Sonntag, 31. März 2019

Musik am Sonntagabend....



             

Fundstück

Der neue Bischof von Fulda, Michael Gerber, wurde heute in sein Amt eingeführt. KNA und domradio berichten.
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Unter dem Titel:

Michael Gerber wurde am Sonntag in Fulda in sein Amt eingeführt"Neue Verantwortung für unseren Glauben übernehmen"beginnt der Beitrag so:

"49 Jahre alt, Freund der Jugend und "von Gott getragen": Am Sonntag hat Michael Gerber das erste Mal auf dem Bischofsstuhl im Dom zu Fulda Platz genommen. Er ist der jüngste katholische Ortsbischof in Deutschland." (...)
Quelle: domradio.de

Laetare !

Tweet zum Tage.....

Samstag, 30. März 2019

"Ringkuss-Gate" und mögliche epidemiologische? Folgen.....

Marco Tosatti  läßt bei Stilum Curiae seinen virtuellen Briefpartner Romana Vulneratus Curia zur Ringkuß-Verweigerung zu Wort kommen und einige Überlegungen zur Virulenz des einen oder anderen Erregers anstellen.
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"ROMANA VULNERATUS CURIA UND DER VERSÄUMTE RINGKUSS: HEILIGKEIT, SIE SOLLTEN SICH UM GANZ ANDERE BAKTERIEN KÜMMERN" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae,
Trolle und diverse Influencer am Draht  des Regimes, Romana Vulneratus Curia hat uns angerufen und gefragt- zwischen mehreren unwiderstehlichen Lachanfällen-daß wir in einigen Augenblicken für ihn gefürchtet haben, ob er die außerordentliche hygienische Rechtfertigung noch kommentieren könne, die der Pressesprecher des Hl. Stuhls, dem unsere ganze Sympathie und Solidarität gilt, erfunden hat,um das abrupte Zurückziehen der Hand des Pontifex in Loreto zu erklären. 
Wie konnte man Nein zu jemanden sagen, der so viel über den Vatican, Päpste und Kurie weiß? 
Hier das Resultat: 

"Die Bakterien des Papstes. Lieber Tosatti, ich habe bemerkt, daß Papst Bergoglio den Ringkuss verweigert aber persönlich andere, servilere Zeichen der Devotion akzeptiert und fördert, wie Schmeichelei oder Kriecherei, die zum Phänomen des Höflings führen.
Höflinge sind in der Tat eines der Charakteristiken dieses Pontifikates. Papst Bergoglios Pressesprecher hat erklärt, daß die Verweigerung des "baciamano" wegen der HYGIENE , soll die Verbreitung von Bakterien vermeiden.  Es wäre gut, dem Pontifex dabei zu helfen, zu verstehen daß Höflingstum und seine Deformationen viel schlimmere Keime verbreiten, weil sie zulassen, Irrtümer und Verwirrung als "Verehrung des Papstes" zu verbreiten und zu rechtfertigen."

Jetzt eine Frage, eine Überlegung. Die Frage: behauptet der Pressesprecher implizit, daß man dem Papst (wenn es die Bakterien nicht gäbt) die Hand küssen dürfte- aber nicht den päpstlichen Ring des Fischers, weil dieser noch von Papst Benedikt XVI getragen wurde?


Mehr zum "historischen" Jesus ....

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die Reaktionen auf den vor einer Woche veröffentlichten Essay über den Historischen Jesus von Giorgio Jossa.Dabei zitiert er vor allem aus dem Buch "Zur Rechten des Vaters" von Giacomo Biffi, Streitpunkt ist, wann sich Jesus in seiner irdischen Gestalt voll seines Status als Sohn Gottes und seiner Mission als Messias bewußt wurde.
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"MEHR ZUM "HISTORISCHEN" JESUS. DIE LEKTION VOM GROSSEN THEOLOGEN KARDINAL GIACOMO BIFFI" 

Die Settimo-cielo-Veröffentlichung "Die Geschichte Jesu, neu geschrieben von einem großen Historiker" vom 21. März hat lebhafte Kritik ausgelöst- via e-mail von einem talentierten Theologen und Jesuiten, einem Schüler Joseph Ratzingers  und Mitglied seines Schülerkreises.

Was er bestreitet, ist daß man Jesus im Verlauf seines kurzen öffentlichen Lebens ein wachsendes Bewußtsein für seine Identität und Mission  zuschreiben sollte, bestehend aus Erwartungen, die dann enttäuscht und verwandelt wurden, aus Veränderungen und Zielen, die in einigen Fällen plötzlich aufkamen, von Verkündigungen, die sich Schritt für Schritt veränderten -bis zu einem kompletten Bewußtsein als Messias und Erlöser, das aber erst an der Schwelle zum Tod am Kreuz erreicht wurde.

Diese verschlungene Reise Jesu ist tatsächlich die, die der Historiker für Altchristliche Geschichte Giogio Jossa in seinem jüngsten Essay rekonstruiert hat, der von Settimo Cielo veröffentlicht wurde.
Ein Jesus "der Geschichte" -erklärt er- den er dem Jesus der Evangelien nicht entgegen sondern an die Seit stellt  und ihn statt dessen im Licht des Glaubens an seine Auferstehung wiedererzählt.

Unserem Kritiker jedoch-. erscheint diese historische Rekonstruktion des menschlichen Lebens Jesu dem Jesus des Glaubens zu sehr zu widersprechen, um akzeptabel zu sein. Was die Jünger Jesu angeht, so könnten sie tatsächlich unsicher gewesen sein und sich geirrt haben angesichts der "Zeichen" die der tat. Aber er nicht, in ihm konnte es kein Nichtwissen oder Unsicherheit über seine Identität und Mission geben, jedenfalls nicht als er das Vernunftsalter erreichte. "Jesus konnte mit 12 Jahren genau wissen, daß er der Sohn Gottes und der Messias war."


Freitag, 29. März 2019

Die Amazonas-Synode wird wohl zugunsten der Weihe für viri probati stimmen.....

Marco Tosatti berichtet für La Nuova Bussola Quotidiana über ein Interview, in dem Kardinal Hummes über den Priestermangel in der Amazonas-Region,die kommende Synode zu diesem Thema und mögliche  Lösungen spricht.
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"DIE SYNODE DECKT DIE KARTEN AUF:  SIE WIRD ÜBER VERHEIRATETE PRIESTER ENTSCHEIDEN"
Kardinal Claudio Hummes - früherer Präfekt der Kleruskongregation und heute verantwortlich für Amazonien und Brasilien hat in einem Interview zugegeben, daß die Synode im Oktober sich mit einem Ja oder Nein zu verheirateten Priestern äußern sollte.  Aber die Richtung geht dahin sie unter bestimmten Bedingungen zuzulassen.

Kardinal Claudio Hummes steht kurz vor dem Abschluss eines vor vielen Jahren konzipierten und beharrlich verfolgten Projekts: vom Vatikan die Erlaubnis zu erhalten, "ad experimentum", verheiratete Männer eines bestimmten Alters (eine Hypothese ist: mehr als 50 Jahre) zu weihen, um den Priestermangel in den weit entfernten Amazonienzentren auszugleichen. Es war seine Idee, als er als Präfekt der Kongregation für den Klerus nach Rom kam, und er gab es nie auf; und er sah das als eine echte Möglichkeit dafür nach der Wahl des Papstes an, die er so geschickt organisierte und vorbereitete.

Das wird von der Amazonas-Synode diskutiert werden, die vom 6. bis 27. Oktober 2019 in Rom stattfindet. Und es ist bereits ein wichtiges Zeichen der Gunst; Da es sich um eine "örtliche" Synode handelt, ist die Tatsache, daß sie in Rom stattfindet, beweist das- auch wenn das Amazonasgebiet mehrere Länder umfasst,  die vorbildliche Bedeutung, die ihr gegeben werde soll. In der Tat gibt es bereits in anderen Teilen der Welt, wie in Deutschland, Bischöfe, die vorschlagen, die sogenannten "viri probati" zu weihen, um den Mangel an Priesterweihen auszugleichen.

Thema bei der Synode wird sein: "Amazonien -Neue Wege für die Kirche und eine integrale Ökologie". Das vom Pontifex vorgegebene Hauptziel für die Synode ist es, "neue Wege für die Evangelisierung jenes Teiles des Gottesvolkes zu finden, besonders der Eingeborenen, die ohne gute Zukunftsperspektive vergessen wurden- auch auf Grund der Krise des Amazonas-Waldes, der eine sehr wichtige Lunge unseres Planeten ist."

Es werden  Bischöfe aus verschiedenen Regionen der Welt teilnehmen, um zu  unterstreichen, daß alle Bischöfe an der hierarchischen Gemeinschaft der Veranstaltung teilnehmen. Die Pan-Amazonas-Region besteht aus neun Ländern: Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela, Surinam, Guyana und Französisch-Guyana. Es ist eine Region, in der 34 Millionen Menschen leben, eine wichtige Sauerstoffquelle für den gesamten Planeten. MAn findet dort 20% des nicht gefrorenes Süßwassers des Planeten.


CNA: Die Predigt von Erzbischof G. Gänswein zum Jahresgedenken an Mutter Angelica

CNA dokumentiert den vollen Wortlaut der Predigt des Kurienerzbischofs in deutschsprachiger Fassung.

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CNA Deutsch dokumentiert den vollen Wortlaut der Predigt des Kurienerzbischofs in deutschsprachiger Fassung.

