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Dienstag, 5. November 2019

Schon wieder...

wurde in Frankreich ein Priester ermordet:
" Der 91-jährige Pater Roger Matassoli ist in Agnetz, Oise, brutal ermordet worden".  R.I.P. !
Die Leiche des Priesters im Ruhestand wurde in seinem Haus gefunden- inzwischen wurde ein 19-Jähriger Mann als Tatverdächtiger verhaftet.

Montag, 4. November 2019

G. Weigel : "Ein neuer Kardinal ehrt eine ganze Nation- Litauen."

George Weigel kommentiert für First Things die Erhebung des emeritierten litauischen Erzbischofs von Kaunas, Sigitas Tamkevicius, in den Kardinalsrang beim Konsistorium vom 5. Oktober und fügt eigene Erinnerungen an die Tage der religiösen Verfolgung der Katholiken Litauens während der sowjetischen Besatzung ihres Landes hinzu.
Hier geht´s zum Original: klicken

"EIN NEUER KARDINAL EHRT EINE GANZE NATION"
"ROME. Sogar der größte Enthusiast des gegenwärtigen Pontifikates würde nicht behaupten, daß Papst Franziskus einen inspirierenden liturgischen Stil hat.  Wie die Jesuiten alter Schule denen er auf vielfältige Weise ähnelt, ist der Hl. Vater liturgisch eher flach: typisch ausdruckslos, manchmal geradezu  mürrisch erledigt er die vorliegende Aufgabe nach Art eines Handwerkers.
Aber beim Konsistorium zur Kreierung neuer Kardinäle am 5. Oktober hat Franziskus wirkliche Emotionen gezeigt, als er -nachdem er dem emeritierten Erzbischof von Kaunas. Litauen, Sigitas Tamkevicius, SJ, das rote Birett und den Kardinalsring überreicht hatte-, ein oder zwei Tränen zu vergießen schien, als er den neuen Fürsten der Kirche lange umarmte und einige Worte mit ihm wechselte.

Auch ich war tief bewegt. Und ich wurde im Geiste ins Jahr 1985 zurück versetzt, in ein anderes Washington und einen anderen Kongress, in dem Männer und Frauen guten Willens, die in der Verteidigung der Machtlosen engagiert waren, zusammen arbeiten konnten, um große Ziele zu erreichen.

Im November 1984 wurde mein Freund John Miller aus dem ersten Kongressbezirk des Bundesstaates Washington in das Repräsentantenhaus gewählt. John war ein Republikaner und das Haus wurde von Demokraten kontrolliert, seine Ausschussaufgaben waren nicht funkelnd. Aber er war mit der Überzeugung zum Kongress gekommen, dass ich nicht wissen würde, was ich mit dem gewaltfreien Zusammenbruch des Kommunismus anfangen sollte, und fragte mich, was er tun sollte, um diese Sache voranzutreiben Ausschuss (auf dem Hügel als "Fisch" bekannt).

Im November 19984 war mein Freund John Miller ins Repräsentantenhaus des Bundesstaates Washington gewählt worden, er war Republikaner und das Haus wurde von den Demokraten kontrolliert- so daß- als "freshman" der Minderheitenpartei seine Ernennungen für Aktivitäten in Komitées nicht gerade berauschend waren. Aber er war mit der festen Überzeugung in den Kongress gekommen. daß eine robuste Verteidigung der Menschenrechte hinter dem Eisernen Vorhang den gewaltlosen Zusammenbruch des Kommunismus beschleunigen würde, und er fragte mich, was er bei seiner Arbeit im Komitee für Fischerei und Handelsmarine (auf dem Hügel auch als "Fisch" bekannt) tun könne.

Montag, 16. September 2019

Sandro Magister: HongKong, Rom & Peking

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die Folgen die das China-Vatican-Abkommen auf das Leben der chinesischen Katholiken hat und veröffentlicht den Redetext von Fr. Bernardo Cervellera zum Thema. Hier geht´s zum Original: klicken

"ZU HONGKONG SCHWEIGT DER PAPST: IM GEHROSM GEGENÜBER PEKING"

"Schweigen zu allem, was die Autoritäten in Peking irritieren könnte, ist sicherlich einer der vielen Preise, die der Hl. Stuhl bereit ist für das fragile Abkommen zu den Bischofsernennungen zu bezahlen, das am 22. September 2018 mit China besiegelt wurde.

Es ist ein Schweigen, dem sich zuerst Papst Franziskus unterwirft, der normalerweise über alles und jedes äußerst gesprächig ist, der aber bei den Protesten, die seit drei Monaten in Hongkong toben, kein einziges Wort gesagt hat

Und doch haben die Proteste von Anfang an die Christen und vor allem die Katholiken erfasst, die nur 8 Prozent der Stadtbevölkerung ausmachen, aber sehr aktiv und einflussreich sind, angefangen bei ihren höchsten Autoritäten

" Wie viel Kirche ist in HongKong auf der Straße"  

Im Juni leitete der Weihbischof von Hongkong, Joseph Ha Chishing, ein Franziskanermönch, die ersten Mahnwachen (siehe Foto) vor dem Gebäude des Legislativrates. Und der erste große Aufruf zur Rücknahme des Auslieferungsgesetzes an China - die Zündung des Protests - wurde mit der Unterschrift von Kardinal John Tong Hon eingeleitet, dem ehemaligem Bischof von Hongkong und derzeitigen  Apostolischem Administrator der Diözese, in Erwartung der Ernennung seines Nachfolgers durch Rom. 

