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Freitag, 24. Januar 2020

M. Tosatti: Gibt es einen weiteren, einen dritten Papst in Rom?

Marco Tosatti  setzt sich bei Stilum Curiae mit den neuesten Verlautbarungen Eugenio Scalfaris über angebliche Aussagen des Pontifex Maximus über die Natur Christi (die den alten arianischen und gnostischen Häresien zum Verwechseln ähnlich sehen) -auseinander und bittet den alten Freund des Papstes um etwas mehr Zurückhaltung
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"DIE UNENDLICHE GESCHICHTE VON PAPST JORGE UND PAPST EUGENIO"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, in den vergangenen Tagen hat Radio Roma Libera, die erste katholische online-Zeitung eine meiner kurzen Überlegungen darüber veröffentlicht, was  zu einem Phänomen geworden ist und lächerlich sein könnte, wenn es nicht auch tragische Aspekte hätte: und das sind die Gespräche Eugenio Scalfaris mit dem amtierenden Pontifex, über die uns der Gründer der "Repubblica" anschließend berichtet. Lesen Sie, was ich im podcast bei Radio Maria Libera sagte und schauen Sie, ob nicht jemand etwas unternimmt- was weiß ich , etwas in der Art wie "O.k. Eugenio, komm wieder, aber keine Anführungszeichen mehr, alles klar? Du weißt wie die Katholiken sind, sie lesen es und sind befremdet...."
Gute Lektüre!
                                                                   §§§

In den vergangenen Tagen war die Welt Zeugin nicht nur der Kontroverse um das Buch, das Benedikt XVI und Kardinal Robert Sarah zur Verteidigung des priesterlichen Zölibats geschrieben haben, angegriffen durch die üblichen zweideutigen und indirekten Manöver eines in Worten kritisierten und in Taten praktizierten Klerikalismus-sondern auch der zigsten Show von Eugenio Scalfari und Papst Bergoglio.

Wieder einmal sprach der Gründer von Repubblica Kolumne für Kolumne von seinem jüngsten Treffen mit dem Papst; der offensichtlich Zeit hat, mit dem Gründer von Repubblica Kaffee zu trinken aber nicht mit den Dubia-Kardinälen zu sprechen.


Wir können diese Aussagen nicht ernst nehmen. Und wahrscheinlich wird diese Haltung hinter den Mauern geteilt. Kollegen, die viel beschwichtigter sind als diejenigen, die reden und schreiben, berichten mir, daß der Große Alte der Republicca oft anruft, um einen Termin zu vereinbaren.
Und sie erzählten mir mir eine wichtige Episode. Während einer der letzten Reisen begrüßte der Papst die Journalisten nacheinander mit einem persönlichen und spielerischen Satz und als er bei einem der Korrespondenten der Republicca ankam, fragte er: "Wie geht es der Mumie?" und wir können uns gut vorstellen, auf wen er sich bezog ...


Sonntag, 15. Juli 2018

Gotti Tedeschi: "Es war alles geplant"

Diane Montagna läßt für LifeSiteNews Ettore Gotti Tedeschi, den früheren umd von Papst Franziskus entmachteten Chef der IOR zur aktuellen Krise in Wirtschaft, Politik und Kirche zu Wort kommen, der überzeugt ist, daß die von den Vertretern des globalen Einheitsdenkens geplant waren.
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"FRÜHERER CHEF DER VATICAN-BANK: DIE AUTOREN DES DEMOGRAPHISCHEN KOLLAPSES DER NEUEN WELTORDNUNG BEEINFLUSSEN DEN VATICAN" 

"Der demographische Kollaps des Westens in den letzten Jahrzehnten war geplant- um die notwendigen Voraussetzungen zur Etablierung einer Neuen Weltordnung zu schaffen und die Autoren dieses Kollapses beeinflussen jetzt den Vatican in seinen höchsten Ebenen-" hat der frühere Präsident der Vatican-Bank gesagt.

Und Diane Montagna berichtet weiter:

"Als er bei der ersten internationalen Konferenz der "Johannes-Paul II-Akademie für das menschliche Leben und die Familie" sprach, sagte der italienische Bänker und Wirtschaftsfachmann Ettore Gotti Tedeschi, daß die Bemühungen der Globalen Eliten, die Weltbevölkerung zu vermindern, eine Reihe von vorhersehbaren und gewollten wirtschaftlichen, geo-politischen und sozialen Katastrophen in Gang gesetzt haben, die die Menschen rund um die Welt davon überzeugen sollten, eine "globale politische Vision" zu akzeptieren, die die nationale Souveränität eliminiert und eine "Umwelt-Gnosis" als "universale Religion" einsetzen soll.

Die wiederkehrenden Themen des aktuellen Pontifikates sind Armut, Immigration und die Umwelt und wir sollen glauben, daß diese durch "die Gier der Bänker" verursacht wurden.
 "Krieg gegen den Menschen" und "Krebs der Natur" sagte er. Aber das sind- nach Gotti Tedeschi-"fake news".
Für ihn ist der Grund hinter all diesen Plagen der "Zusammenbruch der Geburtenzahlen".
Die Leute, die diese fake-news befördern, sagte er, sind "gnostische Propheten",so wie die Bevölkerungswachstums-Kontroll-Protagonisten Paul Ehrlich, Jeffrey Sachs und Ban Ki-moon, die-indem sie das Naturgesetz und den göttlichen Schöpfungsbefehl verwerfen, versuchen, in der Welt Proselyten für ihre "Antikatholische Gnosis" zu machen.

Nach Gotti Tedeschi ist der "größte Feind" der Neuen Weltordnung die Familie, weil sie "Erziehung, Autonomie und Unabhängigkeit" vom Staat ermöglicht. Der zweite Feind ist die Katholische Kirche, sagte er, und dennoch schreiben diese gnostischen Propheten "die Genesis in den Hallen des Vaticans neu".

