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Samstag, 15. Februar 2020

Amazonas-Priester kritisiert die Synodenväter massiv.

Jeanne Smits hat  für LifeSiteNews das Interview wiedergegeben, das ein im Amazonas-Gebiet tätiger Priesters dem Info-Vaticano-Journalisten Fernando Belteràn zur Amazonas-Synode vor Veröffentlichung der postsynodalen Exhortation gegeben hat.
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"AMAZONAS-PRIESTER: DIE SYNODENVÄTER HABEN DIE INDIGENEN VÖLKER BENUTZT UM DEN KATHOLISCHEN GLAUBEN ANZUGREIFEN" 

Pater Ignacio Maria Doñoro sagte: die Amazonas-Bewohner hungern nach Gott und wollen heilige, zölibatäre Priester.

"Die Menschen im Amazonasgebiet hatten überhaupt kein Interesse an der Amazonas-Synode und sagten im Gegenteil, sie würden von ihr "benutzt, um den katholischen Glauben anzugreifen".

Pater Ignacio Maria Doñoro sollte es wissen. Er gründete ein Heim für Jugendliche - Jungen und Jugendliche - am Rande der Gesellschaft. Im peruanischen Amazonasgebiet und sagte kürzlich in einem Interview mit Infovaticana, einer großen spanischsprachigen katholischen Website, wonach die Armen nach Gott dürsten.

Ignacio Maria Doñoro ist ein ehemaliger „Pater“ - wie Armeekapläne genannt werden -, der von der Unterstützung von Opfern des ETA-Terrorismus zu verschiedenen internationalen Missionen gewechselt ist. Er war in den letzten 10 Jahren im peruanischen Amazonasgebeit, einem Teil der Prälatur von Moyobamba. Er nannte seine Institution "Hogar Nazaret" - "Heimat von Nazareth", die sozial ausgegrenzte Risiko-Kinder und Jugendliche aufnimmt. 
Hier ist die Website von Hogar Nazaret.

Im Interview hat Pater Doñoro ist sich sehr klar darüber geäußert, was der Amazonas braucht: engagierte, zölibatäre Priester, die ihr Leben vollständig Gott gegeben haben und „Heilige des Volkes“ sind. "nach Gott sind Priester alles", sagte er zu Infovaticana und zitierte den Heiligen Jean-Marie Vianney.

Auf die Verehrung der Pachamama in Rom angesprochen, sagte er dem Interviewer, daß die Jungen von Hogar Nazaret unseren Herrn und die Jungfrau Maria so sehr lieben, daß sie sicherlich wie die "jungen Leute," Alexander Tschugguel und eine andere Person reagiert hätten, die in Santa Maria in Traspontina eintraten und die "dämonischen Statuetten" in den Tiber warfen. 

Doñoro fügte hinzu, daß er selbst "geweint" habe, als er sie "im Herzen unserer Kirche der Heiligen Mutter, über den heiligen Überresten von St. Peter und St. Paul" sah.

Im Folgenden finden Sie eine Übersetzung des Teils des Gesprächs des Infovaticano-Journalisten Fernando Beltrán mit Pater Doñoro, das direkt seine Arbeit im Amazonas betrifft. Es fand  statt vor der  online-Veröffentlichung der Apostolischen Ermahnung „Querida Amazonía“ online, bleibt aber sehr aktuell.

Fernando Beltrán:
"Was sind die größten Schwierigkeiten bei der Evangelisierung im Amazonasgebiet?"

Ignacio Maria Doñoro:
"Schwierigkeiten? Da sind keine. Es ist wunderbar, hier zu sein und mit ihnen über Gott zu sprechen, von dem sie noch nie gehört haben. Diese Menschen sind wirklich hungrig nach Gott. Sie sind bewegt. In El Salvador ist mir etwas sehr Lustiges passiert. Ich feierte eine Messe, die 45 Minuten dauerte. Die Leute waren sehr wütend und fragten mich, wie es so kurz hätte dauern können; Sie waren nicht stundenlang unterwegs gewesen, um eine so kurze Messe zu hören. Sie sagten, sie wollten sich mehr am Herrn erfreuen und sie wollten mehr wissen. Und daß ich ihnen mehr erzählen sollte, daß die Messe länger dauern sollte. Die nächste Messe dauerte anderthalb Stunden, und für sie erschien auch das sehr kurz ...

Die Menschen hier sind hungrig nach Gott. Deshalb ist die Gegenwart Gottes hier sehr groß. Seine Worte erklingen am Amazonas mit großer Kraft.

Hier finden Sie Gemeinden, die nur einmal im Jahr eine Messe halten und sich freuen, den Priester begrüßen zu können. Sie lieben Priester sehr! Du gehst die Straße runter und jeder begrüßt dich, sie bitten um deinen Segen ...

Normalerweise habe ich mehrere Rosenkränze in der Tasche und verteile sie den ganzen Tag über. Daß ein Priester ihnen einen Rosenkranz geben sollte, ist für sie eine Liebkosung ihres Herzens durch Gott. Was diese Menschen wollen und brauchen, sind heilige Priester, die sich mit Leib und Seele engagieren."

Freitag, 31. Januar 2020

Fundstück

CNA veröffentlicht den Text der Rede, die Bischof Oster vor der ersten Sitzung des "Synodalen Weges" gehalten hat.  Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"BISCHOF OSTER WARNT VOR "BLOSSEM HUMANISMUS DER NETTIGKEIT"

beginnt der Artikel so- Zitat:

"Bei der Eröffnungssequenz zur ersten Synodalversammlung zum "Synodalen Weg" sprach der Passauer Bischof Stefan Oster über seine Motivation, sich für die Kirche zu engagieren und betonte die zentrale Bedeutung der Realpräsenz Christi in der Eucharistie. Oster sprach auch die Gefahr an, dass der "Synodale Weg" für Eigeninteressen missbraucht werden könne."  (....)

Quelle: CNA

Bischof Oster bloggt übrigens auch und hat seine Rede auch auf seinem Blog veröffentlicht 

Mittwoch, 29. Januar 2020

Fundstück

Christian Geyer kommentiert für die FAZ den "Synodalen Weg" der deutschen Bischöfe im Verein mit einer seltsamen Laienschar, der morgen in Frankfurt beginnt.
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Unter dem Titel:

SYNODALER WEG

"SCHWATZBUDE ODER KICHLICHE ERNEUERUNG"

beginnt der Artikel so -Zitat:

"Bei ihren Reformgesprächen in Frankfurt werden die synodalen Weggefährten auch darüber entscheiden, was für sie mehr Gewicht hat: theologische Inhalte oder Konjunkturen der öffentlichen Meinung."  (....)

Quelle: C.Geyer, FAZ

Mittwoch, 22. Januar 2020

Causa finita...

Matteo Matzuzzi schließt für Il Foglio den Fall Buch zu zwei oder zu vier Händen "Aus der Tiefe unserer Herzen" ab.Jetzt haben es auch die Letzten (fast) verstanden
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"BENEDIKT XVI HAT DIE VON KARDINAL SARAH GESCHRIEBENEN THESEN "GELESEN UND GETEILT." DER FALL IST ABGESCHLOSSEN."