In der Diözese Hongkong muss sich Rom nicht den Ketten unterwerfen, die auf dem chinesischen Festland die Auswahl jedes neuen Bischofs der Tyrannei der Pekinger Behörden unterstellen. Die Verzögerung bei der Ernennung ist aber auch ein Beweis für die Angst des Heiligen Stuhls, seinen 
chinesischen Gegenpart zu irritieren.

Das Ergebnis ist, daß sich die Katholiken von Hongkong - Bischöfe, Priester, Nonnen, Gläubige - sich im Protest alleine wiederfinden, ohne Unterstützung seitens Roms.

Donnerstag, 18. Juli 2019

George Weigel : Was A.Grajewski über die Beteiigung des Kremls am Attentat auf Papst Johannes Paul II herausgefunden hat

George Weigel, Professor für Ethik und Politik und engagierter Katholik, kommentiert für "First Things" die Ergebnisse der Recherchen des polnischen Historikers Andrzej Grajewski zum Attentat auf Papst Johannes Paul II in sowjetischen Archiven.
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"DIE STILLEN STUNDEN DES LEONID BRESCHNEW" 

"Bei der ersten Begegnung mit Dr.Andrzej Grajewski würde man wohl nicht vermuten, daß  dieset milde Polnische Historiker einer der führenden Experten für die kirchliche Dunkle Seite des Kalten Krieges- den erbarmungslosen kommunistischen Angriff auf die Katholische Kirche- ist. 

Dies ist jedoch der Fall, und sein Fachwissen stammt in erster Linie aus den Jahren, in denen er geduldig die Geheimdienstakten der"bad Guys" durchgesehen hat. Einige dieser Akten gingen 1989 in  Rauch auf (oder sind immer noch in Moskau unter Verschluss), aber viele stehen jetzt den Forschern zur Verfügung. Grajewskis jüngste Forschungen in dieser oft finsteren Unterwelt werfen einige interessante Fragen zum Attentat auf Papst Johannes Paul II am 13. Mai 1981 auf.

Was wissen wir mit Sicherheit darüber?

Wir wissen, daß Juri Andropow, der hochintelligente, rücksichtslose Chef des KGB (des sowjetischen Geheimdienstes) im Herbst 1979 zu dem Schluss kam, daß Johannes Paul II eine ernsthafte Bedrohung für das sowjetische System sowohl im Inneren als auch außerhalb des Sowjetreiches darstellte Reich. Und wir wissen, daß das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Sowjetunion am 13. November 1979 ein Dekret erlassen hat, durch das zum Einsatz "aller verfügbaren Mittel" zur Verhinderung der Auswirkungen der Politik  Johannes Pauls gegen die sowjetischen Menschenrechtsverletzungen autorisiert wurde.

Wir wissen, daß der Attentäter Mehmet Ali Agca ein Berufskiller war, der kurz nach dem Erlass des Dekrets von 1979 aus einem türkischen Militärgefängnis floh und in einem syrischen Lager des sowjetischen Geheimdienstes ausgebildet wurde. Wir wissen, daß Agca nach einem Treffen mit einem sowjetischen Geheimdienstoffizier in Teheran mit Hilfe des bulgarischen Sicherheitsdienstes nach Bulgarien gekommen ist und zwei Monate in einem Luxushotel in Sofia gelebt hat. Wir wissen, daß Agcas Finanzen von einem Türken verwaltet wurden, der mit kommunistischen Geheimdiensten in Verbindung stand und später unter ungeklärten Umständen starb.

Sonntag, 14. Juli 2019

Nach dem Abkommen ist die Lage für die romtreuen Katholiken in China schlimmer als zuvor.

Steven Mosher berichtet für LifeSiteNews über die aktuelle Situation der Katholischen Kirche in China- nach Implementierung des Vatican-China-Abkommens- (das nicht einmal den Namen Abkommen verdient).

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"NACH DEM VATICAN-ABKOMMEN VERSUCHT CHINAS KOMMUNISTENFÜHRER  IMMER NOCH, DIE  RELIGIONEN AUSZURADIEREN" 

Inzwischen ist jedem klar, anscheinend sogar Vatican-Diplomaten- daß die Dinge für die katholische Kirche in China von schlecht zu schlechter gehen. Das geheime Chna-Vatican.Abkommen, das der Katholischen Kirche in China ein bißchen Schutz gewähren sollte, ist statt dessen auf den Kopf gestellt worden. Es wird von den kommunistischen Machthabern auf perverse Weise benutzt, um die seit langem leidende aber treue Katholische Untergrundkirche zu zerstören während der Vatican schweigend zuschaut.

Die kommunistischen Autoritäten informieren die unterirdischen Bischöfe, Priester und Laien mit, daß das neue Abkommen sie nicht nur dazu verpflichtet, sich bei der Regierung anzumelden, sondern sich auch der sogenannten „Katholischen Patriotischen Vereinigung“ anzuschließen. Diese weigern sich fast alle, das zu tun Ich weiß, daß die Patriotische Vereinigung nicht mit Rom in Verbindung steht.

Zur Strafe haben die Kommunisten begonnen, Widerstandleistende zu verhaften und ihre Kirchen und Schreine abzureißen. Besonders betroffen ist die Untergrunddiözese Fengxiang in der Provinz Shaanxi. Am 4. April 2019 wurde eine neu erbaute Kirche in der Diözese, die sich noch im Bau befindet, zerstört, während die Gemeindemitglieder entsetzt zuschauten.

Aber auch jahrhundertealte Kirchen und Heiligtümer werden in Schutt und Asche gelegt. Letzten Oktober, kurz nach der Unterzeichnung des chinesisch-vatikanischen Abkommens, wurde das wunderschöne Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Berg in der Provinz Yunnan dem Erdboden gleichgemacht.