Montagna fährt dann bei Life-Site-News so  fort:

"Es war geplant"
Der demographische Kollaps war ohne Zweifel geplant" sagte Gotti Tedeschi.
"Es ist undenkbar, daß die Entscheidungsträger in den USA und weltweit nicht wußten, was sie auslösen würden, wenn sie Leben und das Natur-Recht ablehnen."


Mittwoch, 13. Juni 2018

S. Magister über Gnostizismus heute

Nachdem vor einigen Tagen Fr. Hunwicke bei liturgicalnotes auf den Gnostik-Artikel hingewiesen hat, berichtet heute auch Sandro Magister bei Settimo Cielo darüber und kommentiert einleitend den "off-label" Gebrauch, den der amtierende Pontifex von den beiden Begriffen "Gnostik" und "Pelagianismus" macht.
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"GNOSTIZISMUS, EINE ANTIKE KETZEREI. ABER SO ERSCHEINT ER HEUTE WIEDER."

Die Sprache von Papst Franziskus war bereits Objekt vieler Analysen, die darin übereinstimmen, ihre große Effizienz anzuerkennen. Aber es  gibt zwei Epitheta die er häufig auf seine Gegner innerhalb der Kirche anwendet und die dennoch für die meisten unverständlich sind: "Gnostiker" und "Pelagianer".

Nicht nur das. Sogar die wenigen, die die übliche Bedeutung dieser beiden Attribute kennen, finden, daß Jorge Mario Bergoglio sie häufig gegen ihre Bedeutung anwendet.

Es ist z.B. atemberaubend, daß er -im Interviewbuch mit dem Französischen Soziologen Dominique Wolton- den Terminus "Pelagianer"  auf keinen anderen als den Mathematiker, Philsosophen und Mann des Glaubens des 17. Jahrhunderts Blaise Pascal anwendet, der das absolute Gegenteil davon war und das Meisterwerk "Les Provinciales" genau aus dem Grund schrieb, die Pelagianer- die wirklichen- zu demaskieren: viele Jesuiten seiner Zeit.

In dem Dokument, das die Agenda dieses Pontifikates darstellt, der Exhortation "Evangelii Gaudium" widmet Franziskus einen ganzen Paragraphen, §94, dem, was diese beiden Epithteta für ihn bedeuten.

Aber seither hat er sie so oft abseitig und untereinander austauschbar benutzt, daß er sogar die Glaubenskongregation dazu gebracht hat, in ihrem kürzlich an die Bischöfe verandten Brief "Placuit Deo"  ein  bißchen Ordnung in die Dinge zu bringen und festzustellen, worin diese beiden "Abweichungen" in der heutigen Kirche bestehn, "die bestimmten Aspekten der beiden alten Häresien Pelagiasnismus und Gnostizismus ähneln."

Aber noch einmal ohne daß das irgendeinen Effekt auf Bergoglios Redekunst hat, der die Ziele seiner Beleidigungn niemals benennt, sondern es jedem überläßt, sich vorzustellen, wer es sein könnte- z.B. in der Person von Kardinal Robert Sarah-, der auch vom Papst unterschwellig des "Gnositzismus" und dann wieder des "Pelagianismus" beschuldigt wird- völlig unverdient und unangemessen- wie Pascal.

Der folgende Kommentar ist ein Versuch, Klarheit in den Gebrauch der beiden Begriffe zu bringen. "Gnostizismus" desa amerikanischen Theologen, den viele Leser von Settimo Cielo bereits kennen, die die Gelegenheit hatten, der Offenen Brief zu schätzen, den er im vergangenen Sommer an Papst Franziskus geschrieben hat. Thomas G. Weinandy ist Mitglied der Internationalen Theologen-Kommission, die der Vaticanischen Glaubenskongregation angeschlossen ist.


Samstag, 9. Juni 2018

Lebenszeichen eines Verbannten....

Father Thomas Weinandy, OFM Cap, wir erinnern uns an seine abrupte Entlassung als theologischer Berater der us-amerikanischen Bischofskonferenz im vergangenen Jahr, hat bei "The Catholic Thing" einen Beitrag zum heutigen Gnostizismus veröffentlicht, in dem er auch erklärt, was die alte Gnostik-Häresie war.
Fr. Hunwicke weist in seinem heutigen Post bei liturgicalnotes auf diesenArikel hin.
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                           "GNOSTIZISMUS HEUTE" 
Der Kapuzinerpater beginnt seinen Artikel so:
"Es gibt zur Zeit viele Diskussionen über die Anwesenheit einer neuen Gnostik innerhalb der Katholischen Kirche. Manches, was geschrieben wurde, ist  hilfreich, aber vieles, was als Wiederbelebung dieser Häresie beschrieben wurde, hat wenig mit ihrer antiken Vorgängerin zu tun.
Außerdem ist die Zuordnung dieser alten Häresie an verschiedene Strömungen innerhalb des zeitgenössischen Katholizismus generell fehlgeleitet.
Um ein bißchen Klarheit in die Diskussion über die Neo-Gnostik zu bringen, ist es erforderlich die alte Form richtig zu verstehen."

Father Weinandy fährt dann fort: 

"Die alte Gnostik erschien in verschiedenen Formen und Ausdrucksformen- oft ziemlich vermischt- aber mit einigen erkennbaren essentiellen Prinzipien.

* Erstens: Gnostik beruht auf einem radikalen Dualismus: "Materie" ist die Quelle allen Bösen  und "Geist" ist der göttliche Ursprung alles Guten.

* Zweitens: Menschen bestehen aus beidem: Materie (Körper) und Geist (der Zugang, zum Göttlichen ermöglicht)

*Drittens- "Erlösung" besteht darin, wahres Wissen (gnosis) zu erwerben, eine Erleuchtung, die es erlaubt, aus der materiellen Welt des Bösen in spirituelle Gefilde zu gelangen und zuletzt zur Kommunion mit der materielosen obersten Gottheit.

