrittene fachliche und methodische Kompetenz der Bibelforscher leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Kirche. Aber das berechtigt sie nicht zum letzten Wort. Niemand muss sich entscheiden, ob er als Fundamentalist auf die schwarze Liste gesetzt wird oder ob er sich in die Hände eines Lehramts für professionelle Exegeten begibt. Die Kirche sollte sich anhören, was Bibelwissenschaftler sagen, und dann selbst entscheiden, was die Texte bedeuten. Diese Entscheidungen werden immer viel mehr in Bezug auf Glauben, Tradition, Erfahrung und gemeinschaftliche Differenzierung beinhalten, als die Kanons der Bibelwissenschaft vorsehen - oder gegenwärtig erlauben.

Benedikt trifft viele solcher Entscheidungen und präsentiert sie auf direkte und zugängliche Weise. Seine beiden Bände über Jesus helfen uns zu erkennen, dass die Kirche der modernen Bibelwissenschaft alle Verdienste einräumen kann, die sie verdient, und ihr dennoch zu Recht verwehren kann, das letzte Wort zu haben, um zu erkennen, was die Bibel bedeutet. Dies ist sicherlich ein wichtiger Schritt nach vorne. Und es verleiht seinem Bericht eine einzigartige Anziehungskraft, darüber. was wir über Jesus glauben und von ihm erhoffen können."

Quelle: LSN, Bruce Marshall

 



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Labels: Benedikt XVI Pontifex emeritus, Historisches, Kluges, Lehramt, Nostalgie, Päpste, Wahrheiten

Mittwoch, 25. September 2019

Die Barbaren sind in der Stadt! Kardinal Sarah spricht im Vorfeld der Amazonas-Synode Klartext.

Edward Pentin hat für den National Catholic Register Kardinal Robert Sarah zu seinem neuen Buch, zur bevorstehenden Amazonas-Synode und die aktuelle Glaubenskrise befragt, Der Kardinal stellt dem Christentum der Westlichen Welt eine schwerwiegende Diagnose und warnt vor einer Manipulation der Synode- dabei spricht er deutlichen Klartext. M.Tosatti hat das Interview in La Nuova Bussola Quotidiana veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE MANIPULATION DER SYNODE WÄRE EINE BELEIDIGUNG GOTTES" 

"Ich bin schockiert und empört darüber, daß die spirituelle Not der Armen im Amazonasgebiet als Vorwand für Projekte verwendet wird, die typisch für das bürgerliche und weltliche Christentum sind, wie die Abschaffung des Zölibats und die Ordination von Frauen. "
Der Niedergang des Glaubens an die wirkliche Gegenwart Jesu in der Eucharistie steht im Mittelpunkt der gegenwärtigen Krise der Kirche". 
"Die Wurzel aller anthropologischen, politischen, sozialen, kulturellen und geopolitischen Krisen ist das Vergessen des Primats Gottes." 
Heute sind wir alle Opfer eines "flüssigen Atheismus", der darin besteht, "neben dem Glauben radikal heidnisch und weltlich zu denken oder zu leben". 
"Das Verbot der Messe im alten Ritus "kann nur vom Teufel inspiriert werden", der vor einem Mann zittert, der betet."
Ein Interview  des National Catholic Register mit Kardinal Robert Sarah. 

Vom "flüssigen" Atheismus, der jetzt in die unsere Kirche eingedrungen ist, über den Egozentrismus in der Liturgie, von den Interpretationen von Amoris Laetitia bis zu den Versuchen, die Amazonas- Synode zu manipulieren, und Projekte zu unterstützen, die für das bürgerliche und weltliche Christentum typisch sind", einschließlich der Aufhebung des Zölibats .

In einem langen Interview mit dem National Catholic Register geht Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst, auf die Glaubenskrise in der heutigen Welt ein und erklärt, warum er beschlossen hat, sein neuestes Buch "Le soir s´approche déjà et le jour se baisse " ("Der Abend naht und der Tag sinkt schon") zu schreiben. 
"Dieses Buch ist der Schrei meines Herzens als Priester und Hirte", sagt der Kardinal, dem zufolge "der Rückgang des Glaubens an die wirkliche Gegenwart Jesu in der Eucharistie im Mittelpunkt der gegenwärtigen Krise der Kirche und ihres Niedergangs, insbesondere im Westen, steht. 
Bischöfe, Priester und Laien sind für die Glaubenskrise, die Krise der Kirche, die Priesterkrise und die Entchristlichung des Westens verantwortlich. "

EIN «FLIESSENDER ATHEISMUS» INFIZIERT DIE WELT

Sarah spricht von einem "flüssigen Atheismus", der die Welt, einschließlich der Menschen in der Kirche, befällt: "Die tiefe Krise, die die Kirche in der Welt und insbesondere im Westen erlebt, ist die Frucht des Vergessens Gottes. Wenn Gott nicht unsere erste Sorge ist, dann bricht alles zusammen. An der Wurzel aller anthropologischen, politischen, sozialen, kulturellen und geopolitischen Krisen liegt das Vergessen des Primats Gottes. Ich habe versucht, in diesem Buch zu zeigen, daß die gemeinsame Wurzel aller gegenwärtigen Krisen in diesem fließenden Atheismus liegt , der, ohne Gott zu leugnen, in der Praxis so lebt, als ob es ihn nicht gäbe ".