Der Vatikan scheint vor dem Druck auf die Bischöfe und Priester, sich der schismatischen katholischen patriotischen Vereinigung anzuschließen, die Augen zu verschließen. Vielleicht mit der Begründung, daß dies ein sicherer Hafen für die Katholiken in China sein könnte, aber dies ist ein Irrtum. Ein „patriotischer“ Bischof zu sein, bietet keine automatische Immunität vor Verfolgung. Eine „patriotische“ Gemeinde zu sein, schützt die Pfarrkirche auch nicht unbedingt vor der Abrissbirne.


Freitag, 12. Juli 2019

Fundstück

CNA veröffentlicht heute die Aussage des koptisch-orthodoxen Erzbischofs Angaelos, daß die aus Hass auf das Christentum getöteten Menschen nicht Opfer sind sondern Märtyrer- Zeugen für den Glauben. Hier geht´s zum Original: klicken 

Unter dem Titel

"Märtyrer sind Zeugen, nicht Opfer: Erzbischof warnt Medien vor falscher Darstellung."

“Märtyrer als Opfer zu bezeichnen, beleidigt diese Menschen: weil sie sich nicht als Opfer, sondern als Zeugen sehen”


beginnt der Artikel so-  Zitat: 
"Die aus Hass gegen Christen getöteten Märtyrer sind keine "Opfer" sondern Blutzeugen des Glaubens, und das sollten Medien korrekt berichten.
Das hat der koptisch-orthodoxe Erzbischof Angaelos von London bei der Jahreskonferenz des britischen Nahost-Hlfswerks “Embrace the Middle East” betont."  (....)
Quelle: CNA

Donnerstag, 27. Juni 2019

Magister kommentiert die China-Politik des Hl. Stuhls

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die Politik der Volksrepublik China gegenüber der Katholischen Kirche im Lande und gegenüber dem Hl. Stuhl nach der Unterzeichnung des kontroversen Abkommens zwischen beiden.
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"CHINA VERFOLGT DIE "UNTERGRUND"BISCHÖFE SOGAR NOCH NACH DEM TODE. DEM VATICAN IST UNWOHL."

"Wie bekannt ist, musste Papst Franziskus acht Bischöfe begnadigen, die zuvor ohne die Zustimmung Roms eingesetzt worden waren, um das Geheimabkommen mit China über die Ernennung von Bischöfen vom 22. September 2018 zu unterzeichnen.

Einer von ihnen war zwei Jahre zuvor gestorben, aber die Regierung von Peking verlangte und erhielt auch diese anomale posthume Amnestie.

Im Gegenzug erhielt Franziskus von Seiten Chinas jedoch nicht die entsprechende Anerkennung der sogenannten "Untergrund" -Bischöfe, die von Rom ohne Zustimmung der Regierung geweiht worden waren.

Einer von ihnen, Stephen Li Side, Bischof von Tianjin, starb im Alter von 93 Jahren am Vorabend von Pfingsten, aber auch nach seinem Tod zeigten die chinesischen Behörden keine Gnade.

Sie verweigerten ihm sogar eine Beerdigung in seiner Kathedrale.

Das wird in sorgfältig abgewogenen Worten in dem offiziellen Nachruf vermerkt, den das Staatssekretariat des Vatikans am 24. Juni, 16 Tage nach dem Tod von Li, veröffentlichte:

„Die Gedenkmessen, die Beileidsbekundungen und die Trauerzeremonien fanden in einem Bestattungsinstitut im Bezirk Jizhou statt und nicht in der Kathedrale des Heiligen Josef in Tianjin.“

Und das trotz des vorbildlichen Lebens des Verstorbenen, nicht nur als Diener Gottes, sondern auch als Bürger:

„Bischof Li Side lebte in Armut und in extremer Demut. Er forderte die Gläubigen immer auf, die Gesetze des Landes zu respektieren und den Armen zu helfen. Sogar in den schmerzhaften Situationen verschiedener Art, die sein langes Leben kennzeichneten, beklagte er sich nie und akzeptierte alles als den Willen des Herrn. “


Samstag, 22. Juni 2019

Die Angst der Atheisten vor dem Kruzifix

Marco Tosatti und Agostino Nobile kommentieren heute bei Stilum Curiae die Reaktionen, die die Fernsehnachrichtensprecherin Marina Nalesso auslöste, als sie mit einem Kreuzanhänger um den Hals die Nachrichten vorlas. Reaktionen, die man getrost als shit-storm in den Medien und sozialen Netzwerken bezeichnen kann -angeführt von einem Abgeordneten. Glücklicherweise hat sich Nalesso bisher nicht einschüchtern lassen
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"MARINA NALESSO UND DER GEKREUZIGTE. AGOSTINO NOBILE: DIE ATHEISTEN UND IHRE ÄNGSTE."


Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae die unglaubliche Geschichte der Kollegin Marina Nalesso, die sogar des Tragens eines Kruzifixes im Fernsehen schuldig ist, ein Verbrechen, das die Pfeile der langweiligen Superkompetenten von Cuore all'Unità bis Repubblica und Michele Serra verdient, hat unseren Agostino Nobile dazu provoziert, uns während der Nacht einen kurzen Kommentar zu schreiben.Und Stilum Curiae seinerseits beeilt sich, den zu veröffentlichen- aber uns sollte nichts überraschen können  was von der fortschrittlichen und demokratischen sogenannten Linken an Reaktionen kommt, die bereit ist, alles zu verteidigen, vom Handel mit Neu-Sklaven bis zum Verkauf von Menschen in allen Phasen. Das ist wahr: quem deus vult perdere, dementat prius...."Wen Gott verderben will, den macht er zuerst verrückt...." 