Vom 30. Januar an ist die italienische Ausgabe von "Aus der Tiefe unserer Herzen" in den Buchläden. Der Verlag Cantagalli erklärt, wie das Buch strukturiert ist, und daß es die Namen beider Autoren tragen wird.

Rom. Der Name Joseph Ratzinger/ Benedikt XVI kehrt auf  den Umschlag von "Aus der Tiefe unserer Herzen" zurück, das ab dem kommenden 30. Januar in der italienischen Übersetzung von Cantagalli zur Verfügung steht. Das hat das Verlagshaus heute in einem Kommuniqué bekannt gegeben, in dem erklärt wird, wie das Buch strukturiert ist und den Polemiken und Gerüchten über die mehr oder weniger wichtige Rolle , die Ratzinger dabei gespielt hat ein Ende bereitet.
"Das Buch"- so liest man- besteht aus einer Anmerkung des Herausgebers Nicolas Diat, aus einem unveröffentlichten Essay des Papa emeritus Benedikt XVI, einem unveröffentlichten Essay von Kardinal Robert Sarah, einer Einleitung und einem Nachwort."

Hier wird also das Geheimnis offenbart, für das Vatikanisten, Beobachter und Kommentatoren so viel Tinte verbraucht hatte: "Die Einleitung und die Schlussfolgerung wurden von Kardinal Robert Sarah verfasst und von Papst Emeritus Benedikt XVI gelesen und geteilt." Gelesen und geteilt" etwas anderes als ein Betrug des Präfekten der Liturgiekongregtion. Ratzinger wusste alles, las und teilte die Worte des guineischen Kardinals so sehr, daß sein (doppelter) Name auf dem Umschlag des Buches prangte. Die von den Parteien tatsächlich vereinbarte Formulierung  sieht "Robert Sarah mit Joseph Ratzinger / Benedikt XVI" vor.

"Ich bin überzeugt, daß die Klarheit dieser Seiten Frieden in die Herzen und Gemüter bringen wird" hat David Cantagalli, der Direktor des Verlagshauses in Siena gesagt, und daran erinnert, "daß der Verlag in diesen Tagen Schweigen bewahrt hat, um die unnützen und sterilen Polemiken nicht noch zu befeuern". Außerdem- und das ist es, was zählt, "handelt es sich um einen Band von hohem theologischen, biblischen, spirituellen und menschlichem Wert-garantiert durch die Stärke der Autoren und ihren Beschluss, alle Früchte ihrer jeweiligen Überlegungen allen zur Verfügung zu stellen und so ihre Liebe zur Kirche, zu Seiner Heiligkeit Papst Franziskus und die gesamte Menschheit zu zeigen."

 Quelle: M. Matzuzzi, IlFoglio

"Europas Zukunft liegt nur im Christentum----das Neuheidentum ist sein Untergang"

Maike Hickson hat für Life-Site-News die Predigt, die Kardinal Müller am Fest der Hl. Agnes in seiner Titularkirche Sant´Agnese in Agone  in Rom gehalten hat kommentiert und dann in voller Länge wiedergegeben.
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"KARDINAL MÜLLER: EUROPAS ZUKUNFT LIEGT NUR IM CHRISTENTUM... DAS NEUHEIDENTUM IST SEIN UNTERGANG"
"Das Neuheidentum leugnet, daß jeder Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen ist und deshalb steht das Neuheidentum dem Leben feindlich gegenüber." 

Kardinal Gerhard Müller, der frühere Präfekt der Glaubenskongregation hat zum Fest der Hl. Agnes in seiner Titularkirche Sant´Agnese in Agone in Rom gepredigt- (Siehe den vollen Text unten). Darin hat er an Europa einen starken Appell, zu Jesus Christus, dem Erlöser, zurückzukehren, gerichtet. 

Während er über die jungfräuliche Märtyrerin, die Hl. Agnes sprach, machte er darauf aufmerksam, daß sie bereits als Mädchen "genau den Unterschied zwischen dem wahren und einzigen Gott und den vielen falschen Göttern der Heiden kannte."

"Wir folgen dem Beispiel der Märtyrer" erklärte er "wenn wir nicht in alte Formen der Anbetung hohler Idole, ihrer Abbildungen und Statuen aus Holz, Stein und Metall zurückfallen."

Kardinal Müller erinnerte und auch daran, daß "der Glaube an Götter und Dämonen und die Anrufung der Elemente durch Schamanen die Wahrheit der Erlösung verdunkeln,." und daß Jesus Christus der "Sohn Gottes und der einzige Retter der Welt ist." Die Hl. Agnes ermutigt uns durch ihr Martyrium "öffentlich unseren Katholischen Glauben hier in Rom und in Europa zu bezeugen - ohne Menschenfurcht,"

Er fuhr damit fort, uns vor neuheidnischen Theorien zu warnen, die das Christliche Bild des Menschen als in der Ebenbildlichkeit Gottes geschaffen ablehnen und deshalb dem Leben gegenüber feindlich sind."

"Das Christentum lehrt uns " fuhr Müller fort "daß jedes menschliche Leben heilig ist, vom ersten Augenblick der Empfängnis bis zu seinem letzten Atemzug. Daraus ergibt sich das kategorische Nein zu Abtreibung und Euthanasie, zu Geschlechtsumwandlung und zur Zerstörung der Familie!" Deshalb liegt nur im Christentum die Zukunft Italiens. Neuheidentum ist sein sicherer Untergang" endete der Prälat entschlossen.

Damit unterstützte der Kurienkardinal mehr einen Politiker, der "symbolisch" den Rosenkranz hochhält  als den, der buchstäblich das Kruzifix abnimmt. Es erscheint ihm auch vergeblich, "Dialoge" mit dem alten Scalfari anzufangen, wenn dieser Atheist aus ihnen auf verwirrte Weise schließt, daß der Papst die Göttlichkeit Jesu geleugnet hat." 

Der deutsche Prälat macht in seiner Predigt klar, daß "Italien und Europa nur durch eine kulturelle, moralische und religiöse Erneuerung des Glaubens an Jesus Christus, den Sohn des lebendigen Gottes eine Zukunft haben. Durch seine Auferstehung aus dem Tod hat er Hass, Sünde und Tod besiegt."


Dienstag, 21. Januar 2020

Heute vor 227 Jahren

am 21. Januar 1793 wurde auf der damals noch "Place de Louis XV" durch die Guillotine hingerichtet. Fr. Demets FSSP hat 2006 diesen Bericht darüber verfaßt, den rorate ccaeli alljährlich an diesem Tag veröffentlicht.
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NOTIZEN FÜR 2020- LUDWIG XVI ,  HEILIGMÄSSIGER KÖNIG, WAHRER MÄRTYRER GEHT IN DEN TOD. SEIN LETZTER WILLE UND SEIN TESTAMENT

                             Prozession zur Ewigkeit

Am 20. Januar 1793 verurteilte der Nationalkonvent Ludwig XVI zum Tode, seine Hin richtung wurde auf den nächsten Tag angesetzt. Ludwig verbrachte diesen Abend damit, sich von seiner Frau und seinen Kindern zu verabschieden. Am folgenden 21. Januar brach ein kalter und nasser Tag an, Ludwig stand um 5 Uhr auf. Um 8 Uhr erscheint eine Garde von 1200 Reitern, die den früheren König bei seiner 2-stündigen Kutschfahrt zum Hinrichtungsort begleiten sollte. 
Auf seine Einladung hin begleitete ein Priester, Henry Essex Edgeworth, ein in Frankreich lebender Engländer den König und hat das Ereignis dokumentiert. Wir schließen uns seiner Erzählung, wie er und der schicksalhafte König die Kutsche besteigen, um die Fahrt zu beginnen. 