Der Kardinal erklärt ausführlich, worum es sich handelt:
"Ich spreche von diesem Gift, dessen Opfer wir alle sind: flüssiger Atheismus. Es infiltriert alles, auch unsere Reden als Priester. Es besteht darin, zusätzlich zum Glauben andere Denkweisen zuzugeben oder radikal heidnisch und weltlich zu leben. Und wir überzeugen uns von diesem unnatürlichen Zusammenleben! Das zeigt, daß unser Glaube fließend und inkonsistent geworden ist! Die erste Reform ist die unserer Herzen.
Sie besteht darin, keinen Pakt mehr mit Lügen zu schließen. Der Glaube ist sowohl der Schatz, den wir verteidigen wollen, als auch die Stärke, die es uns ermöglicht, ihn zu verteidigen. "

Und laut Sarah hat diese Bewegung, die darin besteht, "Gott beiseite zu legen" und Gott zur sekundären Realität zu machen, leider die Herzen von Priestern und Bischöfen berührt. Gott steht nicht mehr im Mittelpunkt ihres Lebens, Denkens und Handelns. Das Gebetsleben spielt keine zentrale Rolle mehr."


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Dienstag, 24. September 2019

Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes heute über das Thema "Kommunion aus dem Tabernakel?"
Hier geht´s zum Original: klicken


    "KOMMUNION AUS DEM TABERNAKEL?"  

"Die Institutio Generalis zum Missale Romanum (3. Fassung) nennt es in Absatz 85  „sehr wünschenswert“, daß die Gläubigen die Kommunion mit Hostien empfangen, die in der gleichen Messe konsekriert worden sind. Dabei stützt sie sich auf Dokumente von 1967 und 1973. Die gleiche Erwartung hatte bereits Pius XII in "Mediator Dei"  zum Ausdruck gebracht (s. Fußnote).
Soweit ich es überblicken kann, wird diese Vorgabe weithin nicht eingehalten, und zwar weder in mehr traditionellen noch in sehr un-traditionell orientierten Gemeinden.
Die Gründe dafür sind klar erkennbar praktischer Natur: indem man die Kommunion aus dem Tabernakel austeilt, entgeht man der Verlegenheit, die Zahl der Kommunionempfänger schätzen zu müssen, und der Priester muß auch vor der Reinigung des Kelches am Altar nicht selbst das aufessen, was die Anglikaner als „Die Reste der Eucharistie“ zu bezeichnen pflegten.
Er muß auch nicht das (z.B. für Versehgänge) aufbewahrte heilige Sakrament regelmäßig erneuern, weil sich das – mit Ausnahme der Aussetzungs-Hostie - von alleine ergibt, wenn im regelmäßigen Gebrauch jeden Sonntag das konsumiert wird, was am vorhergehenden Sonntag übrig geblieben ist. Aber wie weit ist dieses „sehr wünschenswert“ eigentlich theologisch begründet?
„Auf diese Weise soll die Kommunion auch durch die Zeichen klarer als Teilhabe an dem Opfer erscheinen, das gerade gefeiert wird.“ übersetze ich die von der Institutio Generalis gegebene Erklärung. Dagegen habe ich  grundsätzlich keinesfalls etwas einzuwenden.
Tatsächlich ziehe ich es selbst vor, den Gläubigen die Kommunion zu reichen, ohne vorher an den Tabernakel gehen zu müssen. Es ist mir immer etwas mühsam erschienen, die Kanontafel beiseite zu legen und mit zusammengelegtem Daumen und Zeigefinger den Tabernakel aufzuschließen. (Ich zelebriere viel in fremden Kirchen, und Schlüssel und Schloss des Tabernakels funktionieren oft nicht so, wie ich das erwarte.) Dennoch bin ich unsicher, ob die offizielle Erklärung tatsächlich viel hergibt.
Mein Ausgangspunkt dabei ist der Grundsatz, daß das „Opfer, das gerade gefeiert wird“ ja weniger das Opfer ist, das von Hochwürden X und den Gläubigen ist, die an diesem bestimmten Vormittag zu seiner Kirche gekommen sind , sondern es ist das eine Opfer von Kalvaria – also jenes Opfer an das wir, die wir stolz auf unser anglikanisches Erbe sind, als die eine Selbsthingabe des Herrn denken, die er einmal als das vollständige  Opfer, die perfekte Gabe und ausreichende Genugtuung dargebracht hat, das Opfer Christi, das sakramental auf unserem Altar vergegenwärtigt wird. Jede Messe ist Kalvaria, es gibt keine zwei oder viele Kalvarias.