              "WARUM FÜRCHTEN DIE ATHEISTEN JESUS CHRISTUS?
Vor meiner Bekehrung war ich -glaube ich kein Atheist-aber sicher ein Agnostiker. Mir ist nie in den Sinn gekommen, die Figur Jesu Christi anzuklagen. Auch wenn ich seine Existenz bezweifelte, betrachtete ich das Evangelium als kraftvolle Botschaft, die wie keine andere den würdigsten Weg für die Starken zeigt, während sie das Leiden veredelt.


Samstag, 1. Juni 2019

Sandro Magister: Ein Bericht aus der sozialistischen Hölle in Rumänien, Fortsetzung

Fortsetzung von "Sandro Magister: Ein Bericht aus der sozialistischen Hölle in Rumänien"  klicken
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"DER SANDSACK"

"Am nächsten Tag- in einem Büro- fesselten sie mich an Händen und Füßen vor einem Tisch mit einem kleinen Sack darauf. Hinter mir stand schweigend ein blasser Gefängniswärter. Am Tisch in der Ecke saß ein kahler Mann mit einem Ziegenbart- der ganz klar versuchte, wie Lenin auszusehen. Auch er sprach nicht, gab aber Zeichen, indem er seinen Kopf bewegte. Mein Folterer verstand das Kommando, Er nahm den Sack, schlug mir damit rhythmisch auf den Kopf und begleitete jeden Schlag mit dem Wort "sprich!". Aber niemand fragte mich etwas. Es gab nur diese hohle, monotone Stimme, die den Befehl zu sprechen in mein Gehirn hämmerte, auf jede Frage zu antworten, die mein Inquisitor in mein Bewußtsein gebracht hatte. Es war nicht schwer für mich, den satanischen Gedanken zu erkennen, meinen Willen zu überwinden. Nach ungefähr zwanzig Schlägen begann ich das moralische Prinzip "age contra" -tu das Gegenteil-. anzuwenden und sagte bei jedem Schlag zu mir selbst "ich werde nichts sagen!"  Dutzende male, hunderte male. Durch Autosuggestion hatte ich mir die Antwort eingepflanzt:Ich werde nichts sagen"- mit dem Risiko von dieser Art mich auszudrücken, sklavisch abhängig zu werden. Und das ist es, was von da an passierte. Ich habe auf jede Frage, die man mir zu jedem Thema stellte. "ich sage nichts" geantwortet. Ich habe ein ganzes Jahr mentaler Bemühungen gebraucht, um mich von diesem düsteren Reflex zu befreien. 

ACHTUNDZWANZIG ZENTIMETER 
Als wertloses, uninteressantes Subjekt für die Befrager, wurde ich in das Gefängnis von Jilava gebracht- 8 Meter unter der Erde- konstruiert zur Verteidigung der Hauptstadt-aber wegen schwerer Wasserschäden unbrauchbar. Dort überlebte nur der Mensch, der größte Schatz des historischen Materialismus. In die Zellen Jilavas waren die armen Menschen wie Sardinen gepackt- nicht in Öl sondern in ihrem eigenen Saft- aus Schweiß und Urin und dem Wasser.  das einsickerte und endlos von den Wänden tröpfelte. Dieser Raum wurde so gut wie möglich auf wissenschaftliche Weise genutzt: ein Fleck von 2m x 0,28 m für jede Person, die auf der Seite auf dem Boden liegt. Die Ältesten lagen auf hölzernen Tischen, ohne Laken oder Decken. Ihre Hüftknochen und die Außenseiten ihrer Knie und Knöchel lagen auf dem Holz. Wir lagen auf den Kanten unserer Knochen, um so wenig Platz einzunehmen wie möglich, Unsere Hände konnten nur auf Knöcheln oder Schultern eines Nachbarn liegen. Das konnte man nicht länger als ein halbe Stunde aushalten, dann drehten sich -auf Kommando- alle um, weil es unmöglich gewesen wäre, das einzeln zu tun. Der Haufen von Körpern  war auf diese Weise in zwei Ebenen angeordnet- wie in Stockbetten. Aber darunter war eine dritte Ebene, auf der die Gefangenen auf nacktem Zement lagen. Auf dem Zement bildeten der kondensierte Dampf von 60 Männern zusammen mit dem eindringenden Wasser und dem Urin, der aus der Latrine einsickerte, eine visköse Mischung, in der die Unglücklichen lagen. Im Zentrum dieses Zellen-Grabes thronte ein metallener Behälter von etwa 78 Litern Fassungsvermögen für den Urin und die Fäkalien von 60 Männern. der hatte keine Abdeckung und der Geruch und die Flüssigkeit flossen reichlich daraus.  Um ihn zu erreichen, mußte man den "Filter" passieren, eine strenge Untersuchung bis auf die nackte Haut, eine Inspektion, bei der der ganze Körper samt aller Öffnungen inspiziert wurde. 


Freitag, 31. Mai 2019

Sandro Magister: Ein Bericht aus der sozialistischen Hölle in Rumänien.

Anläßlich der bevorstehenden Seligprechung von sieben Märtyrern des humanistischen Kommunismus in Rumänien hat Sandro Magister bei Settimo Cielo Ausschnitte aus dem Zeugnis in Buchform eines ebenfalls zum Märtyrer gewordenen rumänischen Bischofs -Ioan Plorascu- veröffentlicht. Gerade in Zeiten, wo sogenannte "antifaschistische Kräfte" sich -von den Maisntreammedien kaum widersprochen- als Moralwächter der Politik aufspielen, ist es gut, sich an ihre geschichtlichen Wurzeln und ihr Versuche, einen"humanistischen Sozialismus" zu erzwingen, zu erinnern.
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"DER ARCHIPEL GULAG IN RUMÄNIEN: DIE GESCHICHTE, DIE NOCH NIE ERZÄHLT WURDE"
"Heute am 31. Mai bricht Papst Franziskus nach Rumänien auf und wird Sonntag, 2.Juni, dem letzten Tag seiner Reise der Göttlichen Liturgie in Blaj -mit der Seligsprechnung von 7 Griechisch-Katholischen Bischöfen, die zwischen 1950 und 1970 unter dem kommunistischen Regime den Märtyrertod "aus Haß auf den Glauben" erlitten.