Der König, der in der Kutsche so platziert war, daß er nicht ohne Zeugen mit mir sprechen oder von mir angesprochen werden konnte, bewahrte ein tiefes Schweigen. Ich zeigte ihm mein Brevier, das einzige Buch, das ich bei mir hatte und er schien das mit Freude zu akzeptieren: er schien darauf bedacht zu sein, daß ich ihm die Psalmen zeigte, die seiner Situation am meisten entsprachen und er rezitierte sie aufmerksam gemeinsam mit mir. Die Gendarmen schienen- ohne zu sprechen- über die ruhige Frömmigkeit ihres Monarchen erstaunt und verwirrt zu sein, dem sie zweifellos früher nie so nahe gekommen waren. 

Die Prozession dauert fast 2 Stunden, an den Straßen standen Bürger- alle bewaffnet- einige mit Pieken, andere mit Gewehren und die Kutsche wurde von ein einem Trupp- bestehend aus den verzweifeltsten Gestalten aus Paris- umringt. Als eine andere Vorsichtsmaßnahme hatten sie vor die Pferde eine Anzahl von Trommlern gestellt, die jeden Lärm oder jedes Gemurmel zugunsten des Königs ersticken sollten. aber wie hätte man die hören sollen?
Niemand zeigte sich an Türen oder Fenstern und auf den Straßen war niemand zu sehen außer bewaffnete Bürger. Bürger, die alle zur Ausübung eines Verbrechens eilten, das sie vielleicht tief in ihrem Herzen verabscheuten. 

So näherte sich die Kutsche der Place Louis XV in Stille und hielt in der Mitte eines großen Platzes an, der rund um das Schafott freigelassen worden und mit Kanonen umgeben war, dahinter erstreckte sich die bewaffnete Menge soweit das Auge sehen konnte. Als der König bemerkte, daß die Kutsche anhielt, drehte er sich um und flüsterte mir zu. "wenn ich mich nicht irre, sind wir angekommen" Mein Schweigen antwortete, daß es so war. Eine der Wachen kam. öffnete die Kutsche und die Gendarmen wären hinaus gesprungen, aber der König hielt sie auf, legte seinen Arm auf mein Knie und sagte in majestätischem Ton "Meine Herren, ich empfehle Ihnen diesen guten Mann, damit er nach meinem Tod nicht beleidigt wird- ich beauftrage Sie, das zu verhindern..." 
Sobald der König die Kutsche verlassen hatte, umringten ihn drei Wachen und hätten ihm seine Kleidung ausgezogen, aber er wies sie hoheitsvoll zurück und zog sich selber aus- nahm sein Halstuch ab, öffnete sein Hemd und bereitete sich vor. Die Wachen, die durch die entschlossene Haltung des Königs für einen Augenblick verwirrt waren, schienen ihre Kühnheit wieder zu gewinnen. Sie umringten ihn und hätten seine Hände ergriffen : "Was versuchen Sie zu tun? "sagte der König und zog seine Hände zurück. "Wir wollen Sie fesseln" antworteten die Kreaturen. 
"Mich fesseln" sagte der König indigniert "Nein, dem werde ich niemals zustimmen- tun Sie, was man Ihnen befohlen hat, aber Sie werden mich niemals fesseln...." 

Der Weg, der zum Schafott führte war sehr uneben und schwer zu begehen; der König war genötigt, sich auf meinen Arm zu stützen und wegen des langsamen Tempos, mit dem er sich vorwärts bewegte, fürchtete ich einen Augenblick, daß sein Mut ihn verlassen könnte. Aber wie groß war meine Überraschung als  die letzte Stufe kam. Ich fühlte, daß er plötzlich meinen Arm losließ und sah ihn mit festem Schritt die Breite des Schafotts überqueren- nur durch seinen Anblick- Stille bei den 15 oder 20 Trommlern, die mir gegenüber standen und in einer Stimme, die so laut war, daß man sie an der Tournant-Brücke hätte hören können-hörte ich ihn diese erinnerungswürdigen Worte sprechen:"Ich sterbe unschuldig an allen Verbrechen, die man mir vorwirft. Ich verzeige allen. die mich zum Tode verurteilt haben. und bete zu Gott, daß das Blut, das sie vergießen werden, niemals über Frankreich kommt." 
Er fuhr fort, bis ein Reiter in der nationalen Uniform mit einem wütenden Schrei den Trommlern befahl zu trommeln. Man konnte viele Stimmen hören, die die Scharfrichter ermutigten. Diese schienen sich selbst zu beleben und ergriffen den allermutigsten König mit Gewalt, sie zerrten ihn unter das Fallbeil der Guillotine, die mit einem Schlag seinen Kopf von seinem Körper trennte. Das alles geschah in einem Augenblick. Der jüngste Wächter, der um die 18 Jahre alt zu sein schien, ergriff den Kopf und zeigte ihn- rund um das Schafott herumgehend- den Leuten. Zuerst herrschte eine furchtbare Stille - dann aus der Ferne einige "Vive la Republique" Rufe. Die Zahle der Stimmen vervielfachte sich schrittweise  und in weniger als 10 Minuten wurde dieser Schrei- 1000 mal wiederholt zum universalen Schrei der Masse und jeder Hut flog in die Luft."

[References: Cronin, Vincent, Louis and Antoinete (1975); Edgeworth, Henry in Thompson, J.M., English Witnesses of the French Revolution (1938, Memoirs originally published 1815).]


*** 
Es folgt der letzte Wille und das Testament des Königs (s. Original)  



Heute in St. Denis,. Grablege der französischen Könige, Requiem für den hingerichteten König.

Sonntag, 19. Januar 2020

Fundstück

Peter Winnemöller hat für CNA den ersten Beitrag einer Serie über Ketzer verfaßt- und dafür Markion als einen der frühesten Häretiker der Kirchengeschichte ausgewählt.
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Unter dem Titel:

"Gestatten, Markion der Erzketzer"


beginnt CNA die neue Serie über Ketzer - Zitat:

"Sie nannten ihn den Erzketzer. Er war wahrlich nicht der erste Irrlehrer der jungen Kirche. Schon der erste Johannesbrief kannte solche, mit denen die Gemeinde um die Wahrheit stritt. Markions Ketzerei war offensichtlich so dramatisch, dass sie alles bisher Dagewesene übertraf. So mag sich der Titel Erzketzer erklären lassen. Eusebius von Caesarea und Irenäus von Lyon erwähnen ihn. Tertullian widmet ihm mit "adversus marcionem" sogar eine eigene Schrift. Darin setzt sich der Kirchenvater sehr genau mit den Irrlehren Markions auseinander und widerlegt sie. Das mag den Rang des Irrlehrers zeigen, wenn sich die theologische Prominenz der Antike mit ihm beschäftigt." (...)