*Viertens: es wurden verschiedene "Gnostische Erlöser" angeboten, von denen jeder behauptete, solches Wissen zu besitzen und Zugang zu dieser erlösenden Erleuchtung verschaffen zu können.

"Nach diesen Kriterien -erklärt Fr. Weinandy weiter-"gehören die Menschen drei Kategorien an.
1) "sarxich" -als "fleischliche" Menschen, die so in der materiellen oder körperlichen Welt gefangen sind, daß sie unfähig sind, das "erlösende Wissen" zu erlangen.

2) die psychischen oder "Seelen"-Menschen, die teilweise dem fleischlichen Reich angehören und teilweise in die "spirituelle Welt" initiiert sind. (Innerhalb des "Christlichen Gnostizismus" sind diejenigen, die nur aus dem "Glauben" leben, weil sie nicht die Fülle des Göttlichen Wissens besitzen. Sie sind nicht völlig erleuchtet und müssen sich deshlab auf das verlassen, was sie glauben.)

3) Dann gibt es jene, die völlig erleuchtet sind- die Gnostiker- weil sie die Fülle des Göttlichen Wissens haben. Durch ihr erlösendes Wissen können sie sich völlig der bösen Materie entziehen und zum Göttlichen aufsteigen. Sie leben und werden gerettet- nicht durch den "Glauben" sondern durch "Wissen".

Donnerstag, 23. November 2017

Marco Tosatti & Pezzo Grosso über die "Umwelt-Perversionen"

Marco Tosatti gibt heute bei Stilum Curiae wieder seinem (fiktiven?) Gesprächspartner Pezzo Grosso Raum für einen Kommentar zu Ereignissen im Vatican und Äußerungen des Papstes.
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"PEZZO GROSSO, DER PAPST UND DIE UMWELT-PERVERSIONEN. WAUM BENUTZT ER GERADE JETZT BESTIMMTE AUSDRÜCKE?"

"Wir haben uns über das andauernde Schweigen von Pezzo Grosso gewundert; na ja, sicher fehlte es ihm nicht an Einsichten, die ihm mit bewundernswerter Pünktlichkeit und Beharrlichkeit vom regierenden Papst und seiner schwulen Gang von Prälaten und Laien zukommen.
Also haben wir angefangen, uns Sorgen zu machen: kann es sein, daß Pezzo Grosso aus irgndeinem Grund mit dem armen Stilum Curiae beleidigt ist? Und wir waren gerade schon an dem Punkt angelangt, um eine schüchterne Erklärung zu bitten, als wir eine Nachricht bekamen.
Über den Papst, die Umwelt und über die vier Perversionen (aber was kommt ihm nur in den Sinn, bestimmte Ausdrücke zu benutzen, während in seinem Haus die Ministranten belästigt werden?).
Leider sind wir nicht in der Lage, diese letzte Frage zu beantworten, die Pezzo Grosso uns stellt.
Über eines sind wir uns aber sicher: wir glauben nicht, daß er ein Konkurrent Einsteins ist.

"Lieber Tosatti.
heute könnte ich auch mit "Pezzo Grosso und Perverser" unterschreiben,  und müßte beichten, (bei einem Priester der FFI) weil ich durch meine Überzeugungen die Kräfte frustriere, die nach konkreten Lösungen für die Umweltkrise suchen...(wie man in der "Botschaft des Hl. Vaters Franziskus an S.E. Bainimarama, Premierminister der Jidji-Inseln bei der Klimakonferenz in Bonn vom 6.- 17. November 2017 liest).

Aber das Schlimmste, dessen ich indirekt beschuldigt werde, ist nicht so sehr, daß ich die Mühen dieser heiligen Männer durchkreuze, die den Planeten vor dem Krebsgeschwür Mensch an der Natur retten wollen, nein, das Schlimmste sind die Motive, warum so ein Pöbel wie ich das tun.
Die Botschaft erklärt, daß ich das "Dank dieser vier perversen Überzeugungen" tue:
"Verleugnung des Problems, Indifferenz, bequemer Rückzug, blindes Vertrauen in technische Lösungen" (Enz. Laudato Si´, 14) .
Wenn es mir gestattet ist, würde ich eine fünfte perverse Überzeugung hinzufügen, die eine wahrste, einzige, absolute aber ignorierte: und die ist, was diese Überzeugungen, die vorgeben, die Kraft (welche?) zu haben, die Umweltkrise zu lösen "die gnostische Ignoranz."


Mittwoch, 11. Oktober 2017

M. Tosatti kündigt eine Diskussion mit Don N.Bux und Gotti Tedeschi über die derzeitige Kirchenkrise an


Das tut er bei Stilum Curiae und fügt seiner Ankündigung noch einmal seine Rezension des Buches "Gott ist meritokratisch" hinzu, das seiner nachvollziehbaren Ansicht nach, die gegenwärtige Lage des Katholizismus und der Kirche in der Welt sehr gut erklärt.
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"DAS SCHIFF (DER KIRCHE) IM STURM. FREITAG DISKUTIEREN IN PIACENZA DON BUX, GOTTI TEDESCHI UND TOSATTI DARÜBER"

"Am kommenden Freitag wird in Piacenza im Auditorium der Stiftung Piacenza-Vigevano über die Gegenwart und die Zukunft der Kirche gesprochen, beginnend mit dem vor kurzem erschienenen Buch Ettore Gotti Tedeschis "Gott ist meritokratisch".
Wie man auf der Abbildung sieht und wie man heute erleben kann, sind die Aussichten und Neuigkeiten alles andere als beruhigend.
An der Diskussion werden Don Nicola Bux, erstklassiger Theologe und Gelehrter der Italienischen Kirche; der Autor des Buches (Ettore Tedeschi), das sicher keine Werbung braucht teilnehmen und der, der diese Zeilen schreibt, den Sie von seinen täglichen Bemühungen auf dem blog kennen.
Ich stelle mir vor, daß es dabei nicht an interessanten Ideen mangeln wird und andererseits liefert uns die Chronik der kirchlichen Welt immer wieder mit neuen, in der Regel wenig tröstlichen Ideen.