Diese sieben sind nur einige der rumänischen Christen, Bischöfe,Priester, Laien, die die Krone der Märtyrer verdienen.

Ein weiterer unter vielen ist Ioan Plorascu, ein Bischof, der 1998 starb- im Alter von 87 Jahren von denen er 14 unter unmenschlichen Bedingungen im Gefängnis verbrachte. Er hat einen Bericht über seinen Kalvarienberg einem Buch anvertraut, das 1993 in Rumänien veröffentlichte- dann 2013 bei Edizioni Dehoniane Bologna in Italien. Hier kann man lange Ausschnitte daraus lesen:

Blessed Are the Persecuted. The Story of a Modern Martyr
"Gesegnet sind die Verfolgten. Die Geschichte eines modernen Märtyrers."

Und dann ist da das bewegende Zeugnis, das am 23. März 2004 im Vatican von Tertulian Ioan Langa, einem griechisch-katholischen Priester vorgelesen wurde und unten vollständig wiedergegeben wird.

2004 war Fr. Tertuliasn 82 Jahre alt. Er starb 2013. Sein Bericht ist sehr konkret und gleichzeitig spirituell. Ein bißchen Solschenyzin, ein bißchen Akten der Märtyrer. Zwischen Gnade und mysterium iniquitatis, bis an die Grenzen des Unvorstellbaren getrieben.
Mit "Heiliger Vorsehung"- die durch die unwissenden Hände sadistischer Gefängniswärter handelte.

In Zeiten, in denen "Martyrium" ein mißbrauchter Begriff ist, sogar auf den islamischen "Shahid" , der sich selbst in die Luft sprengt, um ein Blutbad anzurichten, angewandt wird, ist das ein Zeugnis, das hilft die Wahrheit wieder herzustellen. Man sollte es nicht versäumen.

Mittwoch, 29. Mai 2019

Ein historischer Tag der Trauer

heute vor 566 Jahren fiel Konstantinopel - die Goldene Stadt am Bosporus und Kapitale des Byzantinischen Reiches- in die Hände der Osmanen.

Dienstag, 28. Mai 2019

Muß man wissen.....

Während in Deutschland Kirchenmänner historische Gemälde in Kirchen verhängen, um unsere osmanischen Neubürger nicht mit Ereignissen aus dem 16. Jahrhundert zu nahe zu treten, macht man am Bosporus aus seinem Herzen "keine Mördergrube" was das historische Erbe Europas angeht.....
Hier geht´s zum Original:  klicken
Dr. David Berger läßt Uzay Bulut bei Philosophia Perennis darüber berichte
unter dem Titel:

"Verbrenne sie noch mehr, oh Allah!“ – Wie die Türkei Brand der Kathedrale von Notre Dame feiert"

beginnt sein Bericht so- Zitat: 

"Es ist herzzerreißend, dass in Frankreich und anderen Ländern regelmäßig Brandstiftung und andere Formen der Schändung von Kirchen stattfinden, ohne dass dies kaum je von den Medien oder westlichen Regierungen erwähnt wird. Ganz anderes in der muslimischen Welt: Die offizielle Facebook-Seite der regierungsfreundlichen türkischen Tageszeitung Sabah zum Beispiel ist voller Lob für die Zerstörung der Kathedrale." (...)

Ein Gastbeitrag von Uzay Bulut 

Donnerstag, 23. Mai 2019

"Als die Türkei ihre Christen tötete"

so lautet der Titel eines Artikels, den Benny Morris und Dror Ze´evi für das Wallstreet Journal vom 17. Mai verfaßt haben. Eingeleitet wird er mit dem Satz:
"Von 1894 bis 1924 zielte eine abgestufte Völkermord-Kampagne nicht nur auf die Armenier der Region sondern auch auf ihre griechischen und assyrischen Gemeinden". 
Hier geht´s zum Original:  klicken - mit dem Titel: 
                     "ALS DIE TÜRKEI IHRE CHRISTEN VERNICHTETE"

und rorate caeli berichtet heute in Ausschnitten: klicken
"Ja, Forschungen ergeben, daß die Christen Kleinasiens und Thrakiens wirklich die Opfer des Völkermordes durch türkische Muslime waren." 

"Die Türkei leugnet das natürlich immer noch. Aber sie haben den modernen Völkermord erfunden und den Prozess begonnen, der zum aktuell fast vollkommenen Verschwinden der Christen des Mittleren Ostens führte-  der Christen, die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts einen beträchtlichen Teil der örtlichen Bevölkerung darstellten."

ZITAT:
"Zwischen 1894 und 1924 fiel die Zahl der Christen in Kleinasien von rund 3-4 Millionen auf einige Zehntausend- von 20% der Ortsbevölkerung auf unter 2%. die Türkei hat diese Abnahme auf Kriege und das allgemeine Chaos der Zeit  zurückgeführt, die auch viele muslimische Leben forderten.
Aber die Nachkommen der türkischen Christen - viele von ihnen seit den 1920-er Jahren über die Welt verstreut- behaupten, daß die Türken die Hälfte ihrer Vorfahren ermordete und den Rest vertrieb,"
"Die Christen haben Recht- Unsere Untersuchung bestätigt ihre Behauptungen: die armenischen, griechischen und assyrischen Gemeinden der Türkei verschwanden als Ergebnis eines abgestuften Völkermordprozesses, der 1894 begann- begonnen von ihren muslimischen Nachbarn. 1924 waren die Christlichen Gemeinden der Türkei und der angrenzenden Gebiete zerstört."