Quelle: CNA, P. Winnemöller

Was Alexander Tschugguell in München zu sagen hatte

Auch Pachamama-Held Alexander Tschugguell war in der Schar der Acies Ordinata in München und bei der anschließenden Pressekonferenz. Hier sein Statement. 

Alexander Tschugguel - Die Kirche als NGO -Statement

„Die Kirche darf niemals eine NGO werden. Die Kirchen und Pfarreien müssen hinausgehen auf die Straßen, sonst werden wir zu einer NGO“.
Das sagte Papst Franziskus 2013 den Jugendlichen am Weltjugendtag in Rio de Janeiro - in der berühmten Rede, in der er zugleich uns junge Katholiken dazu aufrief, „Wirbel zu machen“.

Die auf der Amazonas-Synode besprochenen Vorhaben scheinen Teil der Strategie zu sein, die verhindern soll, dass die Kirche zu einer NGO wird. NGOs werden allgemein als große, international tätige und meist politisch links stehende Vereine wie Greenpeace, Amnesty International, Open Society, Gaia-Amazonas Foundation oder o.ä. definiert, die sich für eine linksliberale Interpretation der Menschenrechte, möglichst ungehinderte Massenmigration oder den Kampf gegen den sogenannten menschengemachten Klimawandel einsetzen.
Es ist heute schwer zu sagen, inwieweit 2013 eine Entwicklung in der Kirche absehbar war, die diese den genannten Organisationen angenähert hätte. Wenn sich man allerdings das starke politische Engagement des Heiligen Stuhls seit der Veröffentlichung der Enzyklika „Laudato Si“ ansieht, kommt man zu dem Schluss, dass sich die Kirche seit 2013 den linken NGOs eher angenähert als sich von ihnen distanziert hat. Seit der Amazonas-Synode hört man immer öfter über eine „Neue Kirche“ mit einem „amazonischen Gesicht“.

Vordergründig manifestiert sich dieses amazonische Gesicht durch tatsächliche oder potentielle Veränderungen im Messritus und in vielen Aspekten des praktischen kirchlichen Lebens. So sollen zum Beispiel - geht es etwa nach Bischof Kräutler - auch heidnische Elemente in das Leben der Katholiken dieser Region integriert werden. Die Ziele einer bestimmten, dort tätigen NGO, der Gaia-Amazonas Foundation, die von dem Deutsch-Kolumbianer Martin von Hildebrandt geleitet wird, dürften nach Medienberichten im Umfeld der Amazonas-Synode eine nicht unwichtige Rolle gespielt haben.


Samstag, 18. Januar 2020

EIn ehemaliger Schweizer Gardist, der Film "Die beiden Päpste" und der wahre Papst.


Aldo Maria Valli hat in seinem blog "Duc in altum" den Brief veröffentlicht, den ihm ein ehemaliger Schweizer Gardist geschrieben hat, nachdem der den Film "Die beiden Päpste" gesehen hatte. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE ZWEI PÄPSTE" UND DER WAHRE BENEDIKT XVI"
Brief eines Schweizer-Ex-Gardisten- veröffentlicht im blog von Aldo Maria Valli

Liebe Freunde von "Duc in altum", ein Schweizer Ex-Gardist hat mir einen Brief geschrieben. mit einer liebevollen Erinnerung an Benedikt XVI; Ich präzisiere, daß- weil ich den Film, von dem der Autor schreibt, nicht gesehen habe, ich nicht weiß, ob sein Urteil darüber gerechtfertigt ist. Ich denke aber. daß seine Erinnerungen verdienen, geteilt zu werden.

A.M.V:

*  *  *

Lieber Aldo Maria Valli,  vor einigen Wochen habe ich "Die beiden Päpste" bei Netflix gesehen, und muß sagen, daß ich als päpstlicher Schweizer Gardist im Dienst von Benedikt XVI während seines gesamten Pontifikates Im Dienst war, von der genauen Rekonstruktion des Vaticans berührt war.
Aber schrittweise beim Zusehen nahm mein guter Eindruck ab, Ich war überrascht und traurig, Benedetto als gierig, böse,gemein, mit unkontrollierter Machtgier dargestellt zu sehen,

Tief in meinem Herzen dachte ich: aber das ist nicht der Papst, den ich gekannt und dem ich gedient habe! In diesen Tagen, als ich die journalistischen Berichte über die Geschichte des Buches von Kardinal Sarah las, empfand ich das gleiche Gefühl und das gleiche Missfallen:
Die Presse präsentiert uns oft einen Benedikt XVI, den es nicht gibt. Was sie uns präsentieren, ist ein Witz, als ob die Journalisten  uns Papst Benedikt als den aus der Fiktion des Filmes beschrieben und nicht den realen.

Ich kann sagen, daß ich einem Benedikt XVI gedient habe, der gut, großzügig, nett, völlig uninteressiert an Machtfragen und am Erscheinungsbild war. Das habe ich acht lange Jahre lang getan und ich habe Erinnerungen voller Dankbarkeit und Zuneigung daran.

Es gibt viele Momente, über die ich sprechen könnte: die öffentlichen Feiern auf dem Petersplatz, die Begegnungen im Apostolischen Palast, die Audienzen, aber auch private Momente, wie er in einer Osternacht meinen guten Freund taufte und ich Pate war oder als ich Gelegenheit hatte, dem Papst meine Eltern vorzustellen. Und dann haben sich Erinnerungen an die in Castel Gandolfo verbrachten Tage in mein Gedächtnis eingeprägt, wo einmal -an meinem Namenstag -Benedetto sich an mich erinnerte und mir durch den Sekretär seine Glückwünsche ausrichten ließ. Oder als er-nach dem Essen-einige Portionen des Desserts zur Seite stellen ließ, die dann den Schweizer Gardisten serviert wurden, die in dieser Nacht Dienst hatten.


Donnerstag, 16. Januar 2020

M. Tosatti nach der Lektüre der Einleitung und des Nachwortes von "Aus der Tiefe unserer Herzen"

Marco Tosatti teilt bei Stilum Curiae die Eindrücke, die die erste Lektüre des Vor-und Nachwortes von "Aus der Tiefe unserer Herzen" auf ihn gemacht haben, mit seinen Lesern und hält auch nicht mit seinem Urteil über die noch vor dem Erscheinen des Buches weltweit verbreiteten Lügen und ihre Urheber hinter dem Berg. Hier geht´s zum Original:  klicken


"VERFLUCHT SEIST DU, DER DU GESCHWIEGEN HAST!" DER SCHREI VON BENEDIKT UND SARAH

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Trolle und Eindringlinge, Störer & co, heute hab ich in der Tiefe meiner Erkältung in meiner Post ein Geschenk gefunden : die Texte aus dem Buch von Benedikt XVI und Kardinal Sarah- ja aus dem von beiden geschriebenen Buch. 

Eine schnelle Lektüre der Einleitung, des Nachwortes (von den beiden zu vier Händen geschrieben) und der Aufteilung des Werkes Arbeit bloßgestellt, wie viele Lügen unsere Kollegen, Amerikaner, Engländer, Franzosen, Spanier, Argentinier, die mit dem Hof des amtierenden Papstes verbunden sind, verbreitet haben, um zu  versuchen, die Bedeutung dieses Textes herabzusetzen, der offensichtlich von beiden erdacht und geschrieben wurde. 