Liebe Schwestern und Brüder!
"So hat Gott an keinem Volk gehandelt" haben wir vorhin im Zwischengesang gehört - aus dem 147. Psalm, der die Wundertaten Gottes an seinem Volk Israel preist. Mit diesen Worten hat Papst Benedikt XIV. am 25. Mai 1754 hier in Rom aber auch das Erscheinen unserer Lieben Frau von Guadalupe gerühmt. Danach hat sich der Satz wie ein Lauffeuer durch die Neue Welt verbreitet. Denn es war die dunkelste Stunde nach der Eroberung Mexikos, über die Benedikt XIV. da sprach, es war das Jahr 1531, als die Muttergottes selbst mit ihrem Bildwunder in die Geschichte eingriff und in Amerika eine Bekehrung von vielen Millionen einleitete. Tausende Mexikaner wurden damals von Krankheiten und Seuchen hinweg gerafft, die die Eroberer eingeschleppt hatten.
Es waren jene Jahre, als hier in Europa gerade die Reformation die katholische Kirche entzweite und teilte. Es war eine Zeit der Katastrophen, als Amerika und die Kirche eines ihrer größten Wunder erlebte, durch die Jungfrau von Guadalupe, die "Kaiserin der beiden Amerikas", die Papst Franziskus ebenso innig verehrt wie Mutter Angelica sie verehrt hat, bevor sie heute vor drei Jahren hinüber gegangen ist ins Haus des Vaters. Am 12. Dezember 1980 aber, dem Festtag der Muttergottes von Guadalupe, hatte sie den Sender "Eternal Word Television Network" gegründet und ihr feierlich geweiht!
Wie wir uns hingegen heute eine Zeit grauenvoller Erschütterungen vorstellen dürfen, muss ich keinem zu erklären versuchen. Und in dieser Eucharistiefeier zur Ehre Mutter Angelicas kann ich auch keinem von Ihnen viel über sie erzählen, da Sie sie ja alle viel besser kennen als ich.
Gestatten Sie mir stattdessen eine kurze Reflexion über die Göttliche Vorsehung, die ich darin erkenne, dass wir drei Jahre nach dem Heimgang Mutter Angelicas ihr Andenken heute nicht wie im letzten März im Petersdom feiern, sondern an der Südseite dieser gigantischen Basilika in der viel kleineren Kirche der Schmerzhaften Gottesmutter am Campo Santo.

Donnerstag, 28. März 2019

George Weigel schreibt an Kardinal Marx.....



"EIN OFFENER BRIEF AN KARDINAL REINHARD MARX"
George Weigel hat auf die Ankündigung der DBK und Kardinal Reinhard Marx´ in Deutschland einen Synodalen Prozess zum Aggiornamento der Kirchenlehre anstoßen zu wollen,  mit einem Offenen Brief reagiert, FirstThings hat diesen Brief veröffentlicht.
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Nach einer kurzen Einleitung stellt der dem Erzbischof von München und Freising Fragen zu Pläanen und Zielen dieser Initiative.

1. wie ein synodaler Prozess eine für die Weltkirche bindende Entscheidung treffen könne? Dabei verweist er auf das Beispiel der Anglikanischen  Kirche -die diesen Weg gegangen sei befinde sich in Auflösung und in komatösem Zustand.....

2. was der priesterliche Zölibat der Lateinischen Kirche mit der sexuellen Mißbrauchskrise zhu tun habe, die Ehe sei -wie alle Statistiken über sexuellen Mißbrauch zeigen, kein Präventionsprogramm gegen Mißbrauch. Ob es zynisch sei, zu denken, daß jetzt nachdem alle anderen Methoden versgaten-- der Mißbrauch als Waffe gegen den Zölibat instrumentalisiert werde?

3. Ob es wirklich stimme, daß die Bedeutung der Sexualität für die Persönlichkeit von der Kirche nicht die nötige Bedeutung beigemessen worden wäre`? Und ob die "Theologie des Leibes" des Hl. Johannes Paul II nicht ins Deutsche übersetzt worden sei....oder ob es zu komplex sei?
Für den Fall empfiehlt er dem Kardinal und seinen Mitbischöfen die Lektüre seines "Zeuge der Hoffnung" - mit einer Zusammenfassung der "Theologie des Leibes"

4) Die Aussage des Kardinals, seine Mitbischöfe fühlten sich nicht in der Lage, über Fragen des heutigen sexuellen Verhaltens zu sprechen- kommentiert er mit der Bemerkung, daß das bei den Synoden von 2014, 2015 und 2018 sicher nicht der Fall war, wo sich die deutschen Bischöfe sehr wohl in der Lage fühlten  oft über diese Fragen zu sprechen- banal wie es heute in der politisch korrekten Weise üblich ist.
Allerdings könne er sich nicht erinnern, wann die deutschen Bischöfe über die menschliche Sexualität zuletzt in Übereinstimmung mit der kirchlichen Ethik der mescnhlichen Liebe und Humanae Vitae sprachen.

5) Im Hinblick auf die angekündigte Zusammenarbeit mit dem ZdK weist Weigel den KArdinal darauf hin, das sei in etwa so, als ob Präsident Trump Fox News konsultieren würde und daß sogar die Us-Amerikaner wissen, daß das ZdK die Speerspitze ist, die das Terrain so weit nach links ausweitet, daß die deutschen Bischöfe "moderat" erscheinen könnten. Er-Weigel- wisse ebenso wie der Kardinal, daß die Konsultation des Zdk nicht mehr als weitere Angriffe auf den Zölibat, die Mißbilligung von Humanae Vitae, die Unkenntnis von "Theologie des Leibes" und die deutsche Feindseligkeit gegenüber Johannes Pauls II Enzyklika "Veritatis Splendor" bezeugen werde.

Er beendet den Brief mit dem Satz- Zitat:
"Eminenz, die Deutsche Kirche- der Katholizismus meiner Vorfahren- stirbt. Sie wird nicht wiederbelebt, wenn sie ein Abbild des moribunden, libralen Protestantismus wird.."

"Ich wünsche Ihnen eine fruchtbare Fastenzeit und Frohe Ostern. "


Quelle: G. Weigel. FirstThings 

Kardinal Sarah "Die Kirche erlebt ihren Karfreitag"

Maike Hickson gibt für Life-SiteNews das Interview wieder, das Kardinal Robert Sarah der website "Valeurs Actuelles" anläßlich des Erscheinens seines neuen Buches "Le soir approche...:" zur derzeitigen Krise der Kirche gegeben hat.
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"KARDINAL SARAH VERGLEICHT DIE AKTUELLE KRISE DER KIRCHE MIT DEM VERRAT AN JESUS AM KARFREITAG."

Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Liturgie-Kongregation sagt in seinem neuesten Interview, daß die aktuelle Lage in der Kirche mit Karfreitag verglichen werden kann, als Jesus verraten wurde.
In einem Interview vom 27. März mit der französischen Website "Valeurs Actuelles" spricht Kardinal Sarah über sein neues Buch "Le soir approche et deja le jour se baisse" [Der Abend naht und schon neigt sich der Tag] und warum er es geschrieben hat.

"Dieses Buch ist vor allem ein Aufruf zu Klarheit und weisheit" sagte er und fügte hinzu, daß "die Kirche durch eine große Krise geht" Sein Wunsch war, dieses Buch für die Gläubigen zu schrieben, die durch die täglichen Skandale, die ans Licht kommen, entmutigt sind. Sarah sagte, er hoffe, daß seine Leser die "Freude empfangen, die Christus schenkt."

"Es ist die Auferstehung des Gottessohnes" sagte er "die mitten in der Dunkelheit Hoffnung gibt".

Außerdem erklärt er den Titel des Buches, der sich auf die Episode der Emmaus-Pilger im Lukas-Evangelium bezieht. Kardinal Sarah erklärte: "ich glaube fest daran, daß die Situstion, die wir durchleben,  in allen Punkten Karfreitag ähnelt, als die Apostel Christus verließen, den Judas verraten hatte, weil der Verräter sich einen Christus nach seinen Vorstellungen wünschte, einen Christus der sich mit politischen Fragen beschäftigte."
Hier weist Kardinal Sarah "Auf eine Anzahl von Priestern und Bischöfen hin, die heute "wörtlich von politischen und sozialen fragen verhext sind."

Diese Fragen werden jedoch "niemals Antworten außerhalb der Lehre Christi erhalten" fügte der Prälat hinzu., Das bedeutet "Christus macht uns solidarischer, brüderlicher" "Solange wir Christus nicht als unseren großen Bruder haben" sagte Sarah "gibt es keine solide Wohltätigkeit."


Fundstück

Kardinal R. Woelki spricht Klartext zur aktuellen Situation der deutschen Kirche. CNA berichtet darüber.
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das so beginn:

"Woelki: Stehen vor der "Entweltlichung der Kirche oder der Entchristianisierung der Welt"

"Erzbischof von Köln warnt: Kirche muss sich nicht neu "erfinden" oder "Lebenswirklichkeiten bejahen", sondern den Blick auf Christus lenken"


Quelle CNA

Mittwoch, 27. März 2019

Tweet zum Tage

Erzbischof Georg Gänswein zelebriert zum 3 Jahresgedenken an Mother Angelica die Hl Messe im Campo Santo Teutonico.


Fundstück

Maximilian  Lutz berichtet heute in "Die Tagespost"  über die Haftbedingungen von Kardinal Pell.
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Titel:

"KARDINAL PELL ZWISCHEN MÖDERN UND ISLAMISCHEN TERRORISTEN" 

Quelle: Die Tagespost, M.Lutz

Neue Wege Päpstlicher Kommunikation - die Universitäten werden eingespannt....

Fortsetzung von
"PAPST FORDERT DIE UNIVERSITÄTEN AUF, SEINE BEHAUPTUNG,  DASS DIE VIELFALT DER RELIGIONEN VON GOTT GEWOLLT IST, ZU VERBREITEN " 
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" Professor Seifert kommentiert auch die Tatsache, daß Papst Franziskus einen Brief an die katholischen Universitäten geschickt hat, damit sein umstrittenes Abu-Dhabi-Dokument verbreitet wird. Trotz der Tatsache daß Bischof Schneider vom Papst eine Art indirekte Korrektur dieses Statements erhalten hat, hat "Papst Franziskus offensichtlich nicht nur dieses Statement wiederholt sondern es jetzt auch mit der Bitte um universale Verbreitung an alle Universitäten geschickt." 

Es ist eine "präzedenzlose Häresie aller Häresien" erklärte Seifert " diese unveränderte Erklärung "daß die verschiedenen Religionen von Gott gewollt sind"ohne die geringste (und mehr noch -unüberzeugende) Erklärung, es gehe nur um den permissiven Willen Gottes." zu wiederholen.

Laut Seifert genügt eine private Bemerkung (wie sie in Gegenwart von Bischof Schneider abgegeben wurde) nicht, um die "Zustimmung zu allen Häresien und zu all jenen Religionen, die im Widerspruch zum Christentum stehen- wie sie in der Abu-Dhabi-Erklärung zu finden sind- aufzuheben. "

Seifert sagte, daß das Statement -als wahre Münze genommen- den Papst außerhalb der Kirche und des Christlichen Glaubens im Allgemeinen stellt, ebenso außerhalb der Vernunft." 