Im Folgenden stelle ich Ihnen noch einmal die Rezension des Buches vor, die ich vor einiger Zeit bei Stilum Curiae gepostet habe. Dessen Lektüre ich heute wie damals empfehle.

 "Das neue Buch von Ettore Gotti Tedeschi, Wirtschaftsfachmann, Finanzexperte, Bänker und Ex-     Präsident des IOR trägt den Titel: "Gott ist meritokratisch"; aber in Wirklichkeit hätte man es auch   mit den Worten betiteln können, mit denen der erste Teil endet: "Tatsächlich ist es Zeit,   aufzuwachen!" natürlich an die Katholiken gerichtet, die dazu neigen, zu leiden und ein ganze   Menge Lügen, falsche Ideen, verzerrte Meinungen über sich selbst, ihren Glauben und ihre eigene   Kirche zu metabolisieren. Alle, und wenn wir alle sagen, meinen wir wirklich alle, beginnend mit   dem "Maggior Piero" ("der große Petrus") wie Dante ihn nennen würde.

 Die große Verantwortliche für eine Menge Beschwerden in der Kirche und der Welt ist-dem Autor   zufolge- die Gnosis; eine alte Häresie, die aber im Gegensatz zu anderen nicht im Laufe der Zeit   nicht geschluckt wurde, sondern sich modifizieren, anpassen, überleben konnte und jetzt ihr   triumphierendes Gesicht zeigt.
 "Wenn wir überzeugt sind, daß nichts Wichtiges zufällig passiert, können wir nicht glauben, daß   dieser Prozess des Vorrückens der Gnosis natürlich sein soll, der mit einem tödlichen Schlag im   Verlauf der letzten 500 Jahre eine 2000-jährige christliche Zivilisation zunicht machen konnte.
 Die Erklärungen, die den Zusammenbruch des Glaubens mit  Fortschritt, Wissenschaft, Technik,   Globalisierung etc. begründen, halten nicht stand, weil sie zum dem gleichen Glauben zugehören,   der diese Voraussetzungen erst geschaffen hat."


Montag, 12. Juni 2017

Auch Pater Sosa Abascal SJ bedarf einer Korrektur

Pete Baklinski kommentiert für LifeSiteNews ein neues Interview, das Kardinal Burke InfoVaticana gegeben hat und zitiert aus einem Artikel von George Weigel im Catholic World Report, in dem der den Jeuitengeneral des offenen Gnostizismus beschuldigt.
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KARDINAL BURKE : "DER JESUITEN-CHEF MUSS "KORRIGIERT" WERDEN WEIL ER ZWEIFEL AN JESU WORTEN GEGEN DIE SCHEIDUNG GEWECKT HABEN"


"Für das Oberhaupt der Jesuiten ist es vollkommen falsch, vorzugeben, daß Christen nicht wissen, was Jesus wirklich über die Scheidung gesagt hat, weil es nicht auf Tonband aufgenommen wurde," sagte Kardinal Raymond Burke in einem neuen Interview

"Solche Äußerungen sind ein "ernster Fehler", der korrigiert werden muß, fügte er hinzu.

Damit hat Kardinal Burke auf die Äußerungen reagiert, die der neue General-Superior der Jesuiten Fr. Arturo Sosa Abascal früher in diesem Jahre machte, als er behauptete, daß die Worte Christi gegen die Scheidung "relativ" seien und von jedem Einzelnen nach seinem Gewissen differenziert werden müßten.

"Es müßte viel Nachdenken darüber geben, was Jesus wirklich sagte. Zu der Zeit hatte niemand ein Tonbandgerät, um seine Worte aufzuzeichnen. Was bekannt ist, ist daß die Worte Jesu im Kontext gesehen werden müssen, daß sie in einer Sprache, einer spezifischen Umgebung ausgesprochen wurden und an jemanden Besonderes gerichtet waren"   sagte er im Februar in einem Interview mit "Rossoporpora".
Historisch wurde der Generalsuperior der Jesuiten wegen seines  Einflusses auf die Kirche "Schwarzer Papst" genannt.

Sosa Abascals Interview erschien 9 Monate nachdem Papst Franziskus seine umstrittene Exhortation "Amoris Laetitia" veröffentlichte.  Dissidente Prälaten haben mehrdeutige Passagen des Dokumentes dazu benutzt, um für nach Zivilrecht geschiedene und wiederverheiratete Katholiken, die in einer ehebrecherischen Situation leben ebenso wie für Katholische Paare, die in Kohabitation -und somit in Unzucht leben- die Tür zum Empfang der Hl. Kommunion zu öffnen.

Die Äußerung des Jesuiten verursachte eine starke Gegenreaktion von Katholischen Bloggern, die ihn beschuldigten, die Bibel zu relativieren, Zweifel an Jesu worten zu erzeugen und doktrinaler Häresie.

Kardinal Burke sagte im Interview vom 10. April mit Info Vaticana, daß er nicht verstehen kann, wie ein bekannter Kirchenführer etwas so Falsches sagen könne.

"Das ist völlig falsch. Tatsächlich finde ich es unglaublich. daß er diese Art Äußerungen machen konnte. Sie müssen auch korrigiert werden. Es ist unvernünftig zu denken, daß Worte im Evangelium, die Worte sind, die nach Jahrhunderten des Studiums als direkte Worte Unseres Herrn verstanden wurden, jetzt nicht die Worte Unseres Herrn sind, weil sie nicht aufgenommen worden sind. Ich kann das nicht verstehen" sagte er.