Ich habe den bohrenden Verdacht, daß das moderne „sehr zu wünschen“ letztlich ein Element des gleichen soziologischen und anti-transzendentalen Mißverständnisses der Eucharistie ist, das von dem Wunsch zur ausschließlichen Zelebration versus populum gefördert wird und sich in dieser ausdrückt. Wie Kardinal Ratzinger uns seinerzeit gewarnt hat, besteht da die Gefahr, daß der auf sich selbst schauende Kreis (der Feiernden) Fülle und Vollendung in seinem eigenen Tun findet und nicht im Herrn, der von außerhalb kommt. Es scheint in der modernen Liturgie eine unbewußte Furcht vor allem zu geben, das nicht von innerhalb dieses Kreises selbst hervorgebracht wird. Es könnte bei Laien sogar einen schrecklichen Aberglauben fördern, daß sie eine Hostie empfangen sollten, bei deren Konsekration sie selbst „mitgeholfen“ hätten.


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Sonntag, 16. Juni 2019

S. Magister zu den politischen Visionen Ratzingers und Bergoglios. Fortsetzung 2

Fortsetzung von hier und  hier
Hier geht´s zum Original:  klicken

EINE GANZ "FRANZISKANISCHE" POLITIK
Zu den in die Länge gezogenen Reden vor den "Volksbewegungen" kann die hinzugezählt werden, die Papst Franziskus am 27. November 2015 vor den jungen Leuten in den Slums von Nairobi hielt - auch sie mit dem Lobpreis der in armen Umgebungen zu findenden Weisheit der Eingeborenen, in der selben Perspektive wie auch seine unaufhörlichen Gesten, Reisen und Reden betreffs der Migranten. 

Man muß jedoch auch die Rede, die Bergoglio auf dem Gipfel der lateinamerikanischen Richter Anfang Juni 2019 im Vatikan - ein Jahr nach einem ähnlichen Gipfel in Buenos Aires - zum Thema der sozialen Rechte und der Menschenrechte gehalten hat und die "Franziskanerlehre" (nicht in Bezug auf den Heiligen Franziskus von Assisi, sondern auf den Papst, der seinen Namen trägt), auf die selbe Weise neu interpretieren.

Auch dies war eine lange Rede mit ausführlichen Hinweisen auf die zweite der drei Reden, die- an die "Volksbewegungen" gerichtet- in Bolivien gehalten wurden und die klar nicht von seiner Hand geschrieben worden waren. wenn auch mit seiner vollen Zustimmung, vielleicht von einem der anwesenden argentinischen Richter, z.B. Raúl Eugenio Zaffaroni, einem prominenten Mitglied  des Interamerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte und Befürworter einer „kritischen Theorie“ der Kriminologie, die die Entstehung von Verbrechen und die Natur des Rechtes auf die Struktur der sozialen Klassen und auf Ungleichheit zurückführt.

„Es gibt keine Demokratie mit Hunger, es gibt keinen Fortschritt mit Armut, es gibt keine Gerechtigkeit mit Ungleichheit“: so fasste Franziskus seine Vision unter tosendem Applaus zusammen.

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Samstag, 15. Juni 2019

Sandro Magister spricht über die Politischen Visionen Ratzingers und Bergoglios- Fortsetzung

Fortsetzung von hier  und hier im Original: klicken
(...)

BERGOGLIO DER JUNGE PERONIST
Es ist schwierig, wenn nicht unmöglich, auch nur eine Spur von Ratzingers Vision in der Idee der Politik zu finden, die in Papst Franziskus verwurzelt ist.
In Argentinien kam es kurz nach den Studenten- und Arbeiteraufständen in Paris und Los Angeles im Jahr 1969, in dem Bergoglio seine erste Messe feierte, zu einem Aufstand. 1970 -als er seine Gelübde ablegte- schlossen sich die Milizen dem Kampf der Montoneros an und  entführten und richteten den früheren  Präsidenten Pedro Aramburu hin.
Der damals 34-jährige Bergoglio, der vorzeitig ernannter Novizenmeister, trat voll und ganz dafür ein, Juan Domingo Perón zurückzubringen, der in jenen Jahren in Madrid im Exil lebte. Er wurde der geistige Leiter der jungen Peronisten der Guardia de Hierro, die eine starke Präsenz an der Jesuiten Universität Universidad del Salvador hatten. Und er behielt diese Militanz nach seiner überraschenden Ernennung zum Provinzial der Jesuiten von Argentinien 1973 bei, dem Jahr, in dem Perón ins Land zurückkehrte und seine Wiederwahl triumphal gewann.
Bergoglio gehörte zu den Verfassern des "Modelo nacional", dem politischen Testament, das Perón nach seinem Tod hinterlassen wollte. Und für all das zog er die wütende Feindschaft  einer guten Hälfte der argentinischen Jesuiten auf sich, die linker waren als er, besonders nachdem er, um die Finanzen der Gesellschaft Jesu zu stabilisieren, die Universidad del Salvador, die zum Verkauf angeboten wurde, an niemanden anders als an seine Freunde der Guardia de Hierro übergeben hatte. 
In diesen Jahren entwickelte der zukünftige Papst den „Mythos“ - sein Wort - des Volkes als Protagonist der Geschichte. Ein Wort, das von Natur aus Unschuld und unschuldig ist, ein Volk mit dem angeborenen Recht auf „Land, Heim und Arbeit“ - das er in Übereinstimmung mit dem „Hl. Volk Gottes“ sieht.