"Weil- wie könnte Gott Widersprüche zu jenen sehr wichtigen offenbarten Wahrheiten wollen, die ebenfalls von Gott gewollt sind? Diese Annahme würde Gott entweder zu einem Verrückten machen, der die Grundlagen jeder Vernunft verletzt- das Prinzip der Nicht-Widerspruchs- und der ein monumentaler Relativist ist, oder ein verwirrter Gott, dem es egal ist, ob die Leute die Wahrheit bezeugen oder nicht." 

Professor Seifert sagte, daß Katholiken die Pflicht haben, die Katholische Wahrheit zu verteidigen.

"Nach dem Naturgesetz sind alle Priester, Kardinäle, Bischöfe und Laien verpflichtet, den Papst aufzufordern entweder diesen Satz [über die von Gott gewollte Vielfalt der Religionen ] zurückzunehmen oder als Papst zurückzutreten" sagte er. 

Quelle: LifeSitreNews, M. Hickson 



Dienstag, 26. März 2019

Wohin soll ich mich wenden?

Im vorherigen Blogbeitrag haben wir auf einen Artikel bei CNA verwiesen, der das Verhalten der deutschen Bischöfe, die frei nach dem Motto "Verstehe mer ned, brauche mer aaach ned, kann weg" immer noch dem Zeitgeist hinterherrennen, versucht aus der Tiefe heraus zu verstehen und den armen, verwirrten Katholiken Trost zu spenden
Man könnte spöttisch anmerken, dass man ja nach dem Konzil die Soutane ausgezogen hat, und alles nicht mehr so ernst genommen hat, was die "Welt" nicht verstehen kann und dennoch wollen die coolen Kids einfach nicht mit uns spielen, im Gegenteil,  so könnte man die ganze Entwicklung  seit dem 2. Vatikanum kurz zusammenfassen.
Interessant am Beitrag ist, der Ausblick am Ende, der ernsthaft die Möglichkeit erwägt, ob wir nicht Zeiten entgegengehen, wo es uns passieren kann, dass wir innerhalb unserer Kirche wegen unseres Glaubens an Christus und der Treue zu seinem Wort nicht nur ausgelacht und verspottet werden, sondern auch verfolgt werden, innerhalb der Kirche, wohlgemerkt!

Fundstück

Angesichts synodaler Wege und diverser Ankündigungen der DBK an Glaubenslehre, Katechismus und Liturgie herumzubasteln, könnten viele Katholiken im deutschsprachigen Raum -mit Franz Schubert- fragen: "Wohin soll ich mich wenden?"
Thorsten Paprotny hat dazu bei CNA einen Beitrag verfaßt..
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Unter dem Titel:

"Wohin soll ich mich wenden?" – Eine Betrachtung zu Schuberts "Deutscher Messe"

beginnt er so: 
 
"In den letzten Tagen mehrten sich die Stimmen vieler treuer Katholiken, irritiert und verunsichert durch die nervös anmutenden, enthusiastischen Botschaften über "synodale Wege" in Deutschland. Der eine oder andere mag an die "Deutsche Messe" von Franz Schubert gedacht  haben."
Quelle: CNA, T. Paprotny

Neue Wege Päpstlicher Kommunikation - die Universitäten werden eingespannt....

Maike Hickson kommenterit bei LifeSiteNews die Initiative des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog (einstmals vom St,Gallen-Mafias-Mitglied Kardinal Kasper geleitet und sicher noch beeinflußt) zur Verbreitung des umstrittenen Abu-Dhabi-Dokuments (einschließlich der unkorrigierten häretischen Aussage "die Vielfalt der Religionen sei von Gott gewollt- was wiederum ein seltsames Licht auf die Glaubwürdigkeit päpstlicher Versicherungen gegenüber kritisch nachfragenden Bischöfen wirft
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"PAPST FORDERT DIE UNIVERSITÄTEN AUF, SEINE BEHAUPTUNG,  DASS DIE VIELFALT DER RELIGIONEN VON GOTT GEWOLLT IST, ZU VERBREITEN " 

Der Vatican-Rat für Interreligiösen Dialog hat die Professoren der Katholischen Universitäten aufgefordert, der von Papst Franziskus im vergangenen Monat unterzeichneten, umstrittenen Erklärung zur "von Gott gewollten Vielfalt der Religionen" die weites mögliche Verbreitung zu verschaffen.  Das Amt fügt hinzu, daß diese Forderung von Papst Franziskus persönlich kommt, (lesen Sie unten den ganzen Brief)

Der Brief des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, der LifeSiteNews zugänglich wurde, ist mit dem 21. Februar 2019 datiert. er wurde vergangene Woche den Katholischen Universitätsprofessoren zugesandt- zusammen mit einem beigefügten "Dokument zur menschlichen Brüderlichkeit für den Weltfrieden und das Zusammenleben" , das Papst Franziskus gemeinsam mit dem Groß-Imam Ahmad el-Tayeb am 4. Februar in Abu Dhabi unterzeichnete.

Bischof Miguel Avuso Guixor, Sekretär des Päpstlichen Rates, schreibt in dem Brief, daß "der Hl. Vater diesen Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog gebeten hat, zur weitest möglichen Verbreitung des Dokumentes  über die menschliche Brüderlichkeit für Frieden in der Welt und das Zusammenleben" beizutragen, wie es ursprünglich von Papst Franziskus und Ahmad el-Tayeb, dem Groß-Imam der al-Ahzar-Moschee unterzeichnet worden ist.


Zwei Urteile - zweierlei Maß im Vatican?

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die unterschiedliche Reaktion des Pontifex auf die Gerichtsurteile gegen die Kardinäle Pell und Barbarin.
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"BEI PELL UND BARBARIN MISST DER PAPST MIT ZWEIERLEI MASS"

"Die Schuldsprüche weltlicher Gerichte gegen die Kardinäle George Pell und Philippe Barbarin haben in den Spitzenrängen der Kirchenhierarchie unterschiedliche Reaktionen ausgelöst.
Die wiederum haben innerhalb und außerhalb der Kirche weitere Reaktionen- der Zustimmung oder Ablehnung hervorgerufen, Ein Zeichen dafür, daß dieses Konfliktgebiet weit davon entfernt ist, befriedet zu sein.

Außerdem hat Franziskus Samstag, 23. März diem Rücktritt des 77-jährigen Kardinals Ricardo Ezzati Andrelio als  Erzbischof von Santiago, Chile akzeptiert.
Ein Rücktritt, der formal von der Erreichung des kanonischen Alters gedeckt ist, aber auch erst einige Stunden wirksam wurde, nachdem der Kardinal vorgeladen wurde, in Santiago vor Gericht zu erscheinen-wegen des Vorwurfs der Vertuschung von sexuellem Mißbrauch.
Auch hier wird man sehen müssen, welche weiteren Entscheidungen der Papst treffen wird.
Und mit welchen Auswirkungen.

Im Fall von dem in Australien zu einer 6-jährigen Gefängnisstrafe verurteilten Kardinals Pell, hat der Hl. Stuhl bekannt gegeben, daß er plant, einen kanonischen Prozess gegen ihn bei der Glaubenskongregation zu eröffnen.

Weder Zeitrahmen noch Modalitäten dieses Prozesses sind bekannt, auf alle Fälle wurde festgestellt, daß sie in Rom das Resultat des vom Kardinal beantragten Revisionsverfahrens abwarten wollen.
Trotzdem hat der Hl. Stuhl die zwei Maßnahmen bekannt gegeben, die er gegen Pell bei seiner Rückkehr nach Australien ergriffen hat: das Verbot, öffentlich sein Amt auszuüben und das Verbot jeglichen Kontakts zu Minderjährigen."

Maßnahmen, die jetzt beide unverständlich sind, wo der Kardinal sich in einer Isolationszelle befindet-ohne jede Möglichkeit die Messe zu feiern. Aber für die "Null-Toleranz"-Protagonisten perfekt akzeptabel, die immer angewendet und präventiv gegen jene angewendet werden sollte, die- wie im Vatican-Statement im Hinblick auf Pell gesagt wird- "die ihre Unschuld beteuern ind das Recht haben, sich selbst zu verteidigen."


Montag, 25. März 2019

Fundstück zum Hochfest Mariae Verkündigung

-gefunden bei domradio.de .
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Es beginnt so:

 "Ist denn heut' schon Weihnachten?"Die "Verkündigung des Herrn" bringt ein Stück Weihnachten in den Frühling. Das Fest thematisiert den Beginn der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen. Und die beginnt genaugenommen eben neun Monate vor der Geburt Jesu. (...)

Quelle: domradio.de 

                                 HEILIGE MARIA,  MUTTER GOTTES BITTE FÜR UNS!

Gagliarducci: Das verborgene Schisma innerhalb der Kirche ist nicht neu.

In seiner Montagskolumne in "Monday in the Vatican" kommentiert A. Gagliarducci die von den deutschen Bischöfen drohend angekündigte örtliche Synode zu Fragen der Kirchenlehre und macht auf die Ähnlichkeiten zu früheren Initiativen der DBK und des ZdK hin. Nichts Neues unter der Sonn also bei den Initiative der deutschen Bischöfe, die sich als "kalter Kaffee" entpuppt, der wieder aufgewärmt werden soll.
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"PAPST FRANZISKUS, DAS VERBORGENE SCHISMA IST NICHT WIRKLICH NEU"

Die jüngste Entscheidung der Deutschen Bischofskonferenz, eine örtliche Synode einzuberufen, die zu bindenden Entscheidungen zu Sexualität, priesterlichem Zölibat und Reduktion klerikaler Macht führen soll, war keine Überraschung. Sie ist Teil einer Debatte, die die deutsche Kirche immer schon
voran getrieben hat. Auch nicht überraschend war, daß diese Entscheidung noch einmal ein wohlbekanntes Problem beleuchtete: das verborgene Schisma innerhalb der Katholischen Kirche. Wie für jeden anderen Papst vor ihm stellt dieses Thema eine Herausforderung für Papst Franziskus dar.

Es ist bemerkenswert, daß der Begriff "Verborgenes Schisma" zuerst von Progressiven benutzt wurde, die den Ausdruck benutzten, um das Schisma zwischen Praxis und Lehre zu beschreiben.
Sie betonten, daß die Kirche, um das Schisma zu vermeiden, sich der Welt anpassen müsse.