Dann berichten die Autoren, daß sie türkische, us-amerikanische, britische und französische -sowie griechische Archive und Materialien durchforstet haben- sowie Dokumente der deutschen und österreichischen Außenministerien und daß"diese Recherche es ihnen ermöglichte, ein verblüffend konstantes Muster ethnisch-Religiöser Grausamkeiten zu dokumentieren, die über 3 Jahrzehnte von der türkischen Regierung, Polizei und Pöbel begangen wurden."

Sie weisen dann nach, daß der konzentrierte Völkermord an den Armeniern von 1914- 1916 (den dir Türkei immer noch leugnet) nur Teil -wenn auch Kern- einer größeren Eliminierung war, die rund 30 Jahre andauerte- das tun sie anhand detaillierter Beschreibungen und Analysen des Massakers von 1894-96 und der Vernichtung der griechischen und verbliebenen armenischen Gemeinden von 1919-1924 durch Mustafa Kemal Atatürk.


Samstag, 4. Mai 2019

Fundstück


zum Tag der englischen Märtyrer, der Kartäuser-Mönche Houghton, Lawrence und Webster
"Die Tagespost" berichtet über ihre Geschichte. Sie waren die ersten Märtyrer, die ihr Leben
wegen ihrer Treue zu Rom lassen mußten. Es starben dann weitere 18 Kartäuser, weil sie den Eid auf den König als Herrn der Kirche verweigerten.
Insgesamt starben mehr als  600 katholische Märtyrer, die zwischen 1535  und 1681 Opfer der protestantischen Reformatoren wurden. Der selig-und heilig Gesprochenen unter ihnen wird heute gedacht. Hier geht´s zum Original:   klicken

HEILIGE MÄRTYRER  HOUGHTON, LAWRENCE UND WEBSTER BITTET FÜR UNS!

Quelle: "Die Tagespost"

Mittwoch, 24. April 2019

Tosatti über Opfer und Täter von Sri Lanka

Marco Tosatti läßt seinen virtuellen Mitstreiter Pezzo Grosso bei Stilum Curiae die Reaktionen der Kirchenhierarchie und der westlichen Politszene auf das Blutbad von Sri Lanka kommentieren.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"PEZZO GROSSO ENTHÜLLT WIE VATICAN-UNESCO HOFFEN,  DAS ISLAM-PROBLEM HANDHABEN ZU KÖNNEN. UND SIE VERTUSCHEN DIE REALITÄT DER BLUTBÄDER"

Liebe Stilum-Curialisten ,
Pezzo Grosso hat uns sehr komplexe Überlegungen geschickt, eine Reaktion auf ein post von Ocone bei Antidoti, Was Pezzo Grosso schreibt ist deshalb besonders interessant, weil er die dramatische Komplexität der gigantischen Mechanismen, die weltweit am Werk sind, besser verstehen oder zumindest erahnen läßt und von der Pezzo Grosso sicher eine Einsicht hat, über die wir nicht verfügen. Andererseits hilft er uns, die Bedeutung einiger Reaktionen -besonders von Kirchenverantwortlichen- oder Menschen, die den Verantwortlichen sehr nahe stehen- die bei vielen -noch katholischen- Menschen keine kleine Verwunderung ausgelöst haben. Und auch- das können wir bezeugen- bei Personen anderen Glaubens- über manche Verhaltensweisen und das Schweigen. Wir veröffentlichen zuerst den post, der diesen Kommentar provoziert hat- danach Pezzo Grosso. 


"OCONE"
Posted: 22 Apr 2019 
"Soviel ich weiß, handelt es sich um einen Neologismus: Christen wurden noch nie von einem ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten und von einer noch aufstrebenden Aspirantin, also von denen, die heute noch die Exponenten der Mehrheit der amerikanischen Demokraten vertreten, als Osteranbeter definiert worden.
Barack Obama und Hillary Clinton taten das in zwei Tweets, die das grausame Massaker in Sri Lanka, das nur wenige Stunden zuvor stattgefunden hatte, kommentierten.
"Easter worshippers" klingt ein bißchen wie "Anbeter" eines primitiven, exotischen, exzentrischen Minderheitenkultes, wie eine Gruppe von Menschen, die man aus einer mit Neugier vermischten Distanziertheit betrachten muß. 
Weil diese Veröffentlichung fast gleichzeitig stattfand, kann es sich weder um einen Zufall noch eine Freud´sche Fehlleistung handeln. Sie ist das Ergebnis eines spezifischen kulturpolitischen Projektes, für das Obama und Hillary sowohl Ausdruck als auch Urheber sind.  (Corrado Ocone, Formiche 22.4.19) 

                                                           *    *    * 

Lieber Tosatti,
ich füge den interessanten Überlegungen (des Journalisten Ocone bei Formiche) von Obama-Clinton (über die "Osteranbeter" Sic!) zum Massaker von Sri Lanka ein Gegenmittel von Rino Camillieri hinzu. Dazu kommen die Überlegungen von Spadaro, der in einem Tweet das Blutbad als eine gegen den Staat gerichtetes Aktion definierte (was beinhaltet, daß die sicher von den gemäßigten Muslimen, denen Franziskus begegnet ist, verurteilt würde). Oder der Fetzen von Bianchi, Enzo (dem Gründer von Bose) der die Attentäter als "fanatische Christenfeinde " bezeichnet. Naja- ich interpretiere diese Erklärungen so, daß der Vatican und die Unesco jetzt in allem gleich zu sein scheinen, in allem die selbe Sprache benutzen (gnostisch-freimaurerisch), um die selben Wahrheiten zu leugnen oder die selben Geschichtchen zu bestätigen.