Freitag, 13. Januar 2017

Fortsetzung des Burke-Interviews & ein up-date

up-date: mittlerweile versucht das Staatssekretariat durch sein Sprachrohr A. Tornielli in La Stampa, Kardinal Burke als Lügner hinzustellen und ihm zugleich den Schwarzen Peter für die Auslösung dieser Krise zuzuschieben. Man fragt sich, wo in diesem Pontifikat die Grenzen beim Zweck, der die Mittel heiligt, gezogen wird.

Fortsetzung....

M.M: 
"Also dafür das im Leben der Kirche und auf höchster Ebene ansteckend wird, was Sie gerade gesagt haben, Eminenz, bete ich. Aber wissen Sie, Sie haben eine Menge Unterstützung, Tatsächlich haben eine Anzahl hochgestellter Hirten und Akademiker und Professoren Ihnen ihre Unterstützung ausgesprochen, sowohl hier als auch in Europa, vor einigen Wochen einen Unterstützungsbrief unterschrieben, in dem sie darauf hinweisen, daß als Resultat der weit verbreiteten Verwirrung und der Uneinigkeit, die der Promulgierung von AL folgten, die universale Kirche jetzt in einen sehr kritischen Moment eintritt, der -nach ihrer Aussage eine alarmierende Ähnlichkeit mit der großen Arianischen Krise im 4. Jahrhundert. Ich bin auch neugierig, zu erfahren, ob Sie mit ihnen übereinstimmen? Glauben Sie, daß das hier das Potential hat zu etwas ähnlichem wie die Arianische Krise zu eskalieren?"

Kardinal Burke: 
"Ja, das tut es und zwar in dem Sinn, solange wie sich die Verwirrung über eine fundamentale Glaubenswahrheit immer mehr ausbreitet. Jetzt .im Fall der Arianischen Krise- hatte die mit den beiden Naturen in einer Person Unseres Herrn Jesus Christus zu tun. 
Aber hier haben wir es mit einer sehr fundamentalen Wahrheit zu tun, wirklich zwei fundamentalen Wahrheiten:
die Wahrheit über die Hl. Ehe und die Wahrheit über die Hl. Eucharistie.
Und wenn diese Konfusion nicht aufhört, werden wir eine Situation haben, daß es in der Kirche große Gruppen gibt, die den Katholischen Glauben nicht glauben - wie z.B. es dem Hl. Ambrosius geschah, als er Bischof von Mailand wurde.
Wissen Sie, das ist eine ernste Sache und ich denke nicht, daß sie extrem sind, wenn sie diese Beobachtung (Vergleich mit der Arianischen Krise) machen. Ich denke überhaupt nicht, daß sie extrem sind."
 
M.M: 
"Bischof Athanasius Schneider, der in diesem Punkt eine Art Flügelmann Ihrer Sache zu sein scheint, unterstützt Sie -Gott sei Dank- mit seinem Unterstützerbrief für die vier Kardinäle spricht er von etwas, das er "intolerante Reaktionen auf ihre dubia " nennt und weist darauf hin, daß die vier Kardinäle als "hirnlos, naiv, schismatisch, häretisch und sogar mit den Arianischen Ketzern" vergleichbar, beschimpft wurden.
Das muß offensichtlich für Sie persönlich sehr schmerzhaft sein, Eminenz.
Aber was ist in der Kirche schief gegangen, wenn eine einfache Bitte um Klarstellung einer moralischen Frage und der Lehre bei Teilen der Hierarchie eine derartigen Reaktion hervorruft. Was ist da schief gegangen? 

Kardinal Burke: 
"Ich sage, was ich denke, was schief gegangen ist, sehr weltlich ist, eine sehr moderne Art zu denken ist, die ins Leben der Kirche eingetreten ist.
Die Kirche ist in politische Parteien gespalten usw. statt in Einheit mit allen Katholiken und in Einheit in Christus zu sein. Und dieser weltliche Weg zu denken, erlaubt den Menschen, sich auf diese Art eines maßlosen und lächerlichen Angangs ad hominem einzulassen. Und was ich in diesen ungezügelten Reaktionen noch sehe, ist ein Zeichen, daß die Leute, die tatsächlich nicht auf die dubia antworten wollen, feststellen, daß sie nicht auf festem Boden stehen. Sie können die dubia nicht richtig beantworten und so versuchen sie, die Person zu diskreditieren, die die Frage gestellt hat. Das ist eine alte menschliche Reaktion, aber es ist modern, es ist säkular. Es hat keinen Platz in der Kirche."

M.M: 
"Was kommt jetzt als nächstes, Eminenz? Wenn Papst Franziskus Ihre dubia nicht beantwortet, was ist der nächste Schritt? Sie haben von der Möglichkeit einer formalen Korrektur gesprochen. Aber wie genau sieht die aus?"

Kardinal Burke: 
"Die sieht nicht viel anderes aus als die dubia. Mit anderen Worten, die Wahrheit, die durch AL in Frage gestellt zu werden scheint, würde einfach neben das gestellt werden, was die Kirche immer gelehrt und praktiziert hat und was in der offiziellen Lehre der Kirche verkündet wurde. Und so würden diese Irrtümer korrigiert werden. Ergibt das für Sie einen Sinn?"

M.M:
"Ja, absolut. Das hier ist ein bißchen o.T., was ich voriges Jahr in Rom war, habe ich das festgestellt.
Ich bemerkte dieses konstante Thema- die Idee der "Begleitung", die Begleitung der Kirche, als ob die Hl. Mutter Kirche in der Vergangenheit nicht gewußt habe, wie sie einen Sünder begleiten solle. Das hat mich verwirrt, aber es schien noch weiter zu gehen. Kardinal Peter Turkson  z.B. versicherte uns im Vaticanischen Pressebüro, daß bei der nächsten Synode diese "Kirche der Begleitung" sog. gleichgeschlechtlichen Verbindungen angesprochen würde? Ist es möglich, daß wir nächstes Jahr um diese Zeit dubia über ein postsynodale Exhortation diskutieren müssen, die dem HS-Lebensstil zustimmt?"