Jetzt ist die Situation umgekehrt und das Schisma wird von denen beklagt, die an der Tradition der Kirche festhalten wollen. Es ist aber auch ein Thema, das für die Zukunft der Kirche dramatisch aktuell ist.


Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes über ein ganz spezielles Training und was daraus folgt.....
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"HERVORRAGENDES TRAINING; ABER KRISTALLKLARE SCHULD???" 
Es ist mir furchtbar peinlich hierüber zu schreiben....es ist keine Sache über die Nanny uns erlaubt, öffentlich zu sprechen....immerhin ist das hier ein Familien-Blog...aber gut- ich war bei Waitrose, um meine Vorräte an geräuchertem Lachs aufzustocken- (sie verkaufen dort eine Auswahl, die nicht durch all diese dämlichen kleinen Blätter aus durchsichtigem Plastik vollgestopft sind) als meine instinktiven Reaktionen mir nahe legten, daß- bevor ich den Bus nach Hause nahm- es beruhigend sein könnte, meine -ähm-Blase zu -ähm entleeren. Also ging ich in den -ähm- PAC ( Publicly Available Commode = "Öffentlich zugänglichen Nachtstuhl" - amerikanisch "Ruheraum").

Oh je, ich trug Hosen, Unterhosen, einen weiten Pullover, einen langen, baumelnden Schal (vom College meiner Frau) einen Regenmantel. es war kein warmer Tag. (In diesem Jahr ist der Sommer im Februar aus dem Weg)

Die gute Nachricht ist, daß ich zwei Hände habe. Indem ich die mit aller Fertigkeit, die ich in fast  8 Jahrzehnten erworben habe - im Anschluss an das elementare Töpfchen-Training- benutzte, war ich in der Lage, mein Ziel ohne Mißgeschick zu erreichen, was auch immer das Amerikanische für  "Mißgeschick" sein mag. Ich konnte den Gedanken nicht unterdrücken, daß eine "weisere Vorsehung- ..ich hoffe das ist nicht respektlos...sagen wir eine  noch weisere Vorsehung .. hilfreicherweise uns
männlichen Menschen mit drei Händen hätte ausstatten können, wenn nicht vier.
Vielleicht, wenn Mr. Darwin Recht hat, entwickeln wir in den nächsten paar Jahrtausenden eine weitere Hand.
Nein-schreiben Sie mir nicht - und schreien, daß ich nicht wirklich ein traditioneller Katholik bin, sonst würde ich die Evolution nicht erwähnt haben. Ich habe einfach keine Lust, an noch einer Front einen Krieg zu beginnen.

Ja. Fronten. Das ist es. In diesem Moment dachte ich über Kardinal Pell nach, den in Knock zu treffen, ich einmal das Vergnügen hatte, als wir beide vor der Irisch-Katholischen Priesterbruderschaft sprachen. Es könnte sein, daß ich bei dieser Gelegenheit meinen Text vortrug, daß ein Papst der versucht den Vetus Ordo zu unterdrücken ultra vires agiert (seine Macht überschreitet) .Ich genieße es sehr, diesen Text zu lesen. Ich fühle bescheiden, daß der einschlägt wie ein Blitz.

Wie ich hat Pell nur zwei Hände: größere und hervorstechendere als ich- garantiere ich Ihnen, ist aber trotzdem den selben fundamentalen irdischen Beschränkungen unterworfen.

Angenommen daß der Kardinal Erzbischof für die Feierliche Messe in seiner Kathedrale Unterhosen und Hosen (haben sie dort in Oz* Reißverschlüsse oder Knöpfe?), trug, eine Soutane (mit Knöpfen), Albe, Gürtel, Stola, Dalmatic, Pektoral-Kreuz, Messgewand und Pallium (praetereo Cappa,Magnam) - wie  -ähm- in aller Welt inguen ita suum a vestibus liberare potissuit ut minctum sine pericula tute perageret, non dicum stuprum? ( es ihm gelungen sein soll, sich seiner Gewänder zu entledigen, um Wasser zu lassen, ohne Gefahr selbst Opfer zu werden...was nicht Vergewaltigung bedeutet)

Puh. Warum habe ich nicht das Ganze in Latein geschrieben? Es ist so viel leichter als Englisch. Ich bin sicher, daß Englisch das Ergebnis von Gottes permissivem Willen sein muß.

Glauben Sie. daß neu kreierte Kardinäle unter dem Vorsitz vom "eminentissimo domino" Kardinal Coccopalmerio an speziell entworfenen Trainings-Sitzungen teilnehmen?"

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Sonntag, 24. März 2019

Bach in the subways oder spirituelle Erfahrung am Hauptbahnhof

Es gehört zu den sich hartnäckig haltenden Irrtümern des nachkonziliaren Bildersturms, dass man meint, die Leute würden ihren grauen Alltag so gerne haben, dass sie das gleiche Feeling auch Sonntags in der Kirche brauchen täten, um sich von Gott angenommen zu fühlen.

Wegen dieser Prämisse baut man neuerdings die Kirchen abgrundtief hässlich und sollte eine Denkmalkschutzbehörde der Verhässlichung alter Kirchen  einen Riegel vorschieben, so hängt man doch, voller Stolz und  gut sichtbar, irgendwelche Kritzeleien und mit viel gutem Willen aber wenig Können gestaltete Plakate, auf, damit der Mensch nicht in der Schönheit alter Kirchen zur Ruhe kommt, oder so.
Wo all das nicht fruchtet, hat man immer noch die Liturgie an der herumgestrickt wird,  sowie diese ausufernde Rederitis, die einem die schönste Kirche gründlich verleiden kann.

Es gibt Gottesdienste die so schrecklich sind, dass einem nur der Gedanke an Christus hilft und zwar der Gedanke wie der mit seinem Kreuz durch eine Menge, die absolut nicht begreift was da geschieht, aber wo jeder meint seinen Senf zu dem Geschehen geben zu müssen, hindurchgeht.
Allerdings bin ich nicht so fromm, dass ich das hinbekommen würde auch das sei gesagt.

Es ist nunmal so, dass sakrale Räume, also Kirchen eine gewisse Heiligkeit ausstrahlen und das besonders für das liturgische Geschehen und besonders für die Messe gelten sollte, "Heiden sollen auf ihr Angesicht fallen, wenn sie in eure Versammlungen kommen" so lässt sich das 14. Kapitel des 1 Korintherbriefs, ab Vers 23 durchaus zusammenfassen.
In besagtem Korintherbrief geht es zwar um das ausufernde Zungenreden, und das dann, wenn so richtig Chaos herrscht, weil jeder meint je chaotischer er sich aufführt desdo frömmer sei er, dann ein Ungläubiger hereinkommt, sich selbiger, zu Recht, mit Grausen abwendet.
Deshalb sei es besser, schreibt Paulus, wenn prophetisch geredet wird, und damit meint er nicht, der immer wieder verschobene Weltuntergang verkündet wird, oder obskure Texte mit obskuren Botschaften verlesen werden, sondern, so steht es in Vers 22, so geredet wird, dass sich jeder angeklagt (nehmt das ihr Leute von der Frohbotschaft vs Drohbotschaft, sorry musste sein) fühlt!

Es geht darum, so kann man die Stelle auch interpretieren, dass man spürt, die Wahrheit die wahre Wahrheit nicht die gerade en vogue seiende Meinung, die ist in der Mitte dieser Leute und diese wahre Wahrheit ist  Christus, wie er es selber sagt.

Wie gesagt, es ist mehr als bedauerlich, dass man genau das, anscheinend, innerhalb der Herren und Damen Wichtig der Kirche vergessen hat und meint den Leuten in der Liturgie, all den alltäglichen Käs zu servieren, den sie  sowieso schon haben.

Es dürfte klar sein, um was es geht, aber dennoch weht der Geist wirklich wo er will, und so wurde mir eine spirituelle Erfahrung zuteil an einem Ort, wo man sie wirklich nicht vermutet.

Ich war am Hauptbahnhof einer deutschen Stadt um in eine andere zu fahren und dachte nur "Was ist denn das????" als ich von ferne irgendwelche ungewohnten Musiktöne hörte.
Näher gekommen standen da Musiker, mitten in der Bahnhofshalle,  die so aussahen, als verstünden sie ihr Fach und Sänger mit Noten und ich hörte nur, dass es Klassik sein muss, fromme Klassik und es war auch ein Pastor dabei mit dickem Kreuz umhängen.

Ich bin dann näher und stellte fest, die sangen gerade "O Haupt voll Blut und Wunden" und ja es war komisch, weil es wirklich Klassik war, mit alle Verzierungen und Feinheiten, die in der Partitur vorgesehen ist.
Dennoch bin ich stehen geblieben und dann sangen die "Jesu bleibet meine Freude"

Mir schienen bei den Sängern auch teilweise Leute dabei zu sein, die einfach spontan beschlossen hatten, mitzusingen und ja eigentlich habe ich keinen Zugang zu klassischer Musik, ich halte es da eher mit Wilhelm Busch (Musik wird als störend oft empfunden, da sie  mit Geräusch verbunden).

Man merkte  den Sängern schon die Anspannung an, weil eben die meisten doch nur vorbei eilten und eben viele ihrem Bildungsbanausentum und ihrer Missachtung dessen, was man so unter christlich-abendländischer Kultur versteht, lautstark Ausdruck verliehen.

Dennoch, auf einmal war alles anders, es war, als entfalte die Musik ihren Zauber. Es war wie wenn sich der Kreis der Singenden und Zuhörenden nicht mehr so ganz auf dieser Welt befände, als gehörten wir alle zusammen.
Und auf einmal lächelten wir alle, es war eine heitere, gelöste, frohe Stimmung um es etwas pathetisch auszudrücken, Gottes Geist war zu spüren.


Musik am Abend

Antonio Vivaldi:  "Nulla in Terra Pax sincera"


           

Fundstück

Gefunden in "Die Tagespost" . Simon Kajan  schreibt über die real existierende Spaltung in der us-amerikanischen Kirche .
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mit dem Titel:

"DIE FLÜGELKÄMPFES DES US-KATHOLIZISMUS"
beginnt er so:

"Als der Erzbischof von Chicago, Kardinal Blase Cupich, Kritik an der mangelnden Aufklärung des Missbrauchsskandals um Ex-Kardinal McCarrick dahingehend zurückwies, dass der Papst eine "größere Agenda" verfolge, wie den Kampf gegen den Klimawandel und den Schutz von Migranten, löste er in Europa eine Mischung aus Staunen und Verwunderung aus, während im konservativen Lager des US-Katholizismus die Empörung hochkochte." (...