Dienstag, 23. April 2019

Sri Lanka oder die "Tweets der Schande"....

Riccardo Cascioli kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana kritisch die Berichterstattung und die Äußerungen von Kirchenmännern und Politikern zum österlichen Blutbad von Sri Lanka.
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"ISLAMISTEN SIND VERANTWORTLICH UND CHRISTEN DIE OPFER. ABER DAS DARF MAN NICHT SAGEN." 

Während sich die Verantwortung der islamistischen Gruppe National Thowheed Janath für die  Attentatsserie am Ostersonntag klar herausstellt, die 290 Tote und mehr als 500 Verletzte verursacht hat, muß man feststellen, daß es in einem vom "politisch Korrekten" beherrschten Europa offensichtlich peinlich ist, die Verantwortung und das Ziel der Terroristen zu benennen. Von Barack Obama bis zu Padre Spadaro führt eine Spur von "Tweets der Schande". Bleibt die Frage, warum die Christen in einem Land mit buddhistischer Mehrheit zum Ziel geworden sind. 

Wenn man die offiziellen Erklärungen, die Äußerungen der führenden Politiker der Welt und der Hauptmedien bis gestern Abend verfolgt, würde man sagen, daß in Sri Lanka von Unbekannten ein Attentat gegen Unbekannte verübt wurde.  Es ist zu schwierig, das Wort Islam auszusprechen, wenn es sich um die Täter handelt, absolut zu vermeiden ist das Wort Christen - schlimmer noch wenn es Katholiken sind - wenn von den Opfern gesprochen wird.

Wenn auch- was die Täter der Attentatsserie angeht - mit 290 Toten und mehr als 500 Verletzen- die Kamikaze, die sich in drei Kirchen und vier Hotels in die Luft gesprengt haben und weiteren Sprengstoff an anderen Orten-.eine gewisse Vorsicht gerechtfertigt war, die Regierung war völlig überrascht, daß niemand die Aktion für sich in Anspruch genommen hat, so schien das Land nach einem blutigen Bürgerkrieg zwischen tamilischen und singalesischen Minderheiten (1983-2009) eine gewissen Stabilität gewonnen zu haben.
Und auch die Zunahme von Anschlägen in den vergangenen Jahren gegen- sowohl islamische als auch katholische-Minderheiten - verübt von einer Gruppe nationalistischer buddhistischer Mönche -ließ noch eine - wenn auch schwache - hypothetische Alternative zur islamischen Spur möglich erscheinen. Um die Wahrheit zu sagen, einigen in Europa erschien das nicht wahr genug, um sofort den Verdacht einer Täterschaft extremistischer Buddhisten zu zerstreuen, aber nach kurzer Zeit mußte man diese Illusion aufgeben.


Mittwoch, 3. April 2019

Neue Verhaftungen in China.

Marco Tosatti behält bei Stilum Curiae nach der Unterzeichung des vaticanisch-chinesischen Abkommens die Entwicklung für die Katholiken im Reich der Mitte im Auge und berichtet immer wieder- leider - wie zu befürchten war- nichts Positives.
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"MELDUNG AUS CHINA. WEITERE ROMTREUE BISCHÖFE VERHAFTET, WER ETWAS WEISS, SCHWEIGT."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, leider enthalten die Meldungen von Maestri Porfiri aus China heute keine guten Nachrichten. Wann überhaupt- würden Sie sagen und Sie haben recht, weil die Lage im Reich der Mitte weit von dem entfernt ist, was wir uns wünschen würden. Auch darin, was die katholische chinesische Kirche angeht, die sich heute wieder der UNterdrückung durch das Regime gegenüber sieht. Und Rom? Hmmm.....


                                                Die harmonische Gesellschaft 
Während einer gefährlichen Reise hat mich eine interessante Botschaft aus Kontinentalchina erreicht, von jemandem, den ich "Herrn Ping" nennen will (nein es sit nicht der Chinesische Präsident , wie Luigi di Maio dachte, der nicht weiß daß im Chinesischen der Nachname zuerst genannt wird- wir hätten dann von Mao als dem Herrn Dong sprechen müssen)
Herr Ping sagte mir:  "Vor und während seines Italienbesuchs hat Präsident Xi von einigen italienischen Missionaren von den 600 in China gesprochen (Bischöfe, Priester und Gläubige) die von der Regierung als gehorsame Funktionäre behandelt werden, die nur "ja" sagen sollen. Die oberen Sphären im Vatican sind es nicht gewohnt, so behandelt zu werden-." Aber es gelingt den chinesischen Funktionäre guten Willens heute nicht, sich eine andere Behandlung des Phänomens "Religion" vorzustellen.
Das einzige Modell, das die chinesische Seite inspiriert, ist der Respekt, den die 600 als Wissenschaftler erworben haben. Nur so können sie einem Kleriker den Respekt erweisen, den man in Europa für angemessen hält. Die Anerkennung der Realität "Kirche in China" ist kein kleiner Schritt vorwärts, weil ihnen als Wissenschaftler nicht als jedoch als Christen Respekt erwiesen wird. 
Aber im Augenblick sind die jesuitischen Gelehrten der 600 das einzige Modell für die chinesische Regierung , Christen mit einem Minimum an Respekt zu behandeln: wenn man Ausländer ist und einen Doktortitel, wenn möglich auf  technischem oder naturwissenschaftlichen Gebiet  besitzt. Alle anderen sollen stumm und an der Leine gehalten werden."
Ich erlaubt mir einige Überlegungen über das, was Herr Ping mit mitgeteilt hat und mit dem in größtenteils einverstanden bin. Im Endeffekt betrachten die Chinesen- wie ich  bereits mehrmals gesagt habe- Religion als etwas, was von der imperialen Macht kontrolliert werden muß. 


