Anläßlich der bevorstehenden Seligprechung von sieben Märtyrern des humanistischen Kommunismus in Rumänien hat
Sandro Magister bei
Settimo Cielo Ausschnitte aus dem Zeugnis in Buchform eines ebenfalls zum Märtyrer gewordenen rumänischen Bischofs -Ioan Plorascu- veröffentlicht. Gerade in Zeiten, wo sogenannte "antifaschistische Kräfte" sich -von den Maisntreammedien kaum widersprochen- als Moralwächter der Politik aufspielen, ist es gut, sich an ihre geschichtlichen Wurzeln und ihr Versuche, einen"humanistischen Sozialismus" zu erzwingen, zu erinnern.
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"DER ARCHIPEL GULAG IN RUMÄNIEN: DIE GESCHICHTE, DIE NOCH NIE ERZÄHLT WURDE"
"Heute am 31. Mai bricht Papst Franziskus nach Rumänien auf und wird Sonntag, 2.Juni, dem letzten Tag seiner Reise der Göttlichen Liturgie in Blaj -mit der Seligsprechnung von 7 Griechisch-Katholischen Bischöfen, die zwischen 1950 und 1970 unter dem kommunistischen Regime den Märtyrertod "aus Haß auf den Glauben" erlitten.
Diese sieben sind nur einige der rumänischen Christen, Bischöfe,Priester, Laien, die die Krone der Märtyrer verdienen.
Ein weiterer unter vielen ist Ioan Plorascu, ein Bischof, der 1998 starb- im Alter von 87 Jahren von denen er 14 unter unmenschlichen Bedingungen im Gefängnis verbrachte. Er hat einen Bericht über seinen Kalvarienberg einem Buch anvertraut, das 1993 in Rumänien veröffentlichte- dann 2013 bei Edizioni Dehoniane Bologna in Italien. Hier kann man lange Ausschnitte daraus lesen:
Blessed Are the Persecuted. The Story of a Modern Martyr
"Gesegnet sind die Verfolgten. Die Geschichte eines modernen Märtyrers."
Und dann ist da das bewegende Zeugnis, das am 23. März 2004 im Vatican von Tertulian Ioan Langa, einem griechisch-katholischen Priester vorgelesen wurde und unten vollständig wiedergegeben wird.
2004 war Fr. Tertuliasn 82 Jahre alt. Er starb 2013. Sein Bericht ist sehr konkret und gleichzeitig spirituell. Ein bißchen Solschenyzin, ein bißchen Akten der Märtyrer. Zwischen Gnade und mysterium iniquitatis, bis an die Grenzen des Unvorstellbaren getrieben.
Mit "Heiliger Vorsehung"- die durch die unwissenden Hände sadistischer Gefängniswärter handelte.
In Zeiten, in denen "Martyrium" ein mißbrauchter Begriff ist, sogar auf den islamischen "Shahid" , der sich selbst in die Luft sprengt, um ein Blutbad anzurichten, angewandt wird, ist das ein Zeugnis, das hilft die Wahrheit wieder herzustellen. Man sollte es nicht versäumen.