Quelle: Die Tagespost, S. Kajan

Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes heute über die Abstimmung des II. Vaticanischen Konzils zur Frage - Latein oder Landessprache in der Liturgie?
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"LITURGIE UND VATICAN II: WAS DACHTEN SIE, WORÜBER SIE ABSTIMMEN?" 
Vaggagini sagt irgendwo: "Es waren drei Tendenzen zu erkennen: einige wollten keine Konzession an die Landesprachen; einige wollten die Erlaubnis für alle, alles was sie wollen in der Landessprachen zu sagen; einige wollten das Grundprinzip des Latein beibehalten- aber auch die Tür für die Landessprache spürbar zu öffnen."
(Der Text von Sacrosanctum Concilium gibt diese Rezeptions-Situation in § 54 sehr gut wieder.)
Die letzte Gruppe - sagte er- war die weitaus größte. Wenn Sie also alles bedenken, finden Sie klar heraus, daß die überwältigende Mehrheit der Konzilsväter zumindest eine grundlegende Lateinische Liturgie beibehalten wollte. Und sie dachten, sie würden dafür stimmen.

Alle bis auf 4 Bischöfe stimmten am Ende für den Text des Entwurfs: und zu jenen 4 Abweichlern gehört nicht Erzbischof Lefebvre. Er und seine Freunde waren mit dem glücklich, wofür sie gestimmt hatten, bzw. mit dem, was sie zu bekommen glaubten.

Wieso sahen wir am Ende das praktische Verschwinden des Lateinischen in weniger als einem
Jahrzehnt? Und eine radikale Deformierung des Römischen Ritus?

Ein Freund hat in einem Kommentar die Hypothese geäußert, daß das Konzil-wenn überhaupt- versucht hat, das radikale Abrutschen in die Erneuerung abzubremsen, die auf eigene Initiative des sel. Pius XII  begonnen wurde.
Dazu ein mögliches Narrativ:
"Über die Jahrzehnte war ein Internationales Netzwerk entstanden-von professionellen Liturgie-Experten, die sich nicht besonders durch originelle Gelehrtheit ausgezeichnet hatten, aber ein  dichtes Netz von Begegnungen aufwiesen. Nach dem Konzil begannen sie sehr bald, die Diözesanen Liturgie-Komitées zu dominieren, die die Bischöfe eingerichtet hatten und dann die von den Bischofskonferenzen geschaffene liturgische Bürokratie. Die Bischöfe fühlten, daß sie selbst die Liturgie nicht wirklich kannten und waren froh, sie den Experten überlassen zu können.

Sie erinnern sich an das Bohei, das begann, als Joseph Ratzinger anfing, über die Liturgie zu schreiben: "Aber er ist kein Liturgie-Experte" Sie meinten damit: "er ist nicht einer von uns und er hat nicht an unseren Konferenzen teilgenommen und nichts zu unsere Journalen und Agenden beigetragen."

Quelle: Liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

  

Non serviam....oder die deutsche Kirche fordert das Unmögliche.

Das jedenfalls stellt Marco Tosatti in einem Artikel für La Nuova Bussola Quotidiana fest.
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DEUTSCHLAND

"WEIHE FÜR FRAUEN, DIE DEUTSCHE KIRCHE FORDERT DAS UNMÖGLICHE" 

Die Drift der deutschen Kirche in Form eines protestantischen Aggiornamento gegen das was das Lehramt der Kirche und der Pontifex bestätigen, geht unerschrocken weiter Nach der Entscheidung der Bischöfe bei ihrer Frühjahrsversammlung, einen "synodalen Weg" für die Sexualmoral zu eröffnen, beginnt jetzt die "Diskussion" um die Weihe von Frauen. 

Das Abdriften der deutschen Kirche zu Formen eines protestantischen "Aggiornamento" gegen das, was das Lehramt der Kirche und auch der amtierende Pontifex bekräftigen, geht unerschrocken weiter. Nach dem Beschluss der Bischöfe bei ihrer Frühjahrsversammlung einen "synodalen Weg" mit besonderen Foren für Sexualmoral, Zölibat, Gender-Theorie u.a. zu eröffnen und geplant ist, einen Brief nach Rom zu schicken, der zur Änderung des Katechismus durch Anhänge und Ergänzungen auffordert, ist heute eine weitere Front eröffenet worden: die der Weihe für Frauen.

Auch wenn das ein Thema ist, zu dem Papst Bergoglio- auf den Spuren von Johannes Paul II, schon ein endgültiges Wort gesprochen zu haben scheint- ist offensichtlich, daß die deutsche Kirche ein Nein als Antwort nicht akzeptiert und - der römischen Freundschaft sicher- ihre Arbeiten an den Flanken fortsetzt.
So Franz Jung, Bischof von Würzburg, bekannt dafür im vorigen Jahr "verheiratete Priester" in einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk als akzeptable Hypothese bezeichnet zu haben (auch darum wird es beim "synodalen Weg" gehen) -in dem er sagte, daß die Frage des Frauenpriestertums "Noch ohne Antwort geblieben ist".
Jung ist ein neu ernannter Bischof, der erst im vorigen Jahr Bischof von Würzburg wurde.
Auf die Frage, ob er denke, noch zu Lebzeiten Frauen am Altar zelebrieren zu sehen (offensichtlich in der Katholischen Kirche) antwortete er: "Ich weiß nicht, ob ich das persönlich erleben werden, aber diese Frage bleibt ohne Antwort. Ich glaubt, daß auf Dauer diese Frage nicht abgelehnt werden kann."
Laut Jung müsse im Augenblick-wo in den anderen Konfessionen der Zugang der Frauen zum Altar noch relativ neu ist- der Katholischen Kirche noch Zeit gegeben werden.
"Ich denke, daß diese Frage bestehen bleibt, weil die Jungen sich unseren theologischen Überlegungen widersetzen und eine Frage von Gerechtigkeit und Teilhabe daraus machen. "


Rorate Caeli interviewt Professor de Mattei


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"RORATE INTERVIEWT PROFESSOR ROBERTO DE MATTEI"

Rorate Caeli
hat Professor Roberto de Mattei zur Analyse von Bischof Athanasius Schneider zum Thema eines häretischen Papstes interviewt.

Frage:
"Professor de Mattei, würden Sie uns Ihre Meinung zur Studie seiner Exzellenz Msgr. Schneider zu einem "Häretischen Papst" sagen? "

Prof.de Mattei
"Ich betrachte das als wichtiges Dokument. Zunächst ist Msgr. Schneider wegen seiner patristischen Kultur und persönlichen Frömmigkeit meist geschätzten Bischöfe.  Dann ist das Thema von sehr großem Interesse und Msgr. Schneider hat den Mut, es offen, unzweideutig und kompromißlos anzusprechen."

Welchen Punkten dieses Dokumentes stimmen sie am meisten zu? 

-Zuerst stimmt ich völlig mit Msgr. Schneider überein, wenn er zugibt, daß ein Papst "doktrinale Irrtümer oder Häresien verbreiten kann"- wenn auch nie ex cathedra. Die Hypothese eines häretischen Papstes wird nicht nur von fast allen Theologen und Kanonikern behauptet sondern ist auch eine historische Tatsache, die z.B. mit Papst Honorius passierte und die sich tragischerweise wiederholen kann. Ein anderer Punkt, den Msgr. Schneider im Licht der Kirchenlehre gut erklärt, ist welcher Standpunkt angesichts eines häretischen Papstes eingenommen werden muß.
"Im Umgang mit dem tragischen Fall eines häretischen Papstes müssen alle Mitglieder der Kirche -angefangen mit den Bischöfen -bis zu den einfachen Gläubigen -alle legitimen Mittel benutzen- wie private und öffentliche Korrektur des irrenden Papstes - dauerndes und inbrünstiges Gebet, öffentliches Zeugnis für die Wahrheit, damit der Apostolische Stuhl die Göttliche Wahrheit wieder klar bekennt, die der Herr Petrus und allen seinen Nachfolgern anvertraute." Es genügt nicht im Stillen zu beten, als ob nichts passiert sei.


Samstag, 23. März 2019

Sandro Magister stellt ein neues Jesus-Buch vor.

Sandro Magister empfiehlt bei Settimo Cielo die Lektüre des neuen Buche von Giorgio Jossa über den historischen Jesus und bietet als "Appetithäppchen" einen Auszug aus dem letzten Kapitel an.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE GESCHICHTE JESU- NEU GESCHRIEBEN VON EINEM GROSSEN HISTORIKER. NICHT GEGEN DEN GLAUBEN SONDERN ENTLANG DES GLAUBENS."

Es gibt Bücher, die machen Geschichte, besonders wenn sie einen substantiellen Durchbruch auf ihrem Studiengebiet darstellen. Der jüngste Essay von Giorgio Jossa, Professor für Alte Kirchengeschichte an der Friedrich II-Universität in Neapel und Spitzengelehrter bzgl. der Figur Jesu ist eines dieser Bücher.

G. Jossa "Ihr, was sagt Ihr, wer ich bin? Geschichte eines hebräischen Propheten namens Jesus." Paideia Turin 2018

In diesem Essay versucht Jossa eine historisch begründete Antwort auf die Frage zu geben, die Johannes der Täufer Jesus stellt: "Bist du, der kommen wird oder müssen wir auf einen anderen warten? " und die Jesus selber den Jüngern stellte: "Aber ihr, was sagt ihr wer ich bin?"

Die Antwort, die das Evangelium gibt, ist die des Glaubens. Aber Jossa will natürlich als Historiker antworten. Und hier trifft er auf das Problem, das Joseph Ratzinger im Vorwort seines Buches "Jesus von Nazareth" "dramatisch" nennt. Und es ist die Trennung des "historischen Jesus" vom "Jesus des Christlichen Glaubens", eine Trennung die durch ein Bündel von Studien der letzten paar Jahrzehnte immer tiefer geworden ist.

Das Profil Jesu das in diesen historischen Studien sichtbar wird, ist im Endeffekt sehr ",mager" und sogar "enttäuschend" stellt Jossa fest. Es z.B. verblüffend wie groß die Distanz zwischen der Weite in den bisher veröffentlichten 5 Bänden von John P. Meier "den historischen Jesus neu zu denken" und dem schwachen Porträt von Jesus "Ein unbedeutender Jude"- so der Titel des Gesamtwerkes, das daraus hervorging.