Nein, Benedetto ist kein armer, verunsicherter alter Mann, wie es die niedrigsten Lebensformen im vatikanischen journalistischen Teich versucht haben, die Menschen glauben machen wollten. Kardinal Sarah hat niemandes guten Glauben gekapert, indem er einen alten, senilen  Mann umkreiste 
(Ich werde nie den Tweet vergessen, mit dem Austen Ivereigh den Hashtag #elderabuse #abused of old people gestartet hat. Der ist etwas, der eine Person für das ganze Leben abbildet, ein Röntgenbild der Seele.).

Im Folgenden finden Sie finden Sie einige Auszüge aus der von Nicolas Diat geschriebenen  Präsentation und aus dem von beiden Autoren verfaßten Nachwort. Im Buch geht der von Joseph Ratzinger geschriebene Beitrag von Seit 21 bis Seite 55.
Es ist schwierig das als etwas, das zu vernachlässigen ist, abzulehnen. Sarahs Teil ist ausführlicher. Aber es ist offensichtlich, daß der Text auf zwei Beinen steht.

Kann ich sagen, was mich berührt hat? Die Bezugnahme auf den Hl. Paulus im gemeinsamen Nachwort. In diesen schwierigen Zeiten sollte die einzige Angst sein, die jeder haben sollte, eines Tages von Gott dieses harte, vorwurfsvolle Wort sagen zu hören: 
" Verflucht seist du, der du geschweigen hast" 
Das sind Worte, die in den Ohren wievieler von uns wiederklingen könnten? 

In Anbetracht der Realität des Buches nimmt der vom Regime aufgelegte Flicken. die Unterschrift zurück zu ziehen, lächerliche Formen an und erscheint immer mehr wie der kraftlose Schlag argentinischer Wut, wie unkontrolliertes Fließen von Galle.
Das Buch ist da -ein dramatisches und beredtes Zeugnis. 


Mittwoch, 15. Januar 2020

Fundstück - zum Buch.....

CNA Deutschland gibt heute einen Ausschnitt aus "Aus der Tiefe unserer Herzen" bekannt. Und der geneigte Leser darf sich fragen, warum ein solcher Text bei den Revolutionswächtern um den amtierenden Papst zu einer reaktiven Kernschmelze führte.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel :

Dokumentiert: Der Originaltext von Benedikt XVI im Buch "Aus der Tiefe des Herzens"


beginnt der Beitrag so- Zitat:

"Kardinal Robert Sarah hat bekanntgegeben, daß bei seinem neuen Buch "Des profondeurs de nos coeurs" ("Aus der Tiefe des Herzens") auch der emeritierte Papst Benedikt XVI. mitgewirkt hat (CNA Deutsch hat berichtet). Mit freundlicher Genehmigung des fe-Medienverlags veröffentlicht CNA Deutsch einen Auszug des Beitrags Benedikts XVI zu Priestertum und Zölibat im deutschen Wortlaut.

"1. Die Gestaltwerdung des neutestamentlichen Priestertums in der christologisch-pneumatischen Exegese

Die Bewegung, die sich um Jesus von Nazareth gebildet hat, war – jedenfalls in der vorösterlichen Zeit – eine Laienbewegung. Darin ähnelt sie der Bewegung der Pharisäer, weshalb die ersten Auseinandersetzungen sich wesentlich auf die pharisäische Bewegung beziehen. Erst beim Letzten Pascha Jesu in Jerusalem ist die priesterliche Tempelaristokratie – die Sadduzäer – auf Jesus und seine Bewegung aufmerksam geworden, was zum Prozess und zur Hinrichtung Jesu geführt hat. Dementsprechend konnten auch die Ämter in der um Jesus sich bildenden Gemeinschaft nicht dem Bereich des alttestamentlichen Priestertums zugehören: Priestertum war erblich. Wer nicht aus einer Priesterfamilie stammte, konnte auch nicht Priester werden."
Quelle: CNA,  

Bischof Athanasius Schneider verteidigt Kardinal Sarah und sein heroische Buch.

Diane Montagna kommentiert für LifeSiteNews den Text , den der Weihbischof von Astana, Athanasius Schneider zur Verteidigung Kardinal Sarahs gegen die wütenden Angriffe ( er nennt es den Ärger der Hölle) verfaßt hat und veröffentlicht ihn am Ende des Artikels in voller Länge.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"BISCHOF SCHNEIDER VERTEIDIGT KARDINAL SARAH WEGEN SEINES "HEROISCHEN" BUCHES ÜBER DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT" 

Man könnte sagen, daß die Aussage von Kardinal Sarah sozusagen den Ärger der Hölle provoziert hat.

Bischof Athanasius Schneider hat das Wort ergriffen zu einer starken Verteidigung Kardinal Robert Sarahs wegen seines neuen Buches mit Benedikt XVI, das den priesterlichen Zölibat verteidigt und seine Aktionen "heroisch" genannt. 

Die Nachricht von einem kommenden Buch, mit den Titel "Aus den Tiefen unserer Herzen: Priestertum, Zölibat und die Krise der Katholischen Kirche" , das am Sonntag angekündigt wurde. hat eine Welle von Lob erhalten aber auch erhebliche Gegenreaktionen, 

In einem Dienstag, 14. Januar, formulierten Statement argumentiert der Weihbischof von Astana, Kazachstan, daß die Verleumdungen und Lügen die gegen den guineischen Kardinal gerichtet wurden, nur beweisen, daß der neue Band über den priesterlichen Zölibat sowohl "rechtzeitig" als auch "nötig" ist,

Bischof Schneider schreibt:"Man könnte sagen, daß die Aktion von Kardinal Sarah sozusagen die Wut der Hölle provoziert hat."

"Kardinal Sarah" sagt er " hat zahlreichen Bischöfen, Priestern und Laien eine Stimme gegeben, die von "einflußreichen Gruppen"  zum Schweigen gebracht wurden, die von der Welt gepriesen aber zu Recht zu den "Feinden des Katholischen Glaubens" gezählt werden.

In seinem Statement - stellt Bischof Schneider mit Bedauern fest, daß Kardinal Sarah in den vergangenen Tagen "verlassen " wurde, eindeutig von Personen ohne menschlichen Respekt, die ihn und seine Aktion hätten unterstützen müssen,."

Der Bischof nehauptet auch, daß Kardinal Sarah durch das neue Buch bewiesen hat, daß er eine "wahre Hilfe" für Papst Franziskus und die Kirche ist, und er drückt seine Hoffnung aus, daß der Papst "erfolgreich und fruchtbringend" den Beitrag des Kardinals bedenkt.

Er beschließt sein Statement der Unterstützung damit, Kardinal Sarah der Unterstützung der "Kleinen" zu versichern, die ihm dankbar und im Gebet verbunden sind.


Dienstag, 14. Januar 2020

Neues zur causa "Aus den Tiefen unserer Herzen" Lesen!