DER MYTHOS DES VOLKES
Aber zusätzlich zu seiner Lebenserfahrung wurde Bergoglios politische Vision auch durch den Unterreicht eines Lehrers geprägt,- wie er dem französischen Soziologen Dominique Wolton ihn einem buch-langen Interview verriet, das Wolton 2017 unter dem Titel "Politik und Gesellschaft" herausgegeben hat:


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Freitag, 14. Juni 2019

S. Magister spricht über die politischen Visionen Ratzingers und Bergoglios.


Sandro Magister stellt bei Settimo Cielo in der Wiedergabe einer Rede, die er vor kurzem in Rom gehalten hat, die politischen Visionen des Papa emeritus und des amtierenden Pontifex einander gegenüber. Dabei stellt er fest- daß sie Lichtjahre auseinander liegen. Das kann man als Leser leicht nachvollziehen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"VON RATZINGER ZU BERGOGLIO. ZWEI POLITISCHE VISIONEN, DIE LICHTJAHRE AUSEINANDER LIEGEN." 




(Der folgende Text ist der Vortrag den Sandro Magister am 4. Juni 2019 bei der in Rom im Palazzo Giustiniani von der Fondazione Magna Carta organisierten Studienkonferenz zum Thema: „Katholiken, Politik und die Herausforderungen des dritten Jahrtausends“ gehalten hat.) 

Joseph Ratzinger hat viel über Politik geschrieben und gesagt, als Theologe, als Bischof, als Papst. Um seine Gesamtvision zu erfassen, reicht es jedoch, die Rede wieder zu lesen, die er am 22. September 2011 in Berlin bei seiner letzten Reise nach Deutschland vor dem Bundestag gehalten hat.

Er begann damit, das Gebet des jungen Königs Salomo am Tag seines Aufstiegs auf den Thron zu zitieren, in dem er Gott
nicht um Erfolg oder Reichtum  sondern um „ein hörendes Herz bat, damit er Gottes Volk regieren und zwischen Gut und Böse unterscheiden könne
(1. Könige 3: 9). Eine Bitte, auch für Politik und Politiker von heute "das entscheidende Thema ist.
Dann fasste Benedikt XVI die Rolle, die das Christentum in dieser Frage in der Geschichte gespielt hat, wie folgt zusammen:
„Im Gegensatz zu anderen großen Religionen hat das Christentum dem Staat und der Gesellschaft niemals ein
offenbartes Gesetz vorgeschlagen, das heißt eine aus der Offenbarung abgeleitete Rechtsordnung. 
Stattdessen hat es auf Natur und Vernunft als wahre Rechtsquellen hingewiesen - und auf die Harmonie von objektiver und subjektiver Vernunft, die natürlich voraussetzt, daß beide Sphären in der schöpferischen Vernunft Gottes verwurzelt sind.
Christliche Theologen schlossen sich damit einer philosophischen und juristischen Bewegung an, die ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. Gestalt annahm. In der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts kam das von den stoischen Philosophen entwickelte soziale Naturgesetz mit führenden Lehrern des römischen Rechts in Kontakt. 


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Freitag, 7. Juni 2019

Fundstück

Dr. David Berger kommentiert bei "Philosophia Perennis" die Rede die Erzbischof Georg Gänswein beim jährlichen Empfang der Katholischen Kirche und der evangelischen kirchlichen Gemeinschaft der badischen Landeskirche für die Karlsruher Bundesjustiz gehalten hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken
D.Berger titel:

"Erzbischof Georg Gänswein: Die Menschenwürde entstammt nicht dem Islam, sondern der jüdisch-christlichen Tradition"

und beginnt seinen Artikel so- Zitat: 
"In einem Vortrag für die Karlsruher Bundesjustiz warf er der päpstliche Privatsekretär Msgr. Gänswein dem Staat vor, sich zu sehr von seiner Begründung durch das christliche Weltbild und das Naturrecht entfernt zu haben. Und forderte eine Rückbesinnung auf die jüdisch-christlich fundierte Menschenwürde."