Kardinal Burke: 
"Dieser Eindruck von Begleitung hat sicher keine klassische theologische oder doktrinale Bedeutung. Und sie rechtfertigt nicht, die moralische Wahrheit in Frage zu stellen, besonders was Handlungen angeht, die immer und überall schlecht sind. Und wenn Begleitung so verstanden wird- haben Sie völlig recht - könnte sie uns zu allen möglichen schädlichen und verwirrenden Diskussionen bringen. 
Aber ich denke, daß dieses falsche Verständnis von Begleitung, wie es sich in der Diskussion der Situation derer, die in irregulären ehelichen Verbindungen leben, manifestiert hat, uns entweder dazu bringt, zu erklären, was Begleitung bedeutet oder den Gebrauch dieser Kategorie aufzugeben. 
Das geht auf die Beziehung zwischen Glaube und Kultur zurück. Mit anderen Worten, daß er versucht die Kultur zu imitieren. Wenn jetzt die Kultur perfekt christlich wäre, wäre das immer noch nicht richtig, aber der Glaube würde nicht beschädigt werden. Aber wir leben in einer Kultur die gegen das Leben, gegen die Familie und gegen die Religion ist. Den Eindruck zu erwecken, daß die Kirche eine solche Kultur annimmt- ist verrückt." 

Donnerstag, 12. Januar 2017

Das Interview mit Kardinal Burke

Michael Matt, Herausgeber von "The Remnant" hat Kardinal R. Burke zur Rezeption von Amoris Laetitia, der aus ihr entstanden Kontroverse und zu den dubia interviewt.
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 "DAS REMNANT INTERVIEW MIT KARDINAL BURKE"

M.Matt:
"Ich möchte den "900 Pfund Gorilla im Raum ansprechen- die Kontroverse um die postsynodale Exhortation Amoris Laetitia. Dokument, besonders § 305 , der von verschiedenen Priester und Theologen -auf EWTN und anderswo als "gefährlich", "sehr besorgniserregend", "ein großer Fehler" "ein direkter Widerspruch gegen Familiaris Consortio"  usw. beschrieben worden.
Zu allererst-Eminenz- wie autoritär ist AL  und sprechen wir hier nur über einen Skandal oder hat diese Problematik einen Ruch von Häresie?"

Kard. Burke:
"Also zunächst - wie ich von Anfang an festgestellt habe, die Form von AL und auch die Worte des Papstes selbst im Dokument zeigen an, daß es kein Text des päpstlichen Lehramtes ist.
Und die Weise wie das Dokument notwendigerweise gelesen werden muß- wie jedes Dokument, ist im Licht der immerwährenden Lehre und Praxis der Kirche. Und deshalb sind die Aussagen von AL, die in Übereinstimmung mit dieser Lehre sind sehr gut. 
Aber es gibt viele Äußerungen in AL die bestenfalls verwirrend sind und die müssen klargestellt werden und das ist es, weshalb wir 4 Kardinäle -nach der klassischen Praxis der Kirche- dem Hl. Vater 5 Fragen gestellt. die mit den Grundfesten des Morallebens und der immerwährenden Lehre der Kirche dazu zu tun haben.
Und es ist klar. daß wir indem wir die dubia präsentieren und diese Fragen stellen , glauben daß es, wenn sie nicht beantwortet werden, eine sehr große Gefahr besteht, die Seelen, bei Fragen die eng mit ihrer Rettung zu tun haben, in die Irre zu führen.
Ohne Klarstellung gibt es also ein Potential für einen Skandal.
Was nun die Häresiefrage angeht, man muß sehr vorsichtig sein gegenüber realer und formales Häresie. In anderen Worten bei realer Häresie: gibt es aktuelle Äußerungen im Text die materiell häretisch sind? Widersprechen sie dem Katholischen Glauben? 
Bei formaler Häresie : hat die Person- besonders die Person des Papstes, der das Dokument geschrieben hat, beabsichtigt eine häretische Lehre zu verbreiten? Und als Letztes -ich glaube das überhaupt nicht. 
Und im Hinblick auf die erste Frage denke ich, die Frage usw. ist verwirrend und es ist schwer zu sagen, daß diese verwirrenden Äußerungen materiell häretisch ist. Aber sie müssen klargestellt werden, und zu verweigern sie klarzustellen, könnte die Menschen on die Irre führen, in radikales Denken bezüglich einiger sehr ernster Fragen.

Hier kann man dem Interview mit Kardinal Burke zuhören:

M.M: 
"Wenn sich nichts ändert und es keine Klarstellung gibt und weil wir über die Kirchenlehre über die Unauflöslichkeit der Ehe- und angesichts der Tatsache, daß die Ehe schon so umkämpft ist durch üppig wuchernde Scheidungen und jetzt sogar auch gleichgeschlechtliche Ehen- was sehen Sie als Auswirkungen von AL vorher, besonders von § 305 und Fußnote 351, nicht nur für die Kirche sondern auch für die ganze Welt, wenn keine Klarstellungen kommen?"


Samstag, 31. Dezember 2016

Der Papst und das Enneagramm oder Neues aus der Esoterik

Für alle, die noch nie etwas vom Enneagramm gehört haben : zu wikipedia klicken 

                           
Also im Großen und Ganzen ein esoterisches Hilfsmittel, dessen Ursprünge unbekannt sind- von unklar antik, über Wüstenväter christlich bis zu sufistisch-islamisch oder esoterisch-gnostisch.
Nun erfahren wir vom Papst-Biographen Ivereigh, daß der Pontifex dieses Symbol interessanterweise nicht ablehnt. Es wäre vielleicht gut, wenn man beim Hl. Stuhl die Biographen des Papstes etwas genauer unter die Lupe nähme.
Anne Dolhein kommentiert bei Corrispondenza Romana : klicken

                  "PAPST FRANZISKUS UND DAS ENNEAGRAMM"
In einem kürzlich erschienenen Artikel versichert Austin Ivereigh auf der katholischen Seite "Crux" anläßlich des 80. Geburtstages von Papst Franziskus, daß dieser nicht gegen das Enneagramm ist, selbst wenn er seine Reserviertheit angesichts des Mißbrauchs dieses Utensils zur Charakter- und persönlichen Entwicklungsanalyse ausdrücke.
"Er ist sich bewußt, auf welche Weise man es benutzen kann, weil das zu einer exzessiven Introspektive führen kann, wenn es nicht in einem soliden spirituellen Rahmen angewandt wird."