Das Mittelalter war keine "dunkle" Zeit, Fortsetzung

Fortsetzung von "Das Mittelalter war keine "dunkle Zeit":  :  klicken

....
"Weil das Christentum Abtreibung und das Aussetzen von Neugeborenen verbietet, wurden im Mittelalter Waisenhäuser gegründet. Die"Räder der Ausgesetzten" in Nachbarschaft der Kirchen und Klöster dienten dazu, dort die Neugeborenen abzulegen, die sonst getötet oder dem Sterben überlassen worden wären.  Außer um Armen, Witwen und Fremden zu helfen, richtete die Katholische Kirche Hospitäler ein. Die Aufgenommenen wurden auch in den Klöstern zugelassen und die Mönche bemühten sich,. Medikamente auf Kräuterbasis zu entwickeln.
Die kreative Kraft, die Intelligenz und die auf Rationalität und moralischer Gleichstellung beruhenden mittelalterliche Theologie haben die außerordentlichste Entwicklung in der Geschichte bewirkt. Die Entwicklungen und Erfindungen dieser Jahrhunderte haben Europa den Impuls gegeben, in Wirtschaft und Wissenschaft die erste Macht der Welt zu werden. Wenn sie in diesen frühen Jahren die Elektrizität entdeckt hätten, hätten wir wahrscheinlich die gegenwärtige Technologie sechshundert Jahre vorweggenommen (wenn wir jedoch an die Fernsehproduktionen denken, danken
wir Gott, daß es nicht so war.)

Vor Jahren, während meiner ersten Reisen in nichtchristliche Länder, habe ich mich gefragt, warum die Entwicklung in Europa begann und nicht, beispielsweise in der hinduistischen, buddhistischen oder islamischen Kultur? Beim Lesen der heiligen Texte dieser Religionen hatte ich die Antwort. Für die Christen wird das Universum von einem vollkommenen Gott erschaffen und als solcher konnte er er kein irrationales Universum schaffen oder mit Nonchalance- ohne sich um den Menschen zu kümmern. Wenn der Mensch nach dem Bilde Gottes geschaffen wurde, bedeutet das, daß er durch seine Vernunft das Werk seines Schöpfers lesen kann.
Und aus diesem Grund hat die Kirche seit ihren Anfängen Astrologen, Alchimisten, Magier ausgegrenzt, mit denen die wissenschaftliche und technologische Entwicklung der Menschheit seit Jahrtausenden auf dem Spiel stand. Stattdessen subventionierte und förderte er wissenschaftliche Forschung und Philosophie, indem er sie an seinen Universitäten unterrichtete. Aber hören wir mal einen, der mehr weiß als wir.

James Hannam, Doktor der Philosophie und der Wissenschaften an der Universität Cambridge, Autor der Studie "Die Genesis der Wissenschaft. Wie das christliche Mittelalter die wissenschaftliche Revolution auslöste"-  von der Royal Society für den Science-Booker-Price ausgesucht- behauptet, "daß die Kirche nie gelehrt hat, daß die Erde flach sei und im Mittelalter hat das niemand gedacht.
Die Päpste haben nicht versucht, irgendetwas zu verbieten, auch haben sie niemanden wegen des Halley-schen Kometen exkommuniziert . Niemand- ich bin glücklich, das sagen zu können- ist je wegen seiner wissenschaftlichen Ideen auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden."


Freitag, 22. März 2019

Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes heute über Erzbischof Athansius Schneiders Text über "häretische Päpste"
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"AD MULTOS ANNOS!"
Ich weiß nicht, ob es irgendwelche Risse in der schweren Rüstung gibt, die PFs Selbstgewißhait umgibt; wenn es sie gibt, muß er sich mehrmals gefragt haben, ob es wirklich schlau war, Kardinal Müller aus dem Amt zu entlassen.....es gibt ein erbauliches englisches Sprichwort -nahc dem ers besser ist, "den Feind im eigenen Zelt zu behalten, wo er nach draußen p...t" als ihn daurßen zu haben, wo er hinein p...t." Aber PFs Repertoire an englischen Sprichwörtern ist vielleicht beschränkt.

Das Glaubenszeugnis Seiner Eminenz  war- denke ich- der erste wichtige Akr lehramtlicher Führung während dieses dürren Pontifikates. Katholiken danken ihm dafür.

Aber jetzt hat es noch einen gegeben!

Es wurde klar, daß Bischof Athanasius von der "Einschücherungskongregation" ausgeöiehen wurde, um in Kazachstan zu bleiben und lieber sein örtliches Fußballteam gegen die Schotten zu unterstützen als in der Welt herumzuflanieren. Genau das hat er getan-und das mit großem Erfolg....
die versammelten und mit Waldfarben bemalten Clans wurden gründlich gedemütigt...und seine Lordschaft - frei von der Tyrannei der Flughäfen- konnte Zeit damit verbringen, zu forschen und zu schreiben.

Ich empfehle...wie könnte ich nicht.... die feinen Abhandlungen über häretische Päpste (und vieles andere).

Leser dieses blogs werden sofort feststellen, daß seine Argumente, Beweise und Schlußfolgerungen genau die sind, die ich hier regelmäßig vorgebracht habe. deshlab werden Sie nicht überrascht sein, daß ich ziemlich aufgeregt bin.

Bischof Anthanasius hat zu Recht die Wichtigkeit der causa Honorius betont (gegenüber den anderen irrenden  Päpsten) indem er klar machte, daß über diese Frage hinaus  1.: Päpste irren können und
2. solche Päpste formal und lehramtlich wegen Häresie verurteilt werden können und
3. solche Päpste durch ihre Häresie nicht ipso facto ihre Stellung verlieren

Ist etwas passiert, beweist das, daß es passieren kann.

Eine do-it-youself-Absetzung eines Papstes mag emotional befriedigend sein, aber sie ist für Erwachsene in der realen Welt keine Option. "

Quelle. liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

In der frühen Kirche gab es kein Frauen-Diakonat

Maike Hickson berichtet bei LifeSiteNews über das Ergebnis, zu dem die Vatican-Kommission zur Frage der Frauen-Diakonates bereits vor einem halben Jahr gekommen ist und das bis jetzt von PApst franziskus zurückgehalten wird.

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"THEOLOGE BEHAUPTET:  DIE VATICAN-KOMMISSION HAT KEINE HINWEISE AUF DIE EXISTENZ WEIBLICHER DIAKONE GEFUNDEN"
"Professor Peter Hünermann -ein gut vernetzter und prominenter deutscher Theologe- berichtet LifeSiteNews  daß laut Mitgliedern der deutschen Doktrin-Kommission, mit denen er gesprochen hat, der Bericht der Vatican-Kommission für das Frauendiakonat herausgefunden hat, "daß kein Beweis dafür gefunden wurde, daß zu Zeiten der Väter Frauen als Diakone geweiht wurden. "

Vor kurzem sprach Professor Hünermann in Deutschland einem Interview über diese Vatican-Kommission zur Geschichte des Frauendiakonats, die 2016 von Papst Franziskus eingerichtet wurde. Diese Kommission hat ihre Arbeit beendet und Papst Franziskus bereits Mitte 2018 ihren  Bericht übergeben.  Professor Hünermann kommentiert die Tatsache, daß Papst Franziskus "jetzt schon seit Monaten das Ergebnis zurückhält" und sagt, daß das "für mich ein Zeichen ist, daß er mit diesem Ergebnis nicht zufrieden ist."

Als LifeSiteNews sich an den deutschen Professor wandte und ihn um mehr Informationen in dieser Sache bat, antwortete er, daß "Professore Marianne] Schlosser aus Wien- eine frühere Studentin des damaligen Professsor Ratzingers  [und Mitglied der Vaticanischen Kommission zur Frage des Frauen-Diakonats] die deutsche Doktrin-Kommission über das Ergebnis dieser Studie informiert hat,l Das habe ich von Mitgliedern der Doktrin-Kommission erfahren."
Er erklärte weiterhin, daß das "Ergebnis der Römischen Kommission " ist: "Es gibt keine historischen Hinweise darauf, daß zu Zeiten der Väter Frauen zu Diakonen geweiht wurden."

Wie Professor Hünermann erklärte, wurde diese Position schon früher sowohl von Kardinal Müller - dem früheren Präfekten der Glaubenskongregation in Rom vertreten als auch von Professor Karl-Heinz Menke, der Mitglied dieser Vaticanischen Kommission von 2016 war.
Wie LifeSiteNews berichtete, sagte Menke 2016: "Ein Frauen-Diakonat hat niemals und nirgends zum Weiheamt gehört."

Professor Hünermann wies gegenüber LifeSiteNews auch darauf hin, daß  " ich annehme, daß Kardinal Luis Ladaria als Präsident dieser Kommission diesen Standpunkt teilt."
Hünermann selbst befürwortet ein Frauendiakonat und hat das diesen Standpunkt 2012 in einem akademischen Beitrag diskutiert.


Das Mittelalter war kein "dunkles Zeitalter"

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae  den Arrtikel von Agostino Nobile, in dem der die seit der Renaissance zirkulierenden Fehlinformationen über das Mittelalter, die auch heute in Politik, Kultur und Medien zahlreiche-wenn auch uninformierte- Anhänger haben- korrigiert.
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"NOBILE ERINNERT DARAN. WAS DAS MITTELALTER WAR: GEGEN DIE VON AUFKLÄRERN UND MARXISTEN ERFUNDENEN ANGRIFFE. UND DIE SIND NOCH IM UMLAUF"

Liebe Freunde von Stilum Curiae in diesen Tagen kehrt das Mittelalter- auch Dank des
bevorstehenden Kongresses in Verona in die Münder der selbsternannten Progressisten
zurück. Agostino Nobile ist es zu Recht leid, diesen Begriff über diese Epoche mit negativer Konnotation auf unserer Epoche angewandt zu sehen. Und er hat beschlossen, mit diesem interessanten Artikel einige Dinge wieder gerade zu rücken....so Gott will....auch wenn wir bezweifeln, daß diese Heerscharen von Politikern, Antifa-und LGBT-Demonstranten und die Phalanx der Journalisten seine Zeilen lesen werden.
Trotzdem geschrieben -um einige Lücken zu füllen und schwerwiegende Verzerrungen richtig zu stellen, die von der marxistischen Propaganda erfunden wurden. Alles natürlich zu einem antireligiösen Zweck.