Riccardo Cascioli analysiert für LaNuovaBussolaQuotidiana den neuesten Stand der Dinge in der Frage der Autorenschaft von "Aus den Tiefen unserer Herzen" und wer wann was gewußt hat.
Sein Ergebnis ist ziemlich erschütternd.
Hier geht´s zum Originalklicken

DER FALL

"BUCH ÜBER DEN ZÖLIBAT, DAS GROSSE DURCHEINANDER VON DON GEORG"

Nach dem durch die Erwartung des Buches zur Verteidigung des priesterlichen Zölibats - geschrieben von Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah - ausgelösten Aufschrei , führt die sensationelle Kehrtwende von Ratzingers Sekretär, Msgr. Georg Gänswein zu Diskussionen. Er bekräftigte die Unkenntnis des Papa emeritus bzgl. des Buches zu vier Händen, wurde aber von den Fakten widerlegt.
Kardinal Sarah bestätigt, daß alles geklärt und bekannt war und veröffentlichte einen Brief, den Benedikt XVI ihm geschickt hatte. 
Auch die Herausgeber haben das " gesehen, kann gedruckt werden" von Gänswein bekommen. Vielleicht wollte der Sekretär nach den gewaltsamen Angriffen, Lügen und Drohungen den emeritierten Papst beschützen, aber er wird das Gegenteil bewirken: Indem er den Papa emeritus von Kardinal Sarah trennt, erleichtert er ihren Feinden nur die Arbeit, sie zu eliminieren.
In der Zwischenzeit erscheint das Buch mit der Unterschrift von Kardinal Sarah, "mit dem Beitrag von Benedikt XVI.". Aber der Inhalt, auf den es ankommt, bleibt derselbe.

Beginnen wir mit den gesicherten Fakten. Das Buch "Aus den Tiefen unserer Herzen",  aus dem Le Figaro einige Seiten erhielt, die den großen Aufschrei auslösten ist wirklich von Benedikt XVI und Kardinal Sarah geteilt worden. Das Werk besteht aus zwei Abhandlungen über das Priestertum mit Schwerpunkt auf dem Zölibat liegt, von dem je eines von Benedikt XVI und von Kardinal Sarah verfaßt wurde. 
Dann gibt es eine Einführung und ein Nachwort, die beide unterzeichnet haben: Diese wurden von Kardinal Sarah verfasst, aber von Ratzinger angesehen und gebilligt. Und das "gesehen, drucken " kam direkt vom persönlichen Sekretär von Benedikt XVI., Monsignore Georg Gänswein.

Woher kam dann das ganze Chaos dieser Stunden und die Kehrtwende von Gänswein?  Bei ANSA sagte Ratzingers Sekretär: "Der emeritierte Papst wusste, daß der Kardinal ein Buch vorbereitete, und sandte seinen Text über das Priestertum, um ihn zu ermächtigen, es so zu verwenden, wie er wollte. Aber er hatte weder die Pläne für ein doppelt signiertes Buch genehmigt, noch das Cover gesehen und autorisiert. "
In Wirklichkeit können die Verlage nachweisen, daß Monsignore Gänswein lügt: Er wusste sehr gut, daß das Buch mit der doppelten Autorenschaft herauskommen würde, und hatte die Erlaubnis erteilt, obwohl er auf die enormen Auswirkungen der Veröffentlichung aufmerksam gemacht worden war. Darüber hinaus verbreitete Kardinal Sarah ab Montag, dem 13. Januar, in den sozialen Medien die von Benedikt XVI an ihn gerichteten Briefe, in denen das Wissen des emeritierten Papstes vom Buchprojekt klar hervorgeht. 


"Aus den Tiefen unserer Herzen" schließt ein Diakonat für Frauen aus.

Auch Maike Hickson hat ein Vorabexemplar von "Aus den Tiefen unserer Herzen" gelesen, stellt es bei LifeSiteNews vor. und weist darauf hin, daß es darin nicht nur um die Verteidigung des priesterlichen Zölibats geht-sondern auch um Frauenweihe und ein weibliches Diakonat.
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"DAS NEUE BUCH VON PAPST BENEDIKT UND KARDINAL SARAH SCHLIESST WEIBLICHE DIAKONE AUS" 
Die Unmöglichkeit weiblicher Diakone ist bereits vom Hl. Johannes Paul II endgültig bestätigt worden, hat Kardinal Sarah geschrieben.

Ein neues Buch- gemeinsam geschrieben von Papa emeritus Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Liturgie-Kongregation, schließt die Möglichkeit aus, daß die Kirche weibliche Diakone kreiert- ein Thema, das bei der Amazonas-Synode im Oktober zur Sprache kam.

Am 12. Januar wurde bekannt, daß Papa emeritus Benedikt XVI und Kardinal Sarah ein Buchzur Verteidigung des Zölibats in verschiedenen Sprachen veröffentlichen, Die Englische Ausgabe mit dem Titel "Aus den Tiefen unserer Herzen" wird von Ignatius Press herausgegeben.
LifeSiteNews hat ein Probeexemplar erhalten.

In diesem Buch macht Kardinal Sarah klar, daß ein weibliches Diakonat in der Katholischen Kirche
vom Hl. Johannes Paul II im Apostolischen Schreiben "Ordinatio Sacerdotalis" vom 22. Mai 1994 endgültig ausgeschlossen hat.

Papst Benedikt und Kardinal Sarah stellen ausdrücklich fest, daß dieses Buch- das einen sopeziellen Essay sowohl von Papst Benedikt als auch von Kardinal Sarah enthält, nach vielen persönlichen Gesprächen und Briefen zwischen den beiden geschrieben wurde und sie betonen die "Ähnlichkeit unserer Sorgen und die Übereinstimmung unserer Schlußfolgerungen".
Deshalb  spiegelt Kardinal Sarahs abschließendes Urteil über das weibliche Diakonat wahrscheinlich die eigene Position Papst Benedikts wieder.


Montag, 13. Januar 2020

Auch Tosatti kommentiert-

In der katholischen Welt gehen die Wogen über das Buch, das noch nicht einmal veröffentlicht wurde, schon hoch  Auch Marco Tosatti analysiert und kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana den bisher bekannt gewordenen Text, der so manchem Progressisten schon im voruas  wirklich Angst zu machen scheint.
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"BENEDIKT XVI UND SARAH ERSCHÜTTERN DIE AMAZONAS-SYNODE" 
Eine starke Verteidigung des priesterlichen Zölibats gegen Versuche, ihn zu relativieren, unter klarer Bezugnahme auf die Schlussfolgerungen der Amazonas-Synode. So wurde das Buch, das in vier Tagen in Frankreich erscheinen wird, von Papst Emeritus Benedikt XVI und von Kardinal Robert Sarah verfasst und geschrieben, die den heiligen Augustinus und sein "Ich kann nicht schweigen. Ich weiß, wie gefährlich Stille für mich sein würde" zitieren.
"Die Ordination von verheirateten Männern, auch wenn sie zuvor ständige Diakone waren, ist keine Ausnahme, sondern eine Verletzung, eine Wunde in der Kohärenz des Priestertums. Von Ausnahme zu sprechen, wäre ein Sprachmissbrauch oder eine Lüge. "

Benedetto XVI und Kardinal Sarah beziehen entschieden Stellung gegen die Hypothese einer Veränderung des priesterlichen Zölibats. In einem gemeinsam verfaßten Buch äußern der emeritierte Papst und der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentendisziplin deutlich ihre Besorgnis über die Lage der Kirche. 
"Es ist dringend und notwendig, daß alle, Bischöfe, Priester und Laien, einen Blick auf die Kirche und das Zölibat der Priester werfen, der ihr Geheimnis schützt." Das Werk mit dem Titel "Des profondeurs de nos cœurs wird am 15. Januar in Frankreich von Fayard veröffentlicht, und Le Figaro hat einige wichtige Passagen vorweggenommen.