Quelle: Philosophia Perennis, D.Berger 


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Freitag, 17. Mai 2019

Jesus und die Pharisäer in jüdischer und christlicher Sicht

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die Rede, die Amy-Jill Levine, Mitarbeiterin von "Donna Chiesa Mondo", in der päpstlichen Universität Gregoriana zum Thema "Jesus und die Pharisäer" gehalten hat-, den Gebrauch, den Papst Franziskus vom Wort "Pharisäer" macht und die verpaßte Gelegenheit den zu korrigieren.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"EINE BESONDERE JÜDISCHE FRAU, DIE PHARISÄER UND EINE VON PAPST FRANZISKUS VERPASSTE GUTE GELEGENHEIT" 

"Trotz des Fortschritts in den historischen Untersuchungen zu den Pharisäern, wird in der ganzen Christlichen Welt damit fortgefahren, in den Predigten, diese Jüdischen Lehrer als xenophob, elitär, legalistisch, Geldliebhaber und moralische Heuchler darzustellen. Außerdem bedeutet Pharisäer allgemeine "Jude" , weil viele Juden und Christen die Pharisäer als Verfolger des rabbinischen Judentums betrachten. Deshalb tun Christen, wenn sie den Begriff "Pharisäer" verwenden, um den Klerikalismus zu verurteilen, nichts anderes als das Vorurteil gegenüber Juden zu verstärken."

So hat Amy-Jill Levine, ein jüdische Amerikanerin von der Vanderbilt-Universität, ihre Rede begonnen, die sie am 9. Mai in Rom in der Päpstlichen Gregoriana-Universität gehalten hat, bei einer Konferenz, die dem Thema "Jesus und die Pharisäer. Eine multidisziplinäre Neuwertung" gewidmet war.

Aber wer -frei heraus gesagt- benutzt den Begriff "Pharisäer", um den "Klerikalismus im kirchlichen Kontext" zu verurteilen, wenn nicht Papst Franziskus selbst?

Das Schöne daran ist, daß seit diesem Mai, die Autorin dieses Hiebs gegen den Papst Mitglied des neuen Führungskomitées von "Donne Chiesa Mondo" , der monatlichen Beilage des "L´ Osservatore Romano", der offiziellen Zeitung des Hl. Stuhls, ist.

Wer ist Amy-Jill Levine? Sie berichtet anläßlich einer ebenfalls an der Gregoriana vorangegangenen Konferenz in einer funkelnden autobiographischen Notiz im Osservatore Romano vom 5. Mai über sich selbst.


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Donnerstag, 25. April 2019

Ein weiterer bisher unveröffentlichter Text des Papa emeritus.... Lesen!

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo einen weiteren, bisher unveröffentlichten Text des Papa emeritus, - den Brief an den Wiener Oberrabbiner Arie Folger vom August 2018.  Der ist jetzt Teil eines gerade veröffentlichen Buches von Elio Guerriero - über den Dialog Benedettos mit dem Rabbiner.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE BEIDEN PASCHA-FESTE VON JUDEN UND CHRISTEN- EIN UNVERÖFFENTLICHTER BRIEF DES PAPA EMERITUS. "

92 Jahre nach seiner Geburt und 6 Jahre nach seinem Rücktritt vom Papstamt ist Joseph Ratzinger immer noch sehr aktiv. Einige Tage nach der sensationellen Veröffentlichung seines Essays über den Skandal des sexuellen Mißbrauchs in der Katholischen Kirche, erblickt ein anderer unveröffentlichter Text das Licht, von dem man wußte, daß es ihn gibt, der aber erst jetzt im gerade veröffentlichten Buch von Elio Guerriero in Gänze gelesen werden kann.

Benedetto XVI im Dialog mit Rabbiner Arie Folger `"Juden und Christen" in der Edition San Paolo, Cinisello Balsamo, 2019"

Der jetzt veröffentlichte Text ist der Brief, den der Papa emeritus im August 2018  an den Wiener Oberrabbiner Arie Folger  geschrieben hat. 
Rabbi Folger hat ihm darauf am 4. September mit einem Brief geantwortet, der ebenfalls in diesem Buch veröffentlicht wurde. 

Diesem Briefwechsel folgte am 16. Januar dieses Jahres ein Besuch Rabbi Folgers, des Darmstädter Rabbiners Josh Ahrens und des sächsischen Rabbiners Zsolt Balla, Mitgliedr der Orthodoxen Rabbiner-Konferenz in Deutschland bei Ratzinger in seiner vaticanischen Einsiedelei. 