WAS IST DAS MITTELALTER?

Es gibt viele Möglichkeiten die Ignoranten zu unterscheiden,, Eines von ihnen ist jener, der das Mittelalter für eine Zeit des Obskurantismus hält. Angesichts dessen daß die Politiker die Pflicht haben, die Geschichte zu kennen, halte ich das Risiko für groß, darüber abzustimmen, wer diese Periode, die dem Westen das Licht gebracht hat, mit Füßen tritt.Hier einer der 44 Artikel aus denen meine Forschung besteht "Was Katholiken wissen müssen - um wenigstens ein lächerliches Ende zu vermeiden" . Ich empfehle es allen, die eine Rüstung mit einer bestimmten Stärke und historische Pfeile zum Verschießen haben möchten.
Ich bitte um Entschuldigung für die Eigenwerbung aber in diesen so besonders dunklen Zeiten (so viel um beim Thema zu bleiben) halte ich es für nützlich, die wahren historischen Fakten bzgl. der Kirche zu kennen, Umso mehr als die Unwissenheit des Katholischen Volkes die Hauptwaffe ist, die Medien und Politiker benutzen Es genügt, sich die Serie "Im Namen der Rose" bei Rai 1 anzusehen. Und wenn sich dann die katholischen Bibliotheken gegen uns wenden und wir nicht die Augen aufmachen, unsere Tage gezählt sind.
Mittelalterliche Dinge! Mittelalterliche Mentalität! Wir sind nicht mehr im Mittelalter! Tausend Jahre der Geschichte,die als die "dunklen Jahrhunderte" erinnert werden, derer Europa sich schämen sollte. Das ist es, was wir mehr oder weniger in den Schulen oder von den Medien lernen.
Sie- die Staatsoberhäupter, Kulturminister, Professoren ignorieren die Texte der Mittelalterspezialisten und wiederholen den selben alten Knittelvers über die obskurantistischen Jahrhunderte.


Donnerstag, 21. März 2019

Erzbischof Gänswein gibt ein Interview

Er hat -in der Nachfolge von Kardinal J. Meisner- die Schirmherrschaft für die Priesterausbildung übernommen.....


            

Fundstück

Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia hat die Antwort auf die Fragen und Forderungen der deutschen Bischöfe und ZdK-Berufskatholiken. Gefunden bei CNA
Hier geht´s zum Original:   klicken

Unter dem Titel:

"Dem Willen Gottes zu folgen ist die Antwort auf unsere dunkle Zeit: Erzbischof Chaput" 

beginnt der Artikel von CNA so:

"Im "Herr der Ringe", der großen Erzählung des katholischen Autors J.R.R. Tolkien, gibt es eine Schlüsselszene, in der das Unterfangen hoffnungslos erscheint, den bösen, mächtigen Ring zu zerstören. Dunkelheit und Gefahr umgeben den kleinen Hobbit namens Frodo, seit er seine idyllische Heimat verlassen hat auf seiner Mission, den Ring zu vernichten.
Diese Szene war es, die Erzbischof Charles Chaput von den Studenten der University of Mary in Bismarck, North Dakota beschrieb – um mit ihnen über ihre Berufung als Katholiken und den Sinn ihres Lebens zu sprechen." (...)
Quelle: CNA

Heute vor 334 Jahren

am 21.3.1685  wurde Johann Sebastian Bach geboren.....
zur Feier des Tages : das 5. Brandenburgische Konzert


          

Mittwoch, 20. März 2019

Papst Alexander VI - Moral und Lehramt

Rorate Caeli bemüht die Kirchengeschichte und zeigt anhand des Wirkens von Papst Alexander VI Borgia, daß Lehre und Liturgie der Kirche von den moralischen Irrungen seines "Privatlebens" unberührt blieben. Hier geht´s zum Original: klicken

"WIE FURCHTBAR WAR DAS KATHOLISCHE LEBEN UNTER DIESEN UNMORALISCHEN RENAISSANCE -
PÄPSTEN!"

Im Pontifikat Alexanders VI, des schwierigen Rodrigo Borgia? Nicht das doktrinale Leben, die in ihrer Reinheit unberührt, auch nicht das liturgische Leben, das in Verehrung und Ordnung beibehalten wurde - auch nicht das Missionsleben, mit dem Beginn der größten Verkündung des Katholischen Glaubens in der Geschichte.

Der Geist, der zu den tragischen Ereignissen von 1517 und darüber hinaus führen sollten, brodelte sicherlich und die moralische Krise der Hierarchie war kein kleines Problem dabei. Es ist der Geist des non serviam, der die Welt durchstreift- immer bereit auf den günstigsten Moment zu warten um unsere Seelen zu verschlingen.

"Trotz des Vorherrschens weltlicher Interessen während der gesamten Regierung Alexanders VI war dieser Papst in Kirchenbelangen nicht inaktiv. Auf allen wichtigen Gebieten wurde - trotz Mißbrauchs - beständig fortgeführt - auch wenn das zweifellos teilweise auf die Perfektion ihrer Organisation zurückzuführen war.

Wie sein Vorgänger hat Alexander VI die Mönchsorden kräftig unterstützt, sie mit vielen Privilegien bedacht und getan, was er konnte, um ihr Wohlergehen und ihre Arbeit zu sichern und zu fördern.
Alexander VI hat sich bei vielen Bemühungen bemüht, die Verehrung der Hl. Anna und der Hl. Jungfrau zu fördern. Im Hinblick darauf war die Anweisung vom August 1500 das Angelusläuten wieder einzuführen ein Akt von großer und dauerhafter Wichtigkeit.

Der gesamte Klerus der Stadt war zur Eröffnung des Jubiläumsjahres 1500 eingeladen. Der Papst selber leitete diese Zeremonie am Weihnachtsabend 1499 - nachdem er zuvor alle Details mit seinem Zeremonienmeister festgelegt hatte. Die Zeremonie für diese Gelegenheit war keine moderne Erfindung - sondern basierte - wie die Einführungsbulle ausdrücklich bemerkt - auf antiken Riten und ist voller symbolischer Bedeutung. 

Laut Burchard umfaßte die Menge, die an diesen Feierlichkeiten teilnahm, 200.000 Personen. Auch wenn das übertrieben sein mag, ist sicher, daß trotz der Probleme dieser Zeit und der Unsicherheit in Rom die Zahl der Teilnehmer an diesem Jubiläum sehr groß war.

Wenn Alexander VI auch nichts gegen die Reform der Kirche unternahm, wollte er sich jedoch keine ernsten Sorgen wegen der Bewahrung der Reinheit der Lehre machen müssen. Sein Zensur-Edikt für Deutschland vom 1. Juni 1501 ist in dieser Hinsicht ein sehr wichtiges Dokument.

Darin - der ersten Äußerung eines Papstes zum Buchdruck wird erklärt, daß die Kunst des Druckens äußerst wertvoll ist für die Bereitstellung und Vervielfältigung geprüfter und nützlicher Bücher - aber wenn sie zur Verbreitung schlechter Bücher mißbraucht werde, auch sehr schädlich sein könnte. Deshalb müßten Maßnahmen ergriffen werden, um die Reproduktion von gegen den Katholischen Glauben gerichteten, oder zur Erzeugung von Skandalen bei den Katholiken geplanten Schriften zu begrenzen.

In Italien unterdrückte Alexander VI die häretischen Tendenzen, die besonders in der Lombardei verbreitet waren kraftvoll, Am 3. Januar 1500 schickte er zwei Inquisitoren mit Empfehlungsschreiben an den Bischof von Olmütz, um gegen die Anwesenheit zahlreicher Pikarden und Waldenser in Böhmen und Mähren, die ein extrem unmoralisches Leben führten, zu protestieren. Seit 1493 bemühte sich Alexander VI sehr darum, die Böhmischen Utraquisten zurück zu  gewinnen, aber diese Bemühungen schlugen total fehl.
Als 1499 einige der moderateren Utraquisten sich geneigt zeigten, sich mit der Kirche zu versöhnen, ließ Alexander VI die Sache in einem Konsistorium diskutieren und übertrug dem Prager Klerus spezielle Machtbefugnisse.

Alexander setzte sich nicht nur dafür ein, die Reinheit des Christlichen Glaubens zu erhalten, sondern sorgte auch für seine Verkündung. Die großartigen Entdeckungen der Portugiesen und Spanier boten der Kirche in dieser Richtung ein weites Feld. Es ist tröstlich festzustellen, wie viel -sogar unter Alexander VI - getan wurde, um das Evangelium unter den Heiden zu verkünden."
Aus Ludwig von Pastor,  "Geschichte der Päpste"

und ein Zitat aus Rev. J.B. O'Connell "The Celebration of Mass (1964)"

"Zu Beginn des 16. Jahrhunderts trat ein berühmter päpstlicher Zeremonienmeister auf, der die Ordines des Päpstlichen Hofes und das Missale des Vaticans benutzte und 1502 auf Anordnung von Alexander VI ein Ordo Missae veröffentlichte. Daraus stammen einige Rubriken unseres gegenwärtigen Missale und der Ritus servandus unserer Missales verkrörpert größere Teile von Burkhardts Ordo."

Fundstück

Kardinal Barbarin äußert sich bei domradio.de zur Weigerung des Papstes, sein Rücktrittsgesuch anzunehmen. Hier geht´s zum Original: klicken

Titel: "IN DER KIRCHE GEHORCHT MAN DEM PAPST"
Kardinal Barbarin wünscht sich "ein bißchen Frieden"

Quelle: domradio.de

M. Tosatti stellt Fragen zur Ernennung Kardinal Mahonys als Relator bei einer Konferenz zu Erziehungsfragen

Marco Tosatti kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana die Auswirkungen des vorgesehen Auftritts von Kardinal Roger Mahony als Relator beim "Kongress für Religöse Erziehung" in Los Angeles, der morgen beginnt,
Hier geht´s zum Original:  klicken

PROTESTE DER GLÄUBIGEN

"RELATOR ROGER MAHONY - EINE UNGLÜCKLICHE WAHL"

Vom 22. -24. März findet in Los Angeles der Kongress für religiöse Erziehung statt, bei dem u.a. auch der hyperprogressistische Kardinal Roger Mahony vorgesehen ist. Die Anwesenheit des Purpurträgers, der 2013 von seinen öffentlichen Aufgaben entbunden wurde, weil er mißbrrauchende Priester gedeckt hatte, hat zu einer Protest-Petition mit über 4000 Unterschriften geführt. 