Magister: Das Buch.....

Sandro Magister kommentiert und analysiert für Settimo Cielo das vom Papa emeritus und Kardinal Sarah gemeinsam verfaßte Buch "Aus der Tiefe unserer Herzen" , das morgen veröffentlicht wird. Aber seit gestern Abend schon seine Sprengkraft zeigt,,,,
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"EIN BUCH WIE EINE BOMBE. RATZINGER UND SARAH BITTEN FRANZISKUS,  NICHT DIE TÜR FÜR VERHEIRATETE PRIESTER ZU ÖFFNEN."

SarahSie haben sich getroffen. Sie haben sich geschrieben, Gerade als der Lärm einer seltsamen Mediensynode, die an die Stelle der echten Synode, der Amazonas-Synode  trat, durch die Welt polterte. 
Und sie beschlossen, das Schweigen zu brechen: „Es war unsere heilige Pflicht, an die Wahrheit des katholischen Priestertums zu erinnern. In diesen schwierigen Zeiten muss jeder Angst haben, dass Gott eines Tages diesen bitteren Vorwurf an ihn richten wird: "Du bist verflucht, der du nichts gesag hast." Das ist ein Rückgriff auf eine Schmährede der Hl. Caterina von Siena, der großen Geißlerin der Päpste. 
Papst Emeritus Benedikt XVI und der guineanische  Kardinal Robet Sarah haben ihr Buch kurz vor Weihnachten zur Druckerei gegeben, das in Frankreich Mitte Januar in der Edition Fayard unter dem Titel  "Aus der Tiefe unserer Herzen" erscheint .
Noch bevor Papst Franziskus die Schlußfolgerungen jener Amazonas-Synode gezogen hat, bei der es in Wirklichkeit mehr um Flüsse und Wälder ging und bei der eine wütende Diskussion um die Zukunft des katholischen Priestertums ging- ob verheiratet oder nicht und ob in Zukunft offen für das Frauenpriestertum.oder nicht.
Es wird in der Tat ein ernstes Problem für Franziskus sein, einen Weg zum verheirateten Priestertum und zum weiblichen Diakonat zu eröffnen, nachdem sein Vorgänger und ein Kardinal mit tiefgreifender Lehre und strahlender Heiligkeit des Lebens wie Sarah eine so klare und kraftvolle Position zur Stützung des priesterlichen Zölibats, eingenommen haben und mit diesen fast ultimativen Worten aus der Feder des einen und der vollen Zustimmung des anderen den regierenden Papst anreden:

Samstag, 11. Januar 2020

Wider den Mythos vom mittelalterlichen Heidentum

Der britische Historiker und Volkskundler Francis Young entlarvt bei First Things dem ewigen Mythos vom "Mittelalterlichen Heidentum" mit wissenschaftlichen Argumenten als das, was er ist- Erfindung.  Hier geht´s zum Original:  klicken


"DER MYTHOS VOM MITTELALTERLICHEN HEIDENTUM"
Sie sehen nicht sehr christlich aus - diese seltsamen Gesichter aus Blättern und diese Frauen, die an den Wänden mittelalterlicher Kirchen karikaturistisch vergrößerte Genitalien zeigen.
Die meisten Menschen, die sich mit der mittelalterlichen Architektur Westeuropas beschäftigt haben, haben von einem Reiseleiter erfahren, daß eine bestimmte Schnitzerei oder ein dekoratives Element ein heidnisches Bild ist, das sich subversiv in einem christlichen heiligen Raum aufdrängt.
Es ist üblich, daß historische Filme, Dramen und Romane, die im Mittelalter angesiedelt sind, heidnische Charaktere aufweisen, die oft am Rande der Gesellschaft leben und den Glauben der Vorfahren vor einer herrschenden christlichen Kirche verbergen. Die Vorstellung, daß es in der mittelalterlichen Gesellschaft ein sogenanntes „Heidentum“ als Mittel des bewussten Widerstands gegen das Christentum gab, hat sich als verführerisch erwiesen, obwohl es dafür keinerlei sachliche Grundlage gibt. Wie ist der Mythos des heidnischen Mittelalters entstanden, und warum hat er so viel Einfluss auf unsere Vorstellungskraft?

Der Mythos geht Jahrhunderte zurück, mit Anfängen im Mittelalter, als sich der Vorwurf des Heidentums in theologischen Kontroversen als nützlich erwies.
Die Idee, daß Sekten von Zauberern den Teufel verehrten und ihm Opfer brachten, tauchte in den Schriften von Dämonologen des 14. Jahrhunderts auf. Diese Legende erlaubte es, Personen, die der Zauberei und Hexerei angeklagt waren, wegen Apostasie zu verurteilen, da sie angeblich von der Anbetung Gottes zur Anbetung des Teufels übergegangen waren.
Im 16. Jahrhundert nutzten protestantische Kritiker der katholischen Kirche den Vorwurf, der Katholizismus sei eine Form des Heidentums, weil er Praktiken wie die Verehrung von Heiligen und Reliquien erlaubte. Für die Protestanten nach der Reformation war das Mittelalter heidnisch, weil es katholisch war.

Im neunzehnten Jahrhundert verband sich der Antikatholizismus mit einer romantischen Fantasie heidnischer Zauberei als Aufstand gegen die institutionelle Macht der Kirche. Der französische Historiker Jules Michelet artikulierte die romantische Sichtweise in seiner Hexengeschichte "La Sorcière" (1862). Die Folkloristen des 19. Jahrhunderts stuften viele Volksbräuche als Relikte einer vorchristlichen Vergangenheit ein und erweckten den Eindruck, daß die europäischen Bauern während des gesamten Mittelalters und darüber hinaus im Grunde genommen unter einem christlichen Kulturmantel heidnisch geblieben waren.

Daher die Tendenz, in der mittelalterlichen europäischen Kunst alles als heidnisch zu bezeichnen, was nicht den Stereotypen der christlichen Kunst entspricht.
Man beobachtet das in Reiseführern, in Läden, in denen mittelalterliche Waren verkauft werden und in wissenschaftlichen Büchern über mittelalterliche Kunst, insbesondere solche, die älter als zwei oder drei Jahrzehnte sind.
Die Figuren im "Book of Kells" und die Statuen auf White Island im irischen Lough Erne sind keine Darstellungen der menschlichen Form, die aus der griechisch-römischen Tradition stammen - daher „heidnisch“. Doch Irland war schon Jahrhunderte zuvor eine christliche Nation.
Kunstwerke wurden geschaffen und ihr Kontext ist spezifisch christlich. Nennen wir sie heidnisch, nur weil sie uns kulturell fremd erscheinen?


Donnerstag, 9. Januar 2020

George Weigel: Auf welchem Gebiet sollte die Kirche den von Kardinal Martini diagnostizierten Rückstand von 200 Jahren aufholen?