"Es war ein intensives Gespräch, das eine Stunde dauerte" kommentiert Folger im Vorwort des Buches, "Ich habe in ihm einen sehr genialen und tiefen Denker gefunden, der vom Antisemitismus und Anti-Judaiismus in jeder Form abgestoßen ist." 

Und dennoch sind die vom  Papa emeritus und den Rabbinern diskutierten Themen nicht belanglos. Sie haben immer zu den kontroversesten in der Beziehung zwischen Judentum und Christentum gehört: der Messias, das Gelobte Land, der Bund, Anbetung, die Gebote. 

Ratzinger hatte sie schon intensiv in einem vorhergehenden Text diskutiert, der 2017 an den Schweizer kardinal Kurt Koch, Präsident der Vatican-Kommission für den Dialog mit dem Judentum, geschickt wurde,und im folgenden Jahr in den deutsche, französischen und englischen Ausgaben der theologischen Zeitschrift "Communio" veröffentlicht wurde -und schließlich auch italienisch in der "Rivista di Vita Spirituale" Anfang 2019.

Und diesem Text Ratzingers -mit dem Titel " Gnade ohne Bedenken"  und den Beobachtungen über die Abhandlung "De Judaeis"  folgte ein Dokument, das im Dezember 2015 von der von Kardinal Koch geleiteten Kommission zum 50. Jahrestag der Deklaration "Nostra Aetate" des II. Vaticanischen Konzils herausgegeben wurde.

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Sonntag, 14. April 2019

Fundstück

Felizitas Küble kommentiert in "Christliches Forum" die Passage im Essay Benedikts XVI über die Glaubenkrise und die Wege aus ihr. Damit hebt sie sich wohltuend von vielen anderen Kommentatoren ab-die wie festgenagelt nur auf die Aussage über die  "HS-Clubs" in den Seminaren fixiert sind und je nach Temperament mit politkorrekter Empörung bis zu wütenden Beißreflexen reagieren- immer nach dem Motto: "getroffene Hunde bellen und beißen".
Hier geht´s zum Original:  klicken
Unter dem Titel:

"Von der Jugendbewegung bis zu Papst Benedikt: „Die Kirche erwacht in den Seelen“

 beginnt der Artikel so:

"Papst em. Benedikt ist offensichtlich geradezu fasziniert von einem berühmten Satz des großen Theologen und Priesters Romano Guardini: „Die Kirche erwacht in den Seelen.“ 
Er hat diese Aussage an entscheidenden Stellen öffentlich zitiert.
Quelle: Christliches Forum, F. Küble
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Samstag, 13. April 2019

Fundstück

Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:
„Das sind Leute, die weder glauben noch denken“

läßt Roland Noé bei kath.net  Kardinal Gerhard Müller zur wütenden Kritik am Essay des Papa emeritus zu Wort kommen.  Der Beitrag beginnt so: 
"Kardinal Müller übt im kath.net-Interview schwere Kritik an den Kritikern des Missbrauchs-Textes von Papst em. Benedikt XVI. und am (offiziell inoffiziellen) DBK-Internetportal - 
„Es ist ein Skandal, dass katholische Bischöfe Plattformen finanzieren und so die Kirchensteuer zweckentfremden, die eindeutig Positionen vertreten, die mit der katholischen Glaubens- und Sittenlehre im Widerspruch stehen.“ 

Quelle: kath.net, R. Noé
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Freitag, 12. April 2019

Fundstück

Unter dem Titel: "Ein notwendiger Beitrag zum Verstehen der Krise" hat Peter Winnemöller für "Die Tagespost" einen Kommentar zum Krisen-Text des Papa emeritus  geschrieben.
Hier geht´s zum Fundstück:  klicken 

Er beginnt so- Zitat:

"Wer die meiste Zeit schweigt, hat mehr zu sagen, wenn er dann einmal redet. Der Papst emeritus Benedikt XVI. hat sich entschlossen, erneut aus seinem Schweigen und Beten mit einem aktuellen, aber grundsätzlichen Beitrag hervorzutreten. Natürlich geschah dies in Absprache mit dem amtierenden Pontifex, dem er sich im Gehorsam unterstellt hatte. So erfolgte die Veröffentlichung seines Schreibens zur Missbrauchskrise im Konsens mit Papst Franziskus." 

Quelle: Die Tagespost, P. Winnemöller

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Mittwoch, 10. April 2019

Spruch des Tages


"Ungeachtet seiner Wut auf das Christentum ist der Stammbaum Nietzsches ungewiss. Nietzsche ist ein Saulus, der auf dem Weg nach Damaskus in Ohnmacht gefallen ist. "

Nicolas Gomez Davila

Quelle: Zitat aus dem Vatican-Magazin
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Samstag, 30. März 2019

Mehr zum "historischen" Jesus ....