In den kommenden Tagen wird in Los Angeles ein wichtiger Kongress stattfinden- der "Los-Angeles-Kongress für Religiöse Erziehung" (22.-24. März). Zu den Rednern gehört -jetzt noch- Kardinal Roger Mahony- der frühere Erzbischof von Los Angeles (1985-2011). Seine Anwesenheit bei diesem Treffen hat zu Streitigkeiten innerhalb der us-amerikanischen Kirche  und der  durch den Skandal des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger und verletzlicher Erwachsener (Seminaristen und junge Priester) erschütterten Welt geführt. Und sicher wirft die Präsenz des Purpurträgers unter den Rednern noch einmal einen Schatten auf die Ernsthaftigkeit und die Bemühungen der Hierarchie vor Ort und in Rom, die Gefühle der gläubigen Laien zu beachten, die seit Jahrzehnten durch Vertuschung und Mißbrauchs verletzt wurden.

Schon weil der hyperprogressistische Kardinal Mahony, Großwähler von Jorge Mario Bergoglio, im Januar 2013 durch Erzbischof José Horacio Gomez von seinen öffentlichen Verpflichtungen entbunden wurde, nachdem skandalöse Fakten- Dank der Recherchen der Los Angeles Times-ans Tageslicht gekommen waren.
Ein riesige Menge von Dokumenten (14.000 Seiten) einschließlich Botschaften und Notizen von Mahony und einem seiner hochrangigen Mitarbeiter- haben gezeigt, daß der Purpurträger wiederholt mißbrauchende Priester nach außerhalb Kaliforniens oder auch der USA versetzt hatte, um zu vermeiden daß ihre Taten öffentlich bekannt und untersucht wurden.
Aus den Dokumenten geht auch hervor, daß der Kardinal sich dagegen wandte, daß mißbrauchende Priester, deren Verbrechen er vielleicht hätte anzeigen müssen, zu Therapeuten geschickt wurden.

Joseph Siambra, ein Opfer und ehemaliger schwuler Pornostar,  hat am 23. Dezember 2018 geschrieben "Mahony dürfte beim Los Angeles-Kongress für Religiöse Erziehung nicht sprechen, er müßte im Gefängnis sein. Meiner Meinung nach war die Vertuschung in Los Angeles durch Mahony schlimmer als die in Boston unter Law. Und er darf immer noch durch die Welt reisen."

Mahony gehört zur mit dem Pontifex verbundenen Machtgruppe- wie McCarrick, Cupich, Farrell und Joseph Tobin. Und nur der Protest der Laien  hat ihn vor einem Jahr daran gehindert, sich als päpstlicher Gesandter bei einer wichtigen Zeremonie in der Diözese von Scranton in Pennsylvania zu zeigen. Mahony zum "päpstlichen Delegierten"  zu erklären (nachdem er 2013 von allen öffentlichen Verpflichtungen entbunden wurde) bezeugt einmal mehr, wie groß die Versuchung bei den Mächtigen des Vaticans ist, mit dem "business as usual" fortzufahren und die verletzten Gefühle der Katholiken nicht zu beachten.


Vor 10 Jahren.....

Am 19.3. 2009 feierte Papst Benedikt XVI im Amadou-Ahidjo-Stadion in Yaoundé die Hl. Messe mit cirka 50.000 Gläubigen.

        

Dienstag, 19. März 2019

Tweets zum Tage

Benedikt XVI mit Msgr. Francesco cavina und einer Gruppe Jugendlicher aus der Diözese Carpi
(am 9. März 2019)


und am 16. März:  klicken 

und

Marco Tosatti: Jeder könnte Pell sein....

Marco Tosatti kommentiert in einem Artikel für La Nuova Bussola Quotidiana  Prozess und Urteil gegen Kardinal Pell und schreibt, daß bei solchem Prozedere der Justiz jeder von uns Pell sein könnte. Hier geht´s zum Original:  klicken

"ICH KÖNNTE PELL SEIN- UND SIE AUCH.....(ABER GLÜCKLICHERWEISE)"

Das Zeugnis des Vaticanista: "Eine Aktivität im Kontakt mit Jugendlichen, eine schlicht unbegründete Beschuldigung, eine Haßkampagne. Auch ich könnte so enden wie Pell. Das könnte meine Geschichte sein. Aber- würde Joan Baez sagen- "zum Glück"....

Als ich jung war, gefiel mir ein Lied mit dem Titel " Aber zum Glück..." von Joan Baez sehr gut. Da hieß es: "Zeige mir das Gefängnis, zeige mir den Knast, zeig mir den Gefangenen,dessen Leben abgestanden geworden ist, und ich zeige dir, junger Mann, warum du und ich auch dort sein könnten...aber zum Glück"

Dieses Lied ist mir in den Sinn gekommen, als ich über den Fall von Kardinal George Pell nachdachte. Ich habe viele Jahre lang Kampfkunst gelehrt. Es hätte mir passieren können, daß irgendeiner meiner früheren Schüler vor einem oder zwei Jahren beschlossen hätte, mich bei der Justiz anzuzeigen. Indem er z.B. behauptete, daß ich ihn- nach einer Entfremdung- im Umkleideraum in einer bestimmten Minute zum Sex mit mir gezwungen hätte, trotz der Tatsache, daß jeder dort eintreten oder hindurchgehen konnte - hätte ich ihn nicht in einen geschlossenen oder sicheren Raum
gebracht -nein- sondern alles sei unter hohem Risiko der Vertuschung und Begünstigung geschehen.

Der Richter hätte die Beschuldigungen verifizieren können und müssen. Der Einfluß, den ein Lehrer der Kampfkunst aus seine Schüler hat ist sehr groß,ich hätte ihn nicht mal bedrohen müssen, um ihn zwanzig Jahre lang zum Schweigen zu zwingen. In der Zwischenzeit wäre einer der beiden an einer Überdosis gestorben (und -leider ist das einem meiner Ex-Schüler passiert, möge er in Frieden ruhen) Es hätte einen Prozess gegeben. Die Anklage hätte keine Zeugenaussage zur Stützung dieser infamen Beschuldigung -für eine Handlung, die ich weder vorher noch hinterher mit irgendwem anderen begangen habe.

Breaking....

wie die Nachrichtenagenturen berichten, hat Papst Franziskus das Rücktrittsgesuch von Kardinal Philippe Barbarin abgelehnt-
U.a. berichtet domradio.de  klicken   "Lyons Erzbischof bliebt im Amt" 

Sandro Magister: Das "J´accuse" eines Missionars

Sandro Magister veröffentlicht heute bei Settimo Cielo den Brief, den ihm ein Missionar geschrieben hat, der sein Leben an den Rändern verbracht hat und jetzt angesichts der aktuellen Situation in der Kirche nicht länger schweigen kann und will. Man könnte den Eindruck gewinnen, daß er bei der Diagnose, die er der Kirche stellt, außer an den Nachfolger Petri und seine Entourage besonders an die deutschen Bischöfe gedacht hat. Hoffentlich lesen sie diesen Brief.
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"KATHOLISCHE KIRCHE - WO BIST DU? DER SCHREI EINES GRENZ-MISSIONARS"
Ein Missionar, der sein Leben an der Grenze verbracht hat, Tausende von Meilen von Rom entfernt hat mir geschrieben: "Man kann nicht länger bezweifeln, wie der Leiter der Kirche uns an einen Punkt bringt, an dem jeder, der noch lebt, reagieren muß. Wie viel länger können wir noch schweigen?"

Aber inzwischen hat er das Schweigen gebrochen. Mit diesen 16 glänzenden Überlegungen.

Umkehren...wohin? 

1) Jetzt ist es klar. Die Katholische Kirche ist nicht mehr die selbe wie vor 2013. Und ich möchte wirklich sehen, ob es jemandem gelingt, was die Katholische Kirche heute ist? 

2) Ich stelle mir selber diese Frage umso mehr, weil die Sache mich persönlich betrifft, Wenn ich die Kirchen denen vorstellen muß, die außerhalb  sind, muß ich zuerst vor allem wissen, zu welcher Art von Kirche ich gehöre. Und an zweiter Stelle, was muß ich sagen? 

3) Wir, die wir in Missionsländern leben, wo es so viele Religionen gibt, die vor Lehre und Theorie mehr oder weniger harmonisch sind, unterscheiden uns durch die Lebenspraxis, die Gebräuche, Gesetze, Sitten und Pflichten. 

Z.B. essen Muslime kein Schweinefleisch, praktizieren die Beschneidung, folgen dem Ramadan-Fasten , sie können sich scheiden lassen und wiederholt heiraten, sie können zwei oder mehr Frauen haben, beten fünfmal am Tag und am Freitag auf besondere Weise, etc.

Die Hindus essen kein Rindfleisch, fasten vor bestimmten Festen, die Frauen heiraten nur einmal, auch wenn ihr Ehemann stirbt, sie verehren eine Großzahl von Gottheiten, sie verbrennen ihre Toten etc.

Und Katholische Christen? Zumindest bis vor einer Weile konnten sie nur einmal heiraten- bis zum Tod eines der Eheleute, ihre Priester und Mönche /Nonnen mußten Zölibatäre sein und unverheiratet bleiben, sie gehorchten dem Papst, sie waren Verehrer der Hl. Jungfrau und der Heiligen, glaubten nicht an Zauberer und Geister, brachten keine Tieropfer dar, in der Kirche beteten Männer und Frauen gemeinsam, sie aßen jede Art von Fleisch und Fisch, Sonntags waren sie verpflichtet zu ruhen und zur Hl. Messe zu gehen etc. 

4) Der auferstandene Jesus schickte die Apostel aus, die Menschen auf der Erde im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes zu taufen,.So verbreitete sich das Christentum und formte die Sitten, Gesetze, Gebräuche ganzer Zivilisationen. Alles das brachte uns als Frucht viele Märtyrer und Heilige und erlaubte vielen mystische Erfahrungen zu machen und machte uns zu Teilhabern des paradiesischen Lichtes. 

5) Wieviele Menschen sind um diese Gaben und Gnaden zu erhalten- konvertiert und haben unter vielen Opfern ihre Ursprungsgemeinschaften und ihre Art zu leben verlassen?