Montag, 18. März 2019

Schwere Zeiten für Kirche und Christen

In seiner montäglichen Kolumne bei "Monday in the Vatican" befaßt sich A. Gagliarducci heute mit dem manifest werdenden Mangel an Berufungen - die er teilweise der trotz allgemeiner Popularität des amtierenden Pontifex wachsenden Christen-und Kirchenfeindlichkeit zuschreibt, die sich offensichtlich auch im Prozess und Urteil gegen Kardinal Barbarin ausdrückt.
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"PAPST FRANZISKUS´ NACH AUSSEN GERICHTETE KIRCHE IST IMMER EIN ZIEL"

In der Kirchenstatistik für 2017 , die dem Papst am 6. März überreicht wurde, gibt es eine auffallende Zahl: zum ersten mal seit 2010 nimmt die Zahl der Priester ab, während es ,ehr Bischöfe und Diakone gibt.
Dieses Ergebnis darf nicht unterschätzt werden. Es bedeutet, daß es keine Berufungen gibt.
Alte Bischöfe treten zurück, andere Priester werden ernannt, um sie zu ersetzen, das ist der Grund aus dem die Zahl der Bischöfe zunimmt. Aber es gibt nicht mehr Priester und das ist der Grund, warum die Zahl der Priester abnimmt. Außerdem nimmt die Zahl der Diakone zu. Und das könnte ein Hinweis darauf sein, daß heute nur wenige die Notwendigkeit fühlen, das Risiko eines priesterlichen Lebens einzugehen.

Einerseits spiegeln die Zahlen der Kirche die demographische Entwicklung wieder. Die Zahl der Katholiken wächst, wo es es einen guten demographischen Trend gibt-d.h. in Afrika und Asien. Die Zunahme der Katholiken um 1,1 bedeutet aber ein Null-Wachstum.

Diese Zahl ist schockierend, weil Papst Franziskus immer zu einem missionarischen Schub gedrängt hat. Papst Franziskus ist sich auch der demographischen Krise bewußt und hat oft darüber gesprochen. Diese Zahl ist auch wegen der großen Popularität von Papst Franziskus erstaunlich.


Montag, 4. März 2019

Was Papst Pius XII 1949 noch für unvorstellbar hielt.....

Was rorate caeli  zum 80. Jahrestag der Wahl von Papst Pius XII zu sagen hat...
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ZUM 80. JAHRESTAG DER WAHL VON PIUS XII - SEINE PROPHETISCHEN WORTE ÜBER EINE "KIRCHE, DIE DAS GÖTTLICHE GESETZ SCHWÄCHT"

"Das im Konklave versammelte Kardinalskollegium hat vor 80 Jahren am 2.März 1939 Kardinal Eugenio Pacelli gewählt.

Er war der letzte Römische Papst. Und anders als viele seiner Nachfolger ein Mann, der ein wirklich heiligmäßiges Leben lebte.

In diesen Zeiten der neuen Verfolgung der Christen durch Islamisten, Säkularisten und sexuelle Anarchisten und durch einen Papst, der sie offen ermutigt und ihnen und anderen Feinden der Heiligen Mutter Kirche Trost spendet, während er sich seiner Pflicht, seine Brüder im Glauben zu bestärken entzieht,veröffentlichen wir hier die prophetischen Worte des Ehrwürdigen Papstes Pius XII in seiner Rede "Ancora una Volta" vom 20. Februar 1949 an die Römer, in der er die Verfolgung der Christen in Osteuropa durch die sozialistischen und kommunistischen Diktaturen verdammt.

Pius XII warnt vor einer "Kirche, die das Gottesgesetz schwächt und es an den Geschmack menschlichen Wollens anpasst, während sie es laut verkünden und verteidigen sollte" und die sich dem Treibsand der wechselnden Meinungen des Tages überläßt". Er fragt: "Würden Sie in einer solchen Kirche die Gesichtszüge Ihrer Mutter erkennen? Können Sie sich einen Nachfolger des ersten Petrus vorstellen, der sich solchen Forderungen beugt?"
Kann irgendjemand leugnen, daß wir jetzt in genau so einer Zeit leben?"

Quelle: rorate caeli, 

p.s. es lohnt sich, diese mitreissende, rhetorisch brillante Rede noch einmal zu lesen- in einer Zeit, in der wir eher mit Banalitäten abgespeist werden. 

Montag, 18. Februar 2019

Fundstück

Stephan Baier hat in "Die Tagespost" einen neuen, autobiographischen Bildband von Hans Hollerwege besprochen.
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Unter dem Titel
              "AUF DEN SPUREN DER CHRISTEN"
beginnt der Artikel so:

"Sein eigentliches Lebenswerk begann Hans Hollerwege gegen Ende seiner akademischen Karriere: Der mittlerweile längst emeritierte Linzer Professor für Liturgiewissenschaft setzt sich seit drei Jahrzehnten für die bedrängten, vielfach verfolgten und nahezu überall notleidenden Christen im Orient ein. Sein neues Buch legt Zeugnis davon ab..."

Quelle: Die Tagespost, S. Baier