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die Reaktionen auf den vor einer Woche veröffentlichten Essay über den Historischen Jesus von Giorgio Jossa.Dabei zitiert er vor allem aus dem Buch "Zur Rechten des Vaters" von Giacomo Biffi, Streitpunkt ist, wann sich Jesus in seiner irdischen Gestalt voll seines Status als Sohn Gottes und seiner Mission als Messias bewußt wurde.
Hier geht´s zum Original: klicken

"MEHR ZUM "HISTORISCHEN" JESUS. DIE LEKTION VOM GROSSEN THEOLOGEN KARDINAL GIACOMO BIFFI" 

Die Settimo-cielo-Veröffentlichung "Die Geschichte Jesu, neu geschrieben von einem großen Historiker" vom 21. März hat lebhafte Kritik ausgelöst- via e-mail von einem talentierten Theologen und Jesuiten, einem Schüler Joseph Ratzingers  und Mitglied seines Schülerkreises.

Was er bestreitet, ist daß man Jesus im Verlauf seines kurzen öffentlichen Lebens ein wachsendes Bewußtsein für seine Identität und Mission  zuschreiben sollte, bestehend aus Erwartungen, die dann enttäuscht und verwandelt wurden, aus Veränderungen und Zielen, die in einigen Fällen plötzlich aufkamen, von Verkündigungen, die sich Schritt für Schritt veränderten -bis zu einem kompletten Bewußtsein als Messias und Erlöser, das aber erst an der Schwelle zum Tod am Kreuz erreicht wurde.

Diese verschlungene Reise Jesu ist tatsächlich die, die der Historiker für Altchristliche Geschichte Giogio Jossa in seinem jüngsten Essay rekonstruiert hat, der von Settimo Cielo veröffentlicht wurde.
Ein Jesus "der Geschichte" -erklärt er- den er dem Jesus der Evangelien nicht entgegen sondern an die Seit stellt  und ihn statt dessen im Licht des Glaubens an seine Auferstehung wiedererzählt.

Unserem Kritiker jedoch-. erscheint diese historische Rekonstruktion des menschlichen Lebens Jesu dem Jesus des Glaubens zu sehr zu widersprechen, um akzeptabel zu sein. Was die Jünger Jesu angeht, so könnten sie tatsächlich unsicher gewesen sein und sich geirrt haben angesichts der "Zeichen" die der tat. Aber er nicht, in ihm konnte es kein Nichtwissen oder Unsicherheit über seine Identität und Mission geben, jedenfalls nicht als er das Vernunftsalter erreichte. "Jesus konnte mit 12 Jahren genau wissen, daß er der Sohn Gottes und der Messias war."


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Mittwoch, 6. Februar 2019

Fundstück

Marco Gallina vergleicht auf seinem Löwenblog das Verhältnis von Politik und Kirche 1922 und heute. Man möchte sagen, "das waren noch Zeiten"
Hier geht´s zum Original: klicken

Titel:
"WER DER EWIGKEIT DES KATHOLIZISMUS DIENT, DIENT DEM DEUTSCHEN VOLK" 

"Katholikentag damals und heute: am 30. August 1922 schließt der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer den Deutschen Katholikentag mit einer Rede. Auch damals gingen Katholizismus und deutscher Staat Hand in Hand, aber auf eine ganz andere Art und Weise: während heute Politiker Forderungen an die Kirche stellen, wiesen damals Politiker ausgehend von ihrem Glauben auf die Missstände im Staat hin …"

Quelle: Löwenblog, M.Gallina








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Freitag, 28. Dezember 2018

Father Hunwicke spricht.....

heute bei liturgicalnotes -man kann es nur als lustvoll bezeichnen- über poetische Formulierungen und Versmaße in alten Brevieren und Sammlungen von Hymnen und ihren Ersatz durch humorlose postkonziliare Korrektoren.
Hier geht´s zum Original: klicken

                                         Magnus aeterni logotheta Verbi

                                    "GROSSER WORTSETZER DES EWIGEN WORTES"                                        

"Das II. Vaticanische Konzil hat sehr vernünftig vorgeschlagen, daß man die alte Breviersammlung durch die Rettung anderer Hymnen aus dem Schatz der wunderbaren Sammlung des Hl. Peter Damian bereichern könnte, die für das Fest des Hl. Evangelisten Johannes zusammengestellt wurde: "virginis virgo venerande custos" im Sapphischen Metrum (ich frage mich, was das gute alte Mädchen wohl daraus gemacht hätte, wenn sie erfahren hätte, welchen enthusiastischen Gebrauch das Christliche Latein von ihrer metrischen Erfindung- dem Sapphischen Metrum machen würde).
Die schlechte Nachricht: Dom Anselmo Lentini und seine fröhlichen Männer haben beschlossen, es zu korrigieren.