Die Warnung ist interessant, aber diese Einleitung dient als Vorwand für einen dem Enneagramm sehr gewogenen Artikel, in dem Ivereigh behauptet, daß man die Quelle in den Schriften der Wüstenväter, der Gründer des christlichen Mönchstums finden könne.
Man erfährt sogar, daß der Papst im Spektrum der 9  Identitäten des Enneagramms eine "8" darstellt.

BossIch bin starktyrannisch, machtbesessen, gewalttätigkontrollierend, konkurrierend, direktgroßzügig, führungsstark, beschützend
"Ohne Angst, intuitiv, oft atemraubend direkt, sie wenden sich instinktiv gegen die Eliten, und haben eine wenig verbreitete Fähigkeit Ungerechtigkeit und Unterdrückung zu identifizieren. Sie reißen die Macht an sich und konstruieren sie und gebrauchen sie gleichzeitig.
Sie haben die außerordentliche Improvisationsfähigkeiten, in Bewegung zu leben und Druck aufzubauen" notiert der Journalist.

                  Papst Franziskus soll dem Enneagramm positiv gegenüber stehen
Indem er versichert, daß der Papst sich damit in der Gesellschaft- ihrer spirituellen Fähigkeiten nach so verschiedener Menschen-befindet wie: König David, Martin Luther King, Fidel Castro oder Ignaz von Loyola, sieht Ivereigh Personen, die typischerweise als Kinder sehr sensibel sind und dann einen sehr harten Panzer ausbilden, um auf Traumata zu reagieren.

Wie viele andere Utensilien, die zur Zeit zur Analyse für die kulturelle und spirituelle Entwicklung en vogue sind, soll das Enneagramm helfen, Verletzungen aus der Kindheit (nicht mit der Ursünde zu verwechseln) zu entdecken, die am Ursprung verschiedener Persönlichkeiten stehen,  ausgesucht um den Kern bloßzulegen.
Die Arbeit, die erlauben würde das Enneagramm zu definieren, "das lange in den Pflegeheimen benutzt wurde. um den Menschen zu helfen ihre Hauptzwänge zu identifizieren, würde darin bestehen, diese Notwendigkeit erneut zu "kaufen", damit es in der Beziehung zu sich selbst und zu anderen  keinen Schaden anrichte, erklärt der Journalist.


Mittwoch, 22. Juni 2016

Die Neuschöpfung des Menschen, die neuen Techniken, die Gnosis & die Ideologien, die dahinter stehen


Giampaolo Crepaldi befaßt sich bei La Nuova Bussola Quotidiana
mit den erschreckenden Plänen die in den Labors von Medizin und Technik zur "Verbesserung des Menschen" ersonnen und teilweise in Fertilisationspraxen und Bio-Labors bereits erprobt und angewandt werden. Hier geht´s zum Original:  klicken
Letztes Bollwerk die Kirche- soweit sie an den nichtverhandelbaren Prinzipien festhält?

"EUGENIK, HOMOSEXUALISMUS, GENDERTHEORIE: DAS SIND DIE TECHNIKEN DER NEUEN SCHÖPFUNG DES "ANDEREN MENSCHEN"

"Transhumanismus, das erschreckende Laboratoriums des neuen Adam" ist der Titel des Bändchens "Bulletin der Soziallehre der Kirche", das jetzt in die Büchereien kam.
Die Zeitschrift des Osservatorio von Kardinal van Thuán, geleitet von Stefano Fontana, ist Gastgeber
für die Studien von Prof. José M. Galvan vom Athenäum von Santa Croce, Dom S Cecotti, Prof. Giovanni Turco von der Universität Udine und Pater Giorgio Carbone von den Domernikanern von Bologna, Ermanno Pavesi, Sekretär der Internationalen Union Katholischer Ärzte und Jaques Bonnet aus Paris. 
Die Autoren behandeln die verschiedenen Aspekte des Transhumanismus-Projektes, während Fabio Travisan, Allessandra Scarino und Paolo Gulisano erneut die Überlegungen von Chesterton und die Romane von Aldous Huxley und Mary Schelley mit ihrem Frankenstein untersuchen.
Wir veröffentlichen hier den Leitartikel von Erzbischof G.Crepaldi, der die Monographie mit einem Vorwort einleitet:

Der Mensch und der Weg der Kirche (Joh.Paul II, Enzyklika Centesimus annus, Kap. VI) stellt den wahren Existenzgrund der Sozialdoktrin der Kirche dar. Nicht nur weil sie dem Menschen eingegeben ist. sondern weil sie ein Instrument der Erlösung ist, die Christus dem Menschen durch das Kreuz und die Auferstehung erworben hat und nicht durch die Technik.
Das selbe kann man auch über die "Natur" sagen, besonders die menschliche Natur. Die Erlösung kommt nicht aus der Technik, die die Natur überwindet, indem sie sie leugnet, wie es gerade im Transhumanismus geschieht. Für die Sozialdoktrin der Kirche soll die Natur nicht überwunden sondern purifiziert und ins Übernatürliche gehoben werden.