George Weigel hat für den Catholic World Report den Rückgriff  des Papstes auf ein Martini-Zitat in der Weihnachtsansprache  an die Römische Kurie kommentiert und stellt die Frage, ob es eine einzige Diözese in der Welt gibt, wo die Anpassung an den Zeitgeist zu einer Explosion des Glaubens geführt hat. Hier geht´s zum Original: klicken

                             "MARTINI REVISITED"
"Gibt es ein einziges Beispiel dafür, daß in einer Ortskirche die hektischen Versuche,  sich dem Säkularismus des 21. Jahrhunderts anzupassen, eine Welle von Bekehrungen zu Christus auslöste?

Papst Franziskus hat seine Weihnachtsansprache an die Römische Kurie mit einer Erinnerung an Kardinal Carlo Maria Martini SJ beendet, der im September 2012 starb. Der Hl. Vater erinnerte daran, daß er (Kard. Martini) in seinem letzten Interview, zwei Tage vor seinem Tod, etwas sagte, daß uns zu denken geben sollte. " Die Kirche ist 200 Jahre hinter der Zeit. Warum ist sie nicht aufgerüttelt? Haben wir Angst? Angst statt Mut. Dennoch ist Glaube die Basis der Kirche. Glaube, Vertrauen, Mut.....Nur Liebe überwindet die Schwäche....."

Die Kurve zu Martini sollte uns wirklich nachdenklich machen. Ich habe damals darüber nachgedacht und landete eher bei Fragen als bei Antworten. Worin war die Kirche genau 200 Jahre zurück?
Bei einer westlichen Kultur, die von der tiefen Wahrheit der conditio humana getrennt ist? Einer Kultur, die das imperiale, autonome Selbst feiert?  Einer Kultur, die Sexualität von Liebe und Verantwortung trennt? Einer Kultur, die eine Politik er sofortigen Befriedigung und einer Verantwortungslosigkeit zwischen den Generationen hervorbringt?
Warum in aller Welt sollte die Kirche die einholen wollen?

Nennen Sie mich einen Trottel, aber ich fürchte, daß ich immer noch denke, daß das zeitgenössische Versagen des Katholizismus darauf zurückzuführen ist, daß wir im Verlauf der Geschichte in einer Furche stecken geblieben sind. Darüber hinaus sind seit dem Tod von Kardinal Martini vor sieben Jahren einige empirische Fakten unübersehbar geworden: Die Ortskirchen, die sich bemüht haben, mit der „Geschichte“ und der „Zeit“ Schritt zu halten, brechen zusammen.

Das beste Beispiel ist der Katholizismus im deutschsprachigen Raum. Die prozentualen Messebesucherzahlen sind in deutschen Städten im einstelligen Bereich und in Österreich und der deutschsprachigen Schweiz nicht viel besser. Hat diese Implosion der sakramentalen Gemeinschaft ein Überdenken der Strategie der kulturellen Anpassung erforderlich gemacht? Im Gegenteil.
Die große Mehrheit der deutschen Bischöfe befürwortet einen nationalen "synodalen Weg", der entschlossen scheint, das Pedal durchzutreten und sich den "Zeiten" zu ergeben, auch wenn dies - insbesondere dann - bedeutet, die Wahrheiten zu verwerfen, die sowohl nach der Offenbarung als auch nach der Vernunft Glück und Seligkeit ausmachen.


Freitag, 3. Januar 2020

Fundstück II

Stefan Rehder kommentiert für "Die Tagespost"  die jüngsten Aussagen des Kölner Erzbischofs, der sich nicht nach dem gerade Opportunen und Zeitgeistgemäßen richtet und sich so erfreulich von so manchem Kollegen im Bischofsamt unterscheidet.
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel
"Kommentar : Der Unbequeme"
beginnt der Artikel so:
 

"Am „Fest der Unschuldigen Kinder“ erinnerte der Kölner Kardinal Woelki daran, dass jedes Kind, geboren oder ungeboren, vom Augenblick seiner Zeugung an ein von Gott gewolltes und geliebtes Kind sei.

Woelki, ist ein unbequemer Mann. Einer, der sich – gelegen oder ungelegen – öffentlich für die Aufnahme von Flüchtlingen und gegen die Tötung ungeborener Kinder im Mutterleib ausspricht. "  (....)


Quelle :domradio.de, S. Rehder

Samstag, 28. Dezember 2019

Tosatti: "Wie würde die Kirche heute mit dem Hl. Stephanus umgehen?"

Marco Tosatti überläßt heute  bei Stilum Curiae einem Priester, der unter dem Pseudonym Msgr. AmaDio schreibt, das Feld,  wo der seinen Lesern und uns seine Gedanken über den Hl. Stephanus und wie es dem in der heutigen Kirche ergehen würde, präsentiert.
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"DER HEILIGE STEPHANUS. WÜRDE ER HEUTE VON DER KIRCHE VERFOLGT? RIGIDE..."

Liebe Stilumcuriale, ein Priester aus einer der  von den neuen bischöflichen Ordinationen überwältigten Diözesen, einer Diözese, so hinausgehend wie in der hinausgehenden Kirche möglich (vielleicht von dem vielen Hinausgehen schon fast ein bißchen zertreut, wie wir fürchten) geschrieben, damit wir verstehen. Er hat uns seine Überlegung geschickt und uns gebeten, sie als spirituelle Hilfe in stürmischen Zeiten mit Ihnen zu teilen. Gute Lektüre!
                                                            §  §  §

Lieber Freund Tosatti, ich möchte Ihren Lesern eine Meditation über den Hl. Stephanus ind seine Bedeutung anbieten, wenn sie sich heute in dieser Kirche verfolgt fühlen und sind, weil ich das Gute tun möchte, das von Christus gelehrt wurde und nicht von Karl Rahner. Aber ich möchte das auch tun, weil ich befürchte, daß heute von irgendeiner Seite der Hl. Stephanus, dieser erste Verfolgte den "verfolgten Migranten" von heute gleichgesetzt wird.
                                                
Ich erlaube mir, das Pseudonym Msgr. AmaDio zu benutzen. 

Jede Zeit hat ihre Verfolgten und ihre Märtyrer.
Gestern der Hl. Stephanus seitens der griechischen Juden wegen seines Glaubens an Christus. 

Heute durch eben die Kirche, die will, daß wir ganz in Christus leben und die Wahrheit der Überleiferung predigt ("alle, die ganz in Christus leben wollen, werdeb  verfolgt werden" 2 Tim 3-12) 

Wer weiß, ob Christus die Verfolgung seiner Apostel durch die Kirche selbst vorhergesehen hat. 

Wer weiß,.ob er eine Verfolgung derer, die als Feind des Papstes und deshlab auch als Feind Christi  angesehen werden, vorhergesehen hat. 

Am Tag des Hl. Stephanus sollte die Kirche sich daran erinnern, daß ddas Kreuz immer auf den Schultern derer ist, die verrückterweise Christus lieben - weil :" Wenn die Welt euch haßt,  hat sie mich zuerst gehaßt " ein Diener nicht größer sein kann als sein Herr. 

Aber Christus ermutigt: "Ihr werdet von der Welt verfolgt, aber habt Vertrauen. Ich habe die Welt besiegt!" (Joh. 16-33)