Schon vor der Karolingischen Renaissance haben lateinische Schreiber, besonders Hymnographen, oft- wenn sie eine Wirkung von Majestät und Größe erreichen wollten, auf die griechische Sprache zurückgegriffen, deshalb fuhr der Hl. Peter nach dieser ersten Zeile mit ihrem alliterativen Wortspiel  (o verehrenswürdiger Hüter der Jungfrau ) in seiner zweiten Zeile besser fort: Magnus aeternam logotheta verbi .
In einfacher Übersetzung würde das bedeuten: "Großer Wortsetzer des Ewigen Wortes", wenn Ihnen  der griechische Neologismus logotheta auffällt, in seinem ganzen viersilbigen Wohlklang -direkt hinter der Zäsur. Er spielt mit der Beschreibung unseres Herrn durch Johannes als das Wort- dem logos, Verbum, und der suggestiven Assonanz "aeterni"...logotheta.
Aber während der Heilige in der ersten Zeile mit ihrem "virginis….virgo" das selbe lateinische Wort aber in einem anderen Fall benutzt ("anaphora mit polyptoton"; eine besonders mit den hellenistischen Dichtern verbundene Eleganz), erreicht er in der zweiten Zeile eine elegante Variante durch die Schaffung einer griechischen Verbindung mit dem Wort logos, als Äquivalent zum Lateinischen "verbi".

Die postkonziliaren Korrektoren haben- in ihren trockenen, schulmeisterlichen Kommentaren (es gibt wenig strengere als nimius lusus verborum- jede Art von Freude an Worten verabscheut. Hier rufen sie das Prinzip des "graecismus nunc insuetum" zu Hilfe. (Graecismen sind hier nicht mehr zu benutzen).  Und Dom Anselmus behauptet, den Nominativ* "Magnus" (an Stelle der Vocativs "magne") unannehmbar zu finden: ungezogener Anselmo; er muß sehr gut gewußt haben, daß diese kleine Problem - wenn es denn ein Problem ist- durch ein "magne et" hätte korrigiert werden können.

Was haben also die Korrektoren geschrieben? "praeco qui verbi coleris fidelis".
O je. (Aber um fair zu sein, Lentini war selbst ein lateinischer Dichter nicht geringer Qualität und hat  mit der Assonanz "praeco ...coleris" sein Bestes getan. "

                -------------------------------------------------------------------------------

*Nominative an Stelle von Vocativen scheinen kein Problem darzustellen im Gloria in excelsis Deo, Sanctus, Agnus...je mehr Sie danach suchen, desto mehr finden Sie im klassischen Kirchenlatein und dem Kirchenlatein. 

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

 




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Mittwoch, 12. Dezember 2018

Fundstück

In memoriam Robert Spaemann- publiziert CNA heute noch einmal einen Text, über das Christentum als die wahre Religion, der 2010 im Vatican-Magazin veröffentlicht wurde. Lesen ! 
Hier geht´s zum Original: klicken


                              O CRUX AVE SPES UNICA  
und der beginnt so:
"So singen wir Christen. Wir besingen das Paradox: "Regnat a ligno Deus" - vom Holz herab regiert Gott." (…)
Es ist die einzige Religion, die nicht ins Paradox vertrickt ist...sie denkt, was sich kein Mensch hätte ausdenken können." (…)

Quelle: CNA

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Sonntag, 9. Dezember 2018

Tweet zum Tage

"Benedikt XVI vertraut die Ausgestoßenen der Unbefleckten Empfängnis an."
Antonio Tarallo kommentiert auf der Website "sanfrancesco" die Ansprachen, die Papst Benedikt XVI bei seinen Besuchen auf der Piazza di Spagna anläßlich des Festes "Unbefleckte Empfängnis" während seines Pontifikates gehalten hat.
Der Artikel beginnt so:

"Das was bei Papst Benedikt XVI immer überrascht, ist seine Einfachheit und Demut, wenn er über die grandiosen Mysterien -wie dem der Unbefleckten Empfängnis Mariens- spricht. Wenn man seine Aussagen zu diesem Thema liest, scheint es ihm zu gelingen, aus der Höhe seiner Theologie, von der großen Höhe seiner Studien und Meditationen von seinem Katheder herabzusteigen und so besser mit den "Kleinen" sprechen zu können....."

Benedetto XVI e l’affidamento degli emarginati all’Immacolata Concezione https://t.co/91CaLV3mFH
— La Vigna del Signore (@vignadelsignore) 9. Dezember 2018
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Mittwoch, 21. November 2018

Fundstück

Pater Engelbert Recktenwald hat bei CNA einen Artikel unter dem Titel

           "Der missbrauchte Kant"

Warum Kants Autonomie bei Ratzinger besser aufgehoben ist als bei Magnus Striet


veröffentlicht. Hier geht´s zum Original:  klicken
(leider hapert es da mit den Umlauten....) 
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