Dienstag, 2. Februar 2016

E.G. Tedeschi: Der Teufel hat sich zur Ruhe gesetzt

Ettore G.Tedeschi hat nicht nur eine ironische Erklärung für die globale Klima-Erwärmung, der Ex-Präsidetnt des IOR hat sich auch Gedanken über den Zustand der Kirche und der Welt gemacht.
Sandro Magister berichtet bei www.chiesa darüber. Hier geht´s zum Original:   klicken

Ettore Gotti Tedeschi: "DER TEUFEL HAT SICH ZURÜCKGEZOGEN"



"Direkt nach dem Titel zu urteilen; hat das letzte Interview in Buchformat mit Ettore G. Tedeschi zumindest eines mit dem Predigen von Papst Franziskus gemeinsam: die Zentralität einer Figur, die auch eine führende Rolle in der Bibel spielt: des "Fürsten der Lügen"

Gotti Tedeschi ist sehr ein Banker sui generis, ein glühender Katholik und Humanist, Ein bißchen ein Einzelgänger, zögerlich sich dem Team anzuschließen. Als er 2009 in den Vatican gerufen wurde, um dem Institut für die Religiösen Werke, IOR, vorzustehen, hat er den Posten mit der absoluten Hingabe eines Mannes angenommen, der "Eunuch um des himmlischen Königreiches willen wird" - in diesem Fall um die in Auflösung begriffene Quasi-Bank der Kirche zur Tugend zurück zu führen.

Und sie haben ihn auf kurzem Weg hinausgeworfen- 2012. Er sagt im Buch nicht, wer es war. Weil das letztlich sekundär ist. Was aber keineswegs marginal ist, ist der Steinerne Gast, der auf jeder Seite lauert, der Teufel, den Gotti Tedeschi "den großen Pensionär" nennt, weil er inzwischen so von Fans belagert wird, daß er sich gar nicht mehr bemühen muß, die Hölle zu füllen.

Die wirklichen Wurzeln der weltweiten Unordnung - sagt G. Tedeschi - sind moralische und letztlich theologische. Die Wirtschafts-und Umweltkatastrophen sind nicht die Gründe sondern die Symptome.
Aber da ist nichts Trauriges oder Resigniertes in seinen Worten. Der Teufel nimmt es leicht, aber da ist immer einer, der seine Arbeit fortführt, erleuchtet und am Ende gewinnt und das ist die Göttliche Vorsehung, Dank derer auf geheimnisvolle aber unfehlbare Weise alle Dinge "cooperantur in bonum".

Der Dialog zwischen Gotti Tedeschi und seinem Interviewer ist durchwoben von Überlegungen die unkonventionell, ironisch und überraschend sind. Aber das Material hat Substanz: Wirtschaft, Umwelt, Kirche, Katholischer Glaube. Mit abweichenden Punkten der oft ungetreuen Erzählung- die weltweit Papst Franziskus umgibt.

Dem er den kindlichen Respekt und Gehorsam erweist, ohne jedoch zu verbergen, daß die  Personen, die er unter den spirituellen Persönlichkeiten in der obersten Spitze der Kirche am meisten bewundert die Kardinäle Robert Sarah, Carlo Caffarra, Gerhard Müller, Raymond Burke, und George Pell sind -den letzten, das betont er, als Theologen.


Donnerstag, 21. Januar 2016

E. Gotti Tedeschi wünscht sich einen Syllabus für dieses Jahrhundert.

Das Buch "Handwerk des Teufels" kommt in die Buchhandlungen. Ein Interviewbuch, in dem sich E.Gotti Tedeschi und Paolo Gambi unterhalten. "Die Gnosis hat triumphiert", sagt Tedeschi und man muß befürchten, daß er Recht hat. Gleichzeitig muß man seinen Mut bewundern, in allem dem gängigen mainstream-Denken zu widersprechen, bei uns hätte er das als Person des öffentlichen Lebens nicht überlebt, die allfällige virtuelle Hinrichtung wäre absolut sicher auf die bewährte Weise erfolgt.
A. Tornielli hat den Ex-Präsidenten des IOR, Tedeschi, für Vatican Insider interviewt und ihn - wie man sehr deutlich herauslesen kann in seiner neuerworbenen Eigenschaft als 3/4 offizielles Sprachrohr von Papst Franziskus und seiner Entourage zu tatsächlichen oder angenommenen kritischen Äußerungen über diesen Papst verhört- befragt. Wer den Gesamttext lesen möchte, kann das im Original hier tun: klicken
Wir haben Auszüge aus dem Interview übersetzt.

 "GOTTI TEDESCHI: EIN SYLLABUS FÜR UNSER JAHRHUNDERT WÄRE NÜTZLICH"

"Was ist heute Korruption?" fragt Paolo Gambi an einem bestimmten Punkt den Wirtschaftsmann Ettore Gotti Tedeschi. Der Ex-Präsident des IOR antwortet:  "die grassierende Corruptio optimi pessima nicht sehen zu wollen und sie zu rechtfertigen. Das ist etwas anderes als Korruption in der Politik und Wirtschaft"
(.....)

Frage Tornielli: "Warum haben Sie die Enzyklika "Laudato Si´" kritisiert?"

Antwort Tedeschi: " Ich glaube, daß ich zu den Ersten gehörte, die eine Wertung der gerade erst veröffentlichten Enzyklika abgegegen haben - bei Il Foglio. Dabei habe ich die Aufmerksamkeit der Leser ( die durch Vorabmeldungen voller Vorurteile der verschiedensten Art waren) auf ihre absolute Übereinstimmung mit der Tradition des Lehramtes gelenkt.
Ich habe erklärt, daß in der Enzyklika geschrieben steht, daß die Umweltschäden Konsequenz des moralischen Niederganges sind.
Aber in mehreren Punkten scheint sie Ursache und Wirkung zu verwechseln. Das Wichtigste ist einfach, daß der Ursprung der Umweltproblematik ursächlich in den Lehren der ambientalistischen Neo-Malthusianer zu finden ist. Im zitierten Artikel habe ich das gut erklärt und habe von vielen Seiten-auch "römischer"- Zustimmung erhalten. Nur  in den neomalthusianischen Kreisen sagte man, ich wolle die Enzyklika des Papstes angreifen."